description: Enthält:Inhalt/Enthält: Herold sendet Zeichnung einer Trommel mit Menschenschädeln aus Togo, die sich nur im Besitz der Stammeshäuptlinge befänden und nur mit Schädeln von im Krieg getöteter Feinde, meist Aschanti, behängt seien. Hinweis auf Aschanti-Krieg (1869-1874) als letzter großer Sklavenjagd, deshalb datieren Schädel hauptsächlich aus dieser Zeit. Frieden sei nur durch engl. Tafieve-Krieg 1888 gestört worden. Hinweis auf Häuptling Kwadjo De aus Peki, der in diesem Krieg Trophäen gemacht habe. Ähnliche Trommeln bei Häuptlingen von Ho und Nkonya. Hinweis darauf, daß zerfallene Schädel nicht ersetzt werden, was er als Beweis für Funktion des Objekts als Fetischgegenstand ansieht. Trommeln stehen in so hohem Ansehen, daß nur Krieg oder Zufall dieselben in die Hände von Euopäern brächte. Vorschlag, daß Dr. Gruner (Misahöhe) oder Missionar Fies (Ho) die Trommel des Ho-Königs Ho-Owosu kaufen oder photographieren sollten. Beschreibung der Trommel und Art der Benutzung. Anfrage, ob MV schon im Besitz eines Webstuhls aus Togo sei, den er ggf. schenken würde. (Skizzen, Bl. 206, 207).-Briefe: 2
Gruner, HansBriefe
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Bild aus dem Besitz von P. Johannes Baumann, ohne Zusammenhang in seinen (späteren) Kamerun-Briefen aufgefunden; Datierung 1927, Format/Größe 9 x 13 cm
Baumann, JohannesEnthält: Aufzeichnung des Regierungsrates Haber zur Drucksache: "Kommission der Deutschen Kolonialgesellschaft für die Bodenfrage" mit 6 Anlagen, darunter: Verzeichnis des im Besitz genommenen Kronlandes und Berechnungen desselben bis Juni 1905; Verordnung vom 9. Okt. 1898 über das Bergwesen in Deutsch-Ostafrika; Material über das ostafrikanische Schutzgebiet von J. Graf von Pfeil für die Druckschrift: Kommission der Deutschen Kolonialgesellschaft für die Bodenfrage.- Abschrift eines Briefes vom 8. Apr. 1904 des Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika von Götzen an J. Graf von Pfeil.- Abschrift eines Berichts von Götzen an die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts vom 12. Okt. 1904 über: bisherige Behandlung der Landfrage in den Schutzgebieten
Pfeil, Joachim Graf vonBriefe von und an Glauning, Manuskripte, Materialsammlung besonders zur Bibliothekskunde und Anglistik, diverses Material zur Tätigkeit in München und Leipzig, Berichte, Broschüren, Materialsammlung zu Bucheinbänden, 1 Kästchen Literaturverzeichnisse, Exzerpte, Varia, Bücher aus dem Besitz von Glauning etc. Korrespondenzen aus der Registratur der UB Leipzig bis 1941 zwischen den ungebundenen Korrespondenzen von Glauning.
Bestandsbeschreibung: Die persönlichen Papiere Ernst Schweningers wurden im Juli 1926 von seiner Witwe, Frau Lena Schweninger, dem Reichsarchiv übereignet. Im September 1936 kamen ergänzend zahlreiche Briefe der Familie Bismarck an Ernst Schweninger aus dem Besitz von Frau Ingeborg Schulze, Stuttgart, hinzu. Ein Einzelband (N 2281/184) wurde im Jahre 2001 dem Bundesarchiv übergeben. Im Zweiten Weltkrieg ausgelagert und danach in die Sowjetunion gebracht, wurde der Nachlass in zwei Teilen - 1950 bzw. 1959 - an die DDR übergeben und in das Zentrale Staatsarchiv Potsdam überführt. Dort erhielt er die Bestandssignatur 90 Schw 4 und wurde 1980 über eine Findkartei erschlossen. Vereinbarungsgemäß blieben die Unterlagen bis Dezember 1956 für jegliche Benutzung gesperrt. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990 gelangten die Unterlagen schließlich in das Bundesarchiv und werden seither unter der Bestandssignatur N 2281 verwahrt. Im Jahre 1997 wurde zum Bestand ein Findbuch erstellt, welches eine weitgehend unveränderte Abschrift der damaligen Findkartei darstellte. Bei der jetzigen Bearbeitung wurden die Archivalieneinheiten in die Archivdatenbank BASYS-S überführt. Klassifikation, Titelaufnahmen, Laufzeiten wurden überprüft und teilweise korrigiert. Dr. Ernst Schweninger, der Leibarzt des Reichskanzlers Otto von Bismarck, hat eine umfangreiche Korrespondenz mit vielen bekannten Persönlichkeiten seiner Zeit, wie Herbert von Bismarck, Bernhard von Bülow, Maximilian Harden, Alfred Krupp u.a., geführt. Die Überlieferung besteht daher zum ganz überwiegenden Teil aus Briefen von Freunden, Kollegen, Patienten und nicht zuletzt von Familienangehörigen und umfasst den Zeitraum 1866 - 1925. Literaturhinweis: E. Espach: Beiträge zur Biografie Ernst Schweningers. Schriftenreihe der Münchener Vereinigung für Geschichte der Medizin, München 1979 Zitierweise: BArch, N 2281/...