übriges Asien

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            Postverkehr mit Asien, Afrika und Australien
            BayHStA, Generaldirektion der Posten und Telegraphen 609 · Akt(e) · 1890-1894
            Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
            • Enthält auch: Kartenschlüsse Darin: Kartenschlüsse: 2 Holzschilder mit Stempelschrift: "München-Kufstein pour Singapur, voie de Naples par Paquetbot Allemand"; Holzschild mit über der Schnur befestigtem Lacksiegel: "Bureau francais des Shanghai pour Bureau, ambulant des Kufstein a Munich (via Brindisi)", Kartonanhänger: "Dépêche clos des Lagence des Postes a Jaluit (Marshall-Inseln) pour Allemagne" 1890-1894, Generaldirektion der Posten und Telegraphen 2.9.2.3.2.1 GDion Posten und Telegraphen 1: Postwesen description: Enthält auch: Kartenschlüsse Darin: Kartenschlüsse: 2 Holzschilder mit Stempelschrift: "München-Kufstein pour Singapur, voie de Naples par Paquetbot Allemand"; Holzschild mit über der Schnur befestigtem Lacksiegel: "Bureau francais des Shanghai pour Bureau, ambulant des Kufstein a Munich (via Brindisi)", Kartonanhänger: "Dépêche clos des Lagence des Postes a Jaluit (Marshall-Inseln) pour Allemagne"
            BayHStA, Generaldirektion der Posten und Telegraphen 613 · Akt(e) · 1886-1891
            Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
            • description: Enthält: 4 Unterakten:- Postpaketverkehr mit überseeischen Ländern (1886-1890)- Kartenschlüsse aus Australien für italienische Rechnungen(1886-1891)- Briefpostverkehr mit Deutsch-Neu-Guinea (1887-1889)- Unregelmäßigkeiten im Postverkehr mit Suez, Bombay und Aden etc. (1886-1889) 1886-1891, Generaldirektion der Posten und Telegraphen 2.9.2.3.2.1 GDion Posten und Telegraphen 1: Postwesen Enthält: 4 Unterakten:- Postpaketverkehr mit überseeischen Ländern (1886-1890)- Kartenschlüsse aus Australien für italienische Rechnungen(1886-1891)- Briefpostverkehr mit Deutsch-Neu-Guinea (1887-1889)- Unregelmäßigkeiten im Postverkehr mit Suez, Bombay und Aden etc. (1886-1889)
            BArch, N 2345/67 · Akt(e) · März 1895 - Dez. 1896
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Aufstand in der spanischen Kolonie Kuba Spanien (Revolution auf den Philippinen) Großbritannien (Ägypten, Transvaal) Portugal (Indien, Ost- und Westafrika, Kap Verde) Konflikt zwischen Großbritannien und Portugal um Delagobai Dänemark (Westindien) Niederlande (Timor)

            BArch, N 2345/68 · Akt(e) · Jan. 1897 - Feb. 1898
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Aufstand in der spanischen Kolonie Kuba Revolution in der spanischen Kolonie der Philippinen Großbritannien (Ägypten, Somalia) Portugal (Indien) Konflikt zwischen Großbritannien und Portugal um Delagobai Dänemark (Westindien, Dänische Antillen) Italien (Eritrea) Niederlande (Java) Belgien (Kongo)

            BArch, N 255/9 · Akt(e) · 1898
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Adm. Alex Buller; Dr. Knappe beim Konsulat in Canton; Dr. Lenz beim Vizekonsulat in Tschifu; Graf Koenigsmarck bei der Gesandtschaft in Tokio; Adm. Gustav Frhr. v. Senden-Bibran; Gesandter Frhr. v. Heyking; VAdm. Guido Karcher; Konsul Ivo Streich; VAdm. Ernst v. Reiche; Butterweeck beim Konsulat in Nagasaki; F. C. Rieloff beim Konsulat Hongkong; C. C. P. Fitzgerald; Ida v. Falkenhayn; Adm. Felix v. Bendemann

            Diederichs, Otto von
            11 / 330 · Teil · 5. August 1920
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] Punkt 4) Pastor Felix Paulsen, der eigentlich für Ost-Afrika ausgebildet wurde, stellt sich für die China-Mission zur Verfügung (nachdem auf der Leipziger Konferenz klar wurde, dass Ostafrika wahrscheinlich nicht mehr für die Breklumer offen sein wird). Bis Jahresende will ihm der Vorstand Auskunft geben, in welchem Gebiet (Afrika oder China) er eingesetzt wird.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            11 / 328 · Teil · 30. September 1919
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] Punkt 11b) Wenn es möglich ist, in Afrika wieder anzufangen - man sagt, es soll in zwei Jahren soweit sein - fangen wir dort an. c) Wenn es uns in Indien und Afrika mit direkter Mission anzufangen möglich ist, sehen wir wegen der gegenwärtigen Valuta, bis zu deren Besserung, von einem neuen Missionsfelde ab.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            6 / 277 · Teil · 3. Dezember 1913
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] 2) Die Nationalspende von 104447 Mark soll gänzlich für die Afrikamission verwendet werden.; III Afrika 1) Das Kigoma-Haus ist in nur vier Monaten von Andersen und Jessen fertiggestellt worden. 2) Bruder Bock hat in Makamba ein vorläufiges Haus errichtet, das zunächst für ihn und seine Frau gedacht war. Da das Klima dort aber so gefährlich ist, ergeht der Auftrag an Bock, nicht nach Makamba zu ziehen, sondern in Kassulo zu bleiben. 3) Die Brüder sollen einen Platz für den Bau einer dritten Station auswählen. 4) Dem Weiteren Vorstand wird unter Befürwortung vorgeschlagen, dass die Afrikamissionare in die Pensions- und Witwenkasse eintreten sollen. 5) Das Rechnungswesen in Afrika betreffend sind in Zukunft Stationsgelder und Gehälter getrennt voneinander in Jahresanträgen und Kostenanschlägen in der aus Indien bekannten Weise einzureichen. 6) Sämtliche Anträge sind (bis auf Ausnahmefälle) von allen drei Missionaren zu unterschreiben und mit Meinungen und Gründen zu versehen. 7) Ab Januar 1914 werden Quartalsberichte erbeten, für deren Übersendung Bruder Jessen, Kigoma, zuständig ist. Auf den Quartalsberichten haben alle drei Brüder zu unterschreiben und Meinungsäußerungen hinzuzufügen. 8) Die Entscheidung, welche Zöglinge für Afrika in Aussicht zu nehmen sind, wird noch hinausgeschoben.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            6 / 276 · Teil · 4. November 1913
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] 2) Die Abordnungsfeier von zehn Indien- und Afrikageschwistern hat 162, 54 Mark gebracht.; III Afrika 1) Sie 10000 Mark aus Röm werden auf Wunsch des Kirchenvorstandes für Pastor Jessens Station [Kigoma] verwendet. 2) Bruders Bocks erneutes Fieber hat Besorgnis wachgerufen, ob die Station Makamba an einer guten Stelle errichtet worden ist. Die Lage soll geprüft werden, dann soll Bruder Andersen mit dem Bau einer neuen Station an einer anderen Stelle beginnen. 3) Die Afrikabräute sollen, was Überlandreise, Kisten und Fracht anlangt, genauso behandelt werden wie die indischen. Das heißt, für die Landreise sollen sie 300 Mark bekommen, Kisten und Fracht mit ihrer Aussteuer müssen sie auf eigene Kosten transportieren lassen.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            6 / 261 · Teil · 19. Dezember 1911
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] 5) Die Pläne für Ostafrika werden zurückgestellt, bis Pastor Bracker die dortigen Verhältnisse kennengelernt hat. 6) Der Vorstand bittet Pastor Bracker, von seiner Indienreise heimzukehren, und nicht nach Afrika weiterzureisen.7) Die Anfrage der Basler Mission, ob die Breklumer nicht vielleicht in Kamerun aktiv werden wollen, wird abschlägig beantwortet, weil die Breklumer Pläne mit Ostafrika bereits zu weit fortgeschritten sind. 8) Der Zuschuss an den Ausschuss der Continental Mission wird von 20 auf 40 Mark erhöht. 9) Wenn irgend möglich, sollen im Laufe des nächsten Rechnungsjahres 5000 Mark für die Ost-Afrikamission bereitgestellt werden.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            Rabaul
            EZA 5/2968 · Akt(e) · 06.1912 - 11.1912
            Teil von Evangelisches Zentralarchiv
            Kirchliches Außenamt und Vorgängereinrichtungen
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Radowitz, J. M. v., d. J. · Bestand
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Das vorliegende Findbuch stellt eine nur leicht veränderte und gegebenenfalls korrigierte Abschrift der im Jahr 1957 durch Dr. Renate Endler angefertigten Verzeichnung (einschließlich Vorbemerkung) dar. Der Nachlass des Gesandten Joseph Maria von Radowitz gelangte durch zwei Akzessionen (acc. 112/1933 und 339/1936) an das Preußische Geheime Staatsarchiv. Er durfte laut Depositalvertrag nicht geordnet und verzeichnet werden. Deshalb lässt sich nicht genau feststellen, welche Verluste durch die kriegsbedingte Aus- und Umlagerungen eingetreten sind. Sicher lassen sich Lücken bei den Tagebüchern und bei den persönlichen Aufzeichnungen feststellen. Der Bestand, dessen Signaturen völlig neu gegeben wurden, ist wie folgt gegliedert: An den Anfang wurden die Tagebücher und die persönlichen Aufzeichnungen von Radowitz gestellt. Die Tagebücher setzen mit dem Jahr 1853 ein und sind mit Unterbrechungen bis zum Jahr 1909 vorhanden. Von den Memoiren sind zwei Exemplare vorhanden. Das eine ist das Konzept von der Hand Radowitz, das andere eine nochmals durchgesehene Reinschrift von fremder Hand. Als nächstes folgt die Korrespondenz, unterteilt in den Briefwechsel mit der Familie, den alphabethisch und den chronologisch geordneten Briefwechsel. Die in großer Anzahl vorhandenen Zeitungen und Zeitungsausschnitte wurden ebenfalls chronologisch geordnet. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Zeitungsstimmen zur Algeciras-Konferenz, die von Januar bis April 1906 tagte. Bei Recherchen ist eventuell auch der hier verwahrte Nachlass des Vaters Joseph Maria von Radowitz (der Ältere) heranzuziehen. Der Nachlass wurde von Hajo Holborn zur Herausgabe der "Aufzeichnungen und Erinnerungen aus dem Leben des Botschafters Joseph Maria von Radowitz", 1925, benutzt. Im Zuge der jetzigen Datenbankeingabe durch Fr. Pistiolis wurden die Registereinträge für den chronologisch geordneten Briefwechsel (B III Nr. 1-10) und die Zeitungsbände (C Nr. 1 Bd. 1-3 und C Nr. 2 Bd. 1-3) als Enthält-Vermerke bei den entsprechenden Archivalieneinheiten übernommen. Der Karton 44 enthält ferner noch Ungeordnetes. Laufzeit: 1839 - 1912 und ohne Datum Umfang: 2,2 lfm Zu bestellen: VI. HA, Nl Joseph Maria von Radowitz (d. J.), Nr. .... Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Joseph Maria von Radowitz (d. J.) (Dep.), Nr. .... Berlin, November 2013 (Archivoberinspektorin Sylvia Rose) Lebensdaten: Joseph Maria von Radowitz wurde am 19.5.1839 in Frankfurt/Main geboren, wo sein Vater als preußischer Militärbevollmächtigter beim Deutschen Bund tätig war. Seine Mutter, Maria von Radowitz, war eine geborene Gräfin von Voß. Radowitz besuchte die Gymnasien in Berlin und Erfurt, wo die Familie nach dem Ausscheiden des Vaters aus dem Dienst ihren endgültigen Wohnsitz nahm. Nach dem Studium an den Universitäten Berlin und Bonn und nach Ableistung seiner Militärzeit wurde Radowitz am 25.4.1860 Auskultator beim Kammergericht. Er fand zunächst eine Anstellung beim Stadtgericht in Berlin in der Abteilung für Untersuchungssachen und später beim Kreisgericht in Erfurt. Im Jahr 1861 trat Radowitz, unterstützt vom Minister des Äußeren, Freiherrn von Schleinitz, und anderen Freunden der Familie, in die diplomatische Laufbahn ein. Er wurde Attaché der preußischen Gesandtschaft in Konstantinopel. Im Jahre 1862, zurückgekehrt nach Berlin, legte Radowitz das Legationssekretär-Examen ab. Nachdem im Jahr 1859 eine unter Leitung des Grafen Eulenburg stehende Mission mit China, Japan und Siam Verträge abgeschlossen hatte, sollte nun, 1862, ein preußisches Generalkonsulat in China eingerichtet werden. Radowitz stellte den Antrag, als Legationssekretär bei diesem Konsulat angestellt zu werden und wurde, da die anderen Bewerber für den Posten eines Legationssekretärs die Sendung nach China ablehnten, aufgenommen. Er versah seinen Dienst in Schanghai bis zum November 1864. Im Mai 1865 erhielt Radowitz den Posten des 2. Legationssekretärs in Paris, den er, mit einer Unterbrechung durch die Teilnahme am Krieg 1866, bis zum Jahr 1867 einnahm. Die nächsten Stationen der Tätigkeit von Radowitz waren München und Bukarest, wo er als Generalkonsul wirkte. In München fand seine Trauung mit Nadine von Ozerow, der Tochter des russischen Gesandten in Bayern, statt (1868). Vom Jahr 1872 bis 1880 war Radowitz im Auswärtigen Amt beschäftigt, dazwischen lag die Ernennung zum Gesandten in Athen (25.6.1874), die Mission nach Petersburg (1875), der Berliner Kongress (1878) und die Mission nach Paris (1880). Nach dem Aufenthalt in Athen erhielt Radowitz im Jahr 1882 den Posten als Botschafter des Deutschen Reiches in Konstantinopel (bis 1892) und darauf den Posten in Madrid, wo er bis zum Jahr 1908, bis zu seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst, blieb. Im Jahr 1906 nahm er zusammen mit dem Grafen von Tattenbach als deutscher Vertreter an der Algeciras-Konferenz teil, die von Januar bis April 1906 tagte. Joseph Maria von Radowitz verstarb am 16.1.1912 in Berlin. Literatur: " H. Holborn (Hrsg.), Aufzeichnungen und Erinnerungen aus dem Leben des Botschafters Joseph Maria von Radowitz. 2 Bde, Stuttgart, Berlin und Leipzig 1925 " H. Philippi, Die Botschafter der europäischen Mächte am Berliner Hofe 1871-1914. In: Vorträge und Studien zur preußisch-deutschen Geschichte ... Hrsg. von O. Hauser. Köln und Wien 1983, S. 159-250 (Neue Forschungen zur Brandenburg-Preußischen Geschichte, Bd. 2) " D. M. Krethlow-Benziger, Glanz und Elend der Diplomatie. Kontinuität und Wandel im Alltag des deutschen Diplomaten auf seinen Auslandsposten im Spiegel der Memoiren 1871-1914. Bern, Berlin u. a. 2001, S. 554-555 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, Bd. 899) " J. C. Struckmann unter Mitarbeit von E. Henning, Preußische Diplomaten im 19. Jahrhundert. Biographien und Stellenbesetzungen der Auslandsposten 1815-1870. Berlin 2003, S. 193 u. ö. " H. Spenkuch, Radowitz, Joseph Maria. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003 " R. F. Schmidt, Otto von Bismarck (1815-1898). Realpolitik und Revolution. Eine Biographie. Stuttgart 2004, S. 203, S. 205 Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1839 - 1912 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.