Ereignis

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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 77/1 · Bestand · 1914-1920, Vorakten ab 1878, Nachakt
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
  1. Das Stellvertretende Generalkommando XIII. (K.W.) Armeekorps: Als am 31. Juli 1914 Kaiser Wilhelm II. den Kriegszustand für das Reichsgebiet erklärte, trat gleichzeitig das preußische Gesetz über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851 in Kraft, das den Militärbefehlshabern die vollziehende Gewalt übertrug (1). Als Militärbefehlshaber galten die kommandierenden Generale der einzelnen Armeekorps und die Gouverneure und Kommandanten von Festungen, deren Anordnungen die zivilen Behörden Folge zu leisten hatten. Für den ersten Mobilmachungstag, den 2. August 1914, sah der Mobilmachungsplan die Errichtung der stellvertretenden Kommandobehörden vor, die nach dem Abrücken der bisherigen Kommandobehörden am sechsten Mobilmachungstag selbständig ihren Befehls- und Geschäftsbereich übernehmen sollten (2). Gleichzeitig gingen die Kompetenzen des Militärbefehlshabers auf den stellvertretenden kommandierenden General über, der den Oberbefehl über die zurückgebliebenen Besatzungs-, Ersatz- und Garnisonstruppen führte. Allein dem Kaiser als "Allerhöchsten Kriegsherrn" verantwortlich, war der Militärbefehlshaber nicht an Weisungen des Bundesrates, des Kanzlers oder des Kriegsministeriums gebunden. Nach Artikel 68 der Reichsverfassung übernahm der Militärbefehlshaber die Verantwortung für die Handhabung des Belagerungszustandes in seinem Befehlsbereich. Die Verfassung erlaubte ihm, über die Erklärung des verschärften Kriegszustandes in die Rechtsverhältnisse einzugreifen, verfassungsmäßig garantierte Freiheiten einzuschränken und Kriegsgerichte einzusetzen. In Württemberg verzichtete man allerdings auf die Erklärung des verschärften Kriegszustandes, da die bestehenden Gesetze eine ausreichende Basis für die Handlungsfähigkeit des stellvertretenden kommandierenden Generals boten (3). Obwohl die Kooperation von Militärbefehlshaber und Zivilbehörden einheitlich erst im Oktober 1918 geregelt wurde, kam es in Württemberg ähnlich wie in Bayern von Anfang an zu einer Abstimmung zwischen der militärischen und der zivilen Exekutivgewalt. Diese wurde besonders durch die Vereinigung der Ämter des Kriegsministers und des stellvertretenden kommandierenden Generals in den Händen General von Marchtalers gefördert (4). Die stellvertretenden kommandierenden Generale des XIII. Armeekorps waren vom 2.8.1914 bis 1.9.1914 General der Infanterie z. D. Otto von Hügel, vom 1.9.1914 bis 21.1.1916 General der Infanterie Otto von Marchtaler und vom 21.1.1916 bis Kriegsende General der Infanterie a. D. Paul von Schaefer. Chef des Stabes war von Kriegsanfang bis Kriegsende Generalmajor 2. D. Theodor von Stroebel (5). Bei Beginn der Mobilmachung traten 7 Offiziere und 14 Unterbeamte zum Stellvertretenden Generalkommando über, das seinen Dienstsitz in der Kriegsbergstraße 32 hatte. Schon bald zeigte sich, dass der Geschäftsumfang sich erheblich ausweitete, einzelne Geschäftszweige stark , wuchsen und neue hinzutraten, so dass eine Aufstockung des Personalbestandes und die Erweiterung der Räumlichkeiten erforderlich wurden. Eine weitere starke Vergrößerung des Verwaltungsapparates brachten die neuen Aufgaben im Zeichen des "Vaterländischen Hilfsdienstes" und des Hindenburgprogramms (6). Der Aufgabenbereich des Stellvertretenden Generalkommandos umfasste militärische, wirtschaftliche und politische Belange. Verschiedene Behörden waren ihm nachgeordnet: die Stellvertretenden Infanterie-Brigaden, die Landwehr-Inspektion, seit 1917 die Militärische Zentralpolizeistelle und die Nach- und Abschubüberwachungsstelle (Schubpol) Stuttgart. Entsprechend der Aufgabenerweiterung änderte sich die Geschäftsverteilung mehrfach. Nach dem vom 27. August 1917 an gültigen Geschäftsverteilungsplan (Anhang) bestand die zentrale Aufgabe zunächst in der Sicherstellung des Mannschafts- und Kriegsmaterialbedarfs für das Feldheer. Die Aushebung und Ausbildung des Ersatzes, die Aufstellung der vom Kriegsminister angeordneten "Truppenteile und die Überweisung von Ersatzmannschaften an die Feldtruppen waren vorrangige Aufgaben" (Abteilung l a und Il b). Eine eigens für Pferdeangelegenheiten geschaffene Unterabteilung la 3, die sich mit der Aushebung und dem militärischen und zivilen Einsatz von Pferden bei den Truppen und in der Heimat beschäftigte, unterstreicht die große Bedeutung des Pferdes als Reit-, Arbeits- und Lasttier im Ersten Weltkrieg. Neben militärischen Aufgaben im engeren Sinne, unter anderem der Erledigung sämtlicher Offiziersangelegenheiten (Abteilung Ha), hatte das Stellvertretende Generalkommando vor allem politisch-administrative Aufgaben zu erfüllen. Im August 1917 wurde die Abwehrabteilung Ile errichtet, die Sicherungsmaßnahmen gegen befürchtete feindliche Anschläge auf das Verkehrsnetz und kriegswichtige Betriebe wahrnahm, indem sie Bahnschutz und Flugabwehr organisierte. Die Überwachung des Eisenbahn- und Grenzverkehrs, Bestimmungen zum Pass- und Meldewesen und die Überprüfung von Ausländern dienten dem Schutz militärischer Geheimnisse und der Abwehr von Spionage und Sabotage. In diesen Bereich gehören auch die vielfältigen Anstrengungen zur Kontrolle des Briefverkehrs. Eine Chemische Zentralstelle (Abteilung Il e Abwiss.) sollte Geheimschriften aufdecken und entziffern. Malen, Zeichnen, Fotografieren und der Verkauf von Landkarten wurden strengen Bestimmungen unterworfen. Eine weitere Aufgabe fiel dem Stellvertretenden Generalkommando mit der Unterbringung und Betreuung von Kriegsgefangenen in Lagern und deren Arbeitseinsatz in Industrie und Landwirtschaft zu (Abteilung Il f). Mit der Dauer des Krieges wuchs die Rohstoff- und Lebensmittelverknappung infolge des Ausschlusses Deutschlands von der Weltwirtschaft. Rationierung und Zwangsbewirtschaftung waren unumgänglich. Dazu kam der Arbeitskräftemangel, der die Mobilisierung aller materiellen und menschlichen Kräfte erforderte. Das Hindenburgprogramm versuchte, die Produktion von Kriegsmaterial dem gestiegenen Bedarf anzupassen. Das "Vaterländische Hilfsdienstgesetz" sollte das Problem der Arbeitsbeschaffung lösen (7). Beim Preußischen Kriegsministerium wurde im November 1916 ein Kriegsamt eingerichtet "zur Leitung aller mit der Gesamtkriegsführung zusammenhängenden Angelegenheiten der Beschaffung, Verwendung und Ernährung der Arbeiter, sowie der Beschaffung von Rohstoffen, Waffen und Munition", dem die Stellvertretenden Generalkommandos in allen kriegswirtschaftlichen Fragen unterstellt wurden (8) . In den Zuständigkeitsbereich des Stellvertretenden Generalkommandos fiel die Bewirtschaftung des Arbeitsmarktes, Maßnahmen zur Sicherstellung der Ernährung von Bevölkerung und Truppe, Zuweisung von Arbeitskräften und Rohstoffen und Maßnahmen zur Steigerung der für den Kriegsbedarf notwendigen industriellen Produktion. Über die Kontrollstelle der Daimlerwerke etwa war einerseits die Überwachung der Rüstungsproduktion möglich, sie ermöglichte allerdings auch Einflussnahme auf Arbeitsbedingungen und Lohnverhältnisse der Arbeitnehmer und die Preisgestaltung der Unternehmen. Die Überwachung des politischen Lebens im Befehlsbereich geschah über § 9b des Belagerungsgesetzes, der ein Eingreifen in alle Bereiche des öffentlichen Lebens zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung erlaubte (9). Die Militarisierung kriegswichtiger Betriebe diente der Vermeidung von Demonstrationen und Streiks. Das Vereins- und Versammlungsrecht wurde eingeschränkt. Die Zensur wurde zu einem nützlichen Instrument, um die Stimmung im Volk im Sinne der Machthaber zu beeinflussen. Sie erstreckte sich auf die Vor- und Nachzensur der Presse, auf Briefe, Telegramme und Postsendungen sowie auf die Einfuhr von Zeitungen und Zeitschriften. Auch die für die Öffentlichkeit bestimmten Mitteilungen zu innenpolitischen Themen oder militärischen Nachrichten unterlagen der Zensur. Dazu trat der Versuch, durch eine amtliche Propaganda, "Kriegsaufklärung" genannt, den Durchhaltewillen der Bevölkerung zu stärken (10). Zu diesem Zweck wurden Propagandareferate in den stellvertretenden Generalkommandos eingerichtet, Hauptmann a. D. Heinrich Hermelink, Professor für Kirchengeschichte in Marburg, wurde als Aufklärungsoffizier des XIII. Armeekorps eingestellt. Unter Ludendorff wurde die Oberzensurbehörde zum ausführenden Organ der Obersten Heeresleitung, die die Unabhängigkeit der Militärbefehlshaber immer mehr einengte. Seit April 1917 waren für alle Stellvertretenden Generalkommandos die Richtlinien des Presseamtes, dem die Oberzensurbehörde unterstand, für die Handhabung der Propaganda und Zensur maßgebend, Die Propaganda war nicht nur auf die Zivilbevölkerung ausgerichtet, sie sollte alle Bevölkerungskreise umfassen. Es gab die Arbeiter- und Frauenaufklärung, für die Truppenteile wurde die Kriegspropaganda als vaterländischer Unterricht durchgeführt. Weitere Abteilungen des Stellvertretenden Generalkommandos bestanden in der Gerichtsabteilung (Abteilung III), die für die Militärgerichtsbarkeit zuständig war und sich auch mit Rechts- und Polizeiangelegenheiten im zivilen Bereich beschäftigte. Außerdem gab es eine Verwaltungs- und Kriegsernährungsabteilung (Abteilung IV d) , eine Sanitätsabteilung (Abteilung IV b). Veterinärabteilung (Abteilung IV d) und Versorgungsabteilung (Abteilung V), die sich mit Kriegsinvalidenfürsorge und Rentenangelegenheiten befasste (11). Nach der Waffenstillstandserklärung im November 1918 blieb das Stellvertretende Generalkommando bestehen. Es organisierte die Demobilmachung, die Sammlung, Rückführung, Versorgung und Auflösung von Truppenteilen. Einquartierungen in Württemberg und die Räumung besetzter Gebiete gehörten zu den Aufgaben ebenso wie die Aufstellung von Sicherheitstruppen (Abteilung la 1). Nachgeordnete Räumungszüge-Verteilungskommissionen mit Sitz in Heilbronn und Mühlacker waren für die Weiterleitung der aus dem Feld in die Heimat zurücktransportierten Güter und Kriegsgerät zuständig. Der Demobilmachungsbefehl für das mobile Generalkommando XIII. Armeekorps trat am 11.12.1918 in Kraft. Offiziere und Beamte des Generalkommandos traten zum bisherigen Stellvertretenden Generalkommando über, das durch Verschmelzung mit dem bisherigen mobilen Generalkommando unter der neuen Bezeichnung Generalkommando des XIII. Armeekorps die Geschäfte weiterführte. Im Februar 1919 wurde dann das Generalkommando dem Kriegsministerium einverleibt. Einzelne Unterabteilungen der Abteilung la wurden aufgelöst, bereits bestehenden Abteilungen dem Kriegsministerium angegliedert. Die Rumpfbehörde wurde als Abteilung Generalkommando des Kriegsministeriums geführt und blieb als solche auch im August 1919 erhalten, als das Kriegsministerium in die Reichswehrbefehlsstelle Württemberg umgewandelt wurde (12). Am 1. Oktober 1919 hörte das württembergische Kriegsministerium zu bestehen auf. Für die noch benötigten Behörden und Einrichtungen des früheren Heeres wurden Abwicklungsämter geschaffen, die dem Reichswehrministerium unterstanden. Aus der Reichswehrbefehlsstelle entstand am 1. Oktober 1919 das Abwicklungsamt des früheren württembergischen Kriegsministeriums. Gleichzeitig wurden aus der Abteilung Generalkommando XIII. Armeekorps und den seit Juli 1919 aufgestellten Höheren Auflösungsstäben 49 - 51 das Abwicklungsamt des früheren XIII. Armeekorps gebildet. Beide Ämter wurden unter der Leitung des Obersten von Hoff als Abwicklungsamt Württemberg bezeichnet, zu Ende des Jahres als Heeresabwicklungsamt des früheren XIII. Armeekorps. Weitere Behörden wurden angeschlossen, u.a. das Oberkriegsgericht des XIII. Armeekorps als Abteilung III. Ende März 1921 wurde das Heeresabwicklungsamt aufgelöst. Bei Errichtung des Stellvertretenden Generalkommandos wurde Registratur Andrä, der 1917 die Zentralstelle leitete, mit der Registratur und Aktenverwaltung beauftragt. Die Akten wurden nach der zum Zeitpunkt ihrer Anlage jeweils gültigen Abteilungen geordnet, aber insgesamt fortlaufend durchnumeriert; jede Nummer wurde noch einmal nach Generalia und Spezialia und gegebenenfalls mit Zusatzbuchstaben untergliedert. Für die Generalakten wurden blaue bzw. grüne, für die Spezialakten rote Umschläge verwendet. Die Heftung der Akten entsprach der nach preußischem Muster organisierten Aktenverwaltung. Die Registratur blieb sowohl nach dem Übergang ins Generalkommando als auch nach der Verschmelzung mit dem Kriegsministerium erhalten, allerdings wurden die Akten der Abteilungen und Bereiche, die nunmehr in andere Abteilungen des Kriegsministeriums übergingen, mit den neuen Abteilungsbezeichnungen versehen; manche wurden auch ausgegliedert. So wurde das Schriftgut der Veterinärabteilung IV d an die Abteilung A 4 des Kriegsministeriums übergeben. In dieser Zeit des Übergangs sind infolge der politischen Ereignisse, aber auch bei Umzügen oder Neueinteilungen bereits Unterlagen ausgesondert und vernichtet worden. Bereits während der Novemberwirren hat die Personalabteilung Il d Verluste erlitten; im Februar 1919 wurden vor einem Umzug der Abteilung Ile in die Olgastraße 11 Akten über das Vereins- und Versammlungswesen, die radikale Sozialdemokratie, der Schutzhaft und Sicherheitspolizei sowie Verdächtigtenlisten ausgesondert (13). Die Akten weiterer Abteilungen gingen an andere Behörden über oder wurden wegen Verselbständigung der Abteilung ausgegliedert. So wurde die Kriegsgefangenenabteilung Il f im Mai 1919 zur Kriegsgefangenenheimkehr-Abteilung (Gehea) verselbständigt (14). Das Schriftgut der Versorgungsabteilung V war an das Hauptversorgungsamt übergegangen. Die übrigen Akten blieben auch im Heeresabwicklungsamt in der Ordnung erhalten und bildeten seit Oktober 1920 einen Teil des neu errichteten Korpsarchivs, das ab 1921 zusammen mit dem alten Kriegsarchiv zur Reichsarchivzweigstelle wurde. 2. Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestandes: In der Reichsarchivzweigstelle wurden die Akten 1924 erstmals von Maximilian Haldenwang verzeichnet, wobei die Ordnung nach Abteilungen gemäß dem letzten Geschäftsverteilungsplan von 1917 zugrundegelegt wurde, die einzelnen Einheiten zu größeren Büscheln vereinigt und diese insgesamt durchnumeriert wurden. In diesem Bestand fehlten allerdings schon die Akten der Gasschutzabteilung IIc; es ist nicht bekannt, zu welchem Zeitpunkt und weshalb sie verloren gingen. Bei späteren Ordnungsarbeiten in den Beständen des Kriegsministeriums und des Heeresabwicklungsamtes wurden verschiedene Akten mit der Provenienz Stellvertretendes Generalkommando dem Bestand zugeschlagen. Dazu gehören auch 50 unter Zensur gestellte Bücher, die während des Weltkriegs veröffentlicht worden waren. Diese Bücher wurden während der Novemberereignisse bei der Pressestelle des Stellvertretenden Generalkommandos beschlagnahmt und kurze Zeit später in die Kriegssammlung der Hofbibliothek übernommen. Der "militärische" Teil der Hofbibliothek wurde 1938 an das Heeresarchiv Stuttgart abgegeben. Man ging davon aus, daß diese Bücher als Zensurexemplare Aktencharakter hätten, die Restauflage eingestampft worden sei. Bei Auflösung des Bestands M 630 im Jahre 1983 wurden noch die Gerichtsakten des Oberkriegsgerichts des XIII. Armeekorps dem Bestand zugewiesen; aus dem Bestand Heeresabwicklungsamt (M 390) wurden weitere Akten als Anhang angegliedert, die aus der Abteilung Generalkommando XIII. Armeekorps des Kriegsministeriums bzw. der Reichswehrbefehlsstelle stammen. Bei der Neuverzeichnung, die im Jahr 1987 begann, schien es sinnvoll, die Gesamtüberlieferung mit den Provenienzen Stellvertretendes Generalkommando, Generalkommando (ab Dezember 1918) und Abteilung Generalkommando des Kriegsministeriums bzw. der Reichswehr (ab Februar bis 1. Oktober 1919) in einem Bestand zu belassen, da die Registratur trotz der Veränderungen durchläuft. Eine Ausnahme bilden die Akten derjenigen Bereiche, die im Februar 1919 in andere Abteilungen des Kriegsministeriums integriert wurden; hier wurden die nach diesem Zeitpunkt entstandenen Akten, sofern trennbar, den entsprechenden Beständen angegliedert. So wurden Akten der Pferdeabteilung la 3, die nach Februar 1919 in der Abteilung A 10 des Kriegsministeriums aufging, sowie Akten der Abteilung Offiziersangelegenheiten Ha, die nach Februar 1919 von der Personalabteilung des Kriegsministeriums bearbeitet wurden, in die Bestände M 1/4 bzw. M 1/5 eingeordnet. Ausgesondert wurde auch ein Aktenbüschel der "Leitung der Ausflüge für Verwundete Stuttgarter Lazarette 1918/20", ein selbständiger Verein, dessen Akten offenbar nach seiner Auflösung an das Heeresabwicklungsamt gekommen waren und bei der Verzeichnung von 1924 beim Bestand verblieben. Er wurde provenienzgerecht als eigener Bestand aufgestellt (M 324). Umgekehrt wurden die aus M 390 ausgesonderten bisher als Anhang zum Bestand behandelten Archivalien in die entsprechenden Abteilungen integriert. Hingewiesen sei außerdem auf einzelne Aktenstücke der Provenienz Abwicklungsamt des früheren XIII. Armeekorps, die sich im Bestand befinden und wegen der Fadenheftung nicht zu trennen waren. Die Akten der Gerichtsabteilung III blieben ebenfalls beieinander, obwohl sie .über den 1. Oktober 1919 hinausreichen, da sie als durchlaufende Registratur auch in der Zeit des Heeresabwicklungsamts selbständig und unabhängig fortgeführt wurden. Aus dem Bestand Heeresgruppe Herzog Albrecht (M 30/1) wurden zwei Büschel provenienzgerecht eingeordnet. Die innere Ordnung des Bestandes wurde im Prinzip beibehalten. Zugrundegelegt wurde wieder der Geschäftsverteilungsplan vom April 1917. Dies bedeutet, dass auch Betreffe, die vom Titel der jeweiligen Abteilung eigentlich nicht zu erwarten sind, in ihrem Registraturzusammenhang blieben. Die Heterogenität der Betreffe innerhalb einer anders bezeichneten Abteilung hat ihren Grund vielfach darin, dass zahlreiche Sachgebiete früher zu anderen Abteilungen gehörten und erst durch den Geschäftsverteilungsplan vom August 1917 - offenbar im Zug der Straffung der Behörde - einer anderen Abteilung zugeschlagen wurden (vgl. Inhaltsverzeichnis). Innerhalb der Abteilungen wurden Titel nach sachlichen Kriterien geordnet, so dass die Reihenfolge der Faszikel häufig vom alten Verzeichnis abweicht. Die alte Bundzählung wurde durch eine neue fortlaufende Nummerierung der Büschel ersetzt. Eine Konkordanz der alten Büschelsignaturen und neuen Büschelnummern wurde beigefügt, um das Auffinden zitierter Stellen zu erleichtern. Die einzelnen Akteneinheiten blieben bestehen, sie wurden nur in Ausnahmefällen neu geordnet. Die 1938 abgegebenen Bücher (Zensurexemplare) wurden bei der Presseabteilung sachlich richtig eingeordnet. Bei den einzelnen Titelaufnahmen blieben die Haupttitel, wie sie im Repertorium Haldenwang auf Grund der Aufschriften vergeben wurden, ebenfalls erhalten. Wegen des hohen Quellenwerts der Akten, denen nach den Verlusten des zweiten Weltkrieges exemplarische Bedeutung zukommt, auch als Ersatz für die verlorene preußische Überlieferung, erschienen jedoch ausführliche Enthält-Vermerke gerechtfertigt; dies um so mehr, als der Haupttitel der fadengehefteten und daher nicht auseinandernehmbaren Akten mitunter nur höchst unvollständig den Inhalt wiedergibt. Die Enthält-Vermerke sollen sowohl den Inhalt als auch die Struktur der Aktenbüschel verdeutlichen. Allerdings konnten nicht alle Skizzen, Karten und Pläne einzeln ausgeworfen werden, da sie in zu großer Anzahl vorhanden und vielfach ohnehin zu erwarten sind. Nur wo ein Aktenbüschel über die engere Provenienz "Stellvertretendes Generalkommando" hinausreicht, wurde die weitere Provenienz vermerkt. Um den Nachteil der Heterogenität der Akten und die teilweise ungewöhnliche Ordnung auszugleichen, wurde ein ausführliches Sachregister erstellt, das außer den Schlagworten "XIII. Armeekorps" und "Württemberg" möglichst alle engeren auf die Thematik des Bestandes bezogene Begriffe, zum Teil in zweigliedriger Form, bringt. Nicht aufgenommen wurden ferner Zeitschriften- und Zeitungsnamen. Der Bestand wurde von März 1988 bis August 1989 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von der wissenschaftlichen Angestellten Anita Raith unter Leitung von Dr. Bernhard Theil geordnet und verzeichnet, der auch die Einleitung stark überarbeitete. Bei der Erstellung der Endredaktion und der Indices war der Archivangestellte Werner Urban maßgeblich beteiligt. Die Verpackung und Aufstellung erfolgte im August 1989 durch die Werkstudentin Angelika Hofmeister. Der Bestand umfasst 1144 Büschel (= 29,6 lfd. m). Anmerkungen: (1) Nach Artikel 68 der Reichsverfassung war ein Reichsgesetz zur Regelung des Kriegszustands vorgesehen, das jedoch bis zum Ende des Kaiserreiches nicht vorlag. Militär und Innenpolitk im Weltkrieg 1914 - 1918, bearb. von Wilhelm Deist, Düsseldorf 1970, Bd. l, S. XXXI; vgl. auch HStAS E 130a Bü. 1146 Richtlinien des Preußischen Kriegsministeriums zum verschärften Kriegszustand (Schreiben vom 25. Juli 1914) (2) HStAS M 33/1 Bund 80, Anlagen zur Mobilmachungsvorschrift, vgl. auch § 20,7 des Mobilmachungsplans 1914/15 in M 1/2 Bd. 32 (3) Deist (wie Anm. 1) Bd. l, S. 13 ff. besonders Anm. 2 (4) Ebd. S. XLV (5) HStAS M 430/2 Bü. 942, 1354, 1795, 2146 (6) Im März 1917 verfügte das Stellvertretende Generalkommando über 134 etatmäßige Offiziersstellen, tatsächlich waren 317 Personen beschäftigt. Die Unterbringung der Abteilungen in M 77/1 Bü. 632 (7) Deist (wie Anm. 1) S. 506 ff.: (8) HStAS M 1/4 Bd. 1272, abgedruckt bei Deist (wie Anm. 1) S. 508 ff., vgl. ebd. XLVII (9) Gesetz über den Belagerungszustand, Handbuch der während des Krieges ergangenen Verordnungen des Stellvertretenden Generalkommandos XIII. (Kgl. Württ.) Armeekorps mit Einschluss nicht veröffentlichter Erlasse, Stuttgart 1918, S. l ff. (10) Deist (wie Anm. 1) S. LXV (11) Die Denkschriften, die über die Erfahrungen einzelner Abteilungen während der Mobilmachung berichten, enthalten auch Angaben zu Gliederung, Personal und Abgrenzung der Arbeitsgebiete einer Abteilung (Bestand M 77/2) (12) Vgl. Anhang III der Einleitung zum Repertorium des Bestands M 390 (13) M 77/1 Bü. 935 (14) Der Aktenbestand dieser dem Heeresabwicklungsamt nachgeordneten Abteilung befindet sich heute im Bestand M 400/3 Literatur: Deist, Wilhelm: Zur Institution des Militärbefehlshabers im Ersten Weltkrieg. In: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands 13/17 (1965) S. 222 - 240 Mai, Günther: Kriegswirtschaft und Arbeiterbewegung in Württemberg 1914 - 1918. 1983 Ders.: Das Ende des Kaiserreichs, Politik und Kriegsführung im Ersten Weltkrieg (Deutsche Geschichte der neuesten Zeit) 1987 Matuschka, Edgar, Graf von: Organisationsgeschichte des Heeres 1890 - 1918. In: Deutsche Militärgeschichte in 6 Bänden 1648 - 1939. Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, 3.1983 S 157 - 282 Militär- und Innenpolitik im Weltkrieg 1914 - 1918, bearbeitet von Wilhelm Deist (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, 2. Reihe Bd. 1,1 und 1,2) 1970 Moser, Otto von: Die Württemberger im Weltkrieg. Ein Geschichts-, Erinnerungs- und Volksbuch 2.1928 Stuttgart, Oktober 1989 Anita Raith Bernhard Theil
Archivverbund Bautzen, Stadtarchiv, 62011 - 13 · Akt(e) · 1935 - 1943
Teil von Archivverbund Bautzen (Archivtektonik)

Enthält u. a.: Errichtung des Reichskolonialbundes sowie Übernahme aufgelöster Verbände.- Einladung zum Gesellschaftsabend der Deutschen Kolonialgesellschaft.- Jahresberichte.- Rechnungen. Darin: Faltblatt "Was deutsch war, muss deutsch bleiben!", 1933.- Faltblatt "Deutsche Kolonial-Ausstellung des Reichskolonialbundes", 1933.

BArch, RM 8/1653 · Akt(e) · 1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

enthält u.a.: Einleitung und Quellennachweis: Teil I: Vom englischen Überfall auf Oran (3. Juli 1940) bis zum französischen Bündnisangebot (Mitte Juli 1941); Teil II: Von der Ablehnung des französischen Angebots bis zur Regierungsübernahme durch Laval (Apr. 1942)

BArch, RM 8/1654 · Akt(e) · 1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

enthält u.a.: Teil III: Von der Regierungsübernahme durch Laval bis zur angelsächsischen Landung in Nordafrika (8. Nov. 1942); Teil IV: Die angelsächsische Landung in Nordafrika in ihren Auswirkungen auf das deutsch-französische Verhältnis; Teil V: Zusammenfassung und Schlußbetrachtung

BArch, RM 8/1655 · Akt(e) · 1945
Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

enthält u.a.: Anlagen: 1. Denkschrift der Seekriegsleitung (Skl) über die Kampfmöglichkeiten Frankreichs (März 1941); 2. Denkschrift der Seekriegsleitung (Skl) über "Notwendigkeit und Möglichkeiten Frankreichs zur Verteidigung seiner afrikanischen Kolonien gegen USA/England" (Dez. 1941); 3. Fragebogen an Großadmiral Raeder und dessen Beantwortung; 4. Lagebetrachtung der Seekriegsleitung (Skl) am 8. Nov. 1942 abends; 5. Der Briefwechsel zwischen dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (Ob.d.M.) und Konteradmiral Auphan, Staatssekretär der französischen Marine (Nov. 1942); 6. Die Rolle des französischen Admirals Darlan; 7. Die strategische Bedeutung von Tunis

Tagebuch 1885-1886
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Bü 7 · Akt(e) · 10. Nov. 1885 -13. April 1886
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Enthält u. a.: Angaben über das gesundheitliche Befinden König Karls (passim), Aufenthalt Fetzers im Gefolge König Karls in Nizza (10. Nov. 1885 -13. April 1886): Verhältnis Fetzers zu Graf Dillen und Charakterisierung des Grafen durch Fetzer (15. und 30. Nov. 1885), Unterredung Fetzers mit Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin (27. Nov. 1885), Äußerungen Fetzers zu Gerüchten über eine mögliche Ernennung Dr. Kriegs zum Leibarzt König Karls anstelle Fetzers, Unterredung Fetzers mit Woodcock darüber (2-8., 12. Dez. 1885); Befund der mikroskopischen Untersuchungen des Urins von König Karl und Königin Olga (mit Skizzen S. 55 und 56), Verhältnis König Karls zu Staatsrat Griesinger (1., 4., 16. Jan., 28. Febr. 1886), Mitteilung des Freiherrn von Herman auf Wain bezüglich der Einstellung König Karls zur katholischen Konfession (7. Jan. 1886), Verlobung des Prinzen Wilhelm mit Prinzessin Charlotte von Schaumburg-Lippe (10., 11. Jan. 1886), Erkrankung Woodcocks (19. Jan.- 12. Febr. 1886), Abschluß der Arbeiten an dem 7. Band des Kriegssanitätsberichtes durch Fetzer (30 Jan. 1886), Bericht Fetzers über seine Unterredung mit Königin Olga über Charles Woodcock (22. Febr. 1886), Treffen Fetzers mit dem Afrikareisenden und Kolonialpolitiker Karl Ludwig Jühlke (3. März 1886), Verleihung des Württembergischen Kronordens an Berthold Fetzer (5. März 1886), Diner mit Edward Prince of Wales, Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin und Fürst Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen anläßlich des Geburtstages von König Karl (6. März 1886), Erkrankung Lord Charles Hamiltons und Behandlung desselben durch Fetzer (26. März - 12. April 1886, mit beiliegendem Befund Fetzers auf S. 206); Anmerkungen Fetzers zu seiner Lektüre (passim, mit Verzeichnis S. 239-242) Dann: Programmblätter zu kulturellen Veranstaltungen in Nizza, Zeitungsartikel über das gesundheitliche Befinden von König Karl (9. Jan. 1886), Skizzen von Pneumokokken (S. 110); Statistik über die in der französischen Armee während des Krieges 1870/71 durchgeführten Amputationen (S. 173-174)

Fetzer, Berthold von
Tagebuch von Friedrich Stahl aus Südwestafrika
Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 Nr. 5 · Akt(e) · 1904
Teil von Stadtarchiv Nürnberg
  • Enthält:<br />- Tagebuch vom 4. 7. - 6. 11. 1904<br /><br />Darin:<br />- Lageplan von Windhoek<br />- Bilder (Druck) mit Motiven aus Südwestafrika<br />- Deutsches Flaggenlied (Druck)
  • 1904, Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 NL Friedrich Stahl
Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 Nr. 3 · Akt(e) · 1904 - 1905
Teil von Stadtarchiv Nürnberg
  • 1904 - 1905, Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 NL Friedrich Stahl
  • Enthält:<br />- Kriegstagebuch des Hauptmannes von den Schutztruppen in Deutsch-Südwestafrika während des Hereroaufstandes 1904-1905<br /><br />Darin:<br />- Namentliche Einteilung seiner Batterie<br />- Liste seiner Erkrankungen während dieser Zeit<br />- Kriegskarte Mai - Oktober 1904<br />- Zwei "Waffenscheine"<br />- Vier Postkarten mit Motiven von Gefangenen Hereros und deren Wohnungen (inkl. zweier Negative gleichen Motivs)
Tätigkeit der Basler Mission
Landeskirchliches Archiv Stuttgart, A 1079 · Akt(e) · o. D., 1901-1917, 1928-1966
Teil von Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik)
  • enthält u.a.: Enthält auch:<br />Missionsfeste der Basler Mission im Kirchenbezirk;<br />Jugendmissionsfeste im Kirchenbezirk;<br />Unser Dienst in der Mission, Monatsblatt der Basler Frauenmission, Dezember 1930;<br />Karl Hartenstein: Die Basler Mission an der Jahreswende 1946/47 (Druckschrift 19 S.);<br />Berichte über die Weltmissionskonferenzen in Tambaram (1938) und Toronto (1947);<br />Handreichungen für Missionspredigten und Missionsvorträge;<br />Rundbrief zur Lage der Basler Mission 1933;<br />"Ein Wort der Leitung und Heimatgemeindevertretung der Basler Mission an ihren Freundeskreis in Deutschland" zur Situation nach Beginn des Zweiten Weltkriegs
  • description: enthält u.a.: Enthält auch: Missionsfeste der Basler Mission im Kirchenbezirk; Jugendmissionsfeste im Kirchenbezirk; Unser Dienst in der Mission, Monatsblatt der Basler Frauenmission, Dezember 1930; Karl Hartenstein: Die Basler Mission an der Jahreswende 1946/47 (Druckschrift 19 S.); Berichte über die Weltmissionskonferenzen in Tambaram (1938) und Toronto (1947); Handreichungen für Missionspredigten und Missionsvorträge; Rundbrief zur Lage der Basler Mission 1933; "Ein Wort der Leitung und Heimatgemeindevertretung der Basler Mission an ihren Freundeskreis in Deutschland" zur Situation nach Beginn des Zweiten Weltkriegs
  • o. D., 1901-1917, 1928-1966, Landeskirchliches Archiv Stuttgart, Evangelisches Dekanatamt Balingen
Schneider, Wilhelm
Tauffest in Moschi
ALMW_II._BA_A3_939 · Objekt · 1927-1938
Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 11,5 X 8,8. Beschreibung: Menschenmenge (v. hinten) m. Fahnen. Verweis: Platte u. Pappe Nr 69 in Negativkasten (+2 Abzüge).

Leipziger Missionswerk
Theologische Fakultät, Dekanat 1810-1945
Theol.Fak.01 · Bestand
Teil von Universitätsarchiv der Humboldt-Universität Berlin

Vorwort: Theologische Fakultät Dekanat Geschichte des Registraturbildners Die theologische Fakultät besteht seit Gründung der Universität im Jahre 1810. Die ersten Kollegien über christliche Sittenlehre und Hermeneutik wurden jedoch von Schleiermacher bereits am 22.11.1809 gehalten.(1) In einem Gutachten über die Einrichtung der Theologischen Fakultät vom 25.5.1810 forderte Schleiermacher eine Einteilung des Lehrstoffes in exegetische, dogmatische und praktische Theologie und ein Seminar für gelehrte Theologie zur engeren Verbindung zwischen Schülern und Lehrern und zur Vertiefung des Wissens und wies darauf hin, dass kein Unterschied zwischen den Konfessionen und einzelnen Richtungen der evangelischen Kirche innerhalb der Fakultät gemacht werden sollte.(2) Diese Vorschläge Schleiermachers wurden, wie sich aus den Fakultätsstatuten des Jahres 1838 ersehen lässt, auch verwirklicht. Folgende Disziplinen standen auf dem Lehrplan: Enzyklopädie und Methodologie der Theologie Einleitung in das Alte und in das Neue Testament Biblische Kritik und Hermeneutik Geschichte des Alten Testaments und der Biblischen Archäologie Auslegung des Pentateuch, des Hiob, der Psalmen und des Jesaja, der wichtigsten historischen und didaktischen Schriften des Neuen Testaments Kirchen- und Dogmengeschichte Dogmatik, theologische Moral, Symbolik Praktische Theologie, im ganzen und in einzelnen Zweigen. Diese Disziplinen wurden auch in den Fakultätsstatuten des Jahres 1903 noch bestätigt. Die Theologische Fakultät der Universität Berlin war im 19. Jahrhundert führend in Deutschland. Zu den bedeutendsten Professoren jener Zeit zählen die Professoren Schleiermacher, Marheineke, de Wette, Neander, Hengstenberg und Twesten. Eine neue Blüte erreichte die Fakultät durch das Wirken der Professoren von Harnack auf kirchenhistorischem und von Schlatter auf systematischem Gebiet am Ende des 19. Jahrhunderts. Im 20. Jahrhundert zeigten sich unter dem Dekanat der Professoren Stolzenburg und Seeberg auch in der Theologischen Fakultät starke Tendenzen zum Nationalsozialismus. Anhänger der Bekennenden Kirche (z.B. Dietrich Bonhoeffer) wurden beurlaubt und den Studenten die Teilnahme an ihren Veranstaltungen streng verboten. Insbesondere der Professor der systematischen Theologie und Religionspsychologie D. Werner Gruehn und Dr. Ernst Schubert, Lehrbeauftragter für Auslandsdeutschtum und Kirche, vertraten die nationalsozialistische Ideologie. Beide beschäftigten sich mit Problemen des "deutschen Volkstums im Ausland" in Zusammenhang mit kirchlichen Fragen. In den Jahren 1847 bis 1870 wurde während des Semesters ein Akademischer Gottesdienst abgehalten. Die ersten Pläne dazu stammten aus dem Jahre 1810, ließen sich jedoch nicht verwirklichen. Auch die Bitte der Fakultät um Einrichtung einer Universitätskirche aus dem Jahre 1830 wurde vom Ministerium nicht erhört, bis es 1847 den energischen Bemühungen von Professor Dr. Nitzsch gelang, eine evangelische Predigerstelle an der Universität zu begründen. Der erste Gottesdienst fand am 3. Adventsonntag 1847 in der Dorotheenstädtischen Kirche statt. Für den Universitätsprediger existierte auch ein Siegel. Als Universitätsprediger fungierten von 1847 bis 1855 Professor D. Nitzsch, von 1855 bis 1858 interimistisch Professor Wuttke und die Privatdozenten Lic. Strauss und Dr. Erdmann und von 1858 bis 1870 Professor Steinmeyer. Im Jahre 1870 wurde dieses Amt aufgehoben, da sich in Berlin keine Universitäts-, sondern nur eine Personalgemeinde gebildet hatte und kein Bedürfnis für die Abhaltung eines Akademischen Gottesdienstes mehr zu bestehen schien.(3) Am 5.11.1916 wurde er jedoch wieder aufgenommen und bis 1923 von allen Professoren im Turnus in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche abgehalten.(4) Erst mit Wirkung vom 1.12.1923 erhielt der Studentenpfarrer erneut eine feste Vergütung. Bis dahin mussten Beihilfen zur Behebung der dringendsten Kosten für die Miete des Kirchenraumes u.a. erbeten werden. Der Akademische Gottesdienst wurde bis zum Jahre 1938 finanziell vom Staat unterstützt,(5) dann jedoch bis 1945 in den Vorlesungsverzeichnissen nicht mehr angekündigt und als innerkirchliche Angelegenheit betrachtet. Der Studentenseelsorger wirkte bis 1945 an der Universität. Der Theologischen Fakultät waren folgende Institute angegliedert: 1. Theologisches Seminar Im Sommerhalbjahr 1812 wurde das Theologische Seminar eröffnet.(6) Es machte sich Gegenstände der theologischen Gelehrsamkeit zu seiner Aufgabe und gliederte sich nach dem Reglement vom 31.5.1812 in zwei Abteilungen, die philologische und die historische. Davon unterteilte sich die philologische noch einmal in die alttestamentlich-exegetische und die neutestamentlich-exegetische. Die historische Abteilung, ursprünglich in kirchen- und dogmengeschichtliche unterschieden, bestand nach wenigen Jahren als kirchenhistorische Abteilung weiter. Hinzu kam etwa um 1920 die systematische Abteilung, über die jedoch kaum nähere Angaben existieren. Die Unterabteilungen entwickelten sich im Laufe der Jahre zu selbständigen Abteilungen, die nur noch durch den Dekan als Direktor des Seminars in nominellem Zusammenhang standen. Im Jahre 1931 bestanden Tendenzen, die vier Abteilungen zu verselbständigen, aber dieser Vorschlag wurde vom Ministerium aus finanziellen Gründen abgelehnt.(7) Das Seminar war mit Stipendien und Prämien ausgestattet und musste deswegen die Zahl seiner Mitglieder auf zwanzig begrenzen. Obwohl zuerst keine ununterbrochene Direktion für jede Abteilung vorgesehen war, bildete sich im Laufe der Zeit durch bestimmte Dirigenten eine gleichbleibende Leitung heraus, so daß die Dirigenten später ernannt wurden. Im Wechsel der Direktoren der alttestamentlichen Abteilung zeigen sich die wechselnden Strömungen der zeitgenössischen Theologie. Ihr erster Leiter war bis 1819 de Wette. Nach interimistischen Stadien übernahm ab 1826 Professor Hengstenberg das Seminar und führte bis zur Einführung der deutschen Sprache im Wintersemester 1846/47 die Übungen in lateinischer Sprache durch. Der seit 1869 das Seminar leitende Dillmann behielt die lateinische Sprache für die schriftlichen Arbeiten bei. Erst seit dem Wintersemester 1881/82 wurden sie teilweise in deutscher Sprache eingereicht. Ab 1.4.1884 fielen die Prämien für die Arbeiten aus dem Staatsfonds weg. Da nun das Seminar nicht mehr gleichzeitig Stipendienanstalt war, wurde auch die Teilnehmerbeschränkung überflüssig. Seit dem 18.1.1887 erhielt das Seminar auch Mittel zur Begründung einer Bibliothek. Die neutestamentliche Abteilung des Theologischen Seminars wurde auf Vorschlag der Theologischen Fakultät vom 6.4.1812 durch Reglement des Departements für den Kultus und öffentlichen Unterricht vom 31.5.1812 als Unterabteilung der philologischen Abteilung eröffnet. Als erster Direktor der philologischen Abteilung fungierte Schleiermacher. In der neutestamentlichen Abteilung wurden größere Abschnitte des Neuen Testaments in konversatorischer Arbeit behandelt und schriftliche Arbeiten angefertigt. Eine Spezialbibliothek für neutestamentliche Exegese war vorhanden. Im Jahre 1908 teilte sich das Seminar in das Proseminar für Anfänger und in das Seminar für Fortgeschrittene.(8) Die kirchenhistorische Abteilung wurde bis 1850 von Professor Neander geleitet. In diese Zeit fallen umfangreiche Referate aus allen Perioden der Kirchengeschichte, insbesondere der alten Kirchengeschichte, und Abhandlungen über erschienene Werke. Zur Erlangung von Seminarstipendien oder Prämien mussten schriftliche Arbeiten in lateinischer Sprache angefertigt werden. Seit 1906 ist das Seminar in eine Abteilung für altkirchliche und für neuere Kirchengeschichte geteilt gewesen. 2. Das praktisch-theologische Seminar Pläne zur Einrichtung eines Homiletischen Instituts wurden schon von Professor Marheineke ausgearbeitet und am 3.4.1821 dem Ministerium vorgelegt. Als Zweck des Instituts sah Marheineke die Übung der Studenten im Ausarbeiten und Vortragen geistlicher Reden und in der Beurteilung des Vorgetragenen. Das Ministerium begrüßte die Gründung einer Homiletischen Gesellschaft, wollte sie aber als Privatinstitut angesehen wissen, bis durch die Teilnahme der Studenten die Einnahmen in ausreichendem Maße gesichert seien. Etwa im Jahre 1862 begründete Professor Büttner an der Universität ein homiletisches Seminar und projektierte ein katechetisches. Bis zum Jahre 1873 führte er die entsprechenden Übungen als Honorarprofessor durch. Am 1.10.1875 wurde schließlich das Praktisch-theologische Seminar durch Professor Pfleiderer eröffnet.(9) Nach dem Reglement vom 31.3.1876 diente es den Studenten zur Vorbereitung auf den künftigen geistlichen Beruf durch die geeigneten Übungen. Studenten der ersten vier Studiensemester wurden nicht zum Seminar zugelassen. Das Seminar bestand aus einer homiletischen und einer katechetischen Abteilung, wobei in der homiletischen statt der Redeübungen ein wöchentlicher Seminargottesdienst abgehalten wurde. Die Kapelle des Domkandidatenstiftes diente als Übungsort. In der katechetischen Abteilung wurden zuerst nur Übungen nach privater Absprache mit Lehrern gehalten. Seit 1906 war es den Studenten jedoch durch einen Erlass des Provinzialschulkollegiums gestattet, wöchentlich eine Stunde in der Oberklasse einer Gemeindeschule abzuhalten. Vom Wintersemester 1912/13 an wurden regelmäßige liturgische und kirchenmusikalische Übungen im Anschluss an das Seminar durchgeführt. Leiter dieser Übungen war Professor Kaweran.(10) Nach seinem Tode im Jahre 1918 übernahm Professor Biehle die Leitung.(11) 3. Die christlich-archäologische und epigraphische Sammlung Nach Verfügung des Preußischen Ministeriums für Geistliche, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten vom 23.5.1849 wurde im Juni 1849 nach langjährigem Bemühen von Professor Piper die christlich-archäologische Kunstsammlung (auch Christliches Museum) begründet. Professor Piper, der bis zu seinem Tode am 29.11.1889 als Direktor der christlich-archäologischen Sammlung fungierte, sammelte hauptsächlich kostspielige Originale, Kopien von Bildern und Abgüsse von Originalen mit dem Zweck, die Studenten mit der frühchristlichen Geschichte auch anschaulich vertraut zu machen. Zuerst bewahrte er die Kunstwerke in seiner Wohnung auf, überführte sie aber nach Erlaubnis der Schulbehörde am 22.4.1850 in ein Zimmer des Schulgebäudes in der Friedrichstraße 126.(12) Seit dem Frühjahr 1891 befanden sie sich im Westflügel der Universität.(13) Mit dieser Sammlung schuf Professor Piper als erster in der Welt ein Vorbild für alle Universitäten. Sein Nachfolger, Professor Müller, ergänzte die vorhandene Sammlung durch Gipsabgüsse, Fotografien und sonstige Abbildungen von frühchristlichen und mittelalterlichen Denkmälern und widmete sich seit 1890 besonders dem Aufbau einer Bibliothek. Nach dem Tode Professor Müllers am 3.9.1912 übernahm zuerst vertretungsweise Professor Deißmann und ab 1.4.1913 Professor Stuhlfauth die Direktion der Sammlung. Seit dem 31.3.1924 war neben Professor Stuhlfauth Professor Lietzmann an der Direktion beteiligt. Mit Wirkung vom 1.10.1935 wurde Professor Friedrich Gerke zum Direktor des Seminars für christliche Archäologie und Kunst berufen.(14) Unter seiner Leitung erhielt das Seminar den Charakter eines Forschungs- und Lehrinstituts für die gesamte spätantike und mittelalterliche Archäologie und Kunstforschung. Im Jahre 1936 begann er mit dem Aufbau einer nordisch-germanischen Abteilung. Nach seiner Einziehung zum Militär übernahm Professor Hans Reinerth die vertretungsweise Leitung des Seminars und veranlasste 1944 die Auslagerung der Institutsbibliothek auf das Rittergut Dechtow. Die Lehrsammlung, die Publikationen und die Auslandskorrespondenz wurden auf das Schloss Plattenburg / Prignitz gebracht. 4. Seminar für nachbiblisches Judentum Am 13.11.1883 gründete Professor Strack das Seminar mit dem Ziel, "Judenmission" zu treiben und die christlichen Theologen mit dem Judentum, mit seiner Literatur und seinem Wesen bekanntzumachen.(15) Es erhielt keinerlei staatliche Unterstützung, wurde aber durch die Schenkung der Bibliothek Professor Stracks im Jahre 1918 sehr bereichert. Nach dem Tode Professor Stracks übernahmen die Direktion des Seminars am 1.12.1923 Professor Greßmann, am 1.10.1928 Professor Joachim Jeremias und am 12.7.1929 Professor Bertholet. Am 1.10.1937 erhielt Professor Hempel die geschäftsführende Direktion.(16) Seit dem Sommersemester 1937 wurden keine Vorlesungen mehr gehalten. Da das Institut seit dem Sommersemester 1939 im Vorlesungsverzeichnis nicht mehr verzeichnet ist, wurde es wahrscheinlich im Wintersemester 1938/39 aufgelöst. 5. Institut für allgemeine Religionsgeschichte und Missionswissenschaft Das Institut wurde im Jahre 1917 von Professor Julius Richter als Missionsgeschichtliches Seminar gegründet und am 9.6.1931 in Missionswissenschaftliches Seminar umbenannt. Seit dem 6.11.1930 fungierte Julius Witte als Direktor. Er blieb es bis zu seiner Emeritierung am 1.4.1939.(17) Ab 1.4.1934 befasste sich das Institut neben der Abhaltung religionswissenschaftlicher Übungen auch mit der Erforschung der germanischen Religionen und mit der Christianisierung der Germanen. Nach Verfügung vom 24.10.1935 wurde es deshalb in Institut für allgemeine Religionsgeschichte und Missionswissenschaft umbenannt.(18) Da nach der Emeritierung von Professor Witte die Besetzung des Lehrstuhls für Missionswissenschaft vom Ministerium nicht mehr beabsichtigt war, wurde das Institut auf Grund des Erlasses des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom 3.1.1944 geschlossen. Die vorhandenen Bücherbestände gingen an die Universitätsbibliothek über. 6. Institut für Sozialethik und Wissenschaft der Inneren Mission Das im Jahre 1927 gegründete Institut war dem Theologischen Seminar, Abteilung systematische Theologie, angegliedert und diente nach Aussage seiner Satzungen vom 25.7.1927 der wissenschaftlichen Förderung und Unterweisung der Studenten auf dem Gebiet der Inneren Mission im Zusammenhang mit den Problemen der Sozialethik und Wohlfahrtspflege. Der erste Direktor, Professor Seeberg, wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung nach Rücksprache mit der Theologischen Fakultät und mit dem Zentralausschuß der Inneren Mission ernannt. Ihm zur Seite stand ein Kuratorium, das sich aus einem Vertreter des Ministeriums, einem vom Präsidenten des deutschen evangelischen Kirchentages ernannten Mitglied, einem Mitglied des evangelischen Oberkirchenrates in Berlin, zwei Dozenten der Theologischen Fakultät und zwei Mitgliedern des Zentralausschusses der Inneren Mission zusammensetzte. Assistenten des Instituts nahmen an den Sitzungen des Kuratoriums teil. Das Institut wurde auf Grund des Ministerialerlasses vom 26.3.1938 aufgelöst.(19) (1) Todt, Fr., in: Das Pfarrhaus, 1895, Nr. 11 u. 12: Die Theologische Fakultät der Universität Berlin, Berlin 1896 (2) Elliger, Walter: 150 Jahre Theologische Fakultät Berlin, Berlin 1960 (3) DZA Merseburg, Rep.76 Va Sekt.2 Tit.1 Nr.8 (4) DZA Potsdam, Reichserziehungsministerium, lfd. Nr. 1239 Bl.3 (5) DZA Potsdam, Reichserziehungsministerium, lfd. Nr. 1239 Bl.36 (6) Lenz, Max: Geschichte der königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Halle/Saale 1910, Bd.3, S.3-24 (7) HU Berlin, Archiv, Universitätskurator, lfd. Nr. 792/1 (8) Lenz, ebd. (9) DZA Merseburg, Rep.76 Va Sekt.2 Tit.10 Nr.25 Bd.1 (10) ebd. Bd.2 (11) ebd. Bd.3 (12) Lenz, ebd. (13) DZA Merseburg, Rep.76 Va Sekt.2 Tit.X Nr. 74 Bd.3 (14) HU Berlin, Archiv, Universitätskurator, lfd. Nr. 793 (15) DZA Merseburg, Rep.76 Va Sekt.2 Tit.X Nr. 186 (16) HU Berlin, Archiv, Universitätskurator, lfd. Nr. 795 (17) ebd. lfd. Nr. 806 (18) DZA Potsdam, Reichserziehungsministerium, lfd. Nr. 1449 (19) HU Berlin, Archiv, Universitätskurator, lfd. Nr. 798 Bestands- und Registraturgeschichte Der Bestand wurde vom Dekanat der Theologischen Fakultät in den Jahren 1964 und 1966 abgegeben. Nach Vergleich mit dem alten Behördenrepertorium sind kaum Aktenverluste eingetreten. Kassationen wurden nicht vorgenommen. Die unter den Akten liegenden Nachlässe der Professoren Titius und Gerke wurden als eigene Bestände ausgegliedert, die Akten aus der Zeit nach 1945 an das Verwaltungsarchiv abgegeben. Vor der Übergabe an das Dekanat wurden die Akten in der zentralen Registratur der Universität verwaltet und nach dem alphabetischen Schlagwortsystem abgelegt. Das entsprechend angelegte Behördenrepertorium erwies sich als völlig unzulänglich, so dass der Bestand im Sommer und Herbst 1966 neu verzeichnet und geordnet worden ist. Berlin, im Dezember 1966 Barbara Lange Eine Überarbeitung erfolgte 2013. Ilona Kalb Bei einer Überprüfung im Jahr 2017 wurde eine Verdrehung von Signaturen innerhalb der lfd. Nr. 68 - 71 korrigiert. Bei den Promotionsakten (Signaturen 100 - 126) sind nur diejenigen Namen angegeben, zu denen sich Urkunden in der Akte befinden. Claudia Hilse Quellennachweis 1. Literaturangaben Elliger, Walter: 150 Jahre Theologische Fakultät Berlin, Berlin 1960 Lange, Max: Die Universität Berlin, Wien/Düsseldorf/Küssnacht am Rigi 1931, S.18f Lenz, Max: Geschichte der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Halle/S. 1910, Bd.3 S.3-24 Todt, Fr.: Die Theologische Fakultät der Universität Berlin in: Das Pfarrhaus, 1895 Nr. 11 u. 12 2. Archivalische Quellen Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin Bestand Universitätskurator lfd. Nr. 793: Institut für Christliche Archäologie, 1928-1941 lfd. Nr. 794: Seminar für christliche Archäologie und kirchliche Kunst, 1942-1946 lfd. Nr. 795: Institut für nachbiblisches Judentum, 1923-1943 lfd. Nr. 792/1: Theologische Fakultät und Theologische Seminare, 1928-1945 lfd. Nr. 799: Theologisches Seminar lfd. Nr. 800: Theologisches Seminar, Neutestamentliche Abteilung, 1928-1942 lfd. Nr. 801: Theologisches Seminar, Kirchenhistorische Abteilung, 1928-1943 lfd. Nr. 802: Theologisches Seminar, Systematische Abteilung, 1928-1944 lfd. Nr. 803: Theologische Fakultät und Theologische Seminare, 1934-1938 lfd. Nr. 804: Theologische Fakultät und Theologische Seminare, 1938-1945 lfd. Nr. 805: Assistenten des Theologischen Seminars, 1942-1944 lfd. Nr. 806: Missionswissenschaftliches Seminar, 1930-1944 lfd. Nr. 807: Missionswissenschaftliches Seminar, Assistenten, 1934-1939 Bestand Theologische Fakultät, Dekanat lfd. Nr. 43 bis 56: Einrichtung von Seminaren und Instituten (siehe Findbuch) Deutsches Zentralarchiv, Hist. Abt. II Merseburg (jetzt: GStA) Rep. 76 Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten Va Sekt.2 Tit.1 Nr. 8: Die kirchlichen Angelegenheiten der Universität zu Berlin und die Errichtung einer besonderen Universitätskirche, 1810-1816 Va Sekt.2 Tit.4 Nr. 28: Berufung Professor Dr. Nitzschs als ordentlicher Professor in die Theologische Fakultät sowie dessen Ernennung zum Universitätsprediger, 1846-1868 Va Sekt.2 Tit.10 Nr. 1: Das Seminarium theologicum bei der Universität Berlin, Bd.1-7, 1821-1933 Va Sekt.2 Tit.10 Nr. 25: Die Gründung einer christlich-archäologischen Kunstsammlung bei der Universität Berlin sowie der archäologische Lehr- und Übungsapparat, 1844-1850 Va Sekt.2 Tit.10 Nr. 74: Die christlich-archäologische Kunstsammlung, Bd.1-3, 1857-1938 Va Sekt.2 Tit.10 Nr. 186: Das Seminar für nachbiblisches Judentum, 1912-1932 Va Sekt.2 Tit.12 Nr. 14: Der von den Studierenden der Theologie auf der Universität Berlin gegründete theologisch-wissenschaftliche Verein sowie überhaupt die von den Studierenden der wissenschaftlichen Zwecken gegründeten Vereine, 1842-1888 Rep. 89, Zivilkabinett X Berlin Nr. 1 h: Christliches Museum, 1853-1908 Deutsches Zentralarchiv, Hist. Abteilung I, Potsdam (jetzt: Bundesarchiv) Bestand Reichserziehungsministerium lfd. Nr. 1360: Seminar für christliche Archäologie und kirchliche Kunst, Bd.4, 1938-1942 lfd. Nr. 1322: Theologisches Seminar, Bd.9, 1935-1944 lfd. Nr. 1239: Kirchliche Angelegenheiten und Errichtung einer Universitätskirche, Bd.2, 1916-1936 lfd. Nr. 1449: Seminar für Missionswissenschaften, 1918-1935 Bestandsgliederung I Fakultätsangelegenheiten 1. Anweisungen für den Geschäftsverkehr 2. Kassen-Sachen 3. Versicherungs-Sachen 4. Studienorganisation 5. Anlage und Kontrolle der Fakultätsalben 6. Einrichtung von Seminaren und Instituten 7. Fakultätstage 8. Jubiläen und Feierlichkeiten 9. Publikationen und Gutachten 10. Bibliotheks-Sachen 11. Universitätschronik 12. Kirchenkampf 13. Miszellanea 14. Promotionen 15. Ehrenpromotionen 16. Habilitationen 17. Verleihung des Ehrenbürgerrechts II Angelegenheiten des Lehrkörpers 1. Generalia 2. Personal-Sachen: Professoren 3. Personal-Sachen: Privatdozenten III Studentenangelegenheiten 1. Generalia 2. Militärverhältnisse 3. Prüfungsvorschriften und Examensunterlagen 4. Preisverteilungen 5. Abgangszeugnisse 6. Stipendienzahlungen aus Stiftungen 7. Ehrengerichts- und Disziplinar-Sachen 8. Vereins-Sachen Zitierweise: HU UA, Theologische Fakultät.01, Nr. XXX. HU UA, Theol.Fak.01, Nr. XXX.

Tölzer Vereine
A XIII 115 · Akt(e) · 1907 - 1933
Teil von Stadtarchiv Bad Tölz

Enthält: v.a. Deutscher Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 703 R1744N2 · Akt(e)
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Ausführung: Handdruck von Kohlezeichnung An der Entstehung beteiligte Personen und Institutionen: gez. Scott, Georges Bildträger: Halbkarton, 5 Zeichnungen in Mappe I Bild- und Blattgröße: 32,5 x 23,5 cm; 59 x 42 cm Bemerkungen: Mappentitel: Le soldat francais pendant la guerre, Bildtitel: Clairon de régiment colonial (Champagne 1916)., französische Provenienz

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 703 R986N8 · Akt(e) · 1900
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Ausführung: Fotografie Bildträger: Fotopapier auf Pappe geklebt Bild- und Blattgröße: 22,5 x 16 cm; 30,5 x 24,5 cm Bemerkungen: rückseitiger Vermerk: Nr. 3 Gebirgsbatterien (Versuch für Chinaexpedition und Südwestafrika) 1900 Schiessplatz Jüterbog, Bild stockfleckig, Ecken teilweise beschädigt

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 703 R986N6 · Akt(e) · 1900
Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

Ausführung: Fotografie Bildträger: Fotopapier auf Pappe geklebt Bild- und Blattgröße: 22,5 x 16 cm; 30 x 24 cm Bemerkungen: rückseitiger Vermerk: Nr. 1 Gebirgsbatterien (Versuch für Chinaexpedition und Südwestafrika) 1900 Schiessplatz Jüterbog, Bild stockfleckig, Ecken teilweise beschädigt