Bildungswesen

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        Billstein, Heinrich
        Best. 903 · Bestand · 1908-1933
        Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

        Beschreibung: Heinrich Billstein, ehemaliger Beigeordneter, zuletzt wohnhaft Konrad-Adenauer-Ufer 101. Es wurden am 13.03.1974 ca. 2,5 Zentner Bücher, 3 Alben und 19 Akten von der Tochter Mariette Becker und ihrem Mann an das Historische Archiv übergeben. Einleitung Mit vorliegender Veröffentlichung wird ein Bestand zugänglich gemacht, der auf Grund des mangelhaften Erschließungszustandes bisher nur eingeschränkt Benutzern zur Verfügung stand. Die Unterlagen besitzen nur in begrenztem Maße die Eigenschaften eines echten Handakten-Bestandes; vielmehr haben sie von ihrer Struktur her auch eine große Verwandschaft mit Sammlungen und Dokumentationen. Seit langem wird der Fonds aber tektonisch den Handakten-Beständen zugeordnet. Biographisches Heinrich Billstein wurde am 23. Januar 1883 in Köln geboren. Sein Vater Michael Billstein war Brauer und Gastwirt; er gehörte der Zentrumspartei an und war von 1894 bis 1905 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Kurz nach seiner Wiederwahl im November 1905 ist er am 21. Dezember gestorben. Er vertrat in der Zentrumsfraktion die Interessen des gewerblichen Mittelstandes und war für die katholische Partei ein nicht unwichtiges Mitglied, durch das sie Zugang zu der gewichtigen Klientel der Brauer und Gastwirte erlangt, einer der 2. Wählerklasse zugehörigen sozialen Gruppe. U. a. diese Klientel trug dazu bei, dass das Zentrum nach der Jahrhundertwende die Mehrheit im Stadtrat erringen und sichern konnte. Heinrich Billstein absolvierte seit Erlangen des Abiturs auf dem Städtischen Gymnasium Kreuzgasse im Jahre 1902 ein juristisches Studium in Freiburg, Münster und Bonn, legte 1905 das 1., 1911 das 2. Staatsexamen ab, beide Staatsprüfungen übrigens mit der Note "gut". Zwischenzeitlich hatte er im Jahre 1908 in Leipzig promoviert. Nach vorübergehender Tätigkeit als Gerichtsassessor und Hilfsrichter an der Straf- und der Zivilkammer des Landgerichts Köln trat er am 12. Juni 1912 als Stadtassessor in den Verwaltungsdienst der Stadt Köln ein: Er wurde im Steuerdezernat eingesetzt, um den Ersten Beigeordneten Konrad Adenauer zu entlasten. Billstein trat in dieser Funktion die Nachfolge des wenige Tage später zum Beigeordneten gewählten Paul Berndorff an. Beide gehörten sie der Zentrumspartei an, die seit ihrer stabilen Mehrheit ab 1908 bestrebt war, den höheren Verwaltungsapparat mit ihren Parteigängern aufzufüllen und die Benachteiligung zu beseitigen, die durch die jahrzehntelange liberale Vorherrschaft entstanden war. Am 12. Juni 1914 wurde Billstein zum Beigeordneten gewählt; aber bevor die Wahlbestätigung aus Berlin am 13. August eintraf und die geplante Amtseinführung am 3. September erfolgen konnte, war er bereits zum Kriegsdienst eingezogen worden. Nach Entlassung aus dem Heeresdienst am 4. November 1918 - Billstein war zuletzt Hauptmann der Reserve und Batterieführer in einem Artilleriebataillon nahm er drei Tage später, am 7. November 1918, seine Verwaltungstätigkeit auf; in der Folgezeit verwaltete er die verschiedensten Ressorts. Nach Ablauf seiner zwölfjährigen Amtszeit wurde er am 20. Mai 1926 wiedergewählt. Am 18. Juni 1933 enthoben ihn die Nationalsozialisten seines Amtes. Dieser Maßnahme folgte am 1. Dezember 1933 die Versetzung in den Ruhestand aufgrund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat der 62-jährige Billstein es aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt, der Aufforderung zur Rückkehr in den Verwaltungsdienst nachzukommen. Verfolgungen und Drangsalierungen der lokalen Ortsgruppe der NSDAP besonders in den letzten Märztagen des Jahres 1945 hatten ihm körperlich so zugesetzt, dass er sich nicht in der Lage sah, am kommunalen Neubeginn und Wiederaufbau mitzuwirken. Er ist am 28. Juni 1956 in Köln verstorben. Billstein war seit 6. März 1909 mit Frieda geb. Eigel verheiratet; aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Verwaltungstätigkeit und Geschäftsumfang Nach dem Geschäftsverteilungsplan von 1914 sollte Billstein mit der Aufnahme seiner Beigeordnetentätigkeit die Zuständigkeit für sämtliche Steuern (die damaligen Abteilungen 5, 6 und 7) erhalten, weiterhin die Aufsicht über die Kölner Vereinigung für rechts- und staatswissenschaftliche Fortbildung übernehmen, den Ausgleich in den Schul-, Armen- und Polizeikosten mit den Nachbargemeinden kontrollieren und die Führung des Stadtschuldbuchamtes überwachen. Mit der Rückkehr aus dem Krieg wurde ihm dann ein großer Teil der Kriegswirtschaft übertragen, also jener Mängelverwaltung, die im Laufe des Ersten Weltkrieges organisiert wurde und einen immer größeren Geschäftsumfang annahm, um nach dem Krieg allmählich und nach Vorgaben des Reiches abgebaut zu werden. Während der Beigeordnete Heinrich Schäfer (SPD) die Lebensmittelbewirtschaftung und -versorgung organisierte, erstreckten sich Billsteins Tätigkeiten auf die Bekleidungsabteilung, das Kohlenamt, die Preisprüfungsstelle, die Markenzentrale, die Wirtschaftsabteilung, die Ersatzmittelstelle und die zur Überwachung eingerichteten Polizeiinspektionen. Weiterhin führte er die Aufsicht über das Verkehrsamt mit dem Kölnischen Verkehrsverein und hatte er die Zuständigkeit für die Rheinische Musterschau, also für die ersten Bemühungen Adenauers um die Begründung Kölns als Messestadt. Schließlich erhielt er mit der Aufsicht über den Stadtausschuss und das Standesamt noch die Verantwortung für zwei klassische Verwaltungsfelder. Diese Zuständigkeitsbereiche wurden bereits 1921 völlig verändert: Billstein erhielt nun Kompetenzen über das Amt 12 - Polizei (Bau-, Wege-, Wegebaupolizei), das Amt 2 (Fuhrpark, Straßenreinigung, Müllabfuhr und Feuerlöschwesen), die Abteilung 14 (Handel, Gewerbe, Handelskammer, Handwerk und Innungen, Kaufmanns-, Gewerbegericht, den Ortsausschuss für Näharbeiten) und das Amt 26 (Gewerbliche und Kaufmännische Fortbildungsschulen, Handelsschulen, berufliche Privatschulen). Zwei Jahre später änderte sich sein Geschäftskreis wiederum völlig. Anstelle der bisherigen Aufgaben im Bereich der Förderung von Handel und Gewerbe wurde Billstein nun mit der Aufsicht über die Sozialverwaltung betraut, so der Wohlfahrtspflege, besonders den FürsorgesteIlen und -anstalten, der Waisen- und Jugendfürsorge. Hinzu trat die Aufsicht über die Jugendpflege und die Förderung der Leibesübungen, die Betreuung der Sportvereine und die Organisation der Sportveranstaltungen. Diesen Bereich sollte Billstein nun bis zum Ende seiner Diensttätigkeit als Ressort behalten; so ist er auch für dieses Jahrzehnt von 1923 bis 1933 als Sportdezernent der Stadt in Erinnerung geblieben. Weiterhin übernahm er wieder die Aufsicht über den Stadtausschuss und die bereits 1914 ihm zugewiesene Zuständigkeit für die Kölner Vereinigung für rechts- und staatswissenschaftliche Fortbildung. Während er den Stadtausschuss bereits 1926 wieder verlor, blieb ihm die Fortbildungseinrichtung für Beamte bis zur Dienstentlassung erhalten. Das Jahr 1926 brachte wieder einen tiefen Einschnitt. Billstein verlor die Kompetenz für die Wohlfahrtspflege und Jugendfürsorge, erhielt nochmals für einige Jahre (bis 1931) die Polizeiaufsicht, dann die Zuständigkeit für die Bewirtschaftung der städtischen Säle und Wirtschaften, hier besonders den Gürzenich, und die Kleingartenverwaltung. Fünf Jahre später, 1931, erfolgte die letzte tiefgreifende Geschäftsreorganisation, bei der Billstein wieder die Kompetenzen über die Polizei, die Bewirtschaftung der städtischen Säle und die KleingartensteIle abgab, dafür die Aufsicht über die Wirtschaftsabteilung erhielt, also jene Aufgaben zur Förderung von Handel und Gewerbe, die er bereits 1921 vorübergehend inne hatte. Hinzu trat die Zuständigkeit über die Häfen und Werften, die Wasserbauabteilung und die Luftfahrt-Angelegenheiten mit dem Flughafen Butzweiler Hof. Mit diesen Tätigkeitsfeldern beerbte er den Beigeordneten August Haas (SPD), der 1930 als Oberpräsident von Hessen-Nassau in Kassel seine neue Tätigkeit aufgenommen hatte. Mit diesen Aufgaben erhielt Billstein für die verbleibenden zwei Jahre die Funktion eines Wirtschaftsdezernenten. Hinzu kamen, wie oben bereits berichtet, die Kompetenz für die überregionalen Beamtenfortbildungskurse und die Regulierung der Hochwasserschäden, kurzzeitig auch die Beaufsichtigung der sportärztlichen Beratungsstelle. Die ständigen Veränderungen in der Geschäftsorganisation und -verteilung, wie sie für die Zeit Adenauers als Oberbürgermeister typisch war, und die wenig stabilen Zuständigkeiten spiegeln sich in Struktur und Inhalt der von Billstein hinterlassenen Papiere und dokumentarischen Unterlagen wider. Sie sind sporadisch angereichert mit Unterlagen, die bei der Vertretung für abwesende Beigeordnetenkollegen entstanden. Da aber auch das Vertretungssystem nicht starr war, sondern ständig verändert wurde, haben sich Unterlagen aus fast allen administrativen Bereichen erhalten, so aus der Verwaltung der Gesundheitspflege und der Krankenanstalten (Beigeordnete Peter Krautwig und Karl Coerper, beide Zentrum), der Kultur (Beigeordneter Johann Meerfeld, SPD), aus dem Dezernatsgeschäftskreis von Wirtschaft, Verkehr und Rundfunk (Beigeordneter August Haas, SPD) und der Sozialverwaltung, der Gärten und Bäder sowie des Schlachthofs (Beigeordneter Johannes Bergmann, Zentrum). Struktur der Unterlagen Der Inhalt des Bestandes setzt sich zu ca. 30 % aus Verwaltungsvorgängen zusammen, u. a. aus Protokollauszügen der Besprechungen der Verwaltungskonferenz, aus internen Vorgängen der Billstein unterstellten Ämter und Dienststellen; es seien hier vor allem die Finanzangelegenheiten, auch die Fragen der Einnahmen- und Ausgabenstruktur dieser Verwaltungsstellen, des Haushalts und der Einsparungszwänge, dann Vorgänge um Personalien wie Beförderungen genannt, weiterhin Unterlagen zu den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung, so zahlreiche Umdrucke, oft mit Beilagen zu den Tagesordnungen, und zu den verschiedenen Ausschüssen. Diese Unterlagen zeigen zum geringen Teil Bearbeitungsspuren von der Hand Billsteins. Größerenteils ist das vorliegende Material aber nicht originärer Natur, sondern besteht zum erheblichen Teil aus Abschriften und Umdrucken, die Billstein z.T. als Gedächtnis- und Erinnerungsstütze dienten; gelegentlich sind auch Gesprächsnotizen erhalten. In begrenztem Umfang weist der Bestand auch Schreiben und Berichte von Billstein auf, nach Diktat auch in Maschinenschrift, sowie Einladungs- und Dankschreiben. Nicht ganz unwesentlich ist der Umfang der Ausarbeitungen und Konzepte Billsteins zu Reden bei Empfängen, Tagungen und Vereinsjubiläen. Einen weiteren, recht erheblichen Teil der Unterlagen machen Zeitungsartikel aus. Billstein ließ in seinem Dezernatsbüro durch einen Vorzimmerbeamten Artikel aus Zeitungen ausschneiden, die er vorher angekreuzt hatte. Diese Artikelsammlung berücksichtigt nur die Kölner Zeitungen und zwar die Kölnische Zeitung mit ihrer Lokalausgabe, dem Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische Volkszeitung mit dem Kölner Lokal-Anzeiger, den Rheinischen Beobachter als zeitweiligen Nachfolger des Lokal Anzeigers, das Kölner Tageblatt, die Rheinischen Zeitung und die Sozialistischen Republik. Nach einem Bericht vom 24. Mai 1929 (Siehe Nr. A 678. BI. 227) wurden die Rheinische Zeitung, der Kölner Stadtanzeiger und die Sozialistische Republik dienstlich, während die Kölnische Volkszeitung und der Lokalanzeiger von Billstein privat bezogen wurden. Über die anderen Ausgaben wird nicht berichtet. Danach füllte das Material zum damaligen Zeitpunkt "3 mittelgroße Schränke". Es bezog sich auf alle Gebiete der Kommunalverwaltung und ging zeitlich bis auf die Kriegs- und Vorkriegszeit zurück. Nur hinsichtlich der Kriegswirtschaft und der Lebensmittelversorgung wurden neben Zeitungen auch Artikel, meist in hektographierter Form, von Wirtschaftsdiensten, sogenannte wirtschaftliche Tagesberichte, herangezogen. Inhaltlich berücksichtigten die Zeitungsartikel ganz überwiegend Kölner Lokalthemen. Nur in den großen Zeitfragen wie den Reparationsverhandlungen, den Wahlen, den Rücktritten und Neubildungen von Reichskabinetten, dann besonders der Wirtschaftskrise und der Finanz- und Haushaltskrise des Reichs, der Länder und Gemeinden griff man über den lokalen Bezug hinaus und wurden auch Artikel mit überlokaler, teils regionaler teils nationaler Thematik gesammelt; aber auch hier wurden fast ausschließlich Artikel aus Zeitungen Kölner Provenienz berücksichtigt. Der Bezug zu den von Billstein verwalteten Ämtern und Dienststellen ist manchmal recht weit gegriffen. Demgegenüber haben so abgelegen erscheinende Themen wie Wetter und Klima durchaus eine engere Verflechtung mit Billsteins Aufgaben, etwa bezüglich seiner Zuständigkeit für Maßnahmen gegen das Rheinhochwasser und für die Regulierung der Hochwasserschäden. Einen kleinen Teil des Bestandes stellen die Amtsdrucksachen dar, die - abgesehen von den Erzeugnissen der Stadtverwaltung Köln - besonders bzgl. der Kriegswirtschaft und der Lebensmittelversorgung aus Verordnungs- und Mitteilungsblättern der zuständigen Reichsministerien und -ämter bestehen. Diese Unterlagen hat anscheinend Billstein zum Teil von seinem Amtsvorgänger in diesem Verwaltungsbereich, dem Beigeordneten Hermann Best (liberal), übernommen. Angereichert ist der Bestand schließlich noch mit Mitteilungen und Tätigkeitsberichten von Vereinen und privaten Instituten, hier besonders aus dem Fürsorgebereich, aber auch von Sportvereinen. Erhaltung und Ordnung des Bestandes Vor dem Hintergrund der Verwaltungsreorganisation vom 31. Januar 1928, die die gesamte Öffentlichkeitsarbeit in einer Presse- und Werbeabteilung bei dem neu errichteten Verkehrs- und Wirtschaftsamt zusammenfasste, und im Zusammenhang mit der Pressa und dem gesteigerten Interesse der Verwaltung, besonders Konrad Adenauers, an Presse- und Zeitungsfragen, wurde ein Presse- bzw. Zeitungsarchiv eingerichtet. Ein exakter Zeitpunkt ist nicht bekannt; das Archiv scheint eher in einem allmählichen Prozess 1930/1931 seine Tätigkeit voll entwickelt zu haben. (Vgl. Organisationsverfügung vom 31. Januar 1928. in: Verwaltungsblatt der Stadt Köln. Jg. 5 (1928). Nr. 5; Verwaltungsbericht der Stadt Köln 1929/30 (Köln 1930). S. 56: dsgl. 1930/31 (Köln 1931). S.39 f, dsgl. 1931/32 (Köln 1932). S. 39f.) In diesem Kontext der Reorganisation der Verwaltung und der Bestrebungen zur Geschäftsvereinfachung empfahl der Bürodirektor August Lentzen vom Dezernatsbüro Billstein in o. g. Bericht vom Mai 1929 die Abgabe der Unterlagen an das neue Archiv. In seinem Bericht wies er noch auf das Zeitungsarchiv des Messe- und Ausstellungsamtes hin, das mit dem neuen Pressearchiv vereinigt werden müsste. (Nach dem Verwaltungsbericht 1930/31 (Köln 1931), S. 39 wurde dieses Zeitungsarchiv hier „Literarische Abteilung·genannt, aufgelöst und deren Aufgaben von der Presse- und Werbeabteilung übernommen) Dabei erwähnt er auch die bereits "vor dem Kriege in mustergültiger Weise von der Universitäts- und Stadtbibliothek" gesammelten Ausschnitte. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Artikelsammlungen - so Lentzens Begründung - könnte das Material von der ganzen Verwaltung genutzt werden. Zwecks Ablieferung der Unterlagen des Dezernatsbüros Billstein wurde nun von einem Vorzimmerbeamten eine Liste erstellt, die ca. 380 Akten nach Themen und Laufzeiten verzeichnet. Bis Ende 1929 war die Übergabe dieser Akten noch nicht erfolgt. (Siehe Nr. A 678: Die Verhandlungen enden mit dem Vermerk (BI. 228 v) vom 30. Oktober 1929, dass Fräulein Volk wahrscheinlich "die Sammlung für das Archiv des Herrn Oberbürgermeisters übernehmen" werde; sie wolle die Angelegenheit weiter mit Billstein besprechen, wisse aber zur Zelt nicht, wo das Archiv untergebracht werden solle. Demnach war zu diesem Zeitpunkt das Pressearchiv noch nicht eingerichtet.) Sie sind aber in jedem Fall übergeben worden; denn vielen der im Bestand Billstein vorhandenen Akten ist ein Formblatt vorgeschaltet, auf dem die Abgabe an "das neu einzurichtende Zeitungsarchiv an A 1" mit Benennung der entsprechenden Vorgängerakte sowie mit Angabe des Betreffs und der Laufzeit vermerkt wurde. (Z.B. Akte betr. Kohlenversorgung 21.12. 1920 -·21.8.1922: Nr. A 521; Angelegenheiten von A 2 19.6.1920 - 5.3.1925: Nr. A 536; Abbau kriegswirtschaftlicher Betriebe und Zwangswirtschaft 8.7.1920 - 11.7.1921: Nr. A 531; Ausweisangelegenheiten, Fürsorgestelle für Ausgewiesene 20.3.1923 - 27.3.1925: Nr. A 491; Kriegsbeschädigtenfürsorge, Kriegshinterbliebenenfürsorge 12.3.1923 - 12.3.1925: Nr. A 492; Verein für Volkswohl, Volksküche 18.5.1923 - 14.12.1923: Nr. A 524. Danach wurden die Akten wohl über A 1 (Organisations- und Personalamt. Dezernat Dr. Berndorff) dem in Gründung begriffenen Zeitungs- bzw. Pressearchiv übergeben.) Diese Akten, die sich aus der dem Bericht beigefügten Liste eindeutig ermitteln lassen, decken sich hinsichtlich der inhaltlichen Thematik mit den Unterlagen des vorliegenden Bestandes und erstrecken sich zeitlich von 1919 bis ca. 1922 - 1923. in Einzelfällen, so bei Serien bis 1929. Solche Serien waren vor allem im Bereich der Kriegswirtschaft und Lebensmittelbewirtschaftung (Kohlenversorgung, Schieber- und Wucherbekämpfung, Lebensmittelversorgung wie Obst und Gemüse) vorhanden, lassen sich auch bei Akten des klassischen Verwaltungshandelns (Stadtverordnetenversammlung mit elf Bänden, Polizeiinspektion, Städtische Bahnen, Statistik, Beamtenbesoldung, Wohlfahrts-, Wohnungsangelegenheiten) nachweisen. Sie wurden aber auch für die nicht unmittelbar die kommunale Selbstverwaltung berührenden, aber für die Gemeinde dennoch nicht unwesentlichen Vorgänge wie z.B. über einzelne Parteien wie etwa das Zentrum, die KPD und die SPD oder über Verhandlungen betreffens die Reparationen angelegt. Neben den Serien führte die Liste auch Einzelakten zu allen Fragen der Kölner Stadtverwaltung auf, auch zu Gewerkschaften, Vereinen, zu Handel und Gewerbe, Wirtschaft und Verkehr. Alle damals an das Verwaltungsarchiv abgegebenen Akten sind nicht mehr vorhanden und müssen als Kriegsverlust angesehen werden. Bei dem heutigen Mangel an kommunalen Verwaltungsakten wie an Dokumentationen aus diesen Jahren der Weimarer Republik ist der Überlieferungsverlust sehr zu beklagen. Der erhalten gebliebene, in vorliegender Veröffentlichung erschlossene Bestand wurde 1938 von dem Beigeordneten Heringhaus an das Archiv abgegeben, wie er am 7. Juli seinem Kollegen, dem Kulturdezernenten Ludwig, mitteilte (Vgl. Best. 8900 (Alte Repertorien), A 164). Dabei gab er die Anweisung, die "etwa 500 gesammelten Handakten" Billstein so lange dort aufzubewahren, bis sie bei Aufstellung einer geplanten Chronik der Stadt Köln Verwendung finden könnten und bis eine geeignete Stelle zur Führung der stadtkölnischen Chronik beauftragt worden sei. Einige wenige Aktenvorgänge und Unterlagen zur beruflichen Ausbildung sowie ein größerer Posten von Büchern und Zeitschriften wurden 1974 von der Tochter Billsteins, Frau Marietta Becker, dem Archiv übergeben. Die knapp 20 Akten wurden in den Bestand eingegliedert. Bis in die Achtziger Jahre war der Bestand nur zur Hälfte und auch nur durch einen schlagwortartigen Aktenbetreff ohne Laufzeiten listenmäßig erfasst. Im Rahmen der Ermittlung von Quellen zur Geschichte des Nationalsozialismus in Köln haben dann Friedrich Kröhnke und Werner Jung als Mitarbeiter der ehemaligen NS-Dokumentationsstelle, des seit einigen Jahren verselbständigten NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, alle Akten auf NS-Betreffe gesichtet, auch die noch nicht verzeichneten Akten titelmäßig erfasst. Dabei wurden die bisher nicht verzeichneten Akten mit den auf den Aktendeckeln vermerkten Kurzbetreffen und Laufzeiten karteimäßig erfasst. In den folgenden Jahren wurde der Versuch unternommen, die Akten durch studentische Hilfskräfte näher zu erschließen, die Betreffe durch umfangreichere Titel zu präzisieren und durch weiterführende inhaltliche Vermerke zu erschließen, auch das Verzeichnungsergebnis erstmals strukturell zu gliedern. Ein damals geplantes Findbuch musste nach ersten Versuchen zurückgestellt werden, da das Ergebnis völlig unbefriedigend war. Schließlich half nichts weiter, als den gesamten Bestand nochmals vorzunehmen und Blatt für Blatt zu sichten. Die inhaltliche Erschließung ist keinesfalls vollständig; vielmehr wurden nur die dem Bearbeiter als wichtig erscheinenden Sach- und Personenbetreffe berücksichtigt. Da die Akten meist nach kaufmännischer Ablage organisiert sind, folgt die Verzeichnung dieser Ordnung und benennt die Akteninhalte nach der chronologischen Folge, also je nach Fall beginnend beim letzten Blatt der Akte. Hinsichtlich der inhaltlichen Erschließung der einzelnen Akteneinheiten werden zunächst die eigentlichen Aktenvorgänge benannt, anschließend die Zeitungsartikel aufgeführt, schließlich zuletzt die Amts- und sonstigen Drucksachen erwähnt. Um den Charakter der einzelnen Akten für den Benutzer rascher kenntlich zu machen, wurden sie mit den Abkürzungen A (überwiegend Aktenvorgänge), Z (überwiegend Zeitungsartikel), M (Mischform) gekennzeichnet. (Diese Kennung wurde bei der Retrokonvertierung des Bestandes in das Bemerkungsfeld überführt.) Quellenwert der Handakten Auf Grund der hohen Kriegsverluste hat sich der einst vorhanden gewesene serielle Charakter des Bestandes nicht erhalten. So gibt das Überlieferungsbild nun einen bruchstückhaften, etwas zusammenhanglosen Eindruck wider. Damit ist der Handaktenbestand für tiefgreifende Strukturuntersuchungen zur Stadt- und Verwaltungsgeschichte Kölns von sehr begrenzter Aussagekraft. Sein Wert liegt eher in der Vielzahl von erwähnten Personen, Ereignissen, Vereinen, Veranstaltungen und Verwaltungsvorgängen, die oft zwar nur punktuell belegt sind und kaum in ihrer Genese und weiteren Entwicklung verfolgt werden können. Bei dem großen Verlust, den die Stadt Köln bei ihrem Verwaltungsschriftgut, auch bei den Sammlungen und Dokumentationen durch die Kriegszerstörungen erlitten hat, besitzt der Bestand doch einen gewissen Aussagewert für die Geschichte der Stadt und ihrer Bürger in der Zeit der Weimarer Republik. Ob der Gegenstand dieser intensiven Bearbeitung würdig war, das kann letztlich nur der Benutzer entscheiden. Das Findmittel wurde von Herrn Dr. Everhard Kleinertz erstellt. Literaturangaben: Kleinertz, Everhard: Handakten Heinrich Billsteins (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, Bd. 90), Köln 2000.

        BArch, R 3602 · Bestand · 1873 - 1954
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: 1880 wurde vom "Deutschen Landwirtschaftsrat" angeregt, eine "Reichszentrale zur Beobachtung und Vertilgung der die Kulturpflanzen schädigenden Insekten und Pilze" zu schaffen. Am 24. März 1897 beantragte der Abgeordnete und praktische Landwirt Dr. Dr. hc. Albert Schulz-Lupitz im Reichstag eine Initiative zur Schaffung einer "landwirtschaftlich-technischen Reichsanstalt für Bakteriologie und Phytopathologie". Eine Notwendigkeit war durch die alljährlichen Schäden in der Land- und Forstwirtschaft durch Krankheiten und Schädlinge der Kulturpflanzen und wegen der Bedeutung bestimmter Bakterien gegeben. Dieser Antrag wurde zunächst auf das kommende Jahr vertagt und schließlich am 28. Januar 1898 erneut behandelt. An jenem Tag forderte das Kaiserliche Gesundheitsamt 2400 Mark für einen "botanisch ausgebildeten Hilfsarbeiter", der nicht nur die Lebensmitteluntersuchungen, sondern auch die botanischen Arbeiten für das Arzneibuch und die Ausnutzung von Pflanzen aus den Schutzgebieten erledigen, sowie auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes tätig sein sollte. Am 25. Februar schließlich trat im "Kaiserlichen Gesundheitsamt" eine Kommission zusammen, um über die geplante Gründung einer "Biologische Abteilung" am Gesundheitsamt zu beraten und eine erste Denkschrift zu erstellen. Die Eingliederung in dieses Amt nahm man vor, weil dort schon seit Jahren die nunmehr projektierten Aufgaben (z.B. Bekämpfung der Reblaus) wahrgenommen wurden. Jene Gründungs-Denkschrift hielt in acht Punkten die Aufgaben der künftigen Forschungsanstalt fest und wurde Teil des "Gesetzes betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1898". 1899 umfasste diese Abteilung bereits vier Laboratorien im neu erbauten Gebäude des "Kaiserlichen Gesundheitsamtes" in der Klopstockstrasse in Tiergarten. Anfangs sollte die Abteilung (s. Reichstagsdrucksache Nr. 241, 1898): · die Lebensbedingungen der tierischen und pflanzlichen Schädlinge der Kulturpflanzen untersuchen und Grundlagen für ihre Bekämpfung gewinnen, · die durch anorganische Einflüsse hervorgerufenen Schädigungen der Kulturpflanzen erforschen, · die Nützlinge aus dem Tier- und Pflanzenreich studieren, · die für die Landwirtschaft nützlichen und schädlichen Mikoorganismen untersuchen und · die Krankheiten der Bienen erforschen. · Neben der Versuchstätigkeit wurden der Abteilung noch folgende Aufgaben zugedacht: · Sammeln statistischen Materials über das Auftreten der wichtigsten Pflanzenkrankheiten im In- und Ausland, · Vermittlung schwer zugänglicher Literatur (insbesondere des Auslands) an die staatlichen Institute, · Veröffentlichung gemeinverständlicher Schriften und Flugblätter über die wichtigsten Pflanzenkrankheiten, · Ausbildung von Sachverständigen (für die deutschen Kolonien). Für Freilandversuche wurde ein Versuchsfeld in Dahlem auf dem Gelände der "Königlich-Preußischen-Domäne" an der heutigen Königin-Luise-Straße 19 gepachtet. Im Mai 1898 begann auf diesem Gelände der Bau eines Gewächshauses mit Isolierzellen und eines kleinen Laboratoriumgebäudes. Als die "Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft beim Kaiserlichen Gesundheitsamt" gegründet wurde, war Oberregierungsrat Dr. med. h. c. Karl Köhler Direktor dieses Amtes. Erster Abteilungsleiter wurde dann 1899 der Geheime Regierungsrat Prof. Dr. Albert Bernhard Frank, der bereits im Jahr 1900 starb. Seine Nachfolge übernahm Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Carl Freiherr von Tubeuf, der schon nach wenigen Monaten nach München berufen wurde. Neuer Leiter wurde im Jahr 1902 Geheimer Regierungsrat Dr. Rudolf Aderhold. Ihm folgte am 1. August 1907 der Geheime Oberregierungsrat Prof. Dr. Johannes Behrens, vormals Leiter des "Bakteriologischen Laboratoriums". Einen weiteren Leitungswechsel gab es erst im Jahr 1920, als Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Otto Appel Direktor der BRA wurde. Ihm folgte von 1933 bis 1945 Oberregierungsrat Dr. Eduard Riehm als Direktor bzw. ab 1937 als Präsident der BRA. Leiter der BRA bis 1945 AmtszeitLeiter1898Oberregierungsrat Dr. med. h. c. Karl Köhler1899Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Albert Bernhard Frank1900- ca. 1902Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Carl Freiherr von Tubeuf1902-1907Geheimer Regierungsrat Dr. Rudolf Aderhold1907-1920Geheimer Oberregierungsrat Prof. Dr. Johannes Behrens1920-1933Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Otto Appel1933-1945Oberregierungsrat Dr. Eduard Riehm Am 1. April 1905 wurde die Abteilung als "Kaiserliche Biologische Anstalt für Land- und Forstwirtschaft" eine selbständige Behörde (s. Reichsanzeiger Nr. 83 vom 6. April 1905) und unterstand nun dem Reichsamt des Inneren bis sie am 31. Oktober 1917 dem Reichswirtschaftsamt (am 21. März 1919 in Reichswirtschaftsministerium umbenannt) unterstellt wurde. Einen Namenswechsel erfuhr sie am 13. Januar 1919 in "Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft" und unterstand ab 1920 dem Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (RMEL). Namen und Zuordnungen der BRA bis 1945 NameÜbergeordnete Behörde1898-1905Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft beim Kaiserlichen Gesundheitsamt1. April 1905Kaiserliche Biologische Anstalt für Land- und Forstwirtschaft Reichsamt des Inneren31. Oktober 1917Reichswirtschaftsamt bzw. Reichswirtschaftsministerium13. Januar 1919Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft1920Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Seit 1907 entstanden nach und nach folgende Außen- bzw. Zweigstellen der BRA zur Erforschung und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten: · 1907: Ulmenweiler bei Metz, ab 1919: Naumburg / Saale (Reblaus) · 1920: Aschersleben (Gemüse und Zierpflanzen) · 1921: Stade (Obstbäume), ab 1941: Heidelberg · 1921: Trier, ab 1926: Bernkastel-Kues (Reben) · 1925: Kiel (Getreide- und Futterpflanzen) · 1927: Mechow bei Kyritz, ab 1936: Eichhof (Langen bei Redel, Abbaukrankheiten der Kartoffel, Züchtung) · 1932: "Außenstelle Ost" in Königsberg (Erforschung der Möglichkeiten der ausreichenden Erzeugung eiweißhaltiger Futtermittel für den "Deutschen Osten") · 1934: Gliesmarode (Rostkrankheiten, Forstwiderstandsfähigkeit der Pflanzen) · 1940: Wien (vorher Staatsanstalt für Pflanzenschutz Wien) · 1940: Kruft / Eifel (Kartoffelkäferforschung), spätere Verlegung nach Mühlhausen / Thür. Daneben betreute die BRA vom RMEL unterstützte Forschungsarbeiten in Markee bei Nauen (Bekämpfung von Kohlschädlingen: Kohlerdflöhe, Kohlfliege, Kohltriebrüßler) und Magdeburg (Bekämpfung von Tomatenkrankheiten). Die 1934 eingegangene Arbeitsgemeinschaft mit dem Deutschen Entomologischen Institut der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft sollte die systematische und morphologische Forschung auf dem Gebiet der angewandten Entomologie fördern. Bei Massenauftreten einzelner Schädlinge wurden ad hoc sog. "Fliegende Stationen" zu Forschungszwecken eingerichtet, die jederzeit wieder aufgelöst werden konnten. Zu diesen Fliegenden Stationen zählten: · 1921-1925: Oybin bei Zittau bzw. Dresden (Nonnenplage) · 1922-1927: Crenzow / Pommern und Anklam (Rübenaaskäfer) · 1924: Stralsund, ab 1925: Rosenthal bei Breslau, ab 1928: Heinrichau, ab 1933: Guhrau (Rübenfliege und Rübenblattwanze) · 1929-1931: Randowbruch / Pommern (Gräserkrankheiten und -schädlinge) · 1937: Oldenburg (Grünlandschädlinge) Nach Kriegsende 1945 war die BRA zerschlagen, in Berlin und den vier Besatzungszonen wurden erste Versuche unternommen die Arbeit wiederaufzunehmen. Im Mai 1945 wurden die Dahlemer Dienststellen zunächst dem Berliner Magistrat unterstellt. Prof. Dr. Otto Schlumberger wurde im Juli in Berlin neuer Präsident. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft besteht aus insgesamt 1955 Akten, die folgendermaßen unterteilt sind: · "Naumburger Akten": Signaturnummern 1-1020 · Akten der BRA: Signaturnummern 2001-2625 · Personalakten: Signaturnummern 3001-3320 "Naumburger Akten" Die erste Aktenportion, die in der Folge als Naumburger Akten bezeichnet wird, wurde am 24. Januar 1983 von der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Institut für Züchtungsfragen Quedlinburg an das Zentrale Staatsarchiv (ZStA) in Potsdam abgegeben. Ein Abgabeverzeichnis liegt vor. Die Naumburger Akten bildeten den Bestand R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Nach dem 3. Oktober 1990 gelangte der Bestand aus dem ZStA an das Bundesarchiv. Akten der BRA Von den ca. 40 lfm der Rest-Überlieferung, die in der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft - Institut für nichparasitäre Pflanzenkrankheiten - Berlin-Dahlem erhalten geblieben waren, übernahm das Bundesarchiv im August 1983 ca. 12 lfm archivwürdiger Unterlagen, darunter Personalakten, den größten Teil der Verwaltungsunterlagen und in Auswahl Unterlagen über Durchführungsaufgaben. Etwa 1978 war bereits ein erheblicher Teil, überwiegend Akten der Dienststelle für Wirtschafts- und Rechtsangelegenheiten im Pflanzenschutz (WURA), von der Bundesanstalt kassiert worden. 1988 wurden von der Zweigstelle Bernkastel-Kues und vom Institut Berlin der Biologischen Bundesanstalt weitere Akten, insbes. betr. Weinbau und Bodendüngung, abgegeben (R 168 / 470-625). Personalakten Die Personalakten wurden in den 1950er Jahren v. a. vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft an das ZStA übergeben. Diese drei benannten Aktengruppen wurden im Bundesarchiv zu einem Bestand zusammengeführt: R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Die Naumburger Akten behielten die Signaturnummern 1 bis 1020, die Nummern der Akten aus dem ehemaligen Bestand R 168 wurden um 2000 addiert (R 168 / 1 wurde zu R 3602/ 2001), die 320 Personalakten bekamen die Signaturnummern R 3602 / 3001-3320. Das ZStA besaß keine weiteren BRA-Bestände. Es wird vermutet, dass das von der BRA und den übrigen Zweigstellen an das Reichsarchiv abgegebene Archivgut bei der Zerstörung des Archivs im April 1945 vernichtet wurde. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind Unterlagen zu folgenden Sachgebieten: Zentrale: Geschäftsbetrieb der Zentrale 1885-1949, Grundstücke und Gebäude, Haushalt 1905-1944, Personalangelegenheiten 1902-1949, Geschäftsbetrieb der Zweigstellen, v. a. Trier bzw. Bernkastel-Kues 1919-1948, Entwicklung und Tätigkeit allgemein: Historische Entwicklung 1897-1944, Tätigkeitsberichte, Arbeit des Beirates, Vorträge, Veröffentlichungen, Öffentlichkeitsarbeit, Jubiläen 1902-1952. Einzelne Aufgabengebiete: Pflanzenschutz 1899-1948, Tierschutz 1894-1940, Botanik 1879-1944, Bodenanalysen und -behandlung, Düngung, Weinbau 1873-1944 (77), Tätigkeit der Zweigstelle Trier bzw. Bernkastel-Kues 1920-1946. Zweigstelle Naumburg: Dienststellenverwaltung und Organisation 1920-1945, Geschäftsbetrieb 1920-1945, Grundstücke und Gebäude 1901-1943, Haushalt 1921-1945, Personalangelegenheiten 1917-1947, Entwicklung und Tätigkeit im Allgemeinen, einschließlich Forschungsmittel, Öffentlichkeitsarbeit 1907-1961, Aufgabengebiete: Reblausbekämpfung, dabei: Reblausherde, Forschung, Reblausdenkschriften 1875-1951, Rebenzüchtung 1891-1955, Pflanzenschutz und Pflanzenschädlinge (ohne Reblaus) 1902-1947, Beziehungen zu bzw. Material anderer (auch ausländischer) Institutionen 1905-1944, Tätigkeiten anderer Institutionen 1897-1952. Erschließungszustand: Online-Findbuch (2008) Zitierweise: BArch, R 3602/...

        Boell, Ludwig (Bestand)
        BArch, N 14 · Bestand · 1911-1943
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten 03.07.1889 geboren in Weißenburg/Elsaß I. verheiratet mit Edith ..., gest. 1927 II. verheiratet mit Miranda ... Wehrdienst in der kgl. preuß. Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.3.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkomp. 03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkomp. Kp-Führer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatsmäßiger Kp-Chef 07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlershof Bestandsbeschreibung: Eugen Friedrich Ludwig Boell, wurde am 03.07.1889 in Weißenburg/Elsass geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium zu Weissenburg, sowie die Universität Strassburg/Elsass wo er Philologie studierte. Verheiratet in zweiter Ehe mit Miranda Machalitzky geb. 13.01.1908, mit der er vier Kinder zeugte. Hildegard Ingeborg Boell geb. 19.02.1934 Friedrich Ludwig Boell geb. 12.05.1935 Gisela Adelheid Boell geb. 14.03.1939 Erika Miranda Boell geb. 03.04.1943 Ludwig Boell war Offizier im Heer und in der Schutztruppe Deutsch-Ostafrika (1914-1918). Im Jahre 1920 schied er in infolge der Verringerung der Wehrmacht und aufgrund einer Kriegsdienstbeschädigung aus der Reichswehr aus. Nach seinem Ausscheiden aus dem Heer, war er für das Sammeln und Sichten des Materials für die Geschichte des ostafrikanischen Feldzuges beim Schutztruppenamt bzw. bei der Kolonialzentralverwaltung zuständig. Desweiteren war er Adjutant des Stabs Chefs der Oberleitung der Organisation „Escherich", sowie Bürovorstand und Buchhalter bei der Theresientaler Kristallglasfabrik. 01.08.1936, Ernennung zum Regierungsrat im Reichsdienst bei der Forschungsanstalt für Kriegs und Heeresgeschichte in Potsdam. 01.05.1938, erfolgte die Beförderung zum Oberregierungsrat. Am 01.09.1944, wurde Ludwig Boell, mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Wehrdienst in der königlichen preußischen Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 00.00.1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.03.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkompanie 00.03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkompanie Kompanieführer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatmäßiger Kompaniechef 00.07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlerdorf Einsätze 1914-1918 Deutsch-Ostafrika Zitierweise: BArch, N 14/...

        BArch, R 1001/8597 · Akt(e) · Apr. 1890 - Juli 1892
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: R. Sadebeck, Die tropischen Nutzpflanzen Ostafrikas, ihre Anzucht und ihr eventueller Plantagenbetrieb (Sonderdruck), 1891 Ignaz Urban, Der Königliche Botanische Garten und Botanische Museum zu Berlin in den Jahren 1878 - 1891. (Sonderdruck), 1891 A. Engler, Die botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien am Königlichen botanischen Garten der Universität Berlin und die Entwicklung botanischer Versuchsstationen in den Kolonien (Sonderdruck) 1892

        Bramann, Friedrich Gustav von (Dep.)
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Bramann, von · Bestand
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        Friedrich (Fritz) Gustav von Bramann entstammte einer Gutsbesitzerfamilie in Ostpreußen. Geboren am 25. September 1854 in Wilhelmsberg bei Darkehmen besuchte er das Gymnasium in Gumbinnen und studierte anschließend Medizin an der Universität Königsberg. 1880 leistete er als Einjährig Freiwilliger Militärdienst in einem Kürassierregiment, das zweite Diensthalbjahr als Einjährig freiwilliger Arzt. In den nachfolgenden Jahren beteiligte er sich an mehreren militärischen Übungen und wurde 1905 zum Generalarzt befördert. In den Jahren 1881 bis 1884 war von Bramann Assistent an der chirurgischen Klinik der Universität Königsberg, promovierte 1883 zum Dr. med. und war ab 1884 als Assistent von Prof. Dr. Ernst von Bergmann an der chirurgischen Klinik der Charité in Berlin. Von maßgeblicher Bedeutung war von Bramanns Aufenthalt in San Remo 1887/1888 auf Empfehlung von Prof. von Bergmann. Hier setzte er dem an Kehlkopfkrebs erkrankten Kronprinz Friedrich Wilhelm im Februar 1888 einen Luftröhrenschnitt und verwandte dabei Chloroform als Narkosemittel. Nach seiner Rückkehr nach Berlin schloss von Bramann sein Habilitationsverfahren ab und wurde zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin ernannt. Eine Berufung an die Universität Greifswald im Jahr 1889 lehnte er ab, nahm jedoch ein Jahr später einen Ruf an die Universität Halle an. Schon 1888 in den Hohenzollernorden aufgenommen, wurde er 1890 in den erblichen Adelsstand erhoben. Weitere nichtpreußische Auszeichnungen kamen hinzu. Friedrich von Bramann starb am 26. April 1913 in Halle und hinterließ seine Frau Hanna, geb. von Tronchin (gest. 1943) und vier Söhne. Zwei davon, Goswin (geb. 1894) und Hellmuth (geb. 1895) fielen im Ersten Weltkrieg im Abstand von zwei Monaten (März und Mai 1915). Der älteste Sohn, August Friedrich, (geb. 1892) starb 1936; der vierte, Constantin lebte von 1899 bis 1989 und war zuletzt Chefarzt der chirurgischen Klinik am Städtischen Krankenhaus in Berlin Neukölln. Der hier verzeichnete Nachlass Friedrich Gustav von Bramanns wurde dem GStA PK im Jahr 2011 von Dr. Hellmut von Bramann, einem Enkel Friedrich Gustav von Bramanns, als Depositum übergeben. Im Mittelpunkt steht der Briefwechsel zwischen Ernst von Bergmann und seinem ersten Assistenten Friedrich Gustav von Bramann. Er setzt mit der Ankunft von Bramanns in San Remo ein und reicht über den gesamten Aufenthalt, wobei die Briefe von Bramanns zahlreicher sind - beklagt sich von Bramann doch über ausbleibende Antworten (Nr. 13). Andererseits weist von Bergmann auf die erhöhte Arbeitsbelastung in Berlin hin, die ihn vom häufigerem Schreiben abhalte (Nr. 22). Formulierungen aus von Bramanns Briefen an von Bergmann wurden zum Teil wörtlich in den offiziellen Bericht (Die Krankheit Kaiser Friedrich des Dritten dargestellt nach amtlichen Quellen und den im Kgl. Hausministerium niedergelegten Berichten. Berlin 1888) übernommen. Ausgewertet wurde diese Korrespondenz bereits Mitte der 1960er Jahre im Rahmen einer medizinischen Dissertation, zu der Constantin von Bramann die im Familienbesitz befindlichen Briefe seines Vaters zur Verfügung stellte (Christa Rinck, Der Verlauf der Todeskrankheit Kaiser Friedrichs III nach dem Briefwechsel zwischen E. v. Bergmann und Fritz Gustav Bramann. Diss. Berlin 1965). Zu den Briefen von Bramanns und von Bergmanns liegen maschinenschriftliche Abschriften vor, die wahrscheinlich Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre von Frau Cläre Zimmermann, einer Schwester der Sekretärin Dr. Constantin von Bramanns am Städtischen Krankenhaus Neukölln, Ruth Zimmermann, angefertigt wurden. Vielleicht wurden diese (nicht ganz fehlerfreien) Transkriptionen im Hinblick auf eine beabsichtigte Auswertung der Korrespondenz vorgenommen. Die Briefe waren zusammen mit den Transkriptionen in einem Album zusammengestellt. Diese Formation wurde aus konservatorischen Gründen aufgelöst. Das Album befindet sich jedoch unter der Nr. 52 beim Nachlass. Zur Krankheit des Kronprinzen und Kaisers Friedrich III. ist die Überlieferung des Ministeriums des Königlichen Hauses (GStA PK, I. HA Rep. 100) ebenso heranzuziehen wie die Personalrepositur BPH, Rep. 52 Friedrich III. Letzte vergebene Nr.: Der Nachlass ist zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlasse, Nl Friedrich Gustav von Bramann (Dep.), Nr. Der Nachlass ist zu bestellen: VI. HA Nl Friedrich Gustav von Bramann (Dep.), Nr. Literatur: - Winfried Burkert, Der Chirurg Friedrich Gustav von Bramann. Der Retter des Kronprinzen. Halle 2008 - Michael Freund, Das Drama der 99 Tage. Krankheit und Tod Friedrichs III. Köln / Berlin 1966 - Die Krankheit Kaiser Friedrich des Dritten dargestellt nach amtlichen Quellen und den im Kgl. Hausministerium niedergelegten Berichten. Berlin 1888 - Christa Rinck, Der Verlauf der Todeskrankheit Kaiser Friedrichs III nach dem Briefwechsel zwischen E. v. Bergmann und Fritz Gustav Bramann. Diss. Berlin 1965 Berlin, im Oktober 2012 Dr. Schnelling-Reinicke Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1854 - 1913 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

        I,C-619 · Akt(e) · 1940-07-30
        Teil von Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Historisches Archiv

        Bitte um Geld. Museumssache: Personalverträge gemacht, weitere Planung. Erwerbsinteresse Neuner: 7 afrikanische Nsansi [MMM 40-149 bis 40-155], Holzglocke Sumatra [MMM 40-156?], Jochleier Abessinien [40-157?], Stiellaute Kamerun [40-158?], Geflechtrassel Togo [MMM 40-159?], Elfenbeintrompete Kamerun [40-161?], Gürtelrassel Buschmann [MMM 40-162?], Schlitztrommel Afrika [40-160?]. Literatur Kaufanfragen, Kataloge. Rumänienreise.

        Briefe an Richard Wilhelm 1912 - 1930
        NL Wilhelm, II/240 b · Akt(e) · 1912 - 1930
        Teil von Bayerische Akademie der Wissenschaften

        Enthält Briefe und Karten von: Cheng Chen Wen (Würzburg 1925); Chang Chan Pu (Peking 1925); Chang Yünkai; Chaw D.Y. (Berlin 1924); Cissarz (1928); William Cohn (Ostasiatische Zeitschrift) (Berlin 1912); Dobrikow (Peking 1925); E.M. Dieckmann (Dessau 1924); Samuel Couling (1914); Georg Crusen (Blätter für Gesetzeskunde) (1914, Berlin 1920); Molly Crusen (Berlin 1924); E[dgar] Dacqué (München 1928); Karl Dautert (Frankfurt 1925); Rudolf von Delius (München 1925); C. Benck (Gründungsmitteilung der Deutschen Vereinigung Tsingtau) (Tsingtau 1920); Wertheimer (Deutsches Ausland Institut Stuttgart) (Stuttgart 1921); G. Keiper (Deutsch-Chinesische Hochschule) (Tsingtau 1912); Ernst Robert Curtius (Heidelberg 1925, Kopie); Anita Dewall (Frankfurt 1926); Drevermann (Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft) (Frankfurt 1929, Schöneberg 1929); Hans Driesch (Leipzig 1922 - 1925, Nanking 1922, Shanghai 1923, Nara 1923, Yokohama 1923, Washington 1923, Leipzig 1925 - 1930, Krefeld 1925); Margarete Driesch (Leipzig 1924 - 1925); Anna Salomonsohn (Berlin 1925); Marie du Bois-Reymond (Potsdam 1925 - 1926, Hamburg 1926); Eduard Erkes (Leipzig 1925 - 1926); Enja [Gräfin von] Dürckheim (Leipzig 1926); Evangelischer Oberkirchenrat (Stuttgart 1927 - 1929); Th. Walter (Fachschule III für Buch- und Kunstgewerbe) (Frankfurt 1921); Emmi Fabricius (München 1924); Faut (Stuttgart 1924); John C. Fergosch (Peking 1924); Hans Fischer (München 1927 mit Antwortschreiben Richard Wilhelms, Abschrift); Otto Fischer (Berlin 1925); Ludwig Ficker (Innsbruck 1923); F.K. Fong (Hamburg 1925 - 1926); A[lfred] Forke (Hamburg 1923 - 1924); Oskar Stark (Frankfurter Zeitung) (Berlin 1925); Leo Frobenius (Städtisches Afrika-Archiv. Forschungsinstitut für Kulturmorphologie e.V.) (Frankfurt 1927); Oscar Frohnmeyer (Basel 1925); Geiler (Heidelberg 1928); Helmuth von Glasenapp (Königsberg 1929); Prof. Dr. Hans Wehrli (Geographisch-Ethnographische Gesellschaft Zürich) (Zürich 1921); Gich (Kayin 1924); Annemarie von Goedel (Berlin 1927 mit Kopie des Antwortschreibens von Richard Wilhelm); Prof. Victor Goldschmidt (Heidelberg 1921 - 1924); E. Krüger (Shanghai 1925); Marie Luise Gothein (Heidelberg 1927 - 1929); [Gundert] (Halle/Saale 1928)

        1/2 · Akt(e) · 1843 - 1894, 1982
        Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

        Enthält v.a.: Berichte und Schreiben Heines, ca. 150 Stücke in kleinem Format, 1843-1851; Berichte und andere Schreiben Honorés an den Vorstand der Norddeutschen Missionsgesellschaft, ca. 150 Stücke, meist kleinformatig, 1852-1894, einige aus der Zeit nach dem Tod des Missionars in englischer Sprache, und an Frau Klugkist, ca. 50 Stücke, 1883-1894. - Lose in Klappmappe.

        Briefe von Bf. Vieter an sonstige Personen
        A.11-287 · Akt(e) · 1892 - 1914
        Teil von Zentrales Archiv der Pallottinerprovinz

        Enthält Briefe an:- Adams, Gustav (nur Verweis)- Angehörige und Freunde: Brüder Theodor und Wilhelm, 1904-1905; Familie Bueer, 1905; Nichte Henriette, 1912- Bauhus, Theodor, Kunst- und Kirchenmaler in Süchteln, 1905-1913- Jöhren, Rev. Father, 1905-1906- Mitbrüder: P. Bancken, 1904-1905; Br. Eugen Christlieb, 1905, 1901; P. Halbing (bei Bancken); P. Alojzy Majewski, 1906; P. Massmann, 1914; P. Nekes, 1906-1914; P. Päppl, 1896; P. Rieder, 1902-1914; P. Rosenhuber, 1908; P. Georg Walter, 1893; Briefe von und an mehrere Mitbrüder:- Weiskamp, Hermann, 1896-1913- Wohltäter, Missionsvereine, 1906-1911; Darin Bildpostkarten:an Bauhus:- Blick auf Bonaberl von Balldorf aus, 1911- Blick auf Hickory von Akwa aus, 1911- Duala, Hafenamt, 1911- Duala, Regierungshospitalan Angehörige und Freunde:- Inneres der St. Peter- und Paulskirche in Duala (Kamerun), 1905an Mitbrüder, Massmann:- Gebäudlichkeiten der kath. Mission der Pallottiner zu Jaunde (Kamerun), 1914an Mitbrüder, Nekes:- Abbiasspiel, verbotenes Glücksspiel der Neger, zu photographischen Zwecken, dargestellt von katholischen Christen der Pallottinermission zu Jaunde (Kamerun), 1914- Waisenkinder der kathol. Mission der Pallottiner zu Jaunde (Kamerun), 1914an Mitbrüder, mehrere:- Bellstadt (Kamerun), 1904- Koblenz, Herz-Jesu-Kirche, St. Kastor-Kirche- Ravensburg, St. Jodocuskirche

        Gesellschaft des katholischen Apostolates
        Briefe von Einzelpersonen. Buchstabe H
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Tippel, O., Nr. 23 · Akt(e) · 1891 - 1913, ohne Datum
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        Bl. 119-182, Enthält: - Haeseler?, [Berlin 15.6.1906] - Wilhelm von Hahnke, Generalfeldmarschall (inkl. ZA über Ansprache von ihm), Bad Ems 10.10.1907 - Dr. Otto Hammann, Jurist, B[erlin] 18.12.1899 - von Hammerstein, Minister (auch auf Anschreiben Tippels vom 4.6.1897 und 17.12.1900), Berlin 28.11.1900 und o.O. 29.12.1900 - von Hansemann, Kissingen, 2.6.1898 - Hansen, Direktor des Landwirtschaftlichen Instituts der Königlichen Albertus Universität, Königsberg/Pr. 21.7.1912, 10.1.1913 - Prof. Wilhelm Hasbach, Königsberg/Pr. 23.2.1893 - Dr. Hartmann, Oberstaatsanwalt, Plauen 13.4.1894 - Hartmann, Mitglied des Reichstags, Berlin 26.1.1892 - Eduard von Hartmann, Großlichterfelde 15.2.1894 - Prof. Eugen Hartmann, Frankfurt/Main 29.11.1910 - Prof. Dr. Ernst Hasse, Leipzig 8.2.1893 - Fürst Hatzfeld (inkl. Ansprache anlässlich Stadtjubiläum von Guhrau am 19.8.1900), Trachenberg 26.5.1895 - Hermann Heiberg, Schriftsteller, Schleswig April 1894 - Dr. O. Henne am Rhyn, St. Gallen 2.1.1893 - Hentig, Staatsminister, Berlin 4.3.1906 - von Hertzberg, Generalleutnant z.D., o.O. und o.D. - Dr. von Heydebrand, Abgeordneter (inkl. Konzept vom 19.6.1892; auch Konzept an Freiherrn von Durant vom 9.8.1892), Militsch 26.6.1892 - August von Heyden (Gedicht), o.O. und o.D. - Freiherr Hiller von Gaertringen, Westend-Berlin 19.12.1911 - Hindorf, Tanga (Deutsch-Ostafrika) 24.12.1899 - Hinkelmann, Kiel 4.2.1902 - Dr. Georg Ernst Hinzpeter, Pädagoge und Oberregierungsrat (inkl. Notiz über ihn), Bielefeld 5.6.1892 - Hitze, Arbeiterwohl - Verband katholischer Industrieller und Arbeiterfreunde, Mönchengladbach 14.5.1891 - Höhn, Directeur du bureau international de lunion postale, Bern 25.7.1895 - Prof. Dr. K. Hofmann, Chemiker (auf Schreiben Tippels an anderen Hofmann vom 16.5.1899) o.O. und o.D. - Prof. L. Hoffmann, Mitglied des Reichstags, Berlin 9.2.1900 - A. Hoffmeister, Ofen- und Zementwarenfabrik, Glogau 20.12.1902 - Erbprinz von Hohenlohe-Langenburg (inkl. ZA), Langenburg 6.6.1907 - Theodor von Holleben, Vizepräsident der Deutschen Kolonialgesellschaft, Berlin 22.3.1904 - Hans Dietrich von Holleuffer, Jurist, Löwenberg 20.5.1893 - Hollmann, Staatssekretär a.D., Berlin 1.4.1898 - ? (über Wilhelmine von Hillern), Oberammergau 24.2.1894.;

        Briefe von Einzelpersonen. Buchstabe M/N
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Tippel, O., Nr. 27 · Akt(e) · 1890 - 1915
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        Bl. 1-33 (Bl. 31-32 zu Nr. 36), Bl. 199 aus Nr. 36 eingefügt, Enthält: - M?, Stadtschultheißenamt (auf Schreiben Tippels vom 16.7.1912), Stuttgart 23.7.1912 - M?, Breslau 8.8.1903 - Otto von Manteuffel, Landesdirektor, Berlin 14.2.1901 - Dr. Heinrich Mantler, Berlin 5.4.1911 - von Maltzahn-Gültz (auf Schreiben Tippels vom 12.8.1893), 14.8.1893 - Marx?, Eisenbahn-Gesellschaft für Deutsch-Ostafrika (Usambara-Linie), Berlin 5.5.1899 - Marx, Oberlandesgerichtsrat und späterer Reichskanzler, Düsseldorf 11.7.1912 - Masing, Bielefeld 20.6.1892 - Albert von Maybach, Minister, Berlin 1?.?.1892 - Dr. von Mayer, Unterstaatssekretär z.D. und Privatdozent, Straßburg 7.2.1893 - Prof. Otto Mayer, Universität Straßburg, Straßburg 31.8.1892? - Merckel, Pressburg 4.12.1902 - Carl Metzner, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Berlin 28.4.1890 - Oscar Meyer, Syndikus der Handelskammer zu Berlin (inkl. kurzer Lebenslauf), Berlin 18.4.1915 - Meyer, Justizrat und Mitglied des Landtags, 24.4.1915 - von Miquel, Finanzminister, Berlin 7.6.1895 - Molinari, Breslau 7.2.1897 - Alban von Montbé, General der Infanterie z.D., Dresden 31.8.1895 - G. Morel, Berater der osmanischen Botschaft in Berlin, Berlin 13.5.1903 - J. P. Morgan, Bankier, New York 24.1.1896 - Dr. von Mühlberg, Gesandter beim Vatikan (inkl. ZA), Rom 12.3.1911 - Richard Müller, Fulda 22.8.1895, 24.5.1898 - von Müller, Generalmajor z.D., Skyren 8.12.1898 - Prof. Dr. W. Nernst, Dekan, Berlin 12.7.1912.; Bl. 31-32 zu Nr. 36 entnommen, Bl. 189 + 199 aus Nr. 36 eingefügt