Erbschaft

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              Best. 608, A 116 · Akt(e)
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Umfang: 207 Blätter. Aktenzeichen: HI XIII 3c 3II A11 I 7 3 47-52,245. Schäden: Kat. B (nur als Digitalisat nutzbar). Enthält: Geschenk von verschiedenen Fischgruppen, unter anderem Zugfische des Rheins von E. vom Rath, Tierwelt im Golf von Neapel von Louis Hagen, Tierwelt Ostafrikas von dem Afrikareisenden B. Kreuser durch den Vorstand des Vereins zur Förderung des Museums für Naturkunde (Eduard Lent), Bewilligung von Mitteln zur Aufstellung der Tiergruppen (1907, mit Kostenanschlag des Präparators Heinrich Sander, Köln, und Plan zur Aufstellung der ostafrikanischen Tiergruppen, Bereitstellung von Mitteln durch den Verein); Bereitschaft des Museums für Handel und Industrie, Wiedenfeld, zur begrenzten Bereitstellung von Räumen in der Severinstorburg für die Präparierung (Juli 1907); Vertrag zwischen der Stadt, Laué, und Sander betreffend die Präparierung der ostafrikanischen Tiere (31. Juli 1907); Berichte des Direktors Janson über den Fortschritt der Präparierungsarbeiten, Besichtigung mit Lent (1907/1908); Abnahme der Arbeit, Aufstellung der Tiergruppen, Zahlung der Raten an Sander durch den Verein (1908/1909); Einziehung von Vereinsbeiträgen zur Museumsförderung (1910/1923); Schenkung einer Sammlung von Vogelbälgen und anderen Tieren durch den Bezirksrichter Dr. Steinkopf, jetzt Mülheim, die er im Kamerun erbeutet hat, Bewilligung von Mitteln zur Präparierung (1910); Schenkung eines Gorillas durch den Verein, Lent (1910); Schriftwechsel mit Hansen betreffend Zahlung der Steuer über eine Schenkung von Franz Clouth für Ankauf der Sammlung des Jakob Scheiner, Torburgen und Straßenbilder (März 1911); Anzeige Janson betreffend Schenkung einer Schmetterlingssammlung durch Fräulein F. Voelkers, Rodenkirchen, Vorschlag zur Abgabe für den Zeichenunterricht in Schulen und Verkauf überzähliger Stücke (Februar-März 1910, mit Stellungnahme der Leiter der höheren Schulen); Bericht von Willi Foy betreffend Verwendung der bewilligten Mittel für den Erwerb von Gegenständen südosteuropäischer Zigeuner, von Pfeilen aus Südwest-Neuguinea, von Kultfiguren der Pueblo-Indianer, einer Sammlung von den Karolinen (September 1911); Schenkung von Tieren durch den Arzt Dr. Bermbach (November 1911); Ankauf von der Zoologischen Station in Neapel (1911); Antrag Jason zur Bearbeitung der Schmetterlingssammlung von Eduard Lent durch den Oberlehrer Dr. Rupp (1912); Erwerb einer Sammlung des Dr. Steimann, Bonn, betreffend Petrefakte aus der Eifel aus dem Mitteldevon mit Unterstützung des Vereins, besonders von Theodor von Guilleaume und Richard Grüneberg (1912); Ermittlung der Rechnung für von B. Wiemeyer, Warburg, verkaufte Gesteine (August 1912); Schenkung einer Büste Lent durch die Erben, Aufstellung im Museum, Beschaffung eines Granitsockels (1911-1912); Kostenanschlag des Schreiners C. Stratmann betreffend zwei Schautische (1912); Vereinsüberweisung, Heidmann, Louis Hagen, betreffend eine Elefantengruppe (1912); Neuordnung der Käfersammlung von Lamers, Düsseldorf, durch den Rektor W. Geilenkeuser, Elberfeld, Mittelbewilligung (1910-1911, mit Forderung des Geilenkeuser); Verkauf von Doubletten aus Sammlungen, Genehmigung, Verbuchung der Einnahmen; Regelung betreffend Ankauf von Sammlungsgegenständen ausländischer Missionsstationen durch das Museum für Volkshygiene, das naturhistorische Museum und das Rautenstrauch-Joest-Museum (1912); Beratung der Verfassungskommission betreffend Erwerb von Sammlungen, Schmetterlingssammlung Philipps (1913); Annahme der Schenkung Beckers für das naturhistorische Museum (1913); Eingabe des Major Scheunemann betreffend Ankauf zweier ihm gehörenden, im Museum ausgestellten Affen aus Kamerun, eines Gorilla und eines Menschenaffen (1913); Angebot des Schreiners Caspar Stratmann betreffend drei Schautische (1913); Angebot des Präparators betreffend einen im Zooeingegangenen Wisentbullen (Juli 1914); Schreiben Dr. Wildschrey betreffend eine Gesteinsschleife im devonschen Schiefer des Siebengebirges, Arbeit über die Geologie des Siebengebirges, Erwerb der Gesteinssammlung des Hauptlehrers Schonauer in Cuxenberg bei Oberdollendorf betreffend das Siebengebirge (1913); Ordnung einer vom Verein geschenkten Sammlung des verstorbenen Präparators Jehn in Rheinbreitbach durch Prof. Rupp, Vergütung (1914); Eingabe Janson betreffend Übernahme der Farbenschau aus der Werkbund-Ausstellung, Überlegungen zum Aufbau einer Musterschau betreffend natürliche Farben (Juli 1914); Ablehnung des Angebots einer Sammlung durch den Präparator Heinrich Sander (Juli 1914); Schriftwechsel mit Jason und Czaplewski betreffend Auswahl, Ankauf von Gegenständen aus Sammlungen ausländischer Missionsstationen (1914); Verein zur Förderung des Museums für Naturkunde, Gustav v. Mallinckrodt betreffend Freistellung Dr. Janson von seiner Tätigkeit als Oberlehrer am Gymnasium in der Kreuzgasse, Ablehnung wegen der Kriegszeit ((1915); Ausführungen von Heinrich Sander „Die Tierwelt in modernen volkstümlichen Museum für Naturkunde (1914, Maschinenschrift, 6 Seiten, verfasst für die Kölner Zeitung); Angebot Sander betreffend seine Ausstellung in der Werkbund-Ausstellung „Farbenquellen aus der Tierwelt, Verkaufsangebot, Ablehnung (1915); Erbschaft Carl Bodewig, Schriftwechsel mit dem Testamentsvollstrecker Alfred Schmidt, Erbschaftssteuer (1915, Testamentauszug); Schenkung einer Sammlung Kleinschmetterlinge durch Konsul Hans Leiden (1917); Erbschaft einer Schmetterlingssammlung des Rentners Gustav Stroemer, Schriftwechsel mit dem Testamentsvollstrecker Ludwig van Rossum (1918/1919); Ordnung von Schmetterlingen aus Sammlungen verschiedener Missionsstationen durch Prof. Rupp (Februar 1916); Schenkung einer Sammlung des Minister-Residenten Max Freiherr von Oppenheim, bestehend aus Mineralien, Vogeleiern und Nestern, Conchylien und Korallen (Mai/Juni 1919); Kassenangelegenheiten, zweifache Zahlung eines Rechnungsbetrags an die Firma A. Zausmer, Danzig (1914); Schenkung einer Sammlung von Versteinerungen des Prof. F. Winterfeld, Mülheim, durch den Verein (April 1920); Vorschlag des Konsuls Heinrich Maus betreffend Austausch zwischen dem Kölner Museum und dem Museo Nacional de Historia Natural in Mexiko (1920); Schenkung eines Geldbetrags durch Paul Franke zwecks Konservierung der Sammlungsgegenstände durch den Präparator Sander (Juli 1920); Schriftwechsel mit Dr. Walter Voigt betreffend die Sammlungen und die Bibliothek des Naturhistorischen Vereins der preussischen Rheinlande und Westfalens und Übernahmeangebot von Köln und Düsseldorf (1912-1920); Schenkung einer Gruppe Eisvögel durch Max Kunkel, Köln, Schenkungssteuer (1922); Schenkungssteuer betreffend Schenkung des Arztes Dr. Frey, Wesdorf, Vogelgruppe Haubentaucher am Nest (1921/1922); Bitte W. Voigt betreffend Besprechungstermin wegen Notlage des Vereins durch die Geldentwertung (1922, mit Bericht Janson über die Besichtigung und die Sammlungen des Naturhistorischen Vereins, 14. November 1922, mit Vermerk Adenauer betreffend Beratung in der Verwaltungskonferenz, Ermittlung von Aufbewahrungsräumen, Rücknahme eines Überlassungsangebots durch den Verein wegen Unterstützung seitens die Universität Bonn (1922-1923); Rundschreiben des Vereins zur Förderung des Museums für Naturkunde (Richard v. Schnitzler und Gustav v. Mallinckrodt, betreffend Erhöhung des Mitgliederbeitrags wegen der Geldentwertung (1923); Spende des Karl Grube über 4 Milliarden Mark (1923).

              Familienarchiv Aldinger-Ostermayer (Bestand)
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 45 · Bestand
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
              1. Zur Familie Aldinger-Ostermayer: Am 24. Januar 1944 heirateten Karl Aldinger und Hertha Ostermayer. Die Ehe währte über sechs Jahrzehnte. Erst der Tod von Karl Aldinger 2005 beendete sie. Die Vorfahren des Ehepaares waren weitverzweigt und können durch die verwahrten Unterlagen des Bestandes weit zurückverfolgt werden. Aufgrund der zahleichen tradierten Quellen und vieler geduldigen familiengeschichtlichen Recherchen waren sie tief im Bewusstsein von Karl und Hertha Aldingers verankert. Während des Zweiten Weltkrieges war Karl Aldinger (1917-2005) Soldat (zuletzt Oberleutnant). Anschließend verwaltete er verschiedene landwirtschaftliche Güter (Gut Staufeneck, Gutsverwaltung Schafhof, Hofgut Alteburg). 1957 übernahm er die Leitung der Jugendherberge Esslingen, die er bis 1963 ausübte. Danach betrieb er bis 1990 eine Fremdenpension in Saig (Schwarzwald), die aus der Erbschaft einer Tante seiner Frau stammte. Hertha Aldinger (1920-2012) hatte eine landwirtschaftliche Ausbildung durchlaufen und war seit Januar 1944 Lehrerin der landwirtschaftlichen Haushaltungskunde. Sie übte die berufliche Tätigkeit nach dem 1. Juli 1944 nicht mehr aus, sondern widmete sich ihren fünf Kindern (eines war sehr früh verstorben) und unterstützte ihren Mann in dessen verschiedenen Aufgaben. Das Familienarchiv Aldinger-Ostermayer dokumentiert die Vorfahren von Karl und Hertha Aldinger in nahezu allen Linien bis ins endende 18. Jh. zurück. Reichhaltig enthalten sind Unterlagen zu den Familien Aldinger, Trißler, Unrath (Vorfahren von Karl Aldinger) und Ostermayer, Görger, Baur/Giani, Heldbek/Gaiser, Riedlin und Schinzinger (Vorfahren von Hertha Aldinger). Die Unterlagen beziehen sich auf Mitglieder der gehobenen Mittelschicht in Württemberg und Baden. Einige Familienmitglieder waren Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg (u.a. Eduard Ostermayer (1867-1954), Helmut Ostermayer (1919-1941) und Karl Aldinger) und haben Fotos, Tagebücher und Erinnerungen sowie Briefe aus der Kriegszeit hinterlassen. Die Familie Aldinger stellte über mehrere Generationen hinweg landwirtschaftliche Gutsverwalter. Zahlreich sind die Ärzte aus dem Familienkreis: Dr. Oskar Görger (1847-1905), der seinen Reichtum durch seine Praxis in Australien begründete, Dr. Eduard Ostermayer (1867-1954), der noch im 80sten Lebensjahr praktizierte und damit in den 50er Jahren als ältester praktizierender Arzt Stuttgarts bekannt war, Dr. Karl Schinzinger (1861-1948), ebenfalls Arzt in Australien und Dr. Albert Schinzinger (1827-1911), der seine Karriere als Chirurg begann und nach der Habilitation als Medizinprofessor an der Universität Freiburg wirkte (über ihn Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 1499-1500). Erwähnenswert sind auch die Pfarrer: Karl Ludwig Heldbek (1756-1829), Pfarrer in Scharenstetten, Christoph Erhardt Heldbek (1803-1877), Stadtpfarrer in Weilheim, Emil Heldbek (1849-1884), Pfarrer in Auendorf, und Dr. Paul Aldinger (1869-1944), Pfarrer in Kleinbottwar, Kolonist und Pfarrer in Brasilien. Die Ostermayers waren über mehrere Generationen Kaufmänner, anfangs lokal in Weilheim/Teck und ab ca. 1870 in der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Max (1860-1942) und Gottlieb Ostermayer (1871-1910) wirkten schließlich als Kaufleute in Indien. Auch die Familie Heldbek/Gaiser kannte Kaufleute, deren Tätigkeit sich später bis nach Afrika (Lagos) erstreckte. Der bekannteste ist Gottlieb Leonhard Gaiser (1817-1892). Er versuchte, in Mahinland (östlich von Lagos) eine deutsche Kolonie zu gründen, scheiterte aber an der kolonialpolitischen Zurückhaltung Bismarcks (Ernst Hieke: Gaiser, Gottlieb Leonhard, in: Neue Deutsche Biographie, 6 (1964), S. 39f.). Als Vertreter von Wissenschaft und Kunst sind Robert Karl Edmund Schinzinger (1898-1988), Universitätsprofessor und Lektor in Japan und Ernst Ostermayer (1868-1918), Professor und Kunstmaler hervor zu heben. Im Bereich von Politik und Diplomatie wirkte Albert Joseph Fridolin Schinzinger (1856-1926), der japanischer Generalkonsul in Berlin war. 2. Bearbeitung des Bestandes: Das Familienarchiv Aldinger-Ostermayer entstand Zug um Zug. In ältester Zeit wurden herausragende Dokumente verwahrt und der nächsten Generation anvertraut. Tradiert wurden zunächst nur wenige Dokumente, meistens Briefe oder Schriftstücke mit besonderem Erinnerungswert. Dies geschah sowohl bei den Aldinger- wie auch den Ostermayer-Vorfahren. Erst spätere Generationen hinterließen komplette Nachlässe, also geschlossene Überlieferungen. Dies war bei Eduard Ostermayer und seinem Sohn Helmut sowie Karl und Hertha Aldinger der Fall. Für Oskar Görger und seine Frau Marie sind Originalunterlagen in nennenswertem Umfang überliefert, allerdings in geringerer Menge. Familienkundliche Recherchen in größerem Umfang hatte es schon in den 30ger Jahren im Zusammenhang mit dem Ariernachweis bei den Aldingers und den Ostermayers gegeben. Für die Familie Aldinger sammelte Lore Braitsch, geb. Aldinger ältere Unterlagen, die sie auch auswertete (z.B. Festrede zu Ehren von Dr. Paul Aldinger, vgl. Bü 360). Nach ihrem Tod 1998 kamen diese Unterlagen an Hertha und Karl Aldinger, so dass bei ihnen ein Familienarchiv für die Familien Aldinger und Ostermayer zusammenwuchs. Dieses hat Hertha Aldinger bearbeitet. Sie ergänzte die Originale mit Kopien und Transkriptionen. In bewundernswerter Geduld hat sie die in alter, nicht mehr allgemein lesbarer Schrift abgefassten Dokumente zunächst handschriftlich und später auch maschinenschriftlich transkribiert. Schon 1996 arbeitete sie auch mit dem Computer. Wichtiger noch sind ihre Auswertungen der Familienunterlagen. Sie stellte unterschiedliches Material zu bestimmten Personen wie auch ganzen Familienzweigen zusammen, so für ihren Mann Karl (Bü 179) und für sich (Bü 118). Auch verfasste sie Erinnerungen des Ehepaares unter dem Titel „Unsere 20 Anfangsjahre“ (Bü 246). Sie hielt ebenfalls ihre persönlichen Erinnerungen an ihre Eltern (Bü 181) schriftlich fest. Für die Familien Ostermayer (Bü 284, 304 und 334), Heldbek (Bü 453, 473) und Schinzinger (Bü 226, 237, 296) stellte sie Material zusammen bzw. verfasste Ausarbeitungen zu der Geschichte dieser Familien. Wahrscheinlich geht auch die Ordnung des Familienarchivs auf sie zurück. Diese berücksichtigte nur eine Trennung der einzelnen Familienzweige und war ansonsten wenig strukturiert. Bei der Abgabe an das Hauptstaatsarchiv im Januar 2013 befanden sich die Materialien in Leitzordnern, die Untereinheiten waren in Klarsichthüllen formiert. Daneben gab es andere Verpackungsarten. Eine handschriftliche Fixierung dieser Ordnung erfolgte anlässlich der Übergabe des Familienarchivs an das Hauptstaatsarchiv in einem Übergabeverzeichnis (Bü 550). Die intensiven familienkundlichen Recherchen und Arbeiten Hertha Aldingers haben Spuren im Ordnungszustand hinterlassen. Die Einheiten waren durch Kopien, oft auch Mehrfachkopien aufgebläht. Originalüberlieferung und Kopie bzw. Transkription waren nicht getrennt. Die ursprünglichen Briefserien waren zerrissen, es gab die Gruppe der bereits transkribierten Stücke und die Gruppe der noch unbearbeiteten Briefe. Die archivische Ordnung der Unterlagen stellte die Serien der Original-Briefe wieder her. Die Kopien wurden reduziert. Es hat wenig Zweck, im gleichen Büschel ein Original und eine Kopie davon zu verwahren. Auch bei den Transkriptionen konnten Mehrfachkopien kassiert werden. Unterschiedliche Bearbeitungsstufen (z.B. Konzepte, endgültige Fassung) wurden jedoch belassen. Es gab eine größere Sammlung von Postkarten, die nach Bildmotiven angelegt worden war. Diese Sammlung enthielt aber auch beschriebene und gelaufene Postkarten, also Familienkorrespondenz. Diese musste den Briefen und Karten wieder zugeordnet werden. Die Sammlung von Postkarten wurde dadurch auf die unbeschriebenen Stücke reduziert (Bü 506, 509). Die archivische Verzeichnung legte hohen Wert auf eine detaillierte Charakterisierung des Büschel-Inhaltes in den Enthält-Vermerken. Dies war besonders dann erforderlich, wenn die Titelaufnahme zum Büschel sehr allgemein bleiben musste. Der Bestand wurde so gegliedert, dass die zentrale Bedeutung von Karl und Hertha Aldinger für die Unterlagen hervorgehoben wird. Auf Karl und Hertha Aldinger werden ausdrücklich die verwandten Familienzweige bezogen. Die Schreibung der Vornamen wurde nach der heutigen Schreibweise vereinheitlicht: Helmut statt Hellmut, Karl statt Carl, Jakob statt Jacob etc. Der Index führt die Frauen bei den genannten Familien aus dem Verwandtenkreis Aldinger-Ostermayer auf, nennt aber ergänzend auch den Heiratsnamen. Frauen, die in den Verwandtenkreis eingeheiratet haben, sind unter ihrem Heiratsnamen eingeordnet, ihr Geburtsname wird erläuternd genannt. Der Bestand P 45 „Familienarchiv Aldinger-Ostermayer“ wurde vom Unterzeichneten im Frühjahr/Sommer 2013 geordnet und verzeichnet. Die Laufzeit der Unterlagen reicht von ca. 1770 bis 2013, der Umfang des Bestandes beträgt 553 Einheiten in 6,1 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2013 Dr. Peter Schiffer