Enthält u.a.: 1) Württembergische Reaktion auf die Rede des Präsidenten des Kriegsernährungsamtes v. Batocki im Reichstagsausschuss. Zeitungsbericht vom 27. Mai 1916 2) Bericht über den Vortrag des Staatssekretärs des Reichskolonialamtes Dr. Solf in Stuttgart über "Die Lehre des Weltkriegs für Deutschlands Kolonialpolitik". Zeitungsbericht vom 29. Mai 1916 3) Resolution des Reichtagsabgeordneten David, Ebert, Erzberger u.a. über die Bereitschaft zu einem Frieden der Verständigung (Reichstagsdrucksache Nr. 889, 1917)
Baden
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Vorbemerkung: Sehr wahrscheinlich auf Anregung des Heeresarchivrats Knoch, der von Juni 1936 bis Herbst 1943 an der Reichsarchivzweigstelle bzw. am Heeresarchiv Stuttgart tätig war, sammelte das Heeresarchiv Stuttgart in diesen Jahren Ausschnitte aus Zeitungen und militärischen Zeitschriften. Die Sammlung, die auch Stücke aus früheren Jahren enthält und der auch vereinzelt sonstige Druckschriften und Abschriften von Dienstschreiben des Heeresarchivs einverleibt wurden, umfaßt vor allem Unterlagen über allgemeine Militärangelegenheiten, über die Kriegsgeschichte und über einzelne Militärs insbesondere des 19.und 20. Jahrhunderts. Ihren Schwerpunkt bilden Ausschnitte, die sich auf den ersten und den zweiten Weltkrieg und auf den Nationalsozialismus beziehen. Wie die archivinterne Bezeichnung "Auskunftei" (vgl. z.B. bei Nr.196) vermuten laßt, war die Sammlung wähl in der Absicht angelegt worden, für die Bediensteten des Heeresarchivs ein rasch und leicht zu benutzendes Informationsmittel zu schaffen. Sie enthält keine bedeutenden Einzelstücke, auch kommt ihr insgesamt kein großes Gewicht zu. Wenn sie trotzdem neu geordnet und verzeichnet wurde, so weil sie auch heute noch ihrem ursprünglichen Zweck dienen kann und weil sie überdies aufschlußreich ist für den Geist, der wenigstens bei einem Teil des Personals des Heeresarchivs Stuttgart während der Zeit des Nationalsozialismus herrschte. Bereits beim Aufbau der Sammlung wurden die sachlich zusammengehörigen Ausschnitte vereinigt und in Kuverts abgelegt. Diese erhielten als Aufschrift das jeweilige Stichwort und z.T. detaillierte Angaben über die in ihnen enthaltenen Ausschnitte. Die Kuverts waren in der alphabetischen Reihenfolge der Stichworte geordnet, der ganze Bestand war jedoch unverzeichnet. Bei der jetzigen Ordnung und Verzeichnung wurde die bisherige Ordnung im wesentlichen beibehalten; allerdings wurden, wo nötig, die Stichworte präzisiert oder - in Einzelfällen - geändert. Darin-Vermerke und Querverweise sollen die Benutzung des Bestandes erleichtern; Lebensdaten werden bei Personen nur angegeben, soweit sie mit vertretbarem Arbeitsaufwand ermittelt werden konnten. Die Verzeichnung des Bestandes (389 Nummern; 0,70 Lfd. m) erfolgte im März und April 1975 durch den Archivangestellten. Herrmann unter Aufsicht von Oberstaatsarchivrat Dr. Fischer, der auch das vorliegende Repertorium fertigstellte. Stuttgart, im Juni 1975 (Fischer)
Darin: mehrere Abbildungen von Ernst II.
Biografie: Willy Hugo Hellpach (Pseudonym Ernst Gystrow) wurde am 26. Februar 1877 in Oels (Schlesien) als Sohn des Kreisgerichtskalkulators Hugo Hellpach geboren. Nach dem Studium der Medizin, Psychologie und Philosophie an den Universitäten Greifswald und Leipzig promovierte er zum Dr. phil. bei Wilhelm Wundt an der Universität Leipzig mit der Arbeit "Die Farbenwahrnehmung im indirekten Sehen" und an der Universität Heidelberg zum Dr. med. bei Franz Nissel über das Thema "Analytische Untersuchungen zur Psychologie der Hysterie". Seine psychiatrische und neurologische Ausbildung erhielt er an den Universitäten Heidelberg und Berlin. Seit 1911 war er Professor für "Psychologie auf medizinisch-naturwissenschaftlicher Grundlage" an der Technischen Hochschule Karlsruhe, nach Ende des 1. Weltkrieges Professor für "Allgemeine und angewandte Sozial- und Völkerpsychologie" in Heidelberg. Seine politische Karriere begann er 1922 mit der Ernennung zum Badischen Minister des Kultus und Unterrichts. Von 1923 bis 1925 war er Staatspräsident des Landes Baden, daneben Mitglied des deutschen Reichsrates, von 1928 bis 1930 Reichstagsabgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei. 1942 wurde Hellpach zum Direktor des psychologischen Instituts der Universität Heidelberg ernannt. Hellpach starb am 6. Juli 1955 in Heidelberg. Bestand: Der Nachlass enthält Persönliches sowie Schriftgut aus seiner beruflichen und wissenschaftlichen Tätigkeit. Er wurde z.T. von Willy Hellpach selbst, z.T. durch seine Schüler Wilhelm Witte und Monika Oels geordnet. 1972 verkaufte Wilhelm Witte den Nachlass an das Generallandesarchiv, 1975 ergänzte Hellpachs Cousine Hilda Otto das Material vor allem durch Verlagskorrespondenz, Fotos, Orden u.ä. Die Verzeichnung unternahm Marie Salaba im Jahr 1974. Bei der Erschließung der späteren Zugänge 1995 behielt sie die Giederung des ersten Teils bei. Das folgende Online-Findmittel wurde 2006 als verkürzte Fassung aus den genannten Findbüchern für das Kalliope-Portal, die Zentralkartei der Autographen in Bibliotheken, Archiven und Museen generiert. Archivisch unspezifische Verzeichnungszusätze wie "Lebensdokument" , "Brief" oder "Sammlung" sind vom Portal vorgegebene Kategorien.
Hellpach, WillyBiografie: Wilhelm (III.) Fürst von Urach wurde am 27. September 1897 in Stuttgart als Sohn des Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg und der Amalie Herzogin von Urach Gräfin von Württemberg geb. Herzogin in Bayern geboren. Er besuchte zunächst das Hayersche Knabeninstitut in Stuttgart und ab 1908 das Karlsgymnasium in Stuttgart, wo er im Jahre 1914 das Abitur ablegte . Am 3. August 1914 wurde er zum Feldartillerie-Regiment Nr. 13 König Karl eingezogen . Bereits am 18. August 1914 erfolgte seine Ernennung zum Leutnant. Wilhelm Fürst von Urach diente im Ersten Weltkrieg vor allem im Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 26, im Generalkommando Karpatenkorps (IV. Reserve-Korps) und im württembergischen Reichswehr-Schützen-Regiment 25 und kam u. a in Frankreich, Polen, Flandern, Serbien, in den Karpaten und in der Bukowina zum Einsatz. Am 18. Dezember 1917 wurde er zum Oberleutnant befördert. Bereits im Jahre 1916 hat sich Wilhelm Fürst von Urach - wahrscheinlich auf Wunsch seines Vaters - als Kriegsstudent an der Universität Tübingen im Fach Rechtswissenschaften eingeschrieben . Sein eigentliches Interesse galt jedoch der Technik und den Ingenieurwissenschaften. Daher studierte Wilhelm Fürst von Urach in den Jahren 1919 bis 1922 Maschinenbau an der Technischen Hochschule Stuttgart. Im Jahre 1922 wurde ihm das Ingenieurs-Diplom erteilt . Nach dem Studium arbeitete er bei den Automobilfirmen Steiger in Burgrieden bei Laupheim, Cockerell in München und Bugatti in Molsheim/Elsass. Im Jahre 1927 wechselte er zu Daimler-Benz. Dort war er zunächst in Untertürkheim als Konstrukteur tätig. Ab 1933 gehörte er dem Direktions-Sekretariat an. Im Jahre 1937 wurde er zum Oberingenieur ernannt. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte u. a. die Betreuung der Mercedes-Fahrer bei Sportveranstaltungen. Während des Zweiten Weltkrieges hatte er als Industriebevollmächtigter die Verantwortung für die technische Leitung des Renault-Automobilwerkes im besetzten Frankreich. Ab 1945 war Wilhelm Fürst von Urach wieder im Direktions-Sekretariat bei Daimler-Benz tätig. In den Jahren 1946 bis 1950 oblag ihm die PKW-Versuchsleitung Untertürkheim. Im Jahre 1954 erhielt Wilhelm Fürst von Urach die Prokura. Im selben Jahr wurde ihm auch die Leitung des Daimler-Museums übertragen. Gegen den Widerstand seines Vaters heiratete Wilhelm Fürst von Urach am 19. Juni 1928 Elisabeth Theurer. Sie war die Tochter des Richard Theurer, des Generaldirektors der Firmen G. Siegle & Co. und Kast & Ehinger, und der Elisabeth geb. Groß. Aufgrund der Heirat verzichtete Wilhelm Fürst von Urach auf die Nachfolge als (dritter) Herzog und Chef des Hauses Urach und auf den Titel eines Grafen von Württemberg. Der Herzogstitel ging daher nach dem Tod des Wilhelm (II.) Herzog von Urach auf den jüngeren Bruder Fürst Wilhelms, Karl Gero (1899-1981), über. Aus der Ehe mit Elisabeth Theurer gingen die Töchter Elisabeth (geb. 1932) und Maria Christine (1933-1990) hervor. Die promovierte Psychologin Elisabeth Fürstin von Urach war als Leiterin der Dienststelle Erziehungs- und Jugendberatung in Stuttgart tätig. Maria Christina Fürstin von Urach studierte - wie ihr Vater - Maschinenbau und trat nach dem Studium in den Dienst der Firma Daimler-Benz. Dort stieg sie zur Leiterin der Hauptabteilung Organisation und Datenverarbeitung auf. Seit 1978 vertrat sie die leitenden Angestellten im Aufsichtsrat der Daimler-Benz AG. Wilhelm Fürst von Urach starb am 8. August 1957 in München. Er wurde auf dem Waldfriedhof in Stuttgart begraben. Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand gelangte zusammen mit dem Archiv der Herzöge und Fürsten von Urach als Depositum im Jahre 1987 ins Hauptstaatsarchiv. Dort bildete das Archiv des Hauses Urach innerhalb der Beständegliederung (Tektonik) die GU-Beständeserie. Bei der Neuordnung des Archivs durch Ltd. Wolfgang Schmierer erhielten die Unterlagen zu Wilhelm Fürst von Urach die Signatur GU 124. Der Bestand GU 124 enthält einzelne Unterlagen aus dem Nachlass des Wilhelm Fürst von Urach. Dazu gehören Dokumente aus der Schul- und Studienzeit, dem Kriegsdienst als Offizier im Ersten Weltkrieg, etwas Korrespondenz, ein Testament, das Wilhelm Fürst von Urach im Jahre 1916 als Offizier abgefasst hat, eine Sammlung von Ansichtskarten (u. a. von Schloss Lichtenstein), militärische und sonstige Drucksachen, Kinderzeichnungen und -aquarelle, ein Kinderreim sowie eine Visitenkarte des Wilhelm Fürst von Urach. Während die Gymnasialzeit des Wilhelm Fürst von Urach relativ gut überliefert ist, sind zur Studienzeit außer dem Diplom und der Immatrikulation im Fach Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen keine Materialien vorhanden. Auch endet die Überlieferung zur Miliärdienstzeit im Jahre 1916. Die im Bestand enthaltene Korrespondenz ist zudem von geringem Umfang. Über die Tätigkeiten des Wilhelm Fürst von Urach bei der Daimler-Benz AG und bei den oben genannten anderen Automobilfirmen finden sich überhaupt keine Unterlagen im Bestand GU 124. Außerdem fehlen etwa Dokumente zu seiner Eheschließung und zu seinem Verzicht auf den Herzogstitel und die Nachfolge als Chef des Hauses Urach. Der Bestand wurde im August 2004 von dem Unterzeichneten erschlossen. Er umfasst 0,1 lfd. Meter mit 21 Nummern. Stuttgart, im August 2004 Eberhard Merk
Urach, Wilhelm (III.) vonEnthält: Vervielfältigte, z.T. gedruckte Protokolle der Vorstandssitzungen, Einladungen, Tagesordnungen und einzelne Korrespondenzen (Satzungsänderung 1885).
Enthält: Korrespondenz betreffend Planung und Finanzierung (u.a. Bildung eines Expeditionsfonds) sowie Nachbereitung (v.a. Betreiben der Ordensverleihung an den Förderer Hugo von Gahlen, Fabrik- und Gutsbesitzer); wissenschaftliche Gutachten Darin: gezeichnete Karte von Zentralafrika; Berichte über die Expedition in der "Täglichen Rundschau" (v.a. Teile des von Adolf Friedrich selbst verfassten Reiseberichts "Ins innerste Afrikas", 1908).
Enthält: Korrespondenz Ernsts II. mit den Komiteemitgliedern Ministerialdirigent Prof. Dr. Kirchner und Dr. Katz sowie mit dem Staatssekretär des Reichskolonialamtes Solf betreffend Verwendung der vom Komitee dem Kolonialamt zur Verfügung gestellten Gelder; Abschrift der Korrespondenz des Staatssekretärs mit dem Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika und Prof. Kirchner in derselben Angelegenheit; Abschrift eines Sitzungsprotokolls des Komitees.
Enthält u.a.: Turnerbund Urach; Verein für Natur- und Altertumskunde Urach; Maurui-Pflanzungs-Gesellschaft (Deutsch-Ostafrika); Württembergischer Landesausschuß für Natur- und Heimatschutz; Zentralleitung für Wohltätigkeit in Württemberg; Württembergischer Landesverein für Kriegerheimstätten; Literarischer Verein Stuttgart; Deutsche Wissenschaftliche Vereinigung; Drucksachen und Mitgliedskarten von verschiedenen Vereinen; Deutscher Verein gegen Mißbrauch geistiger Getränke; Schützengilde Isny
Enthält: Vorladungen vor Amtsgerichte in Berlin und Langenburg; Konzept eines Schreibens Ernsts II. mit der Bitte um Verzicht auf sein Erscheinen in Berlin; Gerichtsschreiben über den Gegenstand der Vernehmung (Ausführungen des Beklagten über die Ausnutzung der Monopolstellung im Transportverkehr mit Südwestafrika durch die Firma Wörmann zu Lasten des Reiches).
Enthält: Abschriften (in Auszügen) des Ersuchens des Landgerichts Ravensburg an das Amtsgericht Berlin-Mitte um Vernehmung Ernsts II. sowie des inkriminierten Zeitungsartikels von Erzberger; Anfragen der Amtsgerichte in Berlin und Langenburg an Ernst II. wegen des Vernehmungstermins; Konzept eines Antwortschreibens.
Enthält u.a.: Vorladung Ernsts II.; Brief Poeplaus an Ernst II. und daran anschließende Korrespondenz Ernsts II. mit dem Staatssekretär des Reichskolonialamtes Bernhard Dernburg betreffend eine unrichtige Beschuldigung Poeplaus durch Ernst II. im Zuge der Vernehmung.
Enthält: Korrespondenz Ernsts II. betreffend u.a. Aufenthaltsort des Großfürstenpaars, Ablehnung der Beendigung des Exils von deutscher Seite, Reise Ernsts II. nach Finnland, Erkundigungen über mögliche Bankdepots des Großfürsten im deutschen Reich, politische Betätigung des Großfürstenpaars und Reisegesuch von Anhängern des Großfürstenpaars.
Enthält: Druckschriften (Sitzungsprotokolle und sonstige Materialien von Reichstag, Bundesrat und der Reichstagskommission für den Reichshaushaltsetat).
Ausführung: Fotografie An der Entstehung beteiligte Personen und Institutionen: Hans Brenoy (?), Hamburg, Fotograf Bildträger: Fotopapier auf Pappe geklebt Bild- und Blattgröße: 21,5 x 19,5 cm Bemerkungen: aus Nachlass von Marchtaler von, Otto Erhard, Generaloberst und Kriegsminister, rückseitiger Vermerk: 3. Seebataillon bei der Einschiffung nach Ostasien, Hamburg, 1900, Bild beschädigt
Enthält: Untersuchungsausschuss - Schreiben von Dr. Hermann Münch wegen Verteidigung auszuliefernder Personen bereit sei, masch., 24.9.1919 - Durchgangslager Giessen übersendet umfangreiches Material aus Vernehmungen ehemaliger Kriegsgefangener über alliierte Völkerrechts- und Kriegsrechtsverletzungen (ca. 150 Blatt Vernehmungsprotokolle, masch.), 8.11.1919 - Schreiben von Dr. Bühler mit Gutachten "Zur Auslieferungsfrage", masch., 17.11.1919 - Schreiben an Reichsminister Koch und Schiffer zur Auslieferungsfrage, masch., 17.1.1920 - Schreiben von Reichsminister Koch zur Auslieferungsfrage, masch., 2.2.1920 - Schreiben von Siegfried Schwarzerhilch mit Bitte um Verteidigung, handschr., 5.2.1920 - Brieftelegramm mit Einladung zur Sitzung des interfraktionellen Ausschusses über Auslieferungsfrage, masch., 5.2.1920 - Übersetzung der englischen Note zur Auslieferungsfrage, masch., 15.2.1920 - "Strafrecht und Gerichtsbarkeit der Entente über deutsche Staatsangehörige" von Prof. Hafter aus Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, gedr., 1.4.1920 - "Die deutsche Gegenliste - Über 400 französische Kriegsverbrecher", gedr., o.D. - Schreiben von Dernburg zur Kriegsschuldfrage, masch., 4.4.1919 - Schreiben des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses mit handschr. Antwortentwurf, masch., 12.1.1921 - Schreiben von Dr. Herz mit bisherigen Ergebnissen des Untersuchungsausschusses, masch., 17.3.1921 Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten - Zahlreiche Notizen Haussmanns, handschr. - Schreiben von Staatssekretär v. Kühlmann mit Rücksendung Schreiben Stegemanns, masch., 5.1.1918 - Einladung zu Sitzung des Auswärtigen Ausschusses, masch., 21.8.1919 - Liste der Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses, gedr., 21.8.1919 - Schreiben von Dr. Fuchs mit Empfehlung für J. A. Ford von der "Morning Post", masch., 22.8.1919 - Schreiben von F. Wetterhoff mit Berichten zur Situation in Finnland (18., 23. & 25.8.1919), masch., 23.8.1919 - Schreiben von MD Bredow zur Reform des Auswärtigen Amts, masch., 26.8.1919 - Schreiben von Pohlmann zur Lage in Oberschlesien, handschr., 24.8.1919 - Schreiben von Colin Ross mit "Denkschrift über Nachrichtendienst und deutsche Propaganda in Südamerika", masch., 29.8.1919 - Bericht von Dr. K. Goeser über seinen Besuch bei Gesandten Dr. A. Müller in Bern, masch., Sept. 1919 - Schreiben von Hermann Höchel zur Lage der Deutschamerikaner, masch., 11.10.1919 - Schreiben von Dr. Otto Wendel zur Ausdehnung des Reichsnotopfers auf Auslandsdeutsche, handschr., 17.11.1919 - Redeentwurf "Wenn Nordamerika nicht ratifiziert", handschr., 22.11.1919 - Schreiben von Müller mit Empfehlung für Colin Ross, masch., 30.11.1919 - Schreiben an den Schwäbischen Merkur mit Berichtigung über Lersner, 1919 - Beschäftigungsplan der Anwärter und Beamten des auswärtigen Dienstes in der Außenhandelsstelle, masch., Jan. 1920 - Bewerbungsschreiben von Dr. Denker als Handelssachverständiger, masch., 25.2.1920 - "Vernunft oder Untergang" von Kurt Riezler, masch., April 1920 - Schreiben der Deutsch-Ukrainische Gesellschaft mit Richtigstellung eines Artikels über die Ukraine, masch., 21.4.1920 - Telegramm von Colin Ross wegen antirepublikanische Intrige des deutschen Geschäftsträgers in Chile, 1.5.1920 - Telegramm Kösters wegen Verhalten von Ross in Chile, 9.5.1920 - Zusammensetzung des Auswärtigen Ausschusses, gedr., 30.6.1920 - Schreiben an Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses zur Tiroler Frage und zum Auswärtigen Amt, handschr. & masch., 4.12.1920 - Einladung zur Sitzung des Auswärtigen Ausschusses, gedr., 10.3.1921 - "Die Gegenrechnung" 1. Jahrg. Heft 7, Juli 1921 - Zusammenfassung der wesentlichen Bestimmungen des deutsch-chinesischen Vorvertrag, masch., o.D. - Auszug aus "Der Weltkrieg" Bd. 35, 562 f. von Helfferich, masch., o.D. - Englische Flugschrift "Germany in the Future", gedr., o.D.
Haußmann, ConradEnthält: Korrespondenz Ernsts II. (u.a. mit Kaiser Wilhelm II., Reichskanzler Bernhard von Bülow, Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg und Ernsts Nachfolger als stellvertretender Kolonialabteilungsleiter Bernhard Dernburg); Beauftragung als stellvertretender Leiter der Kolonialabteilung (Abschrift); Ernennungsdiplom zum kaiserlichen Bevollmächtigten zum Bundesrat (Abschrift); Glückwunschschreiben; Aufzeichnungen zu den Bezügen Ernsts II.; Zeitungsausschnitte (u.a. mit Auszug aus einer Reichstagsrede Ernsts II.) Darin: Ausgabe von "Die Zukunft" mit Spottartikel über Ernst II. ("Ubi Bubi?"), 1906 (Druckschrift); Korrespondenz zwischen Fürst Hermann und Wilhelm II. betreffend Ernennung Ernsts II.
Enthält u. a.: Kommentare Fetzers zur Kolonialpolitik (27. Jan. 1919), zu Kaiser Wilhelm II. und zur Verfassung von Württemberg (S. 130); Krankheit von Fetzers Frau Therese (ab S. 234); Anmerkungen Fetzers zu seiner Lektüre (S. 251 ff.) Darin: "Meinem König", Gedicht von Karl Fetzer, Bruder von Berthold Fetzer, zum 25. Februar 1919; Zeitungsartikel zu den Friedensbedingungen des Versailler Vertrages
Fetzer, Berthold vonEnthält u. a.: Angaben über das gesundheitliche Befinden König Karls (passim), Aufenthalt Fetzers im Gefolge König Karls in Nizza (10. Nov. 1885 -13. April 1886): Verhältnis Fetzers zu Graf Dillen und Charakterisierung des Grafen durch Fetzer (15. und 30. Nov. 1885), Unterredung Fetzers mit Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin (27. Nov. 1885), Äußerungen Fetzers zu Gerüchten über eine mögliche Ernennung Dr. Kriegs zum Leibarzt König Karls anstelle Fetzers, Unterredung Fetzers mit Woodcock darüber (2-8., 12. Dez. 1885); Befund der mikroskopischen Untersuchungen des Urins von König Karl und Königin Olga (mit Skizzen S. 55 und 56), Verhältnis König Karls zu Staatsrat Griesinger (1., 4., 16. Jan., 28. Febr. 1886), Mitteilung des Freiherrn von Herman auf Wain bezüglich der Einstellung König Karls zur katholischen Konfession (7. Jan. 1886), Verlobung des Prinzen Wilhelm mit Prinzessin Charlotte von Schaumburg-Lippe (10., 11. Jan. 1886), Erkrankung Woodcocks (19. Jan.- 12. Febr. 1886), Abschluß der Arbeiten an dem 7. Band des Kriegssanitätsberichtes durch Fetzer (30 Jan. 1886), Bericht Fetzers über seine Unterredung mit Königin Olga über Charles Woodcock (22. Febr. 1886), Treffen Fetzers mit dem Afrikareisenden und Kolonialpolitiker Karl Ludwig Jühlke (3. März 1886), Verleihung des Württembergischen Kronordens an Berthold Fetzer (5. März 1886), Diner mit Edward Prince of Wales, Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin und Fürst Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen anläßlich des Geburtstages von König Karl (6. März 1886), Erkrankung Lord Charles Hamiltons und Behandlung desselben durch Fetzer (26. März - 12. April 1886, mit beiliegendem Befund Fetzers auf S. 206); Anmerkungen Fetzers zu seiner Lektüre (passim, mit Verzeichnis S. 239-242) Dann: Programmblätter zu kulturellen Veranstaltungen in Nizza, Zeitungsartikel über das gesundheitliche Befinden von König Karl (9. Jan. 1886), Skizzen von Pneumokokken (S. 110); Statistik über die in der französischen Armee während des Krieges 1870/71 durchgeführten Amputationen (S. 173-174)
Fetzer, Berthold vonÜberlieferung und Inhalt: Die Siegelsammlung Kretzdorn wurde im Jahr 1863 von Arthur von Winzer begonnen, H. Kretzdorn erhielt sie als Geschenk. 1970 wurde sie aus dem Nachlass Kretzdorn vom Generallandesarchiv erworben. Die Siegelliste fertigte Frau Gisela Schenck. Die Sammlung umfasst Siegelabdrücke vornehmlich badischer und württembergischer Landes-, Gerichts- und Militärbehörden sowie von Privatpersonen in einem Band. Karlruhe, im Oktober 2011 Joachim Brüser