Enthält u.a.: - Beratung (ggf. mit Gutachten) über: Neubau eines Post- und Telegrafendienstgebäudes in Potsdam / Neubau eines Geschäftsgebäudes für das Haus der Abgeordneten in Berlin / Neubauten der II. Abteilung der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Charlottenburg / Bau eines Antikenmuseums in Berlin / Entwurf für die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche zu Berlin / Einlassen von Winterhochwasser in die Reipzig-Schwetiger Niederung / Ausbau der Westfront des Doms zu Metz / Instandsetzungen am Münster zu Straßburg / Entwurf zu einem Reichspost- und Telegrafendienstgebäude in Magdeburg / Entwurf zu einer katholischen Garnisonkirche [St. Mauritius] in Straßburg / Entwurf zu einem Reichspost- und Telegrafendienstgebäude in Straßburg / Einlassen von Winterhochwasser in die Elbniederung bei Lenzen / Neubau eines Geschäftsgebäudes für die Zivilabteilungen des Landgerichts I und Amtsgerichts I zu Berlin / Entwurf zu einem Reichspost-und Telegrafendienstgebäude in Karlsruhe / Wiederherstellung des Mittelturms an der Westfront der Marienkirche zu Mühlhausen in Thüringen / Restaurierungsprojekt am Südwestturm des Doms zu Trier / Neubau der evangelischen Pfarrkirche zu Driesen / Bau einer zweiten Kirche für die evangelische Gemeinde "Zum heiligen Kreuz" auf dem Platz "am Urban" in Berlin / Entwurf zum Hauptgebäude der Kadettenanstalt in Naumburg an der Saale / Neubau des Herrenhauses in Berlin / Bau des Kaiser-Friedrich-Museums in Berlin / Neubau eines Post- und Telegrafendienstgebäudes in Oldenburg / Entwurf des Gebäudes zur Aufstellung des Pergamonaltars in Berlin / Entwurf zu einem Dienstgebäude für die Regierung Frankfurt an der Oder / Anschluss von Blitzableitern an Wasser- und Gasleitungen / Entwurfsskizzen der Architekten Kayser und von Grossheim zum Neubau der Hochschulen für Musik und für die bildenden Künste in Berlin / Regulierung der Stromverhältnisse der Weichsel und Nogat / Wiederherstellung des Aachener Münsters / bauliche Entwicklung der Stadt Berlin nach künstlerischen und technischen Gesichtspunkten / Entwurf zu einem Generalkommando-Gebäude in Danzig / Entwurf zu einem Reichspost- und Telegrafendienstgebäude in Frankfurt an der Oder / Erweiterungsbau der Technischen Hochschule in Berlin / Entwurf zum Hauptgebäude der technischen Hochschule in Danzig / Neubau eines Geschäftsgebäudes für das Land- und Amtsgericht mit Gerichtsgefängnis in Magdeburg / Standfestigkeit von Schornsteinen / Neubau eines Präsidialgebäudes des deutschen Reichstags in Berlin / Neubau eines Dienstgebäudes für die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes / Ausschreibung eines Wettbewerbs um eine Vorrichtung zum Messen des Winddrucks / Entwurf zu einem Reichspost- und Telegrafendienstgebäude in Stettin / Regulierung der Oder von Tworkau bis Ratibor / Empfehlungen für den Bau evangelischer Kirchen / Neubau eines Post- und Telegrafendienstgebäudes am Dominikanerplatz in Breslau / Neubau eines Dienstgebäudes für die Seehandlungs-Sozietät in Berlin / Neubau eines Stadttheaters in Posen / Wiederherstellung alter Glasmalereien am Münster zu Straßburg (Anfrage des Verlagsbuchhändlers Alexander Duncker in Leipzig) - "Gutachten [...] über die Herstellung eines Niederwasserbettes zur Verbesserung des Fahrwassers in der Rheinstrecke von Sondernheim bis Straßburg" (amtliche Druckschrift, Berlin 1900).
Aachen
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Verfassung und Verwaltung. Staatshoheit; Standesamtsangelegenheiten; Ordnungsrecht; Zentralverwaltung. Politische Akten. Grenzsachen. Polizei. Militärwesen. Handel und Gewerbe. Kommunalwesen. Bezirksausschuss. Schulwesen. Kirchenwesen. Eisenbahnen.Post. Verkehr. Enteignungen. Wegebau. Bauwesen. Landwirtschaft. Domänen und Forsten. Gesundheit. Veterinärangelegenheiten. Sozialwesen. Steuer- und Rechnungswesen. Wasserbau. Kunst- und Kulturpflege Das Findbuch "211.09.00 Regierung Aachen, Kirchenwesen" ist nicht nur diesem sondern auch noch anderen Beständen zugeordnet.
Vorbemerkung Das alte Aktenverzeichnis umfaßte die Abteilungen I – VI. Die Abteilungen VII – XII und die Abteilung I P (Personalakten) waren dem Aktenverzeichnis als Sondergruppen angeschlossen worden. Im vorliegenden Repertorium wurde eine neue Gliederung mit 25 Sachgruppen geschaffen, da die Systematik des alten Aktenverzeichnisses nicht den Anforderungen entsprach. Die Sondergruppen des alten Verzeichnisses befinden sich jetzt unter : Nr. 5 c-e (Personalakten, Abt. I P), Nr. 12 b (Mobil- und Demobilmachung, Abt. IX M, XMD), Nr. 23 c (Reg.Präsident Dr. Rombach, Abt. VIII), Nr. 23 f (Eupen-Malmedy, Abt. XI), Nr. 23 g (Neutral-Moresnet, Abt. VII), Nr. 24 (Gestapo, Abt. XII). Das vorliegende neue Repertorium tritt an die Stelle des provisorischen alten Repertoriums G 20/2. Dieses trug lediglich den Titel Regierung Aachen, Präsidialbüro, der in dem vorliegenden Findbuch zu "Regierung Aachen, Präsidialbüro und Sondergruppen" erweitert worden ist. Die Akten sind jedoch weiterhin unter "Regierung Aachen, Präsidialbüro, Nr. ...", zu bestellen. Die Neuanlage des Repertoriums wurde vorgenommen von Staatsarchivinspektor Kilian und Staatsarchivassessor Dr. Lück. (Dezember 1970)
Enthält: u.a.: Einladung an Direktor W. Kettnis zur Besichtigung der Sonderausstellung "Die Völker der deutschen Kolonien in Afrika", 1934; Vereinheitlichung der Ausstellungs- und Pressepropaganda für die Kolonialausstellung durch die Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft, 1934; Ausleihe von Ethnographika für kleine Ausstellungen in leerstehenden Schaufenstern im Stadtbezirk als Propaganda für den Kolonialgedanken, 1934; Rundschreiben des Kölner Kolonial- und Überseeklubs (KKuU): Einladung zu Vortragsveranstaltungen für Januar und Februar 1935; desgl. für Mai 1935; Glückwunsch von W. Kettnis zum 30jährigen Bestehen des Rautenstrauch-Joest-Museums, 1936; Überlassung des Vortragsraumes des Rautenstrauch-Joest-Museums für "Schulungsmorgen für die Amtswarte des RKB und Abhaltung eines Lichtbildervortrags durch den Museumsleiter Scheller an einem der Schulungsmorgen, 1936; Museumsführung für die Amtswarte des Kreises Süd, 1937; Ausleihe von Ethnographika für eine größere Kolonial-Ausstellung, organisiert durch die Gauverbandsleitung in Zusammenarbeit mit der Westdeutschen-Kaufhof AG in den Räumen des Kaufhofes Köln, Eröffnung 1.8.1940; Ausleihe für eine Kolonialausstellung in Aachen, 1940; Überführung des gesamten ethnographischen Materials aus dem Kloster Knechtsteden auf Anordnung des Bundesführers, 1941 Schäden: Kat. B (nur als Digitalisat nutzbar). Altsignaturen: 585.
Umfang: 342 Blätter. Aktenzeichen: A2 XIII 3g 2 403 XIV 1 40 Enthält: Bewerbung von Dr. Theodor Bönner, Berlin, auf einen Posten des neugegründeten Museums (1909, mit Empfehlung von Albert Heimann und Stellungnahme von Max Wallraf, Wildbad, betreffend Absage an den Bewerber); Schriftwechsel Fischer mit der Verwaltung betreffend Teilnahme an der Ausstellung „Japan und Ostasien in der Kunst des Vereins Ausstellungspark München, Ausleihe von Gegenständen, Ausstellungsbestimmungen, Reisekostenvergütung für Fischer (1909); Schriftwechsel mit Fischer, St. Moritz und Reichenhall, betreffend Reisekostenberechnung, Besprechungen mit Brantzky betreffend Erweiterungsbau des Museums, Dienstverhältnis Fischer zum Direktor des Kunstgewerbemuseums, Kontroverse in der Zeitschrift Der Cicerone, Gegendarstellung von Fischer, Aufstellung des Haushaltsplans 1910, vertragliche Angelegenheiten, Transport der Sammlung von Kiel nach Köln durch die Firma L. Tischendorf, Kiel (1909, mit Cicerone, Heft 16 und 17, 1909), Angebot des Zeitungsausschnittdienstes Dr. Max Goldschmidt, Berlin (1909), Empfehlung eines Dr. Hans Wirtz, Tsingtau, durch Emil Bau (1910); Schriftwechsel mit der Speditionsfirma Mathias Rohde & Jörgens betreffend Berechnung eines Transports der Firma- Melchers & Co. In Tientsin, China (1910); Frachtangelegenheiten der Firma von Bary & Co, Antwerpen (1910); Schriftwechsel mit Fischer, Wien und Berlin, betreffend familiäre Dinge, Reise zu einer kunsthistorischen japanischen Ausstellung nach London, säumige Ratenzahlung durch die Stadt (1910), Schriftwechsel mit der Firma Mathias Rhode & Co., Hamburg, betreffend Spesenrechnung der Firma Helm Bros Ltd. (limited), Yokohama (1910); Haushaltsangelegenheiten 1911; Schriftwechsel betreffend Transportkosten und Rechnungslegung, unter anderem mit der Speditions- & Lagerhaus Aktiengesellschaft, Köln, Firma Mathias Rohde & Jörgens, Bremen (1910), Paul Taetow, Hamburg, auch mit Fischer, unter anderem aus London (1911); Abrechnungen des Bankhauses A. Levy betreffend Verein zur Förderung des Museums für ostasiatische Kunst (1911-1912), Kaufofferte des Kaufmanns E. Knuth, Tsinanfu, Schantung, betreffend alte Broncen (1910, mit Liste); finanztechnische und steuerliche Behandlung eines von Fischer gezahlten Kapitals für Neuerwerbungen sowie der Zinszahlungen (1911, mit vorhergehendem Schriftwechsel von 1909, Abschriften); Revisionen der auf dem Speicher des Kunstgewerbemuseums lagernden Kisten (1911-1912, mit Anweisung für die Bewachung der Sammlungsgegenstände des Museums für ostasiatische Kunst, Lageplan der Kisten auf dem Speicher des Kunstgewerbemuseums und im Keller des Schnütgen-Museums, Vervielfältigung), Teilausstellung der Neuerwerbungen des Museums im Kunstgewerbemuseum (1910); Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Schwierigkeiten des Auswärtigen Amtes wegen Ausstellung eines Empfehlungsschreibens, vermuteter Widerstand seitens v. Bode (1911); Sicherungsmaßnahmen für die Sammlung (1911); G.E. Lüthgen, Das Museum für ostasiatische Kunst der Stadt Köln, in: Kunst und Künstler 9, 1911; Schreiben Fischer aus Nara, Japan, betreffend Umdisposition seiner Reise statt über Boston (Studium der dortigen Museumseinrichtung), auf der Bahn über Sibirien, Absicht einer Reise nach Boston nach Abnahme des Museumsbaus in Köln (2. Dezember 1911), Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend längeren Aufenthalt in Japan (Neujahr 1912); Schreiben Fischer betreffend wohlbehaltene Ankunft in Berlin, voraussichtliche Ankunft in Köln am 17. Februar (11. Februar 1912), Schreiben Fischer aus London betreffend Kohlenstreik und Verzögerung der Abfahrt nach Boston, Kurzreise nach Paris (März 1912), Fernsprechanschlußkosten (1912), Schreiben Fischer aus Boston betreffend Rückreise, Besichtigung der amerikanischen Museen, Bitte um Mitteilung an Museumsdirektor Fairbanks, Museum of Fine Arts, betreffend Bestelladresse und Preis von elektrisch betriebenen Wasserzerstäubungsapparaten, wie er, Fischer, sie in einem Büro des Beigeordneten Adenauer gesehen habe (31. März 1912); Kritik Fischer an der Benutzung des Museumshofes durch den Hausmeister Strünker (Februar 1912; Erhöhung des Haushaltsansatzes für den Transport der Kisten (März 1912); Schriftwechsel mit Fischer und v. Schmid, Aachen, betreffend Ausleihe einiger Stücke in das Reiff-Museum der Technischen Hochschule Aachen (März-April 1912); Schreiben Fischer aus Osaka betreffend Reiseroute durch die Mandschurei, getätigte Erwerbungen in der Mandschurei und in Korea, Frachtangelegenheiten, Bitte um Diskretion betreffend seine Reise wegen Konkurrenz, auch aus Berlin, Brand auf dem Dampfer Prinz Ludwig in Shanghai, günstige Erwerbungen (1. Januar 1910); Transportpapiere, Rechnungen der Transportfirmen Arnhold, Karber & Co., Berlin, und von Bary & Co., Antwerpen, auch Uhlmann & Co, Bremen, Mathias Rhode & Jörgens, Bremen, Speditions- und Lagerhaus AG, Köln, und Paul Taetow, Hamburg (1910); Auflistung Fischer betreffend Kistensendungen aus Kyoto, Nagasaki, Mukden/Mandschurei, Osaka und Peking, unter anderem mit den Dampfern „York, Kleist und „Prinz Ludwig (Januar-April 1910); Schreiben Fischer aus Peking betreffend Brand an Bord der „Prinz Ludwig, Versicherungsregelung (22. April 1910); Schreiben Fischer auf dem Dampfer „Sagami Maru auf der Überfahrt von China nach Japan betreffend wertvolle chinesische Erwerbungen (21. Mai 1910, mit Liste der mit dem Dampfer „Bülow versandten Kisten); Schreiben Fischer aus Tokyo betreffend Haushaltsangelegenheiten, beabsichtigte Ausstellung mit den Neuerwerbungen in Köln zwecks Werbung für das Museum (8. Juli 1910, mit der mit dem Dampfer „Prinz Eitel Friedrich versandten Kisten); Ansichtskarte Fischer aus Nikko kurz vor der Rückseite nach Köln (30. Juli 1910); Zusammenstellung der Transportkosten (1910-1911), Schreiben Fischer aus Peking betreffend Regelung der Transportkosten, bevorstehende Expedition in das Innere Nord Shansis (21. Mai 1911); Transportangelegenheiten (August-September 1911), Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Versicherungsangelegenheiten, Transport auf dem Dampfer „Lützow, der in Honkong Feuer gefangen hat (13. August 1911, mit Schriftwechsel mit C. Nickel & Co. Ltd. (limited), Kobe, betreffend Versicherungen, Policen zur Havarie „Prinz Ludwig); Schreiben Fischer aus Kyoto betreffend Lieferungen nach Köln aus Taku und Tsingtau, Ablehnung einer Beteiligung an einer Ausstellung in der Akademie in Berlin betreffend ostasiatische Kunst, kurze Fahrt nach Tsingtau, Stand des Museumsbaus in Köln (September/Oktober 1911, mit Liste der versandten Kisten); Liste der in Seoul aufgegebenen Kisten für das Kölner Museum (20. November 1911), Liste der in Kyoto aufgegebenen Kisten (2. September 1911), Schreiben Albert Heimann betreffend fehlende Nachrichten über ein Feuer an Bord des Dampfers „Lützow, Versicherungsfrage (30. November 1911); Nachrichten Fischer an Laué betreffend Fortsetzung der Reise von Seoul nach Japan, Aufenthalt in Kobe (23. November 1911), Schriftwechsel mit der Speditions- und Lagerhaus AG, Köln, betreffend Havarie des Dampfers „Lützow (Januar-Februar 1912), Bericht Fischer betreffend Anbringung einer Tafel mit den Namen der Stifter im Eingang des Museums (September 1912); Zeitungsartikel betreffend Berliner Lokal Anzeiger 30. September 1912 betreffend Eröffnung des Ostasiatischen Museums; Dienstreise Fischer nach Berlin (Ausstellung in der Akademie), Dresden (Neuaufstellung der chinesischen und japanischen Porzellane) und Leipzig (Vermittlung eines Assistenten über das Orientalische Institut (Oktober 1912); Bericht betreffend Vergütung der Museumsaufseher wegen Ausdehnung der Arbeitszeit zur Beaufsichtigung der noch tätigen Handwerker (Oktober 1912).
- Enthält: Romanisten: - Foerster, Prof. Wendelin, Bonn: Waldenser Frage, romanistische Studien 16.10.1888, Bitte um staatliche Unterstützung zur Wiederherstellung seiner Gesundheit 20.11.1896 - Barkhausen, G., Rektor, Königlich technische Hochschule, Hannover: 75-jährige Jubiläumsfeier, mit eigenhändigen Bemerkungen von Althoff und dem Geheimen Oberregierungsrat Naumann 2.5.1906 - Doergens, Königlich technische Hochschule, Berlin: Meldung zum Tod des Professors A. Dietrich 7.9.1898 - Grunmach, Prof. Dr. L., Dozent, Technische Hochschule, Berlin: Übersendung seiner neuesten Publikation "Die physikalischen Erscheinungen und Kräfte" 16.5.1898 - Kammerer, Otto, Rektor, Königlich technische Hochschule, Berlin: Einladung zur Feier des Rektoratswechsels 17.6.1903 - Kiepert, L., Hannover: Danksagung für die Verleihung des Titels "Magnifizenz" an die Rektoren der technischen Hochschulen in Hannover und Aachen 9.2.1903 - Mangoldt, Hans v., Rektor, Königlich technische Hochschule, Aachen: Übersendung des Kataloges der Bibliothek 20.2.1899 - Miller, Freiherr Ferdinand v., München: Wahl des Ausschusses des Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik 10.12.1904 - Rietschel, Prof. Hermann, Technische Hochschule, Charlottenburg: Abschrift eines Lebenslaufes (mit Anmerkungen von Althoff) 29.6. o. J. - Roessler, Gustav, Langfuhr-Danzig: Übersendung des Werkes "Die Fernleitung von Wechselströmen" 7.7.1905 - Vogel, Prof. Dr. Friedrich, Technische Hochschule, Charlottenburg: Übersendung der Studie "Die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Gebirgswasserkräfte" 24.10.1905 Theater: - Barnay, Ludwig, Hofrat, Berlin: Bitte um Verleihung des Titels "Sanitätsrat" für Dr. Saalfeld aus Berlin 29.11.1904, Danksagung für die Nachricht der entsprochenen Bitte wegen Dr. Saalfeld 19.12.1904 - Heßler, Alexander, (früher: Direktor, Stadttheater, Straßburg), Berlin: Einladung zu der Erstaufführung des Luther-Festspiels 11.6.1886 - Hülsen, v., General-Intendant, Königliche Schauspiele, Berlin: Einladungskarte zur 1. Aufführung von Sardanapal 1.9. o. J. - Hülsen, v., Intendant, Königliche Schauspiele, Wiesbaden: Danksagung für die Verleihung des Titels "Sanitätsrat" an Dr. Gerster 20.3.1897 - LArronge, Adolph, Berlin: an Exzellenz v. Goßler und letztere an Althoff wegen der Verleihung des Titels "Professor" für seinen Schwiegersohn, Dr. Asch, in Breslau 8.4.1902 - Ludolff, Hans, Mitglied des Hoftheaters, Weimar (A. Lanser, Enkel von Ruland, Bonn): Bitte an die Exzellenz von Hülsen um die Erlaubnis des Probesprechens und um gütige Fürsprache 27.1.1904, Bitte um Besuchserlaubnis, Engagement für Wiesbaden und Berlin vorgemerkt 14.3.1904 - Mutzenbecher, v., Intendant, Königliche Schauspiele, Wiesbaden: zur Verfügungsstellung von 2 Plätzen der Fremdenloge 20.10.1907 Zoologen: - Dorn, Prof. Anton, Zoologische Station, Neapel: Bitte um eine Unterredung 12.1.1889, Besuch Seiner Majestät in der Zoologischen Station 3.4.1905 - Dewitz, Dr. H., Berlin: Bitte um Bewilligung einer größeren Summe zur Herstellung seines Werkes über "afrikanische Insekten" 6.4.1889 - Ehlers, Prof. Ernst Heinrich, Göttingen: Anstellung eines Kustoden an der zoologischen Sammlung 24.6.1888 - Grenacher, Dr. H., Prof. der Zoologie, Halle: Bitte sich vorstellen zu dürfen 5.4.1887 - Haeckel, Prof. Ernst, Jena: Neujahrsglückwunsch, Danksagung für 3 Exemplare der Festschrift von Guttstadt 31.12.1886 (fehlt), Übersendung seines Werkes "Plankton-Studien" 29.12.1890 (fehlt) - Hermes, Otto, Direktor, Berliner Aquarium, Berlin: Konservierung von Seetieren 21.5.1886 (fehlt), Besuch des Ministers zur Vorführung des neuentdeckten Bazillus, der geimpften Fische und des leuchtenden Meerwassers 25.11.1886 (fehlt), Übersendung des Jahresberichtes sowie der Festzeitschrift über die Station Roviquo 3.6.1891 - Kückenthal, Prof. Dr. W., Breslau: Einladung zur Einweihung des Neubaus des zoologischen Instituts 24.6.1904 (fehlt) - Martens, Prof. Eduard v., Königliches zoologisches Museum, Berlin: Bitte um eine Unterredung 20.6.1884 - Peters, Dr. W., Direktor, zoologisches Museum, Berlin: Übersendung zweier Urlaubsgesuche, handschriftlicher Vermerk von Lehnert zur Beantragung von Urlaubsgesuchen 25.8.1869 (fehlt) Verschiedene: - Adelmann, Irma, Wiesbaden 11.11.1907 - Bismarck-Archiv, Stendal 11.2.1899 - Busse-Brinkmann (leere Hülle) - Darmstaedter, L., Berlin - Homburg 19.2.1906, 4.9.1906 - Göring, Hugo, Hamburg 6.10.1904 - Hitze, Franz, Münster 17.11.1902 - Hoffmann, Otto, Breslau 1.8.1907 - Sell, Fräulein M., Rovio 19.8.1907. 1884 - 1907, ohne Jahr, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Althoff, F. T. Althoff, Friedrich Theodor description: Enthält: - - Romanisten: - - Foerster, Prof. Wendelin, Bonn: - Waldenser Frage, romanistische Studien 16.10.1888, - Bitte um staatliche Unterstützung zur Wiederherstellung seiner Gesundheit 20.11.1896 - - Barkhausen, G., Rektor, Königlich technische Hochschule, Hannover: - 75-jährige Jubiläumsfeier, mit eigenhändigen Bemerkungen von Althoff und dem Geheimen Oberregierungsrat Naumann 2.5.1906 - - Doergens, Königlich technische Hochschule, Berlin: - Meldung zum Tod des Professors A. Dietrich 7.9.1898 - - Grunmach, Prof. Dr. L., Dozent, Technische Hochschule, Berlin: - Übersendung seiner neuesten Publikation "Die physikalischen Erscheinungen und Kräfte" 16.5.1898 - - Kammerer, Otto, Rektor, Königlich technische Hochschule, Berlin: - Einladung zur Feier des Rektoratswechsels 17.6.1903 - - Kiepert, L., Hannover: - Danksagung für die Verleihung des Titels "Magnifizenz" an die Rektoren der technischen Hochschulen in Hannover und Aachen 9.2.1903 - - Mangoldt, Hans v., Rektor, Königlich technische Hochschule, Aachen: - Übersendung des Kataloges der Bibliothek 20.2.1899 - - Miller, Freiherr Ferdinand v., München: - Wahl des Ausschusses des Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik 10.12.1904 - - Rietschel, Prof. Hermann, Technische Hochschule, Charlottenburg: - Abschrift eines Lebenslaufes (mit Anmerkungen von Althoff) 29.6. o. J. - - Roessler, Gustav, Langfuhr-Danzig: - Übersendung des Werkes "Die Fernleitung von Wechselströmen" 7.7.1905 - - Vogel, Prof. Dr. Friedrich, Technische Hochschule, Charlottenburg: - Übersendung der Studie "Die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Gebirgswasserkräfte" 24.10.1905 - - Theater: - - Barnay, Ludwig, Hofrat, Berlin: - Bitte um Verleihung des Titels "Sanitätsrat" für Dr. Saalfeld aus Berlin 29.11.1904, - Danksagung für die Nachricht der entsprochenen Bitte wegen Dr. Saalfeld 19.12.1904 - - Heßler, Alexander, (früher: Direktor, Stadttheater, Straßburg), Berlin: - Einladung zu der Erstaufführung des Luther-Festspiels 11.6.1886 - - Hülsen, v., General-Intendant, Königliche Schauspiele, Berlin: - Einladungskarte zur 1. Aufführung von Sardanapal 1.9. o. J. - - Hülsen, v., Intendant, Königliche Schauspiele, Wiesbaden: - Danksagung für die Verleihung des Titels "Sanitätsrat" an Dr. Gerster 20.3.1897 - - LArronge, Adolph, Berlin: - an Exzellenz v. Goßler und letztere an Althoff wegen der Verleihung des Titels "Professor" für seinen Schwiegersohn, Dr. Asch, in Breslau 8.4.1902 - - Ludolff, Hans, Mitglied des Hoftheaters, Weimar (A. Lanser, Enkel von Ruland, Bonn): - Bitte an die Exzellenz von Hülsen um die Erlaubnis des Probesprechens und um gütige Fürsprache 27.1.1904, - Bitte um Besuchserlaubnis, Engagement für Wiesbaden und Berlin vorgemerkt 14.3.1904 - - Mutzenbecher, v., Intendant, Königliche Schauspiele, Wiesbaden: - zur Verfügungsstellung von 2 Plätzen der Fremdenloge 20.10.1907 - - Zoologen: - - Dorn, Prof. Anton, Zoologische Station, Neapel: - Bitte um eine Unterredung 12.1.1889, - Besuch Seiner Majestät in der Zoologischen Station 3.4.1905 - - Dewitz, Dr. H., Berlin: - Bitte um Bewilligung einer größeren Summe zur Herstellung seines Werkes über "afrikanische Insekten" 6.4.1889 - - Ehlers, Prof. Ernst Heinrich, Göttingen: - Anstellung eines Kustoden an der zoologischen Sammlung 24.6.1888 - - Grenacher, Dr. H., Prof. der Zoologie, Halle: - Bitte sich vorstellen zu dürfen 5.4.1887 - - Haeckel, Prof. Ernst, Jena: - Neujahrsglückwunsch, Danksagung für 3 Exemplare der Festschrift von Guttstadt 31.12.1886 (fehlt), - Übersendung seines Werkes "Plankton-Studien" 29.12.1890 (fehlt) - - Hermes, Otto, Direktor, Berliner Aquarium, Berlin: - Konservierung von Seetieren 21.5.1886 (fehlt), - Besuch des Ministers zur Vorführung des neuentdeckten Bazillus, der geimpften Fische und des leuchtenden Meerwassers 25.11.1886 (fehlt), - Übersendung des Jahresberichtes sowie der Festzeitschrift über die Station Roviquo 3.6.1891 - - Kückenthal, Prof. Dr. W., Breslau: - Einladung zur Einweihung des Neubaus des zoologischen Instituts 24.6.1904 (fehlt) - - Martens, Prof. Eduard v., Königliches zoologisches Museum, Berlin: - Bitte um eine Unterredung 20.6.1884 - - Peters, Dr. W., Direktor, zoologisches Museum, Berlin: - Übersendung zweier Urlaubsgesuche, handschriftlicher Vermerk von Lehnert zur Beantragung von Urlaubsgesuchen 25.8.1869 (fehlt) - - Verschiedene: - - Adelmann, Irma, Wiesbaden 11.11.1907 - - Bismarck-Archiv, Stendal 11.2.1899 - - Busse-Brinkmann (leere Hülle) - - Darmstaedter, L., Berlin - Homburg 19.2.1906, 4.9.1906 - - Göring, Hugo, Hamburg 6.10.1904 - - Hitze, Franz, Münster 17.11.1902 - - Hoffmann, Otto, Breslau 1.8.1907 - - Sell, Fräulein M., Rovio 19.8.1907.
Enthält u.a.: Abels, Hermann, Kunstsalon, Köln Ansprache von Julius Lips zur Ausstellungseröffnung des Malers Emil Flecken; Ankauf eines Aquarells des Malers Vollmberg; 1929-1931; Abschiedsfeier für Museumsdirektor Rademacher am 28.1.1931; Albrecht, H. Sammeltätigkeit auf seiner Afrika-Expedition; 1931-1932; Anthropos, internationale Zeitschrift, St. Gabriel-Mödling b. Wien Ankauf des Generalindex für die Jahre 1906 bis 1931; Arbeiterkult, Berlin Ausleihe oder Erwerb der Totenmaske Lenins für die Ausstellung "Masken der Menschen", 1931; Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrsamt der Stadt Köln Ausleihe von Ethnographika für die Internationale Lederschau Berlin, 1930; Braune & Rath, Leipzig Ankauf von Museumsschränken und Vitrinen, 1929; Deutsches Institut für Zeitungskunde, Berlin Besitz von politischen Zeitungen, 1931; Eckert, Chr., Geheimrat, Köln Errichtung einer Wellblechgarage auf dem Hof des Rautenstrauch-Joest-Museums, 1928; Einfeld, Ida, Graz Ankauf einer Inka-Gewebesammlung, 1930-1931; Hamburger Naturalien- und Lehrmittelhandlungen (Johs. Flemming) Ankauf einer Kollektion Menschen-Rasse-Schädel, Angebotsliste, 1930; Gesellschaft zur Organisierung Sozialwissenschaftlicher Vorträge, Köln Vortrag des russischen Volkskommissars für Kunst und Literatur Lunatscharsky über den Kulturaufbau der Sowjet-Union, 1931; Grunov, Werner Lothar, Aachen Ankauf einer ethnographischen Sammlung aus Samoa, 1929-1930; Haddon, A., Cambridge Unterlagen über die Darstellung von Europäern und deren Geräten durch Naturvölker in englischen Museen, 1929; Hanke, Wanda, Wien Expeditionsreise nach Zentralbrasilien ins Xingu-Quellgebiet zur Untersuchung des Sya-Stammes, Arbeitsplan für die anthropologische Auswertung der Expedition, 1932; Haut, Justizrat, Prüm Ankauf einer ethnographischen Waffensammlung aus Neuguinea, 1932; Helfritz, Hans, Berlin Unterstützung seiner Expeditionsreise nach Südarabien, Sammeltätigkeit und Aufnahme ethnographischer Fotos, 1931; Hentschel, Karl, Köln Schenkung eines Malaienbootes, 1929; Internationale Hygiene-Ausstellung, Dresden 1930 Ausleihe von Ethnographika für die Ausstellungsgruppe "Kleidungshygiene, 1930; Jansen, Direktor des Naturkundemuseums im Kölner Stapelhaus, Köln Abgabe einer Eiersammlung an das Naturkundemuseum, Frage der Malerinnung nach der Beschäftigung eines Kastellan Döbbe; 1929-1932; Jenne, W., Stuttgart Verkauf einer ethnographischen Sammlung aus dem Linden - Museum in Stuttgart; 1929-1930; Kaiser, Ulrich, Berlin Ankauf einer inkaischen Kindermumie, 1929; Karutz, Richard, Stuttgart Ankauf seiner Monatszeitschrift "Vorlesungen über Moralische Völkerkunde", 1931; Westdeutscher Rundfunk, Köln (Kirchner, Rudolf) Ausleihe von Musikwalzen für eine Rundfunksendung "Exotische Musik", 1929; Kölner Lokalanzeiger, Köln Vorbesichtigung der Ausstellung "Plastik der Südsee", 1932; Kromer, Berthold, C.S. Sp., Köln Ankauf des Films: "Im Lande der Kwanyama-Ovambo in Südangola. Das Mädchenfest, die Efundula, 1931. Altsignaturen: 34.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Gedanke der Aufstellung eines weiblichen Nachrichtenkorps der SS (WNK-SS) geht auf die persönliche Initiative Heinrich Himmlers zu Beginn des Jahres 1942 zurück. Dieser hatte am 17. Februar sein Amt "Chef des Fernmeldewesens" mit der Formulierung eines Aufstellungsbefehls sowie mit der Ausarbeitung von Richtlinien für Aufgaben, Organisation und Ausbildung des zu schaffenden Weiblichen-Nachrichten-Korps der SS beauftragt. Primärer Zweck dieser Maßnahme war es, männliches Nachrichtenpersonal der SS an der Front einsetzen zu können, Hinter-gedanke sicher auch, das Nachrichtenwesen der SS leistungsfähiger und von Nachrichtenhelferinnen der Wehrmacht und Luftwaffe unabhängig zu gestalten. Vorgesehen war die Gründung einer "Schule WNK-SS", zur "Heranbildung von Funkerinnen, Fernschreiberinnen und Fernsprecherinnen für den Nachrichten-übermittlungsdienst auf den Dienststellen im Gesamtbereich des Reichsführers-SS und Chefs der Deutschen Polizei". Als Schulungsort wurde die Stadt Oberehnheim im Elsass, ca. 30 km südlich von Straßburg gelegen, ausersehen, die mit dem Schloss Oberkirch, dem "Ehn-schlösschen", der Villa Schwörer und dem Schloss "Leonhardsau" über die ausreichenden Unterkünfte verfügte. Erster Kommandeur der SS-Nachrichtenschule Oberehnheim, später "Reichsschule-SS", wurde der SS-Oberführer von Dufais, der nach seiner Ernennung am 29. Juni 1942 für die weitere technische und personelle Ausrüstung der Schule verantwortlich war. Letztere bestand im wesentlichen aus der Werbung und Aus-bildung von Lehrpersonal. Die notwendigen Vorarbeiten, zu denen auch die Organisation der Nachwuchswerbung gehörte, waren bis gegen Ende des Jahres abgeschlossen, so dass der Lehrbetrieb zu Beginn des Jahres 1943 aufgenommen werden konnte. Die Werbung und Einstellung von SS-Helferinnen erfolgte zunächst aufgrund eines Erlasses des Reichsführer-SS vom 14.8.1942 (NS 32 II/3) ausschließlich durch die SS-Oberabschnitte. Während des Krieges wurden SS-Helferinnen auf Grund der Notdienstverordnung vom 15.10.1938 (RGBl I S. 1441) unter Begründung eines einem Arbeitsvertrage entsprechenden Beschäftigungsverhältnisses herangezogen. Als Voraussetzung für die Einstellung galt, dass die Bewerberin den "Anforderungen entsprach, die an Ehegattinnen von SS-Angehörigen gestellt wurden". Der endgültigen Einstellung ging ferner ein Tauglichkeits- und Intelligenztest, eine ärztliche Untersuchung sowie eine SD-mäßige Überprüfung voraus. Nach erfolgter Einberufung zur SS-Helferinnenschule durchliefen die SS-Maiden (offizielle Benennung von SS-Helferinnen während der Ausbildung) einen acht-wöchigen Grundlehrgang, der neben der weiteren Überprüfung und Auslese, insbesondere der weltanschaulichen Schulung diente. Ihm schloss sich ein Speziallehrgang in einer der insgesamt fünf Ausbildungsgruppen (Draht, Funk, Stabs- und Verwaltungsdienst, Hauswirtschaft, Unterführerinnenschule) an, der zwischen sechs und 24 Wochen dauerte. Nach beendeter Ausbildung und bestandener Prüfung erhielten die Helferinnen ihren Einsatzbefehl zu einer SS-Dienststelle im Reich oder in den besetzten und ange-gliederten Gebieten. Vorgesehen war ursprünglich der Einsatz in geschlossenen militärischen Einheiten (Kameradschaften, Züge, Bereitschaften). Diese Orga-nisationsform gelangte jedoch nie zur Durchführung, da der Bedarf an Helferinnen die Zahl der in Oberehnheim ausgebildeten Nachrichten-Maiden zu jeder Zeit weit überstieg. In der Praxis erhielt die SS-Helferinnenschule tägliche Bedarfsmeldungen der SS-Ergänzungsämter (zumeist telegraphisch vorausgesandt). Im Gegenzug wurde dann den Ergänzungsämtern die Inmarschsetzung einer zumeist hinter der Anforderung zurückbleibenden Zahl von Helferinnen gemeldet. Den SS-Ergänzungs-ämtern fiel im August 1942, nachdem die Werbeergebnisse der SS-Oberabschnitte stets unbefriedigend geblieben waren, auch die Nachwuchswerbung und das Einstellungsverfahren zu. Daneben wurde eine verstärkte Mitarbeit des BDM bei der Nachwuchswerbung in Gang gesetzt. Dennoch konnte die bereits zu Beginn des Lehrbetriebs erreichte Kapazität von ca. 250 Lehrgangsteilnehmerinnen nie wesentlich überschritten werden. Die Gesamtzahl der an der SS-Helferinnenschule aus-gebildeten Nachrichtenhelferinnen beläuft sich daher auf ca. 3000. Strukturelle Veränderungen traten im November 1944 ein, als die näherrückende Westfront den Rückzug aus Oberehnheim erforderlich machte. Der Stab sowie die Grundlehrgänge wurden nach Geislingen an der Steige verlegt, die restlichen Ausbildungsgruppen nach Heidenheim. Die Ausbildungsgruppe Draht bezog bereits einen Monat später (Mitte Dezember 1944) Quartier in der Polizeihelferinnenschule Erfurt, die bis dahin dem Befehlshaber der Ordnungspolizei unterstanden hatte und jetzt dem SS-Hauptamt unterstellt wurde. Örtlicher Leiter war SS-Hauptsturmführer Appelbaum, während die Gesamtleitung der SS Helferinnenschulen, inzwischen auf Heidenheim, Geislingen und Erfurt verteilt, bei Obersturmbannführer Mutschler lag, der im Juni 1944 Dufais abgelöst hatte. Bestandsbeschreibung: Bestandsbeschreibung Die Akten der Provenienz SS-Helferinnenschule entstammen dem Sammelbestand "Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei" (RG 1010), der Unterlagen enthielt, die im Zuge von Aktenrückgaben aus amerikanischem Gewahrsam ins Bundesarchiv gelangten. Mit ihnen vereinigt wurden die im Bundesarchiv-Militärarchiv überlieferten Akten der SS Helferinnenschule (früher Bestand RS 5). Der Bestand NS 32 II wurde 1973 in Koblenz gebildet und in Form eines Findbuches zugänglich gemacht. Die zum Bestand gehörenden personenbezogenen Unterlagen befanden sich seit 1973 in der Zentralnachweisstelle (ZNS) in Aachen, wo sie zur Erteilung von Dienstzeitnachweisen mittels automatischer Datenverarbeitung auf Personennamen ausgewertet wurden. Nach Auflösung der ZNS zum Jahresende 2005 wurden die Akten in den Bestand zurückgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich unter den Akten einige Bände der Provenienz "Chef des Fernmeldewesens beim Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei" befinden, deren Einordnung in den Bestand aufgrund ihres eindeutigen Sachinhalts sinnvoll erschien. Es handelt sich dabei um die Nummern 1-6, 9, 22, 26, 27, 45, 47 und 110. Archivische Bewertung und Bearbeitung Bei der Neubearbeitung wurden nur geringfügige Änderungen in der Verzeichnung der Akten vorgenommen. Kassationen erfolgten nicht. Inhaltliche Charakterisierung: Errichtung, Organisation und Entwicklung der SS-Helferinnenschule 1942-1945 (22), Lei‧tung, Führungs- und Aufsichtspersonal, ärztliche Betreuung 1933-1945 (12), Liegenschaften, Inventar und Beschaffungswesen 1942-1945 (14), innerer Dienst, Ausbildungs-, Arbeits- und Dienstpläne 1942-1945 (21), Werbung und Einstellung von SS-Helfe‧rinnen 1942-1945 (11), Anforderungen und Einsätze von SS-Helferinnen 1943-1945 (18), Personalangelegen‧heiten 1942-1945 (24) Trotz seines relativ geringen Umfangs dokumentiert der vorliegende Bestand sehr gut die Geschichte der SS-Helferinnenschule sowie ihre Beziehungen zu Staat und NSDAP. Er leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Thema "Frauen im SS-Staat". Erschließungszustand: Online-Findbuch (2006) Zitierweise: BArch, NS 32-II/...
Enth. u.a.: - Ernennung des Großindustriellen Wagner aus Aachen zum päpstlichen Grafen, 1881 - Aktien der Lessepschen Panama-Gesellschaft, 1880 - Österreichischer Minister a.D. Dr. Schäffle in Stuttgart - Adoption des Majors a.D. Franz Bopp auf Schloss Mühlhausen durch den Stadtforstmeister Karl Anton Ludwig von Orelli in Zürich - Beschwerde der Handelsfirma Chevlier & Co. in Stuttgart gegen den ehemaligen Mitarbeiter Gottlieb Adolf Krause in Salaga/Togo wegen Verleumdung - Antrag auf Vernehmung des Missionars Bitzer in Leonberg bei Stuttgart in dem Verfahren gegen den Gerichtsassessor Wehlan wegen Amtsmissbrauch in Berlin; Größerer Teil des Faszikels wurde kassiert
Enthält u.a.: - Ermittlung der tatsächlichen Grabstätte Karls des Großen im Aachener Liebfrauen-Münster, 1843-1848 - Aufstellung von Säulen im Münster, 1843 - Erwerbung einer Ansicht des Innern des Aachener Münsters aus Rom, 1844-1845 - Wiederherstellung der Orgel, 1847 - Aachener Anzeiger. Nr. 224. Aachen: Kaatzer, 1850. (Druck) - Ausmalung des karolingischen Oktogons im Münster, 1854 - Ermittlung des ursprünglichen Fundamentes des Münsters, 1861 (Situationspläne) - Ausgrabung des Schlusssteines des Grabgewölbes Karl des Großen, 1866; Heftung/Bindung
ohne Foliierung, Enthält u. a.: - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den Generaldirektor des Hüttenwerks Aumetz-Friede Rudolf Brennecke - Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse und des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Dr. Heinrich Schnee - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Aktiengesellschaft ?Weser? Gustav Pagenstecher - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Besitzer der Schichau-Werke Carl Carlson in Danzig - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Direktor der Senatskommission für Reichs- und auswärtige Angelegenheiten Dr. Hermann Schmitz - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an Prof. Dr. Carl von Dapper-Saalfels - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Vize-Oberzeremonienmeister [...] von Roeder - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an die Direktoren der Deutschen Bank Emil Georg von Stauß und Oscar Wassermann sowie an den Geheimen Rat [...] von Szterényi in Budapest - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Oberreichsanwalt Dr. Arthur Zweigert - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Direktor und Vorstand der Nationalen Automobil-Gesellschaft AG in Berlin Karl Gossi, an den Kommerzienrat und Vorstand der Hansa-Lloyd-Werke AG in Bremen Dr. Robert Allmers und an den Geheimrat und Seniorchef der Brüssing AG in Braunschweig Dr. Heinrich Büssing - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an Prof. Dr. Bernhard Harms und an den Großkaufmann Heinrich Diederichsen - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an die Direktoren der Friedrich Krupp AG Heinrich Vielhaber, Dr. Kurt Wendt und Prof. Dr. Richard Stribeck sowie an den Abteilungsdirektor Dipl.-Ing. Kurt Schraepler - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an die Ärzte der Freiwilligen Krankenpflege in Vereinslazaretten Dr. [...] Hering, Dr. [...] Schrakamp, Dr. [...] Jenkel, Dr. [...] Ringel, Dr. [...] Stoevesandt, Dr. [...] Schwass, Dr. [...] Erb und Dr. [...] Habicht - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Oberbürgermeister von Düren August Klotz - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Senator Gottfried Holthusen in Hamburg sowie Verleihung des Verdienstkreuzes für Kriegshilfe an den Kreisarzt Prof. Dr. [...] Pfeiffer und an den stellvertretenden Kriminalkommissar Karl Samo - Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse an den bulgarischen Ministerpräsidenten Wassil Radoslawow - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an Prof. Dr. Max Delbrück in Berlin - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Polizeipräsidenten in Hamburg Otto Stürken und an den Polizeiinspektor [...] Drössler in Hamburg - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Direktor der AEG Felix Deutsch, an den Direktor der Fiedler Flammenapparate G.m.b.H. Richard Fiedler, an den Leiter der militärtechnischen Angelegenheiten der Zeppelin-Werke [...] Wilcke, an den Generaldirektor der Oberschlesischen Eisenbahnbedarfs AG in Gleiwitz Dr. Otto Niedt und an den Vorsitzenden des Vorstands der Gutehoffnungshütte (GHH) Dr. Paul Reusch in Oberhausen - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Kommerzienrat Eugen Wallerstein in Offenbach (Main) - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Großindustriellen Dr. Helmuth Toepffer - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den Oberbahnhofsvorsteher [...] Rühmkorf in Aachen-West - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Geheimen Kommerzienrat Fritz von Friedlaender-Fuld in Berlin - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an Fritz Camphausen - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an die Zollaufseher [...] Neumann in Glinken, [...] Jütersonke in Jastrzembie und [...] Raschke in Lautenburg - Verleihung des Verdienstkreuzes für Kriegshilfe an den Gerichtsassessor Werner von Braumüller in Berlin - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an Prof. Dr. [...] Herrmann in Posen - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Landespräsidenten in Schlesien Adalbert von Widmann in Troppau - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den Kreisarzt Dr. [...] Meyer in Saarburg - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an die Kreisdirektoren Dr. [...] Jerschke in Hagenau und [...] von Bissingen-Nippenburg in Weißenburg - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den Oberstleutnant à la suite [...] von Schönborn-Wiesentheid - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den bayerischen Oberst à la suite [...] Tucher von Simmelsdorf - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Konsul H. Burchard in Davos - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Abt der Benediktinerabtei Maria Laach Ildefons Herwegen - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Senator der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften Dr. Walther vom Rath in Frankfurt (Main), an den Geheimen Regierungsrat Henry Theodore von Boettinger auf Schloss Arensdorf, an den Geheimen Kommerzienrat Leopold Koppel in Berlin, an den Geheimen Regierungsrat [...] Grimm in Berlin und an den Fabrikbesitzer Franz Stock in Berlin - Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse an den Justizminister Dr. Maximilian Beseler, an den Minister für Handel und Gewerbe Dr. Reinhold von Sydow, an den Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten Dr. August von Trott zu Solz, an den Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten Dr. Clemens August von Schorlemer, an den Finanzminister Dr. August Lentze, an den Minister des Innern Friedrich Wilhelm von Loebell, an den Staatssekretär des Reichsjustizamtes Dr. Hermann Lisco, an den Staatssekretär des Reichskolonialamtes Dr. Wilhelm Solf, an den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Arthur Zimmermann, an den Minister des Königlichen Hauses August zu Eulenburg und an den Statthalter in Elsass-Lothringen Johann von Dallwitz - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Hilfsarbeiter im Reichsamt des Innern Dr. [...] Trautmann - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Geheimen Regierungsrat Dr. [...] Holderer - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am schwarz-weißen Bande an den Baurat Dr. [...] Gillhausen und an den Generaldirektor [...] Becker - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Oberbürgermeister von Oppeln Dr. August Neugebauer - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an Monsignore Rudolf von Gerlach - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an den Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf Prof. Fritz Roeber - Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande an Graf Hanns Wilczek [Johann Nepomuk Graf Wilczek] in Wien - Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse an den Staatssekretär des Reichspostamtes Dr. Reinhold Kraetke. Enthält auch: - Namentliche Nachweisungen über die Verleihungen des Eisernen Kreuzes 1. Klasse, über die Verleihungen der silbernen Spange zum Eisernen Kreuz von 1870/71 und über die Verleihungen des Eisernen Kreuzes 2. Klasse am weiß-schwarzen Bande durch das Geheime Zivilkabinett; Vorgänge Nr. 201-300
Enthält u.a.: - Beratung (ggf. mit Gutachten) über: Wiederherstellung und Ausschmückung des Oktogonbaues im Aachener Münster / Restaurierung des Rat- und Krönungshauses in Aachen / Dienstgebäude der Regierung in Frankfurt an der Oder / General-Kommando-Gebäude in Danzig / Entwürfe der Architekten Kayser und Großheim zum Neubau der Hochschulen für Musik und für die bildenden Künste in Berlin / Reichspost- und Reichstelegrafendienstgebäude in Frankfurt an der Oder / Erweiterung der Technischen Hochschule in Berlin / Hauptgebäude der Technischen Hochschule in Danzig / Neubau eines Geschäftsgebäudes für das Land- und Amtsgericht nebst Gerichtsgefängnis in Magdeburg / Neubau eines Präsidialgebäudes des deutschen Reichstags in Berlin / Neubau eines Dienstgebäudes für die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin / Reichspost- und Reichstelegrafendienstgebäude in Stettin / Neubau eines Post- und Telegrafendienstgebäudes am Dominikanerplatz in Breslau / Vorschriften für den Bau evangelischer Kirchen / Wiederherstellung der Hohkönigsburg bei Schlettstadt / Neubau eines Geschäftsgebäudes der Zivilabteilungen des Land- und Amtsgerichts zu Halle an der Saale / Erweiterung des Geschäftsgebäudes des Kultusministeriums in Berlin / Neubau eines Zentralfernsprechamtgebäudes in Hamburg / Postgebäude am zukünftigen Zentralbahnhof in Hamburg / Neubau eines Dienstgebäudes für die Seehandlungssozietät in Berlin / Neubau des Stadttheaters in Posen - Besichtigung des Aachener Münsters zur Begutachtung des Entwurfs des Prof. Baron von Béthune zur Ausschmückung des Oktogons und zur Kenntnisnahme von Bestandsaufnahmen, Reisenotizen (Abschrift, 10. / 11. Juni 1883) - Beantragung der Abänderung des Gesetzes zum Urheberrecht an Werken der bildenden Künste; Gerber Akte z.T. mit Eisenklammern geheftet.
1 Behördengeschichte Im Zuge der Befreiungskriege wurde durch die Breslauer Konvention vom 19.03.1813 ein aus jeweils zwei deutschen und zwei russischen Mitgliedern bestehender Verwaltungsrat gebildet. Die Leitung dieses Gremiums übernahm der in russischen Diensten stehende Freiherr vom und zum Stein. Dieser sollte die Verwaltung der zu erobernden Gebiete in Norddeutschland übernehmen, seine Tätigkeit beschränkte sich jedoch effektiv auf Mecklenburg, Sachsen und für kurze Zeit auf einige thüringische Kleinstaaten. Da die alliierten Mächte die Aufgaben nur unverbindlich festgelegt hatten und seine Tätigkeit kaum unterstützten, konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Aus diesem Grunde kam es zu erneuten Verhandlungen der Bündnispartner, die in einer neuen Vereinbarung mündeten. Am 21.10.1813 wurde durch die alliierten Mächte Österreich, Russland, Preußen, Großbritannien und Schweden die Leipziger Konvention abgeschlossen. Durch diese Übereinkunft wurde das Zentralverwaltungsdepartement gebildet und der Zentralverwaltungsrat aufgelöst. Die Leitung des Zentraldepartements wurde wiederum Stein übertragen. Der Sitz der Verwaltung befand sich beim Hauptquartier der alliierten Mächte, zuerst in Frankfurt am Main und später in Paris. Das Zentralverwaltungsdepartement war für die Verwaltung des Königreichs Sachsens und der Gebiete der eroberten napoleonischen Satellitenstaaten (Königreich Westphalen, Großherzogtum Berg, Großherzogtum Frankfurt) zuständig. Weitere Rheinbundstaaten blieben dem Einflussbereich der Behörde entzogen, da die betreffenden Fürsten rechtzeitig ins Lager der Alliierten wechselten. Zu den Hauptaufgaben des Zentralverwaltungsdepartements zählten: - Sicherstellung der Versorgung der Truppen der alliierten Mächte in den verwalteten Gebieten - Aufbringung von Beiträgen zu den Kriegskosten der alliierten Mächte durch Geldzahlungen und Lieferungen aus den verwalteten Gebieten - Durchführung der Landesbewaffnung und Aufstellung des Landsturmes - Beaufsichtigung der Landesverwaltung durch die Behörden der verwalteten Gebiete während der Übergangszeit. Zur Durchführung dieser Aufgaben auf regionaler Ebene wurden in den verwalteten Gebieten mehrere Generalgouvernements eingerichtet. Die Generalgouvernements waren dem Zentralverwaltungsdepartement nachgeordnet und an die Instruktionen Steins gebunden. Zur Unterstützung der Generalgouverneure wurden in den einzelnen Generalgouvernements Gouvernementsräte gebildet, denen Staatsangehörige der betreffenden Gebiete, z. T. aber auch landesfremde Beamte angehörten. Größtenteils wurde zur Ausführung der Verwaltungsaufgaben auf die bestehenden Verwaltungen und Behörden zurückgegriffen. Es wurde folgende Generalgouvernements gebildet: - Generalgouvernement Sachsen o Verwaltungssitz: Dresden o Generalgouverneur: zunächst Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski (1778-1845), russischer General - Generalgouvernement Berg o Verwaltungssitz: Düsseldorf o Generalgouverneur: zunächst Justus von Gruner (1770-1820), danach Prinz Alexander von Solms-Lich - Generalgouvernement Frankfurt o Verwaltungssitz: Frankfurt/Main - Generalgouvernement zwischen Weser und Rhein o Verwaltungssitz: Münster o Generalgouverneur: Ludwig von Vincke (1774-1844) - Generalgouvernement Mittelrhein (ab 1814) o Verwaltungssitz: Trier (später Koblenz, bzw. Mainz) o Generalgouverneur: Justus von Gruner - Generalgouvernement Niederrhein (ab 1814) o Verwaltungssitz: Aachen o Generalgouverneur: Johann August Sack (1764-1831). Stein versuchte in einer Position als Leiter des Zentraldepartements auf die politische Umgestaltung Deutschlands hinzuarbeiten. Eine Anzahl von Verfassungsentwürfen und Schriftwechsel zu verschiedenen verfassungs- und staatsrechtlichen Fragestellungen zeugen von diesen Bemühungen, die jedoch auf Grund der einsetzenden Restaurationspolitik der Alliierten zu keinen greifbaren Ergebnissen führten. Nach dem Abschluss des Ersten Pariser Friedens am 30.05.1814 waren die Aufgaben des Zentralverwaltungsdepartements erfüllt und es folgte dessen Auflösung. Die verwalteten Gebiete wurden an die zivilen Verwaltungsbehörden übergeben. Noch im Jahre 1814 verfasste einer von Steins engsten Mitarbeiter, Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn, eine Publikation, die als Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Zentralverwaltungsdepartements angesehen werden kann. 2 Bestandsgeschichte Nähere Angaben zur Bestandsgeschichte, z. B. über den Zeitpunkt der Übernahme des Schriftgutes durch das Geheime Staatsarchiv PK, sind leider nicht möglich. Die Verzeichnung und Erstellung des ursprünglichen Findbuchs erfolgte durch den Archivar Robert Arnold, der von 1884-1891 und 1901-1910 im Geheimen Staatsarchiv tätig war. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte der Bestand in Folge der Auslagerung und deutschen Teilung in das Deutsche Zentralarchiv in Merseburg und nach der Wiedervereinigung in das Geheime Staatsarchiv PK zurück. Das Findbuch des Bestandes wurde in den Jahren 2011 und 2012 durch den Archivangestellten Guido Behnke retrokonvertiert. Die Klassifikation wurde neu erstellt. Außerdem wurden die vorhandenen Aktentitel überprüft und überarbeitet. Teilweise musste eine Neuverzeichnung einzelner Akten vorgenommen werden. Im Rahmen der Verzeichnung erfolgte eine Umsignierung des Bestandes (Umstellung des Signaturschemas auf Numerus currens). Um Benutzbarkeit in Hinsicht auf die bisherige Zitierweise mit den nunmehr nicht mehr kurrenten Altsignaturen zu vereinfachen, wurde dem Findbuch eine Konkordanz beigefügt. 3 Verweise auf andere Bestände und Literaturhinweise 3.1 Bestände im Geheimen Staatsarchiv PK 3.1.1 Generalgouvernement Sachsen - GStA PK, I. HA, Rep. 172 Alliiertes bzw. Preußisches Gouvernement für das Königreich bzw. Herzogtum Sachsen 3.1.2 Nachlässe von Stein und seinen Mitarbeitern im Zentraldepartement - GStA PK, VI. HA, Nl Eichhorn - GStA PK, VI. HA, Nl Gruner I (M) - GStA PK, VI. HA, Nl Gruner - GStA PK, VI. HA, Nl Johann August Sack - GStA PK, VI. HA, Nl Karl vom Stein 3.2 Bestände in anderen Archiven - Archiv Schloss Cappenberg, Cap.C.I, Nachlass Freiherr vom Stein (vgl. Der Nachlass des Freiherrn vom Stein im Archiv des Grafen von Kanitz auf Schloss Cappenberg / hrsg. von Norbert Reimann, bearbeitet von Annekatrin Schaller und Norbert Reimann. - 2 Teilbände. - Münster, 2009. - 1324 S.) 3.3 Literatur (Auswahl) - Botzenhart, Erich; Hubatsch, Walther (Hrsg.): Freiherr vom Stein - Briefe und amtliche Schriften, Bd. 4: Preußens Erhebung - Stein als Chef der Zentralverwaltung - Napoleons Sturz (Januar 1813 - Juni 1814), Stuttgart 1963, 893 S. - Botzenhart, Erich; Hubatsch, Walther (Hrsg.): Freiherr vom Stein - Briefe und amtliche Schriften, Bd. 5: Der Wiener Kongress - Rücktritt ins Privatleben - Stein und die ständischen Bestrebungen des westfälischen Adels (Juni 1814 - Dezember 1818), Stuttgart 1964, 895 S. - [Eichhorn, Johann Albrecht Friedrich:] Die Centralverwaltung der Verbündeten unter dem Freiherrn von Stein, Berlin 1814, 140 S. - Hubatsch, Walther: Die Stein-Hardenbergschen Reformen, Darmstadt 1977, 242 S. - Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789, Bd. 1, Stuttgart 1957, S. 499-510 - Just, Wilhelm: Verwaltung und Bewaffnung im westlichen Deutschland nach der Leipziger Schlacht 1813 und 1814, Göttingen 1911, 118 S. - Kielmansegg, Peter Graf von: Stein und die Zentralverwaltung 1813/14, Stuttgart 1964, 203 S. - Neigebaur, Johann Daniel Ferdinand: Darstellung der provisorischen Verwaltungen am Rhein vom Jahr 1813 bis 1819, Köln 1821, 345 S. - Vollheim, Fritz: Die provisorische Verwaltung am Nieder- und Mittelrhein während der Jahre 1814 - 1816, Bonn 1912, 256 S. - Wetzel, Paul: Die Genesis des am 4. April 1813 eingesetzten Zentral-Verwaltungsrates und seine Wirksamkeit bis zum Herbst dieses Jahres, Greifswald 1907, 110 S. 4 Anmerkungen, Bestellsignatur und Zitierweise Bestandsumfang: 149 VE (2,0 lfm) Laufzeit: 1812 - 1815 Letzte vergebene Signatur: Die Akten sind zu bestellen: I. HA, Rep. 114, Nr. ( ) Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, I. HA, Rep. 114 Zentralverwaltungsrat der verbündeten Mächte, Nr. ( ) Berlin, Dezember 2012 (Guido Behnke) Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.