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Bereich 'Elemente'

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    • http://www.wikidata.org/entity/Q188869

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        • UF Ackerland
        • UF Ackerkrume
        • UF Feld
        • UF agricultural field
        • UF Agraire
        • UF Emblavure
        • UF paddock
        • UF farmer's field

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          Allgemeine Verfügungen und Anordnungen
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 11 Nr. 4 · Akt(e) · Februar 1919-September 1919
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

          Enthält u. a.: Allgemeiner Schriftwechsel; militärische Sicherheitswachen; Abwicklungs- und Presseangelegenheiten Darin: Gedruckte Rede des Reichskolonialministers Dr. Johannes Bell "Gegen den Kolonialraub" vom 15. Mai 1919

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 592 K · Bestand · 1879-1987
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

          Überlieferung: Die Großherzogliche Badische Baugewerkeschule wurde 1878 gegründet. Seit 1919 hieß sie "Badisches Staatstechnikum" bzw. "Badische Höhere Technische Lehranstalt (Staatstechnikum)" (1923), seit 1946 "Staatstechnikum Karlsruhe", seit 1963 "Staatliche Ingenieurschule Karlsruhe", seit 1971 "Fachhochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik"; 2005 wurde sie in "Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft" umbenannt. Sie war bei ihrer Gründung Fachschule für alle baulichen Berufe, zeitweise auch für Gewerbelehrer allgemein. Anders als in der Architekturabteilung der Polytechnischen Hochschule blieben die zeichnerischen Prüfungsarbeiten der Baugewerkeschüler an der Schule verwahrt. Soweit die Unterlagen nicht durch die Schulverwaltung kassiert wurden - vor allem in der Zeit nach ca. 1970 - , hat sich dadurch ein umfangreicher, weitgehend kohärenter Planbestand erhalten. Er wurde 1999 zusammen mit einer Übergabeliste im Access-Format an das Generallandesarchiv übergeben, 2004 kamen jüngere Arbeiten hinzu. Im Archiv wurde der Gesamtbestand durch die Damen Mohd, Hummel und Vogt signiert, verpackt und nachverzeichnet, das Einlieferungsverzeichnis wurde redigiert und 2012 in ’scopeArchiv’ umgewandelt. Die Vielfalt der Abfragemöglichkeiten (nach Gebäudetypen, Zeichentechnik u.a.) blieb dabei in ’scopeArchiv’ in einem nur für das Archivpersonal sichtbaren Feld und in der Ausgangsdatei (Access) erhalten. Einige wenige Schülerarbeiten aus Privatbesitz, die 2006 mit der Sammlung Thomas Kellner an das Generallandesarchiv kamen, wurden eingearbeitet; die Zeichenmappe eines Franz Kühn für die Jahre 1934 bis 1937 steht dabei nun als Mustermappe für alle Fächer am Schluss der Schülerarbeiten. Weitere Schülerarbeiten, die zusammen mit Akten der Bauabteilung ebenfalls 2004 eingeliefert wurden - darunter z.B. Bauaufnahmen Schwarzwälder Bauernhöfe der Exkursion von 1937 -, sind in Bestand GLA 592 Zugang 2004-69 erfasst. Einige Bauaufnahmen von Denkmälern aus diesem Konvolut wurden wohl versehentlich in den allgemeinen Planbestand GLA 424 K übernommen. Pläne (Lichtpausen) des Karlsruher Stadtplanungsbüros zur Neugestaltung des Marktplatzes von 1974 wurden an das Stadtarchiv abgegeben. Inhalt: Die rund 100-jährige Überlieferung übermittelt die zeichnerischen Lehrmethoden und architektonischen Erwartungen der Zeit zwischen Historismus und Moderne und ist damit herausragende Quelle für den Wandel von Technik, Bauästhetik und Rezeptionsverhalten über die gesellschaftlichen Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg. Den wohl wertvollsten Teil, fast die Hälfte des Gesamtbestandes, nehmen die Pläne aus den Lehrfächern Baufaufnahme und Entwerfen ein; dabei änderten sich die Bezeichnungen der Fachgebiete. Dass es hier zumindest bis 1914 um den Kern des Unterrichts ging, zeigen die jährlichen Veröffentlichungen der Baugewerkeschule, die z.B. dem "Entwerfen bürgerlicher Wohnbauten" durch die Bauschüler oder der Erfassung von "vaterländischen Denkmalen" in ganz Baden durch die angehenden Gewerbelehrer galten; ein Teil der Semester- und Ferienarbeiten wurde so in großformatigen Bänden zeitnah publiziert (vgl. die unvollständige Reihe in der Bibliothek des Generallandesarchivs, Cw 8102ff, 1885-1914 und einzelne Andruckseiten, gemeinsam mit Seiten aus Architektur- und Ingenieur-Lehrwerken, als Anhang in Bestand 592 K). In den 1920er Jahren rückten Industrie- und Funktionsbauten in den Vordergrund. Während des Nationalsozialismus galt das Interesse vor allem dem Entwerfen von Wohnsiedlungen, beim Erfassen von Baudenkmälern fast ausschließlich Bauernhäusern im Schwarzwald und im badischen Frankenland; als bauhistorischen Quellen kommt diesen Bauaufnahmen besonderer Wert zu (ein Foto in Nr. 1581 zeigt Mitglieder einer der Exkursionen von 1937 bei der Aufnahme eines Bauernhofs). Aber auch die Erfassung z.B. von Karlsruher Innenstadtgebäuden, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, oder die systematische Kartierung von Überlinger Stadthäusern 1935 sind wichtige und bisher fast unbekannte baugeschichtliche Inventarisationsleistungen. In der Nachkriegszeit erscheinen Bauaufnahmen fast nur noch im Rahmen des allgemeinen Zeichenunterrichts; dafür treten in den 1960er Jahren innenarchitektonische Entwürfe hinzu. Insgesamt vermitteln die Schülerarbeiten gerade wegen ihrer Abhängigkeit von gängiger Lehre und Baupraxis guten Einblick in das "Tempo" von Stilwandel und architektonischer Konvention. Eine eigene Gruppe bilden Fotografien von Baudenkmälern am Bodensee des Konstanzer Fotografen German Wolf aus den Jahren um 1900. Es sind Zeugnisse früher Denkmäler-Inventarisierung, im Kontext der Bauaufnahmen vielleicht als Vorlage oder als Material für den Unterricht gedacht. Dagegen blieben Fotografien von Plänen, deren Originale fehlen - meist Montagen auf großen Kartons aus den 1960/1970er Jahren - im Hauptbestand. Zusammengefasst wurden Zeichenvorlagen und andere Fremdmaterialien, Pläne wie Fotos, die als Hilfsmittel des Unterrichts zwischen die Schülerarbeiten geraten waren; sie finden sich nun am Schluss des Bestandes, soweit sie nicht als Dubletten kassiert werden konnten. Einlieferungsdatenbank (Access): Die Datenbank der Fachhochschule wird weiterhin vorgehalten, da sie wegen ihrer Sortiermöglichkeiten weitere Zugänge zum Bestand ermöglicht, jedoch nicht den gleichen Textstand wie die vorliegenden Findmitteldaten aufweist. Besonders hinzuweisen ist dabei auf die Sortierungen nach "Gegenstands-Gruppen": Sakralbauten (1) Öffentliche Gebäude (2) Wohngebäude (3) Landwirtschaftliche Gebäude (4) Sonstige (5) . Für Ausstellungsvorbereitungen verwendbar ist auch die Verschlüsselung "Art der Ausführung": Technisch - schwarz-weiß 1 Technisch - coloriert 2 Künstlerisch - schwarz-weiß 3 Künstlerisch - coloriert 4 . Für das Archivpersonal sind Textteile im Datenfeld "archivinterne Bemerkungen" abfragbar, so daß auch in ’scopArchiv’ eine Selektion nach diesen Kriterien möglich ist. Muster dafür sind "Gegenstandsgruppe: 1 (Sakralbauten)" und "Art der Ausführung: 1 (technisch, schwarz-weiß)". Literatur: Wolfram Förster, 125 Jahre Fachhochschule Karlsruhe, Hochschule für Technik, 1878-2003, Band 1, Historische Entwicklung (Ingenium 4), Karlsruhe 2003

          Kriegsakten
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 24 Nr. 69 · Akt(e) · März 1917
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

          Enthält u. a.: Brigade- und Gruppenbefehle; besondere Anordnungen; Unterkünfte; Meldungen; taktische Anweisungen und Erkenntnisse; Erkenntnisse über den Feind; Kriegsgliederungen Darin: Skizzen; Kriegsgliederung des britischen Heeres; Übersicht über die englischen und kolonialen Bataillone (ohne Indien); Erkenntnisse über den Einsatz der Scharfschützen im britischen Heer

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 462 Zugang 1994-38 · Bestand · 1891-1990
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

          Behörden- und Überlieferungsgeschichte: Auf der Grundlage der Sozialgesetzgebung des Reiches wurde am 2. Juni 1890 für das Großherzogtum Baden eine "Versicherungsanstalt für Invaliden- und Altersversicherung" in Karlsruhe gegründet, die wenig später den Namen "Landesversicherungsanstalt Baden" erhielt. Sie hatte bis zum Umzug in das Beiertheimer Feld ihren Sitz in dem eigens dafür errichteten Behördenbau Kaiserallee 8 (heute im Besitz der Stadtverwaltung). Mit bis zu 8 eigenen Heilanstalten und der Aufsicht über die Versicherungsämter (bei den Bezirksämtern) und Oberversicherungsämter (Konstanz, Freiburg, Karlsruhe, Mannheim) wurde die LVA zu einer der wichtigsten Steuerungs- und Kontrollinstanzen im Bereich der medizinischen Versorgung und der Sozialversicherungen. Während des 2. Weltkriegs war die LVA auch für das besetzte Elsass zuständig. Zum 1.1. 2005 wurde sie mit der LVA Württemberg zur LVA Baden-Württemberg mit Sitz in Karlsruhe fusioniert. Von der Landesversicherungsanstalt ist das ehemalige Landesversicherungsamt Baden zu unterscheiden, das bereits 1888 als Berufungsinstanz für strittige Krankenversicherungsfragen eingerichtet worden war und 1936 aufgelöst wurde; die Kompetenzen gingen auf die Oberversicherungsämter bzw. die Sozialgerichte über. Im Generallandesarchiv erhielten die Akten dieser beiden verschiedenen Provenienzen jedoch die gemeinsame Bestandssignatur 462. Die Akten des Landesversicherungsamts bilden daher jetzt den Grundbestand 462 und den Zugang 1980-50 (beide bisher in einem Zettelrepertorium inventarisiert), während die Verwaltungsakten der Landesversicherungsanstalt allein im vorliegenden Zugang 1994-38 zu suchen sind. Alle anderen Zugänge bestehen neben Personalakten und Akten über die Heilstätte Hirschlanden (Zugang 1992-50) vor allem aus exemplarisch archivierten Einzelfallakten der Landesversicherungsanstalt. Bestandsgeschichte: Der Zugang wurde 1994 von Archivreferendaren unter Anleitung von Herrn Dr. Jürgen Treffeisen bewertet und von Volontären unter Anleitung von Herrn Dr. Peter Rückert verzeichnet. Er spiegelt fast das gesamte Verwaltungshandeln einer Anstalt des öffentlichen Rechts nach innen und außen wieder. Die Überlieferung setzt dicht allerdings erst nach dem Ersten Weltkrieg ein; für die Zeit davor kann z.T. auf die vielfache Parallelüberlieferung des Landesversicherungsamts zurückgegriffen werden. Die Schlussredaktion lag beim Unterzeichneten. Der Zugang umfasst 551 Faszikel in 10 lfd.m. Die längste Sperrfrist läuft bis 2045. Karlsruhe, im August 2005 Konrad Krimm