Daressalam

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        • UF Dar es Salaam
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          Wilhelm Nickel (1885-1960)
          M 288 · Akt(e) · 1925-1964
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Ärztliches Zeugnis für Eheleute Nickel, 1925; Korrespondenz, 1926-1959; Lebenslauf, 1926; Rundbrief(e) an Lutindi-Freunde, 1926; Monats- u. Jahresberichte aus Lutindi, 1927-1938; Schreiben des Deutschen Archivbüros in Dar-es-Salaam betreffend Eigentumsübertragung Lutindi des Evangelischen Afrikavereins, 1928; Pläne für den Anbau des Irrenhauses in Lutindi, 1929; Foto des Neubaus in Lutindi, 1930; Bericht über den Tod von Hermann Kanafunzi, 1930; Verschiedenes aus der Arbeit in Lutindi, 1931; Ärztliches Zeugnis Ehepaar Nickel, 1932 u. 1939; Vertraulicher Briefwechsel betreffend der Persönlichkeit von Wilhelm Nickel, 1938-1939; Todesanzeige für Wilhelm Nickel, 1960; Todesanzeige für Wilhelmine Nickel, geborene Diehl, 1962

          Bethel-Mission
          Versuchswesen in Deutsch-Ostafrika: Bd. 1
          BArch, R 1001/8633 · Akt(e) · Sept. 1896 - Okt. 1925
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Bericht des Gouvernementsgärtners von Daressalam, Thienemann, über eine Reise nach Mauritius, Bourbon und Madagaskar, 30.Nov. 1895 bis 10. Apr. 1896 Empire Cotton Growning Corporation. Reports received from experiment stations for the seasons 1923, 1924 and 1925 (South Africa only). London 1925

          Unterlagen von Paul Rother
          ALMW_II._32__NachlassJaeschke_P.Rother · Objekt · 1942-1947
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          1 Briefumschlag A4. Enthält: 1. SCHREIBEN VON ROTHER (KOPIEN): - o.O., o.J. an Secretariat Dar es Salaam (Englisch) - o.O., o.J. an Lutheran World Federation (Englisch) - o.O., o.J. an Anderson (Englisch) - o.O., o.J. an The Right Reverend Bishop of Chichester (Englisch) - o.O., o.J. an Your Excellency (Englisch) - Andalusia 1942. an The Chairman of the Tanganyika Missionary Council (Englisch) - Norton 1946. an The President of the Missionary Council of Tanganyika Territory (Englisch) - Norton 1946. an His Excellency the Governor of Tanganyika Territory (Englisch) - Sandhorst 1947. an Kommandant - Norton 1946. an alle Missionsarbeiter und -arbeiterinnen im Lager - Norton 1946. an The President of the Lutheran World Action (Englisch) - Norton 1946-1947. an Secretary of the International Missionary Council (4 Schreiben; Englisch) - Norton 1946. an the President and Conference of the Augustana Lutheran Mission in Tanganyika Territory (Englisch) - Norton 1946-1947. an Anderson (2 Schreiben; Englisch) - Norton 1946. Memorandum to the Bishop of Salisbury (Maschinegeschreiben; 4 S.) - Norton 1946. an The Right Reverend Bishop of Southern Rhodesia (4 Schreiben; Englisch; mit einer Liste "Members of the Missionary Staff from Tanganyika Territory in the Internment Camp Norton) - Norton 1946. an Ihmels (4 Schreiben; mit Kopie des Schreibens Norton 1946 an "His Excellency the Governor of Tanganyika Territory") - Norton 1946. 2. SCHREIBEN AN ROTHER (KOPIEN): - o.O. 1946. Schw. Elisabeth - Salisbury 1946. Jackson (Englisch) - Marangu 1946. Alden (Englisch) - New York / London 1946-1947. International Missionary Council (Albright / Gibson) (6 Schreiben; Englisch) - Singida 1946. Augustana Lutheran Mission (Anderson) (Englisch) - New York 1946. Lutheran World Convention (Long) (Englisch) - Leipzig / Triebes 1946. Ihmels (3 Schreiben) 3. VERSCHIEDENES (KOPIEN) - o.O., o.J. "Additional Names of Missionaries who are prepared to join the Anglican Mission temporarily." (Englisch) - Daramombe o.J. Bailey an "friends in England" (Englisch) - Dar es Salaam 1945. The Chief Secretary to the Government an Personn (Englisch) - Salisbury 1945. Personn an Governor of Tanganyika Territory (Englisch) - Hackenstedt 1947. Gäbler an Schwaer - Hackenstedt 1947. Zentralstelle Nordwestdeutschland der Leipziger Mission (Witte) an Schwaer - Leipzig 1946. Ihmels an "unsere internierten Mitarbeiter" - Norton 1946. Tscheuschner u.a. an The Governor of Tanganyika Territory - 1946. Bishop of Southern Rhodesia an "Brothers" (2 Schreiben; Englisch) - o.O., o.J., o. Verf. "The two `Rheinfelden´-meetings." (Englisch; Maschinegeschrieben; 6 S.) - Abschrift "Aus einem Artikel des Rhodesian Herald vom 14. März 1947" (Englisch und Deutsch) - o.O., o.J. "Auf den Abhaengen des Kilimandscharo. Auszug aus H. von Sicards Reise durch Tanganyika" (Maschinegeschrieben; 5 S.) - Norton 1947. Brahdis, Goppel, Muth "Exposé on the situation of German Nationals from Mandated Tanganyika Territory." (Maschinegeschrieben; Englisch; 5 S.)

          Jäsche, Ernst
          BArch, N 103/1 · Akt(e) · 1871-1929
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Heloise von Lettow, Elisabeth (Schwester), Anna von Zastrow (Schwester der Mutter) Wahle, Tabora; Kapitän zur See Max Looff, Daressalam; Generalleutnant Jan Christiaan Smuts Waffenmeister Dressel, Hahenge; Frau von Rohr, Demmin; General von der Marwitz; Graf von Zieten, Schwerin, Wustrau; Generalleutnant von Estorff, Königsberg Georg von Eisenhart - Rothe; von Luck, Büttnershof; Franz Ausfeld, Berlin; Pfarrer Friedrich Wilhelm Mader, Stuttgart; Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg; Henz, Kolonial-Wirtschaftliches Komitee Oberstleutnant Wantke, Oldenburg; Oberstleutnant a.D. G. von Grawert, Ballenstedt; Erich Müller, Daressalam; General der Infanterie a.D. von Kuhl, Berlin

          Lettow-Vorbeck, Paul von
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 660/133 · Bestand · 1879-1938
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
          1. Zur Biografie Georg von Körblings: Georg von Körbling kam am 12.5.1856 als Sohn des bayerischen Genie-Oberleutnants und späteren Obersten Ignaz Körbling und dessen Frau Auguste, geb. Hausmann, in Würzburg zur Welt. Mit 13 Jahren wurde von Körbling in die Bayerische Kadettenschule in München aufgenommen, in der er eine fünfjährige militärische Ausbildung erhielt. 1874 trat er als Fahnenjunker in württembergische Dienste und stieg in der Vorkriegszeit zum Oberst und Kommandeur des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm König v. Preußen (2. Württ. Nr. 120) in Ulm auf (22.4.1912). Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war von Körbling in den Argonnen (Frankreich) eingesetzt, erkrankte jedoch bereits im September 1914 an der Ruhr und kehrte nach Ulm zurück. Der Wechsel von Dienst- und Krankheitsphasen durchzog daraufhin seine gesamte, ausschließlich an der Westfront bzw. in Württemberg verbrachte Kriegszeit: Ab Dezember 1914 übernahm von Körbling das Kommando über die Stellvertretende 53. Infanterie-Brigade in Ulm und wurde anlässlich des kaiserlichen Geburtstags (27.1.1915) zum Generalmajor befördert. Im Februar 1915 kehrte er als Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 120 wieder an die französische Front zurück und erhielt im April 1915 das Kommando über die 53. Infanterie-Brigade. Mit dieser Einheit war von Körbling zunächst in den Argonnen, ab Januar 1916 in Flandern und ab Juli 1916 an der Somme (Frankreich) eingesetzt. Aufgrund einer erneuten Erkrankung wurde von Körbling im September 1916 zu den Offizieren von der Armee versetzt und im Oktober 1916 zum Kommandeur zur I. Stellvertretenden 54. Infanterie-Brigade in Ulm ernannt. Nach einem Jahr meldete er sich nochmals an die französische Front. Er befehligte ab November 1917 die preußische 37. Reserve-Infanterie-Brigade, seit März 1918 die in Lothringen eingesetzte 202. Infanterie-Division. Bereits im Juni 1918 erkrankte von Körbling jedoch erneut und wurde wiederum zu den Offizieren von der Armee abgeordnet. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant (18.7.1918) übernahm er vom 20. Juli bis zum 16. Oktober 1918 den Vorsitz einer OHL-Kommission beim Stab der Armeeabteilung B. Von Körbling schied im Juli 1919 aus dem Militärdienst aus. Während seiner militärischen Laufbahn erhielt von Körbling mehrere hohe deutsche und nichtdeutsche Auszeichnungen, so u.a. den Orden der Württembergischen Krone, der mit dem persönlichen Adel verbunden war (3.5.1911), das Eiserne Kreuz 1. Klasse (2.10.1914), den Preußischen Roten Adlerorden 2. Klasse mit Schwertern (27.12.1916), den Bulgarischen Alexanderorden (8.8.1917) und das Österreichische Militärverdienstkreuz 2. Klasse (6.12.1917). In der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches beschäftigte sich von Körbling unter anderem mit der Publikation von Zeitungsartikeln und Vorträgen über seine Kriegserlebnisse. Als Kommandeur eines kaiserlichen Leibregiments hatte er bereits in der Vorkriegszeit an Neujahrsempfängen des Kaisers teilgenommen. Aus diesem Grund wurde von Körbling im Jahr 1929 anlässlich des 70. Geburtstags Wilhelms II. zu einem Festmahl nach Doorn (Niederlande) eingeladen. Von Körblings Besuch in Doorn wird in seinen autobiografischen Schriften erwähnt. Georg von Körbling war seit 1886 mit Adelinde von Fischer verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne, von denen einer (Theobald) im Jahr 1887 kurz nach der Geburt verstarb. Georg von Körbling starb am 27.1.1942 in Ulm. 2. Zur Biografie Alfred Körblings: Alfred Theobald Lukas Karl Körbling wurde am 19. Januar 1889 als zweiter Sohn Georg von Körblings und seiner Frau Adelinde in Weingarten geboren. Körblings militärische Ausbildung begann im Frühjahr 1902, als er zunächst in das preußische Kadettenhaus Karlsruhe und schließlich in die Hauptkadettenanstalt Großlichterfelde eintrat. 1908 wurde er als Leutnant zum Grenadierregiment Nr. 123 nach Ulm versetzt und verblieb dort mit kurzer Unterbrechung bis zum Jahr 1913. Nach einer erfolgreichen Bewerbung wechselte Körbling im Frühjahr 1913 zur Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika und trat im Herbst 1913 bei der 10. Feldkompanie in Daressalam seinen Dienst an. Bereits einen Monat später wurde er zur 1. Feldkompanie in Arusha in der Nähe des Kilimandscharo versetzt. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs nahm Körbling an Einsätzen gegen die Ugandabahn in Britisch-Ostafrika und im Nordosten des deutschen Schutzgebietes teil. Im Jahr 1916 erkrankte er an diversen Tropenkrankheiten, so dass er nach dem Rückzug der deutschen Truppen im Herbst 1916 wegen Transportunfähigkeit den britischen Einheiten übergeben wurde. Nach Aufenthalten in mehreren Lazaretten und Lagern kam Körbling 1918 in ein britisches Kriegsgefangenlager auf Malta. 1919 kehrte er nach Ulm zurück und schied 1920 im Rang eines Hauptmanns aus der Armee aus. Alfred Körbling erhielt im Ersten Weltkrieg u.a. das Eiserne Kreuz 2. Klasse (2.9.1916). In der Weimarer Republik begann Körbling nach verschiedenen Beschäftigungen im landwirtschaftlichen Bereich ein Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim, das er 1926 mit einem Diplom abschloss. Vom Jahr 1927 an leitete Körbling die Heeresfachschule für Landwirtschaft in Tübingen und erhielt am 1.1.1930 eine Planstelle als Fachstudienrat. Parteipolitisch schloss sich Körbling bereits in der Weimarer Republik der NSDAP an und nahm in deren Gliederungen den Rang eines Sturmbannführers ein. Alfred Körbling war seit 1919 mit der Generalstochter Erna Zöller verheiratet und hatte drei Töchter. Er starb am 22.7.1933 in Tübingen an Herzlähmung. 3. Zum Nachlass Georg von Körblings und Alfred Körblings: Unterlagen aus dem Nachlass Georg von Körblings, vor allem Kriegstagebücher, Vortragsmanuskripte und Druckschriften, wurden wenige Monate nach dem Tod des Generals im Juni 1942 an das Heeresarchiv Stuttgart abgegeben. Diese Dokumente gingen 1945 in den Besitz des Hauptstaatsarchivs Stuttgart über. Im Jahr 1955 führte Alfons Beiermeister eine Verzeichnung der Archivalien durch. Im Frühjahr 2011 konnte das Hauptstaatsarchiv Stuttgart Reproduktionen von Unterlagen Georg von Körblings und Alfred Körblings anfertigen, die sich im Besitz von Ilse Hames, der ältesten Tochter Alfred Körblings befinden. Es handelte sich um Fotodokumente und autobiografische Schriften Georg von Körblings sowie Fotografien Alfred Körblings. Die Ergänzung des Nachlasses M 660/133 durch neue Dokumente machte eine Neuverzeichnung erforderlich. Diese wurde im August 2011 von Archivreferendar Michael Ucharim, M.A. unter der Leitung von Dr. Wolfgang Mährle durchgeführt. Der Bestand umfasst nunmehr 17 Büschel. Die 2011 übernommenen Dokumente erhielten die Büschelnummern 1-4 und 13-14. 4. Quellenhinweise: Georg von Körbling: HStAS: M 430/2 Bü 1111; M 703 R233N1-6, R191N31, R191aN17; M 707 Nr. 827, 828; M 743/2 Bü 270; Alfred Körbling: HStAS: M 430/2 Bü 1109; StAS: Wü 13 T 2 Nr. 2140/143; Adelinde von Körbling: StAS: Wü 42 T 9 Nr. 69; Erna Körbling: StAS: Wü 13 T 2 Nr. 2568/615. Stuttgart , im August 2011 Dr. Wolfgang Mährle Michael Ucharim, M.A.
          Maasaikopf, Haartracht eines Kriegers
          ALMW_II._BA_NBlumer_654(383A) · Objekt · 1911
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 22,4 X 16,7. Beschreibung: Straußen an Weidezaun, 2 europäische Männer, Steppenlandschaft mit Meru. Bemerkung: Walther Dobbertin, Kunstverlag, Dar es Salaam und Tanga, Deutsch-Ostafrika. Verweis: Vgl. Album 21, Nr 813 (5,4 X 6,8).

          Leipziger Missionswerk
          Korrespondenz Kube / Nitsch (Grundstücke)
          9 · Akt(e) · 1904; 1938
          Teil von Neukirchener Mission

          Kauf des Hauses Sübel-Achenbach in Uha; enthält außerdem: Bericht über die Visitation in Dar Es Salaam und Usaramo. 30.12.1903 – 27.1.1904 von Sauberzweig Schmidt v. 31.03.1904

          Neukirchener Mission
          Kommando der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika
          62193 · Akt(e) · 1901-01-01 - 1906-12-31
          Teil von Süddeutsche Zeitung Photo

          Das Kommando der Schutztruppe in Daressalam, v.li.n.re.: Zahlmeister Fritsch, Hauptmann Freiherr Kurt von Schleinitz, Oberleutnant Wendland, Gouverneur Major Graf Adolf von Götzen, Oberleutnant Abel, Hauptmann Johannes und Feldwebel Triebel. Graf Adolf von Götzen war von 1901 bis 1906 Gouverneur von Deutsch-Ostafrika. / Fotograf: Scherl

          Koloniale Kriegsschäden: Bd. 2
          BArch, R 2/24748 · Akt(e) · 1926-1928
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: "Die Kriegsverluste der deutschen kolonialen Privatwirtschaft infolge des Vertrages von Versailles, ermittelt auf Grundlage der Akten des Reichsentschädigungsamts für Kriegsschäden".- Denkschrift; Ausführungen zu Liquidation von Unternehmen in Togo durch die französische Regierung als Mandatarmacht; Darlehenskontrolle der Hauptkasse des Reichsentschädigungsamts für Kriegsschäden; Entschädigung deutscher Guthaben bei der früheren Bezirks-Sparkasse in Daressalam; Siedlungen in der Provinz Iringa, Tansania.- Bericht über eine Dienstreise

          Kaiserliche Schutztruppen (Bestand)
          BArch, RW 51 · Bestand · 1891-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem das Deutsche Reich in den ersten Jahren seines Bestehens aus außenpolitischen Erwägungen auf eine aktive Kolonialpolitik verzichtet hatte, änderte sich dies ab 1884. Es entstanden die formell als "Schutzgebiete" bezeichneten Kolonien Deutsch-Südwestafrika, Togo, Kamerun, Deutsch-Neuguinea, Deutsch-Ostafrika und Samoa. Die in der Folgezeit eingerichteten Gouvernements dieser Schutzgebiete unterstanden zunächst der Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt und schließlich dem hieraus erwachsenen Reichskolonialamt. Das 1898 erworbene Pachtgebiet Kiautschou in China unterstand dem Reichsmarineamt. Von Anfang an bestand die Notwendigkeit, in den Kolonien die Interessen des Reiches auch mit militärischer Gewalt durchsetzen und wahren zu können. In der Anfangsphase wurde diese Aufgabe von Schiffen und Landungskommandos der Kaiserlichen Marine wahrgenommen. In den deutschen Südsee-Kolonien blieb dies so auch bis zuletzt. In den afrikanischen Kolonien kam es zu einer eigenen Entwicklung. In Deutsch-Südwestafrika entstand 1889 eine Truppe aus deutschen Freiwilligen mit vertraglicher Bindung unter einem aktiven Offizier (Hauptmann Curt von François), die zunächst nur polizeiliche Aufgaben wahrnehmen sollte. In Deutsch-Ostafrika stellte der Reichskommissar Hauptmann Herrmann Wissmann 1889 zur Niederschlagung des 1888 ausgebrochenen "Araber-Aufstandes" eine Truppe aus angeworbenen Afrikanern auf. Mit Gesetz vom 22. März 1891 wurde schließlich die "Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika" aus Freiwilligen des Heeres und der Marine sowie angeworbenen Freiwilligen gebildet, es folgten mit Gesetz vom 9. Juni 1895 die "Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika" und die "Schutztruppe für Kamerun". Eine Schutztruppe für Togo war zeitweise in Planung, wurde jedoch nicht gebildet, ebensowenig wie es Schutztruppen für Deutsch-Neuguinea oder Samoa gab. Dort entstanden lediglich Polizeitruppen. In den jeweiligen Schutzgebieten hatte der Gouverneur die höchste militärische Gewalt inne, der Kommandeur der Schutztruppe war ihm unterstellt. Den Schutztruppen oblag die Aufrechterhaltung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung. Phasenweise waren die einzelnen Schutztruppen ausschließlich mit der Niederschlagung von Aufständen der eingeborenen Bevölkerung beschäftigt. Hierfür wurden zum Teil erhebliche personelle Verstärkungen aus Deutschland herangeführt. Die Schutztruppen wurden zunächst durch das Reichsmarineamt geführt. Mit dem "Gesetz betreffend die Kaiserlichen Schutztruppen in den Afrikanischen Schutzgebieten und die Wehrpflicht daselbst" vom 18. Juli 1896 wurden die Schutztruppen dem Reichskanzler unterstellt, wahrgenommen durch die Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt. In der Kolonialabteilung war zuständig die Abteilung M - Militärverwaltung (Kommando, bzw. Oberkommando der Schutztruppen). Die organisatorische Betreuung übernahm das Preußische Kriegsministerium (Armeeabteilung). Die Kommandoangelegenheiten wurden durch den Direktor der Kolonialabteilung wahrgenommen, mit der Abteilung M als seinem militärischen Stab. Mit Errichtung des Reichskolonialamtes durch Allerhöchsten Erlaß vom 17. Mai 1907 wurde diesem das Kommando der Schutztruppen unterstellt, nunmehr als militärischer Führungsstab mit verantwortlicher Kommandogewalt. Wie die Marine unterstanden die Schutztruppen dem Oberbefehl des Kaisers. Ihre Angehörigen waren Freiwillige des Heeres (bzw. der Armeen Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs) und der Marine, die für die Zeit ihres Dienstes in den Schutztruppen aus der jeweiligen Armee oder der Marine ausschieden und danach wieder dorthin zurückkehrten. Die männliche deutsche Bevölkerung in den Schutzgebieten unterlag der Wehrpflicht. Dieser konnten die Wehrpflichtigen in den Schutztruppen nachkommen. Die Schutztruppen umfaßten 1913 die folgenden Personalstärken: - Kommando der Schutztruppen in Berlin: 80 Mann - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika: 2758 Mann (266 Deutsche, 2492 Eingeborene) - Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika: 1970 Mann (Deutsche) - Schutztruppe für Kamerun: 1471 Mann (171 Deutsche, 1300 Eingeborene) Während des Herero-Aufstandes lag die Personalstärke der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1907 bei ca. 15.000 Mann. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf die deutschen Kolonien unvorbereitet. Verteidigungsmaßnahmen gegenüber anderen Kolonialmächten waren nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden, die Reichsregierung war davon ausgegangen, daß im Falle einer europäischen Auseinandersetzung die Kolonien gemäß der Vereinbarungen in der Kongoakte von 1885 aus den Kämpfen herausgehalten werden könnten, trotz mahnender Stimmen aus den Kolonien selbst. Am 1. August 1914 wurde daher in den Schutzgebieten zunächst nur der Ausnahmezustand verhängt. Erst Mitte August 1914 wurde in den Schutzgebieten mobil gemacht, doch waren die dortigen bewaffneten Verbände (Schutztruppen, Polizeitruppen, anwesende Marineeinheiten) letztlich gegenüber den zahlen- und materialmäßig weit überlegenen Gegnern ohne Chancen. Es gingen, zum Teil nach heftigen Kämpfen, zum Teil aber auch kampflos, verloren: - am 27. August 1914 Togo - am 7. September 1914 Samoa - am 17. September 1914 Deutsch-Neuguinea - am 9. Juli 1915 Deutsch-Südwestafrika - im Februar 1916 Kamerun Das der Marine unterstehende Pachtgebiet Kiautschou hatte nach schweren Kämpfen am 7. November 1914 kapituliert. Einzig in Deutsch-Ostafrika konnte sich die Schutztruppe bis zuletzt halten und dadurch erhebliche gegnerische Kräfte binden. Ihr Kommandeur, Generalmajor Paul von Lettow-Vorbeck, legte erst auf Befehl aus Berlin am 25. November 1918 die Waffen nieder. Bearbeitungshinweis: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält als Sammelbestand die Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen für Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika und Kamerun, sowie des Kommandos der Schutztruppen, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur wenige echte Sachakten. Er besteht vor allem aus einer Zusammenstellung von Kommandobefehlen Des Kommandos der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika von 1907 bis 1914, sowie einer Akte desselben Kommandos mit Berichten unterstellter Einheiten und Dienststellen von 1916. Hinzu kommen Unterlagen zu Organisation und Versorgung in Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika und insbesondere einige handgezeichnete Karten. Zu Kamerun sind nur zwei Dokumente überliefert. Erschließungszustand: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Vorarchivische Ordnung: Die Überlieferung der Schutztruppen Im Bundearchiv-Militärarchiv ist rein fragmentarisch. Das Schutztruppen-Archiv im Heeresarchiv wurde mit diesem beim Luftangriff auf Potsdam im April 1945 vernichtet. Dies gilt für die Personalakten der Schutztruppen und für die im Archiv befindlich gewesenen Sachakten der Schutztruppen in den Kolonien selbst. Die Überlieferung des Kommandos der Schutztruppen befindet sich im wesentlichen im Bestand R 1001 Reichskolonialamt. Die nach dem Ersten Weltkrieg in Afrika verbliebenen Unterlagen der Schutztruppen befinden sich heute in den Nationalarchiven von Tansania (Daressalam), Namibia (Windhuk) und Kamerun (Duala). Zusätzlich befinden sich im Belgischen Reichsarchiv in Brüssel Unterlagen der Schutztruppen aus Ruanda. Filme zu den Unterlagen in Windhuk und Daressalam befinden sich im Bundesarchiv in Berlin. Ersatzüberlieferung zu den Schutztruppen und ihren Einsätzen findet sich vor allem in den Unterlagen der Kaiserlichen Marine, die in der Regel unterstützend tätig war oder bei Aufständen auch Landungskommandos stellte. Zusätzlich ist zu verweisen auf die Überlieferung der von Bayern, Sachsen und Württemberg gestellten Kontingente zu den Schutztruppen in den jeweiligen Landesarchiven. Umfang, Erläuterung: 30 AE Zitierweise: BArch, RW 51/...

          Hermann Personn (1889-1960)
          M 237 Bd. 2 · Akt(e) · 1934-1935
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Berichte, Korrespondenz, Rundbriefe, 1934-1935; In der Kiwingu-Steppe – eine vergessene Aufgabe?, 11 S., ms., 1934; Bericht über die Tagung der Deutschen Lutherischen Missions-konferenz einschließlich der Augustasynode in Dar-es-Salaam, Januar 1934; Transformation of the Centra-School in the new Ordinance, Mai 1934; Aufruf der vorläufigen Leitung der Deutschen evangelischen Kirche (Druck), unterzeichnet von D. Marahrens, D. Koch, Breit, OKR Humburg, November 1934; Vom Reden des lebendigen Gottes unter unserem Volke, Bericht aus der Arbeit der Lehrerkurse in Lwandai, 1935; Gedanken zu einer gemeinsamen Predigerschule für alle in Tan-ganyika arbeitenden evangelisch-lutherischen Missionen, 1935; „Gerufen, Bericht über die Ältesten-Tagung der Usambarakirche in Mschihwi, Juli 1935; „Conference on Christian Co-Operation, Nairobi (Kenia), 30 S. Druck, Juli 1935

          Bethel-Mission
          Herbert Möbius (1906-1974)
          M 309 · Akt(e) · 1933-1965
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz, 1933-1965; Dienstanweisung u. Personalfragebogen, 1936; Ärztliche Gutachten für Käte Hamann, Lehrerin in Lwandai, 1937; Bericht über „Medical Missionary Council in Dar-es-Salaam, Juli 1938; Jahresberichte des Missionshospitals in Bumbuli, 1938-1939; „Die Aussätzigen in der Bethel-Mission, 1939; Briefe aus den Internierungslagern Andalusia u. Salisbury, 1940-1947

          Bethel-Mission
          Heinrich Waltenberg (1902-1995)
          M 241 · Akt(e) · 1929-1977
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Ärztliche Fragebögen für Heinrich Waltenberg u. Hildegard Bokermann (seine Braut), 1929; Abordnungsgelübde des Evangelischen Afrikavereines für Heinrich Waltenberg, 1930; Korrespondenz, Berichte u. Geschichten, auch von Hildegard Waltenberg, 1930-1946; „Meine Ferienreise durch Usambara im Jahre 1947, 26 S., ms.; Abrechnung & Statistik der Usambara-Ferienkasse, 1947-1951; Kartenskizze der Gegend von Lutindi u. Kibarashi, 1948; Brief von Hesiloni Yohona, 1949; Protokoll des Missionskirchenbundes von Tanganyika in der Wembere Mission Iramba; „Die Usambara-Mission mit Kartenskizze u. Statistiken, 1950; Bitten von Einheimischen um Posaunen, 1952; Planskizze für die Kirche in Tanga, 1953; Ärztliche Befundberichte für Familie Waltenberg, 1954 & 1955; Rundbriefe u. Jahresberichte von Lutindi, 1956; Lebenslauf u. Foto von Daniel Magogo, 1958; Ärztlicher Befund Ehepaar Waltenberg, 1960; „Die Handwerkerschule in Magamba von Frau Ilse Waltenberg, 1961; Vortrag von Bischof Waltenberg beim „Dar-es-Salaam Round Table eine Blindenschule für Mädchen betreffend, 1961; Zeitungsbericht zur Amtseinführung von Bischof Waltenberg, 1962; Berufung von Heinrich Waltenberg als Pfarrer in Plettenberg: Personalpapiere, Zeugnisse, Lebenslauf, 1964; Gedruckte Artikel zur Arbeit u. Persönlichkeit Waltenbergs, 1975 & 1977; „Mlishi, Mitteilungsblatt für einheimische Pastoren, 1948-1960; Rundschreiben, Berichte, Geschichten, Aufsätze (auch von Hildegard Waltenberg), Protokolle, teilweise in Suaheli u. Schambala, 1952-1962; Jahrbuch der Jan-Kriel-Schule für Epileptiker in Kuilsrivier (Südafrika), 1949; Hirtenbrief an die Usambara-Digo-Kirche von Heinrich Waltenberg, 1962

          Bethel-Mission
          Heinrich Scholten (1897-1987), Präses
          M 238 Bd. 6 · Akt(e) · 1937
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz, Geschwister-Rundbriefe u. Berichte; Protokoll des Arbeitsausschusses (kl. Lukiko); Gedanken über Predigtdienst u. Gottesdienstordnung; Allgemeine Richtlinien der Heimatleitung die Bukoba-Finanzen betreffend; Lage der Mädchenschule in Kijunya; Namen u. Amtszeit der eingeborenen Pastoren; Protokoll der Tanganyika Missionary Council, Standing Comittee, Dar-es-Salaam

          Bethel-Mission