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              551 Dokumente results for Akten

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              Deutsche Schutzgebiete im Allgemeinen
              Sächsisches Staatsarchiv, 10719 Sächsische Gesandtschaft für Preußen / beim Deutschen Reich, Berlin, Nr. 1680 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1885 - 1920
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • Enthält u. a.: Erläuterungskarte zu dem durch Notenaustausch vom 29. Oktober und 1. November 1886 geschlossenen Übereinkommen zwischen Deutschland und England, betreffend das Sultanat Sansibar und die Abgrenzung der deutschen und englischen Interessenssphären in Ostafrika (Bl. 68).- Karte zum Marokko-Abkommen mit der geänderten Ausdehnung von Kamerun (Bl. 306).
              • 1885 - 1920, Sächsisches Staatsarchiv
              Deutscher Evangelischer Missionsausschuß
              EZA 5/284 · Akt(e) · 08.1916 - 01.1939
              Teil von Evangelisches Zentralarchiv

              Enthält: Mitglieder. - Angeschlossene Missionsgesellschaften. - Unterstützung von Missionsaufgaben.; Drucke: Monatsblatt der Norddeutschen Missions-Gesellschaft, 95. Jg. Juni 1934 u. 96. Jg. Juni 1935. - Robert, Bäeta: Pastor Andreas Aku, Präses der Ewe-Kirche, 50 Jahre Missionsdienst in Togo, in: Bremer Missionsschriften, Neue Reihe, Heft 2, 1934. - Däuble, G.: Unsere Evangelische Ewe-Kirche, in: Bremer Missionsschriften, Neue Reihe, Heft 2, 1934. - Wiegräbe, P.: Das alte und das neue Lied im Ewelande. In: Bremer Missionsschriften, Neue Reihe, Heft 4, 19334. - Wiarda, Diddo: Die Norddeutsche Missionsgesellschaft, in: Bremer Missionsschriften, Neue Reihe, Heft 1, 1934.

              Kirchliches Außenamt und Vorgängereinrichtungen
              Sächsisches Staatsarchiv, 12508 Sächsischer Altertumsverein, Nr. 0752 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · um 1878 - 1919
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • um 1878 - 1919, Sächsisches Staatsarchiv
              • Enthält u.a.: Woermann-Linie Hamburg.- Westdeutsche Binnenschifffahrtsberufsgenossenschaft Duisburg.- Secretary of Lloyds.- Deutscher Verband für das kaufmännische Unterrichtswesen.- Verein der Industriellen des Regierungsbezirks Köln.- Zentralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen Berlin.- Arbeiterwohlfahrt Berlin.- Dienstbotenheim Dresden.- Preußische Zentralbodenkreditaktiengesellschaft.- Steinkohlenbauverein.- Hänichen.- Grusonwerk Magdeburg-Buckau.- Fabrik Siemens Dresden.- Landständische Bank Bautzen.- Hüttenwerk Dillingen.- Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz.- Hannoversche Bahnindustrie.
              Deutsch-Neuguinea und die Südseeinseln
              Sächsisches Staatsarchiv, 10717 Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Nr. 1316 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1899 - 1908
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • Enthält auch: Alphabetisches Verzeichnis. 1899 - 1908, Sächsisches Staatsarchiv description: Enthält auch: Alphabetisches Verzeichnis.
              Deutsch-Ostafrika
              Sächsisches Staatsarchiv, 10719 Sächsische Gesandtschaft für Preußen / beim Deutschen Reich, Berlin, Nr. 1681 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1889 - 1918
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • Enthält u. a.: Karte über die deutsche Interessensphäre in Ostafrika (Bl. 8).- Karte des Usambaragebietes mit der Eisenbahnstrecke Tanga-Korogwe (Bl. 25).- Allgemeiner Lage- und Höheplan der Eisenbahnlinie Daressalam-Morogoro (Bl. 31).- Deutsch-Ostafrika. Allgemeiner Lage- und Höheplan der Linie Daressalam-Tabora-Udjidji und Tabora-Mwansa (Bl. 32).- Karte von Afrika mit Darstellung der ausgeführten und projektierten Eisenbahnen (Bl. 45).
              • 1889 - 1918, Sächsisches Staatsarchiv
              Deutsch-Südwestafrika, Bd. 1
              Sächsisches Staatsarchiv, 10719 Sächsische Gesandtschaft für Preußen / beim Deutschen Reich, Berlin, Nr. 1684 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1891 - 1907
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • Enthält u. a.: Übersichtskarte von Deutsch-Südwestafrika, mit handschriftlichen Einträgen (Bl. 12).- Karte von Südwestafrika (Bl. 147).- Denkschrift über den Verlauf des Aufstandes in Südwestafrika (mit Karten), Reichstagsdrucksache Nr. 5, 11. Legislaturperiode, II. Session 1905/06.- Karte des Farmschadens im Herero-Gebiet nach dem Stand der Ermittlungen bis zum 10. August 1904 (Bl. 93).- Kartenkrokis der Eisenbahnstrecke Lüderitzbucht-Kubub (Bl. 164).- Karte von Deutsch-Südwestafrika (Bl. 173).- Übersichtsplan der Teilstrecke km 0,0 bis km 145,0 einer Bahnverbindung Aus (Kubub)-Keetmanshoop, 1906 (Bl. 180, 182 und 209).- Übersichtsplan der Linie Windhuk-Rehoboth, 1905 (Bl. 197).- Karte des unter militärischen Schutz der Regierung zu stellenden Gebietes in Deutsch-Südwestafrika (Bl. 236).
              • 1891 - 1907, Sächsisches Staatsarchiv
              Ebermaier, Karl
              Sächsisches Staatsarchiv, 11848 NS-Gauverlag Sachsen GmbH, Zeitungstext- und Bildarchiv, Nr. Nr. 024, Bl. 009 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · ohne Datum
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält: letzter dt. Gouverneur von Kamerun Enthält: letzter dt. Gouverneur von Kamerun ohne Datum, Sächsisches Staatsarchiv
              Sächsisches Staatsarchiv, 12829 Familiennachlass Stübel, Nr. 009 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1899 - 1903
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält u. a.: Berichte an den Staatskanzler Baron v. Richthofen, 1901. Enthält u. a.: Berichte an den Staatskanzler Baron v. Richthofen, 1901. 1899 - 1903, Sächsisches Staatsarchiv
              Elisabeth von Gustedt (1885-1978)
              Landesarchiv Sachsen-Anhalt, H 51, Nr. 916 Bd. 1 (Benutzungsort: Wernigerode) · Akt(e) · (1913) 1941 - 1971
              Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
              • (1913) 1941 - 1971, Landesarchiv Sachsen-Anhalt, H 51 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Deersheim description: Enthält: Briefwechsel mit von Arnim, 1949-1969. - Auszug aus: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 8. Jahrgang 1960 - Wolfgang Abendroth: Die Schwarze Front. - Hedy von Arnim und zur Familiengeschichte von Treskow und von Peucker. - Recherchen und Briefwechsel bezüglich der bürgerlichen Familie von Gustedt, 1944. - Auszüge aus dem Kirchenbuch von Roklum. - Briefwechsel mit dem evangelischen Pfarramt in Calbe (Saale). - Foto von Herrn von Armin und Ehefrau. - Briefwechsel mit Wilk von Gustedt,1967-1971. - Genealogie von Treskow mit Fotos und Negativen. - Auszüge aus: Preußische Zeitung" Nr. 481 vom 14. Oktober 1913. - Sonderdruck aus: "Westfalia Numismatica" Münster 1963. - Brief von Senta von Gustedt an Wilk von Gustedt mit Zeichnung, 1969. - Briefwechsel mit Rüdiger von Gustedt wegen Familienarchiv u.a., 1943-1967. - Briefwechsel mit Dr. Becker Gleimhaus Halberstadt, 1941-1944. Enthält: Briefwechsel mit von Arnim, 1949-1969. - Auszug aus: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 8. Jahrgang 1960 - Wolfgang Abendroth: Die Schwarze Front. - Hedy von Arnim und zur Familiengeschichte von Treskow und von Peucker. - Recherchen und Briefwechsel bezüglich der bürgerlichen Familie von Gustedt, 1944. - Auszüge aus dem Kirchenbuch von Roklum. - Briefwechsel mit dem evangelischen Pfarramt in Calbe (Saale). - Foto von Herrn von Armin und Ehefrau. - Briefwechsel mit Wilk von Gustedt,1967-1971. - Genealogie von Treskow mit Fotos und Negativen. - Auszüge aus: Preußische Zeitung" Nr. 481 vom 14. Oktober 1913. - Sonderdruck aus: "Westfalia Numismatica" Münster 1963. - Brief von Senta von Gustedt an Wilk von Gustedt mit Zeichnung, 1969. - Briefwechsel mit Rüdiger von Gustedt wegen Familienarchiv u.a., 1943-1967. - Briefwechsel mit Dr. Becker Gleimhaus Halberstadt, 1941-1944.
              Erhöhung des Aktienkapitals, Band: 1
              Sächsisches Staatsarchiv, 11735 Mechanische Weberei AG, Zittau, Nr. 085 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1918 - 1920
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • 1918 - 1920, Sächsisches Staatsarchiv
              • Enthält u.a.: Pläne zum Erwerb des Fabrikgrundstückes der Seidenspinnerei S. Heymann, Görlitz, in Ostritz 1918.- Rohbilanzen.- Stimmkarten und Protokoll für die ordentlichen Generalversammlungen v. 4. Februar und 3. März 1920.- Aktie der MWZ über 1000 Reichsmark (Probedruck) 1920.- Prospekt über die Ausgabe neuer Aktien im Wert von 1800000 Mark 1920.<br/>Enthält auch: Zusammenstellung über erfolgte Kapitalserhöhungen in den Jahren 1914-1920 der wichtigsten Aktiengesellschaften aus der Textil-Industrie sowie der Papier-, Maschinen- und Farb-Industrie, soweit sie mit der Textil-Industrie in Verbindung stehen, hrsg. v. der Kolonialbank Aktiengesellschaft Berlin/Hamburg 1921.
              Etats- und Kassensachen
              _MfN.01 082 · Akt(e) · 1890 - 1897
              Teil von Universitätsarchiv der Humboldt-Universität Berlin

              Enthält: u.a.: - Inhaltsverzeichnis der Akte - Zusammenstellung der durch Beschaffung von Instrumenten und Konservierungsmitteln für Dr. Emin Pascha und Dr. Stuhlmann entstandenen Kosten - Etats-Auszüge 1891/94, 1894/97, 1897/1900 - Reisekostenabrechnungen.

              Sächsisches Staatsarchiv, 31050 Auto Union AG, Chemnitz, Nr. 3101 (Benutzung im Staatsarchiv Chemnitz) · Akt(e) · 1940 - 1941
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält v. a.: Länderbericht Fritz Trumps zu den ehemaligen deutschen "Schutzgebieten" Kamerun und Togo vom 15. Juli 1940.- Bericht Trumps vom 12. Sept. 1940 zum Besuch der Afrika-Exporteure in Berlin, Hamburg und Bremen.- Bericht Trumps vom 14. Okt. 1940 zu den Afrika-Verhandlungen mit der Continental Gummi-Werke AG (Hannover).- Vertretungsverhandlungen mit der G. L. Gaiser (Hamburg).- Länderbericht Trumps zu "Deutsch-Ostafrika" (Okt. 1940).- Tropen- und kolonialtechnische Tagung des VDI vom 2/3. Dez. 1940 in Stuttgart.- Bericht Trumps zur Deutschen Togogesellschaft und zum Kolonialpolitischen Amt (Berlin) vom 6. Nov. 1940.- Bericht Trumps zur Eignung von AU-Erzeugnissen für den Export in die afrikanischen Kolonien (Jan. 1941).- Entwurf zu einer Vorstandsmitteilung über die Betätigung der AU in den Kolonialgebieten nach Kriegsende. 1940 - 1941, Sächsisches Staatsarchiv Enthält v. a.: Länderbericht Fritz Trumps zu den ehemaligen deutschen "Schutzgebieten" Kamerun und Togo vom 15. Juli 1940.- Bericht Trumps vom 12. Sept. 1940 zum Besuch der Afrika-Exporteure in Berlin, Hamburg und Bremen.- Bericht Trumps vom 14. Okt. 1940 zu den Afrika-Verhandlungen mit der Continental Gummi-Werke AG (Hannover).- Vertretungsverhandlungen mit der G. L. Gaiser (Hamburg).- Länderbericht Trumps zu "Deutsch-Ostafrika" (Okt. 1940).- Tropen- und kolonialtechnische Tagung des VDI vom 2/3. Dez. 1940 in Stuttgart.- Bericht Trumps zur Deutschen Togogesellschaft und zum Kolonialpolitischen Amt (Berlin) vom 6. Nov. 1940.- Bericht Trumps zur Eignung von AU-Erzeugnissen für den Export in die afrikanischen Kolonien (Jan. 1941).- Entwurf zu einer Vorstandsmitteilung über die Betätigung der AU in den Kolonialgebieten nach Kriegsende.
              Stadtarchiv Worms, 185 · Bestand
              Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

              Bestandsbeschreibung: Abt. 185 Familien- und Firmenarchiv Ludwig C. Freiherr von Heyl Umfang: 760 Archivkartons, Überformate (= 3169/3561 Verzeichnungseinheiten (mit a,b,c-Unterteilungen ca. 3200) = 77 lfm - davon 3,5 lfm Fotoalben) Laufzeit: 1877 - 1988 Der Bestand Abt. 185 Familien- und Firmenarchiv Ludwig C. Freiherr von Heyl wurde Ende 1997 durch Ludwig Cornelius Freiherr von Heyl (jun., 1920-2010) als Depositum an das Stadtarchiv Worms übergeben. Die in zwei Kellerräumen des Heylshofs lagernden Unterlagen umfassten bzw. umfassen sowohl das private als auch Teile des ehemaligen Firmenarchivs der von Ludwig C. Freiherr von Heyl bis zu ihrer Stilllegung 1974 geleiteten Lederwerke Heyl-Liebenau. Es lag zum Zeitpunkt der Übernahme ein Verzeichnis vor "Akten Baron Ludwig jun. jetzt im Heylshofkeller befindlich", das vermutlich im Zuge der Umlagerung von Liebenau in den Heylshof erstellt worden war. Das Schriftgut wurde darin in VII Hauptgruppen untergliedert, die Inhalte waren grob betitelt und die jeweilige Anzahl der Ordner sowie deren Laufzeit festgehalten. Bei Teilen des Materials waren zwei lagerungstechnische Provenienzangaben erkennbar. Es fand sich zum einen die Angabe "Akten Baron Ludwig, vom Speicher Werk Liebenau" (Altsignatur Nr. 784 - 889, Nr. 891 - 1163), zum anderen "Sekretariat Baron Ludwig" (Altsignatur Nr. 622 - 783). Vor dem Abtransport in das Außenmagazin des Stadtarchivs (oberer Archivkeller im Verwaltungsgebäude Adenauerring) wurden von Seiten des Archivs unter Beibehaltung der vorgefundenen Ordnung die Stücke durchnummeriert und eine Bestandsliste, in die die Ordner-Rückentitel übernommen wurden, erstellt. Das Material war jedoch nicht nur in Aktenordnern abgeheftet, sondern befand sich teilweise auch in Metall-Kassetten, Mappen, einem Koffer und in Bündeln verschnürt. 45 großformatige Fotoalben von Ludwig Freiherr von Heyl sen. (ca. 3,5 laufende Meter), gehörten ebenfalls dazu. Insgesamt wurden ca. 1350 Einheiten registriert. Über zehn Jahre diente diese Bestandsliste als provisorisches Findmittel, bis Ende 2007 durch Unterzeichnerin mit der archiv-fachlichen Verzeichnung in das EDV-Archivprogramm AUGIAS begonnen wurde, die im September 2009 ihren Abschluss fand. Im Frühjahr 2009 wurden überraschend noch weiter Unterlagen in einem Schrank im Heylshof entdeckt, die an das Stadtarchiv abgegeben und bei der Verzeichnung noch berücksichtigt werden konnten. Es handelte sich hierbei im Wesentlichen um Unterlagen betr. die Stiftung Heylshof und Handakten in Verbindung mit der Liquidation des Werkes Liebenau. Zur Verzeichnung: Zunächst wurde ein großer Teil des Materials in das Stadtarchiv verbracht. Im Vorfeld vor der jeweiligen Titelaufnahme in AUGIAS mussten eine Reihe von "Handarbeiten" durchgeführt werden. Unter Beachtung der Erfordernisse zur Bestandserhaltung erfolgten verschiedene konservatorische Maßnahmen. Die Unterlagen wurden aus den Aktenordnern in säurefreie Archivmappen umgebettet, dabei auch die Büroklammern entfernt. Einige Akten waren verschmutzt und wurden gereinigt, einige wiesen Schimmelspuren auf. Aus vielen Aktenordnern wurden zwei teilweise drei neue Einheiten gebildet, die jedoch durch entsprechenden Zusatz bei der alten Archivsignatur als Gesamteinheiten wieder rekonstruierbar sind. Einige persönliche Papiere, die in Blechkassetten aus dem ausgebrannten Majorshof (Majorshofbrand infolge Kriegseinwirkung am 21.2.1945) gerettet werden konnten, wiesen bzw. weisen Brandschäden auf (brüchiges Papier, schlecht lesbare Schrift usw.). In den Fällen, in denen es konservatorisch vertretbar war, wurden Kopien gefertigt, die geschädigten Schriftstücke zur Schonung in Umschläge in den Faszikeln belassen. Zuletzt wurden die Verzeichnungseinheiten in säurefreie - insgesamt 757 - Archivkartons verpackt. Die Verzeichnung erfolgte nach dem Bär’schen Prinzip (d.h. fortlaufende Durchnummerierung), die Signaturen der provisorischen Bestandsliste wurden dabei festgehalten und ermöglichen mittels Konkordanz das Auffinden unter der neuen Signatur. Falls die Aktenordner Registraturangaben trugen, wurden diese bei der Titelaufnahme berücksichtigt, so dass auch anhand alter Aktenverzeichnisse zum Privatarchiv bzw. der Firmenregistratur Aussagen über die Vollständigkeit bzw. die Verluste gemacht werden können. Verschiedene Verzeichnisse liegen z.B. in dem Bestand Abt. 180/1 Firmenarchiv Heyl-Liebenau vor, in dem dasselbe Registraturzeichensystem verwendet wurde wie bei den meisten Unterlagen aus der Provenienz Baron Ludwig sen. Eine umfangreiche Serie bildeten Feldpostbriefe (1914-1918), die zum großen Teil gebündelt in Packpapier aufbewahrt worden waren. Es wurde entschieden, die Briefe in der vorgefundenen Reihenfolge aus den Briefumschlägen zu entnehmen und beide Teile gelocht in Schlauchhefter einzufügen. Gegenüber der Schädigung durch Lochung, die offensichtlich ursprünglich sowieso vorgesehen war wie einige schon in Heftern vorliegende Feldpostbriefe zeigen, gaben die positiven Aspekte dieser Verfahrensweise den Ausschlag. Die Briefe sind auseinandergefaltet leicht zu benutzen, sie verbleiben in der vorgefundenen Reihenfolge und die Umschläge, die bei anderen Korrespondenzen zum großen Teil nach ihrer Eingliederung in Aktenordner vernichtet wurden, ermöglichen hier die Identifizierung der Absender. Die meisten der insbesondere zum Majorshof (auch zu dem nach dem Krieg als Wohngebäude umfunktionierten Stallgebäude) vorhandenen Pläne, darunter auch Pläne des Baurats Pflaume, wurden digitalisiert, Kopien zur besseren Benutzung dem Bestand beigefügt, ebenso zwei CD-Roms mit den Aufnahmen, die auch im Fotoarchiv verfügbar sind. Die große Serie mit Fotonegativen (knapp 7700 Stück) wurden in den vorgefundenen beschrifteten Umschlägen belassen. Sie bedürfen einer späteren Reinigung und einer konservatorisch optimalen Aufbewahrungsmöglichkeit. Diese Arbeit sollte eventuell mit einer gleichzeitigen Digitalisierung verbunden werden. Auf die aufwändige Erstellung eines Index wurde verzichtet, da die Schlagwortrecherche in AUGIAS zu den jeweiligen Fundstellen führt. Mit Sperrvermerk wurden gut zehn Prozent des Bestandes nach den Vorgaben des Landesarchivgesetzes Rheinland-Pfalz versehen. Etwa 60 Akten/Hefter wurden kassiert. Es handelte sich im Wesentlichen um Massenschriftgut wie Rundbriefe verschiedener Verbände und Vereinigungen, Werbebroschüren, Informationsschriften (z.B. die sog. Fuchsbriefe), Bankauszüge etc. Zur Klassifikation: Die Klassifikation für den Bestand Abt. 185 wurde trotz vorliegender provisorischer Bestandsliste erst nach der Verzeichnung entwickelt. Diese Vorgehensweise erwies sich im Nachhinein als sinnvoll, da im Voraus sicherlich eine zu vielschichtige inhaltliche Aufgliederung entstanden wäre, die wegen Überschneidungen und somit nicht eindeutig umsetzbaren Zuordnungen vermutlich Probleme bereitet hätte. Nach Abschluss der Verzeichnungsarbeit wurde eine Dreiteilung der Klassifikation fixiert. Das in Hauptgruppe 1 zugeordnete, mengenmäßig ungefähr die Hälfte des Bestandes ausmachende Material umfasst den Nachlass von Ludwig C. Freiherr von Heyl sen. aus der Zeit von etwa 1905/14 bis zu seinem Tod 1962. Hier findet sich Persönlich-Privates (Namensführung, Familie, Tagebücher/Terminkalender, private Bescheinigungen und Urkunden, Jubiläen usw.), ferner Korrespondenz (allgemeiner Schriftwechsel, Familie, Feldpostbriefe, Künstlerschriftwechsel), auch Unterlagen aus dem privaten, familiären und sonstigen Wirkungskreis seiner Gemahlin Eva Marie von Heyl geb. von der Marwitz. Darüber hinaus liegt zu seinem gesellschaftlichen Engagement (insbesondere Stiftung Kunsthaus Heylshof), seinem politischen Wirken (Stadt und Land, Parteien, politische Gremien), zu seiner Mitgliedschaft/Tätigkeit in Verbänden und Vereinigungen (u.a. Johanniterorden, Burschenschaft Saxo-Borussia Heidelberg, Heidelberger Kreis; NS-Wirtschaftsgruppe Lederindustrie), zu zahlreichen Wormser und überregionalen Vereinen, zu seiner aktiven Militärzeit und Verbindung zu militärischen bzw. Veteranenvereinigungen nach 1918 Material vor. Außerdem gehören Fotoalben und Foto- bzw. Negativserien zu den Unterlagen des Barons Ludwig sen. Die zweite Klassifikationsgruppe umfasst Unterlagen und Korrespondenz ab 1945 von Ludwigs gleichnamigem, 1920 geborenen Sohn Ludwig Frhr. von Heyl jun., mit im Wesentlichen Korrespondenz (privat und geschäftlich), Persönlichem (Privatpapiere, Kriegserinnerungen, Unterlagen betr. verschiedene Lebensabschnitte, Terminkalender, Familie; Laufzeit 1920 - 1982) und zu verschiedenen Aktivitäten / Tätigkeiten in Berufs- und Fachverbänden, Politik, Rotary-Club und Vereinen. Die dritte und letzte Klassifikationshauptgruppe wurde für die Akten zu den Lederwerken, in erster Linie zu Heyl-Liebenau, eingerichtet. Hier finden sich geschäftliche Unterlagen aus der Zeit ab 1923, als Ludwig C. Freiherr von Heyl sen. die Verantwortung für die Lederwerke Heyl-Liebenau in Worms-Neuhausen übernommen hat, über die Übernahme und die Geschäftsleitung durch seinen Sohn Ludwig jun. bis zur Auflösung dieses als letzten der Wormser Lederbetriebe produzierenden Unternehmens im Jahr 1974. Zum Inhalt: Die Unterlagen im Bestand setzen mit Ludwig von Heyls Studienjahren in Heidelberg (um 1905) bzw. dem zeitgleichen Eintritt in das väterliche Werk, die Lederwerke Cornelius Heyl, ein. Private und allgemeine Korrespondenzserien, auch umfangreiche Feldpost (1914-1918) belegen sein überaus breites Wirken in Vereinen und Vereinigungen des protestantisch-nationalliberalen Bürgertums. Schriftwechsel mit Vereinen, vorwiegend regionalen (Aufbauverein bzw. Wiederaufbauwerk Worms e.V., Verkehrsverein Worms, Kasino- und Musikgesellschaft, Ruderclub Worms e.V., u.a.) aber auch überregionalen Vereinen umfassen einige Aktenfaszikel, weitere enthalten Korrespondenz und Unterlagen zum Johanniterorden. Hervorzuheben ist die Materialfülle zu Ludwig von Heyls jahrzehntelanger Mitgliedschaft und Tätigkeit in der exklusiven Studentenverbindung Saxo-Borussia Heidelberg und zur studentischen Verbindung Heidelberger Kreis. Zu Ludwig von Heyls aktiver Militärzeit findet sich ebenso Schriftgut wie zu seiner späteren regen Verbindung zu militärischen Veteranenvereingungen und Kameradschaften. Auch Briefwechsel mit Künstlern (z.B. Bildhauer David Fahrner, Prof. Schmoll von Eisenwerth, Daniel Greiner, Erich Arnold), von denen er einige als Mäzen förderte, finden sich in vorliegendem Bestand. Ludwig C. von Heyls politische Tätigkeit (für die DVP) im Wormser Stadtparlament von 1918 bis 1930, als hess. Landtagsabgeordneter (1924-1927) und sein Engagement in der Kommunalpolitik nach 1945 findet ebenso Niederschlag wie sein Wirken in der Evangelischen Landeskirche. Einen besonderen Quellenwert weisen die prachtvollen Fotoalben (ab 1903 - 1937) auf, die nicht nur das familiäre Umfeld und private Aktivitäten dokumentieren, sondern auch durch ergänzendes Quellenmaterial (Dokumente, Zeitungsausschnitte, Flugblätter, Programme etc.) politische und gesellschaftliche Ereignisse illustrieren. Eine Fortsetzung der Serie war offensichtlich geplant, wurde jedoch nicht umgesetzt. Allerdings liegen Materialsammlungen zu "projektierten Fotoalben" bis 1950 vor. Diese wurden in Umschlägen gesammelt und waren bei der Übernahme in einem Koffer aufbewahrt. Weiteres Fotomaterial, Negativserien (Negative, Glasplatten, Abzüge), darunter auch Aufnahmen aus Wormser Kinderschulen und dem Altenheim Sophienstift aus den 1920er Jahren sowie Aufnahmen Heyl-Liebenau betreffend bieten eine dichte bildliche Überlieferung bis in die 1950er Jahre, darüber hinaus finden sich auch einige Fotoalben anderer Familienmitglieder. Einen großen Anteil an Fotomaterial und Postkartenserien wurden von Ludwig von Heyl sen. als Materialsammlungen zu Vorträgen über Reisen angelegt. In dem Schriftgut, das aus der Provenienz Ludwig C. Freiherr von Heyl jun. stammt, machen neben der Korrespondenz (privat und geschäftlich), die aus seiner Tätigkeit und Mitgliedschaft in Fachverbänden (hptsl. Verband der Deutschen Lederindustrie, in der Vereinigung und im VGTC - Verein für Gerberchemie und Technik) stammenden Akten einen großen Bestandteil aus. Zu den Lederwerken Heyl-Liebenau (ab 1923), der Emil Waeldin AG (ab 1936), zu Tochterfirmen und Auslandsgesellschaften findet sich Material unterschiedlichen Umfangs in vorliegendem Bestand. Geschäftliche Korrespondenz, Reiseberichte, Tages- bzw. Wochen- und Monatsberichte, Jahresabschlüsse und Aktenvermerke bilden den Schwerpunkt der Unterlagen. Ebenso wird die abschließende Liquidation dokumentiert. Auch zur Stiftung Kunsthaus Heylshof liegt eine seit ihrer Gründung bis 1972 vielfältige Überlieferung vor, die nahezu vollständig der in Abt. 185 Nr. 2536 vorhandenen Registraturliste Akten Stiftung Kunsthaus Heylshof entspricht. Sie umfasst z.B. Inventarien, Unterlagen zum Swarzenski-Katalog, Korrespondenzen, Sitzungsprotokolle des Stiftungsvorstandes, Schriftgut betr. verschiedene Kunstwerke. Der Verbleib der ebenfalls in vorgenannter Akte von Rechtsanwalt Engisch aufgeführten Heylshofpläne konnte noch nicht ermittelt werden. Die in diesem Bestand vorliegenden umfangreichen Korrespondenzserien von Vater und Sohn Ludwig C. von Heyl enthalten vielfältiges Material nicht nur zu den engen Mitgliedern der eigenen Familie, sondern auch zu den angeheirateten oder durch Übernahme von Patenschaften verbundenen Familien. Hier ist insbesondere das alte märkische Adelsgeschlecht von der Marwitz (Friedersdorf) zu nennen. Ludwig C. Freiherr von Heyl sen. heiratete 1917 Eva Marie von der Marwitz, mit deren Zwillingsbrüdern Gebhard und Bernhard (Geppy und Banni, beide im Ersten Weltkrieg gefallen) er schon während seiner Studienzeit im Corps Saxo-Borussia in Freundschaft verbunden war. Auch mit Adelheid und Bodo von der Marwitz (die beiden anderen Geschwister) wurden ausführliche Briefwechsel geführt. Praktische Hinweise: Bei der Recherche per Suchlauf ist zu beachten, dass bei den Schlagworten verschiedene Schreibweisen berücksichtigt werden sollten, vor allem bei Namen, Vereinen usw. Im Zuge der manuellen Sortierung der Verzeichnungseinheiten wurde insbesondere bei Korrespondenzserien zum einen die alphabetische und zum anderen die chronologische Reihenfolge berücksichtigt. Bei Aktenordnerserien von geschäftlichen Unterlagen wurde in den Fällen, in denen die Ordner aufgeteilt werden mussten, in der Regel der ursprüngliche Ordnungszustand der Akten beibehalten. Das kann dazu führen, dass, da über gewisse Zeiträume die Ordner chronologisch von hinten nach vorne abgeheftet wurde, im ausgedruckten Findbuch ein "chronologischer Dreher" auftreten kann, wenn die zeitliche Ordnung hinter die Registraturordnung tritt. Die Klassifikationsgruppe 2.6.1. Berufs- und Fachverbände, Kammern erwies sich als so umfangreich und vielschichtig durch die vorgegebene alte Registraturordnung, dass von einer kompletten Neuordnung abgesehen wurde. Deshalb ist bei Interessenschwerpunkten entweder ein Schlagwort-Suchlauf zu empfehlen oder die Durchsicht des ganzen Abschnittes im Findbuch. Für die Fotonegativserien und teilweise zu den Glasplattennegativen liegen handschriftliche Kladden und Verzeichnisse vor, in denen diese fast lückenlos mit Nummern und Kurzangabe zur Abbildung festgehalten werden. Somit ist in der Regel gewährleistet, dass gezielt auf einzelne Negative zugegriffen werden kann. Verweis auf ergänzende Archivbestände: Hier ist vor allen Dingen Abt. 180/1 Heyl’sche Lederwerke Liebenau im Stadtarchiv Worms für die das Unternehmen betreffenden Unterlagen heranzuziehen, da anhand alter Registratursignaturen zu erkennen ist, dass das Material aus einer Provenienz stammt. Die Bestände ergänzen sich und spiegeln zusammen die ursprüngliche Firmenregistratur wieder. Für das Schriftgut, dass sich auf den privat-persönlichen Bereich bzw. die Familie bezieht, ist in erster Linie als weiterer großer Bestand Abt. 186 Familienarchiv Leonhard von Heyl / Nonnenhof zu nennen. Auch hier gibt es Verflechtungen in der Überlieferung zwischen beiden Beständen. Dies ist teilweise auch durch erhaltene alte Archivregistraturmappen in Abt. 185 zu belegen, die die Provenienzangabe Freiherrlich von Heyl zu Herrnsheim’sche Privat-Verwaltung (z.B. Abt. 185 Nr. 246, Nr. 298) tragen. Für die Familie ist darüber hinaus auch der Sammlungsbestand Abt. 170/26 zu berücksichtigen. Für die politische Tätigkeit im Stadtparlament und in der Kommunalpolitik von Vater und Sohn Ludwig von Heyl überhaupt sollten die Bestände Abt. 5 Stadtverwaltung vor 1945 und Abt. 6 Stadtverwaltung Worms nach 1945 herangezogen werden. Worms, im September 2009 Margit Rinker-Olbrisch, Stadtarchiv Worms Literatur: Im Stadtarchiv Worms liegt eine umfassende Bibliographie zur Geschichte und Bedeutung der Familie von Heyl und der Heyl’schen Lederwerke vor. Nachfolgend soll nur eine Auswahl von Veröffentlichungen aufgeführt werden. - BAUER, Oswald G., Josef Hoffmann. Der Bühnenbildner der ersten Bayreuther Festspiele, München 2008 [enge Bezüge zur Wormser Familie (von) Heyl]. - BÖNNEN, Gerold, Wahlen und Abstimmungen in Worms während der Weimarer Republik: Materialien und Analysen, in: Der Wormsgau 23, 2004, S. 124-165. - HARTMANN, Christoph, Die Heyl’schen Lederwerke Liebenau. Eine Wormser Lederfabrik in der Zwischenkriegsphase vor dem Hintergrund eines globalen Marktes, Diplomarbeit Universität der Bundeswehr München zur Erlangung eines akad. Grades eines Dipl.-Staatswissenschaftlers Univ., 2007 (masch., 122 S.). - Geschichte der Stadt Worms, hg. im Auftrag der Stadt Worms von Gerold BÖNNEN, Stuttgart 2005 (darin v.a.: Fritz REUTER, Der Sprung in die Moderne: Das "Neue Worms" (1874-1914), S. 479-544; Gerold BÖNNEN, Von der Blüte in den Abgrund: Worms vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg (1914-1945), S. 545-606; Hedwig BRÜCHERT, Soziale Verhältnisse und Arbeitsbedingungen in der Industriestadt Worms bis zum 1. Weltkrieg, S. 793-823. - REUTER, Fritz, Vier bedeutende Familien im 19. und 20. Jahrhundert: Heyl, Valckenberg, Doerr und Reinhart, in: Genealogie: Deutsche Zeitschrift für Familienkunde Bd. 21, 42. Jg., 1993, S. 644-661. - Stiftung Kunsthaus Heylshof. Kritischer Katalog der Gemäldesammlung, bearb. v. Wolfgang Schenkluhn, Worms 1922 (darin: Klaus HANSEMANN, Der Heylshof: Unternehmerschloß und Privatmuseum, S. 19-50; Judith BÜRGEL, "Da wir beide Liebhaberei an Antiquitäten besassen". Zur Gemäldesammlung von Cornelius Wilhelm und Sophie von Heyl, S. 51-71) - SWARZENSKI, Georg, Führer durch die Kunstsammlungen im Heylshof zu Worms, o.O. 1925. - 1783-2008. Vereinigte Kasino- und Musikgesellschaft Worms. Festschrift zur 225-Jahrfeier, hg. v. Ulrich OELSCHLÄGER und Gerold BÖNNEN, Worms 2008 (Der Wormsgau, Beiheft 40)

              Familienarchiv Mörrath-Kölle
              2190 · Bestand
              Teil von Stadtarchiv Stuttgart

              Kurzbeschreibung: David Kölle; Hofflaschnermeister; Friedrich Ludwig Mörrath; Schreinermeister; geb. 1850; Friedrich Otto Mörrath; Schreiner, Naturheilkundler; 1880-1944; Auguste Maria Mörrath geborene Kölle; Paula Frieda Auguste Mörrath; geb. 1906 Umfang: 117 Einheiten / 0,1 lfm. Inhalt: Schriftgut: Hofflaschnerei Kölle, chinesische Medizin, Gesellschaft Möbelwagen, Briefwechsel, Familienpapiere Fotos: Familienalbum Laufzeit: 1848-1944 Benutzungshinweise: Keine Benutzungsbeschränkungen. Vorwort: Das Familienarchiv Mörrath-Kölle wurde dem Stadtarchiv Stuttgart im Januar 2007 von Frau Ruth Brinkmann mit allen Rechten geschenkt. Einzig das Familienfotoalbum blieb im Besitz der Familie. Dem Stadtarchiv wurde aber gestattet, die Fotos des Albums zu scannen. Scans/Ausdrucke auf der einen und die Fotos des Albums auf der anderen Seite können unabhängig voneinander besessen und benutzt werden. Der Bestand dokumentiert eine Generation der Familie Kölle und drei Generationen der Familie Mörrath in Stuttgart David Kölle war Hofflaschnermeister in der Villastraße in Berg. Er und seine Frau Karoline hatten 14 Kinder; dazu waren 16 Gesellen im Haus. Die Kinder veranstalteten später am Geburtstag ihrer Mutter, der man ihre zahlreichen Nachkommen nicht ansah, ein großes Fest. Im Haus neben den Kölles in Berg wohnte die Familie Mörrath. Friedrich Ludwig Mörrath (geboren 1850) war Schreinermeister. Er engagierte sich zudem beim Roten Kreuz und war Gründer der Sanitätskolonne Stuttgart-Berg. Die nachbarschaftliche Beziehung führte zur Ehe von Friedrich Otto Mörrath (geboren 1880) und Auguste Maria Mörrath, geborene Kölle. Friedrich Ludwig Mörrath zog dann mit seiner Familie nach Stuttgart-Ostheim, Kanonenweg 145. Friedrich Otto Mörrath, eines von sechs Geschwistern, wollte gerne Medizin studieren. Da die wirtschaftlichen Verhältnisse dies nicht zuließen, wurde er wie sein Vater Schreiner. Er fuhr zunächst als Schiffsjunge nach Südamerika. Als Soldat kommandierte man ihn im Jahr 1900 zur Bekämpfung des Boxeraufstandes nach China ab. Er nutzte diese Chance, um sich dort intensiv mit chinesischer Medizin zu befassen (1901-1903). In Stuttgart gründete er dann eine Praxis für Naturheilkunde, in der er seine Patienten erfolgreich auch mit Mitteln der chinesischen Medizin behandelte (vergleiche Nr. 17 Patientenbriefe (der Stuttgarter Internist Dr. Natorp z.B. ließ sich jedes Jahr behandeln). Im Dritten Reich musste er noch die jetzt vorgeschriebene Heilpraktikerschule besuchen. Die Praxis wurde im Haus Schwarenbergstraße 64 gegründet wo Friedrich Otto Mörrath seit seiner Heirat auch lebte. Nach dem Tod seines Vaters bezog er dessen Haus in Stuttgart-Ostheim, Kanonenweg 145 (heute Haußmannstraße 145). Seine Geschwister hatte er als Erbe ausbezahlt, was zu Streit führte. Friedrich Otto Mörrath war Mitglied der Fastnachts-Gesellschaft Möbelwagen, einem Verein, der sich damals neben der Geselligkeit primär sozial-caritativen Zielen verschrieben hatte. Friedrich Otto Mörrath starb im Jahr 1944. Paula Frida Auguste Mörrath (geboren 1906), die Tochter von Friedrich Otto und Auguste Maria Mörrath, lernte bei einer Einladung im Haus von Richard und Emmi Maul Hugo Janko (geboren 1885) aus Berlin kennen. Paula Mörrath und Hugo Janko begannen zunächst einen heimlichen Briefwechsel über die Adresse von Richard und Emmi Maul. Im Jahr 1924 wurde Verlobung, 1925 Hochzeit gefeiert. Der Briefwechsel der beiden gibt nicht nur Aufschluss über die Beziehung zwischen Verlobten und späteren Eheleuten. Vielmehr reflektierte Hugo Janko aufgrund des Altersunterschieds und der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland auch über die Frage, ob er seine Braut heiraten dürfe und standesgemäß unterhalten könne. Nach der Heirat folgte Paula Janko ihrem Mann nach Berlin, dem Wohnsitz der Familie. Das Familienarchiv Mörrath-Kölle umfasst 20 cm Akten, 10 cm Anhang und gut 80 Fotos/Scans. Es wurde von B. Neidiger unter Mitwirkung von C. Mack im Februar 2007 verzeichnet. Bezugspersonen für die Verwandtschaftsangaben sind Ruth Pauline Brinkmann geborene Janko und ihre Schwester Erika Maria Janko, die Töchter von Hugo Janko und seiner Frau Paula, geborene Mörrath. Vergleiche den Stammbaum in Akte Nr. 15. Bernhard Neidiger, Februar 2007

              Familiengeschichte
              Sächsisches Staatsarchiv, 12579 Familiennachlass von Bünau (D), Nr. 0640 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1902 - 1940
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält u. a.: Stammbaum Heinrich von Bünau, geb. 1824 in Neuruppin, gest. 1889 in Dresden.- Brief eines Bünau aus Salzburg, 1902.- Umschlag mit Fotografie von Generalstabsarzt (links) und Heinrich von Bünau (rechts).- Familienforschungen mit Stammbäumen.- Briefe aus dem 2. Weltkrieg als Beiträge zum Familienbrief.- Ahnenreihe H.E. von Groll, aufgestellt 1940.- Zusammenstellung Familiennachrichten von Bünau.- Die Luftwaffe in Mitteldeutschland, Zeitung, Nr. 109, 12.11.1940.- Der Freiheitskampf, Zeitung, 3.7.1939.- Abschrift von 1798.- Verschiedene Briefe, u. a. Auskunft eines Mannes über brasilianische Verwandte, Suchmeldung ergab Adresse: Günther von Bünau, Villa de Sao Pedro via Santa Maria, Rio Grande do Sul, Brasilien.- Angebot eines Dresdner Buchhandels zu Bünau-Büchern.- Abschrift der Reifezeugnisse von Hildegard, Rudolf, Günther und Sigrid von Bünau aus Dresden.
              • Enthält u. a.: Stammbaum Heinrich von Bünau, geb. 1824 in Neuruppin, gest. 1889 in Dresden.- Brief eines Bünau aus Salzburg, 1902.- Umschlag mit Fotografie von Generalstabsarzt (links) und Heinrich von Bünau (rechts).- Familienforschungen mit Stammbäumen.- Briefe aus dem 2. Weltkrieg als Beiträge zum Familienbrief.- Ahnenreihe H.E. von Groll, aufgestellt 1940.- Zusammenstellung Familiennachrichten von Bünau.- Die Luftwaffe in Mitteldeutschland, Zeitung, Nr. 109, 12.11.1940.- Der Freiheitskampf, Zeitung, 3.7.1939.- Abschrift von 1798.- Verschiedene Briefe, u. a. Auskunft eines Mannes über brasilianische Verwandte, Suchmeldung ergab Adresse: Günther von Bünau, Villa de Sao Pedro via Santa Maria, Rio Grande do Sul, Brasilien.- Angebot eines Dresdner Buchhandels zu Bünau-Büchern.- Abschrift der Reifezeugnisse von Hildegard, Rudolf, Günther und Sigrid von Bünau aus Dresden.
              • 1902 - 1940, Sächsisches Staatsarchiv
              Förderung kolonialpolitischer Bestrebungen
              Sächsisches Staatsarchiv, 20785 Gebrüder Brehmer, Maschinenfabrik, Leipzig, Nr. 0087 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig) · Akt(e) · 1913, 1933 - 1934, 1946
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • 1913, 1933 - 1934, 1946, Sächsisches Staatsarchiv
              • Enthält u. a.: Aufforderung zur Mitarbeit in der Ständigen Wirtschaftlichen Kommission der Kolonialverwaltung, Berlin, 1913.- Quittung für Beitragszahlung an Deutsche Kolonialgesellschaft, Berlin, 1934.- Informationen der Deutschen Kolonialschule GmbH, Witzenhausen.- Entwurf für Satzungen von deutschen Kolonialvereinen.
              Francois, Curt von
              Sächsisches Staatsarchiv, 21083 F. A. Brockhaus, Leipzig, Nr. 209 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig) · Akt(e) · 1885 - 1891
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • Enthält: 13 Briefe von Francois, 29 Briefe seines Bruders Hermann und drei Briefe seiner Eltern an F. A. Brockhaus.
              • 1885 - 1891, Sächsisches Staatsarchiv
              Friedensvertrag
              Gliederung
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Die Mehrzahl der Akten dieser Gruppe, wie sie in R 1001/9603 nachgewiesen sind, sind nicht in den Bestand gelangt und befinden sich u.U. noch im Auswärtigen Amt.

              BayHStA, Familienarchiv Keller 167 · Akt(e) · 1884-1943
              Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
              • Enthält u.a.: Josef Knöpfler (Staatl. Archive Bayerns); Otto Meissner; Carlos Saavedra Lamas; Robert von Piloty; Wilhelm Stuckardt; Karl von Schoch; Hjalmar Schacht; Hermann Graf Keyserling; Albert Graf Bernstorff; Irene Prinzessin Heinrich von Preußen; Franz von Papen; Johannes Posth (Deutsche Orientbank); Otto Hoetzsch; Dodo von SeecktDarin: Verband der Bayer. Offizier-Regimentsvereine, Mitteilungsblatt Nr. 210 vom 12.11.1924 über die a.o. Vertreterversammlung in Sachen Ehrenangelegenheit Kronprinz Rupprecht von Bayern gegen General Ludendorff<br /><br />Enthält u.a.: Josef Knöpfler (Staatl. Archive Bayerns); Otto Meissner; Carlos Saavedra Lamas; Robert von Piloty; Wilhelm Stuckardt; Karl von Schoch; Hjalmar Schacht; Hermann Graf Keyserling; Albert Graf Bernstorff; Irene Prinzessin Heinrich von Preußen; Franz von Papen; Johannes Posth (Deutsche Orientbank); Otto Hoetzsch; Dodo von SeecktDarin: Verband der Bayer. Offizier-Regimentsvereine, Mitteilungsblatt Nr. 210 vom 12.11.1924 über die a.o. Vertreterversammlung in Sachen Ehrenangelegenheit Kronprinz Rupprecht von Bayern gegen General Ludendorff
              • description: Enthält u.a.: Josef Knöpfler (Staatl. Archive Bayerns); Otto Meissner; Carlos Saavedra Lamas; Robert von Piloty; Wilhelm Stuckardt; Karl von Schoch; Hjalmar Schacht; Hermann Graf Keyserling; Albert Graf Bernstorff; Irene Prinzessin Heinrich von Preußen; Franz von Papen; Johannes Posth (Deutsche Orientbank); Otto Hoetzsch; Dodo von SeecktDarin: Verband der Bayer. Offizier-Regimentsvereine, Mitteilungsblatt Nr. 210 vom 12.11.1924 über die a.o. Vertreterversammlung in Sachen Ehrenangelegenheit Kronprinz Rupprecht von Bayern gegen General Ludendorff Enthält u.a.: Josef Knöpfler (Staatl. Archive Bayerns); Otto Meissner; Carlos Saavedra Lamas; Robert von Piloty; Wilhelm Stuckardt; Karl von Schoch; Hjalmar Schacht; Hermann Graf Keyserling; Albert Graf Bernstorff; Irene Prinzessin Heinrich von Preußen; Franz von Papen; Johannes Posth (Deutsche Orientbank); Otto Hoetzsch; Dodo von SeecktDarin: Verband der Bayer. Offizier-Regimentsvereine, Mitteilungsblatt Nr. 210 vom 12.11.1924 über die a.o. Vertreterversammlung in Sachen Ehrenangelegenheit Kronprinz Rupprecht von Bayern gegen General Ludendorff
              • 1884-1943, BayHStA, Familienarchiv Keller Familienarchiv Keller
              Geheimakte 1. Halbjahr 1902
              Sächsisches Staatsarchiv, 11347 Generalkommando des XII. Armeekorps, Nr. 0565 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1902
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält u. a.: Schriftstück über die Erbeutung von Fahnen beim Boxeraufstand.
              • Enthält u. a.: Schriftstück über die Erbeutung von Fahnen beim Boxeraufstand.
              • 1902, Sächsisches Staatsarchiv