Akten

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              Ministerium der öffentlichen Arbeiten
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 93 B · Bestand
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Die Zuständigkeit für das Bauwesen hat seit Einführung der Ministerialverfassung in Preußen im Jahre 1808 mehrfach gewechselt. Seit 1808 wurden Bauangelegenheiten in der 2. Sektion für Gewerbepolizei im Ministerium des Innern bearbeitet, im Jahre 1814 gingen sie auf das Finanzministerium über. 1817 wurde aus der entsprechenden Sektion ein eigenständiges Ministerium für Handel, Gewerbe und Bauwesen gebildet, das 1825 bereits wieder aufgelöst wurde. Nach Auflösung dieses Ministeriums wurden die Bausachen nacheinander verschiedenen Ministerien zugewiesen und gelangten im Jahre 1837 wieder an das Finanzministerium, bei dem sie bis zur Gründung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten im Jahre 1878 verblieben. Dem neugeschaffenen Ministerium wurde auch das Eisenbahnwesen unterstellt (siehe: I. HA Rep. 93 E). Als Zentralbehörde für den Hochbau, das Eisenbahn-, Straßen- und Wasserbauwesen war das Ministerium mit seinen nachgeordneten Behörden und Einrichtungen verantwortlich für die Planung, Projektierung und Überwachung der Ausführung der durch den Staat in den genannten Bereichen vorgenommenen Bauten. Bei Errichtung von Militärbauten arbeitete das Ministerium mit den Militärbaubehörden zusammen. Bei der Auflösung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten im Jahre 1921 gingen die Eisenbahnverwaltung sowie ein Teil der Wasser- und Wegebausachen auf das Reich über. Das übrige Ressort wurde unter den preußischen Ministerien für Handel und Gewerbe, für Landwirtschaft, Domänen und Forsten und für Finanzen aufgeteilt. Der Hochbau gelangte an das Finanzministerium und bildete dort eine eigene Abteilung. Zur Geschichte des Ministeriums (einschließlich der Vorbehörden) liegt eine eingehende Untersuchung von Heinrich Waldmann vor. Die Arbeit enthält als Anlage V auch eine Übersicht über die vom Ministerium herausgegebenen Periodika. Die Verzeichnung und Ordnung der Bauabteilung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten erfolgte im Jahre 1968 durch die Archivarin Maria Lehmann unter Anleitung des Referenten Heinrich Waldmann. Zugleich wurden die vor Gründung des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten bei anderen Ministerien erwachsenen Akten in diesem Bestand zusammengeführt. Das gilt auch für Akten der Hochbauabteilung des Finanzministeriums, soweit diese provenienz-mäßig dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten zuzuordnen waren. Der Bestand Ministerium der öffentlichen Arbeiten gliedert sich in vier Abteilungen: 1 Verwaltung 2 Hochbau 3 Straßen- und Brückenbau 4 Wasserbau In den Jahren 1995/96 wurde der in Dahlem verbliebene Teil des Bestandes Ministerium der öffentlichen Arbeiten (208 VE) aufgelöst und größtenteils in den Bestand I. HA Rep. 93 B Ministerium der öffentlichen Arbeiten eingearbeitet. 61 Aktenbände wurden der Eisenbahnabteilung (I. HA Rep. 93 E) zugeordnet. Die Erstellung eines Findbuches war umso notwendiger, da bislang als Findhilfsmittel lediglich die im Jahre 1968 erstellte, mittlerweile schlecht lesbare, zum Teil beschädigte und noch nicht endgültig redigierte Findkartei vorlag. Einige Titelaufnahmen wurden wegen fraglicher Schreibweise einzelner Orts- und Personennamen oder fraglicher Datierung anhand des Aktenbandes im Außenmagazin überprüft. In dem Bestand Rep. 93 B war bereits in Merseburg der frühere Bestand Rep. 93 C eingearbeitet. In der Literatur werden ein Teil der Akten des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten noch mit der Bestandsbezeichnung Rep. 93 C und Altaktenzeichen zitiert. Eine entsprechende Konkordanz wurde daher in einem gesonderten Band erstellt. 1992 wurden 12 lfm (405 VE) Akten des preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten vom Bundesarchiv, Abteilungen Potsdam an das Geheime Staatsarchiv PK abgegeben. Die Akten waren vom Militärischen Zwischenarchiv Potsdam, in das sie 1971 vom Verwaltungsarchiv der Nationalen Volksarmee gelangten, im November 1990 unter der Provenienz Reichsministerium an das Bundesarchiv gegeben worden. Diese seit dem Zweiten Weltkrieg für für verschollen geltenden Akten betreffen Leuchtfeuer- und Seezeichenangelegenheiten an den preußischen Küsten von Ost- und Nordsee im Zeitraum von 1800 bis 1932. Eine Vielzahl der Aktenbände beinhalten Karten, Lagepläne, technische Zeichnungen mit Maßstabsangaben, Konstruktionsskizzen sowie Blaupausen von Leuchtfeuern und Leuchtfeuerteilen oder sonstigen Erfindungen im Seezeichenwesen. Ca. 100 Akten bilden die Aktengruppe "Handakten des Seezeichenausschusses" . Diese Akten wurden größtenteils durch Frau Dr. Meyer-Gebel, zum anderen durch Herrn Dr. Strecke und die Unterzeichnende, im Zeitraum von 1992 bis 1993 verzeichnet. Die Einarbeitung dieser Archivalien und die magazintechnische Bearbeitung in die Wasserbauabteilung erfolgte 1996. Des Weiteren erfolgte von Ende 1996 bis 1998 die Verzeichnung von 110 Paketen (905 VE; ca. 15 lfm) mit der Bezeichnung "Rep. 93 unbearbeitet + Zugang Magdeburg", die am Schluss des Bestandes lagerten. Woher die Bezeichnung "Zugang Magdeburg" herrührt, ist nicht nachvollziehbar. In der Bestandsakte "Wirtschaft und Verkehr" aus dem Zeitraum von 1959 bis 1974 ließ sich derartiges nicht ermitteln. Dagegen konnte in der Akte "Aktenzugänge, 1965-1974" ein Vorgang über eine größere Aktenabgabe vom Deutschen Zentralarchiv Potsdam aus dem Jahre 1970 festgestellt werden. Bei den Archivalien handelt es sich überwiegend um Wasserbausachen, u.a. Flussregulierungen, Hafen-, Dünen-, Ufer- und Schleusenbauten sowie Denkschriften, Berechnungen, Karten und Pläne (z. T. koloriert) über den Bau bzw. Ausbau von Wasserstraßen. Darunter befinden sich 29 Bände, die der Plankammer des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten entstammen, u. a. ein Inventarauszug über die in der Plankammer vorhandenen Landkarten und Stadtpläne. Überformatige Karten bzw. Pläne sowie Zeichnungen wurden dem Bestand entnommen und der XI. HA Allgemeine Kartensammlung zugeordnet. 211 Aktenbände, überwiegend Journale sowie Indexbände, wurden in die Eisenbahnabteilung (I. HA Rep. 93 E) des Bestandes Ministerium der öffentlichen Arbeiten eingearbeitet. Bei der Eingabe der Akten in die Oracle-Datenbank des Geheimen Staatsarchivs wurden die bereits unter dem alten EDV-System eingegebenen Datensätze des Bestandes korrigiert bzw. vereinheitlicht. Im Februar 1999 fand die magazintechnische Bearbeitung statt. Die Wasserbauabteilung bildet nunmehr die umfangreichste Überlieferung des Bestandes Rep. 93 B Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Aufgrund des häufigen Wechsels der Zuständigkeit für das Bauwesen sind ergänzend zum nachfolgend verzeichneten Bestand auch die Bestände der I. Hauptabteilung Rep. 77 Ministerium des Innern, Rep. 87 Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Rep. 120 Ministerium für Handel und Gewerbe und Rep. 151 Finanzministerium heranzuziehen. Im Rahmen der Erstellung eines Inventars zur preußischen Bauverwaltung bis 1848 wurden u. a. Akten des Bestandes Ministerium der öffentlichen Arbeiten detailliert erschlossen. Berlin, Januar 2000. gez. Constanze Krause Findmittel: Datenbank; Gesamtinhaltsverzeichnis, 1 Bd.; Findbuch, 3 Bde; Konkordanz, 1 Bd.;

              Turngemeinde 1846 Worms (Dep.) (Bestand)
              Stadtarchiv Worms, 077/14 · Bestand
              Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

              Bestandsbeschreibung: Abt. 77/14 Turngemeinde 1846 Worms (Dep.) Umfang: 107 Archivkartons (= 747 Verzeichnungseinheiten = 12 lfm) Laufzeit: 1861 - 2007 I. Übernahme und Zustand Unterlagen zur Geschichte der Turngemeinde (1 Archivkarton) waren zu nicht mehr bekanntem Zeitpunkt (zwischen 1975 und 1988) ohne depositarischen Vorbehalt an das Stadtarchiv abgegeben worden. Die eigentlichen Archivalien der Turngemeinde wurden am 7. und 16.05.2008 bei der Turngemeinde Worms 1846 nach Vorgesprächen mit dem Ehrenvorsitzenden Herbert W. Hofmann und Abschluss eines Vertrags mit den Verein abgeholt, wo sie im Keller sowie im obersten Stockwerk des Turmes der Jahnturnhalle verwahrt worden waren, an letzterem Ort auch im Rahmen einer Dauerausstellung in Vitrinen. Diese beiden Lagerorte wurden, soweit nach dem Transport in das Stadtarchiv noch mit Sicherheit rekonstruierbar, im Feld "Bemerkung" mit "Keller" oder "Turm" vermerkt. Eine vorarchivische Ordnung oberhalb der Akteneinheiten war auf den Umschlägen nur für einige Akten der 1920er Jahre festzustellen (Nummerierung 1 - 44); ein Registraturplan war nicht vorhanden. Einen kurzen Hinweis auf Neuordnung des Archivs durch Peter Hofmann enthält die Akte Abt. 77/14 Nr. 480. Die erste bekannte Übersicht über das Archiv ist allerdings diejenige von Prof. Dr. Harald Braun in seiner Festschrift der Turngemeinde von 1995 (siehe unten). Von den Vorarbeiten zu dieser Arbeit stammen auch die in Nr. 626 zusammengefassten Kopien Wormser und auswärtiger Archivalien, Transkriptionen und Notizen. Der Zustand des Materials ist einwandfrei. II. Provenienzen Neben der eigentlichen Aktenführung der Turngemeinde haben in geringem Umfang weitere Stellen zu dem Schriftgut und Fotomaterial, wie es vom Stadtarchiv übernommen wurde, beigetragen. Sie wurden unter Hinweis auf die jeweilige Provenienz im Bestand belassen. Erkennbar sind (außer dem oben genannten Verfasser der Festschrift von 1995, Prof. Harald Braun) - vor allem Nikolaus Doerr, 1. Vorsitzender, von dem auch Akten vorhanden sind, die seine Tätigkeit als Stadtratsmitglied und Vorsitzender des Stadtsportverbandes betreffen; - Peter Hofmann, 2. bzw. 3. Vorsitzender, Altersturnwart sowie Fachberater für Leibeserziehung beim Stadtschulamt; - Willi Hein, Oberturnwart, Gaujugendturnwart. Bei den Fotoalben und -sammlungen ist private Entstehung meist wahrscheinlich. Namentlich als Vorbesitzer nachweisbar sind Hermann Fendel, Josef Fischer, Willi Hein, Anton Hilken, Wilma Wolfrath. Von fremden Vereinen findet sich Archivgut der Turnabteilung des F.C. Blau-Weiß Worms von 1933 für die Jahre 1948-49 (Abt. 77/14 Nr. 588, aufgrund des Überwechseln von Abteilungen der zeitweilig verbotenenTurngemeinde), sowie des Turnvereins 1883 Alsheim (Abt. 77/14 Nr. 217, wohl im Zusammenhang mit der Tätigkeit Peter Hofmanns für den Verein, dessen Ehrenmitglied er seit 1936 war). III. Archivische Verzeichnung Die Verzeichnung erfolgte 2008/09. Aufgrund der recht klaren Abgrenzbarkeit des älteren Teils der Überlieferung von den Anfängen bis zu Verbot und Wiederbegründung der Turngemeinde nach dem II. Weltkrieg einerseits und der nachfolgenden Zeit bis heute andererseits wurde der Bestand bei der Erstellung eines Aktenplans in einen älteren (bis 1945) und einen neueren Teil (ab 1945) gegliedert. Bei einem gewissen Teil des Materials war eine Neuformierung notwendig, was dann mit "NF" hinter der laufenden Nr. gekennzeichnet ist. IV. Kassationen Schriftgut im Umfang von 7 Archivkartons wurde nach Durchsicht durch Herrn Herbert W. Hofmann, Ehrenvorsitzenden der Turngemeinde, kassiert. V. Literatur: - Philipp Baas, Geschichte der Turngemeinde Worms von Weihnachten 1846 bis Ostern 1908, Worms 1909 - Festschrift zum 110jährigen Jubiläum der Turngemeinde 1846 Worms, Worms 1956 - Schmahl, Hans J., 125 Jahre Turngemeinde 1846 Worms, Worms 1971 - Harald Braun, Geschichte der Turngemeinde Worms e.V. von 1845/46 bis 1995/96, Alzey 1995 (darin eine erste kurzgefasste unvollständige Übersicht über das Archiv der Turngemeinde) sowie zahlreiche Veröffentlichungen zu den einzelnen Abteilungen und gedruckte Satzungen etc., die in diesem Bestand bei den Druckschriften oder im Aktenzusammenhang und im Online-Katalog der Stadtbibliothek nachgewiesen sind. Für die Benutzung bestehen keine Beschränkungen. Martin Geyer, Stadtarchiv Worms Worms, Mai 2009