Die Akten des vorliegenden Bestandes NW 223 wurden am 13. Oktober 1976 in 10 Paketen und 8 Ordnern an das Hauptstaatsarchiv abgegeben und unter der Nr. III 82/76 akzessioniert. Es handelt sich dabei um Unterlagen des Zoologischen Forschungsinstitutes und Museums Alexander Koenig, Bonn, die die Entstehung des Institutes als Stiftung und die Arbeit als staatliche Einrichtung dokumentieren. Zahlreiche Kaufverträge der Grundstücke, auf denen sich der Bau des Museum Koenig und die Villa Hammerschmidt, das heutige "Haus des Bundespräsidenten", befinden, geben Aufschluß über die Entwicklung des einstigen bäuerlichen Grundbesitzes in diesem Gebiet in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Errichtung des Museumsgebäudes, eines Neo-Renaissance-Baus, wird ebenso belegt wie die Übertragung der Einrichtung auf das Reich als Ergebnis fehlgeschlagener Bemühungen, den Bau aus eigenen Mitteln oder mit Hilfe des Landes Preußen zu vollenden. Die Korrespondenzen vermitteln ein anschauliches Bild von dem patriarchalischen Charakter des "Reichsinstitutes" unter der Leitung seines Stifters, Prof. Dr. Alexander Koenig. Die wissenschaftlichen Tagebücher sowie das auf Grund testamentarischer Bestimmungen der "Stiftung Alexander Koenig" zugefallene Schriftgut werden noch im Museum Koenig aufbewahrt. Zur Geschichte der Einrichtung und der Familie Koenig vgl. Martin Eisentraut, Alexander Koenig und sein Werk, Bonn 1973. Zur Geschichte des Zoologischen Forschungsinstitutes und Museums A. Koenig nach 1945 vergl. auch den Bestand NW 60. Der Bestand wurde von Dezember 1976 bis Januar 1977 von Staatsarchivrat z.A. Dr. Jürgen Rainer Wolf verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Angela Mauritz. Die Archivalien sind zu zitieren: NW 223 Nr. ... Der Bestand ist frei einsehbar.
Tagebücher
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Autor: Auszug aus dem Tagebuch des Miss. Faßmann. Umfang: S. 131-132. Enthält u. a.: - (SW: Nahrungsmangel; Vieh aus Moshi; Vorbereitung und Feiern der Festlichkeiten)
Leipziger MissionswerkAlfred Graf von Waldersee wurde am 8. April 1832 in Potsdam als Sohn des Generals der Kavallerie Franz von Waldersee geboren. Die Waldersees, die einem ursprünglich anhaltischen Adelsgeschlecht entstammen, später in der Mark Brandenburg ansässig wurden, haben dem preußischen Staate vornehmlich als Offiziere gedient und können insoweit zum preußischen Militäradel gerechnet werden. Nach der Erziehung im Elternhaus und im Kadettenkorps trat Waldersee 1850 aus diesem als Offizier in die Gardeartillerie und war 1858 bus 1859 Adjutant der 1. Artillerieinspektion und wurde 1862 Hauptmann, 1865 Adjutant des Prinzen Karl von Preußen, 1866 in den Generalstab versetzt und zum Major befördert. Waldersee nahm am Feldzuge in Böhmen im großen Hauptquartier teil, kam nach dem Frieden zu dem Generalkommando des 10. Armeekorps in Hannover, wurde 1870 Militärattaché in Paris und Flügeladjutant, trat bei der Mobilmachung zum großen Hauptquartier, wurde 1871 Chef des Generalstabs der Armeeabteilung des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin und war Stabschef des Gouverneurs von Paris, während deutsche Truppen in Paris standen, dann von Juni bis September Geschäftsträger der deutschen Regierung bei der französischen Republik. Hierauf trat Waldersee als Oberst und Kommandeur des 13. Ulanenregiments in den praktischen Dienst zurück, wurde 1873 Chef des Generalstabs des 10. Armeekorps, 1876 Generalmajor und 1880 General à la suite. Er wurde 1882 Generalquartiermeister und Vertreter des Chefs des Generalstabes der Armee, in demselben Jahre Generalleutnant, bald darauf Generaladjutant des Kaisers. Unter Kaiser Friedrich 1888 zum General der Kavallerie befördert, wurde Waldersee bald nach der Thronbesteigung Kaiser Wilhelms II. als Nachfolger Moltkes zum Chef des Generalstabs der Armee ernannt und auch in das Herrenhaus und in den Staatsrat berufen. 1891 wurde er zum kommandierenden General des 9. Armeekorps, im September 1895 zum Generaloberst der Kavallerie ernannt. Im April 1898 wurde er von der Stellung des kommandierenden Generals enthoben und zum Generalinspekteur der 3. Armeeinspektion ernannt. Im Mai 1901 erfolgte seine Beförderung zum Generalfeldmarschall. Durch Übereinkommen zwischen den verbündeten Mächten wurde ihm während des chinesischen Boxeraufstandes in der Provinz Petschili der Oberbefehl übertragen, den er vom 27. September 1900 bis zum 4. Juni 1901 führte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland übernahm er wieder die 3. Armeeinspektion. Seit dem Jahre 1874 war Graf Waldersee mit einer Amerikanerin, der Witwe des Fürsten Noer, Marie Esther Lee, verheiratet. Waldersee starb am 5. März 1904 in Hannover. Der Nachlass Waldersee gelangte 1935 in das Preußische Geheime Staatsarchiv. Veröffentlicht wurde der Nachlass von H. O. Meisner in "Denkwürdigkeiten des Generalfeldmarschalls Alfred Grafen v. Waldersee", 3 Bde., Stuttgart - Berlin 1922/23. H. O. Meisner "Aus dem Briefwechsel des Generalfeldmarschalls Alfred Grafen v. Waldersee", Bd. 1 1886 - 1897, Stuttgart - Berlin 1928. H. O. Meisner "Briefwechsel zwischen dem Chef des Generalstabes Grafen v. Waldersee und dem Militärattaché in Petersburg Graf York v. Wartenburg", 1885 - 1897, in: Hist. Polit. Archiv 1930 Bd. I, S. 133 - 192. Fornaschon, Wolfgang "Die politischen Anschauungen des Grafen Alfred v. Waldersee und seine Stellungnahme zur deutschen Politik", Berlin 1935, Hist. Stud. 273. Bei der Neuordnung des Nachlasses ist versucht worden, zusammengehörige Stücke, wie Tagebücher und die Privatakten Waldersees, die durch die Bearbeitung auseinandergerissen worden waren, wieder in den ursprünglichen Zusammenhang zu bringen. Die Briefe wurden in den Fällen, in denen eine große Anzahl eines Ausstellers vorhanden war, alphabetisch geordnet. Einzelne, bereits bestehende Mappen wurden nur noch in sich chronologisch geordnet. Die Briefe wurden außerdem einzeln aufgenommen. Diese genaue Aufstellung befindet sich als Anhang 1 im Repertorium. Bei allen anderen Briefen wurde eine chronologische Ordnung vorgenommen und, um das Auffinden einzelner Personen zu erleichtern, ein alphabetisches Register angelegt (Anhang 2). Die große Anzahl von Zeitungsausschnitten wurde ebenfalls chronologisch geordnet und in einzelnen Mappen untergebracht. Das hierzu angefertigte Register (Anhang 3) enthält alle vorkommenden Zeitungen, getrennt aufgenommen nach deutschen und ausländischen Zeitungen. Auf eine genaue Signaturangabe ist dabei verzichtet, lediglich die Jahreszahl ist aufgenommen worden. Die Signaturen sind völlig neu gegeben worden. Jede Nummer ist durchfoliiert, die Zahl der Blätter befindet sich auf dem inneren Umschlag. Nachträge Waldersees in den Tagebüchern erhielten die Blattzahl, versehen mit den Buchstaben a ff. Die Bemerkungen und Anzeichnungen mit Blei- und Buntstift rühren von früheren Bearbeitungen her, ebenso wie das Zerschneiden einzelner Seiten. Die nachträgliche Trennung einzelner Nummern in mehrere Bände erfolgte aus praktischen Gründen bei der buchbinderischen Behandlung des Nachlasses. Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1832 - 1904 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Waldersee, Alfred vonEnthält: enth.: - Abschrift aus dem "Armee-Blatt" (Österreich) - Hauptmann Keim: Darstellung der Truppenstärke des Königreichs Preußen im Jahre 1813 - v. Stuckrad, Obersleutnant und Chef des Generalstabes des 9. Armeekorps, Infanteristisches, Dezember 1886 - Ansprache des Kronprinzen Wilhelm an die Herren der maison militaire des Kaisers Wilehlms I. am Abend des 11. März 1888 - Vorlage des Staatssekretärs Giers, des Generaladjutanten Wannowski und des Finanzministers Wyschnegradski an den Zaren, Mai 1888 - Zeitungsabschriften aus: Swjet, Nowoje Wremja, Warschawski Dnewnik, Nowosti, Moskauer Zeitung, Kurier Warschawski, Moskowsija Wjedomosti aus der Zeit vom August 1888 bis zum Frühjahr 1889 - Kritik der taktischen Schlussaufgaben für das Jahr 1888/89 am 8. März 1889 in Gegenwart des Kaisers durch den Chef des Generalstabes Grafen v. Waldersee - Generalmajor Taysen: Fälle, in denen von Armeeführern eine Verstärkung beantragt und vom Großen Hauptquartier abgeschlagen worden ist, 1890 - Dr. Schroeder: Vorschläge für unser koloniales Programm in Afrika, 1890 - taktische Arbeiten 1890 - Betrachtungen über die Lage, (Jan. 1892) - Presseäußerungen über die Militärvorlage 1892 - Besprechung der Schlussaufgaben 1904 - Darstellung "der falsche Waldemar" - Darstellung "1813" - Verzeichnis derjenigen Truppenteile, die in die Zeit vor 1806 hinüberreichen - eine Äußerung Moltkes über die Schlacht von Königgrätz - Grundzüge für eine Reorganisation des Reichseisenbahnamts, im Sinne einer Erweiterung der Kompetenz desselben in Sachen der Landesverteidigung - Gespräch mit General Kuropatkine, von Lignitz (?) - Befestigungen der französischen Grenze, Auszug von Brandt (?)
Waldersee, Alfred von2 Ordner. Enthält: 1. ORDNER: - Bischofswiesen 1984. Dannholz an Jaeschke (2 Schreiben) - Same, Pare 1989. Mshana: Introduction Rev. Jacob J. Dannholz (Englisch) - A. und J. Dannholz: Abschnitte aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1895-1924 (Abschrift; mit kopierten Fotos; Maschinegeschreiben; 113 S.) Mit einem Geleitwort von E. Dannholz 1984. - J. Dannholz: Tagebuchaufzeichnungen 1902-1907 (Abschrift; mit kopierten Fotos; Maschinegeschrieben; 87 S.) - A. Dannholz: Tagebuch 1906-1909 (Abschrift; mit kopierten Fotos und einer kopierten Landkarte des "Kilimandscharo-Gebiets und der Wege dahin"; Maschinegeschrieben; 17 S.) - A. Dannholz: 2. Tagebuch 1917-1918 (Abschrift; mit kopierten Fotos und einer kopierten Landkarte; Maschinegeschrieben; 30 S.) 2. ORDNER (Lute-Der Fluch): - Dannholz, J. J.: In the bondage of evil spirit veneration. Characteristics of animistic heathenism amongst the Vaasu in German East Africa. (German edition: "Im Banne des Geisterglaubens" Leipzig 1916) Übersetzung in Englisch: Fliess 1983. (Maschinegeschrieben, 81 S.) - Dannholz, E.: Erika Dannholz`s Lebenslauf. Eine Geschichte von helfenden, heilenden Händen. Erinnerungen aus meinem Leben. (Maschinegeschrieben, 5 S.) - Bischofswiesen 1982. Dannholz an Jaeschke (betr. "Lute-Der Fluch") - Bischofswiesen 1985. Dannholz an Jaeschke (betr. "Lute-Der Fluch") - Bischofswiesen 1989. Dannholz an Jaeschke (2 Schreiben; betr. "Lute-Der Fluch") - Erlangen 1982. Jaeschke an Dannholz (betr. "Lute-Der Fluch") - Bad Honnef 1989. Jaeschke an Dannholz (betr. "Lute-Der Fluch") - Bad Honnef o.J. Jaeschke an Verlag der Ev.-luth. Mission (betr. "Lute-Der Fluch") - Erlangen 1989. Jaeschke. Korrigierter Entwurf des "Geleitwortes" für "Lute-Der Fluch" - Dar es Salaam 1989. University of Dar es Salaam (Omari; Department of Sociology) an Dannholz (Englisch; betr. "Lute-Der Fluch") - Dannholz, J. J.: L U T E - Der Fluch. (Manuskript) Mit einem Geleitwort von E. Jaeschke. (Maschinegeschrieben, 234 S.) Kurze Inhaltsangabe und Anmerkungen zusammengestellt von E. Dannholz (Maschinegeschrieben, 16 S.)
Jäsche, ErnstEnthält u.a.: Tagebücher des Kommandeurs der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika, Generalmajor Viktor Franke.- Verhinderung einer Auswertung und Veröffentlichung in antideutschem Sinn, 1937-1938 Frankenfeld, Alfred: Österreichs Spiel mit dem Kriege, 1935-1936 Frenssen, Gustav: Der Glaube der Nordmark, 1936-1938 "Elf Jahre in der Fremdenlegion", 1936-1937 Friedensburg, Ferdinand, 1937 Friedmann, Friedrich-Franz, 1935-1939 Füssmann, Werner: Franz Liszt, ein Künstlerleben in Wort und Bild, 1936
Korrespondenzen, bes. mit dem Museum, Listen von übersandten Objekten (auch ethnographischer Art), Tagebuch über Ost-afrika-Exkursion, 2 Karten, Lebenslauf
Korrespondenzen, Manuskripte, Arbeitsmaterialien, Karten (u.a. Libyen), Tagebuch, Aufzeichnungen, Afrika-Kiste und -Fotos, Sonderdrucke, Druckfahnen und Korrekturbögen (u.a. Rezensionen), Personalpapiere, Zeitungsausschnitte. Weitere Hinweise: Denecke/Brandis S. 229, GSNL 1.404.
- description: Der Tanz wird in "Bernhard Ankermanns Völkerkundlichen Aufzeichnungen im Grasland von Kamerun 1907-1909" (Baumann und Vajda, 1959, Baessler-Archiv 7: 283) beschrieben. Laut Ankermanns Tagebuch fand er am 8.4.1908 statt. [MO] * Fotografie
- description: Der Tanz wird in "Bernhard Ankermanns Völkerkundlichen Aufzeichnungen im Grasland von Kamerun 1907-1909" (Baumann und Vajda, 1959, Baessler-Archiv 7: 283) beschrieben. Laut Ankermanns Tagebuch fand er am 8.4.1908 statt. [MO] * Fotografie
1893-1894,1898-1912
Gruner, HansTagebuchaufzeichnungen einer Reise durch Kamerun mit Bermerkungen über die wirtschaftlichen Verhältnisse, Bezeichnung der Gesteinsproben, Skizzen u. ä. und Weiterreise nach Gran Canaria
Knochenhauer, Bruno