Item - Painting 'Portrait of Dr Reinhold Krätke'

Identity area

Reference code

Title

Painting 'Portrait of Dr Reinhold Krätke'

Date(s)

  • 1926 (Creation)

Level of description

Item

Extent and medium

Bildmaß (b x h mm): 875 x 1145 mm Rahmenmaß (b x h x t mm): 1191 x 1460 x 95 mm

Context area

Archival history

Immediate source of acquisition or transfer

Content and structure area

Scope and content

Vogel, Hugo (1855 - 1934) [Painter];nSignature: Hugo Vogel / 1926; bottom right

Appraisal, destruction and scheduling

Accruals

System of arrangement

Museumsstiftung Post und Telekommunikation >> Digitale Objekdatenbank >> Kunst >> Malerei und Bildnerische Werke >> Gemälde

Conditions of access and use area

Conditions governing access

Conditions governing reproduction

Language of material

    Script of material

      Language and script notes

      Physical characteristics and technical requirements

      Material: Öl auf Leinwand

      Allied materials area

      Existence and location of originals

      Existence and location of copies

      Related units of description

      Related descriptions

      Notes area

      Note

      Der Maler Hugo Vogel ( 15. Februar 1855 in Magdeburg; † 26. September 1934 in Berlin) wurde als Sohn eines Kaufmanns geboren und studierte von 1874 bis 1880 an der Düsseldorfer Akademie bei Wilhelm Sohn und Eduard von Gebhardt. 1883 beteiligte sich Vogel mit seinen Bildern "Luther predigt während der Gefangenschaft auf der Wartburg", sowie "Empfang der Refugies durch den Großen Kurfürsten im Potsdamer Schloss" an einer Ausstellung der Berliner Akademie. Von 1880 bis 1886 gehörte er dem Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten an. Nach einem längeren Aufenthalt in Italien ging er 1886 nach Berlin. Er übernahm dort von 1887 eine Professur an der Berliner Akademie, die er durch die von Anton von Werner 1892 ausgelöste Munch-Affäre verlor. Darauf hin trat er der dem etablierten Kunstbetrieb entgegenstehenden Gruppe der Elf bei. 1893 ging Vogel nach Paris, um sich bei Jules Lefebvre fortzubilden. Vogel schuf viele große Fresken mit überwiegend historischen Themen, so in den Rathäusern von Berlin und Hamburg und im Ständehaus in Merseburg. Während des Ersten Weltkrieges begleitete er Paul von Hindenburg von 1915 bis 1917 als dessen Porträtmaler an der Front. Der Portaitierte, Reinhold Kraetke ( 11. Oktober 1845 in Berlin; † 14. April 1934 ebenda), war von 1901 bis 1917 Staatssekretär des Reichspostamtes. Im Jahre 1864 trat er als Posteleve in den Postdienst ein. 1881 stieg er zum Postrat auf und wurde gleichzeitig in das Reichspostamt berufen. 1882 wurde Kraetke Oberpostrat, 1884 Geheimer Postrat und Vortragender Rat im Reichspostamt und 1887 Geheimer Oberpostrat. Während seiner Tätigkeit im Reichspostamt war er an der Einrichtung der Reichspostdampfer-Linien beteiligt und mit dem Kolonialpostdienst befasst. Vom 1. März 1888 bis 31.Oktober 1889 war Kraetke im Dienste der deutschen Neuguinea-Kompagnie Kommissarischer Landeshauptmann von Deutsch-Neuguinea. Reinhold Kraetke, der keine gehobene schulische Bildung besaß (Königstädtische Realschule 1. Ordnung), gelangte über den Einsatz in der Kolonie bis in oberste Ämter des Reiches. 1890 trat er wieder in seine alte Stellung im Reichspostamt ein, wurde 1897 Direktor der 1. Abteilung im Reichspostamt, sowie 1901 Staatssekretär des Reichspostamts. Dies entsprach der Stellung eines Ministers, da die Reichsverfassung keine eigenständigen Ressorts kannte. Die "Ämter" waren dem Reichskanzler als eigentlicher Reichsminister untergeordnet, ihre Leiter hießen demzufolge Staatssekretäre.

      Note

      Original description: MSPT Digital

      Alternative identifier(s)

      Access points

      Subject access points

      Place access points

      Name access points

      Genre access points

      Description control area

      Description identifier

      Institution identifier

      Rules and/or conventions used

      Status

      Level of detail

      Dates of creation revision deletion

      Language(s)

        Script(s)

          Sources

          Accession area