Bereich "Identifikation"
Signatur
Titel
Datum/Laufzeit
Erschließungsstufe
Umfang und Medium
Bereich "Kontext"
Bestandsgeschichte
===== Geschichtlicher Überblick =====<br /><br /><br />Das am Aalenbach gelegene Lorenzenzimmern wird erstmals 1285 mit der Nennung der örtlichen Pfarrei (Kapitel Hall) urkundlich als Zimmern (<br />Cymmern<br />) erwähnt. Ab dem ersten Drittel des 14. Jahrhunderts wird der Ortsname zur Unterscheidung von dem nahe gelegenen Weiler Dörrenzimmern um das Patrozinium der Pfarrkirche St. Lorenz erweitert (1329 sanct Laurenzen zimmern). Die Reichsstadt Hall stieg im Lauf des 16. Jh. nach dem Erbwerb der Güter der von Stetten (1558), von Hohenlohe (1564) und von Vellberg (1580/95) zum alleinigen Grund- und Ortsherren auf. Im Zuge der Mediatisierung gelangte Lorenzenzimmern 1803 an Württemberg. Der Ort gehörte zu Großaltdorf und wurde zusammen mit Großaltdorf 1972 in die Stadt Vellberg eingemeindet.<br /><br />Die Pfarrkirche Laurentius wurde in den Jahren 1410 und 1840 jeweils neu erbaut. Der Kirchturm stammt aus dem Jahr 1564. Das Patronatsrecht war im 16. Jahrhundert im Besitz der Herren von Gemmingen zu Bürg, die es 1550 an Hall verkauften. Die Herren von Gemmingen zu Bürg waren es auch, die um 1520 die Reformation eingeführt hatten. Erster evangelischer Pfarrer der Gemeinde war Peter Caspar (ca. 1530-1557). Lorenzenzimmern war bis 1914 Pfarrei, wurde dann zur Verweserei herabgestuft und 1948 mit der Pfarrei Großaltdorf im Dekanat Schwäbisch Hall vereinigt.<br /><br /><br />===== Bestandsgeschichte =====<br /><br /><br />Aufgrund eines Kirchengemeinderatsbeschlusses wurde am 25.06.2012 das Archiv des Pfarramtes Lorenzenzimmern dem Landeskirchlichen Archiv zur Verwahrung und Verwaltung übergeben. Im Frühjahr 2013 wurde dann von Daniel Schuler (Ordnung und Verzeichnung der Archivalien) und Bertram Fink (Abschlussredaktion) ein Archivinventar erstellt.<br />Die historische Überlieferung der Kirchengemeinde Lorenzenzimmern gliedert sich in die Hauptgattungen Bände, Akten und Rechnungsunterlagen. Der Bestand umfasst insgesamt 140 Bestellnummern, was 3 laufenden Regalmetern entspricht. Er hat eine Gesamtlaufzeit von 1644-2005. Die ältesten Archivalien stellen die Kirchenbücher dar. Bis auf die historischen Kirchenbücher können die Archivalien während der Öffnungszeiten des Landeskirchlichen Archivs im Lesesaal eingesehen und erforscht werden. Vereinzelt müssen dabei Sperrfristen beachtet werden. Die Originalkirchenbücher sind für die Benutzung aus Bestandserhaltungsgründen gesperrt. Dafür stehen allen Forscherinnen und Forschern die verfilmten Kirchenbücher im Mikrofilmlesesaal des Landeskirchlichen Archivs zur Verfügung. Der Mikrofilm KB 1415 kann auch ausgeliehen werden.
Abgebende Stelle
Bereich "Inhalt und innere Ordnung"
Eingrenzung und Inhalt
Bewertung, Vernichtung und Terminierung
Zuwächse
Ordnung und Klassifikation
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit L
Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs
Benutzungsbedingungen
Reproduktionsbedingungen
In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache
- Deutsch
Schrift in den Unterlagen
Anmerkungen zu Sprache und Schrift
Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen
Findmittel
Bereich Sachverwandte Unterlagen
Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen
Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Bereich "Anmerkungen"
Anmerkung
Original description: Archivportal-D