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          Althoff, Friedrich Theodor (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Althoff, F. T. · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Der vorliegende Nachlass des preußischen Ministerialdirektors im Kultusministerium, Friedrich Theodor Althoff (1839-1908) wurde im Jahr 1921 dem Preußischen Geheimen Staatsarchiv als Geschenk von der Witwe Marie Althoff übergeben. In den Jahren 1924, 1935, 1936, 1951, 1958 und 2000 gelangten weitere kleinere Nachlassteile in das (Preußische) Geheime Staatsarchiv (PK). Der Nachlass beinhaltet vorrangig Personalunterlagen, umfassende Handakten aus amtlicher Tätigkeit, umfangreiche dienstliche Korrespondenz mit einer Vielzahl von -partnern, Zeitungen und Zeitungsausschnitte und einen kleinen Teilnachlass der Witwe Marie Althoff überwiegend mit ihrer Korrespondenz nach 1908. Die Korrespondenz wurde von Althoff selbst nach zwei Arten abgelegt, alphabetisch nach den Namen und nach Berufen der Absender, sodass beide Gruppen (per Datenbankabfrage) zu durchsuchen sind. Eine zusätzliche Besonderheit besteht darin, dass ca. 500 Briefe anderen Korrespondenzen beigelegt sind, nämlich dann, wenn sich die Briefschreiber vornehmlich über andere, dritte Personen äußerten. In diesen Fällen wurden die Briefe nicht unter den Absendern, sondern unter den Namen derjenigen, über die geschrieben wurde, abgelegt. Die moderne Verzeichnung behält diese Ordnung bei, wirft aber die betreffenden Namen in den jeweiligen Verzeichnungstiteln aus. (Beispiel VI. HA, Nl F. T. Althoff, Nr. 805 alphabetische Korrespondenz "Kohl - Koppy" enthält bei "Kollmann, Julius, Basel, 1887 - 1888 (3)" auch einen Brief Gustav v. Schmollers über Julius Kollmann aus dem Jahr 1884). Im Zuge der Datenbankeingabe wurden die einzelnen Korrespondenzpartner bei den Korrespondenzbänden anhand des Registers in die Enthält-Vermerke nachgetragen. Die Zahl in Klammern bezeichnet dabei die Anzahl der Briefe. Zu den früheren Abteilungen A I und A II (heutige Nr. 1-655) existiert ein gesonderter ausführlicher Analysenband, der bei Recherchen hinzugezogen werden sollte. Dessen Inhalte sind nicht Teil der Datenbank, da sie deren Rahmen gesprengt hätten. Bei der im Jahr 2012 erfolgten vollständigen magazintechnischen Bearbeitung wurde der Nachlass der Einfachheit halber nach laufenden Nummern umsigniert. Eine entsprechende Konkordanz befindet sich am Findbuchende. Die Verzeichnung wurde 1921 durch Ludwig Dehio begonnen. Fr. Krähe erstellte dabei das Verzeichnis der Briefkorrespondenten. 1939 hat G. Wentz die Korrespondenz verzettelt. In den Jahren 1960-1962 erfolgte durch Renate Endler eine Neuaufnahme inklusive Revision des Nachlasses. Von 1975-1976 erfolgte eine weitere Revision durch Holger Schenk. Folgende Akten fehlten schon bei Erstellung des noch gültigen Findbuchs aus den 1960er Jahren: A I Nr. 18 Akademische Freiheit, 1905 A I Nr. 144 Kriminalistisches Seminar, Halle, 1885 - 1896 A II Nr. 98 Eduard Simon, 1906-08 B Nr. 7 Baltzer B Nr. 21 Cantor B Nr. 28 [Inhalt unbekannt] B Nr. 69 Hermite B Nr. 137 Bd. 2 Netto B Nr. 168 Bd. 2 Schottki Bei B Nr. 48 Frobenius, B Nr. 65 Heffter, B Nr. 70 Heffner und B Nr. 169 Sturm fehlt der Hauptteil. Ferner fehlen laut Bemerkungen im Findbuch die alten Nummern B Nr. 98, B Nr. 106 und B Nr. 167. Bei der Gruppe "Nach Berufen der Absender geordnete Korrespondenz Althoffs", die sehr intensiv erschlossen ist, wurden auch die Inhaltsangaben der fehlenden Stücke in die Datenbank aufgenommen, da deren Inhalte teilweise von Interesse sein können, auch wenn die einzelnen Briefe nicht mehr existieren. Diese Briefe tragen dann den Zusatz "(fehlt)". In dem Sammelbestand "Kleine Erwerbungen" des Geheimen Staatsarchivs PK wird ferner folgender Autograph Althoffs verwahrt: I. HA Rep. 94 Kleine Erwerbungen, Nr. 1711 Friedrich Althoff an eine unbekannte Person: Übersendung von 4 faksimilierten Primaneraufsätzen des Joachimsthalschen Gymnasiums in Berlin aus dem Jahre 1901 zum Thema "Die Beinstellung der Denkmäler in der Siegesallee" mit Marginalien Kaiser Wilhelms II., 24. November 1903. Die Datenbankeingabe erfolgte durch Fr. Pistiolis, die Datenbankkorrektur, Ermittlung und Nachtragen der Laufzeiten anhand der Enthält-Vermerke und Vorworterstellung erledigte die Unterzeichnende. Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung Rep. 92 geführte Nachlass Friedrich Theodor Althoff im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert. Laut der Internet-Datenbank "Kalliope, Verbundsystem Nachlässe und Autographen der Staatsbibliothek zu Berlin" befindet sich ein weiterer umfangreicher Nachlassteil in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz. Dieser Teil umfasst 23 Kästen mit Korrespondenz, Urkunden, Manuskripten, Fotos, Drucken und der Totenmaske. Ferner werden weitere Korrespondenzen Althoffs (312 Blatt) in der Dokumentensammlung Darmstaedter (2c 1890) der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz verwahrt. Laufzeit: (1723) 1778, 1824 - 1908 (1909 - 1919) und ohne Datum Umfang: 23 lfm letzte vergebene Nummer: Zu bestellen: VI. HA, Nl Friedrich Theodor Althoff, Nr. .... Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Friedrich Theodor Althoff, Nr. .... Berlin, August 2013 (Archivoberinspektorin Sylvia Rose) Lebensdaten 19. Februar 1839 geboren in Dinslaken Vater: Friedrich Theodor Althoff (1785-1852), preußischer Dömanenrat Mutter: Julie von Buggenhagen (geb. 1802) ab 1851 1856 bis 1861 Gymnasium in Wesel (1856 Abitur) Studium der Rechte in Berlin und Bonn ab 1856 Mitgliedschaft im Corps Saxonia mit späterer Ehrenmitgliedschaft 1861 Staatsexamen 1864 Referendar 1867 juristisches Assessorexamen 1870 Advokat 1871 Justitiar und Referent für Kirchen- und Schulsachen in Straßburg ab 1872 Dr. jur. h.c. außerordentlicher Professor für französisches und modernes Zivilrecht (1880 ordentlicher Professor) in Straßburg 1882 Universitätsreferent im Kultusministerium 1888 Geheimer Oberregierungsrat 1896 Honorarprofessor an der Universität Berlin 1897-1907 Ministerialdirektor der I. Unterrichtsabteilung (Universitäten und Höhere Schulen) 1900 Vorsitzender der wiss. Deputation für das Medizinalwesen 1901 Ehrenmitglied der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaften 1904 Titel "Exzellenz" 1906 Titel "Professor" 1907 Titel eines "Wirklichen Geheimen Rats", Kronsyndikus 20. Oktober 1908 gestorben in Berlin-Steglitz Friedrich Theodor Althoff war seit 1865 verheiratet mit Marie Ingenohl (1843-1925) und hatte keine Kinder. Die Lebensdaten wurden der angegebenen Literatur entnommen. Zu vergleichen ist ferner die Personalakte Althoffs, 1882-1939 (I. HA Rep. 76 I Sekt. 31 Lit. A Nr. 15, inkl. Beiheft 1+2). Literatur " M. Althoff (Bearb.), Aus Friedrich Althoffs Berliner Zeit. Erinnerungen für seine Freunde. Jena 1918 (als Manuskript gedruckt) " A. Sachse, Friedrich Althoff und sein Werk. Berlin 1928; F. Schmidt-Ott, Erlebtes und Erstrebtes. 1860-1950. Wiesbaden 1952, S. 5 u. ö. " Neue Deutsche Biographie, Bd. 1, Aachen - Behaim. Berlin 1953, S. 222-224 " C.-E. Kretschmann, Friedrich Althoffs Nachlaß als Quelle für die Geschichte der medizinischen Fakultät in Halle von 1882-1907. Diss. Halle 1959 " G. Lohse, Die Bibliotheksdirektoren der ehemals preußischen Universitäten und Technischen Hochschulen 1900-1985. Köln 1988, S. 1 u. ö. (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Bd. 26) " R.-J. Lischke: Friedrich Althoff und sein Beitrag zur Entwicklung des Berliner Wissenschaftssystems an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Berlin 1991; J. Weiser, Das preußische Schulwesen im 19. u. 20. Jahrhundert. Ein Quellenbericht aus dem Geheimen Staatsarchiv Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Köln, Weimar, Wien 1996, S. 194-197 (Studien und Dokumentationen zur deutschen Bildungsgeschichte, Bd. 60) " Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Bd. 16. Herzberg 1999, Sp. 29-48 " St. Rebenich und G. Franke: Theodor Mommsen und Friedrich Althoff. Briefwechsel 1882-1903. München 2012. (Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts Bd. 67). Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1839 - 1908 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

          Dessauer Brauereien (Bestand)
          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 437 (Benutzungsort: Dessau) · Bestand · 1885-1996
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch 2011 (online recherchierbar) Registraturbildner: Der Anfang des Braugewerbes in Dessau geht zurück auf die 1548 verliehene Braugerechtsamkeit. 1832 stieg August Schade in das Braugewerbe ein und gründete die "Brauerei Schade & Seiler" in der Zerbster Str. 27. 1870 bis 1896 folgten mehrere Erweiterungen in der Langen Gasse unter "Brauerei Gebrüder Schade". 1886 bis 1920 firmierte man den Namen "Bayrische Bierbrauerei Gebrüder Schade GmbH". Es folgten: 1920 bis 1948 "Brauerei Schade GmbH", 1948 bis 1949 (nachdem Zusammenschluss mit der "Schultheiss Brauerei Dessau") VVB Venag, VEB Brauerei Dessau, Betrieb Schade, 1949 bis 1969 "VEB Brauerei Dessau, BT II", 1969 bis 1971 "VEB Brau- und Malzkombinat Dessau, BT II" und 1971 bis 1990 "VEB Getränkekombinat Dessau, VEB Brauerei Dessau, BT II". Die Geschichte der "Schultheiss Brauerei" begann in Dessau 1864 mit der Gründung der "Bayrischen Dampfbierbrauerei" durch Gottfried Gehre, der späteren "Herzogliche Hofbrauerei Dessau". 1872 übernahm die Berliner Familie Schwendy als "Schwendy & Söhne" die Brauerei. 1877 kaufte der Berliner Richard Roesicke(1845-1903) die Brauerei und nannte die "Brauerei zum Waldschlösschen" und ab 1883 firmierte er die Brauerei zur "Brauerei zum Waldschlösschen AG". Sein Vater Adolf Roesicke kaufte 1864 in Berlin von Jobst Schultheiss, die nach jenem benannte Brauerei in der Jakobstraße 26. Richard Roesicke stieg als kaufmännischer Leiter in das Unternehmen ein. Unter seiner Leitung wandelte sich die "Schultheiss Brauerei Berlin" in eine Aktiengesellschaft. 1896 gliederte er die "Brauerei zum Waldschlösschen AG" in Dessau als "Abteilung III Dessau" an die "Schultheiss Brauerei AG" an. Weitere Abteilungen waren: Abteilung I Schönhauser Allee/Berlin, Abteilung II Lichtenfelder Straße/Berlin sowie Abteilung IV Nieder-Schöneweide/Berlin und die Malzfabriken in Pankow und Fürstenwalde bei Berlin. 1910 besaß das Unternehmen 68 Niederlagen (= Niederlassungen) u.a. in Anhalt in: Zerbst, Coswig, Radegast, Köthen, Bernburg und Leopoldshall. Neben der Produktion von Bier waren alkoholfreie Getränke und Kunsteis zwei weitere Produktionszweige. In Dessau befanden sich daneben die Flaschenkasten-Fabrik des gesamten Unternehmens und das "Braustübl", der Dessauer Brauerei-Ausschank. 1920 schlossen sich die "Schultheiss Brauerei AG" und die "Patzenhofer Brauerei AG" zur "Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG" zusammen. Diese Firmierung währte bis 1938. Es folgten in Dessau: 1938 bis 1945 "Schultheiss Brauerei AG, Abt. III Dessau", 1945 bis 1948 "VEB Schultheiss Brauerei Dessau", 1948 bis 1952 VVB Venag, VEB Brauerei Dessau, Betrieb Schultheiss / Industrie-Werke Sachsen-Anhalt / VVB der Brau- und Malzindustrie Dessau / VVB Brauerei Dessau, 1952 bis 1969 "VEB Brauerei Dessau, BT I", 1969 bis 1971 "VEB Brau- und Malzkombinat Dessau, Betrieb Dessau", 1971 bis 1990 "VEB Brauerei Dessau BT I im Getränkekombinat Dessau", 1990 bis 1992 "Brauerei Dessau GmbH" (1991 Übernahme durch die Paulaner Brauerei GmbH & Co.KG, München) und 1992 bis 1994 "Brauhaus zu Dessau GmbH". Bestandsinformationen: Der Bestand "Dessauer Brauereien" beruht auf den Übergaben der Dokumente aus den Jahren 2010/11 und 2012 durch Familie Schade. Er hat einen Umfang von 3,6 lfm. Einige Dokumente befanden sich nach der Übernahme der "Brauerei Dessau GmbH" 1991 durch die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, noch vor Ort in der Brauereistraße 1/2, 06842 Dessau-Roßlau. Es wurde nur ein Teil übergeben, die ursprüngliche Überlieferung muss viel größer gewesen sein. 2012 übergab Familie Schade aus Berlin noch vorhande Dokumente aus privatem Besitz. Der gesamte Bestand enthält Akten, Fotos und Kartenmaterial und erstreckt sich über einen Zeitraum von 1885 bis 1996, wobei die Konzentration auf 1920 bis 1945 liegt. Der Bestand "Dessauer Brauereien" fasst die "Brauerei zum Waldschlösschen AG", die "Schultheiss Brauerei AG" / "Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG", die "Brauerei Schade GmbH" und die "VEB Brauerei Dessau" zusammen. Die Übergabe 2010/11, mit Akten, Fotos und Kartenmaterial, erfolgte ohne Ordnung und Verzeichnis mit starker Verschmutzung und teilweisen Schimmepilzlbefall. 2011 folgte nach der Reinigung, bei Bedarf Restaurierung, die Verpackung und Verzeichnung mit laufender Nummer ohne vorherige Ordnung. Die Übergabe 2012, mit ebenfalls Akten, Fotos und Kartenmaterial, erfolgte mit einer teilweisen Ordnung in einem sauberen Zustand. Die Aktentitel wurden in modifizierter Form übernommen oder neu gebildet. Als Basis für die Gliederung des Bestandes dienten die Firmierungen innerhalb der Datenerfassung in Scope. Allerdings ist diese Zuordnung manchmal Zeit überschreitend durch einen fließenden Übergang der Firmierungen. Die Unterteilungen der Gliederungsgruppen entstanden nach Aktenlage. Karten und Pläne sowie Fotografien sind einzeln verzeichnet. Enthaltene Karten: 100 Enthaltene Fotos: 142

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 232 Bü 927 · Akt(e)
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

          Enthält: 1. Südsee - Mikronesien/Karolinen/Ponape - Mikrones. I, Ponape 1 - Slg. Thiel u. Parkinson (2 Fotos); 2. Südsee - Polinesien/Samoa - Polines. II, Samoa 35 - Slg. Missionar Fellmann, München (3 Fotos); 3. Südsee - Melanesien/D. Neu Guinea - Melanes. I, D. N. G. 32 - Slg. Hildebrandt (4 Fotos)

          Heylsches Landgut Pfauenmoos (Bestand)
          Stadtarchiv Worms, 189 · Bestand
          Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

          Bestandsbeschreibung: Abt. 189 Heylsches Landgut Pfauenmoos Umfang: 77 AK und ein lfm Überformate (einschl. 189_F = 307 VE) = 7,5 lfm Laufzeit: 1857 - 2007 1. Vorgeschichte und Übernahme der Unterlagen im Mai 2012 Nach dem Ableben von Ludwig C. v. Heyl zu Herrnsheim (1920-2010), der dem Archiv seit 1997 umfangreiche private und Firmenunterlagen übergeben hatte, die im Stadtarchiv intensiv verzeichnet worden sind (Abt. 185), traten seine beiden Söhne Dr. Ludwig v. Heyl (Landgut Nonnenhof, Bobenheim-Roxheim südlich v. Worms) und Dr. Johannes v. Heyl (Freidorf/Kanton Thurgau, CH) an das Stadtarchiv mit der Frage heran, ob eine Übernahme weiterer ergänzender, mit den bereits im Archiv lagernden und erschlossenen (vgl. Abt. 186) Unterlagen eng verschränkter Familienpapiere in Frage käme. Diese befanden sich auf dem 1848/49 von der Familie erworbenen Besitz Schloss bzw. Landgut Pfauenmoos (Kanton St. Gallen, Gemeinde Berg SG, Schweiz), seit 1923 eine Stiftung nach Schweizer Recht. Vor allem aufgrund der engen persönlichen Bindungen von Ludwig C. v. Heyl (‚Lu’) an Pfauenmoos, in dem er fast bis an sein Lebensende gemeinsam mit seiner Frau Gisela (1923-2011, geb. Greiser, verh. seit 1945) regelmäßig und länger gewohnt hatte, befänden sich dort zahlreiche private und Familienpapiere, die einer Sichtung und Erschließung harren würden. Abgesprochen wurde das Vorhaben auch mit Ludwig. v. Heyls jüngerem Bruder Gebhard v. Heyl (geb. 1930, wohnhaft München). Eine Übernahme familiärer Papiere wurde dabei auch angesichts beginnender Planungen für Sanierungsarbeiten am Objekt ins Auge gefasst. Das Archiv hat den Vorschlag angesichts der zu erwartenden Bedeutung der Familienunterlagen für die Geschichte der Stadt und der ihr eng verbundenen Familie von Heyl und vor dem Hintergrund der seit Jahren engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit ihren Angehörigen dieses Ansinnen gern aufgegriffen und sich im Vorfeld mit dem Kunsthistoriker und Verleger Dr. Ferdinand Werner abgestimmt, der sich 2010 als Mitherausgeber des umfangreichen Sammelbandes zur Familie und ihren Bauten bereits mit Pfauenmoos als hervorragenden Kulturdenkmal beschäftigt hatte. Nach den nötigen organisatorischen Klärungen 2011/12 erfolgte vom 23.-25. Mai 2012 eine Reise des Archivleiters Dr. Gerold Bönnen, der Archivmitarbeiterin Margit Rinker-Olbrisch (Dipl.-Arch. FH) und des erwähnten Dr. Ferdinand Werner in die Schweiz. Die Betreuung vor Ort erfolgte durch Dr. Johannes v. Heyl, mit dem auch alle aufkommenden Fragen vor- und nachbesprochen wurden. Die Archivalien befanden sich weit überwiegend in einem klimatisch gut geeigneten Raum im 2. OG, der Zustand und wichtige Arbeitsschritte wurden fotografisch dokumentiert. Wichtig war dem Stadtarchiv eine enge Kooperation mit dem Kantonsarchiv in St. Gallen, da selbstverständlich die die Stiftung und Örtlichkeit selbst betreffenden Archivalien vor Ort bleiben sollten. Durch diese kollegiale Zusammenarbeit (Gespräch vor Ort mit der für private Überlieferung zuständigen Mitarbeiterin Frau Regula Zürcher) und aufgrund der Bereitschaft der Familie bzw. der Familienstiftung konnte geklärt werden, das die direkt den Besitz und das Haus bzw. die Familienstiftung betreffenden Archivteile als Depositum im Kantonsarchiv hinterlegt und dort verzeichnet werden sollen, ein Austausch der Findmittel wurde vereinbart. Der für das Kantonsarchiv vorgesehene Anteil (ca. 13 lfm) umfasst Korrespondenz der Stiftungsverwaltung, des Fördervereins Schloss Pfauenmoos, Gutsbewirtschaftung (ab ca. 1890) und Waldwirtschaft, Amtsbücher (Kassenbücher, Rechnungswesen, Bankunterlagen etc.), Akten, Verträge betr. Erwerb, Verpachtung und Bauangelegenheiten, Inventare (auch beim Besitzübergang 1848/49) sowie ein Messbrief (1849). Dazu kommen einige Unterlagen der Lederhandels-AG (Schweiz) . In etwa denselben Umfang (ca. 12-13 lfm) hatte der vom Stadtarchiv Worms übernommene und am 25.5.2012 nach Worms verbrachte Anteil. Für einen Teil der Unterlagen wurde seine Digitalisierung und die Rückgabe der Originale an die Familie vereinbart (Chronik Pfauenmoos, Plansammlung, Fotografien). Der Aufenthalt vor Ort wurde durch Herrn Dr. Werner auch für eine umfassende fotografische Dokumentation des kunstgeschichtlich höchst interessanten Anwesens mit vielen Wormser Bezügen genutzt. Eine Monographie zur Geschichte des denkmalgeschützten Bauwerks befindet sich derzeit in Planung. Dr. Werner und Claus Reisinger (Wernersche Verlagsgesellschaft) haben im Anschluss an die Reise ehrenamtlich ca. 30 Familienfotografien aus Pfauenmoos, die dort hingen und inzwischen wieder zurückgebracht wurden, hochwertig für die Fotoabteilung des Stadtarchivs dokumentiert (80 Abb. = 1,93 GB). 2. Verzeichnung und Besonderheiten Die Verzeichnung des Bestandes (neue Archivabteilung 189) erfolgte zwischen Juni 2012 und Januar 2013 durch den Archivleiter, unter Mithilfe einer studentischen Praktikantin. Ein Schenkungsvertrag mit der Stadt wurde bereits im August 2012 mit Dr. Johannes v. Heyl abgeschlossen. Eine Kassation fand nur in sehr geringem Umfang statt; lediglich 18 Aktenordner aus der sehr umfangreichen Korrespondenzserie von Ludwig v. Heyl in den Jahren 1977 bis 2000 (ca. 2 lfm: Glückwünsche 1986-90, Weihnachtskarten und -grüße 1975-1981, 1991, 1994, 1998; Allg. Korresp. 1975-77; 60. Geb. 1980; Allg. Korrespondenz Schweiz und international 1990-99) wurden wegen der Redundanz der Unterlagen nicht übernommen. Sonderregelungen erfolgten für die im Stadtarchiv digitalisierte und wieder in die Schweiz zurückkehrende Pfauenmoos-Chronik (Hauschronik, Nr. 001), die nach ihrer teilweisen Digitalisierung (Nov. 2012, Digitalisierungszentrum Stadtarchiv Mannheim) zurückkehrenden Pläne sowie einen Teil der älteren Fotografien. Aus Gründen der Bestandserhaltung bleiben die ältesten, bis 1845 (Daguerrotypie !) zurückreichenden gerahmten Fotos im Bestand, das Archiv kümmert sich hier um die fachliche Behandlung und gewährleistet u.a. eine optimale Klimatisierung. Wie erwähnt, wurden die weitaus meisten gerahmt hängenden älteren Familienfotos digitalisiert und sind bereits im Original wieder nach Pfauenmoos zurückgekehrt. Zur Ergänzung des Bestandes hat Dr. Werner von ihm aus dem Archiv der ETH Zürich beschaffte Entwürfe des Architekten Bluntschli über Umbauvorhaben an Pfauenmoos aus der Zeit um 1880/90 dem Archiv digital zur Verfügung gestellt. 3. Inhaltliche Schwerpunkte Der Bestand stellt vor allem deshalb eine so erfreuliche Erweiterung der übrigen Heylschen Nachlassbestände dar, weil hier eine Fülle von Querverbindungen zu anderen Teilen der Familienunterlagen bestehen. Vor allem Ludwig v. Heyl jun. (1920-2010) hatte in größerem Umfang persönliche Papiere (u.a. Korrespondenzen seit den 1930er Jahren bis zu seinem Ableben, auch ältere Familienfotos einschl. Daguerrotypien bis zurück in das Jahr 1845) an seinem Wohnort in der Schweiz gelagert, die jetzt zusammen mit den bereits verzeichneten Unterlagen (Abt. 185, 186, 1801/1) genutzt werden können. Die Verzahnungen mit anderen Familienarchiv-Beständen sind eng. Die erarbeitete Klassifikation versucht, den unterschiedlichen Bestandsteilen Rechnung zu tragen. Im Mittelpunkt steht Korrespondenz der beiden Wohnberechtigten Ludwig v. Heyl (sen., 1886-1962) und vor allem seines Sohnes Ludwig v. Heyl (jun., ‚Lu’) aus der Zeit zwischen den 1920er Jahren und der Zeit kurz nach 2000. Inhaltlich spiegelt der Bestand zahlreiche familiäre und Firmenaspekte der Familie von Heyl wieder, da in Pfauenmoos Unterlagen großer thematischer Vielfalt lagerten, ein Abbild dieser Schwerpunkte ist die erarbeitete Klassifikation. Zu nennen sind aus der Überlieferung Ludwig v. Heyls (sen., 1886-1962) vor allem Korrespondenzen zwischen den 1920er Jahren und seinem Ableben, u.a. mit Schweizer Persönlichkeiten wie dem zeitweiligen Bundespräsidenten und Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Thomas Holenstein. Dazu kommen Unterlagen über die nach 1946 für Worms aktivierte karitativ-kirchliche Schweizer Hilfe (u.a. Korr. mit Pfr. Buff) sowie innerfamiliärer und auch firmenbezogenener Briefwechsel. Einen besonderen Schwerpunkt markieren die umfangreichen Korrespondenzen seines Sohnes Ludwig v. Heyl (jun., 1920-2010), unter anderem der Briefwechsel aus den Kriegsjahren, Familienschriftverkehr, werksbezogene Briefe (Fa. Heyl-Liebenau bis zur Liquidierung 1974) und Materialien, Unterlagen zu seiner nach 1951 starken Verbundenheit mit den Bayreuther Festspielen und seinen gesellschaftlichen Aktivitäten in Vereinigungen wie Rotary-Clubs, Interessenvertretungen der Lederindustrie, Traditionsverbänden (Militaria) u.a. Auf all diesen Feldern bestehen enge Verzahnungen mit den in Abt. 185 bereits vorhandenen Unterlagen, weshalb bei einer Beschäftigung mit diesen Themengebieten beide Bestände parallel zu nutzen sind. Hinzu kommen ältere Unterlagen zu Pfauenmoos aus der Zeit seit ca. 1880, eine Plansammlung, Fotos und vermischtes Material sowie persönliche Unterlagen von Gisela von Heyl, vor allem familiärer Briefwechsel aus der Zeit zwischen ca. 1970 und 2000 (für die Nutzung gesperrt, s.u.). Die Fotografien wurden in einem eigenen, 36 Verzeichnungseinheiten umfassenden Teilbestand 189_F verzeichnet. Unter diesen sind neben den bis 1845 zurückreichenden Familienbildern auch Diaserien der 1970er Jahre zum Abriss des Majorshofs und des Werkes Liebenau hervorzuheben. 4. Nutzung und rechtliche Fragen Ungeachtet der Tatsache, dass die Unterlagen nach dem Abschluss des Schenkungsvertrages in das Eigentum der Stadt Worms übergegangen sind, wurden für gut 20 Verzeichnungseinheiten Sperrfristen für die Benutzung festgelegt, da dort in besonderer Weise privat-persönliche Belange Ludwig v. Heyls und seiner Frau Gisela berührt sind. Davon abgesehen bestehen keine Nutzungsbeschränkungen. 5. Literatur (zum Gebäude) - Ferdinand Werner, Von Wohnhäusern, Landsitzen und Villen, in: Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel, hg. v. Gerold Bönnen u. Ferdinand Werner, Worms 2010, S. 187-311 (Registereinträge S. 533) - Geschichte von Pfauenmoos und Gemeinde Berg, der Steinerburg und Gemeinde Steinach, gewidmet den Gästen am 80. Geburtstag von S. Exzellenz dem Freiherrn v. Heyl [1923], gedr. 15 S. Worms, im Januar 2013 Dr. Gerold Bönnen, Leiter des Stadtarchivs Worms

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 718 Bü 14 · Akt(e)
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Fotos, Prospekte, Materialsammlungen, Programme, Einladungskarten, Speisekarten, Schriftwechsel zu folgenden Anlässen: UIC-Ausschußsitzungen in Stuttgart, Rom, Paris, Portsmouth/Southsea, Budapest, Bern; Besuch des argentinischen Präsidenten Frondizi, 26.6.- 1.7.1960; Bundesbahn-Reisezugfahrplanbesprechung in Trier, 23.-24.6.1960; Besuch des thailändischen Königspaars, 25.7.-2.8.1960; Studienreise einer Delegation sowjetischer Sachverständiger für Dieselfahrzeuge durch die Bundesrepublik, 2.-15.12.1960; Inlandreisen des Bundesverkehrsministers, Nov. 1960; Besuch des pakistanischen Präsidenten Feldmarschall Mohammad Ayub Khan, 16.-23.1.1961; Besuch des senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor, 8.-11.11.1961; Besuch von Bundespräsident Heinrich Lübke in Österreich, 26.-31.3.1962; Besuch des zypriotischen Präsidenten Erzbischof Makarios, 21.-27.5.1962; Besuch des Präsidenten von Mali Modibo Kéita, 6.-14.6.1962; XVIII. Internationaler Eisenbahn-Kongreß in München, 17.-27.6.1962; Besuch des Präsidenten von Madagaskar Philibert Tsiranana, 27.8.-4.9.1962; Besuch des französischen Präsidenten Charles de Gaulle,4.-6.9.1962; Besuch des Präsidenten von Kamerun, 30.4.-2.5.1963; Eröffnung der Vogelfluglinie in Puttgarden, 14.5.1963; Sitzungen von Arbeitsgruppen des Forschungsbeirats für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, April 1965; Besuch der englischen Königin Elizabeth II., 18.-28.5. 1965

          Professor Georg Eichholz (Bestand)
          7NL 154 · Bestand · 1919-1984
          Teil von Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik)

          BiografieGeorg Eichholz wurde am 6. April 1909 in Essen-Kupferdreh geboren. Sein Vater Hermann Georg Eichholz war von 1891 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1933 Pfarrer in Essen-Kupferdreh und von 1921 bis 1933 Superintendent im Kirchenkreis An der Ruhr, seine Mutter Klara, geb. Schulze, Apothekerstochter. Eichholz war der jüngste von drei Brüdern.Im Jahr 1928 legte Eichholz das Abitur am Staatlichen Gymnasium in Essen ab und begann, dem Vorbild des Vaters und des älteren Bruders folgend, das Studium der Theologie in Tübingen und Bonn, wo Karl Barth zu seinen wichtigsten Lehrern gehörte und ihn auch zu weiteren theologischen Studien motivierte.Das Erste Theologische Examen legte er am 28.9.1932 beim Konsistorium in Koblenz ab und begann anschließend mit der Anfertigung seiner Dissertation „Die Geschichte als theologisches Problem bei Lessing, mit der er im Jahr 1937 promoviert wurde.Zu Beginn des Jahres 1934 begann er sein Vikariat in Honnef, setzte es ab 1935 in Barmen-Gemarke bei Karl Immer fort, nachdem er sich der Bekennenden Kirche angeschlossen hatte, und beendete die Ausbildung mit dem Zweiten Examen vor der Prüfungskommission der Bekennenden Kirche am 21.9.1935 in Koblenz. Ordiniert wurde er am 8.12.1935 durch Johannes Schlingensiepen in Unterbarmen.Bereits während der Zeit des Vikariats erkrankte Eichholz an Diabetes, womit er sich zeitlebens arrangieren musste. Schon vor der Ordination, genauer: ab dem 1.11.1935, war Eichholz als Lehrer an das Seminar der Rheinischen Missionsgesellschaft in Barmen berufen worden, wo er neben theologischen Fächern während des Krieges auch Fächer der Allgemeinbildung lehrte. Während der Kriegsjahre setzte er den Unterricht mit wenigen verbliebenen Schülern fort. Sein Gesundheitszustand war zeitweise so schlecht, dass er mit seinem frühen Tod rechnete. Nach dem Krieg war er auf die Versorgung mit Insulin durch Freunde im Ausland angewiesen.Neben der Lehrtätigkeit veröffentlichte er Textauslegungen mit neutestamentlicher Ausrichtung in den sich der Bekennenden Kirche zurechnenden Zeitschriften „Evangelische Theologie und der von Karl Barth herausgegebenen „Theologische Existenz heute. Barth versuchte schließlich sogar im Jahr 1947 - erfolglos - Eichholz als Professor für Systematische Theologie an die Universität in Basel zu holen.Zwischen 1939 und 1964 organisierte Eichholz im Auftrag des Bruderrates der Bekennenden Kirche die Herausgabe einer Reihe von Predigthilfen, die in fünf Bänden mit dem Titel „Herr, tue meine Lippen auf erschien. Zum Mitarbeiterkreis dieser Reihe gehörten unter anderem auch Pfarrer, die an der von der Gestapo verbotenen Kirchlichen Hochschule in Wuppertal (im Folgenden KiHo) lehrten, z.B. Peter Brunner , Harmannus Obendieck und Heinrich Schlier.Als dann die KiHo den offiziellen Lehrbetrieb zum 31.10.1945 wieder aufnahm erhielt Eichholz Lehraufträge für Systematische Theologie und Neues Testament. Im Jahr 1946 wurde er zum Missionsinspektor ernannt und übernahm die Leitung des Missionsseminars, setzte aber auch seine nebenamtliche Lehrtätigkeit an der KiHo fort.Im selben Jahr heiratete er Ehrentraut Berner, deren Vater ebenfalls Missionsinspektor in Wuppertal war. Die Ehe blieb kinderlos.Kurz darauf übernahm er zusätzlich die Herausgeberschaft der Neuen Folge von „Theologische Existenz heute neben seinem ehemaligen Kommilitonen Karl Gerhard Steck und außerdem die Fortführung der Lesepredigtenreihe „Predige das Wort. Darüber hinaus war er bis 1960 Mitglied des 1955 eingerichteten Ausschusses zur Erarbeitung eines Evangelischen Katechismus und nahm 1955 an einer dreimonatigen Studienreise des Palästinainstituts durch den Vorderen Orient teil.Bereits ab 1951, anläßlich einer Umstrukturierung der KiHo, führte Eichholz den Titel eines Professors, aber erst 1961 wechselte er hauptamtlich an die KiHo und übergab die Leitung des Missionsseminars an Arnold Falkenroth. Sein Gesundheitszustand ließ die dauerhafte Doppelbelastung nicht mehr zu. Die Konzentration auf die wissenschaftliche Arbeit ermöglichte mehrere neutestamentarische Veröffentlichungen, vor allem im Bereich der Evangelien- und Paulusforschung. Aber auch die Arbeit an Predigthilfen setzte er fort: gemeinsam mit Arnold Falkenroth begründete er die neue Meditationsreihe „Hören und Fragen, die dieser auch nach dem Tod von Eichholz gemeinsam mit dessen Frau fortsetzte. Einem Ruf an die Universität von Bern im Jahr 1965 folgte Eichholz nicht.Privat war er auch künstlerisch interessiert. Bereits in den 40er Jahren hatte er zwei kleine Werke mit theologischen Besprechungen zu Rembrandt-Werken veröffentlicht. Zu seinen besonderen Leidenschaften zählte das Fotografieren. 1963 veröffentlichte er einen Bildband mit Fotos von seiner Studienreise unter dem Titel „Landschaften der Bibel. In späteren Jahren widmete er sich vor allem der Portraitfotografie.Am 1.5.1970 ließ Eichholz sich wegen der Folgen seines langjährigen Diabetesleidens in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Mit geringer Stundenzahl setzte er seine Lehrtätigkeit aber fort und trotz seiner Erblindung erschien im Jahr 1973 noch einmal ein Band mit Andachten von ihm mit dem Titel „Vernehmen und Staunen.Eichholz starb am 22.12.1973 in Wuppertal.Seine Frau Ehrentraut heiratet 1978 Eichholz ehemaligen Kollegen Prof. Dr. Rudolf Bohren.Im Gedenken an Georg Eichholz erschien1984 nochmals ein von ihnen herausgegebener Bildband mit dem Titel „Das Gesicht des Theologen mit den von Eichholz fotografierten Portraits.Außerdem erschienen anläßlich des 75. Geburtstages von Eichholz zwei seiner Vorlesungen aus den Jahren 1945 und 1968 unter dem Titel „Das Rätsel des historischen Jesus und die Gegenwart Jesu Christi, herausgegeben von Gerhard Sauter.Ehrentraut Bohren starb am 21.6.1997 in Interlaken.BestandDer Bestand wurde am 1.4.2008 aus der Bibliothek der Landeskirche, in das Archiv übernommen.Er umfasste 2,5 laufende Meter Material, z.T. in Stehordnern, verschnürten Bündeln, Heftern, Kartons oder auch als lose Blattsammlungen, und wurde im Herbst 2011 geordnet und verzeichnet. Er enthält nun 184 laufende Nummern.Im Gegensatz zu Pfarrernachlässen sind Predigten im Bestand nur in relativ geringer Anzahl vorhanden und dies vornehmlich aus der Zeit des Vikariates.Ein Schwerpunkt des Bestandes ist die wissenschaftliche und Lehrbetätigung von Eichholz, die sich u.a. in Vorlesungs-, Aufsatz- und Buchmanuskripten, Rezensionen, Berichten über Forschungsreisen und gesammelten Schriften niederschlägt.Grade in diesem Bereich herrschte große Unordnung. Zudem hat Eichholz Vorlesungen und Veranstaltungen mehrfach bzw. zu ähnlichen Themen gehalten, sodass eine Zuordnung einzelner Manuskriptteile zu einer speziellen Veranstaltung und damit einer Jahreszahl anhand der Thematik nicht möglich war. Nur ganz vereinzelt enthalten die Manuskripte eine Notiz zum Datum. Wo es aber möglich war, wurde versucht einzelne Manuskriptteile zu einem zusammengehörigen Ganzen zusammenzufügen, dies vor allem mit Hilfe von Paginierungen, und einer ungefähren Zeitspanne zuzuordnen, dies vor allem mit Hilfe der Vorlesungsverzeichnisse der Kirchlichen Hochschule (2LR 045, 4447). Da die Datierung sich aber insgesamt eher schwierig gestaltete, wurden die Manuskripte entlang der zugehörigen Bibelstellen geordnet.Bei der Fotosammlung handelt es sich überwiegend um die Fotoserien, aus denen die Bilder stammen, die im oben genannten Bildband „Das Gesicht des Theologen erschienen sind, was die Personenzuordnung erheblich erleichterte. Sie wurden alphabetisch sortiert. Portraitaufnahmen weiterer Personen sind unbeschriftet und konnten daher keinen Personen zugeordnet werden.Einen gewichtigen Teil des Bestands macht außerdem die Korrespondenz aus.Durch die Herausgeberschaft und Mitarbeit an theologischen Veröffentlichungsreihen, sowie im wissenschaftlichen Diskurs und Zusammenarbeiten kam Eichholz in Kontakt mit zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten der neueren Kirchengeschichte und der theologischen Forschung. Dieses schlägt sich in den Korrespondenzserien nieder. Hier ist eine Vielzahl großer Namen zu finden, u.a. Karl Barth, Joachim Beckmann, Dietrich Bonhoeffer, Helmut Gollwitzer, Hans Joachim Iwand und Alfred de Quervain. Außerdem stand Eichholz im Austausch mit zahlreichen hochrangigen Kollegen im In- und Ausland Desweiteren sind zahlreiche interessante Korrespondenzen mit Missionaren auf der ganzen Welt mit teilweise recht ausführlichen Schilderungen des Missionsalltags vorhanden.Nach dem Tod von Georg Eichholz setzte seine Frau die Korrespondenzen z.T. fort, vor allem in Bezug auf die Predigtreihe „Hören und Fragen.Korrespondenzen waren über den ganzen Bestand verteilt zu finden und wurden alphabetisch sortiert. Bei den oben genannten Missionspfarrern wurde außerdem der Einsatzort vermerkt.Ein besonderer Anziehungspunkt des Bestandes dürfte außerdem das umfangreiche Material zu Karl Barth sein, mit dem Eichholz offenbar eine langjährige Freundschaft verband und der dessen wissenschaftliche Fähigkeiten schätzte. Neben der Korrespondenz finden sich Fotos, Predigten, Interviews und Zeitungsartikel.Ergänzende BeständeDie Personalakte des Kandidaten der Evangelischen Kirche im Rheinland Georg Eichholz liegt unter der Signatur 1OB 016, E 84 vor.Die Personalakte, die bei der KiHo über Eichholz geführt wurde, trägt die Signatur 2LR 045, 318. Überdies bietet der gesamte Bestand der KiHo, 2LR 045, der seine dortige Dienstzeit vollständig einschließt, Ergänzungen zum vorliegenden Bestand.Weitere Korrespondenz zwischen Georg Eichholz und Hermann Schlingensiepen findet sich in 7NL 016, 25.Diverse Publikationen von und über Eichholz sind in der Bibliothek des Archivs vorhanden LiteraturLiteratur von Georg Eichholz (in Auswahl)Bohren, Rudolf/ Eichholz, Ehrentraut (Hrsg.), Das Gesicht des Theologen. In Portraits photographiert von Georg Eichholz, Neukirchen-Vluyn, 1984Georg Eichholz, Das Rätsel des historischen Jesus und die Gegenwart Jesu Christi. Herausgegeben zu seinem 75. Geburtstag am 6. April 1984 von Gerhard Sauter, München, 1984ders., Vernehmen und Staunen. Biblische Besinnungen, Neukirchen-Vluyn, 1973ders., Tradition und Interpretation. Studien zum Neuen Testament und zur Hermeneutik, München, 1965 ders., Landschaften der Bibel, Leinen, 1963ders. Einführung in die Gleichnisse, Neukirchen-Vluyn, 1963ders. (Hrsg.), Predige das Wort, Auslegung der Heiligen Schrift in Predigten: 5. Band, 2. Teilband) Lucas-Evangelium, Siegen, 1954ders., Georg (Hrsg.), Predige das Wort, Auslegung der Heiligen Schrift in Predigten: 4. Band, 1. Teilband: Lucas-Evangelium, Siegen, 1947ders., Der königliche Befehl. Eine Einführung in Rembrandts Radierung von 1642 zur Auferweckung des Lazarus, Siegen, 1942ders., Die Heimkehr der Verlorenen. Eine Einführung in Rembrandts Radierung von 1636 zum Gleichnis vom verlorenen Sohn, Siegen, 1940ders, Die Geschichte als theologisches Problem bei Lessing, in: Theologische Studien und Kritiken, Jg. 1936, 107. Band Neue Folge II, 6. Heft, S. 377-421Literatur zu Georg EichholzKlappert, Berthold, Hören und Fragen. Georg Eichholz als theologischer Lehrer, in: Evangelische Theologie, Jg. 36 (1976), S.101-121Evangelischer Katechismus. Neue Ausgabe, hrsg. von der Evangelischen Kirche im Rheinland, 1962 Seim, Jürgen, Georg Eichholz. Lehrer des evangelischen Rheinlands, in: Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes, Jg. 59 (2010), S.179-194Seim, Jürgen, Iwand-Studien. Aufsätze und Briefwechsel Hans Joachim Iwands mit Georg Eichholz und Heinrich Held, Köln, 1999

          Reiseerinnerungen, Bd. 2
          StAM, Familienarchiv von Schiber 177 · Akt(e) · 1850-1914
          Teil von Staatsarchiv München (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Eintrittskarten; Konzertprogramme; Theaterprogramme; Satzungen des Cäcilien-Vereins in Speyer; Hotelquittungen; Fahrkarten für Postkutschen; Quittungen und Belege für den Aufenthalt in Bad Liebenstein (1867); Quittungen und Belege für den Aufenthalt in Berlin und Hamburg (1868); Belege und Quittungen für den Aufenthalt in Scheveningen und Gravenhagen (1870); Belege und Quittungen für die Reise nach England (1875); Reise nach Italien (Bologna, Pompeij, Neapel, Perugia); Urlaubsreise nach Biarritz (1881); Belege und Quittungen für die Reise nach Norwegen und Schweden (1885); Mitgliedskarten für die Nationalliberale Partei München, den Deutschen Flottenverein und die Deutsche Kolonialgesellschaft Darin: Fotos von General Ernst von Büller