Auszeichnung von sechs Häuptlingen mit alten deutschen Uniformstücken für offizielle Anlässe. - Genehmigung des Vorschlages des Syndikates für Westafrika, Hamburg, 1885 [fol. 1 - 16] Häuptlingspalaver in Duala unter dem Vorsitz von Gouverneur von Soden. - Protokoll, 17.7.1885 [fol. 3 - 7] Erziehung von Häuptlingskindern in Deutschland. - Befürwortung der Anträge durch Gouverneur von Soden, 1885 [fol. 9 - 10] Bau eines kleinen Frachtdampfers für Dumbe Lobe Bell auf der Schichau-Werft. - Anforderung eines Angebotes, 1885 [fol. 11 - 12] Trustsystem. - Einziehung des von Eduard Schmidt an die Akwa-Häuptlinge und Jim Ekwalla gegebenen Trusts. - Gesuch um Unterstützung des Gouvernements, 1885 [fol. 14] Kanupalaver Häuptling Green Joss. / Häuptling Manga Bell. - Aufforderung Gouverneurs von Soden zur Erhebung einer Klage beim Richter von Kamerun bei Nichteinigung, 1885 [fol. 17 - 18] Wiederaufbau des Wohnsitzes des Häuptlings Etome Lokoto von Lokoto. - Gesuch, 1885 [fol. 19 - 20] Begnadigung des zur Deportation verurteilten Manga Akwa, 18.3.1886 [fol. 21 - 27] Auszahlung des vereinbarten jährlichen Kumis für das von Kapitän Buchan an King Akwa gezahlte Geld. - Forderung der am Wuri ansässigen Häuptlinge (Cameroon-River-Chiefs), 1886 [fol. 32 - 55] Nichtanerkennung der Oberhoheit des King Bell. - Klage der Häuptlinge Elami Joss und Lock Priso, 1886 [fol. 34] Streitigkeiten der Eingeborenen und Tätigkeit der Eingeborenenschiedsgerichte. - Rauferei zwischen den Joss-, Bell- und Hickory-Leuten. - Untersuchungen, 17.6.1886 [fol. 35 - 38] Abstammung der Deido- (Bonabela-) Leute und deren Verhältnis zu den Duala-Leuten. - Bericht des King Akwa, 1886 [fol. 40] Einsetzung des King Bell zum Oberhäuptling von Hickory, Joss, Lokoto, Bell und Bona Ndala, 1886 [fol. 43] Übergabe der auf S.M.S. HABICHT gefangengehaltenen Akwa-Leute Duke Akwa und Yellowgreen an den für deren Wohlverhalten verantwortlichen Oberhäuptling Akwa, 26.7.1886 [fol. 44] Auszahlung des jährlichen Kumis an die am Wuri ansässigen Häuptlinge, 1886 [fol. 47] Störung der öffentlichen Ordnung durch Streitigkeiten zwischen David Meelon (Meetom?) und King Akwa. - Anrufung des Gouverneurs von Soden durch John Akwa, Januar 1887 [fol. 49] Einstellung der Untersuchungen gegen den Häuptling Money von Bimbia wegen angeblicher Anstiftung zum Mord und Widerstandes gegen die Anordnungen des Gouvernements, 1887 [fol. 54 - 55] Errichtung einer Schule auf Kosten der Bell-Leute. - Vorschlag King Bell, 1888 [fol. 59 - 60] Ausbildung Eingeborener in Deutschland. - Bell, Alfred (Neffe des King Bell), Ausbildung zum Schlosser und Maschinisten im Technischen Betrieb des Norddeutschen Lloyd in Bremerhaven und der Hauptwerkstatt der Eisenbahndirektion Berlin. - Anderweitige Unterbringung nach zweijähriger Schlosser- und Maschinistenausbildung. - Bemühungen von Gouverneur von Soden, 1888 [fol. 60a - 61] Verhinderung eines Friedens zwischen den Duala-Leuten durch Gouverneur von Soden. - Alfred Bell an Ndumbe Eyundi (Jonas King), 1888 [fol. 62 - 64] Deportation des Häuptlingssohnes Manga Bell nach Togo, dessen Begnadigung und Rückkehr, Oktober 1888 [fol. 65 - 156] Vernichtung des Bell‘schen Handelsmonopols am Mungo durch Errichtung einer Plantage und Faktorei deutscher Firmen. - Bericht des Gouverneurs von Soden, 1889 [fol. 88 - 116] Politik des Oberhäuptlings Akwa gegenüber dem Gouvernement. - Bericht Gouverneur von Soden an das Auswärtige Amt, 1889 [fol. 92 - 93] Ausbildung Einheimischer in katholischen Anstalten und das Fehlen gleichartiger Möglichkeiten in evangelischen Anstalten. - Bericht von Gouverneur von Soden, 1889 [fol. 92 - 93] Ansässige eingeborene Bevölkerung entlang der im Bau befindlichen Straße Kribi - Bipindi - Lolodorf - Jaunde (Aufgliederung nach Stammeszugehörigkeit) Verzeichnis, 1908 [fol. 93] Maßnahmen des Gouvernements gegen Häuptling Bell. - Weiterleitung seiner Beschwerde durch die Baptist Missionary Society, London, an das Auswärtige Amt, 1889 [fol. 94 - 97] Begnadigung und Rückkehr des verbannten Manga Bell von Togo nach Kamerun, Verzicht der Bell-Leute auf einen Häuptling oder Wahl eines nicht zur Bell-Familie gehörenden Häuptlings. - Bericht von Gouverneur von Soden an das Auswärtige Amt, 1889 [fol. 101 - 102] Ausbildung Eingeborener in Deutschland. - Unterbringung von zwei Knaben aus Akwa-Dorf in der katholischen Anstalt St. Ottilien, 1889 [fol. 136 - 137] Akwa, M‘pundu (Sohn des King Akwa), Ausbildung in der Reissmann‘schen katholischen höheren Knabenschule in Paderborn und in Rheindahlen, Kreis. Gladbach. - Unterbringung in Paderborn, 1889 [fol. 136 - 137] Akwa, M‘pundu (Sohn des King Akwa). - Unterricht und Erziehung. Bericht von Regierungs- und Schulrat Vandenesch, 1889 [fol. 142 - 144] Akwa, M‘pundu (Sohn des King Akwa). - Zweckmäßigkeit der Ausbildung in Deutschland und Regelung der finanziellen Verhältnisse. - Bericht von Gouverneur von Soden, 1889 [fol. 145 - 148] Abhaltung von Gerichtstagen (Palavern). - Ausübung der Gerichtsbarkeit der Ersten Instanz durch Häuptlinge, 1890 - 1894 [fol. 160 - 258] Eigene Verhältnisse in Deutschland und Beziehungen des Gouvernements zur Familie Bell. - Manga Bell, Berlin, an Joseph Bell, Duala, 1889 [fol. 162] Akwa, M‘pundu (Sohn des King Akwa). - Rücksendung nach Kamerun wegen seines Verhaltens in Paderborn. - Aufhebung der Verfügung des Auswärtigen Amtes wegen guten Verhaltens in Rheindahlen, 1890 [fol. 174] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Rückkehr des Sopo Bell nach Bell-Town. - Genehmigung des Gesuches, 1890 [fol. 175 - 176] Ausbildung Eingeborener in Deutschland. - Gewähren einer finanziellen Beihilfe an den Regierungsdolmetscher Meetom, Duala, zum Unterhalt von dessen in Deutschland zur Arztausbildung befindlichen Sohnes Tube, 1891 [fol. 180 - 185] Anklage gegen die Häuptlinge Tokote und Sohn, Davis und Elamy Joss, Manga Bell, King und Black Akwa sowie N‘jo aus Muskoko wegen Vernachlässigung der Wegereinigung, 1891 [fol. 191a - 192] Verpflichtung der Häuptlinge Koto, Priso, Ngango und Njoke zur Beachtung der Freiheit des Handels, 1891 [fol. 198] Beschmutzung des Weges von Bell-Dorf zum Amtssitz des Gouverneurs in „schamlosester Weise“ durch Bewohner des Muskoko-Dorfes sowie Androhung der kostenpflichtigen Reinigung zu Lasten des Kumis von King Bell, 1892 [fol. 199] Verpflichtung des „Clubs der Häuptlinge“ unter der Leitung von Endene King zur Durchführung aller Gesetze und Berichterstattung an den Gouverneur, 30.3.1892 [fol. 204] Handel und Gewerbe. - Trustsystem. - Gutachten, 1892 [fol. 205] Hoheitsrechte der Häuptlinge Endene a Ngando, Mpundo, Akwa und ihrer Nachkommen, 1892 [fol. 206 - 208] Trustrückzahlung an die Handelsagenten nach Eröffnung des freien Binnenhandels unter Ausschluss des Zwischenhandels der Duala. - Beschwerde der Duala-Häuptlinge, 29.10.1892 [fol. 211] Beschwerdeschrift der Duala-Häuptlinge mit folgenden Punkten: - 1) Trustrückzahlung an die Handelsagenten nach Eröffnung des freien Binnenhandels unter Ausschluss des Zwischenhandels der Duala - 2) Vollstreckung von Gefängnisstrafen gegen Häuptlinge - 3), 29.10.1892 [fol. 211 - 217] Bakoko-Expedition (Kanzler Wehlan). - Mangelhafte Durchführung der Vorbereitungen und dadurch entstandene Verluste unter den Duala-Hilfskriegern. - Beschwerde der Duala-Häuptlinge, 29.10.1892 [fol. 211] Mißhandlung von Häuptlingen und sonstige Übergriffe von GouvernementsSoldaten – Beschwerde der Duala-Häuptlinge, 29.10.1992 [fol. 211] Beschwerdeschrift der Duala-Häuptlinge (1892). - Beantwortung der Beschwerden durch Gouverneur von Zimmerer, 18.11.1892 [fol. 223 - 226] Berechtigung des Häuptlings Manga Bell zur Festnahme von Gouvernementsarbeitern wegen Verübung groben Unfugs in der Stadt nach 8:00 Uhr abends. - Verfügung des stellvertretenden Gouverneurs von Schuckmann, 24.11.1891 [fol. 228] Festlegung der Sperrstunde für den Aufenthalt der Soldaten und Gouvernementsarbeiter in den Duala-Dörfern auf 19.00 Uhr. - Verfügung von Gouverneur von Zimmerer, 18.6.1892 [fol. 228] Handelsstreitsache der Häuptlinge Green Joss und Small Lock. - Gesuch um Vermittlung von Gouverneur von Zimmerer, 1894 [fol. 229] Drohende gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Häuptlingen Manga Bell und den Hickory-Häuptlingen Lock Priso, Green Joss und Mudumbu Ejan. - Gesuch und Vermittlung durch Gouverneur von Zimmerer, 1894 [fol. 232] Streitigkeiten des Häuptlings Mudumbu Ejan mit anderen Häuptlingen über die Aufteilung der Grundstücke in Hickory. - Gesuch um Vermittlung von Zimmerer, 1894 [fol. 243] Tod des Häuptlings Dibao von Mulimbajeru und Anerkennung dessen Bruders Mbenge als Nachfolger. - Bericht des Premierleutnants von Brauchitsch, Ebolowa, Juni 1894 [fol. 256 - 257] Schlägerei in Bonaku zwischen Anhängern des King Akwa und seines aus Deutschland zurückgekehrten Sohnes M‘pundu Akwa wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Gesetzgebung der Eingeborenen. - Gerichtsverhandlung, 1896 [fol. 275 - 279] Gerichtliche Vorladung des King Akwa. - Verhängung einer Ordnungsstrafe wegen Nichtbefolgung, 1891
Gouvernement von KamerunEinheimische
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Forschungsexpedition in das nordöstliche Hinterland von Togo (1889 Stabsarzt Dr. Wolf). - Bericht von Reichskommissar von Puttkamer an von Bismarck, 23. April 1889 [fol. 5 - 20] Besoldung der Beamten in den Schutzgebieten aus den entsprechenden Lokaletats. - Denkschrift von Reichskommissar von Puttkamer, 1888 [fol. 21 - 24] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt über die Angelegenheiten des Konsulats Monrovia .- Verzeichnisse, 31.12.1889 [fol. 24] Rechnungsjahr 1889/90, Voranschlag, 1888 - 1889 [fol. 28 - 35] Dienstreise des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer: Sebbe Lomé Aguewe Towe Kewe Agotime (5.-21.5.1888), 1886 - 1889 [fol. 36 - 46] Errichtung der portugiesischen Schutzherrschaft über Dahomey und deren Übernahme durch Frankreich, 6. Juni 1888 - 12. Juli 1888 [fol. 47] Finanzierung der weiteren Entwicklung des Schutzgebietes Togo durch Erhöhung der Einfuhrzölle. - Denkschrift des Reichskommissars von Puttkamer an von Bismarck, 14. Juli 1888 - 11. August 1888 [fol. 48 - 53] Britische Absichten bei der Festlegung der Westgrenze des Schutzgebietes Togo. - Bericht des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer, 15. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 54] Regressansprüche bei Beschädigung von in Pfandbesitz genommenen steuerpflichtigen Waren durch Feuer. - Erlass über die Verantwortlichkeit der Verwaltung des Schutzgebietes Togo, 16. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 61 - 66] Zulassung des Reichskommissars bzw. Gouverneurs von Togo als Konsul in der Republik Liberia (1889) und den britischen und französischen Besitzungen seines Amtsbereiches (Gold- und Nigerküste, Dahomey), 17. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 67 - 68] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 28.9.1914 - 20.6.1915 [fol. 69] Arbeiter aus Dahomey (Benin). - Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 74] Urlaubsgesuch des Konsuls von Puttkamer an Bismarck für Juni 1889, 18. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 79 - 80] Jola-Expedition. - Reise des Konsuls von Puttkamer mit dem Dampfer ’Benue’ bis Jola zur Vorbereitung des Eintreffens der Expedition. - Dienstreiseantrag beim Reichskanzler mit ausführlicher Begründung, 19. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 81] Stellungnahme des Reichskommissars zu den Verordnungen n° 1 und 2, 20. August 1888 - 4. September 1888 [fol. 84 - 85] Ausweisung von Manga Bell (Sohn von King Bell) von Kamerun nach Togo und gemeinsame Inhaftierung mit King Toko von Groß-Batanga, 1888 [fol. 86 - 229] Zahlung der Einfuhrzölle durch Handelsfirmen an die Häuptlinge in Form von Geschenken („dash“) Bemühungen um die Ablösung, 1889 [fol. 91 - 146] Dankwarth, Zollverwalter in Lome. - Entlassung auf eigenen Wunsch zum 30.6.1889 während des Heimaturlaubs, 1888 [fol. 100] Arbeiter aus Togo in Kamerun. - Anwerbung von Ziegeleiarbeitern, 1886 [fol. 108 - 109] Ankauf von in Dahomey (Benin) in großer Menge als Menschenopfer vorgesehener Sklaven und deren Ansiedlung als freie oder hörige Arbeiter in Kamerun und Togo unter Abzug der für ihren Ankauf geleisteten Ausgaben, 1889 [fol. 110 - 129] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 133] Anwerbung von zwölf mohammedanischen Einheimischen aus dem Gebiet von Salaga/Togo und dessen Hinterländern durch die Expedition Hauptmann von François - Planung, 1888 [fol. 138 - 141] Forschungsexpedition in das nordöstliche Hinterland von Togo (1889 Stabsarzt Dr. Wolf) . - Abreise von Adele nach Abomé zum Besuch des Königs von Dahomey, 1888 [fol. 144] Zahlungen an Häuptlinge, 1885 [fol. 146] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1889 [fol. 147] Togo. - Rechnungsjahr 1890/91, Voranschlag, 1888 [fol. 152 - 159] Zollamt Klein-Popo. - Kommissarische Übernahme durch Hauptsteuerassistenten Boder, Juli 1889 [fol. 160] Zollamt Klein-Popo. - Nebenamtliche Verwaltung (Hauptsteuerassistenz Böder), 1888 [fol. 160] Bonaventura, Antonio, Regierungsdolmetscher.- Weiterbeschäftigung als Hilfsdolmetscher nach Unterschlagung im Amt, 1888 [fol. 162] Kowu, Reinhold, Kanzleihilfskraft (ehem. Deutschlehrer der Norddeutschen Missionsgesellschaft in Bremen). – Personalunterlagen, 1888 [fol. 165] Haushaltspläne (Togo). - Entwurf [fol. 167] Küas, Zollassistent am Zollamt Lome. - Übernahme der Geschäfte des Amtsvorstehers (Nachfolger von Armerding, 1889) [fol. 172 - 175] Postverbindungen zwischen Togo und der Goldküste. - Einigung mit dem britischen Gouverneur [fol. 173 - 175] Britisches Vorgehen gegen die Bevölkerung bei der Regulierung der Westgrenze des Schutzgebietes Togo.- Bericht von Reichskommissar von Zimmerer [fol. 174] Forschungsexpedition in das nordöstliche Hinterland von Togo (1889 Stabsarzt Dr. Wolf). - Anforderung der für den König bestimmten Geschenke aus Kamerun (Reiterstatue und Gewehr), 1908 [fol. 175] Zollamt Lome. - Ordnungsstrafe gegen den Kapitän des englischen Dampfers AKASSA, Whoston, wegen Unterschriftsverweigerung gegenüber dem Zoll, 1889 [fol. 176 - 185] Gegenseitige Benachrichtigung beim Verlassen des Amtssitzes. - Auseinandersetzungen zwischen dem Reichskommissar und dem Regierungsarzt für Togo, Stabsarzt Dr. Wicke, 1889 [fol. 186, 210-221] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1889, 1905, 1910 [fol. 189] Ungehinderte Auswanderung aus Togo nach dem Schutzgebiet Kamerun, 1888 [fol. 190] Verordnungen des Reichskommissars.- Verzeichnis, 1889 [fol. 194 - 199] Postagentur Lome, Einrichtung. - Gesuch von Reichskommissar von Zimmerer, 1888 - 1889 [fol. 205] Haushaltspläne von Togo . - Änderung auf Grund des Ergebnisses für das Rechnungsjahr 1888/89, 1888 [fol. 207 - 209] Heimaturlaub von Konsul Lemberg, Konsul in Freetown. - Genehmigung, 1888 [fol. 222] Entsendung S.M.S. HYÄNE zur Unterstützung des Konsuls von Monrovia Jäger in der Auseinandersetzung mit der liberianischen Regierung, 1888 - 1889 [fol. 229] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 224] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1888 [fol. 243]
Gouvernement von Kamerundescription: Enthält:AnfangVNr: E 2376/1909; EndeVNr: E 667/1910; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Vorderasiatischen Museum, (1909), Bl. 34, der Botanischen Zentralstelle für die Kolonien am Kgl. Botanischen Garten und Museum, Bl. 113, und dem Naturkundemuseum, Berlin, (1910), Bl. 213 ff., 235 f.- Verkauf von Doubletten an die Hzgl. Sammlungen der Veste Coburg, (1909), Bl. 36 ff.- Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum, Bremen, (1912), Bl. 75.- Zusammenarbeit mit der Kgl. Landesaufnahme, Bl. 167, der Kgl. Bergakademie, Berlin, (1910), Bl. 219 f., und dem Seminar für Geographie, Hamburg, (1909), Bl. 1 ff.- leihweise Abgabe von Doubletten an eine Mädchenschule, Berlin, (1910), Bl. 237.- Zusammenarbeit mit der BGAEU, (1910), Bl. 17 ff., und dem Kommando der Schutztruppe für DSW, Windhuk, (1910), Bl. 182, 184.- Schipper: Erklärung des Begriffs "Kobirra" für Hörige, (1910), Bl. 72.- Karasek: Bericht über Fehldeutung des Verhaltens von Einheimischen, (1909), Bl. 95 f.- von Ramsay: Erläuterung zu seiner Schenkung, (1910), Bl. 154 f.- Kaufmann: Schenkung eines Skeletts, (1910), Bl. 170 f.- Leupolt: Erläuterung zu seiner Schenkung, (1910), Bl. 191 f.- Adametz: Bericht über religiöse Vorstellungen in Kamerun, Bl. 195 ff., und über Metallurgie, (1909, 1910), Bl. 205 ff.- "Darwinsche pathognomische Fragen.", [1910], Bl. 223 f.- Rathgen: Bericht über anthropologische Forschungen in Tunesien, (1910), Bl. 238 f.
description: Enthält:AnfangVNr: E 950/1900; EndeVNr: E 644/1901; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, (1901), Bl. 140, und dem Dt. Kolonialmuseum, Berlin, (1900), Bl. 10.- Zusammenarbeit mit dem Museum für Völkerkunde, Leipzig, Bl. 114 f., und der Naturhistorischen Museum, Köln, (1901), Bl. 183 ff.- Zusammenarbeit mit den Gouverneuren von DOA, (1900, 1901), Bl. 13, 104, und Togo, (1901), Bl. 220.- Zusammenarbeit mit dem Kruppschen Bildungsverein, Altendorf, Bl. 128, 187 f., dem Kolonialwirtschaftlichen Komitee, Bl. 119, der Gesellschaft Nordwest-Kamerun, Berlin, Bl. 268, und der Gesellschaft Süd-Kamerun, Hamburg, (1901), Bl. 226 ff.- Zusammenarbeit mit Herrnhuter Missionaren, Bl. 70, und der Norddeutschen Missionsgesellschaft, (1901), Bl. 100.- Müller: Ankauf des Götzen Ekongolo unmöglich, (1900), Bl. 24 f.- Rigler: Bemerkungen zur Aufteilung seiner Slg. an dt. Museen, (1900), Bl. 34 f.- Meinhof: Haltung von Kolonialbeamten zur einheimischen Bevölkerung, (1901), Bl. 67.- von Luschan: Beurteilung der Slg. von Zech, Bl. 72, Beurteilung der sog. Kriegsstandarte des Sultans von Yendi, Bl. 87 f., 95 f., 172 f., Bitte an von Götzen und Fülleborn sich im Sinne des ethnographischen Sammelns einzusetzen, Bl. 127, ausschließliche Annahme rechtmäßig erworbener Objekte für das MV, (1901), Bl. 170.- "Kunst, Wissenschaft und Literatur" In: Dt. Reichs- und Preußischer Staatsanzeiger, (1900), Abschr., Bl. 89.- Ubisch: Sammelauftrag des Zeughauses, Berlin, (1901), Bl. 90.- Minist. der geistl. Angelegenheiten: Ablehnung der Unterstützung der Expedition von Heinemann und Schrader, (1901), Bl. 107.- Schrader: Lebenslauf, (1900), Bl. 109.- Dt. Kolonialschule Wilhelmshof: "Stundenplan für das Winterhalbjahr 1900/1901", und "Schülerverzeichnis des Sommersemesters 1900.", Druckschr., Bl. 123 f.- "Deutsch-Ostafrikanische Sonder-Ausstellung C.G. Schillings (2. Reise 1899/1900).", (o.J.), Druckschr., Bl. 131 f.- Gründungsprotokoll des Museumsvereins, Essen, (1901), Bl. 187 f.- Mischlich: Bericht zur Zahnpflege, (1901), Abschr., Bl. 221 ff.- Laasch: Bericht über einen Fetisch, (1901), Bl. 252 f.- Maas: Bericht über einen arabischen Frauenschmuck, (1901), Bl. 260 ff.- Gruner: Sendung eines Skeletts, (1901), Bl. 282.
Enthält u.a.: 7 Aufnahmen von der Balinga-Station mit einheimischer Bevölkerung
Enthält u.a.: Aufstand der einheimischen Bevölkerung
Korrespondenzen und Aufzeichnungen zur Geschichte der deutschen Kolonie Kamerun; Berichte über Bezirksbereisungen; Materialien zum Übertritt in die spanische Rio-Muni-Kolonie (1916). (Stand: 1977) Der Bestand erlangt v.a. deswegen Bedeutung, weil der Großteil der amtlichen Akten aus den letzten Jahren der deutschen Kolonialverwaltung von Kamerun im Zweiten Weltkrieg durch Kriegseinwirkungen vernichtet wurde (vgl. Erschließungangaben zum Bestand R 175 sowie R 1506/420). Der Nachlass dokumentiert zumindest bruchstückhaft das Ende der deutschen Kolonialverwaltung in Kamerun, den Übertritt des Verwaltungspersonals in die angrenzende spanische Kolonie Rio Muni und die Tätigkeit im spanischen Exil. Es ist ein relativ umfangreicher Schriftwechsel in deutscher Sprache mit Oberhäuptling Karl Atangana vorhanden, der als Mittler zwischen Kolonialmacht und Einheimischen in und um Jaunde sehr einflussreich war und vor Ort heute noch erinnert wird (N 1095/4). Bemerkenswert sind ca. 300 Fotos (meist Abzüge, ca. 25 Glasplatten), die das Leben der Afrikaner und Europäer in Kamerun zeigen, darunter den Besuch von Kolonialstaatssekretär Solf in Kamerun, 1913, sowie den Übertritt nach Bata (Rio Muni), 1916.
Enthält u.a.: Unruhen der einheimischen Bevölkerung in Kamerun. Karte der Biafra-Bucht o.M. o J.
Ein Angehöriger der deutschen Schutztruppe (li.) neben einem einheimischen Askari. / Fotograf: Scherl
Deutsche Soldaten der kaiserlichen Schutztruppe mit einheimischen Askaris in einer Abwehrstellung während Unruhen oder der militärischen Unterwerfung in Kamerun. Undatierte Aufnahme, ca. 1900. / Fotograf: Scherl
Europäische Expeditionsangehörige. - Verzeichnis, 4.1.1892 [fol. 7] Polizeitruppe in Kamerun. - Errichtung der Baliwehr durch Dr. Zintgraff unter dem Kommando von Leutnant a.D. Hutter, 1891 - 1892 [fol. 8-11, 130-142, 420, 427] Fristlose Entlassung des Rittmeisters a.D. Freiherr von Gemmingen wegen Übergriffen gegen Einheimische und sonstiger gegen das Interesse der Expedition gerichteter Handlungen, 1.1.1892 [fol. 47 – 48, 253] Anwerbung von Dahomey-Sklaven als Träger durch Hauptmann Freiherr von Gravenreuth. - Unberechtigte Vorwürfe gegen das Gouvernement, 1.1.1892 [fol. 49 - 51] Einstellung und Entlassung der europäischen Expeditionsangehörigen, 1891 - 1892 [fol. 82-85, 191-195, 230, 302-303, 308, 381-383,412-414, 481-486,521-527, 549-550] Lage der Expedition nach dem Gefecht gegen die Bandengs am 31.1.1891 und Anklage wegen der angeblichen Gefährdung von Leben und Sicherheit der europäischen Expeditionsangehörigen. - Bericht und Stellungnahme von Gouverneur von Zimmerer, Februar-März 1892 [fol. 107 - 126] Vorgehen gegen die Bandengs und Bafuts. - Bericht von Dr. Zintgraff an den Reichskanzler, 4.3.1892 [fol. 165 - 167] Regelung der Auseinandersetzungen zwischen dem Gouvernement und Dr. Zintgraff. - Erlasse des Auswärtigen Amtes, 2.3., 19, 30. 4, 23.5.1892 [fol. 185 - 323] Angebliche mangelnde Unterstützung durch das Gouvernement. - Beschwerde von Dr. Zintgraff, 18.3.1892 [fol. 196 - 201] Hinrichtung afrikanischer Angehöriger der Kamerun-Hinterland-Forschungs-Expedition (Dr. Zintgraff) wegen Waffen- und Munitionsdiebsstahls sowie Anstiftung zur Meuterei, 21.3.1892 [fol. 202 - 204] Schwierigkeiten bei der Arbeiter- und Trägerbeschaffung wegen gleichzeitiger Ausrüstung der Kamerun-Hinterland-Forschungs-Expedition (Dr. Zintgraff) und der Süd-Kamerun—Hinterland-Expedition (Hauptmann Ramsay), April 1892 [fol. 211 - 212] Bandeng-Bafut-Gebiet. - Bericht von Dr. Zintgraff, 1.4.1892 [fol. 213 - 218] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Barombi-Station. - Übernahme der Station und Unterkunftsverhältnisse. - Bericht von Kirstein, Wirtschaftsbeamter der Kamerun-Hinterland-Forschungsexpedition, 28.11.1891 [fol. 240 - 241] Einzelfälle. - Gemmingen, Freiherr von, Rittmeister a.D. - Einsetzung als Stationsleiter von Edea, 1892 [fol. 253] Vermutliches Scheitern der Expedition. - Bericht von Gouverneur von Zimmerer, 26.5.1892 [fol. 273 - 274] Schwierigkeiten bei der Verpflegungsbeschaffung für die afrikanischen Expeditionsangehörigen sowie deshalb zu befürchtende Gewaltakte gegen die ebenfalls hungernden Einheimischen. - Bericht von Dr. Zintgraff, 1.7.1892 [fol. 296 - 297] Bau eines Proviant- und Gerätedepots in Mundame, 1.7.1892 [fol. 296, 388] Zuweisung eines neuen Wirkungskreises für Dr. Zintgraff wegen absolut fehlender Leistung für das Schutzgebiet Kamerun und Verfolgung einer „Politik des Abenteuers“. - Bericht von Zimmerer, 6.7.1892 [fol. 300 - 301] Kassen- und Rechnungswesen, 1891 - 1892 [fol. 310-318, 358, 373, 385, 431, 513-514, 579] Scheitern des Versuches des Leiters der Kamerun-Hinterland-Forschungs-Expedition, Dr. Zintgraff, zur Beherrschung des Bali-Stammes unter dessen Häuptling Garega nach erfolgter Ausrüstung mit Hinterladergewehren und Munition, 27.7.1892 [fol. 356] Abreise von Dr. Zintgraff nach Deutschland. - Bericht des Gouverneurs von Zimmerer, 12.8.1892 [fol. 365] Bali(burg). - Verhältnisse auf der Station nach Abreise von Dr. Zintgraff. - Bericht von Premierleutnant von Stetten, 1892 [fol. 374, 386-388, 409, 415 - 434, 438-439, 465-471, 475, 488-511] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Mundame 1892, 1892 [fol. 374, 386-388, 409, 438-439, 465-471, 475, 488 - 511] Schlägerei zwischen Bali-Soldaten der Expedition und Duala-Leuten in Akwa-Town am 2.6.1892 sowie daraus resultierende Gehorsamsverweigerungen der Bali-Soldaten mangels Untersuchung dieses Vorfalles durch das Gouvernement, Juli 1892 [fol. 326-337, 345-348, 368 - 369] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Tinto 1892, 1892 [fol. 374-386, 388, 409, 438-439, 465-471, 475, 488-511] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Baliburg 1892, 1893 [fol. 374, 386-388, 409, 438-439, 465-471, 475, 488-511] Angebliche Verschwendung finanzieller Mittel des Gouvernements durch Dr. Zintgraff. - Bericht des Gouverneurs von Zimmerer, 4.10.1892 [fol. 409 - 411] Unterstellung der Expedition nach Abreise von Dr. Zintgraff unter die Verfügungsgewalt des Gouverneurs. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 30.8.1892 [fol. 415 - 416] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bali(burg). - Verwaltung des Bali-Gebietes nach Abreise von Dr. Zintgraff. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 30.8.1892 [fol. 415 - 434] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bali(burg). - Aufrechterhaltung der guten Beziehungen zum Bali-Stamm nach Abreise von Dr. Zintgraff. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 30.8.1892 [fol. 415 - 434] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bedeutung der Station Tinto. - Bericht von Premierleutnant von Stetten, September 1892 [fol. 465] Freilassung aller von Dr. Zintgraff in seiner Eigenschaft als Expeditionsleiter verurteilten und gefangengehaltenen Personen. - Verfügung des Gouverneurs von Zimmerer, 3.12.1892 [fol. 474, 549 - 550] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bali(burg). - Auflösung der Station. - Verfügung von Zimmerer, 3.12.1892 [fol. 549] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Bali(burg). - Zurückziehung der Expedition aus dem Bali-Gebiet. - Verfügung des Gouverneurs von Zimmerer, 3.12.1892 [fol. 549 - 550] Wahrnehmung der Geschäfte des Expeditionsleiters durch Leutnant a.D. Freiherr von Steinacker. - Anweisung des nach Deutschland abreisenden Dr. Zintgraff, 4.8.1892 [fol. 558] Einzelfälle. - von Steinacker, Freiherr, Leutnant a.D. - Rückkehr von der Kamerun-Hinterland-Forschungs-Expedition nach Deutschland aus Gesundheitsgründen, Dezember 1892 [fol. 560] Versorgung durch die Kamerun-Hinterland-Handelsexpedition der Firma Jantzen & Thormählen, 1891 - 1892 Errichtung der Baliwehr unter dem Kommando von Leutnant a.D. Hutter, 1891 - 1892 Unruhestiftung durch den Häuptling von Bamungu im Dezember 1891. Bericht von Leutnant Hutter, 1892 Versorgung mit Geschützen, Gewehren, Munition und sonstiger militärischer Ausrüstung, 1891 - 1892
Gouvernement von Kamerun9 x 9 / S-W / Abzug aufgeklebt auf Pappe
9 x 9 / S-W / Abzug aufgeklebt auf Pappe
9 x 9 / S-W / Abzug aufgeklebt auf Pappe
9 x 9 / S-W / Abzug aufgeklebt auf Pappe
Landwirtschaftsschulen. - Einrichtung einer Landwirtschaftsschule am Vorwerk der Regierungsstation Buea, 1910
Gouvernement von KamerunEnthält u.a.: Zurückhaltung eines Beschwerdetelegramms der einheimischen Bevölkerung Aufstellung der Enteignungskosten 6 Fotografien von Hütten der einheimischen Bevölkerung in Duala
Enthält u.a.: Eingabe des Vereins Westafrikanischer Kaufleute an den Reichstag wegen schneller Durchführung der Enteignung, Hamburg, 23. März 1914 Denkschrift vom Staatssektär Solf über die Enteignung und Verlegung der einheimischen Bevölkerung in Duala an den Reichstag vom 1. Mai 1914
Forstwesen. - Tätigkeit in den Bezirken. - Baumarten des Schutzgebietes Kamerun, deren einheimische Bezeichnung sowie deren Nutzwert für die Einheimischen. - Übersichten, 1909
Gouvernement von KamerunPolizeitruppe. - Rückzahlung der vom Gouvernement von Togo zur Anwerbung für die Garua-Expedition (Oberleutnant Dominik) geleisteten Vorschüsse, 1901 [fol. 1 - 4] Angelegenheiten der Häuptlinge. - Vertreibung des Emirs Subeiru (Zuber) von Jola. - Wiederherstellung der Ordnung in Jola und Erstürmung von Ngaundere durch deutsche Truppen. - Telegramm des stellvertretenden Gouverneurs von Nord-Nigeria, Wallace, an das Colonial Office, 14.10.1901. [fol. 11] Garua-Expedition (Oberleutnant Dominik, Oktober 1901 - Februar 1903). - Übernahme der beim Bezirksamt Kribi eingestellten Reitpferde und Esel. - Auseinandersetzungen mit dem Bezirksamt, Oktober 1901 [fol. 12 - 14] Verhalten des Postenführers von Garua gegenüber dem Anerbieten des Emirs von Britisch-Adamaua, Bob Amadu, zum Übertritt auf deutsches Gebiet bei Ernennung des Gouverneurs von Nord-Nigeria, 19.7.1902 [fol. 15] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Banjo, 6.6.1902 [fol. 18] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Verlegung von vier Europäern und fünfzig afrikanischen Soldaten mit einem Maschinengewehr von Bamenda nach Banjo, 11.7.1902 [fol. 19] Polizeitruppe in Kamerun. - Einsetzung eines Kommissars mit 200 Mann Polizeitruppe in Garua an Stelle der Einrichtung einer Militärstation – Denkschrift von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 30.10.1902 [fol. 20 - 31] Zurückziehung der nördlich des Benue stehenden Abteilungen der Schutztruppe für Kamerun. - Verfügung des Gouvernements und Einspruch von Oberstleutnant Pavel unter Hinweis auf das an landwirtschaftlichen und Naturprodukten reiche Gebiet, 22.7.1902 [fol. 21 - 23] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Ausdehnung der deutschen Machtverhältnisse in Nord-Adamaua und am Tschadsee mit ungenügenden militärischen Kräften. - Auseinandersetzungen zwischen Gouverneur von Puttkamer und Oberstleutnant Pavel (Bericht an das Auswärtige Amt), 30.10.1902 [fol. 28 - 31] Einstellung der großen Militärexpeditionen „zwecks Einkehr von Ruhe im Schutzgebiet und der Hebung des Handels“. Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 30.10.1902 [fol. 31] Politische Lage in Deutsch-Bornu, in Dikoa und den benachbarten britischen Gebieten. - Denkschrift von Oberleutnant Dominik, 25.5.1902 [fol. 32] Zukünftige handelspolitische Möglichkeiten in Deutsch-Adamaua unter Berücksichtigung des Einflusses der Niger Company aus Britisch-Adamaua. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 30.3.1902 [fol. 34 - 37] Ereignisse bei der Vertreibung des Emirs aus Jola durch britische Truppen. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 30.3.1902 [fol. 34 - 37] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 28.2.1902 [fol. 38 - 54] Auseinandersetzungen zwischen Oberleutnant Dominik und Oberleutnant Pavel. - Wegen des Unterstellungsverhältnisses, März 1902 [fol. 56 - 67] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Reisevorbereitungen (u.a. Dienstreiseanträge, Zusammenarbeit mit den britischen Behörden in Nigeria), März 1902 - Juli 1903 [fol. 59-60, 181] Festigung der deutschen Herrschaft in Adamaua durch Zurückziehung der deutschen Ansprüche auf Dikoa, den Tschadsee, Britisch-Bornu, Logone und Makari unter Beschränkung auf Marua, Garua und Mandara. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige, 6.11.1902 [fol. 59 - 61] Tschadsee-Expedition (Oberstleutnant Pavel). - Verhältnisse der Expedition zu den britischen und französischen Militärdienststellen anlässlich des Vormarsches nach Deutsch-Bornu bis zum Tschadsee. - Bericht von Oberleutnant Dominik , (Signatur unsicher), 15.5.1902 [fol. 62 - 64] Tschadsee-Expedition (Oberstleutnant Pavel). - Verhältnisse in Deutsch-Bornu nach Abmarsch zur Küste sowie die bestehenden Verbindungen zu den benachbarten britischen und französischen Dienststellen. - Bericht von Oberleutnant Dominik , (Signatur unsicher), 26.6.1902 [fol. 62 - 64] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Dikoa, 15.5.1902 [fol. 65] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Garua, 15.5.1902 [fol. 65] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Garua - Planungen, 15.5.1902 [fol. 65] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Proteste und Untersuchungen wegen englischer Grenzübergriffe gegen Bornu, 1902 - 1904, 1907 [fol. 66, 72-74, 110-119] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Dikoa, 15.5.1902 [fol. 67] Regionale Grenzangelegenheiten. - Makari, Juni 1902 [fol. 69 - 70] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902. - Gefecht gegen Emir Subeiru (Zuber) am 20.1.1902. - Bericht von Oberleutnant Pavel, 20.8.1902 [fol. 76 - 77] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua. - Bornu (auf Grund des Zusammentreffens britischer, deutscher und französischer Interessen) Schreiben des militärischen Residenten von Britisch-Bornu. C. Morragh (Übersetzungen), 19.-27.4.1902 [fol. 100 - 104] Grenzen des Schutzgebietes. - Regionale Grenzangelegenheiten. - Dikwa (Dikoa) und Bornu, 1902 - 1903 [fol. 105 - 179] Handel und Gewerbe. - Zusammenarbeit gegen die Konkurrenz der einheimischen Händler. - Afrikabeauftragter der Compagnie Kadéï-Mambere-Sangha, Eugène Brussance, Kunde an den Direktor der Deutschen Kamerun GmbH., Ngaundere, 20.4.1902 [fol. 107 - 108] Aufrechterhaltung des „status quo“ in Adamaua, Verbleiben von Oberleutnant Dominik in Garua bis zur Ankunft des Gouverneurs und anderweitige Verwendung des Hauptmann Thierry. - Telegramm von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 16.12.1902 [fol. 109] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua. - Entwicklung nach Errichtung der deutschen Herrschaft (mit Ausnahme von Ngaundere). - Bericht von Gouverneur von Puttkamer, 17.11.1902 [fol. 110 - 114] Wissenschaftliche Ergebnisse der Tschadsee-Expedition. - Bericht Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 10.11.1902 [fol. 115] Deutsch-englische Expedition zur Vermessung der Grenze Jola-Tschadsee (Hauptmann Glauning). - Anordnung zur Aufrechterhaltung des „status quo“ in Bornu bis zum Aufbruch der Expedition. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 7.12.1902 [fol. 116] Verbot des Rückzuges der Schutztruppe für Kamerun aus Bornu aufgrund politischer Rücksichten. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 7.12.1902 [fol. 116] Regionale Grenzangelegenheiten. - Chari (Chari) [fol. 152 - 155] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua. - Makari-Gebiet. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 15.7.1902 [fol. 157 - 160] Einzelfälle. - Dominik, Hans., Beweis des „Talents und der glänzenden Auffassungsgabe“ bei der Beschreibung des deutschen Gebietes nördlich des Benue. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 27.12.1902 [fol. 162] Auseinandersetzungen zwischen Oberleutnant Dominik und Oberleutnant Pavel. - Angebliche „billige“ Durchführung der Tschadsee-Expedition. - Hinweis des Gouverneurs von Puttkamer auf die unverhältnismäßig hohe Zahl umgekommener bzw. die Nichtbezahlung am Leben gebliebener Träger, 7.1.1903 [fol. 166 - 167] Auseinandersetzungen zwischen Oberleutnant Dominik und Oberleutnant Pavel. - Wegen widersprechender Befehlsgebung von Oberstleutnant Pavel an Oberleutnant Dominik. - Eingreifen von Gouverneur von Puttkamer, Januar 1903 [fol. 166 - 168] Unterstellung des Gebietes nördlich des Benue, ausschließlich Ngaundere, Bubandjida und Laro, unter einem dem Gouverneur direkt unterstellten Residenten gemäß dem britischen System. - Antrag von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 30.12.1902 [fol. 168] Errichtung einer dem Gouverneur direkt unterstellten Residentur Adamaua in Garua zwecks Vermeidung der Errichtung eines „kostspieligen und der Schutztruppe für Kamerun willkommenen Tummelplatzes“ für die kleinen Expeditionen in Adamaua und den Tschadsee-Ländern, 30.12.1902 [fol. 168 - 170] Einsetzung von Oberleutnant Dominik als Residenten von Adamaua. - Antrag des Gouverneurs von Puttkamer beim Auswärtigen Amt, 30.12.1902 [fol. 170] Einsetzung von Hauptmann Thierry als Vertreter des zum Heimaturlaub heranstehenden vorgeschlagenen zukünftigen Residenten von Adamaua, Oberleutnant Dominik. - Antrag von Gouverneur von Puttkamer beim Auswärtigen Amt, 30.12.1902 [fol. 170] Geld- und Bankwesen: Einführung der Reichsmünzen als offizielles Zahlungsmittel. - Vergebliche Versuche zur Beschaffung von Maria-Theresien-Talern in Westafrika als Tauschmittel für die deutsche Abteilung der deutsch-englischen Jola Tschadsee Expedition, Januar 1903 [fol. 171 - 172] Weitere deutsche Besetzung von Dikoa und Offenhaltung der Dikoa-Frage bis zur endgültigen Entscheidung. - Bericht Gouverneur von Puttkamer über das Einvernehmen mit General Lugard, 21.2.1903 [fol. 179] Billigung des zum Gefecht bei Marua am 20.1.1902 führenden Verhaltens des Oberleutnants Dominik gegenüber des Emir Subeiru (Zuber). Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 19.12.1902 [fol. 180] Zukünftige Verwaltung von Adamaua unter Einbeziehung von Ngaundere. - Gouverneur von Puttkamer an Oberleutnant Dominik, 18.12.1902 [fol. 180 - 181] Errichtung einer Faktorei in Garua. - Vergebliche Bemühungen bei deutschen und britischen Firmen, 1902 - 1904 [fol. 181] Garua. - Ausbau der Station durch Oberleutnant Dominik. - Verfügung durch Gouverneur von Puttkamer, 18.12.1902 [fol. 181] Unzulässigkeit der Unterstellung der in Garua stationierten 1. Kompanie der Schutztruppe für Kamerun unter den Befehl des Oberleutnants Dominik. - Schreiben des Kommandos der Schutztruppe für Kamerun an Gouverneur von Puttkamer, 27.12.1902 [fol. 184] Niederlegung der Befehlsgewalt über die in Garua stationierte 1. Kompanie der Schutztruppe für Kamerun durch Oberleutnant Dominik und Übernahme durch Oberleutnant Graf Fugger von Glött. - Verfügung des Gouverneurs von Puttkamer, 5.1.1903 [fol. 185 - 188] Einsetzung von Oberleutnant Dominik und dessen Vertreter, Hauptmann Thierry, als direkt unterstellte Repräsentanten des Gouverneurs in Garua. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer, 5.1.1903 [fol. 185 - 188] Erteilung der Verfügungsgewalt über die in Garua und Dikoa stationierten Einheiten der Schutztruppe für Kamerun an den mit der Wahrnehmung der politischen Geschäfte in Nord-Adamaua und den Tschadsee-Gebieten beauftragten Oberleutnant Dominik. - Verfügung, 5.1.1903 [fol. 185 - 188] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902 : Angebliche Grausamkeiten bei der Kriegsführung. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 10.1.1903 [fol. 189 - 191] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902. - Durchführung. Bericht von Oberleutnant Dominik, 1902 [fol. 193 - 229] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua. - Bericht von Oberleutnant Dominik, Januar-August 1902 [fol. 230 - 248] Schutztruppe für Kamerun.- 2. Kompanie.- Verlegung von Ossidinge nach Adamaua, 18.12.1902
Gouvernement von KamerunErkundungsmarsch in das Gebiet des Benue vom 21.10.1902 -7.1.1903. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 1903 [fol. 1 - 20] Einführung einer Steuer in Form von Tributzahlungen durch die Sultane zur Deckung der Kosten für die Besetzung von Adamaua. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 9.1.1903 [fol. 21 - 24] Ablösung der Schutz- durch eine Polizeitruppe in mehreren Bezirken zwecks Freimachung von Kräften für die Besetzung der deutschen Tschadsee-Gebiete. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 9.1.1903 [fol. 21 - 24] Verbot der Ausübung der Verwaltungstätigkeit durch die Kommandanten der Garnisonen des Adamaua- und Tschadsee-Gebietes bei Beachtung ihrer Aufgaben als Ratgeber der einheimischen Machthaber. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 9.1.1903 [fol. 21 - 24] Verbleiben der Schutztruppe für Kamerun im Tschadsee-Gebiet und in Dikoa. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 9.1.1903 [fol. 21 - 24] Aufgaben der Kommandanten der in Adamaua und den Tschadsee-Gebieten stationierten Garnisonen der Schutztruppe für Kamerun als Ratgeber der einheimischen Machthaber. - Dienstanweisung von Gouverneur von Puttkamer gemäß Erlass des Auswärtigen Amtes, 14.4.1903 [fol. 21 - 59] Abgaben und Leistungen des Eingeborenen. - Bertua Ngaundere, Januar 1903 [fol. 21 - 24] Verwaltungs- und Gebietsgrenzen (Stammesgrenzen). - Garua und Dikoa, 1903 [fol. 24] Regionale Grenzangelegenheiten. - Bertua Kunde, August 1902 [fol. 25 - 26] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Zusammenarbeit mit den britischen Behörden, 1902 - 1908 [fol. 32] Lokalverwaltung, allgemein. - Änderungen in der Bezirksverwaltung. - Bericht von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 24.2.1903 [fol. 33] Lokalverwaltung, allgemein. - Verwaltungspolitik in Adamaua. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 24.2.1903 [fol. 33] Nichtbesetzung von Ngaundere und weitere politische Unterstellung unter Garua. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 14.2.1903 [fol. 33] Handel und Gewerbe. - Errichtung einer Faktorei in Garua. - Vergebliche Bemühungen bei deutschen und britischen Firmen, 1902 - 1904 [fol. 39 - 68] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902: Angebliche Grausamkeiten bei der Kriegsführung. - Vorzeitige Rückkehr des Oberleutnants Dominik nach Deutschland. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer, 21.3.1903 [fol. 41] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902 Reisevorbereitungen (u.a. Dienstreiseanträge, Zusammenarbeit mit den britischen Behörden in Nigeria), März 1902 - Juli 1903 [fol. 41, 67, 95-96, 175-176] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Unterstellung von Adamaua und des Tschadsee-Gebietes. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 10.2.1903 [fol. 43 - 44] Ernennung von Hauptmann Thierry zum Vertreter des Oberleutnants Dominik als Resident (in Garua) auf Grund der Beurteilung von Thierry aus seinem früheren Dienstverhältnis sowie seiner Tätigkeit in Togo. - Verfügung von Gouverneur von Puttkamer, 11.3.1903 [fol. 45] Ablehnende Haltung der Offiziere der Schutztruppe für Kamerun gegenüber den nicht dieser Truppe angehörenden Oberleutnant à la suite der Schutztruppe für Kamerun, Dominik und Thierry. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 14.4.1903 [fol. 46 - 53] Ermordung des Oberleutnants Graf Fugger von Glött in Marua am 5.2.1903. - Verhalten der Schutztruppe für Kamerun in Adamaua nach dem Attentat. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 14.4.1903 [fol. 46 - 60] Abwicklung von Zollangelegenheiten im Schutzgebiet Kamerun und Nigeria. - Beschwerde der Firma John Holt & Co., Ltd., Oktober 1902 [fol. 62 - 66] Jährliche direkte Entsendung eines Dampfers Europa - Benue - Garua. - Denkschrift der Firma Holt & Co, Ltd., Oktober 1902 [fol. 62 - 66] Ermordung des Oberleutnants Graf Fugger von Glött in Marua am 5.2.1903. - Untersuchungen sowie Vollstreckung der Todesstrafe an dem „Polizeiminister von Marua“ wegen angeblicher Mitwisserschaft, Februar-Mai 1903 [fol. 71-74, 82-93, 103-107, 184 - 186] Vertreibung des Emirs Subeiru (Zuber) von Jola. - Tod des Emirs Ende Februar 1903. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, Kolonial-Abteilung, 5.5.1903 [fol. 78] Dikoa. - Ausbau des Postens. - Bericht von Oberleutnant von Bülow, März 1903 [fol. 79 - 80] Garua. - Verwendung des Oberleutnants von Bülow als stellvertretender Resident (in Garua) an Stelle des evtl. zur Ablehnung kommenden Thierry. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 12.5.1903 [fol. 81] Nicht zustehende Verwaltungsbefugnisse der Besatzungen für Kamerun nördlich des Benue sowie der Beraterfunktion des Residenten für eingeborene Machthaber. - Verfügung von Gouverneur von Puttkamer, 8.5.1903 [fol. 94] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Grenzverhältnisse zu Britisch-Bornu, 1902 - 1904 [fol. 98 - 127] Expedition Kusseri Dikwa (Dikoa) von Dezember 1902 Januar 1903 (Oberleutnant von Bülow), 1902 - 1903 [fol. 98 - 101] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902. - Erweiterung der Kompetenzen des Oberleutnants von Bülow, Garua, zum Schutz des Handels gegen räuberische Eingeborene entgegen den bestehenden Anweisungen zur Vermeidung von kriegerischen Maßnahmen in Adamaua. - Ablehnung eines Gesuches von Puttkamer, 1903 [fol. 108 - 126] Angebliche Duldung von Sklavenjagden des Lamidos Mai von Ngaundere durch die deutschen Behörden und der sich daraus ergebende Sklavenhandel auf britischem Gebiet. - Britischer Protest, 1903 [fol. 115] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dikoa Oktober-November 1902, 1902 [fol. 127 - 135] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dikoa Januar-März 1903, 1903 [fol. 184 - 185] Flussschifffahrt. - Erkundung einer Wasserverbindung zwischen Chari und Benue, 1903 [fol. 192 - 197] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Dienstanweisungen, 26.5.1903 [fol. 120 - 165] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dikwa (Dikoa) und Bornu [fol. 127 - 174] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Militärisches Begleitkommando, Juli-November 1903 [fol. 175 - 176]
Gouvernement von KamerunBestandsbeschreibung Bestandsgeschichte Bei dem gesamten Aktenbestand handelte es sich im wesentlichen um die Altaktenregistratur des Gouvernements von Buea. die bei der Räumung im Jahre 1914 dort zurückgelassen worden war. Der Bestand wurde später auf die englische Verwaltung in Buea und auf die französische Verwaltung in Yaounde aufgeteilt und im Jahre 1974 im Nationalarchiv in Yaounde zusammengeführt. Nach der Räumung von Yaounde am 1. Januar 1916 gelangten die Akten nach Vernichtung der nichtbenötigten Teile nach Spanisch-Muni, von dort über Fernando Poo an den Sitz des Gouvernements der Botschaft Madrid. 1919 wurden die Akten in das Reichsarchiv überführt. wo ein großer Teil als nicht aufbewahrungswürdig vernichtet wurde. Der Rest fiel einem Bombenangriff auf Potsdam am 20. April 1945 zum Opfer. Somit bilden die im Nationalarchiv in Yaounde verwahrten Akten - neben den erhalten gebliebenen Akten des Reichskolonialamtes - die einzige amtliche schriftliche Überlieferung über die Zeit der deutschen Kolonialherrschaft in Kamerun. Archivische Bewertung und Bearbeitung Die Bemühungen des Bundesarchivs um die Sicherung und Verfilmung der in Kamerun lagernden Akten aus der Zeit der deutschen Kolonialverwaltung reichen bis in das Jahr 1970 zurück. Durch Vermittlung des Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft konnte das Bundesarchiv dem Direktor des Nationalarchivs in Yaounde Kamerun anbieten, einen deutschen Archivar für begrenzte Zeit nach Kamerun zu entsenden, um zusammen mit einheimischem Personal die deutschen Bestände zu ordnen und zu verzeichnen. Am 6. August 1971 wurde dem Vorhaben zugestimmt. Nach Lösung diverser organisatorischer, finanzieller und personeller Probleme konnte das Vorhaben in den Jahren 1974/75 realisiert werden. In einem sich anschließenden Projektabschnitt, beginnend im Jahre 1983, sollte auf dem Wege des Mikrofilmaustausches der Aktenbestand verfilmt werden, wobei die technische Ausrüstung dem Nationalarchiv überlassen werden sollte, nachdem während der Verfilmungsaktion einheimisches Personal entsprechend geschult wurde. Die in Kamerun belichteten Filme wurden im Bundesarchiv entwickelt, kontrolliert und dupliziert. Das Nationalarchiv in Yaounde erhielt einen Duplikatfilm.
Forstverwaltung : Ölpalmeninspektion. - Vorläufige Dienstanweisung für die Hilfsbeamten, 20.5.1913 Gummihandel. - Errichtung eines „Syndikates für den Gummihandel in Süd-Kamerun“ zur Hebung der Kaufkraft der Einheimischen, 1913
Gouvernement von KamerunKamerun: 1884-1914, Kolonien: Deutsch-Westafrika, Deutschland, Deutsches Reich Gruppenfoto der ersten 20 einheimischen Askaris unter Führung von Leutnant von Stetten im deutschen Schutzgebiet Kamerun. / Fotograf: Scherl
Enthält: Einheimische Hilfsbeamte in Kamerun Verträge
Enthält: Einheimische Hilfsbeamte in Kamerun
Enthält: Einheimische Unterbeamte in Kamerun
Enthält: Einheimische Hilfsbeamte in Kamerun
Enthält: Einheimische Hilfsbeamte in Kamerun
Enthält u.a.: Einrichtung einer Poliklinik für die einheimische Bevölkerung in Lome
Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation besitzt eine umfangreiche Sammlung von Kommunikationsobjekten mit deutschem Kolonialbezug. Die 1995 gegründete, von der Deutschen Post und der Deutschen Telekom getragene Stiftung, zu der die Museen für Kommunikation Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn gehören, geht zurück auf das 1872 in Berlin gegründete Reichspostmuseum. Der Staatssekretär des Reichspostamts Heinrich von Stephan hat der deutschen Kolonisierung tatkräftig die Wege ebnen helfen. Den Ausbau der Postdampfschifflinien begleitete die Schaffung von Kolonialpostämtern in allen deutschen Kolonien. Daher nimmt es nicht Wunder, dass das Lieblingskind von Stephan, das von ihm 1872 in Berlin zur Dokumentation und Veranschaulichung des Nachrichtenwesens und der Beförderungseinrichtungen „aller Zeiten und Völker“ zur Belehrung der Beamtenschaft und des Publikums gegründete Museum sich engagiert in den Dienst der Kolonialidee stellte. Das erste Postmuseum der Welt entwickelte sich durch eifrige Sammlung und repräsentative Ausstellung aussagekräftiger Objekte der Kolonialpostgeschichte zu einem vielbesuchten Ort kolonialherrschaftlicher Identitätsstiftung und nach dem Ersten Weltkrieg bis 1939 zu einer Stätte kolonialer Erinnerung und des Kolonialrevisionismus. Die vom Reichspostmuseum von 1886 bis 1939 gesammelten und ausgestellten Objekte aus kolonialen Kontexten lassen sich in sechs Kategorien gliedern: 1. Objekte mit Kolonialbezug, die nicht in den Kolonien waren wie zum Beispiel die Briefmarkendruckstöcke der Kolonialmarken oder in Deutschland für die Ausstellung angefertigte Modelle. 2. Objekte der Reichspost, die in die Kolonien gebracht oder dort angefertigt wurden, um die postalischen Verbindungen aufzubauen und zu unterhalten wie Poststempel und Dienstsiegel, Uniformen und Beschilderungen. 3. Objekte aus den Kolonien, die die Kommunikations- und Verkehrsbedingungen der einheimischen Bevölkerung thematisieren wie Originalboote, Verkehrsmodelle und Nachrichtentrommeln, darunter auch Erinnerungsstücke als „Mitbringsel“ zurückgekehrter Deutscher. 4. Objekte aus den Kolonien, die von der einheimischen Bevölkerung bezüglich der Kolonialpost geschaffen wurden wie Fetische und Darstellungen der Kolonialpost. 5. Objekte, die mit der Institution Kolonialpost verschickt wurden wie Briefe, Post- und Ansichtskarten. 6. Fotografien von Kolonialposteinrichtungen und landestypischen Verkehrseinrichtungen. Das Gros der Sammlung gelangte meist als kostenfreie Übernahme von der Reichspost oder der Reichsdruckerei in den Bestand der nachgeordneten Museumsbehörde. Darüber hinaus erhielt das Museum hinsichtlich der Kategorien 1, 2, 5 und 6 sehr viele Geschenke, vor allem von Kolonialpostbeamten. Der Ankauf stellt eher die Ausnahme dar. Bezüglich der Objekte aus den Kategorien 3 und 4, deren Anzahl viel geringer ist, bedarf es weiterer Forschungen zu den Erwerbungszusammenhängen vor Ort. Von den im Reichspostmuseum gesammelten Objekten mit deutschem Kolonialbezug hat das Gros den Krieg und die Nachkriegswirren wenigstens leidlich überstanden. Abgesehen von den Kolonialpostwertzeichen umfasste der ursprüngliche Bestand wenigstens 450 Druckstöcke der Kolonialmarken, ungefähr 600 Fotografien und 500 Objekte anderer Kategorien, darunter Gemälde, Grafiken, Dokumente und Kartenmaterial, Poststempel und Dienstsiegel, Feldpostbriefe und Feldpostausrüstung, Uniformen und Textilien, Verkehrsmodelle sowie ethnologische Objekte. Die durch den Krieg geteilte Kolonialsammlung des Reichspostmuseums gelangte nach 1945 in die Obhut der Nachfolgeinstitutionen Bundespostmuseum Frankfurt am Main und Postmuseum der DDR sowie die allermeisten Kolonialpostwertzeichen 1955 in das Postwertzeichenarchiv des Bundespostministeriums in Bonn.
Pater August Halbing wurde am 5. November 1870 in Mellrichstadt (Diözese Würzburg) geboren, erhielt am 27. August 1894 in Limburg die Priesterweihe und starb am 28. Februar 1956 in Limburg. Er wurde im Oktober 1894 nach Kamerun entsandt, musste aber schon im Juli 1895, durch Tropenkrankheiten sehr geschwächt, die Heimat wieder aufsuchen. Nach seiner Genesung wirkte er einige Jahre in unserem Studienheim zu Ehrenbreitstein als Lehrer, bis er im Jahre 1900 ein zweites Mal die Reise nach Kamerun antreten konnte. Während dieser zweiten Kamerun-Zeit war er fast ausschließlich in Duala tätig. Das Studium der Landessprache ließ er sich sehr angelegen sein. So konnte er die Biblische Geschichte, den Katechismus und Gebete in der Duala-Sprache in Druck geben, wie auch eine Deutsche Grammatik in Dula und ein Wörterbuch (Deutsch-Duala) - alles sehr wertvolle Hilfsmittel für die Arbeit der Missionare im Duala-Bezirk. 1905 wurde eine zweite Erholungsreise nach Europa notwendig und im Jahre 1906 reiste er zum dritten Male nach Kamerun, zuerst wieder nach Dula, bis er 1907 die Leitung und den Ausbau der Katecheten-Schule in Einsiedeln an den Abhängen des Kamerun-Gebirges übernahm, der kurz vor dem Kriege eine Lateinschule für einheimische Priesterkandidaten angeschlossen werden konnte. Vier Kurse von Katecheten konnte er selbst ausbilden, die zusammen mit den schwarzen Lehrern nach der Vertreibung der deutschen Missionare im 1. Weltkrieg das Missionswerk in Kamerun trugen. Ende 1913 musste P. Halbing erholungsbedürftig in die deutsche Heimat zurückkehren. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges verhinderte die Rückkehr in die geliebte Mission; darum suchte er bis zum Kriegsende durch seelsorgerische Betreuung in verschiedenen Lagern das Los der ausländischen Kriegsgefangenen zu erleichtern. (aus Totenbrief) Der Nachlass umfasst zum größten Teil die Papiere, die Halbing 1913 von Kamerun nach Deutschland mitgebracht hat. Bibliographie der Werke von Halbing über Kamerun in der Bibliothek des Missionshauses in Limburg 1. Sprachführer Kleine Grammatik der deutschen Sprache nebst einem Deutsch-Duala Wörterbuch für die katholischen Schulen in Kamerun / Beleedi ba gerama o jokwa bwambo ba teuto na leêle la beyala ba teut-duala, Limburg 1907 [Bibliothek Nr. 192, 1717, Doppelstück am Ende des Bestandes; Fibel o nyol’a besukulu ba Katolik na bwambo ba Duala o Kamerun, Limburg 1907 [Bibliothek Nr, 191 (S. 1-102, handschriftliche mit phonetischen Zeichen versehen, 1913)Nr. 1757 (nur S. 1-16, 65-104) Nr. 1764 (nur S.1-16) Einziger Titel von Halbing, der im KVK nachgewiesen ist. 2. Pastorale Texte Kleine Biblische Geschichte / Kalat’ a Miango ma Bibel nisadi, von Franx Xaver Schulte, übersetzt von August Halbing, Limburg 1903 [Bibliothek Nr. 1726, Doppelstück am Ende des Bestandes Passio Domini nostri Jesu Christi / Miango ma mutaka ma Sango asu Jesus Kritus tengêné evangelo inêi ya bosangi, Salzburg 1905[Bibliothek Nr. 1725, Doppelstück am Ende des Bestandes [Gebete] / Makane, S. 1-16, Duala 1912 [Textidentisch mit Linden, Katekismus a katoik, S. 3-18 (s.u.) [Bibliothek Nr. 189 [Gebete an Christus und andere Gebete] / Makane ma mot’a Kristus, Lame (Togo) 1913. [Bibliothek Nr. 1738, Doppelstück am Ende des Bestandes[Gesangbuch] / Kalat’a Evangelo na Epistel, 158 Seiten, Leipzig 1914.[Bibliothek Nr. 1731, Doppelstück am Ende des Bestandes3. Druckwerke anderer Autoren im Gebrauch von P. Halbing Carl Meinhof, Die Sprache der Duala in Kamerun [mit einem Duala-Deutsch Wörterbuch] (Deutsche Kolonialsprachen, Bd. IV), Berlin 1912 Laut Eintrag wohl erst 1914 in Limburg von P. Sasse erhalten [entnommen zur Bibliothek Nr. 5906; P. Linden S.J., Katekismus a katolik nyn boso nisadi na bwambo ba Duala (Kamerun), Limburg 1913. [S.3-18 textidentisch mit Makane, S. 1-16 (s.o.) [Bibliothek Nr. 1728, Doppelstück am Ende des Bestandes4. Handschriften von P. Halbing: Psalmenübersetzung in die Sprache der Duala in Kamerun, handgeschrieben, Weihnachten 1949, entnommen zum Archiv N.151 (Nachlass Halbing)
Halbing, AugustPolizisten der aus Einheimischen reukrutierte Polizei sind zu einer Parade angetreten. Li. steht der Spielmannszug, weiße Offiziere inspizieren die Polizisten. / Fotograf: Scherl
Späterer Abzug vom Originalglasnegativ, 13,2 x l0 cm, Fotograf: Marie Pauline Thorbecke, Originalnummer 528a.
Enthält: Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung Rinderseuchenbekämpfung Ackerbau und Viehzucht
Enthält: Erhebung der einheimischen Bevölkerung Lieferung von Ausrüstungsgegenständen Dienstreisen
Enthält: Expeditionen Hungersnot und Terrorisierung der einheimischen Bevölkerung Neufestlegung der Grenzen
Enthält: Diebstahl einer Geldkassette Expedition und Zusammenstoß mit der einheimischen Bevölkerung