Behördengeschichte: Durch Verordnung der Reichsregierung vom 21. März 1933 wurde für jeden Oberlandesgerichtsbezirk ein Sondergericht gebildet. Das für den Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe zuständige Sondergericht wurde beim Landgericht Mannheim installiert. Diesen Sondergerichten wurde die strafrechtliche Zuständigkeit für Vergehen nach der "Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat" übertragen, die in Reaktion auf den Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 erlassen worden war und die den juristischen Hintergrund der Verhaftungswelle insbesondere gegen Kommunistien bildete. Daneben waren die Sondergerichte für die Vergehen nach der sog. "Heimtückeverordnung" zuständig, die im Dezember 1934 unter Verschärfung der Strafandrohung in Gesetzesform umgegossen wurde. Ursprünglich auf rein "politische" Delikte beschränkt, erfuhr die Sondergerichtsbarkeit 1938 eine Ausweitung auch auf Bereiche der "normalen" Kriminalität. Mit einer zu Kriegsbeginn 1939 erlassenen Verordnung konnte jedes Vergehen vor ein Sondergericht gebracht werden, wenn "durch die Tat die öffentliche Ordnung und Sicherheit besonders schwer gefährdet wurde". Neue Strafvorschriften folgten ebenfalls mit Kriegsbeginn. Die wichtigsten sollen hier kurz Erwähung finden: 1. Die "Kriegssonderstrafrechtsverordnung" vom 17. August 1938 betraf die Delikte "Wehrkraftzersetzung", "Wehrdienstentziehung" und "Selbstverstümmelung", die - je nach Schwere des Vergehens - unter Todesstrafe gestellt wurden. 2. Die "Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen" vom 1. September 1939 ahndete das Hören ausländischer Sender mit Zuchthaus, in schweren Fällen auch mit der Todesstrafe. 3. Die "Kriegswirtschaftsverordnung" vom 4. September 1939 bestrafte Schwarzschlachtungen, Lebensmittelkartenbetrügereien und ähnliche Delikte. 4. Die "Verordnung gegen Volksschädlinge" vom 5. September verschärfte die Strafbestimmungen für Eigentumsdelikte, wenn die Tat "unter Ausnutzung des Kriegszustandes" begangen wurde oder das "gesunde Volksempfinden" dies "erforderte". 5. Mit der "Verordnung zum Schutz gegen jugendliche Schwerverbrecher" vom 4. Oktober 1939 konnte auch gegen erst 16-jährige Straftäter die Todesstrafe ausgesprochen werden. 6. Die am 5. Dezember 1939 erlassene "Verordnung gegen Gewaltverbrecher" ermöglichte die Verhängung von Todesstrafen für jegliche Art von Kapitalverbrechen. All diese Verordnungen ließen den Arbeitsanfall in den Sondergerichten gewaltig ansteigen.Weitere Sondergerichte wurden daher eingerichtet, u.a. ab dem 1. November 1940 das Sondergericht Freiburg im Breisgau, das für die Landgerichtsbezirke Freiburg, Konstanz, Offenburg und Waldshut zuständig war. Die eigens eingerichtete Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Freiburg strengte in den viereinhalb Jahren bis April 1945 mehr als 1.000 Verfahren an. Von diesen haben sich die Unterlagen von 727 Fällen erhalten. Die meisten Verfahren, rund 30 %, wurden auf Grund des "Heimtückegesetzes" eröffnet, gefolgt von "Kriegswirtschaftsverbrechen" mit 23 %. Die Verfahren wegen der "Volksschädlingsverordnung" umfassten 12 %, die sog. "Rundfunkverbrechen" 14 % aller Fälle. Literatur: Hans Wüllenweber: Sondergerichte im Dritten Reich. Vergessene Verbrechen der Justiz. Frankfurt a.M. 1990. Michael P. Hensle: Die Todesurteile des Sondergerichts Freiburg 1940-1945. München 1996. Michael P. Hensle: Rundfunkverbrechen. Das Hören von ’Feindsendern’ im Nationalsozialismus. Berlin 2003. Bestandsgeschichte: Die Ablieferung des vorliegenden Bestandes erfolgte im Jahre 1975 (Zugang 1975/10-II) durch die Staatsanwaltschaft Freiburg. Anfang der 90er Jahre wurden die Unterlagen mit Hilfe des Archivierungsprogramms MIDOSA durch ABM-Kräfte inhaltlich und mit einem Orts- und Personenindex erschlossen, und 1996 als Findbuch des Staatsarchivs Freiburg den Nutzern zur Verfügung gestellt. Die MIDOSA-Daten des Bestandes wurden im Jahre 2005 in das MIDOSA95-Format konvertiert; der Bestand selbst durch den Unterzeichneten in den Jahren 2006 und 2007 überarbeitet und mit einem Sachindex auf der Grundlage der oben zitierten Verordnungen versehen. Danach erfolgte die Überführung der Daten auf das Archivverwaltungsprogramm SCOPE-Archiv des Landesarchivs Baden-Württemberg. Die Ordnung des Bestandes erfolgte nach dem Tatort, nach dem Namensalphabet und nach der Laufzeit der Ermittlung. Der Bestand umfasst nunmehr 2.427 Bestellnummern in 20,4 lfd. m. Folgende Bestellnummern sind nicht belegt: 17, 1000, 1195, 1773-1778. Die Indices verweisen auf die Ordnungsnummer. Freiburg, im August 2007 Kurt Hochstuhl
Baden
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- Wichtiger Hinweis: Dieses Findbuch ist ein hoffentlich vorläufiges Hilfsmittel zur Orientierung im Bestand. Die Titelaufnahmen wurden direkt bei der Erfassung und Bewertung der Unterlagen im Naturkundemuseum erstellt, um die Unterlagen wenigstens vorläufig erschlossen und benutzbar in das Staatsarchiv übernehmen zu können. Damit konnte selbstverständlich nur eine oberflächliche Erschließung geleistet werden.Der Bestand umfasst 120 Einheiten. 2. Geschichte des Naturkundemuseums: Das heutige Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart ist aus der herzoglichen Kunstkammer entstanden. Aus dieser wurde 1791 ein eigenständiges "Naturalien-Kabinett" abgetrennt, dem die Sammlung von Mineralien, Pflanzen und Tieren oblag. 1827 erhielt das Naturalienkabinett einen Neubau in der Stuttgarter Neckarstraße, den es zusammen mit dem Staatsarchiv benutzte. Die im Bestand enthaltenen Akten legen Zeugnis ab von der nicht unproblematischen Nachbarschaft zweier kultureller Einrichtungen, die sich offensichtlich gegeneinander anstrengten, um ihre meist knappen Mittel zu behaupten. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut, in den 1860er Jahren durch eine Flügelerweiterung zur Archivstraße hin. 1944 wurde das Gebäude von Naturkundemuseum und Staatsarchiv zerstört; die naturkundlichen Sammlungen waren damals im Schloss Rosenstein ausgelagert. Die Gebäudeverlagerungen und Baumaßnahmen haben sich in den erhaltenen Akten des Naturkundemuseums niedergeschlagen.Das Naturalienkabinett erhielt 1900 die moderne Bezeichnung Naturaliensammlung, die bis 1950 verwendet wurde. Seit 1950 ist es Staatliches Museum für Naturkunde.Das Naturalienkabinett wurde 1817 einer neugegründeten Oberbehörde, der Königlichen Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen unterstellt. Diese stand über der öffentlichen Bibliothek, der Münz-, Medaillen-, Kunst- und Altertümersammlung und eben der Naturaliensammlung. Zum 1. April 1919 wurde die Direktion der Wissenschaftlichen Sammlungen aufgehoben, die Naturaliensammlung ebenso wie die Landesbibliothek unmittelbar dem Kultministerium unterstellt.Bisher war man davon ausgegangen, dass die Überlieferung der Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen im Zweiten Weltkrieg zusammen mit derjenigen des Kultministeriums weitgehend vernichtet wurde (s. auch unten unter 5.). Erfreulicherweise fanden sich unter den Unterlagen des Naturkundemuseums zahlreiche Akten, die von der Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen stammen. 3. Inhalt und Ordnung des Bestands: Die Unterlagen geben Auskunft über die Entwicklung einer fürstlichen Preziosensammlung zu einem Wissenschaftsbetrieb und einem für die Öffentlichkeit immer zugänglicher werdenden Museum. Dabei schlugen sich in den hier vorliegenden allgemeinen Verwaltungsakten besonders die praktischen Angelegenheiten des Betriebs nieder: Immer wieder geht es um die Sicherung und den Bau von Räumlichkeiten, um die Beschaffung des notwendigen Mobiliars und um Personalfragen. Die alltägliche Abwicklung der wissenschaftlichen Arbeiten, der Aufbau der Sammlung und die Organisation des Museumsbetriebs ist diesen Akten dennoch an vielen Stellen zu entnehmen.Angesichts der gestörten Überlieferungslage im Kultministerium wurden die zur Aussonderung angebotenen Unterlagen des Naturkundemuseums bzw. der Direktion bis einschließlich 1945 vollständig übernommen, sofern es sich nicht um inhaltlich völlig bedeutungslose Redundanzen handelte.Es zeigte sich an vielen Stellen, dass ursprünglich von der Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen angelegte Akten in der Naturaliensammlung fortgeführt worden waren. Zusätzlich hatte es auch im Naturkundemuseum Zuweisungen von Schriftstücken und Vorgängen des Museums zur Akten der Direktion (und umgekehrt) gegeben. Eine fachlich korrekte Trennung der Provenienzen wäre hier nur durch Einzelanalysen zu leisten. Daher wurde im Moment darauf verzichtet, den Bestand aufzuteilen in einen Bestand "Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen" und einen Bestand "Naturaliensammlung/-museum". Auch eine Trennung in einen Altbestand bis 1945 und einen neueren Bestand zum Staatlichen Museum für Naturkunde nach 1945 wäre nicht ohne Detailanalysen möglich und sinnvoll.Um dennoch eine Orientierung zu geben, wurden die Akten entsprechend klassifiziert. Dabei wurden solche Akten, die eindeutig bei der Direktion entstanden (erkennbar u.a. am Aktenzeichen) und noch zur Zeit ihrer Existenz abgeschlossen wurden, der Klassifikationsgruppe "1. Direktion" mit der Endprovenienz "Direktion" zugewiesen. Ansonsten musste gelegentlich nach dem Hauptschwerpunkt der Akte entschieden werden oder die Akteneinheit bis zur Klärung der Lage dem Punkt "5. Akten (Provenienz noch ungeklärt)" zugewiesen werden; das war besonders häufig bei Akten mit sehr langer Laufzeit der Fall. Ansonsten folgt die Klassifikation einem chronologischen Prinzip; es erschien angesichts des doch geringen Umfangs der Unterlagen vertretbar, zumindest vorläufig auf eine sachliche Untergliederung zu verzichten.Vor allem die Direktion folgte offensichtlich einem stringenten Aktenplan, der jedoch nicht aufgefunden werden konnte. In der Naturaliensammlung spielte das Aktenzeichen dem Anschein nach eine untergeordnete Rolle.Der Bestand soll in den kommenden Jahren weiteren Zuwachs erhalten. 4. Benutzungsbestimmungen: Einzelne Akteneinheiten unterliegen noch Schutz- und Sperrfristen nach dem Landesarchivgesetz. 5. Verweis auf andere Unterlagen: Rechnungsunterlagen der Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen befinden sich im Bestand E 226/230 des Staatsarchivs Ludwigsburg.Es ist davon auszugehen, dass auch ältere Unterlagen noch im Naturkundemuseum verblieben sind, wo sie zum Teil noch benötigt werden. 6. Literatur: Dehlinger, Alfred: Württembergs Staatswesen in seiner geschichtlichen Entwicklung bis heute. Bde. 1 und 2, Stuttgart 1951 und 1953, § 250 und § 270.Vgl. auch die Einleitung zum Bestand E 226/230.Ludwigsburg, 2. Februar 2004 Dr. Elke Koch
Inhalt und Bewertung Im Zuge einer Bewertungsaktion bei den Staatlichen Forstämtern im Sprengel der Forstdirektion Tübingen 1994/95 wurde auch die Altregistratur - Registraturschicht 1850 - 1955 beim Staatlichen Forstamt Gammertingen vom Staatsarchiv Sigmaringen am 9. August 1995 bewertet. Grundlage der Bewrtung bildete das 1994/95 zusammen mit der Forstverwaltung erarbeitete Bewertungsmodell (Siehe hierzu: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291). Die Akten des Forstamts Gammertingen wurden im Frühjahr 1997 von Marc Krause im Rahmen eines vierwöchigen Archivpraktikums unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet. Der Bestand umfaßt nun 117 Faszikel bei 2 lfd.m. Sigmaringen, im September 1998 gez. Dr. Jürgen Treffeisen Enthält: Amtserfordernisse; Registratur; Forstamtsgebäude, Dienstwohnung, Bausachen; Forstorganisation; Jahresberichte; Personal und Stellenakten; Flächen und Grenzsachen; Abschätzung und Vermessung; Forstkarten; Wirtschaftsbücher; Nutzungsbetrieb; Kulturen; Wegbau; Jagd und Fischerei; Forststrafsachen; Schädlingsbekämpfung; Bewirtschaftung der Körperschaftswaldungen, Allgemeines und Einzelfälle.
Inhalt und Bewertung Einteilung nach Aktenzeichen: Aalen (1/1); Abtsgmünd (1/2); Adelmannsfelden (1/3); Aufhausen (1/4); Baldern (1/5); Bopfingen (1/7); Dewangen (1/9); Dirgenheim (1/10); Dorfmerkingen (1/11); Ebnat (1/12); Elchingen (1/13); Essingen (1/16); Fachsenfeld (1/17); Flochberg (1/18); Goldburghausen (1/20); Hofen (1/21); Hohenstadt (1/22); Hülen (1/23); Hüttlingen (1/24); Kerkingen (1/26); Kirchheim/Ries (1/27); Kösingen (1/28); Laubach (1/29); Leuterburg (1/31); Neresheim (1/33); Neubronn (1/34); Oberdorf/Ipf (1/37); Oberkochen (1/38); Ohmenheim (1/39); Pflaumloch (1/41); Pommertsweiler (1/42); Röttingen (1/45); Schlossberg (1/46); Schweindorf (1/50); Trochtelfingen (1/53); Unterkochen (1/54); Unteriffingen (1/55); Utzmemmingen (1/58); Waldhausen (1/59); Wasseralfingen (1/70-1/74); Aalen und Ellwangen (1/75); Heidenheim (1/76); SV-Akten Aalen und Ellwangen; Verstorbene. Hinweis: Nicht belegte Ziffern siehe Ellwangen (EL 902/2).
Charakteristik: Der Bestand 229 ist nach Umfang und Faszikelzahl (118.938 Nummern) der bedeutendste des Generallandesarchivs. Er enthält, wie seine Bezeichnung besagt, "Spezialakten der kleineren Ämter, Städte und Landgemeinden", das heißt Provenienzen aus den zahlreichen Territorien und Herrschaften, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in dem damals neu geschaffenen Großherzogtum Baden ganz oder teilweise aufgegangen sind. Er ist ein klassischer, topographisch bezogener Pertinenzbestand. Entsprechend der Brauer’schen Archivordnung von 1801 wurden im 19. Jahrhundert die unter die "Spezialrubriken" der einzelnen Orte fallenden "Spezialakten" oder "Spezialia" - Ortsbetreffe - nach alphabetisch gereihten, der juristischen Terminologie jener Zeit entlehnten Sachrubriken abgelegt und innerhalb dieser Rubriken chronologisch geordnet. Bestandsgeschichte: Zunächst existierten mehrere Spezialaktenbestände nebeneinander, so etwa Baden-Baden, Baden-Durlach, Pfalz, Breisgau, Bruchsal und ein Waldaktenarchiv. Erst in den Jahren 1874/75 wurden im Interesse der einfacheren Handhabung diese bisher eigenständigen Spezialabteilungen in einem einzigen, damals rund 14000 Konvolute umfassenden Bestand zusammengeführt, und 1878 begann man mit dessen Verzeichnung. Obgleich seit 1887 auch im Generallandesarchiv das Provenienzprinzip gelten sollte, blieb der monströse Ortsaktenbestand auch weiterhin erhalten und erlebte bis in die 1930er Jahre noch zahlreiche Zuwächse. Der 1939 eingeführte Bestandsnummernplan gab ihm die bis heute gültige Nummer 229; zuvor allerdings waren die Akten von Ämtern und Städten (Bestände 129 bis 228) ausgegliedert worden. Eine fortlaufende Durchnumerierung der einzelnen Faszikel erfolgte Mitte des 1950er Jahre. Indes kamen die Verzeichnungsarbeiten erst Mitte der 1970er Jahre zum Abschluss. Provenienzen: In seinem Kern umfasst der Bestand Schriftgut, das mit den Archiven von Vorgängerterritorien oder Klöstern an Baden gefallen ist, aber auch Akten, die, soweit sie sich auf badische Orte beziehen, von Bayern oder Württemberg an Baden extradiert wurden. Mehr oder minder dürftig ist diese Überlieferung zumeist im Fall von Orten, die zu den einstigen Herrschaftsgebieten des 1806 mediatisierten Adels gehörten, weil diesem - sowohl den fürstlichen und gräflichen Standesherren (Wertheim, Leiningen, Fürstenberg etc.) als auch den Angehörigen der ehemaligen Reichsritterschaft (in Odenwald, Kraichgau, Ortenau, Hegau etc.) - seine Archive belassen wurden; entsprechendes Material ist daher in den jeweiligen Herrschaftsarchiven zu suchen. Inhalte: Das zeitliche Spektrum der in Bestand 229 verwahrten Überlieferung reicht im wesentlichen vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Selten findet sich darin auch einmal ein originales Schriftstück aus dem 15. Jahrhundert, schon sehr viel häufiger trifft man auf solche aus dem 16. Jahrhundert. Aus alter Gewohnheit wurden hier aber nicht selten auch noch Akten des 19. Jahrhunderts einsortiert. Inhaltlich ist die ganze Breite des dörflichen Rechtslebens vertreten. Erschließung: Das nachstehend präsentierte, um 1990 von Reinhold Rupp mit größter Sorgfalt erstellte und für den Internetauftritt nur behutsam überarbeitete Verzeichnis kann selbstverständlich nicht die Inhalte der einzelnen, unter den verschiedenen Orten verwahrten Akten erschließen. Vielmehr will es dem ortsgeschichtlich interessierten Forscher einen Eindruck vermitteln vom Umfang des jeweils vorhandenen Materials nach der Zahl der Faszikel, nach dem Umfang in laufenden Metern und nach der Laufzeit der Überlieferung. Die stichwortartige Nennung älterer politischer Zusammenhänge versteht sich dabei als Hinweis darauf, in welchen anderen Beständen des Generallandesarchivs gegebenenfalls noch weiter zu recherchieren wäre. Die inhaltliche Beschreibung hebt ausgewählte Sach-, Orts- und Personenbetreffe unter Angabe der jeweiligen Laufzeit hervor, soweit diese über die eigentliche Ortsgeschichte hinaus Interesse beanspruchen können. Außerdem werden die vorkommenden örtlichen Herrschaftsträger genannt, womit in vielen Fällen zugleich die einschlägigen Provenienzen Erwähnung finden; die Hauptprovenienz wird gelegentlich eigens hervorgehoben. Die einleitenden Informationen zu den einzelnen Gemeinden sind nach einem festen Gliederungsschema aufgebaut: aktuelle administraive Zugehörigkeit: Gemeinde/Landkreis, in Klammer: Information, zu welchem Bezirksamt der Ort 1898 gehörte Landesherrschaft um 1800 / Ortsherrschaft, sofern von der Landesherrschaft unterschieden (Ritterkanton bei ritterschaftlichen Orten) zugehörige Wohnplätze Umfang nach Faszikelzahl (Laufzeit) Umfang in lfd. m Inhalt: u.a. Sach-, Orts- und Personenbetreffe (in Auswahl) Herrschaftsträger Provenienz (teilweise) Die Angaben sind identisch mit: Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe. Teil 7: Spezialakten der badischen Ortschaften (229), bearbeitet von Reinhold Rupp (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 39/7). Stuttgart 1992.
Enthält: Gendarmerie und motorisierte Gendarmerie (allgemein) und Ersatzgestellung; Feldgendarmerie; Grenzpolizei; Verkehrskompanie-Bereitschaften; Kolonialpolizei (allgemein), Expeditionstruppe für Kolonialpolizei; Bahnpolizei; Hilfspolizei; Bereitschaftspolizei
Enthält: Alldeutscher Verband; Reichsverband der Baltikumkämpfer; Sudetendeutscher Heimatverband; Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge; Reichsbund der Kinderreichen; Volksbund für das Deutschtum im Ausland; Reichskolonialbund; Reichsbund der deutschen Familie; Reichsbund der Hausbesitzer Darin: 1. Volksbund für das Deutschtum im Ausland "Nachrichten des Gauverbandes" 20.12.1939; 25.1.1940; 2. Reichskolonialbund "Vordringliche Aufgaben der deutschen Kolonialforschung", Heft, Druck
Ausführung: Handdruck von aquarellierter Federzeichnung An der Entstehung beteiligte Personen und Institutionen: gez. Scott, Georges Bildträger: Halbkarton, 5 Zeichnungen in Mappe II Bild- und Blattgröße: 34,6 x 22 cm; 59 x 42 cm Bemerkungen: Mappentitel: Le soldat francais pendant la guerre, Bildtitel: 4e Zouaves (Douaumont)., Bild stockfleckig, französische Provenienz
Herausgeber: Französisches Kriegsministerium; Druck: Imprimerie nationale; Größe: 64 x 49 cm; Anzahl: 1; Text mit Zierrahmen umrandet
Enthält u. a.: Florence Nightingale; englische Parteipolitik; Katholiken in Irland; Ägypten, Suez-Kanal, Iren in Amerika (28.1.1885); Sir Herbert Stewart [gest. 16.3.1885] und die englische Afrikapolitik (24.2.1885); Afghanistan (23.7.1885); Graf [Georg Herbert von] Münster und die deutschen Borschafter in London (25.9.1885); Madagaskar und die französische Kolonialpolitik (4.1.1886); sozialistische Unruhen in London, Wahlen in Irland (16.2.1886); Deutschland und die russische Expansionspolitik (8.11.1886); Siam und die Kolonialmächte (17.7.1893); Kohlenarbeiterstreik in England (27.10.1893) Darin: Gedicht zur Teilnahme Lord Harry Verneys an der Beerdigung Lord [Anthony] Shaftesbury (21.11.1885, Zeitungsausschnitt); Brief der Ehefrau (26.78.1889)
Enthält u. a.: Florence Nightingale und ihr soziales Wirken; englische Parteien und Innenpolitik; englischer und deutscher Protestantismus im Verhältnis zum Katholizismus, Bismarcks Kirchenpolitik (21.10.1873 u.a.); Badischer Frauenverein und "Womens Rights"-Bewegung (2.7.1874 u.a.); Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen (10.7.1874 u.a.); Streiks in England und Deutschland (1.1.1879); Reise durch Deutschland 1819, kirchliche Verhältnisse, deutsche Enigungspolitik (13.6.1879); Zulu-Krieg (24.6.1879), erster Burenkrieg (10.1.1881 u.a.); irische Wanderarbeiter in England, irische Unruhen (10.1.1881 u.v.a.); Kolonialpolitik in Madagaskar, Beschäftigung des Sohnes Frédéric bei der siamesischen Botschaft in London ( (3.5.1883 u.a.); Lord [Robert] Salisbury und die englische Ägyptenpolitik (13.7.1884); deutsche Kolonialpoiltik in der englischen Presse (27.9.1884) Darin: Briefe der Ehefrau (o.D., 4./5.1881; 31.10.1881, 1.11.1881); Festbankett zu Ehren des liberalen Abgeordneten H. Verney (3.2.1883, Pressebericht);
Überlieferung: Die Sammlung aus dem Besitz von Dr. Ernst Scheffelt (Steinen, dann Badenweiler) umfasst Lacksiegel, Papiersiegel und Stempelabdrücke vor allem aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der regionale Schwerpunkt liegt auf Müllheim und Badenweiler. Eine übergeordnete Sammlungskonzeption ist nicht erkennbar. Die Sammlung gelangte 1963 ins Generallandesarchiv. Die Siegelliste fertigte Frau Gisela Schenck.Karlsruhe, im Oktober 2011Joachim Brüser
Überlieferung und Inhalt: Die Siegelsammlung Kretzdorn wurde im Jahr 1863 von Arthur von Winzer begonnen, H. Kretzdorn erhielt sie als Geschenk. 1970 wurde sie aus dem Nachlass Kretzdorn vom Generallandesarchiv erworben. Die Siegelliste fertigte Frau Gisela Schenck. Die Sammlung umfasst Siegelabdrücke vornehmlich badischer und württembergischer Landes-, Gerichts- und Militärbehörden sowie von Privatpersonen in einem Band. Karlruhe, im Oktober 2011 Joachim Brüser
Blatt 2: 1.) Obergerichtsrat Schnikel, Mannheim. 2.) von Reinach, Landsberg/Niedermais. 3.) Bonol Schauenstein. 4.) von Rinckh, Freiburg. 5.) Mjr. Siegel. 6.) von Stoecklern, Freiburg. 7.) Zorn zu Bulach, Oßhausen/Elsass. 8.) Major von Weißenstein. 9.) Fretter. 10.) von Freistett. 11.) Hilpert. 12.) Hector von Stoecklern. 13.) von Haber, Karlsruhe/Oberkirch. 14.) Gloker. 15.) Hauptmann Fuchs. 16.) Alyr. 17.) Oberst. 18.) Makel. Blatt 3: 19.) Kylio. 20.) von Arnold. 21.) de Hell. 22.) von Blorai. 23.) Ritz. 24.) Wanner. 25.) Dr. Maier. 26.) Fürst von Loevenstein. 27.) von Lylien. 28.) Traiteur. 29.) Blorai. 30.) von Rubt. 31.) Reiner. 32.) Rottberg. 236.) Reinach von Landenberg. 237.) de Bigorie, Premierminister. 238.) von Rink. 33.-44.) ohne Bezeichnung. Blatt 4: 45.-53.) ohne Bezeichnung. Blatt 5: 54.) von Dryk. 55.) ohne Bezeichnung. 56.) Schulpi von Bruck. 57.) von Lylien. 58.) Abt Sebastian von Weingarten. 59.) General von Wollzogen. 60.) Gregor von Rottberg. 61.) von Freistett. 62.) Gerster. 63.) von Setenek. 64.) von Rudt. 65.) Mockler. Blatt 6: 66.) Hochberg. 67.) Taenefels. 68.) Freiherr von Doler. 69.) Sprenger. 70.-73.) Rottberg. 74.) Schwedi. 75.) Mulheus, Frankfurt. 76.) Major von Weißenstein. 77.) Hochberg. 78.) Schauenburg. 79.) Lorleys. 80.) Rottberg. 81.) von Löve. Blatt 7: 82.) Zollwengern. 83.) Oettingen. 84.) von Castel, Konstanz. 85.) Rummel. 86.) Wundt. 87.) von Stoeklern. 88.) von Schwytz. 89.) von Schauenburg. 90.) Haber. 91.) Waigel. 92.) Alyr. 93.) Stadtpfarrer Hank, Ehingen/Neckar, 1807. 94.) Schrikel. 95.) Stempf. 96.) von Schmid. 97.) Großherzogin Stephanie von Baden. Blatt 8: 98.) Obervogt Haegelin, 1804. 99.) Schrikel. 100.) Dr. Mayer. 101.) von Rudt. 102.) von Baumbach. 103.) Dr. Brunn, 1786. 104.) von Horgen. 105.) Freiherr von Ow. 106.) Bergrat Bouginé. 107.) Rennert. 108.) Hauptmann Ludwig. 109.) von Enzberg. 110./111.) Graf von Leiningen. 112.) Reichlinn und Schilling. 113.) Graf von Waldburg-Zeil. Blatt 9: 114.) Kaiser von Brasilien? 115.) Schlossmann von Luzern. 116.) van Dyk. 117.) Krieg. 118.) Schoch. 119.) Gaes. 120.) Heil. 121.) von Enzberg. 122.) Siegel. 123.) Graf von Wolfingen, 1727. 124.) Eher vom Berg, Freiburg. 125.) von Thurn. 126.) Oberst von Eichroth. 127.) Kaufmann Gaesser. 128.) Baron Wingfeld. 129.) von Anvern. 130.) Virdune. 131.) von Rudt. 132.) Thurmwalgen. 133.) Israel Bachmann, 1799. 134.) von Stöklern. 135.) von Goeler. Blatt 10: 136.) Obervogt Schellenberg, 1771. 137.) Dr. med. Schanier, Freiburg. 138.) von Weiler. 139.) Joeller. 140.) Larosch. 141.) von Helm. 142.) Dekan Hopp. 143.) Rummel. 144.) von Seltenek. 145.) von Loewenstein. 146.) Renner. 147.) von Loewenstein. 148.) von Rudt. 149.) Lyoder. 150.) von Hermann. 151.) Tagroid. 152.) Reichlin und Turm. 153.) Gentner. 154.) von Dora. 155.) Frank Zoetter, Gerchheim. Blatt 11: 156.) von Goessler. 157.) Rummel von Heilersheim, 1800. 158.) von Leine. 159.) Mohr. 160.) Jacob Handmann. 161.) Schoch. 162.) ohne Bezeichnung, 1801. 163.) Baron de Speth. o. N.) Habunt. Blatt 12: Familie von Reinach, Landsberg 164.) A. von Reinach und Kageneck. 165.) Joseph Benedikt von Reinach. 166.) A. von Reinach, Landenberg. 167.) von Reinach. Blatt 13: leer Blatt 14: 168.-184.) ohne Bezeichnung. Blatt 15: 185.-204.) ohne Bezeichnung. Blatt 16: 205.-227.) ohne Bezeichnung. Blatt 17: 228.- 235.) ohne Bezeichnung. Blatt 18: Zwei Siegel ohne Nummer. Blatt 19: - Badisches IV. Infanterieregiment von Stockhorn. - Badische Divisionskommandantschaft der Infanterien. - Bayerische Festungsbaudirektion Germersheim. - Österreichisches Generalkommando, Brünn. - Bayerische Division. - Badische Division. - Waffenfabrik P. Kneri, Solingen. - Preußisches Generalkommando, Glatz. - Preußisches Artillerieregiment, Meissen. - Badische Kommandantschaft, Kehl Blatt 20: - Badisches Infanterieregiment Markgraf Maximilian. - Badisches Infanterieregiment Erbprinz. - Graf W. von Hochberg, Regimentsquartiermeisteramt. - Preußisches Proviantamt, Mainz. - Badische Kavalleriebrigade. - Badische Revueinspektion. - Kommandantschaft Rastatt. - Erstes Dragonerregiment Freistett. - Offenburger Bürgermiliz. - Badisches Linieninfanterieregiment von Stockhorn. - Preußisches Artilleriedepot, Glogau. - Württembergisches Kriegsdepartement. Blatt 21: - Preußisches Artilleriedepot, Luxemburg. - Waffenfabrik von Knecht, Solingen. - Badisches Militärmagazin. - Hessisches Kriegsministerium - Sektion 1. - Stadtkommandantschaft Mannheim. Blatt 22: - Badisches Ministerium des Auswärtigen. - Württembergisches Ministerium des Auswärtigen. - Badisches Finanzministerium. - Fürstlich Meiningensches Landesministerium. - Badische Bundestagsgesandtschaft, Berlin. - Badische Gesandtschaft, Wien. Blatt 23: - Preußische Gesandtschaft, Karlsruhe. - Badische Gesandtschaft, Berlin. - Maison de l’empereur - Chambellan de Service. Blatt 24: - Großherzog Leopold von Baden (3 Siegel). - Schweizerische Eidgenossenschaft, 1815. - England. - Kanton St. Gallen. Blatt 25: - Préfecture du Bas Rhin - Cabinet du Préfet. - Préfecture de Schlettstadt. - Karlsruhe. - Buchholz. - Jerusalem. Blatt 26: - Großherzoglich-hessische Generalpostdirektion. - Fürstlich Thurn und Taxissche Generalpostdirektion. - Kurfürstlich-hessische Generalpostdirektion. - Preußische Generalpostdirektion. - Preußisches Generalpostamt. - Preußische Oberpostkasse, Berlin. - Badisches Postamt Wiesenbach. - Direktion der Maindampfschifffahrt, Würzburg. - Postamt Schaffhausen. Blatt 27: - Hauptkasse der bayerischen Ludwigsbahn. - Expedition der Kl. Zeitung, Freiburg. - Österreichische Staatseisenbahn. - Universität Freiburg. - Versorgungsanstalt, Freiburg. - Akademie Freiburg. Blatt 28: - Notar G. Becker, Molsheim. - weiteres Notarsiegel. Blatt 29: - Preußisches Oberverwaltungsgericht. - Königliches Konsistorium der Rheinprovinz. - Reichskolonialamt - Kommando der Schutztruppen. - Amtsgericht Stassfurt. - Domgymnasium Merseburg. - Sächsisches Siegel. Blatt 30: Briefumschlag mit zwei ungarischen Siegeln. Blatt 31: vier unbezeichnete Siegel. Blatt 32: drei unbezeichnete Siegel. Blatt 33: Notizen.
Enthält u.a.: 4449: Meppen (Dampfer).- 4450: Steinbutt (Fischdampfer).- 4451: Max (Motorschiff).- 4452: Dalälfven (Dampfer).- 4452: Helene (Dampfer).- 4454: Luxor (Dampfer).- 4455: Amazone (Motorsegler).- 4455: Luise (Motorsegler).- 4456: Bulgaria (Dampfer).- 4457: Auguste (Schlepper).- 4458: Bubendey (Dampfer).- 4459: Karpfanger (Fischdampfer).- 4460: Delphin (Dampfer).- 4461: Erato (Gaffelschoner).- 4462: Lipsos (Dampfer).- 4463: Leda (Dampfer).- 4464: Desterro (Dampfer).- 4464: Uhlenhorst (Dampfer).- 4465: Anni (Dampfer).- 4465: Rostock (Dampfer).- 4466: Mimi (Vollschiff).- 4467: Grampus (Lustjacht).- 4468: Baden (Dampfer).- 4469: Carla (Viermastbark).- 4469: Fehmarn (Viermastbark).- 4470: Senator Lattmann (Fischdampfer).- 4471: Corrientes (Dampfer).- 4472: Henry P. Newman (Fischdampfer).- 4473: Emil (Schlepper).- 4474: Cyclop (Schlepper).- 4474: Cyklop (Schleppdampfer).- 4475: Albatros (Motorschiff).- 4476: Phoenicia (Dampfer).- 4477: Württemberg (Dampfer).- 4478: Nicolas Kirzis (Dampfer).- 4479: Pauline (Fischkutter).- 4479: Pauline Friedrich (Fischkutter).- 4480: Staatssekretär Solf (Dampfer).- 4481: Meteor (Galeasse).- 4482: Guido Möring (Fischdampfer).- 4483: Tell (Schleppdampfer).- 4484: Catharina (Motorsegler).- 4484: Elisabeth (Motorsegler).- 4484: Ossenbrüggen (Motorsegler).- 4485: Jupiter (Dampfer).- 4486: Mainz (Dampfer).- 4487: Cap Trafalgar (Dampfer).- 4488: Luchs (Fischereifahrzeug).- 4488: Senta (Fischereifahrzeug).- 4489: Hof (Dampfer).- 4490: Weissenfelde (Dampfer).- 4490: Weissenfels (Dampfer).- 4491: Ems (Dampfer).- 4492: Margaretha (Schoner).- 4493: Persia (Dampfer).- 4494: Ida (Galeasse).- 4495: Senator Sachse (Fischdampfer).- 4496: Hollmann (Dampfer).- 4497: Hans (Motorschoner).- 4498: Secundus (Motorschiff).- 4499: Auguste (Motorschoner).- 4500: Fischereidirektor Lübbert (Fischdampfer).- 4501: Hecht (Raddampfer).- 4502: Frieda Leonhardt (Dampfer).- 4503: Freiburg (Dampfer).- 4504: Kamerun (Dampfer).- 4505: Herold (Dampfer).- 4505: Para (Dampfer).- 4505: Schwarzenfelde (Dampfer).- 4505: Schwarzenfels (Dampfer).- 4506: Gertrud Luise (Galeasse).- 4507: Frankfurt (Dampfer).- 4508: Ulm (Dampfer).- 4509: Thetis (Lustfahrzeug).- 4510: Antares (Motorsegler).- 4511: Herold (Schonerjacht).- 4512: Berta Hoffmann (Galiote).- 4513: Rio de Janeiro (Dampfer).- 4513: Santa Ines (Dampfer).- 4514: Käthe (Gaffelschoner).- 4515: Frisia (Dampfer).- 4516: Westmark (Dampfer).- 4517: Kigoma (Dampfer).- 4518: Minna Catharina (Motorsegler).- 4519: Volker (Wohnschiff).- 4520: Amasis (Dampfer).- 4520: Uardia (Dampfer).- 4521: Vaterland (Dampfer).- 4522: Emmy (Leichter).- 4522: Universum (Leichter).- 4523: Fahrwohl (Motorschiff).- 4523: Marie (Motorsegler)
Enthält: Etat der Expedition nach Ostasien (Chinaexpedition) 1903. Bestimmungen für die Entsendung von Ablösungen nach Südwestafrika
Enthält u.a.: Ausbildung für die Schutztruppen; Zusammenstellung von Mannschaften für die Schutztruppen; Meldungen für die Schutztruppen; Personalangelegenheiten; allgemeine Vorschriften; Ersatzanforderungen; Kapitulationsverhandlungen Darin: Namensliste der in die Schutztruppe Südwestafrika eingestellten Unteroffiziere und Mannschaften; Bestimmungen für die Aufstellung und Entsendung von Verstärkungen der Schutztruppe für Südwestafrika (Nachtrag X); Bestimmungen für die Entsendung von Ablösungen der südwestafrikanischen Schutztruppe
Enthält u.a.: Allgemeine Vorschriften; Anordnungen; Vorschriften über Personalangelegenheiten Darin: Satzung des Südwestafrika-Fonds des Deutschen Flotten-Vereins vom 20. Mai 1906