Deutsche

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

    • http://www.wikidata.org/entity/Q42884

    Anmerkungen zur Ansicht

      Hierarchische Begriffe

      Deutsche

      Deutsche

        Equivalente Begriffe

        Deutsche

        • UF Boches
        • UF Deutsches Volk
        • UF Deutsch people
        • UF German people
        • UF people of Germany
        • UF Les allemands
        • UF Peuple allemand

        Verbundene Begriffe

        Deutsche

          14 Dokumente results for Deutsche

          14 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
          Oberpostdirektion Bremen
          5,1 · Gliederung
          Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

          Erläuterung: Bei Gründung des Norddeutschen Bundes wurde das Postwesen als einheitliche Staatsverkehrsanstalt organisiert unter gleichzeitigem Fortfall der territorialen Postinstitute. Bremen erhielt ein Bundes-Oberpostamt. 1871 ging die Posthoheit auf das Deutsche Reich über. 1874 bestimmte die Reichspostverwaltung Bremen zum Sitz einer Oberpostdirektion, die als mittlere Reichspostbehörde tätig wurde. Ihr Geschäftsbereich umfasste außer dem bremischen Staatsgebiet den links der Weser gelegenen Teil des Regierungsbezirks Hannover, Teile des Regierungsbezirks Stade und den braunschweigischen Amtsbezirk Thedinghausen. Bis zum Ersten Weltkrieg war sie auch zuständig für die Postanstalten in Deutsch-Neuguinea, auf den Karolinen, Marianen, Palau- und Marshall-lnseln und auf Samoa. Von 1934-1945 trug die Oberpostdirektion die Bezeichnung Reichspostdirektion Bremen. 1943 übernahm sie auch den Bezirk der bis dahin selbständigen Direktion Oldenburg, der den Weser-Ems-Bezirk umfaßte. 1989 wurde die Privatisierung der Deutschen Bundespost eingeleitet, 1990 erfolgte die Trennung in die Bereiche Postdienst und Telekom bei der OPD. Die Oberpostdirektion wurde mit Ablauf des Jahres 1992 aufgeteilt in die Direktionen Postdienst und Telekom. Seit 1995 sind sie Teile der Deutschen Post AG und der Deutschen Telekom AG. Lit.: Christian Piefke, Die Entstehung der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus der Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 2-3; Werner Guddat, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, Leer 1974; Theodor Windmann, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems, Bd. 4, H. 4, 1973, S. 77-84; Johannes Rust, Die Postgeschichte des Bezirks der Reichspostdirektion Bremen für die Kriegsjahre 1939-1945, Bremen 1949; K. Johanns, Die ersten Schritte. Versuch einer Rekonstruktion der Postverhältnisse im Reichspostdirektions-Bezirk Bremen nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zur Wiederaufnahme eines beschränkten Briefverkehrs am 1. Juli 1945, in: Philatelie und Postgeschichte, 20, Nr. 89, 1986, S. 1-19; Alexis Wegener, Die Post in Bremen und Bremerhaven 1945-1964, in: Wachsende Städte an der Unterweser, 1965, S. 88-96; Der OPD-Bezirk Bremen, in: Zeitschrift für das Post- u. Fernmeldewesen, 7 (1955), S. 41-53; Oberpostdirektion Bremen (Hg.), Oberpostdirektion Bremen im neuen Haus, Bremen 1985; Herbert Leclerc, Von Apia bis Yap. Ehemalige deutsche Postanstalten in der Südsee, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, S. 7-32; Fritz Thole, Die Leiter der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus dem Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 3, H. 3, 1956, S. 29-38, Bd. 2, H. 6, 1961, S. 118-119. Literaturhinweis: Christian Piefke, Die Entstehung der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus der Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 2-3; Werner Guddat, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, Leer 1974; Theodor Windmann, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems, Bd. 4, H. 4, 1973, S. 77-84; Johannes Rust, Die Postgeschichte des Bezirks der Reichspostdirektion Bremen für die Kriegsjahre 1939-1945, Bremen 1949; K. Johanns, Die ersten Schritte. Versuch einer Rekonstruktion der Postverhältnisse im Reichspostdirektions-Bezirk Bremen nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zur Wiederaufnahme eines beschränkten Briefverkehrs am 1. Juli 1945, in: Philatelie und Postgeschichte, 20, Nr. 89, 1986, S. 1-19; Alexis Wegener, Die Post in Bremen und Bremerhaven 1945-1964, in: Wachsende Städte an der Unterweser, 1965, S. 88-96; Der OPD-Bezirk Bremen, in: Zeitschrift für das Post- u. Fernmeldewesen, 7 (1955), S. 41-53; Oberpostdirektion Bremen (Hg.), Oberpostdirektion Bremen im neuen Haus, Bremen 1985; Herbert Leclerc, Von Apia bis Yap. Ehemalige deutsche Postanstalten in der Südsee, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, S. 7-32; Fritz Thole, Die Leiter der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus dem Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 3, H. 3, 1956, S. 29-38, Bd. 2, H. 6, 1961, S. 118-119.

          Nachlass Lamprecht
          Nachlass Lamprecht · Bestand · 1856/1915
          Teil von Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

          Karl Lamprecht (1856-1915) war einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Historiker des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Er studierte in Leipzig und Göttingen Geschichte, habilitierte sich 1880 in Bonn und war an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität zunächst als Privatdozent, ab 1888 als Extaordinarius tätig. 1890 erhielt er einen Ruf nach Marburg, 1891 einen Ruf an die Universität Leipzig, wo er bis zu seinem Tod 1915 wirkte. Lamprecht betonte in seinen Forschungen und in seinen Veröffentlichungen, speziell in seiner zwischen 1891 und 1909 erschienenen "Deutschen Geschichte", die Bedeutung der Kulturgeschichte und der materiellen Voraussetzungen für die gesetzmäßige Entwicklung von Völkern und Gesellschaften. Dadurch löste er in Deutschland einen Methodenstreit der Geschichtswissenschaft aus, in dessen Verlauf zahlreiche Historiker gegen Lamprechts Auffassungen Stellung bezogen und in der Tradition Leopold von Rankes das Primat der Politik- und Personengeschichte betonten. Karl Lamprecht gilt heute als einer der Begründer der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Weitere wichtige Betätigungsfelder waren die Landesgeschichte, die Hochschulpädadogik und die Auswärtige Kulturpolitik. Bei seinem Tod 1915 hinterließ Karl Lamprecht einen umfangreichen wissenschaftlichen Nachlass. Dieser wurde 1920 nach Schloss Walbeck (Kreis Geldern) gebracht, wo seine ältere Tochter Marianne seit 1920 als Ehefrau des Besitzers Walther Friedrich Klein-Walbeck lebte. 1931 und 1933 wurden kleine Teile des Nachlasses an das Leipziger Institut für Universalgeschichte geschickt, wo sie im Krieg entweder verbrannten oder schwer beschädigt wurden. Der in Walbeck verbliebene bzw. teilweise ausgelagerte Bestand erlitt im Zweiten Weltkrieg gleichfalls Schäden durch Brandbomben und Wasser. Nach dem Tod von Marianne Klein-Walbeck (geb. Lamprecht) 1946 gelangte der Nachlass in den Besitz ihrer jüngeren Schwester Else Rose-Schütz (geb. Lamprecht). Ein Teil des Nachlasses war zum damaligen Zeitpunkt allerdings abgesprengt und verblieb auf Schloss Walbeck, vereint mit dem Familienarchiv Klein-Walbeck. Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn hat den Nachlass von Karl Lamprecht zwischen 1957 und 2012 in insgesamt drei Tranchen erhalten. Der bei Else Rose-Schütz verbliebene Hauptnachlass (Tranche 1) wurde 1957 an die Bonner Universitätsbibliothek verkauft. Ein sehr kleiner Teil verblieb noch in Familienbesitz. Der auf Klein-Walbeck verbliebene Nachlassteil (Tranche 2) gelangte 1996 als Depositum in das Kreisarchiv Kleve. 2010 wurde dieser Nachlassteil an die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn abgegeben. Im Kreisarchiv verblieben die Positionen, die der Sache und der Provenienz nach in das Familienarchiv Klein-Walbeck gehören. Bezüge zwischen den Dokumenten des Familienarchivs und des Nachlasses Lamprecht bestehen allerdings nach wie vor. Im Jahre 2012 erhielt die ULB Bonn die noch in Familienbesitz befindlichen Briefe (Tranche 3). In einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt wurde der gesamte Nachlass in HANS neu erschlossen und in Kalliope nachgewiesen. Zusätzlich wurden etwa zwei Drittel der Dokumente digitalisiert und sind in den Digitalen Sammlungen der ULB online zugänglich.

          BArch, RM 2/1756 · Akt(e) · 1909-1910
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Unruhen in Tschangscha (Bericht SMS "Otter", Abschrift), Apr. 1910 Englische Urteile über die deutsche Armee (Bericht des Hptm. Georg Schröder im Großen Generalstab, Abschrift), Juni 1910 Lage auf Saipan und in Ponape nach der Deportierung der Samoanerhäuptlinge (Bericht des Kreuzergeschwaders über die Südseereise im Juni/Juli 1910 mit Karte und Einzeichnungen der Reiseroute, Abschrift), Juli 1910 Zustand der mexikanischen Armee und Marine (Bericht SMS "Freya" über die Feierlichkeiten anläßlich der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit Mexikos, Abschrift), Sept. 1910 Übergabe der Linienschiffe "Kurfürst Friedrich Wilhelm" und "Weißenburg" an die Kaiserlich Ottomanische Regierung (Bericht der Mittelmeerdivision mit handschriftlichen Anmerkungen Kaiser Wilhelms II.), Sept. 1910

          Deutsche Schutzgebiete: Rechtsverhältnisse
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Bü 892 · Akt(e) · 1896 - 1906, 1911 - 1913
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Gesetz betr. die Freundschaftsverträge mit Tonga und Samoa und den Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrag mit Zanzibar vom 15.02.1900 nebst Ausführungsverordnung vom 17.02.1900 Qu. 135, 140; Verordnung betr. die Enteignung von Grundeigentum in den Schutzgebieten Afrikas und in der Südsee von 1903 Qu. 170; Erlasse betr.: Erklärung Kiautschous zum Schutzgebiet von 1898 Qu. 110, Erklärung des Schutzes über die Karolinen, Palau und Marianen von 1899 Qu. 123, Erklärung des Schutzes über die Samoainseln westlich des 171. Längengrades w.L. von 1900 Qu. 142; Zuerkennung der Korporationsrechte an die Schantung Bergbau-Gesellschaft Tsingtau und die Deutsche Gesellschaft für Bergbau und Industrie im Ausland, Tsingtau 1899/1901 Qu. 126, 156