Meidung des Missionsgebietes in Togo durch die Norddeutsche Missionsgesellschaft in Bremen. - Bericht von Sekretär Grade an das Auswärtige Amt - dabei: - Darstellung der Lage der Norddeutschen Missionsgesellschaft in Westafrika durch das Auswärtige Amt nach Angaben von Missionsinspektor Zahn, 1887 [fol. 1 - 54] Angelegenheiten einzelner Konsulate. - Monrovia. - Niederlegung der Geschäfte durch Konsul Schmidt aus Gesundheitsgründen, 1887 [fol. 32] Erhebung der Einfuhrzölle zur Deckung der Ausgaben des Gouvernements. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 1887 [fol. 19 - 20] Lebensverhältnisse in Togo. - Bericht des Zollverwalters Danckwarth, 28.Oktober1887 [fol. 24 - 26] Einführung des kriegsgerichtlichen Verfahrens. - Verfügung des Reichskommissars, 29.11.1887 [fol. 56 - 58] François, Kurt, Hauptmann à la suite des Kolberg‘schen Grenadier-Regiments (2. Pommersches) Nr. 9 - Bestellung zum Leiter der ersten Reichsexpedition zur Erforschung der Hinterländer von Togo [fol. 60 - 62] Finanz- und Zollwesen (auch Personalangelegenheiten der Zollbeamten). - Zahlungen an Häuptlinge, 1887 - 1889 [fol. 73 - 76] Abschluss eines Handelsvertrages mit dem König von Dahomey. - Unterstützung der Vorschläge des Konsuls Randad II, Whydah, durch Oberkommissar von Soden, 1888 [fol. 86 - 87] Anwerbung von Hausa für Polizeitruppe, 1886 - 1888 [fol. 90, 95-96,161-163,226-231] Anwerbung von Duala-Leuten als Regierungsarbeiter für das Schutzgebiet Togo. - Denkschrift von Gouverneur von Soden, 1887 [fol. 90 - 91] Grade, Sekretär beim Reichskommissar. - Beurlaubung und Amtsenthebung aus gesundheitlichen Gründen, 1887 - 1888 [fol. 92 - 165] Organisation der Zollverwaltung. - Berichte des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer mit Stellungnahmen des Oberkommissars von Soden und des Auswärtigen Amtes, 1888 [fol. 99 - 125] Zahlung der Einfuhrzölle durch Handelsfirmen an die Häuptlinge in Form von Geschenken („dash“) Bemühungen um die Ablösung, 1888 - 1889 [fol. 105 - 108] Instruktion für die Zollverwaltung im Togo-Gebiet, 1988 [fol. 109 - 115] Heimaturlaub der in Westafrika eingesetzten Beamten.- Denkschrift des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer über die Neufassung der Beurlaubungsrichtlinien, 1888 [fol. 116 - 121] Kompetenzen des Reichkommissariats für das Schutzgebiet Togo, 1888 [fol. 119 - 121] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Pietrowski, Feldwebel, Exerziermeister der Polizeitruppe. - Entsendung als Nachfolger des verstorbenen Sergeanten Bielke und Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen, 1886 - 1888 [fol. 116 - 121] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Wicke, Dr. Stabsarzt, Arzt für das Togo-Gebiet. - Dienstantritt, 1888 [fol. 126 - 127] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Reichelt, Sekretär. - Übernahme der Amtsgeschäfte beim Reichskommissariat, 1888 [fol. 126] Reichsexpedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo (1888 Hauptmann Curt von François). - Beginn der Expedition in das nordwestliche Hinterland von Togo, 3. Februar 1888 [fol. 127] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 29. Oktober 1887 - 1. Februar 1888 [fol. 128] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Wolf, Dr. Ludwig, sächsischer Stabsarzt à la suite des Sanitätskorps. - Bestellung zum Leiter der Expedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo und einer wissenschaftlichen Station ebenda, Dienstanweisung, 1887 [fol. 131 - 138] Errichtung und Unterhaltung der wissenschaftlichen Forschungsstation im Togo-Gebiet (Stabsarzt Dr. Wolf). - Kostenanschlag für das 1. und 2. Jahr mit Forschungsreisen, 1887 [fol. 139] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Kling, Erich, Premierleutnant des 2. Württembergischen Feldartillerieregiments 29. - Bestellung zum wissenschaftlichen Assistenten des Leiters der Expedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo, Stabsarzt Dr. Ludwig Wolf, Dienstanweisung, 1888 [fol. 140 - 145] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Bugslag, Jess, Techniker der wissenschaftlichen Station im Togo-Gebiet. - Bestellung und Dienstanweisung, 1888 [fol. 146 - 149] Regelung der Personalverhältnisse beim Reichskommissariat für die Schutzgebiete Togo.- Erlass des Auswärtigen Amtes, 1888 [fol. 152] Vorbeilaufen deutscher Kriegsschiffe, u.a. S.M.S. ALBATROSS und LOUISE, an der Küste von Togo ohne Anlaufen von Klein-Popo. - Beschwerde des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer, 1888 [fol. 166 - 183] Angebliche Aneignung von Waren durch deutsche Behörden. - Vorwurf im „Journal of Commerce“ vom 27.2.1888 (Extraordinary Conduct of a German Governor Seizing British Goods), 1888 [fol. 166 - 247] Änderung der Ortsbezeichnung Klein-Popo in Anecho. - Vergebliches Gesuch des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer an Bismarck, 1888 [fol. 171 - 174] Postagentur Klein-Popo. - Eröffnung (Leitung Zollverwalter Dankwarth), 1.3.1888 [fol. 173] Reichsexpedition zur Erforschung des Hinterlandes von Togo (1888 Hauptmann Curt von François). - Abreise nach Kamerun, Mai 1889 [fol. 175] Beurkundung des Personenstandes der im Schutzgebiet Togo von europäischen Vätern mit eingeborenen Frauen gezeugten Kinder. - Bericht des interimistischen Reichskommissars von Puttkamer, 1888 [fol. 192 - 200] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 21. April 1888 - 31. Mai 1888 [fol. 201] Aufhebung des Konsulats Lome, dabei: Beleihung des Konsuls Randad II (Heinrich) mit dem Roten Adler Orden IV. Klasse, 1888 [fol. 203] Personalangelegenheiten. - Einzelfälle. - Randad II, Heinrich, Konsul in Lome. - Beleihung mit dem Roten Adler Orden IV. Klasse anlässlich der Aufhebung des Konsulats, 1888 [fol. 203] Vertetungsweise Übernahme der Geschäfte des Konsulats Accra durch den Agenten Callerholm, 1988 [fol. 204] Friese, Ludwig, Grenzaufseher. - Bestellung zum Zollassistenten des Zollamtes Lomé und Abberufung aus gesundheitlichen Gründen, 1888 - 1889 [fol. 205 - 214] Ausrüstungsnachweisung für die Polizeitruppe, 1888 [fol. 223 - 225] Verbannung von Strafgefangenen aus Kamerun nach Togo zur Verringerung der Fluchtgefahr. - Denkschrift Reichskommissar von Puttkamer an Oberkommissar von Soden und dessen Einwilligung, 1888 [fol. 232 - 239] Berichte des Reichskommissars an das Auswärtige Amt.- Verzeichnisse, 1. Februar 1888 - 18. April 1888 [fol. 236] Anlage eines Versuchsgartens in Sebbe bei Anecho, 1888 [fol. 240] Erhebung der Einfuhrzölle. - Erlass des Auswärtigen Amtes (Entwurf), 1888 [fol. 248 - 261] Verordnung n° 1 (Anlegung eines Grundbuches) und n° 2 (Erwerb von Eingeborenenland) vom 1 und 15.1.1888, 1888 [fol. 264 - 265]
Gouvernement von KamerunErlass
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Kommandierung zur deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Ost-Kamerun, 7.8.1905 [fol. 2] Kröger, S. - Kommandierung als Expeditionsunteroffizier zur deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Ost-Kamerun, 7.9.1905 [fol. 4] Winkler, Erwin Gotthold, Oberleutnant. - Ernennung zum 2. Kommissar der deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Süd-Kamerun, 27.8.1905 [fol. 7] Verpflichtung von Arbeitern aus dem Schutzgebiet Togo für die deutsche Abteilung der deutsch-französischen Südkamerun-Grenzexpedition, 1905 [fol. 9 - 14] Aufhebung der Garnison Banjo und Errichtung eines der Residentur Garua unterstellten Polizeipostens - Vorschlag des Gouverneurs von Puttkamer, 1905 [fol. 9 - 14] Verpflichtung von Soldaten aus dem Schutzgebiet Togo für die deutsche Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Süd-Kamerun, 1905 [fol. 9 - 14] Bernhardt, Max, Unteroffizier. - Kommandierung zur deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Ost-Kamerun, 1905 [fol. 47] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Ost- und Südkamerun. - Bericht von Hauptmann Scheunemann, 1905 [fol. 50] Freier, Otto, Kartenzeichner beim Verlag Dietrich Reimer, Berlin. - Anforderung und Zuweisung zur deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Ost-Kamerun, 1905 - 1906 [fol. 56 - 97] Schwierigkeiten der Gesellschaft Süd-Kamerun bei der Unterstützung der deutschen Abteilung der deutsch-französischen Ostkamerun-Grenzexpedition wegen Trägermangels, 1906 [fol. 61 - 78] Einverleibung des von Frankreich beanspruchten Lamidats Binder. - Gesuch des Lamidos Chalid an Leutnant Schipper, Garua, etwa 1905 [fol. 91 - 92] Regionale Grenzangelegenheiten. - Binder, 1904 - 1906 [fol. 91 - 92] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Njong-Gebiet. - Bericht von Hauptmann von Stein, 1906 [fol. 93 - 95] Glasperlen als Zahlungsmittel der deutsch-französischen Grenzkommission Ost-Kamerun mangels Beschaffung von Tauschartikeln bei deutschen Faktoreien, 1906 [fol. 105 - 106] Bernhardt, Max, Unteroffizier. - Beisetzung in Kunde nach dem Tode am 5.5.1906, 1906 [fol. 108 - 113] Regionale Grenzangelegenheiten. - Djau Kombol, 1906 [fol. 140 - 144] Grenzen mit den französischen Besitzungen. - Nichtanerkennung des vom Gouverneur genehmigten Abkommens. - Geheim-Erlass des Auswärtigen Amtes, 1906 [fol. 142] Provisorisches deutsch-französisches Abkommen über den Grenzverlauf im Chari-Lagone-Tuburi-Gebiet: Ausfertigung, 21.7.1905 [fol. 146] Versetzung afrikanischer Soldaten der Schutztruppe für Kamerun zur deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Ost-Kamerun am 15.10.1905. - Namensliste, 1906 [fol. 183] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Südliches Musgum-Gebiet. - Bericht von Leutnant Kund, Bongor, etwa 1906 [fol. 194] Einsatz der deutsch-französischen Ost- und Südkamerun-Grenzexpedition. - Denkschrift, etwa 1905 [fol. 205]
Gouvernement von KamerunSeefried auf Buttenheim, Adolf Freiherr von, Hauptmann im Bayerischen 14. Infanterieregiment Herzog Karl Theodor. - Personalnachweisung, 1905 [fol. 3] Europäer. - Personalwesen der Deutschen Abteilungen der Grenzkommission. - Deutsch-französische Süd-Kamerun-Grenzexpedition, 1905 [fol. 5 - 77] Reitzenstein, Erich Hermann, Leutnant. - Personalnachweisung, 1905 [fol. 17] Winkler, Erwin Gotthold, Oberleutnant. - Personalnachweisung, 1905 [fol. 19] Schriefer, Unteroffizier. - Kommandierung zur Kamerun-Ost-Grenzexpedition, 1906 [fol. 60 - 105] Güttler, Unteroffizier, Kommandierung zur Kamerun-Ost-Grenzexpedition als Ersatz für den verstorbenen Unteroffizier Bernhardt, 1906 [fol. 95 - 96] Güttler, Unteroffizier - Entlassung aus dem Dienst der Kamerun-Ost-Grenzexpedition am 20.1.1907 und Kommandierung zur Residentur der deutschen Tschadsee-Länder, 1907 [fol. 155] von Reitzenstein, Erich Hermann, Leutnant. - Ausscheiden aus dem Dienst des Schutzgebietes Kamerun am 30.9.1907 (Erlass des Auswärtigen Amtes), 1905
Gouvernement von KamerunZusammenrottung und eigenmächtige Entfernung von zwölf Soldaten nach Kribi sowie Verhältnisse der verschiedenen Stämmen angehörenden Begleitmannschaft und Lage der Expedition im Hinblick auf die Unterbesetzung mit Personal und mangelnde Ausrüstung. – Bericht von Hauptmann Förster, 1906 [fol. 1 - 21] Einsatzbefehl des Gouverneurs von Puttkamer für Oberleutnant Menzel, 1.11.1905 [fol. 19] Aburteilung der desertierten Soldaten und ihrer eingeborenen Mitangeklagten. - Gerichtsakten, 1906 [fol. 27 - 53] Desertion von zwölf Soldaten der deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Süd-Kamerun wegen angeblicher Fehlleitung des Capitain Cottes und Beleidigung der Militärstation Ebolowa. - Strafantrag von Oberleutnant Heinicke / Hauptmann F, 1906 [fol. 55] Deutsch-französische Südkamerun-Grenzexpedition. - Dienstliche Auseinandersetzungen mit dem Leiter der Militärstation Ebolowa, 1906 - 1907 [fol. 56] Mangelhafte Prozessführung gegen zwölf Soldaten und Antrag auf Entfernung von Hauptmann Förster aus dem Dienst unter Einsetzung von Oberleutnant Schwartz als Leiter der deutschen Abteilung bis zur Abwicklung der Arbeiten an der Grenze zu Spanisch-Muni. - Bericht von Oberleutnant Heinicke. Ebolowa, 1906 [fol. 71] Kriegsgerichtliche Verurteilung der zwölf Soldaten durch Hauptmann Förster wegen Übergriffen gegen Eingeborene des Schutzgebietes Kamerun im Gebiet von Kampo und in Spanisch-Muni, 1907 [fol. 73] Rechtswidrige kriegsgerichtliche Verurteilung durch Hauptmann Förster und regelwidrige Erschießung des zum Tode verurteilten Polizeisoldaten Bobbo aus Monrovia durch Schutztruppensoldaten. - Bericht von Oberleutnant Müller, 1907 [fol. 84] Untersuchung der Rechtmäßigkeit des gegen seinen Bruder verhängten und vollstreckten Todesurteils. - Gesuch des ehemaligen Polizeisoldaten Thomas Fama, Monrovia, 1907 [fol. 91] Nachträgliche Bestätigung des vollstreckten Todesurteils sowie Aufhebung der gegen die anderen Angeklagten verhängten Urteile durch den stellvertretenden Gouverneur, Dr. Gleim, 1907 [fol. 97 - 104] Verletzung spanischen Hoheitsgebietes durch Angehörige der Schutztruppe für Kamerun (tatsächlich der deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Süd-Kamerun) Untersuchungen zum Erlass des Auswärtigen Amtes auf Grund spanischer Pressemeldungen, 1907 [fol. 115 - 123] Grenzübergriffe afrikanischer Soldaten der Schutztruppe für Kamerun, 1907 [fol. 115 - 123] Afrikanische Soldaten der deutschen Abteilung der deutsch-französischen Grenzkommission Süd-Kamerun. - Namensliste, 1906 [fol. 134] Mangelhafte Unterstützung durch die Stationen Ebolowa, Lomie und Molundu. - Beschwerde beim Kommandeur der Schutztruppe für Kamerun, 1906 [fol. 175] Ausschreitungen und Grenzverletzungen durch afrikanische Soldaten der deutschen Abteilung und deren unerlaubte Entfernung von der Truppe sowie nachfolgendes Kriegsgerichtsverfahren, 1906 - 1907 Verwaltung der Bezirke Tinto und Fontemdorf. - Denkschrift von Gouverneur von Puttkamer, August 1905
Gouvernement von Kamerunenthält u.a.: Organisation der Abwicklung von Kiautschou 1919/20; Erlass über die Auflösung der Abwicklungsstelle ab 1. Okt. 1921
Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Victoria 1905/06, 1906 [fol. 1 - 9] Verteilung der europäischen Zivilbediensteten. - Victoria, 23.1.1906 [fol. 10] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Victoria, 23.3.1906 [fol. 11] Stand der weißen Bevölkerung. - Victoria, Januar 1905 [fol. 12 - 23] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Victoria, 1905 [fol. 14] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Victoria, Januar 1905 [fol. 17 - 18] Plantagenstatistik. - Victoria, Bezirk, 1905 - 1906 [fol. 28 - 43] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala, Bezirksamt, Jahresberichte 1905/06, 1906 [fol. 47 - 53] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Duala, 22.7.1906 [fol. 56 - 57] Stand der weißen Bevölkerung. - Duala, Januar 1906 [fol. 59 - 67] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Kribi, 31.12.1905 [fol. 84 - 87] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Duala, Januar 1906 [fol. 60] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kribi 1905/06, 1906 [fol. 78] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Edea 1905/06, 1906 [fol. 101 - 112] Verteilung der europäischen Zivilbediensteten. - Listen. - Edea, 1.4.1906 [fol. 113] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Edea, Januar 1906 [fol. 114 - 115] Firmen.- Randad & Stein, Hamburg. - Edea, 1.4.1906 [fol. 116] Firmen.- Randad & Stein, Hamburg. - Edea, 1.1.1906 [fol. 119] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jaunde 1905/06, 1906 [fol. 126 - 130] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Victoria, 1905 [fol. 131] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Jaunde, 1.4.1906 [fol. 131] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Jaunde - Planungen, 1.4.1906 [fol. 131] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Johann-Albrechtshöhe 1905/06, 1906 [fol. 134 - 136] Stand der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), Januar 1906, März 1906, 15.4.1906 [fol. 137 - 170] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), Januar 1906 [fol. 138] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1905 [fol. 144] Stand der eingeborenen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1.1.1906 [fol. 145 - 147] Stand der nichteingeborenen nicht weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1.1.1906 [fol. 148] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1905 [fol. 149] Firmen.- Randad & Stein, Hamburg. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), Januar 1906 [fol. 150] Plantagenstatistik. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1905 [fol. 151 - 155] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Johann-Albrechtshöhe, 1.1.1906 [fol. 156] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 5.12.1905 [fol. 158] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dschang (Tinto, Fontemdorf), 31.12.1905 [fol. 173] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Ossidinge, 31.12.1905 [fol. 173] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bare 1905/06, 1906 [fol. 169 - 174] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Bascho (Basso), März 1906 [fol. 172] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dschang (Tinto, Fontemdorf) 1905/06, 1906 [fol. 173 - 186] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Joko, 1905 - März 1906 [fol. 187] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Fontemdorf-Tinto, 14.7.1906 [fol. 187 - 189] Fontemdorf (Tinto). - Haushaltswesen - Wirtschaftskontrolllisten, 31.3.1906 [fol. 190 - 191] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Rio del Rey 1905/06, 1906 [fol. 193 - 195] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Joko, 1905 - März 1906 [fol. 194] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Rio del Rey, 1.4.1906 [fol. 198] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jabassi 1905/06, 1906 [fol. 200 - 205] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Lolodorf 1905/06, 1906 [fol. 211 - 217] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Lolodorf, 1.1.1906 [fol. 219] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Lolodorf, 1.1.1906 [fol. 221 - 223] Stand der weißen Bevölkerung. - Lolodorf, Januar 1906 [fol. 218 - 226] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kampo 1905/06, 1906 [fol. 227 - 230] Stand der nichteingeborenen nicht weißen Bevölkerung. - Kampo, Januar 1906 [fol. 231] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea 1905/06, 1906 [fol. 234 - 236] Plantagenstatistik. - Buea, Bezirk, 1906 [fol. 237 - 240] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Ebolowa 1905/06, 1906 [fol. 244 - 247] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Ebolowa, 1.1.1906 [fol. 248 - 249] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bamenda 1905/06, 1906 [fol. 251 - 260] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Joko 1905/06, 1906 [fol. 262 - 281] Stand der weißen Bevölkerung. - Joko, 31.3.1906 [fol. 283] Stand der weißen Bevölkerung. - Kampo (nur Gesellschaft Süd-Kamerun), 1906 [fol. 283] Stand der weißen Bevölkerung. - Joko, Januar 1906 [fol. 283] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Bamenda, 17.6.1907 [fol. 284] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Joko, 1.1.1906 [fol. 285] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Banjo 1905/06, 1906 [fol. 288 - 294] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Joko, 31.3.1906 [fol. 284] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Banjo, 1905 [fol. 296] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Banjo, Januar 1906 [fol. 298] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Lomie, 31.3.1905 [fol. 303 - 304] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Lomie (Verwaltung am Ngoko), Januar 1906 [fol. 309] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Nebenfaktoreien der Hauptfaktorei in Garua. - Liste, Juli 1906 [fol. 301] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Lomie, 1.1.1906 [fol. 303 - 304] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Kribi, 31.3.1906 [fol. 309] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Lomie (Verwaltung am Ngoko), 1905 [fol. 310] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala. Hauptzollamt. Jahresberichte 1905, 1905 [fol. 316 - 317] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala, Bezirksamtskasse, Jahresberichte 1905, 1905 [fol. 318] Gesundheitswesen: Jahresberichte. - Jahresberichte 1905/06, 1906 [fol. 321 - 328] Kakaokulturen der Eingeborenen im Bezirk Victoria, - Verzeichnis, 1906 [fol. 332 - 334] Haushaltswesen der Flottille : Einnahmen der Regierungsdampfer. - HERZOGIN ELISABETH und NACHTIGAL, 1905 - 1906 [fol. 341] Firmen. - A. Herschell & Co., Liverpool, Zweigniederlassung Duala. - Übernahme der Geschäfte der am 20.5.1904 erloschenen Firma durch die Firma John Holt & Co, Ltd., 1906 [fol. 342] Firmen. - John Holt & Co., Ltd. - Übernahme der Geschäfte der am 20.5.1904 der erloschenen Firma A. Herschell & Co., Liverpool, Zweigniederlassung Duala, 1906 [fol. 342] Tätigkeit der Handelskammern in Duala und Kribi. - Erlass des Auswärtigen Amtes wegen nicht erfolgter Berichterstattung des Gouvernements und dessen Begründung mit dem Nichthervortreten der Handelskammer in Duala und dem angeblichen Nichtmehrbestehen der Handelskammer für den Südbezirk in Kribi, 1906 [fol. 346 - 352] Arbeiterverhältnisse in den Bezirken. - Bericht von Arbeiterkommissar von Lüdinghausen. - Victoria, 1906 [fol. 358 - 360] Verordnungen des Gouvernements. - Verzeichnisse, April 1905 Juni 1906 [fol. 364] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea. - Jahresbericht 1905/06, 1906 [fol. 366] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea. - Buea Gouvernementswerkstatt 1905/06, 1906 [fol. 366] Plantagenstatistik. - Gesamtes Schutzgebiet, 1905 [fol. 367 - 372] Stand der weißen Bevölkerung. - Gesamtes Schutzgebiet, März 1906 [fol. 375 - 388] See- und Flussschiffsverkehr im Schutzgebiet Kamerun (Nachweisungen). - Küstenplätze, Januar-Dezember 1905 [fol. 373] Jahresberichte des Gouvernements. - Jahresbericht (1905/06) Band 1: Entwurf [fol. 394 - 438] Zollwesen. - Rechnungsjahr 1905/06, 1906 [fol. 439] Einnahmen des Schutzgebietes. - Übersichten. - Rechnungsjahr 1904/05, 1905 [fol. 441] Einnahmen an Kopf- und Hüttensteuern sowie Tributzahlungen in den Rechnungsjahren 1903/04 und 1904/05. - Übersicht, 1905 [fol. 442] Erlasse und Verfügungen, Bekanntmachungen und Verordnungen des Gouvernements. - Allgemeines 1896, 1898 Skizze der im Bezirk Edea gelegenen Landschaften nördlich des Sanaga-Flusses, ca. l:300 000, Krücke, Bezirksamtmann, (1906) Verordnungen und Erlasse. - Kribi , (Signatur unsicher), 1906
Gouvernement von KamerunGeschichte des Bestandsbildners: Am 21.3. 1919 wurde als Spitzenbehörde der Marine die Admiralität einge- richtet, deren Chef gleichberechtigt neben dem Chef der Heersleitung stand. Am 15.9. 1920 wurde die Admiralität in Marineleitung (ML) und am 1.6. 1935 in Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) umbenannt. An der Spitze des OKM stand der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (ObdM). Bestandsbeschreibung: Mit Erlass des Reichspräsidenten vom 21. März 1919 wurde als Spitzenbehörde der Marine die dem Reichswehrminister unterstellte Admiralität eingerichtet, deren Chef seit 1. Oktober 1919 gleichberechtigt neben dem Chef der Heeresleitung stand. Sie wurde am 15. September 1920 in Marineleitung (ML), dann zum 1. Juni 1935 in Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) umbenannt. An seiner Spitze stand der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (ObdM). Inhaltliche Charakterisierung: Von Handakten des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine sind bruchstückhaft nur die des Großadmirals Erich Raeder zu Führungs-, Personal- und Schiffbaufragen ins Bundesarchiv gelangt. Außerdem sind Organisationsunterlagen, Befehle, Operationsakten, Unterlagen über Mobilmachungs- und Attachéangelegenheiten sowie über den Spanischen Bürgerkrieg überliefert. Vom General der Luftwaffe beim ObdM ist das Kriegstagebuch von August 1939 bis August 1944 in Abschrift erhalten. Speziell für die Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg sind darüber hinaus Unterlagen über die Abwicklung des Reichsmarineamtes, Dokumente zum Waffenstillstand, Akten über Schadensersatzforderungen anderer Länder, Kriegsgefangenen- und Interniertenangelegenheiten sowie militärpolitische Berichte über innere Unruhen (Novemberrevolution, Kapp-Putsch) vorhanden. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 8,8 lfm 453 AE Zitierweise: BArch, RM 6/...
Geschichte des Bestandsbildners: Geschichte Nach der Reichsgründung 1871 stand die Bildung einer gemeinsamen Eisenbahnverwaltung für alle deutschen Länder zunächst nicht auf der Tagesordnung. Die süddeutschen Staaten fürchteten das Übergewicht Preußens und lehnten Bismarcks Reicheisenbahngesetz 1875 endgültig ab. Lediglich die Eisenbahnstrecken in den von Frankreich abgetrennten Gebieten Elsass und Lothringen unterstanden seit 1871 dem Reichskanzler. Für das Eisenbahnwesen in Deutschland bestand somit bis zur Überführung der Staatseisenbahnverwaltungen der Länder in den Besitz des Reiches das Netz der Elsass-lothringischen Eisenbahnen (neben damals 7 Staatsverwaltungen) als einzige Reichsverwaltung. Dieses Eisenbahnnetz setzte sich aus den auf Grund des Frankfurter Friedensvertrages vom 10. Mai 1871 an das Deutsche Reich abgetretenen Teilen der französischen Ostbahn und aus den durch Staatsvertrag mit dem Großherzogtum Luxemburg vom 11. Juni 1872 pachtweise übernommenen Strecken der Wilhelm-Luxemburg-Eisenbahnen zusammen. Die neu gebildete "Kaiserliche Generaldirektion der Reichseisenbahnen in Elsass-Lothringen" war dazu durch Allerhöchsten Erlass vom 9. Dezember 1871 mit den Befugnissen und Pflichten einer öffentlichen Behörde eingerichtet worden. Sie unterstand zunächst unmittelbar dem Reichskanzleramt (Abteilung III für Elsass-Lothringen). Bei ihr lag bis zur französischen Besetzung von Elsass-Lothringen im November 1918 auch der Schwerpunkt von Betrieb und Verwaltung. Für die Entwicklung des Verkehrswesens in Elsass-Lothringen war neben der besonderen Verkehrslage an der oberrheinischen Verkehrsstraße und der burgundischen Pforte die Entwicklung der Industrie von Bedeutung. Während ursprünglich die Textilindustrie in der Gegend von Mülhausen an erster Stelle stand, trat mehr und mehr die sich nach Lothringen und Luxemburg verlagernde deutsche Schwerindustrie in den Vordergrund, dazu kamen die auf eine zufällige Entdeckung hin entstandenen Kaliwerke im Oberelsass und die allerdings nicht sehr bedeutende aber in Deutschland damals fast einzige Petroleumförderung bei Pechelbronn. Im Interesse einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Trägern des Verkehrs und den produzierenden Stellen wurde am 1. Oktober 1874 ein "Eisenbahnausschuss" aus Vertretern der Handelskammern, der Industrie und der Landwirtschaft eingerichtet. Dieser erste Eisenbahnausschuss wurde später zum Vorbild für die bei den übrigen deutschen Staatsbahnverwaltungen angegliederten Eisenbahnräte. Auch in der Tariffrage betrat die Generaldirektion durch Schaffung des sogenannten Wagenraumtarifs neue Wege. Die Einweihung der ersten Eisenbahnen in Elsass-Lothringen, der Strecke Straßburg - Basel, fand bereits am 19. und 20. September 1841 statt. Dreißig Jahre später, bei Übernahme der Elsass-lothringischen Eisenbahnen durch das Deutsche Reich, betrug die Streckenlänge 768,21 km, dazu kamen noch 174,54 km der Wilhelm-Luxemburg-Eisenbahngesellschaft. Unter deutscher Verwaltung kamen mehr als 1200 km hinzu. Technisch galten die Reicheisenbahnen in jeder Hinsicht als Musteranlagen: Die Umschlagseinrichtungen zwischen Eisenbahn und Binnenschifffahrt wurden auf den höchsten Grad technischer Leistungsfähigkeit gebracht; die Bahnhöfe in Straßburg und Metz wurden anstelle von kleinen Provinzbahnhöfen zu Großstadtbahnhöfen mit allen Erfordernissen der Neuzeit umgebaut. Die Reineinnahmen betrugen im Jahre 1872 mehr als 5 Millionen Mark, sie stiegen 1890 auf 20 Millionen, 1900 auf 86 Millionen Mark und bezifferten sich im letzten Friedensjahr 1913 auf 153 Millionen Mark. Am 27. Mai 1878 wurde durch kaiserlichen Erlass das Reichsamt für die Verwaltung der Reichseisenbahnen mit Sitz in Berlin eingerichtet. Es war eine dem Reichskanzler unmittelbar unterstellte Zentralbehörde zur Leitung der Verwaltung der Eisenbahnen in Elsass-Lothringen und den angrenzenden Landesteilen. Die Generaldirektion der Reichseisenbahnen in Elsass-Lothringen wurde nunmehr dem als Landesaufsichtsbehörde fungierendem Reichsamt für die Verwaltung der Reichseisenbahnen nachgeordnet. Mit der Leitung der Behörde war der jeweilige Preußische Minister der öffentlichen Arbeiten betraut. Erster Chef des Reichsamts war Staatsminister Albert von Maybach (1822-1904), später folgten ab Juni 1891 Karl von Thielen (1832-1906), ab Juni 1902 Hermann von Budde (1851-1906) und ab 1906 Paul von Breitenbach (1850-1930). Für die unmittelbare Verwaltung war die Generaldirektion der Eisenbahnen in Elsass-Lothringen mit Sitz in Straßburg zuständig. Bis zum 1. Oktober 1909 bestand sie aus drei Abteilungen: Abteilung 1 für Betrieb, Abteilung 2 für Bau, Abteilung 3 für Verkehrs- und allgemeine Verwaltung. Dazu leiteten Betriebsdirektionen, Verkehrsinspektionen, Maschineninspektionen, Werkstätteninspektionen und eine Telegrafeninspektion die verschiedenen Zweige des Betriebes und Verkehrs, während technische Zentralbüros (das betriebstechnische, das bautechnische, das maschinentechnische und das Materialienbüro) eine Reihe allgemeiner, in den Bereich der Zentralverwaltung fallender, Geschäfte selbständig bearbeiteten. Mit dem 1. Oktober 1909 trat eine Reorganisation in Kraft, deren Bedeutung im Wesentlichen in der Beseitigung der Betriebsdirektionen ohne Ersatz und der Aufhebung der Zentralbüros und der Telegrafeninspektion beruht, deren Geschäfte von nun an von der Generaldirektion selbst bearbeitet wurden. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Abteilungen auf 5: Abteilung 1 für die allgemeine Verwaltung, Finanz- und Etatswesen, Abteilung 2 für den Betrieb, Abteilung 3 für das Verkehrswesen, Abteilung 4 für den Bau, Abteilung 5 für das Maschinen- und Werkstättenwesen. Die 17 Betriebsinspektionen in Elsass-Lothringen und 3 Betriebsinspektionen in Luxemburg unterstanden unmittelbar der Generaldirektion. Der Vorstand der deutschen Betriebsverwaltung in Luxemburg war sämtlichen Dienststellen des Bezirkes sachlich übergeordnet. An Verkehrsinspektionen waren 8 vorhanden: in Basel, Mülhausen, Colmar, Straßburg, Saargemünd, Metz, Diedenhofen und Luxemburg. Der Verkehrsinspektor in Basel bekleidete zugleich die Stelle eines Repräsentanten der deutschen Verwaltung gegenüber der Schweiz. Maschineninspektionen gab es 6: in Mülhausen, Straßburg, Saargemünd, Metz, Diedenhofen und Luxemburg. Hauptwerkstätten befanden sich in Mülhausen, Bischheim bei Straßburg, Montigny bei Metz und Niederjeutz bei Diedenhofen. Sie waren den Werkstätteninspektionen in Bischheim und Montigny je zwei (für Lokomotiv- und für Wagenbau je eins) unterstellt. Nebenwerkstätten, die den Maschineninspektionen unterstellt waren, gab es in Saargemünd und Luxemburg. Alle Inspektionen führten seit dem Jahre 1911 die Bezeichnung Ämter, Betriebsamt, Maschinenamt u.s.w.). Die Eingliederung des Preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten in den Verwaltungsorganismus des Reiches verstärkte den Einfluss des Chefs der preußischen Staatsbahnen gegenüber den Leitern der übrigen bundesstaatlichen Eisenbahnverwaltungen und verringerte die Bedeutung des Reichseisenbahnamts für die mit der Landesverteidigung zusammenhängenden Fragen. 7 Nach der Abtretung Elsass-Lothringens an Frankreich infolge des Versailler Vertrages übernahm das Reichsverkehrsministerium im Herbst 1919 die Abwicklungsaufgaben des Reichsamts. Der Quellenwert der übernommenen Aktenbestände der Generaldirektion in Straßburg wurde seinerzeit durch das Reichsarchiv als "hinreichend" bezeichnet. "Abgesehen von einigen historisch interessanten Einzelheiten aus der letzten Zeit Kaiser Wilhelm I. und des Fürsten Bismarck [liegt] ihr Wert für die Geschichte des Deutschen Reiches... darin, dass beim Reichsamt fast alle Fragen, die das Preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten beschäftigt haben, ihren Niederschlag in einer mehr gedrängten und übersichtlichen Form gefunden haben."9 Verwiesen sei auf die Besonderheiten der Verkehrslage Elsass-Lothringens am Schnitt wichtiger Nord-Süd und Ost-West-Verbindungen und der daraus resultierenden Überlieferung archivalischer Quellen. So befinden sich in den Aktenbeständen Unterlagen von Verhandlungen über den Bau großer Alpendurchstiche (Gotthardbahn, Ostalpenbahn, Simplonbahn), des Verkehrs zwischen England, Belgien, der Niederlande sowie der Schweiz und Italien, des Verkehrs zwischen den Balkanstaaten, Österreich-Ungarn sowie den süddeutschen Verwaltungen einerseits und Frankreich und Spanien andererseits. Weitere Unterlagen sind zum Bau- und Konstruktionswesen, zum Betriebsdienst, zu Personen-, Gepäck- und Güterverkehr vorhanden. Ein umfangreicher Bestandsteil spiegelt das Tarifwesen wider, darunter auch soziale Aspekte unter Berücksichtigung fremdsprachlicher Probleme. Maßnahmen gegen Spionage, Sabotage und Agententätigkeit, auch Verfolgung politischer Gegner halten die "Geheimakten A und B" fest, Aussagen zu militärischen Sachverhalten, besonders der Mobilmachung, dem Krieg 1914/18, zum Waffenstillstand und den Friedensverhandlungen findet man in den "Geheimakten M". Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die Aktenbestände der Generaldirektion der Reichseisenbahnen in Straßburg sind in den Besitz Frankreichs übergegangen. Einige wenige Akten aus dem ehemaligen Zentralen Staatsarchiv Potsdam befinden sich im Bestand R 4202 Generaldirektion der Reichseisenbahnen in Elsass-Lothringen im Bundesarchiv. Die Akten des Reichsamts für die Verwaltung der Reichseisenbahnen wurden dem Reichsarchiv im Herbst 1931 zur Übernahme angeboten. Aus dem gesamten Aktenbestand von etwa 4000 Aktenbänden wurden unter Berücksichtigung der damals bestehenden Bestimmungen 1313 Aktenbände zur dauernden Aufbewahrung in das Reichsarchiv übernommen. Es sind offenbar keine Kriegsverluste eingetreten. Archivische Bewertung und Bearbeitung Die durch das Reichsarchiv übernommenen Aktenbestände des Reichsamtes für die Verwaltung der Reichseisenbahnen sind im Jahre 1932 geordnet, verzeichnet und auf Karteikarten aufgenommen worden, anschließend wurde ein Findbuch für den Bestand (heute: R 4201) gefertigt. Im Jahre 2008 ist der Bestand anhand des von 1932 vorliegenden Findbuches in der Datenbank BASYS-S des Bundesarchivs erfasst worden. Dies erfolgte mittels Eingabe in die Datenbank BASYS-S des Bundesarchivs mit dem Zwecke der Onlinestellung der Findbuchangaben. Die intensiven Verzeichnungsangaben wurden größtenteils original mit den seinerzeit verwendeten Abkürzungen übernommen. Bei der Verzeichnung wurden nur die numerischen Archivsignaturen beibehalten, bei vorgefundenen Akten mit Bandnummerierungen (z.B. 154 a) erhielt jeder Band eine neue Archivsignatur. Das betraf alle Akten mit der jetzt neuen Archivsignatur R 4201/729 bis R 4201/1430. Die bisherigen Signaturen wurden als Altsignaturen aufgeführt, die Akten selbst sind im Jahre 2008 im Zuge einer Bestandsrevision und magazintechnischer Arbeiten umsigniert worden. Inhaltliche Charakterisierung: Organisation und Verwaltung des Reichsamtes 1870-1920 (186), Haushalt und Kassenverwaltung 1870-1921(386), Personalangelegenheiten: Beamtensachen 1871-1920 (385), Besondere Personalangelegenheiten (Geheimakten B) 1872-1919 (13), Bau- und Konstruktionswesen 1864-1919 (152), Betriebsdienst 1871-1918 (86), Personen- und Gepäckverkehr 1871-1918 (21), Güterverkehr 1871-1919 (169), Tarifangelegenheiten 1871-1919 (145), Maßnahmen gegen Spionage, Sabotage und Agententätigkeit, auch Verfolgung politischer Gegner (Geheimakten A) 1881-1919 (14), Mobilmachung, Krieg, Waffenstillstand, Friedensverhandlungen (Geheimakten M) 1872-1920 (93) Online Findbuch (2009) Insgesamt umfasst der im Bundesarchiv lagernde Bestand 1430 Akten. Zusammen mit den Beständen des Reichseisenbahnamts (R 4101) und der Generaldirektion der Eisenbahnen in Elsass-Lothringen (R 4202) existiert damit ein ziemlich lückenloses Aktenmaterial für die Frühzeit der Verkehrsorganisation des Eisenbahnzeitalters in Deutschland - unbenommen seiner inhaltlichen Korrespondenz mit den Akten des Preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten, die sich im Preußischen Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem befinden und der Vielzahl archivalischer Quellen zur Eisenbahngeschichte in Archiven der Länder, Kreise und Städte. Der Quellenwert der übernommenen Aktenbestände der Generaldirektion in Straßburg wurde seinerzeit durch das Reichsarchiv als "hinreichend" bezeichnet. Abgesehen von einigen historisch interessanten Einzelheiten aus der letzten Zeit Kaiser Wilhelm I. und des Fürsten Bismarck [liegt] ihr Wert für die Geschichte des Deutschen Reiches... darin, dass beim Reichsamt fast alle Fragen, die das Preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten beschäftigt haben, ihren Niederschlag in einer mehr gedrängten und übersichtlichen Form gefunden haben. Verwiesen sei auf die Besonderheiten der Verkehrslage Elsass-Lothringens am Schnitt wichtiger Nord-Süd und Ost-West-Verbindungen und der daraus resultierenden Überlieferung archivalischer Quellen. So befinden sich in den Aktenbeständen Unterlagen von Verhandlungen über den Bau großer Alpendurchstiche (Gotthardbahn, Ostalpenbahn, Simplonbahn), des Verkehrs zwischen England, Belgien, der Niederlande sowie der Schweiz und Italien, des Verkehrs zwischen den Balkanstaaten, Österreich-Ungarn sowie den süddeutschen Verwaltungen einerseits und Frankreich und Spanien andererseits. Weitere Unterlagen sind zum Bau- und Konstruktionswesen, zum Betriebsdienst, zu Personen-, Gepäck- und Güterverkehr vorhanden. Ein umfangreicher Bestandsteil spiegelt das Tarifwesen wider, darunter auch soziale Aspekte unter Berücksichtigung fremdsprachlicher Probleme. Maßnahmen gegen Spionage, Sabotage und Agententätigkeit, auch Verfolgung politischer Gegner halten die "Geheimakten A und B" fest, Aussagen zu militärischen Sachverhalten, besonders der Mobilmachung, dem Krieg 1914/18, zum Waffenstillstand und den Friedensverhandlungen findet man in den "Geheimakten M". Ergänzende Überlieferungen Weitere Überlieferungen enthalten die Bestände R 4101 Reichseisenbahnamt und R 4202 Generaldirektion der Eisenbahnen in Elsass-Lothringen. Im Geheimen Staatsarchiv preußischer Kulturbesitz in Berlin befinden sich die Akten des preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten (Bestand I. HA Rep. 93 B Ministerium der öffentlichen Arbeiten). Zitierweise: BArch, R 4201/...
Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Die für die Durchführung der Unfallversicherung zuständigen Dienststellen und Behörden lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: die Berufsgenossenschaften (einschl. Seekasse) und in die Ausführungsbehörden. Die Berufsgenossenschaften, (im Jahre 1933 102 BGs im Reichsgebiet), waren zuständig für die gewerblichen Betriebe und Berufszweige, Verantwortlich für die Betriebe und Dienststellen des Reichs, der Länder oder auch der Kommunen, Kompetenzüberschneidungen eingeschlossen, waren laut § 892 der Reichsversicherungsverordnung die Ausführungsbehörden (193 an der Zahl im Jahre 1933). Zu den Aufgaben zählten die Unfallverhütung, die Entschädigung bei Erwerbsunfähigkeit oder bei Verlust des Ernährers, sowie die Entschädigung für Folgen eingetretener Unfälle. Letztere zwei Aufgaben konnten jedoch an die zuständige Krankenkasse übertragen werden, wenn die betroffene Person krankenversichert war. Unter Umständen konnten auch die Arbeitsämter in Fällen von Umschulung oder Arbeitsplatzvermittlung eingeschaltet werden. Außerdem lag es im Zuständigkeitsbereich der RafU, bei eingetretenen Unfällen die Untersuchung zu veranlassen und gegebenenfalls Entscheidungen über die Auszahlung von Entschädigungen auf der Basis von ärztlichen Berichten und Gutachten zu treffen. Die Reichsausführungsbehörde für Unfallversicherung (RafU) wurde am 8. April 1921 durch einen Erlass des Reichsarbeitsministers konstituiert. (1) Sie sollte nach dem Ersten Weltkrieg die militärischen Verwaltungsbehörden und die Werftverwaltungen der Marine auf dem Gebiet der Unfallversicherung ersetzen. Durch diesen Zusammenschluss der ehemaligen Unfallabteilungen vermied man die nach § 892 Reichsversicherungsordnung (RVO) notwendige Errichtung neuer Ausführungsbehörden bei jedem Ressort. Daraus folgte eine erhebliche Einsparung an Personal und Kosten. Vorgängerbehörden waren: - Unfallabteilungen der ehemaligen Abwicklungs-Intendanturen der militärischen Institute in Berlin und München - Abwicklungs-Intendanturen des früheren XII. Armeekorps in Dresden und des früheren XIII. Armeekorps in Stuttgart - Ausführungsbehörde der Marinewerft in Wilhelmshaven. Die Behörde wurde als Ausführungsbehörde für die zum Geschäftsbereich des Reichsministers des Innern, des Reichsschatzministers und des Reichsarbeitsministers gehörenden Betriebe, für die das Reich Träger der Unfallversicherung ist, bestimmt. Die RafU, mit Sitz in Berlin, gehörte unter Aufsicht des Reichsversicherungsamtes zum Geschäftsbereich des Reichsarbeitsministers. Die Leitung übernahm Oberregierungsrat Dr. Walter Rehdans (2), welcher zuvor beim Reichsschatzministerium tätig war. Nachdem sich die Behörde anfangs noch in Kompetenzstreitigkeiten unter anderem gegen die Ausführungsbehörde der Marinewerft Wilhelmshaven durchsetzen konnte, scheiterte ihr Bestehen bereits im zweiten Jahr an fehlenden finanziellen Mitteln. Mit Wirkung vom 19. September 1922 gingen ihre Aufgaben auf das Hauptversicherungsamt Berlin als Ausführungsbehörde für Reichsbetriebe nach § 892 der RVO über. Ab dem 20. September 1923 war dann das Versorgungsamt I in Berlin als Ausführungsbehörde für die Unfallversicherung tätig. Die Zuständigkeit blieb hier bis Ende 1939. Mit Wirkung vom 1. Januar 1940 wurde wieder eine eigene „Reichsausführungsbehörde für Unfallversicherung" geschaffen, die dem Reichsversicherungsamt unterstellt war. Die Leitung übernahm Dr. Günther Werk (*13.7.1902) (3). Im April 1941 kam es aufgrund der territorialen Expansion des Deutschen Reiches zur Bildung mehrerer Außenstellen. Diese befanden sich in Wien, zuständig für Wien, Ober- und Niederdonau, in Graz, zuständig für die Steiermark und Kärnten, in Innsbruck, zuständig für Salzburg und Tirol, und in Reichenberg, zuständig für das Sudetenland. (1) Amtsblatt für die Reichsschatzverwaltung Nr. 39 vom 11.05.1921 Abschnitt 648 (2) Dr. Walter Rehdans, geb. 10.08.1878, BArch R 9361-I/ 2803 (3) siehe Bestände Bundesarchiv Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte 1944 wurden große Teile der Akten der RafU aus Berlin in die Ausweichlager Punitz und Schmückert im Warthegau ausgelagert, wo vor allem Einzelunfall- und Einzelrentenakten wahrscheinlich noch durch Kriegseinwirkung vernichtet wurden. Die Akten der in Berlin verbliebenen Zentralabteilung gelten ebenfalls als Kriegsverlust. Nur ein kleiner Rest der Dienstakten und der Personalunterlagen gelangte nach 1945 zusammen mit einigen Unfallakten der RafU und des Versorgungsamtes I Berlin in die Ausführungsbehörde für die britische Zone in Wilhelmshaven. Im Juni 1977 wurden schließlich die Restakten der RafU bzw. ihrer Vorgänger- und Nachfolgeorganisationen (bis 1945) von der Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung in Wilhelmshaven an das Bundesarchiv abgegeben. Inhaltliche Charakterisierung: Die Titelaufnahme erfolgte nach numerus currens. Danach wurde in Dienst-, Unfall- und Personalakten klassifiziert. Die Dienstakten erhielten folgende Unterteilung: - Organisation, Amtsverfügungen - Bestimmungen zur Unfallversicherung und Unfallverhütung - Unfallversicherung in einzelnen Dienststellen und Betrieben - Unfallversicherung in besetzten und eingegliederten Gebieten - Unfallversicherung in Sonderfällen Die Ordnung der Unfall- und Personalakten erfolgte alphabetisch. In Abweichung von der Abgabeliste der RafU sind bei den Dienstakten eine Reihe von sachlich zusammengehörenden Verzeichnungseinheiten zu jeweils einem Band neu zusammengefasst worden. Sowohl die Unfall- als auch die Personalakten wurden über die Zäsur 1945 hinaus geführt (Personalakten 1902-1969, Unfallakten 1905-1948). Die Überlieferung der Dienstakten konzentriert sich auf die 1920er bis 1940er Jahre. Während der ersten Bearbeitung wurden Drucksachen, wie z. B. eine Serie von Marineverordnungsblättern, an die Amtsdrucksachensammlung des Bundesarchivs abgegeben. Erschließungszustand: Findbuch (2014) Zitierweise: BArch, R 152/...
Grenzen des Schutzgebietes. - Regionale Grenzangelegenheiten. - Südgrenze [fol. 1 - 2] Missum-Missum, Mai-Juni 1905 [fol. 1 -3, 5, 12] Grenzen des Schutzgebietes. - Regionale Grenzangelegenheiten. - Dja (Scha), Juni 1905 [fol. 9] Besetzung der Grenze des Schutzgebietes Kamerun durch Polizeitruppen zum Schutz gegen französische Übergriffe.- Erlass des Auswärtigen Amtes, 1905 [fol. 17 - 18] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Süd-Expedition vom Mai-Juli 1905 (Oberleutnant von Sobbe) Verlauf der Expedition. - Bericht des Kommandos der Schutztruppe für Kamerun, 1905 [fol. 22 - 24] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Süd-Unternehmung vom 25.5.1905 -4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser).- Durchführung von Juni bis Juli 1905. - Bericht von Hauptmann Scheunemann, 1905 [fol. 27] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Expedition in das Gebiet der aufständische Njem. - Bericht von Oberleutnant Sobbe, Juli 1905 [fol. 29 - 30] Regionale Grenzangelegenheiten. - Dongo-Mabulli, Oktober 1903 - Juni 1905 [fol. 32 - 35] Regionale Grenzangelegenheiten. - Ostgrenze, 1902 - 1905 [fol. 39 - 137] Regionale Grenzangelegenheiten. - Zugefügte Schäden durch an der Südgrenze des Schutzgebietes ansässige französische Firmen. - Denkschriften an den Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Richthofen, 1905 [fol. 50 - 52] Regionale Grenzangelegenheiten. -. Dume Kadei Lomie, 1905 - 1908 [fol. 56 - 188] Regionale Grenzangelegenheiten. - Ndelele-Missum, 1907 - 1908 [fol. 95, 107, 147 - 177] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Lomie. 1907/08, 1908 [fol. 79] Handel und Gewerbe. - Gummihandel. - Ausfuhr von Rohgummi durch französische Faktoreien. - Bericht des Stationsleiters von Dume, 1907 [fol. 107] Öffentliche Sicherheit. - Französischer Handel mit Kriegsmaterial in den deutschen Gebieten am Kadey Dume unter Berufung auf den angeblichen Beitritt Deutschlands zum Lissaboner Protokoll vom 8.4.1892. - Gegenmaßnahmen, 1907 [fol. 119 - 143] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dume. - Dume April 1908, 1908 [fol. 178 - 179] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Jama (Südbezirk) Bericht von Leutnant Reiter, 1908 [fol. 180] Öffentliche Sicherheit. - Ausweisung des französischen Kaufmannes Ch. Quintou aus dem Bezirk Bertua wegen falscher Anschuldigungen über eine angebliche Bedrohung durch die Batare-Bevölkerung und anderer Delikte, 1908 [fol. 189] Regionale Grenzangelegenheiten. - Ssanga-Ngoko, 1905 - 1908 Skizze der französischen Faktoreien am Kadey-Fluss, 1:500 000, Federzeichnung mit farbiger Eintragung des Flusslaufs, Scheunemann, Hauptmann, 1907
Gouvernement von KamerunLomie (zuvor : Station am Ngoko). - Vereinbarung mit der Gesellschaft Süd-Kamerun zur Belieferung der Beamten der Station mit europäischen Lebensmitteln (mit Preisliste) - Erlass des Auswärtigen Amtes, 12.10.1900 [fol. 20 - 22] Flottille. - Beschaffung eines Dampfbootes für die Verwaltung am Ngoko. - Antrag von Oberleutnant Stein-Lausnitz, Januar 1901 [fol. 27 - 163] Expeditionen des Leiters der Verwaltung am Ngoko (Oberleutnant Freiherr von Stein-Lausnitz). - Ndsimu-Gebiet (31.10.1900 -20.1.1901), 1901 [fol. 30 - 38] Schifffahrtsverhältnisse des Ngoko und Dja. - Erkundungsbericht von Ing. Williams im Auftrage der Gesellschaft Süd-Kamerun, 1901 [fol. 39 - 85] Lomie (zuvor: Station am Ngoko). - Regelung der Dienstgeschäfte anlässlich der am 16.2.1901 beginnenden Nordwest-Expedition. - Befehl von Oberleutnant von Stein-Lausnitz, 24.2.1901 [fol. 46 - 47] Entsendung einer militärischen Expedition in den Norden und Nordwesten des Konzessionsgebietes der Gesellschaft Süd-Kamerun zwecks Darstellung der hinter den Kaufleuten stehenden deutschen Macht. - Gesuch des Direktors Langheld, 31.12.1900 [fol. 48 - 49] Expeditionen des Leiters der Verwaltung am Ngoko (Oberleutnant Freiherr von Stein-Lausnitz). - Nordwest-Expedition (16.2.-27.12.1901), 1901 - 1902 [fol. 73 - 238] Lomie (zuvor: Station am Ngoko). - Übergriffe des Agenten Kalmar der Gesellschaft Süd-Kamerun gegen Kunabembe-Leute. - Untersuchungsbericht von Oberleutnant von Stein-Lausnitz, 19.3.1901 [fol. 77 - 82] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Bomabassa und Kunbanbe-Gebiet. - Bericht des stellvertretenden Stationsleiters von Lüdinghausen, Station am Ngoko, August 1901 [fol. 115 - 116] Expeditionen des stellvertretenden Leiters der Station am Ngoko (von Lüdinghausen). - Bangandu-Expedition (30.10.-17.11.1901), 1901 [fol. 149 - 150] Französische Zollabfertigung. - Beschwerden der Gesellschaft Süd-Kamerun (Bericht von Oberleutnant von Stein-Lausnitz, Station am Ngoko, Januar 1902 [fol. 159 - 160] Lomie (zuvor: Station am Ngoko). - Verwaltung des Ssanga-Ngoko-Gebietes - Umbenennung der Station (am Ngoko) in Puttkamerberg. - Bericht von Dr. R. Plehn, Mai 1899 [fol. 161] Französische Übergriffe gegen deutsche Handelsfirmen an der Südgrenze, 1902 - 1907 [fol. 166 - 176] Expeditionen des stellvertretenden Leiters der Station am Ngoko (von Lüdinghausen). - Lobilos-Expedition (24.2.-10.3.1902) zum Schutze der Faktorei Boneduli, 1902 [fol. 182 - 192] Jokaduma. - Nachträgliche Genehmigung der Ende März 1901 durch Oberleutnant von Stein-Lausnitz erfolgten Errichtung des Postens. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 7.11.1901 [fol. 198 - 201] Verstärkung der Polizeitruppe in Kamerun im Ssanga-Ngoko-Gebiet als Gegengewicht gegen das französische Vordringen auf Bertua, 1901 - 1902 [fol. 203 - 216] Lomie (zuvor: Station am Ngoko). - Verhältnisse der Station zur Gesellschaft Süd-Kamerun. - Bericht von Oberleutnant Stein-Lausnitz, 5.7.1902 [fol. 217 - 218] Expeditionen des Leiters der Verwaltung am Ngoko (Oberleutnant Freiherr von Stein-Lausnitz). - Bertua-Expedition (15.4.-12.8.1902), 1902 [fol. 219 - 226] Lomie (zuvor: Station am Ngoko). - Verlegung der Verwaltung am Ngoko an einen festzulegenden Ort. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 8.7.1902 [fol. 239 - 240] Regionale Grenzangelegenheiten. - Bertua Kunde [fol. 263] Station am Ngoko, Verordnung vom 1.4.1899 über die Erhebung von Einfuhr- und Ausfuhrzöllen in den zur westlichen Zone des konventionellen Kongobeckens gehörigen Gebietsteilen des Schutzgebietes Kamerun. - Zusatzbestimmungen des Stationsleiters, 1.4.1902 [fol. 268 - 272]
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