Drucksachen

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              ALMW_II._32_68 · Akt(e) · 1909-1960
              Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

              7 Fiches. Enthält auch: - "Umoja" ist ein in Swahili herausgegebenes Monatsblatt der lutherischen Kirche im Norden Tanganyikas; desweiteren befinden sich auf den Fiches mehrere Nummern der ostafrikanischen Kirchenzeitung "Bendera ya Kikristo" (siehe Fiche Nr. 68 3+ bis 6+); Übersetzungen aus "Umoja" und "Bendera ya Kikristo" befinden sich auf Fiche Nr. 68 6+ bis 7-

              Leipziger Missionswerk
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 124 · Bestand · 1897-1922 und o. J.
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              Biografie: Wilhelm (III.) Fürst von Urach wurde am 27. September 1897 in Stuttgart als Sohn des Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg und der Amalie Herzogin von Urach Gräfin von Württemberg geb. Herzogin in Bayern geboren. Er besuchte zunächst das Hayersche Knabeninstitut in Stuttgart und ab 1908 das Karlsgymnasium in Stuttgart, wo er im Jahre 1914 das Abitur ablegte . Am 3. August 1914 wurde er zum Feldartillerie-Regiment Nr. 13 König Karl eingezogen . Bereits am 18. August 1914 erfolgte seine Ernennung zum Leutnant. Wilhelm Fürst von Urach diente im Ersten Weltkrieg vor allem im Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 26, im Generalkommando Karpatenkorps (IV. Reserve-Korps) und im württembergischen Reichswehr-Schützen-Regiment 25 und kam u. a in Frankreich, Polen, Flandern, Serbien, in den Karpaten und in der Bukowina zum Einsatz. Am 18. Dezember 1917 wurde er zum Oberleutnant befördert. Bereits im Jahre 1916 hat sich Wilhelm Fürst von Urach - wahrscheinlich auf Wunsch seines Vaters - als Kriegsstudent an der Universität Tübingen im Fach Rechtswissenschaften eingeschrieben . Sein eigentliches Interesse galt jedoch der Technik und den Ingenieurwissenschaften. Daher studierte Wilhelm Fürst von Urach in den Jahren 1919 bis 1922 Maschinenbau an der Technischen Hochschule Stuttgart. Im Jahre 1922 wurde ihm das Ingenieurs-Diplom erteilt . Nach dem Studium arbeitete er bei den Automobilfirmen Steiger in Burgrieden bei Laupheim, Cockerell in München und Bugatti in Molsheim/Elsass. Im Jahre 1927 wechselte er zu Daimler-Benz. Dort war er zunächst in Untertürkheim als Konstrukteur tätig. Ab 1933 gehörte er dem Direktions-Sekretariat an. Im Jahre 1937 wurde er zum Oberingenieur ernannt. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte u. a. die Betreuung der Mercedes-Fahrer bei Sportveranstaltungen. Während des Zweiten Weltkrieges hatte er als Industriebevollmächtigter die Verantwortung für die technische Leitung des Renault-Automobilwerkes im besetzten Frankreich. Ab 1945 war Wilhelm Fürst von Urach wieder im Direktions-Sekretariat bei Daimler-Benz tätig. In den Jahren 1946 bis 1950 oblag ihm die PKW-Versuchsleitung Untertürkheim. Im Jahre 1954 erhielt Wilhelm Fürst von Urach die Prokura. Im selben Jahr wurde ihm auch die Leitung des Daimler-Museums übertragen. Gegen den Widerstand seines Vaters heiratete Wilhelm Fürst von Urach am 19. Juni 1928 Elisabeth Theurer. Sie war die Tochter des Richard Theurer, des Generaldirektors der Firmen G. Siegle & Co. und Kast & Ehinger, und der Elisabeth geb. Groß. Aufgrund der Heirat verzichtete Wilhelm Fürst von Urach auf die Nachfolge als (dritter) Herzog und Chef des Hauses Urach und auf den Titel eines Grafen von Württemberg. Der Herzogstitel ging daher nach dem Tod des Wilhelm (II.) Herzog von Urach auf den jüngeren Bruder Fürst Wilhelms, Karl Gero (1899-1981), über. Aus der Ehe mit Elisabeth Theurer gingen die Töchter Elisabeth (geb. 1932) und Maria Christine (1933-1990) hervor. Die promovierte Psychologin Elisabeth Fürstin von Urach war als Leiterin der Dienststelle Erziehungs- und Jugendberatung in Stuttgart tätig. Maria Christina Fürstin von Urach studierte - wie ihr Vater - Maschinenbau und trat nach dem Studium in den Dienst der Firma Daimler-Benz. Dort stieg sie zur Leiterin der Hauptabteilung Organisation und Datenverarbeitung auf. Seit 1978 vertrat sie die leitenden Angestellten im Aufsichtsrat der Daimler-Benz AG. Wilhelm Fürst von Urach starb am 8. August 1957 in München. Er wurde auf dem Waldfriedhof in Stuttgart begraben. Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand gelangte zusammen mit dem Archiv der Herzöge und Fürsten von Urach als Depositum im Jahre 1987 ins Hauptstaatsarchiv. Dort bildete das Archiv des Hauses Urach innerhalb der Beständegliederung (Tektonik) die GU-Beständeserie. Bei der Neuordnung des Archivs durch Ltd. Wolfgang Schmierer erhielten die Unterlagen zu Wilhelm Fürst von Urach die Signatur GU 124. Der Bestand GU 124 enthält einzelne Unterlagen aus dem Nachlass des Wilhelm Fürst von Urach. Dazu gehören Dokumente aus der Schul- und Studienzeit, dem Kriegsdienst als Offizier im Ersten Weltkrieg, etwas Korrespondenz, ein Testament, das Wilhelm Fürst von Urach im Jahre 1916 als Offizier abgefasst hat, eine Sammlung von Ansichtskarten (u. a. von Schloss Lichtenstein), militärische und sonstige Drucksachen, Kinderzeichnungen und -aquarelle, ein Kinderreim sowie eine Visitenkarte des Wilhelm Fürst von Urach. Während die Gymnasialzeit des Wilhelm Fürst von Urach relativ gut überliefert ist, sind zur Studienzeit außer dem Diplom und der Immatrikulation im Fach Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen keine Materialien vorhanden. Auch endet die Überlieferung zur Miliärdienstzeit im Jahre 1916. Die im Bestand enthaltene Korrespondenz ist zudem von geringem Umfang. Über die Tätigkeiten des Wilhelm Fürst von Urach bei der Daimler-Benz AG und bei den oben genannten anderen Automobilfirmen finden sich überhaupt keine Unterlagen im Bestand GU 124. Außerdem fehlen etwa Dokumente zu seiner Eheschließung und zu seinem Verzicht auf den Herzogstitel und die Nachfolge als Chef des Hauses Urach. Der Bestand wurde im August 2004 von dem Unterzeichneten erschlossen. Er umfasst 0,1 lfd. Meter mit 21 Nummern. Stuttgart, im August 2004 Eberhard Merk

              Urach, Wilhelm (III.) von
              Verschiedene
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, XII. HA, I, Nr. 4530 · Akt(e) · 1916 - 1927
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
              • Soldatenblätter und Kriegsschriften.1. Teil. Von Henry Schaper. Verlag des Vereins für Handlungs-Commis von 1858 (Kaufmännischer Verein), Hamburg, 1916 - Nachrichten der Aufklärungsstelle bei der Presseabteilung des stellv. Generalkommandos XVIII. Armee
              Verschiedene
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, XII. HA, I, Nr. 63 · Akt(e) · 1914 - 1918
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
              • Tsingtauer Neueste Nachrichten: 1914: XI/Nr. 188 - Der Urwaldsbote (deutsche Zeitung in Blumenau/Santa Catharina-Brasilien): 1914: Nr. 4/11 1915: Nr. 1, 6/18, 54/73 - Deutsche Presse. Unabhängige Tageszeitung der Deutschen und Deutschsprechenden in Chil
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, XII. HA, I, Nr. 148 · Akt(e) · 1918 - 1927
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Enth. u. a.: - Stahlhelm, der ..., Halbmonatsschrift des "Bundes der Frontsoldaten" 1923: V/Nr. 1 (u. a. Rettet die deutsche Ehre - Schandjustiz) 1927: IX/Nr. 28 (u. a. Rote Überfälle auf den Stahlhelm sogar im preußischen Landtag) 1927: Der Stahlhelm in Berlin, Berichte über den 8. Frontsoldatentag aus den Zeitungen des Verlages Scherl - "Friedenswacht", Mitteilungsblatt des Verbandes der Kriegsgegner (ehemals Kriegsteilnehmer) von Rheinland-Westfalen 1924: V/Nr. 4 (u. a. "Die politischen Ursachen des Weltkrieges und die Wege zum Weltfrieden") Nr. 8 (u. a. "Die Kriegsgegner und die Wahlen - Friedensfrage und internationale Zusammenarbeit") 1925: VI/Nr. 9 (u. a. über die Antikriegsbewegung) Nr. 11 (u. a. "Krieg, die Grenze des Irrsinns, aus "Unity" - Friedenswoche der englischen Jugend") 1926: VII/Nr. 1 (u. a. "Gegen den Geist der Gewalt - Was ist Personismus? Nr. 2 (u. a. "Kriegstreiber provozieren - Personismus") Nr. 3 ("Menschenhandel der Fürsten") Nr. 5 (u. a. "Wann kommt Erlösung diesem Volke?") Nr. 6 (betr. das Volksbegehren zur Fürstenenteignung) Nr. 7 (betr. die Konsequenzen aus dem Volksbegehren) Nr. 8 (u. a. "Das junge Asien und der Weltfrieden - Protest gegen die unmenschliche Behandlung der Gefangenen in Polen") Nr. 9 (u. a. "Europäische Kriegsgefahr - Kriegsvorbereitungen in Deutschland") Nr. 10 (u. a. Internationales manifest gegen die Wehrpflicht) Nr. 11 (u. a. "Was die Hohenzollern erhalten - Der Wolf im Schafskleide unter den Kriegsdienstgegenern") Nr. 12 (u. a. Grenzregulierungen ohne Ende) 1927: VIII/Nr. 1 (u. a. ein Aufruf der Liga gegen koloniale Unterdrückung) - Wehrwolf, der ... (Halle) 1925: II/Nr. 13 mit Inhaltsverzeichnis des 1. Jahrgangs Nr. 14 (u. a. "Das nationale Gewissen - Dienst am Vaterlande") Nr. 15 (u. a. "Schwarz-rot-gold am Scheidewege") Nr. 16 (u. a. "Einzug Hindenburgs in Berlin - Wohin geht die Fahrt?") ;

              Sitzungsprotokolle des Bundesrates
              4-12-2000/1225 · Akt(e) · 1911
              Teil von Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Meiningen

              Enthält u.a.: Verzeichnis der zu berufenden Mitglieder des Reichs-Gesundheitsrats für die Zeit vom 1. Januar 1911 bis 31. Dezember 1915 (Bl. 7-9).- Entwurf eines Einführungsgesetzes zur Reichsversicherungsordnung (Bl. 16-25).- Entwurf eines Zuwachssteuergesetzes (Bl. 42-53).- Entwurf eines Versicherungsgesetzes für Angestellte (Bl. 145-175).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend die vorläufige Regelung der Handelsbeziehungen zu Japan (Bl. 198).- Entwurf eines Gesetzes wegen Änderung des Zündwarensteuergesetzes (Bl. 199).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend den Patentausführungszwang (Bl. 212).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Beseitigung von Tierkadavern (Bl. 218).- Gesetz, betreffend die Tagegelder, die Fuhrkosten und die Umzugskosten der Kolonialbeamten (Bl. 227-230).- Entwurf eines Schutztruppengesetzes (Bl. 319-322).- Verzeichnis der Änderungen, welche in dem unter Nr. 90 der Drucksachen vorliegenden Entwurf eines neuen Statistischen Warenverzeichnisses usw. vorzunehmen sind (Bl. 336-338).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend den Ausbau der deutschen Wasserstraßen und die Erhebung von Schifffahrtsabgaben (Bl. 371-376).- Entwurf eines Gesetzes über die Ausgabe kleiner Aktien in den Konsulargerichtsbezirken in China und im Schutzgebiete Kiautschou (Bl. 386).- Entwurf eines Hausarbeitgesetzes (Bl. 387-391).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Änderung der §§ 114a, 120, 120e, 134, 139b, 146, 146a, 147, 150, 154a, der Gewerbeordnung (Bl. 392-394).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Aufhebung des Hilfskassengesetzes (Bl. 395-396).- Versicherungsgesetz für Angestellte (Bl. 397-429).- Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Abänderung des Schutzgebietsgesetzes (Bl. 441).- Entwurf einer Kaiserlichen Verordnung über Geschäftsgang und Verfahren des Reichsversicherungsamts (Bl. 442-447).- Entwurf einer Kaiserlichen Verordnung, betreffend die Gebühren der Rechtsanwälte im Verfahren vor den Versicherungsbehörden (Bl. 448).- Entwurf einer Kaiserlichen Verordnung über Geschäftsgang und Verfahren der Oberversicherungsämter (Bl. 449-454).- Entwurf einer Kaiserlichen Verordnung über Geschäftsgang und Verfahren der Versicherungsämter (Bl. 456-467).

              Bundesarchiv, BArch N 1037/12 · Akt(e) · 1906-1925
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)
              • description: Enthält u.a.: Windhuker Nachrichten. Unabhängige Zeitung für Deutsch-Südwestafrika 3. Jahrgang Nr. 1 (11.Jan.) und Nr. 6, 22. März 1906; Deutsch-Südwestafrikanische Zeitung, vereinigt mit Swakopmunder Zeitung: 11. Jahrgang Beilage Nr. 18, 3. März 1909, 16. Jahrgang Nr. 123, 25. Okt. 1913, 1909 - 1913; Südwest: 5. Jahrgang Nr. 73, 11. Sept. 1914; Der Südwestbote, Windhuker Nachrichten: 11. Jahrgang Nr. 122, 138, 140, 141, 11. Okt. - 25. Nov. 1914; Der Weltkrieg, Zeitschrift für Übersetzungen (Windhuk): 3. Jahrgang Nr. 36, 145, 177, 188, 208, 219, 225, 235-237, 251-253, 263-265, 13. Febr.-13. Nov. 1918; Der Kriegsbote (Windhuk): 3. Jahrgang Nr. 210, 7. Sept. 1918; The Windhuk Advertiser. The official organ of the United Service Club Nr. 4, 25. Juli 1919; Die Voortrekker. Officieele Orgaan van die Voertrekker Vereinigung van die S.W. Protektoraat (Windhuk), 1. Jahrgang Nr. 4, 4. Nov. 1919, Nr. 5, 11. Nov. 1919; Landeszeitung für Südwestafrika, Zugleich Organ des Verbandes der Verwertungs-Vereinigungen (Windhuk) 4. Jahrgang Nr. 200, 13. Nov. 1919; Der Deutsch-Afrikaner (Pretoria), IV. Jahrgang Nr. 9, 11. Sept. 1924; Allgemeine Zeitung für Interessen aller Berufsstände in SüdwestAfrika (Windhuk), 10. Jahrgang Nr. 57, 13. Mai 1925 1906-1925, Bundesarchiv, BArch N 1037 Hintrager, Oskar Enthält u.a.: Windhuker Nachrichten. Unabhängige Zeitung für Deutsch-Südwestafrika 3. Jahrgang Nr. 1 (11.Jan.) und Nr. 6, 22. März 1906; Deutsch-Südwestafrikanische Zeitung, vereinigt mit Swakopmunder Zeitung: 11. Jahrgang Beilage Nr. 18, 3. März 1909, 16. Jahrgang Nr. 123, 25. Okt. 1913, 1909 - 1913; Südwest: 5. Jahrgang Nr. 73, 11. Sept. 1914; Der Südwestbote, Windhuker Nachrichten: 11. Jahrgang Nr. 122, 138, 140, 141, 11. Okt. - 25. Nov. 1914; Der Weltkrieg, Zeitschrift für Übersetzungen (Windhuk): 3. Jahrgang Nr. 36, 145, 177, 188, 208, 219, 225, 235-237, 251-253, 263-265, 13. Febr.-13. Nov. 1918; Der Kriegsbote (Windhuk): 3. Jahrgang Nr. 210, 7. Sept. 1918; The Windhuk Advertiser. The official organ of the United Service Club Nr. 4, 25. Juli 1919; Die Voortrekker. Officieele Orgaan van die Voertrekker Vereinigung van die S.W. Protektoraat (Windhuk), 1. Jahrgang Nr. 4, 4. Nov. 1919, Nr. 5, 11. Nov. 1919; Landeszeitung für Südwestafrika, Zugleich Organ des Verbandes der Verwertungs-Vereinigungen (Windhuk) 4. Jahrgang Nr. 200, 13. Nov. 1919; Der Deutsch-Afrikaner (Pretoria), IV. Jahrgang Nr. 9, 11. Sept. 1924; Allgemeine Zeitung für Interessen aller Berufsstände in SüdwestAfrika (Windhuk), 10. Jahrgang Nr. 57, 13. Mai 1925
              Sammlung Schumacher (Bestand)
              BArch, R 187 · Sammlung · 1924 - 1945
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Geschichte des Bestandsbildners: Die vorliegenden Unterlagen wurden von Bruno Schumacher, einem deutschen angestellten des US Document Centers in Berlin (BDC), zusammengestellt. Nach Abgabe der Sammlung an das Bundesarchiv wurden große Teile in dessen Bestände eingegliedert. Bestandsbeschreibung: Mit der Aktenrückgabe aus dem Berlin Document Center im Sept./ Dez. 1962 ist die Sammlung Schumacher in Bundesarchiv nach Koblenz gelangt. Diese Sammlung war von einem deutschen Angestellten des BDC, Bruno Schumacher, in jahrelanger Arbeit zusammengetragen worden. Sie enthält Druckschriften sowie Akten, die den verschiedensten im BDC verwahrten Provenienz- und Sammelbeständen entnommen sind, wobei der Auswahlgesichtspunkt die Wichtigkeit, der Dokumentationswert des Materials war. Archivische Bewertung und Erschließung Schumacher beabsichtigte, sich so eine Materialsammlung der bedeutsamsten Dokumente zur Geschichte der NS-Zeit für seinen Handgebrauch und damit sich selber eine Schlüsselstellung im BDC zu schaffen. Bei der Auswahl und Neuzusammenfassung des Materials berücksichtigte er weder Provenienz- noch Registratur- oder Bandzusammenhänge, sondern ordnete alles nach einem sehr grob angewandten Pertinenzprinzip ein. Als Findmittel diente ihm für die über 500 Bände allein sein Gedächtnis. Bei seinem Ausscheiden 1960 wurde die Sammlung in Listen verzeichnet und ein "Ordnungsschema" gebildet. Im Bundesarchiv in Koblenz war es Ziel, die Sammlung Schumacher aufzulösen und die Unterlagen den verschiedenen Beständen zuzuordnen. Im Jahr 1963 erfolgte die Einarbeitung der parteiamtlichen Druckschriften der Sammlung Schumacher in die ZSg. 3 (Parteiamtliche Drucksachen). Die Unterlagen bayerischer Provenienzen wurden 1966 entnommen und dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv übergeben. Im Laufe der Jahre wurden kleinere Teile der Sammlung an zuständige Archive und in Provenienzbestände eingearbeitet. So z. B. gelangte das Material der KPD aus der Sammlung Schumacher in den Bestand NS 26 Hauptarchiv der NSDAP (1967). Ab 2004 erfolgte die Aufarbeitung der Sammlung "Research" des ehem. BDC und die daran anschließende Integration der Unterlagen in die inzwischen im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde verwahrte Sammlung Schumacher durch die Projektgruppe NS-Archiv des MfS. Hier wurde u. a. festgestellt, dass die Erschließungsinformationen der bei R 187 verzeichneten Archivalien teilweise mit jenen der jeweiligen Ordnernummern bei "Research" identisch sind. Offensichtliche Doppelstücke und Kopien wurden kassiert. "Novitäten" sind der Sammlung Schumacher zugeordnet worden. Abkürzungen BDM Bund Deutscher Mädel bzw. beziehungsweise DAF Deutsche Arbeitsfront DRK Deutsches Rotes Kreuz Gestapo Geheime Staatspolizei HJ Hitlerjugend hrsg. herausgegeben KJVD Kommunistischer Jugendverband Deutschland KPD Kommunistische Partei Deutschland NSKOV NS-Kriegsopferversorgung NSDAP Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschland NSDStB Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund SAJ Sozialistische Arbeiterjugend SD Sicherheitsdienst SPD Sozialistische Partei Deutschland TeNo Technische Nothilfe TH Technische Hochschule USchlA Untersuchungs- und Schlichtungsausschüsse Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung enthält Druckschriften, Akten und anderes Schriftgut aus staatlichen wie parteiamtlichen Dienststellen v. a. der Jahre 1933-1945. Erschließungszustand: Bestand in Bearbeitung. Zitierweise: BArch, R 187/...

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, XII. HA, II, Nr. 278 · Akt(e) · 12. Okt. 1939 - 22. Jan. 1942
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Enthält u. a.: 1) Illustrierter Beobachter: General Rommel bei Sollum (Bild), 24. Juli 1941 2) Das Reich: Generalleutnant Rommel. 6. April 1941 3) Dresdner Neueste Nachrichten: Die Schwerter für Rommel (mit Bild), 22. Januar 1942 4) Der Freiheitskampf: "Wo ist der General? Noch weiter vorne!" Der Kommandeur des Afrikakorps - Porträt einer Führerpersönlichkeit. Von Oberleutnant Alfred Tschimkpe (mit Bildern), 24. April 1941 5) Berliner Illustrirte Zeitung: Der Führer mit seinen Mitarbeitern und Generalfeldmarschall Göring, der zum Vortrag in das Führerhauptquartier gekommen war. Im Vordergrund rechts: Generalmajor Rommel, der Kommandant des Führerhauptquartiers (Bild), 12. Oktober 1939 6) Koralle: Als 10. Offizier der deutschen Wehrmacht überreichte der Führer und Oberste Befehlshaber dem Kommandierenden General des deutschen Afrika-Korps, Generalleutnant Erwin Rommel, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ... (Bild), 13. April 1941 7) Berliner Illustrirte Zeitung: General Rommel (Bild), 24. April 1941 8) Völkischer Beobachter: General Rommel, der Führer des deutschen Afrikakorps, an der Spitze seiner Truppen vor Tobruk (Bild), 22. Juni 1941 9) Dresdner Anzeiger: Generalstabsbesprechung in Afrika. Generalleutnant Rommel und General Gariboldi mit dem italienischen Kolonialminister Teruzzi bei einer Lagebesprechung (Bild), 29. Mai 1941 10) Der Freiheitskampf: Eichenlaub für Generalleutnant Rommel. Der Führer und Oberste Befehlshaber überreichte am 20. März 1941 dem Kommandierenden General des deutschen Afrika-Korps, Generalleutnant Rommel, als zehnten Offizier der deutschen Wehrmacht, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ... 24. März 1941.;

              BArch, PHD 2 · Bestand · 1867-1919
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Geschichte des Bestandsbildners: 1809 als oberste Zentralbehörde der Preußischen Armee geschaffen, ab 1867 auch für die Kontingente des Norddeutschen Bundes, nach 1871 auch für die Truppen im Süden Hessens und in Baden zuständig. Nachfolgebehörde 1919: Reichswehrministerium Bestandssignatur: PH 2 Zitierweise: BArch, PHD 2/...