Deutschland

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

    • http://www.wikidata.org/entity/Q43287

    Anmerkungen zur Ansicht

      Hierarchische Begriffe

      Deutschland

      Equivalente Begriffe

      Deutschland

      • UF Deutsches Reich
      • UF German Reich
      • UF Reich allemand
      • UF Deutsche Kaiserzeit
      • UF Kaiserliches Deutschland
      • UF Deutsches Kaiserreich
      • UF Imperial Germany
      • UF Second Reich
      • UF 2e Reich
      • UF Allemagne impériale
      • UF Deuxième Reich
      • UF Empire d'Allemagne
      • UF IIe Reich
      • UF L'Empire allemand

      Verbundene Begriffe

      Deutschland

        40 Dokumente results for Deutschland

        1 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
        StK_3160 · Akt(e) · 1948-1956
        Teil von Landesarchiv Saarland

        Enthält: Wiedereinrichtung der ehemaligen Verbrauchergenossenschaft des Warndt in Geislautern und Rückgabe ihres Vemögens: Denkschrift; Erhöhung der Zuteilung von bewirtschafteten Lebensmitteln für Pensionäre, Rentner, Witwen, Waisen und Kriegsversehrte; Abschöpfung des Mehrgewinnes; Syndikat des Saarländischen Nahrungs- und Genußmittel-Einzelhandels; Konsum-Genossenschaft Asko; Kosten für Ernährungsgüter im Saarland 1949-1950; Internationale Vereinigung der Organisationen von Lebensmittel-Detaillisten; Lohnkosten; Verordnung übe die Warenführung in Milchgeschäften; Konsumgenossenschaft der Völklinger Hütte und privater Einzelhandel; Steuern und Abgaben für Brenner eigenen Wachstums (Schnaps); Verbot des Austragens von Brot und Backwaren; Verkauf von Frischfleisch in den Kolonialwarengeschäften

        Archivalie - Akte
        I/MV 0730 · Akt(e) · 1899-01-01 - 1904-12-31
        Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

        description: Enthält:AnfangVNr: E 2/1904; EndeVNr: E 696/1904; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Botanischen Museum, Bl. 266, dem Naturkundemuseum, Bl. 44, 254, 266, dem Dt. Kolonialmuseum, Bl. 165, und dem Zeughaus, Berlin, (1904), Bl. 156.- Abgabe und Tausch von Doubletten mit den Museen für Völkerkunde, Lübeck, Bl. 83, 123 ff., und Stuttgart, (1904), Bl. 225 f., 238, 247.- Zusammenarbeit mit dem Museumsverein, Essen, (1904), Bl. 271.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DOA, (1903), Bl. 23, und Togo, (1904), Bl. 248.- Zusammenarbeit mit einem Missionar, (1904), Bl. 110 ff., und den Weißen Vätern, (1903), Bl. 80 ff., 272 ff.- Hutter: "Kostenanschlag No. I eine wissenschaftliche (ethnographische) Forschungsreise im westlichen Sudan ...", Bl. 47 ff., "Kostenanschlag No. II ...", (1903), Bl. 55 f.- Krieger: Bericht aus Moschi, (1903), Bl. 71.- von Luschan: Bemerkung zum provisorischen Magazin in Dahlem, Bl. 79, Befürwortung des Roten Adlerordens für Kandt, Bl. 91, Bedeutung der Ethnographie in Zusammenhang mit dem Krieg in DSW, (1904), Bl. 138.- van Eyndhoven: "Untersuchung von 2 Proben Asphalt aus Aegypten.", (1904), Bl. 88 f.- Rehse: "Eheschliessung." bei den Muziba, (1904), Bl. 93 f.- Ruamugara: "Geschichte von Kiziba.", (1904), Abschr., Bl. 94 f.- Gruner: Bericht über die Folgen der Umwandlung von Misahöhe in ein Beziksamt, Bl. 97, "Beschreibung des erbeuteten Fetisch-Vogels in Tzugbedye - davango ...", (1904), Bl. 99.- AA: Verfügung zum Abrechnungsmodus zwischen dem MV und dem Gouvernement von DOA, (1904), Bl. 100.- von Pückler: Verwendung von Haussa-Lanzen, (1904), Abschr., Bl. 106.- Frobenius: "Entwurf einer Reise in das nördliche Deutsch-Südwestafrika (Grenzgebiet zwischen den englischen und portugiesischen Besitzungen).", (1904), Bl. 139 ff.- von Stefenelli: Bericht über Yu-Yu-Bräuche, (1904), Bl. 167 ff.- Langheld: wegen des Krieges keine Sammelmöglichkeit, (1904), Bl. 171.- von Stein: "Katalog der ethnographischen Sammlungen aus den Jahren 1899-1904.", (1904), Bl. 195 ff.- Ankermann: "Bericht über die Besichtigung der Sammlung des Frhr. v. Stein in Darmstadt.", (1904), Bl. 215.- Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen für die Slg. von Stein, (1904), Bl. 224.- Schmidt: "Liste über die Photographieen aus dem Atakpame Bezirk Togo.", (1904), Bl. 288 f.- Mischlich: Bericht über Fetisch-Hüte, (1904), Bl. 291.

        Archivalie - Akte
        I/MV 0725 · Akt(e) · 1901-01-01 - 1903-12-31
        Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

        description: Enthält:AnfangVNr: E 654/1901; EndeVNr: E 1483/1901; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, Bl. 51, dem Dt. Kolonialmuseum, (1901), Bl. 293, dem Botanischen Museum, Bl. 56, und dem Münzkabinett, Berlin, (1902), Bl. 227.- Angebot, Abgabe und Verkauf von Doubletten an das Städtische Museum, Braunschweig, Bl. 250 ff., den Museumsverein, Essen, Bl. 254 ff., die Altertumsgesellschaft Prussia, Königsberg, Bl. 273 f., das Schulmuseum, Mödlingen, Bl. 267 ff., die Dt. Kolonialschule Wilhelmshof, Witzenhausen, Bl. 270 ff., die Museen für Völkerkunde, Karlsruhe, Bl. 191 ff., Leipzig, Bl. 259 ff., Stuttgart, Bl. 26 f., das Reichsmuseum, Leiden, (1901), Bl. 188, das Römer-Museum, Hildesheim, Bl. 187, und das Museum für Völkerkunde, Köln, (1903), Bl. 186, 249 ff.- Tausch von Doubletten mit Privatperson, (1901), Bl. 12 ff., 61.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DOA, Bl. 62, 310 ff., DSW, Bl. 53, Togo, Bl. 44, 284, und dem Richter von Kamerun, (1901), Bl. 163.- Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Nordwest-Kamerun, (1901), Bl. 1 f., und dem Dt. Niger-Benue-Tsadsee-Komitee, Berlin, (1902), Bl. 296 ff.- Sendung der Dt. Süd-Kamerun-Grenzexpedition, (1901), Bl. 104 ff.- Glauning: Bericht von der Station, Bl. 19 ff., Bericht über Lederhelme und Doppelkopfvögel, Bl. 234 ff., Bericht über Schädel, (1901), Bl. 302 ff.- Minist. der geistl. Angelegenheiten: Entscheidung zum Verbleib der sog. Kriegsstandarte des Sultans von Yendi, (1901), Bl. 34.- Mischlich: "Aus dem Fetischleben der Eingeborenen.", (1901), Bl. 45 ff.- Volkmann: Sendung von lebenden Tieren, Abschr., Bl. 57 f., Beschreibung eines Buschmann-Spiels, (1901), Bl. 33, 116 f.- Gentz: Sendung eines Stabes, (1901), Bl. 57 f.- Stierling: Sendung eines Skeletts, (1901), Bl. 75.- Rigler: Wünsche zur Verwendung seiner Slg., (1901), Bl. 83 f.- Fies: Verwendung eines Fischgiftes in Togo, (1901), Bl. 100 f.- Hirth: "Bericht über eine Sammlung chinesischer Münzen des Herrn Dr. Stuhlmann.", Bl. 120 f., "Bericht über eine Sammlung chinesischer Münzen des Herrn Justus Strandes.", (1901), Bl. 122 f.- "Vereine, Versammlungen." In: Berliner Tagebl.: 1901-10-15, Bl. 130.- von Zech: Verwendung von Fetischen, (1901), Bl. 135 ff.- Hoesemann: "Einige ethnographische Tagebuchnotizen von der Expedition gegen die Esum, Hplg. Semikore, und vom Marsch Jaunde-Watare-Ngilla-Ngutte zum Mbam; 19.II. - 28.IV.01.", Bl. 157 ff.- Staudinger: Bitte um diplomatisches Verhalten von Luschans, Bl. 180 f., Vermittlung der Slg. Langheld, (1901), Bl. 182 f.- Perrot: Sendung von Perlen und Münzen, und Bericht über ein Verbot, privat zu sammeln, (1901), Bl. 222 ff.- Smend: Sendung von Schädeln, (1901), Bl. 232.- Zenker: Sendung von Skeletten, (1901), Bl. 233.- Schulz: Sendung einer Jassa-Trommel, (1901), Bl. 238 f.- Foerster: Bericht über seine Sammlungstätigkeit und Freundschaft zu einem "Häuptlingssohn", (1901), Bl. 278 f.- Laasch: Sendung von Skeletten, (1901), Bl. 300 f.- von den Steinen: Plan einer Tschadsee-Expedition, (1901), Bl. 295.

        Ausflug nach dem Nduluti-See
        ALMW_II._BA_DV_IXc/328 · Objekt · ohne Datum
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 10,9 X 7,9. Beschreibung: auf Boden sitzend 3 Europäer, 1 europ. Frau und 3 Kinder, 1 Mann mit Gewehr, mit Essen, dahinter stehend 7 afrikan. junge Frauen und 1 junger Mann, 1 hält europ. Säugling, See im Hintergrund (dort weitere afrikan. Person stehend).

        Leipziger Missionswerk
        Beim Festessen nach der Taufe
        ALMW_II._BA_A2_42(691) · Objekt · 1907-1930
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 10,7 X 8,0. Beschreibung: Menge sitzend unter Bäumen, darunter viele Arusha-(od. Maasai?-) Kinder, dabei 1 europ. Junge. Verweis: Vgl. Album 19, Nr 280 (9,0 X 6,9).

        Leipziger Missionswerk
        Der europäische Krieg 1914-1918: Bd. 8
        BArch, R 1001/7027 · Akt(e) · März - Dez. 1917
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Die Lebensmittel- und Rohstoffversorgung der feindlichen und neutralen Länder auf Grund von Feststellungen der ausländischen Presse. Berlin, Mai 1917 Denkschrift über Finnland, hrsg. von der Deutsch-Finnländischen Vereinigung, Berlin 1917

        ALMW_II._BA_A5_556 · Objekt · 1911-1914
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Denn es ist Sitte, daß bei jedem Tauffest die Christen der betr. Station Schafe oder ein Rind schlachten, um sich und den Gästen einen Leckerbissen zu bereiten. Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 10,2 X 7,8. Beschreibung: Menschenmenge (Bekl.: europ. Kleidungsstücke, Kanzu, Stofftücher) li. Tontöpfe, daneben 3 Europäer stehend, Gebäude m. Dach aus Pfl.fasern, re. Glockenstuhl.

        Leipziger Missionswerk
        Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert
        ALMW_II._BA_A9_81(42) · Objekt · 1900-1914
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 8,4 X 6,9. Beschreibung: 2 rechteck. kl. Häuser m. Grasdach, re. rd. Chaggahaus aus Gras (Ost-Kilim.-Bauweise), davor Gruppe Männer am Boden sitzend/ stehend u. essend. Bemerkung: Veröff.: Bl. 1912, Nr 6.

        Leipziger Missionswerk
        Festessen in Nkoaranga
        ALMW_II._BA_A19_397 · Objekt · 1920-1925
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 10,8 X 8,1. Beschreibung: afrikanische Frauen und Kinder auf der Wiese sitzend, dahinter weitere Frauen und Männer.

        Leipziger Missionswerk
        Festschmaus der Kinder nach der Taufe
        ALMW_II._BA_A3_934 · Objekt · 1927-1938
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 11,2 X 8,6. Beschreibung: Kindergruppen, im Kreis auf erde sitzend, vor rechteck. Haus m. Grasdach, am Haus 1 Europäer u. weit. afrik. Frauen u. Kinder. Verweis: 2 Platten u. Pappe Nr 67 in Negativkasten.

        Leipziger Missionswerk
        RMG 872 · Akt(e) · 1901-1920
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz, Mitteilungen, Protokolle, Abrechnungen u. Stipendien; Entwurf d. Satzung u. Stellungnahmen hierzu, 1903; Einladungen, Programme, Teilnehmerverzeichnisse u. Abschlußberichte d. 3.-6. Missionswoche in Herrnhut, 1905-1915; Die evangelische Heidenmission in: Dt. Lesebuch f. evang. Volks- u. Bürgerschulen, Osnabrück, 1907; Press-Kommission d. Dt. Miss.-Ausschusses: Verbindung d. äusseren Mission m.d. Evang. Pressver-band f. Deutschland, Leitsätze v. A.W. Schreiber, Bremen, 1909; Satzung d. Dt. Evang. Missions-Verbandes, ca. 1909; Eine Kriegstagung d. dt. evang. Mission, Dr., 1915; H. Johannsen, Essen: Das Verhältnis d. Dt. Missions-Konferenzen zur Dt. Evang. Missionshilfe, 17 S., ms, 1917

        Rheinische Missionsgesellschaft
        RMG 873 · Akt(e) · 1921-1932
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz, Mitteilungen, Protokolle, Abrechnungen u. Stipendien; Einladungen, Programme, Teilnehmerverzeichnisse u. Protokolle d. 7.-10. Missionswoche in Herrnhut, 1921-1930; Beschluß zur Gründung d. Dt. Evang. Missionsbundes, Leitung Hinrich Johannsen, Essen, 1923; Julius Richter: Die internationale Missionsconvention in Washington, Bericht, 6 S., ms., ca. 1924; Ausschreibung e. Preisarbeit über e. Missionsthema, 1928; Dt. Verband zur Bekämpfung d. afrikanischen Branntweinhandels: Eingabe an Auswärtige Amt Berlin, 1928; Pax Europaea, Neue Wege zur Sicherung d. Europä. Friedens, Bemühungen um Gründung e. ent-sprechenden internat. Initiativkomités v. Julius Richter, Berlin, 1928; Sup. Petrich: Geschichtlicher Rückblick u. Erinnerungen an pommersches Missionsleben u. Anfänge d. Herrnhuter Missionswochen, 1925; 200 Jahre Herrnhuter Mission 1732-1932, Nachrichten aus d. Herrnhuter Mission, 16 S., Dr., 1932

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Lageberichte
        Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar, 6-32-0020 P 235 · Akt(e) · 1926 - 1927
        Teil von Landesarchiv Thüringen - Hauptstaatsarchiv Weimar (Archivtektonik)

        Enthält v. a.: VII. und VIII. Tagung des EKKI vom 22. November - 16. Dezember 1926 bzw. vom 18.-30. Mai 1927.- Propaganda- und Schulungstätigkeit der KPD und des RFB.- Denkschriften über die Militärpolitik und Aufklärungstätigkeit des ZK der KPD und über den RFB.- 11. Parteitag der KPD in Essen vom 2.-7. März 1927.- Reichskongress der Werktätigen und Reichskonferenz der Erwerbslosen im Dezember 1926.- RHD, IRH und IAH.- Liga gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus und antikolonialer Kongress in Brüssel im Februar 1927.- Arbeiterdelegationen in die Sowjetunion. Darin: Enthält auch: Rechte Parteien und militaristische Organisationen.

        ohne Titel, Lagerplatz
        ALMW_II._BA_DV_IXd/275 · Objekt · 1900-1914
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 11,8 X 8,2. Beschreibung: niedriger Tisch mit Essen (Picknick?), um diesen herum im Gras 4 Europäer (darunter 1 Frau), dahinter 4 afrikan. Männer (mit Tüchern bekleidet).

        Leipziger Missionswerk
        Senat-Kriegsakten (Bestand)
        Staatsarchiv Hamburg, 111-2 · Bestand · (1907) 1888-1940, (-1940)
        Teil von Staatsarchiv Hamburg (Archivtektonik)

        Verwaltungsgeschichte: Der Bestand "Senat-Kriegsakten" setzt sich in der Hauptsache aus den Akten zusammen, die im Verlauf des Krieges 1914-1918 neben der Senatsregistratur (vgl. 111-1 Senat) gesondert angelegt und zunächst höchstwahrscheinlich nach numerus currens abgelegt wurden. Darauf verweisen die alten Signaturen, die sich aus dem Kürzel K oder Krg und einer fortlaufenden arabischen Ziffernfolge zusammensetzten. Mit dem Einsetzen dieses neuen Registraturprinzips, das die aufwendigen Zuweisungen zu den kompliziert verschlüsselten Sachbetreffen der alten Senatsregistratur entbehrlich machen sollte, konnten die Verantwortlichen nicht übersehen, dass der Krieg durchaus kein schnelles Ende nehmen würde. Die Wahl des numerus currens für die Gliederung des Bestandes musste sich, obwohl er das einfachste Ablageverfahren darstellte, schon bald als unheilvoll für den Rückgriff auf Sachbetreffe erweisen. Auch hierin dürfte der Grund dafür liegen, dass zu gleichen Betreffen unterschiedliche Akten angelegt wurden und dass sachlich eng beieinander liegende Themen weit auseinandergezogen zur Ablage kamen. Wie die Registratur im einzelnen kriegsbedingt - und das hieß vor allem: vom Ausfall des Großteils der bisherigen Registraturbediensteten bestimmt - umstrukturiert wurde, ist heute aufgrund fehlender Überlieferung nicht mehr zu rekonstruieren. Nach dem Ende des Krieges und dem Auslaufen der kriegsbedingten Maßnahmen, die sich zum Teil bis zum Ende der 1920er Jahre erstreckten, wurde die Kriegsregistratur des Senats mit Einzelregistraturen von Kommissionen und Kommissaren angereichert. Denn diese hatten zum Teil eigene Registraturen anwachsen lassen. So gelangten etwa die Akten des "Senatskommissars für die Vertrauenskommission zur Bereitstellung der Mittel für die durch den Krieg erwachsenen Aufgaben" genauso wie diejenigen der "Zentralkommission für Kriegsunterstützungen" oder des "Reichskommissars bei dem Oberausschuß zur Feststellung von Kriegsschäden" zur Altregistratur. Alle diese Registraturen bzw. Registraturteile wurden wohl noch in der Senatsregistratur vereint und gegliedert. Die neue Gliederung erfolgte vermutlich nach Vorbildern, die gegenwärtig nicht mehr zu rekonstruieren sind. Sie stellte Obergruppen mit Großbuchstaben (A bis Z - wobei man mit den 25 Zeichen nicht auskam und die letzten drei Gruppen als Z I, Z II und Z III bezeichnen musste) über Gruppen mit römischen Zahlen (I, II und III), wenn das notwendig erschien oder direkt über Untergruppen mit Kleinbuchstaben (a bis z - wobei man auch hier mit den 25 Alphabetszeichen nicht auskam und dann mit z1, z2, z3 und so weiter verlängerte). Eine tiefere Gliederung konnte dann erneut mit Kleinbuchstaben, der nächste Gliederungsschritt wieder mit arabischen Ziffern erfolgen, so dass sich im äußersten Fall Signaturen von beträchtlicher Länge ergaben ( z.B. B II b 121 z 4). Archivierungsgeschichte: In dieser Ordnung wurde die Registratur Anfang der 1930er Jahre in einem Umfang von ca. 60 lfm an das Staatsarchiv abgegeben und hier ohne Neuverzeichnung und Kassationseingriffe bis zum August 1986 verwahrt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der vorübergehend an das Staatsarchiv abgeordnete Studienrat H.-P. Plaß mit der Neuverzeichnung des Bestandes beauftragt. Vorgegeben wurde ihm, die Signaturen im Bestand nicht zu verändern, da die Kriegsakten bereits verschiedentlich wissenschaftlich genutzt und ausgewertet worden waren. Von ihm wurde bis Signatur B II b 633 a verzeichnet. Im April 1989 hat sich der Unterzeichnete des größeren Restes angenommen und die Verzeichnungs- und Kassationsarbeiten bis Februar 1990 abgeschlossen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat sich der Unterzeichnete entschlossen, einen beträchtlichen Teil der Kriegsakten nach folgenden Kriterien zu kassieren. - Akten, die ausschließlich den Vollzug von Bundesratsbeschlüssen bzw. anderen Anordnungen der Zentralgewalt zum Inhalt hatten und höchstens die Anweisung zur Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt bzw. Amtsblatt als eigenständige Verwaltungshandlung dokumentierten; - Akten, die keinerlei Bezug zu Hamburg hatten bzw. in denen sich kein gestaltender Politik- bzw. Verwaltungsbeitrag Hamburgs niederschlug; - Akten, die dem Senat aus Zusendungen von allen möglichen Seiten erwuchsen, die aber zu keinerlei politischen bzw. Verwaltungsaktivitäten führten; - Einzelfallakten, wenn es sich nur um Gesuch und Ablehnung wegen Unzuständigkeit handelte. Es wurde also versucht, die spezifisch hamburgischen Zustände, Aktivitäten und Besonderheiten zu dokumentieren. Da die Hilfsregistratoren beim Senat 1914-1918 nicht wissen konnten, welche Sachbetreffe zu tatsächlichem Schriftstückanwachs führen würden, legten sie zahlreiche Akten an, die schließlich nur mit sehr wenigem, in sehr vielen Fällen Hamburg nicht berührenden Schriftgut belegt waren. Hingegen weiteten sich andere Sachakten einfach durch die Menge des anfallenden Schriftgutes so aus, dass bei der Neuverzeichnung sogar auf die Anlage von Unterakten nicht verzichtet werden konnte, um die nötige Differenzierung nachträglich zu bewerkstelligen. Die Kassation ab Signatur B II b 634 betraf ca. 2/3 des bisherigen Bestandes. Der Gesamtumfang wurde damit von ca.60 lfm auf 36 lfm reduziert. Dabei wurden die Signaturen beibehalten. Nur an einer Stelle, bei den Akten aus der ehemaligen Registratur der Zentralkommission für die Kriegsunterstützungen wurde davon abgewichen. Sämtliche Akten der Zentralkommission wurden systematisch in die Gruppe C II d 11 genommen; sie hatten eigene zwei- bis viergliedrige Registraturzeichen aus Großbuchstabe von A bis M, arabischer Zahl und ggf. Kleinbuchstabe und wieder arabische Zahl - z.B. B 1 g 2. Damit hätten sich Signaturen von beträchtlicher Länge ergeben. Es wurde daher zu einer Kurzsignatur C II d 11 - 1 ff. gegriffen. Eine Konkordanz am Ende des Verzeichnisses lässt die alten Nummern auffinden. Die Titelbildung in der Kriegsregistratur erfolgte offensichtlich ganz überwiegend nach dem ersten abzulegenden Schriftstück. Umgestaltungen von Titeln wurden nur sehr vereinzelt vorgenommen, auch wenn sich der inhaltliche Schwerpunkt der jeweiligen Akte durch Hinzunahme von Schriftstücken veränderte. Nur selten wurde dadurch Neubildung eines Aktentitels notwendig; allerdings haben sowohl H.-P. Plaß wie auch der Unterzeichnete von der Möglichkeit, Aktentitel durch Veränderungen dem Gehalt der Akte anzupassen, reichlich (bei etwa 80 % aller Akten) Gebrauch gemacht. Da die Akten zu gleichen oder ähnlichen Sachbetreffen nicht nur im ursprünglichen numerus-currens-Verfahren, sondern auch in der neugeschaffenen Systematik an sehr verschiedene Stellen gelangten, war es von Anfang an nötig, mit zahlreichen Hinweisen zu arbeiten. Diese wurden auf den Akten mit den numerus-currens-Signaturen vermerkt und bei der Umarbeitung in die neue Gliederung nicht angepasst. Verweise konnten also nur über das provisorische Repertorium, das sowohl die ursprünglichen wie auch die neuen Nummern enthielt, identifiziert und verifiziert werden. H.-P. Plaß hat versucht, alle Verweise als Hinweise zu den einzelnen Aktentiteln zu nehmen. Da das bei fast jedem Aktentitel zu einer ganzen Reihe komplizierter Verweissignaturen führte, hat der Unterzeichnete dieses Verfahren rückgängig gemacht, indem er Einzelverweise durch Sach-, Namens- und Ortsindizes ersetzte. Damit dürfte das Auffinden von Zusammengehörigem am leichtesten möglich sein. Die Indexbegriffe wurden in der Regel den Aktentiteln entnommen, nur in wenigen Fällen fand eine Angleichung statt. (So wird z.B. der Begriff "Nahrungsmittel" immer als "Lebensmittel" erfasst.) Juli 1992 gez. Lorenzen-Schmidt Bestandsbeschreibung: Der Best. setzt sich in der Hauptsache aus den Akten zusammen, die im Verlauf des Krieges 1914-1918 neben der Senatsregistratur gesondert angelegt wurden und besonders die zivilen Bedürfnisse der Kriegführung spiegeln. Nach dem Ende des Krieges und dem Auslaufen der kriegsbedingten Maßnahmen, die sich z.T. bis zum Ende der 1920er Jahre erstreckten, wurde die Kriegsregistratur des Senats mit Einzelregistraturen von Kommissionen und Kommissaren angereichert. So gelangten etwa die Akten des "Senatskommissars für die Vertrauenskommission zur Bereitstellung der Mittel für die durch den Krieg erwachsenen Aufgaben" genauso wie diejenigen der "Zentral-kommission für Kriegsunterstützungen" oder des "Reichskommissars bei dem Oberausschuß zur Feststellung von Kriegsschäden" zur Altregistratur. Alle diese Registra-turen bzw. Registraturteile wurden wohl noch in der Senatsregistratur vereint und gegliedert. Inhaltlich sind folgende Hauptgruppen zu nennen: A. Die militärische Kriegsbereitschaft, B. Die bürgerliche Kriegsbereitschaft (darin dominierend: b. wirtschaftliche Maßnahmen), C. Die Kriegswohlfahrtspflege, F. Maßnahmen zur Durchführung der Volksernährung, X. Die politischen Verhältnisse nach der Revolution und ihre Neu-ordnung, Z.I. Die Demobilmachung. Daneben ist aus nahezu allen Bereichen der hamburgischen obersten Verwaltungstätigkeit während der Kriegsjahre Material enthalten. (LS)

        Stoltenhoff, Ernst Dr. Generalsuperintendent

        Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff Das Amt des Generalsuperintendenten wurde mit Kabinettsorder vom 7. Februar 1828 geschaffen. Es war dem Konsistorium der Evangelischen Kirche der Rheinprovinz beigeordnet. Als Vertreter des staatlichen Kirchenregiments und im Gegenüber zu dem synodal gewählten Präses der Provinzialsynode übte der Generalsuperintendent die geistliche Leitung als „pastor pastorumaus.Ernst Stoltenhoff (1879-1953) war zunächst Gemeindepfarrer in Mülheim/Ruhr und Essen. 1923 wurde er als Oberkonsistorialrat in den Evangelischen Oberkirchenrat in Berlin berufen, wo er u. a. als Personalreferent fungierte und zahlreiche ökumenische Kontakte knüpfte. 1928 wurde er als Nachfolger von D. Klingemann zum rheinischen Generalsuperintendenten mit dem damaligen Amtssitz in Koblenz ernannt. „Reichsbischof Ludwig Müller verfügte in seiner Eigenschaft als preußischer Landesbischof Stoltenhoffs Entlassung zum 1. April 1934. Mit Zustimmung des neu ernannten Reichsministers Kerrl wurde er wieder in sein Amt zurückgerufen. Die zweite Amtsperiode dauerte vom 25. Mai 1936 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 1. Februar 1949.Der Bestand dokumentiert alle Bereiche der Geschäftstätigkeit des Generalsuperintendenten Aus der Endphase der Wimarer Republik findet sich z. B. Material zum sog. Devaheim-Skandal. In der NS-Zeit lavierte Stoltenhoff zwischen Konsistorium, Kirchenausschüssen und den verschiedenen Gruppen der Bekennenden Kirche. Seine Lebenserinnerungen sind unter dem Titel „Die gute Hand Gottes 1990 publiziert worden.

        Stoltenhoff, Ernst Dr. Generalsuperintendent
        Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, 6HA 001 · Bestand · 1907-1976
        Teil von Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik)

        Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff Das Amt des Generalsuperintendenten wurde mit Kabinettsorder vom 7. Februar 1828 geschaffen. Es war dem Konsistorium der Evangelischen Kirche der Rheinprovinz beigeordnet. Als Vertreter des staatlichen Kirchenregiments und im Gegenüber zu dem synodal gewählten Präses der Provinzialsynode übte der Generalsuperintendent die geistliche Leitung als „pastor pastorumaus.Ernst Stoltenhoff (1879-1953) war zunächst Gemeindepfarrer in Mülheim/Ruhr und Essen. 1923 wurde er als Oberkonsistorialrat in den Evangelischen Oberkirchenrat in Berlin berufen, wo er u. a. als Personalreferent fungierte und zahlreiche ökumenische Kontakte knüpfte. 1928 wurde er als Nachfolger von D. Klingemann zum rheinischen Generalsuperintendenten mit dem damaligen Amtssitz in Koblenz ernannt. „Reichsbischof Ludwig Müller verfügte in seiner Eigenschaft als preußischer Landesbischof Stoltenhoffs Entlassung zum 1. April 1934. Mit Zustimmung des neu ernannten Reichsministers Kerrl wurde er wieder in sein Amt zurückgerufen. Die zweite Amtsperiode dauerte vom 25. Mai 1936 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 1. Februar 1949.Der Bestand dokumentiert alle Bereiche der Geschäftstätigkeit des Generalsuperintendenten Aus der Endphase der Wimarer Republik findet sich z. B. Material zum sog. Devaheim-Skandal. In der NS-Zeit lavierte Stoltenhoff zwischen Konsistorium, Kirchenausschüssen und den verschiedenen Gruppen der Bekennenden Kirche. Seine Lebenserinnerungen sind unter dem Titel „Die gute Hand Gottes 1990 publiziert worden.

        Tersteegensruh-Konferenz
        RMG 1.076 · Akt(e) · 1913-1967
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Einladungen, Programme, Korrespondenz; Bibelarbeiten u. Predigten von:; Prof. Schniewind, Halle; Insp. A. Hoffmann, Barmen; Pastor Heinrichs, Essen; Insp. Möller, Berlin; Rittergutsbesitzer von Reden, Wendlinghausen; Superint. von Oettingen, Barmen; Pastor Modersohn, Blankenburg; Prediger A. Zeller, Männedorf; Pastor Kirchhoff, Barmen; Pastor Humburg, Barmen; Prof. Dr. Schmitz, Barmen; Pastor Johannes Busch, Witten; Pastor Wilhelm Busch, Essen; Pastor Bopp, Wuppertal; Pastor Altenpohl, Essen

        Rheinische Missionsgesellschaft
        ALMW_II._BA_A2_36(723) · Objekt · März 1924
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Blumer ?. Fototyp: Foto. Format: 10,5 X 8,1. Beschreibung: 6 Kinder vor selbstgebautem Haus (ähnlich Chaggaart, West-Kilimanjaro-Bauart: mit Bananenrinde gedeckt) einige aus Schüsseln essend. Verweis: Vgl. Album 17, Nr 34 (10,1 X 8,1) "Eckhardt, Eisenschmidt, Fr. Blumer, Magdalena 6. II. 1924". Vgl. Album 19, Nr 508 (10,7 X 8,2) "In Aruscha Weihnachtsferien I. 24".

        Leipziger Missionswerk
        Wolff, Walther
        Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, 7NL 053 · Bestand · 1892-1961
        Teil von Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik)

        D. Walther (Friedrich Walther Paul) Wolff (1) (2), wurde am 09. Dezember 1870 in Neuwerk, einem späteren Stadtteil von Mönchengladbach, als Sohn des Lehrers am Waisenhaus, Friedrich Wolff, und seiner Frau Bertha geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums Mönchengladbach studierte Wolff Theologie von 1889 bis 1893 an den Universitäten Greifswald, Marburg und Halle. Im April 1893 und Oktober 1894 legte er in Koblenz seine theologischen Examina ab. Wolff war Vikar in Lobberich und leistete seinen Hilfsdienst in Mönchengladbach. Im Mai 1895 wurde er in Otzenrath ordiniert und übernahm dort die Pfarrstelle in einer der ältesten reformierten Gemeinden am Niederrhein. 1901 wurde Wolff auf die 2. Pfarrstelle der Evangelischen Gemeinde Aachen gewählt. Dieses Amt, das er bis zu seinem Tode ausübte, gab ihm die Möglichkeit, seine theologische und organisatorische Kraft und seine literarischen Ambitionen zu entfalten. 1901 gründete Wolff das "Evangelische Gemeindeblatt für Aachen und Burtscheid" (seit 1916: "Evangelisches Gemeindeblatt für Aachen und Umgebung") (3). Durch seine regelmäßigen Beiträge gab er seiner Gemeinde eine Fülle geistiger Anregungen und schärfte durch mannigfache Aufsätze über Geschichte und Kultur des Protestantismus das evangelische Gewissen der Diasporagemeinde. Auf Initiative Wolffs wurde 1904 in Aachen ein Zweigverein des Evangelischen Bundes gegründet, dem bereits 1906 etwa 7 % der Gemeindeglieder beitraten. Seit 1905 bemühte er sich um die Gründung einer rheinisch-westfälischen Gruppe der Volkskirchliche Evangelische Vereinigung - der Mittelpartei - deren stellvertretenden Vorsitz er 1906 übernahm. Das Organ "Die Evangelische Gemeinde" (4) gab er ab 1909 heraus und leitete es bis Heft 5 des Jg. 11.1919/20 selbst. In jeder Ausgabe schrieb er die "Chronik" als Umschau über das kirchliche Leben, fast jedes Heft enthielt einen größeren Beitrag über eine Hauptfrage kirchlicher Arbeit.Auf der 34. Rheinischen Provinzialsynode in Barmen wurde Wolff am 06. März 1919 zum Präses gewählt. Wolff veranlasste die Wahl eines Ausschusses, der mit der Umarbeitung der rheinisch-westfälischen Kirchenordnung beauftragt wurde. 1920 wurde er auf einer außerordentlichen Tagung der preußischen Generalsynode zum Mitglied des Generalsynodalvorstandes gewählt. Dabei hat Wolff besonders rege am Verfassungsentwurf mitgearbeitet. Sein Bestreben war, dem presbyterial-synodalen Element den ihm gebührenden Platz und Einfluss im Leben der verfassten Kirche zu sichern. 1921 promovierte ihn die Bonner Universität anlässlich der Wormser Jubiläumsfeier zum D. h.c. 1922 wurde Wolff zum Superintendenten des Kirchenkreises Aachen gewählt und 1923 in sein Amt eingeführt. Seit 1922 gehörte Wolff dem Evangelischen Kirchenaussschuss an, 1925 wählte ihn die 1. preußische Generalsynode neuen Stils zu ihrem Vizepräses; als solcher wurde er stellvertretender Vorsitzender im Senat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. 1929 bestätigte die Generalsynode Wolff in beiden Ämtern. Bereits 1925 war er von der Rheinischen Provinzialsynode als Präses wiedergewählt worden. An allen Kirchentagen seit 1919 wirkte Wolff mit, zuletzt als Vizepräsident. Besonders die soziale Botschaft des Betheler Kirchentages von 1924 ist stark von ihm beeinflusst. 1924 war er Initiator des ersten Rheinischen Kirchentages in Köln, dem weitere 1926 in Essen und 1930 in Saarbrücken folgten. Kurz vor seinem Tod verlieh ihm 1931 die juristische Fakultät der Universität Berlin die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um das Zustandekommen des Kirchenvertrages zwischen den evangelischen Landeskirchen Preußens und der Preußischen Staatsregierung.Präses Wolff verstarb am 26. August 1931 in Aachen. Sein Tod löste auch außerhalb des evangelischen Rheinlandes große Betroffenheit aus, die sich in Nachrufen zahlreicher Zeitungen niederschlug (5).Der Nachlass wurde im Jahre 1980 von dem Enkel Wolffs, dem in Westfalen tätigen Pfarrer Paul-Gerhard van Spankeren, angekauft. Das Schriftgut war grob vorgeordnet und in Archivmappen gelegt worden. Der Bestand enthält v.a. eine umfangreiche Predigtsammlung, beginnend während des Studiums 1892 bis 1927. Aus Wolffs letzten Amtsjahren sind nur Kasualien, Andachten und Predigten zu besonderen Anlässen überliefert. Die Chronologie der Predigten musste erst hergestellt werden. Die Predigten sind in den ersten Jahren ausformuliert, seit etwa 1900 meist nur thesenartig niedergeschrieben. Ansprachen sind zu verschiedenen Anlässen dokumentiert; die Kaiserreden und -predigten zeigen die nationale Prägung Wolffs und seiner Zeit. Den zweiten Schwerpunkt bilden die Vorträge und Manuskripte, die nach Sachthemen geordnet wurden. Auf die Sammlung der Nachrufe wurde bereits oben verwiesen. Der Lederband mit kalligraphisch gestalteten Aussprüchen Wolffs wurde dem Archiv 1994 von Herrn van Spankeren übergeben (Nr. 49). Korrespondenz Wolffs ist nur fragmentarisch überliefert (Nr. 46).Der Bestand wurde im Oktober 2006 verzeichnet und umfasst 50 Archiveinheiten. Die Laufzeit umfasst 1892 bis 1931 sowie Gedenkbeiträge 1941, 1956 und 1961. Kassiert wurden nur wenige Doppelstücke. Einige Druckschriften von und über Wolff werden in den Bestand der Archivbibliothek eingereiht.Hinzuweisen ist auf den Bestand 8 SL 010 (Sammlung Wolff), der die Materialsammlung zum Aufsatz Hans Helmichs in den "Monatsheften" 1987 (siehe unter Literaturhinweise) enthält. Hier sind auch die Beiträge Wolffs in den beiden Kirchenzeitungen als Kopien vorhanden.Ulrich Dühr, 07.11.2006(1) Bei dem biographischen Abriss dieser Einleitung handelt es sich um die überarbeitete Fassung des Textes, den Edgar Reitenbach dem Findbuch des Bestandes 8 SL 010 (Sammlung Walther Wolff) 1987 vorangestellt hat(2) Die Personalakte Walther Wolff befindet sich im Bestand 1 OB 009 (Personalakten der Pfarrer) W 062, 1892-1931(3) Jg. 1917 u. 1919-1922 in der Archivbibliothek unter ZK 003(4) In der Archivbibliothek unter ZK 010(5) Siehe Nr. 47 u. 48 dieses Bestandes

        Wolff, Walther

        D. Walther (Friedrich Walther Paul) Wolff (1) (2), wurde am 09. Dezember 1870 in Neuwerk, einem späteren Stadtteil von Mönchengladbach, als Sohn des Lehrers am Waisenhaus, Friedrich Wolff, und seiner Frau Bertha geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums Mönchengladbach studierte Wolff Theologie von 1889 bis 1893 an den Universitäten Greifswald, Marburg und Halle. Im April 1893 und Oktober 1894 legte er in Koblenz seine theologischen Examina ab. Wolff war Vikar in Lobberich und leistete seinen Hilfsdienst in Mönchengladbach. Im Mai 1895 wurde er in Otzenrath ordiniert und übernahm dort die Pfarrstelle in einer der ältesten reformierten Gemeinden am Niederrhein. 1901 wurde Wolff auf die 2. Pfarrstelle der Evangelischen Gemeinde Aachen gewählt. Dieses Amt, das er bis zu seinem Tode ausübte, gab ihm die Möglichkeit, seine theologische und organisatorische Kraft und seine literarischen Ambitionen zu entfalten. 1901 gründete Wolff das "Evangelische Gemeindeblatt für Aachen und Burtscheid" (seit 1916: "Evangelisches Gemeindeblatt für Aachen und Umgebung") (3). Durch seine regelmäßigen Beiträge gab er seiner Gemeinde eine Fülle geistiger Anregungen und schärfte durch mannigfache Aufsätze über Geschichte und Kultur des Protestantismus das evangelische Gewissen der Diasporagemeinde. Auf Initiative Wolffs wurde 1904 in Aachen ein Zweigverein des Evangelischen Bundes gegründet, dem bereits 1906 etwa 7 % der Gemeindeglieder beitraten. Seit 1905 bemühte er sich um die Gründung einer rheinisch-westfälischen Gruppe der Volkskirchliche Evangelische Vereinigung - der Mittelpartei - deren stellvertretenden Vorsitz er 1906 übernahm. Das Organ "Die Evangelische Gemeinde" (4) gab er ab 1909 heraus und leitete es bis Heft 5 des Jg. 11.1919/20 selbst. In jeder Ausgabe schrieb er die "Chronik" als Umschau über das kirchliche Leben, fast jedes Heft enthielt einen größeren Beitrag über eine Hauptfrage kirchlicher Arbeit.Auf der 34. Rheinischen Provinzialsynode in Barmen wurde Wolff am 06. März 1919 zum Präses gewählt. Wolff veranlasste die Wahl eines Ausschusses, der mit der Umarbeitung der rheinisch-westfälischen Kirchenordnung beauftragt wurde. 1920 wurde er auf einer außerordentlichen Tagung der preußischen Generalsynode zum Mitglied des Generalsynodalvorstandes gewählt. Dabei hat Wolff besonders rege am Verfassungsentwurf mitgearbeitet. Sein Bestreben war, dem presbyterial-synodalen Element den ihm gebührenden Platz und Einfluss im Leben der verfassten Kirche zu sichern. 1921 promovierte ihn die Bonner Universität anlässlich der Wormser Jubiläumsfeier zum D. h.c. 1922 wurde Wolff zum Superintendenten des Kirchenkreises Aachen gewählt und 1923 in sein Amt eingeführt. Seit 1922 gehörte Wolff dem Evangelischen Kirchenaussschuss an, 1925 wählte ihn die 1. preußische Generalsynode neuen Stils zu ihrem Vizepräses; als solcher wurde er stellvertretender Vorsitzender im Senat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. 1929 bestätigte die Generalsynode Wolff in beiden Ämtern. Bereits 1925 war er von der Rheinischen Provinzialsynode als Präses wiedergewählt worden. An allen Kirchentagen seit 1919 wirkte Wolff mit, zuletzt als Vizepräsident. Besonders die soziale Botschaft des Betheler Kirchentages von 1924 ist stark von ihm beeinflusst. 1924 war er Initiator des ersten Rheinischen Kirchentages in Köln, dem weitere 1926 in Essen und 1930 in Saarbrücken folgten. Kurz vor seinem Tod verlieh ihm 1931 die juristische Fakultät der Universität Berlin die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um das Zustandekommen des Kirchenvertrages zwischen den evangelischen Landeskirchen Preußens und der Preußischen Staatsregierung.Präses Wolff verstarb am 26. August 1931 in Aachen. Sein Tod löste auch außerhalb des evangelischen Rheinlandes große Betroffenheit aus, die sich in Nachrufen zahlreicher Zeitungen niederschlug (5).Der Nachlass wurde im Jahre 1980 von dem Enkel Wolffs, dem in Westfalen tätigen Pfarrer Paul-Gerhard van Spankeren, angekauft. Das Schriftgut war grob vorgeordnet und in Archivmappen gelegt worden. Der Bestand enthält v.a. eine umfangreiche Predigtsammlung, beginnend während des Studiums 1892 bis 1927. Aus Wolffs letzten Amtsjahren sind nur Kasualien, Andachten und Predigten zu besonderen Anlässen überliefert. Die Chronologie der Predigten musste erst hergestellt werden. Die Predigten sind in den ersten Jahren ausformuliert, seit etwa 1900 meist nur thesenartig niedergeschrieben. Ansprachen sind zu verschiedenen Anlässen dokumentiert; die Kaiserreden und -predigten zeigen die nationale Prägung Wolffs und seiner Zeit. Den zweiten Schwerpunkt bilden die Vorträge und Manuskripte, die nach Sachthemen geordnet wurden. Auf die Sammlung der Nachrufe wurde bereits oben verwiesen. Der Lederband mit kalligraphisch gestalteten Aussprüchen Wolffs wurde dem Archiv 1994 von Herrn van Spankeren übergeben (Nr. 49). Korrespondenz Wolffs ist nur fragmentarisch überliefert (Nr. 46).Der Bestand wurde im Oktober 2006 verzeichnet und umfasst 50 Archiveinheiten. Die Laufzeit umfasst 1892 bis 1931 sowie Gedenkbeiträge 1941, 1956 und 1961. Kassiert wurden nur wenige Doppelstücke. Einige Druckschriften von und über Wolff werden in den Bestand der Archivbibliothek eingereiht.Hinzuweisen ist auf den Bestand 8 SL 010 (Sammlung Wolff), der die Materialsammlung zum Aufsatz Hans Helmichs in den "Monatsheften" 1987 (siehe unter Literaturhinweise) enthält. Hier sind auch die Beiträge Wolffs in den beiden Kirchenzeitungen als Kopien vorhanden.Ulrich Dühr, 07.11.2006(1) Bei dem biographischen Abriss dieser Einleitung handelt es sich um die überarbeitete Fassung des Textes, den Edgar Reitenbach dem Findbuch des Bestandes 8 SL 010 (Sammlung Walther Wolff) 1987 vorangestellt hat(2) Die Personalakte Walther Wolff befindet sich im Bestand 1 OB 009 (Personalakten der Pfarrer) W 062, 1892-1931(3) Jg. 1917 u. 1919-1922 in der Archivbibliothek unter ZK 003(4) In der Archivbibliothek unter ZK 010(5) Siehe Nr. 47 u. 48 dieses Bestandes