Enthält u.a.: Finanzierung des Hafens Tschifu aus Einnahmen aus dem chinesischen Zollzuschlag in der Provinz Schantung, 1910 Projekt zur Errichtung einer chemischen Fabrik in Tsingtau durch die China Alkali Comp. Ltd., Schanghai (Moritz Koppel), 1910 Errichtung der "Chinesischen Handelskammer von Tsingtau" (mit Satzungen), 1910
Fabrik
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Enthält: Bekämpfung der Schnackenplage, Hygienische Mitteilung der chemischen Fabrik Flörsheim bezüglich Schnaken-Saprol, Bekämpfung der Stechmückenplage Darin: Abdruck aus dem Zentralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde und Infektionskrankheiten (XXVIII. Band 1900), Abhandlung von Claus Schilling: Die Bekämpfung der Mückenplage, Abhandlung über die Verhütung der Malaria, Ministerialblatt für die Badische innere Verwaltung Nummer 29 vom 16.Juli 1937
(Fabrik oder technische Anlage?). Fotograf: Triebel?. Fototyp: Foto. Format: 6,0 X 5,8. Beschreibung: Afrikaner im Hintergrund an Gebäude.
Leipziger MissionswerkÜbernahme der Kakaoernte des Schutzgebietes durch die Firma Kamerun Kakao GmbH, Hamburg zur Einführung eines Markenerzeugnisses „Kamerun Kakao“, 1896 Anlegung einer Kakaoplantage durch Graf Pfeil mit Unterstützung des Häuptlings Manga Bell. - Erlass des Auswärtigen Amtes, 1890 Kakaofermentierung. - Zusammenarbeit der Versuchsanstalt für Landeskultur in Victoria mit der Firma Chemische Fabrik E. Merck, Darmstadt, 1908 Anleitung für Eingeborene zum Kakaoanbau. - Verfasser: Versuchsanstalt für Landeskultur (Entwurf), 1913 - 1914
Gouvernement von KamerunFindhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar) Registraturbildner: Ende des 19. Jh. setzte die Entwicklung einer chemischen Großindustrie in Bitterfeld ein. 1893 errichteten die Elektrochemischen Werke GmbH, Berlin, eine chemische Fabrik mit elektrischem Betrieb zur Herstellung von Ätznatron und Chlorkalk. Im selben Jahr beschloss die Chemische Fabrik Elektron AG, Frankfurt/a. M., eine Tochtergesellschaft der Chemischen Fabrik Griesheim, eine Niederlassung in Bitterfeld zu gründen. 1894 entschied sich die Berliner Actiengesellschaft für Anilin-Fabrikation ebenfalls für den Standort Bitterfeld und baute eine Fabrik für Farbstoffe. Begünstigt wurde die Standortwahl vor allem durch das Vorhandensein von Braunkohlevorkommen, Wasser, Lehm- und Tonvorkommen sowie Kalisalzlagerstätten um Halle. Ebenso wichtig für das Transportwesen war der Anschluss an die Bahnlinien. Erster Geschäftsführer der Elektrochemischen Werke GmbH am Standort Bitterfeld war Walther Rathenau. Leiter der Bitterfelder Werke der Chemischen Fabrik Elektron wurde Carl Pistor. Die Chemische Fabrik Griesheim und die Chemische Fabrik Elektron AG fusionierten 1898. Die Werke erhielten die Bezeichnung Werk I (im Süden) für das ehemalige Werk der Chemischen Fabrik Elektron und Werk II (im Norden) für die gepachteten Anlagen der Elektrochemischen Werke. Die bedeutendste Technologie am Standort Bitterfeld war die Chloralkalielektrolyse. Zu den wichtigsten Produktionslinien gehörten bis 1945 die Produkte der Chloralkalielektrolyse, die Aluminium- und Magnesiumproduktion. Bitterfeld gehörte ab 1925 zum IG Farbenkonzern und wurde Sitz der IG Farben Betriebsgemeinschaft Mitteldeutschland. Mit Befehl Nr. 124 der SMAD vom 30. Okt. 1945 wurde das IG-Werk unter Kontrolle der sowjetischen Verwaltung gestellt. Im Jahre 1946 erfolgte die Eingliederung der Bitterfelder Werke Süd und Nord in die SAG Mineral-Düngemittel "Kaustik" und wurde damit bis zum Jahre 1952 Eigentum der UdSSR. Danach lautete der Werksname VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld. Bestandsinformationen: Der Bestand wurde 1986 durch den VEB Chemiekombinat Bitterfeld an das Staatsarchiv Magdeburg übergeben. Das Werksarchiv des Chemiekombinates realisierte die Verzeichnung überwiegend durch nichtarchivarische Hilfskräfte, die dadurch mit Mängeln behaftet ist. Im Jahre 1994 gelangte der Bestand zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg. 2011 erfolgte eine Retrokonversion des Findbuches, in deren Ergebnis die Angaben formal überarbeitet, einige Aktentitel aber auch verändert bzw. neu gebildet wurden. Eine komplette Überarbeitung/Neuerschließung des Bestandes wurde im Interesse einer schnellen Zugänglichmachung zurückgestellt. Der Bestand enthält in geringem Umfang Schriftstücke älteren bzw. jüngeren Datums, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Registraturbildner stehen. Des Weiteren ist im Bestand eine umfangreiche Zwangsarbeiterkartei überliefert. Zusatzinformationen: Plumpe, Gottfried: Die IG Farbenindustrie AG. Wirtschaft, Technik und Politik 1904-1945, Berlin 1990.- Hackenholz, Dirk: Die Elektrochemischen Werke in Bitterfeld 1914-1945. Ein Standort der IG-Farbenindustrie AG, Münster 2004.- Bitterfelder Chronik. 100 Jahre Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen, Hrsg. Vorstand der Chemie AG Bitterfeld-Wolfen, 1993.
Lahnstein & Fröhlich, 1886; Ludwig Marx, Mainz -chem. techn. Produkte-, 1889; Lack- & Firnis-Fabrik Ludwig Marx, 1897 und 1901; Gebr. Ganz, Mainz -Schuhmacher-Artikel en gros-, 1900; H. Neuburger, Mainz -Schuhwaren en gros-, 1901; Central-Hotel Mainz Julius Muth, 1905; August Feine -Colonialwaren en gros, Kaffee-Rösterei-, 1906; J. Mayer Söhne -Schuhwaren en gros-, 1912; Mainzer Mühlenwerke A. Müller Söhne, 1914; Werner & Mertz AG Mainz, 1925; Erste Mainzer Metallkapsel-Fabrik Franz Zahn, 1932 und 1936; Degreif & Trable -Weinhandlung-, 1937 auch: Programm für den Festakt "60 Jahre Verband der deutschen Buchdrucker Gau Mittelrhein" am 13. Juni 1926 in der Liedertafel, Mainz
Enthält: Anfragen In- und Ausland.- Transportangelegenheiten.- Auftragskorrespondenz.- Spesenabrechnungen.- Provisionsabrechnungen.- Schiffsbäckereiausrüstungen.- Exporte u.a. nach Brasilien, Gulgarien, Namibia (Südwestafrika), Peru, Sambia (Nordrhodesien), Westindien (Antillen, Kuba, Bahamas), Venezuela.- Eintragung ins Hamburger Adressbuch.
Im Museum der Otto-von-Bismack Stiftung befinden sich 13 Fotos mit Verweis auf die Firma Jantzen & Thormählen. Die mit einem breiten weißen Rahmen versehenen Fotos weisen auf der Rückseite in der Regel zwei verschiedene Handschriften auf. Die obenstehende und in Tinte geschriebene Zeile erklärt das auf der Vorderseite Abgebildete, wie z.B. „Mein Wohnhaus in Eloby“ oder „Beach vor der Factory in Malimba“. Darunter befindet sich mit Bleistift ein erklärender Zusatz, der bei allen Fotos auf die Faktoreien „der Firma Jantzen + Thormählen“ verweist. Sieben Fotos stammen aus „Eloby“, drei aus „Malimba“, zwei aus „Gabun“, und je eines aus „Bata“ und „Big Batanga“. Die Fotos aus Gabun zeigen auf der Rückseite den Stempel des Fotografen: „F.W. Joaque, Photographer, Gaboon“. Auf zwei Fotos, die in der Faktorei auf der Kleinen Elobey-Insel (Elobey Chico, Äquatorialguinea) gemacht wurden, sind die abgebildeten Menschen deutlich zu erkennen. Die rückseitige Beschriftung weist sie als „Kroo“ aus. Das ist im ersten Moment erstaunlich, denn die Kru stammen von der Küste Liberias, die von Elobey Chico gute 2.300 km Luftlinie entfernt liegt. Bei genauerem Hinsehen eröffnet sich eine erstaunliche Geschichte innerafrikanischer Arbeitsmigration. Die als „Krooboys“ oder „Krumen“ bezeichneten Kru wurden seit dem 18. Jahrhundert von den Europäern als Seeleute angeheuert. Sie hatten unter den Europäern einen guten Ruf, galten sie doch als stark, gewissenhaft und fleißig. Im 19. Jahrhundert wurden sie als ungelernte Arbeitskräfte von europäischen Händlern oder Kolonialbeamten angeworben, meist mit ein- oder zweijährigen Verträgen. Allerdings machten es sich die Europäer sehr einfach, denn unabhängig von ihrer wahren Herkunft/Ethnie bezeichneten sie alle in Liberia angeworbenen Arbeiter als „Kru“. Jane Martin nennt sieben verschiedene Ethnien, die als „Krooboys“ bezeichnet wurden. Sie konnte auch zeigen, dass sich bei dem Stamm der Grebo vor allem die jungen Männer anwerben ließen, die der kinibo-Altersklasse angehörten. Von den Mitgliedern dieser Altersgruppe wurde erwartet, dass sie ein Training für das spätere Leben absolvierten. Traditionell wurde darunter die Vorbereitung auf den Kriegerstatus verstanden (die Grebo, Kru und andere Ethnien führten mehrfach bewaffnete Widerstände gegen die US-Liberianer), offensichtlich kam die Zeit im Dienst von Europäern dem gleich. Die „fleißigen“ und „geschätzten“ „Krooleute“ verfolgten mit ihrer Anwerbung also durchaus eigene Ziele.
Enthält: Inv. Nr. F 2004/040 und Inv. Nr. F 2004/042