Finanzen

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            RMG 2.138 · Akt(e) · 1887-1908; 1941
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Predigt des Missionszöglings W. Scheidt, ca. 1887; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1887-1891; Briefe von W. Scheidt 1887-1891, vorwiegend an seinen Heimatpfarrer Brünger in Exter [überlassen von Elisabeth Brünger in Exter, 09.06.1941] ; Nachlasssachen Scheidt u. offizielle Todeserklärung, 1891-1908

            Rheinische Missionsgesellschaft
            RMG 2.157 · Akt(e) · 1903-1967
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Lebenslauf, Bewerbung u. Zeugnisse, 1903-1905; Gesundheitszeugnis, auch für Braut Lina Hornbruch, 1903 u. 1910; Militärdienstangelegenheiten, 1906-1908; Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1905-1913 u. 1930-1939; Gesundheitszeugnisse für Eheleute Schamann, 1930; Todesanzeige für Sohn Heinrich Schamann, 1934; Korrespondenz mit Heinrich Schamann in der Heimat, 1926-1930; Anstellungsvertrag für die Tätigkeit auf Dampier, 1930; Kontakte zu Familie Schamann während der Internierung u. in Australien, 1943-1950; Korrespondenz mit Eheleute Schamann in Deutschland, 1959-1965; Lebenslauf u. Lebensdaten von Heinrich Schamann, 1965; Sterbeurkunde u. Lebenslauf von Lina Schamann, 1967

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Sammlung Karl Fritz (Bestand)
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, W 307 · Sammlung · 1870-1982
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

            Lebenslauf Karl Fritz: Karl Fritz, am 29. November 1914 in Pfullendorf als Sohn eines Gipsers und Nebenerwerbslandwirts geboren, wurde durch ein Stipendium der Besuch des Gymnasiums in Konstanz ermöglicht. Unmittelbar nach dem Abitur absolvierte er seinen Arbeitsdienst, an den sich der Heeresdienst beim Infanterieregiment 114 in Konstanz und beim Wehrbezirkskommando in Ehingen an der Donau anschloss. Vom 1. November 1938, dem Tag seines Eintritts in die NSDAP, bis 31.10.1941 war er Verwaltungsanwärter für den "gehobenen mittleren Verwaltungsdienst" (u.a. in Überlingen, Konstanz und Stockach) und wurde ab 1. November 1942 auf verschiedenen Dienstposten (u.a. in Karlsruhe und Sinsheim) als Regierungsinspektor eingesetzt. Vom Sommer 1943 bis zum Ende des Krieges war er zur Wehrmacht eingezogen und leistete in Südfrankreich seinen Dienst ab. Seit Oktober 1945 in Freiburg ansässig, nahm Karl Fritz seine Verwaltungstätigkeit beim Innenministerium wieder auf. 1952 wurde er in das Regierungspräsidium Südbaden, Abteilung Verkehr, überführt, wo er 1977 als Oberamtsrat pensionniert wurde. Karl Fritz verstarb am 29. November 1990 in Freiburg. Bestandsgeschichte: Nach der familiären Überlieferung begann Karl Fritz, möglicherweise angeregt durch das Beispiel eines Onkels, schon früh zeitgeschichtliches Material zu "sammeln". Erledigte Aushänge aus den Behörden, in denen er beschäftigt war, eingekommene Doppelstücke von Plakaten und Broschüren bildeten dabei umfangsmäßig den Schwerpunkt. Inhaltlich aufgewertet wird sie durch die Sammlung von Banknoten, v.a. von Notgeld, das aus dem gesamten Deutschen Reich zusammengetragen worden ist. Die so auf 40 m angewachsene Sammlung "Karl Fritz" kam im Jahre 1993 als Schenkung in das Staatsarchiv Freiburg. Eine erste Sichtung ergab, dass nicht sämtliche Unterlagen archivwürdig waren. Darüber hinaus enthielt die Sammlung Material, das nur schwer in das Dokumentationsprofil des Staatsarchivs eingefügt werden konnte. Umfangreiche Ordnungsarbeiten folgten. Zuerst wurde die Zeitungssammlung und die zeitgeschichtliche Literatur der Dienstbibliothek des Staatsarchivs und - bei militärgeschichtlichen Unterlagen - dem Bundesarchiv-Militärarchiv zugeführt; danach die Plakate separiert und der Bestand W 113 - Plakatsammlung Karl Fritz gebildet. Eine Anzahl von Plakaten ostpreußischer Herkunft wurden dabei an das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz abgegeben, einige Stücke Berliner Herkunft entsprechend an das Landesarchiv Berlin. Gleiches geschah mit dem Bildgut, aus dem der Bestand W 145/2 - Bildersammlung Karl Fritz entstand. Die beim Restbestand W 307 verbleibenden Unterlagen wurden im Oktober 1998 einer nochmaligen Sichtung unterzogen und nach der Ausscheidung der nicht archviwürdigen Unterlagen (Gesetz- und Amtsblätter, Zeitungsausschnitte, Dubletten von Druckgut und Geldscheinen sowie Zeitungsserien, die in der UB Freiburg vorhanden sind) grob sortiert. Dabei wurden rund 11 Regalmeter Sammlungsgut der Kassation zugeführt, die verbleibenden neun Meter aufgelistet, um einen ersten Überblick über das vorhandene Material zu erhalten und den Zugriff provisorisch zu ermöglichen. Die Sammlung besteht aus verschiedenen zeitgenössischen Materialien zur deutschen Geschichte seit der Reichsgründung 1871 mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus sowie auf der Nachkriegszeit. Im Rahmen einer ABM-Maßnahme wurde in den Jahren 2004-2005 diese provisorische Erschließung des Bestandes W 307 - Sammlung Karl Fritz durch eine tiefergehende Erschließung ersetzt. Dahinter stand die Absicht, generell die Zugänglichkeit zu dieser Sammlung zu verbessern. Darüber hinaus sollte damit auch Vorarbeiten geleistet werden, um die digitale Präsentation der Geldscheine im Internet zu ermöglichen. Der Archivangestellte Martin Schittny übernahm die Aufgabe der Erschließung und der Digitalisierung des Bestandes. Als erstes Ergebnis kann nun das Archivfundbuch zum Bestand W 307 - Sammlung Karl Fritz vorgelegt werden. Ihr wird als Online-Anwendung die ca. 5.500 Digitalisate umfassende Bilddatenbank Karl Fritz folgen. Der Bestand umfasst nunmehr 1531 Nummern (Die Nummern 265, 512, 609 und 706 sind nicht belegt) in 6,5 lfd.m. Freiburg, im Januar 2006 Kurt Hochstuhl

            BArch, R 11/262 · Akt(e) · Febr.- Dez. 1941
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Deutsche Kolonialgesellschaft mit Angaben über die Wirtschaft in den deutschen Kolonien, hg. von der Dresdner Bank, 2. Auflage 1941 (Druck); Winschuh, Josef: Der Unternehmer im neuen Europa, Berlin-Charlottenburg 1941 (Druck); Preise und Währungen in Europa und Übersee Jahresmitte 1941, hg. von der Reichskreditgesellschaft AG, Berlin 1941 (Druck)

            Staatsarchiv Hamburg, 314-1_B VI c 12 Band 4 · Akt(e) · 1891-1897
            Teil von Staatsarchiv Hamburg (Archivtektonik)
            • 1891-1897, Staatsarchiv Hamburg, 314-1 Zoll- und Akzisewesen, Handelsstatistik description: Enthält u.a.: Berichte mit Statistiken über: Waren- und Schiffsverkehr mit Ostafrika 1889-1890, Spirituosenausfuhr nach Ostafrika 1890, Ausfuhr deutscher Erzeugnisse nach Deutsch-Westafrika 1891, Handel mit Portugal 1889-1893, mit Uruguay 1893, mit Argentinien 1895, Ausfuhr nach der Walfischbay und der Swakopmündung 1895, Hamburgs Handelsbeziehungen zu Großbritannien 1697-1897, Schiffs- und Warenverkehr mit China 1891-1895, mit Rußland an der Ostsee 1890-1896, mit Mexiko 1896. Enthält u.a.: Berichte mit Statistiken über: Waren- und Schiffsverkehr mit Ostafrika 1889-1890, Spirituosenausfuhr nach Ostafrika 1890, Ausfuhr deutscher Erzeugnisse nach Deutsch-Westafrika 1891, Handel mit Portugal 1889-1893, mit Uruguay 1893, mit Argentinien 1895, Ausfuhr nach der Walfischbay und der Swakopmündung 1895, Hamburgs Handelsbeziehungen zu Großbritannien 1697-1897, Schiffs- und Warenverkehr mit China 1891-1895, mit Rußland an der Ostsee 1890-1896, mit Mexiko 1896.
            Rohstoffversorgung
            BArch, R 401/1198 · Akt(e) · 1920-1921
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Anträge von Mitgliedern des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates zur Aufhebung des Bewirtschaftungszwanges und der Höchstpreise für Rohstoffe Bericht über die Verhandlungen des kolonialwirtschaftlichen Komitees e. V., u. a. über Aufgaben, Entschädigungsfragen in den Kolonien, Bilanzierung der kolonialen Gesellschaften, wirtschaftliche Lage in den Kolonien Togo, Kamerun, Ostafrika, Südwestafrika, Neuguinea und Südsee

            Röhlsche Bibelübersetzung. Korrespondenz.
            ALMW_II._32_30 · Akt(e) · 1928-1936
            Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

            chneider geschickten Bücher - Belgaum 1918. Fuchs (2 Schreiben) - Meseritz 1918. Schachschneider - Leipzig 1918. ? an Raum (Englisch) - Leipzig 1918. Paul an The Lay Secretary, C.M.S., London (Englisch) - Machame 1918. Müller an "Kinder" - Machame 1918. Missionsrat in der Ev.-luth. Mission in Deutsch-Ostafrika (Abrechnung 1917; Übersetzung; 3fach). - o.O. 1919 Niederschrift eines Berichtes von Hauptmann über Privatleben Stelzners - 2. Teil des Schreibens von Horn (siehe Fiche 33 8-) - Tura 1919. Michel. FICHE NR. 34 2+ - Maadi 1919. Stelzner - Sidi Bishr 1919. Everth - Leipzig 1919. Paul an Guth, Fuchs (3 Schreiben), Mauer, Schachschneider (Deutsch und Englisch), Michel, Stelzner, Wärthl - Tura 1919. Schmidt (Einstellungsgesuch als Lehrer) - Sidi Bishr 1919. Mauer - Tura 1919. Michel - Seelingstädt 1919. Schmidt - Leipzig 1919. Paul an Thiele, Rother, Everth, Mauer, Knepper, Wärthl, Guth, Stelzner, Michel, Horn, Klöpfel (Finanzen) - Tura 1919. Horn an "Mutter" (Abschrift) - Sidi Bishr 1919. Schachschneider - 1919. Kollegium "An die in Aegypten internierten Missionare" (betr. Verhalten im Falle der Freilassung; 2fach) - Sidi Bishr 1919. Thiele - Sidi Bishr 1919. Mauer - Sidi Bishr 1919. Schachschneier (2 Schreiben) - Frankfurt 1919. Michel (Pflanzer) an das Reichskolonialamt Berlin. "Bericht über meine Tätigkeit und Erlebnisse während des Kriegs in Deutsch-Ostafrika und auf der Heimreise..." (als Anlage an einem Brief siehe Fiche Nr. 34 3+; 2 Abschriften) - Tura 1919. Horn - Maadi 1919. Guth - Tu

            Leipziger Missionswerk
            Restverwaltung für Reichsaufgaben (Bestand)
            BArch, R 2103 · Bestand · 1914-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Die Restverwaltung für Reichsaufgaben wurde zum 1. Okt. 1923 auf Initiative des Reichssparkommissars wegen der bis zu diesem Zeitpunkt starken Zersplitterung der sich aus dem Versailler Vertrag ergebenden Aufgaben errichtet und unmittelbar dem Reichsfinanzministerium unterstellt. Sie hatte die aus dem 1. Weltkrieg erwachsenen Abwicklungsarbeiten verschiedener Reichsverwaltungen zusammenzufassen und abzuschließen. Sie übernahm im Rahmen dieser Zuständigkeit in den Jahren 1923-1931 die diesbezüglichen Aufgaben folgender Reichsbehörden und -verwaltungen: - Kommissar des Reichsfinanzministeriums für Rechtsangelegenheiten aus dem Kriege (Teilaufgaben) - Reichsfinanzministerium, Referat IH (R) - Reichsschatzministerium, Auflösungsstelle Abteilung A - Heeresfriedenskommission - Verwaltungskommission für Restitutionsangelegenheiten - Abwicklungsstelle der Zivilverwaltung für die besetzten Gebiete - Abwicklungsstelle für Kriegsgefangenenwesen - Reichsministerium für Wiederaufbau (Teilaufgaben) - Kolonialzentralverwaltung - Reichstreuhand AG, Abteilung Ausland - Reichsentschädigungsamt für Kriegsschäden - Reichsausgleichsamt - Kommissar für die Entschädigungen auf Grund des deutsch-polnischen Liquidationsabkommens (Polko) - Reichsministerium des Innern, Abwicklung Zivilverwaltungen Belgien, Polen, Litauen und Baltenland. Bei Errichtung der RfR bestand die innere Struktur aus zwei Gruppen mit jeweils 4 Referaten, zur Zeit der größten Ausdehnung des Geschäftsbereiches um 1930/31 wurden die Hauptaufgaben von drei weitgehend selbständigen Abteilungen wahrgenommen: Abteilung R - Abwicklung von Ansprüchen gegen die ehemalige Heeres- und Marineverwaltung, das Kriegsamt, Kolonialzentralverwaltung, Schutztruppen, Kriegsgefangenenangelegenheiten, Reichswasserschutz Abteilung A - Abwicklung von Geldverbindlichkeiten nach Artikel 296 und 72 des Versailler Vertrages (Reichsausgleichsamt) Abteilung E - Durchführung der Entschädigungsverfahren entsprechend den Kriegsschädengesetzen (Abwicklung Reichsentschädigungsamt) Nach Auflösung der RfR am 31. März 1933 wurden die Aufgaben bis 1945 von einer Außenstelle beim Landesfinanzamt (später Oberfinanzpräsident) Berlin weitergeführt. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte 1944 befanden sich relativ umfangreiche Aktenüberlieferungen von Reichsbehörden und Reichskommissariaten mit Abwicklungsaufgaben. die von der RfR übernommen worden waren im Reichsarchiv. Nach kriegsbedingter Auslagerung gelangte die Überlieferung ohne nennenswerte Verluste ins Zentrale Staatsarchiv der DDR. Archivische Bewertung und Bearbeitung Im Rahmen von Bestandsbearbeitungen sind umfangreiche Kassationen von Massenschriftgut aus der täglichen Aufgabenerledigung vorgenommen worden. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst im wesentlichen Akten folgender Provenienzen: Kommissar des Reichsfinanzministeriums für Rechtsangelegenheiten aus dem Kriege, Restverwaltung für Reichsaufgaben, Landesfinanzamt bzw. Oberfinanzpräsident Berlin (Nachfolger der RfR), Reichsausgleichsamt, Reichsentschädigungsamt für Kriegsschäden, Kommissar für Entschädigungen auf Grund des deutsch-polnischen Liquidationsabkommens (Polko) Erschließungszustand: Kartei (ca. 1953) Zitierweise: BArch, R 2103/...

            BArch, R 2-ANH. · Bestand · (1938-) 1945-1958
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Die "Restverwaltung" entstand als unmittelbare Nachkriegseinrichtung in Berlin aus einer kleinen Gruppe früherer Angehöriger des Reichsfinanzministeriums zur Erarbeitung von Übersichten und Zusammenstellungen aus erhalten gebliebenen Akten des RFM im Auftrag der Alliierten. Die Erhebung der "Restverwaltung" zu einer Dienststelle erfolgte mit ihrer Angliederung an die Generalsteuerdirektion und der Bereitstellung der erforderlichen Geldmittel durch die Verfügung der Finanzabteilung des Magistrats der Stadt Berlin vom 31. Jan. 1946. Am 4. Dez. 1946 wurde von der Alliierten Kommandantur die Schließung der Restverwaltung verfügt und der Magistrat von Berlin angewiesen, "ein Amt für die Sicherung und Klassifizierung der Archive des früheren Reichsfinanzministeriums ... einzurichten". Die Tätigkeit des daraufhin errichteten "Archiv des ehemaligen Reichsfinanzministeriums" war zunächst weiterhin darauf beschränkt, "den vier Besatzungsmächten Auskunft zu erteilen" (siehe: R 2 ANH./1). Später kam die Auskunftserteilung an deutsche Dienststellen sowie an Firmen und Privatpersonen hinzu. Aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Finanzen und dem Senator für Finanzen des Landes und der Stadt Berlin vom 2. Juni/ 6. Juli 1951 wurde das ’Archiv’ mit Wirkung vom 1. April 1951 in das Bundesministerium für Finanzen eingegliedert und führte bis zur Auflösung Ende 1957/Anfang 1958 die Bezeichnung „Archiv des Bundesministeriums der Finanzen". Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die von der Restverwaltung bzw. dem Archiv des BMF verwahrten Akten des ehemaligen Reichsfinanzministeriums sowie die aus der eigenen Tätigkeit erwachsenen Unterlagen sind in den 60er Jahren z. T. über das Bundesministerium der Finanzen bzw. das Geheime Staatsarchiv als Zwischenstation in das Bundesarchiv gelangt. Zusätzlich wurden dem Bestand jene in das Bundesarchiv gelangten Ausarbeitungen, v. a. statistische Zusammenstellungen, eingefügt, die von den deutschen Arbeitsgruppen des ehemaligen Ministerial Collecting Center, Economic Division, aus Akten des ehemaligen Reichsfinanzministeriums erarbeitet worden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Ausgehend von der Aufgabenstellung der Behörde sind neben wenigen Akten zur Organisation und Auskünften zu Beschäftigungszeiten im Wesentlichen Ausarbeitungen und Auskünfte v. a. für die vier Besatzungsbehörden zum Reichshaushalt und zu finanziellen Angelegenheiten des Reichs, zur Rüstungsfinanzierung, zu Deutschem Vermögen im Ausland sowie feindlichem und ausländischem Vermögen im Inland, darunter auch 12 Aktenbände zur Arisierung und Zerschlagung des Petschek-Konzerns, überliefert. Zitierweise: BArch, R 2-ANH./...

            Repertorium XI (1840 - 1960) (Bestand)
            62011 · Bestand · 1840 - 1960
            Teil von Archivverbund Bautzen (Archivtektonik)

            Bestandsgeschichte: Ergänzend zu den Repertorien I bis X wurden Mitte des 20. Jahrhunderts aufgefundene Akten aus der Entstehungszeit zwischen 1840 und 1960 nicht mehr den entsprechenden Repertorien des Neuen Archivs zugeordnet, sondern in einem separaten Bestand zusammengefasst und als Repertorium XI angefügt. Der Bestand wurde 2011 erweitert verzeichnet und klassifiziert. Zu beachten ist, dass sich im Bestand Akten befinden, die inhaltliche Verbindungen zu den zu den Repertorien I bis X aufweisen. Erschließungszustand: vorläufig erschlossen, 10,01 lfm Inhalt: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten.- Polizeiangelegenheiten.- Militärangelegenheiten und Kriegsangelegenheiten.- kommunale und soziale Angelegenheiten.- interne Dienstangelegenheiten.- Industrie, Handwerk, Gewerbe, Handel.- Bankwesen, Finanzwesen und Vermögen.- Versicherungen.- Landwirtschaft und Forstwirtschaft.- Gesundheitswesen.- Kultur, Jugend, Sport.- Feste, Gedenktage und Feiertage. Findhilfsmittel: Findliste von 1930 mit Nachträgen AUGIAS-Datenbank 2011 Zitierweise: Archivverbund Bautzen, Stadtarchiv, 62011 Repertorium X, lfd. Nr.