übriges Afrika

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            Wissenschaftliche Anstalten in Deutsch-Ostafrika
            BArch, R 1001/6208 · Akt(e) · Jan. 1906 - März 1914
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Biologische Station in Daressalam Namensänderung der meteorologischen Hauptstation in "Hauptwetterwarte" Gründung eines landeskundlichen Museums in Daressalam Kursus an der Straßburger Erdbebenstation

            W. Janke. - Korrespondenz
            BArch, R 8023/838 · Akt(e) · Mai 1889 - März 1896
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält auch: Errichtung einer Ziegelei bzw. Gründung einer Baugesellschaft in Deutsch-Ostafrika

            Deutsche Kolonialgesellschaft
            Unterlagen von Gerhard Althaus
            ALMW_II._32__NachlassJaeschke_G.Althaus · Objekt · 1932-1991
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Enthält: - ein Foto von Althaus in Kopie; ein Foto von Minja (1880-1944) in Kopie - Marangu 1932. Minja "Ya mlisi Oke Missionar Althaus" (Sprache?) - Leipzig 1991. Saria, Njau, Jaeschke (Übersetzung des Schreibens von Minja) - Althaus-Pulke, D.: Bericht über Spurensuche II in Tanzania (Bericht über eine 5wöchige Reise) 1991. (Maschinegeschrieben; 8 S.) - Althaus, G.: Mamba. Die Geschichte einer ev. luth. Missionsstation am Kilimandscharo im einstigen Deutsch-Ostafrika von ihrer Gründung im Jahre 1894 bis Ende 1909. Persönliche Erinnerungen aus meiner Missionsarbeit. Versehen mit einem Vorwort des Herausgebers (Burmester) 1951, dem Lebensgang des Verfassers (vom Herausgeber), einem Bericht der Ältesten der Gemeinde Mamba (Nyange) und einem Vorwort des Verfassers Wolfenbüttel 1935. (Maschinegeschrieben; 2 Exemplare; 260 bzw. 206 S.)

            Jäsche, Ernst
            BArch, N 2225/84 · Akt(e) · Apr. 1891 - Aug. 1906
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Plan für die Gründung und Vorschläge für die Tätigkeit einer Siedlungsgesellschaft für Südwestafrika.- Sitzungsprotokoll über die Wahl eines Syndikats zur Bildung einer südwestafrikanischen Siedlungsgesellschaft.- Auftragserteilung des Syndikats zu einer Reise Pfeils nach Kapland zur Anwerbung von Ansiedlern.- Rentabilitätsberechnungen Pfeils.- Tätigkeitsbericht des Ausschusses des Syndikats vor allem über die Arbeit Pfeils im Dienste des Syndikats.- Zeitungsausschnitte mit Artikeln über die Tätigkeit des Syndikats.- Briefe des Auswärtigen Amts (von Hohenlohe-Langenburg, Kayser) und des Ausschusses an Pfeil über: Pfeils Aufgaben.- Notizen Pfeils

            Pfeil, Joachim Graf von
            Station Wuga u. Mshihui
            M 581 · Akt(e) · 1892-1920
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Reisebericht Johanssen „Von Dar-es-Salaam nach Wuga, 1892; Untersuchungsreise von Gleiss u. Wohlrab von Hohenfriedeberg nach Wuga, 1894; Bericht über Gründungsverhandlungen Wugas betreffend von Wohlrab, 1895; Tagebuchberichte, Chroniken, Briefe (Originale u. Kopien), Statistiken v.a. von Gleiss, Langheinrich u. Rösler, 1895-1914 u. 1919-1920; Bericht über die Gründung von Wuga von Franz Gleiss, 12 S. Druck, erschienen als Beilage zum Semesterbrief Nummer 23 der Theologischen Gesellschaft zu Greifswald, 1896; „Wie es in einer afrikanischen Schule aussieht von N. Rösler, 14 S., ms., Januar 1900; „Auf den Trümmern von Wuga von Missionar Döring, 14 S., Druck, 1902; „Die ersten Jahre der Station Wuga 33 S., etwa 1902; Berichte über die Station Mshihwi (s. a. M 603), 1908-1909

            Bethel-Mission
            Schriftwechsel Martin Heydrichs mit:
            Best. 614, A 217 · Akt(e) · 1939-1948
            Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

            Enthält: Körner, Theo Bearbeitung der Japan-Bibliographie für den Ethnologischen Anzeiger, 1941; Dammann, Ernst Vortrag an der Universität Köln über Verkehrssprachen im tropischen Afrika, 1942; Bearbeitung einer Bibliographie der Bantusprachen, 1942; Draws-Tychsen, Hellmut Veröffentlichung seines Artikels "Gedenkblatt für Hjalmar Stolpe" im Ethnologischen Anzeiger, 1941; Eberhard, W., Ankara Mangelahfte Form der Veröffentlichung seiner China-Bibliographie; Bearbeitung einer Türkei-Bibliographie; 1940 - 1943; Grau, Rudolf, Leipzig, Feldpostbriefe u. Herne Ablieferung der Manuskripte für die Bibliographie "Allgemeine Völkerkunde"; freie Kustodenstelle an den Museen für Tier- und Völkerkunde in Dresden, 1941; Vernichtung seiner ethnologischen Unterlagen, Bücher, Karteien und des Manuskriptes der Bibliographie "Allgemeine Völkerkunde" durch einen Bombentreffer auf seine Wohnung in Leipzig, 1944; Entschädigung für den Verlust durch das Reichskriegsschädenamt, 1944; Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft, Arbeitssuche, 1945; Verhaftung Gs. am 25.9.1945 in Herne und Einweisung in ein Internierungslager; Inhaftierung von Eugen Fischer und Otto Reche, 1946; Gründung eines Interims-Redaktionsausschusses für den Ethnologischen Anzeiger zur Erhaltung der Lizenz, 1946; Arbeit an der Volkshochschule in Herne, 1948; Ausstellung von Referenzen, 1948; Einstellung in den Volksschuldienst, 1948; 1939 - 1948; Helbig, Karl, Hamburg Kostenlose Überlassung von 3 Exemplaren des Ethnologischen Anzeigers (Eth.A.) Mitarbeit an der Bibliographie des Eth.A.; 1941; Hilgers-Hesse, Irene, Köln-Braunsfeld Kündigung ihrer Stellung bei der Auslandsbrief-Prüfstelle Köln, 1942; Bewerbung um eine Assistentenstelle am Völkerkundlichen Institut der Universität Köln; Mitarbeit am Eth.A.; 1942 - 1948; Kroll, Hubert, Essen Frau Kroll Teilnahme an Seminarübungen bei Julius Lips, 1928; Nachruf für Kr. im Eth.A., 1941, Abgabe von Manuskripten zur Veröffentlichung im Eth.A., 1941; Meyer, Emmi, Hamburg Vorträge an der Universität Köln; Mitarbeit an der Bibliographie für den Eth.A.; Möglichkeit der Umhabilitierung nach Köln; Bombenschäden am Rautenstrauch-Joest-Museum, am Institut für Völkerkunde an der Universität Köln, an Heydrichs Wohnung, 1943; Bearbeitung ihrer Bali-Grammatik, Vermißtenmeldung über Dammann in Tunesien, 1943, Gefangennahme und Verfrachtung Dammanns nach den USA, Texas, 1944; Tod von Meinhof in Greifswald am 10.2.1944; 1942 - 1946; Reichskolonialbund, Berlin 1939 - 1948 Abonnierung der Zeitschrift "Deutsche Kolonial-Zeitung" und Erwerb anderer Zeitschriften; Übernahme einer ethnographischen Sammlung aus Knechtsteden durch das Rautenstrauch-Joest-Museum; 1932 - 1943; Schilde, W., Feldpostbriefe und Plauen Erforschung des Nilgebiets im Auftrag des kolonial-politischen Amtes, 1941; Habilitationsvorhaben bei Otto Reche und sein Thema "Orakel und Gottesurteile in Afrika, 1941; Bewerbung um die Kustodenstelle im Staatlichen Museum für Völkerkunde in Dresden (Nachfolge Heydrichs), 1941; Mitarbeit an der Bibliographie für den Eth.A.; Tod Schildes 1942; Ehefrau Charlotte S., Plauen, Ankauf der wissenschaftlichen Bibliothek ihres Gatten; 1940 - 1944; von Stackelberg, Maria, Baronin, Wien Bearbeitung der Bibliographie über Japan und Korea für den Eth.A.; 1942 - 1944; Waehner, Siegfried, Dresden Veröffentlichung der Ergebnisse seiner Forschungsreise zu den Tikuna und Katukino, 1941; 1941. Altsignaturen: 217.

            Reichskolonialbund: Bd. 2
            BArch, NS 18/154 · Akt(e) · 1941-1943
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Zurückstellung der Gründung einer Deutschen Kolonialwissenschaftlichen Gesellschaft aus finanziellen Gründen, 1941 Behandlung kolonialpolitischen Schrifttums, Aug. 1942 "Das Reich im Raum der Welt", Vortrag von Josef Viera, Referent im Kolonialpolitischen Amt der NSDAP, 1942 "Der Griff der USA nach Afrika" von Kurt Wirth, in: Sonderdruck aus "Zeitschrift für Geopolitik", Heft 12, Dez. 1942

            ohne Titel
            141 / 345 · Teil · 20. Januar 1927
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Briefe anderer Missionshäuser und Missionsfreunde] Baumgart (Berlin) an Herrn Doktor über die Gründung einer Missionsfilmgenossenschaft und die Herstellung eines Filmes über Ostafrika.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            BArch, PH 3-KART · Bestand · 1914-1919
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Folgt im Wesentlichen: (1) Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, 2. erg. Auflage (= Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914, Bd. 4), Osnabrück 1967, S. 294-296. (2) Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 bis 1918, Berlin 1937, S. 3-23. (3) PH 3/124 Die Organisation des Großen Generalstabes 1803-1914 (4) PH 3/1026 Die Organisation des Großen Generalstabes (vom 18. Jhr. bis zu seiner Auflösung 1919, Manuskript von HOAR Stoeckel) (5) PH 3/1272-1273 Graphische Darstellung der Entwicklung der Organisation des Großen Generalstabes 1802-1914 (6) PH 3/310 Erste Einführung in die Organisation und in die Tätigkeit des stellvertrenden Generalstabes der Armee (1919) (7) Militärgeschichtliches Forschungsamt, MGFA (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648 - 1939. München 1983 ff, S. 69-72. (8) Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. v: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz in Verbindung mit Markus Pöhlmann, aktual. u. erw. Studienausgabe, Paderborn 2009, S. 754f. (9) PH 3/3 (10) Waldemar Erfurth: Die Geschichte des deutschen Generalstabes 1918-1945 (= Studien zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hg. v. Arbeitskreis für Wehrforschung in Frankfurt/Main, Bd. 1), Göttingen 1957. 1. Großer Generalstab und Oberste Heeresleitung Großer Generalstab (7) Mit Kabinettsordre vom 24. Mai 1883 wurde der Generalstab zu einer Immediatbehörde, faktisch hatte er diese Stellung schon seit den Einigungskriegen. Der Generalstab wurde auch vom Kriegsministerium eigenständig und unmittelbar dem Monarchen zugeordnet. Die Aufgaben des Kriegsministeriums und des Großen Generalstabs überschnitten sich zum Teil, was hin und wieder zu Konflikten führte. Die Position des Chefs des Generalstabs war zwar angesehen, jedoch abgesehen von der operativen Leitung im Kriegsfall jedoch nicht mit wichtigen Befugnissen ausgestattet. Einen bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung des Heeres übte der Generalstab trotzdem durch die Schulung von Führern (dem Großen Generalstab unterstand die Kriegsakademie), die Fürsorge für die kriegsmäßige Truppenausbildung und die Bearbeitung aller mit der Durchführung einer Mobilmachung und eines Krieges zusammenhängenden Fragen aus. Zu seiner Tätigkeit gehörte die Pflege der kriegswissenschaftlichen Bildung, besonders das Studium und die Bearbeitung der Kriegsgeschichte, das Sammeln von Nachrichten und statistischem Material über fremde Heere und die verschiedenen Kriegsschauplätze, Kartenlegung, Untersuchung und Beschreibung des eigenen Landes. In der Friedenszeit gab es keine weitreichenden Veränderungen in der Organisation des Großen Generalstabs lediglich einige Erweiterungen durch den zunehmenden Umfang der Generalstabsaufgaben. Generalstab des Feldheeres und Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutsches Heeres (2) "Nach Artikel 63 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 bildete die gesamte Landmacht des Reiches ein einheitliches Heer, das in Krieg und Frieden unter dem Befehl des Kaisers stand". Im Frieden hatte der Chef des Große Generalstabes praktisch keine Befehlsgewalt und kein Inspektionsrecht. Er fungierte lediglich als Chef und Disziplinarvorgesetzter des Großen Generalstabs. Die höchste Kommandogewalt lag zwar faktisch beim Kaiser, praktisch nahm diese jedoch der Chef des Generalstabes des Heeres war. Im Kriege errteilte der Chef des Generalstabes nach den Mobilmachungsbestimmungen im Namen des Kaisers operative Befehle und war für die Leitung und Ausführung der militärischen Operationen wie auch der übrigen Dienstzweige (Munitionsersatz, Verpflegungs-, Gesundheits-, Etappendienst) mitverantwortlich. Mit der Mobilmachung am 2. August 1914 wurde der Chef des preußischen Generalstabes der Armee zum "Chef des Generalstabes des Feldheeres" und die OHL gebildet, die im Großen Hauptquartier angesiedelt war. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres verkörperte somit die OHL und wurde vom Begriff her immer mit ihr gleichgesetzt. Am 5. August 1914 wurde der stellvertretende Generalstab der Armee in Berlin mobilgemacht. Letzerer blieb bis zum 31. Januar 1919 bestehen. Mit der Demobilisieung nimmt de Große Generalstab mit Ausnahme von den bei der OHL verbleibenden Stellen seine Tätigkeit am 1. Februar 1919 wieder auf. (10) Auf Grund des Versailler Vertrages wurde im Juli 1919 die Auflösung des Großen Generalstabes beschlossen und eingeleitet. Am 4. Juli 1919 übernahm Generalmajor von Seeckt die Geschäfte des Chefs des Generalstabes. Die Bezeichnung der Dienststelle ist nun "General von Seeckt". Am 30. September 1919 wurde der Große Generalstab schließlich endgültig mit der Errichtung eines Abwicklungsamtes aus einem Teil der Zentralabteilung aufgelöst. 2. Die Chefs des Generalstabs der Armee in Preußen von 1857 bis 1918 Generalfeldmarschall Hemuth Karl Bernhard von Moltke 1857-1888 Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig von Waldersee 1888-1891 Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen 1891-1906 Generaloberst Helmuth von Moltke 1906-1914 Zwischen 1914 und 1918 wurden ingesamt vier OHLs gebildet (8) 1. OHL: Generaloberst Helmuth von Moltke, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 2. Aug. bis 14. Sept. 1914 2. OHL: General der Infanterie Erich von Falkenhayn, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 14. Sept. (offiziell ab 3 Sept. 1914) bis 29. Aug. 1916 3. OHL: Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 29. Aug. 1916 bis 9. Nov. 1918, Oberbefehlshaber des Feldheeres vom 9. Nov. 1918 bis 3. Juli 1919, Ihm zur Seite gestellt wurde der Erste Generalquartiermeister General der Infanterie Erich von Ludendorff, Erster Erster Generalquartiermeister vom 29. Aug. 1916 bis 26. Okt. 1918, danach wurde Generalleutnant Wilhelm Groener Erster Generalquartiermeister vom 29. Okt. 1918 bis 3. Juli 1919 4. OHL: Generalleutnant Wilhelm Groener übernahm nach dem Rücktritt von Hindenburgs am 25. Juni 1919 die OHL bis zur Auflösung am 30. Sept. 1919 3. Die organisatorische Entwicklung des Großen Generalstabs Die Gliederung des Großen Generalstabes seit 1. April 1889 (1) Der Generalquartiermeister wurde zunächst wieder abgeschafft, jedoch wurden zum 1. April 1889 drei Oberquartiermeister (O.Q.) eingerichtet. Zentralbüro (ab 1890 Zentralabteilung) Oberquartiermeister (O. Q.) I seit 1. April 1889: 2. Abteilung Ordre de Bataille (Schlachtordnungen) und Aufmarsch des deutschen Heeres Eisenbahnabteilung Eisenbahnsektion Die Eisenbahnsektion war für den Dienstbetrieb und die Ausbildung des dem Chef des Generalstabes der Armee unterstellten Eisenbahn-Regiments und der Luftschiffer-Abteilung zuständig. Eisenbahn-Regiment Oberquartiermeister (O.Q.) II 4. Abteilung - Neubildung für die Angelegenheiten fremder Festungen und die Aufstellung der Angriffsentwürfe, mit AKO vom 19. Dez. 1889 kam die Abteilung für fremde Festungen vom Ingenieur-Komitee hinzu Geographisch-statistische Abteilung (seit 1894 eine selbstständige Abteilung) Deutsche Sektion - Angelegenheiten der Kriegsakademie und die Übungsreisen des Generalstabes Oberquartiermeister (O.Q.) III 1. Abteilung (Rußland, die skandinavischen Staaten, Österreich, Balkan etc.) 3. Abteilung (Frankreich, England, Belgien, Niederlande, Schweiz, Italien) Abteilung für Kriegsgeschichte Landesaufnahme Die Stellung des Generalquartiermeisters wurde abgeschafft. Gliederung des Großen Generalstabes der Armee seit 1908 (1) Zentralabteilung 6. Abteilung (Manöver) Oberquartiermeister (O.Q.) I 2. Abteilung (Aufmasch) Technische Sektion (Luftstreitkräfte) 4. Abteilung (Fremde Festungen des westlichen Kriegstheaters) 7. Abteilung (Fremde Festungen des östlichen Kriegstheaters) Eisenbahnabteilung Oberquartiermeister (O. Q.) II 3. Abteilung (Fremde Heere im Westen) 9. Abteilung (Deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O. Q.) III 5. Abteilung (Übungsreisen des Generalstabes) 8. Abteilung (Angelegenheiten der Kriegsakademie) Oberquartiermeister IV (seit 1. April 1894 neu hinzugekommen) 1. Abteilung (Fremde Heere im Osten) 10. Abteilung (Fremde Heere im Osten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I. und II. Landesaufnahme Gliederung des Großen Generalstabes vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (7) Der Chef des Großen Generalstabes Zentralabteilung (Personal, Organisation, Verwaltung) mit Sektion III b (Nachrichtenwesen) 6. Abteilung (Manöver) Kriegsgeschichtliche Abteilung II (ältere Kriegsgeschichte) Oberquartiermeister (O.Q.) I. 2. (deutsche Abteilung) -Aufmarsch- und Operationsabteilung Eisenbahnabteilung Sektion 1a (zur Neuberbeitung der Militär-Transportordnung) 4. Abteilung (fremde Festungen) Oberquartiermeister (O.Q.) II 3. Abteilung (Frankreich mit Marokko, England mit Ägypten, Afghanistan) 9. Abteilung (Italien, Belgien, Schweiz, Holland, Spanien, Portugal, Amerika, deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O.Q.) III 5. Abteilung (Operationsstudien) 8. Abteilung (Kriegsakademie und Generalstabsdienst) Oberquartiermeister (O.Q.) IV 1. Abteilung (Russland, Nordische Staaten, Ostasien, Persien, Türkei) 10. Abteilung (Österreich-Ungarn und Balkanstaaten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I (neuere Kriege) Kriegsarchiv Kartenarchiv Chef der Landesaufnahme und Oberquartiermeister Trigonometrische Abteilung Topographische Abteilung Kartographische Abteilung Photogrammetische Abteilung Kolonialsektion Der Chef des Generalstabes des Feldheeres 1914 bis 1918 (2) 1. Generalstabsabteilungen Zentralabteilung Sie war zuständig für Empfang und Zuleitung des Schriftwechsels an die zuständigen Stellen, in Zusammenarbeit mit dem Militär-Kabinett für Personalsachen und die Verwaltung. Leiter der Abteilung war Oberst von Fabeck, seit 26. März 1916 wurde die Abteilung durch Oberst Tieschowitz von Tieschowa geführt. Operationsabteilung Die Abteilung mit der engsten Verbindung zum Generalstabschef. Sie war auch das Büro für seine persönlichen Schreiben. Ihr oblag es die Voraussetzungen für alle operativen Maßnahmen der Armee zu schaffen: Kriegsgliederung und Organisation des gesamten Heeres zu überwachen und Verbesserungen vorzuschlagen sowie Ausbildung, Bewaffnung und Einsatzfähigkeit der Verbände. Dem Chef der Opertionsabteilung oblagen die Beratung des Generalstabschefs, die Bearbeitung der operativen Pläne des Generalstabschfes und die Ausfertigung seiner Befehle. Während des Krieges wurde die Abteilung umfangreich erweitert. Chefs: Generalmajor Tappen Oberstleutnant Wetzell (seit 31. Aug. 1916) Operations-Abteilung B Unter der Operationsabteilung wurde zum 18. August 1916 noch eine Unterabteilung eingerichtet, die für die mazedonische und türkische Front zuständig war. Operationsabteilung II Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Feldmunitionschefs aufgelöst. Die Aufgaben des Munitions- und Geräteersatzes übernahm die Munitionssektion in die Operationsabteilung. Anschließend wurde die Munitions-Sektion mit der kriegswirtschaftlichen zur Operations-Abteilung II vereinigt. Chef: Oberst Bauer Nachrichtenabteilung, seit dem 20. Mai 1917 Abteilung Fremde Heere Sie war zuständig für die Verfolgung der militärischen Operationen im Ausland v.a. für die Kriegsführung der Feindstaaten. Dabei sammelte Sie vorrangig Informationen zu deren Organisation und Kräfteverteilung. Abteilung III b Ihre Aufgabe bestand in der Übermittlung der Nachrichten des Gegners. Dies geschah durch bei den Armeen und an geeigneten Punkten der Heimat eingesetzten Nachrichten-Offizieren. Zudem gab es freiwillige oder bezahlte Agenten im neutralen und im feindlichen Auslande und die Geheime Feldpolizei in den besetzten Gebieten. Nachrichtenmaterial lieferten darüber hinaus die Grenzpolizeistellen und die Feldpolizei, die auch zur Durchführung der Spionage diente. Die Stellen des Nachrichtendienstes und der Spionageabwehr im Heimatgebiet kommunizierten mit der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabes, die wiederum der Abteilung III b im Großen Hauptquartier unterstellt war. Die Richtlinien für den vaterländischen Unterricht wurde genauso von der Abteilung erlassen wie der eingerichtete Pressedienst, der die öffentliche Meinung steuern sollte. Politische Abteilung seit 10. Febr. 1916 Militärpolitische Abteilung Sie war für die militärpolitischen Angelegenheiten aller Staaten zuständig, bearbeitete Rechtsfragen und gab die Informationen an die Militärattachés weiter und die schriftführende Stelle in Friedensfragen. 2. Der Generalquartiermeister und ihm nachgeordnete Stellen Der Generalquartiermeister nahme alle Aufgaben zur Entlastung des Chefs des Generalquartiermeisters war, die sich unmittelbar auf die Operationen bezog. Dazu gehörte das gesamte Nachschub-, Etappen- und Eisenbahnwesen, Feldpost und Rechtspflege, Feldsanitäts- und Veterinärwesen. Generalquartiermeister Generalleutnant von Stein seit 14. Sept. 1914 Generalleutnant Hahndorff seit 16. Jan. 1916 Nachgeordnete Stellen Generalintendant des Feldheeeres Ihm oblag die Bereitstellung der Heeresverpflegung. Zudem bildete er die Spitze der Feld- und Truppenintendanturen. Mit Übergang zum Stellungskrieg kam die Überwachung der Ernährung im besetzten Gebiet hinzu. Insb. die Bodenbestellung und die dafür notwendige Beschaffung des landwirtschaftlichen Maschinenmaterials und die Nutzbarmachung des Ernteüberschusses für das Feldheer. Später kam die industrielle Nutzung der besetzten Gebiete hinzu. Für den Westen wurde noch eine neue Wirtschaftsabteilung mit Wirkung zum 5. Sept. 1916 eingerichtet. Die Wirtschaftsabteilung wurde mit Wirkung zum 1. Jan. 1917 verselbstständigt und erweitert und in Beauftragter des Generalquartiermeisters für den westlichen Kriegsschauplatz (B.d.G. West) eingerichtet. In seiner Verantwortlichkeit lag die Verwaltung, Bewirtschaftung und Nutzbarmachung der besetzten Gebiete im Westen. Zudem waren ihm unterstellt: - Generalwechselamt - Kunstsachverständiger für Denkmalpflege - Kriegsgefangenen -und Zivilarbeiterbataillone - elektrotechnische Werkstätte West - Artillerie- und Traingerät-Instandsetzungs-Werkstätten - Beute- und Sammelwesen (bis zur Unterstellung unter einen besonderen Beauftragten) Zu Beginn waren auch folgende Stellen dem Generalquartiermeister unterstellt: - Chef des Feldmunitionswesens - Chef der Feldtelegraphie - Chef des Feldeisenbahnwesens - Chef des Feldflugwesens - Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen Chef des Feldsanitätswesens Generalstabsarzt der Armee Prof. Dr. Schiernig leitete das Sanitätswesen im gesamten Kriegsgebiet als oberster Vorgesetzter des Sanitätspersonals. Seine Zuständigkeit umfasste: der Sanitätsdienst, die Pflege und den Abtransport der Verwundeten, die Verteilung der Lazarettzüge und Lazarettschiffe, Lazarette in der Heimat. Feldoberpostmeister Er beaufsichtigte das Postwesen auf allen Kriegsschauplätzen. Die Feldoberpost-Inspektionen West und Ost wurden zu seiner Entlastung errichtet. Zweite Kommandant des Großen Hauptquartiers Ihm oblag die Sicherheit und Versorgung des Hauptquartiers und die Kontrolle des Unterpersonals. Er befehligte die Infanterie- und Kavallerie-Stabswache, ein Landsturm-Bataillon, ein Feldgendarmerie-Kommando, Militärpolizei, je eine Kraftwagen-Funkenstation und Fernsprechabteilung, drei Ballonabwehr-Geschütze (später ducrh zwei Flugabwehr-Batterien ersetzt), einen Scheinwerferzug (später Ausbau zu einer Scheinwerferabteilung), die Feldintendantur des Großen Hauptquartiers nebst Feldkriegskasse, Kraftwagenpark, Feldpostamt, Zentrale für Postüberwachung West mit Postüberwachungsstelle des Großen Hauptquartiers, Marketenderei und Lesehalle. Geheime Feldpolizei Kooperierte eng mit der Abteilung III b. Während des Krieges kamen außerdem B.d.G.West noch eine ganze Reihe von Dienststellen zum Großen Hauptquartier hinzu. Der 1915 neu geschaffene Befehlshaber der Truppen wurde in Luxemburg verortet. Chef des Feldkraftfahrwesens Der Chef des Feldkraftfahrwesens wurde Ende des Jahres 1916 errichtet und dem Generalquartiermeister unterstellt. Er diente der Zentralisierung der Kraftfahrformationen. Er war nach Zustimmung des Generalqaurtiermeisters den Kraftfahrtruppen bei den Armee-Oberkommandos und die den Heeresgruppen im Westen zugeteilten Stabsoffziere weisungsberechtigt. Zum 17. Mai 1918 wurde der Stab des Kommandeurs der Kampfwagen-Abteilungen dem Chef des Kraftfahrwesens unterstellt. Beauftragter des Generalquartiermeisters für den östlichen Kriegsschauplatz Der B.d.G. Ost mit Sitz in Warschau war zuständig für die Nutzbarmachung des Landes im Verwaltungsgebiet des Oberbefehlshabers Ost und des Generalgouvernments Warschau. Militär-Bergwerks-Direktion Valenciennes Sie fiel seit September 1917 in die Zuständigkeit des Generalquartiermeisters. Die Bergwerksverwaltungen Mons und Valenciennes, die bis dahin dem Gouvernement Metz zugeordnet waren, wurden zu einer Militär-Direktion vereinigt. Die deutsche Vertretung im besetzten Italien Eingesetzt im Febuar 1918 in Udine mit Abtransport der 14. Armee. Sie diente Duchsetzung der deutschen Interessen bei der gemeinsam mit Österreich erworbenen Kriegsbeute. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten Der Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade und sein Stab sollte auf Grund des zunehmenden Pferdemangels den Pferdebedarf an der Ost- und Westfront regeln. Er wurde dem GQ zum 31. Dezember 1916 zugeteilt. Im Februar 1918 wurde er zum Beauftragten des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Berlin Um wieder Handelsbeziehungen mit den ehemals russischen Gebieten aufbauen zu können, die aus den Verträgen mit den Verbündeten resultierten, war eine Abstimmung zwischen den Zentralbehörden und dem Generalstab notwendig. Er nahm außerdem die Aufsicht über die Ein- und Ausfuhrstellen war. Beauftragter des Generalquartiermeisters für das Beute- und Sammelwesen Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1918 geschaffen. Bereits 1917 war es geregelt worden. Dieser war zur Verwaltung der Kriegsbeute und die Kontrolle der Dienststellen verantwortlich. General der Munitionskolonnen und Trains im Großen Hauptquartier Mit Zunahme der Formationen ging auch die waffentechnische Zusammenziehung einher, die im Juli 1918 geschaffen wurde. Ihre Aufgabe lag in der Verwendung der Einheiten, sie übte die Aufsicht über den technischen Dienst im Kriegsgebiet als auch in der Heimat aus und zeichnete für den Ersatz an Bespannung und Feldgerät verantwortlich. 3. Oberste Waffenbehörden Fußartillerie und Pioniere zählten zu den Spezialwaffen, ihre technische Ausbildung wurde von den Inspektionen überwacht. Der General der Fußartilerie im Großen Hauptquartier Er war Berater des Chefs des Generalstabes des Feldheeres für die technischen Fragen und den Einsatz der schweren Artillerie. Zudem prägte er die Ausbildung in er Heimat. Ihn unterstand der später eingerichtete "Inspekteur des Artillerie-Meßwesens" und der "Stabsoffizier für schweres Flachfeuer". Zunächst hatte er keinen direkten Einfluss auf den General der Artillerie. Dies änderte sich auch nicht als die OHL zur Vereinheitlichung der Artillerie statt der "Feldartillerie-Brigade-Kommandeure" und Generale der Fußartillerie die Einheitsstäbe "Generale von der Artillerie" einführte. Damit erfolgte seine Benennung in "General von der Artillerie Nr. 1". Einen Monat später wurde er "Generalinspekteur der Artillerieschießschulen". Ihm oblag die Leitung der Schießausbildung der gesamten Feld- und Fußartillerie im Feld und in der Heimat. Generalinspekteure: Geneneral der Artillerie von Lauter (bis zum 15. Okt. 1917) Generalleutnant Ziethen Der General vom Ingenieur- und Pionierkorps im Großen Hauptquartier Er war oberster Waffenvorgesetzter während des Krieges zunehmenden und sich spezialisierenden Formationen der Pioniere. Er beriet den Chef des Generalstabes des Feldheeres und war verantwortlich für die organisatorische und technische Weiterentwicklung der Pioniere. Die Sonderdienste der Pioniere, wie die seit Ende 1915 existierenden Inspizienten des Minenwerfergeräts, der 1916 geschaffene Inspekteur der Gasregimenter und der im Mai 1918 errichtete Inspizient der Pionier-Nahkampfmittel. Im August 1918 erhielt er die Bezeichnung General der Pioniere beim Chef des Generalstabes des Feldheeres. General der Pioniere: General der Infanterie von Claer bis zum 2. Juli 1916 Generalmajor Marschall von Bieberstein seit 28. Aug. 1918 Der Chef des Feldmunitionswesens Dieser unterstand zunächst dem Generalquartiermeister. Zu seinen Aufgaben gehörte die vom Kriegsministeriun bereitgestellte Munition in Verbindung mit dem Feldeisenbahnchef sowie den Geräteersatz auf Grund der Bedarfsmeldungen der Armee-Oberkommandos und der Etappeninspektion zu koordinieren. Darüber hinaus war er für die Planung des Bedarfes der Armeeoberkommandos und der Etappeninspektionen und dessen Meldung an das Kriegsministerium zuständig. Mit Wirkung zum 10. Mai 1915 wurde er direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Damit sollte eine enge Abstimmung mit der Operationsabteilung gewährleistet werden. Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Chefs des Feldmunitionswesens aufgelöst. Seine Aufgaben wurden von der Operationsabteilung wahrgenommen. Der Chef der Feldtelegraphie Der Chef der Feldtelegraphie war während der ersten drei Kriegsjahre beim Generalquartiermeister angesiedelt. Er leitete die gesamten Nachrichtentruppen und Nachrichtenmittel des Feldheeres. Während des Krieges wurden die Nachrichtenformationen stark ausgeweitet, welches die Heeresleitung unter Hindenburg dazu veranlasste eine Neuorganisation durchzuführen. Es wurde zur Entlastung des Feldtelegraphiechefs ein General der Telegraphentruppen für den westlichen, östlichen und südöstlichen Kriegsschauplatz geschaffen. Diese Generale waren dem Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Es erfolgte eine erneute Umstrukturierung des Nachrichtenwesens bei der der Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Eine erneute Organisationsänderung wurde der Chef der Feldtelegraphie zum "Chef des Nachrichtenwesens" und direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Zudem wurde er kommandierender General. Er war nun verantwortlich für Organisation, Verwendung, Ausbildung, Stellenbesetzung, Ersatz, Nachschub, technische Erfordernisse und den gesamten deutschen Funkentelegraphie-Verkehr. Chefs: Generalmajor Balck Oberst von Wolff seit 7. Dez. 1914 Generalmajor von Hesse seit 9. Apr. 1917 Der Chef des Feldeisenbahnwesens Er war zunächst dem Generalquartiermeister unterstellt. Erst mit Ablösung im Oktober 1916 wurde er dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt. Zu seinen Aufgaben gehörte das komplette Eisenbahnwesen und die Nutzung der Wasserstraßen. Beim Oberbefehlshaber Ost wurde er durch den Feldeisenbahnchef Ost vertreten. Bahnbeauftragte gab es auch bei den Etappenkommandos und den Etappen-Inspektionen, später kamen bevollmächtigte Generalstabsoffiziere bei den verbündeteten Staaten in Konstantinopel, Sofia, Wien, seit Mitte 1916 auch bei den Heeresgruppen. Weitere Straffungen der Organisation wurden durch die Schaffung selbstständiger Eisenbahntransport-Abteilungen, die ihren Sitz im Großen Hauptquartier in Kowno und in Pleßhatten, geschaffen. Chefs: Generalmajor Groener bis 31. Okt. 1916 Oberst Freiherr von Oldershausen Chef des Kriegsvermessungswesens Mit dem Stellunskrieg und der Fertigung unterschiedlichster Karten wurde das Kriegsvermessungswesen zunehmend bedeutender. Der Chef des Kriegsvermessungswesen sollte diese Aufgabe steuern. Deshalb wurde die Behörde im Juli 1915 geschaffen. Diesem waren alle Einheiten des Vermessungswesens unterstellt. Je nach Bedarf wurden dazu Stabsoffziere des Vermessungswesens den Armeeoberkommandos im Westen und den Heeresgruppen im Westen zugeteilt. Chef des Feldflugwesens Während man den Heeresluftschiffen überlegen war, lag man mit den Fliegern hinter Frankreich zurück, bei den Fesselballons war man in etwas gleich aufgestellt. Um die Luftstreitkräfte effizienter zu gestalten, wurde 1915 der Chef des Feldflugwesens beim Generalquartiermeister eingerichtet. Er leitete die Flieger, die Feldluftschiffer und den Wetterdienst. Für die Flugabwehr, die zur Artillerie zählte, wurde am 1. Juli 1915 ein Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen beim Generalquartiermeister geschaffen. Durch Allerhöchste Kabinettsordrre wurde am 8. Oktober 1916 Generalleutnant Hoppner zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte ernannt und der bisherige Chef des Feldflugwesens, Oberstleutnant Thomsen, zu seinem Generalstabschef. Dem Kogenluft waren sämtliche Formationen der Flieger, der Luftschiffer, der Flugabwehr und des Wetterdienstes im Feld und in der Heimat unterstellt. Außenstellen Militärbevollmächtigte bei den Verbündeten Kriegspresseamt Dieses wurde im Oktober 1915 dem Chef des Generalstabes direkt unterstellt. Diesem wurde auch die Oberzensurstelle eingegliedert, die bisher organisatorisch bei den stellvertretenden kommandierenden Generalen war. Die Aufgaben des Kriegspresseamtes waren die bessere Zusammenarbeit der Heimatbehörden mit der Obersten Heeresleitung auf dem Gebiete der Presse, die Auskunftserteilung an die Behörden und die Presse und die gleichmäßige Handhabung der Presseaufsicht. Ihr oblag auch die Weiterleitung der Zensurrichtlinien an die Zensurstellen. Das Presseamt hatte zu allen Dienststellen Kontakt, der sonst übliche Instanzenweg existierte hierbei nicht. Es war in eine Auskunfststelle, eine Auslandsstelle und die Oberzensurstelle gegliedert.Im Oktober 1918 wurde das Kriegspresseamt dem Kriegsministerium unterstellt. Militärische Stelle des Auswärtigen Amtes Die Stelle wurde am 1. Juli 1916 eingerichtet, die der Obersten Heeresleitung unterstellt, organisatorisch jedoch dem Auswärtigen Amt, der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabs, dem Kriegspresseamt, dem Kriegsministerium, dem Admiralstab und dem Reichsmarineamt unterstellt war. Sie war für die Abwehr feindlicher Propaganda und für die deutsche Propaganda im In- und Ausland zuständig. Am 30. Januar 1917 wurd eine "Bild- und Photostelle eingerichtet, welche im April 1917 als "Bild- und Filmamt" etatisiert wurde. Im Dezember 1917 erfolgte die Gründung der Universum Film AG auf Initiative des Bild- und Filmamtes und wurde zur Aufklärung eingesetzt. Das Bild- und Filmamt wurde im Januar 1918 administrativ dem Kriegsministerium unterstellt. Es blieb jedoch weiterhin der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes weisungsbefugt. Die Organisation des Großen Generalstabs ab 1. Februar 1919 Chef des Generalstabes des Feldheeres (9) Zentralabteilung Chef der Landesaufnahme Generalstabsabteilungen Abteilung Fremde Heeres (F) Eisenbahnabteilung (E) Kriegswirtschaftiche Abteilung (Kriweis) Wirtschaftliche Abteilung (W) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 1) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 2) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 3) Bestandsbeschreibung: Die Karten aus dem ehemaligen Bestand KART 3 wurden in den Bestand PH 3-KART überführt. Inhaltliche Charakterisierung: Der Kartenbestand beinhaltet Karten unterschiedlichster Art (Abschnittskarten, Lagekarten, Stellungskarten, Operationskarten Fotokarten, Artilleriekarten, Kartenblätter, Kartenskizzen etc.) von den Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges. Die Karten entstanden bei der Kartographischen Abteilung des Stellvertretenden Generalstabes des Feldheeres bzw. bei den Vermessungsabteilungen und Kartenstellen der Kommandobehörden und Verbände. Der Großteil der Karten bezieht sich auf den westlichen Kriegsschauplatz insbesondere Belgien, Frankreich und Luxemburg. Lediglich ein kleiner Teil der Unterlagen bezieht sich auf den östlichen Kriegsschauplatz insbesondere Russland. Erschließungszustand: Invenio Zitierweise: BArch, PH 3-KART/...

            Norddeutsche Missionsgesellschaft (gegr. 1836)
            RMG 770 · Akt(e) · 1822-1937
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Korrespondenz zur Zusammenarbeit auf den Missionsfeldern u. in d. Heimat; Nachricht von d. Gründung e. Missions-Vereins in Hamburg, 1822; Bitte d. RMG um Stoffe f. d. Kleidung d. Bewohner von Wupperthal, Südafrika, zugleich Bericht über Anfänge d. Tätigkeit d. ersten Missionare, 1830; Begleitbriefe zu Gaben, Bitte um Auskunft über nach Barmen gesandte Aspiranten, Bitte um Schriften, 1832-1935; Fr. Mallet u. G. G. Treviranus laden zum Jahresfest ein, 1834; Fr. Mallet übersendet Geldspende, 1835; Ankündigung, künftig als selbstständige Missionsgesellschaft zu arbeiten, 1835; Gedrucktes Protokoll der Gründung d. Nordt. Miss.-Ges., 1836; Korrespondenz wg. d. Seminaristen Kempe aus Hamburg, 1838; Anzeige von der Aussendung eigener Missionare, 1842; Perthes (Hamburg) bietet an, den Bezug d. Luth. Kirchenzeitung in Pittsburg/USA im Tausch gegen d. Barmer Missionsblatt zu vermitteln, 1843; P. Ludwig Müller, Bremen, empfiehlt Gemeiner (als Archivar) u. rät von Menken ab, 1845; Vistiationsbericht, Protokoll e. Lehrer- u. einer Ältesten-Konferenz bei Amedzowe/Togo, von Insp. Schreiber, 1902; Hausordnung f. d. Missionsheim „Tanne“ in Hamburg, Rauhes Haus, 1911; Monatsblatt d. Norddt. Mission mit Berichten über Amedzofe/Togo, 1934 + 1935; Bildpostkarte mit 4 Portäts zur Jahrhundertfeier, 1936

            Rheinische Missionsgesellschaft
            EZA 618 · Bestand · 1899 - 1963
            Teil von Evangelisches Zentralarchiv

            ; *05.10.1887 (Lauenhagen/Schaumburg-Lippe), +25.08.1964 (Stadthagen); Missionar in Afrika; 1912 Leitung der Bethel-Station in der Kolonie "Deutsch-Ostafrika"; 1916-1920 Verhaftung durch belgische Soldaten, zunächst in afrikanischer und dann in indischer Gefangenschaft; 1920 Pfarrer in Petzen bei Bückeburg; 1932 Präsident und Sekretär im Internationalen Versöhnungsbund; 1948 Gründung des Vereins Freundschaftsheim Bückeburg

            Mensching, Wilhelm
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 40/16 · Bestand · (1864 -) 1866 - 1918 (- 1924)
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Vorbemerkung: Mit der Gründung des Deutschen Reiches im Januar 1871 und der Errichtung des Auswärtigen Amts als Reichsinstitution wurden die Kompetenzen des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten stark eingeschränkt und die meisten württembergischen Auslandsvertretungen in den Folgejahren aufgelöst. Durch die dienstliche Korrespondenz mit verschiedenen Einrichtungen des Norddeutschen Bundes und später des Deutschen Reiches erwuchsen dennoch zahlreiche Unterlagen, aus denen der vorliegende Bestand gebildet wurde. Dieser setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: E 36 Verz. F (nur eine Akte) E 46 "B[undes] A[ngelegenheiten]", früher Bü 251 - 590 und 1265 - 1266 (m. L.) E 49 Verz. 3 "B[undes] A[ngelegenheiten]" E 49 Verz. 22, Rubriken "Bundesr[at]" und "Reich" Eine ausführliche Behördengeschichte des Ministeriums findet sich im Vorwort zu Bestand E 40/10, worauf an dieser Stelle verwiesen wird. Da der Norddeutsche Bund ebenso wie das zweite Deutsche Reich bereits von Preußen dominiert war, erschien das Jahr 1866, in dem der Deutsche Bund endgültig aufgelöst wurde und die Vormachtstellung Österreichs in Deutschland endete, für die Generalakten zur allgemeinen Außenpolitik als geeignetes Grenzjahr. Am Ende reicht der Bestand noch in die Zeit der frühen Weimarer Republik, da sich ein Grenzjahr 1918 auf Grund der Auflösung des Ministeriums im Jahre 1920 erübrigte. Inhaltlich umfassen die Unterlagen sämtliche allgemeinen Angelegenheiten, die den Norddeutschen Bund (ab 1867) und das Deutsche Reich (ab 1871) betreffen. Dazu gehören auch die Akten betr. die kaiserlichen Gesandtschaften und Konsulate, welche teilweise die württembergischen Auslandsvertretungen (vgl. Bestände E 50/00 - E 50/61 sowie E 65 - E 75) ersetzten. Nicht im Bestand enthalten sind dagegen die Unterlagen, welche die Beziehungen zu den einzelnen deutschen Bundesstaaten betreffen. Da hier eine beträchtliche Anzahl von Akten das "Stichjahr" 1866/67 chronologisch nach beiden Seiten überschreitet, erschien hier eine Trennung nicht sinnvoll. Gebietsfragen mit den württembergischen Nachbarstaaten befinden sich für die Zeit des frühen Königreichs Württemberg in Bestand E 40/11 (Gebietserwerbungen ab 1806), spätere kleinere Grenzbereinigungen und allgemeine außenpolitische Beziehungen zu den anderen deutschen Bundesstaaten in Bestand E 40/14. Die Rubrik "Deutsche Angelegenheiten 1866 - 1871" wiederum, in welcher sich die Ministerialüberlieferung zur Entstehung des Zweiten deutschen Kaiserreichs und insbesondere den im Vorfeld geführten Kriegen (Deutscher Krieg 1866 und Deutsch-Französischer Krieg 1870/71) befindet, wurde vollständig zu Bestand E 40/72 (Kriegssachen und Militärangelegenheiten gezogen), da hier die politischen und militärischen Aspekte äußerst eng verzahnt sind. Dort befinden sich auch einige Unterlagen zu Verfassungsfragen des Deutschen Reiches, die in engem Zusammenhang zur politischen Entwicklung im Ersten Weltkrieg stehen. Zahlreiche weitere Unterlagen über die Beziehungen Württembergs zu Preußen, dem Norddeutschen Bund, seine Stellung als Bundestaats des Deutschen Reichs und seine Einbindung in die Bundesangelegenheiten im Rahmen des Bundesrats werden in Bestand E 74 (Württembergische Gesandtschaft in Berlin) verwahrt, da der jeweilige württembergische Gesandte in Berlin gleichzeitig auch Bevollmächtigter zum Bundesrat war. In diesen Fällen kann daher teilweise von einer Gegenüberlieferung zum vorliegenden Bestand gesprochen werden. Der Bestand umfasst nunmehr 841 Büschel bzw. 16,30 lfd. Regalmeter. Die Titelaufnahmen wurden zum Großteil Ende der 1990er Jahre von Dr. Kurt Hochstuhl angefertigt. Die Endredaktion besorgte der Unterzeichnete. Stuttgart, im Februar 2011 Johannes Renz b) Nationalitätskennzeichen: [A] Österreich [AUS] Australien [B] Belgien [BR] Brasilien [CH] Schweiz [CHN] Volksrepublik China [CZ] Tschechien [DZ] Algerien [F] Frankreich [GB] Großbritannien und Nordirland [GR] Griechenland [I] Italien [IND] Indien [J] Japan [LT] Litauen [MD] Moldawien [N] Norwegen [NL] Niederlande [PL] Polen [RA] Argentinien [RO] Rumänien [RUS] Russland [S] Schweden [TN] Tunesien [USA] Vereinigte Staaten von Amerika [ZA] Südafrika

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 40/18 · Bestand · (1792 -) 1806 - 1918 (- 1924)
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand umfasst Unterlagen des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten zur allgemeinen und ressortübergreifenden württembergischen Außenpolitik in Bezug auf außerdeutsche Staaten in Europa und der restlichen Welt. Hierzu zählt auch das Kaiserreich Österreich (-Ungarn), das bereits bei seiner Gründung 1804/06 große außerdeutsche Gebiete besaß und welches nach dem Krieg gegen Preußen im Jahre 1866 komplett aus Deutschland ausschied. Unterlagen über die restlichen Staaten des Rheinbundes, des Deutschen Bundes und des Deutschen Kaiserreichs ab 1871 - also auch (Gesamt-) Preußen - wurden zu einem Großteil dem Bestand E 40/14 zugewiesen, diejenigen über das Reichsland Elsass-Lothringen im Zeitraum von 1871 - 1918 wiederum finden sich im Bestand E 40/16. Der Bestand setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Teilen zusammen: E 36 Verz. 60: Einschlägige Teile der Rubriken "Frankreich" und "Österreich" E 41 Verz. 63: Rubrik "Verschiedene Staaten" mit Unterrubriken, sofern es sich um außerdeutsche Staaten handelt E 46 (Rubriken nach Staaten) E 49 Verz. 21 und 22 (Rubriken nach Staaten) E 49 Nachtrag 1938 Eine ausführliche Behördengeschichte des Ministeriums findet sich im Vorwort zu Bestand E 40/10, worauf an dieser Stelle verwiesen wird. Die Länderrubriken entsprechen der Zusammensetzung der Staatenwelt im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Dabei finden sich z. B. zahlreiche italienische Klein- und Mittelstaaten als Vorgänger des Königreichs Italien für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts als eigene Rubriken. Unterlagen über den Kolonialbesitz verschiedener europäischer Staaten finden sich sowohl unter der Rubrik des Mutterlandes als auch unter eigenen Rubriken (Australien, Südafrika). Aus inhaltlichen Gründen wurden jedoch nicht alle Unterlagen, die unter den "Länderrubriken" abgelegt waren, in die Bestände E 40/14 bzw. E 40/18 eingeordnet. Sofern in den Akten keine allgemeinpolitischen oder ressortübergreifenden Angelegenheiten beinhalteten, erfolgte die Einordnung in die Bestände E 40/54 - E 40/78. Die Bildung und archivische Erschließung des Bestandes wurde von Dr. Kurt Hochstuhl begonnen und später vom Unterzeichneten fortgeführt. Der neu gebildete Bestand umfasst nunmehr 540 Büschel bzw. 6,21 lfd. Regalmeter. Stuttgart, im Februar 2011 Johannes Renz b) Nationalitätskennzeichen: [A] Österreich [AUS] Australien [BG] Bulgarien [BIH] Bosnien-Herzegowina [BR] Brasilien [CH] Schweiz [CHN] Volksrepublik China [CZ] Tschechien [DK] Dänemark [DZ] Algerien [E] Spanien [ET] Ägypten [F] Frankreich [GB] Großbritannien und Nordirland [GEO] Georgien [GR] Griechenland [H] Ungarn [I] Italien [IND] Indien [IR] Iran [IRL] Irland [J] Japan [MA] Marokko [NL] Niederlande [PE] Peru [PL] Polen [PY] Paraguay [RA] Argentinien [RO] Rumänien [RUS] Russland [SYR] Syrien [TR] Türkei [UA] Ukraine [USA] Vereinigte Staaten von Amerika

            Leipziger Missionsgesellschaft (gegr. 1836)
            RMG 759 · Akt(e) · 1822-1964
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            (1824 Leipziger Missionsverein); Korrespondenz zur gegenseitigen Information u. Abstimmung d. Arbeit; Begleitbriefe zu Gaben u. Miss.-Schriften, 1822-1844; Aufruf an alle Freunde luth. Bekenntnisses zur Gründung einer ev.-luth. Missionsgesellschaft in Dresden, Dr., 1836; Statut der Dschagga-Mission, 1904; Gemeindeordnung f. d. Ev.-Luth. Kirche in Deutsch-Ostafrika, 1906; Gottesdienstordnung f. d. Dschagga-Mission, 1906; Neue Nachrichten aus der Heidenmission, Nr. 98, 1908; Adressenliste der Bezieher dieses Blattes, 1908; Lieder für Missionsfeste, Leipzig o.J.; In Kriegsnot, Spendenaufruf, ca. 1915; Bedingungen der Aufnahme ins Seminar Leipzig, o.J.; Programm d. Hundertjahrfeier, Dr., 1936; 50 Jahre Leipziger Arbeit in Ostafrika, 16 S., Dr., 1943

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Korrespondenz Prof. Krämer (A-Z)
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 232 Bü 78 · Akt(e) · 1912
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

            Enthält: Konnossemente über per Schiff avisierte Ethnografica; Vortragswesen; Offerten und Fotos von Sammlungen; Tauschverkehr mit Zeitschriften; Gründung der Deutschen Gesellschaft für Islamkunde; vorläufige Tagesordnung des Deutschen Georgaphentags in Innsbruck; Installation einer elektrischen Lichtleitung; Deutsche Motorboot-Expedition durch Afrika zur Erforschung von Neu-Kamerun; Lieferung von Ausstellungsschränken; Ausleihe von Ethnografica

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Forckenbeck, M. v., Nr. 31 · Akt(e) · 1883 - 1890
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
            • 1883 - 1890, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Forckenbeck, M. v. Forckenbeck, Maximilian von (z.T. Dep.) description: Enthält u. a.: - - Silberhochzeit des Kronprinzen, Kaiserliches Schreiben zur "Allgemeinen deutschen Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen", 1883 - - Unterstützungen für Ostafrika-Unternehmen; Zusammenschluss zur Freisinnigen Partei, Gründung eines liberalen Vereins in Magdeburg, 1884 - - Grußworte zum 10. Internationalen Medizinischen Kongress in Berlin, 17.4.1886 - - Neubau Hospital am Urban, 14.4.1887 - - Kritik des Kaisers an der unzureichenden Beleuchtung der Straße Unter den Linden, 3.9.1887 - - Ärger der Prinzessin Wilhelm über Elisabeth-Kinderhospital, 11.9.1887 - - Plan Schinkels für Monument zur Erinnerung an die Freiheitskriege, Standort Schlossplatz, 26.5.1888 - - Graf Seckendorff empfiehlt den Inspektor der Strafanstalt Moabit, Bruno von Bremen, zum Direktor des städtischen Arbeitshauses Rummelsburg, 8.8.1889 - - Bau des Victoria-Hauses, 15.1.1890. Enthält u. a.: - Silberhochzeit des Kronprinzen, Kaiserliches Schreiben zur "Allgemeinen deutschen Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen", 1883 - Unterstützungen für Ostafrika-Unternehmen; Zusammenschluss zur Freisinnigen Partei, Gründung eines liberalen Vereins in Magdeburg, 1884 - Grußworte zum 10. Internationalen Medizinischen Kongress in Berlin, 17.4.1886 - Neubau Hospital am Urban, 14.4.1887 - Kritik des Kaisers an der unzureichenden Beleuchtung der Straße Unter den Linden, 3.9.1887 - Ärger der Prinzessin Wilhelm über Elisabeth-Kinderhospital, 11.9.1887 - Plan Schinkels für Monument zur Erinnerung an die Freiheitskriege, Standort Schlossplatz, 26.5.1888 - Graf Seckendorff empfiehlt den Inspektor der Strafanstalt Moabit, Bruno von Bremen, zum Direktor des städtischen Arbeitshauses Rummelsburg, 8.8.1889 - Bau des Victoria-Hauses, 15.1.1890.
            BArch, N 2225/32 · Akt(e) · Dez. 1905 - Apr. 1906
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Abschriften vom Schriftwechsel zwischen der Kolonialverwaltung des Auswärtigen Amts (von Hohenlohe) und dem Pfarrer Rosenberg über Gründung und Aufgaben eines "Komitees zur Förderung der Ansiedlung von Deutsch-Russen in Ostafrika".- Schriftwechsel zwischen Pfeil und Pfarrer Rosenberg über den eventuellen Beitritt Pfeils zum Komitee.- Abschrift eines vorläufigen Berichts betreffend die Überlassung von Kronland an Ansiedler, des Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika an das Auswärtige Amt, Kolonial- Abteilung vom 7. Feb. 1906.- 2 Druckexemplare.- Auskunft für Ansiedler im Bezirk Mosohi, Deutsch-Ostafrika von Aug. 1905

            Pfeil, Joachim Graf von
            Kolonisation an der Westküste von Afrika: Bd. 6a
            BArch, R 1001/4194 · Akt(e) · Mai - Juli 1884
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Gründung einer Handelsniederlassung durch Lüderitz im späteren Deutsch-Südwestafrika (Angra Pequena) F. Fabri und A. v. Dankelmann, Deutsche Kolonialbestrebungen Angra Pequena und Südwestafrika. Das Kongogebiet

            Koloniale Unternehmungen.
            HZAN La 140 Bü 252 · Akt(e) · 1897-1903, 1908
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)

            Enthält: 1. Kolonie Dona Franziska in Brasilien, 1897; 2. Befreiung des im Sudan gefangenen Carl Neufeld, 1898; 3. Verkaufsangebot von Akten aus der Zeit der Gründung der Deutschen Kolonialgesellschaft durch Richard Jakob, 1898-1899; 4. Förderung der deutschen Ansiedlung in Palästina (Fürst Carl von Urach), 1899; 5. Südwestafrikanische Schäferei-Gesellschaft (Staatsminister a.D. v. Hofmann), 1901; 6. Bahnbauprojekt Porto Alegre-Pelotas (Carl Bolle), 1901; 7. Safata-Samoa-Gesellschaft, 1903; 8. Evangelischer Afrika-Verein, 1903; 9. Fazenda do Baranco Branco in Matto Grosso, Brasilien, 1908.

            ALMW_II._32_65 · Akt(e) · 1930-1965
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            4 Fiches. Enthält: FICHE NR. 65 1+ - Machame 1930. ? an Schwestern und Brüder - 1930. Vorläufige Tagesordnung der XXXVI. (VI.) Konferenz - Shigatini 1930. Fuchs: "Gründung und erster Kirchentag der Evang.-Luth. Kirche in Ostafrika" (Maschinegeschrieben; 7 S.) - 1930. Protokoll des Kirchentages (Übersetzung aus Swahili; Maschinegeschrieben; 5 S.) - 1930. Beschlüsse des 1. Kirchentages des Gesamtgebietes Mamba - 1930. Protokoll über die Verhandlungen des 1. Kirchentages (Maschinegeschrieben; 4 S.) - Machame 1930. Raum an Kollegium (betr. Begleitschreiben zur Übersendung des Protokolles des Kirchentages)- 1931. Bericht über die erste Tagung des Kirchentagsausschusses in Neu-Moshi (Maschinegeschrieben; 5 S.) - Shigatini 1935. Bericht über den 3. Kirchentag der Ev.-luth. Kirche in Ostafrika (Maschinegeschrieben; 6 S.) - Shigatini 1935. Protokoll über die Verhandlungen des 3. Kirchentages - Shigatini 1935. Teilnehmerliste zum 3. Kirchentag - Marangu 1937. Bericht des Kirchentagsausschusses über Sitzung (Maschinegeschrieben; 4 S.) - Moshi 1937. Gutmann an ? - Moshi 1937. Gutmann an Brüder und Schwestern - Göttingen 1938. Abschrift: Meyer "Grundsätzliche Gedanken über die Kirchenzucht" (Maschinegeschrieben; 10 S.) - London 1957. International Committee on Christian Literature for Africa (de Mestral) an Freunde (Englisch) - 1957. de Mestral an "secretaries of the European Missionary Councils" (Englisch) - o.O., o.J. Seiten 6-8 eines Berichtes (Englisch) - Hamburg 1957. Deutsche Evangelischer Missions-Rat an die Mitgliedsgesellschaften des Deutschen Ev. Missions-Tages, die in Afrika arbeiten - Genf 1957. Lutheran World Federation (Sorvik) an "All boards and societies with interset in Tanganyika" - Bethel 1957. Bethel-Mission (Ronicke) an Berner, Brennecke, Dilger, Elfers, Ihmels, Voigt - Marangu 1957. Birkeli: "All Africa Lutheran Conference" (Maschinegeschrieben; 2 S.; Englisch; 2fach) - Genf 1954. Lutheran World Federation (Birkeli) an Freunde (Englisch) - Genf 1954. Lutheran World Federation (Birkeli) an Freunde (Englisch; 2 Schreiben) - o.O., o.J. Birkeli: "Ad All Lutheran Africa Conference" (Englisch; 3 S.) - Machame 1955. Lutheran Church of Northern Tanganyika (Danielson) an Ihmels - o.O., o.J., o. Verf. "The All-Africa Conference" (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Leipzig 1955. Ihmels an Danielson - Leipzig 1955. Ihmels an Birkeli (2 Schreiben) - New York 1955. National Lutheran Council (Hall) an Ihmels. FICHE NR. 65 2+ - Leipzig 1955. Ihmels an Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Hauptabteilung Verbindung zu den Kirchen (4 Schreiben) - Genf 1955. Lutheran World Federation (Birkeli) an "Marangu Participant" (Englisch) - Bethel 1955. Bethel Mission (Ronicke) an Friberg, Benettson (Englisch) - Leipzig 1955. Entwurf und Schreiben (Englisch) von Ihmels an Friberg - Leipzig 1955. Ihmels an (verschiedene Schreiben): Ronicke, Danielson (Englisch), Overaa, Kirchenkanzlei der Ev. Kirche in Deutschland, Britisches Generalkonsulat, Grüber, Birkeli (3 Schreiben), Päßler, Waltenberg Brennecke (2 Schreiben), Lutheran World Federation (Walch), Dibelius (2 Schreiben), Lilje, Schoedt, Olson, Schüz - Leipzig 1955. Lebenslauf von Ihmels (Maschinegeschrieben; 1 S.) - Vuga, Lushoto 1955. Friberg an Ihmels (Englisch) - Bukoba 1955. Schwedische Mission (Näsmark) an Ihmels - Berlin 1955. Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der Bevollmächtigte bei der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik (Grüber/Schade) an Ihmels - Bungu 1955. Waltenberg an ? (Abschrift) - Formular: "Application for Entry Permit" für Tanganyika (6 S.) - 1955. "Visitor´s Pass" für Ihmels für Tanganyika - Berlin 1955. British Visa Section an Ihmels - Genf 1955. Luth. World Federation. Department of World Missions (Walch/Sovik) an Ihmels (2 Schrieben; teils Englisch) - Berlin 1955. Regierung der DDR. Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates (Lewek/i.V. Nuschke) an Ihmels - o.O. 1955. Hall an Schoedt (Kopie; Englisch) - Genf 1955. Lutherischer Weltbund. Informationsabteilung. In Anlage: Gesamtvorbericht über Konferenz in Afrika "Lutheraner bereiten erste christliche Konferenz fuer ganz Afrika vor" (2fach; Maschinegeschrieben; 2 S.) - Berlin 1955. Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der Bevollmächtigte bei der Regierung der DDR (Grüber) an Dibelius - Berlin 1955. Dibelius an Ihmels - Genf 1955. Lutheran World Federation. Department of Information an Ihmels - Dar es Salaam 1955. Lutheran Mission (Schodt) an National Lutheran Council (Hall) (Englisch) - Hannover 1955. Lutheran World Federation. The Office of the President an Ihmels - o.O., o.J. "Biographische Notizen betr. ... Ihmels" - Leipzig 1955. Kollegium der Leipziger Mission "An die All-Afrikanische Konferenz Lutherischer Kirchen in Marangu." (Entwurf 2fach; Englisch 2fach; Original-Aktenexemplar Deutsch und Englisch). FICHE NR. 65 3+ - Fortsetzung (3 weitere Exemplare in Englisch) - Marangu 1955. Lilje u.a. an Ihmels - Leipzig 1955. Schreiben von Ihmels an: Birkeli, Rudert, Lilje, Gutmann, Britische Visa Section - o.O., o.J. Bericht: "Landesbischof Lilje in Ostafrika" (Maschinegeschrieben; 2 S.) - 1955. Kotte / Noth an Ministerpräsidenten der DDR (Abschrift) - Gonja 1955. Schliesseit und Rudert an Missionshaus-Gemeinde (Abschrift) - Genf 1955. Lutheran World Federation. Department of World Missions (Birkeli) an Ihmels (Englisch) - o.J. "Der Bericht des `Umoja´ über die Konferenz aller lutherischen Missionen in Afrika zu Marangu." (Maschinegeschrieben; 7 S.) - Marangu 1955. "Report of the Resolutions Committee" (Englisch; Maschinegeschrieben; 2 S.) - Marangu 1955. "A message from the All Africa Lutheran Conference" - o.O., o.J. "Recommendations from a separate meeting of the African delegates at the All-Africa Luth. Conference" - o.O., o.J. "Report of Marangu Committee on faith and confession" - 1955. Zeitungsausschnitte (Deutsch und Englisch) - o.J. Bericht: "Wer wird Afrika führen" (Lilje) - o.J. Bericht: "Afrika im Weltluthertum" (Lilje) - Marangu 1955. Bilder der 1. All-Afrika-Konferenz (mit Beschreibungen). FICHE NR. 65 4- - Fortsetzung - Genf 1959. Sovik an Federson (Englisch) - o.J. "Tentative space allotment for second All-Africa Luth. Conference" - Genf 1960. Memorandum von Sovik - Moshi 1965. "Hotura ya kumkaribisha mgeni mchungaji" Schatze (Swahili) - Kidia 1965. Begrüßungsansprache für Dr. Schanze (2fach) - 1965. Begrüßung von Krummacher - o.J. Begrüßungsordnung - Weimar 1965. Bericht von Schanze.

            Leipziger Missionswerk

            Enthält auch: Grundsatzpapiere zur Gründung einer Mission in Ostafrika -Aufstellung der verschiedenen Arbeitsgebiete mit Jahreszahl Seperat-Abdruck Nürnberger Missionsblatt 1886, 2+3 über eine evang.-luth. Mission in Ostafrika Aufsatz Ittameier zu Ostafrika als Missionsfeld 1885 Darin: Kopien und Abschriften zur Geschichte u.a. von Seifert zum 100jährigen Bestehen der Hersbrucker Mission 1886

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 109, Nr. 4106 · Akt(e) · 1889 - 1890
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            355 Bl., Enthält vor allem: - Buenos Aires: Wiedergestattung des Goldverkaufs auf Zeit an der Börse zu Buenos Aires; Entwertung des argentinischen Papiergeldes; europäische Zahlstellen für Zinsen und ausgeloste Stücke der Pfandbriefe der Hypothekenbank der Provinz Buenos Aires; Handelskrise; Verkauf argentinischer Staatsländereien in Europa - Dresden: Umwandlung sächsischer Staatsanleihe in Staatsschuld - Genua: Finanzlage der italienischen Dampfschiffffahrtsgesellschaft La Veloce - Kalkutta: Geldmarkt; Exportprobleme wegen Währungskursschwankungen - Konstantinopel: Konversion türkischer Staatsschuldpapiere; Verkauf der Orientalischen Eisenbahn-Aktien des Baron Hirsch - Lima: Handelspolitik und Finanzen Ecuadors - Lissabon: Staatshaushalt Portugals für 1890/91 - Liverpool: Silberausfuhr Großbritanniens u.a. nach Indien - Madrid: Emission rückzahlbarer spanischer Schatzbonds - Mailand: Situation der italienischen Banken, insbesondere der Zettelbanken 1887-1889 - Mexiko: Projekt der Gründung einer Bank "Banco Mexicano de Formento" durch Salvador Malo; Verhandlungen der Bank S. Bleichröder über Anleihegeschäft zugunsten des Eisenbahnbaus; Dampfschifffahrtsgesellschaft für die Linie mexikanische Westküste - Ostasien - New York: National Silver Convention in St. Louis - Peking: Regelung der Zinssätze der Leihämter in Hankow und Wuchang - Piräus: Konversion griechischer Anleihe von 1824/25; Finanzierung des Durchstiches des Isthmus von Korinth - Pretoria: südafrikanische Konzession für deutsch-holländisches Bank-Syndikat - Rio de Janeiro: Finanzmaßregeln der brasilianischen Regierung; Bericht zur monarchistischen Finanzpolitik - Santiago: bolivianische Konversionsanleihe; Staatshaushalt Chiles für 1890; Verzicht auf Gründung eines Salpeter-Syndikats; Salpeter-Ausfuhr Chiles - Wien: Regelung der österreichischen Valuta.

            Handels- und Gewerbeangelegenheiten, Bd. 8
            Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Z 109, Nr. 1541 (Benutzungsort: Dessau) · Akt(e) · 1899 - 1900
            Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Neugründungen industrieller Gesellschaften in der SU.- Überblick über metallurgische Gebiete, Steinkohlengruben und Tonindustrieunternehmungen im Jekaterinoslaw-Donez`schen´Steinkohlen und Erzbecken.- Export- und Handelsberichte.- Vergrößerung des Eisenbahnnetzes in Japan.- Überblick über deutsche Kapitalanlagen in überseeischen Ländern. Enthält: Neugründung industrieller Gesellschaften in Russland S. 5/12, S. 93/105. - Schriften pp. der Zentralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen S. 13, S. 20, S. 240/242. - zahlungsunfähige Firmen "Rosenstein & Mendelsohn" und "Gebr. Rosenstein" in Jazzy (Rumänien) S. 15/17. - Bericht eines britischen Kommissars über die Verhältnisse und Aussichten des Einfuhrhandels nach Südamerika S. 18. - das japanische Regierungs-Stahlwerk S. 22/24. - die Ausfuhr Deutschlands nach Kanada S. 25/27. - Einfuhr ausländischer Tabake nach Japan S. 28/30. - Kaibauten im Hafen von Alexandrien (ägypt. Stadt) S. 31/32. - die in Bukarest neu gegründete Versicherungsgesellschaft a. G. "Universala" S. 33/35. - die deutsche Zeitung "Der Ostasiatische Lloyd" in Shanghai S. 36/37. - Notiz über die Anknüpfung von Geschäftsverbindungen mit Kuba S. 38/39. - Notiz über Absatz- pp. Verhältnisse in Peru S. 40/41. - Verzeichnis der Firmen in Kiautschou (Handelsregister) S. 42, S. 131. - Warnung vor der Firma "Désiré Balit & Co." in Kairo S. 43/44. - Warnung vor der Firma "Ziegler & Petenian" in Rustschuk S. 45/46, S. 224/226. - Einfuhr deutscher Waren nach Shanghai S. 47/48. - Deutscher Handelstag in Berlin S. 49/50. - industrielle Gründungen in Südrussland S. 63/67, S. 93/105. - Ausnahme einer Anleihe zur Hebung der japanischen Unternehmungen auf Formosa (früher für Taiwan) S. 69/74. - erfolgreicher Versuch mit dem Ausbau von Jute (Faserpflanze) in Ober-Ägypten S. 75/77. - Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Russland S. 78/89. - spanische Zuckerindustrie und der Verbrauch künstlichen Düngers in Spanien S. 90/92. - Absatzverhältnisse auf Kuba S. 106/110. - Bericht über die Lage des Handels und der Industrie in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika Ende Juni 1899 S. 111/117. - Handelsagenturen und Kommissionshäuser in Athen und anderen griechischen Städten S. 118/119. - die Lage des Handels in Odessa (Ukraine) S. 120/125. - Fortschritte des italienischen Ausfuhrhandels im Orient S. 126/130. - Bildung der "Vereinigung für die Zollfragen des Papierfachs" S. 132/133. - Einwirkung der Missernte in Rumänien auf den dortigen Einfuhrhandel S. 134/136. - Steinkohlenlager in Bulgarien S. 137/138. - Änderungen des portugiesischen Konsulargebührentarifs S. 143/146. - Warenverkehr zwischen Buschär und Schiras (Schiraz, Iran), Persien S. 147/150. - Mustersammlung der in Kamerun (Staat im Westen von Zentralafrika)gangbaren Handelsartikel S. 151/172. - Auflegung einer guatemalischen Anleihe von 3 Millionen Pfund Sterling in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten von Amerika S. 173/174. - Erteilung von Auskunft über australische Firmen durch Vermittlung des Kaiserlichen Generalkonsuls in Sydney S. 175/178. - Belebung der deutsch-persischen Handelsbeziehungen S. 179/186. - Zeitschrift, betreffend Nachrichten für Handel und Industrie. - Ermittlung zuverlässiger Rechtsanwälte in Ungarn S. 187/188. - Bestellung von Handelsagenten seitens der englischen Regierung S. 189. - Eisenbahnbau im Staat Sao Paulo und Subventionierung des Schifffahrtsbetriebes im Ribeira-Gebiet S. 190. - Vertrag der Stadt Belgrad über eine Anleihe von 10 Millionen Franken S. 197. - Umbau von Bombay S. 199/201. - Bericht des Kaiserlichen Konsuls in Johannesburg, betreffend Anwerbung deutscher Ingenieure und Lagerarbeiter für den "Witwatersrand" (Mine) S. 202/208. - Beteiligung Deutschlands an der Lieferung von Eisenbahnmaterial nach Japan S. 209/219. - Warnung vor der Aktiengesellschaft "Société générale de Prévoyance cycliste et automobiliste" in Brüssel S. 220/223. -

            Handels- und Gewerbeangelegenheiten, Bd. 6
            Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Z 109, Nr. 1539 (Benutzungsort: Dessau) · Akt(e) · 1897 - 1898
            Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Handelsberichte.- Zusammenstellung der im Handel mit Deutsch- Ostafrika vorkommenden gebräuchlichsten Waren.- Bericht über die Handels- und Industrieverhältnisse in den südrussischen Städten. Enthält: Einfuhr französischen Kolonialzuckers nach Holland S. 5. - Vorschläge über Verkehrsunternehmungen in Vorderasien S. 8. - Warnung vor der Firma "Societa Generale di Commissione Esportazione ed Importazione" in Napoli (=Neapel) S. 12, S. 20. - Fabrikation von Tüllgardinen in Russland S. 14. - Schwindelfirmen "Bankvereinigung Grün & Co." in Amsterdam und "Fondsenbank" in Haag S. 16/19, S. 24, S. 45. - Gründung einer Zuckerraffinerie in Uruguay S. 22. - Beteiligung der deutschen Industrie bei Lieferungen für Rumänien S. 28. - Einfuhr von Mineralwasser nach Rumänien S. 32. - den Odessaner (Hafenstadt in der Ukraine) Holzhandel betreffend S. 34. - der Außenhandel Teherans S. 48. - Erhebungen über den Kleinhandel S. 54. - Übelstände der Konkursgesetze in Argentinien S. 55. - das chilenische Zollsystem S. 58. - Handel mit Deutsch-Ostafrika S. 67. - Notiz über den Außenhandel Mexikos S. 72. - Frage wegen Abänderung des bisherigen Verfahrens bei der Konzessierung (=behördliche Genehmigung) gewerblicher Anlagen S. 81/100. - Maschinen-Einfuhr in Indien S. 101/104. - die Verwendung von Kakaoschalen in Belgien S. 105/109. - Bezug von Tabak aus Deutschland durch die Monopolregie in Tunis S. 110. - Errichtung einer Zentralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen und die auf deren Anregung herausgegebenen Schriften S. 106/118, S. 148. - der Handel von Bagdad im Jahr 1896 S. 119/131. - deutsches Kolonialsein, Beteiligung an der Gründung abgelehnt. - Verdrängung ausländischer Fabrikate in Norwegen S. 132. - Bildung eines schwedischen Zuckerringes S. 137/138. - Warnung vor der Firma "M. Kruh" in Rustschuk S. 138/143. - Zusammenstellung der in der südafrikanischen Republik gangbaren Handelsartikel S. 144/144. - Notiz betreffend die Berücksichtigung ausländischer Angebote bei Submissionen der dänischen Staatsbahnverwaltung S. 149. - Handelsbericht des Konsulats in Alexandrien (ägypt. Stadt) über die Vorteile, die eine Güterverfrachtung nach Alexandrien durch die deutsche Levante-Linie (Mittelmeerländer östl. von Italien) den deutschen Interessenten bietet S. 152. - Handels- und Industrie-Verhältnisse in einzelnen südrussischen Städten S. 155. - Ausfuhr von Ziegeln nach Österreich-Ungarn S. 183/184. - Einfuhr von deutschen und englischen Stoffproben und Garnen nach Paramaribo (Hauptstadt von Suriname, Südamerika) S. 185. - Handelsbeziehungen der europäischen Industriezentren mit Uesküb und Monastir (Mazedonien) S. 186/187. - Warnung vor der Bankfirma "G. Bonfils" in Paris S. 188. - Ausnutzung der Wasserkräfte in Schweden für Anlagen der elektrotechnischen Industrie S. 191/195. - Handel der Vereinigten Staaten von Amerika mit den Republiken Südamerikas S. 196/198.- Nutzbarmachung behördlicher Feststellungen für die kaufmännische Krediterkundigung Auskunftei Schimmelpfennig Berlin. - Warnung vor dem Schwindler "E. Waller" in London S. 200/201. - Verbot der Waffeneinfuhr nach Persien S. 202/203. - marktgängige Waren in Togo (Westafrika) S. 204/205. - Warnung vor der Schwindelfirma "Kommanditgesellschaft Th. Keszler & Comp." in Antwerpen S. 206. - Warnung vor der Schwindelfirma "Antwerpener Kommissionsbank" S. 207. - dänischer Exportverein, Absatz von Maschinen- und Metallwaren nach Russland S. 208/209. - Bedingungen einer Submission auf Eisenbahn-Material in Bulgarien S. 210/215. - die Zollverhältnisse in Smyrna (früher Izmir, Türkei) S. 216/217. - Hempelsche Leuchtspirituslampen, Prüfung S. 219/232. - Notiz über den Jodring S. 233/235, S. 243. - Absatz von amerikanischen Bier in Südafrika S. 236/237. -