Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch 2011 (online recherchierbar) Registraturbildner: Der Anfang des Braugewerbes in Dessau geht zurück auf die 1548 verliehene Braugerechtsamkeit. 1832 stieg August Schade in das Braugewerbe ein und gründete die "Brauerei Schade & Seiler" in der Zerbster Str. 27. 1870 bis 1896 folgten mehrere Erweiterungen in der Langen Gasse unter "Brauerei Gebrüder Schade". 1886 bis 1920 firmierte man den Namen "Bayrische Bierbrauerei Gebrüder Schade GmbH". Es folgten: 1920 bis 1948 "Brauerei Schade GmbH", 1948 bis 1949 (nachdem Zusammenschluss mit der "Schultheiss Brauerei Dessau") VVB Venag, VEB Brauerei Dessau, Betrieb Schade, 1949 bis 1969 "VEB Brauerei Dessau, BT II", 1969 bis 1971 "VEB Brau- und Malzkombinat Dessau, BT II" und 1971 bis 1990 "VEB Getränkekombinat Dessau, VEB Brauerei Dessau, BT II". Die Geschichte der "Schultheiss Brauerei" begann in Dessau 1864 mit der Gründung der "Bayrischen Dampfbierbrauerei" durch Gottfried Gehre, der späteren "Herzogliche Hofbrauerei Dessau". 1872 übernahm die Berliner Familie Schwendy als "Schwendy & Söhne" die Brauerei. 1877 kaufte der Berliner Richard Roesicke(1845-1903) die Brauerei und nannte die "Brauerei zum Waldschlösschen" und ab 1883 firmierte er die Brauerei zur "Brauerei zum Waldschlösschen AG". Sein Vater Adolf Roesicke kaufte 1864 in Berlin von Jobst Schultheiss, die nach jenem benannte Brauerei in der Jakobstraße 26. Richard Roesicke stieg als kaufmännischer Leiter in das Unternehmen ein. Unter seiner Leitung wandelte sich die "Schultheiss Brauerei Berlin" in eine Aktiengesellschaft. 1896 gliederte er die "Brauerei zum Waldschlösschen AG" in Dessau als "Abteilung III Dessau" an die "Schultheiss Brauerei AG" an. Weitere Abteilungen waren: Abteilung I Schönhauser Allee/Berlin, Abteilung II Lichtenfelder Straße/Berlin sowie Abteilung IV Nieder-Schöneweide/Berlin und die Malzfabriken in Pankow und Fürstenwalde bei Berlin. 1910 besaß das Unternehmen 68 Niederlagen (= Niederlassungen) u.a. in Anhalt in: Zerbst, Coswig, Radegast, Köthen, Bernburg und Leopoldshall. Neben der Produktion von Bier waren alkoholfreie Getränke und Kunsteis zwei weitere Produktionszweige. In Dessau befanden sich daneben die Flaschenkasten-Fabrik des gesamten Unternehmens und das "Braustübl", der Dessauer Brauerei-Ausschank. 1920 schlossen sich die "Schultheiss Brauerei AG" und die "Patzenhofer Brauerei AG" zur "Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG" zusammen. Diese Firmierung währte bis 1938. Es folgten in Dessau: 1938 bis 1945 "Schultheiss Brauerei AG, Abt. III Dessau", 1945 bis 1948 "VEB Schultheiss Brauerei Dessau", 1948 bis 1952 VVB Venag, VEB Brauerei Dessau, Betrieb Schultheiss / Industrie-Werke Sachsen-Anhalt / VVB der Brau- und Malzindustrie Dessau / VVB Brauerei Dessau, 1952 bis 1969 "VEB Brauerei Dessau, BT I", 1969 bis 1971 "VEB Brau- und Malzkombinat Dessau, Betrieb Dessau", 1971 bis 1990 "VEB Brauerei Dessau BT I im Getränkekombinat Dessau", 1990 bis 1992 "Brauerei Dessau GmbH" (1991 Übernahme durch die Paulaner Brauerei GmbH & Co.KG, München) und 1992 bis 1994 "Brauhaus zu Dessau GmbH". Bestandsinformationen: Der Bestand "Dessauer Brauereien" beruht auf den Übergaben der Dokumente aus den Jahren 2010/11 und 2012 durch Familie Schade. Er hat einen Umfang von 3,6 lfm. Einige Dokumente befanden sich nach der Übernahme der "Brauerei Dessau GmbH" 1991 durch die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, noch vor Ort in der Brauereistraße 1/2, 06842 Dessau-Roßlau. Es wurde nur ein Teil übergeben, die ursprüngliche Überlieferung muss viel größer gewesen sein. 2012 übergab Familie Schade aus Berlin noch vorhande Dokumente aus privatem Besitz. Der gesamte Bestand enthält Akten, Fotos und Kartenmaterial und erstreckt sich über einen Zeitraum von 1885 bis 1996, wobei die Konzentration auf 1920 bis 1945 liegt. Der Bestand "Dessauer Brauereien" fasst die "Brauerei zum Waldschlösschen AG", die "Schultheiss Brauerei AG" / "Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG", die "Brauerei Schade GmbH" und die "VEB Brauerei Dessau" zusammen. Die Übergabe 2010/11, mit Akten, Fotos und Kartenmaterial, erfolgte ohne Ordnung und Verzeichnis mit starker Verschmutzung und teilweisen Schimmepilzlbefall. 2011 folgte nach der Reinigung, bei Bedarf Restaurierung, die Verpackung und Verzeichnung mit laufender Nummer ohne vorherige Ordnung. Die Übergabe 2012, mit ebenfalls Akten, Fotos und Kartenmaterial, erfolgte mit einer teilweisen Ordnung in einem sauberen Zustand. Die Aktentitel wurden in modifizierter Form übernommen oder neu gebildet. Als Basis für die Gliederung des Bestandes dienten die Firmierungen innerhalb der Datenerfassung in Scope. Allerdings ist diese Zuordnung manchmal Zeit überschreitend durch einen fließenden Übergang der Firmierungen. Die Unterteilungen der Gliederungsgruppen entstanden nach Aktenlage. Karten und Pläne sowie Fotografien sind einzeln verzeichnet. Enthaltene Karten: 100 Enthaltene Fotos: 142
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Korrespondenzen, Lebensdokumente, Tagebücher, Fotos aus Togo, Kamerun, Nigeria, Dahome, Liberia und der Goldkiüste, Verwaltungsunterlagen, Manuskripte, Aufzeichnungen, Exzerpte, Dokumente, Karten und Drucksachen Ein Teil des Nachlasses befand sich zuvor im Bundesarchiv in Potsdam, ein Teil im Nachlaß von Joachim Heinrich Schultze im Haus 2 der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz.
Gruner, HansBesitzgeschichte der Insel Mainau: Nach der Aufhebung der Kommende des Deutschen Ordens auf der Mainau im Jahr 1805 fiel der Kommendenbesitz zunächst an den badischen Staat; das Kommendenarchiv bildet heute im Generallandesarchiv vor allem die Bestände 5 (Urkunden Mainau) und 93 (Akten Mainau). Nach raschem Besitzerwechsel - 1827 von Baden an Fürst Nikolaus von Esterhazy, 1839 von dessen Sohn Nikolaus Freiherr von Mainau an Katharina Gräfin Langenstein - kaufte Großherzog Friedrich I. von Baden die Insel 1853 aus Langenstein¿schem Besitz mit Mitteln der Privatschatulle und machte das Deutschordensschloss zur Nebenresidenz. Mit vorrückendem Alter wurden die Aufenthalte des Großherzogs und seiner Frau Luise immer häufiger; der Park verdankt seine Gestaltung weitgehend der Initiative Friedrichs. 1907 ist der Großherzog auf der Mainau gestorben. Der Witwensitz der Großherzogin ging nach ihrem Tod 1923 auf ihren Sohn Friedrich II. über, von ihm auf seine Schwester Viktoria, Königin von Schweden. 1930 trat deren Enkel Lennart, heute Graf Bernadotte, den Besitz der Mainau an. Geschichte und Hinweise zur Überlieferung: Das Schlossarchiv, das 1997 dem Generallandesarchiv als Depositum der Blumeninsel Mainau GmbH übergeben wurde, bildet die Besitzgeschichte und die Hofhaltung des großherzoglichen Paars eher fragmentarisch ab. Als geschlossener Überlieferungskomplex hat sich lediglich der Planbestand erhalten. Da nach dem Tod Friedrichs I. nach dem Willen Großherzogin Luises weder im Schloss noch im Park irgendeine Veränderung erlaubt wurde, vermitteln die Pläne wohl einen guten Überblick über die Umnutzung der alten Kommendebauten und die Anlage des Parks von der großherzoglichen Zeit bis zur Ära Bernadotte. Die Pläne stammen fast alle von den Architekten des Großherzoglichen Hofbauamts (Dyckerhoff, Hemberger, Amersbach), einige wenige von der Hofgärtnerei, von beauftragten Firmen und von der Bezirksbauinspektion Konstanz. Außerhalb der Insel werden lediglich das Hofgut St. Katharina bei Litzelstetten und eine Parkbank bei Konstanz damit dokumentiert. Die Pläne wurden vor der Übergabe an das Generallandesarchiv von Frau Kreyenberg detailliert erfasst; ihr Verzeichnis dient weiterhin als Findmittel für den Planbestand. Der Aktenteil des Archivs besteht dagegen nur noch aus Fragmenten. Das hat innere und äußere Gründe. Die wechselnde Hofhaltung zwischen Karlsruhe, Baden-Baden, Badenweiler und der Mainau dürfte einen Schriftgut-Transport mit sich gebracht haben, der in allen Residenzen halb ortsbezogene, halb zufällig zurückgelassene Akten-¿Schichten¿ entstehen ließ. So entspricht der Mainauer Bestand in vielem fast passgerecht den Akten, die aus der Überlieferung im Neuen Schloss in Baden-Baden seit 1995 im Generallandesarchiv verwahrt werden: Hier wie dort sind Grenzen zwischen Akten der Hofbehörden, des täglichen Zeremoniells und des persönlichen, fürstlichen Nachlasses kaum exakt zu ziehen, hier wie dort finden sich Korrespondenz- und Telegramm-Serien, Tage- und Notizbücher, private Eingaben und Grußadressen, Dokumente der breitgefächerten Wohltätigkeitsarbeit von Großherzogin Luise u.v.a.m. (vgl. GLA 69 Baden, Sammlung 1995 A, B, D, F I, FII, G , K). Auf einen Nenner gebracht, bildet der Mainauer Bestand - soweit er sich nicht direkt auf die Mainauer Hofhaltung bezieht - den Baden-Badener mikroskopisch ab; beide Bestände sind dabei in erster Linie auf Großherzogin Luise bezogen, erst in zweiter auf ihren Mann und ihre Kinder. Wie in Baden-Baden gehören nicht zuletzt auch eine größere Gruppe von Fotos zum Mainauer Bestand, die unter anderem die enge Verbindung zu den Verwandten des Kaiserhauses dokumentieren. Anders als in Baden-Baden, scheint der Fragment-Charakter des Mainauer Archivs aber auch auf ungewollte Eingriffe zurückzugehen. Im Sommer 1945 diente das Schloß als Lazarett für ehemalige KZ-Häftlinge; in dieser Zeit sollen sie das Archiv, die Buchhaltung und die neuere Dokumentation der Insel verbrannt und bei ihrer Entlassung im September Dokumente mitgenommen haben (Alexander und Johanna Dées de Sterio, Die Mainau, Stuttgart / Zürich 1977 S.93). Welcher Art dieses eigentliche ¿Archiv¿ war, wird nicht mehr exakt zu rekonstruieren sein; auf jeden Fall dürfte es sich dabei um das Schriftgut der Güterverwaltung gehandelt haben, das von den Nachfolgern des Deutschen Ordens übernommen und durch das 19. Jahrhundert fortgeführt wurde. Aus diesem Bereich haben sich im heutigen Bestand tatsächlich nur Bruchteile von Akten erhalten. Bearbeiterbericht: Wegen der schwierigen Überlieferungsgeschichte war auch die Ordnung des verbliebenen Bestandes nicht einfach. Eine Trennung nach Personal- und Hofämter-Provenienzen wäre wenig sinnvoll und angesichts von kaum zuzuordnenden Fragmenten auch kaum möglich gewesen. So bilden jetzt besondere Anlässe (wie Geburtstage und Jubiläen) und besondere Quellengattungen (wie Notizbücher oder Telegramme) die obersten Ordnungskriterien, dann der Personen- oder Ereignisbezug und schließlich, innerhalb einer Archivalieneinheit, die chronologische Reihenfolge; dabei mußten die meisten dieser Archivalieneinheiten aber erst gebildet werden, da bei der Übernahme des Bestandes irgendeine Ordnung auch von Teilen nicht erkennbar war; in der Regel handelte es sich um lose, umzusammenhängende Blätter. Der Bestand wurde im August und September 1998 im Rahmen der Ausbildung für den Höheren Archivdienst von Claudia Maria Neesen und Christof Strauß unter Anleitung des Unterzeichneten geordnet und mit Hilfe des MIDOSA-Programmpakets der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg verzeichnet und indexiert. Karlsruhe, im Juni 1999 Konrad Krimm Konversion: Im Jahr 2015 wurde das Findmittel konvertiert. Die Endredaktion führte Sara Diedrich im April 2016 durch. Dabei wurden die Pläne und Bauzeichungen unter der Bestandsbezeichnung 69 Baden, Mainau K zum Bestand 69 Baden, Mainau hinzugefügt und unter den Signaturen 69 Baden, Mainau K 1 bis 69 Baden, Mainau K 209 neu verzeichnet.
Manuskripte, Korrespondenz, Tagebücher, Dokumente und Aktenstücke, Sammlungen, Zeitungsausschnitte, Portraits, Fotografien etc.
Kurzbeschreibung: Ulrich Delius und Water Baumeister (1903 - 1971), Fotografen Umfang: 76 Einheiten Inhalt: Fotos: Fotografiegeschichte; Firma Photo Sport; Familienporträts; Schriftgut: Stammbaum Laufzeit: 1925-1933; 2006 Benutzungshinweise: Einzelne Einheiten sind aus konservatorischen Gründen nicht benutzbar. Vorwort: Der Nachlass Walter Baumeister und Ulrich Delius wurde dem Stadtarchiv Stuttgart im November 2006 von Frau Inge Eberle-Delius, der Tochter des Fotografen Ulrich Delius geschenkt. Er enthält Stereo-Glasdias mit Nachtaufnahmen u. a. vom Stuttgarter Lichtfest 1928, Fotoalben mit Familienporträts, Ortsansichten aus Stuttgart und anderen Orten in Baden-Württemberg und von Ausflügen mit Fotokurs-Teilnehmern, sowie in Kopie einen Familienstammbaum der Familie Baumeister. Ulrich Delius betrieb in der Büchsenstraße 8 in Stuttgart gemeinsam mit Walter Baumeister (1903 - 1971), einem Großcousin des Malers Willi Baumeister, das Fotoatelier Photo-Sport. In diesem Rahmen boten sie Kurse für Hobbyfotografen an, mit denen sie Ausflüge in die Region um Tübingen und den östlichen Nordschwarzwald unternahmen. Beide hatten ein besonderes Interesse an Klosterarchitektur. Ulrich Delius heiratete im Juli 1928 Irma Baumeister, die Schwester des Malers Walter Baumeister. Zu diesem Zeitpunkt lebte nur noch die Schwiegermutter Emma Baumeister, geborene Vock (5.8.1878 - ca. 1934), der Schwiegervater Erich Baumeister (18.10.1877 - 20.11.1924) war nach einem Barbierbesuch an einer Blutvergiftung gestorben. Ulrich Delius und Irma Baumeister hatten zusammen sechs Töchter, die beiden älteren, Eleonore und Inge, sind auf einigen der Kinderporträts zu sehen. Walter Baumeister war etwa zehn Jahre lang mit Hede Baumeister, geb. Oberndorfer (geb. 1909) verheiratet, mit der er den Sohn Dieter hatte. Die Ehe wurde geschieden. Die Ehepaare Baumeister und Delius lebten gemeinsam mit Emma Baumeister in der Sonnenbergstraße 5 b. Der verstorbene Erich Baumeister war Teilhaber einer Metallwarenfabrik in der Büchsenstraße 8 gewesen, in deren Räumen 1928 Ulrich Delius das Atelier Photo-Sport einrichtete. Walter Baumeister, der bis dahin die Geschäfte seines Vaters fortgeführt hatte, muss etwa 1929 mit in die Firma eingestiegen sein, denn ab 1930 wird er im Adressbuch als Geschäftsführer der Firma Photo-Sport genannt. Im Oktober 1929 wurde in der Hirschstraße, bzw. der Breite Straße 2 eine Filiale eröffnet. Die Familie Delius zog um 1932 nach Ludwigsburg, wo sich Ulrich Delius mit einem eigenen Fotoatelier selbständig machte. Walter Baumeister führte die Firma Photo-Sport bis zum Ende des II. Weltkrieges, zumindest aber bis zur Zerstörung der Stuttgarter Innenstadt 1944 fort. Seine umfangreiche Kamerasammlung, die er an einem geheimen Ort versteckt hatte, wurde nach Kriegsende von den Alliierten beschlagnahmt, da der Prokurist der Firma ihnen das Versteck verraten hatte. Das bedeutete zugleich das Ende der Firma Photo-Sport. Der Nachlass Baumeister-Delius enthält Fotos zur Stuttgarter Fotografiegeschichte. So können die Fotos von den Ausflügen der Foto-Kursteilnehmer der Firma Photo-Sport als Beleg für die Verbreitung des Mediums Fotografie in großen Bevölkerungsschichten gelten. War Fotografieren als Hobby lange Zeit wegen der hohen Kosten für viele unerschwinglich gewesen, fand es nach der Erfindung der Kleinbildkameras rasch Anklang. Hier und da sind auf Fotos von Ausflügen der Firma Photo-Sport mit Kursteilnehmern technische Tricks zu erkennen, etwa das Anhängen einer Kamera an einen Heißluftballon für "Luftaufnahmen". Hervorzuheben sind die wenigen Aufnahmen vom Ende der zwanziger Jahre, die Ereignisse wie die Kolonial-Tagung 1928, einen Aufenthalt des Zirkus Sarasani, einen Zeppelin über Stuttgart, den Hindenburg-Besuch in Stuttgart und Militärparaden dokumentieren. Die Familienfotos wurden bei Ausflügen oder anlässlich von Geburtstagen, Hochzeiten und Weihnachtsfeiern aufgenommen. Die Benutzung des Nachlasses ist frei. Die Stereo-Glasdias mit ihren analogen Reproduktionen sind für die Benutzung im Lesesaal gesperrt. Für die Ansicht im Lesesaal stehen stattdessen Fotoabzüge zur Verfügung. Von den Glasdias wurden zusätzlich Digitalisate angefertigt. Der Bestand umfasst zeitlich die Jahre 1925 bis 1933 und 2006. Er enthält 40 Glasdias mit Reproduktionen, sieben Fotoalben und ein Schriftstück. Zitierweise: Stadtarchiv Stuttgart - 2679 - Nachlass Baumeister-Delius - FM 151/lfd. Nr. Bei Bestellungen bitte angeben: 2679 - Nachlass Baumeister-Delius - FM 151/lfd. Nr. - Titel Dezember 2011 Heike van der Horst
Vorwort: * 1903 † 14. Februar 1986 Wolfgang Ferdermann war von 1926 bis 1946 als Diplomingenieur in der Abteilung F 3 der Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H. unter der Leitung von Prof. Fritz Schröter beschäftigt. Diese Abteilung befaßte sich mit der Bildtelegraphie und der Entwicklung des Fernsehens. Federmann selbst war als Fernsehtechniker und Kameramann bei Telefunken tätig. Er war beteiligt an der Konstruktion der Fernsehempfänger-Serie FE, zumindest am Gerät FE I, ein Gerät in Schrankform, das auf der Funkaustellung 1932 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auf der Weltausstellung 1937 in Paris erhielt er eine Goldmedaille für Fernsehen. 1940 wurde die Telefunken-Gruppe "Studiotechnik" aufgelöst. Nur ein kleiner Teil der Gruppe konstruierte weiterhin Fernsehgeräte für militärische Zwecke, dem größten Teil (so wahrscheinlich auch Federmann), wurde die Funkmeßtechnik (Sichtgeräte für Nachtjäger, Radar- und Panorama-Beobachtungsgeräte) als neuer Aufgabenbereich zugewiesen. Weitere biographische Informationen zum beruflichen Werdegang können dem Dokument I. NL 095/162 entnommen werden. Die Hauptlaufzeit des Nachlasses Wolfgang Federmann beträgt 1926-1956. Zeitliche Schwerpunkte finden sich Ende der Zwanziger (Bildtelegraphie) und Mitte der Dreißiger Jahre (Olympische Spiele 1936 in Berlin, Weltausstellung 1937 in Paris, Funkausstellungen, Eröffnung des Programmdienstes durch die Reichs-Rundfunkanstalt). Thematisch überwiegen technisch orientierte Dokumente, im Nachlaß ist wenig Per-sönliches enthalten. Hauptschwerpunkte stellen die Entwicklung des Fernsehens, die Entwicklung von Röhren und die Bildtelegraphie dar. Am häufigsten kommen Fotos (und Glasdia-Positive, da diese oft identische Motive zeigen) und gedruckte Zeitschriftaufsätze in Nachlaß Federmann vor. Der Nachlass wurde dem Archiv 1994 geschenkt. Er hat einen Umfang von 639 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1917-1994
Federmann, WolfgangKurzbeschreibung: Im Oktober 1979 beschloss der Gemeinderat, im Rahmen eines Werkvertrags eine stadtgeschichtliche Sammlung mit besonderem Schwerpunkt 20. Jahrhundert einzurichten. Aufgabe dieser Institution sollte nicht nur eine Materialsammlung, sondern in erster Linie die Aufbereitung und Präsentation zeitgeschichtlicher Themen in Ausstellungen sein. Im April 1980 wurde der Journalist und Historiker Dr. Karlheinz Fuchs mit dieser Aufgabe betraut. Ein öffentlicher Aufruf des damaligen Oberbürgermeisters Manfred Rommel mit der Bitte um Überlassung von Dokumenten und Gegenständen aus der NS-Zeit im Frühjahr 1982 erfuhr in der Bevölkerung einen großen Anklang, so dass den Mitarbeitern zahlreiche Objekte für ihre Ausstellungen übergeben werden konnten. Darüber hinaus stellten sich Zeitzeugen für Interviews zur Verfügung. Zwischen August 1982 und Dezember 1984 konnten so fünf Ausstellungen zum Thema "Stuttgart im Dritten Reich" gezeigt werden. Als das Projekt 1984 aufgelöst wurde, stand noch eine Ausstellung aus ("Stuttgart im Krieg - die Jahre von 1939 bis 1945"). Diese wurde unter Federführung der Historikerin Dr. Marlene Hiller von der Bibliothek für Zeitgeschichte anlässlich der 50. Wiederkehr des Kriegsausbruchs im Jahre 1989 nachgeholt. Umfang: 1100 Einheiten / 6,1 lfm Inhalt: Schriftgut: Unterlagen über die Einrichtung des Projekts Zeitgeschichte und seine Mitarbeiter; Planung und Durchführung der Ausstellungen; Sammlung von Ausstellungsobjekten; Leihgaben, Schenkungen und Ankäufe für die Ausstellungen; Interviews mit Zeitzeugen Fotos: Fotos aus den Ausstellungen; Fotos, Kontaktabzüge, Negative, Dias und Fotoalben aus der NS-Zeit Tonkassetten und Tonbänder: Interviews mit Zeitzeugen, Originalaufnahmen aus der NS-Zeit, Radiosendungen, Begleitmusik in den Ausstellungen Videos und Filme: Interviews mit Zeitzeugen, Dokumentarfilme, Spiel- und Fernsehfilme, Aufnahmen zum Projekt Zeitgeschichte Bücher: Bücher aus der NS-Zeit sowie Bücher über die NS-Zeit Plakate und Pläne aus der NS-Zeit Laufzeit: (1891-) 1979-1990 Benutzungshinweise: Einige Einheiten unterliegen noch der 30jährigen Sperrfrist; für drei personenbezogene Einheiten gelten besondere Sperrfristen; bei vielen Fotoeinheiten sind Urheberrechte zu beachten; einzelne Einheiten sind aus konservatorischen Gründen gesperrt. Vorwort: Geschichte des Projekts Im Oktober 1979 beschloss der Gemeinderat den Aufbau einer stadtgeschichtlichen Sammlung, deren besonderer Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert liegen sollte. Aufgabe dieser Institution sollte nicht nur eine Materialsammlung, sondern in erster Linie die Aufbereitung und Präsentation zeitgeschichtlicher Themen in Form von Ausstellungen sein. Im April 1980 wurde mit dem Historiker und Journalisten Dr. Karlheinz Fuchs ein Werkvertrag abgeschlossen, wonach dieser mit der Erarbeitung einer Konzeption für die stadtgeschichtliche Sammlung mit besonderem Schwerpunkt 20. Jahrhundert ("Zeitgeschichtliche Sammlung") sowie mit der Vorbereitung und Durchführung von Ausstellungen zu zeitgeschichtlichen Themen im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart beauftragt wurde. Daneben arbeiteten seit Frühjahr bzw. Herbst 1980 die beiden Historiker Bernd Burkhardt und Walter Nachtmann ebenfalls an dem Projekt mit. Für die Ausstellungsgestaltung und -realisierung wurde der Grafiker Michael Molnar in freier Mitarbeit verpflichtet. Im April 1982 erfolgte die Einrichtung eines Sekretariats. Im August desselben Jahres wurden zusätzlich zwei auf Stundenbasis beschäftigte freie Mitarbeiter eingestellt. Seit Ende 1982 war eine pädagogisch-didaktische Mitarbeiterin im Projekt tätig, deren Stelle im ersten Jahr von der Robert-Bosch-Stiftung und anschließend vom Kulturamt finanziert wurde. Im Frühjahr 1982 erschien in der Presse ein Aufruf des damaligen Oberbürgermeisters Manfred Rommel mit der Bitte, das Projekt Zeitgeschichte durch die Überlassung von Dokumenten und Gegenständen aus der NS-Zeit zu unterstützen. Dieser Aufruf erhielt in der Bevölkerung eine große Resonanz, so dass den Mitarbeitern zahlreiche Objekte für ihre Ausstellungen übergeben wurden. Darüber hinaus stellten sich Zeitzeugen für Interviews zur Verfügung. Ausstellungen Veranstaltungsort aller Ausstellungen war der Tagblatt-Turm in der Eberhardstraße (Kulturzentrum "Kultur unterm Turm"). Dort wurde am 13. August 1982 die erste Ausstellung "Prolog. Politische Plakate der späten Weimarer Republik" eröffnet. Die Begleitausstellung "Völkische Radikale in Stuttgart. Zur Vorgeschichte und Frühphase der NSDAP 1890-1925" wurde vom 12.November 1982 an gezeigt. Beide Ausstellungen liefen bis zum 12.Januar 1983. Die zweite große Ausstellung "Die Machtergreifung. Von der republikanischen zur braunen Stadt" wurde am 28.Januar 1983 eröffnet. Die Begleitausstellung "Friedrich Wolf. Die Jahre in Stuttgart 1927-1933. Ein Beispiel" wurde vom 9.Juli bis zum 13.November 1983 gezeigt. Vom 23.März bis zum 22.Dezember 1984 lief die Ausstellung "Anpassung - Widerstand - Verfolgung. Die Jahre von 1933 bis 1939". Diese Ausstellung umfasste die ursprünglich als einzelne Komplexe vorgesehenen Themen "Alltag", "Widerstand" und "Verfolgung der Stuttgarter Juden" jeweils zwischen 1933 und 1939, wobei Ausblicke in die Kriegszeit die Konsequenzen der nationalsozialistischen Diktatur auch für Stuttgart aufzeigten. Zu allen Ausstellungen erschienen umfangreiche Kataloge (s. Literaturhinweise). Auflösung des Projekts, Ausstellung "Stuttgart im Zweiten Weltkrieg" Wegen der Menge des Materials, aus finanziellen Gründen und auch weil mit dem Projekt Neuland betreten wurde, waren die gesetzten Termine für die einzelnen Ausstellungen nicht einzuhalten. Als die befristeten Arbeitsverträge der Projektmitarbeiter wie geplant Ende März 1984 ausliefen und das Projekt aufgelöst wurde, stand noch eine Ausstellung aus ("Stuttgart im Krieg - die Jahre von 1939 bis 1945"). Diese wurde zur 50. Wiederkehr des Kriegsausbruchs im Jahre 1989 (1.9. - 22.7.) nachgeholt. Das Fachpersonal dafür wurde von der Bibliothek für Zeitgeschichte gestellt, Geld und Räumlichkeiten stellte die Stadt Stuttgart zur Verfügung. Mit dem Ausstellungsprojekt beauftragt wurde die Historikerin Dr. Marlene Hiller von der Bibliothek für Zeitgeschichte. Weitere Mitarbeiter waren Chris Glass, Dr. Benigna Schönhagen und Stefan Kley. Auch hier erschien ein Begleitbuch zur Ausstellung. Inhalt des Bestandes: Der Bestand beinhaltet zum einen Unterlagen und Akten, die von den Mitarbeitern des Projekts Zeitgeschichte im Rahmen ihrer Arbeit produziert wurden. Dazu zählt die Korrespondenz mit Leihgebern und Interviewpartnern, aber auch Schriftwechsel mit der Verwaltung über die Überlassung von Büroräumen, das Sammeln von Informationsmaterial und ähnliches. Den weitaus größten Teil des Bestands machen jedoch die gesammelten Gegenstände, Fotos, Ton- und Filmkassetten sowie Bücher aus, die für die einzelnen Ausstellungen durch Schenkung, Ausleihe bzw. Ankauf erworben wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die zahlreich geführten Interviews mit Zeitzeugen, die zum Teil in Form von Videokassetten vorliegen, zum größten Teil aber in Form von Tonkassetten, die größtenteils nachträglich digitalisiert wurden und nun in Form von mp3- bzw. wav-Dateien benutzbar sind. Dies gilt jedoch nur für Tonkassetten mit Zeitzeugen-Interviews. Tonkassetten mit anderen Inhalten (z.B. Musik, Industriegeräusche, Auszüge aus Reden) bzw. Tonkassetten, auf denen Sendungen des (heutigen) SWR aufgezeichnet sind, wurden nicht digitalisiert, da sie auch andernorts (zum Beispiel im Rundfunkarchiv) verfügbar sind. Für einen Teil der geführten Interviews wurden durch die Projektmitarbeiter (teilweise jedoch unvollständige) Transkriptionen angefertigt. Der ursprüngliche Plan, einen Extraband mit den geführten Interviews herauszugeben, konnte nicht mehr verwirklicht werden. . Weitere Hinweise zum Bestand und zu seiner Benutzung: Der Bestand umfasst insgesamt 1100 Einheiten. Die schriftlichen Unterlagen haben einen Umfang von 6,1 laufenden Metern. Dazu kommen sieben Fotoalben, 297 Fotomappen, ein gerahmtes Foto, 665 Dias, 107 Einheiten mit Negativen, vier Filme, 58 Postkarten, 20 Ton- bzw. Magnetbänder, 56 Videokassetten, 331 Tonkassetten und 59 Bücher. Die eigentliche Laufzeit erstreckt sich von 1979 bis 1990, wobei der Bestand Vorakten bzw. Dokumente, Bücher, Fotos usw. enthält, die in der Zeit vor 1945 entstanden sind und bis in Jahr 1891 zurückreichen. Die Unterlagen wurden im Mai 1987 vom Kulturamt an das Stadtarchiv übergeben. Da eine Ordnung bzw. Klassifizierung fehlte, musste diese anhand des vorhandenen Materials selbst vorgenommen werden. Ein Teil der Unterlagen ist aufgrund der allgemeinen 30jährigen Sperrfrist für Sachakten noch gesperrt. Bei den zahlreich vorhandenen Fotos, die im Fotoarchiv gelagert werden, müssen Urheberrechte beachtet werden. Bestellen Sie die gewünschten Einheiten bitte nach folgendem Muster: Projekt Zeitgeschichte - 1037 - Nummer der Einheit Fotos sind über die Signaturen FM 132/1-297 bzw. FR 132/1 (gerahmtes Foto) zu bestellen, Dias über die Signaturen FD 132/1-9, Fotoalben über die Signaturen FA 132/1-7, Filme über die Signaturen FF 132/1-4, Negative über die Signaturen FN 132/1-107, Postkarten über die Signaturen FP 132/1-14, Digitalisate über die Signaturen 1037_E_41-372, Bücher über die Signaturen KE 12/1-59. Die Ton- und Videokassetten sowie die Tonbänder können aus konservatorischen Gründen nicht bestellt werden. Wenn Sie sich auf Unterlagen aus dem Bestand beziehen, fügen Sie bitte einen Quellennachweis nach folgendem Muster an: Quelle: Stadtarchiv Stuttgart - 1037 - Nummer der Einheit Weitere Akten bzw. Plakate zum Projekt Zeitgeschichte befinden sich im Bestand 17/2, Hauptaktei (Nr. 594-596), im Bestand 132/1, Kulturamt (Nr. 274, 302-305), im Bestand 2134, Nachlass Wilhelm Kohlhaas (Nr. 11), im Bestand 2154 Nachlass Karl-Heinz Gerhard (Nr. 5) sowie im Bestand 9401, Plakatsammlung (M 96 und M 828). Stuttgart, im Mai 2007 Elke Machon Literaturhinweise: "Ausstellungsreihe Stuttgart im Dritten Reich - Prolog - Politische Plakate der späten Weimarer Republik", hg. vom Projekt Zeitgeschichte im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 1982 "Ausstellungsreihe Stuttgart im Dritten Reich - Völkische Radikale in Stuttgart, zur Vorgeschichte und Frühphase der NSDAP 1890-1925", Begleitausstellung zum Prolog - Politische Plakate der späten Weimarer Republik, hg. vom Projekt Zeitgeschichte im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 1982 "Ausstellungsreihe Stuttgart im Dritten Reich - Die Machtergreifung, von der republikanischen zur braunen Stadt", hg. vom Projekt Zeitgeschichte im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 1983 "Ausstellungsreihe Stuttgart im Dritten Reich - Friedrich Wolf, Die Jahre in Stuttgart 1927-1933, ein Beispiel", hg. vom Projekt Zeitgeschichte im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 1983 "Ausstellungsreihe Stuttgart im Dritten Reich - Anpassung, Widerstand, Verfolgung, Die Jahre von 1933 bis 1939", hg. vom Projekt Zeitgeschichte im Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 1984 "Stuttgart im Dritten Reich", zur Rezeption und Resonanz des Ausstellungszyklus, ein Bericht von Claudia Pachnicke, hg. vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 1986 "Stuttgart im Zweiten Weltkrieg", Katalog, hg. von Marlene P. Hiller, Gerlingen 1989
Die Sammlungssignatur GStA PK, I. HA Rep. 400 Realien wurde im Geheimen Staatsarchiv PK erst seit Mitte der 1980er Jahre eingerichtet. Sie nimmt seitdem die aus konservatorischen und lagerungstechnischen Gründen entnommenen Realien aus den Archivbeständen, Nachlässen und Sammlungen des GStA PK sowie gegenständliches Sammlungsgut fremder Provenienzen auf. Außerdem finden hier Exponate früherer Ausstellungen des GStA PK, bzw. an denen des GStA PK beteiligt war, Aufnahme. Ergänzt wird die Sammlung durch großformatige Reproduktionen von Archivalien und Sammlungsgut (Faksimiles, Farbdrucke, Fotos usw.), die ebenfalls im Zusammenhang mit Ausstellungen oder der Herausgabe von Publikationen u. ä. entstanden sind. Im Jahr 2006 erfolgte eine Revision, Eingabe in die Archiv-Datenbank, Ordnung und teilweise Neuverzeichnung der Sammlung. Während die Stücke aus den Beständen, Nachlässen und Sammlungen des GStA PK nach Provenienzen geordnet wurden, sind die Realien fremder Herkunft in Sachgruppen zusammengefasst worden. Die Exponate sind den jeweiligen Ausstellungen zugeordnet. Die bisher bei den Realien verwahrten Münzen und Medaillen wurden an die VIII. HA Siegel, Wappen, Genealogie, D Münzen, Orden und Medaillen abgegeben. Die ebenfalls herausgelösten Publikationen des Archiv-Verlags GmbH (Deutsche Geschichte in Dokumenten) sind unter der Signatur I. HA Rep. 94 B Lichtbilder und Nachweise fremder Archivalien aufgestellt worden. Letzte vergebene Nummer: 312 Hinweise zur Benutzung Die Sammlung liegt im Magazin Dahlem und ist auf roten Leihscheinen zu bestellen. Ausnahmen sind im Feld "Bemerkungen" gekennzeichnet. Die Stücke sind wie folgt zu bestellen: I. HA Rep. 400 Nr. xy Die Stücke sind wie folgt zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 400 Realien, Nr. xy Berlin, 26. 2. 2007 Klare (Archivangestellte) Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.