- description: Enthält u.a.: Schreiben an Axel Varnbüler von Nico von Below-Saleske, Walter (Wawitsch) von Below-Saleske, Elisabeth und Georg von Erffa zu Wernburg, Rüdiger von Below-Saleske; Telegramme 1900, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 10 Archiv der Freiherren Varnbüler von und zu Hemmingen Enthält u.a.: Schreiben an Axel Varnbüler von Nico von Below-Saleske, Walter (Wawitsch) von Below-Saleske, Elisabeth und Georg von Erffa zu Wernburg, Rüdiger von Below-Saleske; Telegramme
Baden
1175 Dokumente results for Baden
Band enthält alphabetisches Inhaltsverzeichnis Enthält auch: Bericht über die Truppenfürsorge in Deutsch-Südwestafrika (Nr. 8 (1. Sonderblatt der Mitteilungen des Gesamtvorstands des Badischen Landesvereins vom Roten Kreuz); Ansprache an die Arbeitslehrerinnen (Beiblatt zu No. 1 des XXX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins); Bericht über die Tuberkulose-Versammlung in Bruchsal (Beiblätter zu No. 12 und 15 des XXX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins); Bericht über die Tuberkulose-Versammlung in Mosbach (Beiblatt zu No. 16 des XXX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins); Bericht über die Tuberkulose-Versammlung in Villingen (Beiblätter zu No. 19 und 20 des XXX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins)
Band enthält alphabetisches Inhaltsverzeichnis Enthält auch: Bericht über den Einsatz des Badischen Frauenvereins in Deutsch-Südwestafrika (Sonderabdruck aus No. 9 des XXVIII. und Nr. 4 des XIX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins; Sonderblätter Nr. 3 und 5 der Mitteilungen des Gesamtvorstands des Badischen Landesvereins vom Roten Kreuz); Bericht von der Versammlung der Tuberkuloseausschüsse in Karlsruhe (Beiblätter zu No. 14 und 15 des XIX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins); Bericht über die Versammlung der Tuberkuloseausschüsse der Seegegend in Konstanz (Beiblätter zu No. 21 und 22 des XIX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins); Bericht über die VI. Landes-Tuberkuloseversammlung des Badischen Frauenvereins (Beiblätter zu No. 23 und 24 des XIX. Jahrgangs der Blätter des Badischen Frauenvereins)
1930, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-K Karten und Pläne
Lebenslauf von Karl Fritz: Karl Fritz, am 29. November 1914 in Pfullendorf als Sohn eines Gipsers und Nebenerwerbslandwirts geboren, wurde durch ein Stipendium der Besuch des Gymnasiums in Konstanz ermöglicht. Unmittelbar nach dem Abitur absolvierte er seinen Arbeitsdienst, an den sich der Heeresdienst beim Infanterieregiment 114 in Konstanz und beim Wehrbezirkskommando in Ehingen an der Donau anschloss. Vom 1. November 1938, dem Tag seines Eintritts in die NSDAP, bis 31.10.1941 war er Verwaltungsanwärter für den "gehobenen mittleren Verwaltungsdienst" (u.a. in Überlingen, Konstanz und Stockach) und wurde ab 1. November 1942 auf verschiedenen Dienstposten (u.a. in Karlsruhe und Sinsheim) als Regierungsinspektor eingesetzt. Vom Sommer 1943 bis zum Ende des Krieges war er zur Wehrmacht eingezogen und leistete in Südfrankreich seinen Dienst ab. Seit Oktober 1945 in Freiburg ansässig, nahm Karl Fritz seine Verwaltungstätigkeit beim Innenministerium wieder auf. 1952 wurde er in das Regierungspräsidium Südbaden, Abteilung Verkehr, überführt, wo er 1977 als Oberamtsrat pensioniert wurde.Karl Fritz verstarb am 29. November 1990 in Freiburg. Bestandsgeschichte: Nach der familiären Überlieferung begann Karl Fritz, möglicherweise angeregt durch das Beispiel eines Onkels, schon früh zeitgeschichtliches Material zu "sammeln". Erledigte Aushänge aus den Behörden, in denen er beschäftigt war, eingekommene Doppelstücke von Plakaten und Broschüren bildeten dabei umfangsmäßig den Schwerpunkt seiner Sammlung. Inhaltlich aufgewertet wird diese durch die Sammlung von Banknoten, v.a. von Notgeld, das aus dem gesamten Deutschen Reich zusammengetragen worden ist. Die so auf 40 m angewachsene Sammlung "Karl Fritz" (Bestand W 307) kam im Jahre 1993 als Schenkung in das Staatsarchiv Freiburg. Eine erste Sichtung ergab, dass nicht sämtliche Unterlagen archivwürdig waren. Darüber hinaus enthielt die Sammlung Material, das nur schwer in das Dokumentationsprofil des Staatsarchivs eingefügt werden konnte. Umfangreiche Ordnungsarbeiten folgten. Zuerst wurde die Zeitungssammlung und die zeitgeschichtliche Literatur der Dienstbibliothek des Staatsarchivs und - bei militärgeschichtlichen Unterlagen - dem Bundesarchiv-Militärarchiv zugeführt; danach die Plakate separiert und der Bestand W 113 - Plakatsammlung Karl Fritz gebildet. Eine Anzahl von Plakaten ostpreußischer Herkunft wurden dabei an das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz abgegeben, einige Stücke Berliner Herkunft entsprechend an das Landesarchiv Berlin. Gleiches geschah mit dem Bildgut, aus dem der vorliegende Bestand W 145/2 - Bildsammlung Karl Fritz entstand.Die Fachangestellte Annika Scheumann und der Angestellte Martin Schittny übernahmen die Aufgabe der Erschließung und der Digitalisierung des Bestandes. Der Bestand umfasst nunmehr 938 Nummern in 0,4 lfd.m.Freiburg, im September 2010Kurt Hochstuhl
Inhalt und Bewertung Enthält in alphabetischer Ordnung Bildnisse von im Zweiten Weltkrieg gefallenen Unteroffizieren und Mannschaften der Wehrmacht.
Inhalt und Bewertung Enthält in alphabetischer Ordnung Bildnisse von im Zweiten Weltkrieg gefallenen Offizieren der Wehrmacht.
Inhalt und Bewertung Enthält in alphabetischer Ordnung Bildnisse von Reserve- und Landwehr-Offizieren des XIII. A.K. Zur Bestandsgeschichte vgl. M 707. Der zuvor unverzeichnete Bestand wurde von Wilfried Kircher im Rahmen eines Praktikums unter Anleitung von Dr. Wolfgang Mährle alphabetisch nach Personennamen geordnet und durchnummeriert. Herr Kircher übernahm anschließend auch die Eingabe der auf den Umschlägen notierten Personendaten mit Hilfe des Datenbankprogrammms ScopeArchiv. Der Bestand umfasst 3612 Nummern bzw. 6,0 lfd. Regalmeter.
Ausführung: 24 Fotografien in Album An der Entstehung beteiligte Personen und Institutionen: Esselbrügge, Dr., Tientsin, Fotograf, Tientsin Press, Tientsin, Buchbinderei Bildträger: Fotopapiere auf Halbkarton geklebt in Leineneinband Bild- und Blattgröße: 17 x 12 cm; 25 x 19 cm Bemerkungen: Album mit Widmung für Dr. Schlayer, Bilder teilweise verblasst, verfleckt, Album hat Dehnungswellen
Enthält: Bilder von S. M. S. Kanonenboot "Iltis" und dessen Wrack; S. M. S. "Kaiser" und S. M. S. "Hertha" vor Hongkong, Kaiseryacht "Hohenzollern"; Kaiser Wilhelm II., Zar Nikolaus II auf S. M. S. "Kaiser Wilhelm", 1899; Gruppenfoto der Delegierten zum Dreibund-Abkommen zur See, Berlin, 1900; Brief O. v. Diederichs an seinen Vater wegen Niederlassung in Baden-Baden, 6. Nov. 1881; Todesanzeige und Nachruf für Vizeadmiral O. v. Diederichs, 1918; Fotos und Lebenslauf des VAdm. August Thiele
Diederichs, Otto vonBehördengeschichte: Als Folge der territorialen Umwälzungen in der napoleonischen Zeit entstanden in Baden aufgrund des Organisationsedikts vom 26.10.1809 insgesamt 66 landesherrliche und 53 standesherrliche Ämter. Die Zahl der Bezirksämter (seit 1939: Landkreise) und Oberämter reduzierte sich im Laufe der Zeit durch Zusammenlegung und Aufhebung, so dass 1945 im heutigen Regierungsbezirk Freiburg nur noch 16 Landkreise (Donaueschingen, Emmendingen, Freiburg, Kehl, Konstanz, Lahr, Lörrach, Müllheim, Neustadt, Offenburg, Säckingen, Stockach, Überlingen, Villingen, Waldshut, Wolfach) und - seit 1939 - zwei Stadtkreise (Freiburg, Konstanz) bestanden. Abgesehen von den spätestens 1849 aufgehobenen standesherrlichen Ämtern waren die Bezirksämter rein staatliche Behörden. Erst durch die Landkreisordnung vom 24.6.1939 erhielten sie - de facto allerdings nur auf dem Papier - auch Aufgaben einer Selbstverwaltungskörperschaft. Sie waren in erster Linie für die allgemeine Staatsverwaltung zuständig, hatten aber auch Aufgaben der Polizei und - bis zum Aufbau einer eigenen Gerichtsorganisation (1857) - der Justiz, insbesondere der Zivilgerichtsbarkeit, wahrzunehmen. Als Verwaltungsbehörden waren sie dem Innenministerium zugeordnet und wechselnden Mittelbehörden (Kreisdirektorien, ab 1832 Kreisregierungen, ab 1863 Landeskommissären) unterstellt; hinsichtlich der Justiz waren ihnen die Hofgerichte und die Kreisdirektorien bzw. Kreisregierungen übergeordnet.Das seit 1809 bestehende Bezirksamt Oberkirch wurde 1936 aufgelöst und ging komplett im Bezirksamt/Landratsamt Offenburg auf. Bestandsgeschichte: Vor Beginn der Verzeichnungsarbeiten verteilten sich die Akten des Bezirksamtes Oberkirch auf folgende Bestände:a) B 727/1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12;b) W 499.Zunächst wurden die unter a) genannten Bestände zum Bestand B 727/12 (neu) vereinigt. Fremdprovenienzen in diesen Beständen wurden vorher entnommen und entweder provenienzgerecht anderen Beständen des Staatsarchivs Freiburg zugewiesen oder zuständigkeitshalber an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben.Eingearbeitet wurden auch alle Akten der Provenienz "Bezirksamt Oberkirch" aus dem provisorischen Bestand W 499, der Schriftgut aus den Beständen 129 bis 228 des Generallandesarchivs Karlsruhe enthält, die im Rahmen des gegenseitigen Beständeausgleichs ins Staatsarchiv Freiburg gelangten.Konkordanzen im Papierfindbuch weisen alle Vorsignaturen der einzelnen Akten aus. Unter Vorsignatur 1 findet sich dabei jeweils die zuletzt im Staatsarchiv Freiburg verwendete Signatur vor der Neuverzeichnung und unter Vorsignatur 2 die vorletzte Signatur im Staatsarchiv Freiburg bzw. die ehemals im Generallandesarchiv Karlsruhe verwendete Signatur.Nach Vorarbeiten bei der Beständeserie B 727 durch Erdmuthe Krieg wurde der vorliegende Bestand von David Boomers, Joanna Genkova, Edgar Hellwig, Wolfgang Lippke, Jochen Rees und Christof Strauß verzeichnet. Die Endredaktion des Findbuchs oblag Edgar Hellwig, die Betreuung der Arbeiten dem Unterzeichneten. Der Bestand B 727/12 umfasst nach seiner Neuverzeichnung nunmehr 6159 Faszikel und misst 41,5 lfd.m.Freiburg, Februar 2009 Dr. Christof Strauß
Behördengeschichte: Die territoriale Neuordnung Deutschlands durch Napoleon brachte der vormaligen Markgrafschaft Baden zwischen 1803 und 1810 fast eine Verdoppelung ihres Staatsgebiets sowie im Jahr 1803 die Erhebung zum Kurfürstentum und im Jahr 1806 zum Großherzogtum. Dies machte eine Neugliederung und Vereinheitlichung der Verwaltungsstrukturen des administrativ heterogenen Staatswesens erforderlich. Die zwischen 1806 und 1809 erlassenen Organisationsedikte gliederten das Großherzogtum Baden in 66 landesherrliche und 53 standesherrliche Ämter. Die standesherrlichen Ämter wurden bis 1849 aufgehoben oder in landesherrliche umgewandelt. Durch Zusammenlegungen und Aufhebungen im Lauf des 19. und 20. Jahrhundert wurde die Zahl der badischen Bezirksämter deutlich reduziert. Ursprünglich waren die Bezirksämter rein staatliche Behörden und als solche in erster Linie für die allgemeine Staatsverwaltung und für die staatliche Aufsicht über das Handeln der kommunalen Verwaltungen in ihrem jeweiligen Amtsbezirk zuständig, hatten aber auch Aufgaben der Polizei und - bis zum Aufbau einer eigenen Gerichtsorganisation im Jahr 1857 - der Justiz, insbesondere der Zivilgerichtsbarkeit, wahrzunehmen. Die 1809 eingerichteten Bezirksämter wurden zehn Kreisen zugeteilt, als deren Exekutivorgan die Kreisdirektorien fungierten. Das Amt Bonndorf gehörte zum Donaukreis, ab 1819 zum Seekreis. 1813 wurden dem Amtsbezirk Bonndorf einige Gemeinden des aufgelösten Amtes Bettmaringen zugewiesen. Die Verwaltungsreform des Jahres 1832 ersetzte die mittlerweile verbliebenen sechs Kreisdirektorien als Mittelbehörden durch die Kreisregierungen von vier Kreisen und teilte den Amtsbezirk Bonndorf dem Seekreis zu. 1864 wurden die vier Kreise aufgelöst und die Bezirksämter unmittelbar dem Innenministerium unterstellt. Zugleich wurde das Großherzogtum in elf Kreisverbände als kommunale Selbstverwaltungskörperschaften ohne staatliche Aufgaben eingeteilt, dabei kam der Amtsbezirk Bonndorf zum Kreis Waldshut. Zur Handhabung der staatlichen Verwaltungsaufsicht wurden die Bezirksämter und Kreisverbände in vier Landeskommissärbezirke zusammengefasst. An deren Spitze stand je ein Landeskommissär mit Sitz und Stimme im großherzoglichen Ministerium des Innern. Das Bezirksamt Bonndorf wurde dem Landeskommissärbezirk Konstanz zugeschlagen. Das Bezirksamt Bonndorf wurde 1924 im Zuge der Vereinfachung der inneren Verwaltung aufgehoben und die Gemeinden den Amtsbezirken Neustadt und Waldshut zugeteilt. Bestandsgeschichte: Vor Beginn der Verzeichnungsarbeiten verteilten sich die Akten des Bezirksamtes Meßkirch auf folgende Bestände: B 692/1, B 692/2, B 692/3, B 692/4, B 692/5, B 692/6, B 692/7, B 692/8, B 692/9, B 692/10, B 692/11 sowie B 764/1 (Amtsrevisorat Bonndorf). Die genannten Bestände wurden zum Bestand B 692/1 (neu) vereinigt. Dabei wurden Fremdprovenienzen mit einem Laufzeitende nach 1806 und vor 1936 entnommen und provenienzgerecht anderen Beständen des Staatsarchivs Freiburg zugewiesen. Akten mit Laufzeitende vor 1806 wurden separiert und zuständigkeitshalber an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben. In begründeten Ausnahmefällen, etwa wenn sich der Anteil des vor 1806 entstandenen Schriftguts in einer Akte auf wenige Schriftstücke beschränkte, fanden auch Akten mit einer Laufzeit vor 1806 Eingang in B 692/1 (neu). Hinweise für die Benutzung: Konkordanzen in der Druckversion des Findbuchs zu B 692/1 (neu) weisen alle Vorsignaturen der einzelnen Akten aus. Unter Vorsignatur 1 findet sich dabei jeweils die zuletzt im Staatsarchiv Freiburg verwendete Signatur vor der Neuverzeichnung und unter Vorsignatur 2 die ehemals im Generallandesarchiv Karlsruhe verwendete Signatur. Unter Vorsignatur 3 findet sich die vorletzte im Staatsarchiv Freiburg verwendete Signatur. Der vorliegende Bestand wurde von Edgar Hellwig, Lisa Röpke, Annika Scheumann und Sinah Waldvogel verzeichnet. Planung, Organisation und Koordination sowie Schlusskorrektur und Endredaktion des Findmittels besorgte die Unterzeichnende. Der Bestand B 692/1 umfasst nach seiner Neuverzeichnung 2814 Faszikel und misst 25,8 lfd.m. Freiburg, September 2016 Annette Riek
Inhalt und Bewertung Der Bestand enthält auch Akten der von 1863-1939 existierenden Kreisverwaltung Mosbach, die die Amtsbezirke Adelsheim, Buchen, Mosbach, Tauberbischofsheim und Wertheim umfaßte (vgl. besonders die Rubrik Generalia: "Kreis- und Bezirksverbände").
Darin: Sonderdruck über Carl Peters in "Blätter der Lehranstalt für Kolonial- und Auslandskunde"
Enthält u.a.: Personalia
Enthält u.a.: National-Liste des Zettler, 20. Okt.1903 Darin: Stellvertretung des suspendierten Gerichtsnotars Krauß in Aalen durch Zettler, Qu. 38-47, Nov. 1904-Nov. 1905; Austritt Zettlers aus dem Württembergischen Staatsdienst infolge Übernahme in den Dienst der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes, Qu. 48-51, Jan.-Febr. 1906; Austritt des stellvertretenden Gerichtsschreibers Roland Mayer [aus dem Württembergischen Staatsdienst] (Registraturanzeige), Qu. 52, März-April 1906
Ausführung: Lithografie An der Entstehung beteiligte Personen und Institutionen: gez. Volz, H., Druck bei J. Albert Bildträger: Papier Bild- und Blattgröße: 41 x 29,2 cm
Enthält u.a.: Auszüge aus der Vereinbarung der Reichsstelle für Auswanderungswesen mit der Bundesführung des Reichskolonialbunds über die koloniale Beratung vom 11.02/03.03.1941 und aus den ersten Durchführungsbestimmungen
Berlin, 13. Mai 1904; Berlin, Reichsdruckerei, 1904 Kriegsministerium Nachträge bis 1906; handschriftliche Vermerke
Enthält u. a.: Anordnungen des Kriegsministeriums und des Stellvertretenden Generalkommandos des XIV. Armeekorps; Schriftverkehr des Garnisonskommandos Colmar; Anordnungen in wirtschaftlichen Angelegenheiten Darin: Merkblätter mit dem Titel "Deutschland steht gegen eine Welt von Feinden" und "Sparsamkeit beim Lebensmittel- und Brotverbrauch"; Übersetzung eines französischen Schriftstücks mit dem Titel "Anhaltspunkte zur Unterweisung der Truppe (Note sur l’instruction)"; Verzeichnis derjenigen im Deutschen Reich sich aufhaltenden wehrfähigen Kolonial-Engländer, von deren Überführung nach Ruhleben das Auswärtige Amt abzusehen bittet
Enthält: Gebiete der verschiedenen Pflanzungsgesellschaften
Zur Behördengeschichte: Seit dem Reichsdeputationshauptschluß von 1803 war das württembergische Territorium bis zu den Verträgen von Compiegne und Paris einer ständigen Umgestaltung und Erweiterung unterzogen. Am Mai 1810 schloß Württemberg in Paris mit Bayern einen Staatsvertrag, der den Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten neu regelte und einen damit verbundenen Gebietsaustausch festsetzte. Vom Bodensee wurde bis zur Markungsgrenze Waldmannshofen (SHA) eine neue Grenzlinie gezogen, die soweit dies möglich war, entlang der Flüsse Iller und Tauber verlief. Württemberg erhielt von Bayern neben den ehemaligen Reichsstädte Bopfingen, Buchhorn und Ulm alle westlich der neuen Grenze liegenden bayerischen Landgerichte bzw. Landsgerichtsteile (u. a.: Tettnang, Wangen, Ravensburg, Leutkirch, Söflingen, Albeck und Crailsheim). An Bayern wurden die östlich liegenden Ämter Gebsattel und Weiltingen abgegeben. Zur Besitzergreifung der neuerworbenen Landesteile und zur Erfassung und Bereinigung des Grenzverlaufs setzte König Friedrich I. am 28. Oktober 1810 eine dreiköpfige Kommission ein. Diese Kommission bestand aus dem Geheimen Rat Graf Ferdinand von Zeppelin, dem Geheimen Legationsrat Johann Peter von Feuerbach und dem Geheimen Oberfinanzrat Ferdinand August von Weckherlin. Sie sollte in Zusammenarbeit mit den von Bayern eingesetzten Kommissaren die Besitzergreifungs- und Organisationsgeschäfte in den neuen Gebieten erledigen. Zur Unterstützung wurden den Kommissaren die örtlichen Beamten beigegeben. Die Kommission wurde angehalten, Berichte und Beschwerden an die übergeordnete Behörde in Stuttgart, das Comite zur Vollziehung der neuesten Staatsverträge - bestehend aus den Staatsministern Graf von Mandelslohe, Graf von Taube und von Reischach -, weiterzuleiten (vgl. D 29 Bü 1). Als Hauptverwaltungssitz wurde Ulm, der Haupterwerb des Staatsvertrages, ausgewählt. Außer in Ulm waren die Kommissare im November und Dezember 1810 vor Ort zur Besitzergreifung tätig. Ab März 1811 werden Grenzbereinigungskommissare eingesetzt. Der Schwerpunkt der Kommissionsarbeit lag im Jahre 1810 bei der formalen Besitzergreifung der neuen Ortschaften: Anbringung von Patenten, Vereidigung von Untertanen usw. Anfang des Jahres 1811 rückte dann die Organisation der Gebietsteile, die Übernahme der Diener und Beamten und die Erfassung von Vermögen und Schulden zum Zweck des Ausgleichs mit Bayern in den Vordergrund der Kommissionstätigkeit. Parallel dazu begannen unter Leitung des Generalmajors Heinrich von Theobald und des Geheimen Legationsrats von Feuerbach die Grenzbereinigungsgeschäfte in den Oberämtern. Im April 1811 wurde von Feuerbach nach Ulm zur Übernahme der Schulden- und Dienerabteilung abberufen. An seine Stelle trat für kurze Zeit der Geheime Legationsrat von Wucherer. Von März bis Mitte Juli waren bei der Kommission in Ulm neben dem Landvogteisteuerrat Tafel und dem Registrator Kappoll Oberrechnungsrat Carl Eberhardt Weissmann, von Feuerbach, Rechnungsrat Vetter und zeitweise auch Graf von Zeppelin tätig, während von Weckherlin sich in Stuttgart aufhielt. Mit der Rückkehr von Weckherlins nach Ulm übernahm im Juli 1811 von Feuerbach erneut die Bereinigung der Grenze. In Ulm blieben nur von Weckherlin und der Oberrechnungsrat Weissmann zurück, weil sich die Geschäfte der Kommission immer mehr auf die Schuldenaufteilung zwischen Bayern und Württemberg verlagerten. Vermögenserfassung und Aufstellung von Passiv- und Aktivkapitalien der Städte und Kameralämter bestimmten nun die Kommissionsgeschäfte. Im März/April 1812 enden dann die Ein- und Auslaufjournale der Kommission in Ulm (vgl. D 29 Bü 5 - 6). Der mit der Grenzbereinigung beschäftigte Kommissar von Feuerbach begab sich im Juni 1812 nach München, um die bei dem neuen Grenzverlauf noch offenen Fragen (vgl. D 29 Bü 157) zu klären. Im Anschluß an diese Konferenz wurde im September 1812 der Hauptvollziehungsvertrag von München unterzeichnet. Damit begann die zweite Etappe der Grenzbe reinigung (vgl. D 29 Bü 158). Die ebenfalls noch offenen Fragen der Schuldenaufteilung mit Bayern übernahm der Oberrechnungsrat von Weissmann, der im April 1813 zur Schuldentilgungskasse nach Augsburg reiste. Anschließend übernahmen diese Aufgabe die Sektion der Staatsrechnungen, Vorgängerbehörde der Oberrechnungskammer, und die Sektion der Krondomänen. Zur Bestandsgeschichte: Die Akten der königlichen Besitzergreifungskommission, die in den Jahren 1810 - 1812 in Ulm entstanden, wurden im Jahre 1835 von der Oberrechnungskammer an das Finanzarchiv Ludwigsburg abgegeben (vgl. StAL E 224a Bü 75). Bei den Akten befanden sich zwei vermutlich von der Oberrechnungskammer erstellte Aktenverzeichnisse mit einem Sach-, Personen- und Ortsindex im Anhang. Die Aktenverzeichnisse dienten bis 1949 als Findmittel, die schon bei der Ulmer Behörde vergebenen Registraturnummern I - CXXXIII und die vermutlich später bei der Oberrechnungskammer hinzugekommenen Faszikelnummern CXXXIV Nr. 1 - 28 wurden als Archivsignaturen beibehalten (= Vorsignatur 2). Schon bei der Übernahme der Akten 1835 wurden 18 Faszikel als fehlend registriert. 1847 fand eine Revision statt, bei der die fehlenden Faszikel erneut gekennzeichnet wurden. Einige Jahre wurde der Bestand umgelagert. Die ursprünglich zu Anfang des Bestandes D 21, Zentralorganisationskommission, gelagerten Akten wurden jetzt an dessen Schluß gelegt. 1908 wurden die Akten der Besitzergreifungskommission vom Finanzarchiv an das Staatsfilialarchiv Ludwigsburg abgegeben. Vor dem Jahre 1949 kamen noch weitere 4 Büschel hinzu, die, von K. O. Müller verzeichnet, die Signatur CXXXIV Nr. 29 - 32 erhielten. 1949 fand eine erneute Revision statt, bei der alle vorhandenen Akten nach numerus currens durchsigniert wurden; die Durchnummerierung ergab 146 Aktenbüschel (= Vorsignatur 3). 1987 kamen 14 Büschel aus dem HStA Stuttgart in Ludwigsburg ein, die bei der Verzeichnung und Aufteilung des Bestandes E 36, 2 Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, ausgesondert wurden (= Vorsignatur 1). Die Akten betreffend das Stiftungswesen hatten zum Teil Aktenzeichen der Ulmer Registratur, darunter waren 6 Faszikel der schon bei der Übernahme ins Archiv als fehlend vermerkten Akten. Diese Akten wurden an den Bestand angefügt und bekamen die Nummern 147 - 161. 1990 wurden erneut aus dem Bestand E 36, 2 (Fasz. 23 - 33) 37 Büschel vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben. 1994 kamen noch einmal 3 Büschel hinzu. Anläßlich der Verzeichnung und Zuordnung der 1990 eingekommenen Büschel wurde beschlossen, den gesamten Bestand neu zu verzeichnen und zu ordnen. Der Bestand gliedert sich entsprechend der Registraturentwicklung beziehungsweise dem Entstehungsort der Akten in zwei große Teile. Teil 1 bilden die bei der Besitzergreifungskommission in Ulm angewachsenen und abgelegten Akten. Die zum größten Teil aus Stuttgart eingekommenen Akten bilden den Teil 2 des Bestandes. Es handelt sich um jene Amtsakten des Kommissars von Feuerbach, die während der Erledigung des Grenzbereinigungsgeschäftes außerhalb von Ulm anfielen. Vermutlich hat von Feuerbach, der während und nach seiner Kommissionstätigkeit im Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten tätig war, die Akten an diese Stelle mitgenommen, von wo aus sie dann in die dortige Altregistratur gelangten. Der Zuständigkeitsbereich des Kommissars und Geheimen Legationsrats von Feuerbach erstreckte sich nicht nur auf die Grenzbereinigung; zeitweise wurden ihm auch die Schulden- und Dienerabteilung übertragen (vgl. Behördengeschichte).Bei der Verzeichnung wurden die relativ kleinen Akteneinheiten der beiden Registraturen beibehalten; nur in wenigen Fällen wurden Akten zusammengelegt. Kassiert wurden nur alte Umschläge. Vor allem bei den vermutlich bei der Oberrechnungskammer abgelegten Akten befanden sich Fremdprovenienzen. Diese insgesamt acht Büschel, bzw. Teile von Büscheln wurden in die entsprechenden Bestände eingefügt (vgl. Konkordanz).Bei der Ordnung des Bestandes wurden die beiden Registraturteile beibehalten. Innerhalb dieser Obergruppen wurde nach Geschäfts- und Aufgabenbereichen der Kommission gegliedert. Es wurde versucht beide Teile gleich zu gliedern. Aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkte der Kommission in Ulm und des Kommissars von Feuerbach deckt sich die Untergliederung der beiden Bestandshälften jedoch nicht ganz. Ein Verg leich der vorhandenen Akten mit dem vermutlich bei der Oberrechnungskammer entstandenen Findbuch (vgl. D 29 Bü 9) ergibt, daß der Bestand nicht mehr vollständig vorliegt. Die Neuverzeichnung wurde 1994 von Frau Sibylle Kraiss unter Anleitung des Unterzeichneten durchgeführt. Der Bestand umfaßt 191 Bü = 2, 7 lfd. m. Ludwigsburg, im März 1995 (Dr. Hofmann) Literatur: Königlich württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1812, Stuttgart 1812 Das Königreich Württemberg. Eine Beschreibung von Land, Volk und Staat, hg. vom königlich statistisch-topographischen Bureau, Stuttgart 1863
Darin: Fr. Hupfeld und Dr. Karstedt, Die französische Kolonie Ober-Senegal und Niger. Ein Beitrag zur Rohstoffrage. Hrsg. von der Deutschen Kolonialgesellschaft (Vertraulich). Druck, 14 S., o.J. (um 1918); Kriegsausschuß der Deutschen Industrie, Beratung über die Rohstoffversorgung nach Friedensschluß am 2. Februar 1916 in Berlin, Hotel Adlon. Druck 58 S. (streng vertraulich)
- 1868-1901, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 54 Familienarchiv Schmidt-Alberti Enthält: Bernhard von Alberti (1868 - 1915), Sohn von Friedrich Ludwig Eduard von Alberti 1. Zeugnisse a) Genehmigung für die Zulassung zur Protepéefähnrichprüfung, 1887 b) Reifezeugnis zum Portepéefähnrich, 1888 c) Abgangszeugnis der Kriegsschule Engers, 1889 d) Reifezeugnis zum Offizier, 1889 e) Mitteilung der Verleihung des eisernen Kreuzes 2. Jugendbriefe an seine Eltern, (meist undatiert) um 1868, /_1-6 3. Chinaexpedition, 1900-1901 (Boxeraufstand) a) Zeitungsausschnitte über seine Teilnahme an der Chinaexpedition b) Verzeichnis der Mannschaften der 8. Kompagnie des 6. ostasiatischen Infanterie Regiments. nebst Rangliste der direkten Vorgesetzten (Bl.1-6); Zusammenstellung der in der Provinz Petschili versammelten Streitkräfte der vereinten Nationen (B1.8 -10); militärisches Tagebuch der 6. Kompanie über die Vorgänge im Chinafeldzug vom 17. Aug. 1900 - 11. Juni 1901 (Bl. 13-23) mit einer Einlage: Skizze des deutschen Lagers in Tientsin, 23 Bl., 1900-1901 c) Feldpostbriefe an seine Eltern mit Tagebuchaufzeichnungen, Geländeskizzen (/_37-43, 122), Postkarten und Vortragsplan über die Erlebnisse, 1900/1901, /_1-198 description: Enthält: - Bernhard von Alberti (1868 - 1915), Sohn von Friedrich Ludwig Eduard von Alberti - 1. Zeugnisse - a) Genehmigung für die Zulassung zur Protepéefähnrichprüfung, 1887 - b) Reifezeugnis zum Portepéefähnrich, 1888 - c) Abgangszeugnis der Kriegsschule Engers, 1889 - d) Reifezeugnis zum Offizier, 1889 - e) Mitteilung der Verleihung des eisernen Kreuzes - - 2. Jugendbriefe an seine Eltern, (meist undatiert) um 1868, /_1-6 - - 3. Chinaexpedition, 1900-1901 (Boxeraufstand) - a) Zeitungsausschnitte über seine Teilnahme an der Chinaexpedition - b) Verzeichnis der Mannschaften der 8. Kompagnie des 6. ostasiatischen Infanterie Regiments. nebst Rangliste der direkten Vorgesetzten (Bl.1-6); Zusammenstellung der in der Provinz Petschili versammelten Streitkräfte der vereinten Nationen (B1.8 -10); militärisches Tagebuch der 6. Kompanie über die Vorgänge im Chinafeldzug vom 17. Aug. 1900 - 11. Juni 1901 (Bl. 13-23) mit einer Einlage: Skizze des deutschen Lagers in Tientsin, 23 Bl., 1900-1901 - c) Feldpostbriefe an seine Eltern mit Tagebuchaufzeichnungen, Geländeskizzen (/_37-43, 122), Postkarten und Vortragsplan über die Erlebnisse, 1900/1901, /_1-198
Enthält u. a.: Ansprachen des Prinzen Max in der Ersten Kammer (1917) und bei der badischen Verfassungsfeier (1918); Heidelberger Vereinigung
Enthält v. a.: Finanzierung des Büros Lepsius im Haag