Vorbemerkung Die Überlieferung des Preußischen Staatskommissars für die Regelung der Wohlfahrtspflege ist zusammen mit der nicht auf andere Bestände aufgeteilten (Dahlemer) Überlieferung des Ministeriums für Volkswohlfahrt unter der Repositur-Nummer 191 innerhalb der I. Hauptabteilung des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz aufgestellt. Damit wird eine in Merseburg 1977/78 getroffenen Entscheidung beibehalten, die nämlich nach der Aufteilung der dort verwahrten Akten des von 1919 bis 1932 existierenden Ministeriums für Volkswohlfahrt auf die zuvor und anschließend wieder zuständigen Ministerien die Unterlagen des Staatskommissars als Repositur 191 aufgestellt ließ. Aufgrund der engen zeitlichen und funktionalen Verbindung zwischen dem Staatskommissar und dem Ministerium ist diese Zusammenfassung in einer Repositur auch behördengeschichtlich vertretbar. Die Überlieferung des Staatskommissars umfaßt mit den laufenden Nummern 3011 bis 5003 bei zahlreichen Springnummern gut 1.500 Verzeichnungseinheiten. Es gibt keine Signaturenüberschneidungen mit der Ministerialüberlieferung. Die Verzeichnung erfolgte 1990/91 durch die Archivare Frau Reinhardt und Herrn Diener. Seit 1998 nahm der Archivar Herr Nossol die Ordnung vor, und Frau Baumgarten sowie Frau Bergert erledigten die Dateneingabe. Die Indizierung bereitete der Archivar Herr Tempel vor. Die Indizes wiederholen nicht die sachthematischen Klassifikationen. Berlin, im Juni 2001 gez. Dr. Marcus Findmittel: Datenbank; Findbuch, 2 Bde
Akten
20 Dokumente results for Akten
Zur Postgeschichte Badens in den Jahren 1872 bis 1934: Das Großherzogtum Baden hat 1811 das Postwesen dem Haus Thurn und Taxis aus den Händen genommen und in Staatsregie überführt. Es wurde eine Postdirektion geschaffen, die 1814 in eine Oberpostdirektion umgewandelt wurde. Aus dieser entstand 1843 nach Einführung der Eisenbahn die "Direktion der Posten und Eisenbahnen", die 1854 in "Direktion der Großherzoglich Badischen Verkehrsanstalten" umbenannt wurde. Im Zusammenhang mit dem Eintritt in das Deutsche Reich verzichtete Baden auf seine Posthoheit. Mit dem 1. Januar 1872 gingen die badischen Postgerechtsame auf die Kaiserliche Reichspost über, nachdem man zuvor das Eisenbahnwesen, das nicht verreichlicht worden war, wieder von der Postverwaltung getrennt hatte (siehe Beständegruppe 421). Das Immobilienvermögen der bisher badischen Post blieb nach 1872 weiterhin Eigenturm des badischen Staates, durfte aber von der Reichspost genutzt werden, der es natürlich unbenommen blieb, Grundstücke und Gebäude zu eigenen Zwecken neu zu erwerben. Die Reichspostverwaltung errichtete in Baden als Mittelbehörde zwei Oberpostdirektionen (OPD) mit Sitz in Karlsruhe und Konstanz, deren gegenseitige Grenze südlich der Eisenbahnlinie Kehl-Appenweier-Oppenau verlief. Der OPD Karlsruhe war auch der hessische Amtsgerichtsbezirk Wimpfen, der OPD Konstanz der preußische Landesteil Hohenzollern zugewiesen; die beiden Gebiete wurden ebenfalls von der Reichspost betreut, während das benachbarte Königreich Württemberg nach 1871 seine eigene Post behalten hatte. Die beiden Oberpostdirektionen waren dem Generalpostamt (ab 1880 Reichspostamt, ab 1919 Reichspostministerium) als Oberbehörde unterstellt. Da im Norddeutschen Bund das Telegrafenwesen einer eigenen "Generaldirektion der Telegraphen" unterstanden hatte, war 1872 auch in Baden die Telegrafie aus der Zuständigkeit der Post herausgenommen worden. Doch schon am 1. Januar 1876 fand im Reichspostgebiet die Verschmelzung von Post und Telegrafie statt. Von nun an unterstanden die Telegrafenanstalten in Baden ¿ teils als selbständige Telegrafenanstalten bzw. -ämter, größtenteils aber mit Postanstalten vereinigt ¿ den beiden Oberpostdirektionen und dem Reichspostamt. 1934 wurde die OPD Karlsruhe wie die übrigen Oberpostdirektionen des Reiches in "Reichspostdirektion" (RPD) umbenannt. Aufgrund des für das Post- und Fernmeldewesen grundlegenden Gesetzes zur Vereinfachung und Verbilligung der Verwaltung vom 27.02.1934 wurde die OPD Konstanz mit Wirkung vom 01.04.1934 aufgelöst und hörte nach einer Übergangszeit am 01.10.1937 endgültig auf zu bestehen. Ihr Gebiet wurde der RPD Karlsruhe zugeschlagen, welche auch die Akten der OPD Konstanz übernahm und teilweise weiterführte. Erläuterungen zum Bestand 419: Die im vorliegenden Findmittel verzeichneten Akten wurden zum weit überwiegenden Teil im Jahr 1941 von der RPD Karlsruhe abgeliefert (Zugang 1941-17). Der geringere Teil wurde provenienzgemäß den Ablieferungen der OPD Karlsruhe 454 Zugang 1980-30, 419 Zugang 1981-49 und 454 Zugang 1982-18 entnommen. Die OPD Karlsruhe verwahrte eine Altregistratur von etwa 1500 lfd. m. Akten von der Gründung der Reichspostverwaltung 1872 an, wovon nur der erwähnte Zugang 1941 in das Generallandesarchiv gelangt war. Nachdem sich das Generallandesarchiv im Jahre 1961 vergeblich um die Ablieferung des restlichen Schriftguts bemüht hatte, ließ die OPD ohne Rücksprache mit dem Archiv mit Hauserlass vom 20.04.1970 die gesamten Altakten vernichten. Damit ist die einzige geschlossene Altregistratur einer OPD des Bundesgebiets, die zudem noch das Schriftgut der 1934 aufgelösten OPD Konstanz enthielt, verlorengegangen. Die Laufzeit der Sachakten des Bestands 419 umfasst im Kern die Zeit 1872-1945. Lediglich einige wenige in den Oberpostdirketionen fortgeführten Akten der Direktion der Großherzoglich Badischen Verkehrsanstalten sowie Sammlungen von Zirkularverfügungen des Generalpostamts Berlin an preußische Oberpostdirketionen , die offensichtlich als für den Geschäftsgang nötige Informationen der OPD Karlsruhe überlassen worden waren, reichen weiter zurück. Schon bei der Einlieferung 1941 fehlten einige im Einlieferungsverzeichnis aufgeführte Akten. Einige Akten des Zugangs 1941 wurden bei den Personalakten (siehe unten) eingereiht, eine Akte kam seiner Provenienz entsprechend zu Bestand 418, sechs Akten wurden kassiert. Da die Nummerierung des Zugangs 1941-17 beibehalten wurde, sind nun folgende Nummern nicht mehr belegt: 1-7, 10, 11, 13, 65, 121-128, 193, 522, 676, 697, 713, 720, 753, 758, 774, 838, 883, 935-936 und 939-940. Die älteren Personalakten des Bestands 419 sind mit den Zugängen 1938-42 (61 Personalakten der OPD Konstanz), 1941-17 (6 Personalakten der OPD Karlsruhe) und 1981-49 (2252 Personalakten der OPDn bzw. RPD Karlsruhe und Konstanz und der OPD Karlsruhe nach 1945) in das Generallandesarchiv gelangt. Die Personalakten des Zugangs 1941 wurden in den Zugang 1981 eingearbeitet und das Einlieferungsverzeichnis entsprechend ergänzt. Glliederung und Bearbeitung des Bestands: Ein Aktenplan für das Schriftgut der RPD liegt nicht vor und war auch nicht bei der OPD Karlsruhe zu beschaffen. So lehnt sich die Klassifizierung des Bestands an die im Post- und Fernmeldewesen übliche Einteilung in Betrieb und Verwaltung an, wobei versucht wurde, aus den Registratursignaturen auf den Aktendeckeln den Aktenplan zu rekonstruieren. Der größere Teil des Schriftguts sind Spezialkarten, die bei den OPDn zu den einzelnen Verkehrsanstalten ihres Bezirks geführt wurden. Dabei handelt es sich um Postämter, Postagenturen, Postzweigstellen, Bahnpostämter, Posthilfsstellen sowie selbständige Telegrafenstationen bzw. ämter. Diese Akten enthalten regelmäßig folgende Schriftstücke: Standeslisten, Revisionsberichte der Abrechnungspostämter, Inventarverzeichnisse, Dienststundenpläne, Leitfäden für die Ausbildung von Bediensteten im Post- und Telegrafenbetrieb, worauf im Repertorium selbst nicht mehr hingewiesen wird. Näheres über rechtliche Stellung, Geschäftsbereich und inneren Betrieb der einzelnen Verkehrsanstalten ist der Darstellung von K. Sautter (siehe Literaturverzeichnis), S. 37-41, zu entnehmen. Verzeichnung und Ordnung wurden unter Leitung des Unterzeichneten im Frühjahr 1982 von den Staatsarchivreferendaren Rudolf Benl, Robert Kretzschmar und Sybille Wittenberg vorgenommen, Ergänzungen von Inspektoranwärterin Brigitte Weiler eingearbeitet. Die Reinschrift des Repertoriums besorgte Frau Eva-Maria Staron. Karlsruhe, den 30. Juni 1982 Dr. H. John Literaturhinweise (Stand: 1982): Entwicklung des Post- und Telegrafenwesens im Großherzogtum Baden während des fünfundzwanzigjährigen Zeitraums von 1872 bis 1896 (1897). K. Löffler, Geschichte des Verkehrs in Baden, insbesondere der Nachrichten- und Personenbeförderung (Boten-, Post- und Telegrafenverkehr) von der Römerzeit bis 1872 (1910). K. Sautter, Geschichte der Deutschen Post. Teil 3: Geschichte der Deutschen Reichspost 1871 bis 1945 (1951). K. Stiefel, Baden 1648-1952 II (1977), S. 1485-1509.
Enthält: Esau, Abraham (Dr.Dr.med. h.c. Dr. phil. geb. 7.6.1884 in Tiegenhg./Danziggest. 12.5.1955 in DüsseldorfGastprofessor (seit 1.3.1949) Kurzwellentechnik Vapl.Prof. seit 1.3.19491949/50 - 1955Studium: Physik an der Universität Berlin und TH DanzigNach dem Studium in Danzig Assistent -1908 bei Max Wien.Promotion: 1908 in Danzig (dann Militärzeit)1912 - 1919 in Togo als Leiter des Empfänger-Laboratoriums der Firma Telefunken1919 - 1925 Chef sämtlicher Telefunken-Laboratorien1925 - 1939 Ruf an die Universität Jena als Leiter des Inst.f. Technische Physik1935 durch politische Bewegung zunächst als Rektor enthoben, 1937 jedoch wieder auf Drängen der Professoren und der Studentenschaft in sein Amt als Rektor eingesetzt;gleichzeitig wurde er Stiftungskommissar der Carl - Zeiss - Stiftung Jena1939 - 1949 siedelte er als Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt nach Berlin über.Seit 1949 gehörte Prof Esau als Gastprofessor der RWTH Aachen an,zugleich war er Leiter des Inst. f. Hochfrequenztechnik in der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Mülheim/Ruhr.Noch Näheres siehe Akte Nr. 160a Nachrufe.Mitglied der Akademie für Naturforscher und Ärzte in Halle;Ehrenbürger der TH Danzig; Ehrensenator der Uni Erlangen;Ehrendoktor der Med. Fak. der Uni Freiburg;Mitglied der Luftfahrtforschung der Forschungsgemeinschaft des Landes NRW.
Die Zuständigkeit für das Bauwesen hat seit Einführung der Ministerialverfassung in Preußen im Jahre 1808 mehrfach gewechselt. Seit 1808 wurden Bauangelegenheiten in der 2. Sektion für Gewerbepolizei im Ministerium des Innern bearbeitet, im Jahre 1814 gingen sie auf das Finanzministerium über. 1817 wurde aus der entsprechenden Sektion ein eigenständiges Ministerium für Handel, Gewerbe und Bauwesen gebildet, das 1825 bereits wieder aufgelöst wurde. Nach Auflösung dieses Ministeriums wurden die Bausachen nacheinander verschiedenen Ministerien zugewiesen und gelangten im Jahre 1837 wieder an das Finanzministerium, bei dem sie bis zur Gründung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten im Jahre 1878 verblieben. Dem neugeschaffenen Ministerium wurde auch das Eisenbahnwesen unterstellt (siehe: I. HA Rep. 93 E). Als Zentralbehörde für den Hochbau, das Eisenbahn-, Straßen- und Wasserbauwesen war das Ministerium mit seinen nachgeordneten Behörden und Einrichtungen verantwortlich für die Planung, Projektierung und Überwachung der Ausführung der durch den Staat in den genannten Bereichen vorgenommenen Bauten. Bei Errichtung von Militärbauten arbeitete das Ministerium mit den Militärbaubehörden zusammen. Bei der Auflösung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten im Jahre 1921 gingen die Eisenbahnverwaltung sowie ein Teil der Wasser- und Wegebausachen auf das Reich über. Das übrige Ressort wurde unter den preußischen Ministerien für Handel und Gewerbe, für Landwirtschaft, Domänen und Forsten und für Finanzen aufgeteilt. Der Hochbau gelangte an das Finanzministerium und bildete dort eine eigene Abteilung. Zur Geschichte des Ministeriums (einschließlich der Vorbehörden) liegt eine eingehende Untersuchung von Heinrich Waldmann vor. Die Arbeit enthält als Anlage V auch eine Übersicht über die vom Ministerium herausgegebenen Periodika. Die Verzeichnung und Ordnung der Bauabteilung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten erfolgte im Jahre 1968 durch die Archivarin Maria Lehmann unter Anleitung des Referenten Heinrich Waldmann. Zugleich wurden die vor Gründung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten bei anderen Ministerien erwachsenen Akten in diesem Bestand zusammengeführt. Das gilt auch für Akten der Hochbauabteilung des Finanzministeriums, soweit diese provenienz-mäßig dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten zuzuordnen waren. Der Bestand Ministerium der öffentlichen Arbeiten gliedert sich in vier Abteilungen: 1 Verwaltung 2 Hochbau 3 Straßen- und Brückenbau 4 Wasserbau In den Jahren 1995/96 wurde der in Dahlem verbliebene Teil des Bestandes Ministerium der öffentlichen Arbeiten (208 VE) aufgelöst und größtenteils in den Bestand I. HA Rep. 93 B Ministerium der öffentlichen Arbeiten eingearbeitet. 61 Aktenbände wurden der Eisenbahnabteilung (I. HA Rep. 93 E) zugeordnet. Die Erstellung eines Findbuches war umso notwendiger, da bislang als Findhilfsmittel lediglich die im Jahre 1968 erstellte, mittlerweile schlecht lesbare, zum Teil beschädigte und noch nicht endgültig redigierte Findkartei vorlag. Einige Titelaufnahmen wurden wegen fraglicher Schreibweise einzelner Orts- und Personennamen oder fraglicher Datierung anhand des Aktenbandes im Außenmagazin überprüft. In dem Bestand Rep. 93 B war bereits in Merseburg der frühere Bestand Rep. 93 C eingearbeitet. In der Literatur werden ein Teil der Akten des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten noch mit der Bestandsbezeichnung Rep. 93 C und Altaktenzeichen zitiert. Eine entsprechende Konkordanz wurde daher in einem gesonderten Band erstellt. 1992 wurden 12 lfm (405 VE) Akten des preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten vom Bundesarchiv, Abteilungen Potsdam an das Geheime Staatsarchiv PK abgegeben. Die Akten waren vom Militärischen Zwischenarchiv Potsdam, in das sie 1971 vom Verwaltungsarchiv der Nationalen Volksarmee gelangten, im November 1990 unter der Provenienz Reichsministerium an das Bundesarchiv gegeben worden. Diese seit dem Zweiten Weltkrieg für für verschollen geltenden Akten betreffen Leuchtfeuer- und Seezeichenangelegenheiten an den preußischen Küsten von Ost- und Nordsee im Zeitraum von 1800 bis 1932. Eine Vielzahl der Aktenbände beinhalten Karten, Lagepläne, technische Zeichnungen mit Maßstabsangaben, Konstruktionsskizzen sowie Blaupausen von Leuchtfeuern und Leuchtfeuerteilen oder sonstigen Erfindungen im Seezeichenwesen. Ca. 100 Akten bilden die Aktengruppe "Handakten des Seezeichenausschusses" . Diese Akten wurden größtenteils durch Frau Dr. Meyer-Gebel, zum anderen durch Herrn Dr. Strecke und die Unterzeichnende, im Zeitraum von 1992 bis 1993 verzeichnet. Die Einarbeitung dieser Archivalien und die magazintechnische Bearbeitung in die Wasserbauabteilung erfolgte 1996. Des Weiteren erfolgte von Ende 1996 bis 1998 die Verzeichnung von 110 Paketen (905 VE; ca. 15 lfm) mit der Bezeichnung "Rep. 93 unbearbeitet + Zugang Magdeburg", die am Schluss des Bestandes lagerten. Woher die Bezeichnung "Zugang Magdeburg" herrührt, ist nicht nachvollziehbar. In der Bestandsakte "Wirtschaft und Verkehr" aus dem Zeitraum von 1959 bis 1974 ließ sich derartiges nicht ermitteln. Dagegen konnte in der Akte "Aktenzugänge, 1965-1974" ein Vorgang über eine größere Aktenabgabe vom Deutschen Zentralarchiv Potsdam aus dem Jahre 1970 festgestellt werden. Bei den Archivalien handelt es sich überwiegend um Wasserbausachen, u.a. Flussregulierungen, Hafen-, Dünen-, Ufer- und Schleusenbauten sowie Denkschriften, Berechnungen, Karten und Pläne (z. T. koloriert) über den Bau bzw. Ausbau von Wasserstraßen. Darunter befinden sich 29 Bände, die der Plankammer des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten entstammen, u. a. ein Inventarauszug über die in der Plankammer vorhandenen Landkarten und Stadtpläne. Überformatige Karten bzw. Pläne sowie Zeichnungen wurden dem Bestand entnommen und der XI. HA Allgemeine Kartensammlung zugeordnet. 211 Aktenbände, überwiegend Journale sowie Indexbände, wurden in die Eisenbahnabteilung (I. HA Rep. 93 E) des Bestandes Ministerium der öffentlichen Arbeiten eingearbeitet. Bei der Eingabe der Akten in die Oracle-Datenbank des Geheimen Staatsarchivs wurden die bereits unter dem alten EDV-System eingegebenen Datensätze des Bestandes korrigiert bzw. vereinheitlicht. Im Februar 1999 fand die magazintechnische Bearbeitung statt. Die Wasserbauabteilung bildet nunmehr die umfangreichste Überlieferung des Bestandes Rep. 93 B Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Aufgrund des häufigen Wechsels der Zuständigkeit für das Bauwesen sind ergänzend zum nachfolgend verzeichneten Bestand auch die Bestände der I. Hauptabteilung Rep. 77 Ministerium des Innern, Rep. 87 Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Rep. 120 Ministerium für Handel und Gewerbe und Rep. 151 Finanzministerium heranzuziehen. Im Rahmen der Erstellung eines Inventars zur preußischen Bauverwaltung bis 1848 wurden u. a. Akten des Bestandes Ministerium der öffentlichen Arbeiten detailliert erschlossen. Berlin, Januar 2000. gez. Constanze Krause Findmittel: Datenbank; Gesamtinhaltsverzeichnis, 1 Bd.; Findbuch, 3 Bde; Konkordanz, 1 Bd.;
Verwaltungsgeschichte: Bürgermeister Kirchenpauer, der als Vertreter Hamburgs mit den zur Begründung des Norddeutschen Bundes führenden Verhandlungen in Berlin beauftragt war, wurde auch zum ersten Bevollmächtigten beim Bundesrat des Norddeutschen Bundes bestimmt. Nach Schaffung des Deutschen Reiches wurde es üblich, Stellvertreter (Substitute) zu ernennen; es waren später stets 2 Senatoren und der hanseatische Gesandte in Berlin mit der ständigen Stellvertretung des Bevollmächtigten beauftragt. Für die in Frage kommende Zeit gab es folgende Bevollmächtigte und Substitute: Jahre Bevollmächtigter 1.Substitut 2.Substitut 3.Substitut 1868-1871 Kirchenpauer --- --- --- 1872-1873 Kirchenpauer Schroeder --- --- 1874-1880 Kirchenpauer Schroeder Krüger, Min.-Resident --- 1881-1887 Versmann Schroeder Krüger, Min.-Resident --- 1888-1896 Versmann Schroeder Burchard Krüger, Gesandter 1897-1899 Versmann Schroeder Burchard Klügmann, Gesandter 1900-1903 Burchard Schroeder Lappenberg Klügmann, Gesandter 1904-1907 Burchard Lappenberg Klügmann, Gesandter --- 1908-1909 Burchard Lappenberg Sthamer und Schäfer Klügmann, Gesandter 1910-1912 Burchard Sthamer Schäfer Klügmann, Gesandter 1913-1915 Sthamer Predöhl Schäfer Sieveking, Gesandter Waren anfangs die bevollmächtigten Senatoren noch bei allen Verhandlungen des Bundesrats anwesend und der Ministerresident Dr. Krüger nur ausnahmsweise einmal mit der Wahrnehmung der hamburgischen Belange betraut, so verschob sich das Bild immer mehr, bis schließlich die Anwesenheit eines Bevollmächtigten des Senats nur auf besonders wichtige Angelegenheiten beschränkt war. In gleicher Weise verlagerte sich das Schwergewicht der Bundes- verhandlungen aktenmäßig gesehen vom Archiv des Bevollmächtigten zu dem der Hanseatischen Gesandtschaft in Berlin (vgl. I 5 g). Dieses enthält mehr und mehr das gesamte dabei anfallende Material, das mengenmäßig die eigentlichen Gesandtschaftsakten weit übertrifft. Das Archiv des Bevollmächtigten dagegen geht seit 1894 allmählich in der Registratur der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten auf. 1901 wurden die letzten besonderen Akten des Bevollmächtigten angelegt, die Serien der Berichte reichen teilweise noch bis 1913. Archivierungsgeschichte: Dem Bevollmächtigten, der im Hotel Royal in Berlin 2 Wohnräume und ein Archivzimmer besaß, stand für Kanzlei und Registratur ein Schreiber zur Verfügung, der ihn jeweils von Hamburg nach Berlin und zurück begleitete. Die Akten machten jedoch nur zum Teil diese Reisen mit, der Rest blieb in der Verwaltung des Gesandtschaftsregistrators. Während jene zumeist auf dem Weg über die Nachlässe der bevollmächtigten Senatoren ins Staatsarchiv oder aber auch in die Registraturen anderer Behörden gelangt sind, bildet dieser den Kern des nachstehenden verzeichneten Archivs. Ein älterer aus der Zeit des Bürgermeisters Kirchenpauer stammender Teil in der auf den Kanzlisten Ernst zurückgehenden Ordnung gelangte schon in den 80 Jahren ins Staatsarchiv, wo er in Cl.I Lit. Nr.3 der Senatsakte als Vol.3 aufgestellt und mit einigen den Nachlässen verschiedener Bevollmächtigter entnommenen Akten sowie den später vom Archiv des Bevollmächtigten an das Staatsarchiv abgegebenen Convoluten (insbesondere Berichte, Instruktionen usw.) vereinigt wurde. Ein jüngerer Teil, vorwiegend aus der Zeit der Bevollmächtigten Versmann und Burchard, wurde abgesehen von den bereits erwähnten, an das Staatsarchiv abgegebenen Stücken zunächst bei der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten aufbewahrt und dann mit deren Akten an das Staatsarchiv abgeliefert. Er verblieb dort gesondert in seiner ursprünglichen Ordnung. Bei dieser, die der Kanzlist Hertel 1880 ohne Einbeziehung oder auch Beachtung älterer Vorgänge neu geschaffen hatte, erhielt jede durch eine Bundesratsdrucksache neu angeschnittene Frage in chronologischer Folge eine laufende Nummer ohne Rücksicht darauf, ob zum gleichen Vorgang bereits eine Akte vorhanden war. Lediglich die Nummern 1 - 5, die für allgemeine Angelegenheiten wie Berichte usw. vorgesehen waren, umfaßten das gesamte hierhergehörige Material. Bei der Neuordnung, die nach sachlichen Gesichtspunkten erfolgte, wurden der in den Senatsakten befindliche und der zuletzt genannte Teil miteinander vereinigt. Ferner wurden dem Archiv noch eine Reihe hierhergehöriger Akten, die sich bislang bei dem Nachlaß des Bürgermeisters Versmann befanden, eingegliedert. Die Geschichte dieser Bestände macht es verständlich, daß es sich bei dem vorliegenden "Archiv des Hamburgischen Bevollmächtigten zum Bundesrat" in keiner Weise um einen geschlossenen Archivkörper handelt. Wir haben es vielmehr mit einem Fonds zu tun, zusammengestellt aus Fragmenten bei der den Bundesratsverhandlungen hamburgischerseits entstandenen Handakten der verschiedenen Bevollmächtigten, die zusammen mit den gleichartigen Beständen der Hanseatischen Gesandtschaft in Berlin lediglich die Senatsakten und ab 1894 die Akten der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten ergänzen können Einzelteile des Bestandes wurden 1994 mit dem Programm FINDBUCH neu verzeichnet. Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Staatsarchiv Hamburg, 132-5/4 Hamburgischer Bevollmächtigter beim Bundesrat, Nrn. ... Bestandsbeschreibung: Bürgermeister Kirchenpauer, der als Vertreter Hamburgs mit den zur Begründung des Norddeutschen Bundes zu führenden Verhandlungen in Berlin beauftragt war, wurde zum ersten Bevollmächtigten beim Bundesrat des Norddeutschen Bundes bestimmt. Nach der Gründung des Deutschen Reiches wurde es üblich, Stellvertreter (Substitute) zu benennen. Mit der ständigen Stellvertretung des Beauftragten wurden stets 2 Senatoren und der Hanseatische Gesandte in Berlin beauftragt. In der Praxis setzte es sich durch, daß der Bevollmächtigte nur zu ganz wichtigen Anlässen anwesend war, während der in Berlin ständig anwesende Gesandte die Bundesratsverhandlungen besuchte. Dem entsprechend verlagerte sich die aktenmäßige Überlieferung zunehmend auf das Gesandtschaftsarchiv. Das Archiv des Bevollmächtigten ging seit 1894 allmählich auf die Registratur der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten über. 1901 wurden die letzten besonderen Akten des Bevollmächtigten angelegt, die Serien der Berichte reichen teilweise noch bis 1913. Der vorliegende Best. enthält u.a. die Konzepte der Berichte des Bevollmächtigten (1866-1911,1913), Abschriften der Berichte des Hanseatischen Gesandten in Bundes-ratsangelegenheiten (1880-1907), Instruktionen für den Bevollmächtigten (1868-1901) und den Schriftwechsel in allgemeinen Angelegenheiten des Reiches, des Bundesrats und des Reichstages (1866-1907) sowie Sachakten in Konsulatsangelegenhei-ten (1867-1899) und anderen sachlich gegliederten Materien, die überwiegend den Handakten der verschiedenen Bevollmächtigten entstammen.
Behördengeschichte Die Gesandtschaft in Hamburg gehörte zu den wichtigsten diplomatischen Vertretungen Preußens in Deutschland. Ihre Bedeutung lag vor allem auf dem Gebiet der Handels- und Zollpolitik sowie der Schifffahrt. Besondere Akzente wurden dabei durch die wirtschaftsgeografische Lage des gesandtschaftlichen Zuständigkeitsbereiches als Ausgangsbasis des deutschen Überseehandels und als Endpunkt der wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen Elbe und Weser gesetzt. Die Gesandtschaft erlangte noch eine zusätzliche Bedeutung im Rahmen der Kolonialpolitik. Die Entwicklung der Zuständigkeit der Gesandtschaft Hamburg ist recht kompliziert, doch bleibt festzuhalten, dass in der Regel die drei Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck sowie die beiden Mecklenburg zum Gesandtschaftsbereich gehörten. Vom Tilsiter Frieden 1807 bis zur Annexion der Hansestädte und Oldenburgs durch Frankreich im Dezember 1810 erstreckte sich die Zuständigkeit der Mission außer auf die genannten Staaten auch auf Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Nach der durch die französische Annexion der deutschen Nordseeküste bedingten Auflösung der Hamburger Gesandtschaft 1810 wurden die diplomatischen Kontakte Preußens zu Mecklenburg, gebunden an die Person des bisherigen Gesandten in Hamburg, im Wesentlichen von der Gesandtschaft in Dresden wahrgenommen. Nach dem Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 wurde die Gesandtschaft neu gegründet und erhielt einen großen Zuständigkeitsbereich, der sich außer auf die Hansestädte und Mecklenburg auch auf Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Schaumburg-Lippe und Lippe-Detmold erstreckte. 1832 wurden die Vertretungen bei Hannover, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Lippe-Detmold von der Gesandtschaft Kassel übernommen. 1837 wurde Oldenburg in den Bereich der neugegründeten Mission in Hannover einbezogen. Der somit auf die Hansestädte und Mecklenburg verengte Zuständigkeitsbereich blieb bis zur Auflösung der Gesandtschaft Hamburg, die am 31. März 1920 erfolgte, konstant. Missionschefs 1804 - 1811 Grote, Graf August Otto von 1814 - 1830 1830 - 1832 Maltzan, Mortimer von 1832 - 1848 Haenlein, Johann Christian Ferdinand Louis von 1848 - 1859 Kamptz, Carl Ludwig Georg Friedrich Ernst Albert von 1859 - 1867 Richthofen, Freiherr Emil Carl Heinrich von 1867 - 1869 Kamptz, Carl Ludwig Georg Friedrich Ernst Albert von 1869 - 1872 Magnus, Anton von 1872 - 1875 Rosenberg, Freiherr Adalbert von 1875 - 1885 Wentzel, Robert Albrecht Friedrich Otto von 1885 - 1890 Kusserow, Heinrich von 1890 - 1894 Thielmann, Freiherr Max von 1894 - 1895 Kiderlen-Waechter, Alfred von 1895 - 1898 Wallwitz, Graf Nikolaus von 1898 - 1902 Metternich, Graf Paul von 1902 - 1907 Tschirschky und Boegendorff, Heinrich Leonhard von 1907 - 1908 Heyking, Freiherr Edmund von 1908 - 1915 Bülow, Gustav Adolf von 1915 - 1920 Quadt von Wyckradt und Isny, Albert Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand setzte sich aus fünf Registratur- bzw. Abgabeschichten (A-E) zusammen, die zwischen 1834 und 1940 ins Archiv gelangten. 1840 wurde für die Gruppe A ein Findbuch angelegt, in das auch die weiteren Abgabeschichten eingetragen wurden. Die Akzessionen Nr. 8042 bis 8168 wurden im Januar 1870 zu Gruppen zusammengefasst, ein Teil als wertlos klassifiziert (vgl. VI. HA Nl. Friedländer, G., Nr. 13, fol. 33). Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bestand Rep. 81 Hamburg in die Salzbergwerke von Staßfurt und Schönebeck ausgelagert und zu Kriegsende in die Sowjetunion gebracht. Im Jahre 1955 erfolgte seine Rückführung in das Zentrale Staatsarchiv nach Merseburg. Der Bestand wurde in den Teil vor 1807 und den Teil nach 1807 getrennt. Letzterer Teil 1968 von Joachim Nossol neu verzeichnet und 1969 unter Anleitung Dr. Joachim Lehmann und Roswitha Nagel nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet. Die unterste Gliederungsstufe ist chronologisch - unter Wahrung sachlicher Zusammenhänge - gereiht. Die redaktionellen Arbeiten besorgte die Archivarin Maria Lehmann, das Findbuch schrieb Magdalena Sabor. Die Institutionsgeschichte wurde von Dr. Joachim Lehman verfasst. Im Zuge der Neuverzeichnung des Bestands I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Hannover wurde eine Akte aufgefunden, die provenienzmäßig in den Bestand der Gesandtschaft Hamburg gehört (Altsignatur Rep. 81 Hannover B 4 a). Der Bestand Gesandtschaft Hamburg umfasst insgesamt 1.350 Akten aus der Zeit von 1804 bis 1920. Merseburg, im Juni 1981 gez. Nagel überarbeitet Berlin, im Februar 2011 gez. Dr. Puppel letzte vergebene Nummer: ____ zu bestellen: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Hamburg zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaften und Konsulate nach 1807, Gesandtschaft Hamburg Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Prozeßakten RMG - Franz Willfurth, Berlin wg. unrichtiger Behauptungen Franz Willfurths über d. Rolle d. RMG während d. Herero-Aufstandes;
Rheinische MissionsgesellschaftEnthält: Rechtsstellung des Kolonial-politischen Amtes in Berlin (Otto Bredenau) Alte Archivsignatur: B 99, 38 Organisations- und Aktenzeichen: III-30/1 VI-17 (Teil-)Provenienz: Referat 15.3
- Enthält: u.a.: * Darin: - Inhaltsverzeichnis der Akte bis 1905
description: Enthält:u.a.: Rezension Staudingers über Caton-Thompson: The Zimbabwe Culture ..., (1931), Bl. 1 ff.- Bastian: Leitende Gesichtspunkte für Reisende in den Deutschen Schutzgebieten, (o.D.), Bl. 14 ff.- o.A.: Europäische Colonien in Afrika und Deutschlands Interessen sonst und jetzt. Berlin : Dümmler, 1884, Bl. 20 ff.- Schlaginhaufen : Beobachtungsblatt und Anleitung zur Aufnahme von Hand- und Fussabdrücken. Sonderdr. aus Korrespondenzblatt der Dt. Anthropologischen Gesellschaft. 43 (1912) 5. S. 33-36. Bl. 54 ff.- Schachtzabel: Ägypten westlich des Nil, [1942], Bl. 59 f.- Schmitt: Leistung und Potential der afrikanischen Wirtschaft, [1942], Bl. 61 ff.- Hartmann: Die Bevölkerung des Kakaofeldes, (o.D.), Bl. 65 ff.- Voeltzkow: "Erwerb u. Verlust von Deutsch-Wituland", (o.D.), Bl. 70.- "LÉtat Indépendant du Congo ...", (1903), Druckschr., Bl. 86 ff.
description: Enthält:AnfangVNr: E 1239/1895; EndeVNr: E 675/1896; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, Bl. 22, dem Postmuseum, (1895), Bl. 124, dem Botanischen Museum, Bl. 256, und dem Kunstgewerbemuseum, Berlin, (1896), Bl. 126 ff., 242 ff.- Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum, Braunschweig, Bl. 143 f., und der Knappe Slg., Erfurt, (1896), Bl. 173.- Tausch mit Privatperson, (1896), Bl. 257 ff.- Zusammenarbeit mit der Dt. Kolonialgesellschaft, (1895), Bl. 74, 89, und dem Ethnologischen Hilfskomitee, Berlin, (1895, 1896), Bl. 41, 219 ff.- Donde-Expedition, (1895), Bl. 1 ff.- Dt. Togo-Expedition, (1896), Bl. 134.- S.D.S. 88., 93.- Neuhaus: Vorstellung eines Yao-Knabens, (1895), Bl. 86 f.- Klingholz: Skizzen eines Grabes bei Daresalaam, (1896), Bl. 107.- Teilnachlaß von Emin Pascha, (1895), Bl. 113 ff.- Bernardien: Herstellung einer Dinka-Figur in Gips, (1896), Bl. 149 ff.- arabische Schriftzüge, Bl. 169.- Kollmann: Bericht über seine Tätigkeit als Sammler, (1895), Bl. 193 f.- Zenker: Bericht über Unruhen in Jaunde, (1896), Bl. 205 ff.- Anwendung eines Zauberinstruments der Isala, (1896), Bl. 228.- Grünwedel: Beurteilung einer Arbeit Janssens über den Islam, (1896), Bl. 231 f.- "Eugen Wolf s Afrikanische Sammlungen für den Fürsten Bismarck.", (1896), Ztg.-Artikel, Bl. 235.- Hagen: Bericht über die beabsichtigte Einschmelzung von Aschanti-Gold in Hamburg, (1896), Bl. 237 ff.- Stuhlmann: Bericht über "Penishütchen" bei den Mafiti, (1896), Bl. 256.
description: Enthält:u.a.: Strümpell: Die Schutztruppe im Felde. In: Unvergessenes Heldentum. Berlin : Kolonialwarte, 1924. S. 73-84.
description: Enthält:AnfangVNr: E 584/1894; EndeVNr: E 1318/1894; u.a.: Zusammenarbeit mit dMV Botanischen Museum, Bl. 35, 141 f., 196, dMV NaturkundMVuseum, Bl. 19, 35, 144, 186, 188, 215, und dem Postmuseum, Berlin, (1894), Bl. 150.- Tausch von Doubletten mit dem Ethnologischen Museum, St. Gallen, Bl. 216, dem Reichsmuseum, Leiden, (1894), Bl. 1, dem Städtischen Museum, Bremen, Bl. 34, 225, und dem Ethnographischen Museum, Bergen, (1894, 1902), Bl. 134, 225.- Zusammenarbeit mit dem Dt. Kamerun-Komitee, Bl. 49, 73 ff., dem Dt. Togo-Komitee, Bl. 82, dem Ethnologischen Hilfskomitee, Bl. 231 f., der Redaktion der Mitteilungen aus den dt. Schutzgebieten, Berlin, Bl. 12, und dem Dt. Antisklavereikomitee, Koblenz, (1894), Bl. 4.- S.D.S. 64., 66. - 72., 75.- Weule: Bitte um Gipsabgüsse für die Ausstellung, (1894), Bl. 50.- Wangemann: Pfeifen in Nord-Transvaal, (1894), Bl. 55.- Bastian: Ankauf von Sammlungen staatlich-unterstützter Expeditionen, (1894), Bl. 87 ff.- Stuhlmann: Bericht aus der Mission Tununguo, (1894), Bl. 152.- Dienstreise von Luschans zur Weltausstellung in Antwerpen, (1894), Bl. 178 ff.- von Dohna: "Lebens-Notizen des Siegmar Staesser", (1894), Bl. 199.- von Luschan: Hoffnung auf Bereicherung der Slg. nach dem Erfolg über die Wahehe, (1894), Bl. 212 f.- Däubler: Bitte um Befürwortung des Titels Sanitätsrat, (1894), Bl. 236 ff.- Actien-Bauverein "Passage": Übersendung von Haar von Afrikanern, (1894), Bl. 251 f.- Büchle: Schenkung von Schädeln, (1894), Bl. 256 f.- Klingholz: Übersendung von Gipsabgüssen von Grabornamenten aus der Nähe von Daresalaam, (1894), Bl. 259.
description: Enthält:AnfangVNr: E 6/1897; EndeVNr: E 795/1897; u.a.: Tausch von Doubletten mit dem Museum für Völkerkunde, Stuttgart, (1896), Bl. 35, 236 ff., und den Museen in Philadelphia, (1897), Bl. 61 ff.-Tausch von Doubletten mit Privatpersonen, (1896, 1897, 1902), Bl. 5, 193.- Zusammenarbeit mit dem Ethnologischen Hilfskomitee, Bl. 74, und dem Dt. Togo-Komitee, Berlin, (1897), Bl. 264.- Zusammenarbeit mit der Steyler Mission, (1897), Bl. 31 ff.- Irangi-Expedition, (1897), Bl. 80.- von Luschan: Bericht über die ungeklärte Eigentumsfrage von S.D.S. hinsichtlich der beabsichtigten Gründung eines Kolonialmuseums, (1897), Bl. 38.- von Ramsey: Bericht aus [Udhidhi], (1896), Bl. 44 ff.- Zenker: Erwerbung eines Fetischs, Bl. 55 f., Gebrauch von Gabeln bei den [Ngumba], (1897), Bl. 211 f.- Stuhlmann: Bericht über Malereien der Wahehe und Wabena, den Überfall auf die Zelewski-Expedition, (1897), Bl. 92 f.- Plehn: Sendung von Skeletten, (1897), Bl. 104 f.- Conradt: Bericht über Musikinstrumente, (1897), Bl. 128 f.- Kollmann: Bericht über die Toteninsel bei [Bakoba], (1897), Bl. 156 ff.- [Fülleborn:] Bericht über Ohrpflöcke und Tatauierungen mit Pflanzensaft, (1897), Bl. 244 f.- Exponate der Slg. der Togo-Expedition für die Gewerbeausstellung, (1897), Bl. 265 ff.
description: Enthält:AnfangVNr: E 1672/1905; EndeVNr: E 2263/1905; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, Bl. 95, dem Ägyptischen Museum, Bl. 60 ff., 118 f., und dem Münzkabinett, Berlin, (1905), Bl. 60 ff.- Abgabe an das Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin, (1922), Bl. 271.- Tausch von Doubletten mit dem Landesmuseum, Darmstadt, (1905, 1906), Bl. 243 ff.- Zusammenarbeit mit dem Albany Museum, Grahamstown, (1905), Bl. 56 ff.- Zusammenarbeit mit dem Oberkommando der Schutztruppe, (1906), Bl. 251 ff., und dem Psychologischen Institut der Universität, Berlin, (1905), Bl. 334 f.- Zusammenarbeit mit den Universitäten, Chicago, Bl. 72, 304, Wien, Bl. 137 f., dem Liederkranz-Club, Johannesburg, Bl. 53 f., und der British South-Africa Company, Kapstadt, (1905), Bl. 229 ff.- Zusammenarbeit mit Missionaren, Bl. 43 f., 80 ff., 163, 235, 322 ff., und der Basler Mission, (1905), Bl. 47.- von Luschan: Bericht über den Ankauf eines Rindenbootes, Abschr., Bl. 143, Bericht über den Ankauf der Slg. Andrews und Gebißdeformierungen bei den Barotse und Batonga, (1905), Bl. 154 ff.- Busch: Schenkung von Steinen mit Buschmannzeichnungen, (1905), Bl. 67 ff.- Deetjen: Bericht über Oberlippenschmuck von Makalanga-Frauen, Bl. 128 ff., Bericht über den Wandel der Gebrauchsgegenstände, das Verschwinden von Schnupftabakdosen und Grasstoffen, (1906), Bl. 169 ff.- Peters: "The Exploration of Ruins in Zambesia.", (o.D.), Ztg.-Artikel, Bl. 132.- Andrews: "The Webster Ruin.", (1906), Bl. 183 ff.- Gouvernement von Rhodesien: Ablehnung der Exhumierung von Skeletten, (1905), Bl. 190.- Schweinfurth: Angebot von "palaeolithischen Kieselmanufakten" aus Oberägypten, Bl. 259, "Typenreihe der eolithischen Manufakte von Theben.", Bl. 260 ff., "Typenreihe der palaeolithischen Manufakte von Theben.", Bl. 265 ff., "Aufzählung der von mir in der Umgegend von Theben beim Einsammeln von Kieselmanufacten ausgebeuteten Localitäten.", (1905), Druckschr., Bl. 269 f.- Ankermann: Bericht über die Slg. Schauer, (1905), Bl. 286 f.- Hochapfel: Erklärung von Buschmann-Motiven, (1905), Bl. 307 f.- Schenkung der Slg. Mittelbachert an einen Verein, (1905), Ztg.-Artikel, Bl. 339.
description: Enthält:u.a.: "Mitgliederverzeichnis ...", (1926), Bl. 1 ff., Spendenaufruf für ein Ehrenmal, Bl. 4 f., und "Festordnung", (1926), Faltbl., Bl. 6.- "Kameradschaftssatzung", (o.D.), Bl. 12 ff.- "Mitgliederverzeichnis ...", (1934), Bl. 18 ff.- "Mitgliederliste ...", (1937), Druckschr., Bl. 24 ff.- Zeitschrift für Heereskunde. (1931) 31. S. 265-276. Bl. 34 ff.- Strümpell: Blätter aus der Geschichte der Schutztruppe für Kamerun. Heidelberg : Verein der Offiziere ..., [1926], 96 S., Bl. 41 ff.- Damis: Auf dem Moraberge. Berlin : Verein der Offiziere ..., (o.J.), 87 S., Bl. 90 ff.
description: Enthält:AnfangVNr: E 1523/1909; EndeVNr: E 2330/1909; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Ägyptischen Museum, Bl. 297 ff., und dem Naturkundemuseum, Berlin, (1909), Bl. 77.- Tausch bzw. Verkauf von Doubletten an die Hzgl. Sammlungen der Veste Coburg, Bl. 383, das Wachsenburg-Komitee, Gotha, Bl. 343 ff., die Museen für Völkerkunde, Leipzig, (1909), Bl. 167 ff., und Hamburg, (1909, 1910), Bl. 156, 179 ff.- Zusammenarbeit mit der Kgl. Bibliothek, Berlin, (1910), Bl. 146.- Tausch von Doubletten mit Privatperson, (1909), Bl. 116.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DSW, Bl . 372, und Togo, (1909), Bl. 207.- Zusammenarbeit mit dem Kommando der Schutztruppen, (1910), Bl. 126, der Rudolf-Virchow-Stiftung, Berlin, Bl. 161 ff., und der Dt. Armee-, Marine- und Kolonialausstellung, Damuka, (1909), Bl. 318.- Zusammenarbeit mit den Weißen Vätern, (1909), Bl. 204 f., 247 ff., 384 f.- Frobenius: Ergebnisse der DIAFE, (1909), Bl. 160.- Oldman: "Illustrated catalogue of ethnographical specimens ..", (1909), Druckschr., Nr. 73, Bl. 22 ff., und Nr. 74, Bl. 27 ff.- von Luschan: Bericht über die Besichtigung einer Slg. bei Fock, Bl. 52, und den Ausbau der ethnographischen Slg. in Breslau, (1909), Bl. 252.- Karasek: Bericht über einen Frauenschmuck, (1909), Bl. 83 f.- Paulssen: Nachträge zu seinem Aufsatz über "Usinsa.", (1909), Bl. 55 f.- Hessler: Bericht über die Metallverarbeitung in Kamerun, (1909), Bl. 102 f.- Dempwolff: Anmerkungen zur Drucklegung von "Sagen und Märchen aus Bili-Bili.", (1909, 1910), Bl. 117 ff.- Schumacher: "Muhutu-Gehöft mit Hörigen-Wohnung.", [1909], Zeichnung, Bl. 206.- Maercker: Sendung eines Skeletts, [1909], Bl. 211.- African Steam Ship Co.: "Notice to shippers.", (1904), Faltbl., Bl. 232, 234.- Peyer: "Bericht über den Fund von Steinwerkzeugen etc. bei Gross-Anichab, Deutsch-Süd-West-Afrika.", (1909), Bl. 322 ff.- Beitragsformular und Quittung des Vereins Wachsenburg, (1909), Faltbl., Bl. 354 f.- von Gillenhaußen: "Bericht über die Tätigkeit des Wachsenburg-Komitees und des Vereins Wachsenburg im Jahre 1908.", Bl. 356 f., Huppel: "Kassen-Bericht 1908.", (1909), Druckschr., Bl. 357.
description: Enthält:AnfangVNr: E 618/1907; EndeVNr: E 1157/1907; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Kaiser-Friedrich-Museum, Berlin, (1907), Bl. 40, 99, 149.- Verkauf von Doubletten an die Kolonialausstellung, Berlin, (1907), Bl. 88, 140 f.- Zusammenarbeit mit den Museen für Völkerkunde, Hamburg, Bl. 96 f., Köln, Bl. 72 f., und dem South African Museum, Kapstadt, (1907), Bl. 75, 137 f.- Zusammenarbeit mit dem Gouverneur von Togo, (1907), Bl. 66.- Zusammenarbeit mit einem Missionar, (1907), Bl. 91 f.- "Photographien von Herrn Major v. Prittwitz.", (1907), Bl. 55.- Hübner: Schenkung von zwei Figuren, (1907), Bl. 57 ff.- von Luschan: Bitte um Exponate aus der Kolonialausstellung, (1907), Bl. 68.- Schilling: Bericht über Fundumstände einer Ahnenfigur, (1907), Bl. 144 f.- Schweinfurth: Schenkung von Kieselmanufakten aus Gafsa, (1907), Bl. 150 ff.
description: Enthält:AnfangVNr: E 1937/1904; EndeVNr: E 855/1905; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, Berlin, (1905), Bl. 58.- Zusammenarbeit mit den Museen für Völkerkunde, Hamburg, Bl. 280, Dresden, Bl. 281, Köln, (1907), Bl. 279, Stuttgart, (1904), Bl. 29, 176 f., dem Reichsmuseum, Leiden, Bl. 146, dem Anthropologischen Institut, London, Bl. 174, und dem Ungarischen Nationalmuseum, Budapest, (1905), Bl. 183 ff.- Abgabe von Doubletten an die Altertumsgesellschaft Prussia, Königsberg, (1905), Bl. 153.- Abgabe von Doubletten an Privatpersonen, (1905), Bl. 196, 309.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DSW, Bl. 175, Togo, (1905), Bl. 334, und Kamerun, (1904), Bl. 64.- Zusammenarbeit mit der Dt. Kolonialgesellschaft, Bl. 41, der Dt. Mittelmeergesellschaft, Berlin, Bl. 167, der Société d Études coloniales, Brüssel, Bl. 223, der American Geographical Society, New York, und der Universitätsbibliothek, Wien, (1905), Bl. 159.- Zusammenarbeit mit Missionaren, (1904, 1905), Bl. 77 f., 151, 222, der Congregation der Missionäre Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria, (1904), Bl. 5 ff., der Mission vom hh. Herzen Jesu, (1905), Bl. 179 f., und der Basler Mission, (1905, 1906), Bl. 288 ff.- Merker: Fundort durchbohrter Steine, (1905), Abschr., Bl. 42 f.- Hofmarschallamt: Leihgabe eines Stuhles des Njoya von Bamum, (1905), Bl. 67.- Armbandsammlung Döring, (1905), Bl. 75 f.- Urteil zur ausstehenden Versicherungssumme für die Slg. Rigler, (1905), Bl. 81 ff.- Rehse: Ergänzungen zu seinem Manuskript "Kiziba", Bl. 93 ff., "Vorwort zu Kapitel 11", Bl. 96, Bitte um Kommandierung nach Bukoba und biographische Notizen, (1905), Bl. 122.- Laufer: Bericht über das Sanatorium Alhayat in Ägypten, (1905), Bl. 137 ff.- "Das Werk der Diafe von Leo Frobenius.", (1905), Abschr., Bl. 148 f.- Schweinfurth: Bericht über Bogen aus Ägypten, (1905), Bl. 154.- von Stefenelli: Bericht über den Gebrauch von Masken beim Fetischdienst, (1905), Bl. 202 ff.- Schloifer: "Einladung zur Beteiligung an der Central-Afrikanischen Bergwerks-Gesellschaft m.b.H.", Bl. 213, "Entwurf. Gesellschaftsvertrag ...", Bl. 215 f., "Bericht an die Central-Afrikanische Seen-Gesellschaft m.b.H.", Bl. 218 ff., "Sonderbericht über die der Central-Afrikanischen Seen-Gesellschaft m.b.H. gehörigen Goldfelder.", Druckschr., (1905), Bl. 219 ff.- "Verzeichnis der von Herrn Paul Bieger aus Lagos mitgebrachten afrikanischen, ethnographischen Gegenstände", (1905), Bl. 239 ff.- "Name nebst Bedeutung der Stempel (s. 3447) von Missionaren Merkel und Sitzler.", (1905), Bl. 306 ff.- "Verzeichnis der Sammlung Rosen", (1905), Bl. 316 ff.- Rosen: Publikationspläne und Abrechnung über seine Gesandtschaftsreise nach Abessinien, (1906), Bl. 327 f.
description: Enthält:nur: Reichskolonialamt: Verhalten der englischen und der unter englischem Oberbefehl stehenden französischen Truppen gegen die weiße Bevölkerung der deutschen Schutzgebiete Kamerun und Togo. Berlin 1916. 258 S.