Abteilung

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

    • http://www.wikidata.org/entity/Q334453

    Anmerkungen zur Ansicht

      Hierarchische Begriffe

      Abteilung

      Abteilung

        Equivalente Begriffe

        Abteilung

        • UF Geschäftsbereich
        • UF département
        • UF section
        • UF direction
        • UF unité
        • UF business division
        • UF company division
        • UF corporate division
        • UF Struktureinheit

        Verbundene Begriffe

        Abteilung

          40 Dokumente results for Abteilung

          40 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
          BArch, R 901/81225 · Akt(e) · (Aug.) Sept. 1902 - Apr. 1903
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Stand der Eisenbahnbauten in China allgemein (Bericht des Kommandos des Kreuzergeschwaders aus Yokohama), (Aug.) Okt. 1902 Chinesische Beteiligung am Aktienkapital der SEG, Erwerb von Aktien durch Mandarine, 1902 "Grundsätze für den Übertritt bayerischer Beamter in den Kolonialdienst des Reiches", o. Dat. Besuch des Gouverneurs der Provinz Schantung, Choufu, bei der SEG in Tsingtau (Dank des chinesischen Gesandten in Berlin und Schriftwechsel mit Choufu), Dez. 1902 - März 1903 Umwandlung des amerikanischen Eisenbahnbau-Syndikats Hankau - Kanton in eine amerikanisch-belgische Eisenbahn-Gesellschaft, Aug. 1902

          BArch, R 901/81226 · Akt(e) · (1899) Mai 1903 - Juli 1904
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Begründung der Deutsch-Chinesischen Eisenbahn-Gesellschaft mbH, Berlin (Vorsitzender: v. Hansemann), mit Gesellschaftsvertrag (Druck), 1903 Eröffnung der von den USA, Frankreich und Belgien finanzierten Yuen Han-Eisenbahn bei Kanton (Bericht des deutschen Konsuls in Kanton), Nov. 1903 Wirtschaftlichkeit des Eisenbahn-Bau-Projektes Kowloon - Kanton (Bericht des deutschen Konsuls in Hongkong), 1903 Kritik am Verhalten von Bediensteten der SEG gegenüber Chinesen (Einleitung von Untersuchungen), 1904 "Baugeschichte der Schantung-Eisenbahn", hrsg. von der SEG aus Anlass der Vollendung der von Tsingtou nach Tsinanfu führenden Bahnlinie (Druck, mit Karte und Plänen der Bauten), 1904 Kritik am Personal der SEG in China (Unterredungen des Gouverneurs in Kiautschou, Truppel, mit dem chinesischen Gouverneur von Schantung, Choufu, in Weihsien (Niederschrift), Apr. 1904 "Bau- und Betriebs-Konzession für die SEG" und "Statut der SEG" (Drucke), [1899]

          BArch, R 901/81229 · Akt(e) · 1907 - Juni 1909
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Geschäftsberichte der Deutsch-Asiatischen Bank für 1904 und 1905 (Drucke), 1904 - 1905 Reisebericht des Dr. Fischer von der Leitung der SEG und Nachfolge durch Ministerialdirektor a. D. Dr. Josef Hoeter, 1909 Projektierter Verzicht auf die Konzession für den Eisenbahnbau auf der Strecke Kiautschou nach Ichoufu, 1908 - 1909 Gerücht über bevorstehende Pläne einer Verstaatlichung der SEG durch China, 1909

          BArch, R 901/81245 · Akt(e) · 1900 - Feb. 1902
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Vorbereitung und Abschluss eines Bergbau-Regulativs zwischen der Deutschen Gesellschaft für Bergbau und Industrie im Auslande und dem Gouverneur der Provinz Schantung zu Tschifu, 9. Juli 1901, 1900 - 1901 Statuten, Verwaltungs- und Aufsichtsratsmitglieder, Aktionäre der Deutschen Gesellschaft für Bergbau und Industrie im Auslande, 1901 Karte der Provinz Shantung mit dem deutschen Pachtgebiet von Kiautschou, von Bruno Hassenstein (1 : 650.000), mit Einzeichnungen

          Fauth, Friedrich (Bestand)
          BArch, N 378 · Bestand · 1938-1947
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Geboren am 03. Sept. 1875, gestorben am 07. November 1961 in Heidelberg. Fauth kam im Januar 1898 nach Tsingtau und gehörte dort der Artillerie-Matrosen-Abteilung an. Bis etwa 1908 lebte er bei der Familie des Gouverneurs Oskar Truppel. Die Tochter Truppels Annemarie, verh. Werners, war die Patin von Fauths Tochter. Fauth war 1906 Vize-Wachtmeister, 1918 Leutnant zur See. Friedrich Fauth hat in den 1930er Jahren seine Erinnerungen an die Tsingtauer Zeit hand- und maschinenschriftlich festgehalten. Einen Durchschlag davon schickte er Annemarie Werner. Diese hat die Unterlagen im Jahre 1967 der damaligen Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes übergeben. Bestandsbeschreibung: Erinnerungen an die militärische Dienstzeit in Tsingtau, einschließlich der Ersten Weltkrieges Zitierweise: BArch, N 378/...

          BArch, R 901/80744 · Akt(e) · Apr. 1902 - Okt. 1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Bau einer eigenen Telegraphenlinie zwischen Peking und Tongku (Zustimmung des preußischen Kriegsministers), Mai 1902 Fertigstellung der Telegraphenleitung Peking - Tongku durch die ostasiatische Besatzungsbrigade, Sept. 1902 Ankauf eines Grundstücks in Woosung für die Firma Felten - Guilleaume, Mülheim, als Kabellandeplatz, März 1904 Entschädigungsfrage bei Umlegung des deutschen Kabels Woosung - Tsingtau wegen der Flußregulierung des Whangpoo, Juni 1907, Sept. 1907, Sept. 1911 Weg des Telegraphenkabels bei Woosung (Skizze, Druck), o. Dat. Regulierung des Whangpoo (Planpause), 29. Juli 1912 Bericht über die zweite Umlegung des deutschen Kabels im Whangpoo wegen Baggerarbeiten, Aug. 1912, Sept. 1912, Okt. 1912 Schließung der Kabelstation der Deutsch-Niederländischen Telegraphengesellschaft durch die chinesische Regierung, Nov. 1917

          Kiautschou.- Kolonialgesellschaften: Bd. 1
          BArch, RM 3/7046 · Akt(e) · 1904-1910
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Zeitschrift "La Quinzaine Coloniale", XV. Jg., Nr. 178 vom 25. Mai 1904 (franz.) "Koloniale Zeitschrift", V. Jg., Nr. 12 vom 9. Juni 1904 "Das wirtschaftliche Asien", Beilage zu "Asien", Organ der Deutsch-Asiatischen Gesellschaft, I. Jg., Nr. 2 vom Nov. 1903 2. Jahresbericht der Abteilung Tsingtau der Deutschen Kolonialen Gesellschaft von 1904 Gemeindeordnungen für die Niederlassungen Tientsin und Hankau Entwurf eines Gesetzes zur Abänderung des Konsulargerichtsbarkeitsgesetzes und des Schutzgebietsgesetzes Gesetzentwurf über die Ausgabe kleiner Aktien in den Konusulargerichtsbezirken und im Schutzgebiet Kiautschou Protokolle von Sitzungen des Reichstages im Juli 1909, Apr. 1910, Okt. 1910

          Reichsmarineamt
          Kiautschou.- Minenwesen: Bd. 1
          BArch, RM 3/6921 · Akt(e) · 1899-1914
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Befestigung des Hafens von Kiautschou Projekt für ein Minendepot in Tsingtau Beschaffung von Kuttern für Minenzwecke, Minensuchgeräten Berichte über die Sperrübungen der Matrosenartillerie-Abteilung Kiautschou

          Reichsmarineamt
          Kiautschou.- Minenwesen: Bd. 1
          BArch, RM 3/6922 · Akt(e) · 1906-1910
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Neubau eines Minendepots am Kleinen Hafen von Tsingtau Beschaffung von Minenräumgeräten Sperrübungsbericht der Matrosenartillerie-Abteilung Kiautschou für das Jahr 1907/08 Erstattungsberechnungen des Minendepots Wilhelmshaven über Ausgaben zu Lasten des Kiautschou-Etats

          Reichsmarineamt
          Krankenhaus in Tsingtau, 1905
          70052 · Akt(e) · 1905
          Teil von Süddeutsche Zeitung Photo

          Dieses Krankenhaus in Tsingtau verfügt über eine Abteilung für Augenkrankheiten, für Inneres und für Nervenkrankeiten, aber auch über eine Röntgeneinrichtung. / Fotograf: Scherl

          BArch, RW 61 · Bestand · 1900-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Am 14. November 1897 hatte das Deutsche Reich den chinesischen Hafenort Tsingtau besetzt und in einem Vertrag mit dem Kaiserreich China vom 6. März 1898 ein Gebiet von 550 km² mit Tsingtau als Zentrum für 99 Jahre gepachtet - das Schutzgebiet Kiautschou. Die Provinz Schantung, zu der das gepachtete Gebiet eigentlich gehörte wurde zum deutschen Interessengebiet und zur neutralen Zone deklariert. In diesem Gebiet erhielt das Reich Konzessionen zum Bau und Unterhalt von Bahnlinien und Bergwerken. Doch bereits seit dem 30. Oktober 1895 hatte das Deutsche Reich das Recht, in den seit 1859/60 bestehenden internationalen Vertragshäfen Tientsin und Hankou Niederlassungen einzurichten. Und natürlich unterhielt das Reich wie die anderen Großmächte und sonst im Chinahandel engagierten Staaten auch eine Gesandschaft in Peking. Deutsche Missionen wirkten zudem im Innern Chinas, ebenso deutsche Kaufleute, insbesondere auch in Shanghai. Das Deutsche Reich war daher tatsächlich stark in China engagiert und es sah sich auch selbst so. Vor diesem Hintergrund wurden die ab Ende 1899 entstandenen und schnell immer gravierender werdenden fremdenfeindlichen Unruhen in China in Deutschland als Bedrohung empfunden. Die Regentin, Kaiserinwitwe Cixi, blieb in ihren Maßnahmen gegen die "in Rechtschaffenheit vereinigten Faustkämpfer", von den Kolonialmächten kurz als "Boxer" bezeichnet, zunächst uneindeutig, Einheiten der kaiserlich chinesischen Armee verbündeten sich zum Teil mit ihnen. Der Aufstand nahm ab Januar 1900 weiter zu, es kam zu ausufernden Gewaltakten gegen chinesische Christen und Ausländer. Ab Mai 1900 waren die ausländischen Gesandschaften in Peking von Aufständischen bedroht, die Bahnlinien von Peking an die Küste wurden angegriffen. Die Gesandschaften forderten daher militärische Unterstützung an. Das Deutsche Reich sandte noch im Mai 1900 ein Kontingent des in Tsingtau stationierten III. Seebataillons nach Peking, zwei weitere Kompanien wurden nach Tientsin beordert, das Kreuzergeschwader verlegte auf die Reede vor den Taku-Forts an der Mündung des Flusses Peiho. Die Situation in Peking verschärfte sich derweil weiter, weitere Truppen waren nötig. Die in China befindlichen Truppen der Kolonialmächte bildeten im Juni 1900 ein Expeditionskorps unter Führung des britischen Admirals Seymour (2066 Mann). Dieses wurde jedoch Mitte Juni von chinesischen Truppen (Boxer und reguläre Armee) aufgehalten und mußte umkehren. Die Ausländer und chinesischen Christen in Peking hatten sich mittlerweile im Gesandschaftsviertel verbarrikadiert und waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die alliierten Kolonialmächte (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich-Ungarn, Rußland, Japan) stürmten am 17. Juni die Taku-Forts, die chinesische Regierung forderte am 19. Juni alle Ausländer ultimativ zum Verlassen Chinas auf. Am 20. Juni wurde der deutsche Gesandte, Freiherr Clemens von Ketteler in Peking ermordet. Mit Edikt vom 21. Juni erklärte China faktisch den Alliierten den Krieg, was jedoch von diesen nicht erwidert wurde. Die alliierten Truppen zogen sich Ende Juni 1900 nach Tientsin zurück. In Deutschland wurde am 25. Juni aus den Angehörigen der Marine-Infanterie ein Marine-Expeditionskorps von 2528 Mann (unter Generalmajor von Höpfner) gebildet. Zudem erging am 3. Juli der Befehl zur Aufstellung eines Expeditionskorps aus Freiwilligen des Heeres (unter Generalleutnant von Lessel). Die Alliierten hatten sich auf die Bildung eines internationalen Expeditionskorps geeinigt, den Oberbefehlshaber sollte Deutschland stellen. Am 12. August 1900 wurde der ehemalige Chef des Großen Generalstabes, Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee zum Oberbefehlshaber der internationalen Streitmacht, die schließlich 64.000 Mann umfaßte, ernannt. Als Stab diente Waldersee das "Armeeoberkommando Ostasien". Das Ostasiatische Expeditionskorps ging mit seinen ersten Teilen am 27. Juli in Bremerhaven in See, bei ihrer Verabschiedung hielt Kaiser Wilhelm II. die bekanntgewordene "Hunnenrede". Das Deutsche Reich stellte mit den 19.093 Mann seines Ostasiatischen Expeditionskorps unter Generalleutnant von Lessel fast ein Drittel der internationalen Streitmacht. Gliederung des Ostasiatischen Expeditionskorps: 3 Infanterie-Brigaden zu 2 Infanterie-Regimentern mit je 9 Kompanien 1 Jäger-Kompanie 1 Reiter-Regiment zu 4 Eskadrons 1 Feldartillerie-Regiment zu 3 Abteilungen mit insgesamt 8 Batterien 2 leichte Munitionskolonnen 1 Bataillon schwere Feldhaubitzen mit 2 Batterien 1 Pionier-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Eisenbahn-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Korps-Telegraphen-Abteilung 1 Sanitäts-Kompanie 1 Munitionskolonnen-Abteilung mit 7 Munitionskolonnen 1 Kommando des Trains mit 3 Proviantkolonnen, 1 Feldbäckereikompanie, 6 Feldlazaretten 1 Etappenkommando mit 1 Pferde-Depot, 1 Lazarett-Depot, 1 Etappen-Munitionskolonne, Personal für 3 Kriegslazarette und ein Lazarettschiff, mehrere Versorgungsstellen Bereits am 4. August waren die in Tientsin versammelten alliierten Truppen (etwa 20.000 Mann) erneut losgezogen und konnten sich diesmal bis Peking durchkämpfen. Am 14. August wurde Peking eingenommen und anschließend drei Tage lang geplündert. Die chinesiche Regierung flüchtete in den Süden. Als die internationalen Truppen unter Waldersee in China eintrafen war die Situation im wesentlichen bereinigt, Peking und Tientsin waren entsetzt. Es folgten nun zahlreiche "Strafexpeditionen" zur endgültigen Vernichtung der Boxer, an denen auch das Ostasiatische Expeditionskorps intensiv beteiligt war. Das alliierte Vorgehen war dabei geprägt durch übergroße Brutalität und zahlreiche Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung. Am 10. Januar 1901 akzeptierte die Regentin die Bedingungen der Alliierten, festgelegt in dem am 7. September 1901 unterzeichneten "Boxer-Protokoll". Das Ostasiatische Expeditionskorps wurde am 17. Mai 1901 aufgelöst und in die Ostasiatische Besatzungsbrigade umgewandelt, die in den Standorten Peking, Tientsin, Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan stationiert war. Gliederung der Ostasiatischen Besatzungsbrigade: 1 Kommandostab mit Verwaltungsbehörden 2 Infanterie-Regimenter mit je 6 Kompanien, davon 1 Kompanie beritten 1 Eskadron Jäger zu Pferde 1 Feldbatterie 1 Pionier-Kompanie mit Telegraphen-Detachement 1 Feldlazarett Die Ostasiatische Besatzungsbrigade wurde am 1. Mai und am 11. Dezember 1902 weiter verkleinert und umgegliedert. Am 6. März 1906 wurde auch die Ostasiatische Besatzungsbrigade aufgelöst und durch ein Detachement in Bataillonsstärke ersetzt. Dieses wurde am 5. April 1909 durch eine Einheit der Marine-Infanterie ersetzt, wobei sich die Abwicklung bis in das Jahr 1910 hinzog. Organisatorisch zuständig war die Ostasiatische Abteilung im Preußischen Kriegsministerium (Bestand PH 2). Bearbeitungshinweis: Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält kaum echte Sachakten. Er besteht vor allem aus mehreren Heften deutsch-chinesisches Ortsnamen-Glossar. Erwähnenswert ist eine Druckschrift zu den Standorten Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan mit zahlreichen Abbildungen. Erschließungszustand: Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Vorarchivische Ordnung: Die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade müssen im wesentlichen als beim Brand des Heeresarchivs 1945 verloren angesehen werden. Es sind lediglich zufällig erhalten gebliebene Stücke überliefert. Diese wurden durch Unterlagen aus dem Umfeld der beiden Verbände, den Niederlassungen in Tientsin, Hankou und Peking ergänzt. Zitierweise: BArch, RW 61/...

          "Seemannshäuser"
          BArch, RM 5/317 · Akt(e) · 1900-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Kapitän zur See Th. Harms "Das Seemannshaus in Tsingtao". Druck, 1900 Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrats-Ausschusses für die Förderung des Baues der Seemannshäuser in Tsingtao und Wilhelmshaven für 1900. Druck, 1901

          BArch, R 901/81205 · Akt(e) · Sept. 1900 - Juli 1901
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Regelung des deutschen Postdienstes in Kiautschou, Aufhebung eines chinesischen Postamtes, Chinesisches Seezollamt in Tsingtau, 1900 - 1901 "Denkschrift über die Entwicklung des Kiautschou-Gebietes in der Zeit von Okt. 1899 bis Okt. 1900" (Druck, mit Karten und Abbildungen, Bericht zur Vorlage im Reichstag), 1901

          BArch, R 901/81206 · Akt(e) · Aug. 1901 - Nov. 1902
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Heinrich Mootz, Deutsche Sprachlehre für Chinesen (als Entwurf gedruckt in Tsingtau), 1901 Geographische Entfernungen in der Provinz Schantung (aufgrund amtlicher chinesischer Berechnungen, mit Handzeichnung), 1902 Der Handel von Kiungchow im Jahre 1901 (Veröffentlichung des britischen Foreign Office), 1902

          BArch, R 901/81207 · Akt(e) · Dez. 1902 - März 1904
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Dampferverbindungen von Tsingtau nach nichtgeöffneten chinesischen Häfen, 1903 Beteiligung der deutschen Industrie bei der Regulierung des Hsiao-Ching-ho-Kanals und Bau von Anschluss-Eisenbahnen, (1903) 1904 "Das deutsche Schutzgebiet Kiautschou (1903) 1904" von A. von Janson (Sonderdruck aus Deutsche Rundschau, hrsg. v. Julius Rodenberg), 1904

          BArch, R 901/81208 · Akt(e) · Apr. 1904 - Okt. 1904
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Einrichtung einer direkten Dampferverbindung Tsingtaus mit der Yalu-Mündung für den Transport von Rohmaterial für die Seidenherstellung aus der Mandschurei (Antrag der Deutsch-chinesischen Seiden-Industrie Gesellschaft), (1903) 1904 Angriffe auf die deutsche Verwaltung in Kiautschou in der chinesischen Presse, 1904 Eisenbahn-Bau-Projekte der Chinesisch-deutschen Tschunghsiang-Kohlengesellschaft von Ihsien in Schantung ("Ihsien-Gesellschaft") und Frage deutscher Konzessionsrechte in der Provinz Schantung, 1904 Verfahren der Zollerhebung in Tsingtau, 1904

          BArch, R 901/81213 · Akt(e) · Okt. 1906 - Juni 1907
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Bedenken der chinesischen Seezollbehörden gegen die Durchführung des neuen Zollabkommens, 1906 - 1907 Errichtung von Petroleum-Tanks in der Provinz Schantung durch die Firma Arnold, Karberg u. Co., Tsingtau als Agent der Asiatic Petroleum Co., London, 1906

          BArch, R 901/81214 · Akt(e) · Juli 1907 - Feb. 1910
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Unterstützung der Deutsch-chinesischen Seiden-Industrie Gesellschaft durch Gewährung von Export-Bonifikationen, 1907 Verleihung einer Schürfkonzession in der Provinz Schantung an die Firma Sietas, Plambeck und Co., Tsingtau, 1908 - 1909 Gegenbestrebungen gegen deutsche Konzessionen in Schantung, Gefahr von Boykottmaßnahmen, 1908 - 1909 Projektierte Einrichtung von chinesischen Bahnzollämtern bei der Schantung-Eisenbahn zur Erhebung von Transitzöllen zugunsten der Provinz Schantung, 1909 - 1910

          BArch, R 901/81215 · Akt(e) · März 1910 - Dez. 1910
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Finanzierung des Hafens Tschifu aus Einnahmen aus dem chinesischen Zollzuschlag in der Provinz Schantung, 1910 Projekt zur Errichtung einer chemischen Fabrik in Tsingtau durch die China Alkali Comp. Ltd., Schanghai (Moritz Koppel), 1910 Errichtung der "Chinesischen Handelskammer von Tsingtau" (mit Satzungen), 1910

          BArch, R 901/81216 · Akt(e) · Jan. 1911 - Feb. 1913
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Chinesische Pläne zur Erhöhung der Zollabgaben in der Provinz Schantung und Haltung des Reichsmarineamtes (mit zahlreichen Denkschriften usw.), 1911 "Fremdenfeindliche Haltung des jungchinesischen Vereins zum Studium der Eisenbahn- und Bergbaufragen in Schantung" in Tsinanfu, 1912 "Bericht der Handelskammer zu Tsingtau für das Jahr 1911" (Druck), 1912

          BArch, R 901/81218 · Akt(e) · Feb. 1914 - 1919
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.:
          Projekt zur Errichtung eines Unternehmens zur Verhüttung von Zink, Blei, Antimon und Schwefel in Tsingtau durch das "Ostasiatische Studiensyndikat" (Gründung der Firmen Beer, Sondheimer und Co., Frankfurt/M.; Carlowitz und Co., Hamburg; Reimers und Co., Bremen), 1914
          Vertrag über die Übergabe von Tsingtau an die japanische Armee (Abschrift), 1915
          "The Chino-Japanese Negotiations. Chinese official Statement with documents and Treaties with Annexures", Peking 1915 (Druck)
          Der Handel Tsingtaus vor und nach dem Kriege (Veröffentlichung der japanischen Militärverwaltung, Abschrift), 1916
          "Ist die Rückgabe Tsingtaus vom wirtschaftlichen Standpunkt notwendig oder zweckmäßig" (englische Fassung einer deutschen Denkschrift), 1919
          "Forderungen Deutschlands wegen Kiautschaus auf der Friedenskonferenz" (Ausarbeitung des Reichsmarineamtes, Druck), 1919

          Auswärtiges Amt