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        Justizministerium II (Bestand)
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 302 · Bestand · 1807-1936
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        I. Zur Geschichte des Württ. Justizministeriums und seiner Registraturverhältnisse: Das Organisationsmanifest vom 18. März 1806 bestimmte den Geschäftskreis des Justizministers und legte den Aufbau des Justizdepartements fest (Regierungsblatt 1806 S. 6 f., bes. §§ 2, 5, 34-53; vgl. F. Wintterlin "Geschichte der Behördenorganisation in Württemberg" 1, 5. 280 f., II S. 140 f.; A. Dehlinger "Württembergs Staatswesen in seiner geschichtlichen Entwicklung bis heute" 1, S. 124 f., 388 f.). Eine Neuordnung seines Geschäftsbereichs, die mehrere Jahrzehnte fast unverändert erhalten blieb, erfuhr das Justizministerium durch die königliche Verordnung vom 8. November 1816 (Regierungsblatt 1816 S. 347, besonders §§ 5 und 9) sowie durch das 5. Organisationsedikt vom 18. November 1817 (Reyscher III, S. 470). Am Tage nach der Ernennung von Mauclers zum Justizminister, am 9. März 1818, erging ein königliches Dekret über den "Geschäftszustand bei der Justizministerialkanzlei" (E 31 Bü. 204). Kanzleidirektor blieb der Obertribunalrat von Schwab. Mit der Revision und Ordnung der Justizministerialregistratur wurde am 29. Februar 1818 der Geheime Registrator der Zweiten Abteilung des Geheimen Rats Amandus Heinrich Günzler im Nebenamt beauftragt (Regierungsblatt 1816 S. 396; E 7 Bü. 60: II. Abt. 1818; E 31 Bü. 167; vgl. E 1-13 Diarium 1818 Tagebuch-Nr. 2673). Dass Günzler mindestens bis zum März des Jahres 1819 mit dieser Aufgabe beschäftigt war, ist aus einem von ihm an den König gerichteten Dankschreiben vom 29. März 1818 betr. eine Gratifikation für seine Tätigkeit im Justizministerium (E 5 3d. 61) zu entnehmen. Hit der von ihm durchgeführten Ordnung der Ministerialregistratur scheint man allgemein zufrieden gewesen zu sein. So äußerte sich der Justizminister sehr anerkennend in dem 1820 vorgelegten Geschäftsbericht des Justizdepartements für das Jahr 1818: "Über zehn Jahre lang entbehrte dieses Ministerium einen eigenen Registrator; und bei der Zahl nach höchst unzulänglich längst erkannten Besetzung der Kanzleistellen desselben konnten in dem früheren Zeitraume, allen Anstrengungen der wenigen Arbeiter ungeachtet, weder überhaupt bedeutende Geschäftsrückstände verhütet, noch insbesondere Ordnung in das Registraturwesen gebracht werden. Jetzt ist diese Ordnung von Anbeginn (1806) an vollkommen hergestellt" (Jahresbericht 1818 in 3 33 Ed. 126 und E 302 Ed. 969). Aktenpläne, Repertorien. oder Diarien des Justizministeriums sind, abgesehen von einem von 1840 (Dezember) bis 1364 geführten Diarium, das sich aber ausschließlich auf Hochverratsbelange wie das Vorgehen gegen den "Bund der Geächteten" und das "Junge Deutschland" (E 301 Bü. 55 Nr. LV) bezieht, nicht erhalten. Trotzdem lässt sich das 1813 eingeführte Registraturschema anhand der Betreffe und Signaturen sowie der Verweise auf den Aktendeckeln rekonstruieren. Die Registratur gliederte sich in zwei Abteilungen: Die erste Abteilung bildeten die Generalia, später auch Generalakten genannt. Diese wurden nach Betreffen alphabetisch geordnet. Die einzelnen Betreffe erhielten bis zum Buchstaben R einschließlich römische Kennziffern, nachträglich eingeschobene Betreffe, ebenso die Betreffe ab Buchstaben 3 blieben jedoch ohne solche Ziffern. Bei den Generalia ist vornehmlich das die Gesetzgebung und einzelne Straftaten betreffende Schriftgut eingeordnet. Die zweite Abteilung führte zunächst keine Bezeichnung. Zur Unterscheidung von den Generalia, bei denen blaue Aktendeckel Verwendung fanden, wurde das hier anfallende Registraturgut in roten Aktendeckeln abgelegt. Um 1850 erhielt diese Abteilung die Bezeichnung "A. o. G." ("Allgemeine organische Gegenstände"). Ihr wurden vor allem die Akten über Personalangelegenheiten des Justizdepartements, die Aufsicht über die Justizbehörden sowie das Kassen- und Prüfungswesen zugewiesen. Im Lauf der Zeit kam es zwischen den beiden Abteilungen zu Überschneidungen (z. B. Gen. Etatwesen - A. o. G. Etat; Gen. Urlaub Bü. 14 Ferienkammer A. o. G. Ferienkammer). Seit November 1921 wurden die A. o. G. - Akten nicht mehr we itergeführt. Aufgehobene Rubriken bekamen auf den Aktendeckeln den Vermerk "geschlossen", alle anderen wurden in Rubriken der Generakten hinübergenommen (z.B. A. o. G. Minister ~: "Ab Nov. 1921 vgl. G. Staatsministerium oder A. o. G. Gerichtsvollzieher 3: "1922 sämtliche Aktenstücke übernommen in den Aktenbund G. Gerichtsvollzieher 9 und dort weitergeführt"). An der Neuordnung wurde bis 1923 gearbeitet. Da die Laufzeit der Akten beider Abteilungen fast ausschließlich 1922/23 endet (Ausnahmen: E 302 Bü. 1: 1922-1936, Bü. 912: 1904-1924, Bü. 1216-1218: 1919-1924, Bü. 1319: 1894-1925), dürften sie aus Anlass dieser Registraturneuordnung ausgeschieden worden sein. Neben dem Schriftgut der beiden soeben näher charakterisierten Abteilungen verwahrte die Registratur des Justizministeriums auch die Akten einiger aufgehobener Behörden und Kommissionen. Diese Bestände blieben zwar als geschlossene Registraturkörper erhalten, wurden aber in organische Verbindung mit dem beim Justizministerium selbst erwachsenen Schriftgut gebracht: sie wurden mit Ausnahme des erst 1921 aufgelösten Strafanstaltenkollegiums als besondere Rubriken der Abteilung Generalia eingegliedert. Im Unterschied zum Justizministerium sind für diese Bestände großenteils die Diarien und Repertorien überliefert. Insgesamt handelt es sich um sechs Behörden bzw. Kommissionen, deren Unterlagen ganz oder teilweise in die Registratur des Justizministeriums übernommen wurden: die Ministerialkommission zur Untersuchung der revolutionären Umtriebe von 1833 in Württemberg, die Hypothekenkommission, die Organisations-Vollziehungs-Kommission, das Oberjustizrevisorium, die Kommission für das Staats- und Regierungsblatt sowie das Strafanstaltenkollegium. Die durch Allerhöchstes Dekret vom 29. Mai 1833 ins Leben gerufene Ministerialkommission, der der Präsident des Geheimen Rats sowie die Departementchefs der Auswärtigen Angelegenheiten, des Kriegswesens und der Justiz angehörten, sollte "Zusammenhang, Einheit und Beschleunigung" der bereits eingeleiteten Untersuchungen der in Württemberg im Jahr 1833 aufgedeckten revolutionären Umtriebe gewährleisten. Die Kommission bestand bis 1839. über die aus ihrer Tätigkeit erwachsenen Akten unterrichtet das im Bestand E 301 Bü. 18 Unterfaszikel 1 /_ 33 befindliche Verzeichnis. Der Hypothekenkommission, die durch Königliche Entschließung vom 30. Mai 1825 ~ 8. 383) gebildet worden war, oblag die Beratung und Vollziehung der Pfandgesetze und die Pfandbereinigung in den Gemeinden. Vorstand der vom Justizminister geleiteten Kommission war Direktor von Schwab. Zu Mitgliedern wurden Obertribunalrat von Bolley, Oberpupillenrat Steudel und der Reutlinger Oberamtsrichter Schickardt berufen. Die Kommission war gegenüber den Oberamts- und Amtsgerichten weisungsberechtigt. Mit Dekret vom 12. Januar 1832 (Regierungsblatt 8. 20) erfolgte ihre Auflösung. Die gleichzeitig "niedergesetzte neue Hypotheken-Kommission hatte sich mit dem Pfandwesen der Exemten zu befassen. Eine erste mit der Durchführung der Organisationsedikte von 1817 betraute Organisations- und Vollziehungskommission bestand vom 18. November 1817 bis 15. Januar 1818 (Regierungsblatt 1817 S. 542 und Regierungeblatt 1818 S. 21), eine zweite vom 27. August 1821 Regierungsblatt 1821 S. 671) bis 15. August 1828 (Regierungssblatt S. 675). Mitglieder der zweiten Kommission waren der Justizminister als Leiter (Dirigent), der Finanzminister, der Chef’ des Departements des Innern sowie die Obertribunalräte von Schwab und von Bolley und der Oberregierungsrat Waldbauer. Für die Zeit vom 27. August 1821 bis zum 10. September 1828 sind ein Diarium und das Repertorium (E 301 Bü. 140) erhalten. Die Kommissionsregistratur hatte das bei ihr angefallene Schriftgut in zwei Serien geordnet. In der Registratur des Ministeriums erhielten die in die Abteilung Generalia aufgenommenen Akten neue Signaturen, wobei die alte Ordnung zum Teil gestört wurde. Das 0berjustizrevisorium, das am 2. November 1807 (Regierungsblatt 8. 537) geschaffen wurde, stand unter der Leitung des Justizministeriums und war mit der Revision der Kriminalfälle betraut. Mit seiner durch Königliche Verordnung vom 23. September 1817 verfügten Auflösung wurde sein Geschäftsbereich dem Kriminalsenat des Obertribunals übertragen (Reyscher Bd. VII 8. 542). In die Registratur des Justizministeriums gelangten von dem beim Oberjustizrevisorium entstandenen Schriftgut lediglich die Protokollbände für die Jahre 1807 bis 1817. Die Kommission für das Staats- und Regierungsblatt wurde mit der von König Friedrich am 22. Januar 1807 (Regierungsblatt S. 1) angeordneten Herausgabe eines Staats- und Regierungsblatts ins Leben gerufen. Ihr gehörten außer dem als Präses fungierenden Geheimen Rat Freiherrn von Spittler sieben Räte von Stuttgarter Zentralbehörden als Mitglieder an. Als Redakteur des Regierungsblatts und Sekretär der Kommission wurde Hofrat Werthes angestellt; er starb am 5. Dezember 1817. Nach dem Tode König Friedrichs wurde die Kommission aufgelöst, die Oberaufsicht und Leitung des Regierungsblatts "mit den Attributionen des Justizdepartements vereinigt" (Reyscher Bd. III 5. 478). Die bei der Kommission wie beim Justizministerium erwachsenen einschlägigen Akten erhielten in der Abteilung Generalia der Ministerialregistratur die Signatur CLXXIV. Sie wurden 1939 als gesonderte Ablieferung (Ablieferung II) an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben und 1948 von Dr. Max Miller ab Bestand E 303a verzeichnet. Die am 21. Dezember 1824 (Regierungsblatt 1825 3. 1) gebildete Strafanstaltenkommission bekam 1832 die Bezeichnung Strafanstaltenkollegium (Regierungsblatt 1832 5. 243). Diesem Kollegium oblag die wirtschaftliche und polizeiliche Verwaltung sämtlicher höherer Strafanstalten sowie die Einrichtung und Unterhaltung der bezirksgerichtlichen Gefängnisse in Württemberg. Nachdem es mit Wirkung vom 1. Dezember 1921 (Regierungsblatt 5. 521) aufgehoben worden war, gingen seine. Funktionen auf das Justizministerium über. Die Akten des Strafanstaltenkollegiums wurden als Anhang zu den beiden Abteilungen der Generalia und der Allgemeinen organischen Gegenstände in die Registratur des Justizministeriums eingegliedert. II. Die Dokumentation des Württ. Justizministeriums im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Das zunächst im Staatsarchiv Ludwigsburg und seit 1969 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrte Schriftgut des Justizministeriums umfasst einen Zeitraum von rund 115 Jahren, d.h. es dokumentiert die Geschäftstätigkeit des Ministeriums von seiner Begründung im Jahr 1806 bis in die Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die danach erwachsenen Akten bis zur "Verreichlichung" der Justizverwaltung Anfang 1935 sind nicht an das Staatsarchiv gelangt, sie sind im Zweiten Weltkrieg zugrunde gegangen. Abgesehen von dieser schmerzlichen Dokumentationslücke, ist jedoch für mehr als ein Jahrhundert das als Quellenmaterial für die neuere Geschichte Württembergs sehr hoch zu bewertende Schriftgut des Justizministeriums im wesentlichen erhalten und der wissenschaftlichen Forschung zugänglich. Entsprechend den drei Etappen, in denen die Staatliche Archivverwaltung das Registraturgut des Ministeriums übernommen hat, sind diese Unterlagen in drei Archivbestände gegliedert: E 301 Justizministerium 1 (= 1. Ablieferung 1910), E 303a Staats- und Regierungsblatt (= 2. Ablieferung 1939) und E 302 Justizministerium II (= 3. Ablieferung 1962). Infolge dieser etappenweisen Abgabe des Schriftguts an die Archivverwaltung, die unter dem Gesichtspunkt der für die Geschäftstätigkeit des Ministeriums entbehrlichen Akten erfolgte, wurde die ursprüngliche Registraturordnung auseinandergerissen. Sie ließ sich jedoch, wie bereits erwähnt, auf Grund der Vermerke auf den Aktendeckeln rekonstruieren. Diese Rekonstruktion der alten Registraturordnung und die Verzahnung der drei Ablieferungen zeigt die folgende tabellarische Übersicht. III. Die Ordnung und wissenschaftliche Erschließung des Bestandes E 302 Justizministerium II: Während die beiden ersten 1910 und 1939 durchgeführten Ablieferungen des Justizministeriums im Wege der .Aktenausscheidung erfolgte und die Verzeichnung dieser geordnet übergebenen Archivalien im Staatsarchiv Ludwigsburg keine Schwierigkeiten verursachte, verhielt es sich bei der sogenannten dritten Ablieferung grundlegend anders. Dieser Bestand, der lange als verschollen galt, wurde im Jahr 1962 bei Aufräumungsarbeiten auf dem Speicher des Oberlandesgerichts Stuttgart (Urbanstr. 18) aufgefunden. Wie er dorthin gelangt war, ließ sich nicht mehr feststellen. Mit Genehmigung des Justizministeriums Baden-Württemberg wurden die Akten am 4. Oktober 1962 in das Staatsarchiv Ludwigsburg verbracht, von wo sie im Frühjahr 1969 im Zuge der Neuverteilung der im HStA Stuttgart und im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrten Bestände ins HStA Stuttgart kamen. Hier verzeichneten in den Jahren 1969 bis 1972 unter der Leitung von Dr. Sauer die Damen und Herren Dr. Eitel, Beutter, Fruhtrunk, Pfeifle, Rupp, Dr. Schöntag und Steimle den insgesamt 36 lfd. in umfassenden Bestand. Da die Aktenbüschel völlig durcheinander lagen und auch noch ein Teil der Büschel aufgerissen war, wobei der Inhalt durcheinandergeraten war, musste die ursprüngliche Registraturordnung auf Grund der Vermerke auf den Aktendeckeln, der Betreffe und der Quadrangeln rekonstruiert werden. Dies gelang überraschend vollständig. In den wenigen Fällen, in denen keinerlei Signaturen festgestellt werden konnten, wurden die betreffenden Büschel ihrer Sachzugehörigkeit entsprechend eingeordnet. An das Ende des Bestands wurden die Akten des Strafanstaltenkollegiums sowie die Personalakten preußischer Justizangehöriger, die nach 1918 aus Hohenzollern und der Provinz Elsass-Lothringen in den württembergischen Justizdienst übernommen worden waren, gestellt. Es hätte nahegelegen, den Bestand E 302 mit den Beständen E 301 und E 303a entsprechend der alten Registraturordnung’ zu einem Gesamtbestand Württ. Justizministerium zusammenzufassen. Da jedoch die Bestände E 301 und E 303a bereits sehr häufig in der wissenschaftlichen Literatur zitiert worden sind, wurde von einer "Generalbereinigung" abgesehen und diese lediglich auf dem Papier (vgl. die tabellarische Übersicht in Abschnitt II. der Einleitung) vorgenommen. Akten allerdings, die wie das "Repertorium über die Akten der vormaligen Criminal-Revisionsbehörde von 1819 oder das Büschel "Gerichtliche Verfolgung von an den revolutionären Bewegungen 1849 Beteiligten durch die Untersuchungskommission Hohenasperg" eindeutig zum Bestand E 301 gehörten, wurden dort eingeordnet. Archivalien und Druckschriften, die nicht Provenienz Justizministerium waren bzw. sich nicht organisch in die Bestände E 301 oder E 302 einfügen ließen, wurden ausgeschieden und provenienzgerecht anderen Archivbeständen oder aber der Bibliothek (meist Abteilung Amtsdrucksachen) zugewiesen: Eine größere Sammlung von Generalreskripten aus den Jahren 1770-1822 fand Aufnahme in den im HStA vorhandenen einschlägigen Reskriptensammlungen. An das Staatsarchiv Ludwigsburg wurden Akten des Landgerichts Stuttgart, des Amtsgerichts Waiblingen, der Kreisgerichte, des Strafgefängnisses Ulm und des Zuchthauses Schwäbisch Hall abgegeben. In die Bibliothek des HStA kamen u. a. Heft 3 und 6 des Atlasses zu den Berichten der Cholera-Kommission für das Deutsche Reich (1877 und 1879) sowie das Kriminalpolizeiblatt Jahrgang 1938. Stuttgart, 12. Februar 1973 (Dr. Paul Sauer) Nachtrag (2006): Das bisher nur maschinenschriftlich vorliegende Findbuch des vorliegenden Bestandes wurde im Frühjahr 2005 von Silvia Ebinger in Midosa95 eingegeben und vom Unterzeichneten in die neue Erschließungssoftware ScopeArchiv konvertiert. Im Zuge der Neubearbeitung von Bestand E 301 im gleichen Jahr kam es zur Herauslösung der beim Justizministerium angesiedelten Kommissionen und zur Bildung der neuen Bestände E 305/1 - E 305/6. In diesem Zusammenhang wurde auch der Mischbestand E 303a (Justizministerium: Staats- und Regierungsblatt) aufgelöst, der von Max Miller im Jahre 1948 erschlossen worden war und sowohl Akten der Kommission für das Staats- und Regierungsblatt (jetzt: E 305/5) als auch des Justizministeriums selbst enthielt. Letztgenannte Unterlagen bilden jetzt im vorliegenden Bestand bei den Generalakten die neue Rubrik Staats- und Regierungsblatt und erhielten die Signaturen E 302 Bü 1373a - 1401. Im Gegenzug bilden die bislang in Bestand E 302 verwahrten Unterlagen der Strafanstaltenkommission nunmehr den Bestand E 305/6. Die entnommenen Akten werden im Findbuch weiterhin aufgeführt; die betreffenden Signaturen sind mit geschweiften Klammern gekennzeichnet. Mit Abschluss dieser Maßnahmen ist die im Landesarchiv Baden-Württemberg Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart erhaltene Überlieferung des württembergischen Justizministeriums bis 1934/36 und der württembergischen Justizverwaltung bis 1945 komplett nach modernen Gesichtspunkten erschlossen und sämtliche Findmittel im Internet verfügbar. Stuttgart, im Januar 2006 Johannes Renz Registraturplan des Justizministeriums: Registraturordnung des Justizministeriums A. Abteilung Generalia Betreff Ministerialregistratur Ablieferung I II III E 301 E 303a E 302 Büschel Büschel I Ablösungsgesetze 1-7 1 8-12,15,17,20-23 2 24 3 25,29,32,33,40,44 4 IV. Administrativjustiz 1-4 5 VI. Advokaten 1-7 6 Asyl 1 7 XXXIII Bettler 1-3 7 XXXIV Beifallsbezeugungen 1 7 Besoldungen 26 XXXVII Bigamia 1 7 XXXVIII Bittschriften 1-3 7 XXXIXa Blutschande 1 8 Brandstiftung 1 8 Brandversicherung 3 8 Bücherzensur 1 8 Bürgerliches Gesetzbuch 7,2. Nebenbund 327 XLI Bureausystem 1 8 XLII Burgfrieden 1 8 XLV Cassation 1,2 8 LV Corporation 1,2 8 LVIII Criminal-Cornmission 1 10 Criminal-Detention- und Strafanstalten, verbesserte Einrich- tungen 1 9 LIX Criminal-Gerichtsbarkeit 1-4 10 LX Criminal-Gesetzgebung 1,3-7,9,10 10 2 259 13,14,19 11 17 12 17 13 LXIII Deutscher Bund 1,3-7,9,11,12 14 13-18,22,24 15 Dienstprüfung, zweite höhere - 2 LXVIII Disziplin, Straf- befugnis 2,3 16 LXX Ehesachen 1,31 9, 10, 11 I,31a 13 II,1,2,4-13 14-25 II,16-22,26-30 26-37 II,31 38-42 II,39,40 43,44 III,1-23 45 III, 24-26, 28, 29, 31, 46-63 32-39,42,46,49, 51 LXXI Eid 1-4, 6, 9, 14, 18, 22, 24 65-74 Eisenbahnen, 10,12 75, 76 Telegraphen Elsass-Lothringen - 77 LXXIII England 2-4, 7 78-81 LXXV Erbschaften 1-3, 6, 7, 11, 12, 18,21 82-88 LXXVI Erkenntnisse 1,11 89, 90 LXXVII Etatswesen 1-13 92, 93 LXXVIII Exemte 1-8,.13,14,17-19 94-106 24,26 122, 123 LXXX Familienanangelegen- 1 ’2,7,20,27,40, 124-131 heiten, kgliche (u. 42-44, 46, 50, 51 132-137 Hoffeier1ichkeiten) LXXXI Familiengesetze, -stiftungen, -fideikommisse 2,II,6,15 139-143 LXXXII Fälschung 1,4 144, 145 LXXXIII Fiskus 1-2, 4-9, 18, 19, 22 146-156 LXXXIV Fleischesvergehehen 1-3,5,6 157-161 LXXXV Forstgesetzgebung 1-11’13-15 162-175 21 176 Forstschutzpersonal 1 177 Frankfurt 1 178 LXXXVI Frankreich 1-19 179,183 St.7 Fasz.1 184 St.V 185 LXXXVII Frohndienste 1,2 16 XXXVIII Gantsachen 1,3-12,18,24,25 186-200 26-28,31 201-204 Gefängnisdienst 1 205-207 LXXXIX Gefangene und Ge- fängnisse 1,3-5,7,8 208-214 14,15,21,25 215-218 26,32,36-38 219-223 CX (i) Geistliche 1,2,6 224-226 XC a Gelder 1,2 227,228 XCI Geldstrafen 1,2,5-7,10 229-234 Gemeinden 1,2,4-16,16 235-252 20,26,31-37 253-262 40, 42, 44,47 263-266 50 267 Genossenschaften 1 268,269 XCIII Gerichtsbarkeit, freiwillige 1-8 273-284 12-18,20 285-292 22,23a-i 294-303 28-30,32-40 304-315 42,46,51,54,57 316-321 Gerichtshöfe 1-3, 5-24, 26-30 336-366 32-57, 59, 61 367-370 66-68, 70, 72 371-375 73, 75-81, 87-98 376-397 100, 103-105 398-401 109, 110 402,403 Gerichtskosten 1-3, 7-10 407-447 Gerichtsstand 1, 3-12, 16, 17, 21 451-466 22, 24, 26, 29, 30 467-471 33, 35, 38, 41, 43 472-476 46 477 Gerichtsvollzieher 1 a, b 478-484 Gesandtschaften 1-3 486-488 Geschenkannahme 1, 2, 4 489-491 Geschworenengerichte 1; 4; 6; 7; 8, 1-24; 492-517 9; 12; 16; 23; 28; 35 518-523 38; 45; 48; 50; 51 524-526 54; 55; 58; 63; 65 529-533 68; 75-80; 82; 85; 87 534-543 Gesetzgebung 1-3, 5-10, 12, 13 544-555 Gesetzessammlungen 1-3 565-567 Gesindeordnung 1 569 Gewährleistung 1 570, 571 Gewehrbesitz 1 572 Gewerbegerichte 1 ’I 573 1 II 574,575 Gewerbeordnung 1,2 576-578 Hochverrat 1, 2 1,4,6,7 17-56 überwiegend "Präsidialakten der Ministerialkommission betr. Hochverrat"; deren Aktenplan: "Akten der Ministerialkommission be tr. ..." A a I-X b I-XII c 1-10 Akten des Justizministeriums betr. ..." B I-LV (Akten von B sind auch bei der Kommission entstanden) Akten der Ministerialkomission I-III 18 IV-VIII,X 19 XI 20 I 21 IIa 22 IIb 23 IIc 24 IVa 26 IVb 27 V 30 VI 29 VII 28 (VIII) 28 IX 28 Xa 31 Xb 32 Xc 33 XI 34 XII 35 Akten des Justizministeriums I-III 36 IVa 37 IVb 40 IVc 41 V 42 VI-X 43 XIa 44 XIb 45 XII, XIII 46 XIV 47 XV-XVII 48 XVIII-XXI 49 XXII 50 XXIII 51 XXIV-XXXII 52 XXXIII 53 XXXV-XLI 54 XLII-LV 55 Flug-, Zeit- 56 Schriften Hypotheken-Kommission 1 57-67 Aktenplan der Kommission a) Bücher b) Akten Generalia A,B,C,D Spezialia I -VI CXXXI Lehengüter 1-9,l0a,b 68 11 69 16,17,20 70 CXXXII Leibeigenschaft 1,2 71 CXXXIV Losungsrecht 1 72 Münzwesen 1-5, 7,8 73 Notare 57a 579, 580 Novalzehnten 1, 3 74 Patrimonial-Ver- hältnisse 1-3 74 Polizeibehörden 1-8, 11 Organisations-,Voll- Ziehungs-Kommission, in der Ministerial- registratur nach folgendem Plan ge- gliedert 1,I 75 1,II 77 1’ III 78 1 ’ IV 79 1,V 83 1,VI 85 2,I 88 2,II 90 3 92 4 95 5 98 6,I 100 6,II 101 6,III 104 7 106 8,I 107 8,II 110 8,III 113 8,IV 116 9 119 10 121 Die ursprünglichen Signaturen der Kommissions-Registratur waren: 1-11 75 12 76 13-20 77 21-30 78 32a 79 32b 80 32d 81 32e 82 33,35 83 36,37 84 38a 85 38b,c 86 40-45 87 1 107 2 110 3 113 4 116 5 106 6a,b 119 6b 120 7 97 8a,b . 98 8b 99 9 96 l0a 88 l0a 89 l0a 91,120 l0b,c 90 20 121,122 22 138 24 123 25 132 27a 133 27b 134 27c,e 135 28a-f 136 28c 119 33a-f 137 34 139 36a 95 Protokolle 128-130 Diarium, Repertorium 140 Oberjustiz-Revision 1, I 141 1, II 143 Protokollbände des Oberjustizrevisoriums 154 CLXXI Rechtspflege 1-5 155 CLXXV Regierungsblatt 1 16 2 17 8 21 13 30 14 25 CLXXV Reichsgericht und Reichsgerichtliche Akten 1,2,10 157 Reichsversammlung 1, 6, 7-13, 15 156 Staatsorganisation 1-4, 6, 7 158 8-10 159 Staatsverträge England 1, 2 581’582 Frankreich 1, 2 583,584 Standesregister I 589,590 I, VII 591,592 I, VIII 593,594 I,IX 595 (I,X) 596,597 I,XI 598-600 Steckbriefe 3,4 601,602 Stempel-und Taxwesen 2-9,11-18 603-620 Steuern 1-8,11,18, 621-630 19,20 631-634 22,26 635,636 Strafanstalten und Strafgefangene, ältere Akten 1-17,19,20, 638-656 23-30 657-664 Strafanstalten, neuere Akten l a-y,2-8, 665-694 12-14,20-23,26, 695-702 27,34;34,1; 703-709 34,c;41,44, 710-712 48 a,b 713,714 Strafgefangene 1,1-15; 2, 7a, b; 715-719 8,10,12b I, 720-722 12b II, 723 16,18-25 724-732 30,44,51 733-735 Strafgesetzbuch, Entwurf 160 I 161 II 163 III 164 IV 166 V 168 VI 170 VII 172 IX 176 X 177 XI 178 XII 179 XIII-XV 180 XVI 181 XVII 184 XVIII 186 XIX 187 XXI-XXII 191 Präjudizien IV-VIII 188 IX-XIII 189 XIV, XVI-XXIV 190 Strafgesetzbuch VII 736 XVI 737, 738 XXIV 739, 740 Strafprozessordnung 192 VII, 1-33 202 VIII 203 IX, 1-16 742 Strafverwandlung, Strafedikte 1-8, 11-17, 19, 20, 746-743 23, 25-29 765-771 Artikel 57 772 Testamente 1, 2, 4-8 774-780 Thüringen u. Anhalt 1 781 Todesurteile und Todesstrafen 1, 2, 4, 7, 190, 15 782-788 Tortur 1 203 Universität(en) 1-4, 6, 8-15 789-801 17, 19-22, 25, 27 802-808 Untergänger und Un- tergangsgerichte 1-4, 6 809-813 Urkunden 2 814 Urlaub 1,2,4,5,7,9,11 815-821 14 822 Vaganten u. Jauner 1, 2, 4, 6 204 3 205 Verschiedenes 7, 10, 11, 12a, b 823-827 13-16, 18, 20, 21 828-834 Verschollene 1, 3, 4 838-840 Vollmachten 1 841, 842 Waffen (Volksbewaff- nung) 2 843 Waisengerichte 1, 2 844,845 Waldeck 1 847 Waldungen 1, 2 848,849 Widersetzung 1 850 Wiederherstellung der 851 bürgerlichen Ehre Wilderei, Wildschaden 1-7 852-858 Wilhelmsdorf 1, 2 861, 862 Württemberg 1-3,5,7,8,10 863-869 11, 12, 14 870-872 Wucher 1-4, 7 873-875 Zehenden 1-4 206 Zeugnisse, Zeugen u. Zeugenvernehmungen 5, 6, 11, 20 876-880 Zinsen 1, 2 881-882 Zollwesen, Zollvereine 1-6, 8-19 883-901 Züchtigung, körper- 1-6 207 B. Abteilung Allgemeine organische Gegenstände Betreff Ministerialregistratur Ablieferung III Büschel Büschel Amtsrichter zum Kollegialdienst eignend I 902 II 903 III 904 Anstellungsgesuche 905-907 Beglaubigungen 908-911 Brandfälle 912 Bücher 913-915 Brennholz 916 Concept-Dekrete 917 Dispositionsfonds 918 Empfehlungen 919, 920 Etat 921-946 Ferienkammern 947-950 Gehaltskürzung I 951, 952 II 953, 954 III 955 Gehaltsvorrückung der Expeditoren 956-958 Gerichtsbarkeit, freiwillige 1 969 2 960 Gerichtshöfe 961 ’962 Gerichtsvollzieher 1 963-965 2 966 3 967 Geschäftsberichte 968-1058 Güterbuchsachen I 1059, 1060 II 1061-1125 Hauptübersicht (Sportelübersichten) 1126-1129 Heiratsbewilligungen 1130-1132 Hinterlegungswesen 1133 Kassenbeamte 1134 Kassenberichte, Regiegefängnisse 1135 Lebenslängliche Anstellung 1136-1138 Militärpensionen 1 1139 2 1140 Minister 1 1141 2 1442 Nebengeschäfte 1 1143 Notariatssachen 1144-1169 Persönliche Verhältnisse IV 1170-1175 VII 1176-1180 X 1181 Pensionszeit-Übersichten I 1183 II 1184 Postporto 1196-1198 Ratsschreiber 1199-1204 Rechnungsabschlüsse 1205 Reichslimes, Reiseempfehlungen 1206 Reisekosten 1 1207, 1208 Schreibmaterialien-Rechnung 1209 Staatshandbuch, amtliche Kalender I 1210 II 1211 III 1212 Staatshaushalt(splan) 1213-1220 Sterbefälle I 1221 II 1222 Strafanstaltssachen I,1-25 1224-1237 II,1-31 1238-1261 III,1-34 1262-1295 IV, 1-13 1296-1308 V 1309, 1310 VI 1311 VII 1312 Überschüsse 1313-1316 Übersetzungen 1317 Übertritt 1318, 1319 Umschreibung 1320, 1321 Unterpfandsacben III 1322, 1323 IV, V 1324-1339 Widmungen 1340-1342 Württembergische Justizverwaltung 1343 Zustellungsbeamte 1344-1346 "Acten des königlichen Strafanstalten-Collegiums" II 13 1347 II 23 1348-1349 Personalakten aus Hohenzollern und Elsass- Lothringen übernommener Justizangehörigen 1350-1372

        Kabinettsorders, Bd. 74
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, III. HA MdA, I Nr. 238/23 · Akt(e) · Mai - Aug. 1889
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        105 Bl., Enthält: - Verleihung von Orden und Ehrenzeichen: von Alberti (Oberst, Komandeur des Infanterie-Regiemtns Nr. 120); Ulderico dAlessandro (Premierleutnant der Leibwache des Königs von Italien); von Alten (Oberkammerherr zu Oldenburg); Koziro Amano (Legationssekretär der japanischen Gesandtschaft in Berlin); Anselm (württembergischer Sekondeleutnant vom Grenadier-Regiment Nr. 123); von Arnswald (Kommandant der Wartburg); Bahr (deutscher Konsul in Liverpool); Bayer (württembergischer Hofbaumeister); Novaria Chevalier Bartolomeo (Kammerdiener des Königs von Italien); Marquis Emmanuel de Beccaria Incisa (Erster Sekretär der italienischen Botschaft in Berlin); Freiherr von Bechtolsheim (bayrischer Badekommissar in Kissingen); Beck (evangelischer Pfarrer in Kissingen); Benignus (württembergischer Sekondeleutnant vom Infanterie-Regiment Nr. 120); Benischek (würtembergischer Küchenmeister); Benzinger (Major des Ulanen-Regiments Nr. 19, Adjutant beim Generalkommando des 13. Armee-Korps); von Besserer-Thalfingen I (württembergischer Sekondeleutnant vom Grenadier-Regiment Nr. 123); Beyer (Buchhändler in Bergen); Heinrich Blind (Kommerzienrat in Genf); Bormann (Eisenbahndirektor, Geheimer Oberregierungsrat), Böhlk (Oberbetriebsinspektor zu Oldenburg); Bolfras von Ahnenburg (Generalmajor, Vorstand der österreichischen Militärkanzlei); Bosisio (Chef des italienischen Hof-Telegrafenbüros); Alexandre Brancaccio di Carpino (Major, Adjutant des Prinzen von Neapel); Graf von Brühl (Fürstlich lippischer Kammerherr und -rat); von Bünau (sächsischer Hauptmann vom 2. Grenadier-Regiment Nr. 101); Bumiller (Sekondeleutnant a.D., Offizier in der ostafrikanischen Schutztruppe); von Buttel (Oberregierungsrat, vortragender Rat im Staatsministerium), Carafa di Noja (Zeremonienmeister des Königs von Italien); Chalaupka (Offizial der österreichischen Militärkanzlei); Chan (Hoomphre, Attaché der siamesischen außerordentlichen Mission); Edgar von Cramm-Oelber (herzoglich braunschweigischer Kammerherr); Freiherr von Dalwigk (Oberhofmarschall, Kammerherr zu Oldenburg); Dankl (österreichischer Hauptmann); von Derenthall (preußischer außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister in Weimar); Nai Roy Ek Droos (Attaché der siamesischen außerordentlichen Mission); Freiherr von Eberstein (Sekondeleutnant der Reserve, Chef in der ostafrikanischen Schutztruppe); Edler (Kanzleidiener bei der deutschen Botschaft in London); von Egidy (sächsischer Oberst, Kommandeur des 2. Grenadier-Regiments Nr. 101); Ehlers (Afrikareisender aus Hamburg); Oscar von Ernsthausen (Kaufmann in London); Dr. Eucken-Addenhausen (Oberbürgermeister in Eisenach); Dr. Graf zu Eulenburg (preußischer außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Legationsrat); Faik Bey (Sekretär des Sultans); Falck (deutscher Konsul in Stavanger); Feye (lippischer Oberforstmeister); Filippi (Sekretär im italienischen Ministerium des königlichen Hauses); Gioachimo Filippo (Kommandeur der Legion der Carabinieri in Neapel); von Flatow (württembergischer Sekondeleutnant vom Infanterie-Regiment Nr. 120); Fleischmann (württembergischer Sekondeleutnant vom Grenadier-Regiment Nr. 123); Flor (Minister zu Oldenburg); de la Fremoir (Proviantmeister in der ostafrikanischen Schutztruppe); Freudenberg (Major des württembergischen Generalstabs); Freiherr von Friesen (Kammerherr); Dr. phil. Robert Frühling (Major der Landwehr in Braunschweig); Fuchs (Bürgermeister in Kissingen); Funk (württembergischer Major des Grenadier-Regiments Nr. 119); Chevalier Galeazzi (italienischer Polizeiinspektor); Glaser (württembergischer Major des Infanterie-Regiments Nr. 120); Wilhelm Johann Hubert Graven (Chef der niederländischen Kriminal- und Sicherheitspolizei in Maastricht); Freiherr von Gravenreuth (Chef der Hilfstruppe der ostafrikanischen Schutztruppe); Freiherr von Groß (Wirklicher Geheimrat, Chef des Departement des Äußeren und Innern in Weimar); Prinz Alfred von Großbritannien und Irland; von Grün (Oberhausmarschall, Kammerherr zu Oldenburg); Happoldt (württembergischer Major des Infanterie-Regiments Nr. 120); Hasenclever (Korvettenkapitän, kommandiert zur Botschaft in London); Hausmann (Stabsbuchhalter in München); Graf Leo Henckel von Donnersmarck (Oberschlosshauptmann, wirklicher Geheimrat, Kammerherr in Weimar); von Heimburg (Hofmarschall, Kammerherr, preußischer Oberst z.D.); Hetzel (württembergischer Premierleutnant des Infanterie-Regiments Nr. 120); Hocke (Unteroffizier in der ostafrikanischen Schutztruppe); Hoffmann (Unteroffizier in der ostafrikanischen Schutztruppe); Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg; Erbprinz zu Hohenlohe-Langenburg (Sekond-Leutnant im 2. Garde-Dragoner-Regiment); von Holleben gen. von Normann (sächsischer Generalleutnant, Kommandeur der 2. Division Nr. 24); Illich (Proviantmeister in der ostafrikanischen Schutztruppe); Izzet Bey (Türkischer Oberst der Kavallerie und Flügeladjutant des Sultans); Jansen (Minister zu Oldenburg); Jenssen (Konsul in Drontheim); Jitschin (württembergischer Premierleutnant vom Infanterie-Regiment Nr. 120); Jordan (württembergischer Stabssekretär, Geheimer Hofrat); Heinrich Jordan (Kammerfourier in Weimar); Mehdi Kuli Khan Kadschar (Intendant des persischen Reiches, Medsch-ed-Dovleh); Reinhold Kassel (Hoffourier in Weimar); Kay (Feldwebel in der ostafrikanischen Schutztruppe); Keller (deutscher Konsul in Southampton); von Kern (württembergischer Major des Infanterie-Regiments Nr. 120); Abul Kasim Khan (persischer Generaladjutant, Naser-el-Mulk); Ali Kuli Khan (Telegrafen-, Minen- und Unterrichtsminister, Mochber-ed-Dovleh); Dschehangir Khan (persischer Minister der schönen Künste); Gulam Hussein Khan (Geheimsekretär des persischen Schahs, Emin-n-Chalvat); Gulam Hussein Khan (Erster persischer Kammerherr, Sadik-es-Saltaneh); Mirsa Ali Khan (Minister der Posten und Präsidenten des Staatsrates, Emin-ed-Dovleh); Mirsa Ali Asger Khan (persischer Großminister, Emin-es-Sultan); Mirsa Reza Khan (außerordentlicher persischer Gesandter in Berlin); Emil König (Kücheninspektor in Weimar); Otto Könnecke (herzoglich braunschweigischer Hofstaatssekretär); Dr. Kohlstock (Arzt in der Ostafrikanischen Schutztruppe); Krenzler (Premierleutnant a. D., Chef in der Ostafrikanischen Schutztruppe); Kriebel (bayrischer Generalmajor a.D., bisher Kommandeur des 2. Fuß-Artillerie-Regiments in Metz); Prof. Franz Lange (London); Freiherr von Liliencron (lippischer Hofstallmeister und Kammerherr); Juan Rodolfo Leseur (Hamburger Kaufmann); Graf Leutrum von Ertingen (Hofmarschall der Prinzessin Friedrich von Württemberg); Graf von Leyden (Erster Sekretär der deutschen Botschaft in London); Freiherr von Lutz (Ministerpräsident von Bayern); Freiherr von Meysenbug (Fürstlich Reußischer Hofmarschall in Gera); Freiherr von Mittnacht (Dr., württembergischer Ministerpräsident); Möbius (deutscher Botschaftskanzlist); Möhl (Oberhofgarteninspektor in München); Mohr (deutscher Konsul in Bergen); Freiherr von Molsberg (würtembergischer Generalleutnant und -adjutant); Alonzo Moore (Attaché der siamesischen außerordentlichen Mission); Muarin-el-Mulk (Sektionschef im persischen Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten); Müller (Kommandeur der Gendarmerie, preußischer Major a.D.); Müller (württembergischer Hofgärtner); Graf zu Münster (Botschafter in Paris); Muff (württembergischer Hauptmann des Grenadier-Regiments Nr. 123); Mutter (Unteroffizier in der Ostafrikanischen Schutztruppe); Naeter (Feldwebel in der ostafrikanischen Schutztruppe); Freiherr von Neurath (württembergischer Kammerherr); Mirsa Nisam (persischer Generaladjutant, Muhandis-es-Memalik); Osman Nizami Bey (Oberstleutnant im türkischen Generalstab); Nurisio (Abteilungschef im italienischen Ministerium des königlichen Hauses und Privatsekretär des Königs Humbert von Italien); Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich; Ohrt (Garteninspektor zu Oldenburg); Großherzog Peter von Oldenburg; Pabst (Oberbürgermeister in Weimar); von Parseval (bayrischer Generalleutnant und -adjutant); Petri (Bürgermeister in Detmold); Mom Rajawongse Piya (Privatsekretär des Prinzen Sanitwongse von Siam); Osio (Oberst und Vizegouverneur des Prinzen von Neapel); Albert Otto (herzoglich braunschweigischer Staatsminister); Mattioli Pasqualini (Attaché der italienischen Botschaft in Berlin); Dr. Petersen (Erster Sekretär der Zweiganstalt des Archäologischen Instituts in Rom); Mom Rajawongse Pheen (Attaché der siamesischen außerordentlichen Mission); Freiherr von Plato (Hofmarschall des Prinzen Wilhelm von Württemberg); August Prötzel (Polizeidirektor in Braunschweig); Mohamed Bey Raschid (Untergouverneur von Suez); Comendatore Rattazzi (Generalsekretär im italienischen Ministerium des königlichen Hauses); Freiherr von Redwitz (bayrischer Hauptmann und Batteriechef im 3. Feld-Aritllerie-Regiment); Freiherr von Reischach (württembergischer Oberstleutnant und Flügeladjutant); Friedrich Wilhelm Reuter (Direktor der Feuerwehr in Braunschweig); Freiherr von Richthofen (lippischer Kabinettsminister); Ferdinand Rittmeyer (Bürgermeister in Braunschweig); Graf Robilant (Major, Militärattaché bei der italienischen Botschaft in Berlin); Roli (Kabinettskurier des italienischen Königs Humbert); Vincenzo Rossi Toesca (Attaché der italienischen Botschaft in Berlin); Ferdinand Hermann Andreas Ruete (Hamburger Kaufmann); Ruhstrat (Staatsminister zu Oldenburg); Ruland (Direktor des Großherzoglichen Museums und des Goethe-National-Museums in Weimar); Sachs (österreichischer Korvetten-Kapitän); Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar; Prinz Hermann von Sachsen-Weimar; Erbgroßherzog Karl August von Sachsen-Weimar; Saglione (Leibarzt des Königs Humbert von Italien); Sartorius (Stallmeister, preußischer Major a.D.); Schäfer (Hoffourier in München); Schjott (deutscher Vizekonsul in Dover); Dr. Schmelzkopf (Oberarzt der Schutztruppe in Ostafrika); Schmettau (Vorsteher der deutschen Botschaftskanzlei in London); Schmidt (Sekondeleutnant a.D., Chef in der ostafrikanischen Schutztruppe); von Schnehen (Vizeoberstallmeister, Kammerherr, sächsischer Generalmajor a.D.), Freiherr von Schrenk (Oberbürgermeister zu Oldenburg); Baron Henry Schröder; Schütte (Haushofmeister zu Oldenburg ); Schröder (Konteradmiral, kommandiert zur Botschaft in London); Seeger (württembergischer Sekondeleutnant vom Infanterie-Regiment Nr. 120); Seible (württembergischer Hauptmann des Infanterie-Regiments Nr. 120); Graf Umberto Serristori (Attaché der italienischen Botschaft in Berlin); Wilhelm Semler (Vorsitzender der Stadtverordneten in Braunschweig); Prinz Chow Sye Sanitwongse von Siam; Phra Anant Sombat (Attaché der siamesischen außerordentlichen Mission); Staas (Holländischer Kapitän); Cornel Stadler (österreichisch-ungarischer Konsul in Breslau); Stein (württembergischer Hauptmann des Infanterie-Regiments Nr. 120); von Steinheil (württembergischer Kriegsminister); Stemrich (Legationsrat im Auswärtigen Amt); Stichling (Staatsminister in Weimar, Wirklicher Geheimrat), von Strauch (Oberjägermeister und Referent im Staatsministerium in Weimar); Mom Rajawongse Suaphan (Sekretär des Prinzen Sanitwongse von Siam); Sulzer (Sekondeleutnant a.D., Offizier in der ostafrikanischen Schutztruppe); Marquis de Montri Suriyawongse (außerordentlicher Gesandter des Königs von Siam in London); Graf Széchényi ( österreichisch-ungarischer Botschafter in Berlin); Le Tanneux von Saint-Paul-Illaire (Generalvertreter der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft); Dr. Tholozan (Leibarzt des persischen Schahs); Freiherr Thumb von Neuburg (württembergischer Oberstkammerherr und Erbmarschall); Freiherr von Ulmenstein (Fürstlich lippischer Hofmarschall); Cavalieri Valenti (Bürgermeister in Frascati); Freiherr von Valois (Premierleutnant vom Grenadier-Regiment Nr. 119); Freiherr Ludolph von Veltheim-Veltheim (herzoglich braunschweigischer Zeremonienmeister); von Wachholtz (Herzoglich Braunschweigischer Generalleutnant, Generaladjutant des Prinzen Albrecht von Preußen); Walther (Burgpfleger in München); Graf von Wedel (Oberschenk, Kammerherr zu Oldenburg); Graf Ernst von Wedel (Oberstallmeister und Kammerherr in Weimar); Graf Oskar von Wedel (Hausmarschall, Kammerherr, Kabinettssekretär des Großherzogs in Weimar); Rudolf Wimmer (Porträtmaler in München); Ludwig Winter (Stadtbaurat in Braunschweig); Wissmann (Reichskommissar für Ostafrika); Wolff (Mitglied der Eisenbahndirektion, Oberbaurat); Herzog Albrecht von Württemberg; Graf Yamagata (Generalleutnant, japanischer Minister des Innern); Zanders (Stabskontrolleur in München); von Ziegler (württembergischer Premierleutnant vom Grenadier-Regiment Nr. 123); Zischwitz (württembergischer Major des Infanterie-Regiments Nr. 120); - Ernennung zum ausländischen Ritter des Ordens pour le mérite für Wissenschaften und Künste: - Ernennung auf diplomatischen Posten: von Bergen (bisher Konsul, jetzt ernannt zum außerordentlichen Gesandten in Costa Rica); - Militärische Rangverleihungen und Überweisungen: von Abercron (Sekondeleutnant, kommandiert zur Botschaft in St. Petersburg); von Baumbach (Sekondeleutnant vom 2. Garde-Regiment zu Fuß, kommandiert zur Gesandtschaft Teheran); Graf von Bernstorff (Sekondeleutnant vom 1. Garde-Feld-Artillerie-Regiment, kommandiert zur Botschaft in Konstantinopel); von Brocken (Sekondeleutnant, vom 1. Garde-Dragoner-Regiment, kommandiert zur Gesandtschaft in Bukarest); von Eck (Premierleutnant vom Ulanen-Regiment Nr. 10, kommandiert zur Botschaft in Madrid); von Engelbrecht (Major, kommandiert zur Botschaft in Rom, ernannt zum Flügeladjutantendes Königs, einrangiert in den Generalstab der Armee); von Funcke (Rittmeister, bisher Adjutant beim Chef des Generalstabs der Armee, kommandiert als Militärattaché zur Gesandtschaft in Bern); Freiherr von Kap-Herr I (Sekondeleutnant vom Leibhusaren-Regiment, kommandiert zur Botschaft in Wien); von Kemnitz (Premierleutnant vom Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7, kommandiert zur Botschaft in Paris); von Lilien (Sekondeleutnant, des Hessischen Feldartillerie-Regiments Nr. 25, kommandiert zur Gesandtschaft in Brüssel); von der Osten (Sekondeleutnant vom Husaren-Regiment Nr. 7, kommandiert zur Botschaft in Rom); Graf von Radolin (Sekondeleutnant vom Husaren-Regiment Nr. 7, entbunden vom Kommando bei der Botschaft in Rom); Freiherr Thumb von Neuburg (Premierleutnant vom Hannoverschen Husaren-Regiment Nr. 15, kommandiert zur Botschaft in Wien); Graf von Schmettau (Hauptmann, kommandiert bei der Gesandtschaft in Brüssel, dem Generalstab der Armee aggregiert); von Weise (Major vom großen Generalstab, zum Abteilungschef im Militärkabinett ernannt, vom Kommando bei der Gesandtschaft Bern entbunden); von Villaume (Oberst, Militärbevollmächtigter am russischen Hof, jetzt Brigande-Kommandeur); Wissmann (Hauptmann, kommandiert zum Auswärtigen Amt); Graf Yorck von Wartenburg (Hauptmann, kommandiert bei der Botschaft in St. Petersburg, dem Generalstab der Armee aggregiert); von Zansen gen. von der Osten (Sekondeleutnannt vom 2. Pommerschen Ulanen-Regiment Nr. 9, bisher bei der Gesandtschaft in Brüssel, kommandiert zum Auswärtigen Amt) - Versetzung in den (einstweiligen) Ruhestand: - Bewilligung von Unterstützungen: Witwe des Kammerherrn von Normann (Gesandter in Oldenburg) - Urlaubsbewilligungen: von Deines (Major, kommandiert zur Botschaft in Wien); Freiherr von Hoiningen gen. Huene (Flügeladjutant, kommandiert zur Botschaft in Paris); von Rantzau (Major, kommandiert zur Gesandtschaft in München); Graf von Schmettau (Major, kommandiert zur Gesandtschaft in Brüssel) - Genehmigungen: Erwerb von Grundstücken in Berlin durch Österreich-Ungarn und Übernahme der dafür zu entrichtenden Steuern auf die Legationskasse; Stiftung des Wilhelm Duden, Forest bei Brüssel, zugunsten bedürftiger Beamter des Auswärtigen Amts; Etatsüberschreitungen beim Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten 1888/89 - Übertragung der Disziplinar-Strafgewalt sowie der Befugnis zu summarischen kriegsrechtlichen Verfahren bei seiner Begleitmannschaft in Südwestafrika an Hauptmann von Francois - Ernennung: - Ehekonsens: ; Aberle 2018

        Kaffeeplantage. Station Amedzowe
        4997 · Objekt · 1885-1896
        Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

        Bem. Dublette: Weg von der Stadt nach der Station Amedzowe. Lehrer Paulo bei Arbeitern in der Kaffeeplantage. Frau Bürgi auf dem Wege. Garten und Stationsgebäude, Lehrerhaus - Bildinhalt identisch mit 0948 und 4603.

        Norddeutsche Mission
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 703 R975N5 · Akt(e)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Ausführung: Fotografie Louis Koch, Bremen, Fotograf Bildträger: Fotopapier auf Pappe geklebt Bild- und Blattgröße: 27 x 22 cm; 29 x 23,5 cm Beaus Nachlass Marchtaler von (1854-1920), Otto Erhard, Generaloberst und Kriegsminister, Bildunterschrift: Verabschiedung des 3. Ostasiat. Inf. Rgts durch S. M. d. Kaiser u. I. M. d. Kaiserin an Bord der Rhein in Bremen, Bild hat abgestossene Kanten

        Kampf um Kamerun, 1915
        473227 · Akt(e) · 1915
        Teil von Süddeutsche Zeitung Photo

        Kriegsschauplatz in Kamerun: Aus Mangel an Stacheldraht fertigten deutsche Soldaten Hinternisse aus Baumstämmen. / Fotograf: Scherl