Berg

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          Hugenberg, Alfred (Bestand)
          BArch, N 1231 · Bestand · 1882-1954
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: NDB 10, S. 10 ff.- Dankwart Guratzsch, Macht durch Organisation. Die Grundlegung des Hugenbergschen Presse-Imperiums, Düsseldorf 1974 Wirtschaftsführer, Mitglied der Nationalversammlung, MdR (DNVP, 1919-1933, Gast der NSDAP 1933-1945), Reichsminister (1933) Bestandsbeschreibung: Persönliche Unterlagen, Reden, Materialsammlungen, allgemeine und politische Korrespondenzen sowie Sachakten zur Tätigkeit in folgenden Funktionen: Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Verbandes (seit 1891), Mitarbeit bei der Ansiedlungskommission in Posen (1894-1899) und beim Oberpräsidium in Kassel (1899-1900), Direktor der Raiffeisen-Genossenschaften (seit 1900), der Landesgenossenschaften (seit 1900), der Landesgenosenschaftsbank GmbH und des Deutschen Lagerhauses GmbH in Posen, Hilfsarbeiter und Vortragender Rat im Preußischen Finanzministerium (1903-1907), Vorstandsmitglied der Berg- und Metallbank in Frankfurt (1908), Erster Vorsitzender des Direktoriums der Friedrich Krupp AG (1909-1918), Chef des Hugenberg-Konzerns (seit 1914), Mitglied der Weimarer Nationalversammlung und des Reichstags (1919-1945), Parteivorsitzender der DNVP (1928-1933), Reichswirtschaftsminister und Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft (1933); hervorhebenswerte Unterlagen zum Aufbau des Pressekonzerns, zur Entnazifizierung und zur Tätigkeit nach 1945, dazu einige Splitter aus den Nachlässen des Wirtschaftsführers Hans von Loewenstein zu Loewenstein, des Reichstagsabgeordneten Wilhelm Hirsch und des Rechtsanwalts Otto Meesmann sowie Unterlagen der Pressestelle der DNVP. Unterlagen der Konzernleitung, im wesentlichen Handakten und Ersatzüberlieferungen durch Kriegseinwirkung verloren gegangener Registraturteile: allgemeine Geschäftskorrespondenzen, Schriftwechsel und Sachakten zur August Scherl GmbH (seit 1937: August Scherl Nachf.) und zur August Scherl Handels- und Verwaltungs-KG (seit 1944: Opriba Handels- und Verwaltungs-KG) mit Unterlagen über Entwicklung und Ausbau des Hugenberg-Konzerns von der Gründung der Ausland GmbH (Essen) im Jahre 1914 bis zum allmählichen Abbau in der NS-Zeit, dabei insbesondere Angaben über Aussschüsse und Beiräte, Gesellschafterversammlungen, Geschäfts-, Prüfungsberichte, Bilanzen, Beteiligungen, Steuer- und Personalangelegenheiten. (Stand: 1977) - Besondere Benutzungsbedingungen - Zitierweise: BArch, N 1231/...

          Heylsches Landgut Pfauenmoos (Bestand)
          Stadtarchiv Worms, 189 · Bestand
          Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Abt. 189 Heylsches Landgut Pfauenmoos Umfang: 77 AK und ein lfm Überformate (einschl. 189_F = 307 VE) = 7,5 lfm Laufzeit: 1857 - 2007 1. Vorgeschichte und Übernahme der Unterlagen im Mai 2012 Nach dem Ableben von Ludwig C. v. Heyl zu Herrnsheim (1920-2010), der dem Archiv seit 1997 umfangreiche private und Firmenunterlagen übergeben hatte, die im Stadtarchiv intensiv verzeichnet worden sind (Abt. 185), traten seine beiden Söhne Dr. Ludwig v. Heyl (Landgut Nonnenhof, Bobenheim-Roxheim südlich v. Worms) und Dr. Johannes v. Heyl (Freidorf/Kanton Thurgau, CH) an das Stadtarchiv mit der Frage heran, ob eine Übernahme weiterer ergänzender, mit den bereits im Archiv lagernden und erschlossenen (vgl. Abt. 186) Unterlagen eng verschränkter Familienpapiere in Frage käme. Diese befanden sich auf dem 1848/49 von der Familie erworbenen Besitz Schloss bzw. Landgut Pfauenmoos (Kanton St. Gallen, Gemeinde Berg SG, Schweiz), seit 1923 eine Stiftung nach Schweizer Recht. Vor allem aufgrund der engen persönlichen Bindungen von Ludwig C. v. Heyl (‚Lu’) an Pfauenmoos, in dem er fast bis an sein Lebensende gemeinsam mit seiner Frau Gisela (1923-2011, geb. Greiser, verh. seit 1945) regelmäßig und länger gewohnt hatte, befänden sich dort zahlreiche private und Familienpapiere, die einer Sichtung und Erschließung harren würden. Abgesprochen wurde das Vorhaben auch mit Ludwig. v. Heyls jüngerem Bruder Gebhard v. Heyl (geb. 1930, wohnhaft München). Eine Übernahme familiärer Papiere wurde dabei auch angesichts beginnender Planungen für Sanierungsarbeiten am Objekt ins Auge gefasst. Das Archiv hat den Vorschlag angesichts der zu erwartenden Bedeutung der Familienunterlagen für die Geschichte der Stadt und der ihr eng verbundenen Familie von Heyl und vor dem Hintergrund der seit Jahren engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ihren Angehörigen dieses Ansinnen gern aufgegriffen und sich im Vorfeld mit dem Kunsthistoriker und Verleger Dr. Ferdinand Werner abgestimmt, der sich 2010 als Mitherausgeber des umfangreichen Sammelbandes zur Familie und ihren Bauten bereits mit Pfauenmoos als hervorragenden Kulturdenkmal beschäftigt hatte. Nach den nötigen organisatorischen Klärungen 2011/12 erfolgte vom 23.-25. Mai 2012 eine Reise des Archivleiters Dr. Gerold Bönnen, der Archivmitarbeiterin Margit Rinker-Olbrisch (Dipl.-Arch. FH) und des erwähnten Dr. Ferdinand Werner in die Schweiz. Die Betreuung vor Ort erfolgte durch Dr. Johannes v. Heyl, mit dem auch alle aufkommenden Fragen vor- und nachbesprochen wurden. Die Archivalien befanden sich weit überwiegend in einem klimatisch gut geeigneten Raum im 2. OG, der Zustand und wichtige Arbeitsschritte wurden fotografisch dokumentiert. Wichtig war dem Stadtarchiv eine enge Kooperation mit dem Kantonsarchiv in St. Gallen, da selbstverständlich die die Stiftung und Örtlichkeit selbst betreffenden Archivalien vor Ort bleiben sollten. Durch diese kollegiale Zusammenarbeit (Gespräch vor Ort mit der für private Überlieferung zuständigen Mitarbeiterin Frau Regula Zürcher) und aufgrund der Bereitschaft der Familie bzw. der Familienstiftung konnte geklärt werden, das die direkt den Besitz und das Haus bzw. die Familienstiftung betreffenden Archivteile als Depositum im Kantonsarchiv hinterlegt und dort verzeichnet werden sollen, ein Austausch der Findmittel wurde vereinbart. Der für das Kantonsarchiv vorgesehene Anteil (ca. 13 lfm) umfasst Korrespondenz der Stiftungsverwaltung, des Fördervereins Schloss Pfauenmoos, Gutsbewirtschaftung (ab ca. 1890) und Waldwirtschaft, Amtsbücher (Kassenbücher, Rechnungswesen, Bankunterlagen etc.), Akten, Verträge betr. Erwerb, Verpachtung und Bauangelegenheiten, Inventare (auch beim Besitzübergang 1848/49) sowie ein Messbrief (1849). Dazu kommen einige Unterlagen der Lederhandels-AG (Schweiz) . In etwa denselben Umfang (ca. 12-13 lfm) hatte der vom Stadtarchiv Worms übernommene und am 25.5.2012 nach Worms verbrachte Anteil. Für einen Teil der Unterlagen wurde seine Digitalisierung und die Rückgabe der Originale an die Familie vereinbart (Chronik Pfauenmoos, Plansammlung, Fotografien). Der Aufenthalt vor Ort wurde durch Herrn Dr. Werner auch für eine umfassende fotografische Dokumentation des kunstgeschichtlich höchst interessanten Anwesens mit vielen Wormser Bezügen genutzt. Eine Monographie zur Geschichte des denkmalgeschützten Bauwerks befindet sich derzeit in Planung. Dr. Werner und Claus Reisinger (Wernersche Verlagsgesellschaft) haben im Anschluss an die Reise ehrenamtlich ca. 30 Familienfotografien aus Pfauenmoos, die dort hingen und inzwischen wieder zurückgebracht wurden, hochwertig für die Fotoabteilung des Stadtarchivs dokumentiert (80 Abb. = 1,93 GB). 2. Verzeichnung und Besonderheiten Die Verzeichnung des Bestandes (neue Archivabteilung 189) erfolgte zwischen Juni 2012 und Januar 2013 durch den Archivleiter, unter Mithilfe einer studentischen Praktikantin. Ein Schenkungsvertrag mit der Stadt wurde bereits im August 2012 mit Dr. Johannes v. Heyl abgeschlossen. Eine Kassation fand nur in sehr geringem Umfang statt; lediglich 18 Aktenordner aus der sehr umfangreichen Korrespondenzserie von Ludwig v. Heyl in den Jahren 1977 bis 2000 (ca. 2 lfm: Glückwünsche 1986-90, Weihnachtskarten und -grüße 1975-1981, 1991, 1994, 1998; Allg. Korresp. 1975-77; 60. Geb. 1980; Allg. Korrespondenz Schweiz und international 1990-99) wurden wegen der Redundanz der Unterlagen nicht übernommen. Sonderregelungen erfolgten für die im Stadtarchiv digitalisierte und wieder in die Schweiz zurückkehrende Pfauenmoos-Chronik (Hauschronik, Nr. 001), die nach ihrer teilweisen Digitalisierung (Nov. 2012, Digitalisierungszentrum Stadtarchiv Mannheim) zurückkehrenden Pläne sowie einen Teil der älteren Fotografien. Aus Gründen der Bestandserhaltung bleiben die ältesten, bis 1845 (Daguerrotypie !) zurückreichenden gerahmten Fotos im Bestand, das Archiv kümmert sich hier um die fachliche Behandlung und gewährleistet u.a. eine optimale Klimatisierung. Wie erwähnt, wurden die weitaus meisten gerahmt hängenden älteren Familienfotos digitalisiert und sind bereits im Original wieder nach Pfauenmoos zurückgekehrt. Zur Ergänzung des Bestandes hat Dr. Werner von ihm aus dem Archiv der ETH Zürich beschaffte Entwürfe des Architekten Bluntschli über Umbauvorhaben an Pfauenmoos aus der Zeit um 1880/90 dem Archiv digital zur Verfügung gestellt. 3. Inhaltliche Schwerpunkte Der Bestand stellt vor allem deshalb eine so erfreuliche Erweiterung der übrigen Heylschen Nachlassbestände dar, weil hier eine Fülle von Querverbindungen zu anderen Teilen der Familienunterlagen bestehen. Vor allem Ludwig v. Heyl jun. (1920-2010) hatte in größerem Umfang persönliche Papiere (u.a. Korrespondenzen seit den 1930er Jahren bis zu seinem Ableben, auch ältere Familienfotos einschl. Daguerrotypien bis zurück in das Jahr 1845) an seinem Wohnort in der Schweiz gelagert, die jetzt zusammen mit den bereits verzeichneten Unterlagen (Abt. 185, 186, 1801/1) genutzt werden können. Die Verzahnungen mit anderen Familienarchiv-Beständen sind eng. Die erarbeitete Klassifikation versucht, den unterschiedlichen Bestandsteilen Rechnung zu tragen. Im Mittelpunkt steht Korrespondenz der beiden Wohnberechtigten Ludwig v. Heyl (sen., 1886-1962) und vor allem seines Sohnes Ludwig v. Heyl (jun., ‚Lu’) aus der Zeit zwischen den 1920er Jahren und der Zeit kurz nach 2000. Inhaltlich spiegelt der Bestand zahlreiche familiäre und Firmenaspekte der Familie von Heyl wieder, da in Pfauenmoos Unterlagen großer thematischer Vielfalt lagerten, ein Abbild dieser Schwerpunkte ist die erarbeitete Klassifikation. Zu nennen sind aus der Überlieferung Ludwig v. Heyls (sen., 1886-1962) vor allem Korrespondenzen zwischen den 1920er Jahren und seinem Ableben, u.a. mit Schweizer Persönlichkeiten wie dem zeitweiligen Bundespräsidenten und Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Thomas Holenstein. Dazu kommen Unterlagen über die nach 1946 für Worms aktivierte karitativ-kirchliche Schweizer Hilfe (u.a. Korr. mit Pfr. Buff) sowie innerfamiliärer und auch firmenbezogenener Briefwechsel. Einen besonderen Schwerpunkt markieren die umfangreichen Korrespondenzen seines Sohnes Ludwig v. Heyl (jun., 1920-2010), unter anderem der Briefwechsel aus den Kriegsjahren, Familienschriftverkehr, werksbezogene Briefe (Fa. Heyl-Liebenau bis zur Liquidierung 1974) und Materialien, Unterlagen zu seiner nach 1951 starken Verbundenheit mit den Bayreuther Festspielen und seinen gesellschaftlichen Aktivitäten in Vereinigungen wie Rotary-Clubs, Interessenvertretungen der Lederindustrie, Traditionsverbänden (Militaria) u.a. Auf all diesen Feldern bestehen enge Verzahnungen mit den in Abt. 185 bereits vorhandenen Unterlagen, weshalb bei einer Beschäftigung mit diesen Themengebieten beide Bestände parallel zu nutzen sind. Hinzu kommen ältere Unterlagen zu Pfauenmoos aus der Zeit seit ca. 1880, eine Plansammlung, Fotos und vermischtes Material sowie persönliche Unterlagen von Gisela von Heyl, vor allem familiärer Briefwechsel aus der Zeit zwischen ca. 1970 und 2000 (für die Nutzung gesperrt, s.u.). Die Fotografien wurden in einem eigenen, 36 Verzeichnungseinheiten umfassenden Teilbestand 189_F verzeichnet. Unter diesen sind neben den bis 1845 zurückreichenden Familienbildern auch Diaserien der 1970er Jahre zum Abriss des Majorshofs und des Werkes Liebenau hervorzuheben. 4. Nutzung und rechtliche Fragen Ungeachtet der Tatsache, dass die Unterlagen nach dem Abschluss des Schenkungsvertrages in das Eigentum der Stadt Worms übergegangen sind, wurden für gut 20 Verzeichnungseinheiten Sperrfristen für die Benutzung festgelegt, da dort in besonderer Weise privat-persönliche Belange Ludwig v. Heyls und seiner Frau Gisela berührt sind. Davon abgesehen bestehen keine Nutzungsbeschränkungen. 5. Literatur (zum Gebäude) - Ferdinand Werner, Von Wohnhäusern, Landsitzen und Villen, in: Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel, hg. v. Gerold Bönnen u. Ferdinand Werner, Worms 2010, S. 187-311 (Registereinträge S. 533) - Geschichte von Pfauenmoos und Gemeinde Berg, der Steinerburg und Gemeinde Steinach, gewidmet den Gästen am 80. Geburtstag von S. Exzellenz dem Freiherrn v. Heyl [1923], gedr. 15 S. Worms, im Januar 2013 Dr. Gerold Bönnen, Leiter des Stadtarchivs Worms

          Hermann Hassenpflug (1910-1960)
          M 250 · Akt(e) · 1934-1964
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz mit Schwester Erika Berg, verehelichte Hassenpflug, 1934-1944; Lebenslauf, ärztliches Zeugnis u. Abordnungsgelübde von Erika Berg, 1936; Lebenslauf, ärztliches Zeugnis, Dienstanweisung u. Abordnungs-gelübde von Hermann Hassenpflug, 1937-1938; Korrespondenz u. Berichte aus Kigarama, 1937-1939; Korrespondenz mit Ehepaar Hassenpflug während der Internierung, 1940-1947; Korrespondenz während der Tätigkeit in Dewetsdorp, Sandveld, Leipoldsville (Südafrika), 1947-1955; Berichte aus der Arbeit in Südafrika, 1948-1955; Korrespondenz während der Tätigkeit in Gelsenkirchen-Buer-Resse, 1956-1960; Todesanzeige für Hermann Hassenpflug, 1960; Korrespondenz mit Erika Hassenpflug, 1960-1964

          Bethel-Mission
          ALMW_II._BA_DV_Vk/Auf.593 · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 15,5 X 10,7. Beschreibung: Landschaftsaufnahme, 4 afrikan. Personen, Frau (mit Tuch bekleidet) an Glockenstuhl, Mitte: Mann (europ. Kleidungsstücke) re. an traditionellem Chaggahaus (Ost-Kilimanjaro-Bauart: spitz zulaufend, mit Gras gedeckt), Mann mit Kanzu, 1 europ. gekleidet.

          Leipziger Missionswerk
          Generalgouvernement Berg, 1813-1816 (Bestand)
          Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, 141.02.00 · Bestand · 181-1915
          Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)

          Vorbemerkung 1. Die Klassifikation wurde auf bei der Retrokonversion eine rein numerische Klassifikation umgestellt. Die Angaben zur Klassifikation im Inhaltsverzeichnis weichen von den diesbezüglichen Angaben innerhalb der Verzeichnungseinheiten ab. Übernommen wurde die Klassifikation innerhalb des Findbuchteils Verzeichnungseinheiten. Da der Bestand in der Forschung bislang nur vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit gefunden hat, wurde auf die Aufnahme der Altsignaturen verzichtet. Ggf. muß anhand des alten Findbuchs nachgesehen werden, das beim Bestand liegt. 2. Der frühere Punkt 19 (altes Findbuch, S.359ff.): Gerichte in Düsseldorf (Kassationshof, Appellationshof, Kriminalgerichtshof, Kreisgericht (Tribunal 1. Instanz), Notariatskammern und Friedensgericht Ratingen) wurde – bis auf eine Akte des Kreisgerichts Düsseldorf (siehe unter 16.1.) – in das Zweigarchiv Kalkum abgegeben (altes Findbuch, Anmerkung S.1 von Fr. Dr. Joester vom 28.8. 1974). 3. Es befindet sich als unverzeichneter Rest ein Karton am Lagerungsende des Bestandes („Irrläufer“ aus Akten des Generalgouvernements). Sie müssen an anderer Stelle untergebracht bzw. ein eigener Titel gebildet werden. Eine Mappe ist voridentifiziert. Sie liegen nach Hinweis von Frau Dr. Joester nach den Akten sortiert, aus denen sie entnommen wurden und zwar von unten nach oben sortiert. 4. Das Literaturverzeichnis wurde ergänzt. Dr. Richter, 11.9. 2006

          Familienarchiv Mörrath-Kölle
          2190 · Bestand
          Teil von Stadtarchiv Stuttgart

          Kurzbeschreibung: David Kölle; Hofflaschnermeister; Friedrich Ludwig Mörrath; Schreinermeister; geb. 1850; Friedrich Otto Mörrath; Schreiner, Naturheilkundler; 1880-1944; Auguste Maria Mörrath geborene Kölle; Paula Frieda Auguste Mörrath; geb. 1906 Umfang: 117 Einheiten / 0,1 lfm. Inhalt: Schriftgut: Hofflaschnerei Kölle, chinesische Medizin, Gesellschaft Möbelwagen, Briefwechsel, Familienpapiere Fotos: Familienalbum Laufzeit: 1848-1944 Benutzungshinweise: Keine Benutzungsbeschränkungen. Vorwort: Das Familienarchiv Mörrath-Kölle wurde dem Stadtarchiv Stuttgart im Januar 2007 von Frau Ruth Brinkmann mit allen Rechten geschenkt. Einzig das Familienfotoalbum blieb im Besitz der Familie. Dem Stadtarchiv wurde aber gestattet, die Fotos des Albums zu scannen. Scans/Ausdrucke auf der einen und die Fotos des Albums auf der anderen Seite können unabhängig voneinander besessen und benutzt werden. Der Bestand dokumentiert eine Generation der Familie Kölle und drei Generationen der Familie Mörrath in Stuttgart David Kölle war Hofflaschnermeister in der Villastraße in Berg. Er und seine Frau Karoline hatten 14 Kinder; dazu waren 16 Gesellen im Haus. Die Kinder veranstalteten später am Geburtstag ihrer Mutter, der man ihre zahlreichen Nachkommen nicht ansah, ein großes Fest. Im Haus neben den Kölles in Berg wohnte die Familie Mörrath. Friedrich Ludwig Mörrath (geboren 1850) war Schreinermeister. Er engagierte sich zudem beim Roten Kreuz und war Gründer der Sanitätskolonne Stuttgart-Berg. Die nachbarschaftliche Beziehung führte zur Ehe von Friedrich Otto Mörrath (geboren 1880) und Auguste Maria Mörrath, geborene Kölle. Friedrich Ludwig Mörrath zog dann mit seiner Familie nach Stuttgart-Ostheim, Kanonenweg 145. Friedrich Otto Mörrath, eines von sechs Geschwistern, wollte gerne Medizin studieren. Da die wirtschaftlichen Verhältnisse dies nicht zuließen, wurde er wie sein Vater Schreiner. Er fuhr zunächst als Schiffsjunge nach Südamerika. Als Soldat kommandierte man ihn im Jahr 1900 zur Bekämpfung des Boxeraufstandes nach China ab. Er nutzte diese Chance, um sich dort intensiv mit chinesischer Medizin zu befassen (1901-1903). In Stuttgart gründete er dann eine Praxis für Naturheilkunde, in der er seine Patienten erfolgreich auch mit Mitteln der chinesischen Medizin behandelte (vergleiche Nr. 17 Patientenbriefe (der Stuttgarter Internist Dr. Natorp z.B. ließ sich jedes Jahr behandeln). Im Dritten Reich musste er noch die jetzt vorgeschriebene Heilpraktikerschule besuchen. Die Praxis wurde im Haus Schwarenbergstraße 64 gegründet wo Friedrich Otto Mörrath seit seiner Heirat auch lebte. Nach dem Tod seines Vaters bezog er dessen Haus in Stuttgart-Ostheim, Kanonenweg 145 (heute Haußmannstraße 145). Seine Geschwister hatte er als Erbe ausbezahlt, was zu Streit führte. Friedrich Otto Mörrath war Mitglied der Fastnachts-Gesellschaft Möbelwagen, einem Verein, der sich damals neben der Geselligkeit primär sozial-caritativen Zielen verschrieben hatte. Friedrich Otto Mörrath starb im Jahr 1944. Paula Frida Auguste Mörrath (geboren 1906), die Tochter von Friedrich Otto und Auguste Maria Mörrath, lernte bei einer Einladung im Haus von Richard und Emmi Maul Hugo Janko (geboren 1885) aus Berlin kennen. Paula Mörrath und Hugo Janko begannen zunächst einen heimlichen Briefwechsel über die Adresse von Richard und Emmi Maul. Im Jahr 1924 wurde Verlobung, 1925 Hochzeit gefeiert. Der Briefwechsel der beiden gibt nicht nur Aufschluss über die Beziehung zwischen Verlobten und späteren Eheleuten. Vielmehr reflektierte Hugo Janko aufgrund des Altersunterschieds und der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland auch über die Frage, ob er seine Braut heiraten dürfe und standesgemäß unterhalten könne. Nach der Heirat folgte Paula Janko ihrem Mann nach Berlin, dem Wohnsitz der Familie. Das Familienarchiv Mörrath-Kölle umfasst 20 cm Akten, 10 cm Anhang und gut 80 Fotos/Scans. Es wurde von B. Neidiger unter Mitwirkung von C. Mack im Februar 2007 verzeichnet. Bezugspersonen für die Verwandtschaftsangaben sind Ruth Pauline Brinkmann geborene Janko und ihre Schwester Erika Maria Janko, die Töchter von Hugo Janko und seiner Frau Paula, geborene Mörrath. Vergleiche den Stammbaum in Akte Nr. 15. Bernhard Neidiger, Februar 2007