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            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 2 Nr. 736 · Akt(e) · 1908-1910
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Enthält: - 1. Kapitel: Die Ausreise; S. 1 - 2. Kapitel: Die ersten Eindrücke; S. 23 - 3. Kapitel: Soldaten-Leben; S. 49 - 4. Kapitel: Regenzeit; S. 82 - 5. Kapitel: Die Expedition mach dem Südern; S. 103 - 6. Kapitel: Das alte Lied; S. 140 - 7. Kapitel: Paresis-Gebirge; S. 159 - 8. Kapitel: Patrouillenritte; S. 196 - 9. Kapitel: Steppenbrand; S. 220 - 10. Kapitel: Die Eingeborenen; S. 240 - 11. Kapitel: Kulturarbeiten; S. 255 - 12. Kapitel:Tage der Freiheit; S. 280 - 13. Kapitel: Seeis; S. 295 - 14. Kapitel: Expedition nach dem Osten; S. 310 - 15. Kapitel: Windhuk; S. 339 - 16. Kapitel: Farmwirtschaften; S. 361 - 17. Kapitel:Die Heimreise; S. 382 Enthält auch: zahlreiche Fotos und Karten

            Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 Nr. 45 · Akt(e) · 1904 - 1905
            Teil von Stadtarchiv Nürnberg
            • 1904 - 1905, Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 NL Friedrich Stahl
            • Enthält:<br />- 179 Fotos aus Deutsch-Südwestafrika (Lüderitzbucht, Walfischbucht, Swakopmund, Rietmont), Kapstadt, Sansibar und Dar-es-Salam (Bilder von der Schutztruppe und der Landschaft)<br />- einige Zeitungsartikel über die deutschen Kolonien
            Artikel und Beschreibungen von Südwestafrika
            Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 Nr. 31 · Akt(e) · 1904 - 1925
            Teil von Stadtarchiv Nürnberg
            • Enthält:<br />- Zeitungsartikel über Deutsch-Südwestafrika (1904-1906)<br />- South West Africa. Its Possibilities (Wembley Exhibition 1925), hrsg. von der South-West Africa Administration (mit zahlreichen Illustrationen)<br />- Beschreibung von Kapstadt (handschr.)<br />- Beschreibung von East London (handschr.)<br /><br />Darin:<br />- 1 Postkarte und drei Landschaftsfotos von Afrika
            • 1904 - 1925, Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 NL Friedrich Stahl
            August Gottfried Friedrich Senst
            Landesarchiv Sachsen-Anhalt, E 192 (Benutzungsort: Dessau) · Bestand · 1882-1895
            Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

            Findhilfsmittel: Findbuch 2012 (online recherchierbar) Registraturbildner: August Gottfried Friedrich Senst wurde am 14. Mai 1864 in Coswig geboren. Er heuerte am 1. November 1881 in Kiel als Matrose in der kaiserlichen Kriegsmarine an und diente zunächst auf dem Schulschiff SMS Arkona. Später diente er auf dem Kanonenboot SMS Albatross und der Korvette SMS Gneisenau. Nach dem Dienst auf dem Artillerieschulschiff SMS Mars trat er aus dem Marinedienst aus. Nachdem er auf verschiedenen Handelsschiffen angeheuert hatte, trat er 1891 in die Dienste der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Panzerkreuzer USS Boston, der beim Sturz der Monarchie in Hawaii mitwirkte. 1894 begab sich Senst in die Dienste der HAPAG auf dem Schnelldampfer Fürst Bismarck. Seinen Lebensabend verbrachte er in Coswig. Bestandsinformationen: Der Bestand wurde im März 2012 von der Familie als Depositum übergeben. Enthaltene Fotos: 139

            Berger, Carl (1871-1962)
            RMG 1.341 a · Akt(e) · 1897-1963
            Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

            Nachlaß:; Mappe 1: 1 Notizbuch mit Tagebuchaufzeichnungen aus d. Zeit d. Herero-Aufstandes, enthält auch Predigtausarbeitungen z.T. für Gefallene d. deutschen Schutztruppen u. andere Notizen, 1904-1906; Mappe 2: Bericht von E. Stumpfe über Herero-Aufstand u. a. m.; Verschiedene Aufzeichnungen u. Augenzeugenberichte über d. Herero-Aufstand 1904, Liste d. Toten, Namen d. vermutlichen Mörder u. a. m.; Abschrift aus d. Gemeindechronik von Lüderitzbucht über d. Ereignisse in d. Jahren 1904 bis 1905, wie sie Missionar Karl Emil Laaf aufgezeichnet hat, von Missionar Friedrich Hermann Rust übersandt an Carl Berger, 1950; 2 Augenzeugenberichte zu d. Ereignissen im Oktober 1904 im Gebiet um Ghochas, N. N.; Mappe 3: 1 rotes Schreibheft mit hs. Ausarbeitungen von Zeitungsartikeln Carl Bergers, d. unter d. Überschrift "Vom Auob" in Windhoeker Zeitungen erschienen. Enthält auch "Die Orgel von Taurow", Fronterlebnis, von Dr. H. Reimer, Tailfingen, 5 S., ms.; Mappe 4: "Die weiße Frau von Haruchas", Lebenserinnerungen von Frau Ida Berger, geb. Bergmann, verw. Albath, aus den Jahren 1897-1920, 2 Schreibhefte, 35 S., hs.; Mappe 5: Verschiedene Manu- bzw. Typoskripte Carl Bergers:; Weihnachten bei d. Hirten auf d. Felde, 8 S., hs., 1951; Die Geschichte d. Altardecke von Mariental, 3 S., hs., o. J.; Mineralvorkommen im Gebiet d. Auob, 3 1/2 S., ms., o. J.; Das Kamelgestüt d. deutschen Schutztruppen in Hofmeyr (früher Kalkfontein-Nord), 6 S., ms., o. J.; Erinnerungen an d. Gefallenen d. deutschen Schutztruppe u. ihre Grabdenkmäler im Gebiet von Ghochas (mit 2 Fotos), 8 S, hs., 1958; Mappe 6: Notizen über Hendrik Witbooi, aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, 1 Heft, 15 S., hs., o. J.; Mappe 7: Das Leben Hendrik Witboois, Manuskript, 105 S., ms., o. J.; enthält auch: 1 Original-Briefunterschrift Witboois

            Rheinische Missionsgesellschaft
            Die Besetzung von Tsingtau (Fotos): Bd. 2
            BArch, N 255/38 · Akt(e) · 1897/1898
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: "Arkona" bei der Vermessung der Irene-Bucht, 1898; "Cormoran" und Landungsbrücke; "Cormoran", "Arkona", "Prinzeß Wilhelm", Handelsdampfer "Kaiser" mit Kohlendampfer längsseits, dahinter "Kaiserin Augusta"; Offz.-Korps "Kaiser" (nach dem Eintreffen in Stubenrauch), 1898; Landungsbrücke, Arkona-Insel, "Cormoran" und "Arkona", Anfang 1898; Ansicht von Tsingtau von der Reede (Arkona-Insel) aus, 1897; Straße nördl. vom Ostlager (Ostpaß), wo die Telegrafenleitung während der Besetzung durchschnitten wurde; Ostlager, auf dem die Flagge bei der Besitzergreifung am 14. Nov. 1897 gehißt wurde; Yamen mit Yamenlager und Geisterschutzmauer mit Flaggenstock, Ende 1897; Erste große Parade auf dem chinesischen Exerzierplatz am 27. Jan. 1898; Das am 26. Jan. eingetroffene Seebataillon bei der Parade am 27. Jan. 1898 (Sandsturm)

            Diederichs, Otto von
            Dr. Carl Peters (Bestand)

            Der im Kreisarchiv befindlichen Teil aus dem Nachlass des deutschen Kolonialpioniers Carl Peters, der das Kerngebiet des späteren "Deutsch-Ostafrika" erwarb, wurde hauptsächlich von seiner Gattin Thea geb. Herbers zusammengetragen und durch Kopien und Abschriften aus dem Bundesarchiv Koblenz und dem damaligen Zentralen Staatsarchiv Potsdam sowie durch Materialien der Familie Berninghaus - Asta Berninghaus war eine Schwester Thea Peters - angereichert. Anfang der 1950er Jahre gelangte die Sammlung in den Besitz des Archivs der Burg Altena. Der Nachlass enthält in acht Kartons Urkunden, Korrespondenzen und Zeitungsausschnitte, die sich zum größten Teil auf die Disziplinarverfahren und Beleidigungsklagen des Kolonialpolitikers beziehen. Neben diesem Schriftgut liegen Fotos und persönliche Gegenstände vor. Zudem wurde die Sammlung durch Bücher und Aufsätze zu kolonialen Themen, inbesondere von und über Carl Peters, ergänzt. Die Verzeichnung erfolgte 1990 durch die Praktikantin Elke Röscher. Biografie: - 27.11.1856 geb. als Sohn eines Pastors in Neuhaus a. d. Elbe - Studium in Göttingen, Tübingen und Berlin - 1879 Promotion in Geschichte - 1880 Oberlehrerexamen in Geschichte und Geographie - seit 1881 Aufenthalt in London, Beschäftigung mit der englischen Kolonialpolitik und -verwaltung - 1883 Rückkehr nach Berlin - 28.03.1884 Carl Peters gründet die "Gesellschaft für deutsche Kolonisation" - September 1884 Aufbruch nach Ost-Afrika, im gleichen Jahr Abschluß von Kolonialverträgen mit den Häuptlingen von Useguna, Uguru, Usagara und Ukami - 12.02.1885 Gründung der DOAG ("Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft") - 27.02.1885 Unterzeichnung des ersten kolonialen Schutzbriefes durch Wilhelm I. für das von Peters erworbene Gebiet - März 1889 bis August 1890 Expedition zur Befreiung Emin Paschas, Abschluß weiterer Verträge in Afrika - 01.07.1890 Helgoland-Sansibar-Vertrag - 1891 Entsendung als Kaiserlicher Reichskommissar zur Verfügung nach Ostafrika - 1992 Mitarbeit an der deutsch-englischen Grenzregulierung in Ostafrika - 03.05.1894 Ernennung zum etatmäßigen "Kommissar" - 13. bis 16.03.1896 Kolonialdebatte des Reichstags, Angriff Bebels gegen Peters, bald darauf Umzug nach London, publizistische Tätigkeit, Gründung eines Wirtschaftsunternehmens - 24.04./15.11.1897 Disziplinarurteile gegen Carl Peters wegen Verfehlungen gegenüber Eingeborenen: Entlassung aus dem Reichsdienst (Rechtsfolgen des Urteils wurden 1937 durch Hitler zugunsten der Witwe Peters aufgehoben) - 1899-1911 Reisen nach Südafrika: Geschäftsführender Direktor der Carl Peters Estates Company - 1905 Gnadenerlass Kaiser Wilhelm II.: Peters erhält den Titel "Reichskommissar" zurück - 1907-1909 verschiedene Beleidigungsklagen insbesondere gegen Redakteure sozialdemokratischer Zeitungen - 1909 Eheschließung mit Thea Herbers - 1914 Carl Peters wird auf Gnadenwege seine Pension gewährt - 10.09.1918 gestorben in Waltorf bei Peine

            Peters, Carl
            Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 543 (Benutzungsort: Merseburg) · Bestand · 1884 - 1957, 1993
            Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

            Findhilfsmittel: Findbuch 2013 (online recherierbar) Registraturbildner: Hermann Moritz Bertram gründete im Jahr 1884 die Firma Herm. Bertram Halle/S. mit Sitz in der Torstraße 61, die die Herstellung und den Vertrieb von Spezialmaschinen für Bäckereien zum Inhalt hatte. Im Laufe der Jahre entwickelte Bertram eine Vielzahl von Patenten für Bäckerei-Spezialmaschinen, die an Kunden im In- und Ausland geliefert wurden. Ab 1896 produzierte die Firma Knetmaschinen und ab 1905 Dampfbacköfen. Zwischen 1915 und 1918 lieferte die Fabrik außerdem Graugussgranaten und leichte fahrbare Feldbacköfen an das Militär. Im April 1909 wurde Otto Bertram Firmenteilhaber. Gleichzeitig erfolgte die Umwandlung der Firma in eine offene Handelsgesellschaft unter dem neuen Firmennamen "Herm. Bertram, Hallesche Dampfbackofen-Fabrik - Hallesche Misch- und Knetmaschinen-Fabrik". Zur besseren Vermarktung der Firmenprodukte gründete man im März 1921 die Bertram Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Halle, Thielenstrasse 4. Angeboten wurden komplette Einrichtungen für Bäckereien und Brotfabriken, ebenso Dampfbacköfen, elektrische Öfen und Bäckereimaschinen jeder Art. 1931 übernahm die Fa. Herm. Bertram GmbH die unwirtschaftlich gewordene Vertriebsgesellschaft in ihren Besitz. Um die Verwendung des Namens „Bertram“ durch andere Firmen zu unterbinden, wurde 1936 der fiktive Geschäftssitz der Vertriebsgesellschaft nach Berlin verlegt. Bis 1938 konnte so die Löschung der Vertriebs-GmbH im dortigen Handelsregister verhindert werden. Als alleiniger Besitzer ließ Otto Bertram 1924 den Firmennamen wieder in Fa. Herm. Bertram, Hallesche Dampfbackofen-Fabrik-Hallesche Misch- und Knetmaschinen-Fabrik umändern. Anfang 1929 entstand daraus die Fa. Herm. Bertram, Hallesche Dampfbackofen-Fabrik-Hallesche Misch- und Knetmaschinen-Fabrik GmbH deren Hauptgesellschafter Otto und Charlotte Bertram waren, ab April 1937 auch Wolf Günther Bertram. Ab 1939 führte die Firma wieder Heeresaufträge aus und produzierte neben Bäckereimaschinen für Heeresbauämter und verschiedene Dienststellen in den besetzten Gebieten auch Granaten und lieferte Maschinen an kriegswichtige Betriebe. 1942 erfolgte die Umwandlung der GmbH in eine Kommanditgesellschaft. Durch Verfügung des Präsidenten der Provinz Sachsen-Hauptabteilung Wirtschaft vom 3. Juli 1946, wurde zum 16. Juli 1946 die Herm. Bertram KG in unmittelbare Aufsicht und Verfügungsgewalt der Provinz Sachsen genommen, doch wurde die Firma weder unter Sequester gestellt noch enteignet. Lediglich treuhänderische Verwalter und Geschäftsführer wurden berufen. Im März 1948 erfolgte die Rückumwandlung der Kommanditgesellschaft in Fa. Herm. Bertram, Hallesche Dampfbackofen-Fabrik-Hallesche Misch- und Knetmaschinen-Fabrik GmbH. Als Zweck der Firma gab man die Herstellung und den Vertrieb von Öfen und Maschinen aller Art für das Bäckereigewerbe und die Nahrungsmittel- und Chemiebranche, insbesondere aber die Fortsetzung des Betriebes der Hermann Bertram KG, an. Am 19. März 1953 beantragte der damalige Geschäftsführer aufgrund von Steuerschulden beim Rat der Stadt Halle (Abt. Finanzen, UA Abgaben) ein Konkursverfahren über das Vermögen des Betriebes und seiner Inhaber. Durch „freihändigen Verkauf“ wurde im Rahmen der Zwangsvollstreckung das Firmeninventar am 15. April 1953 an den VEB (K) Bäckereimaschinen und Ofenbau Halle (Saale) verkauft und so die Firma in Volkseigentum überführt. Zum 1. Jan. 1957 ging dieser Betrieb im Nagema "Habämfa" VEB Hallesche Bäckereimaschinen- und Ofenfabrik, Halle auf. Bestandsinformationen: In den Jahren 1999, 2000 und 2004 übergab das Stadtarchiv Halle etwa 8,7 lfm unerschlossenes Schriftgut der Fa. Herm. Bertram, Hallesche Dampfbackofen-Fabrik - Hallesche Misch- und Knetmaschinen-Fabrik GmbH an das damalige Landesarchiv Merseburg (später Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Merseburg), wo es 2012 bearbeitet und verzeichnet wurde. Enthaltene Karten: 18 Enthaltene Fotos: 8

            Fort in Keta
            14 · Objekt · um 1860
            Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

            Bem. von anderer Hand: Von Herrn Missionar Zündel. - Bem. Müller: Keta, Blick auf Dorf und Fort um 1860, enthält: Keta, Dorf, Fort

            Norddeutsche Mission
            BArch, MSG 225 · Sammlung · 1650 bis 2000
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Hans Heinrich Hildebrand (geb. 14.10.1919), Kaufmann und Kapitänleutnant a.D., war Verfasser mehrerer Standardwerke zur deutschen Marinegeschichte. Bestandsbeschreibung: Hans Heinrich Hildebrand (geb. 14.10.1919), Kaufmann und Kapitänleutnant a.D., war Verfasser mehrerer Standardwerke zur deutschen Marinegeschichte. Der Bestand dokumentiert die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschungsarbeit auf dem Gebiet der deutschen Marinegeschichte, die in komprimierter Form Eingang in die Publikationen Hildebrands gefunden haben. Der Bestand setzt sich zusammen aus Unterlagen (keine Originale) und Aufsätzen zur Frühgeschichte der deutschen Marine ab 1650, der Kurbrandenburgischen Marine und der Marine des Norddeutschen Bundes, der Reichs- und Kriegsmarinen bis 1945 sowie der Bundesmarine und der Volksmarine der DDR. Des Weiteren umfasst der Bestand Unterlagen zur Geschichte des Seeoffizier-, Ingenieuroffizier- und Sanitätsoffizierkorps sowie zur Entwicklung des Flottenkommandos, von Landungsbooten und amphibischen Verbänden, von Kleinkampfmitteln und Waffensystemen bis hin zur Uniform- und Flaggenkunde. Herausragend sind die enzyklopädischen Zusammenstellungen zu Admiralen sowie zur Geschichte einzelner Schiffe; die Zusammenstellungen sind in der Regel mit Fotos versehen. Zitierweise: BArch, MSG 225/...

            Koloniale Objekte ("temporärer Titel")

            In der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V. gibt es diverse Sammler von kolonialen Objekten. Diese umfassen einzelne Fotos und Alben, Urkunden (Verleihungsurkunden von Orden und Ehrenzeichen sowie offizielle Schreiben, Berichte und Verträge), Tagebücher und sonstige Gegenstände aus den Kolonien. Unter anderem spielt auch die Zusammenarbeit der Kolonialmächte untereinander eine Rolle. Es gibt zudem private Nachlässe von Kolonialsoldaten und Bewohnern der ehemaligen deutschen Kolonien.

            BArch, RM 2/1854 · Akt(e) · Mai 1889 - Nov. 1897
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Zerstörung von Saadani und Ivingi durch Landungsabteilungen deutscher Kriegsschiffe (Berichte, Abschriften), Juli 1889 Einnahme von Pangani am 8. Juli 1889 (Bericht SMS "Leipzig", Abschrift), Juli 1889 Einnahme von Tanga am 10. Juli 1889 (Bericht SMS "Carola", Abschrift), Juli 1889 Eroberung des Südens des ostafrikanischen Küstengebiets (Berichte SMS "Schwalbe" und ostafrikanische Station mit Kartenskizze, Abschriften), Mai 1890 Politische Lage in Samoa (Bericht der Australischen Station, Abschrift), 11. Sept. 1894 Eingreifen von SMS "Iltis" zum Schutze eines deutschen Dampfers in Tamsui/Formosa (Bericht des Kaiserl. Konsuls in Tamsui, Abschrift), 7. Juni 1895 Folgerungen aus den japanisch-chinesischen Seekämpfen für Kriegsschiffbau und -armierung (Vervielfältigung), o. Dat. Zustände in der nordchinesischen Flotte und ihre Tätigkeit während der ersten Hälfte des japanisch-chinesischen Krieges (Bericht, Umdruck), 14. Okt. 1897

            BArch, RM 2/1855 · Akt(e) · Jan. 1898 - Mai 1899
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Krieg zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten (Berichte und Meldungen), Jan. 1898 - Mai 1899 Erfahrungen und Folgerungen aus dem Spanisch-Amerikanischen Kriege für den Bau und die Armierung von Kriegsschiffen (Druck), Dez. 1898

            BArch, RM 2/1856 · Akt(e) · 1900-1914
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Versenkung des haitischen Rebellenkreuzers "Crète-à-Pierrot" durch SMS "Panther" (Telegramm SMS "Panther", Abschrift), 8. Sept. 1902 Unruhen auf den Samoa-Inseln (Bericht des Kreuzergeschwaders, Abschrift), 9. Apr. 1909 Namentliche Liste aller bei den kriegerischen Unternehmungen der deutschen Kriegsmarine Gebliebenen seit 1849 (Vervielfältigung), 29. Juni 1912 Unruhen in Liberia (Berichte SMS "Bremen" und SMS "Panther" mit handschriftlichen Randbemerkungen Kaiser Wilhelm II., Abschrift), 19. Dez. 1912, 6. Jan. 1913