Bestand Landeskirchliches Archiv Stuttgart, G 502 - G 502 - Evangelisches Pfarramt Haubersbronn

Bereich "Identifikation"

Signatur

Landeskirchliches Archiv Stuttgart, G 502

Titel

G 502 - Evangelisches Pfarramt Haubersbronn

Datum/Laufzeit

Erschließungsstufe

Bestand

Umfang und Medium

Bereich "Kontext"

Bestandsgeschichte

===== Orts- und Ortskirchengeschichte =====<br /><br /><br />Am Auslauf des Wieslauftals in das Remstal gelegen findet Haubersbronn als Huprhtesbrunnen im Jahre 1296 erstmals urkundliche Erwähnung. Der von den Staufern herrührende Besitz des Klosters Elchingen wurde 1536 an Württemberg vertauscht, der restliche Teil des Ortes kam wohl mit Schorndorf an Württemberg.<br />Die evangelische Pfarrkirche, eine Chorseitenturmanlage des frühen 16. Jahrhundert, wurde seither erweitert und verändert. Die kirchliche Gemeinde war bis zur Reformation Filial der Pfarrei Oberurbach. Nach der Reformation bestand zur kirchlichen Versorgung von Haubersbronn von 1536-1565 in Schorndorf ein ständiges Vikariat. Im Jahre 1565 erhielt Haubersbronn eine eigene Pfarrei.<br /><br /><br />===== Bestandsbeschreibung =====<br /><br /><br />Das Pfarrarchiv wurde 1999 dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart zur Verwahrung und Verwaltung übergeben. Eingeholt wurden die Akten und Bände in der Regel mit einer Laufzeit bis zum Stichjahr 1966. Die Kirchenbücher verblieben hingegen im Pfarramt, werden aber im Archivinventar unter Hinweis auf den Standort mit aufgeführt.<br />Für das Archiv lag noch keinerlei Verzeichnung vor, daher bot sich eine gänzliche Neuverzeichnung des Bestandes an. Die Akten fanden sich hierbei immerhin in einer groben Vorordnung nach dem Registraturplan für Pfarrämter von 1901.<br />Zur Kassation nach den Richtlinien des Landeskirchliche Archivs freigegeben wurden in der Regel alle Rundschreiben des Konsistoriums bzw. des Oberkirchenrats ohne örtlichen Bezug sowie ein Teil der Rechnungsbeilagen.<br />Eine Besonderheit des Pfarrarchivs stellen zwei Gültbriefe (Zinsbriefe) aus dem beginnenden 17. Jahrhundert sowie zwei Lagerbücher von 1633 bzw. 1659 dar. Die Kirchenbücher allerdings setzen erst im Jahre 1640 ein.<br />Das Pfarrarchiv Haubersbronn wurde im Rahmen eines Praktikums in den Monaten Mai / Juni 2001 von Daniel Ursprung verzeichnet und umfasst nunmehr 184 Verzeichnungseinheiten.<br /><br /><br />Stuttgart, August 2001<br />Michael Bing

Abgebende Stelle

Bereich "Inhalt und innere Ordnung"

Eingrenzung und Inhalt

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit H

Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs

Benutzungsbedingungen

Reproduktionsbedingungen

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

  • Deutsch

Schrift in den Unterlagen

    Anmerkungen zu Sprache und Schrift

    Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

    Bereich Sachverwandte Unterlagen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

    Verwandte Verzeichnungseinheiten

    Verwandte Beschreibungen

    Bereich "Anmerkungen"

    Anmerkung

    Original description: Archivportal-D

    Alternative Identifikatoren/Signaturen

    Zugriffspunkte

    Zugriffspunkte (Thema)

    Zugriffspunkte (Ort)

    Zugriffspunkte (Name)

    Zugriffspunkte (Genre)

    Bereich "Beschreibungskontrolle"

    Identifikator "Beschreibung"

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    Archivcode

    Benutzte Regeln und/oder Konventionen

    Status

    Erschließungstiefe

    Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

    Sprache(n)

      Schrift(en)

        Quellen

        Anmerkung des Archivars/der Archivarin

        Bereich Zugang