Finanzen

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

      Anmerkungen zur Ansicht

        Equivalente Begriffe

        Finanzen

          Verbundene Begriffe

          Finanzen

            1818 Dokumente results for Finanzen

            252 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
            BArch, PH 3 · Bestand · 1867-1920 (1926-1972)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Folgt im Wesentlichen: (1) Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, 2. erg. Auflage (= Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914, Bd. 4), Osnabrück 1967, S. 294-296. (2) Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 bis 1918, Berlin 1937, S. 3-23. (3) PH 3/124 Die Organisation des Großen Generalstabes 1803-1914 (4) PH 3/1026 Die Organisation des Großen Generalstabes (vom 18. Jhr. bis zu seiner Auflösung 1919, Manuskript von HOAR Stoeckel) (5) PH 3/1272-1273 Graphische Darstellung der Entwicklung der Organisation des Großen Generalstabes 1802-1914 (6) PH 3/310 Erste Einführung in die Organisation und in die Tätigkeit des stellvertrenden Generalstabes der Armee (1919) (7) Militärgeschichtliches Forschungsamt, MGFA (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648 - 1939. München 1983 ff, S. 69-72. (8) Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. v: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz in Verbindung mit Markus Pöhlmann, aktual. u. erw. Studienausgabe, Paderborn 2009, S. 754f. (9) PH 3/3 (10) Waldemar Erfurth: Die Geschichte des deutschen Generalstabes 1918-1945 (= Studien zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hg. v. Arbeitskreis für Wehrforschung in Frankfurt/Main, Bd. 1), Göttingen 1957. 1. Großer Generalstab und Oberste Heeresleitung Großer Generalstab (7) Mit Kabinettsordre vom 24. Mai 1883 wurde der Generalstab zu einer Immediatbehörde, faktisch hatte er diese Stellung schon seit den Einigungskriegen. Der Generalstab wurde auch vom Kriegsministerium eigenständig und unmittelbar dem Monarchen zugeordnet. Die Aufgaben des Kriegsministeriums und des Großen Generalstabs überschnitten sich zum Teil, was hin und wieder zu Konflikten führte. Die Position des Chefs des Generalstabs war zwar angesehen, jedoch abgesehen von der operativen Leitung im Kriegsfall jedoch nicht mit wichtigen Befugnissen ausgestattet. Einen bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung des Heeres übte der Generalstab trotzdem durch die Schulung von Führern (dem Großen Generalstab unterstand die Kriegsakademie), die Fürsorge für die kriegsmäßige Truppenausbildung und die Bearbeitung aller mit der Durchführung einer Mobilmachung und eines Krieges zusammenhängenden Fragen aus. Zu seiner Tätigkeit gehörte die Pflege der kriegswissenschaftlichen Bildung, besonders das Studium und die Bearbeitung der Kriegsgeschichte, das Sammeln von Nachrichten und statistischem Material über fremde Heere und die verschiedenen Kriegsschauplätze, Kartenlegung, Untersuchung und Beschreibung des eigenen Landes. In der Friedenszeit gab es keine weitreichenden Veränderungen in der Organisation des Großen Generalstabs lediglich einige Erweiterungen durch den zunehmenden Umfang der Generalstabsaufgaben. Generalstab des Feldheeres und Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutsches Heeres (2) "Nach Artikel 63 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 bildete die gesamte Landmacht des Reiches ein einheitliches Heer, das in Krieg und Frieden unter dem Befehl des Kaisers stand". Im Frieden hatte der Chef des Große Generalstabes praktisch keine Befehlsgewalt und kein Inspektionsrecht. Er fungierte lediglich als Chef und Disziplinarvorgesetzter des Großen Generalstabs. Die höchste Kommandogewalt lag zwar faktisch beim Kaiser, praktisch nahm diese jedoch der Chef des Generalstabes des Heeres war. Im Kriege errteilte der Chef des Generalstabes nach den Mobilmachungsbestimmungen im Namen des Kaisers operative Befehle und war für die Leitung und Ausführung der militärischen Operationen wie auch der übrigen Dienstzweige (Munitionsersatz, Verpflegungs-, Gesundheits-, Etappendienst) mitverantwortlich. Mit der Mobilmachung am 2. August 1914 wurde der Chef des preußischen Generalstabes der Armee zum "Chef des Generalstabes des Feldheeres" und die OHL gebildet, die im Großen Hauptquartier angesiedelt war. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres verkörperte somit die OHL und wurde vom Begriff her immer mit ihr gleichgesetzt. Am 5. August 1914 wurde der stellvertretende Generalstab der Armee in Berlin mobilgemacht. Letzerer blieb bis zum 31. Januar 1919 bestehen. Mit der Demobilisieung nimmt de Große Generalstab mit Ausnahme von den bei der OHL verbleibenden Stellen seine Tätigkeit am 1. Februar 1919 wieder auf. (10) Auf Grund des Versailler Vertrages wurde im Juli 1919 die Auflösung des Großen Generalstabes beschlossen und eingeleitet. Am 4. Juli 1919 übernahm Generalmajor von Seeckt die Geschäfte des Chefs des Generalstabes. Die Bezeichnung der Dienststelle ist nun "General von Seeckt". Am 30. September 1919 wurde der Große Generalstab schließlich endgültig mit der Errichtung eines Abwicklungsamtes aus einem Teil der Zentralabteilung aufgelöst. 2. Die Chefs des Generalstabs der Armee in Preußen von 1857 bis 1918 Generalfeldmarschall Hemuth Karl Bernhard von Moltke 1857-1888 Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig von Waldersee 1888-1891 Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen 1891-1906 Generaloberst Helmuth von Moltke 1906-1914 Zwischen 1914 und 1918 wurden ingesamt vier OHLs gebildet (8) 1. OHL: Generaloberst Helmuth von Moltke, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 2. Aug. bis 14. Sept. 1914 2. OHL: General der Infanterie Erich von Falkenhayn, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 14. Sept. (offiziell ab 3 Sept. 1914) bis 29. Aug. 1916 3. OHL: Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 29. Aug. 1916 bis 9. Nov. 1918, Oberbefehlshaber des Feldheeres vom 9. Nov. 1918 bis 3. Juli 1919, Ihm zur Seite gestellt wurde der Erste Generalquartiermeister General der Infanterie Erich von Ludendorff, Erster Erster Generalquartiermeister vom 29. Aug. 1916 bis 26. Okt. 1918, danach wurde Generalleutnant Wilhelm Groener Erster Generalquartiermeister vom 29. Okt. 1918 bis 3. Juli 1919 4. OHL: Generalleutnant Wilhelm Groener übernahm nach dem Rücktritt von Hindenburgs am 25. Juni 1919 die OHL bis zur Auflösung am 30. Sept. 1919 3. Die organisatorische Entwicklung des Großen Generalstabs Die Gliederung des Großen Generalstabes seit 1. April 1889 (1) Der Generalquartiermeister wurde zunächst wieder abgeschafft, jedoch wurden zum 1. April 1889 drei Oberquartiermeister (O.Q.) eingerichtet. Zentralbüro (ab 1890 Zentralabteilung) Oberquartiermeister (O. Q.) I seit 1. April 1889: 2. Abteilung Ordre de Bataille (Schlachtordnungen) und Aufmarsch des deutschen Heeres Eisenbahnabteilung Eisenbahnsektion Die Eisenbahnsektion war für den Dienstbetrieb und die Ausbildung des dem Chef des Generalstabes der Armee unterstellten Eisenbahn-Regiments und der Luftschiffer-Abteilung zuständig. Eisenbahn-Regiment Oberquartiermeister (O.Q.) II 4. Abteilung - Neubildung für die Angelegenheiten fremder Festungen und die Aufstellung der Angriffsentwürfe, mit AKO vom 19. Dez. 1889 kam die Abteilung für fremde Festungen vom Ingenieur-Komitee hinzu Geographisch-statistische Abteilung (seit 1894 eine selbstständige Abteilung) Deutsche Sektion - Angelegenheiten der Kriegsakademie und die Übungsreisen des Generalstabes Oberquartiermeister (O.Q.) III 1. Abteilung (Rußland, die skandinavischen Staaten, Österreich, Balkan etc.) 3. Abteilung (Frankreich, England, Belgien, Niederlande, Schweiz, Italien) Abteilung für Kriegsgeschichte Landesaufnahme Die Stellung des Generalquartiermeisters wurde abgeschafft. Gliederung des Großen Generalstabes der Armee seit 1908 (1) Zentralabteilung 6. Abteilung (Manöver) Oberquartiermeister (O.Q.) I 2. Abteilung (Aufmasch) Technische Sektion (Luftstreitkräfte) 4. Abteilung (Fremde Festungen des westlichen Kriegstheaters) 7. Abteilung (Fremde Festungen des östlichen Kriegstheaters) Eisenbahnabteilung Oberquartiermeister (O. Q.) II 3. Abteilung (Fremde Heere im Westen) 9. Abteilung (Deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O. Q.) III 5. Abteilung (Übungsreisen des Generalstabes) 8. Abteilung (Angelegenheiten der Kriegsakademie) Oberquartiermeister IV (seit 1. April 1894 neu hinzugekommen) 1. Abteilung (Fremde Heere im Osten) 10. Abteilung (Fremde Heere im Osten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I. und II. Landesaufnahme Gliederung des Großen Generalstabes vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (7) Der Chef des Großen Generalstabes Zentralabteilung (Personal, Organisation, Verwaltung) mit Sektion III b (Nachrichtenwesen) 6. Abteilung (Manöver) Kriegsgeschichtliche Abteilung II (ältere Kriegsgeschichte) Oberquartiermeister (O.Q.) I. 2. (deutsche Abteilung) -Aufmarsch- und Operationsabteilung Eisenbahnabteilung Sektion 1a (zur Neuberbeitung der Militär-Transportordnung) 4. Abteilung (fremde Festungen) Oberquartiermeister (O.Q.) II 3. Abteilung (Frankreich mit Marokko, England mit Ägypten, Afghanistan) 9. Abteilung (Italien, Belgien, Schweiz, Holland, Spanien, Portugal, Amerika, deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O.Q.) III 5. Abteilung (Operationsstudien) 8. Abteilung (Kriegsakademie und Generalstabsdienst) Oberquartiermeister (O.Q.) IV 1. Abteilung (Russland, Nordische Staaten, Ostasien, Persien, Türkei) 10. Abteilung (Österreich-Ungarn und Balkanstaaten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I (neuere Kriege) Kriegsarchiv Kartenarchiv Chef der Landesaufnahme und Oberquartiermeister Trigonometrische Abteilung Topographische Abteilung Kartographische Abteilung Photogrammetische Abteilung Kolonialsektion Der Chef des Generalstabes des Feldheeres 1914 bis 1918 (2) 1. Generalstabsabteilungen Zentralabteilung Sie war zuständig für Empfang und Zuleitung des Schriftwechsels an die zuständigen Stellen, in Zusammenarbeit mit dem Militär-Kabinett für Personalsachen und die Verwaltung. Leiter der Abteilung war Oberst von Fabeck, seit 26. März 1916 wurde die Abteilung durch Oberst Tieschowitz von Tieschowa geführt. Operationsabteilung Die Abteilung mit der engsten Verbindung zum Generalstabschef. Sie war auch das Büro für seine persönlichen Schreiben. Ihr oblag es die Voraussetzungen für alle operativen Maßnahmen der Armee zu schaffen: Kriegsgliederung und Organisation des gesamten Heeres zu überwachen und Verbesserungen vorzuschlagen sowie Ausbildung, Bewaffnung und Einsatzfähigkeit der Verbände. Dem Chef der Opertionsabteilung oblagen die Beratung des Generalstabschefs, die Bearbeitung der operativen Pläne des Generalstabschfes und die Ausfertigung seiner Befehle. Während des Krieges wurde die Abteilung umfangreich erweitert. Chefs: Generalmajor Tappen Oberstleutnant Wetzell (seit 31. Aug. 1916) Operations-Abteilung B Unter der Operationsabteilung wurde zum 18. August 1916 noch eine Unterabteilung eingerichtet, die für die mazedonische und türkische Front zuständig war. Operationsabteilung II Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Feldmunitionschefs aufgelöst. Die Aufgaben des Munitions- und Geräteersatzes übernahm die Munitionssektion in die Operationsabteilung. Anschließend wurde die Munitions-Sektion mit der kriegswirtschaftlichen zur Operations-Abteilung II vereinigt. Chef: Oberst Bauer Nachrichtenabteilung, seit dem 20. Mai 1917 Abteilung Fremde Heere Sie war zuständig für die Verfolgung der militärischen Operationen im Ausland v.a. für die Kriegsführung der Feindstaaten. Dabei sammelte Sie vorrangig Informationen zu deren Organisation und Kräfteverteilung. Abteilung III b Ihre Aufgabe bestand in der Übermittlung der Nachrichten des Gegners. Dies geschah durch bei den Armeen und an geeigneten Punkten der Heimat eingesetzten Nachrichten-Offizieren. Zudem gab es freiwillige oder bezahlte Agenten im neutralen und im feindlichen Auslande und die Geheime Feldpolizei in den besetzten Gebieten. Nachrichtenmaterial lieferten darüber hinaus die Grenzpolizeistellen und die Feldpolizei, die auch zur Durchführung der Spionage diente. Die Stellen des Nachrichtendienstes und der Spionageabwehr im Heimatgebiet kommunizierten mit der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabes, die wiederum der Abteilung III b im Großen Hauptquartier unterstellt war. Die Richtlinien für den vaterländischen Unterricht wurde genauso von der Abteilung erlassen wie der eingerichtete Pressedienst, der die öffentliche Meinung steuern sollte. Politische Abteilung seit 10. Febr. 1916 Militärpolitische Abteilung Sie war für die militärpolitischen Angelegenheiten aller Staaten zuständig, bearbeitete Rechtsfragen und gab die Informationen an die Militärattachés weiter und die schriftführende Stelle in Friedensfragen. 2. Der Generalquartiermeister und ihm nachgeordnete Stellen Der Generalquartiermeister nahme alle Aufgaben zur Entlastung des Chefs des Generalquartiermeisters war, die sich unmittelbar auf die Operationen bezog. Dazu gehörte das gesamte Nachschub-, Etappen- und Eisenbahnwesen, Feldpost und Rechtspflege, Feldsanitäts- und Veterinärwesen. Generalquartiermeister Generalleutnant von Stein seit 14. Sept. 1914 Generalleutnant Hahndorff seit 16. Jan. 1916 Nachgeordnete Stellen Generalintendant des Feldheeeres Ihm oblag die Bereitstellung der Heeresverpflegung. Zudem bildete er die Spitze der Feld- und Truppenintendanturen. Mit Übergang zum Stellungskrieg kam die Überwachung der Ernährung im besetzten Gebiet hinzu. Insb. die Bodenbestellung und die dafür notwendige Beschaffung des landwirtschaftlichen Maschinenmaterials und die Nutzbarmachung des Ernteüberschusses für das Feldheer. Später kam die industrielle Nutzung der besetzten Gebiete hinzu. Für den Westen wurde noch eine neue Wirtschaftsabteilung mit Wirkung zum 5. Sept. 1916 eingerichtet. Die Wirtschaftsabteilung wurde mit Wirkung zum 1. Jan. 1917 verselbstständigt und erweitert und in Beauftragter des Generalquartiermeisters für den westlichen Kriegsschauplatz (B.d.G. West) eingerichtet. In seiner Verantwortlichkeit lag die Verwaltung, Bewirtschaftung und Nutzbarmachung der besetzten Gebiete im Westen. Zudem waren ihm unterstellt: - Generalwechselamt - Kunstsachverständiger für Denkmalpflege - Kriegsgefangenen -und Zivilarbeiterbataillone - elektrotechnische Werkstätte West - Artillerie- und Traingerät-Instandsetzungs-Werkstätten - Beute- und Sammelwesen (bis zur Unterstellung unter einen besonderen Beauftragten) Zu Beginn waren auch folgende Stellen dem Generalquartiermeister unterstellt: - Chef des Feldmunitionswesens - Chef der Feldtelegraphie - Chef des Feldeisenbahnwesens - Chef des Feldflugwesens - Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen Chef des Feldsanitätswesens Generalstabsarzt der Armee Prof. Dr. Schiernig leitete das Sanitätswesen im gesamten Kriegsgebiet als oberster Vorgesetzter des Sanitätspersonals. Seine Zuständigkeit umfasste: der Sanitätsdienst, die Pflege und den Abtransport der Verwundeten, die Verteilung der Lazarettzüge und Lazarettschiffe, Lazarette in der Heimat. Feldoberpostmeister Er beaufsichtigte das Postwesen auf allen Kriegsschauplätzen. Die Feldoberpost-Inspektionen West und Ost wurden zu seiner Entlastung errichtet. Zweite Kommandant des Großen Hauptquartiers Ihm oblag die Sicherheit und Versorgung des Hauptquartiers und die Kontrolle des Unterpersonals. Er befehligte die Infanterie- und Kavallerie-Stabswache, ein Landsturm-Bataillon, ein Feldgendarmerie-Kommando, Militärpolizei, je eine Kraftwagen-Funkenstation und Fernsprechabteilung, drei Ballonabwehr-Geschütze (später ducrh zwei Flugabwehr-Batterien ersetzt), einen Scheinwerferzug (später Ausbau zu einer Scheinwerferabteilung), die Feldintendantur des Großen Hauptquartiers nebst Feldkriegskasse, Kraftwagenpark, Feldpostamt, Zentrale für Postüberwachung West mit Postüberwachungsstelle des Großen Hauptquartiers, Marketenderei und Lesehalle. Geheime Feldpolizei Kooperierte eng mit der Abteilung III b. Während des Krieges kamen außerdem B.d.G.West noch eine ganze Reihe von Dienststellen zum Großen Hauptquartier hinzu. Der 1915 neu geschaffene Befehlshaber der Truppen wurde in Luxemburg verortet. Chef des Feldkraftfahrwesens Der Chef des Feldkraftfahrwesens wurde Ende des Jahres 1916 errichtet und dem Generalquartiermeister unterstellt. Er diente der Zentralisierung der Kraftfahrformationen. Er war nach Zustimmung des Generalqaurtiermeisters den Kraftfahrtruppen bei den Armee-Oberkommandos und die den Heeresgruppen im Westen zugeteilten Stabsoffziere weisungsberechtigt. Zum 17. Mai 1918 wurde der Stab des Kommandeurs der Kampfwagen-Abteilungen dem Chef des Kraftfahrwesens unterstellt. Beauftragter des Generalquartiermeisters für den östlichen Kriegsschauplatz Der B.d.G. Ost mit Sitz in Warschau war zuständig für die Nutzbarmachung des Landes im Verwaltungsgebiet des Oberbefehlshabers Ost und des Generalgouvernments Warschau. Militär-Bergwerks-Direktion Valenciennes Sie fiel seit September 1917 in die Zuständigkeit des Generalquartiermeisters. Die Bergwerksverwaltungen Mons und Valenciennes, die bis dahin dem Gouvernement Metz zugeordnet waren, wurden zu einer Militär-Direktion vereinigt. Die deutsche Vertretung im besetzten Italien Eingesetzt im Febuar 1918 in Udine mit Abtransport der 14. Armee. Sie diente Duchsetzung der deutschen Interessen bei der gemeinsam mit Österreich erworbenen Kriegsbeute. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten Der Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade und sein Stab sollte auf Grund des zunehmenden Pferdemangels den Pferdebedarf an der Ost- und Westfront regeln. Er wurde dem GQ zum 31. Dezember 1916 zugeteilt. Im Februar 1918 wurde er zum Beauftragten des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Berlin Um wieder Handelsbeziehungen mit den ehemals russischen Gebieten aufbauen zu können, die aus den Verträgen mit den Verbündeten resultierten, war eine Abstimmung zwischen den Zentralbehörden und dem Generalstab notwendig. Er nahm außerdem die Aufsicht über die Ein- und Ausfuhrstellen war. Beauftragter des Generalquartiermeisters für das Beute- und Sammelwesen Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1918 geschaffen. Bereits 1917 war es geregelt worden. Dieser war zur Verwaltung der Kriegsbeute und die Kontrolle der Dienststellen verantwortlich. General der Munitionskolonnen und Trains im Großen Hauptquartier Mit Zunahme der Formationen ging auch die waffentechnische Zusammenziehung einher, die im Juli 1918 geschaffen wurde. Ihre Aufgabe lag in der Verwendung der Einheiten, sie übte die Aufsicht über den technischen Dienst im Kriegsgebiet als auch in der Heimat aus und zeichnete für den Ersatz an Bespannung und Feldgerät verantwortlich. 3. Oberste Waffenbehörden Fußartillerie und Pioniere zählten zu den Spezialwaffen, ihre technische Ausbildung wurde von den Inspektionen überwacht. Der General der Fußartilerie im Großen Hauptquartier Er war Berater des Chefs des Generalstabes des Feldheeres für die technischen Fragen und den Einsatz der schweren Artillerie. Zudem prägte er die Ausbildung in er Heimat. Ihn unterstand der später eingerichtete "Inspekteur des Artillerie-Meßwesens" und der "Stabsoffizier für schweres Flachfeuer". Zunächst hatte er keinen direkten Einfluss auf den General der Artillerie. Dies änderte sich auch nicht als die OHL zur Vereinheitlichung der Artillerie statt der "Feldartillerie-Brigade-Kommandeure" und Generale der Fußartillerie die Einheitsstäbe "Generale von der Artillerie" einführte. Damit erfolgte seine Benennung in "General von der Artillerie Nr. 1". Einen Monat später wurde er "Generalinspekteur der Artillerieschießschulen". Ihm oblag die Leitung der Schießausbildung der gesamten Feld- und Fußartillerie im Feld und in der Heimat. Generalinspekteure: Geneneral der Artillerie von Lauter (bis zum 15. Okt. 1917) Generalleutnant Ziethen Der General vom Ingenieur- und Pionierkorps im Großen Hauptquartier Er war oberster Waffenvorgesetzter während des Krieges zunehmenden und sich spezialisierenden Formationen der Pioniere. Er beriet den Chef des Generalstabes des Feldheeres und war verantwortlich für die organisatorische und technische Weiterentwicklung der Pioniere. Die Sonderdienste der Pioniere, wie die seit Ende 1915 existierenden Inspizienten des Minenwerfergeräts, der 1916 geschaffene Inspekteur der Gasregimenter und der im Mai 1918 errichtete Inspizient der Pionier-Nahkampfmittel. Im August 1918 erhielt er die Bezeichnung General der Pioniere beim Chef des Generalstabes des Feldheeres. General der Pioniere: General der Infanterie von Claer bis zum 2. Juli 1916 Generalmajor Marschall von Bieberstein seit 28. Aug. 1918 Der Chef des Feldmunitionswesens Dieser unterstand zunächst dem Generalquartiermeister. Zu seinen Aufgaben gehörte die vom Kriegsministeriun bereitgestellte Munition in Verbindung mit dem Feldeisenbahnchef sowie den Geräteersatz auf Grund der Bedarfsmeldungen der Armee-Oberkommandos und der Etappeninspektion zu koordinieren. Darüber hinaus war er für die Planung des Bedarfes der Armeeoberkommandos und der Etappeninspektionen und dessen Meldung an das Kriegsministerium zuständig. Mit Wirkung zum 10. Mai 1915 wurde er direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Damit sollte eine enge Abstimmung mit der Operationsabteilung gewährleistet werden. Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Chefs des Feldmunitionswesens aufgelöst. Seine Aufgaben wurden von der Operationsabteilung wahrgenommen. Der Chef der Feldtelegraphie Der Chef der Feldtelegraphie war während der ersten drei Kriegsjahre beim Generalquartiermeister angesiedelt. Er leitete die gesamten Nachrichtentruppen und Nachrichtenmittel des Feldheeres. Während des Krieges wurden die Nachrichtenformationen stark ausgeweitet, welches die Heeresleitung unter Hindenburg dazu veranlasste eine Neuorganisation durchzuführen. Es wurde zur Entlastung des Feldtelegraphiechefs ein General der Telegraphentruppen für den westlichen, östlichen und südöstlichen Kriegsschauplatz geschaffen. Diese Generale waren dem Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Es erfolgte eine erneute Umstrukturierung des Nachrichtenwesens bei der der Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Eine erneute Organisationsänderung wurde der Chef der Feldtelegraphie zum "Chef des Nachrichtenwesens" und direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Zudem wurde er kommandierender General. Er war nun verantwortlich für Organisation, Verwendung, Ausbildung, Stellenbesetzung, Ersatz, Nachschub, technische Erfordernisse und den gesamten deutschen Funkentelegraphie-Verkehr. Chefs: Generalmajor Balck Oberst von Wolff seit 7. Dez. 1914 Generalmajor von Hesse seit 9. Apr. 1917 Der Chef des Feldeisenbahnwesens Er war zunächst dem Generalquartiermeister unterstellt. Erst mit Ablösung im Oktober 1916 wurde er dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt. Zu seinen Aufgaben gehörte das komplette Eisenbahnwesen und die Nutzung der Wasserstraßen. Beim Oberbefehlshaber Ost wurde er durch den Feldeisenbahnchef Ost vertreten. Bahnbeauftragte gab es auch bei den Etappenkommandos und den Etappen-Inspektionen, später kamen bevollmächtigte Generalstabsoffiziere bei den verbündeteten Staaten in Konstantinopel, Sofia, Wien, seit Mitte 1916 auch bei den Heeresgruppen. Weitere Straffungen der Organisation wurden durch die Schaffung selbstständiger Eisenbahntransport-Abteilungen, die ihren Sitz im Großen Hauptquartier in Kowno und in Pleßhatten, geschaffen. Chefs: Generalmajor Groener bis 31. Okt. 1916 Oberst Freiherr von Oldershausen Chef des Kriegsvermessungswesens Mit dem Stellunskrieg und der Fertigung unterschiedlichster Karten wurde das Kriegsvermessungswesen zunehmend bedeutender. Der Chef des Kriegsvermessungswesen sollte diese Aufgabe steuern. Deshalb wurde die Behörde im Juli 1915 geschaffen. Diesem waren alle Einheiten des Vermessungswesens unterstellt. Je nach Bedarf wurden dazu Stabsoffziere des Vermessungswesens den Armeeoberkommandos im Westen und den Heeresgruppen im Westen zugeteilt. Chef des Feldflugwesens Während man den Heeresluftschiffen überlegen war, lag man mit den Fliegern hinter Frankreich zurück, bei den Fesselballons war man in etwas gleich aufgestellt. Um die Luftstreitkräfte effizienter zu gestalten, wurde 1915 der Chef des Feldflugwesens beim Generalquartiermeister eingerichtet. Er leitete die Flieger, die Feldluftschiffer und den Wetterdienst. Für die Flugabwehr, die zur Artillerie zählte, wurde am 1. Juli 1915 ein Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen beim Generalquartiermeister geschaffen. Durch Allerhöchste Kabinettsordrre wurde am 8. Oktober 1916 Generalleutnant Hoppner zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte ernannt und der bisherige Chef des Feldflugwesens, Oberstleutnant Thomsen, zu seinem Generalstabschef. Dem Kogenluft waren sämtliche Formationen der Flieger, der Luftschiffer, der Flugabwehr und des Wetterdienstes im Feld und in der Heimat unterstellt. Außenstellen Militärbevollmächtigte bei den Verbündeten Kriegspresseamt Dieses wurde im Oktober 1915 dem Chef des Generalstabes direkt unterstellt. Diesem wurde auch die Oberzensurstelle eingegliedert, die bisher organisatorisch bei den stellvertretenden kommandierenden Generalen war. Die Aufgaben des Kriegspresseamtes waren die bessere Zusammenarbeit der Heimatbehörden mit der Obersten Heeresleitung auf dem Gebiete der Presse, die Auskunftserteilung an die Behörden und die Presse und die gleichmäßige Handhabung der Presseaufsicht. Ihr oblag auch die Weiterleitung der Zensurrichtlinien an die Zensurstellen. Das Presseamt hatte zu allen Dienststellen Kontakt, der sonst übliche Instanzenweg existierte hierbei nicht. Es war in eine Auskunfststelle, eine Auslandsstelle und die Oberzensurstelle gegliedert.Im Oktober 1918 wurde das Kriegspresseamt dem Kriegsministerium unterstellt. Militärische Stelle des Auswärtigen Amtes Die Stelle wurde am 1. Juli 1916 eingerichtet, die der Obersten Heeresleitung unterstellt, organisatorisch jedoch dem Auswärtigen Amt, der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabs, dem Kriegspresseamt, dem Kriegsministerium, dem Admiralstab und dem Reichsmarineamt unterstellt war. Sie war für die Abwehr feindlicher Propaganda und für die deutsche Propaganda im In- und Ausland zuständig. Am 30. Januar 1917 wurd eine "Bild- und Photostelle eingerichtet, welche im April 1917 als "Bild- und Filmamt" etatisiert wurde. Im Dezember 1917 erfolgte die Gründung der Universum Film AG auf Initiative des Bild- und Filmamtes und wurde zur Aufklärung eingesetzt. Das Bild- und Filmamt wurde im Januar 1918 administrativ dem Kriegsministerium unterstellt. Es blieb jedoch weiterhin der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes weisungsbefugt. Die Organisation des Großen Generalstabs ab 1. Februar 1919 Chef des Generalstabes des Feldheeres (9) Zentralabteilung Chef der Landesaufnahme Generalstabsabteilungen Abteilung Fremde Heeres (F) Eisenbahnabteilung (E) Kriegswirtschaftiche Abteilung (Kriweis) Wirtschaftliche Abteilung (W) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 1) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 2) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 3) Bestandsbeschreibung: Das Bundesarchiv besitzt vereinzelte vervielfältigte Organisationsunterlagen sowie Anordnungen, Merkblätter und Ausarbeitungen aus den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen, aber auch einzelne Unterlagen zu Ereignissen des Ersten Weltkrieges und Formationsverzeichnisse des Feldheeres. Von der Eisenbahnabteilung sind einige Akten über einzelne Projekte, vom Chef des Stellvertretenden Generalstabes vervielfältigte Nachrichten der Vermessungsabteilung über die Auswertung von Luftaufnahmen erhalten. Die Akten des Generalstabes sind durch Kriegseinwirkung 1945 beim Brand des Heersarchivs in Potsdam zum allergrößten Teil vernichtet worden. Erhalten geblieben sind lediglich splitterhaft überlieferte Einzelstücke. Anfang 1994 gelangte nochmals ein großer Teil von Unterlagen zum Bestand. Diese Aktenreste befanden sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR. Der Amtsdrucksachenbestand PHD 7 wurde aufgelöst und in den Bestand überführt. Die großformatigen Pläne und Karten wurden aus den Akten entnommen, in Kartenmappen gelegt und dem Bestand angegliedert. Der Bestand wurde mit Ausnahme der Amtsdrucksachen (alt PHD 7) und der Großformate mikroverfilmt. Für die Benutzung stehen Mikrofilme zur Verfügung. Inhaltliche Charakterisierung: Ausgehend vom Aufgabenbereich enthält der Bestand Unterlagen über Organisation und Geschäftsverteilung, über militärische Maßnahmen ausländischer Staaten und Abwehrmaßnahmen deutscher Stellen, Aufklärungsberichte und Nachrichten über fremde Heere, Auswertung von Gefangenenaussagen sowie zu Einsatz, Verwendung und Stärke der Fußartillerie im Kriege. Zudem liegen vereinzelt vervielfältigte Organisationsunterlagen sowie Befehle, Anordnungen, Mitteilungen, Merkblätter und Ausarbeitungen aus verschiedenen Zuständigkeitsbereichen, aber auch einzelne Nachrichten über Kriegsereignisse aus dem Ersten Weltkrieg vor. Von der Eisenbahnabteilung des Großen Generalstabes ist ein Rest von Einzelfallakten über Eisenbahnprojekte erhalten geblieben. Vom Chef des Stellvertretenden Generalstabes sind vervielfältigte Nachrichten der Vermessungsabteilung über die Auswertung von Luftaufnahmen überliefert. Von den Akten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges blieben Abschriften in ganz geringem Umfang im Nationalarchiv in Washington erhalten. Mehrausfertigungen davon sind hierher abgegeben worden. Ersatzüberlieferungen, z.B. von grundsätzlichen Erlassen, Befehlen oder Schriftwechsel preußischer Militär- und Kommandobehörden, die an zivile oder militärische Behörden der Einzelstaaten gingen, findet man in den Beständen der entsprechend zuständigen Landesarchive, insbesondere Bayern, Württemberg, Baden sowie Sachsen. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 37,0 lfm 1006 AE Zitierweise: BArch, PH 3/...

            RMG 2.164 · Akt(e) · 1902-1964
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Bd. 1; Lebenslauf (2 Fassungen) u. pfarramtliches Zeugnis, 1902-1903; Gesundheitszeugnis, auch Braut Minna Steinseifer, 1903 u. 1911; Ordinationszeugnis, 1911; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1912-1922; Korrespondenz mit Ernst Gräb im Heimatdienst u. im Pfarramt, 1922-1956; Todesanzeige für Ernst Gräb, Lebenslauf u. Nachruf, 1958; Korrespondenz mit Minna Gräb, 1958-1963; Lebenslauf Minna Gräb (1913), 1964; Korrespondenz mit Sohn Paul Gräb, 1964; Bd. 2; Korrespondenz zur Auseinandersetzung Schütz/Gräb, 1914

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Gouverneur von Neu-Guinea Kraetke, ca. 1900
            291969 · Akt(e) · 1900
            Teil von Süddeutsche Zeitung Photo

            Neuguinea: der Gouverneur von Neuguinea auf einer Inspektionsreise, hier bei einem Besuch eines Dorfs der Bamiss-Landschaft. Ihn begleiten Gerichtsass. Schmiele, Dr. Hugo Zöller, Joachim Graf Pfeil, Kapitän Dallmann und Richard Parkinson. / Fotograf: Scherl

            RMG 2.162 · Akt(e) · 1907-1921
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Lebenslauf, Bewerbung u. Gesundheitszeugnis, 1907; Korrespondenz wegen Glitz’ Ausbildung zum Bootsführer, 1908; Zeugnis über die Befähigung zur Küstenschiffahrt, 1908; Instruktion für Gustav Glitz, 1908; Briefe u. Berichte aus Hongkong u. Neuguinea, 1908-1911; „Skizze der alten Dampfmaschine“ u. Kessel, Maßstab 1:10, 1908; Beschäftigungszeugnis, 1921

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Gewett: Ortsverwaltung Warnemünde
            1.1.12.2. · Teilbestand
            Teil von Archiv der Hansestadt Rostock

            Zeitraum: 1587 - 1945 Umfang: 36 laufende Meter = 4.020 Verzeichnungseinheiten Erschließung: geordnet und verzeichnet, Findbuch (1981) Zitierweise: AHR, 1.1.12.2. Nr. ... oder Gewett: Ortsverwaltung Warnemünde, Nr. ... Inhalt: Geschäftsbetrieb (1677-1941, 42 VE).- Personalangelegenheiten (1806-1945, 39 VE).- Versicherung der Arbeiter und Angestellten (1884-1945, 13 VE).- Finanzen (1587-1945, 48 VE).- Steuern, Abgaben (1623-1945, 97 VE).- Polizei- und Meldewesen, Standesamt (1801-1943, 32 VE).- Bürgerrecht, Bevölkerung (1757-1940, 13 VE).- Bürgerältestenkollegium, bürgerschaftliche Deputierte (1814-1923, 15 VE).- Arbeiter- und Soldatenrat, Beamtenrat, Streiks (1898-1933, 4 VE).- Politische Ereignisse, Nationalsozialismus (1842, 1920-1938, 7 VE).- Kur- und Badewesen (1857-1941, 31 VE).- Medizinalwesen (1784-1945, 33 VE).- Bekämpfung von Krankheiten (1848-1944, 18 VE).- Wohlfahrtsangelegenheiten (1847-1944, 16 VE).- Unterstützungen, Renten (1799-1945, 32 VE).- Jugendfürsorge (1912-1938, 6 VE).- Armenwesen (1803-1944, 11 VE).- Schulwesen (1819-1944, 32 VE).- Gewerbeschule (1907-1937, 15 VE).- Kultur und Unterhaltung (1888-1938, 12 VE).- Sport und Sportanlagen (1899-1938, 10 VE).- Kirchenwesen (1779-1938, 14 VE).- Militärangelegenheiten (1807-1945, 27 VE).- Hausbuchangelegenheiten (1725-1926, 19 VE).- Feuerlöschwesen und Brände (1795-1942, 11 VE).- Verkehrswesen (1888-1943, 28 VE).- Park- und Gartenanlagen (1804-1939, 8 VE).- Dünenschutz (1795-1940, 8 VE).- Bauwesen (1866-1944, 29 VE).- Bebauung der einzelnen Straßenzüge (1844-1943, 25 VE).- Bau und Betrieb öffentlicher Einrichtungen (1812-1945, 77 VE).- Wohnungsbau, Wohnungsbeschaffung (1910-1945, 13 VE).- Straßenbau, Straßeninstandhaltung (1830-1943, 19 VE).- Lagerplätze und Bauten von Firmen und Fabriken (1851-1950, 42 VE).- Lagerplätze und Bauten von Behörden und Vereinen (1921-1943, 17 VE).- Bauplätze, Häuser und andere Bauten von Bürgern (1772-1940, 57 VE).- Eisenbahnbau, Bahnhofsgebäude (1873-1940, 16 VE).- Denkmalpflege, Denkmäler (1905-1937, 4 VE).- Feld-, Wald- und Wiesenwirtschaft (1745-1945, 41 VE).- Verpachtung von Acker- und Wiesenparzellen (1755-1945, 45 VE).- Viehwirtschaft, Seuchenbekämpfung (1777-1945, 43 VE).- Handel und Gewerbe allgemein (1888-1943, 14 VE).- Einzelne Handels- und Gewerbezweige (1778-1944, 64 VE).- Gewerbepolizei, Arbeitsordnung (1895-1942, 30 VE).- Konzessionen für Gast- und Schankwirtschaften, Hotels, Pensionen (1821-1941, 154 VE).- Konzessionen für Handel, Gewerbe, Glücksspiele, Lustbarkeiten (1853-1938, 17 VE).- Stromversorgung (1906-1939, 4 VE).- Gerichtsbarkeit, Güterrecht, Geschworene, Schöffen (1844-1938, 6 VE).- Wegnahme von Steinen vom Heiligen Damm (1687, 1 VE).- Rechtsangelegenheiten der Warnemünder Einwohner, vorwiegend Vormundschafts- und Nachlassangelegenheiten (1779-1899, 2.662 VE). Überblick: In dem Teilbestand "Gewett: Ortsverwaltung Warnemünde" sind die für diesen Stadtteil relevanten Akten der Vogtei, der Verwaltungstelle, der Badeverwaltung und des Bürgerältestenkollegiums zusammengefasst. Die Stadt Rostock hatte das Fischerdorf an der Warnowmündung am 11. März 1323 von Fürst Heinrich II. von Mecklenburg erworben, um sich den Zugang zum Meer zu sichern. Seit dieser Zeit verwaltete ein städtischer Vogt den Ort. Dieser war den Weddeherren bzw. später dem Gewett unterstellt, welches die Aufsichts-, Gerichts- und Polizeifunktionen in Warnemünde ausübte. Ab Ende des 19. Jahrhunderts erhielt der Fremdenverkehr entscheidende Bedeutung im Wirtschaftsleben des Ortes. Das Dorf wuchs zum Kur- und Erholungsort. Das Bürgerältestenkollegium verlor 1911 seine Funktion, nachdem sechs Warnemünder generell in der Rostocker Bürgervertretung einen Sitz zugesprochen bekamen. 1920 wurde das Gewett aufgelöst. Anstelle des Vogtes trat eine eigene Ortsverwaltung. Die umfangreichste Aktengruppe im Bestand resultiert aus der Funktion des Gewetts als Niedergericht, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts juristische Streitfälle sowie Vormundschafts- und Nachlassangelegenheiten der Warnemünder Einwohner behandelte. Die alphabetische Aktenreihung erfolgte bereits in der Gerichtsregistratur nach den Anfangsbuchstaben der Personennamen und einer laufenden Nummer innerhalb des Buchstaben. Veröffentlichungen: Koppmann, Karl: Die Beschränkungen der Warnemünder in Bezug auf Handel, Schiffbau und Schiffahrt, in: Beitr. Rost. 3. Bd. 1903 H. 2, S. 47-66 Koppmann, Karl: Das Vogteigebäude zu Warnemünde, in: Beitr. Rost. 4. Bd. 1907 H. 2, S. 1-20 Barnewitz, Friedrich: Geschichte des Hafenortes Warnemünde. Unter besonderer Berücksichtigung der Volks- und Bodenkunde, Rostock 1925 Tilse, Gunther: Die Rechtsverhältnisse an Strand, Dünen, Molen, Leuchtturm und Leuchtturmplatz in Warnemünde, Rostock [1932] Eints, Dieter: Warnemünder Vögte, Rostock 2006 Prignitz, Steffen: Warnemünde. Eine maritime Geschichte, Rostock 2010

            BArch, NS 5-VI/17749 · Akt(e) · 1924-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Vobis, Kurt, SS-Mann, 1936 Vocke, Dr. Wilhelm, Mitglied des Reichsbankdirektioriums, Geheimer Finanzrat, 1936 Vockel, Dr. Heinrich, Generalsekretär d. Deutschen Zentrumspartei, o.Dat. Vögler, Dr. Albert, Vorsitzender des Aufsichtsrates d. Vereinigten Stahlwerke AG, 1942 Vögler, Dr. Eugen, Regierungsbaumeister, 1935 Voelcker, Dr. Friedrich, dt. Chirurg, 1938 Voelcker, Werner, Journalist, 1934 Völckers, Dr. Hans Hermann, dt. Diplomat, 1939 Völker, Franz, dt. Heldentenor, 1940 Völter, Heinrich, Leiter d. Papierfabrik C.F.A., Fischer in Bautzen, 1937 Völtzer, Friedrich, Sondertreuhänder für die dt. Seeschiffswerften, 1937 Vogel, Mörder von Rosa Luxemburg, 1929 Vogel, Verwaltungsdirektor d. Bergverwaltung, 1924 Vogel, August, dt. Bildhauer, 1929 Vogel, Hans, sächsischer Industrieller, 1927 Vogel, Hugo, dt. Maler, 1934 Vogel, Johann, Parteisekretär in Berlin, 1931 Vogel, Walther, Professor u. Direktor des Seminars für Staatenkunde u. hinstorische Geographie an d. Universität Berlin, 1938 Vogel, Dr. Werner, Geschäftsführer d. Deutschen Handelskammer Schanghai, 1936 Vogeler, Almuth, Gauführerin, 1938 Vogeler, Heinrich, Intendant d. Städtischen Bühnen Magdeburgs, 1937 Vogeler, Heinrich, Maler u. Radierer, 1930 Vogels, Dr. Werner, Ministerialdirigent im Justiziministerium, 1942 Vogelsang, Heinrich, Forscher u. Kolonialpionier, 1937 Vogelsang, Werner, Reichsredner, 1937 Vogelsang, Wilhelm, Privatsekretär u. Berater des Wirtschaftsführers Dr. Hugenberg, 1933 Vogelsanger, Dr., Mitarbeiter des techn.-wissenschaftl. Instituts d. Technischen Hochschule in München, 1942 Vogelweide, Walther von der, Meistersinger, 1930 Vogler, Georg Josef, Tondichter, 1937 Vogler, Max, Stadtbaurat (Erbauer d. Weimarhalle), 1936 Voglmayer, Christa, Bildhauerin, 1941 Vogt, Artur, Metallarbeiter in Leipzig, o.Dat. Vogt, Carl de, Künstler, 1931 Vogt, Joseph, Bischof von Aachen, 1937 Vogt, Dr. martin, stellvertretender Leiter des Hochschulinstituts für Leibesübungen in München, 1942 Vogt, Richard, dt. Wehrwirtschaftsführer, 1942 Vogt, Waldemar, Gaupropagandaleiter, 1943 Vogt, Wilhelm, Ökonomierat, o.Dat. Vogtherr, Ewald, sozialdemokratischer Abgeordneter, 1923

            BArch, NS 5-VI/17748 · Akt(e) · 1908, 1922-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Ungnad, W. zur, Verfasser: "Deutsche Freibauern, Kölner und Kolonisten", 1935 Vagela, Paul, Spezialist für koloniale Bodenkunde, 1942 Vahlen, Theodor, Professor, Präsident d. Preußischen Akademie d. Wissenschaften, 143 Vaihinger, Hans, dt. Philosoph, 1934 Vajs, Josef, Iniversitätsprofessor, 1940 Valentin, Dr. Veit, dt. Historiker, 1934 Valentiner, Max, Kapitän u. U-Bootkommandant, Ritter des ordens Pour le Merite, 1940 Velentini, Rudolf v. Olden, Chef des Geheimen Zivilkabinetts, 1931 Valien, Max, dt. Privatlehrer, Erfinder d. Raketenwagens, 1928 Vallette, Dr. Armand, dt. Diplomat, 1935 Varain, Dr., Regierungspräsident in Trier, 1937 Varenhorn, Dr., Abgeordneter, 1908 Vares, Dr. Kurt, Verfasser: "Gegenwart des Lebens", 1939 Vasel, Georg, SA-Mann, 1935 Vaugoin, Carl, österr. Staatsmann, 1943 Vaupel, Anton, Stadtrat, Gauamtsleiter für Technik im Gau Düsseldorf, 1942 Varecka, Hugo, tschechischer Staatsbeamter, 1938 Veddeler, pg., Kreisfachwalter d. Kreiswaltungs Bentheim, 1937 Veesenmeyer, Dr. Edmund, dt. Diplomat, 1944 Vegesack, Siegfried, baltischer Dichter, 1937 Veidl, Theodor, sudetendt. Tondichter, 1937 Veit, Dr. Friedrich, ehem. Präsident d. evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, 1933 Veidt, Carl, Pfarrer in Frankfurt, 1934 Vaidt, Conrad, dt. Filmschauspieler, 1930 Veller, Brigadeführer, 1933 Velsen, Fritz v., Staatsbeamter, 1933 Velsen, Otto v. Generaldirektor d. Hibernia und d. Berwerks-AG Recklinghausen, 1939 Ventzki, August, ein Pionier d. Landmaschinentechnik, 1940 Ventzki, Werner, Oberbürgermeister von Litzmannstadt, 1942 Ventzki, Martin, 1933 Verlohr, Ministerialdirigenten im Reichsverkehrsministerium, 1939 Verlohr, Wilhelm, Generaldirektor, 1937 Vermehren, Erich, stellvertretender dt. Militärattacké in Istanbul, 1944 Vermehrern, Isa, Dichterin, 1935 Verschaeves, Dyriel, niederdt. Kaufmann, 1944 Verschuer, Otmar, Professor u. Direktor der Universität, Institut für Erbbiologie u. Rassenhygiene, 1937 Versen, Lonny Hertha, Frontschwester Vershofen, Wilhelm, Professor für Wirtschaftswissenschaft u. Schriftsteller, o.Dat. Versl, Josef, Künstler, 1933 Vervoort, Bernhard, Betriebsführer u. Inhaber d. Guronit- Gesellschaft, 1491 Vesely, Dr. Franz, tschechischer Politiker, 1935 Vesper, Will, dt. Dichter, 1942 Vespermanns, Schauspielerfamilie, 1940 Vetter, Präsident des Reichsverbands d. dt. Kleintierzüchter, 1936 Vetter, August, 1935 Vetter, Heinrich, stellvertr. Gauleiter Westfalen-Süd, Oberbürgermeister von Hagen, Westfalen, 1941 Vetter, Karl, Leiter d. Hauptabteilung IV, 1933 Vetsera, Marie, 1929 Veverka, Dr. Ferdinand, tschechoslowakischer Diplomat, 1938 Vezenshky, Dr. Franz, Mitglied d. Regierungskommission des Saargebietes, 1932 Vick, Pg., Gaufachgruppenwalter, 1937 Victor, Walter, Redakteur des sächsischen Volksblattes, 1932 Viebahn, Max v., Generalleutnant im Oberkommando der Wehrmacht, 1938 Viebig, Klara, dt. Schriftstellerin, 1935 Vielhaber, Heinrich, Vorstandsmitglied d. Friedrich Krupp AG, 1940 Viereck, George S., dt.-amerikanischer Schriftsteller, 1941 Viereck, Hans v., dt. General, 1929 Viering, Hilde, westfälische Künstlerin, 1936 Vierkandt, Alfred, Professor, 1942 Vierkötter, Ernst, dt. Schwimmeister, 1926 Vierling, Dr., Erfinder, 1936 Vierordt, Dr. Heinrich, badischer Dichter, 1940 Vietinghoff, Heinrich gottfrired v., dt. Generaloberst, 1944 Vihrog, Jessie, dt. Filmschauspielerin, 1935 Vilbig, Josef, Ministerialdirektor, 1938 Vincke, Ludwig v., Oberpräsident, 1944 Virchow, Dr. Hans, Altmeister d. dt. Anatomie, 1940 Vierchow, Rudolf, Gelehrter u. Nestor der pathologischen Anatomie, 1941 Vischer, Robert, dt. Kunsthistoriker, 1927 Vischer, Friedrich Theodor, Dichter, 1927 Vischer, Friedrich, Professor, 1934 Viskovosky, Dr. Karl, tschechischer Politiker, 1930 Visotzki, K., Maler, 1938 Vitus, Mitglied Vitus-Heller-Bewegung, 1932 Vitzthum von Eckstädt, Christoph Graf, königlich sächsischer Staatsbeamter, 1929 Vitzthum von Eckstädt, Woldemar, früherer Präsident d. sächsischen Landessynode, 1936 Vlasak, Dr. Bohumil, tschechoslowakischer Politiker, 1929 Vleugels, Dr. Wilhelm, Professor, 1942

            Deutsche Arbeitsfront
            BArch, NS 5-VI/17730 · Akt(e) · 1922-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Schöpf, Dr.-Ing. Clemens, Professor für organische Chemie, 1940 Schöpfling, Georg Johann, sozialdemokratischer Schriftleitr, 1929 Schöpfwinkel, Robert, Hauptgeschäftsführer in der Zentralverwaltung Wirtschaftsgruppe, Gaststättengewerbe, 1936 Schörker, Friedrich Wilhelm Otto, hessischer Landstallmeister, 1937 Schörner, Ferdinand, dt. Generaloberst, 1944 Schöttler, Dr. Wilhelm, Schriftleiter d. "Werkmeisterzeitung", 1922 Schofer, Franz, Bezirksleiter d. Gesamtverbandes d. dt. Angestellten im Landesarbeitsamtsbezirk Südwestdeutschland, 1933 Schofer, Dr. Josef, badischer Politiker, Ztr. 1930 Scholl, Friedrich von, Generaladjutant d. Kaisers, Generalkapitän d. Schlo- u. Leibgarde, Generaloberst, 1928 Scholtz, Arthur, Bürgermeister von Berlin, 1935 Scholtz, Jul., Inhaber/Gründer d. Firma Jul Scholtz, Ledertreibriemenfabrik in Siegen, 1936 Scholtz, Klaus, U-Boot-Kommandant, 1943 Scholtz-Klink, Gertrud, Reichsfrauenführerin d. NS-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes, 1941 Scholtz, Conrad J.W., Gründer u. Aufsichtsratsvorsitzender d. Conrad Scholtz AG in Hamburg, 1941 Scholtz, stellv. Schatzmeister d. DAF, 1936 Scholtz, Oberverwaltungsgerichtsrat am preuß. Oberverwaltungsgericht, 1936 Scholtze, Dr. Günther, MR im RuPrAM, Berlin, 1936 Scholz, Dr., Leiter des Reichs-Kraftwagen-Betriebsverbandes, 1935 Scholz, Dr.Dr.-Ing.h.c. Ernst, Reichswirtschaftsminister im Kabinet Fehrenbach, dt. Politiker, 1929 Scholz, Erich, Rundfunkkommissar des Reichsministers des Innern, 1933 Scholtz, Friedrich von, General des XX. Armeekorps in Allenstein, 1937 Scholz, Gustav, Oberkonsistorialrat im Deutschen Evangelischen Bundesamt, 1929 Scholz, Hugo, sudetendt. Schriftsteller, 1937 Scholz, Dr. Johannes, Verlagsdirektor der Posener "Concordia", 1938 Scholz, Dr.h.c. Ludwig, Arbeiter u. Vorkämpfer für dt. Kolonialbelange, 1937 Scholz, Robert, Verfasser: "Lebensfragen d. bildenden Kunst", 1937 Scholz, Dr.-Ing. Wilhelm, Leiter des Reichskraftwagenbetriebsverbandes, 1935 Scholz, Wilhelm von, dt. Schriftsteller, 1944 Schomburgk, Robert, Kolonialpolitiker, Forscher, 1940 Schomburgk, Hans Hermann, dt. Afrikaforscher, 1940 Schonka, Dr.jur. Franz von, Präsident der österr. Bundesbahnen, 1934 Schopenhauer, Arthur, Philosoph aus Danzig, 1938 Schories, Treuhänder d. Arbeit, Wirtschaftsgelehrter, 1933 Schorlemer-Alst., Burghard von, Mitglied im preuß. staatsrat u. Herrenhaus, 1925 Schormann, Robert, SA-Gruppenführer, Führer d. Amtes für körperl. Erziehung im RM für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, 1942 Schorr, Friedrich, dt. Opernsänger, 1933 Schott, Dr.h.c. Otto Friedrich, Gründer d. Glashütte Schott und Gen. Jena, 1935 Schott, Dr. Georg, Verarbeiter des Ideenguts nationalsozialistischer Weltanschauung (Schriftsteller), o.Dat. Schott, Walter, dt. Bildhauer, 1938 Schotte, Dr.phil. Walther, dt. Publizist, 1934 Schottky, Johannes, Verfasser: "Die Persönlichkeit im Lichte der Erblehre", 1936 Schottky, Julius Maximilian, Schriftsteller, Literatur- u. Kunstliebhaber, 1937 Schouttz-Ascheraden, Karl Friedrich Freiherr von, (Pressebericht d. Rigaschen Rundschau), 1937 Schowalter, August, Superintendent, Meinungsäußerer zu religiösen Zeitfragen, 1940 Schrader, Johann Hermann, Dichter, 1937

            BArch, NS 5-VI/17710 · Akt(e) · 1926-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Goldmann, Dr.Max, Schauspieler u. Theaterdirektor, 1944 Rein, Dr. Adolf, ordentlicher Professor für Übersee- u. Kolonialgeschichte, 1934-35 Rektor der Hambirgischen Universität, 1933 Rein, Walter, dt. Musiker, 1934 Rein, Adolf, Verfasser: "Die europäische Ausbreitung über die Erde", 1936 Rein, Wilhelm, dt. Pädagoge, 1927 Reinhold, Landtagsabgeordneter u. Landesparteisekretär für die SPD ind Baden, 1930 Reindl, Anton, dt. Bergführer, 1937 Reinebeck, Otto, dt. Diplomat, 1937 Reinecke, Adolf, Gründer d. Deutschen Sprachvereines, 1940 Reinecker Julius Eduard, Pionier der Präzisionswerkzeuge, 1935 Reiner, Hans Stellvertr. Gauleiter Hessen-Nassau, 1936 Reiner, Rolf, Chef d. Ministeramtes d. Obersten SA-Führung, 1934 Reinerth, Dr.rer.nat. Hans, Germanist, Leiter d. Reichsinstitutes für Vor- u. Germanistische Frühgeschichte, 1937 Reinhard, Hugo, Aufsichtsratsvorsitzender d. Aktiengesellschaft für Zink-Industrie, 1936 Reinhard, Wilhelm, Major u. Batallionskommandeur, Reichskriegerführer, Generalmajor, 1934 Reinhardt, Ernst, Münchner Zeitschriften-Verleger, 1937 Reinhardt, Dr., General-Forstmeister im irischen Freistaat, 1935 Reinhardt, Georg Hans, dt. Generaloberst, 1944 Reinhardt, Dr.-Ing. Karl, Generaldirektor der Schüchtermann & Kremer, Baum-AG in Dortmund, 1941 Reinhardt (-Goldmann), Dr.h.c. Max, Schauspieler u. Theaterleiter, Direktor der Plutosophie verliehen, 1944 Reinhardt, Walter, dt. General, letzter preußischer Kriegsminister, 1927 Reinhardt-Rittersthal, Karl, Sonderbeauftragter für Landarbeiterfragen, 1937 Reinhold, Georg, ehem. Landesvorsitzender d. SPD in Baden, 1936 Reinhold, Georg, Landesparteisekretär d. Sozialdemokraten in Baden, 1929 Reinhold, Peter F., Reichsfinanzminister, dt. u. sächsischer Politiker, 1926 Reinick, Robert, danziger Dichter u. Maler, 1937 Reinicke, b., Leiter der Wirtschaftsgruppe Malzindustrie, preuß. Provinzialrat, im Aufsichtsrat bzw. Verwaltungsrat einer Anzahal von Banken, Gesellschaften u. Genossenschaften, 1935 Reinicke, Hermann Karl, dt. Generalleutnant, 1929 Reininghans, Dr. Eberhard, Generaldirektor d. österr. Versicherungs-Ges. "Phönix", 1936 Reinke, Helmut, Staatsrat in Goslar, Sonderbeauftragter für Landarbeiterfragen, Reichskommissar für Landarbeiterfragen, 1935 Reinke, Dr. Johannes, dt. Botaniker u. Universitätsprofessor, 1929 Reinke, Pg., Oberlandesgerichtspräsident, 1937 Reinmann, Dr. Wilhelm, Verfasser: "Mensch und Maschine in der deutschen Tabakindustrie" (Volkswirtschaftliche u. Finanzwissenschaftliche zeitfragen), 1936 Reinthaller, Anton, Unterstaatssekretär im Reichsministerium für Ernährung u. Landwirtschafts, österr. Minister für Land- u. Fortwirtschaft, 1940 Reinwald, Wilhelm Friedrich Hermann, Sprachforscher, Studium der Kunst u. Literatur (Jura als Brotstudium), Bibliothekar in Meiningen, Freund und Schwager Schillers, 1937 Reinwardt, Johannes, Kreisleiter von Leitmeritz, 1939 Reinys, Mgr. Miecislas, Erzbischof von Wilna, 1940

            BArch, NS 5-VI/17707 · Akt(e) · 1921-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Ratajski, Cyryl, poln. Politiker, 1925 Ratgeb, schwäb. Maler, 1940 Rath, Ernst vom, Gesandtschaftsrat, dt. Diplomat, 1939 Rath, Klaus Wilhelm, Macht u. ökonomisches Gesetz (dt. Schriften zur Wissenschaft), Frankfurt, Klostermann, 31 S. L 50, 1933 Rath, Emmerich, gewann 1905 den ersten Berliner Armeegepäckmarck, 1937 Raht, Hermann, Bergassessor, 1936 Rath, Dr.-Ing.e.h. Walther vom, stellvertr. Vorsitzender des Aufsichtsrates der IG-Farbenindustrie, 1940 Rathgen, Prof. Gründer u. langjähriger Leiter des Laboratoriums der Staatlichen Museen in Berlin, Stadtrat, 1942 Rathgen, Karl, Direktor des Seminars für Nationalökonomie u. Kolonialpolitik, 1921 Ratjen, Christioph, der S. Fischer-Verlag wurde durch einer Kommandit-Gesellschaft erworben, an der Peter Suhrkamp, Berlin, Philipp F. Reemtsma, Hamburg, Clemens ABS, Bonn, Chrioph Ratjen, Garmisch-Partenkirchen beteiligt sind, 1937 Rathke, Maximilian, verdienter Pionier der Kaliindustrie, Generaldirektor in Kassel, 1933 Ratzel, Friedrich, Journalist u. Gelehrter, 1941 Ratzenhofer, Gustav, Soldat u. Philosoph, 1942 Rau, Dr.h.c. Edmund, Württembergischer Staatsbeamter, 1930 Rau, Hans, Auslandskorrespondent, Dolmetscher, Auslandskorrespondent in der Schriftleitung des "Deutschen", 1934 Rau, Karl, Breslauer Musiker (spielt 33 Instrumente), 1936 Rau, Walter, Inhaber der Walter Rau Neutzer Ölwerke AG, Inh. Walter Rau Teutoburger Margarinewerke in Hilker, 1934 Rau, Karl Heinrich, Nestor dt. Nationalökonomie, 1942 Rauch, Prof.Dr. Ehrr., Ordinarius der Kunstgeschichte an der Universität Gießen, 1937 Rauch, Christian Daniel Friedrich, dt. Bildhauer, 1927 Rauch, von, General der Kavallerie, 1935 Rauch, Dipl.-Ing. Hans, Oberstadtbaurat in München, 1923 Rauch, Karl, herausgeber der "Literarischen Welt, Neue Folge 1933", 1933 Rauch, Caspar Walter, Zeichner, 1940 Rauchberg, Dr. Heinrich, sudetendt. Völkerrechtler, 1931 Raucheisen, Michael, Künstler (Musiker), Pianist und Professor, 1937 Rauecker, Prof.Dr. B., Verfasser: "Die neue deutsche Sozialpolitik erschienen: Akademie zur wissenschaft. Erforschung u. zur Pflege des Deutschtums", "Vom Wesen des Staates", 1935 Rault, Victor, Regierungspräsident im Saargebiet, 1929 Raumer, Dr. Hans von, dt. Staatsbeamter, Reichsminister, 1940 Raupenstrauch, Dr. Gustav Adolf, Erfinder des Lysols, Siebenbürger Sachse, 1939 Rausch, Bernhard, Leiter der Stahlhelm-Selbsthilfe, 1931 Rauscher, Arno, ehem. Oberbürgermeister von Potsdam, 1934 Rauscher, E., Oberingenieur, "Die Umstellung von der Friedens- auf die Kriegsfertigung", (Schriften zur kriegswirtschaftlichen Forschung und Schulung), 1938 Rauscher, Ulrich, dt. Gesandter in Warschau, 1930 Rauschning, Hermann, führender Danziger Senatspräsident, 1939 Rausenberger, Prof.Dr. Fritz, Ingenieur, Erfindung des 42- Zentimeter Mörser und der Ferngeschütze mit einer Reichweite bis zu 120 Kilometer, 1938 Rautenkranz, Hermann von Pionier der dt. Erdölindustrie, 1943 Rave, Paul Ortwin, stellvertretender Direktor der Berliner Nationalgalerie, 1944 Ravené, Louis, dt. Großindustrieeller, 1944 Rawengel, Anna therese, Mitarbeiterin im Stadtverordnetenkollegium, Mitglied im Reichstag, Anhängerin der Deutschnationalen, 1932 Rawitzki, Arthur, Direktor des WDB, 1932 Raymundus, Pater, o. Dat. Razus, Martin, Abgeordneter der slawischen Nationalpartei, ev. Pfarrer u. slowakischer Dichter, 1937

            BArch, NS 5-VI/17706 · Akt(e) · 1926-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält.: Rahn, Dr. Rudolf, dt. Diplomat, 1943 Raiffeisen, Friedrich Wilhelm, Schöpfer der landwirtschaftl. Genossenschaften, Schöpfer der ländl. Kreditorganisationen, 1938 Raimund, Ferdinand, Dichter u. Volksdramatiker, Humorist, Schauspieler, 1940 Rainalter, Erwin H., dt. Schriftsteller, 1942 Rainer, Dr.jur. Friedrich, Gauleiter - reichsstatthalter des Reichsgaues Kärnten, SS-Gruppenführer, 1944 Raiser, Dr.jur. Carl, Generaldirektor der Württembergischen Feuerversicherung AG, Leiter der Fachgruppe Feuerversicherung, 1937 Rahobrandt, Arthur, Major a.D., SA-Gruppenführer, 1936 Rall, Günter, dt. Offizier, Jagdfllieger, 1943 Ramche, General der Fallschirmtruppe, Verteidiger von Brest, 1944 Ramek, Dr. Rudolf, österr. Jurist u. Politiker, 1935 Ramin, Fürgen von, Bismarks Großneffe (wahrscheinlich), 1928 Ramhorst, Dr. Friedrich, stellvertretender Geschäftsführer in der Reichsgruppe Industrie, 1936 Ramm, Dr.rer.pol. Eberhard, preuß. Staatssekretär, 1936 Ramm, Karl Kraft von, Leutnant ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz, 1940 Ramsauer, Dr. Carl, Direktor des Forschungsinstitutes u. Stellvertr. Vorstandsmitglied der AEG Berlin, 1940 Ramsay, Oberstleutnant "dt. Kolonialpionier", 1938 Ranft, Hans, Mitglied der Bibliographischen Abteilung des Börsenvereins, 1939 Ranke, Leopold von, Historiker, 1931 Raust, Herbert, frührer Leutnant d. dt. Armee, Spezialist für Luftfahrtfragen, wurde in Frankreich als Spion verhaftet, 1936 Ranzoui, Hans d.J., Wiener Graphiker, 1942 Rarkowski, Franz Justus, Apostolischer Administrator u. Protonotar, Matholischer Bischof d. dt. Wehrmacht, 1938 Rasch, Hugo, dt. Musikschriftsteller, 1935 Raschdau, Ludwig, Reichsgesandter, persönl. Mitarbeiter Mismarks, 1943 Rasche Erwin, Franz, Leiter d. Landesverbandes Rheinpfalz im R.D.P. u. Hauptschriftleiter der NSZ-Rheinfront, 1936 Rasche, Thea, dt. Fliegerin, 1937 Raschick, Erich, dt. General, Heer, 1939 Rasching, Dr. F., Firma Dr. F. Rasching GmbH, Chemische Fabrik, Ludwigshafen a. Rhein - 50jähriges Beskhen, 1941 Raschke, Dr.jur. Marie, dt. Frauenrechtlerin, erste dt. Juristin, Gründerin d. Zentralstelle für Rechtsschutz, 1930 Raschke, Rudolf, Landesbauernführer für das Sudetenland u. SS-Sturmbannführer, 1939 Rasin, Aloois, 1939 Rasien, Dr. Ladislav, tschecheslowakischer Politiker, Tscheche, 1934 Raskin, Dr., Leiter der Auslandsabteilung der Reichsrundfunksgesellschaft u. kommissarischen Intendanten d. Deutschen Kurzwellensenders, 1940 Rassow, Berthold, Vorkämpfer d. chemisch-technologischen Unterrichtswesens in Deutschland, 1936 Raszewski Kazimierz, General, ehem. Korpskommandeurs des V. poln. Armeekorps in Posen, 1938