Bildungswesen

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        Missionarskonferenzen im Hereroland: Protokolle
        RMG 2.615 · Akt(e) · 1899-1905
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Antwortschreiben d. Deputation; Brief August Carl Heinrich Kuhlmann an Pastor (N. N.) mit Forderungen nach Gerechtigkeit für d. Hererovolk, 1904; Brief d. Häuptlings Samuel Maharero (Übersetzung) an Gouverneur Leutwein über Kriegsschuldfrage, 1904; Vorschläge d. Mission betr. d. Gestaltung d. Missionsarbeit nach d. Krieg, 1904; Verlustlisten an Vieh u. Inventar d. Missionare u. d. Gemeinden, 1904; „Hirtenbrief“ gegen d. katholische Lehre, 1905; Reaktion auf §14 d. Schutzgebiets-Gesetzes betr. d. Zulassung d. katholischen Mission, 1905

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Missionarskonferenzen im Hereroland: Referate
        RMG 2.621 · Akt(e) · 1910-1934
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Ein Besuch bei d. finnischen Missionaren in Ondonga u. in unserem einstigen Arbeitsfeld Oukuanjama, Johannes Georg Heinrich Olpp, ca. 1930; Völkerverbindende Kraft d. Evangeliums (Hereros in Betschuanaland), H. Pfitzinger in Ramoutsa, Südafrika, ca. 1932; Das Problem d. christlichen Ehe unter d. südwestafrikanischen Heidenchristen, 1922; Über d. Unzulänglichkeit d. Religionsunterrichtes unserer eingebornen Gehilfen u. d. Forderungen, d. sich daraus ergeben, Heinrich Vedder, 1911; Zur Psychologie d. Glaubenslebens unserer afrikanischen Christen, August Carl Heinrich Kuhlmann, 1913; Was d. südwestafrikanische Aufstand d. RMG nahm u. gab, Johannes Spiecker, o. J. [1911/12]; Die geistliche Bedienung d. Christen u. d. Unterweisung d. Heiden auf d. Farmen u. Eisenbahn-stationen, Friedrich A. Meier, 1922; Die Bedeutung d. RMG für d. Kolonisation Deutsch-Südwestafrikas, o. J.; Mitarbeit eingeborener Christenfrauen, August Carl Heinrich Kuhlmann mit Anm. von Schw. Lina Stahlhut, 1913; Wie muss in heutiger Zeit unsere u. d. Evangelisten Predigt beschaffen sein?, August Carl Heinrich Kuhlmann, 1912; Was können wir tun, um d. Zunehmen grober Sündenfälle in unseren Gemeinden zu verhindern?, Petrus Hendrik, 1912; Wie müssen wir Seelsorge treiben in unseren Gemeinden?, Nikodemus Kido, 1912; Die Seelsorge in unseren Gemeinden, Friedrich Peter Bernsmann, 1911; Gründe d. gegen d. Einrichtung e. Zentralkasse sprechen, Friedrich A. Meier, Adolf Blecher, 1912; Die Zentralkasse, ihr für u. wider, ist sie zeitgemäss u. wie könnte d. Einrichtung getroffen werden?, Wilhelm Eich, 1911; Das Lehrverfahren im Muttersprach-Unterricht auf d. Unterstufe (Hereroland), Kurt Nowack, 1910; Leitsätze zur Reform unseres Missions-Schulwesens (Schulreform Hereroland), Karl Friedrich Wandres, Heinrich Vedder, Kurt Nowack, 1910; Unsere Stellung u. unser Verhalten zu unsern eingeborenen Mitarbeitern, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, Anm. von Johannes Warneck, 1934; Welche Methoden u. welches Ziel müssen wir verfolgen bei d. Erziehung unserer eingeborenen Gehilfen?, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 1928; Praktische Vorschläge für Einrichtung u. Arbeitsbetrieb d. neu zu errichtenden Seminars, Heinrich Vedder, 1910; Wie haben wir uns d. römischen Mission u. ihrer Arbeit gegenüber zu verhalten?, Karl Friedrich Wandres, 1910; Die Notwendigkeit d. Erziehung unserer Eingeborenen zur Arbeit vom christlichen u. sozialen Stand-punkt aus beleuchtet, Heinrich Johann Brockmann, 1910; [Der Akte liegt e. Übersicht bei];

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Missionarskonferenzen im Namaland: Referate
        RMG 2.628 · Akt(e) · 1886-1934
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        [Auflistung d. Referate entspricht d. Reihenfolge in d. Akte, nur ist sie dort chronologisch absteigend]; Eine Erstlingsgarbe, Tobias Fenchel, 10 S., hs., 1886; Namaqualand, N. N., o. J.; Wie behandeln Eingeborene ihre Krankheiten durch eigene Mittel, u. in welchem Verhältnis steht dazu d. Zauberei?, Tobias Fenchel, 14 S., hs., 1893; Zum Verständnis d. Missionsarbeit unter d. Namavolk, N. N., 24 S., hs., ca. 1901; Inwieweit können d. Institut Wupperthal u. d. ehemaligen Missions-Kolonie Otjimbingwe in wirt-schaftlicher Entwicklung Fingerzeige für d. Reservat Rietmond geben?, Carl Berger, 11 S., 1902; Leitende Gesichtspunkte für Kirchenzucht im Groß-Namaland, Heinrich Pabst, 14 S., hs., 1903; Die farbige Rasse u. d. nationale Aufgabe in d. Vereinigten Staaten von Amerika, (Übersetzung e. Artikels aus The United Presbyterian), Prof. Dr. Franz R. Beattie, 10 S., 1905; Die Erziehung d. Eingeborenen, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 1905; Zur Instituts- u. Schulfrage (für halbweiße Kinder), Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 7 S., hs., 1907; Die allgemeine Lage in Bezug auf d. andauernden Kriegszustand: Wieweit können wir zur Sicherheit d. Landes mitwirken?, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 6 S., ms., 1906; Die Schul-Reformfrage unserer Missionsschulen in Deutsch-Südwestafrika, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 16 S., ms., 1907; Die Frage d. religiösen Erziehung d. Eingeborenen, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 6 S., ms., 1908; Missionsnöte u. Erfolge in Südafrika, Prof. Marais, Stellenbosch, 9 S., ms., 1908; Über d. Recht d. Naman u. Bergdaman, Karl Friedrich Wandres, 36 S. hektograph., 1908; Welche Pflichten hat d. Mission gegenüber denjenigen Gemeindegliedern, d. hin u. her wandern, u. in welcher Weise kann über sie Kontrolle ausgeübt werden?, Friedrich Gustav Eisenberg, 1910; Einige Erläuterungen zu d. Referat über d. Thema: Kontrolle über unsere eingeborenen Gemeindeglieder, d. hin u. her wandern u. unsere Pflichten Ihnen gegenüber, Hermann Nyhof, 1910; Die katholische Mission, ihre Art u. Weise u. ihre Erfolge innerhalb unseres Gebietes u. d. uns erlaubten Mittel ihr wirksam zu begegnen, Hermann Nyhof, 22 S., hs., 1911; Die Sprachenfrage in d. Namamission, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 21 S., ms., 1911; Welche Aufgaben stellt d. Neuzeit an unsere Missionsarbeit, Karl Friedrich Wandres, 13 S., 1912; Stellung d. Missionars zu d. Eingeborenen einerseits u. d. Weißen andererseits, Wilhelm Albert Peter, 18 S., hs., 1912; Die Besetzung d. Diamantfelder, Emil Karl Laaf, 4 S., hs., 1912; Was können wir tun, um unsere Gemeinden zur Selbständigkeit zu erziehen?, Emil Karl Laaf, 19 S., hs., 1913; Welche Methoden u. welches Ziel müssen wir verfolgen bei d. Erziehung unserer eingeborenen Gehilfen?, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 10 S., ms., 1928; Wie soll unsere Kirchenzucht in evangelischem Sinne gestaltet werden?, Friedrich Hermann Rust, 14 S.. ms., 1926; Über d. Stand unserer RMG in Deutschland vor, während u. nach d. Kriege, Karl Friedrich Wandres, 5 S., ms., 1920; Vor welchen Gefahren in seinem Berufs- u. Privatleben hat sich d. Missionar in Deutsch-Südwestafrika besonders zu hüten u. wie kann er denselben vorbeugen?, Christian Ludwig Kühhirt, 14 S., ms., 1914; Unsere Stellung u. unser Verhalten zu eingeborenen Mitarbeitern, Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer mit Stellungnahme von Johannes Warneck, 2 Fassungen, 1934;

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Missionarskonferenzen in Neuguinea
        RMG 3.014 · Akt(e) · 1904-1936
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        39 Referate, Predigten, Reiseberichte [Übersicht in Akte]: - Das Dankopfer der Rayküsten Congregation an die RM / 1928 - Gaben, die einen Mund haben / - Neu-Guinea – ein Land der Erntefreude / - Becker / Predigt Kol. 3: 16-17 / 1909 - Blum, Wilhelm / Predigt über Ps. 84, 6-8 / 1905 - Diehl, Wilhelm / Predigt über 1.Kor.13,13 / 1904 - Diehl, Wilhelm / Psychologie u. Geisterverehrung bei unseren Papuas / 1907 - Diehl, Wilhelm / Wie ziehen wir unsere jungen Christen zu finanziellen Leistungen heran? / 1909 - Diehl, Wilhelm / Bericht über Gründung u. Entwicklung der Station Bogadjim während der ersten 25 Jahre / 1912 - Diehl, Wilhelm / Erörterung der Sprachenfrage im Blick auf die Vereinheitlichung des Sprachengebietes Bongu-Bogadjim / 1913 - Döge, Walter / Unter den Bewohnern des Adalbert-Gebirges / 1936 - Döge, Walter / Ein Ausflug in das Vorgebirge des Bismarcksgebirge / 1931 - Eckershoff, Heinrich / Die Mitarbeit der samoanischen Pastoren in unserer Neuguinea-Mission / 1921 - Eiffert, Georg / Das Evangelium u. die papuanisch-heidnische Volkssitte / 1911 - George, Heinrich / Azera Reisebericht / 1924 - Glitz, Gustav / Vom Bau unserer Rheno-Westfalia / 1910 - Hanke, August / Welche sittlichen u. religiösen Forderungen haben wir an Taufbewerber u. Täuflinge aus dem Papua zu stellen? / 1903 - Hanke, August / Über einheitliche Orthographie in Neuguinea / 1905 / Hanke, August / Die Zahlwörter in den Sprachen unseres Arbeitsgebietes / 1905 - Hanke, August / Kasusbildung des Nomen substantivum u. deren Bedeutung in der Bongusprache / 1906 - Hanke, August / Bericht über die Entwicklung der RM in Neuguinea / 1912 - Hanke, August / Predigt über Jes. 21, 11-12 / 1914 - Helmich, Heinrich / Die Behandlung unserer Eingeborenen durch den Missionar im alltäg-lichen u. persönlichen Verkehr / 1905 - Helmich, Heinrich / Die Bildung einer christlichen Terminologie in der Siarsprache u. die damit verbundenen Schwierigkeiten / 1907 - Helmich, Heinrich / Die einheitliche Gestaltung unseres sonntäglichen Gottesdienstes / 1909 - Helmich, Heinrich / Predigt zum 25jährigen Jubiläum der RM in Neuguinea / 1912 - Helmich, Heinrich / Beschaffung einer Gemeindeverordnung mit bes. Berücksichtigung des zunächst Erforderlichen / 1913 - Hoffmann, Albert / Mission u. Kolonisation in ihrem gegenseitigen Verhältnis mit bes. Berück-sichtigung von Neuguinea / 1902 - Hoffmann, Albert / Gedanken über unser Missionsgebiet u. die Weiterführung der Arbeit in Neuguinea / - Kriele, Eduard / Die gegenwärtige Lage der Neuguinea-Mission u. die daraus sich ergebenden Aufgaben für ihre Fortführung auf Grund pers. Beobachtungen zugleich an Stelle eines Generalberichtes / 1909 - Schütz, Friedrich / Predigt über Joh. 13, 34-35 / 1908 - Schütz, Friedrich / Der Lehrstoff u. seine Behandlung in unseren Volksschulen / 1909 - Schütz, Friedrich / Predigt über Ps. 62, 2 / 1912 - Schütz, Friedrich / Die Mitarbeit der samoanischen Pastoren in unserer Neuguinea-Mission / 1921 - Viering, Alfred / NeuGuinea / / Viering, Alfred [?] / Eine bedeutungsvolle Konferenz für unsere Neuguinea Mission / 1929 - Weber, Ernst / Gewinnung u. Ausbildung eingeborener Gehilfen / 1908 - Welsch, Jakob / Wie kann das Problem der Eingeb.n Jugenderziehung gelöst werden? / - Welsch, Jakob / Der Missionar im Verhältnis zu seiner Gemeinde / 1935 - Welsch, Jakob / Beantwortung einiger Fragen entstanden durch das Referat: Der Missionar im Verhältnis zu seiner Gemeinde / 1936 - Welsch, Jakob / Die Papua sind ein leichtlebiges Volk [u.] Zauberei

        Rheinische Missionsgesellschaft
        EZA 7/3681 · Akt(e) · 03.1913 - 12.1915
        Teil von Evangelisches Zentralarchiv

        Enthält u. a.: Nationalspende zum Kaiserjubiläum für die christlichen Missionen in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten. - Errichtung einer ordentlichen Professur für Missionswissenschaft an der Universität in Berlin. - Gründung der "Deutschen Evangelischen Missions-Hilfe".; Drucke: Der deutsche Gedanke in der Welt. Vortrag von Prof. D. Carl Meinhof, Hamburg, gehalten am 18. April 1913 zu Sangerhausen. - Beilage zu Nr. 120 des "Wandsbeker Stadtblatt". 25. Mai 1913. - Mitteilungen über die Nationalspende zum Kaiserjubiläum zu Gunsten der christlichen Missionen in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten. Hrsg. Das Preßkomitee der Nationalspende. Nr. 1/22. März 1913; Nr. 2/16. April 1913.; Nr. 4/2. Mai 1913; Nr. 5/29. Mai 1913; Nr. 7/24. Juni 1913; Nr. 8/11. Juli 1913. - Mitteilungen über die Arbeit des Evangelischen Preßverbandes für Deutschland (E. V.) in der Zeit vom 1. Januar bis 1. Juli 1913. - Beilage zum Korrespondenzblatt des Ev.-Soz. Preßverbandes für die Prov. Sachsen. Nr. 20/16. Oktober 1913. - Korrespondenz für Kolonie und Mission. Hrsg. vom Evangelischen Preßverband für Deutschland (E. V.). Nr. 1/7. Oktober 1913; Nr. 2/30. Oktober 1913; Jhg, 1914: 20. Mai 1914. - Korrespondenz B des Ev.-Soz. Preßverbandes für die Prov. Sachsen, Geschäftsstelle Halle (Saale), 8. Dezember 1913. - Chronik der christlichen Welt. 23. Jhg., Nr. 36/4. September 1913. - Die Wirkungen des Weltkrieges auf die deutschen Missionsgesellschaften. Vortrag auf der Sächs. Missionskonferenz in Halle a. S. am 9. Februar 1915 von A. W. Schreiber. Leipzig, 1915.

        Göhring, Martin
        MNF, Dekanat 1936-1945

        Ordnung und Klassifikation: Ehemals geheime Promotionen wurden wohl schon beim Aktenbildner den allgemeinen Akten entnommen und gesondert verwahrt, vermutlich in einem sogenannten "eisernen Schrank". Diese Verfahren finden sich jetzt, so noch vorhanden, im hinteren Teil des Bestandes unter dem Aktentitel "Geheime Promotionen". CH, 07.12.2017 Vorwort: Geschichte des Registraturbildners Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der Berliner Universität wurde aufgrund des Erlasses des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung mit Wirkung vom 01. April 1936 gebildet. Von der philosophischen Fakultät, die bisher sowohl die geisteswissenschaftlichen, als auch die naturwissenschaftlichen Fachrichtungen umfaßte, gingen folgende Institute zum Geschäftsbereich der neuen Fakultät über: Mathematisches Institut Institut für angewandte Mathematik Seminar zur Ausbildung von Studierenden im wissenschaftlichen Rechnen I. Physikalisches Institut II. Physikalisches Institut I. Institut für theoretische Physik II. Institut für theoretische Physik Institut für Höhenstrahlenforschung Meteorologisches Institut Chemisches Institut Physikalisch-chemisches Institut Technologisches Institut Pharmazeutisches Institut Museum für Naturkunde Mineralogisch-petrographisches Institut Geologisch-paläontologisches Institut Zoologisches Institut Zoologisches Museum Pflanzenphysiologisches Institut Botanisches Museum Geographisches Institut Institut und Museum für Meereskunde Zu Ausbildungszwecken dienten der Fakultät ferner: Universitätssternwarte in Potsdam-Babelsberg Astronomisches Recheninstitut Deutsches Institut für Perlen- und Edelsteinforschung Botanischer Garten Geodätisches Institut (Potsdam) Geophysikalisches Institut (Potsdam) 1) An dieser Zusammensetzung änderte sich bis zum Jahre 1945 nichts wesentliches. Zu erwähnen wäre lediglich, daß im November 1942 ein "Institut für Rassenbiologie" gegründet wurde. Die Trennung der naturwissenschaftlichen von den geisteswissenschaftlichen Disziplinen erfolgte in Berlin zu einem verhältnismäßig späten Zeitpunkt. 2) Der Lehrkörper der Fakultät bestand bei der Bildung derselben aus 37 ordentlichen Professoren 1 lesenden Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften 2 ordentlichen Honorarprofessoren 20 Honorarprofessoren 3 beamteten außerordentlichen Professoren 47 nichtbeamteten außerordentlichen Professoren 40 Dozenten 3 Lehrbeauftragten 1 Lektor Im Wintersemester 1944/45 gehörten dem Lehrkörper an: 34 ordentliche Professoren 10 entpflichtete ordentliche Professoren 3 lesende Mitglieder der Preußischen Akademie der Wissenschaften 3 außerordentliche Professoren 1 entpflichteter außerordentlicher Professor 1 Gastprofessor 14 Honorarprofessoren 1 entpflichteter ordentlicher Honorarprofessor 53 außerplanmäßige Professoren 5 nicht beamtete außerordentliche Professoren 46 Dozenten 12 Lehrbeauftragte Zum Lehrkörper gehörten so hervorragende und international bekannte und geachtete Hochschullehrer und Forscher wie M. Planck, M. v. Laue, E. Schrödinger, E. Schmidt, W. Nernst, W. Heisenberg, P. A. Thiessen und M. v. Ardenne. Dekan der Fakultät war vom 1. April 1936 bis zum 8. Mai 1945 Prof. Dr. Ludwig Bieberbach. 1) Vgl. Amtsblatt der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Nr. 7 vom 1.4.1936, S. 149, 155 2) Bereits in den Jahren 1923/24 wurden wegen der Teilung der philosophischen Fakultät Verhandlungen geführt, die jedoch wegen der ablehnenden Haltung des größten Teils der Fakultätsmitglieder ergebnislos verliefen. Vgl. dazu: Universitätsarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät - Dekanat - Nr. 12, Bl. 12/13, 30-42 Registratur- und Bestandsgeschichte 1. Registraturverhältnisse: Die Registratur wurde im Dekanat verwaltet. Die Ordnung innerhalb der Registratur erfolgte in der einfachsten Weise nach dem alphabetischen Schlagwortsystem (z.B. "Allgemeines" = A). 2. Zugang: Der Bestand befindet sich seit Gründung des Universitätsarchivs in dessen Verwahrung (1954). Er besteht aus 12 Akteneinheiten Geschäftsakten und 239 Bänden Habilitations- und Promotionsakten. Da kein Aktenverzeichnis vorliegt, ist nicht festzustellen, ob die Akten vollständig überliefert sind. Es muß jedoch angenommen werden, daß der größere Teil der Geschäftsakten verloren gegangen ist, während die Habilitations- und Promotionsakten vollständig vorhanden sind. 3. Archivische Bearbeitung: Die Schlagwortordnung konnte der Ordnung des Bestandes nicht zugrundegelegt werden. Es wurden deshalb drei Hauptgruppen gebildet. Die Ordnung des Bestandes erfolgte im August 1970 durch den Unterzeichneten. Die Verzeichnung der Akteneinheiten war bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommen worden. Berlin im August 1970 gez. Dipl.-Hist. Kossack, Archivleiter Quellennachweise: 1. Archivalien: Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Bestand: Philosophische Fakultät - Dekanat - Nr. 12 2. Druckschriften: Amtsblatt der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Nr. 7 vom 1. April 1936 Personalverzeichnis der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 127. Rektoratsjahr 1936/37 Vorlesungsverzeichnisse der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 1936-1945 Bestandsgliederung: 1. Fakultätsangelegenheiten 2. Angelegenheiten des Lehrkörpers 3. Studentenangelegenheiten Zeitraum bis: 1958 Zeitraum von: 1924 Zitierweise: HU UA, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät.01, Nr. XXX. HU UA, MNF.01, Nr. XXX.

        Münzen, Medaillen, Marken
        StadtarchivHof, XM · Bestand
        Teil von Stadtarchiv Hof (Archivtektonik)
        • Signatur des Bestandes: XM - Bezeichnung des Bestandes: Münzen, Medaillen, Marken - Umfang des Bestandes: über 1.900 Nummern - Findmittel: Findbuch - Beschreibung des Bestandes (wesentliche Inhalte mit Angabe der Laufzeit): 1. Münzen 1.1. Deutschland (um 1180 – 1950) 1.2. Andere Emittenten (um 20 v. Chr. – 1948) 2. Medaillen 2.1. Hof (1817 – 1998) 2.2. Andere (1530 – 1983) 3. Marken 3.1. Hof (um 1870 - um 1995) 3.2. Andere (um 1800 – 2003) Titelaufnahme: 1. - Münzen: Nominal (Wertangabe) und Emittent - Medaillen: Medaillenart - Marken: Emittent 2. Vorderseite: Abbildung, Inschrift 3. Rückseite: Abbildung, Inschrift 4. Rand: Inschrift 5. Herkunft (Geschenk, Leihgabe, Künstler, Prägestätte, Fundort, Teil eines Münzschatzes) 6. Bemerkungen: Material, Form (falls nicht rund), Durchmesser, Zustand Begriffsfestlegungen: Im Sinne dieses Findbuches sind: - Münzen: werthaltige Ausprägungen von Geld, d.h. typischerweise in einem Gebiet bei verschiedenen Stellen und zu beliebigen Zwecken einlösbare Kleingegenstände, die auf nicht absehbare Dauer ohne Verlust ihres Wertes aufbewahrt werden können; in Unterscheidung zu Banknoten und anderen Formen von Geld sind Münzen klein, oft rund und aus Metallen hergestellt (Ausnahmen: eckige Münzen; Münzen aus Porzellan oder Papier); trotz seiner eingeschränkten Geldfunktionen (zeitliche und örtliche Begrenzung der Gültigkeit) wird das Notgeld aus den Jahren 1917-1923 hier zu den Münzen gerechnet. - Medaillen: formal münzähnliche Stücke, die primär ehrenden oder propagandistischen Charakter haben und keine Geldfunktionen (Thesaurierung, Wertmessung, Austauschbarkeit) aufweisen. Erinnerungsmedaillen: herausgegeben zur späteren Erinnerung an ein zum Zeitpunkt der Herausgabe stattfindendes Ereignis (spezielle Formen: Tauf-, Weihnachts-, Glückwunsch-, Teilnahmemedaillen), Gedenkmedaillen: herausgegeben zum Gedenken an ein früheres Ereignis oder eine verstorbene Person, Ehrenmedaillen (auch: Verdienstmedaillen): herausgegeben zur Dokumentation der Ehrung einer lebenden Person durch eine öffentliche Stelle (ähnlich einem Orden), Spottmedaillen, Scherzmedaillen: herausgegeben, um ein Ereignis, eine Person oder eine Idee lächerlich zu machen, Werbemedaillen: herausgegeben von Unternehmen oder Betrieben zur Kundenwerbung. - Marken: Gebührenmarken (auch: Rabattmarken), d.h. werthaltige, münzähnliche Stücke, die nur bei einer einzigen Institution oder Stelle zu einem bestimmten Zweck eingelöst werden können; hier auch: Spielgeld u.ä. Folgende Nummern wurden noch nicht vergeben: 2151-2194, ab 2199. - Angaben zur Bestandsgeschichte (mit Literaturhinweisen): Sammlungen des Stadtarchivs und des Museums Bayerisches Vogtland, teils von privaten Sammlern als Geschenk oder Leihgabe erhalten, teils von der Stadtverwaltung übernommen. Eine systematische Sammeltätigkeit übten die Stadt Hof oder ihr Museum (im Unterschied zu manchen anderen Kommunen, etwa in der Zeit des Notgeldes 1914-1923) nicht aus. Ankäufe von Münzen oder Medaillen sind mit der Ausnahme eines Münzfundes vom Vogelherd 1966 nicht nachweisbar. Einige Stücke kamen in die Sammlung im Zusammenhang mit der Gründung des Museums, andere als Gegenleistung für Hofer Notgeld, welches die Stadt Hof anderen Kommunen schickte. Die Hofer Medaillen der 1980er und 1990er Jahre sind Belegstücke, weil das Stadtarchiv die Bildvorlagen und Texte zu deren Gestaltung lieferte, oder Übernahmen aus der Verwaltung (z.B. im Falle der Landesgartenschau 1994, bei deren Liquidation die Stadt Hof die noch vorhandenen Vermögenswerte übernahm). In vielen Fällen ist der Provenienzzusammenhang nicht mehr rekonstruierbar. Angaben zu Münzfunden: Im Bestand befinden sich Münzen aus mehreren Münzfunden: Eine Münze wurde 1952 in der Hospitalkirche in Hof gefunden (XM 1803). Ein Münzfund erfolgte 1966 auf dem Grundstück Drosselsteig 10 im Hofer Stadtteil Vogelherd. Die 115 Münzen wurden für das städtische Museum angekauft. Es sind aber nur Teile davon im Bestand vorhanden. Der Verbleib der übrigen Münzen ist unbekannt. Vgl. die der Einleitung angehängte Liste (nur im ausgedruckten Findbuch). Der dritte Münzfund sind die Münzen, die 1987 bei den Grabungen am ehemaligen Klarissenkloster in Hof gefunden wurden. Das Landesamt für Denkmalpflege in Schloss Seehof (Memmelsdorf bei Bamberg) stellte sie dem Museum leihweise zur Verfügung. Es handelt sich um die Bestellnummern 554 und 1807-1809. Weitere Münzen befinden sich in dem Akt des Stadtarchivs Hof A 113/181: 3 stark verwitterte Münzen beim Schreiben der Prägeanstalt C. Balmberger, Nürnberg, vom 14.11.1919, 1 stark verwitterte Münze beim Schreiben der Prägeanstalt C. Balmberger, Nürnberg, vom 6.9.1920, 7 Münzen auf einer Pappleiste beim Schreiben der Prägeanstalt L. Chr. Lauer, Nürnberg, vom 6.9.1920: 5 Pfennig, Kreis Dieburg, 1918, 10 Pfennig, Stadt Rudolstadt, 1918, 5 Pfennig, Kreis Heppenheim, o. Dat., 10 Pfennig, Stadt Überlingen, 1917, 10 Pfennig, Kreis Heppenheim, 1918, 25 Pfennig, Rupertiwinkel, 1918, 50 Pfennig, Kreis Lauterbach, o. Dat. Lit.: Allgemeine Geld- und Münzgeschichte/Lexika A. Luschin von Ebengreuth, Allgemeine Münzkunde und Geldgeschichte des Mittelalters und der neueren Zeit, 2. Aufl., München/Berlin 1926 (Stadtarchiv Hof, 8° A 50) Ferdinand Friedensburg, Münzkunde und Geldgeschichte der Einzelstaaten des Mittelalters und der neueren Zeit, München/Berlin 1926 (Stadtarchiv Hof, 8° A 320) Friedrich Freiherr von Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde, Berlin/Leipzig 1930 (Stadtarchiv Hof, 8° A 51) Arthur Suhle, Deutsche Münz- und Geldgeschichte von den Anfängen bis zum 15. Jahrhundert, Berlin (Ost) 1955 (Stadtarchiv Hof, 8° A 49) Helmut Seling, Keysers Kunst- und Antiquitätenbuch, Heidelberg/München 1959 (Stadtarchiv Hof, 8° A 322/2) Tyll Kroha, Münzen sammeln, Braunschweig 1964 (Stadtarchiv Hof, 8° A 330) Helmut Kahnt/Bernd Knorr, Alte Maße, Münzen und Gewichte, Mannheim u.a. 1987 (Stadtarchiv Hof, 8° A 949) Dieter Fassbender, Lexikon für Münzsammler, Augsburg 1991 (Stadtarchiv Hof, 8° A 1133) Arnd Kluge, Geld und Banken in Hof, in: Hof im Spiegel der Zeit, 2. Aufl., Bad Soden-Salmünster 1996, S. 17-25 (Stadtarchiv Hof, 8° A 1311) Münzen Gerhard Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert, 3. Aufl., München 2002 (in der Stadtbücherei Hof einsehbar) Paul Arnold u.a., Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute, wiederholte Auflagen (in der Stadtbücherei Hof einsehbar) Christian Charlet, Monnaies des Rois de France de Louis XIII a Louis XVI 1640-1793, Paris 1996 Jean-Marc Leconte, Le bréviaire de la numismatique francaise moderne 1791-1995, Paris 1995 Günter Schön u.a., Weltmünzkatalog. 19. Jahrhundert, wiederholte Auflagen (in der Stadtbücherei Hof einsehbar) Günter Schön u.a., Weltmünzkatalog. 20. Jahrhundert, wiederholte Auflagen (in der Stadtbücherei Hof einsehbar) Friedrich Freiherr von Schrötter, Brandenburg-Fränkisches Münzwesen, Teil II: das Münzwesen der hohenzollernschen Burggrafen von Nürnberg und der Markgrafen von Brandenburg in Franken 1515-1603, Halle 1929 (Stadtarchiv Hof, 4° A ohne Signatur) Kurt Jaeger, Die neueren Münzprägungen der deutschen Staaten vor Einführung der Reichswährung, 5. Heft: Königreich Bayern 1806-1871 mit Großherzogtum Berg und Würzburg, Basel 1957 (Stadtarchiv Hof, 8° A 139) Hans Meyer, Das deutsche Notgeld. Private Notmünzen 1915-1923, Heft 8, Berlin 1971 (zu XM 216) Peter Menzel, Deutsche Notmünzen und sonstige Geldersatzmarken 1840-1990, 2 Bände, Gütersloh 1993 Gerhard Greim, Wipper und Kipper in Hof, in: Kulturwarte, 1969, S. 158f (Münzstätte Hof 1620-22) Hans Seiffert, Münzelend – Inflation – Notgeld, in: Kulturwarte, 1968, S. 178-184 (Kipper- und Wipperzeit 1620-23, Notgeld 1914-24 in der Hofer Region) Heinz Henschel, Als Münchberg Stadtnotgeld ausgab, in: Kulturwarte, 1968, S. 187-192 (Münchberger Notgeld 1917-1924) Maximilian Ritz, Serie zum Notgeld 1917-1924 in Hof und Umgegend, in: Kulturwarte: Offizielle Notmünzen der Stadt Hof, 1971, S. 251-253 Das Hofer Papiernotgeld, 1972, S. 32-34 Das Hofer Notgeld – Die Großgeldscheine, 1972, S. 141-143 Papiernotgeld 1922: Hof ist besser als sein Ruf, 1972, S. 204-205 Hofer Inflationsscheine (1. Teil): „Jeder ist nun Millionär“, 1974, S. 145-146 Hofer Inflationsscheine mit Überdruck (2. Teil): Ein Dollar für eine Billion Papiermark, 1975, S. 16-17 Hans Hofner, Die Münzenfunde im Stadt- und Landkreis Hof, in: Kulturwarte, 1959/60, S. 83-87 Stadtarchiv Hof, A 113/134, 113/181, 113/221 (Hofer Notgeld 1916-1923) Stadtarchiv Hof, A 4390 (Münzfunde in Hof 1952-1978) Medaillen Dieter Fischer/Hermann Maué, Die Medaillen der Hohenzollern in Franken (Wissenschaftliche Beibände zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, 15), Nürnberg 2000 (Stadtarchiv Hof, 4° A, ohne Nr.) Stadtarchiv Hof, A 202 (Verleihung der Verdienstmedaille des Bayerischen Industriellenverbandes 1906-1935 an 25jährige und 40 jährige Dienstjubilare in bayerischen Industriebetrieben; die Medaille selbst ist nicht in XM enthalten) Stadtarchiv Hof, A 25, 189, 191 (Verleihung der Wilhelm I.-Gedenkmedaille an Inhaber der Kriegs-Denkmünze von 1870/71, 1898-1919; die Medaille selbst ist nicht in XM enthalten) Stadtarchiv Hof, A 147 (Feiern zum 100. Geburtstag des deutschen Kaisers Wilhelm I., 1896-1897; zu XM 1923-1925) Stadtarchiv Hof, A 200 (Verleihung der Rot-Kreuz-Medaille, 1898-1920; die Medaille selbst ist nicht in XM enthalten) Stadtarchiv Hof, A 134 (Feiern zum 80. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold, 1900-1901; zu XM 787)Stadtarchiv Hof, A 202/26 (Edelmetallverkehr, 1914-1922; zu XM 782, 790, 814) Stadtarchiv Hof, A 176 (Angebote von Medaillen, Führerbüsten usw., 1927-1944; zu XM 792) Stadtarchiv Hof, A 4391 (Hofer Gedenkmedaillen 1981-1992) - rechtliche Verhältnisse (Leihvertrag, Sperrfristen): Eigentum des Stadtarchivs Hof. - Bearbeiter des Bestandes (mit Angabe des Bearbeitungszeitraumes): Dr. Arnd Kluge, Dezember 1998 – Februar 2001, Januar - September 2003 (Ersterfassung)
        Museum für Völkerkunde
        _1.1.3.26. 77 · Akt(e) · 1904 - 1932
        Teil von Archiv der Hansestadt Rostock

        Enthält: u.a.: Unterbringung der völkerkundlichen Schenkung des Kaufmanns Schacht zusammen mit der Sammlung der deutschen Kolonialgesellschaft in der Steinstr. 2.- Weiterer Verbleib des Völkerkundemuseums bis zur Unterbringung im alten Wasserturm am Wall.

        Museum für Völkerkunde in Berlin, Bd. 3
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 89, Nr. 20491 · Akt(e) · 1900 - 1909
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        233 Blatt, Enthält u. a.: - Verleihung des Kronenordens 4. Klasse an den ehemaligen Lehrer an der Kriegsschule und an der Zentral-Kadettenanstalt in Tokio Fritz Ellon in Berlin, 1901 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Forschungsreisenden Willi Rickmer Rickmers aus Bremen, 1902 - Verleihung des Kronenordens 2. Klasse an den Großherzoglich Badischen Hofrat Dr. Fritz Noetling in Rupprechtstegen, 1902 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Direktorial-Assistenten am Museum für Völkerkunde in Berlin Dr. Friedrich Müller, 1903 - Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klasse an den Königlich Sächsischen Geheimen Hofrat Prof. Dr. Arthur Bäßler (Baessler) in Berlin, 1904 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kaufmann Dr. Hermann Strebel in Hamburg, 1904 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Abteilungsdirektor bei dem Museum für Völkerkunde in Berlin Prof. Dr. Karl von den Steinen, 1906 - Verleihung des Kronenordens 3. Klasse mit Schwertern am Ring an den Hauptmann und Kompaniechef in der Schutztruppe für Kamerun [Hans] Glauning, 1906 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Verlagsbuchhändler Dr. Hermann Meyer in Leipzig, 1907 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Minendirektor Willy Busch in Johannesburg (Transvaal), 1907 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Rentier Wilhelm Gretzer in Hannover, 1907 - Verleihung des Kronenordens 4. Klasse an den Kaufmann Theodor Glücksmann in Breslau, 1907 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Fabrikbesitzer Johannes Kahlbaum in Berlin sowie Verleihung des Kronenordens 3. Klasse an den Marineoberstabsarzt Prof. Dr. Augustin Krämer in Kiel, 1908 - Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den außerordentlichen Professor der Ethnologie an der Universität Freiburg Dr. [...] Grosse, 1908 - Verleihung des Kronenordens 4. Klasse an den Kaufmann und Mitinhaber der Firma Hernsheim & Co. in Matupi (Deutsch-Neuguinea) Maximilian Thiel, 1908.

        Nachlass Adolf ten Hompel (Bestand)
        Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, A 511 · Bestand · 1887-1940
        Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)

        Zur Person: Adolf ten Hompel *15.6.1874 in Recklinghausen, + 5.12.1943; Bruder des Zentrumspolitikers Rudolf ten Hompel; Eltern: August ten Hompel und Henriette Wicking (Wicking-Zementwerke!). Ausbildung am Humanistischen Gymnasium Recklinghausen, Universitäten Freiburg, Würzburg, Berlin, Göttingen; Dr. jur.; Rechtsanwalt und Notar in Münster; verheiratet mit Maria Strunk, Kinder: Adolf, Maria, Elisabeth, Carl-Gregor. Schriftstellerische und publizistische Tätigkeit, auch unter den Pseudonymen Wahroder ten Hompel, Hermann Wahroder, Dr. Alpha, Athanasius, Wicking ten Hompel. Vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender.1925. Degener "Wer ist’s" VII Ausgabe (1914). Zum Bestand: Das Schriftgut stammt überwiegend aus den Jahren 1900-1940, neben Korrespondenzen und Manuskripten handelt es sich dabei z.gr.T. um Zeitschriften- und Zeitungs(ausschnitt)sammlungen (Deutsche Bergwerks-Zeitung, Kölnische Volkszeitung, Der Tag, Germania, Münstersche Zeitung, Westfälische Landeszeitung, Münsterischer Anzeiger u.a.). Bestehende Aktenformierungen wurden beibehalten, einige Kartons loser Blätter entweder neu formiert oder zugeordnet. Lose anliegende Plakate befinden sich jetzt in der Plakatsammlung unter den Signaturen SP 962-968. Der Bestand umfaßt die Nummern 1-493 (Nr. 179 ist nicht belegt). Zgg. 32/1942 vom 22.6.1942 Münster, im Oktober 1981 Kießling Das Findbuch wurde 2006 nach VERA übertragen.

        Schriften und Korrespondenz vor allem aus Hellpachs Tätigkeit als Professor für "Psychologie auf medizinisch-naturwissenschaftlicher Grundlage" an der TH Karlsruhe (1911-1914), als Ordentlicher Honorarprofessor für "Allgemeine und angewandte Sozial- und Völkerpsychologie" und Direktor des Psychologischen Instituts der Universität Heidelberg (1926-1933) sowie als Badischer Kultusminister und Staatspräsident (1922-1925), als Kandidat der Deutschen Demokratischen Partei bei der Reichspräsidentenwahl 1925 und als Kommentator der deutschen Nachkriegspolitik nach 1945

        Hellpach, Willy
        Nachlass Diels (Titel)
        • Direktionskorrespondenz und weitere Unterlagen 1937-1941: 1 Mappe, Loseblattsammlung; Durchschläge oder handschriftlich, Verfasser: Diels, Dr. Friedrich Bolle, R. Pilger; Prof. Dr. Hoppe (alle Botanischer Garten Berlin), Milos Deyl (Botaniker, Prag); Wilhelm Engelmann (Verlagsbuchhandlung Wilhelm Engelmann, Leipzig), Wimmer (Pfarrer, Bearbeiter der Lobeliaceae für Pflanzenreich). Inhalt: Luftschutzmassnahmen im Botanischen Museum (Auslagerung Alkoholsammlung usw.); Finanzielle Mittel der Englerstiftung; Verbleib verschollener Herbarausleihen (Spanischer Bürgerkrieg); Mahnung Zurücksendung von Herbarausleihen; Druck verschiedener Bände des Pflanzenreichs (Richtlinien zur Korrektur, Korrespondenz mit der Verlagsbuchhandlung Wilhelm Engelmann, Leipzig), Bearbeitung der Lobeliaceae für Pflanzenreich wissenschaftliche Manuskripte zur Flora von SW Afrika, einzelne Briefe [siehe FA1/1] Tagebücher 1943-1945 (in Kopie, p.p. in Abschrift); inkl. Abschrift von den Museum & Garten betreffenden Passagen durch Hiepko [FA2/4] Notizkalender 1.1.-31.12.1901 (Australienreise: Kurznotizen & Ausgaben) [B15] 2 Alben mit Originalfotos (von Pritzel) von seiner Capland-Australien-Neuseeland-Neuguinea-Java-Reise mit Pritzel 1900-1902 [(1) c. 30 Aufnahmen aus Australien veröffentlicht in "Die Pflanzengeographie in 200 Lichtbildern" (Leipzig: Seemann, 1914; 30 p. + 200 Lichtbilder), Katalog anbei + 2. Expl. bei S Pritzel; (2) ; s.a. Diels & Pritzel in Karsten & Schenk, Vegetationsbilder, Reihe 24, Hefte 1-3 zu SW-Australien (1+2) und NO Queensland (3), siehe 581.9; s.a. folgenden Eintrag)] [FA6/5] 2 gebundene Fotoalben (2° mit den Ecken in die Seiten eingesteckten SW-Fotos) mit Rückenprägung (1. "Capland / West-Australien / 1900-1901 / Ansichten", 2. "Neuseeland / Ost-Australien / Neu-Guinea / Java / 1902 / Ansichten"); nach einer handschriftlichen Notiz von 1951 in einem der Bände stammen die Fotos größtenteils von Pritzel und die Bildunterschriften von Diels [Bibliotheksbestand Rara sub Pritzel, s.a. AK sub Pritzel; s.a. Diels & Pritzel in Karsten & Schenk, Vegetationsbilder, Reihe 24, Hefte 1-3 zu SW-Australien (1+2) und NO Queensland (3), siehe 581.9] 1 Mappe "Reisen 1905-1907" (Ansichtskarten, Fotos, etc und Reisetagebucheinträge, Algerien, etc.) [als Geschenk dem BGBM übergeben vom Enkel York Kirsch am 26.4.2005, zuvor leihweise überlassen] Fotoalbum Botanikerporträts ["Ersatzalbum" (Dubletten von in die BGBM-Porträtsammlung eingegliederten Porträts) mit handschriftlichen Signaturen] [FA2/4] Großporträt [W2] Manuskript "Über die klimatische Bedingtheit von Pflanzenformen", handschriftlich, 1924 [B9] Notizkalender 1933 [B9] Briefe an Diels, Notizen, etc. [B9] Div. Nachlass-Bestandteile [P37] Schriftstück (Original und Durchschlag) vom 29.4.1927, "Ausgestaltung des Botanischen Gartens und Botanischen Museums zu Berlin-Dahlem" an den Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Berlin [B5] Vorlesungsskripte bzw. schriftliche Übersichten für Assistenten zu benötigten Materialien von 1916 (Formationskunde, 1 Heft), 1924 (Systematische Botanik, zwei Hefte, Kryptogamen, Phanerogamen), 1926 (Pflanzengeographie, 1 Heft), 1934 (Organographie der Pflanzen, 1 Heft) sowie undatiert (Grundzüge der Botanik, 1 Heft) [P37] Exkursionen (1941) [??] Personalunterlagen [FA3/1] * Glückwunschkorrespondenz zum 60. und 70. Geburtstag [P37]
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 · Bestand · 1868-1925
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Der Nachlaß Berthold von Fetzer wurde im Jahre 1965 von Frau Oberin i. R. Frau Friedel Schloßberger-Hoffmann, der Enkelin von Berthold von Fetzer, dem Hauptstaatsarchiv übergeben. Die damals von Frau Schloßberger-Hoffmann abgegebenen Druckschriften und Bücher (u. a. Drucksachen von Carl August und Berthold von Fetzer) wurden in die Dienstbibliothek des Hauptstaatsarchivs eingereiht. Der Bestand enthält 40 Bände Tagebücher aus der Zeit 1868 bis 1925 (mit Lücken), fünf Bände Notizbücher der Jahre 1918 bis 1923 sowie drei Fotos, die Berthold von Fetzer darstellen. Von herausragendem Quellenwert sind die Eintragungen Fetzers über seine Tätigkeit als Hofarzt König Karls in den Jahren 1883, 1885 bis 1891 (Band 5-15). Leider fehlt der entsprechende Band über die Zeit April 1883 bis Februar 1885. Er wurde, wie aus dem Schriftwechsel mit Frau Schloßberger-Hoffmann hervorgeht, nicht an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die in den Jahren 1883 und 1885 bis 1891, vor allem während der Winteraufenthalte des Königs in Südfrankreich und Italien, teilweise detailliert geführten Tagebücher enthalten zahlreiche Informationen über die Person König Karls, seine Krankheiten, seinen Tagesablauf und seine Haltung gegenüber den Personen seiner Umgebung - insbesondere gegenüber Königin Olga, Charles Woodcock (Baron de Savage), Wilhelm Freiherr von Spitzemberg und Julius Albert Freiherr von Griesinger. Gerade während der Winteraufenthalte im Süden wurde Fetzer fast täglich vom König konsultiert, während er in den übrigen Monaten, als der König in Stuttgart, Friedrichshafen oder Bebenhausen weilte, keinen so engen Kontakt zum König pflegte. Daneben geben die Tagebücher Band 5-15 auch interessante Einblicke in das Hofleben. Diese Tagebücher, welche die wichtigste Quelle über die letzten Jahre König Karls sind, wurden von Professor Dr. Paul Sauer für sein Buch "Regent mit mildem Zepter. König Karl von Württemberg" ausgewertet. Für die Tätigkeit Fetzers als Hofarzt unter König Wilhelm II. liegen dagegen bis auf ein Tagebuch (Band 17), das einige Angaben über Erkrankungen der Königin Charlotte enthält, keine vergleichbaren Eintragungen vor. Dies liegt wohl daran, daß Fetzer seltener von dem letzten württembergischen Königspaar konsultiert wurde und in dieser Zeit in erster Linie als Leiter der Medizinischen Abteilung des neugeschaffenen Karl-Olga-Krankenhauses in Stuttgart tätig war. Daher finden sich auch Eintragungen über Fetzers Arbeit im Karl-Olga-Krankenhaus und sein Verhältnis zu den dortigen Kollegen (Band 16, 18, 22, 25 und 26). Neben den Tagebüchern über das Hofleben verdienen auch die beiden Bände mit Eintragungen über Fetzers Wirken als Oberarzt beim Vierten Württembergischen Feldspital im Krieg 1870/71 (Band 1 und 2) Beachtung, in denen er über seine Tätigkeit in den Feldspitälern und im Reservespital Solitude - u. a. über die von ihm durchgeführten Operationen - berichtet. : Außer den genannten Einträgen Fetzers, die alle in irgendeiner Weise mit seiner Arbeit als Arzt in Verbindung stehen, finden sich natürlich in den Tagebüchern auch zahlreiche Angaben, die Hinweise auf sein Familienleben enthalten und Einblicke in die Persönlichkeit Fetzers, seine vielseitigen Interessen und politischen Einstellungen, geben. Neben den teilweise sehr ausführlichen Schilderungen seiner zahlreichen Reisen in Deutschland und ins europäische Ausland sind hier die Notizen und Kommentare zu seiner Lektüre aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften. Literatur, Kunst bzw. Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte zu nennen. Auch finden sich häufig Berichte über Theater-, Opern- und Konzertbesuche sowie über Besichtigungen von Kunstausstellungen und Museen in den Tagebüchern. Sie vermitteln ein eindrucksvolles Bild eines typischen Bildungsbürgers der Kaiserzeit und sind daher für die Kultur-, Mentalitäts- und Sozialgeschichte von Belang. Die Schilderungen über seine Reisen und mehr noch die Notizen und Kommentare zu seiner Lektüre durchziehen - gleichsam wie ein roter Faden - fast alle seine Tagebücher, wobei sie in den Tagebüchern der Jahre 1913 bis 1925 (Band 27-40) - möglicherweise aus Mangel an berichtenswerten äußeren Erlebnissen Fetzers - breiten Raum einnehmen. Neben den Tagebüchern hat Fetzer in den Jahren 1918 bis 1923 zusätzlich reine Notizbücher mit Anmerkungen zu seiner Lektüre geführt (Band 41-45). Der Nachlaß Fetzer wurde im Sommer 1997 von den Archivinspektoranwärtern Nicole Schütz und Andre Kayser verzeichnet. Die Titelaufnahmen wurden von Archivoberinspektor Eberhard Merk im Herbst 1999 redigiert. Der Bestand umfaßt 46 Titelaufnahmen in 0,3 lfd. Metern. Stuttgart, im November 1999 Eberhard Merk

        Fetzer, Berthold von
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 · Bestand · (1756-) 1868-1922 (-1947)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Überlieferungsgeschichte Originale 5,4 lfd. m, Kopien 4 lfd. m Inhalt und Bewertung Haußmann, Conrad (Pseudonym Heinrich Hutter) (08.02.1857 - 11.02.1922), Jurist, Politiker, Publizist; ab 1883 Rechtsanwalt in Stuttgart, 1889-1922 Mitglied des württembergischen Landtags (Deutsche Volkspartei), 1890-1922 Mitglied des Reichstages, 1907 Mitbegründer der Zeitschrift "März", 1917 Mitglied des Interfraktionellen Ausschusses im Reichstag, 1918 Staatssekretär im Kabinett des Prinzen Max von Baden, 1919 Vizepräsident der Weimarer Nationalversammlung (DDP) und Vorsitzender des Verfassungsausschusses Enthält: Allgemeine und internationale Politik, Völkerrecht, Politik der außerdeutschen Staaten, Akten aus der Tätigkeit als Staatssekretär; Reichstag und seine Ausschüsse, Verfassungsgebende Nationalversammlung, Verfassungsausschuss; Friedensvermittlungsversuche; Heer und Flotte, Politik der Länder, Kulturpolitik, Wirtschaftspolitik, Parteipolitik; private, literarische und politische Korrespondenzen (u. a. mit Hermann Hesse, Friedrich Payer, Eugen Richter, Ludwig Thoma); Politische Arbeiten von Conrad Haußmann, Literarische Arbeiten (vor allem Gedichte, Gedicht-Anthologien), Beschäftigung mit Literatur und Kunst, Unterlagen zur Familiengeschichte Haußmann

        Haußmann, Conrad
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/20 · Bestand · 1897/1978
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Löffler, Eugen (24.03.1883 - 05.05.1979), 1907-1918 Lehrer an Gymnasien in Ulm und Schwäbisch Hall, 1918-1951 (ab 1924 als Ministerialrat) Tätigkeit im württembergischen bzw. württemberg-badischen Kultusministerium; Mitglied des Gutachterausschusses für das deutsche Schulwesen im Ausland (1922-1945), der Ständigen Konferenz der Kultusminister der deutschen Länder, der deutschen UNESCO-Kommission und anderer kultureller InstitutionenEnthält: Biographisches Material; Akten aus der Tätigkeit in kulturellen Institutionen und Organisationen (u. a. UNESCO mit Deutscher UNESCO-Kommission, Goethe-Institute, Institut für Auslandsbeziehungen, Kultusministerkonferenz der Länder, Ausschuß für das Auslandsschulwesen): v. a. Berichte, Sitzungsprotokolle, Rundschreiben, Korrespondenzen; Unterlagen über die Mitgliedschaft in Vereinen, Verbänden und Stiftungen; Korrespondenzen mit Verlagen und Einzelpersonen; Publikations- und Vortragstätigkeit: Mitarbeit an Schulbüchern, Redaktion der Schriftenreihe "Der Mathematikunterricht"; Manuskripte von Veröffentlichungen v. a. zu Schulfragen, deutschen Auslandsschulen; Materialsammlungen betreffend deutsches Schul- und Erziehungswesen, Erziehung und deutsche Schulen im Ausland, Jugendfragen

        In der heutigen Kolonialhistoriographie, soweit es sich um die Kolonialherrschaft in Togo handelt, sind sicherlich zwei Namen hervorzuheben: Dr. habil. Peter Sebald († 2018) und Prof. Dr. Trutz von Trotha († 2013). Die Forschungsergebnisse dieser beiden Wissenschaftler bieten eine detaillierte Studie zu der deutschen Herrschaft in Togo 1884-1914. Zahlreiche Archivquellen, Monographien, Sammelbände, Lehrveranstaltungen, Zeitschriftartikel, Vorträge aus ihrem Nachlass dienen nun als wertvolle Informationsquelle für die aktuelle Forschung.Durch Vermittlung von Prof. Ulrich van der Heyden erhielt die Bibliothek des ZMO die Nachlässe von Dr. habil. Peter Sebald sowie von Prof. Trutz von Trotha zur Geschichte des deutschen Kolonialismus und insbesondere Togos. 40 Meter laufender Akten und Bücher wurden vonseiten der Familie von Peter Sebald in rund 50 Kartons grob aussortiert, um sie an das ZMO weiterzuleiten.Der Nachlass besteht aus drei Teilen: Von Sebald selbst geordneten Materialien, ungeordnete Dokumente sowie Bücher. Außer diesen drei Teilen gibt es 11 Kartons mit dem Nachlass von Trutz von Trotha, die noch zu ordnen sind.Der erste und bedeutendste Teil besteht aus den von Sebald selbst aussortierten Unterlagen. Diese wurden von Sebald in 149 Ordnern untergebrachten und in ein Drehregal gestellt. Diese Dokumente können nach chronologischen, geografisch-regionalen, thematischen Gesichtspunkten sowie nach Autoren und den Archivsignaturen mehrfach zugeordnet werden.Den zweiten Teil bildete ein unsortierter Stapel von Unterlagen, die sich unterschiedlichsten Themen widmen von persönlichen politischen Ansichten bis zu wissenschaftlichen Arbeiten von anderen Autoren und Abschlussarbeiten von Studenten. Diese Unterlagen wurden von November 2017 bis April 2018 sortiert und geordnet. Während der Bearbeitung des zweiten Teils des Nachlasses kamen unterschiedliche Materialien zum Vorschein: Flyer, Broschüren und Kopien von publizierter Togo-Literatur, Aktenmaterialien aus den Archiven, zahlreiche Manuskripte von eigenen Werken, Zeitungsartikel, Einladungen zu auf die Region bezogenen Veranstaltungen, eine große Zahl an Photographien aus der Zeit des Kolonialismus bis zur Gegenwart, Briefwechsel zu unterschiedlichen Themen mit Togo Bezug. (Autor: Leibniz-Zentrum Moderner Orient, Bibliothek, Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V.)

        Nachlass Familie von Buchka
        6.02.0 · Bestand
        Teil von Universitätsarchiv Rostock

        Kürzel: 6.02.0 Bestandsprofil: Bestandsbezeichnung: Nachlass der Familie von Buchka Inhalt: Akten, Fotos, Urkunden, Briefe, Bibel, Kriegstagebuch Laufzeit: 1801-1935 Umfang: 4 lfdm, ca. 160 Verzeichnungseinheiten Erschließung: Datenbank, Findbuch, FINDBUCH.Net Zitierweise: Universitätsarchiv Rostock, 6.02.0, Signatur Vorwort: Der Nachlass der Familie von Buchka beinhaltet hauptsächlich private und berufliche persönliche Unterlagen, Briefe und Lebenserinnerungen: des Pastors Gottlieb Buchka (1788-1863), seines Sohnes, des Staatsrates Hermann von Buchka (1821-1896) und dessen Sohnes Gerhard von Buchka (1851-1935), Direktor der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes und späterer Vizekanzler der Universität Rostock. Der Nachlass der Familie von Buchka wurde am 21.02.2005 von Hans-Joachim von Buchka, Ururenkel Hermann von Buchkas, damals Kanzler der Universität Wuppertal, an das Universitätsarchiv Rostock übergeben. Neun weitere Nachlassstücke wurden 2017 übernommen, darunter eine Jubiläumsbibel von 1850, zwei Briefe Fritz Reuters an Hermann Buchka von 1863, das Adelsdiplom von 1891 und ein Kriegstagebuch von 1812. In der Geschichte der Familie von Buchka gab es viele Berührungspunkte zur Universität Rostock, so dass sich der Nachlass und die Bestände des Universitätsarchivs in ihrer Überlieferung gegenseitig ergänzen. Das überlieferte Familienarchiv beinhaltet hauptsächlich private und berufliche persönliche Unterlagen, Briefe und Lebenserinnerungen: des Pastors Gottlieb Buchka (1788-1863), seines Sohnes des Staatsrates Hermann von Buchka (1821-1896) und dessen Sohnes Gerhard von Buchka (1851-1935) Direktor der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes und späterer Vizekanzler der Universität Rostock. Als Übergabe-Liste diente ein Verzeichnis des Nachlasses von 1955, das vermutlich nach dem Tod Else von Buchkas (14.02.1955) angefertigt wurde. Diese Liste bildete die Grundlage zur Ordnung und Verzeichnung des Nachlasses im Universitätsarchiv von Februar bis April 2005. Beim Vergleich wurde festgestellt, dass einige Positionen aus dem Verzeichnis fehlten, die Titel nur teilweise mit den Inhalten überein stimmten und einige Schriftstücke auf der Liste nicht aufgeführt waren. Um frühere Zusammenhänge nachzuvollziehen, sind die Listennummern in die Datenbank als „alte Archivsignatur“ aufgenommen worden. Nach der Ordnung und Verzeichnung des Bestandes sind aus den 47 Positionen 147 Akteneinheiten entstanden. Die Konkordanz wurde unter der Signatur 136 abgelegt. Von großem Nutzen für die Identifizierung der Schriftstücke war die Stammtafel vom 29.09.2004, abgelegt unter der Signatur 135. Alle bei der Verzeichnung nur vermuteten Angaben wurden durch ein Fragezeichen gekennzeichnet. Der Nachlass enthält hauptsächlich private und berufliche persönliche Schriftstücke, Briefe und Lebenserinnerungen des Pastors Gottlieb Buchka (1788-1863), seines jüngsten Sohnes, des Staatsrates Hermann von Buchka (1821-1896) und dessen ältesten Sohnes, Gerhard von Buchka (1851-1935) Direktor der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes. In der Geschichte der Familie von Buchka gab es viele Berührungspunkte zur Universität Rostock, so dass sich der Nachlaß und die Bestände des Universitätsarchivs gegenseitig ergänzen. Hermann von Buchka wurde 1843 von der Juristischen Fakultät der Universität Rostock habilitiert. Sein Bruder Carl Friedrich hatte bereits 1838 hier Jura studiert. Hermann von Buchka war von 1843 bis 1847 als Privatdozent an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock und im Spruchkollegium tätig. Er erhielt 1890 von der Medizinischen und 1891 von der Theologischen Fakultät die Ehrenpromotion. Seine Söhne Gerhard, Johannes und Heinrich Buchka studierten unter anderen an der Universität Rostock Jura. Gerhard von Buchka war von 1871 bis 1873 als Student der Juristischen Fakultät der Universität Rostock eingeschrieben. Er erhielt von der Juristischen Fakultät 1873 seine Promotion und war später von 1902 bis 1929 Vizekanzler der Universität Rostock. Sein Sohn Gerhard wurde 1903 von der Juristischen Fakultät der Universität Rostock promoviert. Die entsprechenden Studenten-, Promotions- und Personalakten sind im Universitätsarchiv überliefert. Der hier verzeichnete Nachlass der Familie bedeutet für das Universitätsarchiv Rostock eine große Bereicherung und wird hoffentlich noch viele Generationen von Archivnutzern in ihren Bann ziehen. Wir danken Herrn Hans-Joachim von Buchka für die großzügige Überlassung.