Familie

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          7,2001 Afrikahaus J. K. Vietor (Bestand)
          Staatsarchiv Bremen (STAB), 7,2001 · Bestand · 1862 - 1932
          Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

          Erläuterung: Die Firma wurde unter diesem Namen als eigenes Unternehmen seit 1888 von Johann Karl Vietor geführt, konnte sich aber der seit 1857 von anderen Angehörigen der Familie Vietor gegründeten Niederlassungen in Ghana, Togo, Dahomey, Kamerun, Liberia und Guinea bedienen. Nach dem schweren Rückschlag im Ersten Weltkrieg erfolgte ein Wiederaufbau in Liberia, Ghana und Togo, den jedoch die Weltwirtschaftskrise vernichtete, so dass die Firma 1932 erlosch. Sie stand mit anderen von J. K. Vietor mitbegründeten Unternehmungen teilweise in enger Verbindung. Inhalt: Geschäftspapiere vor dem Ersten Weltkrieg, insbesondere Landkäufe, Inventuren, Versicherung der Faktoreien in Togo (Anedlo, Palime, Lomé), in Ghana (Keta) und in Dahomey (Porto Novo) - Gesamte Firmenregistratur nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere Reichsentschädigung für Kriegs- und Kolonialschäden, Korrespondenz mit anderen Firmen und eigenen Niederlassungen - Liquidation

          ALMW_II._32_64 · Akt(e) · 1940-1941
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          4 Fiches. Enthält: FICHE NR. 64 1+ - Leipzig 1940. Ihmels an die in Ostafrika arbeitenden Missionsgesellschaften - o.J. Liste der heimgekehrten ostafrikanischen Missionare der Berliner Mission (2fach) - o.J. Liste der "Missionsarbeiter der Bethel-Mission" - Herrnhut 1940. "Liste von Ostafrika-Missionare der Mission der Herrnhuter Brüdergemeine" - Leipzig 1940. Ihmels an die Ostafrika-Missionare in der Heimat (Anlage: Programm zur Arbeitsbesprechung der Ostafrika-Missionare; 2fach) - o.O., o.J. "Liste der Ostafrika-Missionare, die für die Arbeitsbesprechung eingeladen werden sollen" (6fach) - o.O., o.J. 3 Listen der Anschriftenänderungen von Angehörigen der Berliner Mission - Frankreich / Feldpost 1940. Schmidt an Ihmels - Neukirchen 1940. Waisen- und Missionsanstalt (Nitsch) an Ihmels (3 Schreiben) - o.O. 1940. Leipziger Mission an Nitsch - o.O. 1941. Leipziger Mission an Berliner Missionsgesellschaft - Berlin 1941. Berliner Missionsgesellschaft an Leipziger Mission - o.O. (wahrscheinlich Leipzig) 1940. ? (wahrscheinlich Leipziger Mission) an Müller -Gleiwitz 1940. Jaeschke an Direktor - Tübingen 1940. Tropengenesungsheim (Müller) an Ihmels - Hamburg 1940. Wohlrab an Ihmels - Kleinwelka 1940. Gemuseus an Ihmels - Breunsdorf 1940. Rother an Ihmels - Rödlitz 1940. Nitsch an Ihmels - Neudietendorf 1940/41. Gysin an Ihmels (2 Schreiben) - Bethel 1940/41. Scholten an Ihmels (2 Schreiben) - Hamburg 1940/41. Aderhold an Ihmels (2 Schreiben) - Bethel 1940. Rosarius an Ihmels - o.O. 1940. Ihmels an Scholten - Luckenwalde 1940/41. Rudlaff an Ihmels (2 Schreiben) - o.O. 1941. Ihmels an Aderhold - Leipzig 1941. Rother an Ihmels - Niesky 1941. Marx an Ihmels (2 Schreiben) - Niesky 1941. Marx an Rother - o.O. 1941. Ihmels an Marx (2 Schreiben) - o.O. 1941. Ihmels an Reckling - Berlin 1941. Reckling an Ihmels - o.O., o.J. "Arbeitsbesprechung der Ostafrika-Missionare" (Programm; 4fach) - Leipzig 1941. Ihmels "An die Ostafrika-Missionare und an die Mitglieder des Heimischen Rates" - o.O. 1941. Ihmels an Jaeschke (2 Schreiben) - Tübingen 1941. Tropen-Genesungsheim (Müller) an Ihmels - o.O. 1941. Ihmels an Knak - o.O., o.J. Vorschläge für die Arbeitsbesprechung der Ostafrikanischen Missionare - Leipzig 1940. "An die in Ostafrika arbeitenden Missionsgesellschaften" - Leipzig 1941. Ihmels "An die in der Heimat befindlichen Ostafrika-Missionare und an die Mitglieder des Heimischen Rates" - Bethel 1941. Ronicke an Ihmels - o.O. 1941. Ihmels an Braun - Leipzig 1941. "An die Mitglieder des Heimischen Rates des Ostafrikanischen Kirchenbundes" (S. 1). FICHE NR. 64 2+ - Fortsetzung (S. 2-4) - Leipzig 1941. Ihmels "An die Ostafrika-Missionare aund an die Mitglieder des Heimischen Rates" (Anlage: Tagesordnung der "Arbeitsbesprechung der Ostafrika-Missionare in der Luther-Akademie, Sondershausen, Schloß"; 4fach) - Berlin 1940/41. Berliner Missionsgesellschaft (Knak) an Ihmels (7 Schreiben) - o.O. 1941. Ihmels an Schlunk - o.O. 1941. Ihmels an Freytag - o.O. 1941. Ihmels an Mergner - o.O. 1941. Ihmels an v. Wasielewski, Luther-Akademie (11 Schreiben) - Sondershausen / Schloss Bendeleben am Kyffh. 1940/41. Luther-Akademie (v. Wasielewski) an Ihmels (8 Schreiben) - Leipzig 1940. "An die Mitglieder der Heimischen Rates des ostafrikanischen Kirchenbundes" - Neukirchen 1940. Nitsch an Ihmels - Bethel 1940. Bethel Mission (Ronicke) an Ihmels (3 Schreiben) - Herrnhut 1940/41. Herrnhuter Missions-Direktion an Ihmels (2 Schreiben) - o.O. 1941. Ihmels an Nicol - Rummelsberg 1941. Diakonissenanstalt an Ihmels - o.O. 1941. Ihmels an Knak (4 Schreiben) - o.O. 1941. Ihmels an Kröcker - Wernigerode 1941. Erholungsheim "Gottesgabe" (Dunkmann) an Ihmels - Leipzig 1941. Ihmels "An die in der Heimat befindllichen Ostafrika-Missionare und an die Mitglieder des Heimischen Rates." - o.O. 1941. Ihmels an Dunkmann - o.O. 1941. Ihmels an Vogt, Ronicke - o.O., o.J. Notiz "Arbeitsbesprechung, Frage: "Die Frau in der Gemeinde" - Bethel 1940. Scholten an Ihmels - Leipzig 1941. Ihmels "An die Mitglieder des Heimischen Rates des Ostafrikanischen Kirchenbundes" - Neukirchen 1941. Waisen- und Missionsanstalt (Nitsch) an Ihmels - Porschdorf 1941. Wohlrab an Ihmels - Aha 1941. Guth an Ihmels - Leipzig 1941. "An die Ostafrika-Missionare und an die Mitglieder des Heimischen Rates". FICHE NR. 64 3+ - Fortsetzung - Leipzig 1941. Ihmels "An die Mitglieder des Heimischen Rates" - Bützow 1941. Schomerus an Ihmels - Bayreuth 1941. Ittameier an Ihmels - Neukirchen 1941. Nitsch an Ihmels - Herrnhut 1941. Vogt an Ihmels - Mölbis 1941. Suppes an Leipziger Mission - Königswinter 1941. Roehl an Ihmels (2 Schreiben) - o.O. 1941. Ihmels an Schomerus (Anlage: Schreiben an Landessuperintendenten) - Berlin 1941. Berliner Missionsgesellschaft an Ihmels (2 Schreiben) - Frankreich / Feldpost 1941. Schmidt an Ihmels (2 Schreiben) - Güstrow 1941. Landessuperintendent an Leipziger Mission Bethel 1941. Bethel Mission (Ronicke) an Ihmels (3 Schreiben) - Otterndorf 1941. Kutter an Ihmels - Leipzig 1941. Rother an Ihmels - Leipzig 1941. Ihmels an "Brüder" mit Zusatz Diakon Kutter betr. - o.O. 1941. Bescheinigungen für Kutter, Rother, Fokken - Walddorf 1941. Michel an Leipziger Mission - o.O. 1941. Ihmels an Michel - Annaberg 1941. Fischer an Leipziger Mission - Hamburg 1941. Wohlrab an Ihmels - Rummelsberg 1941. Buchta an Ihmels Leipzig 1941. Ihmels "An die Mitglieder des Heimischen Rates des Ostafrikanischen Kirchenbundes" - Balje / Feldpost 1941. Dienststelle (Maurer) an Ihmels (betr. Urlaub von Kutter) - Sondershausen 1941. Wasielewski an Ihmels - O.O., o.J. Tagesordnung der "Arbeitsbesprechung der Ostafrika-Missionare in der Luther-Akademie, Sondershausen, Schloß" - Rudlaff: "Aufbau und Aufgabe der Eingeborenen-Kirche." (Koreferat; Maschinegeschrieben; 13 S.) - Protokoll. Thema: "Aufbau und Aufgabe der Eingeborenen-Kirchen." - Scholten: "Thesen zum Referat: Aufbau und Aufgabe der Eingeborenen-Kirche." - "Thesen zum Referat Rudloff" formuliert von Knak - "Protokollarisches aus der Diskussion zum Vortrag: Finanzielle Verantwortung der werdenden Kirche!" (handschriftlich; 4 S.) - Bethel 1941. Rosarius: "Die finanzielle Verantwortung der werdenden Kirche´. Ergebnisse der Besprechung." (Maschinegeschrieben; 1 S.) - Berlin 1941. Oelke an Ihmels (Anlage: Thesen des Referates"Die finanzielle Verantwortung der werdenden Kirche.") - "Protokoll der 4. Sitzung der Arbeitstagung der Ostafrika-Missionare am ...27. Mai 1941..." - Hamburg 1941. Aderhol an Ihmels (Anlage: "Leitsätze aus dem Vortrag: Die Weschselbeziehungen zwischen christl. Familie u. Gemeinde sowie Gemeinde und Stammesumwelt (in Ostafrika)." - Wohlrab: Thesen: "Die Wechselbeziehung zwischen christlicher Gemeinde und Familie einerseits, und afrikanischer Stammeswelt andererseits." - Wismar 1941. Vierhub: Referat (Maschinegeschrieben; 6 S.) und Thesen (handschriftlich; 1 S.) zum Referat: "Wie kann die christliche Gemeinde für die Aufgabe der Volkshygiene erzogen werden?" - Freienwalde 1941. Döring an Ihmels - Bethel 1941: "Zusammenfassung des Ergebnisses der Diskussion zum Thema:Wie kann die Christengemeinde für die Aufgaben der Volkshygiene erzogen werden?" - Döllensradung 1941. Tietzen: "Grundsätzliches zur Kirchenzucht der ostafrikanischen Gemeinden" (Thesen) - handschriftliche Notizen (Thesen?). FICHE NR. 64 4- - Fortsetzung - "Protokoll über die Aussprache zum Referat und Korreferat: Die Missionsschule, ihre Funktion im Gemeindeleben und ihre Beziehung zum Dorfleben." - Reckling: "Die Erziehung in Handwerk und Ackerbau und ihre Bedeutung für die Gemeinde" - Kleinwelka 1941. Gemuseus an Ihmels (Anlage: Gemuseus: "Leitsätze zum Vortrag in Sondershausen `Die Missionsschule, ihre Funktion im Gemeindeleben und ihre Bezieung zum Dorfleben.´" - Sondershausen 1941. Tagesordnung der Arbeitsbesprechung - Gysin: "Thesen zum Korreferat: Die Missionsschule, ihre Funktion im Gemeindeleben und ihre Beziehungen zum Dorfleben."

          Leipziger Missionswerk
          Becker, Carl Heinrich (Dep.) (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Becker, C. H. · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Der Nachlass des preußischen Kultusministers Carl Heinrich Becker wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1973 von seinem Sohn Prof. Dr. Hellmut Becker als Depositum übergeben. Der Nachlass besteht aus zwei Hauptgruppen, 1. Korrespondenzen und 2. Sachakten. Dabei wurden dienstliche und sachliche Korrespondenzen nicht getrennt, da die Übergänge fließend und im Einzelfall nur schwer zu unterscheiden waren. Vereinigungen, Behörden u.ä. sind bei den Korrespondenzen als Korrespondenzpartner und in den Sachgruppen mit Schriften, Veröffentlichungen und Satzungen aufgeführt. Bei den Sachakten wurde eine detaillierte Aufteilung in einzelne Sachgruppen vorgenommen. Es handelt sich hierbei um Aufzeichnungen Carl Heinrich Beckers für dienstliche Belange sowie um Veröffentlichungen und Arbeiten Beckers als Professor für Orientalistik. Die Bearbeitung des Bestandes erfolgte durch Dr. Cécile Lowenthal-Hensel, Heidemarie Nowak, Sabine Preuß und Elke Prinz. Die schreibtechnischen Arbeiten erledigte Petra Bergert. Der Nachlass umfasst 19 lfd. m aus der Zeit von 1919 - 1933. Die Akten sind zu bestellen: VI. HA, Nl Becker, C. H., Nr. Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Carl Heinrich Becker (Dep.), Nr. Berlin, September 1995 Ute Dietsch, Wiss. Archivar Lebenslauf Carl Heinrich Becker 12.4.1876 geb. in Amsterdam Vater: Konsul und Bankier der Gebrüder Rothschild 1895: Abitur in Frankfurt /Main, danach Studium der Theologie und Orientalistik in Lausanne, Berlin und Heidelberg 1899 Promotion zum Dr. phil "cum laude" in Heidelberg 1900-1902 Studienreisen nach Spanien, Ägypten, Griechenland, die Türkei und den Sudan 1902 Habilitation in Heidelberg Privatdozent für semitische Philologie 14.3.1905 Heirat mit Hedwig Schmid, Tochter des Geheimen Kommerzienrats und Bankiers Paul von Schmid-Augsburg (aus der Ehe gehen drei Kinder hervor) 1906 Ernennung zum ordentlichen Professor 1908-1913 Professor und Direktor des Seminars für Geschichte und Kultur des Orients am Kolonialinstitut in Hamburg, Begründer der Zeitschrift für Geschichte und Kultur des Orients "Der Islam" 1.9.1913 Ernennung zum ordentlichen Professor und Leiter des neu errichteten orientalischen Seminars der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität 17.5.1916 Eintritt in das preußische Kultusministerium als Hilfsarbeiter 21.10.1916 Ernennung zum Geheimen Regierungs- und vortragenden Rat, zuständig für die Personalangelegenheiten der Universitäten; gleichzeitig Honorarprofessor an der Berliner Universität April 1919 Unterstaatssekretär April 1921 preußischer Kultusminister, nach sechs Monaten Rückkehr in sein Amt als Staatssekretär Febr. 1925 erneut Ernennung zum Kultusminister Jan 1930 Rücktritt als Minister, Wiederaufnahme seiner Tätigkeit als Professor für Islamkunde an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin 1931 Ernennung zum 3. Vizepräsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und zum Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Semitistik und Islamkunde Chinareise im Auftrag des Volkerbundes zur Information über das chinesische Erziehungswesen 10.2.1933 verst. in Berlin Literatur (in Auswahl): H. Schaefer (Hrsg.), Carl Heinrich Becker - ein Gedenkbuch. Göttingen 1950 G. Müller, Universitätsreform und Weltpolitische Bildung. Carl Heinrich Beckers Wissenschafts- und Hochschulpolitik 1908 - 1930. (masch. Diss.) Aachen 1989 C. Esser / E. Winkelhane, Carl Heinrich Becker - Orientalist und Kulturpolitiker. In: Die Welt des Islam (28) 1988 Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1876 - 1933 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 5 Bde

          Becker, Carl Heinrich
          RMG 2.153 · Akt(e) · 1894-1960
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Bd. 1; Lebenslauf u. Zeugnisse, 1894; Ärztliches Gutachten, 1895, 1902 u. 1908; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1902-1922; Bd. 2; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, auch als in Diensten der Lutheran Mission New Guinea, 1922-1925; Abrechnung der Generalkasse der Lutheran Mission Australia, 1927; Besprechungsprotokoll „Unsere Schulden an die Iowa-Synode“, 1930; Briefe u. Berichte Blums aus der Heimatarbeit, 1925-1939; Todesanzeige u. Nachruf für Marie Blum, geb. Müller, Dr., 1934; „Abschied vom Johanneum“ von Wilhelm Blum, 1939; Bd. 3; Korrespondenz mit Wilhelm Blum wegen Heimatarbeit, 1939-1942; Todesanzeige, Nachruf u. Kondolenzschreiben für Wilhelm Blum, 1942; Korrespondenz mit Angehörigen der Familie Blum, 1943 u. 1960

          Rheinische Missionsgesellschaft
          ALMW_II._BA_PK_2_P48 · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          vor dem selbsterbauten Häuschen, die Frau beim Enthülsen von Kaffeekernen. Fototyp: Postkarte (coloriert). Format: 9,0 X 14,0. Beschreibung: 2 Kinder im Freien, 1 Mädchen auf Boden sitzend mit Schiefertafel (Kleid), Junge mit Buch oder Heft danebenstehend (Hemd). Bemerkung: Vgl. P39.

          Leipziger Missionswerk
          Dr. Hans Leitner (1904-?)
          M 246 · Akt(e) · 1933-1956
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Lebenslauf, Abordnungsgelübde, ärztlicher Fragebogen, 1933; Polizeiliche Abmeldung, 1933; Korrespondenz, Rundbriefe, Berichte, 1933-1938; „Hausbesuche in Innerafrika von Käthe Leitner (Ehefrau), 1935; „Was ein Schulrat in Afrika erleben kann, 1937; „Missionsarbeit auf den Inseln des Viktoria-Nyanza, 16 S., ms., 1937; „Von der Kirchengemeinde Kamachumu, 1938; „Nadel u. Faden in der Schule von Käthe Leitner, 1938; Ärztliche Zeugnisse von Familie Leitner bei Wiedereinreise, 1939; Pensionsansprüche von Leitner, 1940; Foto der Familie Leitner, 1941; Korrespondenz mit Dr. Leitner im Felde u. in der Kriegsge-fangenschaft, 1939-1947; Korrespondenz mit Leitner in der Heimat u. in Nordamerika, 1948-1956

          Bethel-Mission
          Dr. Karl Wohlrab (1903-1943)
          M 239 · Akt(e) · 1927-1969
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz, Reiseberichte, Freundesbriefe, 1927-1935; Abordnungsgelübde, Dienstanweisung, 1929; Briefe von Nehemia Kivulenge u. Tadeo Kwalasi, 1930; Ein Blick in die Nöte u. Freuden unserer Lehrer, 1931; Wie verkündigen unsere eingeborenen Evangelisten ihren heidnischen Landsleuten, 1931; Geigenklänge in Usambara, 1931; Seelsorgerliche Fragen aus der jungen Christenheit auf dem Betheler Missionsfelde, 1932; Usambara-Kirchensynode in Mtae, September 1934; Kartenskizze der Küstengebiete mit eingezeichneten Gemeinden u. Pflanzungsgemeinden, 1937; „Glaube u. Heimat, erster Jahrgang, Herausgeber Dr. Wohlrab, Nummer 1-3, Januar-Juli 1937; Die Synode der Kirche an der Küste von Usambara, Juli 1937; Eine Posaunen-Evangelisation, 1938; Pastorationsreise zu den deutschen Gemeinden in der Kenia-Kolonie an der Küste Ostafrikas, April bis Mai 1939; Afrikabriefe von Dr. K. Wohlrab, 1936-1939; Ärztliche Zeugnisse von Familie Wohlrab, 1940; Die Wechselbeziehungen zwischen christlicher Familie u. Gemeinde einerseits, sowie Stammeswelt andererseits, 1941; Gedanken zur Kriegsweihnacht, von Dr. K. Wohlrab im Osten, 1942; Beileidsschreiben anlässlich des Soldatentodes von K. Wohlrab u. Gedächtnisrede von Pastor Ronicke, 1943; Korrespondenz mit Hanna Wohlrab, geborene Hennig, 1943-1969

          Bethel-Mission
          Erinnerungen
          1 · Akt(e)
          Teil von Institut für Zeitgeschichte

          Der Autor schildert das Leben seiner Eltern und Großeltern in Deutsch-Südwest-Afrika, seine Kindheit und Jugend dort wie in Deutschland (Bad Wildungen) bis zum Beginn seiner Ausbildung in Rendsburg; (1897-1936) Mschr., Durchschlag.

          Familienarchiv Gauger/Heiland (Bestand)
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 39 · Bestand · (Vorakten ab 1831) 1882-2010
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
          1. Zur Familie Gauger/Heiland: Joseph Gauger ist die erste im Bestand mit Originalen dokumentierte Person. Er entstammte einer bis ins 16. Jh. zurück verfolgbaren schwäbischen Familie, die sich schon früh zum Pietismus bekannte. Sein Vater, Johann Martin Gauger (1816-1873), war Leiter der Paulinenpflege, sein Halbbruder Gottlob Gauger (1855-1885) stand im Dienst der Basler Mission und war 1878-1888 in Afrika an der Goldküste und anschließend in Kamerun tätig, wo er starb. Joseph Gaugers Bruder Samuel (1859-1941) war ebenfalls Pfarrer und zuletzt Dekan in Ludwigsburg. 1866 in Winnenden geboren, wurde Joseph Gauger schon früh, nämlich im Alter von 13 Jahren Waise. Sein Abitur legte er am Karlsgymnasium in Stuttgart ab. Er besuchte zunächst das Lehrerseminar in Esslingen und wurde nach dem Examen Lehrer in Dürnau. Von 1889 bis 1893 studierte er in Tübingen, zunächst Rechte, dann evangelische Theologie. Anschließend wurde er Vikar in Mägerkingen und Großheppach, 1898 schließlich Stadtpfarrverweser in Giengen. Die sich abzeichnende schwäbische Karriere wurde durch die Heirat mit Emeline Gesenberg aus Elberfeld abgebrochen. Sie sollte zur Pflege des Vaters in Elberfeld bleiben, das junge Paar bezog daher ihr elterliches Haus in der Hopfenstraße 6. Auch in Elberfeld gab es eine pietistische Gemeinde. Joseph Gauger fand eine Anstellung als zweiter Inspektor der Evangelischen Gesellschaft, die ihm eine solide Grundlage für eine ebenfalls pietistische Karriere in der neuen rheinischen Heimat wurde. Später konnte er die Position des Direktors der Evangelischen Gesellschaft erlangen. Die Evangelische Gesellschaft in Elberfeld hatte sich seit 1848 der Mission in Deutschland gewidmet. Gauger wurde hier für die Verlagsarbeit und die so genannnte Schriftenmission zuständig. Seit 1906 war er Herausgeber der Wochenschrift "Licht und Leben", eine Tätigkeit, die er bis 1938, also bis kurz vor seinem Tod, wahrnahm. Seit 1923 gab er außerdem das vielgelesene politische Monatsblatt "Gotthardbriefe" heraus. 1911 wurde Gauger Mitglied des Vorstandes des Gnadauer Verbandes und 1921 - nicht zuletzt wegen seiner musikalischen Begabung - Vorsitzender des Evangelischen Sängerbundes. 1921 wurde er außerdem Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union. Seine Lieblingsschwester Maria heiratete Jakob Ziegler, der an den Zieglerschen Anstalten in der pietistischen Gemeinde Wilhelmsdorf (bei Ravensburg) an der Knabenanstalt als Oberlehrer und später Direktor wirkte. Durch den sehr intensiven Schriftwechsel und die häufigen Besuche bei seiner Schwester blieb Joseph Gauger dem schwäbischen Pietismus weiterhin verbunden. Während des Dritten Reiches waren Joseph Gauger und seine Familie Anhänger der Bekennenden Kirche. Joseph Gauger erhielt schließlich Publikationsverbot, sein Publikationsorgan "Licht und Leben" wurde verboten und 1939 wurde er aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Sein Sohn Martin verweigerte 1934 den Eid auf Adolf Hitler, woraufhin er - er war junger Staatsanwalt - aus dem Staatsdienst entlassen wurde. Seit 1935 arbeitet er als Jurist bei der 1. Vorläufigen Kirchenleitung der Deutschen Evangelischen Kirche und seit Februar 1936 beim Rat der Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in Berlin. Bei Kriegsausbruch 1939 verweigerte er auch den Kriegsdienst und floh in die Niederlande. Er wurde hier aber ergriffen, inhaftiert und später in das KZ Buchenwald verbracht. Sein kirchliches Dienstverhältnis musste er deswegen 1940 aufgeben.1941 ist er in der Tötungsanstalt Sonnenstein bei Pirna von den Nazis ermordet worden. Auch der jüngere Sohn Joseph Gaugers, Joachim, wurde wegen seiner Tätigkeit für die Gotthard-Briefe und "Licht und Leben" von der Gestapo bedrängt. : Nach dem Tod Joseph Gaugers (1939) und der vollständigen Zerstörung des Gaugerschen Hauses in Elberfeld infolge eines Luftangriffes im Juni 1943 orientierte sich die Familie wieder nach Süden. Siegfried Gauger war nach einer kurzen Zeit als Stadtvikar in Schwäbisch Gmünd schon 1933 Stadtpfarrer in Möckmühl geworden und hatte sich dort mit seiner Frau Ella niedergelassen. Martha Gauger wohnte seit ihrer Heirat mit Theo Walther 1934 in Heidenheim. Hedwig Heiland zog 1943 nach Gemmrigheim, dem neuen Pfarrort ihres Mannes. Das dortige Pfarrhaus bot auch Platz für die Mutter Emeline Gauger sowie die Kinderfrau der Gauger-Kinder, Emilie Freudenberger. Etwas später, nach ihrer vorzeitigen Pensionierung 1947 zog auch die Schwester Maria Gauger nach Gemmrigheim. Joachim Gauger war beruflich nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ebenfalls nach Möckmühl gezogen, wo er den Aue-Verlag leitete. Nur Paul Gerhard war in Wuppertal geblieben, wo er im Ortsteil Vohwinkel wohnte. Mit Emil, dem ältesten Sohn, hatte die Familie wegen seiner ausschweifenden Lebensführung keine Kontakte mehr. Der bevorstehende Umzug der Heilands nach Stuttgart bedingte den Wegzug der Mutter Emeline Gauger und der Schwester Maria 1951 von Gemmrigheim nach Möckmühl, das zum Zentrum der Familie Gauger wurde. Denn jetzt wohnten hier die Mutter mit dreien ihrer Kinder: Siegfried, Maria und Joachim. Hier versammelte sich die Familie regelmäßig zu geselligen Festen und die Enkelkinder der Emeline Gauger kamen in den Ferien oft und gerne hierher zu Besuch. Erst als die Enkelgeneration von Emeline und Joseph Gauger in den 70er Jahren in das Berufsleben trat, verstreute sich die Familie innerhalb Deutschlands. Trotz allem blieb auch diese Generation in Kontakt zueinander und veranstaltet regelmäßige Familientreffen. 2. Geschichte des Bestandes: Bettina Heiland, Marburg und Susanne Fülberth, Berlin übergaben im Januar 2011 nach dem Tod ihrer Mutter Hedwig Heiland die Familienunterlagen Gauger/Heiland dem Hauptstaatsarchiv zur Verwahrung. Einige weitere Unterlagen wurden Juni 2013 abgegeben. Hedwig Heiland, geborene Gauger, geb. 1914, war das jüngste Kind von Joseph und Emeline Gauger und hatte mit ihren 96 Jahren alle Geschwister und nähere Verwandte überlebt. Die übergebenen Unterlagen entstammen unterschiedlichen Personen aus der Familie. Hedwig Heiland hat sie zusammengetragen und vereint. Wichtige Unterlagen stammen von ihrer Tante Maria Ziegler, der in Wilhelmsdorf wohnenden Lieblingsschwester ihres Vaters. Sie verwahrte die Briefe Joseph Gaugers und seiner Frau an die Wilhelmsdorfer Verwandten (wozu sie auch zählte), eine beachtliche Korrespondenzserie. Auch Erinnerungsstücke wie ihre Tischkarte für die Hochzeit von Joseph und Emeline 1898 in Elberfeld und einzelne Bücher von Joseph Gauger und zur Geschichte der Familie gehören dazu. Nach ihrem Tod erhielt Hedwig Heiland sie von der Tochter Ruth Dessecker. Andere Unterlagen stammen von der Mutter Emeline Gauger, darunter Briefe an sie und wertvolle Erinnerungsstücke sowie auch Akten. Sie müssen nach ihrem Tod 1964 bzw. nach dem Tod ihrer Tochter Maria, die bei ihr wohnte, an Hedwig Heiland gekommen sein. Reichhaltig sind auch die bei dem 1981 verstorbenen Bruder Siegfried, Stadtpfarrer in Möckmühl, angefallenen Unterlagen. Sie reichen vor das Jahr 1943 zurück, als das Elternhaus in Elberfeld zerstört wurde. Erwähnenswert sind die dichten Briefserien des Bruders Martin (des Naziopfers) und der Eltern, sowie auch der Schwester Hedwig an ihn. Weiterhin finden sich hier Briefe der Schwester Maria (bis zu ihrem Umzug nach Möckmühl 1950). Weniger dicht ist die Briefüberlieferung der Brüder Paul Gerhard und Emil Gauger an den Stadtpfarrer. Lediglich auf das Gedenkbuch des jungen Siegfried, dem ein sehr hoher Erinnerungswert zukommt, wollten seine Kinder nicht verzichten. Es liegt daher nur in Kopie, aber gleich in zwei Exemplaren vor. Die Schwester Maria Gauger war in erster Linie als Fotografin aus früher Elberfelder Zeit wichtig. Neben Akten zum eigenen Leben und Schicksal führte sie ein Gästebuch der Familie in Möckmühl, das manchen interessanten Eintrag zum Familienleben und den gegenseitigen Besuchen enthält. Auch dieses ist im Original im Bestand enthalten. Auch von ihrer Cousine Maria Keppler, geb. Ziegler, und ihrem Mann Friedrich gelangten Unterlagen an Hedwig Heiland, vor allem Korrespondenz und Fotos. : Nach dem Tode ihres Mannes Alfred 1996 kamen auch die Unterlagen der älteren Familie Heiland an Hedwig Heiland und wurden von ihr aufbewahrt. Es waren Korrespondenzen und die Dienstakten des Pfarrers sowie familiengeschichtliche Materialien, Untersuchungen sowie Stammtafeln, aber auch Unterlagen von der Mutter Anna Heiland. Außerdem wuchsen in der Familie der Hedwig und des Alfred Heiland jüngere Unterlagen größeren Umfangs an. Hedwig Heiland erwies sich auch hier als Sammlerin, die nur selten ein Schriftstück wegwarf und es lieber verwahrte. Es blieb nicht beim Sammeln und Aufheben. Hedwig Heiland ordnete die Unterlagen auch und ergänzte sie mit eigenen Notizen und Nachforschungen. Zahlreiche Aufschriebe zur Familiengeschichte Gauger zeugen davon. Hedwig Gauger las die Briefe aus ihrer Jugendzeit, zog wichtige Daten heraus und machte sich Notizen. Auf der Grundlage der von ihr verwahrten und ausgewerteten Unterlagen machte sie 2007 einen Film unter dem Titel "So habe ich es erlebt. Erinnerungen an meine Familie und mein Leben, erzählt von Hedwig Heiland geb. Gauger" (DVDs in P 39 Bü 469). Er besteht im Wesentlichen aus einem Interview mit ihr und zahlreichen eingeblendeten Fotos über ihr Leben und das Schicksal ihrer Familie. Besonders engagierte sich Hedwig Heiland für die Rehabilitierung ihres Bruders Martin. Die Forschungen über dessen Schicksal unterstützte sie intensiv mit Auskünften, Zusammenstellungen und auch mit Ausleihen von Dokumenten. Die Ergebnisse, also Bücher und Aufsätze sammelte sie und trug den Forschungsstand fast vollständig zusammen. Für die Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus" las sie Briefe ihres Bruders Martin Gauger bzw. andere Dokumente zu dessen Leben, die als Tondokumente auf einer CD verwahrt werden (P 39 Bü 468). Trotz der Reichhaltigkeit des vorliegenden Materials sind Überlieferungslücken festzuhalten. Die plötzliche Zerstörung des Elberfelder Hauses der Gaugers 1943 zog einen herben Verlust von Familienunterlagen nach sich. Über Maria Ziegler aus Wilhelmsdorf und Siegfried Gauger, der damals schon nicht mehr in Elberfeld wohnte, sind glücklicherweise andere Unterlagen aus dieser Zeit erhalten geblieben, die diese Lücke etwas kompensieren. Eine weitere Lücke besteht in der Korrespondenz der Hedwig Heiland während der 70er bis 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es muss auch damals eine reichhaltige Korrespondenz geführt worden sein, von der kaum mehr etwas vorhanden ist. Die seit 2000 wieder reichhaltigere Korrespondenz der Hedwig Heiland ist dagegen vorhanden, sie war kaum geordnet, aber noch nicht fortgeworfen worden. 1993 wurden Unterlagen, die Martin Gauger betreffen, dem Landeskirchlichen Archiv Hannover zur Archivierung überlassen. Sie erhielten die Bestandsignatur N 125 Dr. Martin Gauger. Das Findbuch von 1995 zu diesen Unterlagen liegt im Bestand als Nr. 519 vor. 3. Ordnung des Bestandes: Die Unterlagen entstammen unterschiedlichen Provenienzen und waren dementsprechend verschieden gut geordnet worden. Für den Bestand konnte eine Ablieferungsliste angefertigt und übergeben werden. Briefe der Hedwig Gauger an den Verlobten Alfred Heiland aus den 40 Jahren und auch die Briefe in umgekehrter Richtung sind durchnummeriert worden, was auf eine sehr intensive Lektüre und gründliche Ordnung hinweist, was allerdings ein Extremfall ist. Bei den Briefen des Joseph Gauger an seine Schwester Maria finden sich für die Zeit nach 1920 auf den Umschlägen der Büschel inhaltliche Zusammenfassungen der wichtigsten Stücke und Hinweise auf herausragende Familienereignisse, die in den Briefen erwähnt werden. Diese Informationen können bei einer Nutzung Orientierungshilfen geben. Allerdings war die ursprüngliche Ordnung der Unterlagen durch die häufige Nutzung durch die Familie und durch Dritte arg durcheinandergeraten. Man hat die herausgenommenen Stücke nicht oder falsch reponiert. Häufig fanden sich einzelne Briefe in den Fotoalben bei Fotos, die inhaltlich mit dem Brief in Zusammenhang standen, aber in die ursprüngliche Serie zurückgeordnet werden mussten. Ein Fotoalbum (P 39 Bü 353) war in Einzelblätter zerlegt worden, um die für Veröffentlichungen benötigten Fotos als Druckvorlagen an Dritte weiter geben zu können. Hedwig Heiland hatte an vielen Briefen selbstklebende gelbe Zettel angebracht und mit Notizen und Hinweisen versehen, um sich bei ihren familienhistorischen Forschungen besser orientieren zu können. Aus konservatorischen Gründen mussten diese Zettel entfernt werden. Neben der Wiederherstellung der ursprünglichen Ordnung waren weitere Maßnahmen bei der Ordnung des Bestandes notwendig. Viele Unterlagen waren zu pauschal mit "Sonstiges" oder "Verschiedenes" charakterisiert. Büschel mit sehr unterschiedlichem Inhalt wurden in bestehende Einheiten eingearbeitet. Ein größerer Karton enthielt noch gänzlich ungeordnete, allerdings dennoch wertvolle Briefe aus der Zeit zwischen 1943-1952, die zu ordnen und zu erschließen waren. Thematisch gleichartige Büschel konnten oft zu einer Einheit zusammengezogen werden. Andere mussten in mehrere Einheiten aufgeteilt werden. So wurden vermischte Büschel, die Briefe unterschiedlicher Schreiber an den gleichen Empfänger enthielten, geteilt und in Büscheln mit einheitlichen Schreibern umformiert. Diese Ordnung nach dem Prinzip "ein Büschel, ein Briefschreiber" ließ sich aber nicht immer durchführen. Briefe des Ehepaares Emeline und Joseph Gauger z.B. (an Maria Ziegler) sind so eng verzahnt, dass sie nicht in zwei separate Büschel aufgespalten werden können. Teilweise unterzeichnete Emeline den Brief ihres Mannes mit einem kurzen eigenen Gruß, mal wird im Namen beider gegrüßt, oft aber schrieb Emeline eigene Passagen auf dem Briefbogen und teilweise sind ganze Brief von ihr. Auch vom Inhalt her ist eine Separierung unmöglich. Ähnlich können Briefe von Emeline Gauger und Maria Gauger in ihrer Möckmühler Zeit nicht von denen Siegfried Gaugers getrennt werden. Solche Briefe wurden nach dem maßgeblichen Verfasser eingeordnet. Im Index wird auf die anderen Personen verwiesen. Die vorliegende Ordnung und Erschließung orientierte sich am familienkundlichen Interesse. Im Wesentlichen waren neben den genannten Korrekturen und Umstrukturierungen die Unterlagen für wissenschaftliche Forschung zu ordnen und zu erschließen. Daher war vor allem eine größere Erschließungstiefe durch Titelaufnahmen mit ausführlichen Enthält-Vermerken erforderlich. Eine Gesamtordnung des Bestandes nach der unterschiedlichen Herkunft der Unterlagen erwies sich für ein Familienarchiv der vorliegenden Größe nicht als sinnvoll. Die durch Hedwig Heiland hergestellte Einheitlichkeit der Unterlagen wurde also akzeptiert und beibehalten. Dementsprechend werden die Titelaufnahmen der Korrespondenz von Mitgliedern der Familie Gauger nach dem Briefschreiber und nicht nach dem Briefempfänger angeordnet. Briefe enthalten in der Regel mehr Information über den Verfasser als über den Empfänger. Briefe von Nichtfamilienmitgliedern und bei Briefschreibern, zu denen wenig Material angewachsen ist, wurden dagegen nach dem Empfängerprinzip eingeordnet ("Schreiben unterschiedlicher Korrespondenzpartner an XY"). Der vorliegende Bestand dokumentiert das Schicksal einer dem Pietismus eng verbundenen schwäbischen Familie über fast zwei Jahrhunderte hinweg. Herausragend ist dabei der relativ bekannte Theologe Joseph Gauger, der mit seiner Korrespondenz und in seinem Schrifttum reichlich dokumentiert ist. Durch die Ehe seiner Schwester Maria Ziegler fällt auch ein Blick auf die pietistische Siedlung in Wilhelmsdorf und auf die Zieglerschen Anstalten. Auch die Haltung der Familie in der Nazizeit und besonders das Schicksal des Sohnes Martin, der wegen seiner Kriegsdienstverweigerung inhaftiert und schließlich umgebracht wurde, spiegeln sich im Bestand. Dokumentiert sind auch die Beziehungen zu der Familie des Berliner Gefängnispfarrers und Mitglieds des Kreisauer Kreises Harald Poelchau. Dichte Briefserien aus dem Zweiten Weltkrieg (Briefe der Hedwig Heiland an ihren Mann Alfred, Briefe Alfred Heilands an seine Frau Hedwig, Briefe der Maria Gauger an ihren Bruder Siegfried) berichten vom harten Lebensalltag der Weltkriegszeit. Der Bestand beleuchtet darüber hinaus das alltägliche Familienleben einer schwäbischen Familie über mindestens zwei Generationen. Der Bestand umfasst 529 Einheiten in 5,20 lfd. m, die Laufzeit reicht von 1882 bis 2010 mit Vorakten ab 1831. 4. Literatur: Artikel Joseph Gauger in Württembergische Biographien I (2006) S. 87-88 (Rainer Lächele) Artikel Joseph Gauger in NDB Bd. 6 S. 97-98 (Karl Halaski) Artikel Joseph Gauger in Deutsche Biographische Enzyklopädie Bd. 3 S. 584 Artikel Martin Gauger in Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Gauger Weitere Literatur ist im Bestand enthalten Stuttgart, im Juni 2013 Dr. Peter Schiffer
          Friedrich Kröber (1900-1989)
          M 306 · Akt(e) · 1926-1978
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Korrespondenz, Berichte u. Gesundheitsberichte über die in Afrika lebenden Missionsangehörigen, 1926-1938; Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1928; Bilder aus der ärztlichen Arbeit im Bukobalande, 10 S., ms., 1929; „Im Auto um den Viktoriasee, 1930; „Aus der Hospitalarbeit in Kamachumu, 1931; „Reise nach Ruanda, 17 S. ms., 1931; „Einer der Reichen im Lande (Eine Beerdigungsfeier), 1934; „Etwas vom Alltag, 19 S., ms., 1934; „Inderpraxis in Afrika, 9 S. ms., 1934; „Ärztliche Mission u. Regierung, 9 S. ms., 1936; „Ärztliche Mission u. Volkstum, 16 S. ms., 1936; Beschluss der Kirchenversammlung Buhaya, Herrn Doktor Kröber den Ehrennamen „Mujunangoma(= Retter des Volkes) zu verleihen, 1937; Zeugnis für Doktor Kröber, 1938; Bericht über die Arbeit des Herrn Doktor Kröber im Dienste der Bethel-Mission, 1938; Korrespondenz mit Doktor Kröber in Kirchen an der Sieg (auch im Felde) u. mit seiner Familie, 1938-1978; Todesanzeige für Maria Kröber, geborene Augustin, 1978

          Bethel-Mission
          Gustav Neumann (1882-1955), Tischlermeister
          M 437 · Akt(e) · 1913-1970
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Gesundheitszeugnis, 1913; Korrespondenz (auch während der Kriegsgefangenschaft), 1913-1924; Verlobungsanzeige mit Lichtbild des Brautpaares, 1913; Abordnungsgelübde u. Dienstanweisung, 1913; Foto Gustav Neumann als französischer Kriegsgefangener, 1918; Korrespondenz u. Arbeitsbericht(e) während seiner Tätigkeit in der „Krupp´schen Landkonzession Manytsch im Kaukasus, 1925-1927; Verschiedene Zeugnisse u. Papiere der Kinder der Familie Neumann, 1914-1940; Briefe u. Berichte aus Kamachumu u. aus der Internierung, 1928-1948; „Der Bau- u. Tischlereibetrieb in Kamachumu, 1938; „Unter den Mädchen von Helene Neumann, 1938; Ärztliche Berichte, 1948 u. 1954; Korrespondenz mit Ehepaar Neumann in der Heimat, 1948-1955; Korrespondenz mit Frau Neumann, 1955-1970

          Bethel-Mission
          Gustav Schelp (1904-1950), Tischlermeister
          M 439 · Akt(e) · 1927-1968
          Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

          Gesundheitszeugnis, 1927; Abordnungsgelübde u. Dienstanweisung, 1928; Korrespondenz (auch mit Luise Seidel, seiner Braut), 1928-1930; Briefe u. Berichte aus Bumbuli, 1928-1939; Fotos aus der Tischlerei in Bumbuli, 1930; Ärztliche Zeugnisse für Familie Schelp, 1940-1942; Todesanzeige für Gustav Schelp, 1950; Korrespondenz mit Ehepaar Schelp, 1940-1950; Korrespondenz mit Frau Schelp, 1950-1968

          Bethel-Mission