Geschichte

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            Archivalie - Akte
            I/MV 0857 · Akt(e) · 1926-01-01 - 1937-12-31
            Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

            description: Enthält:u.a.: "Mitgliederverzeichnis ...", (1926), Bl. 1 ff., Spendenaufruf für ein Ehrenmal, Bl. 4 f., und "Festordnung", (1926), Faltbl., Bl. 6.- "Kameradschaftssatzung", (o.D.), Bl. 12 ff.- "Mitgliederverzeichnis ...", (1934), Bl. 18 ff.- "Mitgliederliste ...", (1937), Druckschr., Bl. 24 ff.- Zeitschrift für Heereskunde. (1931) 31. S. 265-276. Bl. 34 ff.- Strümpell: Blätter aus der Geschichte der Schutztruppe für Kamerun. Heidelberg : Verein der Offiziere ..., [1926], 96 S., Bl. 41 ff.- Damis: Auf dem Moraberge. Berlin : Verein der Offiziere ..., (o.J.), 87 S., Bl. 90 ff.

            Boell, Ludwig (Bestand)
            BArch, N 14 · Bestand · 1911-1943
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten 03.07.1889 geboren in Weißenburg/Elsaß I. verheiratet mit Edith ..., gest. 1927 II. verheiratet mit Miranda ... Wehrdienst in der kgl. preuß. Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.3.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkomp. 03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkomp. Kp-Führer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatsmäßiger Kp-Chef 07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlershof Bestandsbeschreibung: Eugen Friedrich Ludwig Boell, wurde am 03.07.1889 in Weißenburg/Elsass geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium zu Weissenburg, sowie die Universität Strassburg/Elsass wo er Philologie studierte. Verheiratet in zweiter Ehe mit Miranda Machalitzky geb. 13.01.1908, mit der er vier Kinder zeugte. Hildegard Ingeborg Boell geb. 19.02.1934 Friedrich Ludwig Boell geb. 12.05.1935 Gisela Adelheid Boell geb. 14.03.1939 Erika Miranda Boell geb. 03.04.1943 Ludwig Boell war Offizier im Heer und in der Schutztruppe Deutsch-Ostafrika (1914-1918). Im Jahre 1920 schied er in infolge der Verringerung der Wehrmacht und aufgrund einer Kriegsdienstbeschädigung aus der Reichswehr aus. Nach seinem Ausscheiden aus dem Heer, war er für das Sammeln und Sichten des Materials für die Geschichte des ostafrikanischen Feldzuges beim Schutztruppenamt bzw. bei der Kolonialzentralverwaltung zuständig. Desweiteren war er Adjutant des Stabs Chefs der Oberleitung der Organisation „Escherich", sowie Bürovorstand und Buchhalter bei der Theresientaler Kristallglasfabrik. 01.08.1936, Ernennung zum Regierungsrat im Reichsdienst bei der Forschungsanstalt für Kriegs und Heeresgeschichte in Potsdam. 01.05.1938, erfolgte die Beförderung zum Oberregierungsrat. Am 01.09.1944, wurde Ludwig Boell, mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Wehrdienst in der königlichen preußischen Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 00.00.1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.03.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkompanie 00.03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkompanie Kompanieführer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatmäßiger Kompaniechef 00.07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlerdorf Einsätze 1914-1918 Deutsch-Ostafrika Zitierweise: BArch, N 14/...

            BArch, RH 88 · Bestand · 1919-1938
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Im "Bund der Asienkämpfer. Vereinigung der Asienkämpfer, Balkankämpfer und Orientfreunde e.V." fanden sich die Veteranen der Asien-Korps nach dem Kriegsende zusammen. Der "Bund der Asienkämpfer. Vereinigung der Asienkämpfer, Balkankämpfer und Orientfreunde e.V." wurde im September 1919 in Berlin gegründet. Der Bund wurde 1938 verboten und aufgelöst nachdem er im Zuge der Gleichschaltung 1933 der NSDAP angegliedert worden war. Hauptziele waren die gegenseitige Unterstützung und Aufarbeitung der eigenen Geschichte, insbesondere aber dem Auffinden vermisster Truppenteile. Der "Bund der Asienkämpfer. Vereinigung der Aienkämpfer, Balkankämpfer und Orientfreunde e.V." gab eine eigene Zeitschrift mit dem Namen "Der Asienkämpfer", später dann die "Orient Rundschau" heraus. Umfang, Erläuterung: 21 AE Zitierweise: BArch, RH 88/...

            BArch, R 4902 · Bestand · 1918-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Gründung des dem Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung unter‧stellten Instituts (DAWI) im Januar 1940 durch Vereinigung der Auslandshochschule der Uni‧versität Berlin mit der Hochschule für Politik bei enger struktureller und personeller Verflech‧tung mit der Auslandswissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin; Aufgabenstellung: wissenschaftliche Begründung des deutschen Hegemonieanspruchs, Vermittlung von Infor‧mationen an zivile und militärische Dienststellen, Ausbildung von Dolmetschern; Funktion als Dokumentations-, Forschungs- und Publikationsstelle unter Leitung seines Präsidenten, SS-Standartenführers Alfred Six - zugleich Dekan der Auslandswissenschaftlichen Fakultät, ab 1943 auch Leiter der Kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes. Bestandsbeschreibung: Gründung des dem Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung unterstellten Instituts (DAWI) im Januar 1940 durch Vereinigung der Auslandshochschule der Universität Berlin mit der Hochschule für Politik bei enger struktureller und personeller Verflechtung mit der Auslandswissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin; Aufgabenstellung: wissenschaftliche Begründung des deutschen Hegemonieanspruchs, Vermittlung von Informationen an zivile und militärische Dienststellen, Ausbildung von Dolmetschern; Funktion als Dokumentations-, Forschungs- und Publikationsstelle unter Leitung seines Präsidenten SS-Standartenführer Alfred Six (zugleich Dekan der Auslandswissenschaftlichen Fakultät, ab 1943 auch Leiter der Kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes). Erschließungszustand: 6 Findbücher (1992) Zitierweise: BArch, R 4902/...

            NA Wundt/2/II/4/D/63 · Akt(e) · 1900/1910
            Teil von Universitätsarchiv Leipzig

            Exzerpte zur Völkerpsychologie, insbes. zu Naturvölkern in Brasilien und im Pazifischen Ozean u.a. Exzerpierte Publikationen im Einzelnen: 1.) Kauffmann: Altdeutsche Genossenschaften, in: Wörter und Sachen 2 (1910), S. 9ˉ42 [p. 1-4]; 2.) Abhandlung von Paul über Methodenlehre, i.e. vmtl. Paul (Hg.): Grundriss der germanischen Philologie. Bd. 1: Begriff und Geschichte der germanischen Philologie, - Methodenlehre, - Schriftkunde, - Sprachgeschichte, - Mythologie. 2. verb. und verm. Aufl. Strassburg: Trübner, 1901 [p. 6-7]; 3.) Meinhof: Die moderne Sprachforschung in Afrika: hamburgische Vorträge. Berlin: Buchhandlung der Berliner Evangelischen Missionsgesellschaft, 1910 [p. 8-9]; 4.) Schultze: Aus Namaland und Kalahari [...]. Jena: Gustav Fischer, 1907 [p. 10-14]; 5.) Meinhof: Ergebnisse der Afrikanischen Sprachforschung, in: Archiv für Anthropologie 9 (1910), S. 179-201 [p. 15-20]; 6.) Bachofen: Das Mutterrecht: eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur. Stuttgart: Krais & Hoffmann, 1861 [p. 21-24]; 7.) Stuhlmann: Mit Emin Pascha ins Herz von Afrika. Berlin: Reimer, 1894 [p. 25-28]; 8.) Schadenberg: Ueber die Negritos in den Philippinen, in: Zeitschrift für Ethnologie 12 (1880), S. 134-174 [p. 29-31]; 9.) Grünwedel: Die Zaubermuster 1. der Orang Semang 2.der Orang Hütan in Malakka. Nach den Materialien des Herrn Hrolf Vaughan Stevens bearbeitet von A. Grünwedel: 1. Die Kämme, in: Zeitschrift für Ethnologie 25 (1893),S. 71-100 [p. 32-33]; 10.) Königswald: Die Carajá-Indianer, in: Globus 93 (1908), S. 217-223, 232-238 [p. 32-33]; 11.) Brandeis: Ethnographische Beobachtungen über die Nauru-Insulaner, in: Globus 91 (1907), S. 57-62, 73-78 [p. 37-40]. Teile der Aufzeichnungen in späteren Werken Wundts verarbeitet, v.a. in: Wilhelm Wundt: Völkerpsychologie. Eine Untersuchung der Entwicklungsgesetze von Sprache, Mythus und Sitte. Leipzig: Engelmann; Kröner, 1900-1920.

            NA Wundt/2/II/4/D/64 · Akt(e) · 1905/1918
            Teil von Universitätsarchiv Leipzig

            Exzerpte zur Völkerpsychologie, insbes. zur Geschichte des Asylrechts und des jüdischen Rechts sowie zu verschiedenen ethnologischen Themen. Exzerpierte Publikationen im Einzelnen: 1.) Hellwig: Das Asylrecht der Naturvölker. Berlin: R. v. Decker, 1903 [p. 1-7]; 2.) Hellwig: Die jüdischen Freistädte in ethnologischer Beleuchtung, in: Globus 87 (1905), S. 213-216 [p. 8]; 3.) Passarge: Die Buschmänner der Kalahari. Berlin: Reimer, 1907 [p. 9-13]; 4.) Schultze: Aus Namaland und Kalahari [...]. Jena: Gustav Fischer, 1907 [p. 14-16]; 5.) Martin: Die Inlandstämme der Malayischen Halbinsel [...]. Jena: Fischer, 1905 [p. 18-30]; 6.) unbekante Auflage von Schweinfurth: Im Herzen von Afrika [p. 31]; 7.) Meyer: Geschichte des Altertums. Bd. 1, Hälfte 1: Einleitung. Elemente der Anthropologie. [2. Aufl. Stuttgart: Cotta, 1907] [p. 32-34]; 8.) Cunow: Die soziale Verfassung des Inkareichs: eine Untersuchung des altperuanischen Agrarkommunismus. Stuttgart: Dietz, 1896 [p. 35-38]; 9.) Hitzig: Die Bedeutung des altgriechischen Rechts für die vergleichende Rechtswissenschaft, in: Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft 19 (1906), S. 1-28 [p. 40-41]. Teile der Aufzeichnungen in späteren Werken Wundts verarbeitet, vmtl. u.a. in: Wilhelm Wundt: Völkerpsychologie. Eine Untersuchung der Entwicklungsgesetze von Sprache, Mythus und Sitte. 9. Band: Recht. Leipzig: Kröner, 1918.

            Feldzeug-Inspektion des Heeres (Fz In) (Bestand)
            BArch, RH 12-21 · Bestand · 1934-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Die Feldzeug-Inspektion (Fz In) wurde am 10. November 1938 neu gebildet durch Zusammenlegung der Heeresfeldzeugabteilung im OKH (Fz) und der Heeresfeldzeugmeisterei (H.Fzm.). Die H.Fzm. ihrerseits war am 1. April 1935 aufgestellt worden, mit den Nvst. (Nachschubverteilungsstellen) 1-3 als nachgeordnetem Bereich und unterstand der Heeresfeldzeugabteilung im OKH. Die erste Nvst. war 1931 in Spandau aufgestellt worden zur Entlastung der damaligen Wa N von nicht-ministeriellen Aufgaben. 1933 wurden in Hannover und München zwei weitere Nvst. aufgestellt, 1935 wurden die drei Nvst. in Feldzeug-Gruppen 1-3 umbenannt. Im Frühjahr 1936 wurden die Aufgaben der Feldzeug-Gruppen stark eingeschränkt. Ziel war es, im Zuge der intensivierten Heeresaufrüstung einen unmittelbaren Verkehr der H.Fzm. mit den in den Feldzeug-Gruppen zusammengefassten Feldzeug-Kommandos und Feldzeug-Dienststellen zu ermöglichen, um so eine beschleunigte Bereitstellung und Ausgabe von Waffen, Gerät und Munition zu erreichen. Die Feldzeug-Gruppen verloren ihre Anordnungsbefugnis gegenüber den FzKdos und FzDstst, hatten nur noch die Dienstaufsicht wahrzunehmen und erhielten hierzu von den Durchführungsanordnungen nur noch Kenntnis, die Verantwortung für den Dienstbetrieb lag allerdings weiter bei ihnen. Bereits im Oktober 1936 wurden die Feldzeug-Gruppen schließlich aufgelöst und statt ihrer drei Feldzeug-Inspizienten eingerichtet. Hintergrund war vor allem die Unmöglichkeit einer ausreichend straffen Dienstaufsicht durch die H.Fzm. bei zunehmend wachsendem Aufgabenbereich. Die Feldzeug-Inspizienten, jeweils einer für Waffen und Gerät, Munition und Kraftfahrzeugwesen sowie für Werkstätten, hatten die Aufgabe, den H.Fzm. in der Dienstaufsicht in ihrem Bereich zu unterstützen. Mit der Aufstellung der Fz In entfiel durch Wegfall der H.Fzm. eine weitere Zwischeninstanz zwischen OKH und dem nachgeordnetem Feldzeug-Bereich. 1939 wurden zwei weitere Fz.Inspizienten, je ein zusätzlicher für Waffen und Gerät einerseits und Munition andererseits eingerichtet. Gleichzeitig entfiel der Fz.Inspizient für Werkstätten. Im Jahr 1940 wurde schließlich ein fünfter Fz.Inspizient für Panzer-Kampf- und Kraftfahrzeugwesen eingerichtet. 1941 erfolgte ein Wechsel bei den Prüfbereichen der Fz.Inspizienten von der bisherigen sachgebietsweisen zu einer territorialen Zuständigkeit, darüber hinaus wurden die Zuständigkeiten der Fz.Inspizienten erweitert zu Anordnungsbefugnissen gegenüber den Fz.Kdos im Rahmen der Behebung festgestellter Mängel. Mit dem 2. Juli 1941 erfolgte schließlich eine grundsätzliche Umgliederung. Die Fz.Inspizienten 1-4 wurden umgewandelt in die Fz.Gruppen 1-3, womit wieder eine Zwischeninstanz mit Kommandogewalt zwischen Fz In und den einzelnen Fz.Kdos und Fz.Dstst entstand. Der Fz.Inspizient 5 (zuständig für Kraftfahrzeuge im Gesamtbereich) blieb als solcher erhalten und wurde umbenannt in Fz.Inspizient K. Die Aufgaben der Fz In als oberster Dienststelle für das gesamte Feldzeugwesen bestanden in der Versorgung des Heeres mit Waffen, Gerät und Munition, damit auch entsprechender Lagerung und Bevorratung, sowie der Ausbildung von Heeres-Waffenmeistern und Heeres-Feuerwerkern. Gemäß der Geschäftseinteilung für die Fz In vom 8. November1938 standen an der Spitze der Fz In der Feldzeugmeister und als sein Stellvertreter der Chef des Stabes. Die Fz In gliederte sich darunter in vier Gruppen. Gruppe I war zuständig für Organisation, allgemeine Verwaltung und Haushalt der Fz In, aufgegliedert in die Referate Ia bis Ie. Gruppe II war zuständig für Personal und Ausbildung im Feldzeug-Bereich, aufgegliedert in die Referate IIa bis IIe. Gruppe III war zuständig für Munition, aufgegliedert in die Referate IIIa bis IIIf. Gruppe IV war zuständig für Waffen und Gerät, aufgegliedert in die Referate IVa bis IVh. Die Kriegsspitzengliederung vom 1. März 1939 sah für die Gruppen I und II jeweils ein Referat und für die Gruppe III zwei Referate weniger vor. Dafür sah sie nun eine Gruppe V vor, zuständig für Bauten, Werkstätten und Baumaßnahmen, aufgegliedert in die Referate Va bis Vc. Der Geschäftsverteilungsplan der Fz In vom 2. Februar 1940 wies demgegenüber allerdings nach wie vor vier Gruppen auf. Gruppe I mit den Referaten Ia bis Ie, Gruppe II mit den Referaten IIa bis IId, Gruppe III mit den Referaten IIIa bis IIIf und Gruppe IV mit den Referaten IVa bis IVh. Im Fernsprechverzeichnis der Fz In vom 1. Juni 1943 finden sich allerdings noch die zusätzlichen Referate IIf (neben einem Doppelreferat IIc/d), IIIg und IVi. Die Referate IVa, IVb, IVc und IVe sind dort in mehrere parallele Referate geteilt. Der nachgeordnete Bereich der Fz In umfasste bis zum 2. Juli 1941 die folgenden Dienststellen: Waffenmeister-Schulen I und II, Feuerwerker-Schulen I und II, Fz.Inspizient 1 für Waffen und Gerät, Fz.Inspizient 2 für Munition, Fz.Inspizient 3 für Waffen und Gerät, Fz.Inspizient 4 für Munition, Fz.Inspizient 5 für Kraftfahrzeuge im Gesamtbereich, 18 Fz.Kommandos, 7 Ober-Feldzeug-Stäbe. Den Fz.Kommandos unterstanden dabei insgesamt 19 Heeres-Zeugämter, 94 Heeres-Neben-Zeugämter mit 350 Gerätlagern, 65 Heeres-Munitionsanstalten, 120 Heeres-Neben-Munitionsanstalten und die Feldzeug-Arbeitsstäbe Metz und Straßburg mit 6 Fz.Dstst. Die H.Zä und H.N.Zä bildeten den Prüfbereich für die Fz.Inspizienten 1 und 3, die H.Ma und H.N.Ma bildeten den Prüfbereich für die Fz.Inspizienten 3 und 4. Die Fz.Arbeitsstäbe Metz und Straßburg gehörten zu beiden Prüfbereichen. Den Ober-Feldzeug-Stäben nachgeordnet waren 27 Fz.Stäbe, 26 Fz.Bataillone, 26 Fz.Kraftwagen-Kolonnen und 3 Fz.Dienststellen. Nach Umgliederung vom 2. Juli 1941 gestaltete sich der nachgeordnete Bereich wie folgt: Waffenmeister-Schulen I und II, Feuerwerker-Schulen I und II, Feldzeug-Gruppe 1, Feldzeug-Gruppe 2, Feldzeug-Gruppe 3, Feldzeug-Inspizient K für Kraftfahrzeuge im Gesamtbereich, 7 Ober-Feldzeug-Stäbe. Der Fz.Gruppe 1 waren unterstellt die Fz.Kommandos I, II, III, VIII, XX, XXI und das Feldzeugwesen in den besetzten Nord- und Ostgebieten. Der Fz.Gruppe 2 waren unterstellt die Fz.Kommandos VI, IX, X, XI, XII, XXX und das Feldzeugwesen der besetzten Westgebiete. Der Fz.Gruppe 3 waren unterstellt die Fz.Kommandos IV, V, VII, XIII, XVII, XVIII und das Feldzeugwesen im Protektorat Böhmen und Mähren. Den einzelnen Fz.Kommandos unterstanden wiederum unterschiedlich viele H.Zä, H.Ma, H.N.Zä, H.N.Ma und Gerätlager. Die den Ober-Feldzeug-Stäben nachgeordneten Fz.Dstst beliefen sich nun auf 7, davon 3 Feldzeug-Parke. Dem Anschriftenverzeichnis der Feldzeug-Dienststellen vom 1. Juli 1944 zufolge bestand der nachgeordnete Bereich der Fz In aus den folgenden Dienststellen: Heeres-Waffenmeisterschule I, Heeres-Feuerwerkerschule I, Feldzeuginspizient des Ersatzheeres, Feldzeuginspizient K für Kraftfahrzeuge im Gesamtbereich, 17 mit den Stellvertretenden Generalkommandos der Armee-Korps verbundenen Feldzeug-Kommandos (Fz.Kdos I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XI, XII, XIII, XVII, XVIII, XX, XXI), einem mit dem Stellvertretenden General-Kommando des General-Gouvernements verbundenen Feldzeug-Kommando, einem mit dem Stellvertretenden General- Kommando des Protektorats Böhmen und Mähren verbundenem Feldzeug-Kommando, einem Panzer-Feldzeugkommando, einem selbständigen Feldzeug-Kommando (Fz.Kdo XXX). Den einzelnen Feldzeug-Kommandos unterstellt waren Heereszeugämter, Heeresnebenzeugämter, Heeresmunitionsanstalten, Heeresnebenmunitionsanstalten, Gerätlager, Munitionslager, Heeres-Bekleidungsämter und Heeres-Nebenbekleidungsämter. Dem Panzer-Feldzeug-Kommando unterstanden zudem Heeres-Panzer-Zeugämter, Heeres-Panzer-Nebenzeugämter und Heeres-Panzer-Werkstätten. Anlagen: 1. Diagramm: Gliederung des Feldzeug-Bereichs bis 2. Juli 1941 2. Diagramm: Gliederung des Feldzeug-Bereichs ab 2. Juli 1941 3. Fernsprechverzeichnis Groß-Berlin (Bereich Fz In) vom 1. Juni 1943 Bearbeitungshinweis: Der Bestand wurde 2002 ausgehend von einer älteren Findkartei neu erschlossen. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält die Unterlagen der Feldzeug-Inspektion des Heeres. Die Unterlagen des nachgeordneten Bereiches (Heeres-Munitionsanstalten/-ämter; Feldzeugkommandos; Zeugämter) befinden sich im Bestand RH 56. Inhaltliche Charakterisierung: Die Überlieferung der Fz In ist insgesamt äußerst dünn. Von den vorhandenen 60 Akten enthalten zudem 26 fast ausschließlich Mitteilungsschriftgut zu allgemeinen Heeresangelegenheiten, das auf dem Verteilerweg innerhalb des OKH auch zur Fz In gelangt war. Mitunter finden sich auf diesen Schriftstücken allerdings auch Vermerke und Verfügungen durch den Feldzeugmeister, bzw. den Chef des Stabes, bei Materien, die das Feldzeugwesen direkt oder indirekt betrafen. In manchen Fällen findet sich dabei auch Schriftverkehr. Bei umfangreicheren Angelegenheiten wurden diese in die Enthält-Vermerke der Titel aufgenommen. Doch auch zu nicht eigens ausgeworfenen Orten, Einheiten und Dienststellen können Informationen in diesen Akten enthalten sein. Darüber hinaus weiten Raum nehmen Akten zur Organisation von Feldzeugdienststellen allgemein und Berichte einzelner Feldzeugdienststellen ein. Zu den eigentlichen Aufgabengebieten der Fz In finden sich, abgesehen von den erwähnten Berichten, nur wenige Akten. Zur Dienststellen-Verwaltung liegen nur 7 Akten vor, davon 5 zu Personalwesen. Zum Aufgabenbereich Munitionswesen liegen zumindest 2 Akten vor, für den Bereich Waffen und Gerät sind keine Akten vorhanden. Insgesamt bietet der Bestand vor allem Informationen zu Organisation und Tätigkeit des nachgeordneten Feldzeug-Bereichs, auch in den besetzten Gebieten, hervorzuheben sind die Jahres- und Tätigkeitsberichte einzelner Feldzeug-Dienststellen. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 100 AE Zitierweise: BArch, RH 12-21/...

            Staatsarchiv Hamburg, 132-5/4 · Bestand · 1858-1919
            Teil von Staatsarchiv Hamburg (Archivtektonik)

            Verwaltungsgeschichte: Bürgermeister Kirchenpauer, der als Vertreter Hamburgs mit den zur Begründung des Norddeutschen Bundes führenden Verhandlungen in Berlin beauftragt war, wurde auch zum ersten Bevollmächtigten beim Bundesrat des Norddeutschen Bundes bestimmt. Nach Schaffung des Deutschen Reiches wurde es üblich, Stellvertreter (Substitute) zu ernennen; es waren später stets 2 Senatoren und der hanseatische Gesandte in Berlin mit der ständigen Stellvertretung des Bevollmächtigten beauftragt. Für die in Frage kommende Zeit gab es folgende Bevollmächtigte und Substitute: Jahre Bevollmächtigter 1.Substitut 2.Substitut 3.Substitut 1868-1871 Kirchenpauer --- --- --- 1872-1873 Kirchenpauer Schroeder --- --- 1874-1880 Kirchenpauer Schroeder Krüger, Min.-Resident --- 1881-1887 Versmann Schroeder Krüger, Min.-Resident --- 1888-1896 Versmann Schroeder Burchard Krüger, Gesandter 1897-1899 Versmann Schroeder Burchard Klügmann, Gesandter 1900-1903 Burchard Schroeder Lappenberg Klügmann, Gesandter 1904-1907 Burchard Lappenberg Klügmann, Gesandter --- 1908-1909 Burchard Lappenberg Sthamer und Schäfer Klügmann, Gesandter 1910-1912 Burchard Sthamer Schäfer Klügmann, Gesandter 1913-1915 Sthamer Predöhl Schäfer Sieveking, Gesandter Waren anfangs die bevollmächtigten Senatoren noch bei allen Verhandlungen des Bundesrats anwesend und der Ministerresident Dr. Krüger nur ausnahmsweise einmal mit der Wahrnehmung der hamburgischen Belange betraut, so verschob sich das Bild immer mehr, bis schließlich die Anwesenheit eines Bevollmächtigten des Senats nur auf besonders wichtige Angelegenheiten beschränkt war. In gleicher Weise verlagerte sich das Schwergewicht der Bundes- verhandlungen aktenmäßig gesehen vom Archiv des Bevollmächtigten zu dem der Hanseatischen Gesandtschaft in Berlin (vgl. I 5 g). Dieses enthält mehr und mehr das gesamte dabei anfallende Material, das mengenmäßig die eigentlichen Gesandtschaftsakten weit übertrifft. Das Archiv des Bevollmächtigten dagegen geht seit 1894 allmählich in der Registratur der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten auf. 1901 wurden die letzten besonderen Akten des Bevollmächtigten angelegt, die Serien der Berichte reichen teilweise noch bis 1913. Archivierungsgeschichte: Dem Bevollmächtigten, der im Hotel Royal in Berlin 2 Wohnräume und ein Archivzimmer besaß, stand für Kanzlei und Registratur ein Schreiber zur Verfügung, der ihn jeweils von Hamburg nach Berlin und zurück begleitete. Die Akten machten jedoch nur zum Teil diese Reisen mit, der Rest blieb in der Verwaltung des Gesandtschaftsregistrators. Während jene zumeist auf dem Weg über die Nachlässe der bevollmächtigten Senatoren ins Staatsarchiv oder aber auch in die Registraturen anderer Behörden gelangt sind, bildet dieser den Kern des nachstehenden verzeichneten Archivs. Ein älterer aus der Zeit des Bürgermeisters Kirchenpauer stammender Teil in der auf den Kanzlisten Ernst zurückgehenden Ordnung gelangte schon in den 80 Jahren ins Staatsarchiv, wo er in Cl.I Lit. Nr.3 der Senatsakte als Vol.3 aufgestellt und mit einigen den Nachlässen verschiedener Bevollmächtigter entnommenen Akten sowie den später vom Archiv des Bevollmächtigten an das Staatsarchiv abgegebenen Convoluten (insbesondere Berichte, Instruktionen usw.) vereinigt wurde. Ein jüngerer Teil, vorwiegend aus der Zeit der Bevollmächtigten Versmann und Burchard, wurde abgesehen von den bereits erwähnten, an das Staatsarchiv abgegebenen Stücken zunächst bei der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten aufbewahrt und dann mit deren Akten an das Staatsarchiv abgeliefert. Er verblieb dort gesondert in seiner ursprünglichen Ordnung. Bei dieser, die der Kanzlist Hertel 1880 ohne Einbeziehung oder auch Beachtung älterer Vorgänge neu geschaffen hatte, erhielt jede durch eine Bundesratsdrucksache neu angeschnittene Frage in chronologischer Folge eine laufende Nummer ohne Rücksicht darauf, ob zum gleichen Vorgang bereits eine Akte vorhanden war. Lediglich die Nummern 1 - 5, die für allgemeine Angelegenheiten wie Berichte usw. vorgesehen waren, umfaßten das gesamte hierhergehörige Material. Bei der Neuordnung, die nach sachlichen Gesichtspunkten erfolgte, wurden der in den Senatsakten befindliche und der zuletzt genannte Teil miteinander vereinigt. Ferner wurden dem Archiv noch eine Reihe hierhergehöriger Akten, die sich bislang bei dem Nachlaß des Bürgermeisters Versmann befanden, eingegliedert. Die Geschichte dieser Bestände macht es verständlich, daß es sich bei dem vorliegenden "Archiv des Hamburgischen Bevollmächtigten zum Bundesrat" in keiner Weise um einen geschlossenen Archivkörper handelt. Wir haben es vielmehr mit einem Fonds zu tun, zusammengestellt aus Fragmenten bei der den Bundesratsverhandlungen hamburgischerseits entstandenen Handakten der verschiedenen Bevollmächtigten, die zusammen mit den gleichartigen Beständen der Hanseatischen Gesandtschaft in Berlin lediglich die Senatsakten und ab 1894 die Akten der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten ergänzen können Einzelteile des Bestandes wurden 1994 mit dem Programm FINDBUCH neu verzeichnet. Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Staatsarchiv Hamburg, 132-5/4 Hamburgischer Bevollmächtigter beim Bundesrat, Nrn. ... Bestandsbeschreibung: Bürgermeister Kirchenpauer, der als Vertreter Hamburgs mit den zur Begründung des Norddeutschen Bundes zu führenden Verhandlungen in Berlin beauftragt war, wurde zum ersten Bevollmächtigten beim Bundesrat des Norddeutschen Bundes bestimmt. Nach der Gründung des Deutschen Reiches wurde es üblich, Stellvertreter (Substitute) zu benennen. Mit der ständigen Stellvertretung des Beauftragten wurden stets 2 Senatoren und der Hanseatische Gesandte in Berlin beauftragt. In der Praxis setzte es sich durch, daß der Bevollmächtigte nur zu ganz wichtigen Anlässen anwesend war, während der in Berlin ständig anwesende Gesandte die Bundesratsverhandlungen besuchte. Dem entsprechend verlagerte sich die aktenmäßige Überlieferung zunehmend auf das Gesandtschaftsarchiv. Das Archiv des Bevollmächtigten ging seit 1894 allmählich auf die Registratur der Senatskommission für die Reichs- und auswärtigen Angelegenheiten über. 1901 wurden die letzten besonderen Akten des Bevollmächtigten angelegt, die Serien der Berichte reichen teilweise noch bis 1913. Der vorliegende Best. enthält u.a. die Konzepte der Berichte des Bevollmächtigten (1866-1911,1913), Abschriften der Berichte des Hanseatischen Gesandten in Bundes-ratsangelegenheiten (1880-1907), Instruktionen für den Bevollmächtigten (1868-1901) und den Schriftwechsel in allgemeinen Angelegenheiten des Reiches, des Bundesrats und des Reichstages (1866-1907) sowie Sachakten in Konsulatsangelegenhei-ten (1867-1899) und anderen sachlich gegliederten Materien, die überwiegend den Handakten der verschiedenen Bevollmächtigten entstammen.

            BArch, NS 14 · Bestand · 1935-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 1933 als Amt für Technik, später Hauptamt, aus der 1931 geschaffenen Ingenieur-Technischen Abteilung bei der Reichsleitung der NSDAP entstanden, während der ebenfalls 1931 gegründete Kampfbund Deutscher Architekten und Ingenieure(KDAI) nach seiner Auflösung im Mai 1933 von dem neu errichteten NS Bund Deutscher Technik (NSBDT) fortgesetzt wurde; beriet die Dienststellen insbesondere der Reichsleitung in technischen Fragen, u.a. auch bei Gesetzentwürfen aus dem technischen Bereich, und sorgte bei den zuständigen Behörden für die Durchsetzung der Auffassung der Partei in allen technischen Belangen; Leiter des Hauptamts für Technik (Fritz Todt, Nachfolger: Albert Speer) war in Personalunion Leiter des Amtes für technische Wissenschaft in der DAF und Reichswalter des NSBDT; Aufgabe des der NSDAP angeschlossenen und vom Hauptamt für Technik betreuten NSBDT war die Förderung der technisch-wisschenschaftlichen Arbeit, die Erziehung der Mitglieder im nationalsozialistischen Sinne sowie die Förderung höchster Berufsleistung Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Grundstock des Bestandes bilden Akten, die im Feb. 1959 vom amerikanischen Berlin Document Center an das Bundesarchiv abgegeben wurden. Einen ersten nennenswerten Zuwachs erhielt der Bestand 1991 durch 22 Akten aus dem ehemaligen NS-Mischbestand. Die bei der Erstbearbeitung 1959 ausgesonderten Akten der Provenienz NS-Bund Deutscher Technik, Gauwaltung Oberdonau, Linz wurden 1991 an das Österreichische Landesarchiv Linz abgegeben. Im Zuge der Bearbeitung der Unterlagen des 1994 in die Verwaltung des Bundesarchivs übergegangenen Berlin Document Center (BDC) wurde 2008 die 134 Ordner umfassende Sammlung NSBDT ("Ingenieure") mit personenbezogenem Schriftgut in Mitgliedschaftsangelegenheiten dem Bestand hinzugefügt. Archivische Bewertung und Bearbeitung Die 1959 übernommenen Unterlagen wurden von Frau Archivinspektorin Kinder geordnet, bewertet und in einem vorläufigen Verzeichnis NS 14 erfasst. Kassiert wurden dabei in erster Linie Doppelstücke, Versandlisten und Formulare. 2008 wurde das vorläufige Verzeichnis NS 14 in der Verzeichnungsdatenbank Basys-S erfasst, die Verzeichnungsangaben einschließlich der Klassifikation dabei weitgehend ohne Korrekturen übernommen. Die aus der Überlieferung des BDC Sammlung NSBDT ("Ingenieure") stammenden 134 Ordner wurden magazintechnisch zu kleineren Verzeichnungseinheiten formiert und als alphabetische Serie (NS 14/ 129-396) dem Klassifikationspunkt Mitgliedschaftsangelegenheiten zugeordnet. Inhaltliche Charakterisierung: Neben allgemeinen Unterlagen zu Organisation und Verwaltung sind Akten zu Ausbildungs- und Berufsfragen und zum Redner- und Vortragswesen überliefert. Hauptteil des Bestandes bilden jedoch Akten zu Mitgliedschaftsangelegenheiten sowohl allgemein in den einzelnen Berufsverbänden des NSBDT sowie auch zu einzelnen Personen. Erschließungszustand: Online-Findbuch (2009) Zitierweise: BArch, NS 14/...

            BArch, R 17-VI · Bestand · 1934-1957
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 1935 Zusammenfassung der regionalen Marktverbände innerhalb eines Wirtschaftszweiges zu einer zentralen Organisation für das Reichsgebiet (Vierte Verordnung über den vorläufigen Aufbau des Reichsnährstandes vom 4. Feb. 1935, RGBl. I S. 170) im Zuge der Marktordnung, unterstellt dem Reichsnährstand waren die Hauptvereinigungen zuständig für die Steuerung und Überwachung der Wirtschaftsverbände sowie für die Verfügung marktordnender Maßnahmen von grundsätzlicher Bedeutung für das Reichsgebiet. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die Akten der HVg der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft sind im Wesentlichen vom Abwickler des Reichsnährstandes (Oberfinanzdirektion Berlin) 1973 in das Bundesarchiv gelangt. Archivische Bewertung und Bearbeitung Eine erste einfache Verzeichnung erfolgte in Form von einer Findkartei. Bei der Überarbeitung der Verzeichnungsangaben wurden z. T. Aktentitel und Enthält-Vermerke konkretisiert sowie die Bestände klassifiziert. Neben bereits bestehenden ursprünglich vorhandenen Bandfolgen wruden archivisch Serien gebildet. Inhaltliche Charakterisierung: Es sind vorrangig Unterlagen zum Beschwerdeausschuss und zum Oberschiedsgericht sowie zur Versorgung überliefert. Erschließungszustand: Findbuch (2005) Zitierweise: BArch, R 17-VI/...

            BArch, R 58/133 · Akt(e) · 1944-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält v.a.: Personalbögen Dozent Kurt Möhlenbrink, Göttingen Prof. Anton Moortgat, Berlin Prof. Friedrich Nötscher, Bonn Prof. Martin Noth, Königsberg Prof. Wolfram Panzer, Heidelberg Prof. Rudi Paret, Bonn Dr. Paul, Frankfurt Regierungsrat Viktor Pietschamn, Wien Prof. Karl Preisendanz, Heidelberg Dozent Christian Rempis, Tübingen Renner, Tübingen Prof. Gerhart Rodenwaldt, Berlin Prof. Günther Roeder, Berlin Prof. Leonhard Rost, Greifswald Prof. Wilhelm Rudoph, Gießen Prof. Adolf Rücker, Münster Dr. K. Rügheimer, Tübingen Hauptmann Philipp Rühl, Frankfurt am Main Prof. Julius Ruska, Schramberg

            Knorr, Eduard von
            BArch, N 578 · Bestand · 1855 - 1919, 1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: geb. 8.3.1840 in Saarlouis; gest. 17.2.1920 in Berlin; letzte Dienststellu Dienststellung: Kdr. Admiral und Chef des Kaiserlichen OKM Bearbeitungshinweis: Findkartei Bestandsbeschreibung: Personalia: Lebenslauf; Patente und Beförderungsurkunden, 1859 - 1893; Kom Kommandierungen und Ernennungen, 1871 - 1903; Anerkennungen, Tadel, Belehrungen, Beschwerden, 1870 - 1896; Abschiedsgesuch von Knorrs und Antwortschreiben Kaiser Wilhelms II, 1898 - 1899; Verleihungs- und Besitzurkunden, 1864 - 1913; 5 Bände Lebenserinnerungen, 1840 - 1889; Korrespondenz u.a. mit Vereinen und als weltlicher Domherr Dritter Klasse beim Domstift Brandenburg/Havel; Anhang: Auszeichnungen für die Ehefrau Luise Viktoria von Knorr, 1870 - 1898; Presseartikel zu Marineangelegeheiten, 1855 - 1915; Pläne für ein Sanatoriumsschiff, 1904; Schreiben mit Liste über Nachlaß des Admirals E.v.Knorr, 1944 Zitierweise: BArch, N 578/...

            Knorr, Eduard von
            Kolonialwirtschaftliches Komitee (Bestand)
            BArch, R 8024 · Bestand · 1890-1933
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 1896 von Karl Supf mit Sitz in Berlin gegründete Vereinigung zur wirtschaftlichen Erschließung der deutschen Kolonien durch wissenschaftliche Untersuchungen, Publikationen, Forschungsreisen und propagandistische Tätigkeit; seit 1902 offiziell "Wirtschaftlicher Ausschuß der Deutschen Kolonialgesellschaft". 1936 vermutlich im Reichskolonialbund aufgegangen. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Als gesicherte Erkenntnis gilt, daß im Kolonialwirtschaftlichen Komitee ein Archiv eingerichtet war. Das in der Berliner Zentralstelle 1909 entstandene Kolonialwirtschaftliche Archiv verfügte bereits in seinem Gründungsjahr über Unterlagen von mehr als 600 kolonialen Unternehmungen. Der Zeitpunkt der Schriftgutübernahmen aus diesen Archiven bzw. den Registraturen in das Reichsarchiv läßt sich auf Grund fehlender Unterlagen nicht bestimmen. Für die Zeit des 2. Weltkrieges ist davon auszugehen, daß der Bestand mit anderen Beständen des Reichsarchivs ausgelagert und nach 1945 vom Deutschen Zentralarchiv Potsdam (später Zentrales Staatsarchiv Potsdam) übernommen wurden. Über kriegsbedingte Auslagerungsverluste können auf Grund fehlender alter Findmittel keine Angaben gemacht werden. Archivische Bewertung und Bearbeitung Zusammen mit den Unterlagen der Deutschen Kolonialgesellschaft zählt der Bestand Kolonialwirtschaftliches Komitee zu den umfangreichsten nichtstaatlichen Überlieferungen der Kolonialbewegung im Bundesarchiv. Die erste Bearbeitung der Bestände wurde bereits im Zentralen Staatsarchiv Potsdam vorgenommen. Es erfolgte in der Regel eine einfache Verzeichnung . Bei der erneuten Überarbeitung kam es zu geringfügigen Veränderungen der Aktentitel und zur Neuklassifizierungdes Bestandes. Inhaltliche Charakterisierung: Handel, Industrie und Wirtschaftsbeziehungen zu anderen Ländern; Kolonialpolitik; Kolonialgesellschaften, Kolonialvereine, Kolonialbanken, Kolonialunternehmungen. Erschließungszustand: Publikationsfindbuch und Online-Findbuch 2003 Zitierweise: BArch, R 8024/...

            Kolonialwirtschaftliches Komitee
            Külz, Wilhelm (Bestand)
            BArch, N 1042 · Bestand · 1900-1948 (-1951)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Armin Behrendt, Wilhelm Külz. Aus dem Leben eines Suchenden, hrsg. vom Zentralvorstand der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands, Berlin (Ost) 1968 Bestandsbeschreibung: Überwiegend Veröffentlichungen, Denkschriften und Vortragsmanuskripte zu politischen Fragen; einige Sachakten vor allem über den Verein für das Deutschtum im Ausland und Kolonialangelegenheiten sowie aus den ersten Jahren der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands in der sowjetisch besetzten Zone. Nachlaß mit Unterlagen über die Tätigkeit als Oberbürgermeister bei der Stadtverwaltung Dresden. (Stand: 1977) Zitierweise: BArch, N 1042/...

            Külz, Wilhelm
            Levetzow, Magnus von (Bestand)
            BArch, N 239 · Bestand · 1894-1939
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 08.01.1871 - 13.03.1939, Konteradmiral, Polizeipräsident von Berlin, MdR (NSDAP, 1932-1933) Bestandsbeschreibung: Schriftwechsel uns Aufzeichnungen aus der militärischen Dienstzeit, u.a. als Chef der Operationsabteilung im Kommando der Hochseestreitkräfte (1916-1917), als Chef des Stabes des Flottenverbandes zur Eroberung der Baltischen Inseln (1917), als Chef des Stabes der Seekriegsleitung (1918) und als Chef der Marinestation der Ostsee während des Kapp-Putsches (1920) sowie aus der Tätigkeit bei der Fa. Junkers (1924-1932) und für Wilhelm II. (1928-1932). Erschließungszustand: Publikationsfindbuch Zitierweise: BArch, N 239/...

            Loytved-Hardegg, Familienarchiv (Bestand)
            BArch, N 1581 · Bestand · 1838-2003
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 17. Juli 1905 geboren in Konia/Kleinasien; 1907-1909 lebte die Familie in Jerusalem, ab 1909 in Haifa; 1917 Tod des Vaters in Damaskus, 1925 Abitur, danach Offiziersdienst, 1928-1934 in Deutsch-Krone (Vorpommern), 1930-1932 Fliegerausbildung, 1933 Luftbildoffizier der Aufklärungsstaffel in Neunhausen/Ostpreußen, 1936/37 Spaninenkrieg, 1940/41 Kommandeur der Fernmeldeaufklärungstruppe in Brüssel, 1941 Major, Versetzung nach Berlin, bis 1942 Persönlicher Berichterstatter für Joseph Goebbels, 1943-1945 Einsatz an der Westfront, nach 1945 in Kriegsgefangenschaft, 1947/48 Vorladung als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen, 1956 Aufbau der Fliegerschule bei Fassberg und Fürstenfeldbruck, bis 1964 General der NATO in Ramstein, danach freier Mitarbeiter bei einer Baufirma 1975 Versetzung in den Ruhestand, verstorben am 14. Dezember 2003 in Nürnberg Zitierweise: BArch, N 1581/...

            Moltke, Helmuth von (Bestand)
            BArch, N 78 · Bestand · 1872-1958
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, genannt Moltke der Jüngere, geb. 25. Mai 1848 in Gersdorf, gest. 18. Juni 1916 in Berlin. Helmuth Johannes Ludwig von Moltke war der Neffe des Generalfeldmarschalls Helmuth Karl Bernhard von Moltke. Er und seine Frau Eliza hatten Kontakt zu Rudolf Steiner, dessen esoterische Schülerin Eliza von Moltke war. Während des Deutsch-Französischen Krieges kämpfte er im Grenadier-Regiment „König Wilhelm I." (2. Westpreußisches) Nr. 7. 1880 wurde er Mitglied des Großen Generalstabes und 1882 Adjutant seines Onkels. Von 1902 bis 1904 war er Kommandeur der 1. Division des Gardekorps. 1904 wurde Moltke Generalquartiermeister und 1906 Nachfolger Alfred von Schlieffens als Chef des Großen Generalstabes in Berlin. Nach der verlustreichen Marneschlacht wurde Moltke durch Erich von Falkenhayn als Chef der Obersten Heeresleitung ersetzt. weichen. Moltke starb 1916 während des Staatsaktes für Generalfeldmarschall Colmar von der Goltz an einem Schlaganfall in Berlin. Zitierweise: BArch, N 78/...

            Moltke, Helmuth Johannes Ludwig von
            Nachlass Dr. Jürgen Herzog

            1994 erhielt die Bibliothek 546 Bände aus dem Nachlass von Dr. Jürgen Herzog (verstorben 1993), der als Afrika-Historiker am Institut für Allgemeine Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) tätig war. Am Leibniz-Zentrum Moderner Orient arbeitete er von 1992-1993. Die Signaturen des Herzog Nachlasses beginnen mit dem Buchstaben H (z.B. H 280). (Autor: Leibniz-Zentrum Moderner Orient, Bibliothek, Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V.)

            Publikationsstelle Berlin-Dahlem (Bestand)
            BArch, R 153 · Bestand · 1932-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 1933 aus dem Publikationsfonds beim Preußischen Geheimen Staatsarchiv hervorgegan‧gen; 1938 vom Geheimen Staatsarchiv gelöst und dem Reichsministerium des Innern als eigene Dienststelle unterstellt; ab 1943 dem Reichssicherheitshauptamt zugeordnet; Aufga‧be: Erforschung der Geschichte der deutschen Minderheiten in Ostmitteleuropa und ihrer aktuellen Lage, Auseinandersetzung mit der Geschichtsschreibung dieser Länder, unter anderem durch die Übersetzung von Veröffentlichungen. Bestandsbeschreibung: 1933 aus dem Publikationsfonds beim Preussischen Geheimen Staatsarchiv hervorgegangen; 1938 vom Geheimen Staatsarchiv gelöst und dem Reichsministerium des Innern als eigene Dienststelle unterstellt; ab 1943 dem Reichssicherheitshauptamt zugeordnet; Aufgabe: Erforschung der Geschichte der deutschen Minderheiten in Ostmitteleuropa und ihrer aktuellen Lage, Auseinandersetzung mit der Geschichtsschreibung dieser Länder, u.a. durch Übersetzung von Veröffentlichungen. Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (2003) Zitierweise: BArch, R 153/...

            Reichskunstwart (Bestand)
            BArch, R 32 · Bestand · 1916-1933
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Eine Entschließung der Nationalversammlung vom 30.10.1919, in der die Reichsregierung ersucht wurde "in allen gesetzgeberischen Fragen und Verwaltungsangelegenheiten, bei denen eine künstlerische Auffassung in Betracht kommt, die Mitwirkung geeigneter Sachverständiger zu sichern und beim Reichsministerium des Innern eine Einrichtung zu schaffen, die eine einheitliche Handhabung gewährleistet" [1] führte zur Errichtung des Amtes des Reichskunstwartes. Mit Wirkung vom 1.1.1920 bestellte der Reichsminister des Innern Edwin Redslob zum Reichskunstwart. Zuständig für alle staatlichen Kunst- und Kulturfragen sollte er vermitteln zwischen der subjektiven Gestaltung des Künstlers und den Anforderungen des Staates. Neben der Beratung aller Reichsressorts in künstlerischen Fragen, sah Redslob vor allem in der Förderung von Künstlern und Kunstgattungen jeglicher Art seine Hauptaufgabe. Besonderes Augenmerk richtete er dabei u.a. auf Kunsthandwerk und Gebrauchsgraphik. Staatliche Feiern wurden vom Amt gestaltet, Ausstellungen und Wettbewerbe gefördert, notleidende Künstler unterstützt. Mit der "Formgebung des Reiches" beauftragt, bestand die erste Aufgabe des Reichskunstwartes in der Vergabe des Auftrages zur Gestaltung eines Reichswappens für die Weimarer Republik. Dem Reichsminister des Innern unterstellt, waren neben Redslob lediglich zwei Referenten und zwei Bürokräfte, während der Weltwirtschaftskrise nur noch eine Sekretärin, im Amt tätig. Die Auflösung der Dienststelle erfolgte im Jahre 1933.[2] Anmerkungen [1] Vgl. R 43 I/ 831 fol. 2 [2] Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Nach der Auflösung der Dienststelle im Jahre 1933 wurden die Akten des Reichskunstwartes vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda übernommen, aber nicht weitergeführt. Im Jahre 1946 gelangten die Vorgänge in das damalige Hauptarchiv Berlin, jetzt Geheimes Staatsarchiv und erhielten die Bestandssignatur Re. 301. Für die ersten 460 Bände wurde ein summarisches Verzeichnis erstellt. Die Unterlagen wurden am 7.7.1969 an das Bundesarchiv abgegeben. Archivische Bearbeitung Die im Geheimen Staatsarchiv formierten Bände hat Herr Gregor Verlande ab 1977 neu verzeichnet. Die bis dahin noch unbearbeiteten Archivalien erschloss ab April 1979 Frau Dr. Eder-Stein. Im Ergebnis dessen konnte das Publikationsfindbuch Bestand R 32 Reichskunstwart als Band 16 der Findbücher zu Beständen des Bundesarchivs 1979 vorgelegt werden. Es bildet die Grundlage für die jetzt erarbeitete Online-Version. Das Bestandsverzeichnis ist von der Bearbeiterin, Frau Simone Langner, bei der Herstellung des Online-Findbuchs beibehalten worden. Lediglich Serien und Bandfolgen wurden zum Teil neu gebildet. Zitierweise BArch R 32/... Inhaltliche Charakterisierung: Die Tätigkeit des Amtes belegen in erster Linie die Akten der Dienststellenverwaltung. Weitere Schwerpunkte bilden die Unterlagen zur Kunstförderung- und pflege, zur Organisation von Ausstellungen, Messen und Wettbewerben sowie zur Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen. Neben der Gestaltung staatlicher Feiern und der Planung des Reichsehrenmals sind Vorgänge zu Denkmalspflege, Natur- und Heimatschutz ebenso dokumentiert wie Entscheidungen bezüglich der Formgebung in verschiedenen Bereichen. Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (1979), Online-Findbuch (2006). Zitierweise: BArch, R 32/...

            Reinhardt, Walther
            BArch, N 86 · Bestand · 1879-1940
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 24.03.1872 - 8.08.1930, General der Infanterie, Preußischer Kriegsminister 1910 Kompaniechef im Inf.-Rgt. 121 3.11.1912 Ia Gen.Kdo. XIII. A.K. 23.01.1915 Chef des Stabes XIII. A.K. Sommer 1916 Kommandeur des hessischen Inf.-Rgt. 118 Juli 1916 Chef des Generalstabes des XVII. A.K. Aug. 1919 Chef des Reichswehr-Befehlsstelle Preußen 1.10.1919 Chef der Heeresleitung 1920 Brigade-Kommandeur Lehr-Brigade Döberitz 16.05.1920 Befehlshaber im Wehrkreis V (Stuttgart) 1.10.1920 Kommandeur der 5. Division 1.01.1925 Oberbefehlshaber des Gruppenkommandos 2 (Kassel) 20.04.1917 Orden Pour le Mérite 3.06.1919 Eichenlaub zum Pour le Mérite 1918 Komturkreuz des Hohenzollernschen Hausordens mit Schwertern 31.12.1927 Abschied aus der Reichswehr Bestandsbeschreibung: Mikrofilme des im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrten Nachlasses. Geb. 24. März 1872 in Stuttgart, gest. 8. Aug. 1930 in Berlin, Unterlagen aus der Tätigkeit beim Großen Generalstab und bei der Kriegsakademie (1879-1913), aus den Einsätzen während des Ersten Weltkrieges an der West- und Ostfront (1914-1918) sowie aus der Dienstzeit als Kriegsminister und als Chef der Heeresleitung (1918-1920), Oberbefehlshaber des Gruppenkommandos 2, u.a. Zum Friedensvertrag von Versailles, zum Kapp-Putsch und zum Aufbau der Reichswehr; Vortragsmanuskripte und militärgeschichtliche Ausarbeitungen. Erschließungszustand: Besondere Benutzungsbedingungen Zitierweise: Barch, N 86/...

            Rohrbach, Paul (Bestand)
            BArch, N 1408 · Bestand · (1834) 1886-1956 (-1979)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Dem Andenken Paul Rohrbachs, München 1959.- Horst Bieber, Paul Rohrbach, München 1972.- Walter Mogk, Paul Rohrbach und das größere Deutschland. Ethischer Imperialismus im Wilhelminischen Zeitalter. Ein Beitrag zur Geschichte des Kulturprotestantismus. München 1972 Paul Rohrbach, Weltpolitisches Wanderbuch 1897-1915, Königstein im Taunus 1916.- ders., Im Vorderen Asien, Berlin 1901.- Walter Mogk, Paul Rohrbach als Organisator der "Hamburg-Bremer-Spende" 1908-1912, Sdr. Düsseldorf 1966.- O. von Weber, Dr. Paul Rohrbach in Südwestafrika, Sdr. o.O.u.J. Rohrbach, Paul: Amerika und wir. Reisebetrachtungen. Berlin 1926 Rohrbach, Paul: Erwachendes Asien. Geschautes und Gedachtes von einer Indien- und Ostasienreise 1932. München 1932 Rohrbach, Paul: Um des Teufels Handschrift. Zwei Menschenalter erlebter Weltgeschichte. Hamburg 1953 Rohrbach, Paul: Weltpolitisches Wanderbuch 1897-1915. Königstein im Taunus, Leizig (1916) Bieber, Horst: Paul Rohrbach - Ein konservativer Publizist und Kritiker der Weimarer Republik. München-Pullach, Berlin 1972 Zitierweise: BArch, N 1408/...

            Rohrbach, Paul
            Saemisch, Friedrich (Bestand)
            BArch, N 1171 · Bestand · 1880-1944
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Walter Nordbeck, Friedrich Ernst Moritz Saemisch. In: Männer der deutschen Verwaltung, Köln/Berlin 1963, S. 315-327 Bestandsbeschreibung: Persönliche Papiere, Notizen und Tagebücher (1880-1944); umfangreicher Schriftwechsel und Sachakten aus der tätigkeit imReichsschatzamt (1916-1919), insbesondere zu den Friedensverhandlungen, als Präsident des Landesfinanzamts Kassel (1919-1921), vorwiegend jedoch als Präsident des Rechnungshofes des Deutschen Reiches und der Preußischen Oberrechnungskammer, als Vorsitzender der Schuldenausschüsse des Reiches und Preußens sowie als Reichssparkommissar; Unterlagen über die Phoebus-(Lohmann-)Angelegenheit (1927/28) und Fragen der Reichsbahn (1939-1944); Schriftgut aus der Zusammenarbeit mit zahlreichen vorwiegend finanzpolitischen, wirtschaftlichen und kulturellen Organisationen; Materialsammlungen insbesondere zu Finanz-, Wirtschafts-, Verfassungs- und Rechtsfragen. (Stand: 1977) Zitierweise: BArch, N 1171/...

            Solf, Wilhelm (Bestand)
            BArch, N 1053 · Bestand · 1885-1936 (-1954)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Wilhelm Heinrich Solf, Kolonialpolitik. Mein politisches Vermächtnis, Berlin 1919 Eberhard von Vietsch, Wilhelm Solf. Botschafter zwischen den Zeiten, Tübingen 1961 Gouverneur vn Samoa (1900-1911), Staatssekretär des Reichskolonialamtes (1911-1918) und des Auswärtigen Amtes (1918) Bestandsbeschreibung: Persönliche Papiere auch der Ehefrau Hanna Solf-Dotti Veröffentlichungen; vorwiegend privatdienstlicher Schriftwechsel über die Verwaltung von Samoa und die Kolonialpolitik des Deutschen Reiches (mit Aufzeichnungen über Reisen in die afrikanischen Kolonien); Schriftgutreste zur auswärtigen Politik (1918-1919), umfangreiche Materialien aus der Botschafterzeit in Japan (1920-1928); privater Schriftwechsel, u.a. mit Politikern, Wissenschaftlern und Schriftstellern sowie einigen Organisationen wie dem Deutschen Ausland-Institut und dem Japan-Institut (1898-1930). (Stand: 1977) Zitierweise: BArch, N 1053/...

            Solf, Wilhelm
            BArch, R 8056 · Bestand · (1914-1916) 1935 - 1938
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 1880 als "Deutscher Schulverein" mit Sitz in Berlin gegründet; 1908 Umbenennung in Verein für das Deutschtum im Ausland (VDA); Ziel war die Pflege des kulturellen und sozialen Le‧bens der Auslands- und Volksdeutschen, insbesondere durch Einrichtung und Unterhalt von Kindergärten, Schulen und Bibliotheken; 1933 erhielt der Verein die Bezeichnung Volksbund für das Deutschtum im Ausland. Bestandsbeschreibung: 1880 als "Deutscher Schulverein" mit Sitz in Berlin gegründet, 1908 Umbenennung in Verein für das Deutschtum im Ausland (VDA). Ziel war die Pflege des kulturellen und sozialen Lebens der Auslands- und Volksdeutschen, insbesondere durch Einrichtung und Unterhalt von Kindergärten, Schulen und Bibliotheken. 1933 erhielt der Verein die Bezeichnung Volksbund für das Deutschtum im Ausland. Erschließungszustand: Online-Findbuch Zitierweise: BArch, R 8056/...

            Wegener, Wolfgang (Bestand)
            BArch, N 607 · Bestand · 1903 - 1952
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Vizeadmiral Wolfgang Wegener geb. 5.8.1875 in Stettin, gest. 29.10.1956 in Berlin 1894 Eintritt in die Kaiserliche Marine, 1897-1899, zuletzt als Leutnant, Offizier auf dem Großen Kreuzer SMS Großdeutschland (u.a. Reise nach Ostasien), 1909-1910 1. Artillerieoffizier auf dem Großen Kreuzer SMS Blücher, 1912-1917, zuletzt als Fregattenkapitän, 1. Admiralstabsoffizier des I. Geschwaders, 1917-1918 Kommandant der Kleinen Kreuzer SMS Regensburg und SMS Nürnberg, Jan. 1920 Kapitän zur See, 1923 Konteradmiral 1920-1926 Inspekteur der Marineartillerie in Wilhelmshaven, 1926 Verabschiedung unter Verleihung des Charakters als Vizeadmiral. Verfasser zahlreicher Denkschriften und Artikel zu taktischen und operativen und ab 1907 auch zu strategischen Themen (u.a. "Die Seestrategie des Weltkrieges"). Bestandsbeschreibung: Denkschriften, Stellungnahmen und Korrespondenz, "Gedanken über unsere maritime Lage", 1915, "Chef der Seekriegsleitung im Großen Hauptquartier, Admiral von Holtzendorff, 1917, "Zum Kriegsspiel der Nordseestation im Winter 1923/24", 1923, "Seestrategie des Weltkrieges", 1930, "Der Zweite Deutsch-Englische Krieg", 1941; Ausarbeitungen und Berichte nicht seestrategischen Inhalts; Eduard Wegener: "Das geistige Erbe Wolfgang Wegeners", o. Dat. Zitierweise: BArch, N 607/...