Gründung

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              Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 435 (Benutzungsort: Dessau) · Bestand · 1853 - 1950
              Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

              Findhilfsmittel: Findbuch 1978, Überarbeitung 1988 (online recherchierbar) Registraturbildner: Die DCGG wurde am 12.03.1855 in Dessau auf Initiative des Unternehmers Viktor von Unruh und des Dessauer Bankiers Louis Nulandt gegründet. Es wurde zunächst in Dessau ein Gaswerk errichtet, welches ab 1856 die Stadt mit Stadtgas zur Straßenbeleuchtung versorgte. Es folgten Gaswerke in Städten des In- und Auslandes, so z.B. Mönchengladbach, Magdeburg, Frankfurt/Oder, Mülheim/Ruhr, Potsdam, Warschau und Lemberg. Unruh holte 1857 den Ingenieur Wilhelm Oechelhaeuser sen. ins Unternehmen. 1859 schied Nulandt nach dem Vorwurf von Unregelmäßigkeiten aus und Oechelhaeuser wurde alleiniger Generaldirektor. Rasant wuchsen sowohl die Geräteproduktion für den Absatz von Gas, als auch die Herstellung der gasverbrauchenden Geräte selbst. Hierzu wurde 1871 die Centralwerkstatt Dessau zur Umstellung bestehender Gasuhren gegründet und zur Neuproduktion dieser Geräte. Die Centralwerkstatt fusionierte 1921 mit der Carl Bamberg Werkstätten für Präzisionsmechanik in Berlin-Friedenau zur Askania-Werke AG. 1872 firmierte in Dessau die Berlin-Anhaltische Maschinenfabrik AG (BAMAG), welche die in den Gaswerken eingesetzten Vertikalöfen herstellte und die Dessauer Waggonbau AG zur Herstellung von gasbetriebenen Straßenbahnen. Ab 1886 erhielt Dessau das zweite Elektrizitätswerk in Deutschland nach Berlin. Die hierzu benötigten Generatoren wurden von Wilhelm von Oechelhaeuser jun. entwickelt. Gemeinsam mit dem 1888 ins Werk geholten Hugo Junkers gelang ihnen ab 1892 der Einsatz leistungsfähiger Zweitakt-Gegenkolbenmotoren. Wilhelm von Oechelhaeuser jun. folgte seinem Vater 1889 als Generaldirektor. Unter Leitung von Bruno Heck erreichte die Firma 1917 mit der Gründung der Elektrizitätswerke Sachsen-Anhalt AG in Halle eine marktbeherrschende Stellung in Mitteldeutschland. Als nach Kriegsende der in der sowjetischen Besatzungszone gelegene Besitz enteignet wurde, verlegte das Unternehmen 1947 seinen Sitz nach Hagen/Westfalen. Die angebliche Verschiebung von Vermögenswerten war Anlass zum ersten stalinistischen Schauprozess der DDR, der 1950 unter Hilde Benjamin in Dessau verhandelt wurde und mit hohen Haftstrafen endete. Der Bestand wird ergänzt durch die Überlieferungen der E-Werke in Bernburg, Dessau und Coswig. Bestandsinformationen: Der Bestand wurde 1967 durch das Archiv des VEB Energieversorgung Halle an das damalige Historische Staatsarchiv Oranienbaum, jetzt Abteilung Dessau, übergeben. Kleine Nachträge kamen 1978 hinzu. Enthaltene Fotos: 110

              * I.2.060 C 02486 * I.2.060 C - 02486 · Akt(e) · 1913
              Teil von Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Historisches Archiv

              Enthält: Vertrag zwischen der Telefunken GmbH und der Firma Woerman & Brock, Swakopmund betr. Neubau der Turmfundamente der Telefunkenstation vom 23.08.1913; Verdingungsanschlag, Technische Vorschriften, Grund- und Aufrisse des Maschinenhauses der Telefunkenstation bei Windhuk 1913 (Blaupausen)

              * I.2.060 C 02485 * I.2.060 C - 02485 · Akt(e) · 1913 - 1914
              Teil von Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Historisches Archiv

              Enthält: Vertrag zwischen der Telefunken GmbH, Berlin und der Firma Sander & Kock, Windhuk, betr. Neubau von Nebengebäuden der Telefunkenstation vom 28.01.1914; Technische Vorschriften für Bau- und Zimmerarbeiten u. a. 1914; Grundriss des Nebengebäudes der Telefunkenstation bei Windhuk 1913 (Blaupause)

              * I.2.060 C 02484 * I.2.060 C - 02484 · Akt(e) · 1913 - 1913, 1956
              Teil von Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Historisches Archiv

              Enthält: Gründungsakten 1913; Übereinkunft zwischen der Telefunken GmbH, Berlin und dem Deutschen Reichspostamt in Berlin betr. den Aufbau und die Nutzung von Funkstationen in den deutschen Schutzgebieten Togo und Südwestafrika vom 12.07.1913; Vereinbarung zwischen Telefunken und dem Konsortium, bestehend aus Deutscher Bank, Berliner-Handelsgesellschaft, Dresdner Bank, AEG, Berlin und Siemens & Halske, Berlin betr. Aufbau einer funkentelegrafischen Verbindung nach Togo und Deutsch-Südwestafrika sowie Übertragung der Konzession von Telefunken auf dieses Konsortium vom 20.05.1913; Erteilung einer Konzession für die Herstellung und den Betrieb einer funkentelegrafischen Verbindung zwischen Deutschland und den deutschen Schutzgebieten Togo und Deutsch-Südwestafrika vom 12.07.1913; Bedarfsberechnung der Telefunken GmbH für den Aufbau einer Station in Togo vom 07.10.1912; Bedarfsberechnung der Telefunken GmbH für den Aufbau einer Station für Südwest- bzw. Ostafrika u. a. Hilfspersonal nach Hautfarbe bestimmt 1912; Ermittlungen betr. den Akten zu den Liegenschaften und den Konzessionen 1956

              Dessauer Brauereien (Bestand)
              Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 437 (Benutzungsort: Dessau) · Bestand · 1885-1996
              Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

              Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch 2011 (online recherchierbar) Registraturbildner: Der Anfang des Braugewerbes in Dessau geht zurück auf die 1548 verliehene Braugerechtsamkeit. 1832 stieg August Schade in das Braugewerbe ein und gründete die "Brauerei Schade & Seiler" in der Zerbster Str. 27. 1870 bis 1896 folgten mehrere Erweiterungen in der Langen Gasse unter "Brauerei Gebrüder Schade". 1886 bis 1920 firmierte man den Namen "Bayrische Bierbrauerei Gebrüder Schade GmbH". Es folgten: 1920 bis 1948 "Brauerei Schade GmbH", 1948 bis 1949 (nachdem Zusammenschluss mit der "Schultheiss Brauerei Dessau") VVB Venag, VEB Brauerei Dessau, Betrieb Schade, 1949 bis 1969 "VEB Brauerei Dessau, BT II", 1969 bis 1971 "VEB Brau- und Malzkombinat Dessau, BT II" und 1971 bis 1990 "VEB Getränkekombinat Dessau, VEB Brauerei Dessau, BT II". Die Geschichte der "Schultheiss Brauerei" begann in Dessau 1864 mit der Gründung der "Bayrischen Dampfbierbrauerei" durch Gottfried Gehre, der späteren "Herzogliche Hofbrauerei Dessau". 1872 übernahm die Berliner Familie Schwendy als "Schwendy & Söhne" die Brauerei. 1877 kaufte der Berliner Richard Roesicke(1845-1903) die Brauerei und nannte die "Brauerei zum Waldschlösschen" und ab 1883 firmierte er die Brauerei zur "Brauerei zum Waldschlösschen AG". Sein Vater Adolf Roesicke kaufte 1864 in Berlin von Jobst Schultheiss, die nach jenem benannte Brauerei in der Jakobstraße 26. Richard Roesicke stieg als kaufmännischer Leiter in das Unternehmen ein. Unter seiner Leitung wandelte sich die "Schultheiss Brauerei Berlin" in eine Aktiengesellschaft. 1896 gliederte er die "Brauerei zum Waldschlösschen AG" in Dessau als "Abteilung III Dessau" an die "Schultheiss Brauerei AG" an. Weitere Abteilungen waren: Abteilung I Schönhauser Allee/Berlin, Abteilung II Lichtenfelder Straße/Berlin sowie Abteilung IV Nieder-Schöneweide/Berlin und die Malzfabriken in Pankow und Fürstenwalde bei Berlin. 1910 besaß das Unternehmen 68 Niederlagen (= Niederlassungen) u.a. in Anhalt in: Zerbst, Coswig, Radegast, Köthen, Bernburg und Leopoldshall. Neben der Produktion von Bier waren alkoholfreie Getränke und Kunsteis zwei weitere Produktionszweige. In Dessau befanden sich daneben die Flaschenkasten-Fabrik des gesamten Unternehmens und das "Braustübl", der Dessauer Brauerei-Ausschank. 1920 schlossen sich die "Schultheiss Brauerei AG" und die "Patzenhofer Brauerei AG" zur "Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG" zusammen. Diese Firmierung währte bis 1938. Es folgten in Dessau: 1938 bis 1945 "Schultheiss Brauerei AG, Abt. III Dessau", 1945 bis 1948 "VEB Schultheiss Brauerei Dessau", 1948 bis 1952 VVB Venag, VEB Brauerei Dessau, Betrieb Schultheiss / Industrie-Werke Sachsen-Anhalt / VVB der Brau- und Malzindustrie Dessau / VVB Brauerei Dessau, 1952 bis 1969 "VEB Brauerei Dessau, BT I", 1969 bis 1971 "VEB Brau- und Malzkombinat Dessau, Betrieb Dessau", 1971 bis 1990 "VEB Brauerei Dessau BT I im Getränkekombinat Dessau", 1990 bis 1992 "Brauerei Dessau GmbH" (1991 Übernahme durch die Paulaner Brauerei GmbH & Co.KG, München) und 1992 bis 1994 "Brauhaus zu Dessau GmbH". Bestandsinformationen: Der Bestand "Dessauer Brauereien" beruht auf den Übergaben der Dokumente aus den Jahren 2010/11 und 2012 durch Familie Schade. Er hat einen Umfang von 3,6 lfm. Einige Dokumente befanden sich nach der Übernahme der "Brauerei Dessau GmbH" 1991 durch die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, noch vor Ort in der Brauereistraße 1/2, 06842 Dessau-Roßlau. Es wurde nur ein Teil übergeben, die ursprüngliche Überlieferung muss viel größer gewesen sein. 2012 übergab Familie Schade aus Berlin noch vorhande Dokumente aus privatem Besitz. Der gesamte Bestand enthält Akten, Fotos und Kartenmaterial und erstreckt sich über einen Zeitraum von 1885 bis 1996, wobei die Konzentration auf 1920 bis 1945 liegt. Der Bestand "Dessauer Brauereien" fasst die "Brauerei zum Waldschlösschen AG", die "Schultheiss Brauerei AG" / "Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG", die "Brauerei Schade GmbH" und die "VEB Brauerei Dessau" zusammen. Die Übergabe 2010/11, mit Akten, Fotos und Kartenmaterial, erfolgte ohne Ordnung und Verzeichnis mit starker Verschmutzung und teilweisen Schimmepilzlbefall. 2011 folgte nach der Reinigung, bei Bedarf Restaurierung, die Verpackung und Verzeichnung mit laufender Nummer ohne vorherige Ordnung. Die Übergabe 2012, mit ebenfalls Akten, Fotos und Kartenmaterial, erfolgte mit einer teilweisen Ordnung in einem sauberen Zustand. Die Aktentitel wurden in modifizierter Form übernommen oder neu gebildet. Als Basis für die Gliederung des Bestandes dienten die Firmierungen innerhalb der Datenerfassung in Scope. Allerdings ist diese Zuordnung manchmal Zeit überschreitend durch einen fließenden Übergang der Firmierungen. Die Unterteilungen der Gliederungsgruppen entstanden nach Aktenlage. Karten und Pläne sowie Fotografien sind einzeln verzeichnet. Enthaltene Karten: 100 Enthaltene Fotos: 142

              Depot A
              10 · Bestand
              Teil von Stadtarchiv Stuttgart

              Kurzbeschreibung: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts differenzierte sich die städtische Verwaltung zunehmend aus. Nach und nach wurden einzelne städtische Ämter anstelle der bis dahin tätigen Ratsdeputationen eingerichtet. Im Bestand 10 Depot A sind die Akten der Verwaltungsämter zusammengefasst (im Gegensatz zu den technischen und Bauämtern, die im Bestand 11 Depot B zu finden sind). Umfang: 5604 Einheiten/155 lfm Inhalt: Akten zu Grundbuch, Vormundschaft, Gemeinde- und Gewerbegericht, Pfändung, Standesamt; Beziehungen der Stadt zu König und Land; Staatsbürgerrecht und Auswanderung; Gemeindeeinwohner; Militär; Statistik; Feste und Jubiläen; Spar-, Versicherungs- und Versorgungskassen; Fürsorge und Wohltätigkeit; Feuerschutz; Land- und Forstwirtschaft; öffentliche Anlagen und Plätze; Gewerbe und Innungen; Maß und Gewicht; Verkehr. Im Zweiten Weltkrieg gingen verloren: Akten zu den Themen Medizinalwesen, Polizeiwesen, Kirche, Unterricht, Sport, Kunst, Wissenschaft, Geselligkeit, Finanzverwaltung. Laufzeit: 1504 - 1949 Benutzungshinweise: Der Bestand 10 Depot A wurde 2006/2007 mit neuen, einfachen Signaturen versehen. Wenn Sie anhand der alten Signaturen Einheiten des Bestandes suchen, beachten Sie bitte die Hinweise im Vorwort. Vorwort: Hinweise zur Benutzung Die Titelaufnahmen des Bestandes Depot A entsprechen den Original-Titeln der Akten, wie sie auf den Aktendeckeln vermerkt waren. Da eine inhaltliche Überprüfung der Akten bei der damaligen Verzeichnung des Bestandes nicht vorgenommen wurde, können die Inhalte einer Akte daher über den angegebenen Titel hinaus gehen oder auch nur allgemeine oder indirekte Informationen zum angegebenen Thema enthalten sein (z.B. nur Zeitungsausschnitte). Bei der Suche nach relevanten Unterlagen ist somit eine inhaltlich weitgefasste Recherche sinnvoll. Ebenso ist bei einer Recherche über die Klassifikation zu beachten, dass die jeweilige Zuordnung der Einheiten zu einem Klassifikationspunkt ursprünglich sehr abstrakt erfolgt ist und daher verschiedene Punkte in Betracht gezogen werden sollten. Vereinzelt enthalten Aktendeckel keinerlei Unterlagen. Dabei handelt es sich in der Regel um die Einheiten, die keine Umfangsangabe aufweisen. Ausnahmen sind jedoch möglich, da bei der Vermessung Einheiten versehentlich ausgelassen wurden. Der Bestand wurde 2006/2007 umsigniert und die Einheiten fortlaufend durchnummeriert (Details siehe nächste Seite "Weitere Informationen zum Bestand"). Die Signaturen 1281, 2560 bis 2659, sowie 5233 wurden hierbei nicht vergeben. Eine Konkordanz der alten und neuen Signaturen findet sich im Anhangband zum Bestand. Umfangreiche Einheiten wurden zur besseren Handhabbarkeit während der Umsignierung geteilt. Teilungen sind an dem Hinweis "Fortsetzung Nr. ..." bzw. "Fortsetzung von Nr. ..." zu erkennen. Vorhandene Blattzahlangaben im Titel wurden hierbei nicht angepasst. Die Nummern 5535-5602 folgen im Findbuch bereits nach der Nummer 2814. Bei den Laufzeitangaben ist zu beachten, dass hierbei oft der gesamte Zeitrahmen des in der Akte behandelten Ereignisses oder Themas angegeben wurde bzw. bei personenbezogenen Einheiten (v.a. Personalakten und Ehrenbürgerakten) die Lebensdaten der betreffenden Person und nicht die Datierungen der enthaltenen Unterlagen. Durch Verluste im Zweiten Weltkrieg ist von dem ursprünglichen Bestand ungefähr noch die Hälfte erhalten. Der Bestand umfasst insgesamt 5530 Einheiten mit einer Laufzeit von 1504 bis 1949. Den Schwerpunkt bildet dabei die Zeit von Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre. Bei der Bestellung von Einheiten benötigen Sie folgende Angaben: 10 - Nummer der Einheit Wenn Sie sich auf Unterlagen aus dem Bestand beziehen, fügen Sie bitte einen Quellennachweis nach diesem Muster an: Stadtarchiv Stuttgart - 10 - Nummer der Einheit Weitere Informationen zum Bestand Behördengeschichte Um 1870 wurde die zentrale Verwaltungs- und Notariatsregistratur der Stadt Stuttgart angelegt, sowie eine eigene Bauregistratur für die Bau- und Baupolizeiabteilung mit den technischen Ämtern. Zu den wesentlichen Aufgaben gehörte neben der reinen Aktenverwaltung das Führen der Diarien mit Eintragung der Ein- und Ausgänge, die Überwachung von Terminsachen, die Überprüfung der Zeitungen auf die Stadtverwaltung betreffende Artikel und entsprechende Weiterleitung dieser, sowie die Erstellung diverser Listen und die Erledigung sonstiger, oft auch nicht zum direkten Aufgabenfeld gehörender Tätigkeiten. Die "Verwaltungsregistratur" und "Bauregistratur" wurden 1912 durch Gemeinderatsbeschluss zum Amt "Registratur" vereinigt. Einige der bisherigen Aufgaben wurde hierbei auf andere Abteilungen der Stadtverwaltung übertragen. Bis in die 1930er Jahre wurden die beiden Registraturen trotz der Zusammenlegung jedoch weiterhin getrennt geführt. Beim sukzessiven Wegzug der städtischen Ämter aus dem Rathaus wurden die älteren, nicht mehr benötigten Unterlagen dort zurückgelassen und bildeten so letztendlich den Hauptteil der beiden Registraturen. Bestandsgeschichte Im Zuge der Gründung des Stadtarchivs Stuttgart am 01.10.1928 wurde der vorhandene Archivbestand in ein Historisches Archiv und ein Verwaltungsarchiv eingeteilt. Als ungefähre Grenze zwischen den beiden Archiven wurde der Zeitraum 1820-1850 festgelegt. Das Verwaltungsarchiv enthielt vor allem die beiden großen bei der Hauptverwaltung angewachsenen Registraturen: zum einem die Verwaltungsregistratur der Stadt, im Archiv bezeichnet als Depot A, sowie die Bauregistratur, bezeichnet als Depot B. Ergänzt wurden diese Bestände im Archiv nach 1945 um zumeist ältere Unterlagen, welche thematisch zugehörig, aber anderer Herkunft (Provenienz) waren. Diese Ergänzungen wurden nicht im Einzelnen gekennzeichnet, eine Rekonstruktion der Bestände im Hinblick auf ihre Herkunft (entsprechend dem heute üblichen Provenienzprinzip) wäre aufgrund der in der Regel noch erhaltenen Original-Aktendeckel theoretisch möglich. Bei dem Bestand Depot A handelt es sich somit um eine Art thematischen Sammelbestand, bei dem jedoch 90 % der Unterlagen dem Provenienzprinzip entsprechen. Die Laufzeit des Bestandes umfasst den Zeitraum von 1504 bis 1949, wobei der Schwerpunkt vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis Mitte der 1930er Jahre reicht. Die erhaltenen Unterlagen der um 1870 angelegte Verwaltungsregistratur der Stadt Stuttgart (Depot A) stellt zusammen mit der Bauregistratur (Depot B) den zentralen Aktenbestand zur Geschichte Stuttgarts bis ca. 1935 dar. Die ursprünglichen Registratursignaturen wurden im Archiv bis 2007 als Archivsignaturen weitestgehend beibehalten und das Signaturensystem für die im Archiv thematisch ergänzten Unterlagen (s.o.) bei Bedarf entsprechend erweitert. Aufbau des Bestandes Das Depot A umfasst die schon in der Registratur formierten Hauptgruppen A. Justiz-Verwaltung B. Regiminal-Verwaltung C. Polizei-Verwaltung D. Kirchenwesen E. Unterrichts- und Erziehungswesen F. Pflege der Geselligkeit und Unterhaltung G. Finanzverwaltung Es handelt sich dabei um Akten aller Tätigkeitsbereiche der Stadtverwaltung. Die Akten des Bestandes wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von Bruno Lenz geordnet und verzeichnet. Hierzu wurde die Akten in der Reihenfolge der Registratur mit den im Aktenplan vorgegebenen Registraturnummern und einem kurzen, dem Umschlag des jeweiligen Aktenbundes entnommenen Titel erfasst, ohne den Inhalt der Akte jedoch zu überprüfen. Ein genauerer Sach- und Personenindex mit Einzelheiten zu den Einheiten wurde 1969 von Robert Starnitzki fertig gestellt. Dieser ist im Lesesaal des Stadtarchivs einsehbar, er verweist jedoch auf die alten Signaturen. Bearbeitung des Bestandes 2006/2007 Das in 3 Bänden maschinenschriftlich vorliegende ursprüngliche Findbuch des Bestandes Depot A mit insgesamt 5530 Einheiten wurde von September 2006 bis Februar 2007 in die Verzeichnungssoftware Augias 8 von Gerd Lange unter der Betreuung von Sabine Schrag und Christina Wewer übertragen. Unübliche Abkürzungen innerhalb des Original-Findbuchs wurden hierbei aufgelöst. Folgende Veränderungen wurden am Bestand vorgenommen: Neue Signaturen: In Vorbereitung auf die Übertragung der Findbücher wurden durch Volker Hauptfleisch die alten, im Archiv weiter genutzten Registratursignaturen, welche sich aus Groß- und Kleinbuchstaben und römischen und arabischen Ziffern zusammensetzten, in einfache, fortlaufende arabische Ziffern umsigniert in der Reihenfolge der alten Signaturen. Auf diese Art soll die Bestellung der Akten für den Benutzer vereinfacht und Verwechslungen vermieden werden. Die ursprünglichen Signaturen spiegelten den Aktenplan bzw. das Inhaltsverzeichnis (auch Klassifikation oder Systematik) des Bestandes mit seinen hierarchischen und logischen Stufen wider. Unterhalb dieser logischen Stufen wurden die Einheiten fortlaufend durchnummeriert in Bände (es handelte sich dabei jedoch nicht um gebundene Bände, sondern um eine weitere, logische Unterteilung), und darunter wiederum in einzelne Nummern, welche die eigentlichen, bestellbaren Einheiten darstellten. Beispiel: B I, 5, Bd. 1 Nr. 1 Vereinzelt ist die letzte Ebene (Nr.) durch Kleinbuchstaben noch in weitere Einheiten unterteilt. Durch die Umsignierung wurde so aus der Signatur B I, 5, Bd. 1, Nr. 1 die Signatur Nr. 770. Die alte Signatur wurde bei jeder Einheit vermerkt. Durch ein Versehen während der Umsignierung ist in der neuen Durchnummerierung eine Lücke von 100 Nummern entstanden. Die Nummern 1281, 2560 bis 2659 wurden nicht vergeben. Es schließt sich somit an die Nummer 2559 direkt die Nummer 2660 an. Die Nummer 5233 wurde ebenso nicht vergeben. Vereinzelt wurden Signaturen doppelt vergeben. Diesen Signaturen wurden Buchstaben angehängt, um sie jeweils eindeutig zu kennzeichnen (Beispiel: Nr. 1870 a und Nr. 1870 b). Diese Buchstabenanhänge verweisen somit nicht auf einen inhaltlichen Zusammenhang der Einheiten. Einheiten, welche erst nach den Kriegsverlusten auf andere Weise verloren gingen, wurden mit dem Hinweis "fehlt" gekennzeichnet, z.T. mit Datum der Feststellung des Fehlens. Sie werden weiterhin im Findbuch aufgeführt, um festzuhalten, welche Akten ursprünglich vorhanden waren. Bei der Umsignierung wurden in wenigen Fällen versehentlich auch Nummern für nicht mehr vorhandene Einheiten vergeben. Die Einheiten wurden während der Umsignierung zudem vermessen und der Umfang in cm angegeben (mit wenigen Ausnahmen). Die Einheiten Nr. 5535-5602 (alte Signaturen B IX, 1, Bd. 1, Nr. 10a, Reg. Nr. 1 bis B IX, 1, Bd. 1, Nr. 10a) folgen im Findbuch bereits nach der Nummer 2814. Überarbeitete Klassifikation: Die Klassifikation (Inhaltsverzeichnis, Systematik) wurde ihrerseits im gleichen Maße angepasst wie die Signaturen: statt Kombinationen von Buchstaben und Ziffern wurde ein hierarchisch aufgebautes, aus arabischen Ziffern bestehendes System angewandt. Aus dem Klassifikationspunkt C VIII 3 d aa wurde so zum Beispiel 03.08.03.04.01. Die Klassifikation bzw. das Inhaltsverzeichnis des Original-Findbuchs basiert auf dem Aktenplan der Verwaltungsregistratur. Im Anhangband des Bestandes sind alle ursprünglichen Klassifikationspunkte enthalten, im Inhaltsverzeichnis des vorliegenden Findbuchs wurden nur die Klassifikationspunkte aufgeführt, zu denen Unterlagen existieren. Nicht mehr vorhandene Unterlagen wurden durch Kriegseinwirkungen vernichtet. Die Klassifikationspunkte, die dadurch nicht mehr mit Einheiten belegt sind, sind ein wichtiger Hinweis darauf, welche Unterlagen einst in der Stadtverwaltung vorhanden waren. Insgesamt liegen zu mehr als der Hälfte der Klassifikationspunkte keine Unterlagen mehr vor. Der Klassifikationspunkt 01.03.03. Vormundschafts-, Nachlass- und Notariatswesen wurde während der Softwareeingabe durch weitere Unterpunkte ergänzt, da im Original-Findbuch durch Überschriften eine solche Aufteilung bereits vorgegeben war. Dezember 2008 Christina Wewer Siehe auch Bestand 13 Hauptaktei (genannt: Bürgermeisteramt), 1897-1945.

              Chef der Heeresarchive (Bestand)
              BArch, RH 18 · Bestand · 1929-1944
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Bestandsbeschreibung: Der Chef der Heeresarchive war der Leiter des Archivwesens für den Wehrmachtteil Heer mit Dienstsitz in Potsdam. Dem Chef der Heeresarchive unterstanden die Heeresarchive in Potsdam, Wien, München, Dresden und Stuttgart, die Heeresarchiv-Zweigstellen in Prag und Danzig sowie die Beauftragten in den besetzten Gebieten und die Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten. Der Chef der Heeresarchive war zuständig für die Aufnahme von Akten des Oberkommandos der Wehrmacht, des Oberkommandos des Heeres mit nachgeordneten Dienststellen, der Kommandobehörden, Truppen, Verwaltungs-behörden und sonstigen Einrichtungen des Heeres (vgl. HDv. 30 Schrift und Geschäftsverkehr der Wehrmacht, Anhang 2). Die Benutzerordnung regelte das Ausleihen und Benutzen der Heeresarchivalien (vgl. BArch RH 18/437). Nach dreijährigen Verhandlungen vereinbarten der Reichs- und Preußische Minister des Innern und der Reichskriegsminister im September 1936, dass die militärischen Akten durch das Oberkommando des Heeres übernommen werden sollten. Der Chef der Heeresarchive und die ihm unterstellten Heeresarchive übernahmen mit dem 1. April 1937 das militärische Archivgut, das seit 1919 das Reichsarchiv, seine Zweigstellen in Dresden und Stuttgart sowie das Kriegsarchiv in München verwalteten. Der Chef der Heeresarchive unterstand dem Oberquartiermeister V im Generalstab des Heeres bis 1942. Mit der Neuausrichtung der Kriegsgeschichtsschreibung unterstellte Hitler den Chef der Heeresarchive zum 1. Juli 1942 dem Beauftragten des Führers für die militärische Geschichtsschreibung Oberst d.G. Scherff. Chef der Heeresarchive war von 1937 - 1942 Friedrich von Rabenau, ab 1942 bis Kriegsende Karl Ruppert, der seit 1937 das Heeresarchiv Potsdam leitete. Die Leitung des Heeresarchivs Potsdam und das Amt des Chefs der Heeresarchive wurden 1943 zusammengelegt. Heeresarchiv Potsdam Das Heeresarchiv Potsdam gliederte sich in drei Abteilungen. Die Abteilung A verwaltete das brandenburgisch-preußische Heeresarchiv, dessen Archivgut eine Laufzeit vom 17. Jahrhundert bis zur Auflösung des preußischen Heeres 1920 umfasste. Die Abteilung B verwahrte die Akten der nach dem 1. Weltkrieg entstandenen Freiwilligenformationen und der Reichswehr. Die Abteilung C war für die Aufnahme von Akten der Wehrmacht bestimmt, d.h. ab 1935 mit der Wiedererrichtung der Wehrhoheit. Die Abteilungen des Heeresarchivs Potsdam waren in Sachgebiete gegliedert. Weitere Organisationseinheiten nahmen die Sammlungen, Nachlässe, die Karten und die Bildsammlung auf. Dem Heeresarchiv Potsdam wurden 1935 auch die Abteilung Berlin des Reichsarchivs (v.a. Preußisches Kriegsministerium nach 1867) und das Zentralnachweiseamt für Kriegerverluste und Kriegsgräber unterstellt. Das Heeresarchiv Potsdam übernahm laufend die Kriegstagebücher aller Kommandobehörden und Truppen sowie in der Gerichtsakten-Sammelstelle die Gerichtsakten der Feld- und Kriegsgerichte. Die Aktensammelstelle West in Berlin-Wannsee nahm v.a. Beuteakten verschiedener militärischer Dienststellen aus Frankreich auf. Die Organisationsstruktur des Heeresarchivs Potsdam war nicht einheitlich und änderte sich bis 1945 mehrfach. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Potsdam an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis III (Berlin) gebunden. Ein britischer Luftangriff auf Potsdam am 14. April 1945 traf das Dienst- und Magazingebäude des Chefs der Heeresarchive und des Heeresarchivs Potsdam schwer. Dabei sind die Bestände des brandenburgisch-preußischen Heeresarchivs nahezu vernichtet worden. Das betraf u.a. die Akten des preußischen Militärkabinetts, die Akten des preußischen Kriegsministeriums, die Kriegsakten der Einigungskriege und die wichtigsten Kriegstagebücher mit Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg. Die Überlieferung personenbezogener Unterlagen der preußischen Armee und der Reichswehr gilt als nahezu restlos vernichtet. 1943 lagerte das Heeresarchiv Potsdam die Abteilung für die Aufnahme der Kriegstagebücher in das schlesische Liegnitz aus. Ende 1944 wurde diese Außenstelle wieder nach Potsdam verlegt. Spät lagerte das Heeresarchiv Potsdam größere Mengen seines Archivguts aus. Kurz vor der Einschließung Berlins wurden in "zwei Transporten von je 4-6 Eisenbahnwaggons" (Poll) die Kriegstagebücher des 2. Weltkriegs und wenige besonders wertvolle ältere Akten nach Blankenburg im Harz und nach Bad Reichenhall bzw. Kufstein verlagert. Das Archivgut in Blankenburg beschlagnahmten die Westalliierten. Es handelte sich dabei um die Kriegstagebücher der Armeeoberkommandos, der Generalkommandos, der Divisionen und weiterer Heeresdienststellen sowie Teile älterer Akten. Die Kriegstagebücher von Spitzenbehörden des Heeres verbrannten auf Befehl des Beauftragten des Führers für die militärische Geschichtsschreibung Scherff in Reichenhall bzw. Kufstein. Die Vernichtung älterer Akten, der Nachlässe und Sammlungen in Reichenhall konnte vom zuständigen Beamten verhindert werden. Heeresarchiv Wien Der Chef der Heeresarchive übernahm nach der Eingliederung Österreichs 1938 das Kriegsarchiv Wien. Es war das zentrale Militärarchiv der österreichisch-ungarischen Monarchie bis 1918 und der Republik Österreich bis 1938. Nach Beginn des 2. Weltkriegs wurde dem Heeresarchiv Wien die Aktensammelstelle Südost zur Aufnahme von Beuteakten aus dem Südostraum unterstellt. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Wien an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis XVII (Wien) gebunden. Das Kriegsarchiv untersteht heute dem Österreichischen Staatsarchiv. Heeresarchiv München Das Kriegsarchiv München konnte nach der Gründung des Reichsarchivs 1919 seinen Status als eigenständiges bayerisches Archiv bewahren und wurde nicht als Reichsarchivzweigstelle, wie die Archive in Dresden und Stuttgart, dem Reichsarchiv unterstellt. Der Chef der Heeresarchiv übernahm 1937 das Kriegsarchiv München als Heeresarchiv München. Das Heeresarchiv München umfasste die gesamte bayerische militärische Überlieferung von ca. 1650 bis 1920. Nach Beginn des 2. Weltkriegs ist dem Heeresarchiv München die Aktensammelstelle Süd, insbesondere zur Aufnahme italienischer Beuteakten, unterstellt worden. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv München an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis VII (München) gebunden. Das Kriegsarchiv München ist nach dem 2. Weltkrieg dem bayerischen Hauptstaatsarchiv unterstellt worden. Trotz Kriegsverlusten ist der größte Teil der Bestände erhalten geblieben und ermöglicht als Ersatzüberlieferung für die verlorengegangene Überlieferung des Heeresarchivs Potsdam Quellenforschungen für die Militärgeschichte vor 1919. Heeresarchiv Dresden Der Chef der Heeresarchive übernahm 1937 die Reichsarchivzweigstelle Dresden vom Reichsarchiv als Heeresarchiv Dresden. Diese Dienststelle war für die Bestände des sächsischen Heeres zuständig (XII. (I. Königlich Sächsisches) Armeekorps und XIX. (II. Königlich Sächsisches) Armeekorps). Ohne klare Abgrenzung der Bestände zum Hauptstaatsarchiv Dresden umfassten die Bestände des Heeresarchivs Dresden eine Laufzeit von 1830 - 1919. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Dresden an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis IV (Dresden) gebunden. Beim angloamerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 erlitten v.a. die personenbezogenen Unterlagen des sächsischen Heeres Verluste. Trotz Kriegsverlusten ist der größte Teil der Bestände erhalten geblieben und ermöglicht als Ersatzüberlieferung für die verlorengegangene Überlieferung des Heeresarchivs Potsdam Quellenforschungen für die Militärgeschichte vor 1919. Die erhaltenen Bestände des Heeresarchivs Dresden gab die Regierung der UdSSR an die Regierung der DDR nach dem Krieg zurück. Sie wurden bis zur Wiedervereinigung im Militärarchiv der DDR in Potsdam verwaltet. Das Bundesarchiv-Militärarchiv übergab die Bestände 1991 dem Hauptstaatsarchiv Dresden. Heeresarchiv Stuttgart Der Chef der Heeresarchive übernahm 1937 die Reichsarchivzweigstelle Stuttgart vom Reichsarchiv als Heeresarchiv Stuttgart. Diese Dienststelle war für die Bestände des württembergischen Heeres (XIII. (Königlich Württembergisches) Armeekorps) und des XIV. (Großherzoglich Badischen) Armeekorps zuständig. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Stuttgart an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis V (Stuttgart) gebunden. Das Heeresarchiv Stuttgart ist ohne Kriegsverluste erhalten geblieben und ermöglicht als Ersatzüberlieferung für die verlorengegangene Überlieferung des Heeresarchivs Potsdam Quellenforschungen für die Militärgeschichte vor 1919. Das Heeresarchiv Stuttgart ist heute dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart unterstellt. Die Archivalien des XIV. (Großherzoglich Badischen) Armeekorps lagern im Generallandesarchiv in Karlsruhe, obwohl das Großherzogtum Baden von 1871-1919, im Gegensatz zu Bayern, Sachsen und Württemberg, nicht über ein militärisches Reservatrecht verfügte. Heeresarchiv-Zweigstelle Prag Die Heeresarchiv-Zweigstelle Prag verwaltete das ehemalige tschechische Heeresarchiv und erfasste Archivgut des österreichisch-ungarischen Heeres in Böhmen und Mähren. Es war mit der Ergänzung des dienstlichen Archivgutes durch Sammlungen, die Bereitstellung der Bestände zur Benutzung durch Dienststellen der Wehrmacht sowie mit der Auskunfterteilung beauftragt. In territorialen Angelegenheiten war die Heeresarchiv-Zweigstelle Prag an die Weisungen des Wehrmachtbevollmächtigten beim Reichsprotektor in Böhmen und Mähren (Wehrkreisbefehlshaber in Böhmen und Mähren) gebunden. Heeresarchiv-Zweigstelle Danzig Die Heeresarchiv-Zweigstelle Danzig erfasste das in den Ostfeldzügen erbeutet militärische Archivgut, insbesondere das polnische Heeresarchiv. Es hatte dieses Material zu erfassen, nutzbar zu machen und aus den Akten Auskünfte zu erteilen. In territorialen Angelegenheiten war die Heeresarchiv-Zweigstelle Danzig an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis XX (Danzig) gebunden. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Frankreich Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Frankreich in Paris hatte die französischen Heeresarchive zu beaufsichtigen und auszuwerten. Er sollte Quellen zur deutschen Geschichte inventarisieren, Dokumente kopieren und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Belgien und Nordfrankreich Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Belgien und Nordfrankreich in Brüssel sollte das belgische Heeresarchiv auswerten, die Benutzung durch deutsche Dienststellen ermöglichen, Quellen zur deutschen Geschichte inventarisieren, Dokumente kopieren und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Elsass-Lothringen Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Elsass-Lothringen in Metz war mit der Wiedererfassung deutscher Heeresakten, der Sichtung französischer Beuteakten, insbesondere der Maginot-Linie, und mit der Bereitstellung von Akten für Dienststellen der Wehrmacht befasst. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in den Niederlanden Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in den Niederlanden mit Sitz im Haag hatte die niederländischen Heeresarchive zu beaufsichtigen und auszuwerten. Er sollte Quellen zur deutschen Geschichte inventarisieren, Dokumente kopieren und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark mit Sitz in Kopenhagen sollte das dänische Heeresarchiv auswerten und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Norwegen Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Norwegen in Oslo übernahm die Leitung des norwegischen Heeresarchivs, erteilte deutschen Dienststellen Auskünfte und sammelte zeitgeschichtliches Material. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Italien Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Italien wurde nach dem Abfall Italiens und dem Einmarsch der Wehrmacht in Italien 1943 mit der Sicherstellung des Aktenmaterials der italienischen Armee für die Kriegsgeschichtsschreibung und die Auswertung durch Wehrmacht-Dienststellen beauftragt. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Athen Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Athen war nach der Besetzung Griechenlands mit der Sichtung und Sicherstellung der griechischen Heeresakten sowie einer archivisch-militärischen Bestandsaufnahme befasst. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Belgrad Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Belgrad wertete die jugoslawischen Heeresakten aus, erteilte Wehrersatz-Dienststellen, Versorgungsämtern und in Umsiedlungsfragen Auskünfte. Des Weiteren sollte er zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ostland Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ostland in Riga verwaltete und wertete die militärischen Archive und Bestände in Riga, Kaunas, Wilna aus. Er erteilte Auskünfte für die Wehrersatz-Dienststellen und erfasste deutsche und polnische Heeresakten. Des Weiteren sollte er zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ukraine Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ukraine in Kiew hatte die militärischen Archive in Kiew und Charkow auszuwerten sowie österreichische und polnische Heeresakten zu erfassen. Er war mit der Sammlung zeitgeschichtlichen Materials befasst. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Kommandierenden General der Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet Nord Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Kommandierenden General der Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet Nord hatte die sichergestellten militärischen Archive auszuwerten und zeitgeschichtliches Material zu sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes Mitte Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes Mitte hatte die sichergestellten militärischen Archive auszuwerten und zeitgeschichtliches Material zu sammeln. Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten Die Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten prüfte die von der Front eintreffenden Beuteakten auf Ihren Gehalt und leitete diese, soweit ihr die Akten für die weitere Kriegsführung wichtig erschien, an Dienststellen der Wehrmacht weiter. In territorialen Angelegenheiten war die Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis III (Berlin) gebunden. Vorprovenienz: Reichsarchiv Inhaltliche Charakterisierung: Die Akten des Bestandes RH 18 Chef der Heeresarchive enthalten Personal- und Sachakten des "Chefs der Heeresarchive" und fast aller ihm unterstellter Dienststellen. Daneben finden sich in dem Bestand Vorschriften und Bekanntmachungen der jeweils territorial zuständigen Kommandobehörde, z.B. des Militärbefehlshabers in Frankreich oder des Befehlshabers im Wehrkreis VII (München). Dem Bestand sind die Aktenverzeichnisse zu den Beständen des Heeresarchivs Potsdam zugeordnet. Darunter fallen Findhilfsmittel der Registraturen, Ablieferungsverzeichnisse und Findbücher der Heeresarchive. Diese Aktenverzeichnisse geben einen zahlenmäßigen und inhaltlichen Überblick der ehemals vorhandenen Bestände und ergänzen die verlorengegangenen Bestände der preußischen Armee um Organisationsunterlagen. Die Nachlassverzeichnisse enthalten biographische Angaben. Eine Besonderheit des Bestandes RH 18 sind seine Personalakten, die, im Gegensatz zu den meisten anderen personenbezogenen Unterlagen der Wehrmacht, nicht dem Bestand entnommen worden sind. Die Personalakten wurden bei den jeweiligen Dienststellen klassifiziert. Im Online-Findbuch zu RH 18 ist die Dauerausstellung des Heeresarchivs Potsdam, nach Vitrinen bzw. thematisch geordnet, virtuell rekonstruiert. Kriegstagebücher, Befehle, Militärkonventionen, Schriftwechsel bekannter Generale sowie zeitgeschichtliches Sammlungsmaterial von 1679 bis nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden von den Mitarbeitern des Heeresarchivs Potsdam in die Archivalienschau aufgenommen. Die Dokumente sind in Vitrinen thematisch abgelegt worden. Auf der Rückseite der Dokumente ist das zuständige Sachgebiet des Heeresarchivs Potsdam, der Bestand und die laufende Nummer angegeben. Diese Archivalien werden im Original vom Bundesarchiv-Militärarchiv nicht vorgelegt, sondern in Mikrofiches. Ein großer Teil der Unterlagen befand sich im Bestand MSg 101, dieser wurde komplett zu RH 18 umsigniert. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 2482 AE Zitierweise: BArch, RH 18/...

              BArch, R 72/40 · Akt(e) · Sept. 1927 - Apr. 1933
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Eingabe des Führers des Gaues Saar an Reichskanzler von Papen über die finanzielle Unterstützung des Gaues, 5. Nov. 1932 Aufruf zur Gründung eines "Deutschen Heerbannes" von Dr. W. Rabich, 1931 Satzungen des "Reichsverbandes zur Förderung des deutschen Kolonialgedankens e.V." Frankfurt/Main, 29. Dez. 1932 "Denkschrift zur Wirtschaftspolitik des Nationalsozialistischen Staates" von Dr. v. Renteln, o.Dat. "Die organisatorische Lebensfrage des Stahlhelms" von Curt Seidenadel, o.Dat.

              Charité-Verwaltungsdirektion

              Vorwort: Das Findbuch wurde 1966 durch den damaligen Archivleiter, Herrn Kossack, erstellt. Die nachstehende einleitende Darstellung beschränkt sich in erster Linie auf verwaltungsgeschichtliche Aspekte, wobei es sich bei dem vorliegenden Bestand speziell um die Verwaltungs-Direktion des Charité-Krankenhauses handelt. Nach der Gründung der Anstalt 1710, die zunächst als Pest-Krankenhaus dienen sollte, dann jedoch, da Berlin von der Pest verschont blieb, als Arbeitshaus und Garnison-Lazarett diente, unterstand diese der Preußischen Armen-Direktion. Durch die Kabinetts-Order des Königs Friedrich Wilhelm I. vom 8. November 1726 wurde die Einrichtung nach dem Plan des ersten Inspektors Christian Habermass zu einem Bürger-Lazarett erweitert. 1798 wurde neben der Armen-Direktion das Ober-Kollegium Medicum in die Aufsicht über die Charité einbezogen. Durch die Maßnahme sollte die medizinische Betreuung und der klinische Unterricht verbessert werden, da die Armen-Direktion nur aus der Sicht der Verwaltung die Aufsicht führte. Im Vordergrund stand von Anfang an die Ausbildung von Militärärzten für das preußische Heer. Infolge der Einführung der Steinschen Reformen war für die beiden vorgesetzten Behörden kein Raum mehr. 1816 erfolgte die Unterstellung unter die Regierung Berlin, die als Mittelbehörde zum Bereich des Ministeriums des Innern gehörte. Nach Auflösung der Regierung Berlin ging die Aufsicht auf den Polizei-Präsidenten in Berlin über. Es wurden verschiedene Reformen durchgeführt, die die inneren Verhältnisse der Charité als Lehr- und Heilanstalt betrafen. Durch das Regulativ vom 7. September 1830 wurde ein "Königliches Kuratorium für die Krankenhaus-Angelegenheiten" geschaffen, das dem Ministerium für die geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten nachgeordnet war. Dieses Kuratorium übte als Mittelbehörde von nun an die Aufsicht über die Charité, sowohl in administrativer Hinsicht, als auch hinsichtlich der klinischen Tätigkeit aus. Das Kuratorium bestand aus einem Präsidenten und sechs weiteren Mitgliedern. Präsident war der Geheime Obermedizinalrat Prof. Dr. Johann Nepomuk Rust. Rust, der selbst Direktor des chirurgischen und ophtalmologischen Klinikums der Charité war, übte eine für die Charité bedeutende Tätigkeit aus. Die Direktion in der Charité wurde von Anfang an durch einen Arzt und in Verwaltungs-Angelegenheiten durch einen Oberinspektor ausgeübt. 1846 wurde die Leitung der Anstalt einem Offizier, dem Major Hirsch, übertragen, während der Oberinspektor Carl Heinrich Esse für die Verwaltungs-Angelegenheiten verantwortlich war. Damit endete die Aufsicht des Kuratoriums für die Krankenhaus-Angelegenheiten über die Charité. Die Auflösung des Kuratoriums erfolgte Anfang des Jahres 1848. Das Charité-Krankenhaus unterstand nunmehr unmittelbar der Aufsicht des Ministeriums für die geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten. Eine "Instruktion für die Direktion des Kgl. Charité-Krankenhauses vom 3. Mai 1846" regelte die rechtliche Stellung und die Aufgaben des Direktors. Eine "Instruktion für die Charité-Direktion zu Berlin" vom 30. März 1850, die vom Ministerium für die geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten erlassen wurde, fixierte die rechtliche Stellung und die Aufgaben der Charité-Direktion. Nach dem Ausscheiden Hirschs 1849 wurde eine Direktion, bestehend aus einem ärztlichen Direktor und einem Verwaltungsdirektor, eingesetzt. Diese Anweisung von 1850 ist bis 1929 in Kraft geblieben. Danach waren die beiden Direktoren rechtlich einander gleichgestellt und hatten die dem bisherigen Kuratorium zustehenden Aufgaben zu erfüllen. Die der Charité-Direktion übertragenen Befugnisse entsprachen denen der Regierungen nach den Instruktionen vom 23. Oktober 1817 und 31. Dezember 1825. Eine Kabinetts-Order vom 6. Januar 1904 bestimmte, dass die Stelle des ärztlichen Direktors stets mit einem höheren Militärarzt besetzt werden sollte. Mit dem Ausscheiden des letzten ärztlichen Direktors am 1. Oktober 1929 wurde diese Stelle nicht wieder besetzt. Das war Anlass, dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung den Entwurf einer neuen Dienstanweisung für den Verwaltungsdirektor vorzulegen. Danach wurde die Charité als "eine selbständige, unter Staatsverwaltung stehende, öffentlich-rechtliche Stiftung mit eigener Rechtspersönlichkeit" bezeichnet. Der gesetzliche Vertreter war der Verwaltungsdirektor beim Charité-Krankenhaus. Seine Aufgaben umfassten die "Fürsorge für die Charité, die unmittelbare Ausführung der sie betreffenden Verwaltungs-Geschäfte, die Aufsicht über die wirtschaftlichen und technischen Betriebe, die Leitung ihrer Vermögens- und Kassenverwaltung, sowie überhaupt die Wahrung ihrer Gerechtsame und die Pflege und Förderung ihres inneren und äußeren Bestandes". Es konnte nicht festgestellt werden, ob diese Dienstanweisung in Kraft getreten ist. Die Durchsicht der einschlägigen Verwaltungsakten des Bestandes hat jedoch ergeben, dass nach dem Entwurf der Dienstanweisung bis 1945 verfahren worden ist. Nach einer Übersicht über die in der Verwaltungs-Direktion vorhandenen Arbeitsgebiete aus dem Jahr 1931 waren folgende Sachgebiete vorhanden: - Büro-Leitung - Kalkulatur - Kasse - General-Registratur - Kurkosten-Büro - Aufnahme und Krankenvernehmung - Küsterei - Kanzlei - Fernsprech-Zentrale - Küchen-Verwaltung - Hausverwaltung - Wasch-Anstalt - Inspektionen - Betriebs-Inspektion Der Geschäfts-Verteilungsplan vom 1. November 1937 weist 37 Sachgebiete aus mit 35 Beamten und 50 Angestellten. In den folgenden Jahren ist kein neuer Geschäfts-Verteilungsplan mehr aufgestellt worden. (Vgl. Geschäfts-Verteilungsplan der Charité-Direktion v. 1.11.1937 in: Charité-Direktion Nr. 2168 - Geschäftsgang der Charité). Registratur- und Bestandsgeschichte: I. Registraturverhältnisse: Die Registratur der Charité-Direktion entspricht in ihrer Anlage und Führung den älteren Behörden-Registraturen. Die Aktentitel entsprechen dem Akteninhalt. Bis zur Einführung der Steh-Ordner-Registratur und des neuen Aktenplanes nach der Dezimal-Klassifikation Ende 1932 blieb die Registraturführung unverändert. Es bestanden Hauptgruppen, gekennzeichnet mit römischen Zahlen. Die weitere Untergliederung (arabische Ziffer) bezeichnete die Sachgruppe und die 3. Ziffer die Akteneinheit (Bsp.: I.1.Nr.4). Die verwaltungsmäßige Unterstellung des Charité-Krankenhauses unter 4 verschiedene Mittelbehörden (ab 1727 Armen-Direktion, 1817 Regierung Berlin, 1822 Polizei-Präsidium Berlin, 1830 -1846 Kuratorium für die Krankenhaus-Angelegenheiten, ab 1846 Ministerium für die geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten unmittelbar) wirkte sich auch auf die Registraturverhältnisse aus. So wurden die über die Charité geführten Akten der einzelnen vorgesetzten Behörden jeweils nach dem Wechsel des Unterstellungsverhältnisses der Registratur der Charité-Direktion eingefügt und dort weitergeführt. Die Akten, die bei der Charité-Direktion nicht weitergeführt wurden, wurden im Bestand belassen, um den historischen Zusammenhang nicht zu zerreißen. Das zuständige Staatsarchiv ist dazu angehört worden und hat seine Zustimmung erteilt. Durch Einführung des neuen Aktenplans Ende 1932 sind zwei Registraturschichten entstanden, so dass nach § 62 OVG eine Trennung beider Registraturschichten vorgenommen wurde unter Weiterführung der Archiv-Signaturen. Eine Ineinanderarbeitung nach § 63 OVG war nicht gegeben. Der neue Aktenplan war vierziffrig (arabische Ziffern) und wurde auch in den Jahren nach 1945 zunächst beibehalten. II. Zugang: Der Bestand befand sich vor der Übernahme im Verwaltungsgebäude der Medizinischen Fakultät (Charité). Eine Vorordnung nach den Registratur-Signaturen war bereits erfolgt. Um die archivische Erschließung vornehmen zu können und eine kontrollierte Benutzung zu erreichen, war die Überführung des Bestandes in das Universitätsarchiv notwendig. Die Übernahme erfolgte im Frühjahr 1961. Im Archiv musste eine nochmalige Ordnung nach den Registratur-Signaturen vorgenommen werden, die im Herbst 1961 erfolgte. Zum Bestand gehören auch ca. 500 Aufnahmebücher/Rezeptionsbücher aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts bis Ende des 19. Jahrhunderts, die getrennt gelagert werden und nicht in das Findbuch aufgenommen wurden.. III. Archivische Bearbeitung: Nach Abschluss der Ordnungsarbeiten wurde 1963 mit der Verzeichnung begonnen. Die Akteneinheiten wurden einzeln verzeichnet. Es wurde die "erweiterte Verzeichnung" (§ 87 OVG) angewandt. Bei der inneren Ordnung wurde die bestehende Registratur-Ordnung zugrunde gelegt, da diese während der Tätigkeit des Registraturbildners unverändert erhalten geblieben ist (§ 61 OVG). Eine Neuordnung war deshalb nicht notwendig (§ 65 - 68 OVG). Bei der Bestandsbildung wurde nach § 49 OVG verfahren, da die Anzahl der in die Registratur übernommenen Akten der Armen-Direktion, der Regierung Berlin, des Polizeipräsidiums und des Kuratoriums für Krankenhaus-Angelegenheiten, die nicht weitergeführt wurden, von sehr geringem Umfang ist. Trotz der beiden vorhandenen Registraturschichten wurde eine durchgehende Verzeichnung des Bestandes vorgenommen. Die Verzeichnung wurde in den Jahren 1963 - 1965 durch den damaligen Leiter des Universitätsarchivs, Herrn Kossack, vorgenommen. Zitierweise: HU UA, Charité-Verwaltungsdirektion.01, Nr. XXX. HU UA, ChVD.01, Nr. XXX.

              Bürgermeister und Rat: Polizei
              1.1.3.11. · Bestand
              Teil von Archiv der Hansestadt Rostock

              Zeitraum: 1492 - 1941 Umfang: 6 laufende Meter = 274 Verzeichnungseinheiten Erschließung: geordnet und verzeichnet, Findbuch (2005) Zitierweise: AHR, 1.1.3.11. Nr. ... oder AHR, Bürgermeister und Rat: Polizei, Nr. ... Inhalt: Polizeiverwaltung (1791-1936, 21 VE).- Volkszählungslisten (1819, 11 VE).- Volkszählungen (1807-1938, 13 VE).- Statistik (1825-1938, 6 VE).- Wahlen (1848 und 1913-1938, 7 VE).- Auswanderung (1852-1936, 10 VE).- Kriminalgerichts- und Strafwesen (1492-1937, 60 VE).- Gesundheitspolizei, Lebensmittelaufsicht (1698-1932, 14 VE).- Gewerbepolizei (1815-1941, 13 VE).- Ordnungs- und Sittenpolizei, Glücksspiele (1521-1920, 25 VE).- Sicherheitspolizei (1676-1937, 30 VE).- Brandschutz, Feuerwehr, Brände (1530-1935, 37 VE).- Straßenpolizei, Verkehr (1824-1937, 27 VE). Überblick: Die Ausübung der Polizeigewalt gehörte zu den Privilegien der Stadt Rostock, die es dem Rat in eigener Zuständigkeit erlaubte, für alle Bereiche des städtischen Lebens Verordnungen zu erlassen. In den landesherrlichen Polizei- und Landordnungen von 1516, 1542, 1562 und 1572 hatten die mecklenburgischen Herzöge ihren gestiegenen Anspruch geltend gemacht, auf die Lebens- und Verhaltensweisen ihrer Untertanen regulierend und disziplinierend einwirken zu wollen. Die städtischen Obrigkeiten wurden angehalten, nach diesen Ordnungen zu handeln. Unter diesem Eindruck veröffentlichte der Rat 1538 eine erste - nicht überlieferte - Polizeiordnung, mit der er zugleich seine eigene Hoheit auf diesem Gebiet bekräftigte. Der Erbvertrag vom 21. September 1573 machte der Stadt die Aufstellung einer "guten, christlichen, ehrbaren und billigen Polizei- und Gerichtsordnung", die sich an den landesherrlichen Ordnungen zu orientieren hatte, zur Pflicht. Unter dem 14. April 1576 lag die Polizeiordnung des Rates mit ihren 59 Paragrafen schließlich vor. Mit einer Vielzahl von einzelnen Verordnungen steigerte der Rat in der Folgezeit seine Maßnahmen zur Herstellung einer "guten Policey", reagierte auf Nichteinhaltung mit Strafen. Regelungen zur Gassenreinhaltung, zu Verlöbnissen, Hochzeiten, Kindelbierfeiern, Trauerbegängnissen oder zur Feuerabwehr nahmen Einfluss auf das alltägliche Leben der Menschen. Es bildete sich ein umfassender Katalog an Verordnungen und Restriktionen heraus. Der sozialen Disziplinierung diente auch die Einrichtung des Zucht- und Werkhauses im früheren Katharinenkloster im Jahr 1728. Mit der erneuerten und verbesserten Polizeiordnung von 1757 erreichte das Bemühen des Rates im Kampf gegen die "fast von Tage zu Tage Überhand nehmenden Missbräuche und Ausschweifungen" eine neue Qualität. Zur Etablierung einer speziellen Polizeibehörde kam es jedoch nicht, Verstöße wurden weiter durch die einzelnen Ratsämter geahndet. Der Erbvertrag vom 13. Mai 1788 bestätigte die Befugnis der Stadt, ohne Einmischung der Landesherrschaft eigene Polizeiverfügungen zu erlassen, die Befolgung der Landespolizeiverordnungen vorausgesetzt. Zugleich gestand Herzog Friedrich Franz I. der Stadt die Aufstellung von dreißig Polizeiwächtern zu. Mit dem Aufbau der Polizeiwache begann ein längerer Prozess der Institutionalisierung des Polizeiwesens. 1795 wurden in der "Neuen Monatsschrift für und von Mecklenburg" gravierende Mängel bei der Ausübung der Polizei, insbesondere bei der Durchsetzung der vorhandenen Verordnungen, benannt. Kritikpunkte waren die fehlende Überwachung der Brot- und Fleischpreise, der Unrat in den Straßen, das Bettelunwesen, die mangelnde Feuersicherheit, der nächtliche Gesang der Handwerksgesellen auf den Straßen, der Aufkauf von Lebensmitteln vor den Stadttoren, das Rasen der Müller, Strand- und Sandfahrer mit den Pferdewagen, die Vernachlässigung der Aufsicht über den Schulbesuch. Erst mit der Einrichtung des Polizeibüros zum 1. April 1817 trat ein grundsätzlicher Wandel ein. Mit der "Ordnung der Polizeigewalt" vom 14. Dezember 1825 erhielt die behördliche Ausprägung feste Strukturen und definierte Kompetenzen. Das Polizeiamt übernahm die obrigkeitlichen Aufgaben zur Aufrechterhaltung und Durchsetzung von Ordnung und Sicherheit, das Polizei-Administrationskollegium war verantwortlich für Straßenreinigung, Müllabfuhr, Gassenbeleuchtung, Straßenbauten, Kanalisation und Parkanlagen. Den beiden Organen standen ein Direktor und ein Assessor vor, die dem Rat angehörten. Das Polizeiamt verfügte auch über Strafgewalt, nur so war die Durchsetzung der zahlreichen Verordnungen zu gewährleisten. Zur Aufgabenerledigung wurde ein umfangreicher Apparat aus Verwaltungsbeamten (Sekretäre, Schreiber) und Sicherheitsbeamten (Kommissare, Wachtmeister, Schutzleute, Wächter, Gefangenenwärter) aufgebaut. Die städtische Polizeigewalt blieb auch nach der Reichseinigung von 1871 uneingeschränkt bestehen, zunehmend entwickelten sich aber die von Reich oder vom Land erlassenen Gesetze und Vorschriften zur Richtschnur für die polizeiliche Arbeit. Mit Gründung der mecklenburgischen Ordnungspolizei im Jahr 1921 wurde die staatliche Polizeipräsenz wesentlich verstärkt. Das städtische Polizeiamt wurde schließlich im Zuge der von den Nationalsozialisten vorangetriebenen Zentralisierung des Polizeiapparates am 1. April 1937 durch das staatliche Polizeipräsidium abgelöst. Der Stadt Rostock blieben lediglich Funktionen als Ortspolizeibehörde. Veröffentlichungen: Redieck, Matthias / Schade, Achim (Hrsg.): Vom Feuereimer zum Brandschutzamt, Rostock 1993 Manke, Matthias (Hrsg.): " ... dass alle Welt geschätzt würde." Die Einwohner der Stadt Rostock nach der Volkszählung von 1819, Rostock 2005 (Kleine Schriftenreihe des Archivs der Hansestadt Rostock, 15) Manke, Matthias: Polizeiwächter, Schleichwächter, Nachtwächter. Die Rostocker Ordnungskräfte um 1800 und ihre sozialen Verhältnisse, in: Beitr. Rost. 29. Bd. 2007, S. 37-67

              Briefwechsel L - Z
              Best. 614, A 35 · Akt(e) · 1932-1937
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Enthält: Länderkundliche Arbeitsgemeinschaft, Ortsgruppe Leverkusen-Küppersteg Führung, 1937; Landesstelle der Reichsvereinigung Deutscher Lichtspielstellen, Köln "Fragebogen für die zukünftigen Mitglieder der Reichsvereinigung Deutscher Lichtspielstellen e. V., Berlin und ihrer Landesverbände" zwecks Erlangung der Mitgliedschaft, o.D.; Rheinische Landesbildstelle, Köln Ausleihe von ethnologischen Filmen zur Förderung des Winterhilfswerks, 1934; Lepper, W., Honnef Taxierung einer Amphore; Lettow-Vorbeck, Ada von, Neckargemünd Fotos von Fadenkreuzen aus den Arbeiten von Willi Foy, 1937; Lieverwirth, O.H., Kaiserslautern Ankauf ethnographischer Sammlungen aus Niederländisch-Ostindien; Lippmann, Martin, Frankfurt Sammeltätigkeit für das Rautenstrauch-Joest-Museum auf seiner Expeditionsreise nach Südnigeria, 1935; Lohbeck, Ernst, Wesel Ankauf ethnologischer Fotos; Lübbert, Konteradmiral, Berlin Ankauf einer "Neumecklenburg-Schnitzerei, 1936; Ludwig, Julius, städt. Beigeordneter, Köln geplante Sonderausstellung für das Jahr 1936 anläßlich der Olympischen Spiele, 1936; 1. "Wajang", Schattenspiel, Batik und Prunkwaffen aus Java 2. Rindenstoffe aus aller Welt 3. Ikat und andere Gewebe aus Indonesien. Zöhrer, Dr. Ludwig G.A., Wien Vortrag in Köln über seine Reise zu den Tuareg im Jahr 1935, 1937; Mexikanisches Konsulat, Köln (Konsul Leopold Kiel) Sonderausstellung "Kunstgewerbe der mexikanischen Indios", 1935; Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Ortsgruppe Köln-Zollstock Dienstbefreiung für den Pg. Josef Kessel sen. für Wahlvorbereitungen, 1936; Baumgarten, Briefkopf: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund (N.S.D.St.B.), Köln Beurlaubung vom Museumsdienst für die Leitung von Schulungslagern der N.S.D.St.B. in der Zeit von Mai bis August 1934; Neuerburg, Heinrich "Haus Neuerburg", Köln Ausleihe von 5 Schiffsmodellen für die Ausstellung "Schiff und Schiffahrt", 1935; Neuss, Waler, Honnef Schenkung eines finnischen Traurings, 1937; Nordische Gesellschaft Köln Vortragsveranstaltungen des Westkontors; darin: Vortragsprogramm für die Kontore, 2 S., 1934; Stadt Düsseldorf Gründung eines Vereins zur Unterstützung der Düsseldorfer Museen; Auskunft über den Verein zur Unterstützung des Rautenstrauch-Joest-Museums bezüglich Gründung. Anzahl und soziale Stellung der Mitglieder, Verwendung der Beitrittsgelder, 1933; Oberpräsident der Rheinprovinz (Haake, Vorsitzender des Verbandes Rheinischer Heimatmuseen) Neuorganisation des Verbandes in organisatorischer und satzungsmäßiger Hinsicht, 1934; Pressler, C.W., Berlin Ankauf einer indonesischen Sammlung, 1934; Kameradschaft 1. Oberrh. Infantrie-Regiment 97, Köln Führung; darin: Einladung der Kameradschaft zur Monatspflichtversammlung am 14.3.1936; Thema des Vortrags von Hauptmann Schröder: Eigene Erlebnisse im Krieg und Frieden in unserer ehemaligen Kolonie Deutsch-Ost-Afrika; 1936; Reichsarbeitsdienst, Dienstabteilung 3/212 Kevelaer Dienstabteilung 3/212 Radevormwald Überlassung von Ethnographika für die Schmückung der Mannschaftsstuben, 1936; Reichs- und Preußischer Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Berlin Runderlaß wegen unentgeltlichen Eintritts für Provinzialkonservatoren und selbständige Kunstwissenschaftler zu den Museen, 1935; Reichsnährstand, Landesbauernschaft Rheinland, Bonn Beschreibung der im Kreis Köln vorhandenen Trachten, 1935; Reichspostdirektion Köln Einrichtung eines Sonderpostamtes im Rautenstrauch-Joest-Museum anläßlich einer Briefmarkenausstellung und der Sonderschau: "Völkerkunde und Briefmarke", 1937; Reichs-Rundfunk G.m.b.H., Reichssender Köln Funkbericht über die 30-Jahrfeier des Rautenstrauch-Joest-Museums am 12.11.1936; Riesen, Günther, Oberbürgermeister, Köln Einladungen zu Ausstellungen des Rautenstrauch-Joest-Museums, 1933-1936; Rodens, Franz, Köln Absprache mit Andreas Scheller über eine Reportage im Westdeutschen Beobachter über Kölner Museen und besonders über das Rautenstrauch-Joest-Museum, 1933; Söderström, Jan, Furuberg, Schweden Auskunft über Ethnographika, 1934-1936; Scheller, Maria, Köln Ersatz von zwei durch ihren verstorbenen Gatten (Andreas S.) ausgeliehenen Büchern, 1932-1933; Schoeller, Frau Hugo, Düren Empfangsbestätigung für die Schenkung der Neuguinea-Sammlung ihrer Mutter Frau Geheimrat Peill, 1933; Pater Schüttler, Missionshaus Knechtsteden Ausleihe von Ethnographika für eine Angola-Ausstellung, 1937; Stagma (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Urheberrechte), Köln Urheberrechtliche Forderungen für die am 2.3.1932 in einem Konzert aufgeführten Werke, Klageschrift, gerichtlichte Ladung; 1933-1934 Stollenwerk, Karl, Monschau Literatur zur Rassenforschung, 1935; Stotzenbrug, Liese, Essen Ankauf peruanischer Trinkgefäße, 1936; Väth, Felix, Mainz Ankauf südamerikanischer Ethnographika, 1934; Haake, Heinz, Landeshauptmann (Vorsitzender des Verbandes der rheinischen Heimatmuseen) Auflösung des Verbandes und seiner Organe in seiner jetzigen Form, Anberaumung einer konstituierenden Sitzung des Verbandes in seiner neuen Form, 20.6.1934; Westdeutscher Beobachter G.m.b.H., Gauverlag der NSDAP Köln-Aachen darin: Die Völker der deutschen Kolonien in Afrika - Sonderschau im Rautenstrauch-Joest-Museum, 1 S., maschrftl., Durchschrift; Die Völker der deutschen Kolonien in Afrika - Besucht die Sonderschau im Rautenstrauch-Joest-Museum, 1 S., maschrftl., Durchschrift; Ein Forscherleben in Neuguinea. Vortrag: Pater Franz J. Kirschbaum "Sprachen, Kulturen und Geisterkult bei den Eingeborenen Nord-Neuguineas", 3 S., maschrftl., Durchschrift, 1936; Reichsrundfunk-Gesellschaft, Reichssender Köln u.a. Vorträge von Andreas Scheller über sportliche Wettkämpfe außereuropäischer Völker (während der Olympischen Spiele) 1936; Zollamt Köln Zollfreie Einfuhr von Ethnographika, 1937 Altsignaturen: 35.

              Brief von Siegfried Passarge an Ernst Meumann
              NA Wundt/III/701-800/753/329-338 · Akt(e) · 1913-11-27
              Teil von Universitätsarchiv Leipzig

              Nach Ablehnung der Universitätsvorlage des Senats soll geprüft werden, wie das Hamburger Kolonialinstitut ausgebaut werden kann. Frage an Meumann, was die Gründung eines philosphischen Instituts erfordern würde. Möglichkeit für Meumann, diesbezügliche Gelder tlw. für pädagogisch-psychologische Forschung zu verwenden.

              Bogadjim
              RMG 2.997 · Akt(e) · 1899-1924
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Berichte von Doktor Frobenius, A. Hoffmann, W. Diehl, A. Wullenkord, G. Eiffert u.a. ; Situationsplan von Bogadjim, 1909; „Gründung u. Entwicklung der Station Bogadjim“, 13 S., ms., von W. Diehl, 1912

              Rheinische Missionsgesellschaft
              BArch, R 3602 · Bestand · 1873 - 1954
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Geschichte des Bestandsbildners: 1880 wurde vom "Deutschen Landwirtschaftsrat" angeregt, eine "Reichszentrale zur Beobachtung und Vertilgung der die Kulturpflanzen schädigenden Insekten und Pilze" zu schaffen. Am 24. März 1897 beantragte der Abgeordnete und praktische Landwirt Dr. Dr. hc. Albert Schulz-Lupitz im Reichstag eine Initiative zur Schaffung einer "landwirtschaftlich-technischen Reichsanstalt für Bakteriologie und Phytopathologie". Eine Notwendigkeit war durch die alljährlichen Schäden in der Land- und Forstwirtschaft durch Krankheiten und Schädlinge der Kulturpflanzen und wegen der Bedeutung bestimmter Bakterien gegeben. Dieser Antrag wurde zunächst auf das kommende Jahr vertagt und schließlich am 28. Januar 1898 erneut behandelt. An jenem Tag forderte das Kaiserliche Gesundheitsamt 2400 Mark für einen "botanisch ausgebildeten Hilfsarbeiter", der nicht nur die Lebensmitteluntersuchungen, sondern auch die botanischen Arbeiten für das Arzneibuch und die Ausnutzung von Pflanzen aus den Schutzgebieten erledigen, sowie auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes tätig sein sollte. Am 25. Februar schließlich trat im "Kaiserlichen Gesundheitsamt" eine Kommission zusammen, um über die geplante Gründung einer "Biologische Abteilung" am Gesundheitsamt zu beraten und eine erste Denkschrift zu erstellen. Die Eingliederung in dieses Amt nahm man vor, weil dort schon seit Jahren die nunmehr projektierten Aufgaben (z.B. Bekämpfung der Reblaus) wahrgenommen wurden. Jene Gründungs-Denkschrift hielt in acht Punkten die Aufgaben der künftigen Forschungsanstalt fest und wurde Teil des "Gesetzes betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1898". 1899 umfasste diese Abteilung bereits vier Laboratorien im neu erbauten Gebäude des "Kaiserlichen Gesundheitsamtes" in der Klopstockstrasse in Tiergarten. Anfangs sollte die Abteilung (s. Reichstagsdrucksache Nr. 241, 1898): · die Lebensbedingungen der tierischen und pflanzlichen Schädlinge der Kulturpflanzen untersuchen und Grundlagen für ihre Bekämpfung gewinnen, · die durch anorganische Einflüsse hervorgerufenen Schädigungen der Kulturpflanzen erforschen, · die Nützlinge aus dem Tier- und Pflanzenreich studieren, · die für die Landwirtschaft nützlichen und schädlichen Mikoorganismen untersuchen und · die Krankheiten der Bienen erforschen. · Neben der Versuchstätigkeit wurden der Abteilung noch folgende Aufgaben zugedacht: · Sammeln statistischen Materials über das Auftreten der wichtigsten Pflanzenkrankheiten im In- und Ausland, · Vermittlung schwer zugänglicher Literatur (insbesondere des Auslands) an die staatlichen Institute, · Veröffentlichung gemeinverständlicher Schriften und Flugblätter über die wichtigsten Pflanzenkrankheiten, · Ausbildung von Sachverständigen (für die deutschen Kolonien). Für Freilandversuche wurde ein Versuchsfeld in Dahlem auf dem Gelände der "Königlich-Preußischen-Domäne" an der heutigen Königin-Luise-Straße 19 gepachtet. Im Mai 1898 begann auf diesem Gelände der Bau eines Gewächshauses mit Isolierzellen und eines kleinen Laboratoriumgebäudes. Als die "Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft beim Kaiserlichen Gesundheitsamt" gegründet wurde, war Oberregierungsrat Dr. med. h. c. Karl Köhler Direktor dieses Amtes. Erster Abteilungsleiter wurde dann 1899 der Geheime Regierungsrat Prof. Dr. Albert Bernhard Frank, der bereits im Jahr 1900 starb. Seine Nachfolge übernahm Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Carl Freiherr von Tubeuf, der schon nach wenigen Monaten nach München berufen wurde. Neuer Leiter wurde im Jahr 1902 Geheimer Regierungsrat Dr. Rudolf Aderhold. Ihm folgte am 1. August 1907 der Geheime Oberregierungsrat Prof. Dr. Johannes Behrens, vormals Leiter des "Bakteriologischen Laboratoriums". Einen weiteren Leitungswechsel gab es erst im Jahr 1920, als Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Otto Appel Direktor der BRA wurde. Ihm folgte von 1933 bis 1945 Oberregierungsrat Dr. Eduard Riehm als Direktor bzw. ab 1937 als Präsident der BRA. Leiter der BRA bis 1945 AmtszeitLeiter1898Oberregierungsrat Dr. med. h. c. Karl Köhler1899Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Albert Bernhard Frank1900- ca. 1902Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Carl Freiherr von Tubeuf1902-1907Geheimer Regierungsrat Dr. Rudolf Aderhold1907-1920Geheimer Oberregierungsrat Prof. Dr. Johannes Behrens1920-1933Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Otto Appel1933-1945Oberregierungsrat Dr. Eduard Riehm Am 1. April 1905 wurde die Abteilung als "Kaiserliche Biologische Anstalt für Land- und Forstwirtschaft" eine selbständige Behörde (s. Reichsanzeiger Nr. 83 vom 6. April 1905) und unterstand nun dem Reichsamt des Inneren bis sie am 31. Oktober 1917 dem Reichswirtschaftsamt (am 21. März 1919 in Reichswirtschaftsministerium umbenannt) unterstellt wurde. Einen Namenswechsel erfuhr sie am 13. Januar 1919 in "Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft" und unterstand ab 1920 dem Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (RMEL). Namen und Zuordnungen der BRA bis 1945 NameÜbergeordnete Behörde1898-1905Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft beim Kaiserlichen Gesundheitsamt1. April 1905Kaiserliche Biologische Anstalt für Land- und Forstwirtschaft Reichsamt des Inneren31. Oktober 1917Reichswirtschaftsamt bzw. Reichswirtschaftsministerium13. Januar 1919Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft1920Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Seit 1907 entstanden nach und nach folgende Außen- bzw. Zweigstellen der BRA zur Erforschung und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten: · 1907: Ulmenweiler bei Metz, ab 1919: Naumburg / Saale (Reblaus) · 1920: Aschersleben (Gemüse und Zierpflanzen) · 1921: Stade (Obstbäume), ab 1941: Heidelberg · 1921: Trier, ab 1926: Bernkastel-Kues (Reben) · 1925: Kiel (Getreide- und Futterpflanzen) · 1927: Mechow bei Kyritz, ab 1936: Eichhof (Langen bei Redel, Abbaukrankheiten der Kartoffel, Züchtung) · 1932: "Außenstelle Ost" in Königsberg (Erforschung der Möglichkeiten der ausreichenden Erzeugung eiweißhaltiger Futtermittel für den "Deutschen Osten") · 1934: Gliesmarode (Rostkrankheiten, Forstwiderstandsfähigkeit der Pflanzen) · 1940: Wien (vorher Staatsanstalt für Pflanzenschutz Wien) · 1940: Kruft / Eifel (Kartoffelkäferforschung), spätere Verlegung nach Mühlhausen / Thür. Daneben betreute die BRA vom RMEL unterstützte Forschungsarbeiten in Markee bei Nauen (Bekämpfung von Kohlschädlingen: Kohlerdflöhe, Kohlfliege, Kohltriebrüßler) und Magdeburg (Bekämpfung von Tomatenkrankheiten). Die 1934 eingegangene Arbeitsgemeinschaft mit dem Deutschen Entomologischen Institut der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft sollte die systematische und morphologische Forschung auf dem Gebiet der angewandten Entomologie fördern. Bei Massenauftreten einzelner Schädlinge wurden ad hoc sog. "Fliegende Stationen" zu Forschungszwecken eingerichtet, die jederzeit wieder aufgelöst werden konnten. Zu diesen Fliegenden Stationen zählten: · 1921-1925: Oybin bei Zittau bzw. Dresden (Nonnenplage) · 1922-1927: Crenzow / Pommern und Anklam (Rübenaaskäfer) · 1924: Stralsund, ab 1925: Rosenthal bei Breslau, ab 1928: Heinrichau, ab 1933: Guhrau (Rübenfliege und Rübenblattwanze) · 1929-1931: Randowbruch / Pommern (Gräserkrankheiten und -schädlinge) · 1937: Oldenburg (Grünlandschädlinge) Nach Kriegsende 1945 war die BRA zerschlagen, in Berlin und den vier Besatzungszonen wurden erste Versuche unternommen die Arbeit wiederaufzunehmen. Im Mai 1945 wurden die Dahlemer Dienststellen zunächst dem Berliner Magistrat unterstellt. Prof. Dr. Otto Schlumberger wurde im Juli in Berlin neuer Präsident. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft besteht aus insgesamt 1955 Akten, die folgendermaßen unterteilt sind: · "Naumburger Akten": Signaturnummern 1-1020 · Akten der BRA: Signaturnummern 2001-2625 · Personalakten: Signaturnummern 3001-3320 "Naumburger Akten" Die erste Aktenportion, die in der Folge als Naumburger Akten bezeichnet wird, wurde am 24. Januar 1983 von der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Institut für Züchtungsfragen Quedlinburg an das Zentrale Staatsarchiv (ZStA) in Potsdam abgegeben. Ein Abgabeverzeichnis liegt vor. Die Naumburger Akten bildeten den Bestand R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Nach dem 3. Oktober 1990 gelangte der Bestand aus dem ZStA an das Bundesarchiv. Akten der BRA Von den ca. 40 lfm der Rest-Überlieferung, die in der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft - Institut für nichparasitäre Pflanzenkrankheiten - Berlin-Dahlem erhalten geblieben waren, übernahm das Bundesarchiv im August 1983 ca. 12 lfm archivwürdiger Unterlagen, darunter Personalakten, den größten Teil der Verwaltungsunterlagen und in Auswahl Unterlagen über Durchführungsaufgaben. Etwa 1978 war bereits ein erheblicher Teil, überwiegend Akten der Dienststelle für Wirtschafts- und Rechtsangelegenheiten im Pflanzenschutz (WURA), von der Bundesanstalt kassiert worden. 1988 wurden von der Zweigstelle Bernkastel-Kues und vom Institut Berlin der Biologischen Bundesanstalt weitere Akten, insbes. betr. Weinbau und Bodendüngung, abgegeben (R 168 / 470-625). Personalakten Die Personalakten wurden in den 1950er Jahren v. a. vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft an das ZStA übergeben. Diese drei benannten Aktengruppen wurden im Bundesarchiv zu einem Bestand zusammengeführt: R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Die Naumburger Akten behielten die Signaturnummern 1 bis 1020, die Nummern der Akten aus dem ehemaligen Bestand R 168 wurden um 2000 addiert (R 168 / 1 wurde zu R 3602/ 2001), die 320 Personalakten bekamen die Signaturnummern R 3602 / 3001-3320. Das ZStA besaß keine weiteren BRA-Bestände. Es wird vermutet, dass das von der BRA und den übrigen Zweigstellen an das Reichsarchiv abgegebene Archivgut bei der Zerstörung des Archivs im April 1945 vernichtet wurde. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind Unterlagen zu folgenden Sachgebieten: Zentrale: Geschäftsbetrieb der Zentrale 1885-1949, Grundstücke und Gebäude, Haushalt 1905-1944, Personalangelegenheiten 1902-1949, Geschäftsbetrieb der Zweigstellen, v. a. Trier bzw. Bernkastel-Kues 1919-1948, Entwicklung und Tätigkeit allgemein: Historische Entwicklung 1897-1944, Tätigkeitsberichte, Arbeit des Beirates, Vorträge, Veröffentlichungen, Öffentlichkeitsarbeit, Jubiläen 1902-1952. Einzelne Aufgabengebiete: Pflanzenschutz 1899-1948, Tierschutz 1894-1940, Botanik 1879-1944, Bodenanalysen und -behandlung, Düngung, Weinbau 1873-1944 (77), Tätigkeit der Zweigstelle Trier bzw. Bernkastel-Kues 1920-1946. Zweigstelle Naumburg: Dienststellenverwaltung und Organisation 1920-1945, Geschäftsbetrieb 1920-1945, Grundstücke und Gebäude 1901-1943, Haushalt 1921-1945, Personalangelegenheiten 1917-1947, Entwicklung und Tätigkeit im Allgemeinen, einschließlich Forschungsmittel, Öffentlichkeitsarbeit 1907-1961, Aufgabengebiete: Reblausbekämpfung, dabei: Reblausherde, Forschung, Reblausdenkschriften 1875-1951, Rebenzüchtung 1891-1955, Pflanzenschutz und Pflanzenschädlinge (ohne Reblaus) 1902-1947, Beziehungen zu bzw. Material anderer (auch ausländischer) Institutionen 1905-1944, Tätigkeiten anderer Institutionen 1897-1952. Erschließungszustand: Online-Findbuch (2008) Zitierweise: BArch, R 3602/...

              Billstein, Heinrich
              Best. 903 · Bestand · 1908-1933
              Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

              Beschreibung: Heinrich Billstein, ehemaliger Beigeordneter, zuletzt wohnhaft Konrad-Adenauer-Ufer 101. Es wurden am 13.03.1974 ca. 2,5 Zentner Bücher, 3 Alben und 19 Akten von der Tochter Mariette Becker und ihrem Mann an das Historische Archiv übergeben. Einleitung Mit vorliegender Veröffentlichung wird ein Bestand zugänglich gemacht, der auf Grund des mangelhaften Erschließungszustandes bisher nur eingeschränkt Benutzern zur Verfügung stand. Die Unterlagen besitzen nur in begrenztem Maße die Eigenschaften eines echten Handakten-Bestandes; vielmehr haben sie von ihrer Struktur her auch eine große Verwandschaft mit Sammlungen und Dokumentationen. Seit langem wird der Fonds aber tektonisch den Handakten-Beständen zugeordnet. Biographisches Heinrich Billstein wurde am 23. Januar 1883 in Köln geboren. Sein Vater Michael Billstein war Brauer und Gastwirt; er gehörte der Zentrumspartei an und war von 1894 bis 1905 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Kurz nach seiner Wiederwahl im November 1905 ist er am 21. Dezember gestorben. Er vertrat in der Zentrumsfraktion die Interessen des gewerblichen Mittelstandes und war für die katholische Partei ein nicht unwichtiges Mitglied, durch das sie Zugang zu der gewichtigen Klientel der Brauer und Gastwirte erlangt, einer der 2. Wählerklasse zugehörigen sozialen Gruppe. U. a. diese Klientel trug dazu bei, dass das Zentrum nach der Jahrhundertwende die Mehrheit im Stadtrat erringen und sichern konnte. Heinrich Billstein absolvierte seit Erlangen des Abiturs auf dem Städtischen Gymnasium Kreuzgasse im Jahre 1902 ein juristisches Studium in Freiburg, Münster und Bonn, legte 1905 das 1., 1911 das 2. Staatsexamen ab, beide Staatsprüfungen übrigens mit der Note "gut". Zwischenzeitlich hatte er im Jahre 1908 in Leipzig promoviert. Nach vorübergehender Tätigkeit als Gerichtsassessor und Hilfsrichter an der Straf- und der Zivilkammer des Landgerichts Köln trat er am 12. Juni 1912 als Stadtassessor in den Verwaltungsdienst der Stadt Köln ein: Er wurde im Steuerdezernat eingesetzt, um den Ersten Beigeordneten Konrad Adenauer zu entlasten. Billstein trat in dieser Funktion die Nachfolge des wenige Tage später zum Beigeordneten gewählten Paul Berndorff an. Beide gehörten sie der Zentrumspartei an, die seit ihrer stabilen Mehrheit ab 1908 bestrebt war, den höheren Verwaltungsapparat mit ihren Parteigängern aufzufüllen und die Benachteiligung zu beseitigen, die durch die jahrzehntelange liberale Vorherrschaft entstanden war. Am 12. Juni 1914 wurde Billstein zum Beigeordneten gewählt; aber bevor die Wahlbestätigung aus Berlin am 13. August eintraf und die geplante Amtseinführung am 3. September erfolgen konnte, war er bereits zum Kriegsdienst eingezogen worden. Nach Entlassung aus dem Heeresdienst am 4. November 1918 - Billstein war zuletzt Hauptmann der Reserve und Batterieführer in einem Artilleriebataillon nahm er drei Tage später, am 7. November 1918, seine Verwaltungstätigkeit auf; in der Folgezeit verwaltete er die verschiedensten Ressorts. Nach Ablauf seiner zwölfjährigen Amtszeit wurde er am 20. Mai 1926 wiedergewählt. Am 18. Juni 1933 enthoben ihn die Nationalsozialisten seines Amtes. Dieser Maßnahme folgte am 1. Dezember 1933 die Versetzung in den Ruhestand aufgrund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat der 62-jährige Billstein es aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt, der Aufforderung zur Rückkehr in den Verwaltungsdienst nachzukommen. Verfolgungen und Drangsalierungen der lokalen Ortsgruppe der NSDAP besonders in den letzten Märztagen des Jahres 1945 hatten ihm körperlich so zugesetzt, dass er sich nicht in der Lage sah, am kommunalen Neubeginn und Wiederaufbau mitzuwirken. Er ist am 28. Juni 1956 in Köln verstorben. Billstein war seit 6. März 1909 mit Frieda geb. Eigel verheiratet; aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Verwaltungstätigkeit und Geschäftsumfang Nach dem Geschäftsverteilungsplan von 1914 sollte Billstein mit der Aufnahme seiner Beigeordnetentätigkeit die Zuständigkeit für sämtliche Steuern (die damaligen Abteilungen 5, 6 und 7) erhalten, weiterhin die Aufsicht über die Kölner Vereinigung für rechts- und staatswissenschaftliche Fortbildung übernehmen, den Ausgleich in den Schul-, Armen- und Polizeikosten mit den Nachbargemeinden kontrollieren und die Führung des Stadtschuldbuchamtes überwachen. Mit der Rückkehr aus dem Krieg wurde ihm dann ein großer Teil der Kriegswirtschaft übertragen, also jener Mängelverwaltung, die im Laufe des Ersten Weltkrieges organisiert wurde und einen immer größeren Geschäftsumfang annahm, um nach dem Krieg allmählich und nach Vorgaben des Reiches abgebaut zu werden. Während der Beigeordnete Heinrich Schäfer (SPD) die Lebensmittelbewirtschaftung und -versorgung organisierte, erstreckten sich Billsteins Tätigkeiten auf die Bekleidungsabteilung, das Kohlenamt, die Preisprüfungsstelle, die Markenzentrale, die Wirtschaftsabteilung, die Ersatzmittelstelle und die zur Überwachung eingerichteten Polizeiinspektionen. Weiterhin führte er die Aufsicht über das Verkehrsamt mit dem Kölnischen Verkehrsverein und hatte er die Zuständigkeit für die Rheinische Musterschau, also für die ersten Bemühungen Adenauers um die Begründung Kölns als Messestadt. Schließlich erhielt er mit der Aufsicht über den Stadtausschuss und das Standesamt noch die Verantwortung für zwei klassische Verwaltungsfelder. Diese Zuständigkeitsbereiche wurden bereits 1921 völlig verändert: Billstein erhielt nun Kompetenzen über das Amt 12 - Polizei (Bau-, Wege-, Wegebaupolizei), das Amt 2 (Fuhrpark, Straßenreinigung, Müllabfuhr und Feuerlöschwesen), die Abteilung 14 (Handel, Gewerbe, Handelskammer, Handwerk und Innungen, Kaufmanns-, Gewerbegericht, den Ortsausschuss für Näharbeiten) und das Amt 26 (Gewerbliche und Kaufmännische Fortbildungsschulen, Handelsschulen, berufliche Privatschulen). Zwei Jahre später änderte sich sein Geschäftskreis wiederum völlig. Anstelle der bisherigen Aufgaben im Bereich der Förderung von Handel und Gewerbe wurde Billstein nun mit der Aufsicht über die Sozialverwaltung betraut, so der Wohlfahrtspflege, besonders den FürsorgesteIlen und -anstalten, der Waisen- und Jugendfürsorge. Hinzu trat die Aufsicht über die Jugendpflege und die Förderung der Leibesübungen, die Betreuung der Sportvereine und die Organisation der Sportveranstaltungen. Diesen Bereich sollte Billstein nun bis zum Ende seiner Diensttätigkeit als Ressort behalten; so ist er auch für dieses Jahrzehnt von 1923 bis 1933 als Sportdezernent der Stadt in Erinnerung geblieben. Weiterhin übernahm er wieder die Aufsicht über den Stadtausschuss und die bereits 1914 ihm zugewiesene Zuständigkeit für die Kölner Vereinigung für rechts- und staatswissenschaftliche Fortbildung. Während er den Stadtausschuss bereits 1926 wieder verlor, blieb ihm die Fortbildungseinrichtung für Beamte bis zur Dienstentlassung erhalten. Das Jahr 1926 brachte wieder einen tiefen Einschnitt. Billstein verlor die Kompetenz für die Wohlfahrtspflege und Jugendfürsorge, erhielt nochmals für einige Jahre (bis 1931) die Polizeiaufsicht, dann die Zuständigkeit für die Bewirtschaftung der städtischen Säle und Wirtschaften, hier besonders den Gürzenich, und die Kleingartenverwaltung. Fünf Jahre später, 1931, erfolgte die letzte tiefgreifende Geschäftsreorganisation, bei der Billstein wieder die Kompetenzen über die Polizei, die Bewirtschaftung der städtischen Säle und die KleingartensteIle abgab, dafür die Aufsicht über die Wirtschaftsabteilung erhielt, also jene Aufgaben zur Förderung von Handel und Gewerbe, die er bereits 1921 vorübergehend inne hatte. Hinzu trat die Zuständigkeit über die Häfen und Werften, die Wasserbauabteilung und die Luftfahrt-Angelegenheiten mit dem Flughafen Butzweiler Hof. Mit diesen Tätigkeitsfeldern beerbte er den Beigeordneten August Haas (SPD), der 1930 als Oberpräsident von Hessen-Nassau in Kassel seine neue Tätigkeit aufgenommen hatte. Mit diesen Aufgaben erhielt Billstein für die verbleibenden zwei Jahre die Funktion eines Wirtschaftsdezernenten. Hinzu kamen, wie oben bereits berichtet, die Kompetenz für die überregionalen Beamtenfortbildungskurse und die Regulierung der Hochwasserschäden, kurzzeitig auch die Beaufsichtigung der sportärztlichen Beratungsstelle. Die ständigen Veränderungen in der Geschäftsorganisation und -verteilung, wie sie für die Zeit Adenauers als Oberbürgermeister typisch war, und die wenig stabilen Zuständigkeiten spiegeln sich in Struktur und Inhalt der von Billstein hinterlassenen Papiere und dokumentarischen Unterlagen wider. Sie sind sporadisch angereichert mit Unterlagen, die bei der Vertretung für abwesende Beigeordnetenkollegen entstanden. Da aber auch das Vertretungssystem nicht starr war, sondern ständig verändert wurde, haben sich Unterlagen aus fast allen administrativen Bereichen erhalten, so aus der Verwaltung der Gesundheitspflege und der Krankenanstalten (Beigeordnete Peter Krautwig und Karl Coerper, beide Zentrum), der Kultur (Beigeordneter Johann Meerfeld, SPD), aus dem Dezernatsgeschäftskreis von Wirtschaft, Verkehr und Rundfunk (Beigeordneter August Haas, SPD) und der Sozialverwaltung, der Gärten und Bäder sowie des Schlachthofs (Beigeordneter Johannes Bergmann, Zentrum). Struktur der Unterlagen Der Inhalt des Bestandes setzt sich zu ca. 30 % aus Verwaltungsvorgängen zusammen, u. a. aus Protokollauszügen der Besprechungen der Verwaltungskonferenz, aus internen Vorgängen der Billstein unterstellten Ämter und Dienststellen; es seien hier vor allem die Finanzangelegenheiten, auch die Fragen der Einnahmen- und Ausgabenstruktur dieser Verwaltungsstellen, des Haushalts und der Einsparungszwänge, dann Vorgänge um Personalien wie Beförderungen genannt, weiterhin Unterlagen zu den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung, so zahlreiche Umdrucke, oft mit Beilagen zu den Tagesordnungen, und zu den verschiedenen Ausschüssen. Diese Unterlagen zeigen zum geringen Teil Bearbeitungsspuren von der Hand Billsteins. Größerenteils ist das vorliegende Material aber nicht originärer Natur, sondern besteht zum erheblichen Teil aus Abschriften und Umdrucken, die Billstein z.T. als Gedächtnis- und Erinnerungsstütze dienten; gelegentlich sind auch Gesprächsnotizen erhalten. In begrenztem Umfang weist der Bestand auch Schreiben und Berichte von Billstein auf, nach Diktat auch in Maschinenschrift, sowie Einladungs- und Dankschreiben. Nicht ganz unwesentlich ist der Umfang der Ausarbeitungen und Konzepte Billsteins zu Reden bei Empfängen, Tagungen und Vereinsjubiläen. Einen weiteren, recht erheblichen Teil der Unterlagen machen Zeitungsartikel aus. Billstein ließ in seinem Dezernatsbüro durch einen Vorzimmerbeamten Artikel aus Zeitungen ausschneiden, die er vorher angekreuzt hatte. Diese Artikelsammlung berücksichtigt nur die Kölner Zeitungen und zwar die Kölnische Zeitung mit ihrer Lokalausgabe, dem Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische Volkszeitung mit dem Kölner Lokal-Anzeiger, den Rheinischen Beobachter als zeitweiligen Nachfolger des Lokal Anzeigers, das Kölner Tageblatt, die Rheinischen Zeitung und die Sozialistischen Republik. Nach einem Bericht vom 24. Mai 1929 (Siehe Nr. A 678. BI. 227) wurden die Rheinische Zeitung, der Kölner Stadtanzeiger und die Sozialistische Republik dienstlich, während die Kölnische Volkszeitung und der Lokalanzeiger von Billstein privat bezogen wurden. Über die anderen Ausgaben wird nicht berichtet. Danach füllte das Material zum damaligen Zeitpunkt "3 mittelgroße Schränke". Es bezog sich auf alle Gebiete der Kommunalverwaltung und ging zeitlich bis auf die Kriegs- und Vorkriegszeit zurück. Nur hinsichtlich der Kriegswirtschaft und der Lebensmittelversorgung wurden neben Zeitungen auch Artikel, meist in hektographierter Form, von Wirtschaftsdiensten, sogenannte wirtschaftliche Tagesberichte, herangezogen. Inhaltlich berücksichtigten die Zeitungsartikel ganz überwiegend Kölner Lokalthemen. Nur in den großen Zeitfragen wie den Reparationsverhandlungen, den Wahlen, den Rücktritten und Neubildungen von Reichskabinetten, dann besonders der Wirtschaftskrise und der Finanz- und Haushaltskrise des Reichs, der Länder und Gemeinden griff man über den lokalen Bezug hinaus und wurden auch Artikel mit überlokaler, teils regionaler teils nationaler Thematik gesammelt; aber auch hier wurden fast ausschließlich Artikel aus Zeitungen Kölner Provenienz berücksichtigt. Der Bezug zu den von Billstein verwalteten Ämtern und Dienststellen ist manchmal recht weit gegriffen. Demgegenüber haben so abgelegen erscheinende Themen wie Wetter und Klima durchaus eine engere Verflechtung mit Billsteins Aufgaben, etwa bezüglich seiner Zuständigkeit für Maßnahmen gegen das Rheinhochwasser und für die Regulierung der Hochwasserschäden. Einen kleinen Teil des Bestandes stellen die Amtsdrucksachen dar, die - abgesehen von den Erzeugnissen der Stadtverwaltung Köln - besonders bzgl. der Kriegswirtschaft und der Lebensmittelversorgung aus Verordnungs- und Mitteilungsblättern der zuständigen Reichsministerien und -ämter bestehen. Diese Unterlagen hat anscheinend Billstein zum Teil von seinem Amtsvorgänger in diesem Verwaltungsbereich, dem Beigeordneten Hermann Best (liberal), übernommen. Angereichert ist der Bestand schließlich noch mit Mitteilungen und Tätigkeitsberichten von Vereinen und privaten Instituten, hier besonders aus dem Fürsorgebereich, aber auch von Sportvereinen. Erhaltung und Ordnung des Bestandes Vor dem Hintergrund der Verwaltungsreorganisation vom 31. Januar 1928, die die gesamte Öffentlichkeitsarbeit in einer Presse- und Werbeabteilung bei dem neu errichteten Verkehrs- und Wirtschaftsamt zusammenfasste, und im Zusammenhang mit der Pressa und dem gesteigerten Interesse der Verwaltung, besonders Konrad Adenauers, an Presse- und Zeitungsfragen, wurde ein Presse- bzw. Zeitungsarchiv eingerichtet. Ein exakter Zeitpunkt ist nicht bekannt; das Archiv scheint eher in einem allmählichen Prozess 1930/1931 seine Tätigkeit voll entwickelt zu haben. (Vgl. Organisationsverfügung vom 31. Januar 1928. in: Verwaltungsblatt der Stadt Köln. Jg. 5 (1928). Nr. 5; Verwaltungsbericht der Stadt Köln 1929/30 (Köln 1930). S. 56: dsgl. 1930/31 (Köln 1931). S.39 f, dsgl. 1931/32 (Köln 1932). S. 39f.) In diesem Kontext der Reorganisation der Verwaltung und der Bestrebungen zur Geschäftsvereinfachung empfahl der Bürodirektor August Lentzen vom Dezernatsbüro Billstein in o. g. Bericht vom Mai 1929 die Abgabe der Unterlagen an das neue Archiv. In seinem Bericht wies er noch auf das Zeitungsarchiv des Messe- und Ausstellungsamtes hin, das mit dem neuen Pressearchiv vereinigt werden müsste. (Nach dem Verwaltungsbericht 1930/31 (Köln 1931), S. 39 wurde dieses Zeitungsarchiv hier „Literarische Abteilung·genannt, aufgelöst und deren Aufgaben von der Presse- und Werbeabteilung übernommen) Dabei erwähnt er auch die bereits "vor dem Kriege in mustergültiger Weise von der Universitäts- und Stadtbibliothek" gesammelten Ausschnitte. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Artikelsammlungen - so Lentzens Begründung - könnte das Material von der ganzen Verwaltung genutzt werden. Zwecks Ablieferung der Unterlagen des Dezernatsbüros Billstein wurde nun von einem Vorzimmerbeamten eine Liste erstellt, die ca. 380 Akten nach Themen und Laufzeiten verzeichnet. Bis Ende 1929 war die Übergabe dieser Akten noch nicht erfolgt. (Siehe Nr. A 678: Die Verhandlungen enden mit dem Vermerk (BI. 228 v) vom 30. Oktober 1929, dass Fräulein Volk wahrscheinlich "die Sammlung für das Archiv des Herrn Oberbürgermeisters übernehmen" werde; sie wolle die Angelegenheit weiter mit Billstein besprechen, wisse aber zur Zelt nicht, wo das Archiv untergebracht werden solle. Demnach war zu diesem Zeitpunkt das Pressearchiv noch nicht eingerichtet.) Sie sind aber in jedem Fall übergeben worden; denn vielen der im Bestand Billstein vorhandenen Akten ist ein Formblatt vorgeschaltet, auf dem die Abgabe an "das neu einzurichtende Zeitungsarchiv an A 1" mit Benennung der entsprechenden Vorgängerakte sowie mit Angabe des Betreffs und der Laufzeit vermerkt wurde. (Z.B. Akte betr. Kohlenversorgung 21.12. 1920 -·21.8.1922: Nr. A 521; Angelegenheiten von A 2 19.6.1920 - 5.3.1925: Nr. A 536; Abbau kriegswirtschaftlicher Betriebe und Zwangswirtschaft 8.7.1920 - 11.7.1921: Nr. A 531; Ausweisangelegenheiten, Fürsorgestelle für Ausgewiesene 20.3.1923 - 27.3.1925: Nr. A 491; Kriegsbeschädigtenfürsorge, Kriegshinterbliebenenfürsorge 12.3.1923 - 12.3.1925: Nr. A 492; Verein für Volkswohl, Volksküche 18.5.1923 - 14.12.1923: Nr. A 524. Danach wurden die Akten wohl über A 1 (Organisations- und Personalamt. Dezernat Dr. Berndorff) dem in Gründung begriffenen Zeitungs- bzw. Pressearchiv übergeben.) Diese Akten, die sich aus der dem Bericht beigefügten Liste eindeutig ermitteln lassen, decken sich hinsichtlich der inhaltlichen Thematik mit den Unterlagen des vorliegenden Bestandes und erstrecken sich zeitlich von 1919 bis ca. 1922 - 1923. in Einzelfällen, so bei Serien bis 1929. Solche Serien waren vor allem im Bereich der Kriegswirtschaft und Lebensmittelbewirtschaftung (Kohlenversorgung, Schieber- und Wucherbekämpfung, Lebensmittelversorgung wie Obst und Gemüse) vorhanden, lassen sich auch bei Akten des klassischen Verwaltungshandelns (Stadtverordnetenversammlung mit elf Bänden, Polizeiinspektion, Städtische Bahnen, Statistik, Beamtenbesoldung, Wohlfahrts-, Wohnungsangelegenheiten) nachweisen. Sie wurden aber auch für die nicht unmittelbar die kommunale Selbstverwaltung berührenden, aber für die Gemeinde dennoch nicht unwesentlichen Vorgänge wie z.B. über einzelne Parteien wie etwa das Zentrum, die KPD und die SPD oder über Verhandlungen betreffens die Reparationen angelegt. Neben den Serien führte die Liste auch Einzelakten zu allen Fragen der Kölner Stadtverwaltung auf, auch zu Gewerkschaften, Vereinen, zu Handel und Gewerbe, Wirtschaft und Verkehr. Alle damals an das Verwaltungsarchiv abgegebenen Akten sind nicht mehr vorhanden und müssen als Kriegsverlust angesehen werden. Bei dem heutigen Mangel an kommunalen Verwaltungsakten wie an Dokumentationen aus diesen Jahren der Weimarer Republik ist der Überlieferungsverlust sehr zu beklagen. Der erhalten gebliebene, in vorliegender Veröffentlichung erschlossene Bestand wurde 1938 von dem Beigeordneten Heringhaus an das Archiv abgegeben, wie er am 7. Juli seinem Kollegen, dem Kulturdezernenten Ludwig, mitteilte (Vgl. Best. 8900 (Alte Repertorien), A 164). Dabei gab er die Anweisung, die "etwa 500 gesammelten Handakten" Billstein so lange dort aufzubewahren, bis sie bei Aufstellung einer geplanten Chronik der Stadt Köln Verwendung finden könnten und bis eine geeignete Stelle zur Führung der stadtkölnischen Chronik beauftragt worden sei. Einige wenige Aktenvorgänge und Unterlagen zur beruflichen Ausbildung sowie ein größerer Posten von Büchern und Zeitschriften wurden 1974 von der Tochter Billsteins, Frau Marietta Becker, dem Archiv übergeben. Die knapp 20 Akten wurden in den Bestand eingegliedert. Bis in die Achtziger Jahre war der Bestand nur zur Hälfte und auch nur durch einen schlagwortartigen Aktenbetreff ohne Laufzeiten listenmäßig erfasst. Im Rahmen der Ermittlung von Quellen zur Geschichte des Nationalsozialismus in Köln haben dann Friedrich Kröhnke und Werner Jung als Mitarbeiter der ehemaligen NS-Dokumentationsstelle, des seit einigen Jahren verselbständigten NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, alle Akten auf NS-Betreffe gesichtet, auch die noch nicht verzeichneten Akten titelmäßig erfasst. Dabei wurden die bisher nicht verzeichneten Akten mit den auf den Aktendeckeln vermerkten Kurzbetreffen und Laufzeiten karteimäßig erfasst. In den folgenden Jahren wurde der Versuch unternommen, die Akten durch studentische Hilfskräfte näher zu erschließen, die Betreffe durch umfangreichere Titel zu präzisieren und durch weiterführende inhaltliche Vermerke zu erschließen, auch das Verzeichnungsergebnis erstmals strukturell zu gliedern. Ein damals geplantes Findbuch musste nach ersten Versuchen zurückgestellt werden, da das Ergebnis völlig unbefriedigend war. Schließlich half nichts weiter, als den gesamten Bestand nochmals vorzunehmen und Blatt für Blatt zu sichten. Die inhaltliche Erschließung ist keinesfalls vollständig; vielmehr wurden nur die dem Bearbeiter als wichtig erscheinenden Sach- und Personenbetreffe berücksichtigt. Da die Akten meist nach kaufmännischer Ablage organisiert sind, folgt die Verzeichnung dieser Ordnung und benennt die Akteninhalte nach der chronologischen Folge, also je nach Fall beginnend beim letzten Blatt der Akte. Hinsichtlich der inhaltlichen Erschließung der einzelnen Akteneinheiten werden zunächst die eigentlichen Aktenvorgänge benannt, anschließend die Zeitungsartikel aufgeführt, schließlich zuletzt die Amts- und sonstigen Drucksachen erwähnt. Um den Charakter der einzelnen Akten für den Benutzer rascher kenntlich zu machen, wurden sie mit den Abkürzungen A (überwiegend Aktenvorgänge), Z (überwiegend Zeitungsartikel), M (Mischform) gekennzeichnet. (Diese Kennung wurde bei der Retrokonvertierung des Bestandes in das Bemerkungsfeld überführt.) Quellenwert der Handakten Auf Grund der hohen Kriegsverluste hat sich der einst vorhanden gewesene serielle Charakter des Bestandes nicht erhalten. So gibt das Überlieferungsbild nun einen bruchstückhaften, etwas zusammenhanglosen Eindruck wider. Damit ist der Handaktenbestand für tiefgreifende Strukturuntersuchungen zur Stadt- und Verwaltungsgeschichte Kölns von sehr begrenzter Aussagekraft. Sein Wert liegt eher in der Vielzahl von erwähnten Personen, Ereignissen, Vereinen, Veranstaltungen und Verwaltungsvorgängen, die oft zwar nur punktuell belegt sind und kaum in ihrer Genese und weiteren Entwicklung verfolgt werden können. Bei dem großen Verlust, den die Stadt Köln bei ihrem Verwaltungsschriftgut, auch bei den Sammlungen und Dokumentationen durch die Kriegszerstörungen erlitten hat, besitzt der Bestand doch einen gewissen Aussagewert für die Geschichte der Stadt und ihrer Bürger in der Zeit der Weimarer Republik. Ob der Gegenstand dieser intensiven Bearbeitung würdig war, das kann letztlich nur der Benutzer entscheiden. Das Findmittel wurde von Herrn Dr. Everhard Kleinertz erstellt. Literaturangaben: Kleinertz, Everhard: Handakten Heinrich Billsteins (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, Bd. 90), Köln 2000.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 89, Nr. 32506 · Akt(e) · 1886 - 1890, 1909, 1912
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              16 Blatt, Enthält: - Bewilligung von Beihilfen zur Gründung und Unterhaltung einer deutschen Schule in Kamerun, 1886 - 1890 - Verleihung eines farbigen Bildnisses Wilhelms II. im Eichenrahmen mit Goldkrone an den Turnverein in Windhuk für die von dem Turnverein errichtete Turnhalle, 1909 - Förderung des Seminars für Kolonialsprachen in Hamburg und Erwirkung einer Auszeichnung für den Direktor des Seminars Prof. D. Carl Meinhof, 1912.

              Bildarchiv der Pallottiner

              Das Bildarchiv enthält ca. 25.000 Bilder im Original, als Papierabzüge bzw. als Drucke. Thematisch umfasst der Bestand alle Wirkungsorte der Pallottiner seit der Gründung der deutschen Provinz.

              Gesellschaft des katholischen Apostolates
              Sammlung
              Teil von Landesarchiv Berlin

              Bestandsbeschreibung: Berlin und Cölln
              besaßen seit dem Mittelalter Feldmarken außerhalb der Stadtmauern, in denen
              sich kleine Ansiedlungen mit Meiereien, Schäfereien und Märkten
              entwickelten. Im 16. Jahrhundert bildeten sich vor den Stadttoren sogenannte
              "Vorstädte" - die Spandauer, Stralauer und Georgenvorstadt auf der Berliner
              und die Köpenicker und Teltower (bzw. Leipziger) Vorstadt auf der Cöllner
              Seite. In den umliegenden Dörfern wie Stralau, Rosenfelde (später:
              Friedrichsfelde), Lichtenberg, Pankow und Reinickendorf, Tempelhof,
              Marienfelde, Mariendorf und Rixdorf verfügte die Doppelstadt über
              erheblichen Grundbesitz. Im 17. und 18. Jahrhundert nahm, nach einem
              Rückschlag durch den Dreißigjährigen Krieg, der Bevölkerungszustrom weiter
              zu, was schließlich zur Gründung der kurfürstlichen Städte Friedrichswerder
              (1662), Dorotheenstadt (1674) und Friedrichstadt (1692) führte, die 1709 mit
              Berlin und Cölln zusammengeschlossen wurden (vgl. Abschnitt 2.1.). <br
              /><br />Neben den östlich der Berliner Altstadt außerhalb der
              Akzisemauer bereits bestehenden großen Ansiedlungen, der Königsstadt (ab
              1701 aus der alten Georgenvorstadt entstanden) und der Stralauer Vorstadt,
              entstanden im Norden im Laufe des 18. Jahrhunderts die Spandauer Vorstadt,
              deren äußeren Teil die Rosenthaler Vorstadt mit der Kolonie Neu-Vogtland
              bildete, und die Friedrich-Wilhelm-Stadt. 1829 wurden die Weinbergstücke,
              Teilgebiete der späteren Bezirke Prenzlauer Berg und Friedrichshain sowie
              die sogenannte "Neue Welt" und das Erbpachtvorwerk Niederschönhausen dem
              Stadtgebiet zugeschlagen. Wenig später kamen Wiesen vor dem Frankfurter Tor
              hinzu. Die Grenzen des Stadtgebiets im Westen wurde durch den Schönhauser
              Graben, auf dem linken Spreeufer durch den Landwehrgraben gebildet. 1842
              begann der Ausbau der Luisenstadt im Südosten. Zum 1. Januar 1861 wurden
              Wedding, Gesundbrunnen, Moabit, die Tempelhofer und die Schöneberger
              Vorstadt eingemeindet, so dass sich das Territorium der Stadt auf fast 6000
              Hektar erweiterte und damit gegenüber 1841 fast verdoppelt hatte. Zwischen
              1878 und 1915 kamen noch Teile der Lichtenberger Feldmark (Ortsteil
              Friedrichsberg), der Rest des Gutsbezirks Tiergarten (mit Ausnahme des
              Schlosses Bellevue) und die Jungfernheide hinzu. <br /><br
              />Nach der Städteordnung von 1808 waren die äußeren Teile der alten
              Berliner Feldmark zugunsten der umliegenden Landkreise Teltow und
              Niederbarnim vom Weichbild der Stadt gelöst worden. Die Gemeinden wurden
              innerhalb der durch die "Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der
              Provinzialbehörden" vom 30. April 1815 einheitlich neu geschaffenen
              Landkreise verwaltet. 1872 führte die Kreisordnung für die sechs östlichen
              Provinzen zu einer Reform des Kreisverwaltungssystems, die 1874 in Kraft
              trat und u. a. vorsah, dass größere Städte aus dem Kreisverband ausschieden
              und eigene Stadtkreise bilden konnten. Auf dem Lande wurde die
              patrimonialherrliche Polizeigewalt durch den Amtsvorsteher als staatliche
              Ortspolizeibehörde abgelöst. Vor allem zur Ausgabenkontrolle und zur
              Mitwirkung bei Polizeiverordnungen bestand daneben jeweils ein Amtausschuss,
              der aus Vertretern der Gemeinden und Gutsbezirke des Amtsbezirkes
              zusammengesetzt war. Die Dienstaufsicht führte der zuständige Landrat.
              <br /><br />Von den kleinen Stadtsiedlungen im Berliner Umland
              entwickelten sich bis 1871 Spandau und Charlottenburg zu Mittelstädten mit
              etwa 20.000 Einwohnern, während Köpenick mit etwa 5.300 Einwohnern bereits
              hinter größere Landgemeinden zurückfiel, die ihrerseits Stadtrecht erhielten
              (Schöneberg 1897, Rixdorf/Neukölln 1899, Wilmersdorf 1906, Lichtenberg
              1907). <br /><br />Die industrielle Entwicklung insbesondere
              nach 1871 und das Anwachsen des Siedlungsraumes innerhalb und außerhalb des
              Berliner Stadtgebietes führte zunehmend zu kostspieligen Überschneidungen in
              der Infrastruktur, zumal die Nachbargemeinden auf Eigenständigkeit
              beharrten. Gebietsreformen und weitere Eingemeindungsversuche scheiterten
              zudem immer wieder am Widerstand der Landräte und der Staatsregierung. Nach
              dem Gesetz vom 19. Juli 1911 wurde zum 1. April 1912 ein "Zweckverband
              Groß-Berlin" gebildet, der einen lockeren Zusammenschluss der Städte Berlin,
              Spandau, Köpenick, Charlottenburg, Schöneberg, Rixdorf/Neukölln, Wilmersdorf
              und Lichtenberg sowie der Landkreise Niederbarnim und Teltow bildete. Seine
              Zuständigkeit beschränkte sich im Wesentlichen auf die Verkehrs- und
              Siedlungsplanung, die Bebauung und Erhaltung von Grünflächen, sowie die
              Forstverwaltung. Der Verband erwarb u. a. Teile des Grunewalds und kaufte
              die Große Berliner Straßenbahn. <br /><br />Am 1. Oktober 1920
              trat das "Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin" vom 27.
              April 1920 in Kraft. Damit wurden die bereits im Zweckverband vereinigt
              gewesenen Städte sowie 59 Landgemeinden1 und 27 Gutsbezirke2 aus den Kreisen
              Niederbarnim, Osthavelland und Teltow zur neuen Stadtgemeinde "Berlin" - dem
              größten geschlossenen Siedlungsgebiet in Mitteleuropa - zusammengefügt. Die
              neue Kommune bildete einen eigenen Verwaltungsbezirk und galt als
              Erweiterung der bisherigen Stadtgemeinde Berlin. Daher bildete der Berliner
              Magistrat auch die zentrale Verwaltungsebene. Das Stadtgebiet wurde in
              zwanzig Verwaltungsbezirke unterteilt, die nicht als eigene
              Rechtskörperschaften galten.3 Für jeden Bezirk wurde eine Bezirksversammlung
              und ein kollegial arbeitendes Bezirksamt eingerichtet. In den
              Bezirksversammlungen arbeiteten die jeweils in den Bezirken ansässigen
              Stadtverordneten mit anderen gewählten Bürgern (Bezirksverordneten)
              zusammen. Die sieben besoldeten und unbesoldeten Bezirksamtsmitglieder
              (Bürgermeister und Stadträte) wurden durch die Bezirksversammlungen auf
              zwölf bzw. vier Jahre gewählt. Außerdem konnten für einzelne
              Verwaltungszweige oder für vorübergehende Aufgaben Bezirksdeputationen nach
              dem Vorbild der Magistratsdeputationen gebildet werden. Der
              Oberbürgermeister konnte die Durchführung von Beschlüssen der
              Bezirksversammlungen verhindern, soweit dem ein allgemeineres
              gesamtkommunales Interesse entgegenstand. Streitfälle sollten durch
              Schiedsstellen entschieden werden. Mit Zustimmung des Oberbürgermeisters
              konnten in den Verwaltungsbezirken Ortsbezirke (Ortsamtsstellen) gebildet
              werden. <br /><br />Das Berliner Stadtarchiv etablierte sich
              nach 1920 als Zentralarchiv für die Einheitsgemeinde Berlin. Den in den 20er
              Jahren zunehmenden Aktenübernahmen aus den Verwaltungsbezirken stand jedoch
              die chronische Raumnot des Archivs entgegen. <br /><br />Die bis
              1943/44 übernommenen Bestände wurden überwiegend auf die Schlösser Friedland
              und Petermanke verlagert und kehrten in den Jahren 1952 und 1962 zum größten
              Teil von dort zurück. Bedeutende Teile der Registraturen verblieben aber
              auch während des Krieges in den Rathäusern und waren dort den
              Bombenangriffen ausgeliefert. Insbesondere die Überlieferung der
              innerstädtischen Bezirke geriet auf diese Weise zu großen Teilen in Verlust
              (z. B. Friedrichshain). Nach 1945 wurden die noch erhaltenen älteren
              Registraturen überwiegend in Gemeinschaft mit jüngerem Schriftgut an das
              Landesarchiv oder das Stadtarchiv Berlin abgegeben. Der Prozess der
              Bestandsabgrenzung und Erschließung ist hier oftmals noch nicht beendet, so
              beispielsweise für die Bezirke Steglitz und Zehlendorf. <br /><br
              />Ein Teil der historisch bedeutsamen Überlieferung wird auch durch die
              Heimatmuseen und heimatgeschichtlichen Sammlungen der Bezirke verwahrt.
              <br /><br />Verweise: <br /><br />LAB A Rep.
              000-02-01 Stadtverordnetenversammlung von Berlin <br />LAB A Rep.
              001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro <br />LAB A Rep. 005-02
              Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Grundeigentumsdeputation <br
              />LAB A Rep. 006 Magistrat der Stadt Berlin, Kanal- und Güterdeputation
              <br />LAB B Rep. 142 Kommunale Spitzenverbände <br />BLHA
              Pr.Br.Rep. 2 A Regierung Potsdam <br />BLHA Pr.Br.Rep. 6 B
              Kreisverwaltungen Niederbarnim, Osthavelland, Teltow <br />BLHA
              Pr.Br.Rep. 37 Adlige Herrschaften und Güter (u. a. Friedrichsfelde,
              Tempelhof, Ahrensfelde, Blankenburg, Buch, Heinersdorf, Lichterfelde,
              Rosenthal, Wilmersdorf) <br />BLHA Pr.Br.Rep. 41 Amtsbezirke (u. a.
              Zehlendorf) <br /><br />Literatur: <br /><br
              />Berliner Archive, hrsg. vom Landesarchiv Berlin 4. Aufl., Berlin 1992
              [5. Aufl. derzeit in Neubearbeitung]. <br />Historisches Ortslexikon
              für Brandenburg, Teil 3: Havelland, bearb. von Lieselott Enders, Weimar 1972
              (= Veröff. des Staatsarchivs Potsdam, 1). <br />Historisches
              Ortslexikon für Brandenburg, Teil 4: Teltow, bearb. von Lieselott Enders u.
              Margot Beck, Weimar 1976 (= Veröff. des Staatsarchivs Potsdam, 13). <br
              />Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil 6: Barnim, bearb. von
              Lieselott Enders u. Margot Beck, Weimar 1980 (= Veröff. des Staatsarchivs
              Potsdam, 16). <br />Schmidt, Sigurd-Herbert: Groß-Berlin entsteht, in:
              Vor 75 Jahren Groß-Berlin entsteht, Berlin 1995, S. 9-84 (=
              Ausstellungskataloge des Landesarchivs Berlin 14). <br />Schwenk,
              Herbert: Berliner Stadtentwicklung von A-Z, 2. Aufl., Berlin 1998. <br
              />Viergutz, Volker: Groß-Berlin in den zwanziger Jahren, in: Vor 75
              Jahren Groß-Berlin entsteht, Berlin 1995, S. 85-151 (= Ausstellungskataloge
              des Landesarchivs Berlin 14).<br />A 3

              BBA 55/317 · Akt(e) · 1898-1920
              Teil von Montanhistorisches Dokumentationszentrum

              Enthält: Geschäftsberichte, Reiseberichte, Verkauf der Bergbau-Gesellschaft an die Eisenbahngesellschaft (Ergebnisse des Bergbaus nicht sehr gut, interessante Abwicklung eines solchen Unternehmens), 1898-1914 Darin: Beteiligung an der Annener Gas-Gesellschaft aus Absatz- u. Bergschadensgründen, 1906-20 Inventar-Nummer: 070550031701 Altsignatur: GBAG 16420 Unternehmen/Institutionen: Schantung-Bergbau-Gesellschaft (Berlin); Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft; Annener Gas-Gesellschaft

              Berliner Missionsgesellschaft (gegr. 1824)
              RMG 725 · Akt(e) · 1869-1920
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Missions-Kirchenordnungen, Dr., 1869, 1875 + o.J.; Vereinbarung wg. Überlassung der Hakka-Mission (China) an Berlin, 1882; Verhandlungen über eine gemeinsame Lehrerbildungsanstalt u. über Ordination farbiger Helfer in Afrika, 1903; Verhandlungen zur Koordination d. Arbeit am Kap, 1904; Bericht über Tod von Insp. Sauberzeig-Schmidt in Hongkong, Dr., 1906; J. Neitz: Bericht einer Reise zu Samuel Maherero, 13 S., 1907; Gründung von Gemeindekassen in China, Vorschlag Glüer, 1907; Satzung d. Berliner Missionsgesellschaft, Dr., 1907; Die Aufsicht über die Missionsarbeit d. Berliner Mission, 18 S., ms., ca. 1908; Aufnahme von Miss. Behrens/Hermannsburg, 1913; Berichte von Kämpfen in Tsingtau, 1914; Vertraul. Bericht über Behinderung d. Missionsarbeit durch 1. Weltkrieg, 18 S., ms., 1915; Konflikt mit P. Theo. Fliedner/Madrid, 1920; Was hält uns heute noch an der Heidenmission fest?, Flugschrift, ca. 1920

              Rheinische Missionsgesellschaft
              Berliner Missionsgesellschaft (gegr. 1824)
              RMG 726 · Akt(e) · 1921-1930
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Korrespondenz über Zusammenarbeit auf Missionsfeldern u. in d. Heimat; Zur Gründung d. chinesisch-lutherischen Kirche, 1921; Handreichung f. Missionsvorträge zur Hundertjahrfeier d. Berliner Mission, Dr., 1924; Verhandlungen um gemeinsamen Betrieb einer Mittelschule in Canton, 1926; Verhandlungen zur Übernahme d. Heimatarbeit im Kirchenkreis Ballenstedt, 1930; Kontakte zum Berliner Frauenmissionsbund, 1930

              Rheinische Missionsgesellschaft
              Berliner Handelsgesellschaft (Bestand)
              BArch, R 8127 · Bestand · 1890-1945
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Geschichte des Bestandsbildners: Gründung der Berliner Handelsgesellschaft (BHG) 1856 als Kommanditgesellschaft auf Aktien als erste reine Effektenbank Preußens. Sie gehörte seit 1880 zur Spitzengruppe der Berliner Großbanken. In der Folgezeit bis 1933 war die Bank stark geprägt durch Carl Fürstenberg als Geschäftsführer. Fundamente der BHG wurden das internationale Anleihegeschäft, die Eisenbahnfinanzierung und das Bankgeschäft mit der Industrie. Die BHG nahm im deutschen Bankwesen eine Sonderstellung ein, weil sie weder Zweigstellen noch Depositenkassen unterhielt und eine Emissionsbank war, die das "reguläre" Bankgeschäft nur so weit betrieb, wie es nötig war, um ihren Kunden (Industrielle, Konzerninhaber, Provinzbankiers und nur wenige Privatleute) einen fortlaufenden Kreditverkehr zu ermöglichen. Nach 1945 wurde die Zentrale nach Frankfurt am Main verlegt. 1970 erfolgte die Fusion mit der Frankfurter Bank zur "Berliner Handels- und Frankfurter Bank" (BHF-Bank). Inhaltliche Charakterisierung: Bei den Sekretariatsakten handelt es sich um nach Jahren geordneten Firmenschriftwechsel mit in- und ausländischen Kunden u. a. Unterlagen des Bankgeschäftes 1895-1945. Hauptmasse des Bestandes bilden die Akten des Archivs der BHG. Sammlung von Geschäftsberichten, Statuten, Bilanzen u. a. Nachrichten über in- und ausländische Firmen 1890-1945. Erschließungszustand: Findbuch Sekretariatsakten (1961), Findkartei Archiv (1960) Zitierweise: BArch, R 8127/...

              Berichts-, Beschwerde- und Personalwesen
              FA 1 / 421 · Akt(e) · 1899 - 1913
              Teil von Cameroon National Archives

              Nachlässige Grenzbewachung und Schmuggel. - Beschwerden der Gesellschaft Nordwest-Kamerun, 1911 Grenzverhältnisse am Cross-River, 1900 Hans Ramsay. Übernahme der Generalvertretung der Gesellschaft Nordwest-Kamerun für das Schutzgebiet Kamerun sowie Ausscheiden aus deren Diensten, 1900 - 1903 Gewährung von Handelsvorteilen an die Gesellschaft Nordwest-Kamerun durch zeitweilige Bereitstellung von Unterkunfts- und Lagerräumen in Rio del Rey durch das Gouvernement von Kamerun. - Beschwerde der Deutsch-Westafrikanischen Handelsgesellschaft, GmbH., 1900 Gründung der Bremer Nordwest-Kamerun-GmbH. als Tochtergesellschaft der Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Mitteilung, 1911 Rückverkauf der Handelsgeschäfte in Duala und Jabassi an die Firma Woermann & Co, 1903 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Statut, 31.7.1899 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Verwaltungsratssitzungen. - Protokolle, 12.3.1913 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Verwaltungsratssitzungen. - Protokolle, 10.10.1913 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Verwaltungsratssitzungen. - Protokolle, 8.12.1913 Jahresberichte der Landmesser. - Nr. 11, 1910 Jahresberichte der Landmesser. - Nr. 12, 1911

              Gouvernement von Kamerun
              Sächsisches Staatsarchiv, 11727 Hermann Schubert / VEB Textilwerke Zittau, Nr. 120 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1909
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • 1909, Sächsisches Staatsarchiv Enthält auch: Reisebericht/Deutsch-Ostafrika.- Kopfbogen der Fa. Hermann Schubert mit Abbildungen aus der Baumwollplantage Schuberthof.- Prospekt zur Gründung einer Aktiengesellschaft "Baumwollanbau-Gesellschaft Schuberthof". description: Enthält auch: Reisebericht/Deutsch-Ostafrika.- Kopfbogen der Fa. Hermann Schubert mit Abbildungen aus der Baumwollplantage Schuberthof.- Prospekt zur Gründung einer Aktiengesellschaft "Baumwollanbau-Gesellschaft Schuberthof".
              Berichte Bd. 2
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Schnee, H., Nr. 25 · Akt(e) · 1932 - 1937
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              enth. u.a.: - Abstammung Ada Schnees (1932); - Eintritt in die NSDAP (1933); - Aufgaben nach Eintritt in die NSDAP. Teil 1 (1933); - Aufgaben nach Eintritt in die NSDAP. Teil 2 (1933); - Meine Bekanntschaft mit Schacht (1933); - Unterredung mit Hitler (1933); - Zusammensetzung des neuen Reichs-Tages (1933); - Judenfrage und Aussenpolitik: VI. Kommission der Völkerbundversammlung (1933); - Verhandlungen des Kongresses des Weltverbandes der Völkerbundgesellschaften (1933); - Bericht über die Behandlung der Frage der gegen jüdische Bevölkerungskreise in Deutschland getroffenen Regierungsmaßnahmen (1933); - Besuch bei Lord Snowden (1943); - Schnees Rede in Folkestone (1934); - England und das Ostafrikanische Mandat (1934); - Ereignisse des 30. Juni 1934; - Schnee über v. Schleicher u.v. Papen (1934); - Unterredung mit de Valera (1934); - Sitzungen des Weltverbandes der Völkerbundgesellschaften in Genf (1934); - Konferenz des Weltverbandes der Völkerbundgesellschaften in Folkestone (1934); - Tagung in Folkestone (1934); - Rede in Folkestone (hs. Manuskript) (1934); - Unterredung mit Staatssekr. Vansittart vom brit. Ausw. Amt (1935); - Unterredung mit Major v. Stephani vom "Stahlhelm" (1935); - Überwachung des Brief- und Telefonverkehrs und das obrigkeitliche Spitzelwesen (1935); - Ribbentrop und Rosenberg (1935); - Besuch von Lord Buxton (1937); - Die Deutsche Kolonialgesellschaft von ihrer Gründung 1887 bis zu ihrer Auflösung 1936 (1937); - Einiges über Oberbürgermeister, u.a. über Konrad Adenauer, ehem. Oberbürgermeister in Köln (1937).; Sammlung

              Schnee, Heinrich
              Berichte Bd. 1
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Schnee, H., Nr. 24 · Akt(e) · 1921 - 1938
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              enth. u.a.: - Prinz Max von Baden (1921); - Äusserungen Groeners zu Schnees Buch "Weltpolitik" (1923); - Schnee über Stresemann (1924); - Schnee in englischer Sprache über die deutschen Kolonien und den Völkerbund (1924); - Interparlamentarische Konferenz in Washington (1925); - Empfang beim Reichspräsidenten von Hindenburg (1925); - Treffen mit Coudenhove-Kalergi in New York (1925); - Gründung der Dt. Akademie, München (1925); wirtschaftlicher Wiederaufbau in Ostafrika (1925); - Rede vor der Interparlamentarischen Konferenz Washington (1925); - General Wahle über kriegerische Operationen in Deutch-Ostafrika (1925); - Vice-Admiral Max Loof über das Verhältnis Schnee / Lettow-Vorbeck (1926); - Präsidentschaft des Bundes der Auslandsdeutschen (1926); - Ungarn und die Kriegsschuldfrage (1926); - Carl Peters (1927); - Koloniale Handelsstatistik (/1927); - Mau-Revolte in Samoa (1928); - Besuch bei Slatin Pascha in Meran (1929); - Reichskanzler Luther (1929); - Unterredung mit dem sowjetischen Botschafter-Ehepaar Krestinski (1930); - Kolonialpolitik und fremde Völker (1930); - W. H. Dawson, Die Zukunft Tanganyikas. Denkschrift des englischen Historikers an die Abgeordneten des Unterhauses (1931); - Unterredungen mit Hindenburg (1931); - Austritt aus der DVP 1932); - Mitglied der Mandschurei.-Kommission (1932); - Unterredungen mit General Groener (1932-1938); - Ausscheiden Dr. Solfs als Reichsaußenminister (1932). Als Reichstagsabgeordneter der Deutschen Volkspartei. 4 S. (31) Reise nach den USA zur Interparlamentarischen Konferenz in Washington. 2 S. (32) Empfang beim Reichspräsidenten von Hindenburg. 4 S. (33) Zusammentreffen in New York mit Coudenhove-Kalergi. 3 S. (34) Einiges aus dem Auswärtigen Amt. Einzel-Aufzeichnungen. 28 S. (35) Gründung der Deutschen Akademie in München. - Die Sozialdemokraten und die Kriegsschuldlüge. 4 S. (36) General Böhm über den Kronprinzen. 1 S. (37) Über den wirtschaftlichen Wiederaufbau in Ostafrika. 11 S. (38) Rückkehr von Deutschen in das ehem. deutsche Gebiet in Ostafrika. 7 S. (39) Schnees Rede in Washington auf der Interparlamentarischen Konferenz. 3 bzw. 5 S. (40) The German Economic Situation and Foreign Trade. 8 S. (41) Bericht von General Wahle über die kriegerischen Operationen in Deutsch-Ostafrika. 9 S. (42) Vice-Admiral Max Loofs Stellungnahme zum Verhältnis Schnee/Lettow-Vorbeck. 4 S. (43) Der ehem. Vicepräsident der Reichsbank über die Schaffung der Rentenbank. 2 S. (unvollkommen) (44) Als Präsident des Bundes der Auslandsdeutschen. 8 S. (45) Ungarn und die Kriegsschuldfrage 9 S. (46) Schaffung der Grundlagen für eine Historiker-Konferenz durch das Carnegie-Institut. (Verfasser Schnee oder Lutz) 3 S. (47) Charakteristik Dr. Carl Peters. Angeheftet Vorgang Ausw. Amt. 19 S. (48) Notizen über Carl Peters. 15 S. (48) Unterredung mit General Hoffmann, z.B. über die Gefahr des Bolschewismus. 5 S. (50) Koloniale Handelsstatistik. 8 S. (51) Wilhelm II u. Dernburg. 2 S. (52) Zusammentreffen mit Graf von der Goltz, Prinz August Wilhelm, General von Hutier, Admiral Scheer, und Hitler -"ein noch junger, sympatisch aussehender Mann"- 2 S. (53); Sammlung

              Schnee, Heinrich
              Bergwerksgesellschaft Hibernia AG, Herne
              1.3.7 BBA 32 · Bestand · 1846-1983
              Teil von Montanhistorisches Dokumentationszentrum

              Inhalt: Berechtsame: Berechtsame der Hibernia bis 1935 1846-1936 (72) Berechtsame der Bergwerks-AG Recklinghausen bis 1935 1870-1936 (42) Berechtsame der Hibernia nach 1935 1935-1969 (7) Kauf der Grubenfelder und Schachtanlagen der Hibernia 1855-1935, 1960, 1970 (47) Kauf der Schachtanlagen durch den Bergfiskus 1872-1925 (12) Entwicklung der Hibernia 1873 bis 1935: Gewerkschaft Hibernia 1847-1873 (3) Gewerkschaft Shamrock 1849-1873 (4) Gründung der Hibernia und Shamrock Bergwerksgesellschaft 1872-1873 (3) Verstaatlichung 1872-1873, 1904-1950 (30) Entwicklung der Bergwerks-AG Recklinghausen 1902 bis 1935: Bergfiskus 1885-1932 (9) Gesetzliche Regelungen 1902-1935 (7) Bergwerksdirektion 1851-1929 (41) Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1902-1929 (11) Geschäftsführung / Aufsichtsrat / Generalversammlungen 1925-1936 (10) Entwicklung der Hibernia 1935 bis 1970: Zusammenlegung der Hibernia und der Bergwerks-AG Recklinghausen 1933-1936 (5) Neuordnung durch die Militärregierung 1945-1951 (14) Gesetze 27 und 75 1948-1952 (8) Neugründung der Hibernia 1933-1957 (2) Entwicklung der VEBA und Ruhrkohle AG: Gründung der VEBA 1928-1971 (8) Neuordnung der Gesamtgesellschaft 1966-1969 (9) Neuordnung im Bergbau 1966-1968 (22) Gründung der Ruhrkohle AG 1968-1969 (10) Neuordnung der VEBA / Umwandlung der Hibernia auf die VEBA 1923-1940, 1955-1971 (12) Gesellschaftsorgane: Statuten / Handelsregistereintragungen 1873-1965 (5) Hauptversammlungen 1873-1968 (86) Aufsichtsrat 1873-1969 (97) Vorstand 1873-1969 (86) Allgemeine Verwaltung: Innere Organisation der Hibernia 1855-1969 (39) Rundschreiben des Vorstands und der Verwaltung 1935-1970 (33) Direktorenbesprechungen 1918-1959 (12) Personalien (u. a. William Thomas Mulvany) 1855-1974 (19) Verwaltung nach Abteilungen: Technische Abteilung 1919, 1933-1966 (6) Ausbildung 1910-1927, 1952-1969 (10) Unfallverhütung 1877-1968 (27) Belegschaft / Betriebsvertretung 1868-1972 (70) Markscheiderei / Bergschäden 1861-1932 (22) Verkehrsfragen 1879-1944, 1957 (55) Wohnungswirtschaft / Bau von Arbeiterkolonien 1888-1967 (98) Grubenanschlussbahnen / Häfen 1859-1935 (78) Schriftwechsel mit der Bergbehörde und anderen Behörden 1863-1928 (10) Fernsprechanlagen 1881-1947 (7) Öffentlichkeitsarbeit / Statistiken: Öffentlichkeitsarbeit / Werbung 1933-1970 (24) Presseausschnittsammlung 1857-1892, 1937-1972 (322) Hibernia in Zahlen 1926-1969 (29) Finanzen: Aktienkapital 1878-1935, 1951-1952 (22) Anleihen 1892-1945, 1958-1964 (49) Bilanzen 1903-1925, 1935-1948 (17) Prüfungen / Revisionen 1927-1965 (25) Steuern / Abgaben 1874-1934 (43) Finanzberichte 1911-1925, 1945-1965 (5) Grundstücksangelegenheiten: Allgemeine Grundstücksangelegenheiten 1904-1973 (112) Schachtanlage Hibernia 1854-1939 (66) Schachtanlage Shamrock 1/2 1856-1944 (160) Schachtanlage Shamrock 3/4 1889-1942 (266) Schachtanlage Wilhelmine Victoria 1887-1940 (108) Schachtanlage Schlägel & Eisen 1873-1942 (250) Schachtanlage General Blumenthal 1881-1940 (169) Schachtanlage Alstaden 1855, 1859, 1891-1942 (121) Bergwerks-AG Recklinghausen 1896-1928 (120) Mathias Stinnes 1893-1914 (2) Betriebsakten der Grubenbetriebe: Schachtanlage Hibernia 1855-1961 (17) Schachtanlage Shamrock 1/2 1856-1970 (166) Schachtanlage Shamrock 3/4 1889-1966 (22) Schachtanlage Wilhelmine Victoria 1885-1960 (19) Schachtanlage Schlägel & Eisen 1895-1925, 1974, 1976 (10) Schachtanlage General Blumenthal 1882-1938, 1962-1966 (21) Schachtanlage Alstaden 1898-1969 (26) Schachtanlage Möller-Rheinbaben 1896-1967 (34) Schachtanlage Bergmannsglück-Westerholt 1903-1933, 1975-1983 (19) Schachtanlage Waltrop 1902-1925 (11) Schachtanlage Zweckel-Scholven 1908-1961, 1989 (15) Schachtanlagen des Bergfiskus, allgemein 1902-1925 (38) Betriebsakten der Kokereien: Kokerei Hibernia 1868-1912 (3) Kokerei Shamrock 1/2 1861-1928 (28) Kokerei Shamrock 3/4 1892-1944, 1963-1968 (10) Kokerei Wilhelmine Victoria 1869-1933 (8) Kokerei Schlägel & Eisen 1902-1926 (3) Kokerei General Blumenthal 1904-1926 (7) Kokereien der Bergwerksdirektion Recklinghausen, allgemein 1909-1937, 1953-1964 (16) Inspektion 2 1909-1924 (3) Inspektion 3 1909-1927, 1955-1957 (3) Inspektion 4 1909-1922 (1) Inspektion 5 1912-1926 (2) Energiewirtschaft: Stromlieferungen / Stromversorgung 1906-1969 (24) Wasserwirtschaft 1876-1901, 1920-1932 (6) Fernwärme 1963-1971 (4) Beteiligungen im Bergbau / Zulieferindustrie: Emscher-Lippe Bergbau AG 1945-1970 (11) Gewerkschaft Minette II / Gewerkschaft Morgenglück 1927-1937, 1955-1970 (6) Flottmann u. a. 1903-1935, 1969 (14) Gemeinnütziger Wohnungsbau 1939-1969 (4) Wertstoffe: Stickstoffe 1918-1940, 1956 (24) Ammoniak 1903, 1913-1966 (18) Teer 1915-1966 (5) Phenole 1942-1966 (3) Cumaron 1919-1935 (2) Benzol 1924-1966 (12) Gas 1926-1967 (16) Forschung 1912-1971 (16) Chemie-Interessen: Scholven-Chemie AG 1934-1970 (15) Chemische Werke Hüls 1938-1966 (16) Hibernia Chemie AG 1957-1967 (8) Kohlenverwertungsgesellschaft mbH 1953-1966 (2) VEBA Chemie AG 1969-1972 (3) Rütgerswerke AG 1916-1938, 1950-1953 (8) Chemische Fabrik Kalk GmbH 1970-1971 Chemieverwaltungs AG 1960-1970 (2) Chemie-Verträge 1949-1961 (31) Organisationen 1957-1965 (2) Heizöl 1927-1967 (5) Beteiligungen in Handel / Verkehr: Ruthenstroth GmbH (Wirus) 1926-1970 (13) Stromeyer Kohlenhandel AG 1925-1972 (21) Fendel Schiffahrt AG 1920-1972 (32) Rhein- und See-Schiffahrts-Gesellschaft 1903-1945 (32) Rhenus Gesellschaft für Schiffahrt 1901-1971 (4) Westfälische Transport AG 1958, 1970-1972 (3) Syndikatshandelsgesellschaften 1916-1942 (25) Sonstige Beteiligungen 1921-1935 (3) Verbundene Gesellschaften 1923-1941, 1953-1973 (16) Interessenverbände / Gemeinschaftsorganisationen: Reichskohlenrat 1920-1936 (9) Reichskohlenverband 1919-1936 (5) Reichsverband der Deutschen Industrie / Fachgruppe Steinkohlenbergbau Ruhr 1919-1944 (8) Zechenverband 1886-1887, 1918-1934 (5) Unternehmensverband Ruhrbergbau 1950-1965 (10) Deutsche Kohlenbergbau-Leitung 1946-1957 (4) Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk 1919-1931 (5) Rheinisch-Westfälisches Kohlen-Syndikat 1877-1944 (60) Gemeinschaftsorganisation Ruhrkohle GmbH 1948-1958 (25) Bergbau-Berufsgenossenschaft 1956-1969 (60) Industrie- und Handelskammern 1921-1935, 1947-1968 (14) Schumanplan / Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas (OEEC) / Hohe Behörde Luxemburg 1947-1957 (76) Ruhrkohle-Absatzorganisationen 1956-1968 (43) Notgemeinschaft Deutscher Kohlenbergbau 1958-1967 (4) Rationalisierungsverband des Steinkohlenbergbaus 1959-1968 (2) Saarfragen 1929-1935, 1952-1957 (6) Langnamverein 1927-1935 (1) Feuerschadenverband 1919-1923 (1) Wasserverbände 1877-1936 (53) Kulturkreis im Bundesverband der Deutschen Industrie 1952-1968 (4) Besondere Ereignisse: Streiks / Unruhen 1889-1926 (39) Lohngelddiebstahl 1891-1918 (8) Notgeld 1903-1971 (8) Erster Weltkrieg 1914-1933 (37) Politische Ereignisse nach 1918 1918-1930 (11) Sozialisierungsfragen des Bergbaus nach 1918 1918-1927 (3) Besetzung des Ruhrgebiets 1923 1923-1928 (20) Änderung der Gemeindegrenzen 1910-1930 (6) Teilnahme an Ausstellungen 1877, 1883, 1899-1906 (12) Geschichte der Hibernia: Geschichte des Unternehmens 1879-1970 (35) Jubiläen 1898, 1923, 1948, 1898-1948 (6) Geschichte einzelner Anlagen und verbundener Gesellschaften 1853-1966 (27) Geschichte des Aktenbestandes 1901-1972 (21) Register zu anderweitig geführten Vertragsakten 1854-1973 (113) Fotosammlung: Hauptverwaltung Bergwerksdirektionen Recklinghausen / Gladbeck Hibernia-Zechen, allgemein Shamrock 1/2 Shamrock 3/4 Wilhelmine Victoria Schlägel & Eisen General Blumenthal Alstaden Möller-Rheinbaben Bergmannsglück Bergmannsglück / Westerholt Bergmannsglück / Westerholt / Polsum Waltrop Zweckel / Scholven Kokerei Hassel Tagesbetrieb Grubenbetrieb Wohnungswesen Berglehrlinge Absatz / Verkehr Kraftwerke / Kraftwirtschaft Chemische Betriebe Sozialwesen Künstlerische Darstellungen (18) Karten / Pläne / Risse: Hibernia Shamrock Möller-Rheinbaben Westerholt Zweckel Scholven General Blumenthal Verweis-BBA: Schachtanlage Emscher-Lippe, Datteln (Bestand 35) Schachtanlage Waltrop, Waltrop (Bestand 72) Preußische Zechenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft, Gladbeck (Bestand 100) Literaturhinweise: Alfred Drissen: Alt Schlägel und Eisen 1874-1949, Recklinghausen o. J. Karl August Hückinghaus: Die Verstaatlichung der Steinkohlenbergwerke, Jena 1892. Festschrift aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Bergwerksgesellschaft Hibernia 1873-1898, Düsseldorf 1898. Bergwerksgesellschaft Hibernia 1873-1923, Herne 1923. Max Schulze-Briesen: Der preußische Staatsbergbau im Wandel der Zeiten, 2 Bde., Berlin 1933. Alfred Drissen: Alt-Blumenthal. Festschrift zum 75-jährigen Bestehen des Steinkohlenbergwerks General Blumenthal 1873-1948, Recklinghausen 1948. Hermann Lichtenberg: Hibernia - ein Beispiel für die Betätigung des Staates im Steinkohlenbergbau, Dissertation Köln 1948. 50 Jahre Steinkohlenbergwerk Waltrop, Waltrop 1953. Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks-Aktiengesellschaft 1929-1954, Berlin 1954. Heiner Radzio: Unternehmen Energie. Aus der Geschichte der VEBA, Düsseldorf/Wien 1979 (2. Aufl. 1990). Helmut Schönfeld: Steinkohlenbergwerk Schlägel & Eisen, Herten (Westfalen) 1949-1989, o. O. [1990]. Manfred Stratenhoff: Zeche Alstaden. Daten-, Material- und Quellenzusammenstellung, o. O. 1997. Dietmar Bleidick: Die Hibernia-Affäre. Der Streit um den preußischen Staatsbergbau im Ruhrgebiet zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Bochum 1999 (= Schriften des Bergbau-Archivs. 9). Verweise: Ergänzungsüberlieferung im Stadtarchiv Recklinghausen: General Blumenthal (Findbuch im Bergbau-Archiv vorhanden)

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76 [I], I Sekt. 24 Nr. 9 Bd. 10 · Akt(e) · 1931 - 1933
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              ohne Foliierung, Enthält u. a.: - Ausarbeitung einer Briefreihe Karoline von Humboldts an den Archäologen Prof. Dr. Gottlieb Welcker durch Dr. Erna Sander, geb. Rindtorff in Bonn, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Abhandlung über den Dichter und Staatsarchivar Bernhard Endrulat durch den Ministerialrat im Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten [...] Rastell in Berlin, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Abhandlung über die Gründung und die Entwicklung der Staatlichen Bildungsanstalten im Allgemeinen und der Schule in Wahlstatt im Besonderen durch den Studienrat [Felix] Taubitz in Wahlstatt, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Gründung und Einrichtung des Evangelischen Konsistoriums zu Berlin durch den Pfarrer Walter Wendland in Berlin, 1931/1932 - Ausarbeitung einer Biografie des Internisten Prof. Dr. Christian Friedrich Nasse durch den Geheimen Sanitätsrat Dr. [Werner] von Noorden in Bad Homburg, 1931 - Ausarbeitung eines Artikels über den Professor der Altertumskunde in Breslau Dr. Johann Gustav Büsching durch den Leiter der Biographischen Sektion der Historischen Kommission für Schlesien Prof. Dr. Friedrich Andreae in Breslau, 1931 - Ausarbeitung einer Biografie und Ergografie des Prof. Dr. Joseph Hermann Schmidt durch den Regierungsmedizinalrat Dr. Paul Fraatz, 1931 - Ausarbeitung einer Biografie des Professors der Moraltheologie und der Apologetik in Münster Dr. [Joseph] Mausbach durch den Prälaten und Reichstagsabgeordneten Dr. [Georg] Schreiber in Berlin, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Geschichte des Köllnischen Gymnasiums in Berlin durch den Studienrat [...] Theel in Berlin, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Geschichte des Ursulinenkloster in Erfurt durch die Oberin des Erfurter Ursulinenklosters Schwester Franziska Koch, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Rechtslage der konfessionell gebundenen höheren Schule in Preußen durch den Referendar Helmut Simons in Bonn, 1931 - Ausarbeitung einer Biografie des Philosophen und Pädagogen Friedrich Eduard Beneke durch R. Murtfeld in Cronberg, 1931 - Ausarbeitung einer Biografie des Konsistorialpräsidenten in Kassel Ernst von Weyrauch durch den Geheimen Studienrat und Gymnasialprofessor i. R. Gustav Hüpeden in Kassel, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die "Geschichte der Sozialpolitik" durch den Honorarprofessor an der Universität Kiel Dr. Ludwig Heyde, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Preußische Landesbühne durch Dr. Walther Feldmann in Lübeck, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Stellung der preußischen Regierung zur Kinderfürsorge in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Diplom-Volkswirtin Elfriede Schüttpelz in Berlin, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Studie über die Dienstentlassung des Professors für politische Geschichte in Tübingen Dr. Reinhold Pauli durch den Staatspräsidenten a. D. Dr. P. Hieber in Stuttgart, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über den evangelischen Theologen David Schulz und den Kampf zwischen Orthodoxie und Rationalismus in Schlesien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Pfarrer G. Alberty in Konradswaldau, 1931 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Geschichte der Redemptoristen in Bayern durch Pater P. Ansgar Sinnigen in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer genealogischen Arbeit über den Amtsrat und Universitätsverwalter in Witttenberg Friedrich Wilhelm Prillwitz durch den Reichsbankinspektor Franz Prillwitz in Frankfurt (Oder), 1932 - Ermittlung von biografischen Daten des Mediziners Robert Koch durch den Ministerialrat im Reichsministerium des Innern Prof. Dr. [...] Taute in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Geschichte des deutschen Turnwesens durch den Oberschullehrer am Königstädtischen Realgymnasium in Berlin Max Barsekow, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über "Das Geheimnis um die Berliner Rousseau-Insel, ein Beitrag zur Geschichte des Berliner Tiergartens mit dem Anhang Jean-Jacques Rousseau und Friedrich der Große" durch Dr. phil. Karl Walter in Charlottenburg, 1932 - Ausarbeitung eines Aufsatzes zur Veröffentlichung in den Akademischen Turnbundsblätter über die Geschichte des deutschen Turnwesens durch Prof. Dr. [...] Heinrich in Charlottenburg, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über das Promotionsrecht für die Technischen Hochschulen in Preußen bzw. über die Verleihung der akademische Grade "Diplom-Ingenieur" sowie "Doktor-Ingenieur" und "Doktor-Ingenieur Ehren halber" an den preußischen Technischen Hochschulen durch den Sachbearbeiter für Ingenieurberufsfragen in der Geschäftsstelle des Vereins Deutscher Ingenieure in Berlin Dipl.-Ing. [...] Baer, 1932 - Ausarbeitung einer Biografie des Mediziners Justus Christian von Loder durch Paul Alfred Merbach in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die männlichen Orden und Kongregationen der Katholischen Kirche und ihre Entwicklung in Preußen von 1815 bis 1926 durch den Archivanwärter Dr. Joachim Lachmann in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über Sozialwandel und Erziehung durch den Direktor der Städtischen Höheren Handelschule in Bayreuth Dr. Fritz Söllheim, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über das Sozialistengesetz und dessen Ausführung durch die Historische Reichskommission in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer Festschrift anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Provinzialschulkollegiums in Königsberg durch den Vizepräsidenten i. R. [...] Latrille, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Abhandlung über die Entstehung der rheinisch-westfälischen Kirchenordnung durch den Oberkonsistorialrat Prof. Dr. [Johannes] Heckel in Bonn, 1932 - Zusammenstellung aller für das Studium an deutschen Hochschulen geltenden Bestimmungen durch Dr. Walter Boje in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer Biografie des Oberlehrers Karl Friedrich Köppen durch den cand. phil. Helmut Hirsch in Barmen, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Entwicklung der Wissenschaftspflege in Deutschland durch Dr. Karl Griewank in Berlin, 1932 - Ausarbeitung einer Biografie des Schriftstellers Hermann Heiber durch den cand. phil. Theo Röschmann in Wien, 1932 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die geschichtliche Entwicklung des studentischen Disziplinarrechts durch den Gerichtsreferendar Hans Otto Muthmann in Berlin, 1933 - Ausarbeitung einer Festschrift anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Koblenzer Musikinstituts durch den Archivassistenten Dr. Meinhard Sponheimer in Koblenz, 1933 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über "Die Neueinrichtung des Bistums Osnabrück im Jahre 1857" durch den cand. phil. Adalbert Beckmann in Berlin, 1933 - Ausarbeitung einer Biografie des Historikers Leopold von Ranke durch den Rektor i. R. Dr. Bernhard Hoeft in Wilhelmshorst, 1933 - Ausarbeitung einer Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Geographen Ferdinand von Richthofen [1833 -1906] durch Prof. Dr. Albrecht Penck, 1933 - Ausarbeitung einer Biografie des Theologen Theodor Fliedners durch den Archivar der Diakonissenanstalt Kaiserwerth Dr. Martin Gerhardt in Düsseldorf-Kaiserwerth, 1933 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Heilandskirche in Sacrow und die Friedenskirche in Potsdam durch den Regierungsbauführer Herbert Engel in Berlin, 1933 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Darstellung der geschichtlichen und kulturellen Entwicklung Masurens durch den Staatsarchivrat Dr. Hermann Gollub, 1933 - Ermittlung von biografischen Angaben des Kanzleirats im preußischen Kultusministerium Robert Gotthard Marczinkowski (? 1897) durch dessen Sohn Robert Marczinkowski in Wandsbek, 1933 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit über die Geschichte der deutsch-katholischen Bewegung in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier durch den Prorektor [Andreas] Schüller in Boppard, 1933 - Ausarbeitung einer Dissertation über den Pädagogen Wilhelm von Türk durch Clara Gelpke in Berlin, 1933 - Erstellung einer Familienchronk durch Heinrich Hermann Freiherr von Hünefeld in Bremen, 1933 - Ermittlung von biografischen Angaben des Ministerialdirektors a. D. im preußischen Kultusministerium Dr. Karl Löwenberg (1838-1914) durch dessen Neffen Richard Löwenberg in Bunzlau, 1933 - Ermittlung von biografischen Angaben des preußischen Kultusministers Julius Robert Bosse (1832-1901) durch die Eheleute Arno Pötzsch und Helene Pötzsch, geb. Bosse in Leipzig, 1933 - Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Darstellung über den Anteil Karl Friedrich Schinkels an den Bauten in Berlin durch den wissenschaftlichen Hilfsarbeiter an der Nationalgalerie Dr. Paul Ortwin Rave in Berlin, 1933 - Ermittlung von biografischen Angaben des Kriegsrats und Rendanten bei dem preußischen Kultusministerium Carl Gottfried Schröder durch dessen Ururenkel Pastor [...] Scheske in Bad Polzin, 1933 - Ausarbeitung einer Biografie des Breslauer Kardinals Melchior von Diepenbrock durch den Bibliotheksassessor Dr. Josef Beckmann in Berlin, 1933 - Ermittlung von biografischen Angaben des Hofopernsängers Carl Adam Bader (? 1870) zum Zweck der Familienforschung durch den Leutnant a. D. Wilhelm Eulert, 1933. Enthält auch: - Akademische Turnbundsblätter. Zeitschrift des ATB, 45. Jahr, Heft 7, Nr. 546, Heuet-Juli 1932. Berlin 1932 (Druck) - Akademische Turnbundsblätter. Zeitschrift des ATB, 45. Jahr, Heft 8, Nr. 547, Erntemond-August 1932. Berlin 1932 (Druck) - Meinhard Sponheimer, Aus den Anfängen des Koblenzer Musikinstituts, Sonderabdruck aus: Koblenzer General-Anzeiger, Nr. 54 - 58, 6. - 10. März 1933. Koblenz 1933.