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          Niami, Außenstation von Machame
          ALMW_II._BA_A1_1318 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler?. Fototyp: Foto. Format: 10,8 X 8,2. Beschreibung: Gebäude (Kirche) europ. Stil, m. Pflanzenfasern gedeckt, davor Weg u. Rasen, Menschenmenge. Verweis: Platte u. Pappe Nr 8 in Negativkasten (+1 Abzug).

          Leipziger Missionswerk
          Nkoaranga
          ALMW_II._BA_A19_292 · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 8,2 X 4,4. Beschreibung: 7 afrikanische Männer (meist europäische Kleidungsstücke) vor einem weiß gestrichenen Gebäude. Bemerkung: schlechte Qulität, blass.

          Leipziger Missionswerk
          Nkoaranga-Lehrer, 1921
          ALMW_II._BA_A19_345 · Objekt · 1921
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Blumer Frau?. Fototyp: Foto. Format: 10,7 X 8,2. Beschreibung: Miss. Blumer mit 8 Lehrern (europäisch gekleidet), Hüte, weitere Personen im Hintergrund. Bemerkung: etwas dunkel.

          Leipziger Missionswerk
          NL Ernst Udet/Walter Angermund

          Vorwort: * 26. 04.1896 in Frankfurt am Main † 17. 11.1941 in Berlin Ernst Udet war während des Ersten Weltkriegs Jagdflieger in der Fliegertruppe des Deutschen Heeres. Nach Manfred von Richthofen erzielte er die höchste Zahl von Abschüssen unter den deutschen Jagdpiloten. Während der Zeit des Nationalsozialismus war Udet im Reichsluftfahrtministerium verantwortlich für die technische Ausrüstung der Luftwaffe und bekleidete ab 1939, zuletzt im Rang eines Generalobersten, das Amt des Generalluftzeugmeisters der Wehrmacht. Ernst Udets Eltern waren der Ingenieur Adolf Udet und dessen Ehefrau Paula, geborene Krüger. Er wuchs in München auf und besuchte dort die Volksschule Stielerstraße und ab 1906 das Theresien-Gymnasium München. Udet begeisterte sich schon früh für das noch junge Flugwesen. 1909 wurde er Mitglied eines Modellflugzeugclubs, 1910 unternahm er Gleitflugversuche. Daneben arbeitete er in der väterlichen Heizkessel-Werkstatt und erwarb 1913 das Einjährigen-Zeugnis. Dank seines fliegerischen Könnens war er der Star auf allen Flugschauen seiner Zeit. Außer ihm schaffte es niemand, mit dem Flügel seiner Maschine ein Taschentuch vom Boden aufzuheben. Udet hat auch die Karriere der deutschen Rekordfliegerin Elly Beinhorn gefördert. Nach seinem eher durchschnittlichen Abschneiden in der Schule trat er zu Beginn des Ersten Weltkrieges freiwillig dem Militär bei. Nach einer kurzen Phase als Motorradmelder in der 26. Württembergischen Reservedivision an der Westfront finanzierte er sich eine Pilotenausbildung an der Flugschule der Gustav Otto Flugmaschinenwerke in München. Im April 1915 erwarb er den Zivilflugschein, was dazu führte, dass er zur Fliegertruppe des Heeres versetzt wurde. Ab Juni 1915 diente er in der Bodenkompanie der Fliegerersatzabteilung Griesheim. In einem Zweisitzer flog er nach der Feldpilotenprüfung bis 1916 Beobachtungsflüge über der Westfront. Nach mehreren riskanten Flugmanövern und einem Absturz erlitt er einen Nervenzusammenbruch. Im März 1916 versetzte man ihn in die bei Colmar stationierte Artilleriefliegerabteilung 206, die mit Fokker-E.III-Jagdflugzeugen ausgerüstet war. Nach seinem dritten Luftsieg am 24. Dezember 1916 wurde er mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 1917 erhielt er das Kommando über die Jagdstaffel 37 (Jasta 37), die er bis zum März 1918 führte. Im März wurde er von Manfred von Richthofen zur Führung der Jagdstaffel 11 angefordert. Im April 1918 wurde ihm der Pour le Mérite verliehen. Nachdem Richthofen gefallen war, übernahm Udet die Führung von Jasta 4. Im August 1918 gelang ihm der Abschuss von 20 feindlichen Flugzeugen. Seine letzten beiden Luftsiege erzielte er einen Monat später. Ernst Udet überlebte den Krieg als Oberleutnant und zweiterfolgreichster deutscher Jagdpilot; er konnte insgesamt 62 Abschüsse für sich verbuchen. Nach dem Ersten Weltkrieg verdiente Udet seinen Lebensunterhalt mit Schauflügen. Im Sommer 1921 gründete er, trotz der Einschränkungen des Friedensvertrages von Versailles, mit Mitteln des amerikanischen Geldgebers William Pohl die Udet Flugzeugbau GmbH, die er jedoch schon 1925 verließ. Danach widmete er sich vermehrt Kunst- und Schauflügen, in denen er oftmals spektakuläre Flugmanöver vollbrachte. 1925 gründete er die Udet-Werbeflug GmbH, 1927 die Udet Schleppschrift-GmbH. Im Jahre 1929 wirkte Udet in den Stummfilmen des Bergfilm-Regisseurs Arnold Fanck Die weiße Hölle vom Piz Palü und 1930 in Stürme über dem Mont Blanc als Bergpilot mit. Weitere Spielfilmeinsätze bekam er 1930 bis 1932 in Fliehende Schatten, 1932/1933 in SOS Eisberg und 1935 in Wunder des Fliegens. Stets spielte er den Retter in der Not, der andere Menschen durch seine Flugkünste aus dramatischen Situationen befreit. Udet konnte in den frühen 1930er Jahren in den Vereinigten Staaten der Vorführung der sturzflugfähigen Curtiss Hawk II beiwohnen und erreichte, dass die Luftwaffe ihm den Erwerb zweier Exemplare für den privaten Gebrauch unter der Bedingung finanzierte, dass diese nach der Lieferung eingehend studiert werden durften. Er war von der Effektivität des Konzeptes des Sturzkampfbombers derart beeindruckt, dass er später alle Bomberprojekte zurückstellen ließ, die nicht sturzkampftauglich waren. NS-Diktatur Im April 1933 erhielt er die Ernennung zum Fliegervizekommodore des Deutschen Luftsportverbandes und am 1. Mai 1933 trat Udet, von Hermann Göring überredet, der NSDAP bei. Auf Betreiben Görings trat Udet am 1. Juni 1935 im Rang eines Obersts in die neu gegründete Luftwaffe ein. Am 1. September 1935 wurde er Inspekteur der Jagd- und Sturzkampfflieger. Als Nachfolger von General Wimmer wurde er Chef des Technischen Amtes des Reichsluftfahrtministeriums. Weiterhin veranstaltete er Schauflüge, unter anderem im Rahmen der Olympischen Spiele 1936. Am 1. April 1937 wurde Ernst Udet zum Generalmajor ernannt und am 1. November 1938 zum Generalleutnant befördert. Udet gilt als mitverantwortlich für die fehlgesteuerte deutsche Luftrüstung während der ersten Kriegsjahre, die vor allem an ihrer gewaltigen Ineffizienz und der Tatsache litt, dass die politischen Zielvorgaben und der tatsächliche Kriegsverlauf völlig konträr waren. Göring übertrug ihm am 1. Februar 1939 das neue Amt eines Generalluftzeugmeisters. Udet war in dieser Funktion dem Staatssekretär des Reichsluftfahrtministeriums und Generalinspekteur der Luftwaffe Erhard Milch unterstellt. Damit erweiterte sich die Kompetenz des nun von Udet geleiteten Technischen Amtes, das nun nicht nur für die gesamte Flugzeugentwicklung und -produktion, sondern auch für Beschaffung, Nachschub und Versorgung zuständig wurde. War es schon eine Fehlentscheidung, Udet dieses Amt leiten zu lassen, so galt dies nun umso mehr, da Udet ja schon vorher Mühe gehabt hatte, den Posten auszufüllen. Fortan unterstanden ihm 26 Abteilungen mit 4000 Offizieren, Beamten und Ingenieuren, die zwar für alles zuständig, jedoch für nichts selbst verantwortlich waren.[3] Das Amt des Generalluftzeugmeisters bedeutete eine weitere Kompetenzbeschneidung für Erhard Milch, der resigniert feststellte: „In Udets Händen wird alles zu Staub.“ Udet, Kunst- und Flugschauflieger, Filmemacher und Propagandafigur des NS-Staates, besaß zwar hervorragende Flugerfahrung, aber keinerlei technische oder organisatorische Fähigkeiten. Obwohl er diese Schwächen selbst eingestand, setzte Göring sich durch und sagte ihm alle erforderliche personelle Hilfe für die Amtsführung zu. Udets eigentlicher Auftrag war, die Flugzeughersteller auf eine gemeinsame Linie einzuschwören, Synergien herzustellen und Redundanzen in der Entwicklung zu vermeiden, um so die Luftrüstung zu optimieren. Stattdessen wurde er zum Spielball der Partikularinteressen von Messerschmitt, Heinkel und Junkers, denen es immer wieder gelang, ihn unabhängig vom eigentlichen Nutzen und den Kosten für ihre Projekte zu begeistern, so dass Udet seiner eigentlichen Aufgabe nur unzureichend nachkam. Am 19. Juli 1940, nach der Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, wurde er zum Generaloberst befördert. Udet konsumierte in seinen letzten Lebensjahren immer exzessiver zahlreiche Genuss- und Rauschmittel wie Tabak, Alkohol und Pervitin. Er zeichnete mit ätzendem Spott zahlreiche Karikaturen seiner Dienstherren und seiner selbst. Unter anderem karikierte er sich als einen an seinen Schreibtisch im Reichsluftfahrtministerium geketteten Flieger. Nach den Misserfolgen in der Luftschlacht um England und den damit verbundenen Anfeindungen durch Göring und einige andere NS-Größen erschoss sich Udet am 17. November 1941 in seiner Wohnung in Berlin. An die Stirnwand seines Bettes schrieb er zuvor den an Göring gerichteten Vorwurf „Eiserner, Du hast mich verlassen!“. Hitler veranlasste ein Staatsbegräbnis. Der Suizid wurde geheim gehalten. Die NS-Propaganda ließ der Öffentlichkeit über die gleichgeschaltete Presse mitteilen, er sei bei der Erprobung einer neuen Waffe an einer dabei erlittenen schweren Verletzung ums Leben gekommen. Zu Propagandazwecken wurde auch der neueingerichtete Luftwaffenübungs- und erprobungsplatz im Landkreis Warthenau im besetzen Polen nach ihm Udetfeld benannt.[5] Udet wurde auf dem Berliner Invalidenfriedhof beigesetzt. Auf der Reise zum Staatsakt kam Werner Mölders am 22. November 1941 bei einem Flugzeugabsturz am Flugplatz Breslau ums Leben. Er fand daraufhin ebenfalls auf dem Invalidenfriedhof, gegenüber Udets Grab, seine letzte Ruhestätte. Kurz darauf wurde dem Jagdgeschwader 3 der Traditionsname „Udet“ verliehen. Auszeichnungen Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse Preußisches Militär-Flugzeugführer-Abzeichen Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf Württembergisches Wilhelmskreuz mit Schwertern Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern Hanseatenkreuz der Hansestädte Lübeck und Hamburg Verwundetenabzeichen (1918) in Silber Pour le Mérite am 9. April 1918 Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. Klasse Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 4. Juli 1940 Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten Bulgarischer Militär-Verdienstorden, Großoffizierskreuz mit Schwertern Eigene Veröffentlichungen Hals und Beinbruch. Lustige Karikaturen, mit Versen von C. K. Roellinghoff. Traditions-Verlag Rolf & Co., Berlin 1928 Kreuz wider Kokarde. Jagdflüge des Leutnant Ernst Udet, Braunbeck, Berlin 1918 Mein Fliegerleben. Ullstein Verlag, Berlin 1935; Im Deutschen Verlag (1942) wieder: Ein Fliegerleben. Ullstein, Berlin 1954; wieder Motorbuch, Stuttgart 1981 *1895 † 1976 Walter Angermund war erfolgreicher Jagdflieger im 1. Weltkrieg und führte vorrübergehend die Jasta-76. Nach einer Verwundung erlebte er das Kriegsende bei der Bayrischen Inspektion der Fliegertruppen. Ab 1921 war er bei den Junkers-Werken, Abteilung Luftverkehr als Bevollmächtigter in München eingesetzt . 1925 wird Walter Angermund Propagandachef bei seinem alten Kriegskameraden Ernst Udet im Udet-Flugzeugbau und Manager für die Udet Flugtage. Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre ist er Pressechef der Deutschen Lufthansa. Als Chefredakteur der "Luftwelt" und Propagandachef wird er ins Präsidium des Deutschen Luftsportverbandes berufen, bis er 1937 -reaktiviert- ins Reichsluftfahrtministerium überwechselt. Major Angermund wird persönlicher Referent von Ernst Udet , der seinen alten Freund ins Amt berief, um hier sehr oft unerquickliche Dinge von ihm bereinigen zu lassen. Nach dem Tod von Udet bleibt Angermund in seinem Amt und geht 1945 als Oberst in die Kriegsgefangenschaft. In den letzten zwei Jahrzehnten die er in Vilsbiburg verbringt beschäftigt er sich mit der Geschichte der Deutschen Luftfahrt, besonders mit dem Leben seines Freundes Ernst Udet. Der Bestand besteht aus dem persönlichen Nachlass Walter Angermunds sowie diversen Objekten, Fotos und Schriftstücken zu Ernst Udet, die Angermund aus seiner Zeit als persönlicher Referent erhalten hat. Mit angekauft wurden mehrere Briefe Otto und Gustav Lilienthals an Otto Speidel Der Nachlass Ernst Udet/ Walter Angermund wurde 2007 vom Sohn Lothar Angermund angekauft. Er hat einen Umfang von 132 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1866-1977

          NL Gerhart Goebel

          Kurzbeschreibung: * 16. November 1906 in Köln † 14. Januar 1995 in Darmstadt-Eberstadt. Von 1913 bis 1926 besuchte er das Realgymnasium in Siegen. Bereits im Alter von 17 Jahren baute er seinen ersten Rundfunkempfänger, welcher, bis auf die Audionröhre, vollständig "selbstgebastelt" war. Im Technikmuseum, Bereich Nachrichtentechnik, ist der Batterieteil dieses Empfängers zu sehen. Er studierte von 1926 bis 1932 an der Technischen Hochschule Berlin elektrische Fernmeldetechnik, Fotografie und Kinematografie. Von 1926 bis 1927 absolvierte er ein Praktikum bei der Siemens & Halske AG in Berlin. Um sein erstes Studiensemester finanzieren zu können, verkaufte er einen von ihm selbstentwickelten Fünfröhren-Transponierungsempfänger. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er seinen ersten fernsehtechnischen Aufsatz über eine Induktionsbremse für Nipkowscheiben in der Fachzeitschrift "Der Funkbastler" (Heft 44). Nach der Diplom-Hauptprüfung im Frühjahr 1932 arbeitete er kurze Zeit als freiberuflicher Verkaufs-Ingenieur bei der Jupiter-Kunstlicht-Gesellschaft. Noch im selben Jahr wechselte er als Prüffeld-Ingenieur zum Rundfunkgerätewerk der Telefunken, Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mit beschränkter Haftung in Berlin-Treptow. Im Oktober 1932 trat er schließlich bei der Oberpostdirektion Hamburg als Postreferendar in den Dienst der Deutschen Reichspost. Seine dortige Ausbildung umfasste alle praktischen fernmeldetechnischen Dienste. Daneben entstanden publizistische Arbeiten für das Reichspostministerium, beispielsweise war er verantwortlich für die Umsetzung einer Bildreportage vom Einsatz des ersten fahrbaren Fernseh-Senders anlässlich der VDE-Jahrestagung in Hamburg. Nach erfolgreichem Ablegen der Großen Staatsprüfung versetzte man Gerhart Goebel als Postassessor an das Reichspostzentralamt in Berlin, wo er zunächst als Stellvertretender Referent für den Bau von Hörfunk- und Fernsehsendern zuständig war. 1935 drehte er für den Leiter der Fernseh-Abteilung, Dr. Banneitz, einen Film über die Auffahrt des ersten Fernsehsenders auf den Brocken. Zwei Jahre später wechselte er zum Referendariat für Post- und Fernmeldeausstellungen beim Reichspostzentralamt, um 1938 zum Leiter der Bild- und Filmstelle berufen zu werden. 1939 holte ihn der damalige Reichspostminister Wilhelm Ohnesorge als Filmreferent in das Reichspostministerium. Dort übertrug er Goebel den Aufbau und die Leitung der Reichspostfilmstelle Berlin-Dahlem. Das Exposé des ersten deutschen Kulturfilms "Das Auge der Welt" entstammt ebenfalls Goebels Feder. Weitere Filmprojekte und Drehbücher folgten, darunter sein wohl bekanntestes "Wer fuhr II A 2992?" (1939). Hierbei handelte es sich um einen der ersten deutschen Kriminal-Kurzspielfilme, welcher den hohen technischen Stand der damaligen Fernsehtechnik im Vorkriegs-Deutschland zeigt. 1940 veröffentlichte Goebel seine "Betrachtungen zur Fernseh-Aufnahmetechnik", in welchen er zum ersten Mal "Gesetze" für den Fernseh-Bildschnitt, die Trickmischung, die Effektbeleuchtung, sowie für weitere Studio-Einrichtungen, wie zum Beispiel die Rückprojektionsanlage, aufstellte. Einige seiner technischen Dokumentarfilme stammen aus diesem Jahr. Ende 1940 verließ Goebel aus politischen Gründen das Ministerium und wurde von seinen bisherigen Leitungsaufgaben in der Reichspostfilmstelle entbunden. Dabei ging zahlreiches Dokumentarfilmmaterial, das er selbst gedreht hatte, verloren. Nach seiner Versetzung an die Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost 1942, als Referent für Kinematografie, musste Goebel für eine Fernseh-Gleitbombe ("Tonne") ein Verfahren entwickeln, dass die Registrierung von Fernseh-Bildqualität in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen stationärem Sender und Empfänger im Flugzeug möglich machen sollte. Auf diese Weise entstanden die wohl ersten Schmalfilmaufnahmen von Bildschirmen. In dieser Arbeitsphase entstanden jedoch auch wissenschaftliche Zeichentrickfilme. Nach zweijähriger Militärzeit (1943-1945) wurde er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Stellvertretender Institutsleiter zum Institut für Fernmeldetechnik der Technischen Akademie der Luftwaffe in Berlin-Gatow abkommandiert. 1945 geriet Goebel, im Rahmen des "action paperclip", kurzzeitig in amerikanische Internierung. Jedoch begann Goebel im September 1945 wieder bei der deutschen Post zu arbeiten. Nun bekleidete er im Dienstrang eines Postrates, die Position eines Beschaffungsreferenten für funktechnische, elektroakustische und optische Einrichtungen bei der Britischen Besatzungszone der Reichspost-Oberdirektion Hamburg, dem späteren Fernmeldetechnischen Zentralamt. 1949 wechselte er zum Fernmeldetechnischen Zentralamt in Darmstadt. In dieser Zeit schrieb er seine ersten historischen Werke. So entstand 1950 die Arbeit "Der deutsche Rundfunk bis zum Inkrafttreten des Kopenhagener Wellenplans". In ihr verarbeitete er alle ihm zur Verfügung stehenden Akten, Unterlagen, literarischen Werke, persönliche Erinnerungen und Bilder. Teile dieser Materialsammlung finden sich beispielsweise im Bestand unter den Altsignaturen 111, 115, 150 und 155. Bereits 1953 folgte seine zweite historische Abhandlung "Das Fernsehen in Deutschland bis zum Jahre 1945". Beide Publikationen sind in der Bibliothek des Deutschen Technikmuseums Berlin einzusehen. Bis 1961 kommentierte er kritisch und ausführlich alle Nachkriegs-Rundfunkausstellungen. 1963 wechselte er vom Beschaffungsreferenten zum Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Fernmeldetechnischen Zentralamtes in Darmstadt. Seine berufliche Laufbahn beendete er 1969, als Oberpostdirektor Dipl.-Ing. Goebel beim Fernmeldetechnischen Zentralamt in Darmstadt. Bevor er am 1.11.1969 in den Ruhestand trat, arbeitete Goebel in der Arbeitsgruppe "Geschichte der Deutschen Post". Diese befasste sich mit der Publizierung einer gleichnamigen Buchreihe, an welcher auch Autoren wie Karl Sautter, Hand Steinmetz und Dietrich Elias beteiligt waren. Goebel war einer der Mitbegründer des Deutschen Rundfunk-Museums e.V. Berlin und als Sachverständiger für den Bereich Post und Rundfunk zuständig. Ebenso gehörte er, als außerordentliches Mitglied, der Historischen Kommission der ARD an. Hierzu sind ebenfalls Dokumente und Unterlagen im Bestand zu finden. 1973 erhielt Dipl.-Ing. Goebel die Hans-Bredow-Medaille für seine Verdienste um den deutschen Rundfunk. Dokumente dazu befinden sich unter der Altsignatur 129. Besonderes Interesse hegte Goebel an der Fotografie und Kinematografie. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass sich in seinem Archiv über 3000 betextete Bilder befanden. Sein umfangreiches Archiv, welches er bereits vor dem Zweiten Weltkrieg begonnen hatte aufzubauen, überließ er bereits zu Lebzeiten, dem Berliner Museum für Verkehr und Technik, dem heutigen Deutschen Technikmuseum Berlin. Es beinhaltete Material zu den Themengebieten Rundfunk und Fernmeldewesen, aber auch dem Rundfunk verwandte Themen wie Elektroakustik, Stroboskopie, Automobiltechnik, Fotografie, Speichermedien und Kunststoffe. Neben seinen beruflichen und publizistischen Tätigkeiten, fand er immer wieder die Zeit eigene Entdeckungen und Erfindungen zu machen. Ein Teil der ihm erteilten Patente befasste sich auch mit Verfahren der Fotografie oder Kinematografie. Er ist Schöpfer zahlreicher Publikationen über Rundfunk und Fernsehen. Neben seinen größeren Werken, verfasste Gerhart Goebel noch eine Vielzahl von kleineren Aufsätzen. Diese wurden unter anderem in Zeitungen wie "Archiv für das Post- und Fernmeldewesen", "Nachrichtentechnische Zeitschrift", "Fernmeldetechnische Zeitschrift", "Die Zeit" und vielen mehr veröffentlicht. Wie sich während der Verzeichnung herausstellte, verwendete er für einige seiner Veröffentlichungen diverse Alias, zum Beispiel: - Hans Monitor - Peter Soder - Ben Akiba - Hans Münter oder Heinz Münter - Kurt Beren oder Kurd Beren Zudem ist es gut möglich, dass Goebel weitere Alias verwendete. Aus einem Brief an einen seiner Verleger, geht hervor, dass er ausdrücklich auf die Verwendung seines Alias besteht, um seine Anonymität wahren zu können. Folgende Publikationen sind in der Bibliothek des DTM Berlin zu finden: - Adriano de Paiva und das Fernsehen / Gerhart Goebel - 1987 - Aufzeichnungen zur Fernsehgeschichte : Wer steuerte nun eigentlich das Auto II A 2992? / Gerhart Goebel - 1980 - Aus der Geschichte des Fernsehens - Die ersten fünfzig Jahre / Gerhart Goebel - 1979 - Aus der Geschichte des Fernsehens / Gerhart Goebel - [o. J.] - Das Fernsehen in Deutschland bis zum Jahre 1945 / Gerhart Goebel - 1953 - Der Arbeitsfilm im Post[dienst]- und Fernmeldedienst / Gerhart Goebel - 1951 - Der deutsche Rundfunk bis zum Inkrafttreten des Kopenhagener Wellenplans / Gerhart Goebel - [o. J.] - Der Deutsche Rundfunk bis zum Inkrafttreten des Kopenhagener Wellenplans / Gerhart Goebel - 1950 - Deutsche Funkausstellung 1950 (17.1950) : 18. bis 27. August 1950 / Gerhart Goebel - 1951 - Die Internationale Fernmelde-Union 1865 bis 1965 / Gerhart Goebel - 1965 - Große deutsche Funk-Ausstellung : Ein Rückblick / Gerhart Goebel - 1961 - Lichtbildtechnik im Vortrag / Gerhart Goebel - 1964 - Photographie und Kinematographie im Dienste der Post (1877 bis 1952) / Gerhart Goebel - 1953 - Rückblick auf die Große Deutsche Rundfunk-[Ausstellung], Fernseh-[Ausstellung] und Phono-Ausstellung (19.1955) in Düsseldorf / Gerhart Goebel - 1956 - Rückblick auf die Große Deutsche Rundfunk-[Ausstellung], Fernseh-[Ausstellung] und Phono-Ausstellung (20.1957) in Frankfurt (Main) / Gerhart Goebel - 1958 - Rückblick auf die Große Deutsche Rundfunk-[Ausstellung], Fernseh-[Ausstellung] und Phono-Ausstellung (21.1959) in Frankfurt (Main) im Vergleich zur Großen Deutschen Funk-Ausstellung (1.1924) in Berlin... - 1961 - Rückblick auf die Internationale Fachmesse der Industrie "Kunststoffe 1959" K 59 in Düsseldorf : 17.-25. Oktober 1959 / Gerhart Goebel - 1960 - Staatssekretär a. D. Dr.-Ing. E. h. Hans Bredow und der deutsche Funk / Gerhart Goebel - 1955 - Wortschlacht im Äther : Der deutsche Auslandsfunk im Zweiten Weltkrieg ; Geschichte des Kurzwellenrundfunks in Deutschland 1939-1945 / Werner Schwipps ; Gerhart Goebel - 1971 Folgende Periodika befinden sich bereits in der Bibliothek des Deutschen Technikmuseums Berlin: Im Nachlass Gerhart Goebel befanden sich auch Exemplare der Reihe Archiv für das Post- und Fernmeldewesen, diese sind wie nachfolgend beschrieben bereits in der Bibliothek vorhanden: - 1.1949 - 25.1973 - 27.1975 - 28.1976 - 31.1979 - 35.1983 - im Jahr 1980 sind nur die Jahrgänge 3 und 4 vorhanden - im Jahr 1983 sind alle Jahrgänge bis auf den Jahrgang 2 vorhande Ebenso in der Bibliothek, die Umlauf-Zeitschrift Fernseh-Informationen - unabhängiger Informationsdienst für Hörfunk und Fernsehen. Diese ist in folgenden Bänden vorhanden: - 13. 1962 - 21. 1970 - 24. 1973 - 58. 2007 - [fortlaufend] Der Bestandsumfang beläuft sich auf ca. 10 laufende Meter. Die tatsächlich von Gerhart Goebel stammenden und gesammelten Dokumente umfassen grob die Jahre zwischen 1924 und 1989. Darüber hinaus befinden sich in seinen Unterlagen, Veröffentlichungen und Fremdkorrespondenzen, die zum Teil älteren Ursprungs sind. Dazu gehören auch die an Gerhart Goebel vererbten Unterlagen des Funkpioniers und Hochfrequenztechnikers Eugen Nesper, die sich zum Teil erschlossenen, zum Teil unerschlossen in seinen Dokumenten finden lassen. Inhaltlicher Schwerpunkt des Nachlasses ist die umfangreiche Materialsammlung Goebels, sowie seine zahlreichen selbstverfassten Manuskripte und Korrespondenzen zum Thema Rundfunk. Außerdem beinhaltet der Nachlass einige Dokumente zur Fotografie sowie der allgemeinen Technikgeschichte. Im Archiv befinden sich noch unerschlossene Teile des Bestandes. Hierbei handelt es sich zu einem großen Teil um Sonderdrucke und Firmenschriften, aber beispielsweise auch um Dokumente zu Johannes Erbe, Nauen, Nachlass Eugen Nesper, Siemens, Telefunken, Handbücher zu Funksendestellen, Photo und Film, ZPF, Sprache, Kraftfahrtzeuge, Verkehr und dem Rundfunksender Berlin. Neben den Schriftdokumenten, befinden sich dort auch Fotoalben, Glasplatten und Filmrollen mit Zwischenfilmmaterial. Dieses noch unerschlossene Material umfasst ca. 35 Archivkartons. Der Nachlass von Gerhart Goebel wurde im Dezember 1991 von Herrn Goebel, über Herr Joseph Hoppe, an das Historische Archiv des Deutschen Technikmuseums Berlin übergeben. Er hat einen Umfang von 376 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1878-1989.

          NL Oswald Flamm

          Vorwort: * 30.Juli 1861 in Düsseldorf † 12. Juni 1935 Oswald Flamm studierte an der Technischen Hochschule in Charlottenburg Schiff- und Schiffsmaschinenbau, die er 1888 erfolgreich mit dem Diplom in beiden Fachrichtungen abschloss. Danach ging er verschiedenen Werfttätigkeiten nach um seine Kentnisse in den erlernten Fachrichtungen zu vertiefen. Mit 31 Jahren wurde er als Dozent für Schiffbau an die Technische Hochschule berufen, zum Professor wurde er bereits 2 Jahre später ernannt. Zu seinen Verdiensten zählen insbesondere seine Forschertätigkeiten zu der Wirkung von Schraubenpropellern, Stabilisierungsmaßnahmen für Schiffe und auch U-Boote wurden von ihm konstruiert. Sehr frühzeitig hatte er die Bedeutung des Schiffbau-Versuchswesens erkannt und sich für den Bau einer Schiffbau-Versuchsanstalt in Berlin eingesetzt. Größtenteils auf sein Bestreben hin wurde im Jahre 1902 der Bau der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau (VWS), heute eine Zentraleinrichtung der Technischen Universität Berlin, auf der Schleuseninsel im Tiergarten durchgeführt. Im Nachlass Oswald Flamms befinden sich: - Fotos, vor allem Portraits und Familienaufnahmen - Korrespondenzen mit Patentangelegenheiten, mit Wilhelm II. - Anfragen an Kirchen zur Ariernachweiserbringung - private Briefe - 2 Patenturkunden - Adlerorden 3. Klasse Urkunde - weitere Urkunden - ein rechteckiger Aschenbecher/Briefbeschwerer aus Glas zum 70. Geburtstag mit Widmung/Verdienste - 4 Bücher Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft (1913, 1932, 1934, 1936) - 1 Buch Die Schiffsschraube und ihre Wirkung auf das Wasser (1909) - 1 Buch Schiffbau (Zeitschrift 1904-05) - 1 großes Fotoalbum Technische Hochschule Der Nachlass gelangte 2014/15 als Spende ins Archiv. Er hat einen Umfang von 57 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1813-1981

          NL Wilhelm Sachsenberg

          Vorwort: * 24.04.1904 † 1996 Der Vater von Wilhelm Sachsenberg war Mitinhaber der Schiffswerft Sachsenberg in Roßlau. Von 1920-1925 war er Sachsenberg Volontär bei Junkers, 1926/27 erhielt er seine fliegerische Ausbildung bei Raab-Katzenstein. 1928-1929 Flugzeugführer und Organisator von Flugtagen bei RAKA-Flug in Kassel; 1929 Eintritt in den Dienst des Deutschen Luftfahrt-Verbandes. Seit 1931 war er Geschäftsführer der Südwestdeutschen Sportfliegervereinigung. 1934-1935 Referent für Motorflug der Landesgruppe Westfalen. 1934-39 Verantwortlicher Leiter und Organisator der Internationalen Flugwettbewerbe der Olympiade 1936.Nach 1950 war er noch in verschiedenen Luftsportorganisationen aktiv. Der Bestand enthält Unterlagen seiner Fliegertätigkeite (Abzeichen, Orden, Erinnerungen, Fotos ) u.a. bei Raab-Katzenstein aus der Zeit vor 1945 und seine Materialsammlung zur Luftfahrt nach 1950. Der Nachlass wurde dem Archiv 1995 übergeben. Er hat einen Umfang von 79 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1910-1992

          NL Wolfgang Federmann

          Vorwort: * 1903 † 14. Februar 1986 Wolfgang Ferdermann war von 1926 bis 1946 als Diplomingenieur in der Abteilung F 3 der Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H. unter der Leitung von Prof. Fritz Schröter beschäftigt. Diese Abteilung befaßte sich mit der Bildtelegraphie und der Entwicklung des Fernsehens. Federmann selbst war als Fernsehtechniker und Kameramann bei Telefunken tätig. Er war beteiligt an der Konstruktion der Fernsehempfänger-Serie FE, zumindest am Gerät FE I, ein Gerät in Schrankform, das auf der Funkaustellung 1932 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auf der Weltausstellung 1937 in Paris erhielt er eine Goldmedaille für Fernsehen. 1940 wurde die Telefunken-Gruppe "Studiotechnik" aufgelöst. Nur ein kleiner Teil der Gruppe konstruierte weiterhin Fernsehgeräte für militärische Zwecke, dem größten Teil (so wahrscheinlich auch Federmann), wurde die Funkmeßtechnik (Sichtgeräte für Nachtjäger, Radar- und Panorama-Beobachtungsgeräte) als neuer Aufgabenbereich zugewiesen. Weitere biographische Informationen zum beruflichen Werdegang können dem Dokument I. NL 095/162 entnommen werden. Die Hauptlaufzeit des Nachlasses Wolfgang Federmann beträgt 1926-1956. Zeitliche Schwerpunkte finden sich Ende der Zwanziger (Bildtelegraphie) und Mitte der Dreißiger Jahre (Olympische Spiele 1936 in Berlin, Weltausstellung 1937 in Paris, Funkausstellungen, Eröffnung des Programmdienstes durch die Reichs-Rundfunkanstalt). Thematisch überwiegen technisch orientierte Dokumente, im Nachlaß ist wenig Per-sönliches enthalten. Hauptschwerpunkte stellen die Entwicklung des Fernsehens, die Entwicklung von Röhren und die Bildtelegraphie dar. Am häufigsten kommen Fotos (und Glasdia-Positive, da diese oft identische Motive zeigen) und gedruckte Zeitschriftaufsätze in Nachlaß Federmann vor. Der Nachlass wurde dem Archiv 1994 geschenkt. Er hat einen Umfang von 639 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1917-1994

          Federmann, Wolfgang
          Nordende der Halbinsel
          BGAEU 289 · Akt(e) · 1911-01-01 - 1911-12-31
          Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

          description: Zettel aufgeklebt: "Nordende der Halbinsel ca. 4 km südsüdwestlich von der Missionsstation Kala. Das anstehende Gestein ist ein stark Plagioklas - haltiger Qurazporphyr. Es zerfällt zu kantigen, von ebenen Flächen begrenzten Blöcken und Stücken und unterschiedet sich dadurch in charakteristischer Weise von dem weiter nördlich auftretenden Granit."Fotografie