Enthält: Schriftwechsel mit Aufsichtsrat und Vorstand.- Tagesordnungen und Protokolle von Aufsichtsratssitzungen.- Vertragsentwurf zur Gründung eines Gummisyndikats.- Berichte über Kamerun.- Statistik
Pfeil, Joachim Graf vonGründung
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Enthält u.a.: Mitteilung von Ulrich Rauscher über die Bedingungen zur Übernahme des "März", 7.11.1916; Schreiben eines Zivilgefangenen aus dem indischen Konzentrationslager Ahmednagar, 15.10.1917; Plan zur Gründung einer "Internationalen Zeitung" 1921/22; Eingabe des Vereins Deutscher Zeitungsverleger zur Lage der deutschen Presse, 26.1.1921; Eingaben gegen die Einstufung der Stadt Pfullingen in Ortsklasse C, Febr. 1922 und gegen den Erlaß des Reichskanzlers betr. Liquidation französischen Privatbesitzes in Deutschland, Juli 1917; Mitteilung von Conrad Haußmann an Max Warburg zur Wahl des deutschen Gesandten in China, o. D. (Anfang 1920?) Bericht an den württembergischen Ministerpräsidenten von Weizsäcker über eine Unterredung am 2.10.1914 mit dem Reichskanzler, 12.10.1914; Antwort des Reichskolonialamts auf die Beschwerde eines Internierten, zuvor in Duala, Kamerun, ansässigen Beamten wegen seiner Besoldung, 8.6.1917; Anfechtung der Schultheißenwahl in Wildbad wegen der dabei verwendeten Stimmzettel, 1922; Denkschrift über die Notwendigkeit der Frachtverbilligung für Nahrungsmittel, o. D. (Anfang 1920?)
Haußmann, ConradÜberlieferungsgeschichte Zur Geschichte der Baden-Württembergischen Kommende des Johanniterordens Der mit der Kreuzzugsbewegung Ende des 11. Jahrhunderts entstandene Johanniterorden fiel am Beginn des 19. Jahrhunderts wie alle geistlichen Institutionen der Säkularisation zum Opfer. Das deutsche Großpriorat in Heitersheim (im Breisgau) wurde 1805/6 mit den ihm unterstellten Kommenden, darunter diejenigen im neuen Großherzogtum Baden und Königreich Württemberg, aufgelöst. Die Ballei Brandenburg, die seit dem 14. Jahrhundert eine durch den Übertritt zum Protestantismus um 1540 noch verstärkte Sonderstellung innerhalb des Großpriorates Deutschland genoß, wurde erst 1811 säkularisiert, blieb jedoch in Gestalt eines Verdienstordens für um den preußischen König, das königliche Haus und die Monarchie verdiente Personen protestantischer und auch russisch-orthodoxer Konfession weiterbestehen. 1852 stellte König Friedrich Wilhalm IV. von Preußen die Ballei Brandenburg des Johanniterordens wieder her. Von ihr ging auch die Initiative zur Wiederbelebung des Ordens und zur Gründung von "Genossenschaften" in den preußischen Provinzen und in Süddeutschland aus. Abschluß der Entwicklung in Württemberg war im Juni 1858 die Verleihung des Korporationsrechtes, also des Status einer juristischen Person, an die in Stuttgart residierende "Genossenschaft der Ritter der Ballei Brandenburg des Johanniterordens im Königreich Württemberg". Ihr schlossen sich badische und - bis zur Gründung einer Genossenschaft im Königreich Bayern 1888 - auch bayerische Ritter an. Zur mehrfach beabsichtigten Gründung einer eigenen Genossenschaft für Baden kam es nicht, 1906 wurde die Genossenschaft daher in"Württembergisch-Badensche Genossenschaft des Johanniterordens" umbenannt. Seit 1978 führt sie die Bezeichnung "Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens". Sie war ursprünglich einem Juristische Person dürch königlichen württembergischen Hoheitsakt und ist nun ein gemeinnütziger eingetragener Verein des Bürgerlichen Rechts. Die Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens ist der Ballei Brandenburg unterstellt, die in insgesamt 20 Genossenschaften oder Kommenden untergliedert ist. An der Spitze des auch Johannitergruppen in Belgien, Österreich, USA und Südafrika umfassenden Gesamtordens steht der Herrenmeister, der vom Kapitel, dem obersten beschlußfassenden Organ, gewählt wird. Sein Stellvertreter ist der Ordensstatthalter. Die Ordensmitglieder sind, je nach Betätigung bzw. Bewährung als Ehrenritter, Rechtsritter, Kommendatoren, Ehrenkommendatoren oder Ehrenmitglieder eingestuft. Der Baden-Württembergischen Kommende steht ein "Regierender Kommendator" vor, der zusammen mit dem Vorstand (Konvent) der Genossenschaft sein Amt ausübt. Auf den Rittertagen, die jährlich abgehalten werden, werden anstehende Fragen besprochen. Als Aufgaben des Ordens legt die auch für die württembergische Genossenschaft verbindliche Satzung der Ballei Brandenburg vom 24.6.1853 vor allem die "Verteidigung der christlichen Religion insbesondere des evangelischen Bekennntnisses", den "Kampf gegen Unglauben", sowie den "Dienst und (die) Pflege der Kranken" fest. Eine Ausweitung der Aufgaben erfolgte mit der Satzung der Baden-Württembergischen Kommende vom 30. September 1978 § 2 (2): "Zweck der Vereinigung ist die Förderung der Allgemeinheit durch Betreuung und Fürsorge für Kranke, Alte, körperlich und wirtschaftlich Schwache, sowie Jugendliche und Kinder. Die Vereinigung übt diese Tätigkeit in Krankenanstalten, Altenheimen und sonstigen sozialen Einrichtungen, sowie durch ihr angeschlossene Arbeits- und Hilfsgemeinschaften aus. In Zeiten der Gefahr von außen und innen widmet sich die Vereinigung besonders den Verwundeten, Kranken und sonstigen Geschädigten". Kennzeichnend für die Kommende ist neben ihrem historisch begründeten, intensiven diakonischen Engagement ein ausgeprägtes kulturelles Engagement. Es wird getragen von drei Säulen: dem Archiv, der Bibliothek und dem Museum. Das Archiv des Ordens befindet sich seit 1969 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Die Johanniter-Bibliothek ist erst nach dem II. Weltkrieg entstanden. Sie enthält wertvolle bibliophile Werke aus sechs Jahrhunderten vor allem auch zur Ordensgeschichte. Seit 2007 ist die Bibliothek als Depositum in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe untergebracht. Das Johanniter-Museum Krautheim a. d. Jagst ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt und der Kommende. Das historische Gebäude, das ursprünglich im Besitz des Johanniterordens und danach des Deutschen Ordens war, gehört heute der Stadt, die Exponate der Kommende. Das Museum wurde 1978 eröffnet und erhielt 2006 zum 700jährigen Stadtjubiläum ein neues Erscheinungsbild. Die Kommendatoren der Baden-Württembergischen Kommende: 1858-1868 Frhr. Wilhelm vom Holtz 1868-1888 Graf Wilhelm von Taubenheim 1888-1908 Fürst Hermann zu Hohenlohe.Langenburg 1908-1947 Fürst Ernst zu Hohenlohe-Langenburg 1948-1952 Wilhelm Volrad von Rauchhaupt 1952-1958 Rudolf von Bünau 1958-1960 Fürst Gottfried zu Hohenlohe-Langenburg 1960-1961 Wilhelm Volrad von Rauchhaupt 1961-1973 Frhr. Reinhard von Gemmingen-Hornberg seit 1973 Ritter Friedrich von Molo Inhalt und Bewertung Geschichte, Ordnung und Verzeichnung des Bestandes Die Überlieferung der Baden-Württembergischen Kommende des Johanniterordens wird im Hauptstaatsarchiv Stuttgart als Depositum verwahrt. Für die 1969 eingekommenen Unterlagen liegt bereits ein 1970 von der Inspektoranwärterin Renate Pruschek gefertigtes, abgeschlossenes Findbuch vor. Die seitherigen Abgaben vom Juni 1983, Mai 1984, August und September 1988, die durch den Kommendator der Baden-Württembergischen Kommende Friedrich Ritter von Molo und durch das Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein erfolgten, wurden zu einem Teilbstand vereinigt und sind im vorliegenden Findbuch erschlossen. Die Verzeichnung erfolgte zunächst im Rahmen der Ausbildung der Archivinspektorenanwärterinnen Corinna Pfisterer, Regina Keyler, Bettina Herrmann unter Anleitung von Archivassessor Dr. Peter Schiffer von Juli bis September 1988. Von Oktober 1988 bis März 1989 fertigte Archivinspektorin z.A. Sabine Schnell die übrigen Titelaufnahmen und führte die abschließenden Arbeiten aus. Da der Bestand von mehreren Bearbeitern verzeichnet wurde, war es nicht immer möglich, die Titelaufnahmen einheitlich zu gestalten. Eine vorarchivische Ordnung der Akten ist nicht erkennbar, daher diente die Gliederung des Findbuches von Pruschek als Grundlage für das vorliegende Findbuch. Eine Modifizierung war jedoch notwendig. Um Überschneidungen in den Bestellnummern zu vermeiden, wurde bei der Verzeichnung des vorliegenden Teilbestandes mit Bestellnummer 401 begonnen. Der Bestand enthält insbesondere Akten über Organisation und Verwaltung der Genossenschaft. Einblicke in die Aufgaben der Genossenschaft vermitteln eher die eingekommenen Druckschriften und Zeitschriften, die vorhandenen Bücher geben vor allem Auskunft über die allgemeine Ordensgeschichte. Persölnliche Unterlagen der Kommendatoren über Mitgliedschaft und Funktion im Orden verblieben in den privaten Nachlässen im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. Die verzeichneten Unterlagen haben eine Gesamtlaufzeit von (1714-1719) 1853 bis 1987. Da der Bestand Eigentum des Johanniterordens ist, wurden keine Kassationen vorgenommen. Der Teilbestand P 7/2 umfaßt 293 Einheiten mit 8,3 lfd. m. Das Findbuch wurde mit Hilfe der Datenverarbeitung auf der Basis des Programmpakets MIDOSA der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg erstellt.
Nachlässige Grenzbewachung und Schmuggel. - Beschwerden der Gesellschaft Nordwest-Kamerun, 1911 Grenzverhältnisse am Cross-River, 1900 Hans Ramsay. Übernahme der Generalvertretung der Gesellschaft Nordwest-Kamerun für das Schutzgebiet Kamerun sowie Ausscheiden aus deren Diensten, 1900 - 1903 Gewährung von Handelsvorteilen an die Gesellschaft Nordwest-Kamerun durch zeitweilige Bereitstellung von Unterkunfts- und Lagerräumen in Rio del Rey durch das Gouvernement von Kamerun. - Beschwerde der Deutsch-Westafrikanischen Handelsgesellschaft, GmbH., 1900 Gründung der Bremer Nordwest-Kamerun-GmbH. als Tochtergesellschaft der Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Mitteilung, 1911 Rückverkauf der Handelsgeschäfte in Duala und Jabassi an die Firma Woermann & Co, 1903 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Statut, 31.7.1899 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Verwaltungsratssitzungen. - Protokolle, 12.3.1913 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Verwaltungsratssitzungen. - Protokolle, 10.10.1913 Gesellschaft Nordwest-Kamerun. - Verwaltungsratssitzungen. - Protokolle, 8.12.1913 Jahresberichte der Landmesser. - Nr. 11, 1910 Jahresberichte der Landmesser. - Nr. 12, 1911
Gouvernement von Kamerun16 Blatt, Enthält: - Bewilligung von Beihilfen zur Gründung und Unterhaltung einer deutschen Schule in Kamerun, 1886 - 1890 - Verleihung eines farbigen Bildnisses Wilhelms II. im Eichenrahmen mit Goldkrone an den Turnverein in Windhuk für die von dem Turnverein errichtete Turnhalle, 1909 - Förderung des Seminars für Kolonialsprachen in Hamburg und Erwirkung einer Auszeichnung für den Direktor des Seminars Prof. D. Carl Meinhof, 1912.
Kurzbeschreibung: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts differenzierte sich die städtische Verwaltung zunehmend aus. Nach und nach wurden einzelne städtische Ämter anstelle der bis dahin tätigen Ratsdeputationen eingerichtet. Im Bestand 10 Depot A sind die Akten der Verwaltungsämter zusammengefasst (im Gegensatz zu den technischen und Bauämtern, die im Bestand 11 Depot B zu finden sind). Umfang: 5604 Einheiten/155 lfm Inhalt: Akten zu Grundbuch, Vormundschaft, Gemeinde- und Gewerbegericht, Pfändung, Standesamt; Beziehungen der Stadt zu König und Land; Staatsbürgerrecht und Auswanderung; Gemeindeeinwohner; Militär; Statistik; Feste und Jubiläen; Spar-, Versicherungs- und Versorgungskassen; Fürsorge und Wohltätigkeit; Feuerschutz; Land- und Forstwirtschaft; öffentliche Anlagen und Plätze; Gewerbe und Innungen; Maß und Gewicht; Verkehr. Im Zweiten Weltkrieg gingen verloren: Akten zu den Themen Medizinalwesen, Polizeiwesen, Kirche, Unterricht, Sport, Kunst, Wissenschaft, Geselligkeit, Finanzverwaltung. Laufzeit: 1504 - 1949 Benutzungshinweise: Der Bestand 10 Depot A wurde 2006/2007 mit neuen, einfachen Signaturen versehen. Wenn Sie anhand der alten Signaturen Einheiten des Bestandes suchen, beachten Sie bitte die Hinweise im Vorwort. Vorwort: Hinweise zur Benutzung Die Titelaufnahmen des Bestandes Depot A entsprechen den Original-Titeln der Akten, wie sie auf den Aktendeckeln vermerkt waren. Da eine inhaltliche Überprüfung der Akten bei der damaligen Verzeichnung des Bestandes nicht vorgenommen wurde, können die Inhalte einer Akte daher über den angegebenen Titel hinaus gehen oder auch nur allgemeine oder indirekte Informationen zum angegebenen Thema enthalten sein (z.B. nur Zeitungsausschnitte). Bei der Suche nach relevanten Unterlagen ist somit eine inhaltlich weitgefasste Recherche sinnvoll. Ebenso ist bei einer Recherche über die Klassifikation zu beachten, dass die jeweilige Zuordnung der Einheiten zu einem Klassifikationspunkt ursprünglich sehr abstrakt erfolgt ist und daher verschiedene Punkte in Betracht gezogen werden sollten. Vereinzelt enthalten Aktendeckel keinerlei Unterlagen. Dabei handelt es sich in der Regel um die Einheiten, die keine Umfangsangabe aufweisen. Ausnahmen sind jedoch möglich, da bei der Vermessung Einheiten versehentlich ausgelassen wurden. Der Bestand wurde 2006/2007 umsigniert und die Einheiten fortlaufend durchnummeriert (Details siehe nächste Seite "Weitere Informationen zum Bestand"). Die Signaturen 1281, 2560 bis 2659, sowie 5233 wurden hierbei nicht vergeben. Eine Konkordanz der alten und neuen Signaturen findet sich im Anhangband zum Bestand. Umfangreiche Einheiten wurden zur besseren Handhabbarkeit während der Umsignierung geteilt. Teilungen sind an dem Hinweis "Fortsetzung Nr. ..." bzw. "Fortsetzung von Nr. ..." zu erkennen. Vorhandene Blattzahlangaben im Titel wurden hierbei nicht angepasst. Die Nummern 5535-5602 folgen im Findbuch bereits nach der Nummer 2814. Bei den Laufzeitangaben ist zu beachten, dass hierbei oft der gesamte Zeitrahmen des in der Akte behandelten Ereignisses oder Themas angegeben wurde bzw. bei personenbezogenen Einheiten (v.a. Personalakten und Ehrenbürgerakten) die Lebensdaten der betreffenden Person und nicht die Datierungen der enthaltenen Unterlagen. Durch Verluste im Zweiten Weltkrieg ist von dem ursprünglichen Bestand ungefähr noch die Hälfte erhalten. Der Bestand umfasst insgesamt 5530 Einheiten mit einer Laufzeit von 1504 bis 1949. Den Schwerpunkt bildet dabei die Zeit von Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre. Bei der Bestellung von Einheiten benötigen Sie folgende Angaben: 10 - Nummer der Einheit Wenn Sie sich auf Unterlagen aus dem Bestand beziehen, fügen Sie bitte einen Quellennachweis nach diesem Muster an: Stadtarchiv Stuttgart - 10 - Nummer der Einheit Weitere Informationen zum Bestand Behördengeschichte Um 1870 wurde die zentrale Verwaltungs- und Notariatsregistratur der Stadt Stuttgart angelegt, sowie eine eigene Bauregistratur für die Bau- und Baupolizeiabteilung mit den technischen Ämtern. Zu den wesentlichen Aufgaben gehörte neben der reinen Aktenverwaltung das Führen der Diarien mit Eintragung der Ein- und Ausgänge, die Überwachung von Terminsachen, die Überprüfung der Zeitungen auf die Stadtverwaltung betreffende Artikel und entsprechende Weiterleitung dieser, sowie die Erstellung diverser Listen und die Erledigung sonstiger, oft auch nicht zum direkten Aufgabenfeld gehörender Tätigkeiten. Die "Verwaltungsregistratur" und "Bauregistratur" wurden 1912 durch Gemeinderatsbeschluss zum Amt "Registratur" vereinigt. Einige der bisherigen Aufgaben wurde hierbei auf andere Abteilungen der Stadtverwaltung übertragen. Bis in die 1930er Jahre wurden die beiden Registraturen trotz der Zusammenlegung jedoch weiterhin getrennt geführt. Beim sukzessiven Wegzug der städtischen Ämter aus dem Rathaus wurden die älteren, nicht mehr benötigten Unterlagen dort zurückgelassen und bildeten so letztendlich den Hauptteil der beiden Registraturen. Bestandsgeschichte Im Zuge der Gründung des Stadtarchivs Stuttgart am 01.10.1928 wurde der vorhandene Archivbestand in ein Historisches Archiv und ein Verwaltungsarchiv eingeteilt. Als ungefähre Grenze zwischen den beiden Archiven wurde der Zeitraum 1820-1850 festgelegt. Das Verwaltungsarchiv enthielt vor allem die beiden großen bei der Hauptverwaltung angewachsenen Registraturen: zum einem die Verwaltungsregistratur der Stadt, im Archiv bezeichnet als Depot A, sowie die Bauregistratur, bezeichnet als Depot B. Ergänzt wurden diese Bestände im Archiv nach 1945 um zumeist ältere Unterlagen, welche thematisch zugehörig, aber anderer Herkunft (Provenienz) waren. Diese Ergänzungen wurden nicht im Einzelnen gekennzeichnet, eine Rekonstruktion der Bestände im Hinblick auf ihre Herkunft (entsprechend dem heute üblichen Provenienzprinzip) wäre aufgrund der in der Regel noch erhaltenen Original-Aktendeckel theoretisch möglich. Bei dem Bestand Depot A handelt es sich somit um eine Art thematischen Sammelbestand, bei dem jedoch 90 % der Unterlagen dem Provenienzprinzip entsprechen. Die Laufzeit des Bestandes umfasst den Zeitraum von 1504 bis 1949, wobei der Schwerpunkt vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis Mitte der 1930er Jahre reicht. Die erhaltenen Unterlagen der um 1870 angelegte Verwaltungsregistratur der Stadt Stuttgart (Depot A) stellt zusammen mit der Bauregistratur (Depot B) den zentralen Aktenbestand zur Geschichte Stuttgarts bis ca. 1935 dar. Die ursprünglichen Registratursignaturen wurden im Archiv bis 2007 als Archivsignaturen weitestgehend beibehalten und das Signaturensystem für die im Archiv thematisch ergänzten Unterlagen (s.o.) bei Bedarf entsprechend erweitert. Aufbau des Bestandes Das Depot A umfasst die schon in der Registratur formierten Hauptgruppen A. Justiz-Verwaltung B. Regiminal-Verwaltung C. Polizei-Verwaltung D. Kirchenwesen E. Unterrichts- und Erziehungswesen F. Pflege der Geselligkeit und Unterhaltung G. Finanzverwaltung Es handelt sich dabei um Akten aller Tätigkeitsbereiche der Stadtverwaltung. Die Akten des Bestandes wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von Bruno Lenz geordnet und verzeichnet. Hierzu wurde die Akten in der Reihenfolge der Registratur mit den im Aktenplan vorgegebenen Registraturnummern und einem kurzen, dem Umschlag des jeweiligen Aktenbundes entnommenen Titel erfasst, ohne den Inhalt der Akte jedoch zu überprüfen. Ein genauerer Sach- und Personenindex mit Einzelheiten zu den Einheiten wurde 1969 von Robert Starnitzki fertig gestellt. Dieser ist im Lesesaal des Stadtarchivs einsehbar, er verweist jedoch auf die alten Signaturen. Bearbeitung des Bestandes 2006/2007 Das in 3 Bänden maschinenschriftlich vorliegende ursprüngliche Findbuch des Bestandes Depot A mit insgesamt 5530 Einheiten wurde von September 2006 bis Februar 2007 in die Verzeichnungssoftware Augias 8 von Gerd Lange unter der Betreuung von Sabine Schrag und Christina Wewer übertragen. Unübliche Abkürzungen innerhalb des Original-Findbuchs wurden hierbei aufgelöst. Folgende Veränderungen wurden am Bestand vorgenommen: Neue Signaturen: In Vorbereitung auf die Übertragung der Findbücher wurden durch Volker Hauptfleisch die alten, im Archiv weiter genutzten Registratursignaturen, welche sich aus Groß- und Kleinbuchstaben und römischen und arabischen Ziffern zusammensetzten, in einfache, fortlaufende arabische Ziffern umsigniert in der Reihenfolge der alten Signaturen. Auf diese Art soll die Bestellung der Akten für den Benutzer vereinfacht und Verwechslungen vermieden werden. Die ursprünglichen Signaturen spiegelten den Aktenplan bzw. das Inhaltsverzeichnis (auch Klassifikation oder Systematik) des Bestandes mit seinen hierarchischen und logischen Stufen wider. Unterhalb dieser logischen Stufen wurden die Einheiten fortlaufend durchnummeriert in Bände (es handelte sich dabei jedoch nicht um gebundene Bände, sondern um eine weitere, logische Unterteilung), und darunter wiederum in einzelne Nummern, welche die eigentlichen, bestellbaren Einheiten darstellten. Beispiel: B I, 5, Bd. 1 Nr. 1 Vereinzelt ist die letzte Ebene (Nr.) durch Kleinbuchstaben noch in weitere Einheiten unterteilt. Durch die Umsignierung wurde so aus der Signatur B I, 5, Bd. 1, Nr. 1 die Signatur Nr. 770. Die alte Signatur wurde bei jeder Einheit vermerkt. Durch ein Versehen während der Umsignierung ist in der neuen Durchnummerierung eine Lücke von 100 Nummern entstanden. Die Nummern 1281, 2560 bis 2659 wurden nicht vergeben. Es schließt sich somit an die Nummer 2559 direkt die Nummer 2660 an. Die Nummer 5233 wurde ebenso nicht vergeben. Vereinzelt wurden Signaturen doppelt vergeben. Diesen Signaturen wurden Buchstaben angehängt, um sie jeweils eindeutig zu kennzeichnen (Beispiel: Nr. 1870 a und Nr. 1870 b). Diese Buchstabenanhänge verweisen somit nicht auf einen inhaltlichen Zusammenhang der Einheiten. Einheiten, welche erst nach den Kriegsverlusten auf andere Weise verloren gingen, wurden mit dem Hinweis "fehlt" gekennzeichnet, z.T. mit Datum der Feststellung des Fehlens. Sie werden weiterhin im Findbuch aufgeführt, um festzuhalten, welche Akten ursprünglich vorhanden waren. Bei der Umsignierung wurden in wenigen Fällen versehentlich auch Nummern für nicht mehr vorhandene Einheiten vergeben. Die Einheiten wurden während der Umsignierung zudem vermessen und der Umfang in cm angegeben (mit wenigen Ausnahmen). Die Einheiten Nr. 5535-5602 (alte Signaturen B IX, 1, Bd. 1, Nr. 10a, Reg. Nr. 1 bis B IX, 1, Bd. 1, Nr. 10a) folgen im Findbuch bereits nach der Nummer 2814. Überarbeitete Klassifikation: Die Klassifikation (Inhaltsverzeichnis, Systematik) wurde ihrerseits im gleichen Maße angepasst wie die Signaturen: statt Kombinationen von Buchstaben und Ziffern wurde ein hierarchisch aufgebautes, aus arabischen Ziffern bestehendes System angewandt. Aus dem Klassifikationspunkt C VIII 3 d aa wurde so zum Beispiel 03.08.03.04.01. Die Klassifikation bzw. das Inhaltsverzeichnis des Original-Findbuchs basiert auf dem Aktenplan der Verwaltungsregistratur. Im Anhangband des Bestandes sind alle ursprünglichen Klassifikationspunkte enthalten, im Inhaltsverzeichnis des vorliegenden Findbuchs wurden nur die Klassifikationspunkte aufgeführt, zu denen Unterlagen existieren. Nicht mehr vorhandene Unterlagen wurden durch Kriegseinwirkungen vernichtet. Die Klassifikationspunkte, die dadurch nicht mehr mit Einheiten belegt sind, sind ein wichtiger Hinweis darauf, welche Unterlagen einst in der Stadtverwaltung vorhanden waren. Insgesamt liegen zu mehr als der Hälfte der Klassifikationspunkte keine Unterlagen mehr vor. Der Klassifikationspunkt 01.03.03. Vormundschafts-, Nachlass- und Notariatswesen wurde während der Softwareeingabe durch weitere Unterpunkte ergänzt, da im Original-Findbuch durch Überschriften eine solche Aufteilung bereits vorgegeben war. Dezember 2008 Christina Wewer Siehe auch Bestand 13 Hauptaktei (genannt: Bürgermeisteramt), 1897-1945.
Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Reisevorbereitungen (u.a. Dienstreiseanträge, Zusammenarbeit mit den britischen Behörden in Nigeria), März 1902 - Juli 1903 [fol. 1 - 81] Handelspolitische Verhältnisse in Deutsch-Adamaua, - Bericht des Oberleutnants Dominik, 30.3.1902 [fol. 38 - 54] Expedition des Niger-Benue-Tschadsee-Komitees (Schriftsteller Fritz Bauer). - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 18.7.1903 [fol. 41 - 42] Expedition des Niger-Benue-Tschadsee-Komitees (Schriftsteller Fritz Bauer). - Bericht von Oberleutnant von Bülow, Garua, 9.5.1903 [fol. 43 - 50] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Proteste und Untersuchungen wegen englischer Grenzübergriffe gegen Bornu, 1902 - 1904, 1907 [fol. 55-56, 84-88] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902: Angebliche Grausamkeiten bei der Kriegsführung. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 13.5.1903 [fol. 61 - 62] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Verbot des Abschneidens von Gliedmaßen durch Söldner der Schutztruppe für Kamerun als Nachweis der Anzahl gefallener Gegner sowie Untersagung der Entsendung von Patrouillen ohne Führung durch weiße Angehörige der Schutztruppe für Kamerun. - Verfügung von Gouverneur von Puttkamer, 13.5.1903 [fol. 63 - 64] Grenzen des Schutzgebietes. - Regionale Grenzangelegenheiten. - Logone, Mai 1903 [fol. 65 - 66] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Dikoa. - Zukünftige Bedeutung des Militärpostens gegenüber den benachbarten britischen und französischen Gebieten. - Bericht von Oberleutnant Strümpell, Mai 1903 [fol. 66] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Militärisches Begleitkommando, Juli-November 1904 [fol. 67 - 230] Einführung der Reichsmünzen als offizielles Zahlungsmittel in Deutsch-Bornu auf Betreiben von Oberleutnant Strümpell. - Mitführung von 50.000 Mark anlässlich der Tschadsee-Reise von Gouverneur von Puttkamer, 1903 [fol. 70-72, 389-390] Übergriffe durch Stämme gegen Karawanen in den Gebieten von Dikoa (Dikwa) Marua Ngaundere. - Bericht von Oberleutnant Sandrock, Garua, 1.7.1903 [fol. 82 - 83] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Grenzverhältnisse zu Britisch-Bornu, 1902 - 1905 [fol. 82 - 83] Handelsverhältnisse in Adamaua. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 1.8.1903 [fol. 94] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Dikoa Kusseri-Gebiet. - Bericht von Oberleutnant Strümpell, 4.8.1903 [fol. 98] Einzelfälle. - Langheld, Wilhelm, H. - Entbindung von der Verwaltung des Bezirksamtes Edea, 1.10.1903 [fol. 105] Garua. - Einsetzung von Oberleutnant Dominik als Resident für Nord-Adamaua und Deutsch-Bornu. - Vorbereitung, November 1903 [fol. 106 - 162] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Adamaua und Bornu. - Bericht von Hauptmann Thierry, 12.10.1903 [fol. 114 - 126] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Durchführung. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer, September 1903 - März 1904 [fol. 128 - 265] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Unmittelbarer Schriftwechsel mit fremden Grenzbehörden während der Wahrnehmung des Residenten. - Erlass von Gouverneur von Puttkamer, 20.9.1903 [fol. 147] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Einrichtung der Residentur Garua und Beauftragung von Hauptmann Thierry mit der Führung der Geschäfte des Residenten, Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 20.9.1903 [fol. 147] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Dienstanweisungen, 16.11.1903 [fol. 154 - 157] Zusammenhänge zwischen der Bekämpfung des Emirs Subeiru (Zuber) durch Oberleutnant Dominik bei Marua am 20.1.1902 und der an dessen Stelle erfolgten Ermordung des Oberleutnants Graf Fugger von Glött eBand am 5.2.1903. - Bericht Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 14.10.1903 [fol. 166 - 170] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902. - Endkämpfe mit dem Emir und dessen Tod. - Bericht von Gouverneur von Puttkamer an das Auswärtige Amt, 14.10.1903 [fol. 166 - 170] Dienststellen der Lokalverwaltung. - Garua. - Einsetzung des Residenten Hauptmann Thierry. - Kenntnisnahme durch den Gouverneur von Nord-Nigeria, 4.12.1903 [fol. 190 - 191] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Begrüßung durch den Lamido Osman von Mandara (Schreiben in arabischer Sprache mit Übersetzung), September-Oktober 1903 [fol. 196 - 202] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Unterstützung des Sultans Mendif bei der Aufrechterhaltung seiner Autorität. - Ersuchen des Sultans (Begrüßungsschreiben), 24.9.1903 [fol. 197] Grenzen mit den britischen Besitzungen. - Zusammenarbeit mit den britischen Behörden, 1902 - 1909 [fol. 201 - 206] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902: Angebliche Grausamkeiten bei der Kriegsführung. - Britische Anklagen gegen Oberleutnant Dominik, 1902 - 1903 [fol. 211 - 220] Äußere Beziehungen. - Mittlerer Sudan, Februar 1903 [fol. 322 - 334] Errichtung einer Faktorei in Garua. - Vergebliche Bemühungen bei deutschen und britischen Firmen, 1902 - 1904 [fol. 234 - 238] „Rabeh und sein Reich“. Bericht von Baron von Oppenheim und den Kapiteln: - Zuber Pascha, Rabehs Lehrmeister - Zuber Paschas Sohn und Rabehs erstes Auftreten - Die ersten Eroberungszüge Rabehs - Rabehs Kampf mit Wadei - Die Gründung des Rabeh’schen Tschadsee-Reiches – Das Tschadsee-Reich Rabehs – Neu Kämpfe Rabehs – Kämpfe Rabehs mit Frankreich – Rabehs Ende – Abriß der Geschichte der Tschadsee-Länder Dafur, Wadai, Kanem, Bagirmi, Bornou, Sokoto, ca. 1902 [fol. 267 - 304] Tschadsee-Reise vom 6.8.1904 (Gouverneur von Puttkamer). - Transport von Frachtgut und Gepäck durch die Firma The Niger Company, Ltd. und Träger der Station Mora, August-November 1903 [fol. 308-318, 401 - 402] Expedition in das Gebiet nördlich des Benue vom 13.1.-18.8.1902 : Erkundungsmarsch in das Gebiet des Benue vom 21.10.1902 -7.1.1903. - Bericht von Oberleutnant Dominik, 1903 [fol. 335 - 366] Äußere Beziehungen. - Französisch-Zentralafrika, August 1903 [fol. 395 - 396] Äußere Beziehungen. - Abwicklung des Karawanenverkehrs Tripolis Dikoa. - Bericht von Oberleutnant Strümpell, August 1903 [fol. 395 - 396] Erkundung von Handelsstraßen durch einen Marsch Dikoa Madagali Dikoa. - Bericht von Leutnant Schipper, 9.8.1903 [fol. 397 - 399] Expedition Dikwa (Dikoa) Madagali Dikwa (Leutnant Schipper), 1903 [fol. 397 - 399] Französischer Transitverkehr durch das Schutzgebiet Kamerun, 1903 - 1913 [fol. 403 - 412] Transitverkehr. - Abrechnung von Verpflegungslieferungen, 10.9.1903 [fol. 403]
Gouvernement von KamerunEnthält:1. Gründung einer GmbH für Schulen, Bodenkultur und Handwerk, 1908-19142. Bemerkungen über die Arbeitsverhältnisse in Kamerun, von P. Max Kugelmann, o.D.3. Administratio temporalis, 1893-1916; Dabei: Messintentionen, 1 Heft; Finanzstatus und Budgets; Personalübersicht
Gesellschaft des katholischen ApostolatesEnthält u.a.: Bericht über die Lage in Südwestafrika und Togo, Burenfrage Vertraulicher Aufruf zum Beitritt zu der am 15. Jan. 1893 gegründeten Nationalpartei Vorschläge des Verbandes an Reichskanzler v. Caprivi zu den Abmachungen mit Frankreich über die Grenzen des Hinterlandes von Kamerun, Febr. 1894 Verzeichnis der Ortsgruppen, deren Vorstände und Vertrauensleute
Enthält u.a.: Neugründungen industrieller Gesellschaften in der SU.- Überblick über metallurgische Gebiete, Steinkohlengruben und Tonindustrieunternehmungen im Jekaterinoslaw-Donez`schen´Steinkohlen und Erzbecken.- Export- und Handelsberichte.- Vergrößerung des Eisenbahnnetzes in Japan.- Überblick über deutsche Kapitalanlagen in überseeischen Ländern. Enthält: Neugründung industrieller Gesellschaften in Russland S. 5/12, S. 93/105. - Schriften pp. der Zentralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen S. 13, S. 20, S. 240/242. - zahlungsunfähige Firmen "Rosenstein & Mendelsohn" und "Gebr. Rosenstein" in Jazzy (Rumänien) S. 15/17. - Bericht eines britischen Kommissars über die Verhältnisse und Aussichten des Einfuhrhandels nach Südamerika S. 18. - das japanische Regierungs-Stahlwerk S. 22/24. - die Ausfuhr Deutschlands nach Kanada S. 25/27. - Einfuhr ausländischer Tabake nach Japan S. 28/30. - Kaibauten im Hafen von Alexandrien (ägypt. Stadt) S. 31/32. - die in Bukarest neu gegründete Versicherungsgesellschaft a. G. "Universala" S. 33/35. - die deutsche Zeitung "Der Ostasiatische Lloyd" in Shanghai S. 36/37. - Notiz über die Anknüpfung von Geschäftsverbindungen mit Kuba S. 38/39. - Notiz über Absatz- pp. Verhältnisse in Peru S. 40/41. - Verzeichnis der Firmen in Kiautschou (Handelsregister) S. 42, S. 131. - Warnung vor der Firma "Désiré Balit & Co." in Kairo S. 43/44. - Warnung vor der Firma "Ziegler & Petenian" in Rustschuk S. 45/46, S. 224/226. - Einfuhr deutscher Waren nach Shanghai S. 47/48. - Deutscher Handelstag in Berlin S. 49/50. - industrielle Gründungen in Südrussland S. 63/67, S. 93/105. - Ausnahme einer Anleihe zur Hebung der japanischen Unternehmungen auf Formosa (früher für Taiwan) S. 69/74. - erfolgreicher Versuch mit dem Ausbau von Jute (Faserpflanze) in Ober-Ägypten S. 75/77. - Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Russland S. 78/89. - spanische Zuckerindustrie und der Verbrauch künstlichen Düngers in Spanien S. 90/92. - Absatzverhältnisse auf Kuba S. 106/110. - Bericht über die Lage des Handels und der Industrie in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika Ende Juni 1899 S. 111/117. - Handelsagenturen und Kommissionshäuser in Athen und anderen griechischen Städten S. 118/119. - die Lage des Handels in Odessa (Ukraine) S. 120/125. - Fortschritte des italienischen Ausfuhrhandels im Orient S. 126/130. - Bildung der "Vereinigung für die Zollfragen des Papierfachs" S. 132/133. - Einwirkung der Missernte in Rumänien auf den dortigen Einfuhrhandel S. 134/136. - Steinkohlenlager in Bulgarien S. 137/138. - Änderungen des portugiesischen Konsulargebührentarifs S. 143/146. - Warenverkehr zwischen Buschär und Schiras (Schiraz, Iran), Persien S. 147/150. - Mustersammlung der in Kamerun (Staat im Westen von Zentralafrika)gangbaren Handelsartikel S. 151/172. - Auflegung einer guatemalischen Anleihe von 3 Millionen Pfund Sterling in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten von Amerika S. 173/174. - Erteilung von Auskunft über australische Firmen durch Vermittlung des Kaiserlichen Generalkonsuls in Sydney S. 175/178. - Belebung der deutsch-persischen Handelsbeziehungen S. 179/186. - Zeitschrift, betreffend Nachrichten für Handel und Industrie. - Ermittlung zuverlässiger Rechtsanwälte in Ungarn S. 187/188. - Bestellung von Handelsagenten seitens der englischen Regierung S. 189. - Eisenbahnbau im Staat Sao Paulo und Subventionierung des Schifffahrtsbetriebes im Ribeira-Gebiet S. 190. - Vertrag der Stadt Belgrad über eine Anleihe von 10 Millionen Franken S. 197. - Umbau von Bombay S. 199/201. - Bericht des Kaiserlichen Konsuls in Johannesburg, betreffend Anwerbung deutscher Ingenieure und Lagerarbeiter für den "Witwatersrand" (Mine) S. 202/208. - Beteiligung Deutschlands an der Lieferung von Eisenbahnmaterial nach Japan S. 209/219. - Warnung vor der Aktiengesellschaft "Société générale de Prévoyance cycliste et automobiliste" in Brüssel S. 220/223. -
Enthält u.a.: Pläne zur Errichtung von Tropenhygieneinstituten in Deutsch-Ostafrika, Kamerun und Togo.
Enthält u.a.: Gründung einer Handelsniederlassung durch Lüderitz im späteren Deutsch-Südwestafrika (Angra Pequena) F. Fabri und A. v. Dankelmann, Deutsche Kolonialbestrebungen Angra Pequena und Südwestafrika. Das Kongogebiet
- 1883 - 1890, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Forckenbeck, M. v. Forckenbeck, Maximilian von (z.T. Dep.) description: Enthält u. a.: - - Silberhochzeit des Kronprinzen, Kaiserliches Schreiben zur "Allgemeinen deutschen Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen", 1883 - - Unterstützungen für Ostafrika-Unternehmen; Zusammenschluss zur Freisinnigen Partei, Gründung eines liberalen Vereins in Magdeburg, 1884 - - Grußworte zum 10. Internationalen Medizinischen Kongress in Berlin, 17.4.1886 - - Neubau Hospital am Urban, 14.4.1887 - - Kritik des Kaisers an der unzureichenden Beleuchtung der Straße Unter den Linden, 3.9.1887 - - Ärger der Prinzessin Wilhelm über Elisabeth-Kinderhospital, 11.9.1887 - - Plan Schinkels für Monument zur Erinnerung an die Freiheitskriege, Standort Schlossplatz, 26.5.1888 - - Graf Seckendorff empfiehlt den Inspektor der Strafanstalt Moabit, Bruno von Bremen, zum Direktor des städtischen Arbeitshauses Rummelsburg, 8.8.1889 - - Bau des Victoria-Hauses, 15.1.1890. Enthält u. a.: - Silberhochzeit des Kronprinzen, Kaiserliches Schreiben zur "Allgemeinen deutschen Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen", 1883 - Unterstützungen für Ostafrika-Unternehmen; Zusammenschluss zur Freisinnigen Partei, Gründung eines liberalen Vereins in Magdeburg, 1884 - Grußworte zum 10. Internationalen Medizinischen Kongress in Berlin, 17.4.1886 - Neubau Hospital am Urban, 14.4.1887 - Kritik des Kaisers an der unzureichenden Beleuchtung der Straße Unter den Linden, 3.9.1887 - Ärger der Prinzessin Wilhelm über Elisabeth-Kinderhospital, 11.9.1887 - Plan Schinkels für Monument zur Erinnerung an die Freiheitskriege, Standort Schlossplatz, 26.5.1888 - Graf Seckendorff empfiehlt den Inspektor der Strafanstalt Moabit, Bruno von Bremen, zum Direktor des städtischen Arbeitshauses Rummelsburg, 8.8.1889 - Bau des Victoria-Hauses, 15.1.1890.
Enthält: Konnossemente über per Schiff avisierte Ethnografica; Vortragswesen; Offerten und Fotos von Sammlungen; Tauschverkehr mit Zeitschriften; Gründung der Deutschen Gesellschaft für Islamkunde; vorläufige Tagesordnung des Deutschen Georgaphentags in Innsbruck; Installation einer elektrischen Lichtleitung; Deutsche Motorboot-Expedition durch Afrika zur Erforschung von Neu-Kamerun; Lieferung von Ausstellungsschränken; Ausleihe von Ethnografica
Einleitung Die Wohlfahrtspflege definiert sich als eine planmäßige zum Nutzen der Allgemeinheit und nicht als Gewinnunternehmung ausgeübte Sorge für Notleidende oder Gefährdete. Sie kann sich vorbeugend bzw. abhelfend auf das gesundheitliche, sittliche oder wirtschaftliche Wohl erstrecken. Fürsorge muss dabei von Wohlfahrtspflege unterschieden werden (Fürsorge wird "gewährt", Wohlfahrtspflege wird "ausgeübt"), da die Fürsorge einzelne Maßnahmen der Wohlfahrtspflege behandelt. Die Eckpunkte der Wohlfahrtspflege bilden (a) Gesundheitsfürsorge, (b) berufliche Fürsorge mit der Schwerbeschädigtenfürsorge und (c) Jugendwohlfahrt als auch - sofern nicht durch die Gesundheitsfürsorge abgedeckt - Säuglingsfürsorge, Mutter- und Kleinkinderschutz, Schulkinderfürsorge, Fürsorge für schwächliche und kränkliche Kinder und Gefährdetenfürsorge. Darüber hinaus beinhaltet sie (d) Wohnungsfürsorge und (e) Volksbildungswesen sowie, um die Not des Einzelnen zu steuern und ergänzend einzutreten, falls andere Arten der Wohlfahrtspflege nicht greifen, (f) die öffentliche, allgemeine und besondere Fürsorge. Der Begriff der "Wohlfahrts-polizei", der sich auf die vorbeugende Tätigkeit der Polizei bezieht, beweist die seit jeher bestehende Verbindung der Wohlfahrtspflege mit der öffentlichen Verwaltung. Die entscheidende Veränderung hin zur modernen staatlichen Wohlfahrtspflege vollzog sich über den durch die Industrialisierung bedingten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Wandel, der neue soziale Sicherungssysteme für die sich entwickelnde Klasse der freien Lohnarbeiter und ihrer Angehörigen erforderlich machte. Seit seiner Arbeitsaufnahme verstand das durch Publikandum "die veränderte Verfassung der obersten Staatsbehörden" vom 16. Dezember 1808 begründete Ministerium des Innern als sein Arbeitsgebiet die gesamte innere Landesverwaltung im weitesten Sinne. Abgesehen von Finanzen, Militär und Justiz subsumierte sich darunter die allgemeine Polizei, die Gewerbepolizei, die Sektion für Kultus und öffentlichen Unterricht, die allgemeine Gesetzgebung, die Medizinalsachen und die Angelegenheiten bezüglich Bergbau, Münze, Salzfabrikation und Porzellan-Manufaktur, woraus die Abteilungen A - allgemeine Polizei, B - Handel und Gewerbe, C - Kultus und öffentlicher Unterricht sowie D - Postwesen (seit 03. Juni 1814 als Generalpostamt dem Staatskanzler unterstellt) hervorgingen. Je nach ihrer Besonderheit war die Wohlfahrtspflege den verschiedenen Abteilungen unterstellt. Als mit der Kabinetts-Ordre vom 03. November 1817 das Ministerium für den Kultus und Unterricht und das Medizinalwesen sowie am 17. April 1848 durch Allerhöchsten Erlass das Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten entstanden, wechselten in deren Ressorts auch einzelne Fürsorgemaßnahmen. So erhielt das "Handelsministerium" die Aufsicht über die Berufs- und Wohnungsfürsorge und das "Kultus-ministerium" die Gesundheitsfürsorge sowie das Volksschulwesen. Beim Ministerium des Innern verblieben somit die Jugendwohlfahrt mit den Bereichen, die nicht der Gesundheitsfürsorge unterstellt waren, sowie die öffentliche (besondere) Fürsorge. Die Jugendwohlfahrt beinhaltet alle Maßnahmen, um Jugendliche (von Geburt bis Volljährigkeit) physisch, psychisch und sozial zu stärken. Dazu zählen auch die Gesundheitsfürsorge sowie Vormundschaft und Schutz der Pflegekinder. Die Beschäftigung mit gesunden Jugendlichen versteht sich als Jugendpflege. Die Aktivitäten gegenüber der gefährdeten und verwahrlosten Jugend werden durch die Jugendfürsorge wahrgenommen, welche zugleich den Hauptgegenstand der hier verzeichneten Überlieferung bildet. Bis zum I. Weltkrieg waren nur das Vormundschafts-wesen und die Fürsorgeerziehung gesetzlich geregelt. Mit dem Reichsgesetz für Jugendwohlfahrt vom 09. Juli 1922 wurden einheitliche Grundlagen für die öffentlichen Jugendwohlfahrtsstellen geschaffen. So erhielten die neu geschaffenen Jugendämter zudem die Funktion sowohl einer Oberaufsicht über die private Tätigkeit auf diesem Gebiet als auch eines Verbindungsgliedes zwischen den privaten Organisationen und der öffentlichen Wohlfahrtspflege. Zuvor wurde bereits am 01. November 1919 das Ministerium für Volkswohlfahrt errichtet, das diejenigen Zuständig-keiten, die im Laufe des 19. Jahrhunderts auf die einzelnen Ministerien aufgeteilt wurden, wieder zusammenfasste. Dies änderte sich wiederum mit der Auflösung dieser Behörde am 01. Dezember 1932, deren Aufgaben durch das Preußische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit übernommen wurden. Allerdings fielen die vor Gründung des Ministeriums für Volkswohlfahrt bereits im Geschäftsbereich vom Ministerium des Innern liegenden Angelegenheiten an dieses zurück. Dennoch war die hier erschlossene Überlieferung Teil des Bestandes I. HA Rep. 191 Ministerium für Volkswohlfahrt, der aus Abgaben an das Preußische Geheime Staatsarchiv der Jahre 1931 bis 1938 stammt, während des II. Weltkrieges neben anderem Archivgut zur Auslagerung kam und nach seiner Bergung in das Zentrale Staatsarchiv der Deutschen Demokratischen Republik - Zweigstelle Merseburg - gelangte. Im Zuge einer Neubearbeitung wurde 1977/78 dort die Auflösung des Bestandes beschlossen. Abgesehen von der Überlieferung des Preußischen Staatskommissars für die Regelung der Wohlfahrtspflege ging das Aktenmaterial wieder in die schriftliche Überlieferung derjenigen Ministerialbehörden über, die bereits vor Gründung bzw. nach Auflösung des Ministeriums für Volkswohlfahrt mit diesen Aufgaben betraut waren. Ein Jahrzehnt nach Rückführung der Bestände 1993/94 in das GStA PK wurden nun die noch unbearbeiteten Materialien des Ministeriums für Volkswohlfahrt, die in die Zuständigkeit des Innenministeriums fielen, geordnet und verzeichnet. Allerdings wurde darauf verzichtet (im Gegensatz zum Kultusministerium, Ministerium für Handel und Gewerbe sowie Finanz-ministerium), die Unterlagen direkt in einzelne Aktengruppen einzugliedern. Vielmehr wurde der Teilbestand als solcher belassen. Er enthält neben seinem Schwerpunkt Jugendwohlfahrt mit den Regelungen zum Reichsjugendwohlfahrtsgesetz, der Fürsorgeerziehung mit Fürsorgepersonal oder den Erziehungsanstalten und -vereinen auch Unterlagen zu den Wohlfahrtsämtern, in deren Aufgabenbereich jedoch nicht nur die Jugendämter fielen, sondern beispielsweise auch die Beihilfen für Kleinrentner. Eine Erweiterung seiner Kompetenz erfuhr das Ministerium hinsicht-lich der neu festgelegten Grenzen des Preußischen Staates durch den Versailler Vertrag, indem nun auch die betroffenen Gebiete der einzelnen Landesteile unterstützt wurden. Der Bestand beinhaltet Archivalien aus dem Zeitraum von 1806 bis 1936 und weist einen Umfang von ca. 31 lfd. m auf. Bestell- und Zitierweise: Die hier verzeichneten Archivalien werden im Außenmagazin Westhafen verwahrt. Daher sind die gelben Bestellscheine zu benutzen, und es müssen aus betriebstechnischen Gründen Wartezeiten bei der Bereitstellung in Kauf genommen werden. Die Archivalien sind wie folgt - zu bestellen: I. HA Rep. 77 B, Nr. - zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 77 B Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt, Nr. Letzte vergebene Nummer: Handhabung des Findhilfsmittels Grundsätzlich ist das Findbuch innerhalb der Klassifikationsgruppen nach den Bestellnummern geordnet. In einigen Gruppen - vor allem in denen unter dem Klassifikationspunkt "Einzelne Erziehungsanstalten und -vereine in Preußen und anderen Gebieten" - kommt es jedoch zu Springnummern, weil aus Gründen der Übersichtlichkeit zusätzlich eine Ordnung nach Ortsnamen bzw. Provinzen oder aber auch nach der Datierung vorgenommen wurde. Verweis auf andere Bestände des GStA PK zu diesem Themenkomplex: 1) I. HA Rep. 76 Kultusministerium + VII neu - Volksschulwesen (jeweils "A" in den einzelnen Sektionen) + VIII B - jüngere Medizinalregistratur, Sekt. 19 - Soziale Ausbildung 2) I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern + Tit. 421 - Schul- und Erziehungs-Polizei + Tit. 423 - Sicherheitspolizei, Gen. (hier v. a.: Kinder- u. Mädchenhandel) + Tit. 491 - Gefangenen-(Straf- u. Besserungs-)Anstalten + Tit. 924 - Jugendpflege + Abt. I, Sekt. 19 - Sozialpolitik und Versicherungen, Privatgesellschaften + Abt. II, Sekt. 27 - Privatgesellschaften und Vereine + Abt. IV, Sekt. 9 - Wohltätigkeits- u. Besserungsanstalten + Abt. Ost-West (hier: Unterstützung der Grenzgebiete) 3) I. HA Rep. 84a Justizministerium + 6.2.0 [D] - Fürsorgewesen im Allgemeinen ([D]: Dahlemer Bestandteil) + 6.2.1 [D] - Jugendwohlfahrt + 9.1.4 [D] - Ausführung des Versailler Friedensvertrages + C 6.4.2 [M] - Fürsorgeerziehung ([M]: Merseburger Bestandteil) 4) I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett, jüngere Periode + 5.6 - Wohlfahrtsvereine u. -anstalten, Stiftungen + 9.4.3.2.8 - Fürsorgeerziehung 5) I. HA Rep. 151 Finanzministerium + I 4 [D] - Volkswohlfahrt (hier v. a.: 4.1 - Jugendwohlfahrt und Fürsorgeerziehung) + I B 38 [D] - Jugendpflege + I A, 7.2 [M] - Auswirkungen des Friedensvertrages von Versailles + I C, 7.3 [M] - Erziehung (vereinzelt) + I C, 8.7.1 [M] - Volkswohlfahrt. Allgemein 6) I. HA Rep. 169 D Preußischer Landtag + X e - Kinder- u. Jugendpflege 7) I. HA Rep. 191 Der Preußische Staatskommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege Literaturauswahl: - Binder, Thomas: Realisierung archivischer Kernaufgaben am Beispiel der Überlieferung "Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt" aus dem GStA PK. Berlin, Diplomarbeit an der FH Potsdam 2006. - v. Bitter, Rudolf: Handwörterbuch der Preußischen Verwaltung. Berlin, W. de Gruyter 19283. Hier: Artikel "Jugendwohlfahrt" und "Wohlfahrtspflege". - Blum-Geenen, Sabine: Fürsorgeerziehung in der Rheinprovinz von 1871 bis 1933. Köln, Rheinland-Verlag 1997. - Henne-Am Rhyn, Otto [Red.]: Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon [ ]. Leipzig, Otto Wigand 1874. Hierauf begründen sich die Angaben zu den Ortsnamen. - Marcus, Paul: Das Preußische Ministerium für Volkswohlfahrt (1919 - 1932). Vorgeschichte, Geschäftskreis, Tätigkeit und Auflösung sowie seine Überlieferung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. In: Generaldirektion der Staatl. Archive Bayerns [Hrsg.]: Archivalische Zeitschrift, 83. Bd., S. 93 - 137. Köln, Weimar, Wien, Böhlau 2000. Berlin, im Juni 2005 T. Binder M. A. (Archivangestellter) Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Enthält u.a.: Emil Funcke. - Direktor H. Roscher. - von Dieterich. - Oberingenieur Müller. - T. Dehne. - Dr. Bunte. - Herm. Eich. - Hausmeister G. Polter. - Oberingenieur G. Faehndrich. - Friedrich Geier. - Prokurist Wilhelm Klebe. - Moritz Niemann. - Heinrich Tusche. - Ludwig Kirchhoff. - Ludwig Sasse. - Friedrich Teupe. - Wilhelm Bachmann. - Blümcke. - Böhm. - G. Martini. - Michaelis. - Chefkonstrukteur Reister. - Rich. Gehardt. - Spangenberg. - Prof. Stein. - Architekt C. Pertz. - Graf Zeppelin. - Oberingenieur Schäfer. - Civilingenieur Windeck. - Prof. F. Klein. - Wasserbauinspektor Schümann. - von Kracht. - Bildhauer Hüllweck, Dessau. - Bildhauer Starck, Berlin. - Baurat Teichmüller. - Hofconditor P. Andres. - Dr. J. Bueb. - Prof. Slaby. - Prof. Riedler. - Direktor Kuckuk. - Pintsch. - Prof. Gussow. - Syndikus Dr. Hermann Müller. - Direktor Carl Hasselblatt, Odessa. - Architekt Cuno Pohlig. - Oberbürgermeister Ebeling. - Dr. A. Bantlin. - Herosè. - Generaldirektor Blum. - Direktor Alberti. - Oberingenieur August Müller. - Ceasar Wollheim. - Oberingenieur A. Kemper. - Dr. Stein. - Luckhardt. - Pillet. - Roesicke. Enthält auch: Vorgänge zu betriebsinternen Geschäftsabläufen. - Dienstjubiläen der Dessauer Beamten. - Gründung eines Casinos und eines Casinovereins. - Informationen zu Vorgängen in Russland und den dortigen Lebensverhältnissen einschl. Geschäftskontakte. - Private Grundstücksangelegenheiten der Villa in Dessau. - Anmerkungen zu beigefügten Presseartikeln über Landwirtschaft in tropischen Ländern (Kolonialgesellschaft). - Kritik von Oechelhaeuser an Schäfers Aufsatz über die Einrichtung von Gasautomaten in Deutschland und England. - Errichtung von Gaswerken in Hagen, Königshütte, Kattowitz, Niederau, Großkreis Berlin, Zerbst u.a. . - Exkursion des Berliner Bezirksvereins (u.a. Werft Sachsenberg und BAMAG II). - Reisebericht von Schäfer aus England. - Auflistung über Aufsätze von Schäfer. - Vortrag: Über die Benutzung der Fabrikbäder durch die Arbeiter von Klebe. - Der Verein der Anhaltischen Arbeitgeber (fol. 419) - Seine Entstehung, Begründung und bisherige Tätigkeit (erklärtes Ziel u.a. Jugendfürsorge, Wohlfahrtseinrichtungen) . - Lohnfragen, Tarifreform. - Bericht über die Möglichkeit der Ausdehnung des Beleuchtungsgebietes der DCGG in der Umgegend von Berlin. - Bericht über die Gas-Verhältnisse in Budapest von Dr. Bueb. - Bericht von Dr. Bueb über den Verlauf seines ungarischen Jagdaufenthaltes (fol. 604 ff.). - Streikbewegung in Polen (um Warschau) und Situation in Russland. - Oechelhaeuser´s Anteile an der Moliwe-Pflanzungsgesellschaft. - Anstellung eines zukünftigen Verwalters für die Kakaoplantage im Kamerun. - Berichte des bisherigen Plantagenleiters Hoffman an die "Leipziger Neueste Nachrichten". - Aktiengeschäfte. - Logenangelegenheiten.
Enthält: hierin: Die sozialen Heilmittel, Arbeit, Arbeiter, Arbeiterfrage (Sonderdruck, aus deutsches Adelsblatt Nr. 18) 1886 6. Ordentlicher Adelstag der Deutschen Adelsgenossenschaft (Protokoll, Druck) 1887 Genossenschaftsbericht des Deutschen Antisklaverei - Comitees für 1891 / 92 (Druck) sowie Rundschreiben 1891 1892 Réglementation du travail des femmes et des enfants dans les établissements industriels (Gesetzentwurf der Repräsentantenkammer, Sitzung am 11. 06. 1889, Druck) 1889 ’Militairvorlage’ bzw Neuwahl des Reichstages (Initiative Klein’s) 1893 Bevorstehender Prozeß gegen den Landrat von Krefeld, Limbourg (u. a. in Angelegenheiten des landwirtschaftlichen Vereins) 1893 Konfessionelle Zugehörigkeit von Beamten der Zentralverwaltung und der PHP Merzig (Statistik und Namensliste) 1894 Der Wucher in Deutschland, Sozialreformatorisches Genossenschaftswesen und Statuten für die Deutsche Central Genossenschaft m. b. H. (Drucke) 1889 Gründungsaufruf für ein Königin Luise Gedächtnisheim für Hinterbliebene oder kriegsbeschädigte Offiziere 1897 Prospekt der Kamerun - Hinterlandgesellschaft (Druck) 1897 Rheinische Grauwackenbrüche (Statistiken) 1900 Aufruf zur Gründung einer Deutschen Heilstätte für minder bemittelte Lungenkranke in Davos (Druck) 1897 Oberbeamte und Oberbeamte der Zentralverwaltung (Namensliste) o. Dat.
4 Fiches. Enthält: FICHE NR. 0 1+ - Zwickau 1891. Neubert an "Missionsdirektorium" (handschriftlich, 2 S.) - Deutsches Kolonialblatt. III. Jahrgang. Nr. 8, Berlin, 15. April 1892. (mit "Karte der Missionstationen in Deutsch-Ostafrika"; Karte "Station Edea am 1. Januar 1892") - Leipziger Zeitung. Nr. 109, 12. Mai 1892. - Berlin 1892. Seminar für Orientalische Sprachen (mit Verzeichnis der Vorlesungen und Übungen im Wintersemester 1892/93 mit "Bedingungen des Eintritts in das Seminar für Orientalische Sprachen, Berlin"; 2fach) - Mörz 1892. Missions-Konferenz in der Provinz Brandenburg (Grundmann) - "Geschäftsplan und Gesellschaftsvertrag der Commandit-Gesellschaft Karl Perrot & Co. Deutsch-ostafrikanische Seehandlung in Wiesbaden." datiert 1890 / 1891 (gedruckt; 11 S.) - Wiesbaden 1892. Perrot & Co - Berlin 1893. Meinecke - Berlin 1893. Einladung zur Gründung eines "Evangelischen Afrika-Vereins" (gedruckt; 2fach). FICHE NR. 0 2+ - Fortsetzung mit "Satzungen des Evangelischen Afrika-Vereins." (gedruckt; 4 S.; 2fach); "Aufruf an die evangelische Bevölkerung." (gedruckt; 2 S.; 2fach); "Verwal-tungsgrundsätze" (gedruckt; 1 S.; 2fach) - Wiesbaden 1893. Perrot & Co an Kollegium - "On board SS. Kola" 1893. Steggall (Englisch) - Berlin 1892. Vordruck betreffs "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft" gezeichnet Meinecke - Auflistung der Interessenten der "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft" (handschriftlich) - "Der Kaffee von Mrogoro." (gedruckt; 1 S.) - "Notizen zur Beachtung für die afrikanische Expedition." (handschriftlich; Themen: "Zollverhältnisse", "Waffen", "Afrikanisches Gewohnheitsrecht", "Verkehr mit den Ein-geborenen", "Zahlungen an Eingeborene", "Rechte und Freiheiten"; 14 S.) - Supan (Hrsg.): Dr. A. Petermanns Mitteilungen aus Justus Perthes´ Geographischer Anstalt. 39. Band 1893. (gedruckt; u.a. mit "Spezialkarte des Kilima-Ndscharo- und Meru-Gebietes"). FICHE NR. 0 3+ - Fortsetzung - "Zeichnungs-Schein" der "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft" - "Berechnung III" (Rentabilitätsrechnung der "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft"; gedruckt; 5 S.) - "Der Kaffee von Mrogoro" (gedruckt; 2 S.) - Berlin 1893. Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft (Meinecke) an Missionsdirektor Schwartz (3 Schreiben) - "Vorschlag des Missions-Kollegiums für die Fassung der §§ 3 und 4 der Grundbestim-mungen der Evangelisch-Lutherischen Misssion zu Leipzig." (gedruckt) - o.O. o.J. Haustein (betr. "Behandlung des afrikanischen Fiebers" von Merensky; handschriftlich; 8 S.) - "Notizen zur Beachtung für die afrikanische Expedition" (siehe auch Fiche Nr.0 2+) - "Instruction des Missionars T. Paesler in betreff der Begründung einer Mission im Dschagga-Land in Ostafrika" (handschrifltich; 8 S.) - Dresden 1893. Tuerschmann - o.O. o.J. Hofstätter im Namen des Kollegiums der Leipziger Mission - Berlin 1895. Merensky - "Deutsche Kolonial-Ausstellung. Gruppe XXIII der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896." (gedruckt; 3 S.) - "Statut der Usambara Kaffeebau-Gesellschaft" (Entwurf; gedruckt; 16 S.). FICHE NR. 0 4- - Fortsetzung - "Vortrag von Herrn Missionsinspector Dr. Schreiber-Barmen über Deutsches Familienleben in den Kolonien." (gedruckt; 10 Seiten) - Berlin 1896. Merensky - Berlin 1898. Evangelischer Afrika-Verein an Schwartz - Gütersloh 1902. C. Bertelsmann. Verlagsbuchhandlung an Missionshaus Leipzig - Friedenau 1907. Deutsch-Ostafrikanisches Besiedlungskomitee der Deutschen Kolonialgesellschaft.
Leipziger Missionswerk