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- Employé pour Friede
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Artikel von Werner Grumpelt
Enthält u.a.: Schriftwechsel Wako Berlin - Wako Spa zur. Übergabe und Rücktransport der Truppe Lettow-Vorbeck, 19./28. Nov. 1919 Heimschaffung der kranken und verwundeten deutschen überseeischen Kriegsgefangenen, 2. Dez. 1918. - Bitte Strümpell (Reichskolonialamt) Schriftwechsel mit deutsch-südwestafrikanischen Farmern über die Rückkehr nach Südwestafrika, 13. Jan.-18. Febr. 1919 Entschließung der Deutschen Kolonialgesellschaft und anderer kolonialer Verbände vom 2. Febr. 1919 (Flugblatt) Dankschriften und kolonialpolitische Wünsche für den Frieden
Jahresbericht, Verhandlungsprotokolle, Zirkulare; Korrespondenz, besonders zur Frage d. Mission in engl. Kolonien, bes. m. Oldham u. J. Mott; Aufruf für Frieden u. christl. Gemeinschaft, die neutralen an d. kriegsführenden Länder, Dr.; Preßnotizen d. Evang.-Luth. Mission Leipzig; Axenfeld: Verbietet d. Krieg für die Zukunft dt. Mission in nichtdeutschen Gebieten, 8 S., Dr.; Stark (Hrsg.): Das Martyrium d. evang. Missionare in Kamerun, 15 S., Dr.
Société des missions du RhinVorbemerkung: Im vorliegenden Bestand sind die Akten der Abteilung IV e sowohl des Generalkommandos als auch des Stellvertretenden Generalkommandos des XIV. Bad. Armeekorps überliefert, wie sie als zusammenhämgender Bestand im Jahr 1949 aus dem Heeresarchiv in Stuttgart in das Generallandesarchiv Karlsruhe gelangt sind. Es handelt sich um Einzelfallakten zu Vergehen, die zu Friedens- wie zu Kriegszeiten der militärischen Judikative unterworfen waren und von ihr der vorgesetzten Militärbehörde als Sonderfälle gemeldet worden sind. Über den Einzelfall hinaus vermitteln sowohl die sog. Ehrengerichtsakten der Offiziere wie die Straf- und Schutzhaftakten von Zivilpersonen einen umfassenden Einblick in den Tätigkeits- und Geltungsbereich der Militärjusitz im Deutschen Kaiserreich. Besonders für die Zeit des Ersten Weltkriegs wird deutlich, dass und welche politische Aufgaben die Militärjustiz zu erfüllen hatte. Mit der unnachsichtig geführten Verfolgung derjenigen Personen, die als wenig "zuverlässig" galten, deren rechtlich höchst umstrittener Präventivverhaftung und darauf folgender Abschiebung ins Reichsinnere haben sich die zu diesem Zweck eingerichteten außerordentlichen Kriegsgerichte einen zwiefelhaften Nachruhm erworben. Dass sie dabei die in Jahrzehnten erzielten Erfolge bei der Integration des Reichslandes Elsaß-Lothringen in das Wilhelminische Kaiserreich binnen weniger Monate durch ihr Verhalten zunichte machten, gehört zu den tragischen Episoden der Geschichte des Reichslandes zwischen 1871 und 1918. Der vorliegende Bestand war ursprünglich durch ein im Heeresarchivs erstelltes Abgabeverzeichnis erschlossen. Dieses entsprach nicht den archivischen Anforderungen. Mitte der 1980er Jahre wurde mit der Neuverzeichnung begonnen, 1990 wurde sie zum Abschluss gebracht. Karlsruhe, im November 1990 Dr. Kurt Hochstuhl Konversion: Im Jahr 2008 wurden die Erschließungsdaten zum vorliegenden Findmittel im Rahmen des Projektes "Konversion von Findmittel-Altdaten" des Generallandesarchivs Karlsruhe in die neue Erschließungs-Software scopeArchiv konvertiert. Die technische Durchführung des Gesamtprojektes "Konversion von Findmittel-Altdaten" lag bei Herrn Guido Fögler, die Betreuung bei Alexander Hoffmann. Die redaktionelle Endbearbeitung der Online-Fassung übernahm der Unterzeichnende. Karlsruhe, im Januar 2009 Dr. Martin Stingl
Der vorliegende Bestand beinhaltet Akten von drei verschiedenen preußischen Kommissionen, die für die Bearbeitung von Entschädigungsforderungen gegenüber dem französischen Staat zuständig waren. Durch personelle Überschneidungen und ähnlich gelagerte Aufgabenstellungen ergibt sich jedoch eine relativ homogene Aktenüberlieferung, deren Schwerpunkt auf der Tätigkeit der Hauptliquidationskommission liegt. Am 3. Juni 1814 wurde der Geheime Staatsrat Johann Christian Magnus Freiherr von Oelssen (1775-1848) zum Kommissar für die Erledigung der Entschädigungsforderungen der preußischen Staatsangehörigen ernannt. Unterstützt wurde er bei der Ausübung seiner Tätigkeit zeitweise durch den protestantischen Generalkonsistorialpräsidenten Johann Friedrich von Jacobi. Die Oberleitung über die Entschädigungsangelegenheiten hatte Wilhelm von Humboldt. Nach der Einnahme von Paris am 3. Juli 1815 beauftragte der Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher den Generalintendanten der Armee, Friedrich Wilhelm Christian Ribbentrop (1768-1841) , mit den Verhandlungen über die Rückgabe der durch die französischen Truppen in Preußen beschlagnahmten Kunstwerke und Kulturgüter. Zur Unterstützung wurden ihm der Kriegskommissar Jacoby und Prof. de Groote zugeordnet. Im weiteren Verlauf übernahm der Staatsminister Karl vom Stein zum Altenstein (1770-1840) die Verhandlungen und wurde hierbei vom Kammergerichtsrat Johann Albrecht Friedrich Eichhorn (1779-1856) und dem Düsseldorfer Gouvernementsrat Crull unterstützt. Nach dem Zweiten Pariser Frieden am 20. November 1815 wurde schließlich die preußische Liquidationskommission gebildet. Da im weiteren Verlauf auch in den preußischen Provinzen Liquidationskommissionen entstanden, setzte sich für die zunächst in Paris tagende Kommission der Name Hauptliquidationskommission durch. Die Hauptaufgabe dieser Kommission war die Verhandlung mit den französischen Behörden über die Bewilligung von Entschädigungszahlen für die durch preußische Staatsangehörige, Behörden und Gemeinden eingereichten Entschädigungsforderungen aus der Zeit der französischen Besetzung. Ein territorialer Schwerpunkt lag hierbei auf den nach dem Friedensschluss an Preußen gefallenen Gebieten (u. a. die Rheinprovinz). Ein Großteil der überlieferten Akten beinhaltet die eingereichten Entschädigungsforderungen und die Entscheidung der Kommission über die Rechtmäßigkeit dieser Forderungen. Zum ersten Kommissar wurde Wilhelm von Humboldt und zum zweiten Kommissar der Gouvernementsrat Crull berufen. Der Kommissar Crull bildete auch eine in Paris ansässige Schiedsrichterliche Kommission, die über strittige Entschädigungsforderungen entscheiden sollte. Die Hauptliquidationskommission wurde später nach Berlin verlegt und im Jahre 1823 aufgelöst. Die Akten der Kommission gelangten zu einem nicht mehr zu ermittelnden Zeitpunkt in den Bestand des Geheimen Staatsarchivs PK und wurden Ende des 19. Jahrhunderts durch den Archivar Karl Sattler verzeichnet. Eine Auslagerung des Bestandes während des Zweiten Weltkrieges erfolgte nicht . Deshalb verblieben die Akten auch während der Zeit der deutschen Teilung in Berlin-Dahlem. Da das Findbuch jedoch verloren gegangen ist wurde der Bestand 1953 durch den Archivar Gerhard Kutzsch erneut verzeichnet. Dieses Findbuch wurde im Jahr 2013 durch den Archivangestellten Guido Behnke retrokonvertiert. Die Klassifikation wurde neu erstellt. Außerdem wurden die vorhandenen Aktentitel überprüft und überarbeitet. Teilweise musste eine Neuverzeichnung einzelner Akten vorgenommen werden. Die Akten des Bestandes wurden teilweise durch einen Wasserschaden in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund des daraus resultierenden Schimmelbefalls können einige der in diesem Findbuch verzeichneten Akten gegenwärtig nicht zur Benutzung vorlegt werden. Darüber hinaus gehören zum Bestand ca. 50 Amtsbücher (v. a. Kassenbücher, Verzeichnisse, Journale), die auf Grund des Schimmelbefalls noch nicht verzeichnet werden konnten. Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, I. HA, Rep. 143 Hauptliquidationskommission der Privatforderungen an Frankreich, Nr. ( ) Berlin, April 2013 Guido Behnke Findmittel: Datenbank; Sammelfindbuch, 1 Bd. (für I HA. Rep. 143 und 143 A); unverzeichnet
Enthält u. a.: Anweisungen und Anordnungen über Organisationsmaßnahmen, die Kommandoverhältnisse und die Gefechts- und Felddienstübungen; Zusammensetzung der Armee-Inspektionen Darin: Hinweise über die gesammelten Erfahrungen bei der Entsendung von Verstärkungen für die Schutztruppe in Südwestafrika
Enthält u.a.: Einbeziehung älterer Streitfragen in die Vorbereitung künftiger Friedensverhandlungen (Weisung von Staatssekretär Jagow, Abschrift), Dez. 1914 Auswärtiges Amt und Berichterstattung des diplomatischen Dienstes über die wirtschaftlichen Verhältnisse des neutralen und feindlichen Auslandes, Organisationsfragen, Jan. 1918 Die wirtschaftliche und politische Bedeutung der deutschen Kolonialgebiete in der Südsee (Denkschrift der Vereinigung der Südseefirmen, Eingaben), Jan., Apr. 1918 Errichtung einer Sammelstelle für wirtschaftliche Nachrichten aus dem Ausland in den Niederlanden (Vorschlag des Deutschen Konsulates in Rotterdam), Jan. 1918 Gewerblicher Rechtsschutz bei künftigen Friedensverhand- lungen (Vorschläge des Deutschen Vereins für den Schutz des gewerblichen Eigentums), Feb. 1918 "Wirtschaftliche Nachrichten aus dem feindlichen Auslande" (Beilage zum Wirtschaftlichen Wochenbericht des Deutschen Generalkonsulats in Stockholm), Feb. 1918 Lage des Phosphorsäure-Marktes nach dem Kriege (Denkschrift des Vereins deutscher Düngerfabrikanten), März 1918 Der deutsche Handel in Südostasien vor und nach dem Kriege (Druck), 1918 Übergangswirtschaft und Rohstoffversorgung nach dem Kriege (Erklärung der Vollversammlung des Deutschen Handelstages), Mai 1918
Enthält u.a.: Wirtschaftliche Kriegsziele gegenüber Italien unter Einschluss der Kolonialfrage und strategischer Aspekte im Mittelmeerraum (Ausarbeitung General Ludendorffs), 1918 Künftige Beziehungen zu Italien mit Bemerkungen zum Charakter der Bevölkerung (Ausarbeitungen des Deutschen Konsuls in Innsbruck), (Sept. 1917) 1918 Wirtschaftsbeziehungen Österreich-Ungarns zu Italien nach dem Kriege (Ermittlungen des Deutschen Botschafters in Wien), Feb. 1918 Kriegswirtschaftliche Bedeutung des eroberten oberitalienischen Gebietes (Ausarbeitung des stellvertretenden Generalstabes), Feb. 1918 Lage der Farben-, pharmazeutischen und photographischen Industrie in Italien (Generalbericht von Carl Duisberg, Leverkusen), Apr. 1918 Künftige und gegenwärtige Wirtschaftsentwicklung Italiens und sein Verhältnis zu den Alliierten (Berichte der deutschen Vertretungen in der Schweiz), 1918 - 1919
Enthält u.a.: Gesetz vom 04.09.15 zur Abänderung des Reichsmilitärgesetzes und des Gesetzes, betr. Änderungen der Wherpflicht vom 11.02.88.- Anwendbarkeit des § 66 des Kriegsmililtär-Gesetzes auf die nach § 3 des Gesetzes von 6.5.1880 zu Übungen im Frieden einberufenen Ersatzreservisten 1. Klasse.- Anwendbarkeit der Ausfügungsbestimmungen zu § 66 des Reichsmilitärgesetzes auf die in das Ostasiatische Expeditionskorps oder anläßlich des Hereroaufstandes in die Schutztruppe für Südwestafrika freiwillig eintretenden Beamten
1925-1960 in Okahandja, Gobabis, Karibib; Lebenslauf (3 Fassungen), Zeugnisse, 1914-1915; Briefe aus d. Internierungslager Andalusia, 1940-1945; „Unseren treuen Farmarbeitern soll d. e. Zuflucht sein“, Einweihung d. Eingeborenenkirche in Frieden-au, Windhoeker „Allgemeine Zeitung“, Nr. 53, 1959
Société des missions du RhinGeschichte des Bestandsbildners: Die Aufgaben der 1903 geschaffenen Schiffsbesichtigungskommission, die am 01.04.1904 ihre Tätigkeit in Hamburg aufnahm, bestanden in der Prüfung von Handelsschiffen auf ihre Verwendbarkeit für militärische Zwecke in Krieg und Frieden. Nach Auflösung der Dienststelle am 11.01.1920 gingen ihre Aufgaben zusammen mit denen der Küstenbezirksämter und der Seetransportstellen auf die Dienststellen der Admiralität über. Bestandsbeschreibung: Die Aufgaben der 1903 geschaffenen Schiffsbesichtigungskommission, die am 1.4.1904 ihre Tätigkeit in Hamburg aufnahm, bestanden in der Prüfung von Handelsschiffen auf ihre Verwendbarkeit für militärische Zwecke in Krieg und Frieden. Nach Auflösung der Dienststelle am 11.1.1920 gingen ihre Aufgaben auf die Dienststelle der Admiralität über. Inhaltliche Charakterisierung: Das Schriftgut enthält Unterlagen über die deutschen Reedereien, ihre Schiffe ( u.a. Charter- und Mietverträge) und beschlagnahmte ausländische Handelsschiffe. Darüber hinaus geben überlieferte Demobilmachungsakten Aufschluss über den Rücktransport von Kriegsgefangenen und die Umstellung auf Friedenswirtschaft. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs29,5 lfm715 AE Zitierweise: BArch, RM 107/...
Enthält u. a.: Verfügungen des Kriegsministeriums; Untersuchungen auf Tropendienstfähigkeit Darin: Bestimmungen für die Entsendung von Ablösungen für die südwestafrikanischen Schutztruppe vom 17.05.1907; Übersicht über die Besoldung der Schutztruppenbeamten; Namenslisten von Offizieren
Enthält u. a.: Anordnungen des Kriegsministeriums; Hinweise des Oberkommandos der Schutztruppen; Meldungen für die Schutztruppe nach Südwestafrika; Personalangelegenheiten; Verleihung von Südwestafrika-Denkmünzen Darin: Namenslisten