Ernährung

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            Zollsachen
            Stadtarchiv Lemgo, A 10225 · Akt(e) · 1813 - 1814
            Teil von Stadtarchiv Lemgo (Archivtektonik)

            Enthält: Varia und Generalie die Versteuerung der Kolonial- und flüssigen Waren betr. 1813-1814, intus: Schreiben der Präfektur des Leinedepartments in Göttingen betr. Niederlage steuerfreier Waren, Verfrachtung über Hameln, Vlotho, Rinteln und Polle; Akten in Sachen Friedrich Arnold Schlüter in Gütersloh contra Fuhrmann Knickmeyer in Hameln betr. vernachlässigte Fracht; Bericht des Richters Helwing betr. Prozentgelder vom 16.01.1813; Circulare betr. die von Bremen auf der Weser zu beziehenden Waren, Februar 1813; Verzeichnis der versteuerten Waen 1813; Akzise von den ins Ausland gehenden Weinen und Einführung von Urpsrungszertifikaten betr. 1813; Zertifikate über den seit diesem Jahre eingegangenen Kaffee, Mai 1813; Circulare betr. Edikt wegen der Branntweinsfabrikationssteuer auf Lippstadt, Lipperode und Cappel nicht anwendbar 1813; Untersuchung von Akzisedefraudationen betr. 1813; Akten in Sachen contra Kaufmann Hülsemann in Schötmar wegen Umgehung der Niederlage 1813; Akzisezettel des königl. Westfälischen Consumtionssteuerbureaus u.a. 1813; Apotheker Wesselmann, Einführung von Kakao betr. (Wage) 1813

            Wolff, Walther
            Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, 7NL 053 · Bestand · 1892-1961
            Teil von Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik)

            D. Walther (Friedrich Walther Paul) Wolff (1) (2), wurde am 09. Dezember 1870 in Neuwerk, einem späteren Stadtteil von Mönchengladbach, als Sohn des Lehrers am Waisenhaus, Friedrich Wolff, und seiner Frau Bertha geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums Mönchengladbach studierte Wolff Theologie von 1889 bis 1893 an den Universitäten Greifswald, Marburg und Halle. Im April 1893 und Oktober 1894 legte er in Koblenz seine theologischen Examina ab. Wolff war Vikar in Lobberich und leistete seinen Hilfsdienst in Mönchengladbach. Im Mai 1895 wurde er in Otzenrath ordiniert und übernahm dort die Pfarrstelle in einer der ältesten reformierten Gemeinden am Niederrhein. 1901 wurde Wolff auf die 2. Pfarrstelle der Evangelischen Gemeinde Aachen gewählt. Dieses Amt, das er bis zu seinem Tode ausübte, gab ihm die Möglichkeit, seine theologische und organisatorische Kraft und seine literarischen Ambitionen zu entfalten. 1901 gründete Wolff das "Evangelische Gemeindeblatt für Aachen und Burtscheid" (seit 1916: "Evangelisches Gemeindeblatt für Aachen und Umgebung") (3). Durch seine regelmäßigen Beiträge gab er seiner Gemeinde eine Fülle geistiger Anregungen und schärfte durch mannigfache Aufsätze über Geschichte und Kultur des Protestantismus das evangelische Gewissen der Diasporagemeinde. Auf Initiative Wolffs wurde 1904 in Aachen ein Zweigverein des Evangelischen Bundes gegründet, dem bereits 1906 etwa 7 % der Gemeindeglieder beitraten. Seit 1905 bemühte er sich um die Gründung einer rheinisch-westfälischen Gruppe der Volkskirchliche Evangelische Vereinigung - der Mittelpartei - deren stellvertretenden Vorsitz er 1906 übernahm. Das Organ "Die Evangelische Gemeinde" (4) gab er ab 1909 heraus und leitete es bis Heft 5 des Jg. 11.1919/20 selbst. In jeder Ausgabe schrieb er die "Chronik" als Umschau über das kirchliche Leben, fast jedes Heft enthielt einen größeren Beitrag über eine Hauptfrage kirchlicher Arbeit.Auf der 34. Rheinischen Provinzialsynode in Barmen wurde Wolff am 06. März 1919 zum Präses gewählt. Wolff veranlasste die Wahl eines Ausschusses, der mit der Umarbeitung der rheinisch-westfälischen Kirchenordnung beauftragt wurde. 1920 wurde er auf einer außerordentlichen Tagung der preußischen Generalsynode zum Mitglied des Generalsynodalvorstandes gewählt. Dabei hat Wolff besonders rege am Verfassungsentwurf mitgearbeitet. Sein Bestreben war, dem presbyterial-synodalen Element den ihm gebührenden Platz und Einfluss im Leben der verfassten Kirche zu sichern. 1921 promovierte ihn die Bonner Universität anlässlich der Wormser Jubiläumsfeier zum D. h.c. 1922 wurde Wolff zum Superintendenten des Kirchenkreises Aachen gewählt und 1923 in sein Amt eingeführt. Seit 1922 gehörte Wolff dem Evangelischen Kirchenaussschuss an, 1925 wählte ihn die 1. preußische Generalsynode neuen Stils zu ihrem Vizepräses; als solcher wurde er stellvertretender Vorsitzender im Senat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. 1929 bestätigte die Generalsynode Wolff in beiden Ämtern. Bereits 1925 war er von der Rheinischen Provinzialsynode als Präses wiedergewählt worden. An allen Kirchentagen seit 1919 wirkte Wolff mit, zuletzt als Vizepräsident. Besonders die soziale Botschaft des Betheler Kirchentages von 1924 ist stark von ihm beeinflusst. 1924 war er Initiator des ersten Rheinischen Kirchentages in Köln, dem weitere 1926 in Essen und 1930 in Saarbrücken folgten. Kurz vor seinem Tod verlieh ihm 1931 die juristische Fakultät der Universität Berlin die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um das Zustandekommen des Kirchenvertrages zwischen den evangelischen Landeskirchen Preußens und der Preußischen Staatsregierung.Präses Wolff verstarb am 26. August 1931 in Aachen. Sein Tod löste auch außerhalb des evangelischen Rheinlandes große Betroffenheit aus, die sich in Nachrufen zahlreicher Zeitungen niederschlug (5).Der Nachlass wurde im Jahre 1980 von dem Enkel Wolffs, dem in Westfalen tätigen Pfarrer Paul-Gerhard van Spankeren, angekauft. Das Schriftgut war grob vorgeordnet und in Archivmappen gelegt worden. Der Bestand enthält v.a. eine umfangreiche Predigtsammlung, beginnend während des Studiums 1892 bis 1927. Aus Wolffs letzten Amtsjahren sind nur Kasualien, Andachten und Predigten zu besonderen Anlässen überliefert. Die Chronologie der Predigten musste erst hergestellt werden. Die Predigten sind in den ersten Jahren ausformuliert, seit etwa 1900 meist nur thesenartig niedergeschrieben. Ansprachen sind zu verschiedenen Anlässen dokumentiert; die Kaiserreden und -predigten zeigen die nationale Prägung Wolffs und seiner Zeit. Den zweiten Schwerpunkt bilden die Vorträge und Manuskripte, die nach Sachthemen geordnet wurden. Auf die Sammlung der Nachrufe wurde bereits oben verwiesen. Der Lederband mit kalligraphisch gestalteten Aussprüchen Wolffs wurde dem Archiv 1994 von Herrn van Spankeren übergeben (Nr. 49). Korrespondenz Wolffs ist nur fragmentarisch überliefert (Nr. 46).Der Bestand wurde im Oktober 2006 verzeichnet und umfasst 50 Archiveinheiten. Die Laufzeit umfasst 1892 bis 1931 sowie Gedenkbeiträge 1941, 1956 und 1961. Kassiert wurden nur wenige Doppelstücke. Einige Druckschriften von und über Wolff werden in den Bestand der Archivbibliothek eingereiht.Hinzuweisen ist auf den Bestand 8 SL 010 (Sammlung Wolff), der die Materialsammlung zum Aufsatz Hans Helmichs in den "Monatsheften" 1987 (siehe unter Literaturhinweise) enthält. Hier sind auch die Beiträge Wolffs in den beiden Kirchenzeitungen als Kopien vorhanden.Ulrich Dühr, 07.11.2006(1) Bei dem biographischen Abriss dieser Einleitung handelt es sich um die überarbeitete Fassung des Textes, den Edgar Reitenbach dem Findbuch des Bestandes 8 SL 010 (Sammlung Walther Wolff) 1987 vorangestellt hat(2) Die Personalakte Walther Wolff befindet sich im Bestand 1 OB 009 (Personalakten der Pfarrer) W 062, 1892-1931(3) Jg. 1917 u. 1919-1922 in der Archivbibliothek unter ZK 003(4) In der Archivbibliothek unter ZK 010(5) Siehe Nr. 47 u. 48 dieses Bestandes

            Wolff, Walther

            D. Walther (Friedrich Walther Paul) Wolff (1) (2), wurde am 09. Dezember 1870 in Neuwerk, einem späteren Stadtteil von Mönchengladbach, als Sohn des Lehrers am Waisenhaus, Friedrich Wolff, und seiner Frau Bertha geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums Mönchengladbach studierte Wolff Theologie von 1889 bis 1893 an den Universitäten Greifswald, Marburg und Halle. Im April 1893 und Oktober 1894 legte er in Koblenz seine theologischen Examina ab. Wolff war Vikar in Lobberich und leistete seinen Hilfsdienst in Mönchengladbach. Im Mai 1895 wurde er in Otzenrath ordiniert und übernahm dort die Pfarrstelle in einer der ältesten reformierten Gemeinden am Niederrhein. 1901 wurde Wolff auf die 2. Pfarrstelle der Evangelischen Gemeinde Aachen gewählt. Dieses Amt, das er bis zu seinem Tode ausübte, gab ihm die Möglichkeit, seine theologische und organisatorische Kraft und seine literarischen Ambitionen zu entfalten. 1901 gründete Wolff das "Evangelische Gemeindeblatt für Aachen und Burtscheid" (seit 1916: "Evangelisches Gemeindeblatt für Aachen und Umgebung") (3). Durch seine regelmäßigen Beiträge gab er seiner Gemeinde eine Fülle geistiger Anregungen und schärfte durch mannigfache Aufsätze über Geschichte und Kultur des Protestantismus das evangelische Gewissen der Diasporagemeinde. Auf Initiative Wolffs wurde 1904 in Aachen ein Zweigverein des Evangelischen Bundes gegründet, dem bereits 1906 etwa 7 % der Gemeindeglieder beitraten. Seit 1905 bemühte er sich um die Gründung einer rheinisch-westfälischen Gruppe der Volkskirchliche Evangelische Vereinigung - der Mittelpartei - deren stellvertretenden Vorsitz er 1906 übernahm. Das Organ "Die Evangelische Gemeinde" (4) gab er ab 1909 heraus und leitete es bis Heft 5 des Jg. 11.1919/20 selbst. In jeder Ausgabe schrieb er die "Chronik" als Umschau über das kirchliche Leben, fast jedes Heft enthielt einen größeren Beitrag über eine Hauptfrage kirchlicher Arbeit.Auf der 34. Rheinischen Provinzialsynode in Barmen wurde Wolff am 06. März 1919 zum Präses gewählt. Wolff veranlasste die Wahl eines Ausschusses, der mit der Umarbeitung der rheinisch-westfälischen Kirchenordnung beauftragt wurde. 1920 wurde er auf einer außerordentlichen Tagung der preußischen Generalsynode zum Mitglied des Generalsynodalvorstandes gewählt. Dabei hat Wolff besonders rege am Verfassungsentwurf mitgearbeitet. Sein Bestreben war, dem presbyterial-synodalen Element den ihm gebührenden Platz und Einfluss im Leben der verfassten Kirche zu sichern. 1921 promovierte ihn die Bonner Universität anlässlich der Wormser Jubiläumsfeier zum D. h.c. 1922 wurde Wolff zum Superintendenten des Kirchenkreises Aachen gewählt und 1923 in sein Amt eingeführt. Seit 1922 gehörte Wolff dem Evangelischen Kirchenaussschuss an, 1925 wählte ihn die 1. preußische Generalsynode neuen Stils zu ihrem Vizepräses; als solcher wurde er stellvertretender Vorsitzender im Senat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. 1929 bestätigte die Generalsynode Wolff in beiden Ämtern. Bereits 1925 war er von der Rheinischen Provinzialsynode als Präses wiedergewählt worden. An allen Kirchentagen seit 1919 wirkte Wolff mit, zuletzt als Vizepräsident. Besonders die soziale Botschaft des Betheler Kirchentages von 1924 ist stark von ihm beeinflusst. 1924 war er Initiator des ersten Rheinischen Kirchentages in Köln, dem weitere 1926 in Essen und 1930 in Saarbrücken folgten. Kurz vor seinem Tod verlieh ihm 1931 die juristische Fakultät der Universität Berlin die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um das Zustandekommen des Kirchenvertrages zwischen den evangelischen Landeskirchen Preußens und der Preußischen Staatsregierung.Präses Wolff verstarb am 26. August 1931 in Aachen. Sein Tod löste auch außerhalb des evangelischen Rheinlandes große Betroffenheit aus, die sich in Nachrufen zahlreicher Zeitungen niederschlug (5).Der Nachlass wurde im Jahre 1980 von dem Enkel Wolffs, dem in Westfalen tätigen Pfarrer Paul-Gerhard van Spankeren, angekauft. Das Schriftgut war grob vorgeordnet und in Archivmappen gelegt worden. Der Bestand enthält v.a. eine umfangreiche Predigtsammlung, beginnend während des Studiums 1892 bis 1927. Aus Wolffs letzten Amtsjahren sind nur Kasualien, Andachten und Predigten zu besonderen Anlässen überliefert. Die Chronologie der Predigten musste erst hergestellt werden. Die Predigten sind in den ersten Jahren ausformuliert, seit etwa 1900 meist nur thesenartig niedergeschrieben. Ansprachen sind zu verschiedenen Anlässen dokumentiert; die Kaiserreden und -predigten zeigen die nationale Prägung Wolffs und seiner Zeit. Den zweiten Schwerpunkt bilden die Vorträge und Manuskripte, die nach Sachthemen geordnet wurden. Auf die Sammlung der Nachrufe wurde bereits oben verwiesen. Der Lederband mit kalligraphisch gestalteten Aussprüchen Wolffs wurde dem Archiv 1994 von Herrn van Spankeren übergeben (Nr. 49). Korrespondenz Wolffs ist nur fragmentarisch überliefert (Nr. 46).Der Bestand wurde im Oktober 2006 verzeichnet und umfasst 50 Archiveinheiten. Die Laufzeit umfasst 1892 bis 1931 sowie Gedenkbeiträge 1941, 1956 und 1961. Kassiert wurden nur wenige Doppelstücke. Einige Druckschriften von und über Wolff werden in den Bestand der Archivbibliothek eingereiht.Hinzuweisen ist auf den Bestand 8 SL 010 (Sammlung Wolff), der die Materialsammlung zum Aufsatz Hans Helmichs in den "Monatsheften" 1987 (siehe unter Literaturhinweise) enthält. Hier sind auch die Beiträge Wolffs in den beiden Kirchenzeitungen als Kopien vorhanden.Ulrich Dühr, 07.11.2006(1) Bei dem biographischen Abriss dieser Einleitung handelt es sich um die überarbeitete Fassung des Textes, den Edgar Reitenbach dem Findbuch des Bestandes 8 SL 010 (Sammlung Walther Wolff) 1987 vorangestellt hat(2) Die Personalakte Walther Wolff befindet sich im Bestand 1 OB 009 (Personalakten der Pfarrer) W 062, 1892-1931(3) Jg. 1917 u. 1919-1922 in der Archivbibliothek unter ZK 003(4) In der Archivbibliothek unter ZK 010(5) Siehe Nr. 47 u. 48 dieses Bestandes

            BArch, NS 19/2920 · Akt(e) · 1942-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Beschaffung von Versuchsgütern für die landwirtschaftliche Fakultät an der Technischen Hochschule München, insbes. für die Institute für Pflanzenzucht und Tierzucht, 1942-1944 Enthält u.a.: Vorstellungen zu einer Reorganisation der landwirtschaftlichen Fakultät, 1942 Enthält u.a.: Förderung kolonialwissenschaftlicher Forschungen (Ausarbeitung), 21. Feb. 1942 Enthält u.a.: "Neue Erkenntnisse bei Züchtungs- und Vererbungsvorgängen" (Vortrag vom 28. Jan. 1942), 1942-1943

            Wirtschaftspolitik
            HZAN La 140a Bü 97 · Akt(e) · 1879, 1880-1881
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)

            Enthält: 1. W. Lexis, Eröterungen über die Währungsfrage, Separatabdruck, Leipzig o. D. 2. Ein Beitrag zur Frage der Goldwährung im deutschen Reiche, Berlin 1880. 3. Schneegans, Kauffmann und Leiber, Die gesetzliche Stellung der Französischen Actien-Gesellschaften, Straßburg 1881. 4. C. Fürst zu Isenburg-Birstein, Was rettet die Gesellschaft? Mainz 1881. 5. J. Rosenthal, Bier und Branntwein und ihre Bedeutung für die Volksgesundheit, Berlin 1881. 6. H. V. von Unruh, Die volkswirtschaftliche Reaction, Berlin 1875. 7. S. Dana Horton, Das Geld und das Gesetz, Köln 1881. 8. G. Tuch, Sonderstellung und Zollanschluss Hamburgs, Leipzig 1881. 9. E. von Weber, Die Erweiterung des deutschen Wirthschaftsgebiets, Leipzig 1879. 10. E. Heymann, Vor dem neuen Krach! Berlin 1878. 11. O. Arendt, Die Deutsche Münzreform, Berlin 1881. 12. O. Arendt, Die Restitution des Silbers, Berlin 1881. 13. Die Samoa-Vorlage im Reichstage, Berlin 1880. 14. A. G. Moske, Der Unterscheidungszoll, Bremen 1880. 15. F. Goldschmidt, Die Erhöhung der indirekten Steuern, Berlin 1879. 16. C. F. Bever, Die Frage des Goldes und Silbers und ihrer Währungen, Magdeburg 1880.

            Wilder Feigenbaum
            ALMW_II._BA_A2_18(708) · Objekt · 1907-1930
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 8,0 X 10,8. Beschreibung: davor Holztisch u. Bank, 1 Afrik. sitzend, am Baum weit. Person (afrik.). Verweis: Vgl. Album 19, Nr 327 (11,2 X 7,9) "Am Fuße des Meru.".

            Leipziger Missionswerk
            Weltmarkt für Kopra
            BArch, R 1001/7594 · Akt(e) · (1913) Nov. 1919 - Okt. 1920
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Anbau von Kokosnußbäumen und Gewinnung von Kopra in den Vereinigten Malayenstaaten Koprapreise für 1912/13

            ALMW_II._BA_A2_36(723) · Objekt · März 1924
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fotograf: Blumer ?. Fototyp: Foto. Format: 10,5 X 8,1. Beschreibung: 6 Kinder vor selbstgebautem Haus (ähnlich Chaggaart, West-Kilimanjaro-Bauart: mit Bananenrinde gedeckt) einige aus Schüsseln essend. Verweis: Vgl. Album 17, Nr 34 (10,1 X 8,1) "Eckhardt, Eisenschmidt, Fr. Blumer, Magdalena 6. II. 1924". Vgl. Album 19, Nr 508 (10,7 X 8,2) "In Aruscha Weihnachtsferien I. 24".

            Leipziger Missionswerk
            Weihnacht in Madschame
            ALMW_II._MB_1895_8 · Akt(e) · 1895
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Auszug aus dem Tagebuch des Miss. Faßmann. Umfang: S. 131-132. Enthält u. a.: - (SW: Nahrungsmangel; Vieh aus Moshi; Vorbereitung und Feiern der Festlichkeiten)

            Leipziger Missionswerk
            Weihnacht in Afrika
            ALMW_II._MB_1900_9 · Akt(e) · 1900
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Anonym. Umfang: S. 160-163. Enthält u. a.: - (SW: verschiedene Weihnachtsbäume; übersetzte Weihnachtslieder; Heiliger Abend; Hungersnot und Krankheit in den Wakamba-Stationen; Krankheit der Miss.)

            Leipziger Missionswerk
            Über die Lebensweise der Wamadschame
            ALMW_II._MB_1895_6 · Akt(e) · 1895
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
            • Autor: Von Miss. Müller in Kwarango in Madchame. Umfang: S. 94-96 * 103-108. Enthält u. a.: - (SW: Verständigung mit KiMadchame; Ernährung; Frauen und Kinder dürfen Heuschrecken und Ameisen essen) - (SW: landwirtschaftlicher Anbau - Produkte; Alkohol; Schnupftabak; Arbeitswille)
            Leipziger Missionswerk
            Tersteegensruh-Konferenz
            RMG 1.076 · Akt(e) · 1913-1967
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Einladungen, Programme, Korrespondenz; Bibelarbeiten u. Predigten von:; Prof. Schniewind, Halle; Insp. A. Hoffmann, Barmen; Pastor Heinrichs, Essen; Insp. Möller, Berlin; Rittergutsbesitzer von Reden, Wendlinghausen; Superint. von Oettingen, Barmen; Pastor Modersohn, Blankenburg; Prediger A. Zeller, Männedorf; Pastor Kirchhoff, Barmen; Pastor Humburg, Barmen; Prof. Dr. Schmitz, Barmen; Pastor Johannes Busch, Witten; Pastor Wilhelm Busch, Essen; Pastor Bopp, Wuppertal; Pastor Altenpohl, Essen

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/48 Bü 15 · Akt(e) · 1902
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
            • description: Enthält u.a.: Java (Fortsetzung): Besuch der Kaffeeplantage "Wonokojo", Skizze und Beschreibung derselben (13.04.); Abfahrt von Batavia (19.04.); Ankunft in Singapur (21.04.) China: Abfahrt nach Hongkong, mitfahrende Gäste (27.04.); Ankunft in Hongkong, Unwohlsein Ganssers, Fahrt mit Sänfte auf den Peak, Abholung der Post, (02.05.); Besserung Ganssers, Besuch beim deutschen Konsul Dr. Gumprecht, Charakterisierung Hongkongs (03.05.); amerikanische Soldaten in Manila, Weiterfahrt nach Kanton (04.05.); Dschunken vor Kanton (05.05.); es herrschen Pest und Cholera, Besichtigung der Sehenswürdigkeiten (06.05.); Weiterreise nach Macao (07.05.); Rikscha-Fahrt durch die Stadt, Besichtigung Seidenfabrik, Skizze und Beschreibung der Fabrik (08.05.); zurück nach Hongkong, Abend mit Carl Heermann (09.05.); Abend mit Konsul Dr. Gumprecht (10.05.); Maschinenschaden am Schiff (12.05.); Ankunft in Shanghai, Diner im Konsulat, dortige Gäste (15.05.); Abend bei den Konsuln, weitere Gäste (17.05.); Besuch bei Dr. Knappe, dort auch Graf Montgelas (18.05.); Ankunft in Tsingtau (20.05.); Stadtbummel, Postangelegenheiten (21.05.); Dinner bei Dr. Strebel (22.5.); weiter nach Tongku (26.05.); mit der Bahn nach Tientsin (27.05.); weiter nach Peking (29.05.); Besuch des Palastes in Peking (30.05.); weiter nach Nankau (?), Mitreisende (01.06.); zurück nach Peking (04.06.); Ritt zum Himmelstempel (06.06.); mit der Bahn nach Tientsin (07.06.) Japan: Ankunft in Nagasaki (15.06.); W.N. Petersen aus Birmingham (16.06.); nach Niyasiina, Besteigung des Oku no in (17.06.); Ankunft in Onomichi, mit Zug nach Kobe (18.06.; weiter nach Takatori, mit Bahn zurück nach Kobe (19.06.); nach Kyoto, im Theater (21.06.); Aufstieg zu Hiei-zan, Tanz der Geishas (22.06.); mit Bahn nach Osaka, Kastell und Arsenal (24.06.); nach Nara, nach Nagoya, zum Fischerdorf Gifeo (26.06.); ewiger Regen Ende Juni/Anfang Juli; in Yokohama (04.07.); nach Tokyo (05.07.); Weiterfahrt mit Schiff, Gäste an Bord, darunter Großfürst Boris von Russland (16.07. ff.) USA: Ankunft in San Francisco (30.07.); hier erhaltene Post (31.07.); Fahrt nach Salt Lake City (12.08.); Beschreibung des Ortes (13.08.); Yellowstone Lake (18.07.); Butte/Monterey (20.08.); Salt Lake City (21.08.); auf dem Pikes Peak (23.08.); weiter nach Chicago (29.08.); Ankunft hier (30.08.); Niagara-Fälle (01.09.); Ankunft in New York (02.09.) Enthält u.a.: Java (Fortsetzung): Besuch der Kaffeeplantage "Wonokojo", Skizze und Beschreibung derselben (13.04.); Abfahrt von Batavia (19.04.); Ankunft in Singapur (21.04.) China: Abfahrt nach Hongkong, mitfahrende Gäste (27.04.); Ankunft in Hongkong, Unwohlsein Ganssers, Fahrt mit Sänfte auf den Peak, Abholung der Post, (02.05.); Besserung Ganssers, Besuch beim deutschen Konsul Dr. Gumprecht, Charakterisierung Hongkongs (03.05.); amerikanische Soldaten in Manila, Weiterfahrt nach Kanton (04.05.); Dschunken vor Kanton (05.05.); es herrschen Pest und Cholera, Besichtigung der Sehenswürdigkeiten (06.05.); Weiterreise nach Macao (07.05.); Rikscha-Fahrt durch die Stadt, Besichtigung Seidenfabrik, Skizze und Beschreibung der Fabrik (08.05.); zurück nach Hongkong, Abend mit Carl Heermann (09.05.); Abend mit Konsul Dr. Gumprecht (10.05.); Maschinenschaden am Schiff (12.05.); Ankunft in Shanghai, Diner im Konsulat, dortige Gäste (15.05.); Abend bei den Konsuln, weitere Gäste (17.05.); Besuch bei Dr. Knappe, dort auch Graf Montgelas (18.05.); Ankunft in Tsingtau (20.05.); Stadtbummel, Postangelegenheiten (21.05.); Dinner bei Dr. Strebel (22.5.); weiter nach Tongku (26.05.); mit der Bahn nach Tientsin (27.05.); weiter nach Peking (29.05.); Besuch des Palastes in Peking (30.05.); weiter nach Nankau (?), Mitreisende (01.06.); zurück nach Peking (04.06.); Ritt zum Himmelstempel (06.06.); mit der Bahn nach Tientsin (07.06.) Japan: Ankunft in Nagasaki (15.06.); W.N. Petersen aus Birmingham (16.06.); nach Niyasiina, Besteigung des Oku no in (17.06.); Ankunft in Onomichi, mit Zug nach Kobe (18.06.; weiter nach Takatori, mit Bahn zurück nach Kobe (19.06.); nach Kyoto, im Theater (21.06.); Aufstieg zu Hiei-zan, Tanz der Geishas (22.06.); mit Bahn nach Osaka, Kastell und Arsenal (24.06.); nach Nara, nach Nagoya, zum Fischerdorf Gifeo (26.06.); ewiger Regen Ende Juni/Anfang Juli; in Yokohama (04.07.); nach Tokyo (05.07.); Weiterfahrt mit Schiff, Gäste an Bord, darunter Großfürst Boris von Russland (16.07. ff.) USA: Ankunft in San Francisco (30.07.); hier erhaltene Post (31.07.); Fahrt nach Salt Lake City (12.08.); Beschreibung des Ortes (13.08.); Yellowstone Lake (18.07.); Butte/Monterey (20.08.); Salt Lake City (21.08.); auf dem Pikes Peak (23.08.); weiter nach Chicago (29.08.); Ankunft hier (30.08.); Niagara-Fälle (01.09.); Ankunft in New York (02.09.) 1902, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/48 Nachlässe Rudolf von Gansser sen. und Rudolf Gansser jun.
            Knappe, Wilhelm
            Stoltenhoff, Ernst Dr. Generalsuperintendent

            Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff Das Amt des Generalsuperintendenten wurde mit Kabinettsorder vom 7. Februar 1828 geschaffen. Es war dem Konsistorium der Evangelischen Kirche der Rheinprovinz beigeordnet. Als Vertreter des staatlichen Kirchenregiments und im Gegenüber zu dem synodal gewählten Präses der Provinzialsynode übte der Generalsuperintendent die geistliche Leitung als „pastor pastorumaus.Ernst Stoltenhoff (1879-1953) war zunächst Gemeindepfarrer in Mülheim/Ruhr und Essen. 1923 wurde er als Oberkonsistorialrat in den Evangelischen Oberkirchenrat in Berlin berufen, wo er u. a. als Personalreferent fungierte und zahlreiche ökumenische Kontakte knüpfte. 1928 wurde er als Nachfolger von D. Klingemann zum rheinischen Generalsuperintendenten mit dem damaligen Amtssitz in Koblenz ernannt. „Reichsbischof Ludwig Müller verfügte in seiner Eigenschaft als preußischer Landesbischof Stoltenhoffs Entlassung zum 1. April 1934. Mit Zustimmung des neu ernannten Reichsministers Kerrl wurde er wieder in sein Amt zurückgerufen. Die zweite Amtsperiode dauerte vom 25. Mai 1936 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 1. Februar 1949.Der Bestand dokumentiert alle Bereiche der Geschäftstätigkeit des Generalsuperintendenten Aus der Endphase der Wimarer Republik findet sich z. B. Material zum sog. Devaheim-Skandal. In der NS-Zeit lavierte Stoltenhoff zwischen Konsistorium, Kirchenausschüssen und den verschiedenen Gruppen der Bekennenden Kirche. Seine Lebenserinnerungen sind unter dem Titel „Die gute Hand Gottes 1990 publiziert worden.

            Stoltenhoff, Ernst Dr. Generalsuperintendent
            Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, 6HA 001 · Bestand · 1907-1976
            Teil von Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik)

            Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff Das Amt des Generalsuperintendenten wurde mit Kabinettsorder vom 7. Februar 1828 geschaffen. Es war dem Konsistorium der Evangelischen Kirche der Rheinprovinz beigeordnet. Als Vertreter des staatlichen Kirchenregiments und im Gegenüber zu dem synodal gewählten Präses der Provinzialsynode übte der Generalsuperintendent die geistliche Leitung als „pastor pastorumaus.Ernst Stoltenhoff (1879-1953) war zunächst Gemeindepfarrer in Mülheim/Ruhr und Essen. 1923 wurde er als Oberkonsistorialrat in den Evangelischen Oberkirchenrat in Berlin berufen, wo er u. a. als Personalreferent fungierte und zahlreiche ökumenische Kontakte knüpfte. 1928 wurde er als Nachfolger von D. Klingemann zum rheinischen Generalsuperintendenten mit dem damaligen Amtssitz in Koblenz ernannt. „Reichsbischof Ludwig Müller verfügte in seiner Eigenschaft als preußischer Landesbischof Stoltenhoffs Entlassung zum 1. April 1934. Mit Zustimmung des neu ernannten Reichsministers Kerrl wurde er wieder in sein Amt zurückgerufen. Die zweite Amtsperiode dauerte vom 25. Mai 1936 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 1. Februar 1949.Der Bestand dokumentiert alle Bereiche der Geschäftstätigkeit des Generalsuperintendenten Aus der Endphase der Wimarer Republik findet sich z. B. Material zum sog. Devaheim-Skandal. In der NS-Zeit lavierte Stoltenhoff zwischen Konsistorium, Kirchenausschüssen und den verschiedenen Gruppen der Bekennenden Kirche. Seine Lebenserinnerungen sind unter dem Titel „Die gute Hand Gottes 1990 publiziert worden.

            ALMW_II._32_59 · Akt(e) · 1913-1967
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            4 Fiches. Enthält: FICHE NR. 59 1+ - 1914-1919, 1922-1925, 1927-1930, 1932-1935, 1938-1939. Statistiken der Ev.-luth. Missions-Stationen in Deutsch-Ostafrika - Shigatini 1915. Fuchs an Leipziger Mission - 1916, 1920, 1922, 1923, 1927. Statistiken der Ev.-luth. Mission in Arusha - Landkarte von Deutsch-Ostafrika und Südindien - Jahresbericht der Ev.-luth. Mission zu Leipzig über das Jahr 1919. Verlag der Ev.-luth. Mission (gedr., 38 S.). FICHE NR. 59 2+ - 1919-1921. Missionsrat "Stand der Evang.-luth. (Leipziger) Mission in Ostafrika" (Statistiken) - 1927. Statistik der Station Mwika - o.O., o.J. Abschrift aus Schreiben von Fokken. FICHE NR. 59 3+ - 1939, 1948, 1952, 1956. Statistik der Ev.-luth. Mission im Tanganyika-Land - Information form for Luth. Churches and/or Missions for the year 1958 - 1960, 1963, 1964, 1966, 1967. Statistik der Ev.-luth. Mission in Nord-Tanganyika (Swahili). FICHE NR. 59 4- - 1931. Auszüge aus dem amtl. Nachrichtenblatt Nr. 1-4 - Machame 1931. Notiz von Schwär (bzgl. der Selektion aus dem amtl. Nachrichtenblatt) - Berlin 1939. Auswärtiges Amt an Paessler - Leipzig 1940. Ihmels an "Freunde" (betr. Parole-Frage) - Bethel 1940. Bethel-Mission (Ronicke) an Ihmels - Berlin 1940. Berliner Missionsgesellschaft (Knak) Ihmels - Berlin 1940. Berliner Missionsgesellschaft an Ihmels und Ronicke - Leipzig 1940. Ihmels an Ronicke - Leipzig 1940. Küchler: "Memorandum über die Lage auf dem Arbeitsfeld der Evang.-luth. Mission zu Leipzig in Deutsch-Ostafrika" (Maschinegeschrieben; 4 S.) - ? 1940. ? (Ihmels?) an Knak (3 Schreiben) - Berlin 1940. Deutscher Evangelischer Missionsrat (Knak) an Auswärtiges Amt (Entwurf) - Berlin 1940. Knak an? (betr. Abschrift aus einem Schreiben des Auswärtigen Amtes) - Schleusingen 1910. Konstitutierungs-Bekanntmachung des Verbandes zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels - Bautzsch 1913. Bericht vom Kilimandscharo an Verband zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels - Bremen 1929. Verbande zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels an Missionare - Satzung des Deutschen Verbandes zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels - o.J. Bericht des Deutschen Verbandes zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels: "Über den Stand des Alkoholhandels in Afrika und über die Maßnahmen zu seiner Bekämpfung" (Maschinegeschreiben; 5 S.) - Berlin 1930. Verband zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels an seine Mitglieder - Berlin 1939. "Vorschläge für Maßnahmen zur Einschränkung des Alkoholverbrauchs bei der Eingeborenenbevölkerung Afrikas" - Berlin 1931. Eingabe der Deutschen Gesellschaft für Eingeborenen-Kunde (betr. "Maßnahmen gegen den gesteigerten Alkohol-Verbrauch in den Mandatsgebieten") - Berlin 1938. Sonderdruck aus dem Monatsblatt der Norddeutschen Missionsgesellschaft. Deutscher Verband zur Bekämpfung des afrikanischen Branntweinhandels. Artikel: "Zur Bekämpfung der Alkoholnot in Afrika" (gedr. 4 S.) - o.O., o.J. Entwurf eines Fragebogens zur Feststellung der Alkohol-Not in Afrika.

            Leipziger Missionswerk
            Speisung der Hungernden in Mulango
            ALMW_II._BA_A6_8(158) · Objekt · ohne Datum
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fototyp: Foto. Format: 7,5 X 5,5. Beschreibung: große Kindergruppe vor Steinhaus (europ. Stil, Wellblechdach) sitzend, vom Hunger gezeichnet (sich abzeichnende Rippen, hervortretende Bäuche), li. 2 weit. Gebäude m. Grasdach. Verweis: Vgl. Druckvorlagen Musterbuch, Nr Ic/634, Diap. aII49.199 (11,8 X 17,0).

            Leipziger Missionswerk
            Senat-Kriegsakten (Bestand)
            Staatsarchiv Hamburg, 111-2 · Bestand · (1907) 1888-1940, (-1940)
            Teil von Staatsarchiv Hamburg (Archivtektonik)

            Verwaltungsgeschichte: Der Bestand "Senat-Kriegsakten" setzt sich in der Hauptsache aus den Akten zusammen, die im Verlauf des Krieges 1914-1918 neben der Senatsregistratur (vgl. 111-1 Senat) gesondert angelegt und zunächst höchstwahrscheinlich nach numerus currens abgelegt wurden. Darauf verweisen die alten Signaturen, die sich aus dem Kürzel K oder Krg und einer fortlaufenden arabischen Ziffernfolge zusammensetzten. Mit dem Einsetzen dieses neuen Registraturprinzips, das die aufwendigen Zuweisungen zu den kompliziert verschlüsselten Sachbetreffen der alten Senatsregistratur entbehrlich machen sollte, konnten die Verantwortlichen nicht übersehen, dass der Krieg durchaus kein schnelles Ende nehmen würde. Die Wahl des numerus currens für die Gliederung des Bestandes musste sich, obwohl er das einfachste Ablageverfahren darstellte, schon bald als unheilvoll für den Rückgriff auf Sachbetreffe erweisen. Auch hierin dürfte der Grund dafür liegen, dass zu gleichen Betreffen unterschiedliche Akten angelegt wurden und dass sachlich eng beieinander liegende Themen weit auseinandergezogen zur Ablage kamen. Wie die Registratur im einzelnen kriegsbedingt - und das hieß vor allem: vom Ausfall des Großteils der bisherigen Registraturbediensteten bestimmt - umstrukturiert wurde, ist heute aufgrund fehlender Überlieferung nicht mehr zu rekonstruieren. Nach dem Ende des Krieges und dem Auslaufen der kriegsbedingten Maßnahmen, die sich zum Teil bis zum Ende der 1920er Jahre erstreckten, wurde die Kriegsregistratur des Senats mit Einzelregistraturen von Kommissionen und Kommissaren angereichert. Denn diese hatten zum Teil eigene Registraturen anwachsen lassen. So gelangten etwa die Akten des "Senatskommissars für die Vertrauenskommission zur Bereitstellung der Mittel für die durch den Krieg erwachsenen Aufgaben" genauso wie diejenigen der "Zentralkommission für Kriegsunterstützungen" oder des "Reichskommissars bei dem Oberausschuß zur Feststellung von Kriegsschäden" zur Altregistratur. Alle diese Registraturen bzw. Registraturteile wurden wohl noch in der Senatsregistratur vereint und gegliedert. Die neue Gliederung erfolgte vermutlich nach Vorbildern, die gegenwärtig nicht mehr zu rekonstruieren sind. Sie stellte Obergruppen mit Großbuchstaben (A bis Z - wobei man mit den 25 Zeichen nicht auskam und die letzten drei Gruppen als Z I, Z II und Z III bezeichnen musste) über Gruppen mit römischen Zahlen (I, II und III), wenn das notwendig erschien oder direkt über Untergruppen mit Kleinbuchstaben (a bis z - wobei man auch hier mit den 25 Alphabetszeichen nicht auskam und dann mit z1, z2, z3 und so weiter verlängerte). Eine tiefere Gliederung konnte dann erneut mit Kleinbuchstaben, der nächste Gliederungsschritt wieder mit arabischen Ziffern erfolgen, so dass sich im äußersten Fall Signaturen von beträchtlicher Länge ergaben ( z.B. B II b 121 z 4). Archivierungsgeschichte: In dieser Ordnung wurde die Registratur Anfang der 1930er Jahre in einem Umfang von ca. 60 lfm an das Staatsarchiv abgegeben und hier ohne Neuverzeichnung und Kassationseingriffe bis zum August 1986 verwahrt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der vorübergehend an das Staatsarchiv abgeordnete Studienrat H.-P. Plaß mit der Neuverzeichnung des Bestandes beauftragt. Vorgegeben wurde ihm, die Signaturen im Bestand nicht zu verändern, da die Kriegsakten bereits verschiedentlich wissenschaftlich genutzt und ausgewertet worden waren. Von ihm wurde bis Signatur B II b 633 a verzeichnet. Im April 1989 hat sich der Unterzeichnete des größeren Restes angenommen und die Verzeichnungs- und Kassationsarbeiten bis Februar 1990 abgeschlossen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat sich der Unterzeichnete entschlossen, einen beträchtlichen Teil der Kriegsakten nach folgenden Kriterien zu kassieren. - Akten, die ausschließlich den Vollzug von Bundesratsbeschlüssen bzw. anderen Anordnungen der Zentralgewalt zum Inhalt hatten und höchstens die Anweisung zur Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt bzw. Amtsblatt als eigenständige Verwaltungshandlung dokumentierten; - Akten, die keinerlei Bezug zu Hamburg hatten bzw. in denen sich kein gestaltender Politik- bzw. Verwaltungsbeitrag Hamburgs niederschlug; - Akten, die dem Senat aus Zusendungen von allen möglichen Seiten erwuchsen, die aber zu keinerlei politischen bzw. Verwaltungsaktivitäten führten; - Einzelfallakten, wenn es sich nur um Gesuch und Ablehnung wegen Unzuständigkeit handelte. Es wurde also versucht, die spezifisch hamburgischen Zustände, Aktivitäten und Besonderheiten zu dokumentieren. Da die Hilfsregistratoren beim Senat 1914-1918 nicht wissen konnten, welche Sachbetreffe zu tatsächlichem Schriftstückanwachs führen würden, legten sie zahlreiche Akten an, die schließlich nur mit sehr wenigem, in sehr vielen Fällen Hamburg nicht berührenden Schriftgut belegt waren. Hingegen weiteten sich andere Sachakten einfach durch die Menge des anfallenden Schriftgutes so aus, dass bei der Neuverzeichnung sogar auf die Anlage von Unterakten nicht verzichtet werden konnte, um die nötige Differenzierung nachträglich zu bewerkstelligen. Die Kassation ab Signatur B II b 634 betraf ca. 2/3 des bisherigen Bestandes. Der Gesamtumfang wurde damit von ca.60 lfm auf 36 lfm reduziert. Dabei wurden die Signaturen beibehalten. Nur an einer Stelle, bei den Akten aus der ehemaligen Registratur der Zentralkommission für die Kriegsunterstützungen wurde davon abgewichen. Sämtliche Akten der Zentralkommission wurden systematisch in die Gruppe C II d 11 genommen; sie hatten eigene zwei- bis viergliedrige Registraturzeichen aus Großbuchstabe von A bis M, arabischer Zahl und ggf. Kleinbuchstabe und wieder arabische Zahl - z.B. B 1 g 2. Damit hätten sich Signaturen von beträchtlicher Länge ergeben. Es wurde daher zu einer Kurzsignatur C II d 11 - 1 ff. gegriffen. Eine Konkordanz am Ende des Verzeichnisses lässt die alten Nummern auffinden. Die Titelbildung in der Kriegsregistratur erfolgte offensichtlich ganz überwiegend nach dem ersten abzulegenden Schriftstück. Umgestaltungen von Titeln wurden nur sehr vereinzelt vorgenommen, auch wenn sich der inhaltliche Schwerpunkt der jeweiligen Akte durch Hinzunahme von Schriftstücken veränderte. Nur selten wurde dadurch Neubildung eines Aktentitels notwendig; allerdings haben sowohl H.-P. Plaß wie auch der Unterzeichnete von der Möglichkeit, Aktentitel durch Veränderungen dem Gehalt der Akte anzupassen, reichlich (bei etwa 80 % aller Akten) Gebrauch gemacht. Da die Akten zu gleichen oder ähnlichen Sachbetreffen nicht nur im ursprünglichen numerus-currens-Verfahren, sondern auch in der neugeschaffenen Systematik an sehr verschiedene Stellen gelangten, war es von Anfang an nötig, mit zahlreichen Hinweisen zu arbeiten. Diese wurden auf den Akten mit den numerus-currens-Signaturen vermerkt und bei der Umarbeitung in die neue Gliederung nicht angepasst. Verweise konnten also nur über das provisorische Repertorium, das sowohl die ursprünglichen wie auch die neuen Nummern enthielt, identifiziert und verifiziert werden. H.-P. Plaß hat versucht, alle Verweise als Hinweise zu den einzelnen Aktentiteln zu nehmen. Da das bei fast jedem Aktentitel zu einer ganzen Reihe komplizierter Verweissignaturen führte, hat der Unterzeichnete dieses Verfahren rückgängig gemacht, indem er Einzelverweise durch Sach-, Namens- und Ortsindizes ersetzte. Damit dürfte das Auffinden von Zusammengehörigem am leichtesten möglich sein. Die Indexbegriffe wurden in der Regel den Aktentiteln entnommen, nur in wenigen Fällen fand eine Angleichung statt. (So wird z.B. der Begriff "Nahrungsmittel" immer als "Lebensmittel" erfasst.) Juli 1992 gez. Lorenzen-Schmidt Bestandsbeschreibung: Der Best. setzt sich in der Hauptsache aus den Akten zusammen, die im Verlauf des Krieges 1914-1918 neben der Senatsregistratur gesondert angelegt wurden und besonders die zivilen Bedürfnisse der Kriegführung spiegeln. Nach dem Ende des Krieges und dem Auslaufen der kriegsbedingten Maßnahmen, die sich z.T. bis zum Ende der 1920er Jahre erstreckten, wurde die Kriegsregistratur des Senats mit Einzelregistraturen von Kommissionen und Kommissaren angereichert. So gelangten etwa die Akten des "Senatskommissars für die Vertrauenskommission zur Bereitstellung der Mittel für die durch den Krieg erwachsenen Aufgaben" genauso wie diejenigen der "Zentral-kommission für Kriegsunterstützungen" oder des "Reichskommissars bei dem Oberausschuß zur Feststellung von Kriegsschäden" zur Altregistratur. Alle diese Registra-turen bzw. Registraturteile wurden wohl noch in der Senatsregistratur vereint und gegliedert. Inhaltlich sind folgende Hauptgruppen zu nennen: A. Die militärische Kriegsbereitschaft, B. Die bürgerliche Kriegsbereitschaft (darin dominierend: b. wirtschaftliche Maßnahmen), C. Die Kriegswohlfahrtspflege, F. Maßnahmen zur Durchführung der Volksernährung, X. Die politischen Verhältnisse nach der Revolution und ihre Neu-ordnung, Z.I. Die Demobilmachung. Daneben ist aus nahezu allen Bereichen der hamburgischen obersten Verwaltungstätigkeit während der Kriegsjahre Material enthalten. (LS)