Asien und Ozeanien

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            Bundesarchiv, BArch N 255/8 · Akt(e) · 1875-1898
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)
            • Enthält: Adm. Gustav Frhr. v. Senden-Bibrau; Gesandter Frhr. v. Heyking; VAdm. Paul Hoffmann; VAdm. Ernst v. Reiche; Dr. Lenz beim Vizekonsulat in Tschifu; Großadm. Hans v. Koester; VAdm. Guido Karcher; Großadm. Alfred v. Tirpitz description: Enthält: Adm. Gustav Frhr. v. Senden-Bibrau; Gesandter Frhr. v. Heyking; VAdm. Paul Hoffmann; VAdm. Ernst v. Reiche; Dr. Lenz beim Vizekonsulat in Tschifu; Großadm. Hans v. Koester; VAdm. Guido Karcher; Großadm. Alfred v. Tirpitz 1875-1898, Bundesarchiv, BArch N 255 Diederichs, Otto von (Admiral)
            BArch, N 255/9 · Akt(e) · 1898
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Adm. Alex Buller; Dr. Knappe beim Konsulat in Canton; Dr. Lenz beim Vizekonsulat in Tschifu; Graf Koenigsmarck bei der Gesandtschaft in Tokio; Adm. Gustav Frhr. v. Senden-Bibran; Gesandter Frhr. v. Heyking; VAdm. Guido Karcher; Konsul Ivo Streich; VAdm. Ernst v. Reiche; Butterweeck beim Konsulat in Nagasaki; F. C. Rieloff beim Konsulat Hongkong; C. C. P. Fitzgerald; Ida v. Falkenhayn; Adm. Felix v. Bendemann

            Diederichs, Otto von
            11 / 330 · Teil · 5. August 1920
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] Punkt 4) Pastor Felix Paulsen, der eigentlich für Ost-Afrika ausgebildet wurde, stellt sich für die China-Mission zur Verfügung (nachdem auf der Leipziger Konferenz klar wurde, dass Ostafrika wahrscheinlich nicht mehr für die Breklumer offen sein wird). Bis Jahresende will ihm der Vorstand Auskunft geben, in welchem Gebiet (Afrika oder China) er eingesetzt wird.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            11 / 328 · Teil · 30. September 1919
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] Punkt 11b) Wenn es möglich ist, in Afrika wieder anzufangen - man sagt, es soll in zwei Jahren soweit sein - fangen wir dort an. c) Wenn es uns in Indien und Afrika mit direkter Mission anzufangen möglich ist, sehen wir wegen der gegenwärtigen Valuta, bis zu deren Besserung, von einem neuen Missionsfelde ab.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            6 / 277 · Teil · 3. Dezember 1913
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] 2) Die Nationalspende von 104447 Mark soll gänzlich für die Afrikamission verwendet werden.; III Afrika 1) Das Kigoma-Haus ist in nur vier Monaten von Andersen und Jessen fertiggestellt worden. 2) Bruder Bock hat in Makamba ein vorläufiges Haus errichtet, das zunächst für ihn und seine Frau gedacht war. Da das Klima dort aber so gefährlich ist, ergeht der Auftrag an Bock, nicht nach Makamba zu ziehen, sondern in Kassulo zu bleiben. 3) Die Brüder sollen einen Platz für den Bau einer dritten Station auswählen. 4) Dem Weiteren Vorstand wird unter Befürwortung vorgeschlagen, dass die Afrikamissionare in die Pensions- und Witwenkasse eintreten sollen. 5) Das Rechnungswesen in Afrika betreffend sind in Zukunft Stationsgelder und Gehälter getrennt voneinander in Jahresanträgen und Kostenanschlägen in der aus Indien bekannten Weise einzureichen. 6) Sämtliche Anträge sind (bis auf Ausnahmefälle) von allen drei Missionaren zu unterschreiben und mit Meinungen und Gründen zu versehen. 7) Ab Januar 1914 werden Quartalsberichte erbeten, für deren Übersendung Bruder Jessen, Kigoma, zuständig ist. Auf den Quartalsberichten haben alle drei Brüder zu unterschreiben und Meinungsäußerungen hinzuzufügen. 8) Die Entscheidung, welche Zöglinge für Afrika in Aussicht zu nehmen sind, wird noch hinausgeschoben.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            6 / 276 · Teil · 4. November 1913
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] 2) Die Abordnungsfeier von zehn Indien- und Afrikageschwistern hat 162, 54 Mark gebracht.; III Afrika 1) Sie 10000 Mark aus Röm werden auf Wunsch des Kirchenvorstandes für Pastor Jessens Station [Kigoma] verwendet. 2) Bruders Bocks erneutes Fieber hat Besorgnis wachgerufen, ob die Station Makamba an einer guten Stelle errichtet worden ist. Die Lage soll geprüft werden, dann soll Bruder Andersen mit dem Bau einer neuen Station an einer anderen Stelle beginnen. 3) Die Afrikabräute sollen, was Überlandreise, Kisten und Fracht anlangt, genauso behandelt werden wie die indischen. Das heißt, für die Landreise sollen sie 300 Mark bekommen, Kisten und Fracht mit ihrer Aussteuer müssen sie auf eigene Kosten transportieren lassen.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            6 / 261 · Teil · 19. Dezember 1911
            Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

            [Protokolle] 5) Die Pläne für Ostafrika werden zurückgestellt, bis Pastor Bracker die dortigen Verhältnisse kennengelernt hat. 6) Der Vorstand bittet Pastor Bracker, von seiner Indienreise heimzukehren, und nicht nach Afrika weiterzureisen.7) Die Anfrage der Basler Mission, ob die Breklumer nicht vielleicht in Kamerun aktiv werden wollen, wird abschlägig beantwortet, weil die Breklumer Pläne mit Ostafrika bereits zu weit fortgeschritten sind. 8) Der Zuschuss an den Ausschuss der Continental Mission wird von 20 auf 40 Mark erhöht. 9) Wenn irgend möglich, sollen im Laufe des nächsten Rechnungsjahres 5000 Mark für die Ost-Afrikamission bereitgestellt werden.

            Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
            Rabaul
            EZA 5/2968 · Akt(e) · 06.1912 - 11.1912
            Teil von Evangelisches Zentralarchiv
            Kirchliches Außenamt und Vorgängereinrichtungen
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Radowitz, J. M. v., d. J. · Bestand
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Das vorliegende Findbuch stellt eine nur leicht veränderte und gegebenenfalls korrigierte Abschrift der im Jahr 1957 durch Dr. Renate Endler angefertigten Verzeichnung (einschließlich Vorbemerkung) dar. Der Nachlass des Gesandten Joseph Maria von Radowitz gelangte durch zwei Akzessionen (acc. 112/1933 und 339/1936) an das Preußische Geheime Staatsarchiv. Er durfte laut Depositalvertrag nicht geordnet und verzeichnet werden. Deshalb lässt sich nicht genau feststellen, welche Verluste durch die kriegsbedingte Aus- und Umlagerungen eingetreten sind. Sicher lassen sich Lücken bei den Tagebüchern und bei den persönlichen Aufzeichnungen feststellen. Der Bestand, dessen Signaturen völlig neu gegeben wurden, ist wie folgt gegliedert: An den Anfang wurden die Tagebücher und die persönlichen Aufzeichnungen von Radowitz gestellt. Die Tagebücher setzen mit dem Jahr 1853 ein und sind mit Unterbrechungen bis zum Jahr 1909 vorhanden. Von den Memoiren sind zwei Exemplare vorhanden. Das eine ist das Konzept von der Hand Radowitz, das andere eine nochmals durchgesehene Reinschrift von fremder Hand. Als nächstes folgt die Korrespondenz, unterteilt in den Briefwechsel mit der Familie, den alphabethisch und den chronologisch geordneten Briefwechsel. Die in großer Anzahl vorhandenen Zeitungen und Zeitungsausschnitte wurden ebenfalls chronologisch geordnet. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Zeitungsstimmen zur Algeciras-Konferenz, die von Januar bis April 1906 tagte. Bei Recherchen ist eventuell auch der hier verwahrte Nachlass des Vaters Joseph Maria von Radowitz (der Ältere) heranzuziehen. Der Nachlass wurde von Hajo Holborn zur Herausgabe der "Aufzeichnungen und Erinnerungen aus dem Leben des Botschafters Joseph Maria von Radowitz", 1925, benutzt. Im Zuge der jetzigen Datenbankeingabe durch Fr. Pistiolis wurden die Registereinträge für den chronologisch geordneten Briefwechsel (B III Nr. 1-10) und die Zeitungsbände (C Nr. 1 Bd. 1-3 und C Nr. 2 Bd. 1-3) als Enthält-Vermerke bei den entsprechenden Archivalieneinheiten übernommen. Der Karton 44 enthält ferner noch Ungeordnetes. Laufzeit: 1839 - 1912 und ohne Datum Umfang: 2,2 lfm Zu bestellen: VI. HA, Nl Joseph Maria von Radowitz (d. J.), Nr. .... Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Joseph Maria von Radowitz (d. J.) (Dep.), Nr. .... Berlin, November 2013 (Archivoberinspektorin Sylvia Rose) Lebensdaten: Joseph Maria von Radowitz wurde am 19.5.1839 in Frankfurt/Main geboren, wo sein Vater als preußischer Militärbevollmächtigter beim Deutschen Bund tätig war. Seine Mutter, Maria von Radowitz, war eine geborene Gräfin von Voß. Radowitz besuchte die Gymnasien in Berlin und Erfurt, wo die Familie nach dem Ausscheiden des Vaters aus dem Dienst ihren endgültigen Wohnsitz nahm. Nach dem Studium an den Universitäten Berlin und Bonn und nach Ableistung seiner Militärzeit wurde Radowitz am 25.4.1860 Auskultator beim Kammergericht. Er fand zunächst eine Anstellung beim Stadtgericht in Berlin in der Abteilung für Untersuchungssachen und später beim Kreisgericht in Erfurt. Im Jahr 1861 trat Radowitz, unterstützt vom Minister des Äußeren, Freiherrn von Schleinitz, und anderen Freunden der Familie, in die diplomatische Laufbahn ein. Er wurde Attaché der preußischen Gesandtschaft in Konstantinopel. Im Jahre 1862, zurückgekehrt nach Berlin, legte Radowitz das Legationssekretär-Examen ab. Nachdem im Jahr 1859 eine unter Leitung des Grafen Eulenburg stehende Mission mit China, Japan und Siam Verträge abgeschlossen hatte, sollte nun, 1862, ein preußisches Generalkonsulat in China eingerichtet werden. Radowitz stellte den Antrag, als Legationssekretär bei diesem Konsulat angestellt zu werden und wurde, da die anderen Bewerber für den Posten eines Legationssekretärs die Sendung nach China ablehnten, aufgenommen. Er versah seinen Dienst in Schanghai bis zum November 1864. Im Mai 1865 erhielt Radowitz den Posten des 2. Legationssekretärs in Paris, den er, mit einer Unterbrechung durch die Teilnahme am Krieg 1866, bis zum Jahr 1867 einnahm. Die nächsten Stationen der Tätigkeit von Radowitz waren München und Bukarest, wo er als Generalkonsul wirkte. In München fand seine Trauung mit Nadine von Ozerow, der Tochter des russischen Gesandten in Bayern, statt (1868). Vom Jahr 1872 bis 1880 war Radowitz im Auswärtigen Amt beschäftigt, dazwischen lag die Ernennung zum Gesandten in Athen (25.6.1874), die Mission nach Petersburg (1875), der Berliner Kongress (1878) und die Mission nach Paris (1880). Nach dem Aufenthalt in Athen erhielt Radowitz im Jahr 1882 den Posten als Botschafter des Deutschen Reiches in Konstantinopel (bis 1892) und darauf den Posten in Madrid, wo er bis zum Jahr 1908, bis zu seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst, blieb. Im Jahr 1906 nahm er zusammen mit dem Grafen von Tattenbach als deutscher Vertreter an der Algeciras-Konferenz teil, die von Januar bis April 1906 tagte. Joseph Maria von Radowitz verstarb am 16.1.1912 in Berlin. Literatur: " H. Holborn (Hrsg.), Aufzeichnungen und Erinnerungen aus dem Leben des Botschafters Joseph Maria von Radowitz. 2 Bde, Stuttgart, Berlin und Leipzig 1925 " H. Philippi, Die Botschafter der europäischen Mächte am Berliner Hofe 1871-1914. In: Vorträge und Studien zur preußisch-deutschen Geschichte ... Hrsg. von O. Hauser. Köln und Wien 1983, S. 159-250 (Neue Forschungen zur Brandenburg-Preußischen Geschichte, Bd. 2) " D. M. Krethlow-Benziger, Glanz und Elend der Diplomatie. Kontinuität und Wandel im Alltag des deutschen Diplomaten auf seinen Auslandsposten im Spiegel der Memoiren 1871-1914. Bern, Berlin u. a. 2001, S. 554-555 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, Bd. 899) " J. C. Struckmann unter Mitarbeit von E. Henning, Preußische Diplomaten im 19. Jahrhundert. Biographien und Stellenbesetzungen der Auslandsposten 1815-1870. Berlin 2003, S. 193 u. ö. " H. Spenkuch, Radowitz, Joseph Maria. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003 " R. F. Schmidt, Otto von Bismarck (1815-1898). Realpolitik und Revolution. Eine Biographie. Stuttgart 2004, S. 203, S. 205 Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1839 - 1912 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

            Ragetta
            RMG 3.003 · Akt(e) · 1899-1932
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Berichte von H. Helmich, W. Blum, E. Hannemann, F. R. Knauertz, W. H. Siemers, F. Henkel-mann, E. Dahlhäuser u. Schwester Hattie Engeling ; Situationsplan von Ragetta, 1909

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Rautenstrauch-Joest-Museum

            I. Einleitung 1) Zur Geschichte des Rautenstrauch-Joest-Museums Wilhelm Joest wurde am 15. März 1852 als Sohn des Kaufmanns Eduard Joest in Köln geboren. Nach Studien der Naturwissenschaften in Bonn, Heidelberg und Berlin bereiste er Afrika, Amerika und die Südsee. Als er am 25.11.1897 auf der Insel Ureparapara in der Südsee starb, hinterließ er eine etwa 3 400 Listennummern umfassende ethnographische Sammlung. Diese Sammlung, die den Grundstock des Museums bildete, nahm die Stadtverordnetenversammlung am 16.2.1899 als Geschenk von den Eheleuten Eugen Rautenstrauch und Adele Rautenstrauch gebei Joest, - sie war die Schwester Wilhelm Joests - für das Naturhistorische Museum an. Nach dem Tod von Eugen Rautenstrauch am 18.5.1900 stiftete Adele Rautenstrauch der Stadt Köln ein Baukapital von 250 000 Mark für den Bau eines Museums und weitere 25 000 Mark für die Anstellung eines Museumsdirektors. Die Stadtverordnetenversammlung nahm diese Stiftungen am 9.8.1900 an. Nach dem Tod von Adele Rautenstrauch am 30.12.1903 erhöhten deren Erben das Baukapital für den Museumsbau um 180 000 Mark. Mit dieser Schenkung war die Auflage verbunden, daß das jeweilige Haupt der Familie Rautenstrauch oder in dessen Verhinderung ein anderes von der Familie der Stadt zu präsentierendes Mitglied derselben in der städtischen Kommission des Rautenstrauch-Joest-Museums Sitz und Stimme haben soll. Die Stadtverordnetenversammlung nahm am 13.5.1904 diese Stiftung an. Im Bayenturm fanden die Joestschen Sammlungen im Jahre 1901 ihre erste Unterkunft. Das Büro war in einem benachbarten Hafengebäude untergebracht. Später mußten Teile der inzwischen durch anderweitige Schenkungen stark vermehrten Sammlungen sowie das Büro in die alter Quatermarktschule verlegt werden. Die Sammlungen aber gewannen durch weitere Zuwendungen in den kommenden Jahren einen solchen Umfang, daß der Raum auch hier schon bald nicht mehr ausreichte. Daher kam die Fertigstellung des nach den Entwürfen von Architekt Edwin Crones im Frühjahr 1904 begonnenen Museumsgebäudes im Jahre 1906 gerade rechtzeitig. Die feierliche Einweihung erfolgte am 12. November des gleichen Jahres. Im Jahre 1918 richtete sich die englische Besatzungsmacht im Gebäude der Staatlichen Vereinigten Maschinenbauschule Köln, Ubierring 48, ein. Daraufhin quartierte man im Jahre 1919 die Maschinenbauschule für kurze Zeit in das Rautenstrauch-Joest-Museum um. Eine "Einquartierung", die länger dauern sollte, erfolgte durch die Eröffnung der Kammerspiele am 24.10.1948. Die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges überstand das Rautenstrauch-Joest-Museum recht glimpflich, denn lediglich der Nordflügel und der Hintertrakt waren durch Bombentreffer zerstört worden. Nach provisorischen Reparaturen nach Kriegsende (Kammerspiele) begann man mit dem endgültigen Wiederaufbau der zerstörten Teile im Frühjahr 1963. Die Fertigstellung des Nordflügels im Rohbau erfolgte im Jahre 1964. Ab 1965 war das Museum wegen der Bauarbeiten sowohl im Altbau als auch am Neubauteil bis zu seiner feierlichen Eröffnung am 7.7.1967 geschlossen. Da das Rautenstrauch-Joest-Museum zur Zeit seiner Gründung mehr auf private als auf öffentliche Hilfe angewiesen war, gründete man auf Initiative der Erben Adele Rautenstrauchs am 17.5.1904 den Verein zur Förderung des Rautenstrauch-Joest-Museums. Am 28.2.1951 wurde der Verein umbenannt in "Gesellschaft für Völkerkunde". Im Auftrag des Vereins zur Förderung des Rautenstrauch-Joest-Museums wurde im Jahre 1909 erstmalig eine eigene Publikationsreihe, die "Ethnologica" herausgegeben. Als Herausgeber fungiert im Auftrag des Vereins bzw. der Geselllschaft für Völkerkunde der jeweilige Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums. 2. Liste der Museumsdirektoren mit Amtsdauer · Willi Foy ( 27.11.1873, † 01.03.1929) 01.10.1901 - 1925 · Fritz Graebner ( 04.04.1877, † 13.07.1934) 1925 - 1928 · Julius Lips ( 08.09.1895, † 21.01.1950) 1928 - April 1933 · Andreas Scheller 1933 - Juni 1940 ( 08.05.1894, † 25.3.1977 in Schwalmstadt-Ziegenhain) (kommissarischer Direktor (Entlassung aus dem Dienst der Stadt Köln am 31.12.1940) · Martin Heydrich ( 29.12.1889, † 08.02.1969) 1. Juli 1940 - 1945 · Friedrich Wilhelm Funke ( 21.06.1921) (Leiter) 1945 - 1948 · Martin Heydrich 1948 - 31.12.1960 · Willy Fröhlich ( 30.10.1906, † 04.09.1971) 01.01.1961 - 04.09.1971 · Axel Freiherr von Gagern 01.12.1971 - 31.12.1978 · Gisela Völger ( 28.04.1937) 01.10.1979 - 27.04.2000 3. Quellen und Literatur Bestand 505, Verwaltung der Museen, Nr. 43 Bestand 47 - 51, Kunst- und Volksbildung, Nr. 5, 53, 54, 56, 248, 250, 251, 252, 285, 286 Willy Foy. Führer durch das Rautenstrauch-Joest-Museum. (Museum für Völkerkunde der Stadt Cöln.) Köln, 1908. Verwaltungsberichte der Stadt Köln. 4. Aktenübernahme und Ordnungsverfahren Die Akten des Rautenstrauch-Joest-Museums gelangten unter der Accession 404 am 05.04.1976 mit einer dreiseitigen Ablieferungsliste ins Archivon Die Ablieferungsliste beschreibt nur summarisch den Betreff der in 11 Kartons verpackten Akten. Nach Beendigung der Verzeichnungsarbeiten und der Gliederung im Januar 1984 fanden sich im Heizungskeller des Rautenstrauch-Joest-Museums noch 108 Aktenbände. Diese Ablieferung kam am 22.02.1984 ins Archivon Sie erhielt keine eigene Accessionsnummer, sondern wurde gleich verzeichnet und in die bereits erstellte Gliederung eingearbeitet. Das Aktenmaterial stammt aus der Zeit zwischen 1901 und 1971, wobei die Masse der Archivalien zwischen 1950 und 1970 entstand. Mit unter die "Allgemeine Korrespondenz" hatten sich die Handakten von Martin Heydrich gemischt. Heydrich wurde im Juli 1940 als Ordinarius für den neueingerichteten Lehrstuhl für Völkerkunde an die Universität Köln berufen. Im Nebenamt übernahm er die Direktion des Rautenstrauch-Joest-Museums. Diese Handakten beziehen sich im wesentlichen auf seine Tätigkeit als Ordinarius für Völkerkunde und als Herausgeber der Zeitschrift "Ethnologischer Anzeiger". Die Handakten wurden aus der "Allgemeinen Korrespondenz" herausgezogen und als eigene Gruppe an den Schluß des Verzeichnisses unter die Gliederungnummer L gesetzt. Unter dem "Allgemeinen Schriftwechsel, Serien" befindet sich auch Korrespondenz, die sich auf Kauf, Tausch und Schenkung von Ethnographika und Literatur bezieht, wie auch umgekehrt sich Schriftwechsel allgemeinen Inhalts in den Kauf- und Tauschakten befindet. Da weder ein Aktenplan vorlag noch Aktenzeichen vorgefunden wurden, mußte vom Bearbeiter des Findbuches eine Gliederung vorgenommen werden. Nach der Entnahme aus den Leitz-Ordnern und der Entfernung von Metallteilen wurden die Akten nach numerus currens verzeichnet. Die Ablage innerhalb der Korrespondentenserien mit Museen, Instituten und wissenschaftlichen Gesellschaften erfolgte recht willkürlich. So findet sich innerhalb eines Aktenbandes Korrespondenz abgelegt unter dem Standort des Instituts oder der Gesellschaft als auch unter dem Institutsnamen. Der Bestand 614 umfaßt 37 Kartons. Umfang: 13 m; 655 Akten.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 400, Nr. 69/Karton 6 · Akt(e) · o.D.
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält: Karton 6: - 1 Holzkännchen - 1 Kopf einer Schildkröte - 5 Inventarschildchen - 1 Zierbänkchen, 5 Wasservögel, Chinese mit Gefäß - 1 holzflaschenähnliches Teil ohne Boden (beschädigt) - 2 Schildkrötenpanzer mit Skelett - 1 Schildkrötenpanzer - 5 Korallenteile - 1 Ascher, Keramik "Tretet dem Bunde der Kolonialfreunde e.V. bei" - 7 kleine Muscheln - 3 verzierte abgebrochene Teile aus Schildpatt - 5 Teile Tiergebisse - 4 Holzstäbchen mit angebundenem Holzring - 5 Stricknadeln aus Knochen/Elfenbein? (4 mit brauner Wolle) - 2 Glasröhrchen mit jeweils 2 kleinen Schnecken (Elend und Rottleberode) - 1 zerbrochenes (2 Teile) Muschelkalkgebilde, grau - 1 gebogenes bräunliches Teil, schildpattähnlich - 1 Holzteil, Spitze mit Querteilen - 1 dunkelbraunes nussähnliches Teil, Schmuck? - 1 dunkel-hellbraunes kastanienähnliches Teil, Schmuck? Muschel? - 1 kleiner Holzring - 1 rundes kleines durchlöchertes zerbrochenes Holzteil (zum beschädigten Holzkännchen gehörig?) - 1 Stückchen Schnur mit Fransen

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 400, Nr. 69/Karton 2 · Akt(e) · o.D.
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält: Karton 2: - 1 Steinwerkzeug mit Holzgriff - 1 Steinwerkzeug, länger, Griff beschädigt - 1 Steinwerkzeug, Holzgriff durchgebrochen - 2 Steinwerkzeuge ohne Holzgriff - 1 Steinwerkzeug mit kurzem abgebrochenen Griff - 1 Beil, Steinzeit, Neuguinea - 1/2 Kokosnuss im Bastständer (Trinkgefäß) - 1 Holzgefäß, Kante verziert (Becher) - 1 tierkopfähnliches bemaltes Holzstück, Ende abgebrochen - 1 braunes Band mit Perlen - 1 Band türkis/braun - 1 Band mit hellen, flachen Schmuckteilen - 1 Bast-Schmuckteil mit Riemen und Fransen - 1 Teil aus Knochen/Horn? beige mit kleinerem Loch am Ende - 1 Stab mit faserartigem Wedel - 1 Fliegenklatsche aus Samoa - 1 Fliegenklatsche mit Federn - 1 Bast-Minihütchen - 1durch Knochen gezogene harte Strähne (stielartig) - 2 helle bearbeitete Steine - 2 helle Steine mit Loch in der Mitte

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 400, Nr. 69/Karton 1 · Akt(e) · o.D.
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält: Karton 1: - 2 Ebenholzstücke (davon 1 mit Schildchen "Ostafrika") - 1 Kamm, Guinea - 1 "Uhr" (rundes Teil mit Zeigern, Halskette?) - 2 Holzteile, Wandschmuck (1 x "Mulca", 1 x mit Blütenmotiv) - 1 getrocknete Frucht oder Nuss - 1 Fischspeer, Neuguinea - 1 "Tetrapleura", ... Victoria, Kamerun, Dr. Schnee 28.04.1904 - 1 "Cassia Fistuea L", Ost Garten Victoria, Kamerun, Dr. Schnee 28.04.1904 - 1 Messer im Holzetui - 4 Hörner / Zähne? (jeweils 2 in der Mitte getrennt)

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 400, Nr. 69/Karton 3 · Akt(e) · o.D.
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält: Karton 3: - 1 Wasserschöpfer, Holz, Neuguinea - 1 Basttasche schwarz/beige (von Herrn Magi Magi... in Ostafrika), Neuguinea - 2 kürzere Stoßzähne - 1 Trommel, Ostafrika - 2 kleine Stoßzähne - 4 zusammengebundene Zähne unterschiedlicher Größe - 1 schwarzer Polierstein - 1 große Muschel aus 2 Teilen - 1 Stück Lavagestein - 2 versteinerte verzierte Schwämme