Ethnische Gruppe

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            Neubeschnittene Heiden
            ALMW_II._BA_A2_6(717) · Objekt · 1907-1930
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 7,7 X 10,3. Beschreibung: 5 Jungen, 4 gekleidet bzw. geschmückt wie Maasai od. Arusha nach Beschneidung (weiße Gesichtbemalung, langes Ledergewand, Ohrspiralen, Federkopfschmuck, Pfeil u. Bogen), 1 Junge m. Kappe auf Kopf u. m. Tuch bekl., auch weiße Bemalung. Verweis: Vgl. Album 19, Nr 429 (10,8 X 8,0) "...in Nkoaranga".

            Leipziger Missionswerk
            Neu erbautes Wohnhaus in Makumira,
            ALMW_II._BA_EF_103 · Objekt · 1930-1940
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Eigentümer Familie Ittameier, Erna Fokken, Uffe Fokken mit Nikolaus, Albert Fokken mit Hanna, Herr Pendorf. Fototyp: Reprofoto. Format: 9,0 X 14,0. Beschreibung: Steinhaus mit Wellblechdach, daneben rechteckiges Haus mit Pflanzenfaserdach, Zaun, vorn Gartenanlage, etwa 12 Personen (3 davon Afrikaner). Bemerkung: Planfilmnegativ und Repro-Duplikat.

            Leipziger Missionswerk
            Ndurmanga
            ALMW_II._BA_A19_264 · Objekt · 1921
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 10,9 X 6,9. Beschreibung: Kinder Blumers, eine europäische Frau und ein Afrikaner (gleicher wie auf Nr 263) mit einem Kind auf der Schulter, auf einer Wiese mit Rindern, Haus der Sanders und Meru im Hintergrund. Verweis: Vgl. Album 19, Nr 238/239 "Susanna, Mädchen aus Arusha".

            Leipziger Missionswerk
            Naverera
            ALMW_II._BA_DV_IIb/34 · Objekt · 13. September 1931
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fototyp: Foto. Beschreibung: fast identisch mit Album 4, Nr 992; Miss. Hohenberger? auf stuhl sitzend vor Gruppe von Maasai mit Buch in Hand, Maasai: Männer, sitzend, vorn hölzerner Glockenstuhl, hinten Haus mit Lehmwänden und Wellblechdach, Steppenlandschaft.

            Leipziger Missionswerk
            Namibia (Deutsch-Südwestafrika), Windhuk
            Erw 98 - Nr. 004 · Objekt · 1911
            Teil von Stadtarchiv Oldenburg (Archivtektonik)

            "Deutsche Sonntagsgesellschaft" an Tischen in einem Biergarten sitzend, vorn rechts vermutlich Gustav Wefer. Postkarte von Gustav Wefer, datiert mit 2. 5. 1911, adressiert an Herrn Joh. Becker & Familie, Wilhelmshaven, Kieler Straße 60 I

            Nähunterricht
            ALMW_II._BA_A9_79(37) · Objekt · 1900-1913
            Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

            Fototyp: Foto. Format: 8,6 X 6,1. Beschreibung: Gruppenbild 1 Europäer, Mädchen sitzend/ stehend nähend. Bemerkung: Veröff.: Gl. 1913, Nr 8. Verweis: Vgl. Druckvorlagen Musterbuch, Nr VI/525, Neg. A51, Auf. 542, Diap. a.III 37.79 (16,6 X 12,3) "Nähschule in Nkoaranga (Frau Fokken)".

            Leipziger Missionswerk
            FA 5 / 24 · Akt(e) · 26.8.1914 -21.7.1915
            Teil von Cameroon National Archives

            „Heiliger Krieg“ gegen die Engländer und Franzosen (Aufruf des Scheich ül Islam an die islamitischen Völker des Sudans, Originaltext und Übersetzung), etwa März 1915 Militärische Lage in Kamerun am 15.3.1915 (Bericht des Kommandos. Geheim, Abschrift), 1915 Stimmung bei der Schutztruppe für Kamerun (Bericht des Bezirksamtmannes von Ossidinge, Dr. Mansfeld. Abschrift), 21.2.1915 Gefecht am Mbila am 3.5.1915 (Bericht des Leutnants von Goßler), 1915 Gefecht bei Eomodjo-Nasanakang am 5.9.1914 (Bericht des Hauptmann von Sommerfeld und Falkenhayn), 1914 Lage bei der Westabteilung nach dem Abmarsch der Kompensation Frank und Obermaier (Bericht des Majors Rammstedt), 20.5.1915 Besetzung von Jabassi durch die Engländer am 13.10.1914. Bericht von Hauptmann Haedicke, 1914 Gefecht am Wuri bei Jabassi am 7.10.1914 (Bericht von Hauptmann Haedicke), 1914

            Schutztruppe für Kamerun
            Nachrichten aus Moschi
            ALMW_II._MB_1900_23 · Akt(e)
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Bericht von Miss. Faßmann. Umfang: S. 358-365. Enthält u. a.: - "Januar." (SW: Neujahr; Unterricht und Kostschule; Druckerei - Lese- und Gesangbüchlein) - "Februar." (SW: Taufbewerber und Taufunterricht; Krankheiten; Kartoffeln; Gottesdienstbesuch) - "März." (SW: Niederlage der Aruscha-Leute; Festnahme von Meli wegen eines Überfalls; Hinrichtung; Rolle der Maasai im Konflikt; Schultätigkeit; neue Werkstatt; Viehkauf) Darin: Abbildung "Die Missionsstation Moschi am Kilimandscharo."

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Moschi
            ALMW_II._MB_1897_26 · Akt(e) · 1897
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Nach den Tagebüchern des Miss. Faßmann. Umfang: S. 331-334. Enthält u. a.: - "1. Wetter und Bauarbeit." - "2. Missionsarbeit." (SW: Schule und Gottesdienste) - "3. Kriegsgerüchte und das erste Missionsgrab in Moschi." (SW: Bedrohung durch die Maasai; Beerdigung der Tochter des Miss. Althaus)

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1897_8 · Akt(e) · 1897
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Aus dem Tagebuch von Miss. Müller, 30. Nov. 1896. Umfang: S. 72-75. Enthält u. a.: - (SW: gespannte Stimmung nach Tod der Miss. Ovir und Segebrock; Hochzeitsschmaus und "Fleischverteilung"; Häuptling Schangali zieht in den Krieg; Krieg gegen Häuptling von Arusha)

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1898_20 · Akt(e) · 1898
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Nach der Monatschronik der Miss. Müller und Raum. Umfang: S. 272-275. Enthält u. a.: - "Rechtspflege in Madschame." (SW: Beschreibung eines Prozesses) - "Der Häuptling Schangali." (SW: Zauberei und Vielweiberei; die Frauen des Häuptlings; Aufstellen eines Fahnenmastes) - "Der Monat März." (SW: Besuch Lieberts; Taufen; Bauabschluß des Kostschulhauses; Gottesdienstbesuch)

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1899_12 · Akt(e) · 1899
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
            • Autor: Aus dem Tagebuch von Miss. Müller. Umfang: S. 202-206 * 269-270. Enthält u. a.: - "1. Die ersten Heidentaufen in Madschame." (SW: Taufe; Teilnahme Schangalis an der Feier; Täuflinge Johanna und Stefano) - "2. Missionsarbeit an den Frauen von Madschame." (SW: Miss. Müller auf Markt am Kikafu um zu predigen; Gottesdienstbesuch) - "3. Schulunterricht." (SW: Einüben von Liedern; Sprachschatz; häufiger Besuch des Häuptling Schangali) - "4. Weihnachten." - "5.Ein Kriegszug gegen die Massai." (SW: Leutnant Merker; Häuptling Schangali; gegen die Leute des Toilito in Sira) Darin: Abbildung "Die Kostschüler in Madschame. (Familie Müller und Miss. Raum.)"
            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1899_30 · Akt(e) · 1899
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Nach der Stationschronik von Miss. Müller. Umfang: S. 504-509. Enthält u. a.: - "1. Das Wetter." (SW: Regenzeit; Impfung; Übernachtung bei Häuptling Kirida der Wakindi) - "2. Bauarbeiten, Vollendung des neuen Schulhauses u.s.w." (SW: Arzeneihäuschen; Schangali - Baumaterial; Missionskonferenz) - "3. Arbeit in Kirche und Schule." (SW: Gottesdienstbesuch; Kostschüler; Trauung eines Dschagga-Paares; Fortbildungsschule; Predigtgänge nach Sono; Begegnung mit Kiwoso; Erweiterung des Wörterverzeichnisses) - "4. Macht des Aberglaubens." (SW: Zauber - Gießen des Bananenhains mit einer geweihten Flüssigkeit)

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1897_30 · Akt(e) · 1897
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Nach dem Tagebuch von Miss. Müller. Umfang: S. 368-371. Enthält u. a.: - "1. Ein neuer Bau." (SW: große Regenzeit; Neubau eines Versammlungshauses) - "2. Die Rechtspflege in Madschame." (SW: Schangali - Häuptling von Ober- und Unter-Madchame)

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1897_36 · Akt(e) · 1897
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Nach Miss. Müllers Tagebuch. Umfang: S. 471-475. Enthält u. a.: - "1. Warum auch die Dschagga das Evangelium brauchen?" (SW: Zauberei und Vielweiberei; Religion der Madchame; Häuptling Schangali) - "2. Das neue Schulhaus in Madschame." - "3. Die Kostschule." (SW: Unterricht) Darin: Abbildung "Das im Bau begriffenen Schulhaus in Madschame."

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Madschame
            ALMW_II._MB_1899_6 · Akt(e) · 1899
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
            • Autor: Nach den Tagebüchern der Miss. Müller und Raum. Umfang: S. 97-100 * 121-123. Enthält u. a.: - (SW: Miss. Raum - Predigt in KiMadchame; Dr. Hans Meyer berichtet in Leipzig über Station) - "1. Die Schule." (SW: Klassenbildung; Unterrichtsstoff) - "2. Übungen in der Volkssprache." (SW: sprachliche Arbeit; Sammlung von Überlieferungen, Sagen, Rätseln der Madchame-Leute; Besuch von 60-70 Gehöften - Üben der Sprache) - "3. Unterricht der Katechumenen u.s.w." (SW: über die Taufanwerter; Unterricht; Bibelstunde; Krankheit Schangalis - Behandlung durch den Miss. Müller; Tiere)
            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Ikutha
            ALMW_II._MB_1893_13 · Akt(e) · 1893
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Aus einem Brief von Miss. Säuberlich, 23. Mai 1893. Umfang: S. 430-435. Enthält u. a.: - (SW: beabsichtigte Predigtreise nach Mutha; gottesdienstliche Versammlungen; Schule - keine Lesebücher; Lohn von Schülern beansprucht; Maimu-Geister; "Märchen" vom Eintreffen des Gottessohns in Tzomba; Aberglaube; Abstammungsgeschichte der Wakamba, Wagalla und Waguasi; Wakamba - 15 Sippschaften; Beschreibung der politischen Verhältnisse; Mythologie; Geographie - Kartographierung von Arealen zwischen Athi und Tana) Darin: Abbildung "Schule in Jimba (Ostafrika), (Suaheli- und Wakambakinder)"

            Leipziger Missionswerk
            Nachrichten aus Ikutha
            ALMW_II._MB_1897_16 · Akt(e) · 1897
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            Autor: Aus den Tagebüchern der Miss. Hofmann und Tremel. Umfang: S. 170-175. Enthält u. a.: - "1. Eine Gesandschaft aus Dschandula." (SW: drei Dörfer von Dschandula) - "2. Eine militärische Expedition der Engländer." (SW: Schutzsuche vor englischen Beamten; Versammlung der Ältesten von Ikutha) - "3. Verhandlungen mit den Wakamba."

            Leipziger Missionswerk
            Nachlass Lamprecht
            Nachlass Lamprecht · Bestand · 1856/1915
            Teil von Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

            Karl Lamprecht (1856-1915) war einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Historiker des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Er studierte in Leipzig und Göttingen Geschichte, habilitierte sich 1880 in Bonn und war an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität zunächst als Privatdozent, ab 1888 als Extaordinarius tätig. 1890 erhielt er einen Ruf nach Marburg, 1891 einen Ruf an die Universität Leipzig, wo er bis zu seinem Tod 1915 wirkte. Lamprecht betonte in seinen Forschungen und in seinen Veröffentlichungen, speziell in seiner zwischen 1891 und 1909 erschienenen "Deutschen Geschichte", die Bedeutung der Kulturgeschichte und der materiellen Voraussetzungen für die gesetzmäßige Entwicklung von Völkern und Gesellschaften. Dadurch löste er in Deutschland einen Methodenstreit der Geschichtswissenschaft aus, in dessen Verlauf zahlreiche Historiker gegen Lamprechts Auffassungen Stellung bezogen und in der Tradition Leopold von Rankes das Primat der Politik- und Personengeschichte betonten. Karl Lamprecht gilt heute als einer der Begründer der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Weitere wichtige Betätigungsfelder waren die Landesgeschichte, die Hochschulpädadogik und die Auswärtige Kulturpolitik. Bei seinem Tod 1915 hinterließ Karl Lamprecht einen umfangreichen wissenschaftlichen Nachlass. Dieser wurde 1920 nach Schloss Walbeck (Kreis Geldern) gebracht, wo seine ältere Tochter Marianne seit 1920 als Ehefrau des Besitzers Walther Friedrich Klein-Walbeck lebte. 1931 und 1933 wurden kleine Teile des Nachlasses an das Leipziger Institut für Universalgeschichte geschickt, wo sie im Krieg entweder verbrannten oder schwer beschädigt wurden. Der in Walbeck verbliebene bzw. teilweise ausgelagerte Bestand erlitt im Zweiten Weltkrieg gleichfalls Schäden durch Brandbomben und Wasser. Nach dem Tod von Marianne Klein-Walbeck (geb. Lamprecht) 1946 gelangte der Nachlass in den Besitz ihrer jüngeren Schwester Else Rose-Schütz (geb. Lamprecht). Ein Teil des Nachlasses war zum damaligen Zeitpunkt allerdings abgesprengt und verblieb auf Schloss Walbeck, vereint mit dem Familienarchiv Klein-Walbeck. Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn hat den Nachlass von Karl Lamprecht zwischen 1957 und 2012 in insgesamt drei Tranchen erhalten. Der bei Else Rose-Schütz verbliebene Hauptnachlass (Tranche 1) wurde 1957 an die Bonner Universitätsbibliothek verkauft. Ein sehr kleiner Teil verblieb noch in Familienbesitz. Der auf Klein-Walbeck verbliebene Nachlassteil (Tranche 2) gelangte 1996 als Depositum in das Kreisarchiv Kleve. 2010 wurde dieser Nachlassteil an die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn abgegeben. Im Kreisarchiv verblieben die Positionen, die der Sache und der Provenienz nach in das Familienarchiv Klein-Walbeck gehören. Bezüge zwischen den Dokumenten des Familienarchivs und des Nachlasses Lamprecht bestehen allerdings nach wie vor. Im Jahre 2012 erhielt die ULB Bonn die noch in Familienbesitz befindlichen Briefe (Tranche 3). In einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt wurde der gesamte Nachlass in HANS neu erschlossen und in Kalliope nachgewiesen. Zusätzlich wurden etwa zwei Drittel der Dokumente digitalisiert und sind in den Digitalen Sammlungen der ULB online zugänglich.

            Archiv der FZH, 11/G9 · Bestand
            Teil von Archiv der FZH (Archivtektonik)

            Namen: Gilcher, Julius Bemerkungen: nach Abbruch der Lehrerausbildung reiste er 1893 nach Deutsch-Ostafrika, 1902 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Deutschen Seewarte, ab 1906 beim Öffentlichen Wetterdienst tätig, den er seit 1917 leitete, gründete 1919 den Siedlungsverein Sasel Umfang: 0,1 lfm Zeitraum: 1875-1955

            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/20 · Bestand · 1897/1978
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Löffler, Eugen (24.03.1883 - 05.05.1979), 1907-1918 Lehrer an Gymnasien in Ulm und Schwäbisch Hall, 1918-1951 (ab 1924 als Ministerialrat) Tätigkeit im württembergischen bzw. württemberg-badischen Kultusministerium; Mitglied des Gutachterausschusses für das deutsche Schulwesen im Ausland (1922-1945), der Ständigen Konferenz der Kultusminister der deutschen Länder, der deutschen UNESCO-Kommission und anderer kultureller InstitutionenEnthält: Biographisches Material; Akten aus der Tätigkeit in kulturellen Institutionen und Organisationen (u. a. UNESCO mit Deutscher UNESCO-Kommission, Goethe-Institute, Institut für Auslandsbeziehungen, Kultusministerkonferenz der Länder, Ausschuß für das Auslandsschulwesen): v. a. Berichte, Sitzungsprotokolle, Rundschreiben, Korrespondenzen; Unterlagen über die Mitgliedschaft in Vereinen, Verbänden und Stiftungen; Korrespondenzen mit Verlagen und Einzelpersonen; Publikations- und Vortragstätigkeit: Mitarbeit an Schulbüchern, Redaktion der Schriftenreihe "Der Mathematikunterricht"; Manuskripte von Veröffentlichungen v. a. zu Schulfragen, deutschen Auslandsschulen; Materialsammlungen betreffend deutsches Schul- und Erziehungswesen, Erziehung und deutsche Schulen im Ausland, Jugendfragen

            Nachlass Adolf ten Hompel (Bestand)
            Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, A 511 · Bestand · 1887-1940
            Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)

            Zur Person: Adolf ten Hompel *15.6.1874 in Recklinghausen, + 5.12.1943; Bruder des Zentrumspolitikers Rudolf ten Hompel; Eltern: August ten Hompel und Henriette Wicking (Wicking-Zementwerke!). Ausbildung am Humanistischen Gymnasium Recklinghausen, Universitäten Freiburg, Würzburg, Berlin, Göttingen; Dr. jur.; Rechtsanwalt und Notar in Münster; verheiratet mit Maria Strunk, Kinder: Adolf, Maria, Elisabeth, Carl-Gregor. Schriftstellerische und publizistische Tätigkeit, auch unter den Pseudonymen Wahroder ten Hompel, Hermann Wahroder, Dr. Alpha, Athanasius, Wicking ten Hompel. Vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender.1925. Degener "Wer ist’s" VII Ausgabe (1914). Zum Bestand: Das Schriftgut stammt überwiegend aus den Jahren 1900-1940, neben Korrespondenzen und Manuskripten handelt es sich dabei z.gr.T. um Zeitschriften- und Zeitungs(ausschnitt)sammlungen (Deutsche Bergwerks-Zeitung, Kölnische Volkszeitung, Der Tag, Germania, Münstersche Zeitung, Westfälische Landeszeitung, Münsterischer Anzeiger u.a.). Bestehende Aktenformierungen wurden beibehalten, einige Kartons loser Blätter entweder neu formiert oder zugeordnet. Lose anliegende Plakate befinden sich jetzt in der Plakatsammlung unter den Signaturen SP 962-968. Der Bestand umfaßt die Nummern 1-493 (Nr. 179 ist nicht belegt). Zgg. 32/1942 vom 22.6.1942 Münster, im Oktober 1981 Kießling Das Findbuch wurde 2006 nach VERA übertragen.

            Museum für Naturkunde

            Ordnung und Klassifikation: Zu dem Bestand MfN existiert im Universitätsarchiv eine nach Zugangsnummern sortierte Findkartei unter dem Bestandsnamen "Zoologisches Museum". Der vorhandene Bestand wurde im Verlauf der Jahre vermutlich mehrfach umsortiert. Ende 2017/Anfang 2018 wurde der kartonierte MfN-Bestand in Autopsie in unser Datenbanksystem Augias eingegeben, klassifiziert und ein Findbuch erstellt. Der FB-Index orientiert sich an den Seitenzahlen. Vorwort: Grundstock für das anfangs als Zoologisches Museum bezeichnete Museum bildeten die zoologischen Objekte, die der Universität von der Königlichen Kunstkammer überwiesen worden waren. Die Sammlungen wurden im zweiten Stockwerk des östlichen Flügels des Universitätsgebäudes untergebracht. Das Museum sollte "die Zentrale für die zoologischen Sammlungen des Staates bilden und eine Unterrichtsanstalt für das ganze Volk sein". Schon bald nach der Gründung wurden allerdings durch die Regierung alle anatomischen Präparate wieder abgezogen und an Herrn Prof. Rudolphi (1771-1832) zur Begründung einer eigenen Sammlung überwiesen. Das Museum, ohne regulären Etat ausgestattet, wurde durch Schenkungen und Spenden finanziert. 1819 erfolgte die Einrichtung einer Registratur. "Im Jahre 1836 wurde das Museum in eine "Sammlung" umgetauft, weil der erstere Titel nur den Kunstmuseen zukommen sollte". Nach 1856 wurde die Anstalt wieder "Zoologisches Museum" genannt. Das für die Aufnahme der geologisch-paläontologischen, der mineralogisch-petrographischen und der zoologischen Sammlung der Universität bestimmte, neu errichtete Gebäude erhielt durch Ministerial-Erlaß vom 7. Mai 1887 den Namen "Museum für Naturkunde". Das Gebäude des Museums für Naturkunde, feierlich am 2. Dezember 1889 eröffnet, ist auf dem Grundstück der früheren Königlichen Eisengießerei in Berlin in den Jahren von 1883-1889 errichtet worden. Während der Bauausführung ist eine Trennung der Sammlungen in eine gemeinsame Schausammlung der drei im Museum für Naturkunde untergebrachten Museen (Erdgeschoß) und mehrere weiter getrennte Hauptsammlungen (1. und 2. Stockwerk) beschlossen worden. Die Schausammlungen standen dem Publikum an mehreren Tagen in der Woche offen. Ab 1911 fanden offizielle Führungen und Vorträge, die durch einen wissenschaftlichen Beamten geleitet wurden, statt. Sie wurden während des 1. Weltkrieges unterbrochen. Zu den Sammlungen gehörten jeweils eigene Institute. Als besondere Anstalt erlangte 1884 im Zusammenhang mit den Berufungsverhandlungen des Franz Eilhard Schulze (1840-1921) das ebenfalls im Museumsgebäude untergebrachte Zoologische Institut seine Eigenständigkeit. Im Universitätsarchiv ist daher ein eigener Bestand "Zoologisches Institut" mit separatem Findbuch vorhanden. Die Geschäfte, die sich auf das Museum als Ganzes bezogen, wurden für alle Teile des dreigliedrigen Museums für Naturkunde von einem Verwaltungsdirektor geführt. Für die Geber bedeutenderer Geschenke waren in den Schausammlungssälen und im Lichthof Donatorentafeln angebracht. 1898 begründete Möbius die "Mitteilungen aus dem zoologischen Museum in Berlin". 1901 wurde das Gebäude an die städtischen Elektrizitätswerke angeschlossen. Ein Erweiterungsbau des Museumsgebäudes begann am 1. August 1914. Im Gebäude des Museums für Naturkunde waren auch das Institut für Genetik der Universität Berlin (H. Timofeeff-Ressowsky) und das am 1. April 1928 begründete "Deutsche Institut für Edelstein- und Perlenforschung bei der Universität Berlin" (Deutsches Edelsteininstitut, Direktor: Ramdohr) untergebracht. Im 2. Weltkrieg wurde ein Gebäudeflügel komplett zerstört und das gesamte Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Wiedereröffnung für das Publikum am 16. September 1945 erhielt es zeitweilig den Namen Deutsches Zoologisches Museum. Die Studentenausbildung war schon im Sommer 1945 wieder aufgenommen worden. Vom 10.01.-31.12.1947 gehörte das Museum für Naturkunde (oder nur der Teil Zoologisches Museum) zur Deutschen Akademie der Wissenschaften. Die hier vorhandenen Akten enden um das Jahr 1954. Vermutlich befinden sich die daran anschließenden Akten in der historischen Arbeitsstelle des Museums für Naturkunde. Die lfd. Nr. 075 - 082 fehlten bei der Datenbankeingabe am 07.11.2017 und vermutlich auch schon beim Umzug im Jahr 2016. Claudia Hilse, 17.01.2018 Quellen: - Chronik der FWU - Lenz, Max: Geschichte der Königlichen FWU. - 3. Band. - Hallle, 1910 - HU/UA, MfN: 178 Zeitraum bis: 1954 Zeitraum von: 1812 Zitierweise: HU UA, Museum für Naturkunde.01, Nr. XXX. HU UA, MfN.01, Nr. XXX. Erschließungszustand, Umfang: 193 Akten in 38 Kartons: ca. 5,3 lfm