Großbritannien

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

    • http://www.wikidata.org/entity/Q145

    Anmerkungen zur Ansicht

      Hierarchische Begriffe

      Großbritannien

      Equivalente Begriffe

      Großbritannien

      • UF U.K.
      • UF GBR
      • UF GB
      • UF Großbritannien
      • UF UK
      • UF Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
      • UF Ohne Titel
      • UF United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland
      • UF Royaume Uni
      • UF Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d’Irlande du Nord
      • UF Ohne Titel

      Verbundene Begriffe

      Großbritannien

        22 Dokumente results for Großbritannien

        19 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
        BArch, R 1001/710 · Akt(e) · Nov. 1888
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Erklärung der Blockade durch gemeinsame Bekanntmachung des deutschen und englischen Geschwaderchefs in Ostafrika

        BArch, R 1001/709 · Akt(e) · (1842) Nov. 1888
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Blockade der ostafrikanischen Küste. - Vereinbarung zwischen Deutschland und England vom 3./5. Dez. 1888 Treaty between Great Britain, Austria, France, Prussia and Russia for the suppression of the African Slave Trade, signed at London, December 20, 1841. London, 1842

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, FA N 2697 · Akt(e) · 1885-1893
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: Florence Nightingale; englische Parteipolitik; Katholiken in Irland; Ägypten, Suez-Kanal, Iren in Amerika (28.1.1885); Sir Herbert Stewart [gest. 16.3.1885] und die englische Afrikapolitik (24.2.1885); Afghanistan (23.7.1885); Graf [Georg Herbert von] Münster und die deutschen Borschafter in London (25.9.1885); Madagaskar und die französische Kolonialpolitik (4.1.1886); sozialistische Unruhen in London, Wahlen in Irland (16.2.1886); Deutschland und die russische Expansionspolitik (8.11.1886); Siam und die Kolonialmächte (17.7.1893); Kohlenarbeiterstreik in England (27.10.1893) Darin: Gedicht zur Teilnahme Lord Harry Verneys an der Beerdigung Lord [Anthony] Shaftesbury (21.11.1885, Zeitungsausschnitt); Brief der Ehefrau (26.78.1889)

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, FA N 2696 · Akt(e) · 1873-1884
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: Florence Nightingale und ihr soziales Wirken; englische Parteien und Innenpolitik; englischer und deutscher Protestantismus im Verhältnis zum Katholizismus, Bismarcks Kirchenpolitik (21.10.1873 u.a.); Badischer Frauenverein und "Womens Rights"-Bewegung (2.7.1874 u.a.); Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen (10.7.1874 u.a.); Streiks in England und Deutschland (1.1.1879); Reise durch Deutschland 1819, kirchliche Verhältnisse, deutsche Enigungspolitik (13.6.1879); Zulu-Krieg (24.6.1879), erster Burenkrieg (10.1.1881 u.a.); irische Wanderarbeiter in England, irische Unruhen (10.1.1881 u.v.a.); Kolonialpolitik in Madagaskar, Beschäftigung des Sohnes Frédéric bei der siamesischen Botschaft in London ( (3.5.1883 u.a.); Lord [Robert] Salisbury und die englische Ägyptenpolitik (13.7.1884); deutsche Kolonialpoiltik in der englischen Presse (27.9.1884) Darin: Briefe der Ehefrau (o.D., 4./5.1881; 31.10.1881, 1.11.1881); Festbankett zu Ehren des liberalen Abgeordneten H. Verney (3.2.1883, Pressebericht);

        Selchow, Bogislav Freiherr von (Bestand)
        BArch, N 428 · Bestand · 1897-1943
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Marineoffizier, Freikorpsführer und Schriftsteller Bogislaw Selchow Lebensdaten 4. Juli 1877 geb. in Köslin gestorben am 6. Februar 1943 gest. in Berlin Militärische Karriere 7.4.1897 Einstellung als Kadett der Kaiserl. Marine Mai 1897 Kadett an Bord von SMS Stein 6.12.1897 Teilnahme an der Belagerung des Hafens von Port au Prince auf Haiti mit SMS Stein 27.4.1898 Beförderung zum Seekadetten Apr. 1898- Sep. 1900 In verschiedenen Funktionen an Bord von SMS Moltke, Hela, Mars und Blücher Jan.-März 1900 Gehirnhautentzündung, Marinelazarett Kiel 3.9.1900 Fähnrich zur See 23.9.1900 Beförderung zum Leutnant zur See Nov. 1900- Nov. 1901 An Bord von SMS Sachsen, ab Okt. 1901 als Adjutant; am 4.9.1901 Kollision mit SMS Wacht bei Rügen, das daraufhin sinkt Nov. 1901- Sep. 1902 Adjutant an Bord von SMS Kaiser Wilhelm der Große 15.3.1902 Beförderung zum Oberleutnant zur See Okt.-Dez. 1902 Wachoffizier an Bord von SM Torpedoboot G 109 Jan.-Apr. 1903 Kompanieoffizier der zweiten Kompanie der I. Torpedoabteilung, im Apr. Funkkursus auf SMS Neptun Apr.-Sep. 1903 Wachoffizier an Bord von SM Torpedoboot G 109 Okt./Nov. 1903 Ausreise als Passagier nach Ostasien an Bord von SS König Albert Nov. 1903- Mai 1905 Wachoffizier an Bord von SMS Hertha im asiatischen Raum mit Heimreise nach Kiel über Afrika und das Mittelmeer 11.9.1904 Verleihung des Kung-Pai-Verdienstordens (Chinesische Silberne Erinnerungsmedaille) anlässlich einer Audienz bei der Kaiserinwitwe und dem Kaiser von China 11.2.1905 Verleihung des Königl. Siamesischen Kronenordens vierter Klasse anlässlich einer Audienz beim König von Siam Juni-Sep. 1906 Kommandant von SM Torpedoboote S 29, S 25 und S 30 sowie Dienste in der Minenkompanie und als Erster Offizier der Minensuchreservedivision Okt. 1906- Juni 1907 Marineakademie 6.3.1907 Beförderung zum Kapitänleutnant Juli 1907 Dienst an Bord von SMS Kurfürst Friedrich Wilhelm Aug.-Sep. 1907 Dienst an Bord von SMS Yorck Okt. 1907- Juni 1908 Marineakademie Juli-Sep. 1908 Sprachurlaub in England 22.8.1908 Ernennung zum Ehrenritter des Johanniter-Ordens Okt. 1908 Ausreise als Passagier nach Westafrika auf SS Lucie Woermann Nov. 1908- Nov. 1909 Erster Offizier an Bord von SMS Sperber Nov./Dez. 1909 Rückreise als Passagier nach Deutschland auf SS Lucie Woermann Dez. 1909- Jan. 1911 Admiralstab der Marine Jan. 1911- März 1913 Adjutant der Nordseestation 19.9.1912 Verleihung des Rote-Adler-Ordens 4. Klasse Apr. 1913- Nov. 1914 Erster Offizier an Bord von SMS Victoria Louise 22.3.1914 Beförderung zum Korvettenkapitän 17.7.1914 Verleihung der Königl. Krone zum Rote-Adler-Orden 4. Klasse 10.11.1914- 30.6.1915 Kommandeur des I. Btl. des Matrosen-Artillerieregiments III (10.-25.11.1914); II. Btl. des Matrosen-Artillerieregiments I (26.11.-31.12.1914); I. Btl. des Matrosen-Artillerieregiments II (1.1.-4.2.1915); des III. Btl. des Matrosenregiments 4 (5.2.-10.5.1915); des III. Btl. des Matrosenregiments 5 (11.5.-30.6.1915); Einsatzgebiet: Flandern 1.5.1915 Verwundung bei Het Sas/Belgien durch Granatsplitter in Kopf, rechte Schulter, rechten Arm und rechtes Bein 7.2.1915 Eisernes Kreuz II. Klasse Aug.-Dez. 1915 Erster Offizier an Bord von SMS Freya Jan.-März 1916 Reservelazarett Liebenstein Apr. 1916- Juli 1917 Erster Offizier an Bord von SMS Hannover, in dieser Funktion Teilnahme an der Schlacht am Skagerrak am 31.5./1.6.1916 30.6.1916 Verleihung des Eisernen Kreuzes I. Klasse 22.8.1916 Verleihung des Oldenburgischen Friedrich-August-Kreuzes I. und II. Klasse 14.9.1916 Neurasthenie als Kriegsdienstbeschädigung anerkannt durch das Kdo. von SMS Hannover Juli 1917- Kriegsende Admiralstab der Marine 1918 Veröffentlichung der Propagandaschrift „Weltkrieg und Flotte" 10.4.1918 Österreichisches Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Kriegsdekoration 20.5.1918 Verleihung der Großherzoglichen Hessischen Tapferkeitsmedaille 16.11.1918- 20.8.1919 Dezernent im Reichsmarineamt 20.8.1919 Beförderung zum Fregattenkapitän Ziviles Leben Nach seiner Verabschiedung aus der Marine begann Bogislav von Selchow ein Studium der Geschichte in Marburg und wurde zugleich von der Reichswehrbrigade Kassel mir der Bildung einer Freiwilligenformation aus Marburger Studenten zum Schutz der jungen Republik beauftragt. Von Selchow gründete das Freikorps „Studentenkorps Marburg" (StuKoMa) und kommandierte es in der Folge bei der Niederschlagung von spartakistischen und rätedemokratischen Unruhen in Thüringen. Dabei kam es am 20.3.1920 zum sog. Massaker von Mechterstädt, bei dem 15 als Aufrührer verdächtigte Arbeiter, die von einem Stoßtrupp des StuKoMa festgesetzt worden waren, erschossen - angeblich „auf der Flucht". Die wegen dieser Tötungen Angeklagten wurden in zwei aufsehenerregenden Prozessen freigesprochen, die Urteile von der Öffentlichkeit als Akt der Klassenjustiz mit Abscheu und Protest aufgenommen. Von Selchow hatte sich im Prozess vor seine Männer gestellt, und auch die Marburger Universität solidarisierte sich mit ihren Studenten und rehabilitierte sie vollständig. Daneben organisierte sich von Selchow in der rechtsextremen, später illegalen sog. Organisation Escherich (Orgesch), die er im westdeutschen Raum zeitweise führte. Die paramilitärische Organisation legte geheime Waffenlager für einen erwarteten Kampf gegen den Bolschewismus an und war für Morde an Persönlichkeiten des gegnerischen politischen Lagers verantwortlich. Enttäuscht vom Zögern Escherichs, einen offensiven Kurs gegen die Republik einzuschlagen, wandte er sich im Dezember 1922 wieder von der Orgesch ab, legte das Kommando des StuKoMa nieder und zog sich bis 1933 aus der politischen Öffentlichkeit zurück. Am 24.1.1923 wurde Bogislav von Selchow von der Universität Marburg promoviert. Bereits 1920 hatte er seinen ersten Gedichtband „Deutsche Gedanken" veröffentlicht, und bald reüssierte er mit seinen Gedichten im rechten Spektrum. Er betätigte sich nun als Schriftsteller und Geschichtsphilosoph und entwickelte, ganz Kind seiner Epoche, ein sog. Zeitwendemodell, das die geistesgeschichtliche und politische Entwicklung der Menschheit abbildete. Von Selchow definierte hierzu die von verschiedenen gesellschaftlichen Kräften geprägten Zeitalter der „Allzeit", der „Wirzeit" und der „Ichzeit". Dieses Denksystem wurde zur Grundlage für seine Werke und machte ihn gemeinsam mit dem von ihm immer wieder aufgegriffenen Topos des Heldischen zu einem ideologischen Wegbereiter des Nationalsozialismus. Sein Antisemitismus und Blick auf das Zeitgeschehen nach dem Untergang der alten Welt hatten ihn spätestens 1933 in die Nähe der NSDAP gebracht: Obwohl nie Parteimitglied, entwickelte er sich zum leidenschaftlichen Nationalsozialisten und gehörte zu den 48 Persönlichkeiten, die 1933 öffentlich zur Wahl Adolf Hitlers aufriefen. 1936 benannte sich die NS-Studentenkameradschaft, die aus der vormaligen Marburger Burschenschaft Germania hervorgegangen war, nach von Selchow. Am 9.6.1939 wurde er dann zum Ehrensenator der Philipps-Universität Marburg ernannt. Bestandsbeschreibung: Der Nachlass besteht aus zwei Schwerpunkten: den sog. Logbüchern und einer literarisch-philosophischen Materialsammlung, die durch Manuskripte ergänzt wird. Die sog. Logbücher liegen bis 1931 lückenlos vor und reflektieren in z. T. epischer Breite einzelne Erlebnisse und Sachverhalte. 39 der 51 „Logbücher enthalten Aufzeichnungen von Selchows aus seiner Zeit als aktiver Marineoffizier und als Führer des „Studentenkorps Marburg" im Freikorpseinsatz. Dazu kommen Kopien der Logbücher 61 bis 68, die lediglich Abbildungen enthalten und den Zeitraum von 1935 bis 1940 abdecken. Die „Logbücher" sind aber keine Tagebücher im engeren Sinne, sondern vielmehr durchkomponierte Erinnerungsbücher. Von Selchow übertrug seine auf Loseblattsammlungen festgehaltenen Tagebucheinträge - ein Beispiel hierfür findet sich in der Sammelmappe zum geplanten „Logbuch" 65 (N 428/86) - in ledereingebundene Folianten und verzierte seine Ausführungen u. a. mit kunstvollen Aquarell- und Federzeichnungen. Leere Stellen in den Logbüchern, auf denen in Bleistift Notizen zu den einzufügenden Bildern oder Zeichnungen eingetragen sind, nachzuvollziehen in N 428/46, geben Hinweis auf dieses Vorgehen. Die Basis der Logbücher, die Tagebuchblätter, aber auch seine Korrespondenz und weitere Unterlagen, die leider in den 1950er Jahren in privater Hand vernichtet wurde, sind bis auf Fragmente, die sich im vorliegenden Bestand finden, verloren. Die „Logbücher" legte von Selchow an, indem er zunächst seine Aufzeichnungen und ergänzendes Material in Einlegemappen sammelte und zusammenstellte. Gestützt auf diese Grundlage übertrug er Text und Illustration auf Blätter, die er in die in hochwertigen Ledereinbände, die das Wappen der Familie von Selchow und eingeprägte Beschriftungen tragen, einbringen ließ. Dieses Vorgehen lässt sich anhand der o. g. Sammelmappe nachvollziehen, andere Mappen verwendete er u. a. für andere Materialsammlungen wieder, siehe N 428/75. Den Quellenwert der „Logbücher" steigern die über 1.000 genau identifizierten Bilder und Fotos, die den Text über die Zeichnungen hinaus illustrieren. Die Abbildungen zeigen für die Zeit bis 1919 Orte, Schiffe, Alltagsszenen aus dem Soldaten- aber auch Privatleben in der Heimat und in internationalen Gewässern, Crews und Personen. Dazu kommen verschiedenste Dokumente wie Seekarten, Einladungen etc. Aus dem Überlieferungskontext lässt sich erschließen, dass die „Logbücher" in der hier vorliegenden Form wahrscheinlich in den 1930er-Jahren entstanden sind, verfügen die Bände 61 bis 68 doch über beschriftete Abbildungen und leergebliebenen Zwischenräumen für den einzutragenden Text. Durch seine Zugehörigkeit zum Uradel verfügte Bogislav von Selchow über einen großen Verwandten- und Bekanntenkreis. Die Logbücher geben Einblick in das Leben dieser Kreise von der Kaiserzeit bis zum Nationalsozialismus und spiegeln in den niedergeschriebenen Erinnerungen und der z. T. wiedergegebenen Korrespondenz die Fülle der dienstlichen und gesellschaftlichen Kontakte wider. Teils spektakuläre Einblicke in das Marineleben geben von Selchows Erinnerungsbücher, die die aktive Dienstzeit bei der Kaiserlichen Marine betreffen. Sie zeigen die Vielfalt des Erlebens und der Eindrücke als Offizier der Kaiserlichen Marine, die rund um die deutschen Kolonien im Einsatz war. Für die ersten Jahre der Weimarer Republik geben die sog. Logbücher wertvolle Einblicke in die Welt der Freikorps, vor allem des sog. Studentenkorps Marburg und der sog. Organisation Escherich; aber auch zur Organisation Consul pflegte von Selchow Kontakte - zu den beiden Letztgenannten finden sich zahlreiche Aussagen in den „Logbüchern". Seine Aufzeichnungen zeugen aber nicht nur für die Frühphase der Weimarer Republik vom Soldatischen im Denken von Selchows. Auch nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit im Jahr 1922 blieb er in seiner Grundhaltung auch als in Berlin lebender Dichter, Schriftsteller und Geschichtsphilosoph immer Soldat. So geben die „Logbücher" unmittelbare und einzigartige Eindrücke vom Leben eines - zudem adligen - Angehörigen des kaiserlichen Offizierkorps der Marine und von seinen Reaktionen auf den Zusammenbruch der alten Ordnung. Mentalitätsgeschichtlich ist dieser Teil des Nachlasses für den Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik aufschlussreich und wohl der einzige dieser Art, der über die revolutionären Ereignisse in Berlin Auskunft gibt. Sein Wert dürfte unter der Hinzuziehung der Veröffentlichungen von Selchows, besonders seiner Autobiographie „Hundert Tage aus meinem Leben" aus dem Jahr 1936 steigen. Der Nachlass illustriert das Verhältnis von Selchows zum keineswegs unkritisch gesehenen alten und zum verachteten neuen System. Die Kopien der „Logbücher" für die Jahre 1935 bis 1940 dokumentieren in ihren Abbildungen zudem von Selchows Nähe und Zugang zu Teilen der Führungsriege der NSDAP. Neben den Logbüchern bildet der literarisch-philosophische Nachlass von Selchows den zweiten Schwerpunkt des Bestandes. Von Selchow versuchte sich als konservativ-nationalistischer Denker an der Etablierung eines Zeitenmodells, das die Weltgeschichte in geistige Epochen einteilte, denen er bestimmte Entwicklungsschritte der Menschheit in geistiger, aber auch wissenschaftlicher, politischer, religiöser Hinsicht zuordnete. Er folgte damit einem Forschungstrend seiner Zeit. Sein Nachlass aus dieser Lebensphase als Geisteswissenschaftler umfasst Sammlungen von verschiedenartigen, oft losen Materialien, Texten, kleineren Publikationen, Zeitungsartikeln und eigenen Entwürfen, aber auch großen Schaubildern, welche die Grundlage bzw. Zwischenschritte der schriftstellerischen Arbeit darstellen: der Zettelkasten eines konservativ-nationalistischen Schriftstellers der 1920/30er Jahre, angereichert mit eigenen von teils veröffentlichten, teils unveröffentlichten Manuskripten. Die Überlieferung diese Materials, die sich anhand der Schaubilder nachvollziehen lässt, ist jedoch unvollständig, Materialien zu einzelnen Themenbereichen fehlen, wurden aber u. U. schlicht nicht angelegt. Hinweise auf andere Bestände BArch MSg 100 (Bogislav Frhr. von Selchow: Deutsche Marineoffiziere) BArch N 253/262 (Nachlass Alfred von Tirpitz, Schriftwechsel, Buchstabe S) BArch RM 5/920 (Kritik des Korvettenkapitäns von Selchow an Geburtstagsglückwunsch der Angehörigen des Admiralstabs für Großadmiral v. Holtzendorff, Jan. 1919) Vorarchivische Ordnung: Die sog. Logbücher liegen durchgehend für die Jahre 1897 bis 1931 vor. Das Bundesarchiv erwarb die Bände 39 bis 54 bereits 1957 zusammen mit dem nicht-militärischen Nachlass von Selchows und kaufte 1960 die restlichen Stücke der Marine-Offizier-Hilfe, heute: Marine-Offizier-Vereinigung, ab. Die ersten beiden Bände und Band 51 der ehemals insg. 68 Logbücher enthielten familienhistorische Informationen und fehlten bereits beim Erwerb des Nachlasses; während Band 1 sich weiterhin in Familienbesitz befindet, gilt Band 2 seit 1945 als verschollen. Ebenso verhält es sich mit den aus Unterlagen und Briefen bestehenden Hauptnachlass, der 1957 in Privathand vernichtet wurde. Ergänzt werden diese Bände durch die Kopien der „Logbücher" 61 bis 68 für den Zeitraum September 1935 bis Dezember 1940. Die Originale dieser Logbücher befinden sich weiterhin in Familienbesitz. Sie unterscheiden sich von den „Logbüchern", die für die Jahre bis 1931 vorliegen dadurch, dass sie ohne Text geblieben sind. Lediglich Bilder und Fotos wurden hier eingeklebt und auch nur diese Seiten kopiert und in den hier vorliegenden Nachlass übernommen. Diese Bestandsergänzung konnte 1987 in Kooperation mit von Selchows Neffen Wolfgang von Selchow, in dessen Besitz sich die „Logbücher" 61 bis 68 zu diesem Zeitpunkt befanden, durchgeführt werden. Trotz dieser Ergänzung klafft im Bestand eine Lücke, deren Zustandekommen anhand der vorliegenden Informationen nicht geklärt werden kann: Während über den Verbleib der Bände 1, 2 und 51 Informationen vorliegen, ist der Verbleib und der Inhalt der Bände 55 bis 60, die den Zeitraum Januar 1932 bis August 1935 abdecken, unbekannt. Zu den Erinnerungsbüchern tritt das literarisch-geschichtsphilosophische Archivgut, welches das geistige Schaffen von Selchows ab 1920 abdeckt. Die sog. Logbücher und das literarische Material verblieben nach dem Umzug des Militärarchivs nach Freiburg im Jahr 1968 aufgrund der literarischen Anteile zunächst bei der Hauptdienststelle in Koblenz. Erst 1976 kam der Nachlass nach Freiburg, wo in der Militärgeschichtlichen Sammlung unter der Signatur MSg. 100 bereits seit 1957 bzw. z. T. seit 1964 die sog. Wimpelbretter sowie die sog. Ehrentafeln lagerten - Personalbögen der deutschen Marineoffiziere von 1848 bis 1909 bzw. Kurzbiographien und Bilder aller zwischen 1914 und 1918 und in den Nachkriegskämpfen gefallenen und gestorbenen Offiziere der Marine. Zitierweise: BArch, N 428/...

        BArch, RW 61 · Bestand · 1900-1918
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Am 14. November 1897 hatte das Deutsche Reich den chinesischen Hafenort Tsingtau besetzt und in einem Vertrag mit dem Kaiserreich China vom 6. März 1898 ein Gebiet von 550 km² mit Tsingtau als Zentrum für 99 Jahre gepachtet - das Schutzgebiet Kiautschou. Die Provinz Schantung, zu der das gepachtete Gebiet eigentlich gehörte wurde zum deutschen Interessengebiet und zur neutralen Zone deklariert. In diesem Gebiet erhielt das Reich Konzessionen zum Bau und Unterhalt von Bahnlinien und Bergwerken. Doch bereits seit dem 30. Oktober 1895 hatte das Deutsche Reich das Recht, in den seit 1859/60 bestehenden internationalen Vertragshäfen Tientsin und Hankou Niederlassungen einzurichten. Und natürlich unterhielt das Reich wie die anderen Großmächte und sonst im Chinahandel engagierten Staaten auch eine Gesandschaft in Peking. Deutsche Missionen wirkten zudem im Innern Chinas, ebenso deutsche Kaufleute, insbesondere auch in Shanghai. Das Deutsche Reich war daher tatsächlich stark in China engagiert und es sah sich auch selbst so. Vor diesem Hintergrund wurden die ab Ende 1899 entstandenen und schnell immer gravierender werdenden fremdenfeindlichen Unruhen in China in Deutschland als Bedrohung empfunden. Die Regentin, Kaiserinwitwe Cixi, blieb in ihren Maßnahmen gegen die "in Rechtschaffenheit vereinigten Faustkämpfer", von den Kolonialmächten kurz als "Boxer" bezeichnet, zunächst uneindeutig, Einheiten der kaiserlich chinesischen Armee verbündeten sich zum Teil mit ihnen. Der Aufstand nahm ab Januar 1900 weiter zu, es kam zu ausufernden Gewaltakten gegen chinesische Christen und Ausländer. Ab Mai 1900 waren die ausländischen Gesandschaften in Peking von Aufständischen bedroht, die Bahnlinien von Peking an die Küste wurden angegriffen. Die Gesandschaften forderten daher militärische Unterstützung an. Das Deutsche Reich sandte noch im Mai 1900 ein Kontingent des in Tsingtau stationierten III. Seebataillons nach Peking, zwei weitere Kompanien wurden nach Tientsin beordert, das Kreuzergeschwader verlegte auf die Reede vor den Taku-Forts an der Mündung des Flusses Peiho. Die Situation in Peking verschärfte sich derweil weiter, weitere Truppen waren nötig. Die in China befindlichen Truppen der Kolonialmächte bildeten im Juni 1900 ein Expeditionskorps unter Führung des britischen Admirals Seymour (2066 Mann). Dieses wurde jedoch Mitte Juni von chinesischen Truppen (Boxer und reguläre Armee) aufgehalten und mußte umkehren. Die Ausländer und chinesischen Christen in Peking hatten sich mittlerweile im Gesandschaftsviertel verbarrikadiert und waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die alliierten Kolonialmächte (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich-Ungarn, Rußland, Japan) stürmten am 17. Juni die Taku-Forts, die chinesische Regierung forderte am 19. Juni alle Ausländer ultimativ zum Verlassen Chinas auf. Am 20. Juni wurde der deutsche Gesandte, Freiherr Clemens von Ketteler in Peking ermordet. Mit Edikt vom 21. Juni erklärte China faktisch den Alliierten den Krieg, was jedoch von diesen nicht erwidert wurde. Die alliierten Truppen zogen sich Ende Juni 1900 nach Tientsin zurück. In Deutschland wurde am 25. Juni aus den Angehörigen der Marine-Infanterie ein Marine-Expeditionskorps von 2528 Mann (unter Generalmajor von Höpfner) gebildet. Zudem erging am 3. Juli der Befehl zur Aufstellung eines Expeditionskorps aus Freiwilligen des Heeres (unter Generalleutnant von Lessel). Die Alliierten hatten sich auf die Bildung eines internationalen Expeditionskorps geeinigt, den Oberbefehlshaber sollte Deutschland stellen. Am 12. August 1900 wurde der ehemalige Chef des Großen Generalstabes, Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee zum Oberbefehlshaber der internationalen Streitmacht, die schließlich 64.000 Mann umfaßte, ernannt. Als Stab diente Waldersee das "Armeeoberkommando Ostasien". Das Ostasiatische Expeditionskorps ging mit seinen ersten Teilen am 27. Juli in Bremerhaven in See, bei ihrer Verabschiedung hielt Kaiser Wilhelm II. die bekanntgewordene "Hunnenrede". Das Deutsche Reich stellte mit den 19.093 Mann seines Ostasiatischen Expeditionskorps unter Generalleutnant von Lessel fast ein Drittel der internationalen Streitmacht. Gliederung des Ostasiatischen Expeditionskorps: 3 Infanterie-Brigaden zu 2 Infanterie-Regimentern mit je 9 Kompanien 1 Jäger-Kompanie 1 Reiter-Regiment zu 4 Eskadrons 1 Feldartillerie-Regiment zu 3 Abteilungen mit insgesamt 8 Batterien 2 leichte Munitionskolonnen 1 Bataillon schwere Feldhaubitzen mit 2 Batterien 1 Pionier-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Eisenbahn-Bataillon zu 3 Kompanien 1 Korps-Telegraphen-Abteilung 1 Sanitäts-Kompanie 1 Munitionskolonnen-Abteilung mit 7 Munitionskolonnen 1 Kommando des Trains mit 3 Proviantkolonnen, 1 Feldbäckereikompanie, 6 Feldlazaretten 1 Etappenkommando mit 1 Pferde-Depot, 1 Lazarett-Depot, 1 Etappen-Munitionskolonne, Personal für 3 Kriegslazarette und ein Lazarettschiff, mehrere Versorgungsstellen Bereits am 4. August waren die in Tientsin versammelten alliierten Truppen (etwa 20.000 Mann) erneut losgezogen und konnten sich diesmal bis Peking durchkämpfen. Am 14. August wurde Peking eingenommen und anschließend drei Tage lang geplündert. Die chinesiche Regierung flüchtete in den Süden. Als die internationalen Truppen unter Waldersee in China eintrafen war die Situation im wesentlichen bereinigt, Peking und Tientsin waren entsetzt. Es folgten nun zahlreiche "Strafexpeditionen" zur endgültigen Vernichtung der Boxer, an denen auch das Ostasiatische Expeditionskorps intensiv beteiligt war. Das alliierte Vorgehen war dabei geprägt durch übergroße Brutalität und zahlreiche Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung. Am 10. Januar 1901 akzeptierte die Regentin die Bedingungen der Alliierten, festgelegt in dem am 7. September 1901 unterzeichneten "Boxer-Protokoll". Das Ostasiatische Expeditionskorps wurde am 17. Mai 1901 aufgelöst und in die Ostasiatische Besatzungsbrigade umgewandelt, die in den Standorten Peking, Tientsin, Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan stationiert war. Gliederung der Ostasiatischen Besatzungsbrigade: 1 Kommandostab mit Verwaltungsbehörden 2 Infanterie-Regimenter mit je 6 Kompanien, davon 1 Kompanie beritten 1 Eskadron Jäger zu Pferde 1 Feldbatterie 1 Pionier-Kompanie mit Telegraphen-Detachement 1 Feldlazarett Die Ostasiatische Besatzungsbrigade wurde am 1. Mai und am 11. Dezember 1902 weiter verkleinert und umgegliedert. Am 6. März 1906 wurde auch die Ostasiatische Besatzungsbrigade aufgelöst und durch ein Detachement in Bataillonsstärke ersetzt. Dieses wurde am 5. April 1909 durch eine Einheit der Marine-Infanterie ersetzt, wobei sich die Abwicklung bis in das Jahr 1910 hinzog. Organisatorisch zuständig war die Ostasiatische Abteilung im Preußischen Kriegsministerium (Bestand PH 2). Bearbeitungshinweis: Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält kaum echte Sachakten. Er besteht vor allem aus mehreren Heften deutsch-chinesisches Ortsnamen-Glossar. Erwähnenswert ist eine Druckschrift zu den Standorten Langfang, Yangtsun, Tangku und Schanghaikwan mit zahlreichen Abbildungen. Erschließungszustand: Der Bestand umfaßte zunächst nur drei AE, die zusammen mit den wenigen Akten der Schutztruppen den Bestand RW 51 Kaiserliche Schutztruppen und sonstige Streitkräfte in Übersee bildeten. Im Jahr 2008 kamen neun weitere AE unterschiedlicher Herkunft hinzu und es wurde nun ein eigener Bestand RW 61 gebildet. Der Bestand wurde im Februar 2010 erschlossen. Vorarchivische Ordnung: Die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps und der Ostasiatischen Besatzungsbrigade müssen im wesentlichen als beim Brand des Heeresarchivs 1945 verloren angesehen werden. Es sind lediglich zufällig erhalten gebliebene Stücke überliefert. Diese wurden durch Unterlagen aus dem Umfeld der beiden Verbände, den Niederlassungen in Tientsin, Hankou und Peking ergänzt. Zitierweise: BArch, RW 61/...

        BArch, RM 3/4257 · Akt(e) · 1884-1921
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Unruhen in Chile und Panama Aufstand auf den Karolinen Vorkommen auf der Ostasiatischen Station im Jan. 1896 Die militärpolitische Lage Englands der Sudan-Frage gegenüber Bewaffnetes Einschreiten der Vereinigten Staaten in Mexiko im Juni 1914

        Reichsmarineamt
        Militärpolitische Berichte - Schiffe: Bd. 7
        BArch, RM 3/3021 · Akt(e) · 1907
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: S. M. S. "Panther": Key West, Port Limon, Bluefields, Nassau, Inagua, Santiago de Cuba, Kingston; Havana, St. Thomas, Port-au-Prince, Vera Cruz, Coatzacoaleos, Colon (Karte von Panama-Kanal) Puerto Colombia S. M. S. "Stosch": La Valetta, Barcelona, Neapel, Palermo, Cadiz, Ferrol S. M. S. "Loreley": Constantinopel, Piraeus, Syrien, Ägypten, Rhodos, Smyrna, Therapia, Saloniki, Thasos, Athos S. M. S. "Stein": New Orleans, San Juan de Puertorico, Kingston, Havana, Bermudas, Horta, Nieuwendiep, Stockholm S. M. S. "Charlotte":Volo, Smyrna, Alexandrien, Kartagena, Arosa-Bucht, Beirut, Messina, Neapel, Rotterdam, Kopenhagen, Gothenburg S. M. S. "Bremen": Puerto Cortez, Livingston, Galveston, Savannah, Pensacola, Tampa, Jacksonville, Kingston, Newport News, Hampton, Boston, Newport, St. Thomas S.M.S. "Planet": Amboina, Neu Guinea, Admiralitätsinseln, Simpsonhafen, Nusan Jap, Palau-Inseln S. M. S. "Condor": Palaus, West-Karolinen, Marianen, Apia, Samoa-, Ellice-, Gilbert- und Marshallinseln, Ponape, Nouméa, Melbourne, Sydney, Auckland S. M. S. "Falke": Chile, Brasilien, Las Palmas, Lissabon, Montevideo, Dakar S. M. S. "Sperber": Lome. Monrovia, Freetown, Dakar, Bissao, Boloma, Sekondi, Kamerun, Port Bouét, Togo, Duala, Kapstadt, Lobito-Bucht, Süd-west-Afrika, Lüderitzbucht Kreuzergeschwader: Korea, Südreise (Unruhen im Yangtse-Gebiet) S. M. S. "Planet": Manila, Hongkong S. M. S. "Bussard": Port Elisabeth, East London S. M. S. "Borussia": Port Said S. M. S. "Roon": Hampton

        Reichsmarineamt
        Militärpolitische Berichte - Schiffe: Bd. 4
        BArch, RM 3/3018 · Akt(e) · 1905-1906
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: S. M. S. " Falke": Peru, San Jose de Guatemala, San Salvator, Chile, San Diego, Mexiko, San Francisco, Esquimalt, Vancouver, Alaska, Puget Sound, Portland, Astoria S. M. S. "Bussard": Zansibar, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt, East London, Lourenzo-Marques, Mozambique Kreuzergeschwader: Auswirkungen des russisch-japanischen Krieges, China S. M. S. "Wolf": Kamerun, Fernando Poo, San Thomé, Freetown, Lissabon S. M. S. "Condor": Neu-Guinea (Unruhen), Jap, Sydney, Samoa (Unruhen), Honolulu S. M. S. "Bremen": San Domingo, Haiti, St. Thomas, Dominica, St. Pierre, Puerto Rico, Kingston, La Guayra, Galveston S. M. S. "Loreley": Athos, Therapia, Piraeus, Constantinopel (Attentat auf den Sultan) S. M. S. "Habicht": Gabun, Fernando Poo, Kamerun, Sanra Cruz, Loanda, Monrovia, Kapstadt, Duala, Südwest-Afrika, Benguela, Lobito-Bai S. M. S. "Panther": Guyana, Para, St. Luiz de Maranham S. M. S. "Stosch": Kopenhagen, Tanger, Madeira, Las Palmas S. M. S. "Charlotte": Färör, La Luz, Mogador, Vogo, Lissabon, Madeira, Kartagena, Barcelona, Korfu, Alexandrien S. M. S. "Stein": Island, Vigo, Kartagena, Syracus, Tarent, Korfu, Venedig, Fiume, Patras, San Nicolo, Volo, Alexandrien (Unruhen) S. M. S. "Sperber": Tsingtau, Durban, Duala, Kapstadt, Kribi, Sao Tomé, Kongo, Loanda, Fernando Poo, Victoria, Bata (Unruhen) S. M. S. "Möwe": Marianen, West-Karolinen

        Reichsmarineamt
        Militärpolitische Berichte - Schiffe: Bd. 18
        BArch, RM 3/3032 · Akt(e) · 1912
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Kreuzergeschwader: Ostasien, Japan, Sibirien, Korea, China S. M. S. "Victoria Luise": Havanna, Las Palmas, Kingston, Trinidad, Grenada, St. Thomas, Cadiz, Villagarcia, Vigo S. M. S. "Seeadler": Portugisich Ostafrika, Mozambique, Zansibar, Madagaskar, East London, Kapstadt, Port Elisabeth, Durban S. M. S. "Berlin": Las Palmas, Agadir (Unruhen), Casablanca, Tanger S. M. S. "Vineta": Trinidad, Barbados, Kingston, Port-au-Prince, Havanna, St. Thomas, Las Palmas, Vigo S. M. S. "Eber": Casablanca, Tanger, Las Palmas, Honakry, Freetown, Monrovia, Lome, Forcados, Kamerun, Kongo, Monamedes, Lüderitzbucht S. M. S. "Cormoran": Rabaul, Suva, Levuka, Samoa, Nauru, Jahut, Kusaie, Eniwetok, Gilang, Ponape, Mortlock, Guam, Saipan, Jap S. M. S. "Condor": Tsingtau, Kobe, Bonin-Inseln, Saipan, Guam, Ponape, Jahut, Samoa, Bismarck-Archipel S. M. S. "Jaguar": Futschau, Amoy S. M. S. "Geier": Piraeus, Alexandrien (Unruhe imd Sudan) S. M. S. "Hansa": Baltimore, Pensacola, Las Palmas, Madeira, Bermuda S. M. S. "Bremen": St. Thomas (Kartenskizze), Havanna, Newport News, Tampa, Kingston, Aux Xayes, Santo Domingo, Sam Pedro de Macores, San Juan de Portorico, New Orleans, Puerti Mexico, Salina Cruz, Vera Cruz S. M. S. "Hertha": Barbados, Dominicque, Martinique, Kingston, Santiago de Cuba, Charleston, Bermuda, Las Palmas, Vigo S. M. S. "Panther": Southampton, Lissabon, Las Palmas, Dakar, Freetown, Monrovia, Lome, Lagos S. M. S. "Loreley": Constantinopel, Piraeus, Alexandrien, Port Said, Jaffa, Haifa, Beirut (Türkisch-italienisches Gefecht), Messina, Smyrna S. M. S. "Planet": Jap

        Reichsmarineamt
        BArch, RM 2/1756 · Akt(e) · 1909-1910
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Unruhen in Tschangscha (Bericht SMS "Otter", Abschrift), Apr. 1910 Englische Urteile über die deutsche Armee (Bericht des Hptm. Georg Schröder im Großen Generalstab, Abschrift), Juni 1910 Lage auf Saipan und in Ponape nach der Deportierung der Samoanerhäuptlinge (Bericht des Kreuzergeschwaders über die Südseereise im Juni/Juli 1910 mit Karte und Einzeichnungen der Reiseroute, Abschrift), Juli 1910 Zustand der mexikanischen Armee und Marine (Bericht SMS "Freya" über die Feierlichkeiten anläßlich der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit Mexikos, Abschrift), Sept. 1910 Übergabe der Linienschiffe "Kurfürst Friedrich Wilhelm" und "Weißenburg" an die Kaiserlich Ottomanische Regierung (Bericht der Mittelmeerdivision mit handschriftlichen Anmerkungen Kaiser Wilhelms II.), Sept. 1910

        BArch, RM 2/1757 · Akt(e) · 1911
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Verhältnis Italiens zu Österreich und Deutschland (Bericht des Marineattachés in Rom), Jan. 1911 Ordensvorschläge des Kommandos der Marinestation der Nordsee für Offiziere und Mannschaften des Kleinen Kreuzers "Emden", Jan. 1911 Unruhen in Hankau.- Beteiligung des Landungskorps SMS "Jaguar" am Schutz der englischen Niederlassung in Hankau (Bericht SMS "Jaguar", Abschrift), Jan. 1911 Besuch des englischen und amerikanischen Geschwaders in Tsingtau vom 27. Juni - 5. Juli 1911 (Bericht des Gouvernements in Kiautschou, Abschrift), Juli 1911 Lage in Agadir (Berichte SMS "Berlin", Abschriften), Juli, Aug. 1911 Verbandsreise nach dem Norden der ostasiatischen Station (Bericht des Chefs des Kreuzergeschwaders mit handschriftlichen Randbemerkungen Kaiser Wilhelm II.), Nov. 1911

        BArch, RM 2/1758 · Akt(e) · 1911-1913
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Meuterei auf dem deutschen Dampfer "Lotte Menzell" (Bericht SMS "Hertha", Abschrift), Okt. 1912 Wissenschaftliche Expedition auf dem Kaiserin-Augusta-Fluß in Deutsch-Neuguinea (Bericht SMS "Condor" mit 11 Fotos, Abschrift), Jan. 1913 Unruhen in Liberia.- Schutz der deutschen Bevölkerung durch SMS "Bremen", "Eber" und "Panther". (Bericht SMS "Bremen", Abschrift), Jan. 1913