Arbeiter

Bereich 'Elemente'

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              Gewett: Ortsverwaltung Warnemünde
              1.1.12.2. · Teilbestand
              Teil von Archiv der Hansestadt Rostock

              Zeitraum: 1587 - 1945 Umfang: 36 laufende Meter = 4.020 Verzeichnungseinheiten Erschließung: geordnet und verzeichnet, Findbuch (1981) Zitierweise: AHR, 1.1.12.2. Nr. ... oder Gewett: Ortsverwaltung Warnemünde, Nr. ... Inhalt: Geschäftsbetrieb (1677-1941, 42 VE).- Personalangelegenheiten (1806-1945, 39 VE).- Versicherung der Arbeiter und Angestellten (1884-1945, 13 VE).- Finanzen (1587-1945, 48 VE).- Steuern, Abgaben (1623-1945, 97 VE).- Polizei- und Meldewesen, Standesamt (1801-1943, 32 VE).- Bürgerrecht, Bevölkerung (1757-1940, 13 VE).- Bürgerältestenkollegium, bürgerschaftliche Deputierte (1814-1923, 15 VE).- Arbeiter- und Soldatenrat, Beamtenrat, Streiks (1898-1933, 4 VE).- Politische Ereignisse, Nationalsozialismus (1842, 1920-1938, 7 VE).- Kur- und Badewesen (1857-1941, 31 VE).- Medizinalwesen (1784-1945, 33 VE).- Bekämpfung von Krankheiten (1848-1944, 18 VE).- Wohlfahrtsangelegenheiten (1847-1944, 16 VE).- Unterstützungen, Renten (1799-1945, 32 VE).- Jugendfürsorge (1912-1938, 6 VE).- Armenwesen (1803-1944, 11 VE).- Schulwesen (1819-1944, 32 VE).- Gewerbeschule (1907-1937, 15 VE).- Kultur und Unterhaltung (1888-1938, 12 VE).- Sport und Sportanlagen (1899-1938, 10 VE).- Kirchenwesen (1779-1938, 14 VE).- Militärangelegenheiten (1807-1945, 27 VE).- Hausbuchangelegenheiten (1725-1926, 19 VE).- Feuerlöschwesen und Brände (1795-1942, 11 VE).- Verkehrswesen (1888-1943, 28 VE).- Park- und Gartenanlagen (1804-1939, 8 VE).- Dünenschutz (1795-1940, 8 VE).- Bauwesen (1866-1944, 29 VE).- Bebauung der einzelnen Straßenzüge (1844-1943, 25 VE).- Bau und Betrieb öffentlicher Einrichtungen (1812-1945, 77 VE).- Wohnungsbau, Wohnungsbeschaffung (1910-1945, 13 VE).- Straßenbau, Straßeninstandhaltung (1830-1943, 19 VE).- Lagerplätze und Bauten von Firmen und Fabriken (1851-1950, 42 VE).- Lagerplätze und Bauten von Behörden und Vereinen (1921-1943, 17 VE).- Bauplätze, Häuser und andere Bauten von Bürgern (1772-1940, 57 VE).- Eisenbahnbau, Bahnhofsgebäude (1873-1940, 16 VE).- Denkmalpflege, Denkmäler (1905-1937, 4 VE).- Feld-, Wald- und Wiesenwirtschaft (1745-1945, 41 VE).- Verpachtung von Acker- und Wiesenparzellen (1755-1945, 45 VE).- Viehwirtschaft, Seuchenbekämpfung (1777-1945, 43 VE).- Handel und Gewerbe allgemein (1888-1943, 14 VE).- Einzelne Handels- und Gewerbezweige (1778-1944, 64 VE).- Gewerbepolizei, Arbeitsordnung (1895-1942, 30 VE).- Konzessionen für Gast- und Schankwirtschaften, Hotels, Pensionen (1821-1941, 154 VE).- Konzessionen für Handel, Gewerbe, Glücksspiele, Lustbarkeiten (1853-1938, 17 VE).- Stromversorgung (1906-1939, 4 VE).- Gerichtsbarkeit, Güterrecht, Geschworene, Schöffen (1844-1938, 6 VE).- Wegnahme von Steinen vom Heiligen Damm (1687, 1 VE).- Rechtsangelegenheiten der Warnemünder Einwohner, vorwiegend Vormundschafts- und Nachlassangelegenheiten (1779-1899, 2.662 VE). Überblick: In dem Teilbestand "Gewett: Ortsverwaltung Warnemünde" sind die für diesen Stadtteil relevanten Akten der Vogtei, der Verwaltungstelle, der Badeverwaltung und des Bürgerältestenkollegiums zusammengefasst. Die Stadt Rostock hatte das Fischerdorf an der Warnowmündung am 11. März 1323 von Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erworben, um sich den Zugang zum Meer zu sichern. Seit dieser Zeit verwaltete ein städtischer Vogt den Ort. Dieser war den Weddeherren bzw. später dem Gewett unterstellt, welches die Aufsichts-, Gerichts- und Polizeifunktionen in Warnemünde ausübte. Ab Ende des 19. Jahrhunderts erhielt der Fremdenverkehr entscheidende Bedeutung im Wirtschaftsleben des Ortes. Das Dorf wuchs zum Kur- und Erholungsort. Das Bürgerältestenkollegium verlor 1911 seine Funktion, nachdem sechs Warnemünder generell in der Rostocker Bürgervertretung einen Sitz zugesprochen bekamen. 1920 wurde das Gewett aufgelöst. Anstelle des Vogtes trat eine eigene Ortsverwaltung. Die umfangreichste Aktengruppe im Bestand resultiert aus der Funktion des Gewetts als Niedergericht, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts juristische Streitfälle sowie Vormundschafts- und Nachlassangelegenheiten der Warnemünder Einwohner behandelte. Die alphabetische Aktenreihung erfolgte bereits in der Gerichtsregistratur nach den Anfangsbuchstaben der Personennamen und einer laufenden Nummer innerhalb des Buchstaben. Veröffentlichungen: Koppmann, Karl: Die Beschränkungen der Warnemünder in Bezug auf Handel, Schiffbau und Schiffahrt, in: Beitr. Rost. 3. Bd. 1903 H. 2, S. 47-66 Koppmann, Karl: Das Vogteigebäude zu Warnemünde, in: Beitr. Rost. 4. Bd. 1907 H. 2, S. 1-20 Barnewitz, Friedrich: Geschichte des Hafenortes Warnemünde. Unter besonderer Berücksichtigung der Volks- und Bodenkunde, Rostock 1925 Tilse, Gunther: Die Rechtsverhältnisse an Strand, Dünen, Molen, Leuchtturm und Leuchtturmplatz in Warnemünde, Rostock [1932] Eints, Dieter: Warnemünder Vögte, Rostock 2006 Prignitz, Steffen: Warnemünde. Eine maritime Geschichte, Rostock 2010

              Gewerbliche Unterstützungskassen
              Stadtarchiv Solingen, 1779 · Akt(e) · 1892-1904
              Teil von Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik)

              Enthält: (spec.) Fachvereine Flugblätter: ’An die Metallarbeiter des Kreises Solingen’, April 1892 und ’Öffentliche Metallarbeiterversammlung’, 05.10.1892;Deutsche Kolonialzeitung, Berlin, 14.09.1889;Flugblatt: ’SPD-Versammlung’, 12.11.1893;Deutsche Metallarbeiterzeitung’, Nürnberg, 01.07.1893;Statuten des Gewerkvereins der deutschen Maschinenbau- und Metallarbeiter, 01.07.1883;Flugblatt: ’Aufruf an die Hilfsarbeiter von Rheinland-Westfalen’, 1894;Vereinbarte Schleifpreise für nach Maß hohlgeschmiedete Rasiermesser, 1895;Statut des deutschen Holzarbeiterverbands, Stuttgart, 01.07.1895;Statut des Vereins der Heizer und Maschinisten für den Kreis Solingen, Juli 1895;Statut des Walder Maurer- und Verputzervereins, 15.11.1896;Extrablatt der Walder Zeitung, 21.05.1895;’Glück auf: Organ des Zentralvereins deutscher Former sowie aller in Eisen- und Metallgießereien beschäftigten Arbeiter’, Hamburg, 26.06.1897;Statut des Zentralvereins deutscher Former sowie aller in Eisen- und Metallgießereien beschäftigten Arbeiter, Hamburg, 1897;Statut des Platten-Messerreidervereins des Kreises Solingen, 06.01.1897;Statut des Zentralverbands der Maurer Deutschlands und verwandter Berufsgenossenschaften, Hamburg, 01.05.1897;Statut der Vereinigung der Maler, Lackierer, Anstreicher und verwandter Berufsgenossenschaften Deutschlands, 1898;Flugblatt: ’Die Sozialpolitik und die deutschen Gewerkvereine’, 1898;Statuten des Vereins Deutscher Tempergießereibesitzer, Elberfeld, 01.10.1896;Statuten des Deutschen Werkmeisterverbands, Nürnberg, 1884;Statut des Krankenunterstützungsbundes der Schneider, Braunschweig, 01.01.1898;Statut des Fachvereins der Schlacht-, Brot- und Gemüsemesserreider des Kreises Solingen, 17.04.1900;Statut des Zentralverbands christlicher Metall- und Hüttenarbeiter Deutschlands, Siegen, 1902;Extrablatt der Walder Zeitung, 20.05.1895: ’Streik der Ausmacher’

              BArch, NS 5-VI/17730 · Akt(e) · 1922-1944
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Schöpf, Dr.-Ing. Clemens, Professor für organische Chemie, 1940 Schöpfling, Georg Johann, sozialdemokratischer Schriftleitr, 1929 Schöpfwinkel, Robert, Hauptgeschäftsführer in der Zentralverwaltung Wirtschaftsgruppe, Gaststättengewerbe, 1936 Schörker, Friedrich Wilhelm Otto, hessischer Landstallmeister, 1937 Schörner, Ferdinand, dt. Generaloberst, 1944 Schöttler, Dr. Wilhelm, Schriftleiter d. "Werkmeisterzeitung", 1922 Schofer, Franz, Bezirksleiter d. Gesamtverbandes d. dt. Angestellten im Landesarbeitsamtsbezirk Südwestdeutschland, 1933 Schofer, Dr. Josef, badischer Politiker, Ztr. 1930 Scholl, Friedrich von, Generaladjutant d. Kaisers, Generalkapitän d. Schlo- u. Leibgarde, Generaloberst, 1928 Scholtz, Arthur, Bürgermeister von Berlin, 1935 Scholtz, Jul., Inhaber/Gründer d. Firma Jul Scholtz, Ledertreibriemenfabrik in Siegen, 1936 Scholtz, Klaus, U-Boot-Kommandant, 1943 Scholtz-Klink, Gertrud, Reichsfrauenführerin d. NS-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes, 1941 Scholtz, Conrad J.W., Gründer u. Aufsichtsratsvorsitzender d. Conrad Scholtz AG in Hamburg, 1941 Scholtz, stellv. Schatzmeister d. DAF, 1936 Scholtz, Oberverwaltungsgerichtsrat am preuß. Oberverwaltungsgericht, 1936 Scholtze, Dr. Günther, MR im RuPrAM, Berlin, 1936 Scholz, Dr., Leiter des Reichs-Kraftwagen-Betriebsverbandes, 1935 Scholz, Dr.Dr.-Ing.h.c. Ernst, Reichswirtschaftsminister im Kabinet Fehrenbach, dt. Politiker, 1929 Scholz, Erich, Rundfunkkommissar des Reichsministers des Innern, 1933 Scholtz, Friedrich von, General des XX. Armeekorps in Allenstein, 1937 Scholz, Gustav, Oberkonsistorialrat im Deutschen Evangelischen Bundesamt, 1929 Scholz, Hugo, sudetendt. Schriftsteller, 1937 Scholz, Dr. Johannes, Verlagsdirektor der Posener "Concordia", 1938 Scholz, Dr.h.c. Ludwig, Arbeiter u. Vorkämpfer für dt. Kolonialbelange, 1937 Scholz, Robert, Verfasser: "Lebensfragen d. bildenden Kunst", 1937 Scholz, Dr.-Ing. Wilhelm, Leiter des Reichskraftwagenbetriebsverbandes, 1935 Scholz, Wilhelm von, dt. Schriftsteller, 1944 Schomburgk, Robert, Kolonialpolitiker, Forscher, 1940 Schomburgk, Hans Hermann, dt. Afrikaforscher, 1940 Schonka, Dr.jur. Franz von, Präsident der österr. Bundesbahnen, 1934 Schopenhauer, Arthur, Philosoph aus Danzig, 1938 Schories, Treuhänder d. Arbeit, Wirtschaftsgelehrter, 1933 Schorlemer-Alst., Burghard von, Mitglied im preuß. staatsrat u. Herrenhaus, 1925 Schormann, Robert, SA-Gruppenführer, Führer d. Amtes für körperl. Erziehung im RM für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, 1942 Schorr, Friedrich, dt. Opernsänger, 1933 Schott, Dr.h.c. Otto Friedrich, Gründer d. Glashütte Schott und Gen. Jena, 1935 Schott, Dr. Georg, Verarbeiter des Ideenguts nationalsozialistischer Weltanschauung (Schriftsteller), o.Dat. Schott, Walter, dt. Bildhauer, 1938 Schotte, Dr.phil. Walther, dt. Publizist, 1934 Schottky, Johannes, Verfasser: "Die Persönlichkeit im Lichte der Erblehre", 1936 Schottky, Julius Maximilian, Schriftsteller, Literatur- u. Kunstliebhaber, 1937 Schouttz-Ascheraden, Karl Friedrich Freiherr von, (Pressebericht d. Rigaschen Rundschau), 1937 Schowalter, August, Superintendent, Meinungsäußerer zu religiösen Zeitfragen, 1940 Schrader, Johann Hermann, Dichter, 1937

              Generalia
              StAWü, Forstamt Marktheidenfeld 7 · Akt(e) · 1905 - 1911
              Teil von Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)

              Enthält auch: Schutz von Naturdenkmälern, Verpachtungen, Denkmalpflege, Forstrecht, Schutzdienst, Verwaltungsetat, Gebühren, Steinlager, Entschädigungen, Forstgesetz, Grundbuchanlegung, Gehälter, Schädlingsbeschädigungen, Personalqualifikationen, Arbeitsnachweise, Löhne, Forstgebäude, Fällungen, Entschädigungen, Staatsforstverwaltung, Verehelichungen, Etat, Finanzen, Kolonialdienst, Forstgesetz, Offizierdienst, Holzverwertung, Dienstbefreiungen, Forstpraktikanten, Beurlaubungen, Arbeiter und -schutz, Vogelschutz, Forstpolizei, Wildabschuss, Steuern, Beamtengesetz, Kiefersamen, Beschwerden, Eisenbahnbauten

              Geheimsachen: Bd. 30
              BArch, R 1501/106104 · Akt(e) · 1909
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Abnahme des Luftschiffes Z 1 sowie die Verwendung der Nationalspende für weitere Projekte des Grafen Zeppelin, Schriftwechsel zwischen den Ministerien mit Randbemerkungen des Kaisers und Stellungnahme des Kriegsministers Preußisch-Sächsische Verständigung in Sachen der Schiffahrtsabgaben, Stellungnahme des Ministers der öffentlichen Arbeiten, 24. Feb. 1909 Verlauf des englischen Königsbesuches in Berlin und Verhalten des Alldeutschen Verbandes, Protokoll des Staatsministeriums, 13. Feb. 1909 Festsetzung des Reichshaushaltsetats 1909 für das Reichsamt des Innern, Bericht des Staatssekretärs des Reichsschatzamts, 16. März 1909 So genanntes preußisches Unschädlichkeits-Attest bei Gesetzentwürfen des Reichslandes, Schreiben der Reichskanzlei, 14. März 1909 Ausfuhr von Pferden nach Serbien, Bericht des Regierungspräsidenten in Posen sowie Beschluss des Staatsministeriums, 19. März 1909 Durchleitung eines Reichspostdampfers von Sydney nach Apia (Samoa), Bericht des Reichsmarineamts, 15. März 1909 Eingruppierung der Zollaufseher in die Besoldungsordnung, Schreiben des Staatsministeriums, 26. Apr. 1909 Indiskretion eines Beamten in Zusammenhang mit Presseangriffen gegen die RVO, Schreiben des Staatsministeriums, 26. Apr. 1909 Schutz gegen Terrorakte der sozialdemokratischen Arbeiter auf der Kieler Werft, Eingabe des Nationalen Arbeitervereins für Kiel und Umgegend, 15. Juni 1909 Anmeldungen zum Reichshaushaltsetat für 1910 und die Notwendigkeit eines Abbaus der Ausgaben, Bericht des Reichsschatzamts, 26. Aug. 1909 Politische Lage in Nordschleswig, Bericht des Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, 30. Sept. 1909 Termin für die Einberufung des Reichstags, Schreiben des Staatsministeriums, 23. Okt. 1909 Stimmung im Ruhrgebiet, Bericht des Büros für Sozialpolitik, 26. Nov. 1909 Teilnahme von Beamten bei den Kattowitzer Stadtverordnetenwahlen und deren Abgabe von Stimmen für großpolnische Abgeordnete sowie Strafversetzung dieser Beamten durch die Königlich Preußische Regierung, Bericht des Regierungspräsidenten und Besprechung der Minister, 30. Nov. 1909 Bergarbeiterbewegung im rheinisch-westfälischen Kohlenrevier, Bericht des Polizeipräsidenten, 23. Nov. 1909 Interpellationen im Reichstag wegen der Wahlvorgänge in Kattowitz und wegen der Mecklenburgischen Verfassungsfrage, Stellungnahme des Staatsministeriums, 14. Dez. 1909 Verwendung des Geheimen Legationsrats Klehmet im Reichsamt des Innern, Weisung des Reichskanzlers, 8. März 1909 Anfrage des Landtags zur Abwesenheit des Kultusministers, Antwortschreiben des Staatsministeriums, 24. Apr. 1909 Stellung der deutschen Reichspartei zu den Erbschaftssteuersätzen, Stellungnahme des Reichskanzlers zu einem Schreiben des Herzogs von Trachenberg, 6. Mai 1909 Bemühungen zur Erwirkung des Titels Geheimer Regierungsrat für Dr. Levin-Stoelping von anderer Seite, Aktennotiz von Jonquieres an den Minister, 29. Mai 1909 Arbeitskammer-Gesetz sowie die Stellung der Kohlenindustriellen hierzu, Bericht des Lizentiats Mumm, 29. Okt. 1909 Personenentsendung zur Kunstausstellung in Rom 1911, Eingabe der Deutschen Kunstgenossenschaft an Lewald sowie Brief von Prof. A. Kampf, 29. Okt. 1909 Demonstration in Mülhausen/Elsass, Anschreiben der Reichskanzlei , 23. Dez. 1909 Ermittlungen nach dem Urheber eines Artikels in der Weserzeitung, Bericht des Staatsministers Delbrück an den Präsidenten des Staatsministeriums, 29. Dez. 1909

              Nachl. 250, Kasten 10, Mappe 59 · Akt(e) · 1917
              Teil von Staatsbibliothek zu Berlin. Handschriftenabteilung

              Die ersten dreißig Jahre deutscher Kolonialwirtschaft (6 Bl.) Kupfer und die deutschen Kolonien (2 Bl.) Baumwolle und die deutschen Kolonien (2 Bl.) Faserstoffe und die deutschen Kolonien (2 Bl.) Kautschuk und die deutschen Kolonien (2 Bl.) Ölfrüchte und die deutschen Kolonien (2x, je 2 Bl.) Häute und Gerbstoffe und die deutschen Kolonien (2 Bl.) Kakao und die deutschen Kolonien (2 Bl.) Der Arbeiter und die deutschen Kolonien (8 Bl.) Der Landwirt und die deutschen Kolonien (8 Bl.) Der Handel der deutschen Kolonien (4 Bl.) Die deutsche Hausfrau und die Kolonien (8 Bl.)

              Gruner, Hans
              Fi 02 Ewald vom Hofe Nachf. (Bestand)
              Stadtarchiv Solingen, Fi 02 · Bestand · 1870-1977
              Teil von Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik)

              Firmengeschichte Über das genaue Gründungsjahr der "Solinger Verzinkerei und Zuckerformenfabrik Ewald vom Hofe Nachf." liegen keine Unterlagen vor. Der spätere Inhaber Hermann Barche hat aber als Ergebnis seiner Nachforschungen die Gründung der Firma durch die Gebr. Hartkopf auf das Jahr 1841 datiert. 1866 wurde sie von der Eisen- und Metallgroßhandlung Peter Holzrichter aus Barmen übernommen. Dessen Schwiegersohn, der Kaufmann Ewald vom Hofe aus Lüdenscheid, leitete das Solinger Geschäft, bis er es 1873 ganz übernahm und unter seinem Namen führte.Die Zuckerhutformenindustrie entstand in Solingen in den 1840er und 50er Jahren als eine Alternative zur krisengeschüttelten Schneidwarenindustrie. Das erste Solinger Handelsregister, das "Verzeichnis der im Handelsgerichtsbezirk Elberfeld bestehenden Handelsfirmen" von 1864 (STAS Bibliothek IV K 4, 1864) nennt für Solingen drei Zuckerhutformenfabriken. Dieser Produktionszweig erlebte den Jahresberichten der Handelskammer (STAS Bibliothek GA 583) zufolge bis in die 1870er Jahre eine gute Entwicklung. Produziert wurde vor allem für die rheinische Zuckerindustrie, aber auch für den Export in nahezu alle europäischen Länder, schwerpunktmäßig Österreich und Rußland. Aber als Ende der 1870er Jahre die Hauptausfuhrländer die Zölle drastisch erhöhten und in Deutschland der Würfelzucker aufkam, wurde die Zuckerhutformenproduktion anachronistisch. So prophezeiten schon der Jahresbericht der Handelskammer von 1880 (ebd.S.21), daß von den ca. 200 Beschäftigten die meisten sich um eine neue Arbeitsstelle bemühen werden müssen. Die Berichte aus den folgenden Jahren dokumentieren diesen Niedergang deutlich. Bereits 1883 genügte zur Deckung des Bedarfs an Zuckerhutformen ein Viertel der früher beschäftigten Arbeiter (ebd. S. 19). Einen möglichen Ausweg aus der Krise schlug ein Solinger Unternehmer ein, der die Produktion nach Rußland verlagerte (ebd.), eine andere Alternative bestand in der Umstellung der Produktion auf Eiszellen, die seit den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts das Haupterzeugnis der Firma vom Hofe waren. Die Lohnbücher, die ab 1892 vorhanden sind, zeigen den steigenden Personalbedarf an. Waren 1892 knapp 20 Arbeiter beschäftigt, stieg die Zahl bis 1896 auf knapp 30 an. Offenkundig aber war die Produktion von Eiszellen ein Saisongeschäft, so daß der feste Stamm der Belegschaft im Bedarfsfalle von Tagelöhnern ergänzt wurde. In der Woche vom 30.11.-7.12.1895 standen bspw. 68 Arbeiter auf der Gehaltsliste (vgl. Nr. 265 ff.). 1899 kaufte der Solinger Kaufmann Hermann Rauh, zugleich Teilhaber der Firma Carl Rauh, die am Höffgen gelegene Firma inklusive der Wohnhäuser Kaiserstr. 253/255 und nahezu 11000 qm Grundstück zwischen Kaiserstraße und Kreuzstraße und führte sie unter dem Namen "Solinger Verzinkerei und Zuckerformenfabrik Ewald vom Hofe Nachf.", weiter. Mit dem Besitzerwechsel war auch eine Verlagerung der Firma verbunden, denn Hermann Rauh plante eine Verwertung des Grundstücks, indem er es durch die Neuanlage der Kurfürstenstraße erschloß (vgl. dazu STAS, Nachlaß Barche, NA 5). 1904/1905 wurden die Betriebsgebäude an die Eintrachtstraße verlegt. Eine Vergrößerung des Betriebes scheint damit nicht verbunden gewesen zu sein, denn die Zahl der Arbeiter blieb etwa gleich. Aber die starken saisonalen Schwankungen in der Belegschaftsgröße scheint abgenommen zu haben. Bis zum Ersten Weltkrieg wurden etwa durchschnittlich 25-30 Arbeiter beschäftigt. Schwerpunkt der Produktion waren Eiszellen, die auch europaweiten Absatz fanden, darüber hinaus aber auch andere Blechprodukte wie Eimer, Fässer usw. Hinzu kamen noch Blech- und Verzinkarbeiten, überwiegend für andere Solinger Firmen. Einen Einbruch in die offenkundig gute wirtschaftliche Entwicklung stellt der Erste Weltkrieg dar. Trotz teilweiser Umstellung auf mittelbare und unmittelbare Kriegsproduktion weisen die Bilanzen für die Kriegsjahre z.T. rote Zahlen auf (Nr. 435) und die Belegschaft ging auf etwa 10-12 Mann, Ende 1917 gar auf 6 Mann zurück. Auch die Anfangsjahre der Republik waren für die Firma wirtschaftlich wenig erfreulich. Im August 1923 mußte der Betrieb schließen und wurde erst am 26. Februar 1924 mit 6 Beschäftigten wiedereröffnet.Erst die Phase der relativen Stabilität der ersten deutschen Republik schien auch der Firma Ew. vom Hofe Nachf. einen kleinen Aufschwung zu ermöglichen, bis in der Weltwirtschaftskrise erneut ein Einbruch erfolgte. Die Bilanzen für die Jahre 1931-1934 weisen Verluste aus (vgl. Nr. 478f.). Die Kriegsjahre waren geprägt durch Rohstoffrationierung und Facharbeitermangel. Bei den Bombenangriffen auf Solingen im November 1944 wurde auch der Betrieb an der Eintrachtstraße getroffen. Die verbliebenen 5, später nur noch 3 Beschäftigte waren bis in den Juni 1945 ausschließlich mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Die Firma blieb klein, die Beschäftigtenzahlen vom Beginn des Jahrhunderts wurden bei weitem nicht mehr erreicht. Dennoch schien sich der Start ins "Wirtschaftswunder" gut anzulassen. Für 1951 werden 12 Arbeiter und 2 Angestellte genannt (vgl. Nr. 123), die aber allein einen Exportumsatz von über 40.000 DM erwirtschafteten. Die Quellenlage für die Zeit nach 1945 ist eher dürftig, so daß über den weiteren Verlauf der Firma wenig ausgesagt werden kann. Angeführt werden kann lediglich, daß die Firma zu Beginn der 1960er Jahre erneut rote Zahlen schrieb (vgl. Nr. 127 ff.). Die Schwerpunkte des Bestandes liegen in der Zeit nach der Übernahme der Firma durch Hermann Rauh (1899). Hervorzuheben sind insbesondere: 1. die Lohnbuchreihe, die komplett von 1892-1953 erhalten ist und Angaben zu den Namen der Belegschaftsangehörigen, Art der Beschäftigung, Lohn, (Akkord-, Stunden- und Tagelohn) und Abzüge (Steuern, Sozialversicherung) enthält (Nr. 265-274 und Nr. 50-66); 2. die Bilanzbücher, die von 1912-1935 und dann wieder von 1955-1964 (letztere unvollständig ausgefüllt) vorliegen und Rückschlüsse auf den Konjunkturverlauf der Firma zulassen (Nr 435,478,479,348-350, 127-131); 3. die Dokumentation des Kunden- und Lieferantenverkehrs. So liegt die komplette Copierbuchserie (Korrespondenzdurchschläge) von 1899-1921 (Nr. 170-193) vor, für die folgenden Jahre zahlreiche Einzelakten. Vollständig ist auch die Reihe der Fakturabücher (Rechnungsbücher) für die Zeit von 1905-1955 (Nr. 90-97) und die Kontokorrentbücher von 1913-1940 (besonderes Konto für jeden Kunden und Lieferanten) (Nr. 476/477); 4. die Kalkulationsbücher, die einmal die Arbeitskalkulationsbücher von 1903-1926 (Nr. 275-280), für spätere Zeiten einzelne Kalkulationen (in Nr. 373-375) und die Gesamtkalkulationsbücher von 1899-1926 (Nr. 338, 360, 281-288, 344, 345, 289 und 361) umfassen und Aussagen über die Gewinnspanne zulassen. Auch nach dem Tode von Hermann Rauh am 14.11.1911 blieb die Firma im Familienbesitz. Seine Ehefrau Clara Rauh, geb. Egen war Erbin der Firma. Unterstützt wurde sie von ihrem Schwiegersohn Karl Barche. Der Bestand wurde 1985 von Ralf Rogge verzeichnet.

              FA 1 / 699 · Akt(e) · 1900 - 1904
              Teil von Cameroon National Archives

              Anwerbung und Bereitstellung von Arbeitern für den Bau, Betrieb und die Unterhaltung der Telegrafen- und Telefonverbindungen im Schutzgebiet Kamerun, 1889 - 1908 Arbeiter- und Trägerwesen. - Duala Buea, 1898 - 1903 Arbeiter- und Trägerwesen. - Duala Edea, 1902 - 1903

              Gouvernement von Kamerun
              FA 1 / 698 · Akt(e) · 1889 - 1900
              Teil von Cameroon National Archives

              Fernmeldeverbindungen in die benachbarten Gebiete und nach Übersee. - Telegrafenverbindungen Duala (Bell Town) Bonny Nigeria. - Vertrag zwischen der Reichsregierung und der Firma African Direct Telegraph Company, Ltd. (Abschrift), 26.11.1892 [fol. 77 - 85] Anwerbung und Bereitstellung von Arbeitern für den Bau, Betrieb und die Unterhaltung der Telegrafen und Telefonverbindungen im Schutzgebiet Kamerun, 1889 - 1908 Arbeiter- und Trägerwesen. - Duala Buea, 1898 - 1903

              Gouvernement von Kamerun
              Faecke, Peter (Bestand)

              Best. 1825 enthält Akten, die dem Vorlass von Peter Faecke (geboren 1940) - Schriftsteller, Redakteur, Tonsteller, Journalist, Reporter, Drehbuchautor, Herausgeber und Verleger, entstammen und seinem Schaffen als Autor zugrunde liegen, so vor allem Manuskripte und Materialsammlungen. Der Vorlass umfasst eine Laufzeit von 1961 bis 2010. I. Übernahme und Benutzung Der Wahlkölner Peter Faecke übergab seinen Vorlass samt Abgabeliste am 29. November 2009 dem Historischen Archiv der Stadt Köln. Dieser wurde unter der Inventarnummer 2009/52 akzessioniert. Am 30.06.2010 ergänzte er diesen um weitere Unterlagen, welche unter der Zugangsnummer 2010/20 registriert wurden. Weitere Abgaben bleiben abzuwarten. In die Archivtektonik reiht sich der Vorlass unter der Bestandsnummer 1825 in die Abteilung Nachlässe und Sammlungen ein. Übernommen wurden sechs Umzugskartons gefüllt mit Stehordnern, welche gelochte und geklammerte Unterlagen beinhalteten. Die Akten wiesen nur minimale Schäden wie leichte Knicke, Stauchungen und Verstaubung auf. Nach Ordnung und Verzeichnung Ende des Jahres 2011 wurde das archivwürdige Material aus den Stehordnern herausgelöst, gereinigt, entmetallisiert, sowie archivgerecht umgebettet und mit den zugewiesenen Signaturen versehen. Der Schriftstellervorlass ist seit Januar 2012 im analogen Lesesaal des Historischen Archivs der Stadt Köln im Original einsehbar und unterliegt keinerlei Benutzungsbeschränkungen. Bei der Zitation ist auf die Form „HAStK, Best. 1825, Nr. [ ] zu achten. II. Ordnung und Verzeichnung Zunächst wurde der Bestand grob gesichtet und mit der Abgabeliste abgeglichen. Demnach wurde die vorhandene Aktenordnung bis auf einige Ausnahmen beibehalten und lediglich dort aufgehoben, wo es sich anbot eigenständige Kontexte zu erzeugen bzw. wo es eindeutig zu erkennen war, dass eine fehlerhafte Einsortierung seitens des Vorlassers vorlag. Dem Bärschen Prinzip folgend wurde jedem Stehordner und jeder extrahierten Einheit daraufhin eine vorläufige Nummer zugewiesen. Nach gründlicher Sichtung erfolgte dann eine umfassende inhaltliche Beschreibung zu jeder Akteneinheit. Daraus resultierend und in Anlehnung an die Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen wurde eine grundlegende sachthematische Einteilung der Bestandseinheiten in allgemeine und das Werk betreffende Unterlagen vorgenommen. Zudem wurde eine speziellere Untergliederung der Manuskripte und Materialsammlungen am Genre orientiert getroffen und die Einheiten entsprechend vorsortiert. Danach wurde eine Ordnung nach chronologischem Prinzip betrieben und der Reihenfolge nach endgültige, laufende Nummern beigeschrieben. Anschließend erfolgte die Datenbank-Verzeichnung in der Archivsoftware „ActaPro. Dabei wurden die zwei übergeordneten Klassifikationspunkte „Allgemeines, Korrespondenz und Kritiken sowie „Werke und Materialsammlungen erstellt und letzterer nochmals in „Romane, „Rundfunkbeiträge, „Drehbücher und „Sachtexte/Sachbücher unterteilt. Daraufhin wurden die Einheiten erfasst und analog zur Vorsortierung den jeweiligen Klassifikationspunkten zugeordnet, wobei das Titelfeld zumeist dem bestimmten Publikationstitel entspricht und der genaue Inhalt über Enthält- und Darin-Vermerke zu erschließen ist. Bei der Formulierung wurde bewusst nicht zwischen Manuskript und Typoskript im wörtlichen Sinn unterschieden, sondern jedwede Textentwürfe oder -Konzepte, egal ob hand- oder maschinenschriftlich, als Manuskripte bezeichnet. Abschließend wurden Bestandsübergreifend Sach-, Orts- und Personenindizierungen vorgenommen und auf der Metaebene die Bestandsinformationen ausgewiesen. Über eine EAD-konforme Schnittstelle sind die Datensätze des Bestands in das Archivportal von Nordrhein-Westfalen exportiert worden, womit eine Internetrecherche gewährleistet ist. Die Verzeichnung des Vorlasses von Peter Faecke geschah im Rahmen einer als Prüfungsleistung geforderten praktischen Erschließungsarbeit für das Masterstudium Archivwissenschaft an der Fachhochschule Potsdam im November und Dezember 2011 in den Verzeichnungsräumen des Restaurierungs- und Digitalisierungszentrums des Historischen Archivs der Stadt Köln durch die Bearbeiterin Nancy Nowik unter Anleitung von Dr. Gisela Fleckenstein, Sachgebietsleiterin von Abteilung 3 - Nachlässe und Sammlungen. III. Biografie Peter Faecke wurde am 3. Oktober 1940 in Grundwald in Schlesien geboren. Im Zuge der Vertreibung aus der Heimat, siedelte die Familie 1946 nach Hannoversch Münden in Niedersachsen um. 1961 bis 1965 studierte er Romanistik, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Berlin, Hamburg und Paris. Mitte der 1960er Jahre wählte er Köln als Arbeits- und Lebensmittelpunkt. 1965 wurde Faecke der bis dato jüngste Redakteur des Westdeutschen Rundfunks in Köln und blieb dem WDR bis 1990 als Redakteur in der Abteilung Kultur und Wissenschaft treu. Schwerpunktmäßig agierte er dabei als Berichterstatter über die Kultur der Dritten Welt. Er war maßgeblich am Auf- und Ausbau des literarischen Programms im Hörfunk überhaupt beteiligt. Von 1982 bis 1985 leitete er auch ein Medienentwicklungsprojekt der Deutschen Entwicklungshilfe in Peru, was dem Ausbau des dortigen staatlichen Rundfunksystems dienlich sein sollte, aber vorzeitig aufgrund eines sich verschärfenden Bürgerkrieges abgebrochen werden musste. Bereits während seines Studiums betätigte sich Peter Faecke auch als Romanautor und betreibt dies bis heute erfolgreich. Seit 1969 ist er Mitglied der Schriftstellervereinigung P.E.N.-Zentrum Deutschland und des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). 1971 wurde er sogar als Gastdozent für deutsche Literatur an die University of Texas/USA nach Austin berufen. Nach seiner Zeit beim WDR war er von 1991 bis 2003 als freier Journalist und Schriftsteller tätig, reiste zu Forschungszwecken für längere Zeiträume vor allem nach Lateinamerika und Afrika und trat als Reporter aus Krisengebieten in Aktion. Faecke bekam für sein literarisches Schaffen bisher u.a. 1965 den Niedersächsischen Förderpreis „Literatur für junge Künstler, 1966 den Förderpreis des Landes NRW, 1967 den Förderpreis der Stadt Köln, 1978 ein Stipendium der Villa Massimo in Rom und 1991 sowie 1994 Stipendien des Deutschen Literaturfonds e. V. Darmstadt verliehen. Um die Jahrtausendwende begann er im Rahmen des Verlags BoD Norderstedt selbst Bücher herauszugeben. Mit der Gründung seines Verlags „Edition Köln 2002/2003 etablierte sich Faecke dann als Verleger von deutscher und internationaler Belletristik, Kriminalliteratur und Sachbüchern. „Edition Köln bedient die Leser u.a. auch mit eBooks. IV. Bibliografie in Auswahl (teils unveröffentlicht) Die folgende Aufstellung soll einen Überblick über das ton-, schriftstellerische und redaktionelle Schaffen von Peter Faecke und damit die Vielfältigkeit seines medialen Wirkens vermitteln: a) Romane: 1963 Die Brandstifter (früher: „Die Muschel), zuerst erschienen im Walter-Verlag, Olten und Freiburg; 1965 Der rote Milan, zuerst erschienen im Walter-Verlag, Olten und Freiburg; 1970-1973 Postversand-Roman - 11 regelmäßige Lieferungen, mit Wolf Vostell, zuerst erschienen im Luchterhand-Verlag, Neuwied/Darmstadt/Berlin; 1982 Das unaufhaltsame Glück der Kowalskis. Vorgeschichte, zuerst erschienen im Claassen Verlag, Düsseldorf; 1988 Flug ins Leben, zuerst erschienen im Unionsverlag, Zürich; 1991 Der Mann mit den besonderen Eigenschaften, unveröffentlicht (das Manuskript wurde später vollständig verworfen; nach einem Neuanfang führte das zum Roman „Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande, in der Endfassung der zweite Band des Kowalski-Projektes); 1995 Als Elizabeth Arden neunzehn war, zuerst erschienen im Elster-Verlag, Baden-Baden und Zürich (überarbeitete Fassung erschien als „Landschaft mit Gärtner, erster Band der definitiven Kowalski-Tetralogie); Die Zwei Bücher von der Heimat: I Die verlorenen Jahre, und II Der Viehhändler, der Narr und der Schriftsteller, Veröffentlichung unklar (Vorläufer von „Ankunft eines Schüchternen im Himmel); 2000 Ankunft eines Schüchternen im Himmel, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln bei BoD, Norderstedt; 2003 Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande. Das Kowalski-Projekt II, Schelmenroman, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln (überarbeite Fassung von „Ankunft eines Schüchternen im Himmel); 2004 Die geheimen Videos des Herrn Vladimiro. Kriminalbilder. Das Kowalski-Projekt (dritter Band der Kowalski-Tetralogie), zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2007 Die Geschichte meiner schönen Mama. Das Kowalski-Projekt IV, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2007 Landschaft mit Gärtner. Das Kowalski-Projekt I, erschienen im Verlag Edition Köln, Köln (überarbeitete Fassung von „Als Elizabeth Arden neunzehn war); 2007 Der Kardinal, ganz in Rot und frisch gebügelt (Kommissar Kleefisch-Serie I), zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2008 Die Tango-Sängerin (Kommissar Kleefisch-Serie II), zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2010 Fragment Wer tötete Kiki Diamant? (Der dritte Fall für Kleefisch), ebook-Leseprobe veröffentlicht; b) Rundfunkbeiträge: 1965 Vorwort zur Lesung Der rote Milan (Produktion: DLF); 1966 Buchkritik zu Dieter Wellershofs „Ein schöner Tag (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1966 Kritik über Jacov Linds „Post Scriptum (Produktion: WDR, Literarisches Studio); 1966-1967 Kulturkommentare (Produktion: WDR); 1967 Erlebte Zeit - Die goldenen Jahre, aus der Sendereihe „Wissenschaft und Bildung (Produktion: WDR); 1967 Die Wiener Gruppe: Texte, Gemeinschaftsarbeiten und Chansons vorgestellt von Gerhard Rühm (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1968 Beitrag Kritisches Tagebuch (Produktion: WDR); 1969 Hörspiel lesen hören sehen (Produktion: WDR); 1969 Sendereihe Dokumente und Collagen (Produktion: WDR III. Programm, Hauptabteilung Hörspiel); 1970 Sendung Deutsche Wochenschau (Produktion: SWF/SDR); 1972 Hörspiel Köln, Hohe Straße (Produktion: WDR); 1972 Sendung Literatur und Wahlkampf: Berichte und Analysen zur Beteiligung von Autoren am Bundestagswahlkampf 1972 mit Jürgen Alberts (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1972 Lang-Gedicht Sätze für zwei und mehr, aus der Sendereihe Literarisches Studio (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1972 Moderationstext Deutsch in Texas - Berichte, Texte, Tonbänder zu einem Arbeitsaufenthalt in den USA (Produktion: WDR3); 1973 Hörspiel Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der Tagessschau mit Rainer Ostendorf und Hein Brühl - Versuch einer alternativen Tagesschau in Zusammenarbeit mit Schülern der Hauptschule Köln-Kalk (Produktion: WDR III. Programm, Hauptabteilung Hörspiel); 1973 Sendung Die Biographie der Dinge - das Handschuhfach mit Rainer Ostendorf, aus der Reihe Literarisches Studio (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1973-1974 Radio-Serie Die Fred Kowalski-Show (Produktion: WDR, Kulturelles Wort); 1976 Hörspiel 48 PS - Zur Biografie der Autos mit Rainer Ostendorf (Produktion: WDR); 1976 Sendung Kein Fressen für die Banken! - Die Bürgerinitiative Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg-Homberg (3), aus der Reihe „Bürger- und Arbeiterinitiativen in Nordrhein-Westfalen (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft, als Hörbuch erschienen im Studio für Strategische Kommunikation, Reithofen [1980]); 1977 Sendung Mit Prozessen überziehen... - Peter Faecke über Verfahren gegen die Bürgerinitiative Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg-Homberg 2. Teil (9), aus der Reihe „Autoren als Gerichtsreporter (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft); [1977-1979] Langzeit-Reihe Landprojekt (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft, als Redakteur); [1978] Das Gummersbacher Testament - Zur Geschichte des Niedergangs der oberbergischen Textilindustrie. Materialien, Erinnerungen, Gespräche mit Gerd Haag; 1979 Reportage von Klaus Wildenhahn und Gerd Haag Da wo die Kamine qualmen, da musst du später hin (1), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage von Gerd Haag und Heiner Taubert Jede Kuh, die ich mir mehr in den Stall stelle, muss ein anderer Landwirt abschaffen (2), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage Komm her, was brauchst Du die Gewerkschaft, ein Bier kriegst Du von mir (6), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage von Friedhelm Melder Komm schon mal zum Wochenende - Die Bedeutung der Region als Naherholungsgebiet am Beispiel des Biggesees (8), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Reportage von Dirk Gerhard Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen (10), aus der Reihe „Leben und Arbeiten in Südwestfalen - zehn Annäherungen an die Provinz; 1979 Resolut, mit Kopftuch, Korb, roten Backen, und etwas dumm im Kopf? - Frauen auf dem Land. Vorurteile - Urteile, erarbeitet mit Landfrauen aus dem Kreis Olpe/Sauerland in Begegnung mit Frauen aus Köln und Gummersbach, Aufnahme und Zusammenstellung von Mechthild Buschmann und Peter Faecke; 1981 Patria o Muerte - Eine westdeutsche Journalistengruppe in Kuba (Produktion: RB/WDR/SFB); 1981 Sendung Guantanamera; 1981 Wir sagen das so offen, die Bourgeoisie nicht ...- Radiosender in Kuba bzw. Radio Reloj: Das Radio mit der Uhr; 1983 Sendereihe Leben und Arbeiten in Dortmund - neun Annäherungen ans Ruhrgebiet mit Lothar Romain (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft); 1985 Reportage Lima die Schreckliche - Bericht von einem Arbeitsaufenthalt in Peru (Produktion: WDR/RB/SFB); 1985 Reportage Lima die Schreckliche - II Bericht über einen kleinen Mann mit Hut; 1985 Reportage Lima die Schreckliche - III Bericht über Präsidenten; 1985 Vom Überfließen der Anden; 1985 Der lange Marsch der Bergarbeiter - Selbstzeugnis einer peruanischen Bergarbeiterfrau (Produktion: WDR, Kultur und Wissenschaft); 1986 Lebend habt ihr sie uns genommen ... - Das Teatro Vivo aus Guatemala. Berichte über und aus Mittelamerika anlässlich einer Theateraufführung (Produktion: RB); 1987 Reportage Das Kreuz des Südens (Produktion: RB/SFB/SWF); 1987 Sendung Zurück an den Rio de la Plata - Zur Lage exilierter Rückkehrer nach Lateinamerika mit Hein Bruehl; 1988 Bericht Nicht ich bin der Fremde, die Fremden sind die anderen - Porträt des Liedermachers Daniel Viglietti aus Uruguay (Produktion: WDR3/RB); 1989 Reportage Chapinlandia - Ein Reisebericht aus Mittelamerika (Produktion: WDR1, Kultur und Wissenschaft); 1993 Sendung Genosse Führer - Bagdad, zwei Jahre nach der ’Operation Wüstensturm’: Überwachte Beobachtungen im Irak (Produktion: SFB); 1994 Reportage Willkommen, bei meinen Augen! - Reise durch die autonome Region Kurdistan (Nordirak) (Produktion: SFB/WDR/SWF); 1995 Dokumentation Versteinerte Wälder, trockenes Wasser - Reise durch die Republik Namibia (Südwestafrika) im 5. Jahr der Unabhängigkeit (Produktion: SFB3); 1996 Bericht Der Elefantenbulle und die Schriftsteller - Anmerkungen zum Kakaoland in Namibia, dem sterbenden Stamm der Himba und dem deutschstämmigen Romancier Giselher W. Hoffmann unter Berücksichtigung meiner eigenen Befangenheit als Autor (Produktion: WDR/SFB); 2000 Sendung Wenn bei uns ein Greis stirbt, dann verbrennt eine ganze Bibliothek, aus der Reihe Forum Literatur, u.a. Folge Amadou Hampaté Ba, der Erzähler und kultureller Archivar der Sahelländer (Produktion: WDR); 2001 Hörspiel Die geheimen Videos des Herrn Vladimiro (Produktion: WDR); o. D. Funkerzählung Ein Fisch zuviel; c) Drehbücher: 1994 Dokumentarfilm-Drehbuch Fritz lebt. Geheimtäter und Viehlosoph (Produktion: Tiger TV GmbH, Regie: Elke Baur); 1994 Spielfilm-Drehbuch Eine Liebe zum Land (Arbeitstitel); d) Sachtexte: 1964 Krebs und Katze; 1967 Essay clatch as clatch can; 1971 Text Zum Beispiel Köln: Hohe Straße; 1972 Textauszug aus Als Elizabeth Arden neunzehn war, in: „Akzente; Essay Köln: Bahnhofsvorplatz; Artikel Arbeiterpathos und literarische Sonntagsmalerei; 1973 Gefahr ging eigentlich nur von Linksaußen Volkert aus unter dem Arbeitstitel: Über die Kanzlerwahl ’72 in der BRD; 1974 Aufsatz Hohe Straße, in: „Notizbuch - Neun Autoren, Wohnsitz Köln, Kiepenheuer & Witsch; 1977 Sachbuch Gemeinsam gegen den Abriss. Ein Lesebuch aus Arbeitersiedlungen und ihren Initiativen, mit Gerd Haag und Rolf Stefaniak, zuerst erschienen im Peter Hammer-Verlag, Wuppertal; 1977 Zeitschrift „Alternative 4/5 1977 - Thema: Arbeiter-Radiobewegung und Freie Radios in Italien, (als Hg. zusammen mit Gerd Haag), Köln; 1981 Artikel Radio auf Kuba, in: „Medium Nr. 10, 11. Jg.; 1981 Tonkassette mit Begleitbuch Industrie auf dem Lande - Alltag in der Provinz, mit Gerd Haag zum Projekt „Lokale Geschichtsschreibung in NRW; 1983 Sachbuch Über die allmähliche Entfernung aus dem Lande. Die Jahre 1968-1982 (als Hg.), zuerst erschienen im Claassen-Verlag, Düsseldorf; 1984 Artikel Genosse Führer - Bagdad, zwei Jahre nach der ’Operation Wüstensturm’: Überwachte Beobachtungen im Irak, erschien später in: „Das Kreuz des Südens; 1994 Artikel Willkommen, bei meinen Augen! - Reise durch die autonome Region Kurdistan (Nordirak), erschien später in: „Das Kreuz des Südens; 1995 Artikel Versteinerte Wälder, trockenes Wasser - Reise durch die Republik Namibia (Südwestafrika) im 5. Jahr der Unabhängigkeit, erschien später in: „Das Kreuz des Südens; 2001 Buch Das Kreuz des Südens. Reportagen aus Namibia, Mali, Irak, Nordirak, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln bei BoD Norderstedt; 2002 Reportage Vom Überfließen der Anden: Reportagen aus Peru, erschienen im Verlag Edition Köln bei BoD, Norderstedt; 2004 Buch Lima die Schöne - Lima die Schreckliche. Reportagen aus Peru, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; 2005 Buch Wenn bei und ein Greis stirbt, : Reportagen. Auf Reisen - Mali, Namibia, zuerst erschienen im Verlag Edition Köln, Köln; V. Links Jörg Hucklenbroich/Reinhold Viehoff (Hg.): Schriftsteller und Rundfunk, in: Jahrbuch Medien und Geschichte, UVK Konstanz 2002; www.peterfaecke.de [Verlag Edition Köln]; de.wikipedia.org/wiki/Peter_Faecke [Wikipedia]; www.imdb.de/name/nm1733298/ [The Internet Movie Database]; www.archive.nrw.de [Archivportal NRW]; www.historischesarchivkoeln.de [Digitaler Lesesaal des HAStK] VI. Abkürzungsverzeichnis ARD Arbeitsgemeinschaft der öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten AZ Aktenzeichen betr. betreffend BHF Berliner Handels- und Frankfurter Bank BoD Books on Demand Norderstedt (Verlagsmarke) BoD Book on Demand (im Allgemeinen) BRD Bundesrepublik Deutschland bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise d.h. dass heißt dergl. dergleichen DLF Deutschlandfunk EAD Encoded Archival Description engl. Englisch e.V. eingetragener Verein FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung FR Frankfurter Rundschau FRED Federazione Radio Emittenti Democratiche, Rom HAStK Historisches Archiv der Stadt Köln Hg. Herausgeber hg. v. herausgegeben von Hj. Halbjahr HR Hessischer Rundfunk KPD Kommunistische Partei Deutschlands ILA Informationsstelle Lateinamerika Jg. Jahrgang NDR Norddeutscher Rundfunk Nr. Nummer NRW Nordrhein-Westfalen NSDAP Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei o. D. ohne Datierung P.E.N. Poets, Essayists, Novelists PoD Print on Demand RB Radio Bremen RDZ Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des HAStK RIAS Rundfunk im amerikanischen Sektor in Berlin SDR Süddeutscher Rundfunk SFB Sender Freies Berlin SSW Siemens-Schuckertwerke SWF Südwestrundfunk u.a. unter anderem/unter anderen USA Vereinigte Staaten von Amerika (United States) VS Verband deutscher Schriftsteller WDR Westdeutscher Rundfunk