Bremen

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        Bremen

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        Bremen

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          Staatsarchiv Bremen (STAB), 2-M.6. · Bestand
          Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

          Inhalt: Gründung des Norddeutschen Bundes, auch Wahl zum ersten Reichstag, 1866-1871 - Kaiser und kaiserliches Haus 1868-1902 - Verfassung 1866-1885 - Handels- und Verkehrsverhältnisse 1867-1875 - Postverhältnisse, insbesondere Post- und Telegrafieeinrichtungen in Bremen, 1867-1910 - Eisenbahnen 1868-1897 - Zollwesen 1866-1900 - Börsengesetz 1891-1904 - Schifffahrt zur See 1867-1901 - Seemannschaft und Seemannsordnung 1867-1902 - Seezeichen, Lotsen und Strandungswesen 1867-1931 - Binnenschifffahrt 1869-1914 - Gesandtschaften und Konsulate 1867-1907 - Kriegswesen 1867-1908 - Finanz-, Steuer- und Bankwesen 1867-1908 (1942) - Justizwesen 1867-1910 - Verhältnis zu auswärtigen Staaten, insbesondere Freundschafts-, Schifffahrts- und Konsularverträge 1868-1907 - Unterrichtswesen 1867-1903 - Gesundheitswesen 1868-1903 - Bundes- bzw. Reichskanzler 1867-1901 - Bundesrat, insbesondere Bremischer Bevollmächtigter beim Bundesrat, 1867-1933 - Reichstag, insbesondere Reichstagswahlen in Bremen, 1867-1918 - Verschiedene Angelegenheiten auf den Gebieten von Gesetzgebung und Verwaltung, insbesondere Passwesen 1867-1871, Personenstand und Eheschließung 1868-1891, Versicherungswesen 1877-1903, Maße und Gewichte 1868-1897, Auswanderung 1891-1903, Gewerbeordnung 1867-1908, Statistik 1867-1900, Arbeitsrecht 1914-1928 - Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, insbesondere Maßnahmen zum Schutz der Weser und Entschädigungsforderungen für aufgebrachte Schiffe, 1870-1897 - Kolonialwesen 1885-1907

          2-Q.9. Verwaltung Bremerhavens (Bestand)
          Staatsarchiv Bremen (STAB), 2-Q.9. · Bestand
          Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

          Inhalt: Entstehung und Entwicklung von Bremerhaven 1825-1862 - Erwerbung und Erweiterung des Hafengeländes 1824-1845 - Grenzregulierungen, Hoheitsfragen und Erweiterungen des Areals 1827-1876 - Batterie (Fort Wilhelm) und sonstige militärische Rechte Hannovers bzw. Preußens 1820-1872 - Beziehungen zu Lehe, Transitverkehr und Chausseebau zwischen Bremen und Bremerhaven durch hannoversches Gebiet 1827-1873 - Grunderwerb und Ansiedlung zur Anlegung eines Hafens an der Geestemündung durch Hannover 1817-1830 - Organisation, Bau und Erweiterung der Hafenanlagen: Alter Hafen 1826-1878, Neuer Hafen 1845-1872, Kaiserhafen 1871-1900, Kaiserhafen II und III 1900-1908 - Deputation beim Bremerhaven, Deputation für die Häfen und Hafenanstalten, Deputation für die Häfen und Eisenbahnen, insbesondere Protokolle 1827-1891 - Rechnungsbücher der Deputation und des Amtes Bremerhaven, Budgets und Rechnungsführung 1828-1920 - Hafeninventarverzeichnisse, Verzeichnisse der im Hafen liegenden Schiffe 1833-1842 - Hafenpersonal, insbesondere Hafenbaudirektor Jacob Johann van Ronzelen und Carl Friedrich Hanckes, Hafenmeister, Schleusenmeister und -knechte, Hafenlotsen 1827-1902 - Amtmann und Amtsassessor, insbesondere Berichte der Amtmänner Johann Heinrich Castendyk, Johann Thulesius, Georg Wilhelm Gröning und Friedrich August Schultz 1827-1904 - Rechnungswesen und Visitationen des Amts 1829-1887 - Amtsschreiber, Polizeikommissar, Polizeidragoner, Steuereinnehmer und weiteres Amtspersonal 1827-1898 - Advokaten, Notare, Konsuln und Konsularagenten, Auktionatoren 1831-1904 - Gesetze und Verordnungen 1826-1901 - Steuern und Abgaben 1834-1874 - Hafenanstalten, Hafenordnungen, Hafenabgaben 1827-1902 - Öffentliche Grundstücke, Gebäude und Anlagen, darunter Amts- und Hafenhaus, Fähren und Brücken, Schiffswerften und Schiffszimmerplätze, Auswandererhaus, Feuerwehr, Wasserversorgung, Straßenbau und Kanalisation, Gasanstalt, Friedhof 1829-1910 - Ansiedlung, Anbau und Gewerbe, insbesondere Vergabe der Bauplätze, Grundbriefe, Gewerbeaufsicht, Innungen 1827-1925 - Justizpflege und Polizei, darunter Kriminaluntersuchung des Dynamitattentats gegen den Dampfer ’’Mosel’’ (1875) 1827-1902 - Gemeindeverfassung und -verwaltung, Gemeindebürgerrecht, Rechnungswesen 1837-1902 - Kirchliche Verhältnisse allgemein 1827-1866, Unierte Gemeinde 1833-1903, Meiergefälle aus Walle und Gröpelingen 1758-1852, Lutherische Gemeinde (Kreuzkirche) 1862-1902, Katholische Gemeinde (Marienkirche) 1849-1902 - Schulwesen 1827-1897 - Armenwesen 1836-1881 - Medizinalwesen 1827-1901 - Märkte 1852-1890 - Sterbe- und Unterstützungskassen, Vereine, städtische Sparkasse 1862-1907 - Militärische Verhältnisse, Einquartierung 1869-1884

          Angelegenheiten des Schutzgebietes Togo; Band 2
          FA 1 / 2 · Akt(e) · 1886 - 1888
          Teil von Cameroon National Archives

          Meidung des Missionsgebietes in Togo durch die Norddeutsche Missionsgesellschaft in Bremen. - Bericht von Sekretär Grade an das Auswärtige Amt - dabei: - Darstellung der Lage der Norddeutschen Missionsgesellschaft in Westafrika durch das Auswärtige Amt nach Angaben von Missionsinspektor Zahn, 1887 [fol. 1 - 54] Angelegenheiten einzelner Konsulate. - Monrovia. - Niederlegung der Geschäfte durch Konsul Schmidt aus Gesundheitsgründen, 1887 [fol. 32] Erhebung der Einfuhrzölle zur Deckung der Ausgaben des Gouvernements. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 1887 [fol. 19 - 20] Lebensverhältnisse in Togo. - Bericht des Zollverwalters Danckwarth, 28.Oktober1887 [fol. 24 - 26] Einführung des kriegsgerichtlichen Verfahrens. - Verfügung des Reichskommissars, 29.11.1887 [fol. 56 - 58] François, Kurt, Hauptmann à la suite des Kolberg‘schen Grenadier-Regiments (2. Pommersches) Nr. 9 - Bestellung zum Leiter der ersten Reichsexpedition zur Erforschung der Hinterländer von Togo [fol. 60 - 62] Finanz- und Zollwesen (auch Personalangelegenheiten der Zollbeamten). - Zahlungen an Häuptlinge, 1887 - 1889 [fol. 73 - 76] Abschluss eines Handelsvertrages mit dem König von Dahomey. - Unterstützung der Vorschläge des Konsuls Randad II, Whydah, durch Oberkommissar von Soden, 1888 [fol. 86 - 87] Anwerbung von Hausa für Polizeitruppe, 1886 - 1888 [fol. 90, 95-96,161-163,226-231] Anwerbung von Duala-Leuten als Regierungsarbeiter für das Schutzgebiet Togo. - Denkschrift von Gouverneur von Soden, 1887 [fol. 90 - 91] Grade, Sekretär beim Reichskommissar. - Beurlaubung und Amtsenthebung aus gesundheitlichen Gründen, 1887 - 1888 [fol. 92 - 165] Organisation der Zollverwaltung. - Berichte des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer mit Stellungnahmen des Oberkommissars von Soden und des Auswärtigen Amtes, 1888 [fol. 99 - 125] Zahlung der Einfuhrzölle durch Handelsfirmen an die Häuptlinge in Form von Geschenken („dash“) Bemühungen um die Ablösung, 1888 - 1889 [fol. 105 - 108] Instruktion für die Zollverwaltung im Togo-Gebiet, 1988 [fol. 109 - 115] Heimaturlaub der in Westafrika eingesetzten Beamten.- Denkschrift des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer über die Neufassung der Beurlaubungsrichtlinien, 1888 [fol. 116 - 121] Kompetenzen des Reichkommissariats für das Schutzgebiet Togo, 1888 [fol. 119 - 121] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Pietrowski, Feldwebel, Exerziermeister der Polizeitruppe. - Entsendung als Nachfolger des verstorbenen Sergeanten Bielke und Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen, 1886 - 1888 [fol. 116 - 121] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Wicke, Dr. Stabsarzt, Arzt für das Togo-Gebiet. - Dienstantritt, 1888 [fol. 126 - 127] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Reichelt, Sekretär. - Übernahme der Amtsgeschäfte beim Reichskommissariat, 1888 [fol. 126] Reichsexpedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo (1888 Hauptmann Curt von François). - Beginn der Expedition in das nordwestliche Hinterland von Togo, 3. Februar 1888 [fol. 127] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 29. Oktober 1887 - 1. Februar 1888 [fol. 128] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Wolf, Dr. Ludwig, sächsischer Stabsarzt à la suite des Sanitätskorps. - Bestellung zum Leiter der Expedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo und einer wissenschaftlichen Station ebenda, Dienstanweisung, 1887 [fol. 131 - 138] Errichtung und Unterhaltung der wissenschaftlichen Forschungsstation im Togo-Gebiet (Stabsarzt Dr. Wolf). - Kostenanschlag für das 1. und 2. Jahr mit Forschungsreisen, 1887 [fol. 139] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Kling, Erich, Premierleutnant des 2. Württembergischen Feldartillerieregiments 29. - Bestellung zum wissenschaftlichen Assistenten des Leiters der Expedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo, Stabsarzt Dr. Ludwig Wolf, Dienstanweisung, 1888 [fol. 140 - 145] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Bugslag, Jess, Techniker der wissenschaftlichen Station im Togo-Gebiet. - Bestellung und Dienstanweisung, 1888 [fol. 146 - 149] Regelung der Personalverhältnisse beim Reichskommissariat für die Schutzgebiete Togo.- Erlass des Auswärtigen Amtes, 1888 [fol. 152] Vorbeilaufen deutscher Kriegsschiffe, u.a. S.M.S. ALBATROSS und LOUISE, an der Küste von Togo ohne Anlaufen von Klein-Popo. - Beschwerde des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer, 1888 [fol. 166 - 183] Angebliche Aneignung von Waren durch deutsche Behörden. - Vorwurf im „Journal of Commerce“ vom 27.2.1888 (Extraordinary Conduct of a German Governor Seizing British Goods), 1888 [fol. 166 - 247] Änderung der Ortsbezeichnung Klein-Popo in Anecho. - Vergebliches Gesuch des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer an Bismarck, 1888 [fol. 171 - 174] Postagentur Klein-Popo. - Eröffnung (Leitung Zollverwalter Dankwarth), 1.3.1888 [fol. 173] Reichsexpedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo (1888 Hauptmann Curt von François). - Abreise nach Kamerun, Mai 1889 [fol. 175] Beurkundung des Personenstandes der im Schutzgebiet Togo von europäischen Vätern mit eingeborenen Frauen gezeugten Kinder. - Bericht des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer, 1888 [fol. 192 - 200] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 21. April 1888 - 31. Mai 1888 [fol. 201] Aufhebung des Konsulats Lome, dabei: Beleihung des Konsuls Randad II (Heinrich) mit dem Roten Adler Orden IV. Klasse, 1888 [fol. 203] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Randad II, Heinrich, Konsul in Lome. - Beleihung mit dem Roten Adler Orden IV. Klasse anlässlich der Aufhebung des Konsulats, 1888 [fol. 203] Vertetungsweise Übernahme der Geschäfte des Konsulats Accra durch den Agenten Callerholm, 1988 [fol. 204] Friese, Ludwig, Grenzaufseher. - Bestellung zum Zollassistenten des Zollamtes Lomé und Abberufung aus gesundheitlichen Gründen, 1888 - 1889 [fol. 205 - 214] Ausrüstungsnachweisung für die Polizeitruppe, 1888 [fol. 223 - 225] Verbannung von Strafgefangenen aus Kamerun nach Togo zur Verringerung der Fluchtgefahr. - Denkschrift Reichskommissar von Puttkamer an Oberkommissar von Soden und dessen Einwilligung, 1888 [fol. 232 - 239] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1. Februar 1888 - 18. April 1888 [fol. 236] Anlage eines Versuchsgartens in Sebbe bei Anecho, 1888 [fol. 240] Erhebung der Einfuhrzölle. - Erlass des Auswärtigen Amtes (Entwurf), 1888 [fol. 248 - 261] Verordnung n° 1 (Anlegung eines Grundbuches) und n° 2 (Erwerb von Eingeborenenland) vom 1 und 15.1.1888, 1888 [fol. 264 - 265]

          Gouvernement von Kamerun
          Angelegenheiten des Schutzgebietes Togo; Band 3
          FA 1 / 3 · Akt(e) · 1889
          Teil von Cameroon National Archives

          Forschungsexpedition in das nordöstliche Hinterland von Togo (1889 Stabsarzt Dr. Wolf). - Bericht von Reichskommissar von Puttkamer an von Bismarck, 23. April 1889 [fol. 5 - 20] Besoldung der Beamten in den Schutzgebieten aus den entsprechenden Lokaletats. - Denkschrift von Reichskommissar von Puttkamer, 1888 [fol. 21 - 24] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt über die Angelegenheiten des Konsulats Monrovia .- Verzeichnisse, 31.12.1889 [fol. 24] Rechnungsjahr 1889/90, Voranschlag, 1888 - 1889 [fol. 28 - 35] Dienstreise des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer: Sebbe Lomé Aguewe Towe Kewe Agotime (5.-21.5.1888), 1886 - 1889 [fol. 36 - 46] Errichtung der portugiesischen Schutzherrschaft über Dahomey und deren Übernahme durch Frankreich, 6. Juni 1888 - 12. Juli 1888 [fol. 47] Finanzierung der weiteren Entwicklung des Schutzgebietes Togo durch Erhöhung der Einfuhrzölle. - Denkschrift des Reichskommissars von Puttkamer an von Bismarck, 14. Juli 1888 - 11. August 1888 [fol. 48 - 53] Britische Absichten bei der Festlegung der Westgrenze des Schutzgebietes Togo. - Bericht des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer, 15. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 54] Regressansprüche bei Beschädigung von in Pfandbesitz genommenen steuerpflichtigen Waren durch Feuer. - Erlass über die Verantwortlichkeit der Verwaltung des Schutzgebietes Togo, 16. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 61 - 66] Zulassung des Reichskommissars bzw. Gouverneurs von Togo als Konsul in der Republik Liberia (1889) und den britischen und französischen Besitzungen seines Amtsbereiches (Gold- und Nigerküste, Dahomey), 17. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 67 - 68] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 28.9.1914 - 20.6.1915 [fol. 69] Arbeiter aus Dahomey (Benin). - Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 74] Urlaubsgesuch des Konsuls von Puttkamer an Bismarck für Juni 1889, 18. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 79 - 80] Jola-Expedition. - Reise des Konsuls von Puttkamer mit dem Dampfer ’Benue’ bis Jola zur Vorbereitung des Eintreffens der Expedition. - Dienstreiseantrag beim Reichskanzler mit ausführlicher Begründung, 19. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 81] Stellungnahme des Reichskommissars zu den Verordnungen n° 1 und 2, 20. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 84 - 85] Ausweisung von Manga Bell (Sohn von King Bell) von Kamerun nach Togo und gemeinsame Inhaftierung mit King Toko von Groß-Batanga, 1888 [fol. 86 - 229] Zahlung der Einfuhrzölle durch Handelsfirmen an die Häuptlinge in Form von Geschenken („dash“) Bemühungen um die Ablösung, 1889 [fol. 91 - 146] Dankwarth, Zollverwalter in Lome. - Entlassung auf eigenen Wunsch zum 30.6.1889 während des Heimaturlaubs, 1888 [fol. 100] Arbeiter aus Togo in Kamerun. - Anwerbung von Ziegeleiarbeitern, 1886 [fol. 108 - 109] Ankauf von in Dahomey (Benin) in großer Menge als Menschenopfer vorgesehener Sklaven und deren Ansiedlung als freie oder hörige Arbeiter in Kamerun und Togo unter Abzug der für ihren Ankauf geleisteten Ausgaben, 1889 [fol. 110 - 129] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 133] Anwerbung von zwölf mohammedanischen Einheimischen aus dem Gebiet von Salaga/Togo und dessen Hinterländern durch die Expedition Hauptmann von François - Planung, 1888 [fol. 138 - 141] Forschungsexpedition in das nordöstliche Hinterland von Togo (1889 Stabsarzt Dr. Wolf) . - Abreise von Adele nach Abomé zum Besuch des Königs von Dahomey, 1888 [fol. 144] Zahlungen an Häuptlinge, 1885 [fol. 146] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1889 [fol. 147] Togo. - Rechnungsjahr 1890/91, Voranschlag, 1888 [fol. 152 - 159] Zollamt Klein-Popo. - Kommissarische Übernahme durch Hauptsteuerassistenten Boder, Juli 1889 [fol. 160] Zollamt Klein-Popo. - Nebenamtliche Verwaltung (Hauptsteuerassistenz Böder), 1888 [fol. 160] Bonaventura, Antonio, Regierungsdolmetscher.- Weiterbeschäftigung als Hilfsdolmetscher nach Unterschlagung im Amt, 1888 [fol. 162] Kowu, Reinhold, Kanzleihilfskraft (ehem. Deutschlehrer der Norddeutschen Missionsgesellschaft in Bremen). – Personalunterlagen, 1888 [fol. 165] Haushaltspläne (Togo). - Entwurf [fol. 167] Küas, Zollassistent am Zollamt Lome. - Übernahme der Geschäfte des Amtsvorstehers (Nachfolger von Armerding, 1889) [fol. 172 - 175] Postverbindungen zwischen Togo und der Goldküste. - Einigung mit dem britischen Gouverneur [fol. 173 - 175] Britisches Vorgehen gegen die Bevölkerung bei der Regulierung der Westgrenze des Schutzgebietes Togo.- Bericht von Reichskommissar von Zimmerer [fol. 174] Forschungsexpedition in das nordöstliche Hinterland von Togo (1889 Stabsarzt Dr. Wolf). - Anforderung der für den König bestimmten Geschenke aus Kamerun (Reiterstatue und Gewehr), 1908 [fol. 175] Zollamt Lome. - Ordnungsstrafe gegen den Kapitän des englischen Dampfers AKASSA, Whoston, wegen Unterschriftsverweigerung gegenüber dem Zoll, 1889 [fol. 176 - 185] Gegenseitige Benachrichtigung beim Verlassen des Amtssitzes. - Auseinandersetzungen zwischen dem Reichskommissar und dem Regierungsarzt für Togo, Stabsarzt Dr. Wicke, 1889 [fol. 186, 210-221] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1889, 1905, 1910 [fol. 189] Ungehinderte Auswanderung aus Togo nach dem Schutzgebiet Kamerun, 1888 [fol. 190] Verordnungen des Reichskommissars.- Verzeichnis, 1889 [fol. 194 - 199] Postagentur Lome, Einrichtung. - Gesuch von Reichskommissar von Zimmerer, 1888 - 1889 [fol. 205] Haushaltspläne von Togo . - Änderung auf Grund des Ergebnisses für das Rechnungsjahr 1888/89, 1888 [fol. 207 - 209] Heimaturlaub von Konsul Lemberg, Konsul in Freetown. - Genehmigung, 1888 [fol. 222] Entsendung S.M.S. HYÄNE zur Unterstützung des Konsuls von Monrovia Jäger in der Auseinandersetzung mit der liberianischen Regierung, 1888 - 1889 [fol. 229] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 224] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 243]

          Gouvernement von Kamerun
          Gesandtschaft Hamburg nach 1807 (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 81 Hamburg · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Behördengeschichte Die Gesandtschaft in Hamburg gehörte zu den wichtigsten diplomatischen Vertretungen Preußens in Deutschland. Ihre Bedeutung lag vor allem auf dem Gebiet der Handels- und Zollpolitik sowie der Schifffahrt. Besondere Akzente wurden dabei durch die wirtschaftsgeografische Lage des gesandtschaftlichen Zuständigkeitsbereiches als Ausgangsbasis des deutschen Überseehandels und als Endpunkt der wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen Elbe und Weser gesetzt. Die Gesandtschaft erlangte noch eine zusätzliche Bedeutung im Rahmen der Kolonialpolitik. Die Entwicklung der Zuständigkeit der Gesandtschaft Hamburg ist recht kompliziert, doch bleibt festzuhalten, dass in der Regel die drei Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck sowie die beiden Mecklenburg zum Gesandtschaftsbereich gehörten. Vom Tilsiter Frieden 1807 bis zur Annexion der Hansestädte und Oldenburgs durch Frankreich im Dezember 1810 erstreckte sich die Zuständigkeit der Mission außer auf die genannten Staaten auch auf Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Nach der durch die französische Annexion der deutschen Nordseeküste bedingten Auflösung der Hamburger Gesandtschaft 1810 wurden die diplomatischen Kontakte Preußens zu Mecklenburg, gebunden an die Person des bisherigen Gesandten in Hamburg, im Wesentlichen von der Gesandtschaft in Dresden wahrgenommen. Nach dem Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 wurde die Gesandtschaft neu gegründet und erhielt einen großen Zuständigkeitsbereich, der sich außer auf die Hansestädte und Mecklenburg auch auf Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Schaumburg-Lippe und Lippe-Detmold erstreckte. 1832 wurden die Vertretungen bei Hannover, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Lippe-Detmold von der Gesandtschaft Kassel übernommen. 1837 wurde Oldenburg in den Bereich der neugegründeten Mission in Hannover einbezogen. Der somit auf die Hansestädte und Mecklenburg verengte Zuständigkeitsbereich blieb bis zur Auflösung der Gesandtschaft Hamburg, die am 31. März 1920 erfolgte, konstant. Missionschefs 1804 - 1811 Grote, Graf August Otto von 1814 - 1830 1830 - 1832 Maltzan, Mortimer von 1832 - 1848 Haenlein, Johann Christian Ferdinand Louis von 1848 - 1859 Kamptz, Carl Ludwig Georg Friedrich Ernst Albert von 1859 - 1867 Richthofen, Freiherr Emil Carl Heinrich von 1867 - 1869 Kamptz, Carl Ludwig Georg Friedrich Ernst Albert von 1869 - 1872 Magnus, Anton von 1872 - 1875 Rosenberg, Freiherr Adalbert von 1875 - 1885 Wentzel, Robert Albrecht Friedrich Otto von 1885 - 1890 Kusserow, Heinrich von 1890 - 1894 Thielmann, Freiherr Max von 1894 - 1895 Kiderlen-Waechter, Alfred von 1895 - 1898 Wallwitz, Graf Nikolaus von 1898 - 1902 Metternich, Graf Paul von 1902 - 1907 Tschirschky und Boegendorff, Heinrich Leonhard von 1907 - 1908 Heyking, Freiherr Edmund von 1908 - 1915 Bülow, Gustav Adolf von 1915 - 1920 Quadt von Wyckradt und Isny, Albert Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand setzte sich aus fünf Registratur- bzw. Abgabeschichten (A-E) zusammen, die zwischen 1834 und 1940 ins Archiv gelangten. 1840 wurde für die Gruppe A ein Findbuch angelegt, in das auch die weiteren Abgabeschichten eingetragen wurden. Die Akzessionen Nr. 8042 bis 8168 wurden im Januar 1870 zu Gruppen zusammengefasst, ein Teil als wertlos klassifiziert (vgl. VI. HA Nl. Friedländer, G., Nr. 13, fol. 33). Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bestand Rep. 81 Hamburg in die Salzbergwerke von Staßfurt und Schönebeck ausgelagert und zu Kriegsende in die Sowjetunion gebracht. Im Jahre 1955 erfolgte seine Rückführung in das Zentrale Staatsarchiv nach Merseburg. Der Bestand wurde in den Teil vor 1807 und den Teil nach 1807 getrennt. Letzterer Teil 1968 von Joachim Nossol neu verzeichnet und 1969 unter Anleitung Dr. Joachim Lehmann und Roswitha Nagel nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet. Die unterste Gliederungsstufe ist chronologisch - unter Wahrung sachlicher Zusammenhänge - gereiht. Die redaktionellen Arbeiten besorgte die Archivarin Maria Lehmann, das Findbuch schrieb Magdalena Sabor. Die Institutionsgeschichte wurde von Dr. Joachim Lehman verfasst. Im Zuge der Neuverzeichnung des Bestands I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Hannover wurde eine Akte aufgefunden, die provenienzmäßig in den Bestand der Gesandtschaft Hamburg gehört (Altsignatur Rep. 81 Hannover B 4 a). Der Bestand Gesandtschaft Hamburg umfasst insgesamt 1.350 Akten aus der Zeit von 1804 bis 1920. Merseburg, im Juni 1981 gez. Nagel überarbeitet Berlin, im Februar 2011 gez. Dr. Puppel letzte vergebene Nummer: ____ zu bestellen: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Hamburg zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaften und Konsulate nach 1807, Gesandtschaft Hamburg Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

          Hanseatische Gesandtschaft Berlin (Bestand)
          Staatsarchiv Hamburg, 132-5/2 · Bestand · 1859-1919
          Teil von Staatsarchiv Hamburg (Archivtektonik)

          Verwaltungsgeschichte: Auf Vorschlag des hamburgischen Geschäftsträgers in Berlin, Dr. jur. Friedrich Geffcken, erfolgte 1859 die Umwandlung der hamburgischen Residentur (vgl. 132-5/1) in eine hanseatische. Geffcken wurde zum Hanseatischen Ministerresidenten ernannt. Als er 1866 die Residentur in London übernahm, trat an seine Stelle der bisherige Hanseatische Gesandte am Bundestag und Gesandte in außerordentlicher Mission in Kopenhagen, Dr. jur. Daniel Christian Friedrich Krüger (vgl. Mitinhaber der Firma Lüb. GmbH 12/1906 Seite 119. - Nachlass im Archiv Hansestadt Lübeck (Verzeichnis S. 745) G. Fink, Dr. Friedrich Krüger / Der Wagen, 1937, Seite 163 folgende mit Abbildungen) als Ministerresident. Gleichzeitig war er Lübeckischer Bevollmächtigter und stellvertretender Bevollmächtigter Hamburgs und Bremens beim Bundesrat. 1888 erhielt er den Titel eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers. Seine Vertretung übernahm verschiedentlich der braunschweigische Geschäftsträger, Legationsrat Dr. v. Liebe, der bereits früher den hamburgischen Geschäftsträger zu vertreten pflegte, und später der lübeckische Senator Dr. Karl Peter Klügmann, der auch Krüger nach seinem Tode 1896 in der gleichen Stellung, die dieser zuletzt innehatte, folgte. Er wurde 1913 pensioniert; an seine Stelle trat der Geh. Oberregierungsrat und stellvertretende Bevollmächtigte Elsass-Lothringens beim Bundesrat, Dr. jur. Karl Sieveking. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern war er nur stellvertretender Bevollmächtigter beim Bundesrat für alle drei Städte. Er wurde in den Ruhestand versetzt, als die Hanseatische Gesandtschaft am 30. Juni 1920 aufgelöst wurde. Hamburg (vgl. I 5 h) und Lübeck unterhielten seitdem eigene Gesandtschaften in Berlin. Mit der Umwandelung seiner Hamburgischen Residentur in eine Hanseatische ordnete Geffcken seine Registratur in der Weise, dass die vor 1859 erwachsenen Bestände die Gruppe A, die neueren Hamburger Angelegenheiten betreffenden Akten die Gruppe B, die Bremer C, die Lübecker D und die gemeinschaftliche Angelegenheiten betreffenden Akten die Gruppe E bildeten. Unter Krüger, der ja auch seine Archive aus Kopenhagen und Frankfurt mit nach Berlin brachte, erfolgte eine Neuordnung der Registratur nach sachlichen Gesichtspunkten. Innerhalb der Sachgruppen wurde mitunter nach den drei Städten und solchen Sachen unterschieden, die ihnen allen gemeinschaftlich waren; do bildete das eine Ausnahme, und im Ganzen verzichtete dieser Ordnungsplan grundsätzlich auf eine solche äußerliche Einteilung, die ja auch in der Praxis schwer durchführbar war. Aus der Geffckenschen Registratur wurde nur wenig in die neue übernommen, der Rest als reponierte Registratur in seiner Form belassen. Als Krüger 1896 starb, ergab sich, dass die inzwischen stark angewachsene Registratur bereits sehr unübersichtlich geworden und auch teilweise in Unordnung geraten war. Mit ihrer Sichtung wurde der Gesandtschaftsregistrator Heins beauftragt. Er ordnete sie nach dem vorhandenen Verzeichnis und unterschied bei jedem Aktentitel Lübecker, Bremer, Hamburger und gemeinschaftliche Sachen. Die Lübecker (Teile aus E III e, F III g 3, F VIII, J 35, M 4 und N 1) wurden sodann an das Lübecker Archiv, die Bremer (Teile aus E III c, F III g 3, F VIII, J 35, N 1, O I f 1 und 2) an das Bremer Archiv gesandt, alles übrige nach Hamburg (Geffckensche Registratur mit Ablief. vom 02.05.1896, Gemeinschaftliche Sachen mit Ablief. vom 29.05.1896, Hamburger Sachen mit Ablief. vom 01.06.1896), nachdem Klügmanns Vorschlag, die gemeinschaftlichen Sachen nach Lübeck zu überweisen, nicht durchgedrungen war. In Hamburg sollten letztere noch einmal sorgfältig durchgesehen und auf die Städte verteilt werden. Aber nur der Lübecker Archivar bestand darauf, und so wurden die gemeinschaftlichen Sachen durch Dr. Becker noch einmal in folgende Gruppen unterteilt:Hamburg, Hamburg und Lübeck, Hamburg und Bremen, Lübeck, Lübeck und Bremen, Bremen, Gemeinschaftliches, und 1902 alles, was Lübeck mit betraf, nach Lübeck gesandt. Hatte bereits sie erste Aufspaltung durch Heins zu einer Zerreißung der Registraturzusammenhänge geführt, die umso unsinniger war, als offenbar vieles falsch eingereiht wurde, so führte die in Hamburg durchgeführte zweite Teilung endlich dazu, dass praktisch jeder zweite Sachbetreff sowohl im Lübecker wie im Hamburger Archiv zu suchen ist. Einige in Berlin zurückgebliebene Splitter dieser Registratur kamen mit der Ablieferung vom 26.09. und Oktober 1913 an das Hamburger Archiv. Die von Klügmann noch für die laufende Verwaltung benötigten Akten bildeten dagegen den Grundstock einer neuen, 1897 von Heins angelegten Registratur, die bis zum Ende der Gesandtschaft in Gebrauch war. Die Hauptabteilung „Reichs- und Bundesratssachen“ (I) zerfiel in Sachgruppen A-Z, die Hauptabteilung „Gesandtschaftssachen“ (II) in die Gruppen HG I-VII (I-XII ursprünglich vorgesehen), von denen I-IV gemeinschaftliche Angelegenheiten der Gesandtschaft, V Lübecker, VI Bremer und VII Hamburger umfasste. Abgesehen von den Gruppen HG V-VII, die an die entsprechenden Städte abgegeben wurden, ist ein System in der Ablieferung der Akten dieser Registratur an die drei hansestädtischen Archive nicht zu erkennen. Das Hamburger Staatsarchiv erhielt folgende Ablieferungen: 1. 22.07.1902, enthält Akten der Hauptabteilung I, 2. 02.09.1904, enthält Akten der Hauptabteilung I, 3. 20.10.1909, enthält Akten der Hauptabteilung I, 4. 25.10.1910, enthält Akten der Hauptabteilung I, 5. 11.02.1913, enthält Akten der Hauptabteilung I, 6. 26.09.1913, enthält Akten der Hauptabteilung I (dazu einige Stücke aus der Ablieferung vom Oktober 1913), 7. 07.01.1915, enthält Akten der Hauptabteilung I, 8. 09.06.1916, enthält Akten der Hauptabteilung I und II, 9. 07.07.1916, enthält Akten der Hauptabteilung I, 10. 12.10.1916, enthält Akten der Hauptabteilung I, 11. 28.09.1918, enthält Akten der Hauptabteilung I und II, 12. 20.11.1919, enthält Akten der Hauptabteilung I und II, 13. 29.06.1916. enthält unsignierte Akten. Bei der Neuordnung des Archivs musste im Interesse einer leichten Benutzbarkeit der zerrissenen Bestände ebenso wie in Lübeck – in Bremen erfolgte inzwischen eine völlige Neuaufstellung unter der Signatur „ad B 11 a 3 c 1“ – das alte Registraturschema beibehalten werden, und zwar sowohl bei der Älteren (bis 1896) wie bei der Neueren Registratur (ab 1896). Von der Geffckenschen Registratur wurden die Akten bis 1859 als Archiv der Hamburgischen Residentur (I 5 f) aufgestellt, der Rest der „Älteren Registratur“ eingegliedert. Gelegentlich notwendig werdende Umsignierungen und Umordnung innerhalb der Älteren Registratur sind in der letzten Spalte vermerkt. Dort ist auch angegeben, wenn sich zum gleichen Vorgang etwas in den beiden anderen hanseatischen Archiven befindet. (Bremen allerdings nur dann, wenn es sich trotz der Umordnung erkennen ließ). Die nicht in Hamburg vorhandenen Aktentitel sind ebenfalls mit aufgeführt; die laufende Nummer ist dann in Klammern gesetzt. Es fehlten bei der Neuordnung von der Älteren Registratur die Gruppen A II und J aus der Hamburg betreffenden Ablieferung vom 01.06.1896. Bestandsbeschreibung: Die Umwandlung der Hamburgischen Residentur in eine Hanseatische Gesandtschaft erfolgte auf Vorschlag des hamburgischen Geschäftsträgers Dr. Geffcken 1859. Die Hanseatische Gesandtschaft wurde am 30.06.1920 aufgelöst. Hamburg und Lübeck unterhielten seitdem wieder eigene Vertretungen in Berlin. Der vorliegende Bestand besteht aus zwei Teilen. Die Ältere Registratur umfaßt im wesentlichen die bis zum Tode des Ministerresidenten Dr. Krüger 1896 geführten Akten. Die von 1897-1920 in der Gesandtschaft in Gebrauch befindliche Registratur bildet den Kern der Neueren Registratur, die in Reichs- und Bundesratssachen sowie Gesandtschaftssachen unterteilt ist. Das Registraturgut wurde nach den Betreffen auf die beteiligten Hansestädte aufgeteilt. Gemeinschaftliche Sachen sind nach Hamburg und nach Lübeck gelangt. Daher ist eine starke Zersplitterung der Registraturzusammenhänge gegeben. Dem Bestandsverzeichnis ist zu entnehmen, welche Akten oder Aktenteile sich in Lübeck befinden. (Ga)