Loseblattsammlung zwischen Buchdeckeln, in arabischer Schrift, mit dem Eintrag auf der Innenseite des oberen Buchdeckels: 1895. Vor Tibati. Unteroffizier M. Ganske der Kaiserl. Schutztruppe für Kamerun. Station Jaunde. Stationsleiter Oberl. Hans Dominik Enthält auch: Schreiben der Universität Hamburg, Seminar für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients, an Dr. Gossel, Geschichts- und Heimatverein, vom 30. Juli 1952, mit näheren Angaben zum Gebetbuch
Handschrift
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- Briefe eines deutschen Oberzahlmeisters aus Tsingtao im Deutschen Schutzgebiet Kiautschu Umfang: 160 Briefe, 300 Postkarten Bearbeitung: vollständig transkribiert; nicht digitalisiert Planung: Einspeisung in den Kaliope-Verbund (2018) Erschließung: Handschriften transliteriert, digitalisiert, einzeln verzeichnet, Findbuch, Datenbank Nutzung: uneingeschränkt Zugang: 2014 durch den Enkel Otto Schulzes, Bernd Hoeckner Literatur: Ruszkowski, Jürgen (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit Bernd Liebig/BBWA: Briefe aus Tsingtau –1907. Oberzahlmeister Otto Schulze schreibt aus Fernost. Zeitzeugen des Alltags Bd. 78. 2014. Ruszkowski, Jürgen (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit Bernd Liebig/BBWA: Briefe aus Fernost -. Oberzahlmeister Otto Schulze schreibt aus Tsingtau. Zeitzeugen des Alltags Bd. 79. Hamburg 2014 Geschichte des Bestandsbildners: Otto Schulze (1877 -1964) Gustav Ernst Otto Schulze wurde am 9. August 1872 in Berlin geboren. Zeugnis der Reife am Gymnasium GroßLichterfelde Berlin.Mitarbeiter im Finanzamt in Wilhelmshafen. Als Oberzahlmeister der kaiserlichen Marine wird er im Oktober 1906 nach China in die Hafenstadt Qingdao (deutsch: Tsingtao) und dortstationiert. Seine Verlobte Frieda Neuendorf lässt er in Deutschland zurück und schreibt ihr von seiner Fahrt mit dem Norddeutschen Lloyddampfer Prinz Regent Luitpold und seinen Erlebnissen im fernen Asien. Am 27. Mai 1909 heiratet er Frieda Neuendorf in Liegnitz, Schlesien. Sie hatten drei Kinder. Wilhelmine Mathilde Anneliese geb. 16.05.1914 Johanna Elisabeth Renate geb. 13.03.1919 Karl Friedrich Egbert geb. 15.10.1921 Informationenzum Bestand: Der Nachlass umfasst 800 Postkarten und 136 Briefe. Er wurde in einem Ehrenamtsprojekt mit Berliner Senioren transliteriert. Die Briefe geben einen authentischen Zugang in die Expansionspolitik des deutschen Kaiserreiches im Fernen China an der Schwelle des Ersten Weltkrieges. Sie offenbaren einen „normalen“ Deutschen aus der Zeit von 1906-1913 und legen die Beharrungskraft reaktionären, rassistischen und fremdenfeindlichen Gedankenguts offen, das in scheinbar privaten Alltagsbriefen aufscheint, aber wegen ihrer Allgemeingültigkeit im intimen Kontext auch hundert Jahre später unmittelbar erfassbar und verständlich ist. Kontrastiv hierzu mittransportiert wird die intime und private Lebenswirklichkeit eines Paaresund die bürgerlichen Wertvorstellungen der Jahrhundertwende. Enthält: 800 Postkarten sowie 136 handschriftliche, durchnummerierte Briefe (Kurrentschrift) von Otto Schulze an seine Verlobte Frieda Neuendorf aus der Zeit vom 6. Januar 1907 bis 17. November 1908 in fünf fadengebundenen Bänden, insgesamt 2244 Seiten, ca. DIN A 5. Band I 22 Briefe, durchnummeriert, 392 Seiten, 12.Oktober 1906 bis 6. Januar 1907 Fahrt mit dem Norddeutschen Lloyddampfer Prinz Regent Luitpold (bis zum 13. Brief) nach Shanghai, danach Tsingtau Band II 32 Briefe, nummeriert von Nr. 23 bis Nr. 55, Seiten 392 bis 1039, 7. Januar bis 29. Juni 1907 Aufenthalt in Tsingtau und Korea Band III 14 Briefe, nummeriert von Nr. 56 bis Nr. 70, Seiten 1 bis 304, 7. Juni 1907 bis 5. Oktober 1907 Aufenthalt in Tsingtau und Petchili Golf Band IV29 Briefe, durchnummeriert von Brief Nr. 71 bis Nr. 100, Seite 1 bis 461, 12. Oktober 1907 bis 25. Mräz 1908 Aufenthalt in Tsingtau und Jangt-Tse Band V35 Briefe, nummeriert von Nr. 101 bis Nr. 136, Seite 1 bis 440, vom 5. April 1908 bis 17. November 1908 Aufenthalt in Tsingtau.
292 Blatt, Enthält u. a.: - Erwerbung der Bibliothek des verstorbenen Dolmetschers Karl Georg Friedrich Julius Himly, 1905 - Übersendung eines Lehrbuches zur Erlernung der arabischen Umgangssprache an den Generalagenten der Hamburg-Amerika-Linie in Luzern Eugen Bär, 1905 - Entbindung des stud. iur. Ferdinand Lessing von seiner Tätigkeit in der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen und Beauftragung der Hildegard Brauer aus Oberglogau mit Hilfsarbeiten in der Seminarbibliothek, 1905 - Erwerbung von arabischen Publikationen aus den Dubletten der Bibliothek der Niederländisch-Indischen Akademie von der Brill´schen Buchhandlung in Leiden, 1905 - Bewertung der Persönlichkeit und der wissenschaftlichen Arbeiten des von der Königlichen Bibliothek in Berlin für eine Stelle als Volontär in Aussicht genommenen Dr. Gotthold Weil, 1906 - Genehmigung für Dr. Stephan Kekule von Stradonitz in Berlin zur Benutzung der Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen zur Ausarbeitung eines staats- und adelsrechtlichen Gutachtens, 1906 - Fragebogen für den Berliner Bibliothekenführer (nach dem Stand vom 1. Mai 1906) - Pubblicazioni della Biblioteca Vaticana. [Rom] [1905] (Druck) - Entbindung des Bibliothekars des Seminars für Orientalische Sprachen Nicolaus Theodor Georg von Rehbinder von seiner Tätigkeit beim Gesamtkatalog der preußischen Bibliotheken sowie Überweisung desselben an die Bibliothek der Universität Berlin, 1906 - Bereitstellung von Publikationen des Seminars für Orientalische Sprachen für den Schriftentausch mit der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Magyar Tudományos Akadémia) in Budapest, 1907 - Überlassung von Programmen und Lehrbüchern des Seminars für Orientalische Sprachen an die Russische Botschaft in Berlin, 1907 - Überweisung einer Sammlung von Fotografien orientalischer Altertümer an die Bibliothek des Seminars für Orientalische Sprachen zu dauerndem Eigentum, 1907 - Erwerbung einer von Bernhard Wibelitz in Hamburg offerierten Sammlung von Sanskrit-Manuskripten, 1907 - Übernahme von Schreibvorlagen in japanischer, makassarischer und malaii-arabischer Schrift aus der ehemaligen Kolonialschule in Delft, 1907 - Begutachtung und Bewertung eines dem Antiquar Otto Harrassowitz in Leipzig offerierten arabischen Manuskripts, 1907 - Übereignung einer bei dem Feldzug gegen Tibet 1903/04 in der Stadt Llassa erbeuteten tibetanischen Schriftrolle durch den Major im 8. Gurkha-Riffles-Regiment [8th Gurkha Rifles] J. A. Wilson und Überweisung der Schriftrolle an das Seminar für Orientalische Sprachen, 1908 - Überlassung von 3 Exemplaren der Algeciras-Akte an die Deutsch-Marokkanische Gesellschaft in Berlin, 1908 - Begutachtung und Bewertung der von dem Stabsarzt in der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika [...] Hellwig gesammelten "Angaben von Eingeborenen über die Feldkost und die Arzneipflanzen der Hereros und Hottentotten" durch Prof. Carl Meinhof, 1908 - Erwerbung eines Projektions- und Epidiaskopapparates, 1908 - Überweisung der dem Seminar für Orientalische Sprachen auf Veranlassung des Prof. Dr. Carl Heinrich Becker in Hamburg zugestellten Handschrift "Ansab al-aschraf" von al-Baladhuri an die Handschriftenabteilung der Königlichen Bibliothek in Berlin, 1908 - Bewilligung einer Entschädigung an den im dienstlichen Interesse der Bibliothek der Universität Berlin zur Beschäftigung überwiesenen Bibliothekar am Seminar für Orientalische Sprachen Nicolaus Theodor Georg von Rehbinder, 1909 - Erweiterung des Schriftentauschs des Seminars für Orientalische Sprachen mit der École française d?Extrême-Orient in Paris, 1909.
Geschichte des Bestandsbildners: Dem Andenken Paul Rohrbachs, München 1959.- Horst Bieber, Paul Rohrbach, München 1972.- Walter Mogk, Paul Rohrbach und das größere Deutschland. Ethischer Imperialismus im Wilhelminischen Zeitalter. Ein Beitrag zur Geschichte des Kulturprotestantismus. München 1972 Paul Rohrbach, Weltpolitisches Wanderbuch 1897-1915, Königstein im Taunus 1916.- ders., Im Vorderen Asien, Berlin 1901.- Walter Mogk, Paul Rohrbach als Organisator der "Hamburg-Bremer-Spende" 1908-1912, Sdr. Düsseldorf 1966.- O. von Weber, Dr. Paul Rohrbach in Südwestafrika, Sdr. o.O.u.J. Rohrbach, Paul: Amerika und wir. Reisebetrachtungen. Berlin 1926 Rohrbach, Paul: Erwachendes Asien. Geschautes und Gedachtes von einer Indien- und Ostasienreise 1932. München 1932 Rohrbach, Paul: Um des Teufels Handschrift. Zwei Menschenalter erlebter Weltgeschichte. Hamburg 1953 Rohrbach, Paul: Weltpolitisches Wanderbuch 1897-1915. Königstein im Taunus, Leizig (1916) Bieber, Horst: Paul Rohrbach - Ein konservativer Publizist und Kritiker der Weimarer Republik. München-Pullach, Berlin 1972 Zitierweise: BArch, N 1408/...
Rohrbach, Paul