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Enthält: v. a.: Begleitschreiben, Mitteilungen und Antwortschreiben zu Einsendungen, dabei u. a.: Rheinbott, E. v. (Ponewiesch): Übersetzungen russischer Lieder (1907, 1908); Schmidt, K. (Gleiwitz): Denkschrift über Teile des Corpus Inscriptionum Etruscarum und etruskische Inschriften (1907); Mac Donald, A. (Washington): A Plan for the Study of Man (1910); Thöne, J. (Wipperfürth): Artikel über Bestrebungen zu einer Weltsprache(1912).- Anfragen, Informationen und Mitteilungen an die Akademie, dabei u. a.: Jelinek, L. (Zdolbunow): Worte an die Teilnehmer des dritten Internationalen Kongresses der Freunde der Philosophie in Heidelberg (1908); Institut dEstudis Catalans (Barcelona): Ankündigung eines Gelehrten zum Studium des Fonctionnement de la ville (1909); Königliches Materialprüfungsamt (Berlin): Mitteilung über ein Cellitverfahren zur Erhaltung von Handschriften (1909); Wirsen (Stockholm): Erinnerung an Vorschläge für den Literaturnobelpreis (1910); Anfrage des Königlichen Materialprüfungsamtes über Versuchsergebnisse mit dem Cellitverfahren (1911); Briefwechsel zur Anfrage des B. Koenigsberger nach dem Verbleib seiner Arbeit zum jerusalemischen Talmud (1911); Briefwechsel zur Anfrage von H. Hübner (Sekretar der Bibliotheca Hertziana Rom) über Interesse an der Fortführung der Arbeiten des Aldrovandi (1912); Dieterich, K. (Leipzig): Bericht über das Verhalten des H. Jantsch auf einer Reise in die Athosklöster zum Photographieren von Handschriften (1912).- Begleitschreiben und Mitteilungen zu Anträgen an die Akademie auf finanzielle Unterstützung, dabei u. a.: Geisenhof, G. (Lübeck): Herausgabe der Bugenhagen Editionen (1906); Mayer, L. (München): Reise in die Südsee zu Forschungen für ein vergleichendes Wörterbuch der polynesischen Hauptdialekte (1907); Gall, A. v. (Mainz): Ausgabe des hebräischen Pentateuchs der Samaritaner (1907); Teutonia-Verlag (Leipzig): Sammlung von Texten der Sette Comuni Vicentini (1907); Ruzicka (Berlin): Die konsonantische Dissimilation in semitischen Sprachen (1907); Hallensleben, M. (Sondershausen): Herausgabe der Beiträge zur Schwarzenburgischen Heimatkunde von T. Irmisch (1907); Patzak, B. (Klausen): Villenleben und Villenbau der Italiener im 15. und 16. Jahrhundert (1908); Preuss, G. F. (Breslau): Herausgabe der Selbstbiographie des Autoinede Lumbres (1908); Schillmann, F. (Marburg): Photographierung der Haupthandschrift des päpstlichen Formelbuches des Marinus de Ebulo (1910); Kluge, T. (Berlin): Photographierung altgeorgischer Literaturdenkmäler auf einer Kaukasusreise (1910); Glahn, L. (Ichendorf): Herausgabe des Werkes Das doppelte Gesetz im Menschen auf der Grundlage der Kantischen Freiheitslehre (1910); Ruge, A. (Heidelberg): Internationale Bibliographie für Philosophie (1911); Löwenthal, E. (Berlin): Herausgabe der Forschungsergebnisse zum naturalistischen Transzendentalismus (1911); Stückelberg, E. A. (Basel): Die Heiligen der Lombardei, dabei: Abhandlung San Lucio, der Sennenpatron (1911); Braungart, R. (München): Die Südgermanen (1912); Anspach, A. E. (Duisburg): Reise zur Kollationierung von Handschriften für eine Edition der Etymologien Isidors (1912).- Schriftwechsel zu Anträgen an die Akademie auf finanzielle Unterstützung, dabei u. a.: Norddeutsche Missionsgesellschaft: Wörterbuch Ewe-Deutsch (1906); Sikora, A. (Mühlau): Forschungen zur Theater- und Kunstgeschichte (1906); Schliebitz, J. (Wittenberg): Herausgabe der syrisch-deutschen Edition des Hiob-Kommentars von Išodâdh (1906); Karst, T. (Straßburg): Lexikon des Mittelarmenischen (1908); Korn (Berlin): Herstellung eines Werkes mit Reproduktionen seiner Sammlung von Bildnissen deutscher Juristen (1908); Reichelt, H. (Gießen): Neuausgabe des Pahlavi-Vendidad (1908); Moeller, E. v. (Berlin): Biographie Hermann von Cornrings (1909); Staerk, D. A. (St. Petersburg): Denkmäler der lateinischen Paläographie zu St. Petersburg (1909); Fritz-Eckardt-Verlag (Leipzig): Gesamtausgabe der Hegelschen Werke (1910); Walleser, M. (Kehl a. Rh.): Madhyamaka-Karika von Nagarjuna (1910); Reimer-Verlagsbuchhandlung (Berlin): Herausgabe der Formae orbis antiqui von H. Kiepert (1911); Molin, J. (Wien): Abhandlung über die religiöse Bedeutung Goethes und Schillers (1911); Neumann, A. (Berlin): Reise nach England für Forschungen über die englische Innenkolonisation (1911); Fischel, O. (Berlin): Herausgabe eines Corpus der Zeichnungen Raphaels (1911); Horten, M. (Bonn): Herausgabe der Werke über die Philosophie der Araber (1912); Paul, E. (Bad Aussee): Werk über das Deutschtum im Zimbernlande (1912); Verein für Reformationsgeschichte: Herausgabe einer Abhandlung über die Entstehung des Wormser Ediktes von Kalkoff (Breslau) (1912).- Schriftwechsel zu Anträgen an die Akademie, dabei u. a.: Hesse (Brandenburg): Prüfung von Abhandlungen über Stenographie (1907); Wulff, L. (Parchim): Prüfung der Abhandlung Dekalog und Vaterunser (1908); Paul, H. (Wiesbaden): Prüfung des Werkes Chronologische Zusammenstellung der Fabeldichter verschiedener Zeiten und Sprachen (1908); Frank, F. (Hof): Prüfung des Werkes Die Mogastisburg, ein sprachwissenschaftlicher Beitrag zur Geschichte (1909); Tucher, M. v. (La Valette): Prüfung des Werkes Quelques particularités du dialecte arabe de Malte von B. Roudanovsky (1909); Strack, H. L. (Berlin): Subskription der Faksimileausgabe des Monacensis des Talmud (1911); U. v. Wilamowitz-Moellendorff: Vermittlung einer Photoerlaubnis für Handschriften aus den Klöstern Esphigmenu und Patmos (1911).- Gutachten zu Anträgen an die Akademie auf finanzielle Unterstützung, dabei: Bergner, H. (Nischwitz): Studien zur systematischen Darstellung der deutschen Kunstaltertümer (1908); Gesellschaft zur Beförderung der evangelischen Mission unter den Heiden (Berlin): Herausgabe des Wörterbuchs des Sotho von D. Endemann (Berlin) (1907); Beck, J. B. (Paris): Die Melodien der Troubadours (1909); Vandenhoff, B. (Münster): Herausgabe des Werkes System des geistlichen und weltlichen Rechtes der Nestorianer (1910); Curschmann, F. (Greifswald): Plan zu einem geschichtlichen Atlas der östlichen Provinzen des Preußischen Staates und Aufnahme unter die Akademiepublikationen, dabei: Historische Vierteljahresschrift (1910); Flügel, O. (Döhlau): Gesamtausgabe der Werke Herbarts (1912).- Gutachten zur Bitte des v. Nordenflycht (Havanna) um Prüfung einer angeblichen Aufzeichnung Karls V. in einer Bibel des C. F. Finlay (Havanna) (1907).- Gutachten für das Kultusministerium zum Glaserschen Nachlass von südarabischen Inschriften und geographischen Materialien (1908).- Mayer, L. (München): Mitteilung über eine Reise in die Südsee zu Forschungen für ein samoanisch-deutsches Wörterbuch und Bitte um formelle Beauftragung durch die Akademie (1907).- Abdruck der Briefe von H. V. Hilprecht (Philadelphia) an die Universität von Philadelphia zur Niederlegung seiner Ämter und zur Mißachtung seiner Rechte (1910).
Enthält u.a.: Politische Lage in dem französischen Wadei-Gebiet Karte Kameruns, südwestlicher Teil von Yola mit Eintragungen über Ackerbau und Viehzucht M.: 1:360 000 (April 1907) Skizze des Aufstandsgebiets der Erhebung im Gebiet Malum - Wadei, M.: 1:400 000 (Juli/Aug. 1907)
ANLASS: 73. Geburtstag Großherzog Friedrichs I. ADRESSE: Papier, 1 Bl., Hs., 27,5 x 18,7 cm. Unter einem das badische Wappen haltenden Reichsadler die Glückwünsche umgeben von einer gemalten Einfassung mit Motiven des Landes (Pagode, Zweige mit Lampoins, eine Ansicht des Hafens, rechts unten ein Wappen mit den Farben der Reichsfahne, Zeichnung mit Aquarell). KÜNSTLER: Andreas Fischer, Oberleutnant zur See. TEXT: Glückwünsche mit eigenhändigen Unterschriften der Offiziere: Major Dürr, Kommandeur des III. Seebataillons, Kapitänleutnant Deimling, Leiter der Vermessungen in Kiautschou, Oberleutnant zur See Andreas Fischer und Kühlenthal, Leutnant Max Frh. von Bodmann, Matrosenartillerie Detachement Kiautschou.
Briefe u. Berichte aus Neuguinea, 1893-1895; Bericht der Neuguinea-Compagnie über den Jagdunfall von Barkemeyer, 1895 Nachlass; Notizbuch mit persönlichen Tagebuchaufzeichnungen, 1894-1895, mit Zeichnung vom Vulkanausbruch auf Dampier, 25.07.1895 [ubi? August 2011]; Aufzeichnung von Worten der Siar-Sprache ; „Warten“, Gedicht von Andreas Bräm (1798-1882) aus Neukirchen ; Brief, vermutlich von Henriette Dielmann, der Braut von Missionar Albert Hoffmann, 1895
Rheinische MissionsgesellschaftEnthält u.a.: Protokoll der Fundesfeststellung und Besichtigung des Fundpunktes.- Einlegung der Mutung durch den Kaufmann Leopold Falk aus Berlin.- Handzeichnung vom Fundpunkt.- Prüfung der Bergfreiheit und Feldeskollisionen.- Niederschrift der Schlussverhandlung in der Mutungssache.- Berechtsamsdokumente.- Übergang in das Eigentum der Ilse Bergbau AG, Grube Ilse, 1917.
Enthält u.a.: Skizze der Nordspitze von Neu-Irland Skizze der Hernsheinsschen Stationen an der Nordküste von Neu-Irland Skizze von Australien, Neu-Guinea und den Südseeinseln Annual report of the Hawaiian Evangelical Association. Presented at the meeting held at Honolulu, 1880
Verfasser: Cigaretten-Bilderdienst (Hrsg.). Verlag: Selbstverlag, Dresden. Bemerkung: Album für Sammelbilder aus Zigarettenkisten.
Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Dienstvertrag, 1896; Brief des einheimischen Christen Ibrahim Kerefu, 1900; Vertrauliche Korrespondenz über Eheangelegenheiten Roehls, 1903-1911; Schilderung der Vergewaltigungen der Evangelischen Missions-gesellschaften für Deutsch-Ostafrika durch unsere Feinde, Schadensliste für die Jahre 1914-1916, zus.gest. durch Karl Roehl, 1920; „Eine Deutsche Evangelische Tat für Ostafrika, Werbedruck-schrift für das Suaheli-Neue Testament Roehls, 1930; Vertrag der Leipziger-, Berliner-, u. Bethel-Mission mit Karl Roehl wegen literarischem Sonderauftrag in Tansania, 1930; Johannes Raum „Um das Roehl´sche Neue Testament, Referat, 1931; Bericht über Besprechung mit Mr. Tyndale-Biscoe, Education-Director in Dar-es-Salaam, 1932; Protokoll der vierten allgemeinen lutherischen Missionskonferenz in Dar-es-Salaam, Juni 1933; Memorandum betreffend der „Reichskirche u. Mission von Karl Roehl, November 1933; Bericht an das kirchliche Aussenamt „Über meine Arbeit in Dar-es-Salaam, 1934; Memorandum zum Druck der Suaheli-Bibel von Karl Roehl, 1935; Einführung in die Suaheli-Bibel von Karl Roehl, 1937; Vier Hefte „Mapenzi ya Mungu, April bis Juni 1937; Illustrationen für die Suaheli-Bibel, 1937; „Unser Prophet ist heilig u. ein Heiligender, Übersetzung von Karl Roehl aus „Mapenzi ya Mungu, 1938; „Die Geschichte von Businsa aus „Ufalme wa Mungu (Auf deutsch: Gottes Königreich) Nr.4, 1939; „Bericht über meinen 70. Geburtstag von Karl Roehl, Juli 1940; Todesanzeige von Emmy Roehl, 1948; Todesanzeige von Karl Roehl u. Nachrufe, 1951
Bethel-MissionBestandsbeschreibung: Abt. 186 Familienarchiv Leonhard von Heyl/Nonnenhof (Dep.) Umfang: 307 Archivkartons; ein Karton mit Überformaten; 2,5 lfm mit planliegenden und gerollten Überformaten (= 2165 Verzeichnungseinheiten = 33 lfm, einschl. Filmrollen, Foto-Negative u.a.) Laufzeit: 1760 - 1985 Übernahme und Verzeichnung Nach einem Hinweis von Frau Dr. Mathilde Grünewald (Museum der Stadt Worms) wurde dem Stadtarchiv Ende Juni 2002 bekannt, dass der Inhaber des Heylschen Gutes Nonnenhof (Bobenheim), Herr Dr. Ludwig von Heyl, an einer Übergabe des Familienarchivs seines Onkels Leonhard von Heyl (1924-1983) an das Stadtarchiv interessiert sei. Frau Dr. Grünewald übergab dem Archiv eine von ihr bei einer Besichtigung der zur Aufbewahrung dienenden Räumlichkeiten angefertigte Übersicht mit einer ersten Aufstellung über das im Forsthaus Nonnenhof aufbewahre Material. Das Archiv nahm daraufhin Kontakt mit Herrn Dr. von Heyl auf und vereinbarte dabei, einen Depositalvertrag mit den üblichen Bestimmungen (Eigentumsvorbehalt etc.) abzuschließen. Das Stadtarchiv hat dann durch seinen Leiter Dr. Gerold Bönnen und Frau Dipl.-Archivarin (FH) Margit Rinker-Olbrisch in der ersten Augusthälfte 2002 die in zwei Räumen des zur Renovierung anstehenden Forsthauses lagernden Unterlagen gesichtet, einen ersten Teil direkt vor Ort signiert und verzeichnet (Eingabe als Word-Liste, Titelaufnahme/Laufzeitfeststellung von ca. 800 Verzeichnungseinheiten) und zum Abtransport vorbereitet. Die gesamten Materialien, von denen ein großer Teil in Aktenordnern stehend, der Rest entweder lose (in Kisten) oder als Schnellhefter verwahrt worden ist, wurden am 9.8.2002 mit in das Stadtarchiv verbracht, der verzeichnete Teil wurde direkt im Keller der Ernst-Ludwig-Schule aufgestellt, die unverzeichneten Unterlagen kamen zur weiteren Bearbeitung in das Raschi-Haus, darunter auch ca. 15 35mm-Filmrollen, Fotografien (Negative und Abzüge), Karten und Pläne. Die Verzeichnung der restlichen Unterlagen samt der Erstellung einer Klassifikation und eines Index (s.u.) erfolgte im Zeitraum von August 2002 bis April 2003 durch Margit Rinker-Olbrisch. Der Umfang der Unterlagen beträgt insgesamt ca. 40 laufende Meter (1806 Verzeichnungseinheiten). Kassationen sind bis auf wenige Ausnahmen (Kontoauszüge, Abrechnungen, gedruckte Rundschreiben) unterblieben. Im Frühjahr/Sommer 2010 erfolgte eine Nachverzeichnung der Bestandsunterlagen, die im August 2002 nur mit Aktentitel und Laufzeit in die Word-Liste aufgenommen worden waren (ca. 800 Nummern). Sie wurden nun vertiefend verzeichnet, um auch im Rahmen der Arbeiten zu dem Heyl’schen Sammelband "Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel" als Quellen zur weiteren Auswertung zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig wurden die Sperrfristen entsprechend der Vorgaben des im September 2010 geänderten Landesarchivgesetzes für Rheinland-Pfalz geändert bzw. aufgehoben. Klassifikation Da die Unterlagen bei ihrer Übernahme keine innere Ordnung aufwiesen, wurde im Laufe der Bearbeitung des Materials eine Klassifikation erarbeitet, die die wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkte und unterschiedlichen personellen Zusammenhänge und Provenienzen von seiten der beteiligten Familienmitglieder widerzuspiegeln bemüht ist. Nicht immer ließen sich dabei die familiär-privaten von den mit diesen auf das engste verflochtenen geschäftlichen Angelegenheiten der Firma bzw. Firmen und ihrer finanziellen Implikationen trennen. Die Abgrenzungen in der Klassifikation sind daher oft weniger scharf als dies die Gliederung glauben macht. Zudem wurde ein Teil der Unterlagen relativ zügig vor der Übernahme vor Ort in geringerer Tiefe verzeichnet als andere; insbesondere die Unterlagen zur Person Leonhards von Heyl und zur Geschichte des Nonnenhofes sind in der Regel weniger intensiv erschlossen worden als die eigentlichen älteren Archivalien zu Firma und Familie. Inhalt, Wert und Bedeutung Inhaltlich gliedert sich die Abteilung 186 vor allem in drei etwa gleich große Teile: 1. Der persönliche Nachlass des Leonhard von Heyl (persönliche und Studienunterlagen, Korrespondenz, Tätigkeit in Vereinen und Gremien, darunter im Wormser Altertumsverein (Vorsitz 1966-1983), in landwirtschaftlichen Organisationen und in der pfälzischen Landeskirche). Der Zeitraum dieses Teils der Unterlagen liegt zwischen ca. 1940 und dem Tod 1983 mit wenigen Stücken der Zeit kurz danach. 2. Unterlagen zur Entwicklung des seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz befindlichen Nonnenhofes bei Bobenheim und seiner Bewirtschaftung mit einem Schwerpunkt in der Zeit von ca. 1920 bis 1960. 3. Unterlagen zur Geschichte der Familie von Heyl, darunter zu Cornelius Wilhelm von Heyl (1843-1923), darunter ein Teil seines bislang als verloren geglaubten Nachlasses mit hohem Wert für Fragen der Politik, Mäzenatentum, öffentlichem Wirken und wirtschaftlicher Betätigung. Von besonderem Wert sind unterschiedliche Archivverzeichnisse der Zeit nach dem Tod 1923 (Nr. 582, maschinenschriftlich, ca. 80 S., offenbar unvollständig überliefert), erstellt nach erfolgter Verzeichnung und Ordnung der im Privatarchiv von Freiherr Dr. von Heyl zu Herrnsheim vorgefundenen Akten, November 1928, demnach im Archiv 2827 Mappen in 14 Gruppen vorhanden; Nr. 820; Nr. 821; Nr. 1272 hs. Aufstellung). Etliche Unterlagen betreffen Cornelius Wilhelms Frau Sophie geb. Stein (1847-1915), dazu liegen weitere Archivalien zur Geschichte der Kölner Bankiersfamilie Stein vor. Von besonderem Wert sind Unterlagen zu Cornelius Wilhelms Bruder General Maximilian von Heyl (1844-1925) und seiner Frau Doris (1848-1930) darunter auch zahlreiche Akten zum Heylshof Darmstadt und zu ihren mäzenatischen Aktivitäten in Worms und Darmstadt) sowie Korrespondenz. Für die genannten Persönlichkeiten enthält der Bestand außerordentlich wertvolles Archivmaterial, das unser Wissen über die Geschichte der Familie und ihrer vielfältigen Wirkungen und Aktivitäten auf den Gebieten der Politik und Kunst, dem öffentlichen und wirtschaftlichen Leben - insbesondere auch auf dem Gebiet der Kunstpflege - und auf eine wesentlich erweiterte Grundlage stellt. Umfangreiches Material informiert über die familieninternen Auseinandersetzungen und Konflikte; sehr zahlreiche Korrespondenz gewährt tiefe Einblicke in die personellen Verflechtungen und Kontakte der weitverzweigten Familie. Eine besondere Stellung nimmt die ausgeprägte Selbststilisierung und Selbstdarstellung der Familie und ihrer Angehörigen ein, zu denen der Bestand umfangreiches Material bereithält. Die Original-Fotografien (v.a. Glasplatten mit Privatfotos der Familie von Ludwig Freiherrn von Heyl, 1886-1962) wurden zum Teil durch die Fotoabteilung übernommen und verbleiben dort (vgl. Abt. 186 Nr. 1707). Die zu dem 1944 gehörenden Filmprojekt der Fa. Heyl-Liebenau gehörenden 35mm-Filme befinden sich zurzeit im Bundesarchiv in Berlin, wo sie digitalisiert werden sollen. Die ältesten Unterlagen im Bestand reichen in die Zeit bis ca. 1720 zurück. Der Schwerpunkt der Überlieferung liegt im Zeitraum von ca. 1880 bis ca. 1930. Erhaltungszustand und Benutzbarkeit Zum kleinen Teil sind die Unterlagen durch Feuchtigkeitseinwirkungen beeinträchtigt; zum Teil handelt es sich um sehr brüchiges und im Erhalt gefährdetes Kopierpapier, das zum Teil (K) durch lesbare Fotokopien ersetzt wurde (Nr. 53, 960, 962, 963, 967, 968, 979, 980, 984 -986, 993, 1027, 1060 (K), 1079 (K), 1080 (K), 1094 (K), 1102-1104 (K), 1115, 1198). Aus Gründen des Datenschutzes ist ein Teil der Leonhard Freiherr von Heyl betreffenden Unterlagen (Steuersachen, persönliche Unterlagen) für die Benutzung gesperrt; Ähnliches gilt für private Belange einiger anderer Familienmitglieder. In Zweifelsfällen ist das Archiv gehalten, sich mit dem Eigentümer in Verbindung zu setzen. Verwandte und ergänzende Archivabteilungen im Stadtarchiv In erster Linie sind hier zu nennen: - 170/26 Familie von Heyl - 180/1 Heylsche Lederwerke Liebenau - 185 Familien- und Firmenarchiv Ludwig Cornelius Freiherr von Heyl (Depositum) Mit letztgenanntem Bestand weist die Abt. 186 sehr enge Verflechtungen auf; die hier befindlichen umfangreichen Unterlagen werden in erfreulicher Weise ergänzt. (zu weiteren Informationen vgl. die Beständeübersicht des Stadtarchivs) Literatur Die Wormser Industriellenfamilie von Heyl. Öffentliches und privates Wirken zwischen Bürgertum und Adel, hg. v. Gerold BÖNNEN u. Ferdinand WERNER, Worms 2010 (538 S., ca. 600 Abb., grundlegender Sammelband zu verschiedensten Aspekten, darunter Beitrag über die Nachlässe und ihre Verzeichnung durch Margit Rinker-Olbrisch) BÖNNEN, Gerold (Bearb.), Das Stadtarchiv Worms und seine Bestände, Koblenz 1998 (Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz 79) (S. 39f., S. 173-178 mit weiterer Lit.) KRIEGBAUM, Günther, Die parlamentarische Tätigkeit des Freiherrn C. W. Heyl zu Herrnsheim, Meisenheim 1962 (Mainzer Abhandlungen zur mittleren und neueren Geschichte 9) KÜHN, Hans, Politischer, wirtschaftlicher und sozialer Wandel in Worms 1798-1866 unter besonderer Berücksichtigung der Veränderungen in der Bestellung, den Funktionen und der Zusammensetzung der Gemeindevertretung, Worms 1975 (Der Wormsgau, Beiheft 26) Stiftung Kunsthaus Heylshof. Kritischer Katalog der Gemäldesammlung, bearb. v. Wolfgang SCHENKLUHN, Worms 1992 (darin: Klaus HANSEMANN, Der Heylshof: Unternehmerschloß und Privatmuseum, S. 1950; Judith BÜRGEL, "Da wir beide Liebhaberei an Antiquitäten besassen". Zur Gemäldesammlung von Cornelius Wilhelm und Sophie von Heyl, S. 51-71) Dr. Gerold Bönnen/Margit Rinker-Olbrisch Worms, im Juni 2003 / Oktober 2010 Nachtrag Im Februar 2014 machte Herr Dr. Ludwig v. Heyl (Nonnenhof) auf neuerlich aufgefundene Unterlagen aufmerksam, die aus dem Besitz seines Onkels Leonhard noch im sog. Försterbau lagerten. Die Stücke wurden am 27. Februar durch Frau Margit Rinker-Olbrisch und Archivleiter Herr Dr. Gerold Bönnen gesichtet und großenteils zur Ergänzung des Bestandes Abt. 186 übernommen. Die Verzeichnung wurde von Frau Rinker-Olbrisch bis Ende März abgeschlossen. Es kamen 129 neue VE (davon 17 Unternummern) zum Bestand Abt. 186 hinzu. Das Material, teilweise großformatig, umfasst Schriftgut, zahlreiche Fotografien (auch Alben) und Grafiken. Dem Bestand Abt. 185 (Familien- und Firmenarchiv Ludwig C. Freiherr von Heyl) wurden vier eindeutig Ludwig C. von Heyl bzw. seinem gleichnamigen Sohn zugehörige Stücke eingegliedert. Allerdings wurden einzelne Ludwig C. von Heyl betreffende Archivalien, die Leonhard von Heyl in seinen Bestand integrierte hatte, auch in diesem Zusammenhang belassen und in die für Ludwig C. von Heyl und seine Ehefrau Eva-Marie von Heyl geb. von der Marwitz vorgesehene Klassifikationsgruppe in Abt. 186 eingefügt. Im Neuzugang befanden sich u.a. Zeitungsausgaben (mehrfach) zum Ableben, den Trauerfeierlichkeiten und der Beisetzung von Cornelius Wilhelm Freiherr von Heyl zu Herrnsheim (+ 1923) sowie eine Bibel und ein Gesangbuch aus dem Besitz der Alice von Heyl (1881-1969), wobei Letzteres einen von Otto Hupp gestalteten Ledereinband aufweist (Abt. 186 Nr. 1805). Erfreulich ist, dass mit der Übernahme Gesellschafts- und Besuchsbücher (beginnend ab 1894-1899, folgt Lücke bis 1909, endigend 1914; Abt. 186 Nr. 1806-1809) dem Bestand zugeführt werden konnten, die Auskunft über das gesellschaftliche Leben im Heylshof Worms, Schloss Herrnsheim und Jagdgesellschaften geben. Wichtig für die Rekonstruktion des ehemaligen Archivs von C. W. von Heyl ist das umfangreiche nahezu vollständige Archivverzeichnis (Abt. 186 Nr. 1813), das zusammen mit den schon vorhandenen wenigen Teilen (Abt. 186 Nr. 582) nun komplett vorliegt. Weiterhin ist hervorzuheben ein Album im Charakter eines Stammbuches, das Cornelius Wilhelm von Heyl von seinen Eltern geschenkt worden war und Eintragungen von Verwandten, Freunden usw. insbesondere aus der Zeit seines Aufenthaltes im Institut der Herrnhuter Brüdergemeine in Neuwied enthält (Abt. 186 Nr. 1829; Laufzeit 1856-1859). Einzelne Stücke der übernommenen Archivalien tragen schmuckvolle Ledereinbände, hier sollen zwei hervorgehoben werden. Zum einen handelt es sich um ein "Photographisches Album von Sehensüwrdigkeiten der Stadt Worms" (1881; Abt. 186 Nr. 1880), das seinerzeit vermutlich in Zusammenhang mit der Museumsweihe im Paulusstift heraugegeben wurde sowie ein Fotoalbum "Zur Erinnerung an den Fackelzug 8. April 1886" anlässlich der Erhebung in den Adelsstand (Abt. 186 Nr. 1881) mit zahlreichen Gruppenaufnahmen (versch. Personengruppen aus der Lederfabrik), gefertigt von dem Wormser Fotografen Fritz Winguth. Daneben finden sich Fotoalben von Sophie von Heyl (1918-1980) von ihrem Aufenthalt in der Frauenschule Metgethen (bei Königsberg) und in der Diakonissenanstalt in Halle, Urlaub u.a. und Alben von Leonhard von Heyl. Von diesem wurden außerdem Korrespondenzserien mit Briefen an seine Eltern übernommen. Sie setzen in seiner Kindheit (ab 1932) ein, umfassen seine Kriegs- und Studienzeit und enden 1959. Von den großformatigen Stücken (Fotografien, Grafiken) sticht eine großformatige Fotografie des Heylshofs in Darmstadt hervor, die teilweise mit einer Zeichnung für einen projektierten großzügigen jedoch nicht ausgeführten Anbau überklebt ist (Abt. 186 Nr. 1894). Diese Skizze könnte von dem Architekten Gabriel von Seidl stammen. C. Battenfeld zeichnete detailliert diverse Plastiken und Baulelemente, die vermutlich dem Heylshof Darmstadt zugeordnet werden können (ein großformatiges Blatt, Abt. 186 Nr. 1894). Margit Rinker-Olbrisch Worms, im April 2014
Enthält v.a.: Darstellung der Familiengeschichte von ca. 1798 bis zum Tod von Karl Scheurlen 1872, von Ernst von Scheurlen (handschr.) Gelegenheitsgedichte von Karl Scheurlen, 1862 - 1867 Bilder und Fotos - folgender Personen: Johann Friedrich Flander, Benjamin Friedrich Pfizer (Groß- bzw. Urgroßvater), Friedrich Notter, Paul Pfizer MdL, Charlotte Scheurlen geb. Pfizer (1802-1860, Mutter bzw. Großmutter), Charlotte Scheurlen mit Karl und Eduard Scheurlen (Bruder bzw. Onkel), Dekan Haab und Frau (Freunde der Mutter bzw. Großmutter), Friedrich Sonntag (Obervogt in Pforzheim), Karl Scheurlen, Oberstaatsanwalt Eduard Scheurlen, Erich Kaufmann (Professor in Heilbronn), Ministerpräsident Hermann von Mittnacht als Student, Oberjustizassessor und Staatsanwalt, Reichskanzler Otto von Bismarck, Johanna von Bismarck, Ernst von Scheurlen und seine Geschwister Marie, Fritz, Richard, Hermann und Otto als Kinder, Botschafter in London Konstantin Freiherr von Neurath mit der Gattin des Botschaftsrats Fürst von Bismarck geb. Tengborn, Hauptmann Krenzler in Deutsch-Ostafrika, bayerischer Ministerpräsident von Dandl und der bayerische Gesandte in Berlin Graf Lerchenfeld, Vizekanzler Friedrich von Payer, der württembergische Gesandte in Berlin Freiherr von Varnbüler und der württembergische Minister des Auswärtigen Freiherr von Weizsäcker, Reichspräsident Paul von Hindenburg und nicht identifizierte Personenen bei der Reichsgründungsfeier 1934 - folgender Motive: Grab Karl Scheurlens und Karl Christian Friedrich Scheurlens (Vater bzw. Großvater) in Stuttgart, Grab von Charlotte Scheurlen geb. Pfizer in Tübingen, Grabmal auf dem Stuttgarter Friedhof, Verschiedenes aus den Skizzenbüchern I und II von Karl Scheurlen (v.a. Motive aus Geschichte, Studentenleben und Justiz), Zeichnung (von Karl Scheurlen?) zu Uhlands Gedicht "Siegfrieds Schwert", 3 Skizzen von Karl Scheurlen über eine (nicht reale) Reise nach Amerika, Abbildungen eines Bilderbuchs von Karl Scheurlen für die Familie Häcker, Volksfest in Bad Cannstatt 1871 zur Feier der silbernen Hochzeit von König Karl und Königin Olga, Grabmal der Mutter Katharine sowie der Brüder und Schwestern Otto, Fritz und Marie Scheurlen, kolorierter Titelentwurf von Karl Scheurlen für "Hänsel und Gretel", Weihnachtsbild mit Engeln und Christbaum von Karl Scheurlen (Entwurf), Panzerkreuzer "Deutschland", Marineschule Flensburg, Skulptur "Sportmädel", Brand des Alten Schlosses in Stuttgart 1931 Enthält auch: Stammbaum von Hermann Karl Friedrich Freiherr von Mittnacht (unvollendet) Foto von Bad Mergentheim, 1928 Menukarte und Sitzplan des Festessens zum Geburtstag von König Karl im Ministerium des Innern, 1871 Menukarte des Festessens zum Geburtstag von König Wilhelm II. im Ministerium des Innern, 1909 "Imbiß-Ordnung" (vermutlich anlässlich der Festlichkeiten zum Geburtstag König Wilhelms II. 1909) Postkarte von Stendel an Ernst von Scheurlen aus Deutsch-Ostafrika, 1911 Schreiben von Professor Dr. Max Schottelius an Ernst von Scheurlen betr. biologische Kläranlagen, 1912 Glückwünsch-Schmuckblatt des Grenadier-Regiments "Königin Olga" für die Studentenverbindung Sueve-Borussia, 1912 Zeitungsartikel: "Der Berkheimer Hof bei Weilimdorf", o.D. "Dichtergräber auf den Stuttgarter Friedhöfen", o.D. "Freiherr von Mittnacht. Zu seinem 100. Geburtstag, 17. März 1925", Schwäbischer Merkur vom 14. März 1925 "Hoher Besuch beim Volksfest vor 70 Jahren", 1927 "Zum Stapellauf des Panzerschiffs ’Deutschland’", 1930
Scheurlen, Karl vonVerbleib der Gefangenen. - Nachweisung, 1.11.1906 [fol. 45 - 54] Skizze des Galim-Landes mit Einzeichnung der Marschrouten der Galim-Expedition unter Führung von Hauptmann Fabricius, o.M., Bleistiftzeichnung mit farbigen Eintragungen, April 1906
Gouvernement von KamerunAußenstationen: Rietmond, Kub, Hoachanas seit 1922, Farm Gibeon s. RMG 2.546, Instandsetzung d. Kirche in Gibeon s. RMG 3.299, Station Hoachanas s. a. RMG 2.504, RMG 3.300 u. RMG 2.526 a, Farm Hoachanas s. RMG 2.549, Station Ghochas s. a. RMG 2.502, Station Rietmond s. a. RMG 2.534; Stations- u. Quartalsberichte, Briefe an d. Deputation, von Christian Wilhelm Friedrich Spellmeyer, 1903-1944; Visitationsberichte, Zeichnung u. Foto von Gibeon, 1903, 1906 + 1913; Bericht von Missionar Osswald, Norddeutsche Mission, über d. Schicksal d. Witboois in Lome, 1905; Bevölkerungsstatistik im Bezirk Maltahöhe, 1911; Abrechnungen von Baukosten für Missionshaus u. Kirche; Siebold, Bielefeld, über d. Verhalten d. Engländer in Gibeon, 1915; Bitte d. weißen Bewohner um Abberufung von Missionar Friedrich W. Schröder, 1897;
Rheinische MissionsgesellschaftLebenslauf, Bewerbung u. Gesundheitszeugnis, 1907; Korrespondenz wegen Glitz’ Ausbildung zum Bootsführer, 1908; Zeugnis über die Befähigung zur Küstenschiffahrt, 1908; Instruktion für Gustav Glitz, 1908; Briefe u. Berichte aus Hongkong u. Neuguinea, 1908-1911; „Skizze der alten Dampfmaschine“ u. Kessel, Maßstab 1:10, 1908; Beschäftigungszeugnis, 1921
Rheinische MissionsgesellschaftBerichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Victoria 1905/06, 1906 [fol. 1 - 9] Verteilung der europäischen Zivilbediensteten. - Victoria, 23.1.1906 [fol. 10] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Victoria, 23.3.1906 [fol. 11] Stand der weißen Bevölkerung. - Victoria, Januar 1905 [fol. 12 - 23] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Victoria, 1905 [fol. 14] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Victoria, Januar 1905 [fol. 17 - 18] Plantagenstatistik. - Victoria, Bezirk, 1905 - 1906 [fol. 28 - 43] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala, Bezirksamt, Jahresberichte 1905/06, 1906 [fol. 47 - 53] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Duala, 22.7.1906 [fol. 56 - 57] Stand der weißen Bevölkerung. - Duala, Januar 1906 [fol. 59 - 67] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Kribi, 31.12.1905 [fol. 84 - 87] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Duala, Januar 1906 [fol. 60] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kribi 1905/06, 1906 [fol. 78] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Edea 1905/06, 1906 [fol. 101 - 112] Verteilung der europäischen Zivilbediensteten. - Listen. - Edea, 1.4.1906 [fol. 113] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Edea, Januar 1906 [fol. 114 - 115] Firmen.- Randad & Stein, Hamburg. - Edea, 1.4.1906 [fol. 116] Firmen.- Randad & Stein, Hamburg. - Edea, 1.1.1906 [fol. 119] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jaunde 1905/06, 1906 [fol. 126 - 130] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Victoria, 1905 [fol. 131] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Jaunde, 1.4.1906 [fol. 131] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Jaunde - Planungen, 1.4.1906 [fol. 131] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Johann-Albrechtshöhe 1905/06, 1906 [fol. 134 - 136] Stand der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), Januar 1906, März 1906, 15.4.1906 [fol. 137 - 170] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), Januar 1906 [fol. 138] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1905 [fol. 144] Stand der eingeborenen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1.1.1906 [fol. 145 - 147] Stand der nichteingeborenen nicht weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1.1.1906 [fol. 148] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1905 [fol. 149] Firmen.- Randad & Stein, Hamburg. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), Januar 1906 [fol. 150] Plantagenstatistik. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 1905 [fol. 151 - 155] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Johann-Albrechtshöhe, 1.1.1906 [fol. 156] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See), 5.12.1905 [fol. 158] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dschang (Tinto, Fontemdorf), 31.12.1905 [fol. 173] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Ossidinge, 31.12.1905 [fol. 173] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bare 1905/06, 1906 [fol. 169 - 174] Verteilung der afrikanischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Stärkenachweisung. - Bascho (Basso), März 1906 [fol. 172] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dschang (Tinto, Fontemdorf) 1905/06, 1906 [fol. 173 - 186] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Joko, 1905 - März 1906 [fol. 187] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Fontemdorf-Tinto, 14.7.1906 [fol. 187 - 189] Fontemdorf (Tinto). - Haushaltswesen - Wirtschaftskontrolllisten, 31.3.1906 [fol. 190 - 191] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Rio del Rey 1905/06, 1906 [fol. 193 - 195] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Joko, 1905 - März 1906 [fol. 194] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Rio del Rey, 1.4.1906 [fol. 198] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jabassi 1905/06, 1906 [fol. 200 - 205] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Lolodorf 1905/06, 1906 [fol. 211 - 217] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Lolodorf, 1.1.1906 [fol. 219] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Lolodorf, 1.1.1906 [fol. 221 - 223] Stand der weißen Bevölkerung. - Lolodorf, Januar 1906 [fol. 218 - 226] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kampo 1905/06, 1906 [fol. 227 - 230] Stand der nichteingeborenen nicht weißen Bevölkerung. - Kampo, Januar 1906 [fol. 231] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea 1905/06, 1906 [fol. 234 - 236] Plantagenstatistik. - Buea, Bezirk, 1906 [fol. 237 - 240] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Ebolowa 1905/06, 1906 [fol. 244 - 247] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Ebolowa, 1.1.1906 [fol. 248 - 249] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bamenda 1905/06, 1906 [fol. 251 - 260] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Joko 1905/06, 1906 [fol. 262 - 281] Stand der weißen Bevölkerung. - Joko, 31.3.1906 [fol. 283] Stand der weißen Bevölkerung. - Kampo (nur Gesellschaft Süd-Kamerun), 1906 [fol. 283] Stand der weißen Bevölkerung. - Joko, Januar 1906 [fol. 283] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Bamenda, 17.6.1907 [fol. 284] Verteilung der europäischen Angehörigen der Schutztruppe für Kamerun. - Listen, teilweise mit Namensangaben. - Joko, 1.1.1906 [fol. 285] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Banjo 1905/06, 1906 [fol. 288 - 294] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Joko, 31.3.1906 [fol. 284] Todesursachen der weißen Bevölkerung. - Banjo, 1905 [fol. 296] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Banjo, Januar 1906 [fol. 298] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Lomie, 31.3.1905 [fol. 303 - 304] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Lomie (Verwaltung am Ngoko), Januar 1906 [fol. 309] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Nebenfaktoreien der Hauptfaktorei in Garua. - Liste, Juli 1906 [fol. 301] Firmen, Gesellschaften und Plantagen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun. - Verzeichnisse. - Lomie, 1.1.1906 [fol. 303 - 304] Familienstand der weißen Bevölkerung. - Kribi, 31.3.1906 [fol. 309] Bewegung der weißen Bevölkerung. - Lomie (Verwaltung am Ngoko), 1905 [fol. 310] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala. Hauptzollamt. Jahresberichte 1905, 1905 [fol. 316 - 317] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala, Bezirksamtskasse, Jahresberichte 1905, 1905 [fol. 318] Gesundheitswesen: Jahresberichte. - Jahresberichte 1905/06, 1906 [fol. 321 - 328] Kakaokulturen der Eingeborenen im Bezirk Victoria, - Verzeichnis, 1906 [fol. 332 - 334] Haushaltswesen der Flottille : Einnahmen der Regierungsdampfer. - HERZOGIN ELISABETH und NACHTIGAL, 1905 - 1906 [fol. 341] Firmen. - A. Herschell & Co., Liverpool, Zweigniederlassung Duala. - Übernahme der Geschäfte der am 20.5.1904 erloschenen Firma durch die Firma John Holt & Co, Ltd., 1906 [fol. 342] Firmen. - John Holt & Co., Ltd. - Übernahme der Geschäfte der am 20.5.1904 der erloschenen Firma A. Herschell & Co., Liverpool, Zweigniederlassung Duala, 1906 [fol. 342] Tätigkeit der Handelskammern in Duala und Kribi. - Erlass des Auswärtigen Amtes wegen nicht erfolgter Berichterstattung des Gouvernements und dessen Begründung mit dem Nichthervortreten der Handelskammer in Duala und dem angeblichen Nichtmehrbestehen der Handelskammer für den Südbezirk in Kribi, 1906 [fol. 346 - 352] Arbeiterverhältnisse in den Bezirken. - Bericht von Arbeiterkommissar von Lüdinghausen. - Victoria, 1906 [fol. 358 - 360] Verordnungen des Gouvernements. - Verzeichnisse, April 1905 Juni 1906 [fol. 364] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea. - Jahresbericht 1905/06, 1906 [fol. 366] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea. - Buea Gouvernementswerkstatt 1905/06, 1906 [fol. 366] Plantagenstatistik. - Gesamtes Schutzgebiet, 1905 [fol. 367 - 372] Stand der weißen Bevölkerung. - Gesamtes Schutzgebiet, März 1906 [fol. 375 - 388] See- und Flussschiffsverkehr im Schutzgebiet Kamerun (Nachweisungen). - Küstenplätze, Januar-Dezember 1905 [fol. 373] Jahresberichte des Gouvernements. - Jahresbericht (1905/06) Band 1: Entwurf [fol. 394 - 438] Zollwesen. - Rechnungsjahr 1905/06, 1906 [fol. 439] Einnahmen des Schutzgebietes. - Übersichten. - Rechnungsjahr 1904/05, 1905 [fol. 441] Einnahmen an Kopf- und Hüttensteuern sowie Tributzahlungen in den Rechnungsjahren 1903/04 und 1904/05. - Übersicht, 1905 [fol. 442] Erlasse und Verfügungen, Bekanntmachungen und Verordnungen des Gouvernements. - Allgemeines 1896, 1898 Skizze der im Bezirk Edea gelegenen Landschaften nördlich des Sanaga-Flusses, ca. l:300 000, Krücke, Bezirksamtmann, (1906) Verordnungen und Erlasse. - Kribi , (Signatur unsicher), 1906
Gouvernement von KamerunArbeitersterblichkeit auf den Plantagen durch die Dysenterie und Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung - Denkschrift des stellvertretenden Gouverneurs Dr. Gleim, 1907 [fol. 2 - 3] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bare, Januar - Dezember 1906, 1907 [fol. 10] Stand der weißen Bevölkerung. - Jabassi, Januar 1907 [fol. 14 - 15] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala. Hauptmagazin. Jahresberichte 1906/07, 1907 [fol. 25 - 30] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Lolodorf 1906/07, 1907 [fol. 31 - 35] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Victoria 1906/07, 1907 [fol. 37 - 47] Wasserbau. - Victoria, Bezirk. - Bau des 1005m langen Entwässerungs- und Sanierungskanals von Victoria zum Meer. - Bericht des stellvertretenden Bezirksamtmanns Kirchhof über die Verdienste des mit der Bauaufsicht beauftragten Strafgefangenen Kiessler, 1907 [fol. 48] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jabassi 1906/07, 1907 [fol. 52 - 71] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala. Hafenamt, Jahresberichte 1906/07, 1907 [fol. 57 - 61] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bare 1906/07, 1907 [fol. 77 - 91] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Ossidinge 1906/07, 1907 [fol. 92 - 99] Kulturversuche in den Versuchsgärten. – Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Ossidinge [fol. 100 - 103] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Johann-Albrechtshöhe 1906/07, 1907 [fol. 104 - 106] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala, Bezirksamt, Jahresberichte 1906/07, 1907 [fol. 108 - 112] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Edea 1906/07, 1907 [fol. 115 - 128] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Rio del Rey 1906/07, 1907 [fol. 132 - 137] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dschang 1906/07, 1907 [fol. 138 - 148] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bare Februar - März 1907, 1907 [fol. 138 - 148] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Joko 1906/07, 1907 [fol. 149 - 160] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Ossidinge 1905/06, 1906 [fol. 163 - 171] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Bamenda 1906/07, 1907 [fol. 196 - 201] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Banjo 1906/07, 1907 [fol. 184 - 190] Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen. - Banjo. - Haushaltskontrolllisten - April 1906 - März 1907 [fol. 191 - 192] Jahresbericht des Bezirksgerichts Victoria: 1.4.1906 -31.3.1907 [fol. 204 - 207] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Lomie 1906/07, 1907 [fol. 209 - 230] Gesundheitswesen : Jahresberichte 1906/07, 1907 [fol. 237 - 242] Veterinärwesen. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 241] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Ebolowa 1906/07, 1907 [fol. 248 - 258] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea 1906/07, 1907 [fol. 261 - 273] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kampo 1906/07, 1907 [fol. 276 - 282] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kribi 1906/07, 1907 [fol. 283 - 289] Jahresberichte der Landmesser. - Gehlen, Katasterkontrolleur für 1906/07, 1907 [fol. 291] Jahresberichte der Landmesser. - Hahn für 1906/07, 1907 [fol. 292] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Kusseri Januar-Dezember 1906/07, 1907 [fol. 293 - 302] Stand der weißen Bevölkerung. - Bascho (Basso), Mai 1907 [fol. 304] Jahresberichte des Gouvernements. - Jahresbericht 1906/07 Band 1, Entwurf [fol. 306 - 349] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Victoria Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Jabassi [fol. 353] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Gesamtes Schutzgebiet Kamerun [fol. 354 - 358] Viehzucht. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 359 - 362] Rückgang der Elfenbeinausfuhr des Schutzgebietes Kamerun. - Bericht, 1907 [fol. 369 - 372] See- und Flussschiffsverkehr im Schutzgebiet Kamerun (Nachweisungen). - Küstenplätze, (April) 1906, (März) 1907 [fol. 375] Fernmeldewesen. - Entwicklung des Fernmeldewesens im Schutzgebiet. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 377] Forstverwaltung. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 379] Einnahmen des Schutzgebietes. - Übersichten. - Rechnungsjahr 1906/07, 1907 [fol. 380] Stand der weißen Bevölkerung. - Gesamtes Schutzgebiet, Dezember 1906 [fol. 382 - 400] Stand der nichteingeborenen nicht weißen Bevölkerung. - Gesamtes Schutzgebiet, April 1907 [fol. 401 - 402] Stand der eingeborenen Bevölkerung. - Gesamtes Schutzgebiet, April 1907 [fol. 403] Regierungsschulen : Duala. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 408] Regierungsschulen. - Victoria [fol. 410] Evangelische Missionsgesellschaft in Basel. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 411 - 412] Missionsgesellschaft der deutschen Baptisten. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 415 - 422] Board of Foreign Missions of the Presbyterian Church in the U.S.A. - Gesamtes Missionsgebiet. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 423 - 425] Genossenschaft der Pallottiner. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 426 - 432] Regierungsschulen: Garua. - Zustandsbericht, Dezember 1906 [fol. 433 - 434] Arbeiterverhältnisse in den Bezirken. - Bericht von Arbeiterkommissar von Lüdinghausen. - Buea, Johann-Albrechtshöhe (Barombi-See) - Victoria, Mai 1907 [fol. 441 - 445] Plantagenstatistik. - Gesamtes Schutzgebiet, 1907 [fol. 446 - 449] Jahresbericht der Handelskammer Duala 1906/07, 1907 [fol. 480 - 481] Versuchsanstalt für Landeskultur, Victoria. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 451 - 465] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Buea. - Jahresbericht 1906/07, 1907 [fol. 471 - 478] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Duala, Bezirksamtskasse, Jahresberichte 1906/07, 1907 [fol. 482 - 485] See- und Flussschiffsverkehr im Schutzgebiet Kamerun (Nachweisungen). - Küstenplätze, Januar-Dezember 1906 [fol. 487] Verhängung von Strafurteilen in den Bezirken des Schutzgebietes Kamerun (Statistiken), Teilweise mit Namenslisten. - Gesamtes Schutzgebiet, 1906/07 [fol. 488 - 490] Verordnungen des Gouvernements. - Verzeichnisse, April 1906 März 1907 [fol. 491] Firmen. - Randad & Stein, Hamburg. - Gesamtes Schutzgebiet Kamerun, 1907 [fol. 492 - 495] Europäer. - Zahlenmäßige Verteilung der Offiziere und Sanitätsoffiziere für Kamerun auf die Plätze und Stationen. - Übersicht, 1.1.1907 [fol. 496 - 498] Europäer. - Gesamtes Schutzgebiet, 1.1.1907 [fol. 496 - 498] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Residentur Garua 1906/07, 1907 [fol. 500 - 516] See- und Flussschiffsverkehr im Schutzgebiet Kamerun (Nachweisungen). - Jaunde (Njong) siehe auch Lomie, Januar-Februar 1907 [fol. 530] Anlegung von Kulturen der Eingeborenen auf der Farm der Station Buea, 1907 [fol. 532] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Jaunde 1906/07, 1907 [fol. 521 - 528] Eingeborenenkulturen. - Kulturpflanzen und Ackerbau. - Bezirk Ossidinge, 1907 [fol. 539 - 543] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Edea [fol. 544 - 548] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Bascho [fol. 546] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Duala [fol. 552 - 556] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Dschang mit Fontem, Mbo und Bamileke-Gebiet [fol. 560 - 567] Eingeborenenkulturen. - Kulturpflanzen und Ackerbau. - Bamum- (Fumban-) Gebiet, 1907 [fol. 561 - 563] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Ebolowa [fol. 564] Kulturversuche in den Versuchsgärten. - Erfahrungsberichte gemäß Runderlass Nr. 242 vom 25.4.1907. - Kampo [fol. 565] Einführung der Baumwollkultur im Bamum- (Fumban-) Gebiet. - Bericht des Gärtners Stössel [fol. 569 - 574] Skizze der Bezirks- und Stammesgrenzen der Militärstation Joko, o.M, Federzeichnung mit farbigen Einzeichnungen, Starke Pappe, 1907 Skizze der Bezirks- und Stammesgrenzen der Militärstation Joko - von Heigelin, Oberleutnant der Schutztruppe für Kamerun und Stationschef, 1907 Übersichtsskizze der alten und neuen Deng-Deng-Straße im Bereich der Militärstation Joko, 1:1 000 000 Federzeichnung mit farbigen Einzeichnungen, Starke Pappe, von Oertzen, Leutnant, 1907 Graphische Darstellung des Wasserstandes des Sanaga-Flusses bei Edea in der Zeit vom 1.4.1906 -31.3.1907, 1907 Unternehmungen im Raume Deng-Deng sowie Verbindungen zum französischen Posten Kunde, 1906 - 1907
Gouvernement von KamerunEnthält u.a.: Bau einer eigenen Telegraphenlinie zwischen Peking und Tongku (Zustimmung des preußischen Kriegsministers), Mai 1902 Fertigstellung der Telegraphenleitung Peking - Tongku durch die ostasiatische Besatzungsbrigade, Sept. 1902 Ankauf eines Grundstücks in Woosung für die Firma Felten - Guilleaume, Mülheim, als Kabellandeplatz, März 1904 Entschädigungsfrage bei Umlegung des deutschen Kabels Woosung - Tsingtau wegen der Flußregulierung des Whangpoo, Juni 1907, Sept. 1907, Sept. 1911 Weg des Telegraphenkabels bei Woosung (Skizze, Druck), o. Dat. Regulierung des Whangpoo (Planpause), 29. Juli 1912 Bericht über die zweite Umlegung des deutschen Kabels im Whangpoo wegen Baggerarbeiten, Aug. 1912, Sept. 1912, Okt. 1912 Schließung der Kabelstation der Deutsch-Niederländischen Telegraphengesellschaft durch die chinesische Regierung, Nov. 1917
Zeibs Stamm, Außenstationen: Katsus, Khoes, Narubis, Seeheim, Spitzkoppe, Farm Keetmannshoop s. RMG 2.551, Waisenhaus u. Schule Keetmanshoop s. RMG 2.507, Schwesternstation Aroab s. RMG 2.496 ; Grundriß u. Ansicht d. Station Keetmanshoop, kolorierte Zeichnung, 1888; Reisebericht von Carl Berger mit Darstellung d. Verhältnisse auf Woermann-Schiffen, 1898; Jahres-, Halbjahres- u. Konferenzberichte, von Missionar Tobias Fenchel, Wilhelm Niemeier, Christi-an Ludwig Kühhirt, Karl Friedrich Wandres u. Friedrich Hermann Gustav Becker, 1903-1926; Visitationsberichte, 1903, 1906 + 1913; Bemerkungen zu d. vom Deutschen Frauenbund nach Südwestafrika ausgesandten Mädchen, Juli 1910; Bitte d. Gemeindeältesten u. von Adolf Neuhaus (Schwiegersohn von Tobias Fenchel) um Gustav Becker als Nachfolger für Tobias Fenchel, 1910; Bericht über d. Besuch von Prof. Mirbt in Keetmanshoop, 1913; P. Hans Siebold an Inspektor Johannes Wilhelm Karl Spiecker, wg. Lob für Bautechniker Johannes Jürgens, 1914; 50-jähriges Jubiläum d. evangelischen Mission Keetmanshoop, 14.4.1916, (Dr.)
Rheinische MissionsgesellschaftEnthält u.a.: Angebote zur Ausstattung des Kasernengebäudes in Tsingtau mit Öfen Vertrag zwischen der Bauverwaltung des Kaiserlichen Gouvernements Kiautschou und dem Bauunternehmer I. Beermann über Bau eines Dienstwohngebäudes in der Klarabucht Enthält auch: Baupläne Neubau des Gouvernements-Lazaretts Tsingtau: eingeschossiger Pavillon Nr. II, Blatt 1, o. Dat. (Skizze und Blaupause Fol. 11-12); eingeschossiger Pavillon Nr. II, Erdgeschoss, Maßstab 1 : 100, Blatt 2, o. Dat. (Skizze und Blaupause Fol. 13-14); eingeschossiger Pavillon Nr. II, Maßstab 1 : 100,Blatt 3, o. Dat. (Skizze und Blaupause Fol. 15-16); eingeschossiger Pavillon Nr. II, Schnitt durch einen Krankensaal, Schnitt durch den Mittelbau, Maßstab 1 : 100,Blatt 4, o. Dat. (Skizze und Blaupause Fol. 17-18); Mannschaftszimmertür, Türposition Nr. 6, Blatt Nr. 8a, Maßstab 1 : 10, 17. Nov. [18]99 (Fol. 19.); Mannschaftszimmertür, Türposition Nr. 7, Blatt Nr. 8b, Maßstab 1 : 10, 21. Nov. [18]99 (Fol. 20); Mannschaftszimmertür, Türposition Nr. 9, Blatt Nr. 18c, Maßstab 1 : 10, 21. Nov. [18]99 (Fol. 21); Mannschaftszimmertür, Türposition Nr. 9, Blatt Nr. 18d, Maßstab 1 : 10, 19. Nov. [18]99 (Fol. 22); Türbekleidung, Blatt 18e, 29. Nov. [18]99 (Fol. 23); Kasernement Tsingtau: Kantinengebäude, Maßstab 1 : 200, 17. Jan. 1900 (Fol. 35) Kasernement für das Kaiserlich III. Seebataillon: Projekt für das Brausebad, Kellergeschoss, Maßstab 1:100, o. Dat., (Fol. 76) Latrinengebäude für Unteroffiziere und Mannschaften, Vorderansicht, Seitenansicht, Profil Erdgeschoss, Kellergeschoss, Maßstab 1:100, 22. März 1900 (Fol. 81); Arrestgebäude, Erdgeschoss, Obergeschoss, Maßstab 1:10, 28. Apr. 1900 (Fol. 116); Gusseiserner Rippen-Zellen-Ofen von Foerster und Runge, Maßstab 1:10, o. Dat. (Fol. 127); Typen gusseiserner Brandenburger Casernen-Öfen (Fol. 128); Entwurf zu einem Dienstwohngebäude in der Klarabucht, Schnitt, Ansicht, Obergeschoss, Untergeschoss, Maßstab 1:100, 15. Dez. 1899 Bebauungsplan für die neu anzulegende Stadt an der Tsingtaubucht, Maßstab 1:6250, o. Dat. (Fol. 161)
ReichsmarineamtEnthält u.a.: Beschwerden von Unternehmern gegen Vergabe von Bauaufträgen durch den Vorstand der Hochbauabteilung in Tsingtau Kostenüberschläge zum Bau verschiedener Gebäude in Tsingtau und Lit sum Baupläne: Colorierter Lageplan südöstlich des Signalberges, Maßstab 1 : 1000, 14. Apr. 1902 (Fol. 79); Skizze der projektierten Schlachthofanlage Tsingtau, Längsschnitt, Ansicht von Nordost, Grundriss, Maßstab 1 : 200, Nov. 1901 (Fol. 91); Geländeskizze zur projektierten Schlacht- und Viehhofanlage für Tsingtau, Maßstab 1 : 6250, Nov. 1901 (Fol. 91); Lageplan der projektierten Schlacht- und Viehhofanlage Tsingtau, Maßstab 1 : 500, Nov. 1901 (Fol. 92); Garnisonswaschanstalt Tsingtau, Wäschereigelände, Grundriss Erdgeschoss, Maßstab 1 : 100, Nov. 1901 (Fol. 97); Garnisonswaschanstalt Tsingtau, Wäschereigelände, Vorderansicht, Maßstab 1 : 100, Nov. 1901(Fol. 98); Garnisonswaschanstalt Tsingtau, Wohnhaus für die oberen Verwaltungsbeamten, Grundrisse des Keller-, Erd- und Dachgeschosses, Sparrenlage, Querschnitt, Vorderansicht, Seitenansicht, Maßstab 1 : 100, Nov. 1901 (Fol. 99) Garnisonswaschanstalt Tsingtau, Wohnhäsuer für die Unterbeamten, Grundriss des Keller-, Erd-, Dachgeschosses, Sparrenlage, Vorder- und Rückansicht, Schnitte, 1. Dez. 1901 (Fol. 100); Offizierswohngebäude für Litsun, Grundriss der Fundamente und Bankette, Maßstab 1 : 100, Blatt Nr. 1, 6. Nov. 1900 (Fol. 100); Offizierswohngebäude für Litsun, Seitenansicht, Vorderansicht, Schnitt durch den Hauptbau und Nebenbau, Maßstab 1 : 100, Blatt 5, 6. Nov. 1900 (Fol. 110) Offizierswohngebäude für Litsun, Grundriss der Dachgeschossbalkenlage, Grundriss der vorderen Sparrenlage, Binder im Mittelbau, Maßstab 1 : 100, Blatt 4, 11. Dez. 1901; Offizierswohngebäude für Litsun, Balkenlage über Erdgeschoss, Grundriss vom 1. Stock, Maßstab 1 : 100, Blatt 3, 6. Nov. 1901 (Fol. 111); Offizierswohngebäude für Litsun, Grundriss vom Erdgeschoss, Maßstab 1 : 100, Blatt 2, 6. Nov. 1900, Offizierswohngebäude für Litsun, Balkenlage über Erdgeschoss, Hofansicht, Maßstab 1 : 100, 6. Nov. 1900 (Fol. 113); Kasernen-Neubau Ostlager, Mannschaftsgebäude II. und III., I. OG, Maßstab 1 : 100, Blatt Nr. 3, 1 . Dez. 1901 (Fol. 122); Kasernen-Neubau Ostlager, Mannschaftsgebäude II. und III. , Erdgeschoss, Maßstab 1 : 100, Blatt Nr. 2, 1. Dez. 1901(Fol. 121); Lageplan vom Ostlager, Projektiertes Kasernement, Maßstab 1:1000, Blatt Nr. 1 (Fol. 120); Kasernen Neubau Ostlager, Kantinengebäude zu Mannschaftsgebäude IV, Maßstab 1 : 200, Blatt Nr. 4, 1. Dez. 1901 (Fol. 123); Kasernen Neubau Ostlager Tsingtau, Entwurf zu einem Stallgebäude mit 32 Ständen, Längsansicht, Giebelansicht, Schnitte, Grundriss, Maßstab 1 : 100, 1. Dez. 1900 (Fol. 124); Vermessung Kiautschou, Karte von Litsun mit handschriftlichen farbigen Einzeichnungen, Maßstab 1 : 25. 000, 1899 (Fol. 140)
ReichsmarineamtEnthält u.a.: Bau und Ausstattung des Gouvernementswohnhauses in Tsingtau Baupläne Skizzen zu Arten von Stab- und Parkettfußboden Blaupausenskizzen des Hafenbaudienstgebäudes des Handelshafens bei Hsiaubautan Skizze zur Abrechnung der Berechnung des umbauten Raumes, Grundriss des Erdgeschosses, Grundriss der unterkellerten Räume, 1 2: 200, 15. Jan. [19]04 (Fol. 222); Skizze zur Berechnung des umbauten Raumes Grundriss des Erdgeschosses, Grundriss der unterkellerten Räume, 1:200, (Fol. 23) Blaupausenskizzen des Hafenbaudienstgebäudes des Handelshafens Hisaubautan Skizze zur Abrechnung der Berechung des umbauten Raumes, Grundriss des Erdgeschosses, Grundriss der unterkellerten Räume, 1 : 200, 15. Jan. [1904] (Fol. 222)
ReichsmarineamtEnthält u.a.: Lageplan über das für den Gerichtsneubau bestimmte Grundstück( Ecke Irenenstraße-Hohenloheweg-Gouvernementsplatz), Blatt Nr. 10, Maßstab 1 : 500, Okt. 1911 (Fol. 22, 40) Fotografien mit projektierten Bauplatz und Gerichtsgebäude (Fol. 39) Baupläne: Gerichtsgebäude in Tsingtau, Skizze für die Ausbildung der westlichen Grenzmauer, Maßstab 1 : 100, 29. Febr. 1912
ReichsmarineamtDer vorliegende Bestand umfasst 223 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1933-1945 und kam bald nach dem 2. Weltkrieg, im November des Jahres 1945, in das damalige Lippische Landesarchiv zu Detmold. Mit dem Zweiten Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich vom 7. April 1933 wurde das Amt des Reichsstatthalters in den Ländern geschaffen. Die Reichsstatthalter waren in der kurzen Phase der Machtergreifung mit quasi-diktatorischen Vollmachten ausgestattete Kontrollinstanzen der von ihnen eingesetzten, gleichgeschalteten, nationalsozialistisch-dominierten Landesregierungen und nur Hitler unterstellt. Sie waren seine Unterführer in den Ländern. Bereits mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches vom 30. Januar 1934 verlor das Reichsstatthalteramt an Bedeutung. Die Macht- und Rechtsverhältnisse wurden zu Gunsten der Zentralinstanzen in Berlin und gegen die Landesregierungen bzw. die Reichsstatthalter verschoben. Mit dem Reichsstatthaltergesetz vom 30. Januar 1935 wurden die Reichsstatthalter nur noch Instanzen der Reichsregierung im Sinne einer Reichsmittelbehörde; zudem erhielt ihre Stellung einen zunehmend repräsentativen Charakter. Durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg wurde der Gauleiter des Gaues Westfalen-Nord, mit Sitz in Münster, Dr. Alfred Meyer, am 16. Mai 1933 auf Vorschlag Hitlers zum Reichsstatthalter der beiden kleinsten Reichsländer, Lippe und Schaumburg-Lippe ernannt. Eine Woche später, am 23. Mai, setzte er in seiner Eigenschaft als Reichsstatthalter einen Mann seines besonderen Vertrauens, den Dipl.-Landwirt und Gauinspekteur Hans-Joachim Riecke, mit dem antiquierten Titel Staatsminister an die Spitze der lippischen Landesregierung. Dieser war Meyer direkt unterstellt. Rieckes ehrenamtlicher Stellvertreter als Chef der Landesregierung wurde der Detmolder NSDAP-Kreisleiter, der Lagenser Malermeister Adolf Wedderwille. Da die Machtpositionen und -befugnisse der Reichsstatthalter in der Verwaltung in den Jahren nach 1933 zunehmend erodierten, ohne dass das Amt trotz seines augenscheinlichen Bedeutungsverlustes aufgehoben wurde, strebte auch Meyer - wie andere seiner Kollegen - danach, Verwaltungs- und Regierungspositionen in seiner Hand zu vereinigen. So wurde er nach Rieckes Weggang in das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft zum 1. Februar 1936 durch Führererlass auch zum Chef der Lippischen Landesregierung ernannt. Am 17. November 1938 wurde er Oberpräsident der Provinz Westfalen zu Münster. Zudem wurde er noch im November des Jahres 1941 stellvertretender Minister im neugeschaffenen Ministerium für die besetzten Ostgebiete unter Alfred Rosenberg und ab dem 29. Mai 1940 von Hitler mit der Führung der Geschäfte eines Reichsverteidigungskommissars betraut. Meyer weilte nur gelegentlich in seiner Eigenschaft als Reichsstatthalter für beide Lippe in Detmold. Münster blieb sein Amtssitz. Meyers Mann vor Ort und Kontrolleur der Detmolder Regierungsarbeit mit Sitz im kleinen, nur 3-4 Mitarbeiter/innen umfassenden Reichsstatthalterbüro, das 1937 nach Berlebeck auf die Friedrichshöhe verlegt wurde, war von 1933-1943 Regierungsrat Karl Wolf. Auch in seiner Rolle als Chef der Lippischen Landesregierung kam Meyer nur selten an seinen neuen Amtssitz. Mit Wedderwille, der nach Rieckes Versetzung hauptamtlicher stellvertretender lippischer Regierungschef wurde und in Rieckes vormaligem Dienstzimmer residierte, hatte er einen zuverlässigen Statthalter im Lipperland in Partei und Landeserwaltung. Meyers Hauptbetätigungsfelder und Machtpositionen lagen in Münster und Berlin und nicht in der kleinen Residenzstadt am Teutoburger Wald. So wurde sein treuer Paladin Adolf Wedderwille allmählich, vor allem aber im Kriege mit seiner Doppelrolle faktisch zum mächtigsten Mann in ganz Lippe. Seit Februar 1936 ergingen die lippischen Gesetze und Verordnungen unter der Bezeichnung: Der Reichsstatthalter in Lippe und Schaumburg-Lippe (Landesregierung Lippe) und wurden gezeichnet entweder vom Reichstatthalter Dr. Meyer selbst oder In Vertretung Wedderwille. Bis zum April 1945 wurde Lippe in dieser Form regiert. Aus dem Vorgenannten wird deutlich, dass es zu gewissen Vermischungen und Überschneidungen in der Registratur des Reichstatthalterbüros kommen konnte, ja kommen musste. Manches Schrift- oder Aktenstück wäre in der Registratur des Staatsministers oder in der des NSDAP-Kreisleiters inhaltlich und formal besser aufgehoben gewesen. Auch war manchem Petenten sicherlich nicht klar, ob er Meyer nun in dessen Eigenschaft als Gauleiter, Reichsstatthalter oder Chef der Landesregierung anschrieb/anschreiben sollte. So wurde die vorarchivische Ordnung weitgehend beibehalten und vor allem keine Bestandsbereinigung vom Unterzeichner unternommen (z.B. beim Gliederungspunkt 5 Staatsminister). Für die Erforschung der lippischen NS-Zeit sind daher auch und vor allem die Bestände L 80.03 (Staatsminister) und L 113 (NSDAP und NS-Organisationen in Lippe) sowie die L 80-Bestände allgemein zu konsultieren. Es ist nach Bestellnr. zu zitieren: L 76 Nr... Literatur: Andreas Ruppert und Hansjörg Riechert, Herrschaft und Akzeptanz. Der Nationalsozialismus in Lippe während der Kriegsjahre. Analyse und Dokumentation, Opladen 1998. Hans-Jürgen Sengotta, Der Reichsstatthalter in Lippe 1933 bis 1939. Reichsrechtliche Bestimmungen und politische Praxis, Detmold 1976. Andreas Ruppert. Der Kreisleiter in Lippe. Zur Funktion einer Mittelinstanz der NSDAP zwischen Ortsgruppen und Gau., in. Lipp. Mitt. 60 (1991), S. 199-229. Heinz-Jürgen Priamus, Alfred Meyer - Biographische Skizze eines NS-Täters, in: Nationalsozialismus in Detmold, bearb. v. Hermann Niebuhr und Andreas Ruppert, Detmold 1998, S. 42-79. Detmold, im Juli 2003 (Bender)
Enthält u.a.: Skizze der Landansprüche des Sholto Douglas am Agu (Maßstab 1:100 000)
Zusammenhänge zwischen der Ermordung und der angeblich schwachen, energielosen Verwaltung der Station Dume durch Oberleutnant Schipper. - Telegramm der in Jaunde ansässigen Firmen an die Handelskammer für Süd-Kamerun, Kribi, 6.6.1910 [fol. 23] Beauftragung von Major Dominik mit der Niederschlagung des Aufstandes. - Ersuchen der in Jaunde ansässigen Firmen an das Gouvernement, 6.6.1910 [fol. 23] Ermordung des Kaufmanns Bretschneider der Firma John Holt & Co, Ltd., Anfang Mai 1910. - Bericht des Angestellten Wolff, 23.5.1910 [fol. 44 - 48] Vorläufiges amtliches Untersuchungsergebnis, 6.6.1910 [fol. 66 - 76] Ergreifung militärischer Maßnahmen im Bezirk Dume. - Bemühungen der Handelskammer für Süd-Kamerun, Kribi, 30.6.1910 [fol. 120] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Baturi-Gebiet. - Bericht von Oberleutnant Zipse, 2.8.1910 [fol. 169 - 170] Skizze von der Bestrafung der Belle im Deng-Deng-Gebiet durch die Expedition des Oberleutnants Peter, o.M., Farbige Zeichnung auf Millimeterpapier (mit Übersichtsskizze 1:1 500 000), November 1907 [fol. 193] Strafexpedition gegen die Mwelle im Gebiet von Deng-Deng im November 1910 (Oberleutnant Peter), 1910 [fol. 188 - 193] Verhältnisse der strafgefangenen ehemaligen Aufständischen. - Bericht von Oberleutnant Schlosser, Lomie, 9.2.1911 [fol. 194] Niederschlagung des Nord-Maka-Aufstands vom 31.5.1910 (Major Dominik), 1910 - 1911 Einsatz der eingeborenen Hilfsvölker, 1910 - 1911 Bericht von Hauptmann Marschner, Dume, 5.5.1910
Gouvernement von KamerunSüd-Unternehmung vom 25.5.1905 - 4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser). - Lage im Aufstandsgebiet nördlich des oberen Dja. - Bericht von Oberleutnant Bertram, 17.6.1906 [fol. 11 - 25] Süd-Unternehmung vom 25.5.1905 - 4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser). - Übernahme des Befehls durch Hauptmann Schlosser, 26.7.1906 [fol. 43 - 47] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Südbezirk. - Bericht von Oberleutnant Müller, 6.8.1906 [fol. 55 - 57] Süd-Unternehmung vom 25.5.1905 - 4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser). - Lage bei den Bulu nach den hohen Verlusten unter den von diesen gestellten Expeditionsträgern. - Bericht von Oberleutnant Heinicke, 20.7.1906 [fol. 59 - 65] Französische Übergriffe gegen deutsche Handelsfirmen an der Südgrenze, 1902 - 1907 [fol. 68 - 70] Regionale Grenzangelegenheiten. - Südgrenze, Mai, Dezember 1905 [fol. 68 - 70] Süd-Unternehmung vom 25.5.1905 - 4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser). - Unruhen im Südbezirk in den Jahren 1904 - 1906. - Bericht von Hauptmann Scheunemann, Dezember 1906 [fol. 74 - 98] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Unterwerfung des Jetsang-Gebietes durch die verstärkte 5. Kompanie (Oberleutnant Heinicke), 1907 [fol. 105 - 118] Süd-Unternehmung vom 25.5.1905 - 4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser). - Beendigung der Expedition. - Bericht von Oberleutnant Müller, 1.6.1907 [fol. 120 - 138] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Maka-Gebiet („freundliche und feindliche“ Stämme) Verzeichnis von Hauptmann von Schlosser, 10.12.1906 [fol. 141 - 142] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Maka-Frage (historische Entwicklung). - Bericht von Hauptmann Scheunemann, 16.4.1907 [fol. 144 - 145] Skizze vom Einsatzraum der Süd-Expedition gegen die Maka und Njem, 1:500 000, Federzeichnung mit farbigen Eintragungen, Schlosser, Hauptmann, 7.8.1906 Karte zum Einsatz der Süd-Expedition im Aufstandsgebiet südlich des Njong-Flusses,1:100 000, Fotokopie mit farbigen Eintragungen, Schlosser, Hauptmann, 1906
Gouvernement von KamerunStationsberichte; Konzepte von Antwortschreiben d. Deputation; Referate:; Die Heiratsgabe u. Kindererziehung unserer christlichen Herero, Freerk Meyer, 12 S., hs., 1885; Ist es thunlich in unserer Hereromission d. bisherige strenge Praxis in Bezug auf Polygamie fahren zu lassen u. d. von Inspektor Dr. Schreiber vorgeschlagene mildere Praxis einzuführen, nach d. Vorgang auf Sumatra, Nias & Borneo, Philipp Diehl, 1885; Mission u. Zivilisation nach d. Schrift u. d. Erfahrung auf d. verschiedenen Missionsgebieten, Friedrich Gottlieb Wilhelm Viehe, 26 S., hs., 1885; Die Lage d. Mbanderu in d. früheren Neu-Barmer Gemeinde, 16 S., hs., Johann Jakob Irle, 1885; Bergdamra-Mission in Okombahe, Christian Philipp Johann Baumann, 10 S., hs., 1885; Unsere Lage in Bezug auf d. Politik dieses Landes, Peter Heinrich Brincker, 5 S., hs., 1885; Sind d. Beiträge d. Gemeinden für Gemeinde-Bedürfnisse, Evangelisten u.s.w. durch freiwillige Bei-träge oder durch bestimmte Taxen aufzubringen?, Eduard Heinrich Gustav Dannert, 16 S., hs., 1886; Ist es nothwendig innerhalb unseres Conferenzkreises Local- respektive Spezialkonferenzen einzurichten u. welche Competenzen sollen d. eventuell haben?, Philipp Diehl, 5 S., 1886; Eine Charakteristik unserer Ovaherero-Mission, Freerk Meyer, 50 S., 1886; Welche heidnische Sitten u. Gebräuche haben unsere Getauften aus d. Heidenthum mit herüber in d. Christenthum genommen?, Johann Jakob Irle, 31 S., 1886; Über d. Prinzip d. Okuha, d. Ausbrechen d. 4 unteren u. Ausfeilen d. 2 oberen Schneidezähne bei d. Ovaherero, 8 S., Eduard Heinrich Gustav Dannert, 1888; Häuptling Manasse Tjeseseta bittet um Missionar für Okombahe (Übersetzung), 1888; Bericht über Augustinum in Otjimbingwe mit Zeichnung von Peter Heinrich Brincker, Bl. 371, 1888; Bericht über d. Verhandlungen mit Maharero zu Okahandja, 1888; 3 Briefe von Maharero Tjamuaha (Kopien), 1888; 1 Brief von Kambazembi u. 3 Briefe von Kahimemua (Kopien), 1891; Einspruch gegen Handel mit Spirituosen, 1891; Petition d. Häuptlinge Salomo Aponde u. Kahimenua um e. Missionar für d. Mbanderu, 1892
Rheinische Missionsgesellschaft1895-1937 in Otjimbingue, Karibib, Präses u. Inspektor ab 1910; Briefe u. Berichte (Präsesakten separat), 1895-1910; Bewerbung zum Missionsdienst, Lebenslauf, Gutachten Johannes Georg Heinrich Olpp, 1894; Privatbriefe an Inspektoren d. RMG, 1895-1899; Instruktion für Johannes Georg Heinrich Olpp, 1895; Bericht über Franz Heinrich Kleinschmidts Tod in Otjimbingue, 1896; Überblick über d. Bergdamragemeinde in Otjimbingue, 1896; Welche Antriebe zu treuer Arbeit in d. Mission kann d. biblische Lehre von d. Wiederkunft Christi uns gewähren?, Referat, 12 S., hs., 1898; Oberleutnant Kuhn an Inspektor wegen Missionar für Karibib, 1901; Grundstückssache Redecker mit Skizze, 1904; Urlaubsgesuch Johannes Georg Heinrich Olpp, 1907; Plan über d. in d. Schulen zu bewältigenden Biblischen Geschichtsunterricht, Otjimbingue, 1908; Privatkorrespondenz von u. mit Johannes Georg Heinrich Olpp (z. T. aus d. Nachlaß), 1928-1948; Korrespondenz mit Frau Maria Olpp, geb. Johannsen (auch Lebenslauf u. Sterbeurkunde), 1948-1961; Olpp übersetzte d. Buch "Eine Reise durch Afrika", von J. Du Plessis, 1916, aus d. Holl. ins Deutsche, unter d. Signatur 1-02812 im Bestand d. Archivbibliothek ;
Rheinische Missionsgesellschaftfrüher Neu-Barmen, 1853-1856 unbesetzt, 1902 aufgegeben, Außenstation von Okahandja 1890-1898, s. a. RMG 2.510 a-c, Farm s. RMG 2.560; Chronologie d. Station Otjikango von 1841-1899; Konferenz- u. Jahresberichte, von Karl Alex. Hamann, 1899-1902; Bericht: „Der Kauf von Klein-Barmen“ durch Kaufmann Lang, 1902; Skizze d. Missionsgrundstücks in Otjikango u. Beschreibung dazu, 1901; Abschrift d. Schenkungsurkunde über d. Missionsgrundstück, 1901; Plan d. Missionshauses in Otjizeva, 1903;
Rheinische MissionsgesellschaftLaufzeit: 1874-2010 Umfang: ca. 6000 (Stand 2012) Findmittel: Anfangsbuchstaben A-R in HEUSS (Objekttyp: Foto) Sammlung von Post-, Ansichts- und Grußkarten mit Bezug zu Heilbronn und Umgebung. Der Schwerpunkt der Motive liegt auf dem Stadtbild, daneben finden sich Karten zu Personen, Ereignissen sowie von Heilbronner Firmen, etwa zu Werbezwecken. Die Karten sind nach Motiven geordnet in Mappen zusammengefasst. Der Bestand wird durch Ankäufe und Stiftungen ständig erweitert. Derzeit werden die Postkarten von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin nach und nach digitalisiert und einzeln in HEUSS erschlossen. Stand November 2012 sind insgesamt 3936 Postkarten erfasst. Davon sind 771 Postkarten frei über das Internet abrufbar. Die übrigen können aus Urheberrechtsgründen nur im Lesesaal des Stadtarchivs digital recherchiert werden. Die Digitalisierung und Erschließung folgt der ursprünglichen Sortierung der Postkartenmappen "alphabetisch nach Motiven". Einen Überblick über die Mappen der bereits in HEUSS erfassten Postkarten gibt die untenstehende Liste. Bei der Verzeichnung in HEUSS wird im Feld "Titel" die Original-Beschriftung der Postkarte, soweit vorhanden, aufgenommen (wenn sie aus mehreren Wörtern besteht, in Anführungszeichen, also z.B. "Kaiserstraße und Marktplatz"). Dabei wird das Wort "Heilbronn" in der Regel weggelassen. Wesentliche Bildinhalte, die in der Original-Beschriftung nicht zum Ausdruck kommen, werden im Titelfeld ergänzt. Im HEUSS-Feld "Urheber" wird, soweit bekannt, der herstellende Verlag angegeben, in manchen Fällen ergänzt durch weitere Urheber (Fotograf, Zeichner). Ein kleiner Teil der gesammelten Postkarten konnte nicht im Original erworben werden. Hier findet sich im Feld "Bemerkung" die Angabe "Repro" (oft ergänzt durch die interne Repro-Nummer). Die objekttypspezifischen Felder sind bis auf das Feld "Motiv" bislang nicht oder nur pauschal ausgefüllt. Die Angaben Feld "Motiv" sind bei diesem Bestand identisch mit den Angaben im Titelfeld. Zur Bestellung einer Original-Postkarte in den Lesesaal muss unbedingt die gesamte Signatur (wie im HEUSS-Feld "Signatur" angezeigt) angegeben werden. Übersicht über die Postkartenmappen in alphabetischer Ordnung, dahinter in Klammern die jeweilige Mappennummer (Stand: August 2012): Adlerbrauerei (M_1008) Adolf–Hitler–Haus (M_0001) Albrecht, Heinrich Weinwirtschaft (M_0002) Alexanderstraße (M_1043) Allee vor 1944 (M_0003) Allee nach 1945 (M_0004) Allinger, Pension 1909 (M_0005) Allerheiligenstraße (M_0006) Alte Gasse vor 1944 (M_0007) Alte Stadtmauer vor 1944 (M_0008) Alter Friedhof vor 1944 (M_0009) Altersheim Badstraße (M_0010) Alt Heilbronn (M_0011) Am Wollhaus (M_0012) Ansichtskartenkonvolut Maring-Nadler (M_1044) AOK Erholungsheim Frauenalb vor 1945 (M_0013) AOK allgemeine Ortskrankenkasse ca. 1929 (M_0014) AOK allgemeine Ortskrankenkasse vor 1944 (M_0015) Aukirche, evang., Austraße 2 vor 1944 (M_0016) AWO-Waldheim (M_1005) Backhaus vor 1944 (M_0017) Badstraße (M_0018) Bahnhofstraße vor 1945 (M_0019) Bahnhofstraße ab 1945 (M_0020) Bahnhofvorplatz col vor 1945 (M_0139) Bahnhofvorplatz schwarz-weiß vor 1945 (M_0140) Bahnhofvorplatz nach 1945 (M_0141) Firma Bantel, Hermann (M_1001) Bergstraße (M_1022) Berliner Platz nach 1944 (M_0021) Besenwirtschaft (M_0022) Biedermanngasse (M_0023) Bismarckdenkmal color vor 1945 (M_0024) Bismarckdenkmal schwarz-weiß vor 1945 (M_0025) Bismarckdenkmal nach 1944 (M_0026) Bismarckstraße vor 1944 (M_0027) Blindenschrift vor 1944 (M_0028) Böhringer, Hermann, Gaststätte (M_1011) Bollwerksturm vor 1945 (M_0029) Bollwerksturm nach 1945 (M_0030) Botanischer Obstgarten (M_1002) Brenner–Schilling, Postkartenserien (M_0366) Bühnenball, erster Heilbronner (M_0149) Central–Hotel (M_0033) CGH Heilbronn nach 1945 (M_0034) Christuskirche 1965 (M_0035) Cluss Brauerei (M_0036) Dachstein–Opfer von 1954 (M_0037) Dammschule, Dammstraße 14 vor 1944 (M_0038) Dampfer „Heilbronn“ (M_0039) Dampflok (M_0040) Demonstrationen (M_0041) Deutscher Alpenverein (M_0042) Deutschhof, kleiner: Ausschnitt Erker schwarz-weiß vor 1945 (M_0043) Deutschhof mit Peter und Paul schwarz-weiß vor 1945 (M_0044) Deutschhof Foto color vor 1945 (M_0045) Deutschhof Zeichnungen vor 1945 (M_0046) Deutschhof, kleiner: Giebel komplett Fotos schwarz-weiß vor 1945 (M_0047) Deutschhof allg. Fotos schwarz-weiß vor 1945 (M_0048) Deutschhof nach 1945 (M_0049) Deutschhofstraße vor 1945 (M_0050) Deutscher Weinbaukongress HN nach 1945 (M_0051) Drittes Reich (M_0052) EHO – Ehemalige Heuss-Oberschüler, Vereinigung (M_1014) Eisenhart (M_0053) Eisener Steg color beim Götzenturm (M_0054) Eiserner Steg schwarz-weiß beim Götzenturm (M_0055) Elser, Firma, Fabrikation (M_0056) Ereignisse, diverse (M_1015) Erster Weltkrieg (M_1016) Evangelischer sozialer Kongress vor 1945 (M_0057) Falken–Hotel vor 1945 (M_0058) Familienaufnahmen (M_1025) Fegert–Hotel Roßkampffstraße 15–17 (M_0059) Feldpostkarte vor 1945 (M_0060) Feuerwehr vor 1944 (M_0061) Feyerabendstraße vor 1945 (M_0062) Fischergasse vor 1945 (M_0063) Flammer, Firma (M_1010) Flammer–Wohnhaus vor 1945 (M_0064) Fleiner Straße vor 1945 (M_0065) Fleiner Straße nach 1945 (M_0066) Fleinertor–Brunnen vor 1945 (M_0067) Fleinertor–Brunnen ab 1945 (M_0068) Flugzeuge (M_1020) Frankfurterstraße (M_1009) Frauenarbeitsschule Lohtorstraße 36 vor 1944 (M_0070) Freibad am Gesundbrunnen (M_0071) Freilichttheater (M_1004) Frey, C.F., Garn-, Kurz- u. Wollwaren-Großhandel (M_0072) Friedenskirche color vor 1945 (M_0073) Friedenskirche schwarz-weiß hoch vor 1945 (M_0074) Friedenskirche schwarz-weiß quer vor 1945 (M_0075) Friedenskirche nach 1944 (M_0076) Friedensstraße vor 1944 (M_0077) Friedhof-Krematorium Wollhausstraße 134 (M_0078) Friedhofstraße (M_0080) Friedrich-Ebert-Brücke nach 1945 (M_0079) Füsilierregiment (M_0081) Gaffenberg (M_0082) Zum Gaffenberg, Café (M_1003) Gartenbau-Ausstellung Harmonie, Harmoniegarten 1926 (M_0083) Gartenstraße (M_0084) Gasfabrik (M_1023) Gastwirtschaft Stadtmauer (M_0085) Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft vor 1945 (M_0086) Gesamtansichten (GA): GA Luftaufnahmen vor 1945 (M_0087) GA color vor 1945 (M_0088) GA schwarz-weiß mit Bollwerksturm vor 1945 (M_0089) GA col mit Bollwerksturm vor 1945 (M_0090) GA schwarz-weiß mit Deutschordenskirche, Kilianskirche vor 1945 (M_0091) GA schwarz-weiß mit Friedenskirche vor 1945 (M_0092) GA col mit Götzenturm vor 1899 (M_0093) GA schwarz-weiß mit Götzenturm vor 1899 (M_0094) GA col mit Götzenturm von 1899–1932 (M_0095) GA schwarz-weiß mit Götzenturm von 1899–1932 (M_0096) GA schwarz-weiß Götzenturm, Neckarbrücke 1899–1932 (M_0097) GA col mit Götzenturm 1932–1944 (M_0098) GA schwarz-weiß mit Götzenturm 1932–1944 (M_0099) GA schwarz-weiß Hafenmarktturm, Wartberg vor 1945 (M_0100) GA schwarz-weiß Neckarbrücke, Kilianskirche vor 1945 (M_0101) GA schwarz-weiß von Osten nach Westen vor 1945 (M_0102) GA schwarz-weiß vom Wartberg aus vor 1945 (M_0103) GA col nach 1945 (M_0104) GA schwarz-weiß nach 1945 (M_0105) GA col Luftaufnahmen nach 1945 (M_0106) GA schwarz-weiß Luftaufnahmen mit Neckar nach 1945 (M_0107) GA schwarz-weiß Luftbild ohne Neckar nach 1945 (M_0108) Geognostische Triaspyramide im Hof der Dammschule vor 1945 (M_0109) Gesangverein Hoffnung vor 1945 (M_0110) Gewerbekasse vor 1945 (M_0111) Gewerbeschule Paulinenstraße nach 1945 (M_0112) Goethestraße (M_0113) Götzenturm col mit Aufbau 1899–1932 (M_0114) Götzenturm schwarz-weiß mit Aufbau quer 1899–1932 (M_0115) Götzenturm schwarz-weiß mit Aufbau hoch 1899–1932 (M_0116) Götzenturm col ohne Aufbau vor 1945 (M_0117) Götzenturm schwarz-weiß ohne Aufbau quer vor 1945 (M_0118) Götzenturm schwarz-weiß ohne Aufbau hoch vor 1945 (M_0119) Götzenturm color nach 1945 (M_0120) Götzenturm schwarz-weiß nach 1945 (M_0121) Götzenturm Götzenturmstraße vor 1945 (M_0122) Große Bahngasse vor 1944 (M_0123) Grußkarten (M_0124) Gustav-Adolf-Fest (M_0125) Gutbrod-Frauenklinik vor 1945 (M_0126) Zum Gutenberg, Gaststätte (M_1012) Haberkasten, Gaststätte (M_0127) Hafen – Kanalhafen vor 1945 (M_0128) Hafen – Kanalhafen color nach 1945 (M_0129) Hafen – Kanalhafen schwarz-weiß nach 1945 (M_0130) Hafen – Wilhelmskanal und Winterhafen vor 1945 (M_0131) Hafenmarkt vor 1945 (M_0132) Hafenmarktturm vor 1945 (M_0133) Hafenmarktturm nach 1945 (M_0134) Hagen, Kaffeehaus (M_0135) Harmonie vor 1945 (M_0136) Harmonie color nach 1945 (M_0137) Harmonie schwarz-weiß nach 1945 (M_0138) Hauptbahnhof color vor 1945 (M_0142) Hauptbahnhof schwarz-weiß vor 1945 (M_0143) Hauptbahnhof 1945–1957 (M_0144) Hauptbahnhof color nach 1957 (M_0145) Hauptbahnhof schwarz-weiß nach 1957 (M_0146) Hauptzollamt, kgl. (M_0147) Haus des Handwerks (M_1019) Hauswirtschaftliches Seminar vor 1944 (M_0148) Hefenweiler(M_0344) Heilbronner Bühnenball (M_0149) Heilbronner Frühlingsfest vor 1944 (M_0150) Heilbronner Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung 1897 (M_0151) Heilbronner Glücksorgel Gerhard Heinzel (M_0152) Heilbronner Herbst vor 1945 (M_0153) Heilbronner Madonna (M_0155) Heilbronner Stimme (M_0156) Herberge zur Heimat (M_1007) Historisches Museum Kramstraße 10 vor 1945 (M_0157) Historisches Museum Kramstraße 1 nach 1945 (M_0158) Höhere Mädchenschule Gartenstraße (M_0159) Hohe Straße (M_0160) Weinstube Wilhelm Holl (M_1006) Horten-Kaufhaus Fleinerstraße (M_0161) Hospiz Jugendheim Klarastraße 19 (M_0162) Innere Rosenbergstraße vor 1945 (M_0163) Inselhotel color (M_0164) Inselhotel schwarz-weiß nach 1945 (M_0165) Jägerhaus color vor 1945 (M_0166) Jägerhaus schwarz-weiß vor 1945 (M_0167) Jägerhaus color nach 1945 (M_0168) Jägerhaus schwarz-weiß nach 1945 (M_0169) Jägerhausstraße (M_1026) Gaststätte Jakobsbrunnen nach 1945 (M_0170) Jakobsgasse vor 1945 (M_0171) Johannisgasse Foto vor 1945 (M_0172) Johannisgasse Zeichnung vor 1945 (M_0173) Jugendherberge Schirrmannstraße (M_0174) Jugendherberge Schützenstraße 16 (M_0175) Jugendkunstschule (M_1041) Jugendwehr (M_1013) Käferflug vor 1945 (M_0176) Käthchen vor 1945 (M_0177) Käthchen nach 1945 (M_0178) Käthchen mit Käthchenhaus color vor 1945 (M_0179) Käthchen mit Käthchenhaus schwarz-weiß vor 1945 (M_0180) Käthchen mit Rathaus vor 1945 (M_0181) Käthchen mit Stadtansicht vor 1945 (M_0182) zum Käthchen, Gaststätte (M_0183) Käthchendenkmal / Käthchenbrunnen nach 1945 (M_0184) Käthchenfestspiele 1929 (M_0185) Käthchenhaus und Kaiserstraße color vor 1945 (M_0186) Käthchenhaus hoch schwarz-weiß vor 1945 (M_0187) Käthchenhaus quer schwarz-weiß vor 1945 (M_0188) Käthchenhaus nach 1945 (M_0189) Käthchenhochzeitszug (M_0190) zum Kaiser Friedrich, Gasthof (M_0191) Kaiser-Otto (M_0192) Kaiserhof (M_0193) Kaisersheimer Hof vor 1945 (M_0194) Kaiser-Friedrich-Denkmal vor 1945 (M_0195) Kaiser-Wilhelm-Denkmal (M_0196) Kaiser-Wilhelm-Platz (M_0197) Kaiserstraße, untere, color, vor 1945 (M_0198) Kaiserstraße, untere, schwarz-weiß vor 1945 (M_0199) Kaiserstraße, mittlere, vor 1944 (M_0200) Kaiserstraße, mittlere, mit Käthchenhaus, vor 1944 (M_0201) Kaiserstraße, obere, von Ost nach West, vor 1944 (M_0202) Kaiserstraße nach 1945 (M_0203) Karlsgymnasium vor 1945 (M_0204) Karlstor-Haltestelle vor 1945 (M_0205) Karlstraße vor 1945 (M_0206) Karmeliterstraße vor 1945 (M_0207) Katharinenstift, städt. Alten- und Pflegeheim (M_0208) Katholisches Vereinsheim Schöntalerhof (M_0209) Kaufhaus Merkur nach 1945 (M_0210) Kegelclub Heilbronn (M_0211) Kilianshallen vor 1944 (M_0212) Kilianskirche, Außenansichten: Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordosten (M_0213) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordwesten color hoch mit Robert-Mayer-Denkmal (M_0214) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordwesten color hoch ohne Robert-Mayer-Denkmal (M_0215) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordwesten color quer (M_0216) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordwesten schwarz-weiß hoch mit Robert-Mayer-Denkmal (M_0217) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordwesten schwarz-weiß hoch ohne Robert-Mayer-Denkmal (M_0218) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Nordwesten schwarz-weiß quer (M_0219) Kilianskirche, Außenansicht vor 1906, von Südwesten (M_0220) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordosten (M_0221) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordwesten color hoch mit Robert-Mayer-Denkmal (M_0222) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordwesten color hoch ohne Robert-Mayer-Denkmal (M_0223) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordwesten color quer (M_0224) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordwesten schwarz-weiß hoch mit Robert-Mayer-Denkmal (M_0225) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordwesten schwarz-weiß hoch ohne Robert-Mayer-Denkmal (M_0226) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Nordwesten schwarz-weiß quer (M_0227) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Osten (M_0228) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Südosten hoch (M_0229) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Südosten quer (M_0230) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Südwesten hoch (M_0231) Kilianskirche, Außenansicht 1906 bis 1944, von Südwesten quer (M_0232) Kilianskirche, Außenansicht 1945 bis 1953, Zerstörung (M_0233) Kilianskirche, Außenansicht ab 1954, von Nordwesten hoch color (M_0234) Kilianskirche, Außenansicht ab 1954, von Nordwesten hoch schwarz-weiß (M_0235) Kilianskirche, Außenansicht ab 1954, von Nordwesten quer (M_0236) Kilianskirche, Außenansicht ab 1954, von Südwesten (M_0237) Kiliansturm, Außenansicht vor 1945 (M_0238) Kiliansturm, Außenansicht nach 1945 (M_0239) Kiliansmännle (M_0240) Kilianskirche, Portale (M_0241) Kilianskirche, Glocken (M_0242) Kilianskirche, Innenansichten: Kilianskirche, Fenster (M_1032) Kilianskirche, Innenansichten vor 1945 (M_0243) Kilianskirche, Innenansichten nach 1945 (M_0244) Kilianskirche, Hochaltar Gesamtansicht (M_0245) Kilianskirche, Hochaltar Predella (M_0246) Kilianskirche, Hochaltar Teilansicht: Seitenflügel (M_0247) Kilianskirche, Hochaltar Schrein (M_0248) Kilianskirche, Hochaltar Gesprenge (M_0249) Kilianskirche, Kanzel (M_0250) Kilianskirche, St. Kilian, Figur (M_0251) Kilianskirche, Orgel-Empore mit Orgel (M_0252) Kilianskirche, Taufstein (M_1033) Blick von der Kilianskirche (M_0253) Kiliansplatz color vor 1945 (M_0254) Kiliansplatz schwarz-weiß vor 1945 (M_0255) Kiliansplatz nach 1945 (M_0256) Kinderfest vor 1945 (M_0257) Kirchbrunnen vor 1945 (M_0258) Kirchbrunnen nach 1945 (M_0259) Kirchbrunnenstraße color vor 1945 (M_0260) Kirchbrunnenstraße schwarz-weiß vor 1945 (M_0261) Kirchbrunnenstraße schwarz-weiß Zeichnung vor 1945 (M_0262) Kirchbrunnenstraße nach 1945 (M_0263) Kirchhöfle (M_0264) Klarastraße vor 1945 (M_0265) Kleine Bahngasse vor 1945 (M_0266) Kleine Metzgergasse (M_0267) Klinik-Clowns (M_0268) Klostergasse vor 1945 (M_0269) Knorr, Firma (M_0270) Kochschule Heilbronn (M_0271) Köpferbrunnen (M_0272) Köpfersee (M_0273) Kramstraße (M_1038) Krankenhaus, städt., am Gesundbrunnen (M_0274) Krankenhaus, städt., Jägerhausstraße (M_0275) Krankenhaus, städt., Paulinenstraße vor 1945 (M_0276) Kreissparkasse Ausstellungen (M_0277) Kriegerdenkmal am Kaiser-Wilhelm-Platz (M_0278) Hotel Kronprinz (M_0279) Künstlerbund (M_1018) Kulturwerkhaus Zigarrenfabrik (M_0280) Lachmann, Johann, Ausstellung (M_0281) Landauer, Kaufhaus (M_0282) Landauer und Macholl (M_0283) Landesausstellung (M_1034) Landesgartenschau 1985 (M_0284) Landesturnfest, schwäbisches (M_0285) Landsturmbataillon Heilbronn (M_0286) Landwehr-Infanterie-Regiment (M_0287) Lazarett (M_0288) Lehrerseminar, color, vor 1945 (M_0289) Lehrerseminar, sw, vor 1945 (M_0290) Zum Lerchenberg, Gaststätte (M_0291) Lerchenstraße (M_0292) Lessingstraße (M_0293) Licht-Luft-Bad (M_0294) Liederkranzhaus (M_0295) Lohtorstraße (M_0296) Ludendorff-Kaserne (M_0297) Majoretten (M_0298) Maria von den Nesseln (M_0299) Marine- und Colonialausstellung (M_1037) Marineverein (M_0300) Marktplatz, color, vor 1945 (M_0301) Marktplatz mit Kilianskirche, color, vor 1945 (M_0302) Marktplatz und Käthchenhaus und Rathaus mit Markt, sw, vor 1945 (M_0303) Marktplatz und Käthchenhaus und Rathaus ohne Markt, sw, vor 1945 (M_0304) Marktplatz mit Kilianskirche, sw, vor 1945 (M_0305) Marktplatz Ostseite mit Rathaus, sw, vor 1945 (M_0306) Marktplatz Westseite mit Rathaus mit Markt, sw, vor 1945 (M_0307) Marktplatz Westseite mit Rathaus ohne Markt, sw, vor 1945 (M_0308) Marktplatz Zeichnung, sw, vor 1945 (M_0309) Marktplatz, color, ab 1953 (M_0310) Marktplatz, sw, ab 1953 (M_0311) Martin-Luther-Kirche (evangelisch), Beethovenstraße 17 (M_0312) Mehrbildkarten (alter Betreff: "Sammelansichten"): Mehrbildkarten vor 1945: Mehrbildkarten, color, 2 Motive, vor 1945 (M_0440) Mehrbildkarten, color, 3 Motive, vor 1945 (M_0441) Mehrbildkarten, color, 4 Motive, vor 1945 (M_0442) Mehrbildkarten, color, 5 und mehr Motive, vor 1945 (M_0443) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 2 Motive, vor 1945 (M_0444) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 3 Motive, vor 1945 (M_0445) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 4 Motive, vor 1945 (M_0446) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 5 Motive, vor 1945 (M_0447) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 6 Motive, vor 1945 (M_0448) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 7 und mehr Motive, vor 1945 (M_0449) Mehrbildkarten nach 1945: Mehrbildkarten, color, 2 Motive, nach 1945 (M_0450) Mehrbildkarten, color, 3 Motive, nach 1945 (M_0451) Mehrbildkarten, color, 4 Motive, nach 1945 (M_0452) Mehrbildkarten, color, 5 Motive, nach 1945 (M_0453) Mehrbildkarten, color, 6 Motive, nach 1945 (M_0454) Mehrbildkarten, color, 7 und mehr Motive, nach 1945 (M_0455) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 2-3 Motive, nach 1945 (M_0456) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 4 Motive, nach 1945 (M_0457) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 5 Motive, nach 1945 (M_0458) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 6 Motive, nach 1945 (M_0459) Mehrbildkarten, schwarz-weiß, 7 und mehr Motive, nach 1945 (M_0460) Mehrbildkarten mit Käthchen: Mehrbildkarten mit Käthchen, color, vor 1945 (M_0461) Mehrbildkarten mit Käthchen, schwarz-weiß, vor 1945 (M_0462) Mehrbildkarten mit Käthchen, color, nach 1945 (M_0463) Mehrbildkarten mit Käthchen, schwarz-weiß, nach 1945 (M_0464) Militärverein (M_0313) Mönchseestraße (M_0314) Moltkekaserne, color (M_0315) Moltkekaserne, sw (M_0316) Moltkestraße (M_0317) Café Morlock, Kaiserstraße 31 (M_0318) Mosergasse (M_0319) Musikkapellen und -vereine (M_1031) Nachtgewandt, Serie (M_1017) Nägelingasse (M_0320) Naturfreunde (M_0321) Neckar ohne Schiffe, color, vor 1945 (M_0322) Neckar ohne Schiffe, sw, vor 1945 (M_0323) Neckar, Zeichnungen, vor 1945 (M_0324) Neckar nach 1945 (M_0325) Neckar, Hochwasser, vor 1945 (M_0326) Neckar mit Schiffen, color, vor 1945 (M_0327) Neckar mit Schiffen, sw, vor 1945 (M_0328) Neckar mit Schiffen nach 1945 (M_0329) Neckar zugefroren vor 1945 (M_0330) Neckarbrücke von Norden, color, vor 1945 (M_0331) Neckarbrücke von Norden, sw, vor 1945 (M_0332) Neckarbrücke von Südosten, color, vor 1945 (M_0333) Neckarbrücke von Südosten, sw, vor 1945 (M_0334) Neckarbrücke von Südwesten, mit Bismarckdenkmal, color, vor 1945 (M_0335) Neckarbrücke von Südwesten, ohne Bismarckdenkmal, color, vor 1945 (M_0336) Neckarbrücke von Südwesten mit Bismarckdenkmal, sw, vor 1945 (M_0337) Neckarbrücke von Südwesten, ohne Bismarckdenkmal, sw, vor 1905 (M_0338) Neckarbrücke von Südwesten, ohne bismackdenkmal, sw, 1905 bis 1945 (M_0339) Neckarbrücke von Westen, color, vor 1945 (M_0340) Neckarbrücke von Westen, sw, vor 1945 (M_0341) Neckarecho (M_0342) Neckarhalde, städt. Freibad (M_0343) Neckarsulmer Straße (M_0345) Nicolaikirche, ev., Sülmerstraße 72 (M_0346) Nordbergstraße (M_1027) NSU (M_0347) Obere Neckarstraße, color, vor 1945 (M_0348) Obere Neckarstraße, sw, vor 1945 (M_0349) Obere Neckarstraße, nach 1945 (M_0350) Olgastraße (M_1035) Olympia-Ausstellung (M_0351) Oststraße (M_0352) Paradiesgasse (M_0353) Passagencafé (M_0354) Paulinenstraße (M_0355) Pauluskirche, Methodistengemeinde (M_0356) Pfühlstraße (M_1024) Philatelisten-Verein (M_1039) Pilsner-Bierstube (M_0370) Gasthof zur Post (M_0357) Postamt Allee (M_0358) Postamt Bahnhofstraße (M_0359) Postamt Kaiserstraße 2 (M_0360) Postkarten bis 1889 (M_1028) Postkarten 1890 bis 1899 (M_1029) Postkarten 1900 bis 1945 (M_0361) Postkarten nach 1945 (M_0362) Postkartenserien: Leporellos (M_0363) Postkartenserien: Federzeichnungen von H (M_0364) Postkartenserien: Gauss-Verlag (M_1045) Postkartenserien: Karl Schüler (M_0365) Postkartenserien: Verlag von C. Brenner-Schilling vor 1945 (M_0366) Postkartenserien: P. Härle (M_0367) Postkartenserien: Gebrüder-Metz-Verlag vor 1945 (M_0368) Postkartenserien: Fritz-Seel-Verlag (M_0369) Postkarten von Foto-Mangold (nur außerhalb Heilbronn und Umgebung) (M_1021) Priesterwaldkaserne (M_0371) Rathaus, Außenansichten vor 1945: Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Hochformat, von Südosten (M_0373) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Hochformat, von Südwesten (M_0374) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, Frontalansicht, leerer Marktplatz (M_0375) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, Frontalansicht, mit Autos (M_0376) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, Frontalansicht, mit Wochenmarkt (M_0377) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südosten, bis 1905 (M_0378) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südosten, 1905-1944, leerer Marktplatz, mit Robert-Mayer-Denkmal (M_0379) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südosten, 1905-1944, leerer Marktplatz, ohne Robert-Mayer-Denkmal (M_0380) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südosten, 1905-1944, mit Autos, mit Robert-Mayer-Denkmal (M_0381) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südosten, 1905-1944, mit Autos, ohne Robert-Mayer-Denkmal (M_0382) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südosten, 1905-1944, mit Autos, mit Wochenmarkt (M_0383) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südwesten, leerer Marktplatz (M_0384) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südwesten, mit Autos (M_0385) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto sw, Querformat, von Südwesten, mit Wochenmarkt (M_0386) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto color, Hochformat (M_0387) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto color, Querformat, Frontalansicht (M_0388) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto color, Querformat, von Südosten, leerer Marktplatz (M_0389) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto color, Querformat, von Südosten, mit Autos (M_0390) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto color, Querformat, von Südosten, mit Wochenmarkt (M_0391) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Foto color, Querformat, von Südwesten (M_0392) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Graphik sw (M_0393) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Graphik color, Hochformat (M_0394) Rathaus, Außenansichten vor 1945, Graphik color, Querformat (M_0395) Rathaus, Außenansichten nach 1945: Rathaus, Außenansichten, 1945-1952 (M_0396) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto color, Hochformat (M_0397) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto color, Querformat, Frontalansicht (M_0398) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto color, Querformat, von Südosten (M_0399) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto color, Querformat, von Südwesten (M_0400) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto sw, Hochformat (M_0401) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto sw, Querformat, Frontalansicht (M_0402) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto sw, Querformat, von Südosten (M_0403) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Foto sw, Querformat, von Südwesten (M_0404) Rathaus, Außenansichten ab 1953, Graphik (M_0405) Rathausfassade, Astronomische Uhr vor 1945, color (M_0406) Rathausfassade, Astronomische Uhr vor 1945, sw (M_0407) Rathausfassade, Astronomische Uhr, ab 1945 (M_0408) Rathausfassade, Details (M_0409) Rathausinnenhof (M_0410) Rathaus mit Weihnachtsbaum (M_1030) Rathaus, Innenansichten: Rathaus, Innenansichten, Bürgerausschusssaal (M_0411) Rathaus, Innenansichten, Diele und Treppenhaus (M_0412) Rathaus, Innenansichten, Großer Ratssaal (M_0413) Rathaus, Innenansichten, Kleiner Ratssaal (M_0414) Rathaus, Innenansichten, Trauraum (M_0415) Rathaus, Innenansichten, Trauraum-Vorzimmer (M_0416) Rathenauplatz (M_0417) Ratscafé (M_0418) Ratskeller vor 1945, color (M_0419) Ratskeller vor 1945, sw (M_0420) Ratskeller nach 1945 (M_0421) Rauchsche Papierfabrik vor 1945 (M_0422) Weinstube Rechkemmer (M_0423) Reichsarbeitsdienst (M_1036) Firma Reiner, Johann Ludwig, Zigarren (M_0424) Rembold, lithografische Anstalt (M_0425) Robert-Mayer-Denkmal bis 1939, Marktplatz (M_0426) Robert-Mayer-Denkmal, Allee (M_0427) Robert-Mayer-Denkmal, Stadtgarten (M_0428) Robert-Mayer-Denkmal, Marktplatz ab 1990 (M_0429) Robert-Mayer-Gymnasium vor 1945 (ehemals Realgymnasium/Oberrealschule) (M_0430) Robert-Mayer-Museum (M_0431) Rosenau-Brauerei (M_0432) Rosenbergbrücke (M_0433) Rosenbergstraße (M_0434) Rotes Kreuz Heilbronn (M_0435) Hotel Royal (M_0436) Rudergesellschaft Schwaben (M_0437) Sängerfeste (M_0438) Salzstraße (M_1040) Salzwerk Heilbronn (M_0439)
Die Präsidenten des Landesbezirks Baden: Mit Erlass der amerikanischen Militärregierung vom 13. Juli 1945 wurde der emeritierte Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Karl Holl als Oberpräsident of the Landeskommissarbezirk Mannheim eingesetzt. Sein Wirken blieb in den ersten Wochen auf Mannheim und Umgebung beschränkt war. Karlsruhe stand zunächst unter französischer Besatzung. Durch die Neugliederung der französischen und amerikanischen Zone weiteten die Amerikaner den Kompetenzbereich Holls auf den badischen Teil des neu gebildeten Landes Württemberg-Baden aus. Am 3. September 1945 wurde Holl im Zuge einer amerikanischen Entnazifizierungsmaßnahme entlassen. Am 10. September setzte man Dr. Heinrich Köhler ein. Während die einzelnen Ministerien des Landes Württemberg-Baden in Stuttgart ohne Zwischeninstanz mit den württembergischen Behörden kommunizierten, war in der amerikanisch Zone des badischen Staatsgebietes die Landesbezirksverwaltung Baden zwischengeschaltet.Hiervon ausgenommen blieb die Organisation der Justizverwaltung. Die Landesverwaltung Baden bestand aus fünf Abteilungen: Präsident - Innere Verwaltung - Arbeit, Soziales und Wiederaufbau - Kultus und Unterricht - Finanzen. Die Unterlagen dieser Abteilungen gingen in den Akten des späteren Regierungspräsidiums Karlsruhe auf. Mit dem Tod Heinrich Köhlers am 6. Februar 1949 war die Zeit eines hauptamtlichen Landesbezirkspräsidenten in Baden vorbei. Man besetzte die Stelle des Landesbezirkspräsidenten nur noch kommissarisch. In dieser Funktion amtierte zunächst Gustav Zimmermann bis zu seinem Tod am 1. August 1949. Bis 11. Januar 1951 fungierte Dr. Edmund Kaufmann gleichfalls nur kurze Zeit als kommissarischer Landesbezirkspräsident. Ihm folgte bis zu seinem Tod am 27. November 1951 Ministerialdirektor Dr. Hans Unser nach. Letzter Präsident war Dr. Hermann Veit. Die Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 mit der Einrichtung der vier Regierungsbezirke vereinheitlichte die Verwaltungsgliederung im neuen Bundesland. Aufgaben und Kompetenzen des Präsidenten: Die einzelnen Abteilungen der Landesbezirksverwaltung waren für die Fachaufgaben zuständig. Der Präsident, der in den Kompetenzbereich der Abteilungen eingreifen konnte, behielt sich eine Mitwirkung in allen grundsätzlichen Fragen sowie bei der Beamtenernennung und ¿beförderung vor. Im März 1947 wurde der Geschäftsgang der Präsidialstelle neu geregelt. Präsident Köhler behielt sich zur Zeichnung im Entwurf und in der Ausfertigung vor alle Entscheidungen von grundsätzlicher und politischer Bedeutung, gewisse Entscheidungen in Personalsachen, alle Angelegenheiten, die sich der Präsident zur Zeichnung vorbehalten hat, alle Vorträge an das Staatsministerium und Schreiben an die Ministerien in Stuttgart. 1950 regelte der damalige Präsident Dr. Kaufmann seine Kompetenzen und Aufgaben innerhalb der badischen Landesbezirksverwaltung neu. Er legte Wert darauf, dass er in allen Verwaltungsangelegenheiten von grundsätzlicher, politischer und finanzieller Bedeutung eingeschaltet werde. Zudem blieben dem Präsidenten sämtliche Personalangelegenheiten von grundsätzlicher oder politischer Bedeutung vorbehalten. Die weiteren Kompetenzen des Präsidenten lauten Entschließungen, die für den Landesbezirk Baden von grundsätzlicher, politischer, organisatorischer und finanzieller Bedeutung sind oder die den Geschäftsbereich sämtlicher Landesbezirksdirektionen berühren, Dienstaufsichtsbeschwerden, Entwurf des Haushaltsplans zur Kenntnis, Unterrichtung von Haushaltsüberschreitungen in bestimmter Höhe, Wahrnehmung von Repräsentationen, welche die Landesbezirksverwaltung in ihrer Gesamtheit angehen, Beglaubigungen von Unterstützungen von mehr als 200 DM, Herausgabe des Amtsblatts des Landesbezirks Baden. Aufbau und Organisation der Präsidialabteilung: 1947 war die Präsidialabteilung in zwei Referate unterteilt: Referat 1: Leitung des Dienstes, Präsidialsachen, Länderratsangelegenheiten, Staatsministerialsachen, Repräsentationsangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten, Personal der Präsidialstelle, Kraftfahrangelegenheiten, Pressesachen, Amtsblatt der Landesbezirksverwaltung, Korreferat zu wichtigeren Angelegenheiten und solchen von grundsätzlicher Bedeutung aus dem Referat 2. Referat 2: Beamten- und Besoldungsrecht sowie Tarifordnung der Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst (Allgemeines), Ernennung und Entlassung von Beamten sowie Einstellung von Angestellten, Dienstreise- und Umzugskostenrecht (Allgemeines), Staatshaushaltsachen, sachlicher und persönlicher Aufwand der Präsidialstelle, Mitbehandlung von Repräsentationsangelegenheiten, Dispositionsfonds, Beglaubigungen (Legalisierung von Urkunden), Sonderaufträge des Präsidenten, Stellvertretung für Referat 1. Ein leicht verändertes Bild bot der Geschäftsverteilungsplan vom 5. Mai 1950. Die Aufgaben der Präsidialstelle wurden nun auf drei Referate aufgeteilt. Referat 1 nannte sich "Präsident", das 2. "Rechtsreferat", das 3. "Personal- und Haushaltsreferat". Überlieferungsgeschichte: Singulär ist das Schriftgut der Präsidialstelle des Präsidenten des Landesbezirks Baden immer dann, wenn es im Rahmen des ausschließlichen Kompetenzbereichs der personell kleinen Präsidialstelle entstanden ist, also beispielsweise bei Repräsentationsangelegenheiten, Kontakten zur Presse, Bewilligung von Unterstützung, verschiedenen Ehrungen und zum Teil in Personalangelegenheiten. Typisch für einen Großteil der Akten sind die zahlreichen darin abgelegten Zeitungsausschnitte, die der Information des Präsidenten dienten. Dieser Bestand bildet eine einzigartige Quelle für die unmittelbare Nachkriegszeit. Er dokumentiert nicht nur wie in einem Brennglas den Aufbau der deutschen Verwaltung im nordbadischen Gebiet und die Anfänge der neuen staatlichen Gliederung im deutschen Südwesten, sondern spiegelt auch die Not und die vielfältigen Probleme, vor die sich Bevölkerung, Verwaltung und Politik angesichts der katastrophalen Folgen des Krieges und des Zusammenbruchs gestellt sahen, und die Art und Weise ihrer Bewältigung. Die Registratur des Präsidenten des Landesbezirks Baden legte das Schriftgut nach der Badischen Amtsregistraturordnung von H. Fackler (1905) ab. Die Hauptrubriken dieser Klassifizierung wurden bei der Neuordnung des Bestandes beibehalten. Weiterführende Literatur: Der Präsident des Landesbezirks Baden (1945-1952). Präsidialstelle. Inventar des Bestandes 481 im Generallandesarchiv Karlsruhe. Bearbeitet von Jürgen Treffeisen, Stuttgart 1997 (Werkhefte der staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Serie E Generallandesarchiv Karlsruhe Heft 1). Konversion des Findmittels: Der Bestand 481 wurde in den Jahren 1991 bis 1993 durch Dr. Jürgen Treffeisen geordnet und verzeichnet. Er versah das Findbuch mit einer ausführlichen Darstellung der Behördengeschichte, die nach wie vor Gültigkeit besitzt und auf der die gekürzten Ausführungen im vorliegenden Findmittel beruhen, und einem genauen Bearbeiterbericht. Das Inventar erschien 1997 im Druck. Die Erschließungsdaten zum Bestand 481 wurden im Rahmen des Projektes "Konversion von Findmittel-Altdaten" des Generallandesarchivs Karlsruhe, das in den Jahren 2006-2008 durch Herrn Guido Fögler durchgeführt wurde, in die Software ScopeArchiv überführt, um daraus ein Online-Findmittel herstellen zu können. Die Betreuung des Projektes lag bei Alexander Hoffmann, der - abgesehen von sehr geringen Restarbeiten durch den Unterzeichneten - auch die redaktionelle Endbearbeitung des konvertierten Findmittels übernahm. Weil Korrekturen vorgenommen und Nachträge eingefügt werden mussten, ersetzt das konvertierte Findmittel inhaltlich das alte Findbuch von 1993 und das gedruckte Inventar von 1997. Karlsruhe, im Januar 2011 Dr. Martin Stingl
Geschichte des Bestandsbildners: Rechtsgrundlagen Zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte in Deutschland mit 29 verschiedenen Patentrechten bzw. Privilegienordnungen jeweils territorialer Wirkung eine große Rechtszersplitterung auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Dieser Zustand wurde durch das von einer Patentkommission des Reichskanzleramts erarbeitete Patentgesetz vom 25. Mai 1877 (RGBl. S. 501) beendet. Dieses war mehr industrie- als erfinderfreundlich, denn der Erteilungsanspruch stand dem ersten Anmelder, nicht dem Erfinder zu, und Patente konnten gewerblich verwertet werden. Jedermann hatte das Recht auf Einsichtnahme in die Erteilungsunterlagen. Beschreibungen und Zeichnungen wurden von da an amtlich veröffentlicht. Obwohl die Möglichkeit der Lizenzerteilung an Dritte ohne Übertragung des Patentrechts vorgesehen war, unterlag der Patentinhaber drei Jahre nach der Erteilung einem indirekten Lizenzzwang. Die gesetzlichen Grundlagen für das Kaiserliche Patentamt bildeten das o.g. Patentgesetz und die Verordnung betreffend die Errichtung, das Verfahren und den Geschäftsgang des Patentamts vom 18. Juni 1877 (RGBl. S. 533). Der Patentschutz war aber noch nicht effektiv genug, und die Zahl der Anmeldungen stieg, so dass schon am 4. April 1891 ein neues Patentgesetz (RGBl. S. 79) erlassen wurde. In erster Linie verstärkte es die Rechte der Patentinhaber. Der Neuheitsbegriff im Sinne des § 2 des Gesetzes wurde eingeschränkt und unter bestimmten Voraussetzungen die Aussetzung der Bekanntmachung ermöglicht. Das Gesetz betreffend den Schutz von Gebrauchsmustern vom 1. Juni 1891 (RGBl. S. 290) war eine Ergänzung des Patentgesetzes und trat ebenso wie dieses am 1. Oktober 1891 in Kraft. Es war notwendig geworden, da das Gesetz betreffend das Urheberrecht an Mustern und Modellen vom 11. Januar 1876 (RGBl. S. 11) nur die sogenannten Geschmacksmuster, jedoch nicht die zur Steigerung der Gebrauchsfähigkeit dienenden Modelle (Gebrauchsmuster) schützte. Eine weitere Vereinheitlichung des gewerblichen Rechtsschutzes brachte das Gesetz zum Schutz der Warenbezeichnungen vom 12. Mai 1894 (RGBl. S. 441). Auf diesem Gebiet hatte es bis 1874 lediglich regionale Zeichenrechte gegeben. Das Gesetz über den Markenschutz vom 30. November 1874 (RGBl. S. 1943) hatte die Zuständigkeit für die Registrierung den Amtsgerichten zugewiesen. Nun oblag auch diese Aufgabe dem Patentamt. Das Gesetz betreffend die Patentanwälte vom 21. Mai 1900 (RGBl. S. 233; neugefasst durch das Patentanwaltsgesetz vom 28. September 1933 (vgl. RGBl. II S. 669) führte eine Liste von berufsmäßigen Vertretern im Verfahren vor dem Patentamt, eine Prüfungskommission und einen Ehrengerichtshof für Patentanwälte ein. Starke Reformbestrebungen seit ca. 1900, die 1913 zu einem Entwurf der Reichsregierung für ein neues Patentgesetz nebst Gebrauchsmustergesetz führten, wurden durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Sie wurden ab 1927 wieder aufgenommen, konnten auf Grund der innenpolitischen Verhältnisse aber nicht sofort durchgeführt werden und fanden ihren Abschluss erst in den Gesetzen über den gewerblichen Rechtsschutz vom 5. Mai 1936. Das Patentgesetz vom 5. Mai 1936 (RGBl. II S. 117) brachte hauptsächlich dem Erfinder zugute kommende Änderungen, darunter die Ersetzung des Anmelderprinzips durch das Erfinderprinzip, die Unterstützung mittelloser Erfinder und eine Neuheitsschonfrist. Das Patentrecht sollte das geistige Eigentum des Erfinders schützen. Durch das Gebrauchsmustergesetz vom 5. Mai 1936 (RGBl. II S. 130) wurden das materielle Gebrauchsmusterrecht und das Verfahrensrecht an das Patentgesetz angeglichen. Auch das neue Warenzeichengesetz vom 5. Mai 1936 (RGBl. II S. 134) brachte verschiedene Neuerungen. Im Zweiten Weltkrieg gab es neben der Einführung von Geheimpatenten und eingeschränkten Beschwerdemöglichkeiten auch im Interesse der Rüstungswirtschaft stehende Fortschritte im Arbeitnehmererfinderrecht. Aufgaben des Patentamts Die wesentlichen Aufgaben des Patentamts waren die Erteilung von Patenten und die Entscheidung über die Erklärung der Nichtigkeit bzw. die Zurücknahme von Patenten sowie die Erteilung von Zwangslizenzen. Daraus ergab sich eine Doppelfunktion sowohl als Verwaltungsbehörde als auch als gerichtliche Instanz. Eine Möglichkeit der Berufung gegen Nichtigkeitsbeschlüsse bestand beim Reichsoberhandelsgericht in Leipzig, ab dem 1. Oktober 1879 beim Reichsgericht. Einen besonderen Aufgabenbereich des Reichspatentamts in der Zeit des Zweiten Weltkriegs bildete die Vergeltung von Patenten. Auf der Grundlage des § 26 der Verordnung über die Behandlung feindlichen Vermögens vom 15. Januar 1940 (RGBl I S. 191) erließ der Reichsjustizminister in den folgenden Jahren mehrere Verordnungen über gewerbliche Schutzrechte bzw. Urheberrechte ausländischer Staatsangehöriger. Wurden deutschen Staatsangehörigen oder Unternehmen auf Grund fehlender bilateraler Abkommen oder Verträge auf der Grundlage von Ausnahmegesetzen Beschränkungen in der Nutzung von ausländischen Patenten auferlegt und in der Vergeltung ihrer eigenen Patente durch ausländische Firmen eine gegenüber den Bürgern dieser ausländischen Staaten abweichende Behandlung zuteil, so wurden sie für entstandene finanzielle Schäden durch das Deutsche Reich vergolten. An den in Deutschland wirksamen Schutzrechten ausländischer Staatsangehöriger konnten zur Wahrung allgemeiner Belange Ausübungsrechte an deutsche Firmen erteilt werden. Außerdem bestand die Möglichkeit, Patenterteilungen auszusetzen bzw. Gebrauchsmuster und Warenzeichen einzutragen. Die entsprechenden Anordnungen wurden vom Präsidenten des Reichspatentamts getroffen, gegen dessen Entscheidung keine Beschwerde möglich war. Organisation Zu Beginn seiner Tätigkeit gliederte sich das Patentamt in sechs Anmeldeabteilungen (für Patentanmeldungen) und eine Nichtigkeitsabteilung. Es gab keine eigenen Beschwerdeabteilungen, denn über Beschwerden gegen Beschlüsse einer Anmeldeabteilung entschied jeweils eine der anderen Anmeldeabteilungen. Das Patentgesetz von 1891 schuf erstmals die klare funktionelle Trennung von Anmelde-, Beschwerde- und Nichtigkeitsabteilungen sowie ein Vorprüfverfahren durch Mitglieder der Anmeldeabteilungen. Durch das Gebrauchsmustergesetz von 1891 wurde die Einrichtung einer Anmeldestelle für Gebrauchsmuster notwendig. Jedoch fand das Gebrauchsmusterlöschungsverfahren vor den ordentlichen Gerichten statt. Das Warenzeichengesetz von 1894 führte zur Errichtung von Warenzeichenabteilungen. Am 31. Oktober 1917 wurde das Patentamt aus dem Geschäftsbereich des Reichsamts des Innern ausgegliedert und dem Reichsjustizamt nachgeordnet. Am 24. März 1919 erhielt es die Bezeichnung "Reichspatentamt" (RPA). 1926 wurde beim Reichspatentamt der Große Senat gebildet, der die Entscheidungsbefugnis über grundsätzliche Rechtsfragen erhielt. Die Gesetze über den gewerblichen Rechtsschutz von 1936 bewirkten folgende organisatorische Veränderungen: Im Patentbereich wurden die Anmelde-, Beschwerde- und Nichtigkeitsabteilungen in Senate umbenannt, an deren Spitze Senatspräsidenten standen. Im Warenzeichenbereich gab es fortan Warenzeichenabteilungen und Beschwerdesenate. Im Gebrauchsmusterbereich ging die Zuständigkeit für Gebrauchsmusterlöschungsverfahren von den Zivilgerichten auf das Patentamt über. Daher gab es neben der Gebrauchsmusterstelle, die für Anmeldungen zuständig war, auch Gebrauchsmusterabteilungen, die mit Löschungen befasst waren. Durch eine Verordnung vom 17. Juni 1938 (RGBl. I S. 638) wurden das österreichische Patentamt und der österreichische Patentgerichtshof mit Wirkung vom 1. Juli 1938 übernommen und als Zweigstelle Österreich dem Reichspatentamt angegliedert. Die Zweigstelle wurde allerdings durch Erlass des Reichsjustizministers vom 23. Dezember 1941 (s. "Deutsche Justiz" 1942, S. 13) zum 31. März 1942 wieder aufgelöst (vgl. R 131/587-589, 794-796, 1021-1025). Im April 1945 stellte das Reichspatentamt seine Arbeit ein. Bedingt durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges entwickelten sich in beiden deutschen Staaten separate Patentämter, in der Bundesrepublik Deutschland das Deutsche Patentamt (DPA) mit Sitz in München sowie einer Außenstelle in Berlin und in der Deutschen Demokratischen Republik das Amt für Erfindungs- und Patentwesen (AfEP). Personelle Entwicklung im Patentamt Bei der personellen Besetzung des Patentamts unterschied man neben dem Vorsitzenden, der seit der Bekanntmachung vom 26. Oktober 1882 den Titel "Präsident" führte, zwischen ständigen und nicht ständigen Mitgliedern sowie den "sonstigen" Bediensteten (Hilfskräften). Es gab zum einen rechtskundige, d.h. zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst befähigte, zum anderen technische, d.h. in einem Bereich der Technik sachverständige, Mitglieder, die sämtlich in den Anfangsjahren des Patentamts nebenberuflich tätig waren. Im Jahr 1877 beschäftigte das Patentamt insgesamt 39 Personen. Im Zuge des Personalausbaus erhöhte sich zwar die Zahl der Beschäftigten von 39 (1877) auf 172 (1889), jedoch stieg die Mitgliederzahl nur von 22 auf 36. Der Grund dafür war das verstärkte Einstellen technischer Hilfsarbeiter (wissenschaftlicher Hilfskräfte). Als Folge der Neugestaltung durch das Patentgesetz von 1891, welches auch die Berufung der Mitglieder auf Lebenszeit brachte, wuchs der Personalbestand von über 600 (1900) auf annähernd 1.000 Personen (1914) an. Dabei vergrößerte sich die Zahl der Techniker im Vergleich zu den Juristen immer stärker. Im Ersten Weltkrieg wurden vermehrt weibliche Arbeitskräfte als Hilfskräfte eingestellt. Nach dem Krieg erreichte man den Stand von 1914 erst wieder im Jahr 1926 mit rund 1.000 Bediensteten. Ab 1930 setzte eine rasche Vergrößerung des Personalbestands ein, der seine Höchstzahl 1939 mit ca. 1.900 Personen erreichte. Internationale Zusammenarbeit: Auf internationaler Ebene kam es zur ersten Zusammenarbeit anlässlich der "Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums" vom 20. März 1883 (vgl. R 131/1049-1052, 1055). Dieser trat Deutschland allerdings erst mit Wirkung vom 1. März 1903 bei. Seitdem galt die Übereinkunft als innerdeutsches Recht. Ihre wichtigsten Bestimmungen waren die Unionspriorität und die Inländerbehandlung aller Unionsangehörigen. Diese Handhabung galt seit der Revision von 1911 auch für Gebrauchsmuster und Warenzeichen. Von besonderer Bedeutung ist außerdem das "Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Fabrik- und Handelsmarken" vom 14. April 1891 (vgl. R 131/1040, 1077-1081), dem Deutschland 1924 beitrat. Dies führte zur Bildung der Markenstelle für internationale Markenregistrierung beim Reichspatentamt. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Wie andere Dienststellen der Verwaltung auch lagerte das in der Gitschiner Straße 97-103 in Berlin ansässige Reichspatentamt einen großen Teil seiner Unterlagen während des Zweiten Weltkriegs an Ausweichstandorte aus. Ab 1943 gelangten die Geheimsachen, das gesamte Prüfungsmaterial, die Akten der 21 Patentabteilungen sowie fast alle Unterlagen über noch schwebende Patentanmeldungen (ca. 180.000 Patenterteilungsakten der ersten Instanz) nach Schlesien, in ein leerstehendes Zuchthaus in Striegau und in den Ort Jauer. Die Geheimsachen über Patentanmeldungen, geheime Gebrauchsmuster, erteilte und Sonderpatente wurden im Januar 1945 wieder nach Berlin und im Februar 1945 in ein verlassenes Kalibergwerk in Heringen (Werra) gebracht. Dorthin verlegte man auch die Personalakten sowie einen Großteil der Bibliotheksbestände des Reichspatentamts (ca. 300.000 Bände) und das "Index" genannte Patentregister seit 1939 - mit Ausnahme des Buchstaben R, dessen Register in Striegau verblieb. Striegau wurde am 10. Februar 1945 von sowjetischen Truppen besetzt, die das Zuchthaus sprengten. Das gesamte Prüfungsmaterial, die Akten von 18 Patentabteilungen sowie das Patentregister für den Buchstaben R fielen den Flammen zum Opfer. Die nach der Rückeroberung der Stadt durch deutsche Truppen geborgenen Reste verbrachte man nach Heringen. Das Prüfungsmaterial und die Akten der drei restlichen Patentabteilungen, die zuvor in Jauer aufbewahrt worden waren, verlagerte man nach Eger und von dort aus später nach Lichtenfels. Andere Teile, vor allem Bücher und Prüfungsmaterial, flüchtete man im März 1945 von Striegau aus in eine Försterei in Bayerisch-Eisenstein. Diese Unterlagen überdauerten die Wirren der letzten Kriegstage. Das Schicksal der nach Jauer verlagerten Schriftgutbestände ist indes ungewiss. Von den in Berlin verbliebenen Unterlagen, v.a. Patenterteilungsakten der zweiten Instanz, d.h. Beschwerde- und Nichtigkeitsverfahren, sowie Akten über Gebrauchsmuster- und Warenzeichenverfahren, fielen große Teile den Kriegseinwirkungen in den letzten Monaten des Krieges zum Opfer. Durch Bomben zerstört wurden fast sämtliche Warenzeichenakten (ca. 520.000), Unterlagen über die in Deutschland geschützten, international registrierten Marken, fast sämtliche Gebrauchsmusterakten (ca. 160.000) sowie viele Verwaltungsakten. Vollständig zerstört wurden insbesondere die Sachakten der Personalverwaltung. Erhalten blieben vor allem die Patent-, Gebrauchsmuster- und Warenzeichen-Rollen. Von den sowjetischen Truppen wurden nach ihrem Einmarsch in Berlin am 27. Mai 1945 Patentanmeldungen, die sich im Beschwerdeverfahren befanden (ca. 2.787), Akten über erteilte Patente, von denen noch keine gedruckten Patentschriften vorlagen (ca. 150.000), eine Sammlung der deutschen Patentschriften (ca. 14.000 Bände), Teile der Büchereibestände über wichtige technische Probleme, sämtliche Dissertationen sowie ein Teil der Verwaltungsakten beschlagnahmt und teilweise weggeführt. Als nicht wichtig sah man offenbar die noch nicht bearbeiteten ca. 150.000 Patentanmeldungen an, da von diesen nur Durchschläge vorzufinden waren; die Originale waren in Striegau verbrannt. Die nicht von der UdSSR beschlagnahmten Unterlagen blieben in der Dienststelle Berlin, darunter auch Verwaltungsakten über Rechtssachen, das Patentanwaltswesen, Haushalts- und Kassensachen, und wurden später der Außenstelle Berlin des Deutschen Patentamts übergeben. Nicht mehr im laufenden Geschäftsbetrieb benötigte Unterlagen hatte das Reichspatentamt bereits ans Reichsarchiv auf dem Brauhausberg in Potsdam abgegeben. Dieser Schriftgutbestand wurde im April 1945 zerstört, als das Reichsarchiv nach Bombenabwürfen brannte. Nach dem Einmarsch der Westalliierten in Berlin fand sich die dortige Dienststelle des Reichspatentamts im US-amerikanisch besetzten Sektor der Stadt wieder. Von deren noch vorhandenen, unzerstört gebliebenen Unterlagen, darunter vor allem von den Patentanmeldungen, fertigte die amerikanische "Organization Field Information Agency Technical" (FIAT) Mikrofilme, die in die USA gebracht wurden. Das "British Intelligence Objective Sub-Committee" (BIOS) erstellte Auszüge aus den Patentakten, die in 22 Bänden zusammengefasst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Im Schacht Heringen hatten SD-Angehörige vor der Besetzung durch US-amerikanische Truppen wichtige Patente und Geheimakten (zu 95 Prozent) sowie Personalakten vernichtet. Ein großer Teil der dort verbliebenen Unterlagen, darunter ein Teil noch nicht bearbeiteter geheimer Anmeldungen und die geheime Patentrolle, wie auch der in Lichtenfels und in Bayerisch-Eisenstein sichergestellten Akten, wurde in die USA abtransportiert, unter anderem in das Aktendepot der US Army in Alexandria bei Washington. Das Patentamt erhielt im Juli 1945 die Erlaubnis, seine Tätigkeit wieder aufzunehmen. Als Amt für Bodenforschung wurde es mit Unterstützung der Regierung in Kassel an das Geologische Institut der Universität Marburg verlegt. Seine Akten lagerte man in der Grube Beilstein bei Oberscheld ein. Im Januar 1946 erfolgte die Abtrennung der für die Arbeit im großhessischen Raum benötigten von den die sowjetisch besetzten Gebiete betreffenden Unterlagen. Derart gelangte nach Beilstein das für die Provinzen Schleswig-Holstein, Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Westfalen, das Rheinland und Süddeutschland relevante Material. Dem 1949 in München neu eröffneten Deutschen Patentamt übergaben die USA die Bibliothek des Reichspatentamts im Umfang von ca. 350.000 Bänden sowie Fotokopien beschlagnahmter Akten. Das in die USA verbrachte Schriftgut des Reichspatentamts wurde in den 1950er und 60er Jahren in die Bundesrepublik Deutschland zurückgeführt. Größtenteils gelangte das Schriftgut direkt ins Deutsche Patentamt nach München, darunter auch vor der Zerstörung im Schacht Heringen gerettete Personalakten. Die ehemalige Außenstelle des Reichspatentamts in Berlin nahm zu Anfang der 1950er Jahre ihre Arbeit offiziell wieder auf. Diese Treuhandstelle Reichspatentamt - Informationsamt für gewerbliche Schutzrechte wurde 1968 als Dienststelle Berlin in das Deutsche Patentamt übernommen. Die in Alexandria zur Record Group 1016 gehörigen Akten des Reichspatentamts (112 Kartons) wurden 1959 an das Bundesarchiv zurückgegeben, das sie im selben Jahr nach München abgab. Zu den von der Sowjetunion zurückbehaltenen Teilen der Überlieferung des Reichspatentamts gehören 132 Akten, die in den 1960er Jahren von der Geheimen Abteilung des Ministeriums für Landwirtschaft der UdSSR in das sog. "Sonderarchiv" überführt wurden. Diese ausschließlich das Fachgebiet Landwirtschaft betreffenden Akten erstrecken sich über die Laufzeit 1935-1942 und sind in einem russischsprachigen Findbuch erschlossen. Sie befinden sich noch heute in dem zur Aufbewahrung von "Beuteakten" bestimmten Archiv, das heute dem Russländischen Zentralen Staatlichen Militärarchiv untersteht (siehe www.sonderarchiv.de). Generalakten Die Generalakten des Reichspatentamts wurden von den Westalliierten direkt in das Deutsche Patentamt überführt. 1972 gab sie die Dienststelle Berlin des Patentamts an das Bundesarchiv ab (Zugang Nr. I 77/72). Patentanmeldungsakten Bis zum Kriegsende konnten nicht mehr alle Anmeldungen beim Reichspatentamt bearbeitet werden. Die Patentakten aus den Fällen, in denen wegen der Kriegsereignisse in den Jahren 1944-1945 kein Patent mehr erteilt werden konnte und die nicht bekannt gegeben worden waren, wurden zwischen 1945 und 1947 zusammen mit anderen Unterlagen technischer und wissenschaftlicher Art von zunächst militärischen, dann zivilen "Investigating Teams" der Briten und US-Amerikaner beschlagnahmt. Entscheidend für die Auswahl des Materials war das Interesse der britischen und US-amerikanischen Industrie an Fertigungsverfahren der deutschen Kriegswirtschaft. Fachleute beider Seiten arbeiteten anhand der Akten Forschungsberichte, sog. "Reports", über einzelne Firmen oder Produktionssparten sowie kurze Inhaltsbeschreibungen, sog. "Summaries", aus und machten diese der Öffentlichkeit zugänglich. Großbritannien veröffentlichte die "British Intelligence Objectives Sub-Committee Overall Reports" (BIOS) und die USA die "Field Information Agency Technical US Group, Control Council for Germany"-Serie (FIAT). Daneben wurde noch gemeinsam die "Combined Intelligence Objectives Sub-Committee"-Serie (CIOS) herausgegeben. Die Veröffentlichungen erregten ihrerzeit öffentliches Aufsehen. Der sog. Harmsen-Report übte Kritik an der "Ausbeutung" deutscher Patente seitens der USA und Großbritanniens. Auf britischer Seite war zunächst die "German Division" der "Technical Information and Document Unit" (TIDU) beim "Ministry of Economic Warfare" für diese Aktion zuständig. 1946 wurde die TIDU dem "Board of Trade" unterstellt. 1951 kam diese Informations- und Dokumentationsstelle in den Geschäftsbereich des "Department of Scientific and Industrial Research" (DSIR). Bei der Auflösung der TIDU 1957 übertrug man die Verwahrung des deutschen Aktenmaterials der "Lending Library Unit" des DSIR. Infolge Raummangels wurde diese 1961/62 als "National Lending Library for Science and Technology" nach Boston Spa, Yorkshire, verlegt. Die Originale der von den Briten ausgewerteten deutschen Patentakten befinden sich noch heute in Boston Spa. Zu Anfang der 1950er Jahre erwarb das Deutsche Patentamt in München Mikrofilme dieses Aktenbestands. Diese 1.000 Mikrofilmrollen kopierte das Bundesarchiv in den Jahren von 1969 bis 1974 auf Sicherheitsfilm um. Diese Filmduplikate bilden einen eigenen Teilbestand innerhalb von R 131. Sieben einzelne Patentakten gab das Deutsche Patentamt in München 1972 an das Bundesarchiv ab. Im Jahr 1975 wurden 243 sogenannte "Erteilungsakten" des Reichspatentamts mit der Genehmigung des Bundesarchivs in der Dienststelle Berlin des Deutschen Patentamts kassiert. Mehrere Kartons mit Patentanmeldungsunterlagen gelangten nach dem Zweiten Weltkrieg in die DDR, vermutlich in das Zentrale Staatsarchiv der DDR (ZStA) in Potsdam, wo sie zunächst wohl nicht weiter bearbeitet, d.h. auch nicht erschlossen wurden. In Ermangelung entsprechender Dokumentation lässt sich der Zeitpunkt, zu dem diese Unterlagen nach Deutschland kamen, nicht näher bestimmen. Russischsprachige Vermerke auf einzelnen Dokumenten lassen immerhin darauf schließen, dass diese Unterlagen 1945 von den sowjetischen Besatzungstruppen beschlagnahmt und von Fachleuten gesichtet, vermutlich auch ausgewertet wurden. Ob sie im Zuge der sowjetischen Aktenrückgaben in den 1950er Jahren oder zu einem anderen Zeitpunkt nach Deutschland zurückkehrten, ließ sich bisher leider genauso wenig feststellen. Nach der Integration der zentralen Archive der DDR ins Bundesarchiv 1990 wurden diese Unterlagen jedenfalls in die neue Außenstelle des Archivs in Hoppegarten umgelagert. Dort blieben sie bis 2010, als das Archiv Aufräumarbeiten durchführte, weitgehend unbeachtet. Vergeltungsakten Eine wenig umfangreiche Überlieferung an Vergeltungsakten (ca. 420 AE) gelangte im April 1973 durch eine Abgabe (Zugang I 26/73) der Dienststelle Berlin des Deutschen Patentamts ins Bundesarchiv. Personalakten Das Deutsche Patentamt gab im Jahr 1980 aus seiner Dienststelle in München Personalakten von Beamten des Reichspatentamts ab, die nach dem Krieg noch weiterbeschäftigt worden waren. Die in München gelagerten Akten waren infolge eines Brandschadens bei der zu Kriegsende erfolgten Auslagerung, von wenigen Ausnahmen abgesehen, zu großen Teilen angesengt bzw. vollständig verbrannt. Die Dienststelle München gab im selben Jahr 1980 ferner "Personalakten verschiedener Behörden und Gerichte über Personen, deren Zugehörigkeit zum ehemaligen Kaiserlichen Patentamt/Reichspatentamt nicht festgestellt werden konnte", ab. Aus seiner Dienststelle in Berlin gab das Deutsche Patentamt 1980 in dreizehn Kartons 859 Personalakten von Angehörigen des Kaiserlichen bzw. des Reichspatentamts ab. Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) als vorgesetzte Dienststelle des Bundespatentamts reichte 1980 im Nachgang eine weitere Archivalieneinheit nach (R 131/2720). Aus den für archivwürdig befundenen Akten wurde im Bundesarchiv der Teilbestand "R 131 - Personalakten" gebildet (Signaturen: R 131/1698-2720). 1981 gab das BMJ weitere 29 Personalakten des Reichspatentamts ab, die dem Bestand beigefügt wurden (R 131/2730-2758). 1995 wurden dem Bundesarchiv vom Deutschen Patentamt, München, 94 Personalakten jüdischer Patentanwälte übergeben (R 131/2760-2853). Im März 2004 gab das Bundespatentamt sechs Kartons mit 325 Personalakten von Patentanwälten an das Bundesarchiv ab. Im April desselben Jahres folgten weitere 194 Akten, im Juli drei weitere Kartons. Spätere Nachlieferungen sind nicht im Einzelnen dokumentiert, auch fehlen weitere Abgabeverzeichnisse oder namentliche Auflistungen. Insgesamt handelt es sich um ca. 19 lfm (38 große Umzugskartons). Aus dem Bestand 30.12 (Reichsjustizprüfungsamt) des Zentralen Staatsarchivs der DDR in Potsdam wurden 0,57 lfm (3 Archivkartons) mit Fragmenten von Personalakten in den Bestand übernommen (Altsignaturen: 30.12/2296-2895). Diese Unterlagen sind noch unbearbeitet wie auch weitere 0,14 lfm (ein Archivkarton) an Fragmenten von Personalunterlagen unbekannter Herkunft. Archivische Bewertung und Bearbeitung Das Schriftgut des Reichspatentamts bildet im Bundesarchiv den Bestand R 131. Für die unterschiedlichen Überlieferungsteile wurden in den 1980er Jahren zunächst jeweils eigenständige Findmittel angefertigt: R 131 - Generalakten R 131 - Vergeltungsakten R 131 - Patentanmeldungsakten R 131 - Personalakten In späteren Jahren kamen weitere Personal- und Patentanmeldungsakten hinzu. Organisationsunterlagen und Aktenpläne des Reichspatentamts sind nicht vorhanden. Lediglich ein Aktenplan von 1935/36 (vgl. R 131/446) konnte ermittelt werden, der in Anlehnung an den Generalaktenplan des Reichsjustizministeriums nach Haupt- und Untergruppen gegliedert, allem Anschein nach aber nie in Kraft getreten ist. Das Fehlen von Aktenplänen bzw. von entsprechend aufschlussreichen sonstigen Nachweisen über die Registraturführung im Reichspatentamt einerseits und das Vorhandensein zahlreicher Akten ohne Aktenzeichen andererseits lassen definitive Aussagen über die Schriftgutverwaltung der Behörde und eine durchweg induktive Klassifikation nicht zu. Generalakten Die Aktenverwaltung oblag den einzelnen Registraturen des Reichspatentamts. Vermutlich führten diese - nach dem Muster der Justiz - jeweils Generalaktenregister, in welche die dort gebildeten Generalakten eingetragen und anhand derer neue Aktenzeichen für neu anfallende Akten vergeben wurden. Es ist auch zu vermuten, dass in einer der Registraturen oder Organisationseinheiten des Hauses ein "vollständiges" Generalaktenregister geführt worden ist. Die Vergabe von Aktenzeichen erfolgte offenbar nach Aufgabenbereichen, gekennzeichnet durch römische Ziffern, so z.B. "gen. I" für Patentsachen. Auf der Aktenstufe vergab man arabische Ziffern, so z.B. "gen. I, 1". In einigen Fällen erfolgte eine weitere Untergliederung des Aktenstoffs durch Anfügen von Kleinbuchstaben an die Grundnummer, so z.B. "gen. III, 4 - Zeichen" "gen. III, 4 a - Freizeichen" "gen. III, 4 b - Wortzeichen" "gen. III, 4 c - Wappen". Zahlreichen Generalakten sind Rotuli vorgeheftet, in denen die Schriftstücke vorgangsweise nachgewiesen sind. Nach klassischem Muster wurden im Reichspatentamt zu den Generalakten auch abgeleitete Akten in Form von Specialia und Adhibenda angelegt: Die Kennzeichnung erfolgte durch die bekannten Abkürzungen "spec." und "adh.". Die Gliederung des Aktenstoffes in diese Aktenkategorien scheint dem Wortsinn nach fast durchweg logisch durchgeführt worden zu sein. Eine erste Bearbeitung der Generalakten nahmen in den Jahren 1984-1985 Dorothe Günthner und Johannes Ganser vor. Bei der Verzeichnung der Akten wurden nicht nur sämtliche Aktenzeichen aufgenommen worden, sondern auch auf den Aktendeckeln angebrachte Hinweise auf verwandte Aktenzeichen, allerdings nur insoweit, als letztere im Bundesarchiv überliefert sind. Der Umstand, dass die Überlieferung des Schriftguts des Reichspatentamts, darunter auch jenes der Generalakten, nur unvollständig in das Bundesarchiv gelangt ist; ist an der Klassifikation deutlich sichtbar. Die Klassifikation des Bestands konnte nach der vom Reichspatentamt vorgenommenen Gruppierung der Akten nach Aufgabenbereichen (römische Ziffern) und Aktennummern (arabische Ziffern) in aufsteigender Zahlenfolge vorgenommen werden, ausgenommen die ohne Aktenzeichen überlieferten Akten zu den Patentanwälten, die als Gruppe VI angefügt wurden. Die Gesamtklassifikation stellt sich folgendermaßen dar: I Patente II Geschmacks- und Gebrauchsmuster III Warenzeichen IV Angelegenheiten von Hauptbüro/Präsidialabteilung V Gewerblicher Rechtsschutz im Ausland VI Patentanwälte. Die Klassifizierung der Gruppen I-III und V gestaltete sich dank vorgegebener Aktenzeichen bei der Mehrzahl der Akten nach diesem Raster problemlos. Die ohne Aktenzeichen vorliegenden Akten in den Gruppen I-III konnten relativ leicht nach sachlichem Zusammenhang zugeordnet werden. Eine tiefer gestufte Klassifikation erschien nicht erforderlich. In den Gruppen I-III waren die Akten-Nummern ursprünglich wohl so vergeben worden, dass sie den jeweiligen Paragrafen der Patent-, Muster- und Warenzeichengesetze entsprachen. Für diejenigen Akten, die nicht in unmittelbarem Bezug zu Gesetzesparagrafen standen, sind die Aktenzeichen offenbar in fortlaufender nummerischer Abfolge vergeben worden. Die Gruppe IV hebt sich gegenüber den übrigen Gruppen insofern ab, als es sich um den schriftlichen Niederschlag übergreifender Tätigkeiten des Hauptbüros bzw. der Präsidialabteilung handelt: Regelungen zur Handhabung der Bestimmungen des Patent-, Gebrauchs- und Geschmacksmuster- sowie des Warenzeichenrechts einerseits sowie Regelungen des Dienstbetriebs, Geschäftsgangs, Postverkehrs andererseits. Hier ist - auf Grund der unvollständigen Überlieferung der Akten - eine Aktenordnung ähnlich jener der Gruppen I-III nicht erkennbar. Wegen der lückenhaften Überlieferung des Bestands einerseits und fehlender Aktenzeichen andererseits - meist sind nur Spezialia oder Adhibenda vorhanden, während die Generalia fehlen -, wurde bei der Klassifikation zwar die Abfolge der Aktenzeichen beibehalten, aber im Unterschied zu den Gruppen I-III und V eine archivische Klassifikation durchgeführt, die eine feiner gestufte Gliederung notwendig machte. Die Akten der Gruppe V sind vom Reichspatentamt nach einem Länderalfabet angelegt, die Aktenzeichen auch hier in aufsteigender Zahlenfolge vergeben worden. Die Reihung der Akten nach Aktenzeichen wurde bei der Klassifikation lediglich dadurch unterbrochen, dass die Akten betreffend internationale Zusammenschlüsse, Abkommen und Kongresse, die mitten in der Länderserie angesiedelt worden waren, dort herausgenommen und an den Schluss der Aktengruppe gestellt wurden. Angesichts im Laufe der Jahrzehnte geänderter Bezeichnungen einzelner Staatsgebiete (vgl. z.B. Schutzgebiete) ist zur Erleichterung der Benutzung ein geografischer Index gefertigt worden. Die ohne Aktenzeichen überlieferten Akten der Gruppe VI wurden nach Sachkomplexen klassifiziert. Kassiert wurden im Jahr 1995 die in den Generalakten enthaltenen und Auszüge aus Gesetzes- und Veröffentlichungsblättern sowie bedeutungsloser Schriftwechsel - z.B. über die Verlegung von Sitzungen des Reichspatentamts. Das von Dorothe Günthner und Johannes Ganser erarbeitete Findbuch wurde von Frau Schuster geschrieben. Diese Erschließungsdaten wurden nach 2005 retrokonvertiert und können nunmehr im Datenbanksystem des Bundesarchivs (BASYS) über das Recherchesystem INVENIO abgerufen werden. Vergeltungsakten Dorothe Günthner und Johannes Ganser bearbeiteten im April 1984 den ersten Teil der Überlieferung. Von den ursprünglich 376 Bänden (ca. 1,5 Gefach) des ersten Überlieferungsteils wurden 75 Bände als archivwürdig bewertet (R 131/10001-10076). Kassiert wurden insbesondere diejenigen Akten, die aus rein formalen Gründen abgelehnte Anträge nach der Verordnung über die Behandlung feindlichen Vermögens vom 15. Januar 1940 (RGBl I S.191) zum Gegenstand haben. Bei Aktengruppen, welche die Bearbeitung von Anträgen einer bestimmten Firma auf die Nutzung von mehreren Patentrechten dokumentieren, die eine andere Firma innehatte, wurde, da ursprünglich für jedes Patent ein einzelner Band angelegt worden war, jeweils nur ein Beispielband aufgehoben. Im 1984 entstandenen Findbuch erschlossen wurden der Name des Antragstellers, des Schutzrechtinhabers, die Laufzeit sowie die alten Vergeltungsaktenzeichen. Auf die Nennung der einzelnen Schutzrechtinhalte wurde verzichtet, da sie hinter dem Aspekt der kriegswirtschaftlichen Maßnahmen des Deutschen Reiches in heutiger Bewertung zurück stehen. Die vorgegebene Gliederung in Akten über erteilte und nicht erteilte Ausübungsrechte wurde beibehalten. Diese beiden Gruppen waren wiederum unterteilt in Patente, Gebrauchsmuster, Warenzeichen, Urheberrechte und Patente in einzelnen eingegliederten Gebieten. In der zweiten Jahreshälfte 2008 wurde der Bestand einer Revision unterzogen, da Unstimmigkeiten im Signaturensystem aufgetaucht waren. 270 Archivalieneinheiten, die bei Bestandsbereinigungen aufgefunden worden waren, wurden neu verzeichnet (R 131/10077-10346). Der gesamte Überlieferungsteil "Vergeltungsakten", der nun insgesamt 345 AE umfasst, wurde eingemappt und vollständig neu signiert. Kassationen wurden nicht vorgenommen. Die Erschließung folgte den Vorgaben des Findbuchs von 1984. Erfasst wurden entsprechend die Namen der Antragsteller, der Schutzrechtinhaber, die Laufzeiten sowie die Aktenzeichen der Vergeltungspatente. Die Verzeichnungsdaten zum ersten Überlieferungsteil wurden per Retrokonversion in die Datenbank des Bundesarchivs (BASYS) übertragen. Bei der Integration der neu hinzugekommenen Unterlagen konnte das bereits vorgegebene Klassifikationsschema beibehalten werden. Das nun vorliegende, von Karl-Heinz Eggert und Sabine Dumschat bearbeitete Findbuch ist auch online recherchierbar. Patentanmeldungsakten Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen wurden im Reichspatentamt bestimmten Klassen zugeordnet. Zu diesem Zweck bestand dort eine nach gewerblichen und industriellen Spezialfachgebieten gegliederte Patentklasseneinteilung. Sie diente als Grundlage für die Bearbeitung der Anmeldungen. Der wichtigste Grundsatz für die Bestimmung der Klassenzugehörigkeit einer Anmeldung war deren Zuweisung in dasjenige Spezialfachgebiet, in dem die Erfindung lag. Zur Feststellung der Erfindung musste der Prüfer alle eingereichten Unterlagen, d.h. Beschreibung, Zeichnung, Ansprüche, heranziehen. Falls mehrere Spezialgebiete vorlagen, fiel die Entscheidung auf die am wichtigsten erscheinende Klasse. Zu den Mikrofilmen jener Akten, die sich bis heute in britischem Gewahrsam, in der "National Lending Library for Science and Technology" in Boston Spa befinden, erstellte 1984 Johannes Ganser ein Findbuch, das im Benutzersaal des Bundesarchivs für Recherchen zur Verfügung steht. Die Grundlage der Gliederung des Teilbestands bildet die beim Reichspatentamt praktizierte Patentklasseneinteilung. Diese war für die Briten bei der Verfilmung der Akten indes nicht der entscheidende Klassifikationsmaßstab. Anmeldungen zu einer bestimmten Klasse können somit auf mehreren Filmen zu finden sein; auf jedem Film sind vice versa Unterlagen zu mehreren Patentklassen zu erwarten. Bei der Benutzung der Filme ist demnach zunächst von dem in Frage kommenden Spezialfachgebiet gemäß der Patentklasseneinteilung auszugehen. Auf welchen Filmrollen zum entsprechenden Fachgebiet Unterlagen vorhanden sind, ist der 1. Konkordanz im Findbuch zu entnehmen. Die 2. Konkordanz stellt die Verknüpfung zwischen den Rollensignaturen und den Filmsignaturen her. Die über das Zentrale Staatsarchiv der DDR überlieferten Einzelfall-Unterlagen wurden im Zeitraum 2011-2012 bearbeitet. Sie befanden sich zunächst in einem ungeordneten, um nicht zu sagen: chaotischen Zustand. Es ist davon auszugehen, dass der Kontext einstmals organisch gewachsener Einzelvorgänge empfindlich gestört ist. Begleitende Dokumentation irgendwelcher Art konnte nicht ermittelt werden. Die Unterlagen waren stoßweise in Papier eingeschlagen und mit Paketband verknotet. Diese Bündel wurden geöffnet, die Unterlagen vollständig durchsortiert. Da kein Überlieferungskontext, geschweige denn ein System der Aktenbildung zu erkennen war, wurde versucht, vermittels alfabetischer Sortierung nach Patent-Anmeldern Abhilfe zu schaffen. Anschließend wurden 314 Archivalieneinheiten gebildet, neu eingemappt und signiert (R 131/10347-10670). Doppelstücke wurden vernichtet, darüber hinaus jedoch keine Kassationen vorgenommen. Eine Akte (R 131/10502) wurde an das Bergbauarchiv im Deutschen Bergbau-Museum, Bochum, abgegeben. Ein "Nachtrag zur Nummernliste" für das Jahr 1933 ist nunmehr in der Dienstbibliothek des Bundesarchivs zugänglich (Signatur: ZB 24128). Sowohl die Klassifikation des Bestands als auch die Erschließungsparameter orientieren sich an dem Muster, welches das Findbuch für die Vergeltungsakten aus dem Jahr 1984 vorgegeben hat. Unterschieden wurden die Anmeldung von Patenten und Gebrauchsmustern, ungültige Patente und Hilfsmittel in Form von Unterlagen, welche die Zulassungen ausländischer Patentämter dokumentieren. Unterschieden wurde nach Anmeldern, die im Deutschen Reich ansässig waren, und solchen, die vom Ausland aus ihre Ansprüche geltend zu machen versuchten. Bei letzteren handelt es sich unter anderem um Dependancen deutscher Konzerne im Ausland. Im Einzelnen erfasst wurden bei der Erschließung jeweils: Namen der anmeldenden Firmen oder privaten Antragsteller bzw. der Patentinhaber, schlagwortartig der Patentanspruch, d.h. der Gegenstand des Patents respektive das zu schützende Verfahren, das Aktenzeichen des Reichspatentamts, gegebenenfalls auch die zugeteilte Patentnummer sowie die Laufzeiten der Akten. Das nun vorliegende, von Karl-Heinz Eggert und Sabine Dumschat bearbeitete Findbuch ist auch online recherchierbar. Personalakten Von den vom Deutschen Patentamt 1980 aus seiner Dienststelle in München abgegebenen Personalakten von Beamten des Reichspatentamts, die nach dem Krieg noch weiterbeschäftigt worden waren, wurden nur zwei als archivwürdig angesehen. Der Rest wurde kassiert. Die in den Bestand R 131 integrierten Akten sind vorläufig personenbezogen erschlossen (sog. "Anlage 2"). Bei allen im selben Jahr 1980 abgegebenen "Personalakten verschiedener Behörden und Gerichte über Personen, deren Zugehörigkeit zum ehemaligen Kaiserlichen Patentamt/Reichspatentamt nicht festgestellt werden konnte", handelte es sich bei näherer Prüfung um Vorakten des Reichspatentamts. Die Mehrzahl der Akten wurde für kassabel befunden (untergeordnetes Büropersonal). Lediglich 14 Akten wurden in den Bestand übernommen: R 131/1737, 1754, 1787, 1804, 1942-1943, 1996, 2609, 2000, 2000 a, 2000 b und 2721-2723. Sie sind in einem Vorläufigen Verzeichnis personenbezogen erfasst (sog. "Anlage 3"). Mit den aus seiner Dienststelle in Berlin 1980 in 13 Kartons übergebenen 859 Personalakten von Angehörigen des Kaiserlichen bzw. des Reichspatentamts lieferte das Deutsche Patentamt ebenfalls ein Vorläufiges Verzeichnis mit namentlicher Auflistung (sog. "Anlage 4") ab. Abgesehen von den Akten R 131/2724, 2725 und 2726 waren diese Unterlagen stark zerstört und kassabel. Zu den "bei der Dienststelle Berlin des Deutschen Patentamts befindlichen Personalakten oder Personalaktenteile[n] über Angehörige des ehemaligen Kaiserlichen Patentamts und des Reichspatentamts" existiert allerdings noch eine zweite, leider undatierte, namentliche Aufstellung mit 875 Einzelpositionen, die sich mit der oben genannten nicht deckt. Eine eindeutige Klärung kann erst die Erschließung aller noch nicht in BASYS erfassten archivwürdigen Personalakten ergeben. Aus den nach der Bewertung verbliebenen Akten wurde im Bundesarchiv der Teilbestand "R 131 - Personalakten" gebildet (Signaturen: R 131/1698-2720). 1981 kamen die vom Bundesministerium der Justiz abgelieferten 29 Personalakten des Reichspatentamts hinzu, zu denen gleichfalls ein Vorläufiges Verzeichnis vorhanden ist (R 131/2730-2758). Eine namentliche Auflistung existiert ebenso zu den 1995 vom Deutschen Patentamt abgegebenen 94 Personalakten jüdischer Patentanwälte (R 131/2760-2853). Von den im Jahre 2004 vom Deutschen Patentamt abgegebenen Personalakten, v.a. von Patentanwälten, liegen bisher lediglich zu 519 namentliche Auflistungen vor. Eine Bewertung der 38 große Umzugskartons umfassenden Ablieferungen steht noch aus. Ebenso müssen die aus dem Bestand 30.12 (Reichsjustizprüfungsamt) des Zentralen Staatsarchivs der DDR in Potsdam aussortierten Fragmente von Personalakten sowie die weiteren 0,14 lfm (ein Archivkarton) Personalunterlagen unbekannter Herkunft noch bearbeitet werden. Inhaltliche Charakterisierung: Inhaltliche Charakterisierung Generalakten Der Generalaktenbestand gibt einen Einblick in die Tätigkeit des Reichspatentamts, der von erheblichem Wert für die Geschichte der Technik und die Entwicklung des Rechtswesens, insbesondere des gewerblichen Rechtsschutzes in Deutschland, sein dürfte. Hervorhebenswert sind die umfangreiche Sammlung von Gesetzen und Verordnungen zum gewerblichen Rechtsschutz im Ausland sowie die Akten aus der Mitarbeit des Reichspatentamts in der Internationalen Union zum Schutz des gewerblichen Eigentums. Diese Mitarbeit hatte auch das Ziel, die internationalen Abkommen mit den deutschen Gesetzen auf diesem Gebiet zu koordinieren. Nach 1945 hatte das Reichspatentamt noch partiell weiter gearbeitet, was die Fortführung einiger Akten bis 1951 erklärt. Überlieferung: (1877-1918) 1919-1945 (1946-1951) (1.171 AE): Patente 1877-1949 (187), Gebrauchs- und Geschmacksmuster 1877-1945 (24), Warenzei‧chen 1894-1945 (65), Patentklasseneinteilung 1882-1944 (9), Abteilungsmitgliedersitzungen und -entscheidungen 1877-1945 (30), Post- und Fernmeldewesen, Auslegestellen 1879-1946 (28), Annahme und Anmeldung 1877-1945 (21), Veröffentlichungen 1878-1949 (47), Zivilgerichtsbarkeit und Rechtsauskünfte 1879-1944 (13), Dienstbetrieb, Aktenführung und Präsidialverfügungen 1877-1948 (76), kriegsbedingte Maßnahmen auf dem Gebiet des ge‧werblichen Rechtsschutzes 1914-1948 (49), Zusammenarbeit mit Ingenieur- und Erfinder‧verbänden 1911-1951 (11), gewerblicher Rechtsschutz im Ausland 1878-1944 (13), ein‧zel‧ne Länder 1877-1944 (425), internationale Zusammenschlüsse, Abkommen und Kongresse 1878-1944 (57), Patentanwaltsgesetz, Patentanwaltskammer 1933-1949 (5), Eintragung und Löschung als Patentanwalt 1900-1948 (34), Ausbildung und Prüfung, Berufsausübung und Ehrengerichtsbarkeit 1900-1950 (41), Patentanwaltswesen im Ausland 1894-1949 (36) Findmittel: Findbuch (1984) und BASYS/INVENIO-Recherche Vergeltungsakten Die 1973 ins Bundesarchiv gelangten Akten dokumentieren die Behandlung von Anträgen einzelner Firmen auf die Erteilung von Ausübungsrechten gemäß der Verordnung über gewerbliche Schutzrechte britischer Staatsangehöriger vom 26. Februar 1940 (RGBl I S. 424), der Verordnung über Urheberrechte britischer Staatsangehöriger vom 1. Juli 1940 (RGBl I S. 947) sowie der Verordnung über gewerbliche Schutzrechte und Urheberrechte von Angehörigen der Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. Dezember 1942 (RGBl I S. 737). Die für archivwürdig befundenen Vergeltungsakten besitzen somit einen gewissen Aussagewert über das Verhältnis Deutschlands zu den USA und Großbritannien, wenn auch beschränkt auf den gewerblichen Rechtsschutz während des Zweiten Weltkriegs. Darüber hinaus ist zu erkennen, auf welchen Gebieten Erfindungen als kriegswichtig und als zur Wahrung allgemeiner Belange notwendig angesehen wurden. Die in den Jahren 2008-2010 nacherschlossenen Unterlagen behandeln vor allem deutsche Reichspatente, die Urheberrechte für künstlerische Werke, deutsche Warenzeichen und österreichische Marken. Überlieferung: 1940-1945 (345 AE): Erteilte Ausübungsrechte: deutsche Reichspatente 1940-1945 (4), Patentanmeldungen 1941 (1), österreichische Patente 1940-1944 (1), Patente Protektorat Böhmen und Mähren 1940-1945 (2), deutsche Gebrauchsmuster 1940-1941 (1), deutsche Warenzeichen 1940-1942 (2), Warenzeichen Protektorat Böhmen und Mähren 1941-1942 (1), Urheberrechte für künstlerische Werke 1941-1945 (7); nicht erteilte Ausübungsrechte: deutsche Reichspatente 1940-1945 (175), Patentanmeldungen 1940-1944 (14), deutsche Gebrauchsmuster 1940-1941 (1), deutsche Warenzeichen 1940-1945 (44), österreichische Marken 1940-1945 (19), Urheberrechte für künstlerische Werke 1940-1945 (73) Findmittel: Online-Findbuch Patentanmeldungen a) Auf den Mikrofilmen jener Unterlagen, deren Originale sich bis heute in der "National Lending Library for Science and Technology" in Boston Spa befinden, sind aneinander gereiht einzelne Patentanmeldungen mit den dazugehörigen Erläuterungen zu finden. Sie erstrecken sich über den Zeitraum 1941-1945. Bearbeitungsvermerke oder Schreiben des Reichspatentamts sind selten vorhanden. Lediglich Hinweise auf Druckschriften, die zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands in Betracht gezogen wurden, tauchen hin und wieder auf. Diese Unterlagen stammen aus Verfahren, die wegen des Kriegsgeschehens nicht zu Ende geführt werden konnten, zu denen keine Patente mehr erteilt wurden. Dennoch geben sie einen Einblick in die Anstrengungen und Errungenschaften deutscher Erfinder und Unternehmen in der Spätphase des Zweiten Weltkriegs. Man erkennt teilweise, welche gewerblichen und industriellen Zweige infolge der kriegsbedingten Probleme zurückgestellt werden mussten. Der technikgeschichtliche Wert der Unterlagen dürfte nicht unerheblich sein. Überlieferung: Patentanmeldeakten 1941-1945 (999 Mikrofilme) Findmittel: Findbuch (1984) b) Die über das Zentrale Staatsarchiv der DDR überlieferten Unterlagen beziehen sich vornehmlich auf Erfindungen, die mit dem Wirtschaftsbereich des Bergbaus zu tun haben. Es handelt sich um in ihrer Struktur gleichförmige Einzelfall-Vorgänge, denen in der Regel allerdings die Anlagen abhanden gekommen sind, die zur Erteilung von Patenten herangezogen werden mussten. Ein Teil dieser Anlagen sind vermutlich die als "Hilfsmittel" verzeichneten fremdsprachigen Unterlagen. Da die registraturmäßige Ordnung dieses Überlieferungsteils vollkommen zerstört vorgefunden wurde und die verbliebenen Unterlagen zu wenige Geschäftsgangsvermerke tragen, war eine Rekonstruktion der ursprünglichen Vorgänge leider nicht möglich. Überlieferung: (1877-1918) 1919-1945 (314 AE): Patentanmeldungen (249): Deutsches Reich 1878-1945 (211), Großbritannien 1883-1942 (6), Belgien 1905-1944 (2), Frankreich 1881-1937 (4), Niederlande 1915-1939 (2), Österreich 1897-1945 (2), Ungarn 1902-1945 (4), USA 1880-1939 (8), andere Länder 1888-1942 (10); Gebrauchsmuster (12): Deutsches Reich 1913-1939 (11), Ausland 1927-1936 (1); ungültige Patente (7): Deutsches Reich 1877-1941 (4), Ausland: Frankreich 1905-1927 (2), andere Länder 1905-1929 (1); Hilfsmittel (46): Großbritannien 1877-1937 (12), Frankreich 1907-1937 (11), USA 1875-1938 (20), andere Länder 1894-1939 (3) Findmittel: Online-Findbuch Personalakten Der Teilbestand umfasst Personalakten von Mitarbeitern des Reichspatentamts sowie von Patentanwälten. Zu letzteren zählen 84 jüdische Anwälte, denen man ihrer Abstammung wegen die Zulassung entzog und die entsprechend 1933 bzw. 1938 aus der im Patentamt geführten Anwaltsliste gelöscht wurden. Überlieferung: (1877-1918) 1919-1945 (1.155 AE), 19,71 lfm unbearbeitet Umfang: Gesamt: ca. 100 lfm und 999 Mikrofilme Generalakten: 44,9 lfm - 1.171 AE (R 131/1-1205) Vergeltungsakten: 3,7 lfm - 345 AE (R 131/10001-10346) Patentanmeldungen: 314 AE (R 131/10347-10670) und 999 Mikrofilmrollen (R 131/EC 3317-EC 4316) Personalakten: 28,11 lfm - 1.155 AE (R 131/1698-2853) 19,71 lfm unbearbeitet "Erteilungsakten": 0,14 lfm unbearbeitet Gesamtlaufzeit des Bestands: (1877-1918) 1919-1945 (1946-1951) Teilbestände: Generalakten: (1877-1918) 1919-1945 (1946-1951) Vergeltungsakten: 1940-1945 Patentanmeldungsakten: Filme 1941-1945 Akten (1877-1918) 1919-1945 Personalakten: (1877-1918) 1919-1945 Erschließungszustand (Überblick): Generalakten: Findbuch (1984) und BASYS/INVENIO-Recherche Patentanmeldungsakten: Findbuch (1984) zu den Filmen, Online-Findbuch zu den Akten Vergeltungsakten: Online-Findbuch Personalakten: Vorläufige Verzeichnisse Hinweis: Online-Findmittel liegen bisher nur zu den Vergeltungs- und den nicht verfilmten Patentanmeldungsakten vor. Erschließungszustand: Erschließungszustand (Überblick): Generalakten: Findbuch (1984) und BASYS/INVENIO-Recherche Patentanmeldungsakten: Findbuch (1984) zu den Filmen, Online-Findbuch zu den Akten Vergeltungsakten: Online-Findbuch Personalakten: Vorläufige Verzeichnisse Hinweis: Online-Findmittel liegen bisher nur zu den Vergeltungs- und den nicht verfilmten Patentanmeldungsakten vor. Zitierweise: BArch, R 131/...
Enthält u.a.: Skizzen des Schlafkranken Concentrationslagers Usumbura, des Hauptlagers Niansa, des Vorkommens von Glossina palpalis und Trypanosamiasis im Bezirk Usumbura, 1908; Skizze der Reise des Stabsarztes Dr. Breuer am Niassasee und am Rikwasee, 1908
Protokolle folgender Sitzungen: Sektion für die bildenden Künste, Senat und Genossenschaft (Teilnehmer in wechselnder Zusammensetzung: Alexander Amersdorffer, German Bestelmeyer, Wilhelm v. Bode, Peter Breuer, Adolf Brütt, Otto H. Engel, Reinhold Felderhoff, Philipp Franck, Richard Friese, August Gaul, Hans Herrmann, Ernst Herter, Hildebrand, Ludwig Hoffmann, Hermann Hosaeus, Oskar Hossfeld, Ulrich Hübner, Julius Jacob, Louis Jacoby, Gerhard Janensch, Ludwig Justi, Friedrich Kallmorgen, Arthur Kampf, Heinrich Kayser, Conrad Kiesel, Fritz Klimsch, Georg Koch, Karl Koepping, Max Kruse, Hugo Lederer, Max Liebermann, Hans Looschen, Ludwig Manzel, Meyer, Paul Meyerheim, Ernst Pfannschmidt, Bruno Paul, Fritz Schaper, Schmidt, Franz Schmitz, Walter Schott, Rudolf Schulte im Hofe, Raffael Schuster-Woldan, Franz Schwechten, Heinrich Seeling, Paul Seidel, Max Slevogt, Constantin Starck, Louis Tuaillon, August Vogel, Hugo Vogel, Anton v. Werner): 7. Jan. 1914 (Senat): Einführung von Ulrich Hübner in den Senat; veränderte Vergabebedingungen für den Großen Staatspreis, Abschrift des Ministerialerlasses vom 9. Dez. 1913; Beschlagnahmung von Postkarten mit Abbildungen plastischer Kunstwerke; Genehmigung der Wahlen des Senats für die Landeskunstkommission; Vergabe der Überschüsse der Großen Berliner Kunstausstellung an den Kunstausstellungsgelderfonds; Verleihung des Professorentitels an Ulrich Hübner, Max Uth, Adolf Meyer und Hugo Ungewitter (Bl. 1). 30. Jan. 1914 (Senat): Bericht über den Aquarellmaler Max Fritz (Bl. 4). 18. Febr. 1914 (Senat): Genehmigung der Vorschlagsliste für Einladungen zur nächsten Mitgliederausstellung, der vorgeschlagenen Kollektivausstellungen sowie Aufnahme einer kleinen Kollektion von Werken des verstorbenen Bildhauers Ignatius Taschner; Entwurf von Bestimmungen für Akademieausstellungen; Beratung über die Genehmigung einer Martersteig-Gedächtnisausstellung und einer Internationalen Ausstellung des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen; Antrag auf Verleihung des Professorentitels an die Maler Mattschaß, Grotemeyer, Maß und an Baurat Seeling; Stipendien aus der Schmidt-Michelsen-Stiftung für Roloff, Hänsch und Korn (Bl. 5). 17. Apr. 1914: Sichtung der Bewerbungen für den Großen Staatspreis; Entscheidung über die Preisträger der Staatspreiskonkurrenzen: Maler Paul Plontke, Bildhauer Otto Placzek, (Bl. 8, 10). 17. Apr. 1914 (Senat): Beurteilung des Malers Gustav Richter; Verleihung des Professorentitels an die Bildhauer Dammann und Breitkopf-Cosel; Wahl von Heinrich Seeling in den Sachverständigenbeirat zum Schutz der Stadt Berlin vor Verunstaltung; Stipendium der Schmidt-Michelsen-Stiftung für den Bildhauer Willy Kluck; quartalsweise Vergabe der Ateliers in Rom (Bl. 12). 19. Mai 1914 (Senat): Beurteilung der Maler Alfred Stöcke, Grotemeyer und Bielefeld (Bl. 15). 30. Juni 1914: Entscheidung über den Preisträger des Dr.-Paul-Schultze-Preises für Bildhauer 1914: Joseph Sommer (Bl. 18). 30. Juni 1914 (Senat): Entscheidung über Stipendien aus der Louisa-E.-Wentzelschen Stiftung: Maler Erich Feyerabend, Bildhauer Friedrich Heuler, Graphiker Friedrich Maron, Architekten Hellmuth Korth (Bl. 19). 13. Juli 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Bildhauer Joseph Limburg, Maler Hans am Ende, Maler Otto Modersohn; Preisaufgabe für die Dr.-Paul-Schultze-Preis 1915; Gutachten Amersdorffers über den Maler und Architekten Dreßler (Bl. 22). 27. Okt. 1914: Beschluß zur Überweisung der Überschüsse aus früheren Großen Berliner Kunstausstellungen an die akademische Kriegshilfskasse; Große Berliner Kunstausstellung 1915 (Bl. 27). 27. Okt. 1914 (Senat): Wiederwahl des stellvertretenden Senatsvorsitzenden Schwechten; Neubesetzung der durch den Tod Otzens vakanten Stelle des Vorstehers eines Meisterateliers für Architektur, Beratung über den vorgeschlagenen Friedrich Ostendorf; Gutachten von Engel über den Maler Gotthilf Schnee; Bedeutung des Preußischen Kunstvereins; Wahl Liebermanns zum Stellvertreter von Looschen bei der Ständigen Deputation für das Reklamewesen beim Ältestenkollegium der Berliner Kaufmannschaft; Wiederwahl von Kampf und Meyerheim in das Kuratorium der Adolph-Menzel-Stiftung, von Hildebrandt in das Kuratorium der Adolf-Ginsberg-Stiftung, von Liebermann in das Kuratorium der Dr.-Hermann-Günther-Stiftung; Frage einer Ausschreibung der Akademie-Wettbewerbe für 1915; Bekanntgabe von Erlassen des Kultusministeriums (Bl. 29). 27. Nov. 1914: Entscheidung über den Preisträger des Dr.-Hugo-Raussendorff-Preises 1914, den Maler Kurd Albrecht, sowie über den Preisträger des v.-Rohr-Preises 1914, den Architekten Pohle (Bl. 29). 21. Dez. 1914: Gedenken an Giovanni Sgambati; Frühjahrsausstellung 1915; Zusammensetzung der Ausstellungskommission für die Große Berliner Kunstausstellung; Menzel-Denkmal; Annahme der Fischer- und der Wentzel-Heckmann-Stiftung; Wahl Schwechtens in den Sachverständigenbeirat der Stadt Berlin; Austritt von Dagnan-Bouveret und Saint-Saëns aus der Akademie (Bl. 31f.). 15. Jan. 1915 (Genossenschaft): Gedenken an Rudolf Weyr und Anton v. Werner; Fehlbetrag der Großen Berliner Kunstausstellung 1914; Wahllisten für die Mitgliederwahlen (Bl. 50). 22. Jan. 1915 (Genossenschaft): Wahl von Ernst Pfannschmidt und Friedrich Oskar Hossfeld zu neuen Mitgliedern (Bl. 55). 12. Febr. 1915 (Genossenschaft): Zusammensetzung der Aufnahme- und Anordnungskommission für die Große Berliner Kunstausstellung 1915; Forderung einer größeren Kompetenz für die Genossenschaft bei der Vorbereitung der akademischen Ausstellungen (Bl. 56-58). 17. Febr. 1915 (Senat): Vorschläge für die Nachfolge des verstorbenen v. Werner als Direktor der Hochschule für die bildenden Künste: Kampf, Dettmann, Manzel, Kallmorgen; Einrichtung einer Kommission zu Reformen des akademischen Unterrichts (Bl. 35, 61). 17. Febr. 1915: Preisträger des I. Michael-Beer-Preises: Maler Berthold Ehrenwerth; keine Verleihung des Preises der II. Michael-Beerschen Stiftung für Kupferstecher (Bl. 36, 59). 15. März 1915 (Senat): Beschluß zur Vergabe von Unterstützungen aus der Schmidt-Michelsen-Stiftung an Korn, Brandes, Petrich und Miehe und aus der Stadt-Charlottenburg-Stiftung an König und Dahmen (Bl. 39, 64). 19. März 1915 (Genossenschaft): Einführung der neuen Mitglieder Hossfeld und Pfannschmidt; Wahl von Engel, Meyerheim, Liebermann, Brütt, Seeling und Hoffmann zu Senatsmitgliedern; Diskussion und Abstimmung über den Antrag von Hoffmann zur Wahl der Mitglieder des Ausschusses für Ausstellungen durch die Genossenschaft und Ablehnung der Kooptierung durch den Senat; Antrag gegen die Propaganda des Preußischen Kunstvereins (Bl. 65-67). 30. Apr. 1915 (Senat): Annahme des Vermächtnisses von Koepping; Ablehnung des Ankaufs des v.-Werner-Porträts von Koner; Verlängerung der Matrikel des Meisterschülers P. Joseph (Meisterschule Humperdinck); Mitteilung über die Ernennung von Kampf zum Direktor der Hochschule für die bildenden Künste (Bl. 41, 73). 30. Apr. 1915: Vertagung wegen Beschlußunfähigkeit (Bl. 72). 18. Mai 1915 (Genossenschaft): Gedenken an Oskar Frenzel; Wahl von Friedrich Kallmorgen zum Vorsitzenden, von Hans Meyer zum Stellvertreter (Bl. 76). 4. Juni 1915 (Senat): Betrauung des Ausschusses für die akademischen Ausstellungen mit der Einreichung von Vorschlägen für den Ankauf von Kunstwerken; Dr.-Paul-Schultze-Preis 1916; Wahl von Franck in die Kommission für die Beratung von Fragen zur Neuregelung des akademischen Unterrichts (Bl. 45, 78). 11. Juni 1915: Teilung des Dr.-Paul-Schultze-Preises 1915: Herbert Garbe und Willy Kluck (Bl. 46, 79). 16. Juni 1915: Teilung des Blechen-Preises für Landschaftsmaler 1915: Erich Feyerabend und Erich Müller; Helfft-Preis 1915 für Adolf Harten (Bl. 47f., 80f.). 23. Juni 1915 (Senat): Annahme der S.-Fischer-Stiftung; Vorschlagsliste zum Ankauf von Kunstwerken (Bl. 84). 28. Okt. 1915 (Senat): Wahl von Manzel zum stellvertretenden Senatsvorsitzenden; Beschluß einer Ausstellung von Kriegsbildern in der Akademie; Vorschläge für Ankäufe von Kunstwerken; Berufung von Liebermann in das Kuratorium der Adolph-Menzel-Stiftung und der Dr.-Hermann-Günther-Stiftung, von Hildebrand in das Kuratorium der Adolf-Ginsberg-Stiftung; Reisebericht des Stipendiaten Adolf Harten (Bl. 93). 21. Dez. 1915: Schmidt-Michelsen-Preisträger: Walter Miehe (Bl. 96). 11. Jan. 1916 (Senat): Einführung von Hans Herrmann; Vorschlag zur Wiederbesetzung des v. Wernerschen Meisterateliers: Slevogt, Hugo Vogel, Dettmann; Wahl von Hübner in das Kuratorium der Adolph-Menzel-Stiftung (Bl. 98). 23. Febr. 1916 (Senat): Unterstützungen aus der Schmidt-Michelsen-Stiftung für Korn, Douzette und Brandis; Protest gegen des Plan einer Besteuerung der lebenden Kunst durch die Kriegsgewinnsteuer (Bl. 102). 12. Mai 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Georg Schmitt, Bennewitz v. Loefen, Max Schlichting, L. Corinth und Felderhoff; Vorlage des Entwurfs von Lederer für die Wahlurne der Universität (Bl. 105). 5. Juli 1916 (Senat): Bestätigung der Wahl von Schwechten zum Präsidenten, von Gernsheim zum Stellvertreter, der Wiederwahl der Senatoren Kallmorgen, Breuer, Kayser und Rüfer; Wiederwahl von Kallmorgen und H. Meyer als Vorsitzende bzw. Stellvertreter in der Sektion für die bildenden Künste und von Gernsheim und Rüfer in der Sektion für Musik; Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Rudolf Schäfer und Em. Grosser; Änderungen des Satzungsentwurfs der Maeder-Stiftung; Dankschreiben der Singakademie sowie von Herter (Bl. 110). 2. Okt. 1916 (Senat): Wahl von Manzel zum stellvertretenden Senatsvorsitzenden; Übernahme der Komposition einer Kantate von Kahn zur Geburtstagsfeier des Kaisers 1917, Rede von Krebs; Ablehnung der Führung des Lippe-Detmoldschen Professorentitels durch Max Bernhardt; Wiederwahl von Hübner und Liebermann in das Kuratorium der Adolph-Menzel-Stiftung, von Hildebrand in das Kuratorium der Adolf-Ginsberg-Stiftung und von Liebermann in das Kuratorium der Dr.-Hermann-Günther-Stiftung; Begutachtung einer Medaille von Eue (Bl. 113). 27. Nov. 1916 (Senat): Bestätigung der Wahl von Schumann zum Stellvertreter des Präsidenten; Ablehnung einer Bruno-Schmitz-Ausstellung; Gesuch von Boese zur weiteren Nutzung eines staatlichen Ateliers; Wahl von Kampf anstelle von Anton v. Werner in das Kuratorium der Emil-Wentzel-Stiftung (Bl. 120). 8. Jan. 1917 (Senat): Gedenken an Dücker, Scholz und Rudorff; Ausstellungsräume für das Auswärtige Amt für die Sammlung Deutsches Bauwesen im Kriege; Planung einer Alfred-Rethel-Ausstellung und einer zweiten Kriegsbilder-Ausstellung; Vorschlag für die Auszeichnung von Lehrkräften der Unterrichtsanstalt des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin: Siegert, Seeck und Schottmüller; Widmung von Kriegszeichnungen Richard Müllers an den Kaiser; Wiederwahl von Liebermann und Looschen in die Städtische Deputation für das Reklamewesen; Wahl von Schwechten in den Sachverständigenbeirat der Stadt Berlin; Annahme der Roeder-Stiftung; Änderungen der Satzung der Wentzel-Heckmann-Stiftung; Ablehnung der Verlängerung der Matrikel des Meisterschülers Salingré (Bl. 121). Sektion für Musik, Senat und Genossenschaft (Teilnehmer in wechselnder Zusammensetzung: Heinrich Barth, Friedrich Gernsheim, Engelbert Humperdinck, Hugo Kaun, Friedrich E. Koch, Carl Krebs, Hermann Kretzschmar, Philipp Rüfer, Philipp Scharwenka, Xaver Scharwenka, Felix Schmidt, Georg Schumann, Max Seiffert, Ernst Eduard Taubert): 17. Jan. 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Schattschneider und Franz Nekes, des Musikdirektorentitels an Max Kaden, Krantz, Traugott Heinrich, Fritz Panzer und Schneider; Delegation Schumanns zu Beratungen im Polizeipräsidium über Vorschriften für den Geschäftsbetrieb der Konzertagenten; Änderungen der Satzungen der Genossenschaft deutscher Tonsetzer; Begutachtung des neuen Tonsystems Euphonion von August Ludwig, Komposition von Wilhelm Grimm, Ballade von Robert Linarz (Bl. 2). 21. Febr. 1914 (Senat): Mitteilungen des Ministers: Anweisung an John zur Kürzung seiner Komposition, Verleihung des Musikdirektorentitels an Kühn, Krelle, Traugott Heinrich, Adolf Göttmann und Ernst Potthof, des Professorentitels an Leo Zellner; Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Moritz Bauer, Heidingsfeld, Binder und Max Krause; Beschwerde an das Ministerium über Breitkopf & Härtel wegen der Urtextausgaben klassischer Musikwerke; Gutachten über die Einführung der Janko-Klaviatur und des Wagnerschen Notensystems; Bewerbungen um den Michael-Beer-Preis (Bl. 6). 21. März 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Max Wiedemann, Paul Oeser, Julius Boehmer, Arnold Ebel, Henrion und Schuch, des Professorentitels an Paul Schärf (Bl. 7). 16. Mai 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Bauer, Heidingsfeld und Wally Schauseil, des Musikdirektorentitels an Breckau, Zingel, Oeser und Schneider; Vorlage eines Opernfragments des Meyerbeer-Stipendiaten Friedrich Schirmer; Begutachtung eines Marsches von Ernst Weigt; Frage einer Auszeichnung des Cellisten und Pianisten Hutschenreuter (Bl. 13). 27. Juni 1914: Beschluß zur Aufführung des Halleluja von Friedrich E. Koch zum Geburtstag des Kaisers 1915 (Bl. 16). 27. Juni 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Adolf Schulze, Schauseil und Josephsohn, des Musikdirektorentitels an Paul Oeser, Lange, F. C. Lindlar, Autem und R. E. Zingel; Wahl von Gernsheim zum Vorsitzenden des Senats, Stellvertreter Koch; Beurteilung des rhythmischen Chorals von H. Post; Gutachten über eine Komposition von Karl Gleich; Bewilligung der letzten Stipendienrate des Giacomo-Meyerbeer-Preises von 1911 an Friedrich Schirmer (Bl. 17). 13. Juli 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Henrion, Reidock und Lindlar; Gutachten über Kompositionen von Klünder, A. Pohlmann und A. Dietrich; Verleihung des Stipendiums der Louisa-E.-Wentzel-Stiftung an Kurt Stiebitz (Bl. 22). 20. Juli 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Ulrich Hildebrandt, Dippel und Klemens Lemacher, des Professorentitels an Lange (Bl. 23). 26. Sept. 1914 (Senat): Mitteilung des Ministers über die abermalige Berufung von Max Seiffert in den Senat; Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Hermann Möskes, Senftleben und Heinrich Sauer; Titelverleihung an Alexander Weinbaum; Begutachtung von Kompositionen von Karl Wendl, Laux, Georg Gellert und Walter Leo (Bl. 24). 24. Okt. 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Professorentitel an Felix Blaesing, des Musikdirektorentitels an Weyler; Begutachtung von Kompositionen von Ernst Wilms, Paul Hassenstein, Carl Kittel, Arthur Stubbe und Arthur Reuther (Bl. 25). 28. Nov. 1914 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Joh. Emilius; Begutachtung der Kompositionen von Heinrich Kruse, Fritz Fleck, Nelly Walter, Alexander Seiffert, Eduard Walter, Otto Stephan und Ferdinand Streng; Behandlung einer Anfrage des Polizeipräsidenten über die Konzertagentur von Arthur Laser und Emil Liepe (Bl. 30). 16. Jan. 1915 (Senat): Annahme der Fischer-Stiftung und der Stiftung von Frau Wentzel-Heckmann; Austritt von Dagnan-Bouveret und Saint-Saëns aus der Akademie; Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Latz; Unterstützung an Carl Fuchs für eine Forschungsreise; Begutachtung von Kompositionen von Felix Erdler, M. Sannemann, Martin Philipps, Adalbert Paschen, F. J. Siedler und Johannes Schüler (Bl. 33, 53). 16. Jan. 1915 (Genossenschaft): Erfolglose Vorwahl neuer Mitglieder (Bl. 54). 20. Febr. 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Ball, Gustav Lesnau und Lehmann; Anfrage zur Verleihung der Konzession als Konzertagent an Ernst Heinemann; Gesuche um die Erlaubnis zur Widmung von Kompositionen an Wilhelm II., u.a. von Ramrath und Lubrich (Bl. 37, 62). 20. März 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an R. A. Zingel, Latz, Hoffmann und Carl Schroeder; Anfrage zur Konzessionserteilung als Konzertagent an L. Löwensohn und B. Klein sowie Heinemann; Zinszahlungen der folgenden Stiftungen: Siegfried-Ochs-Stiftung an Franz Dorn, Gouvy-Stiftung an Robert Brauer, Nathalie-Hirsch-geb.-Wolff-Stiftung an Katharine Schurzmann (Bl. 40, 70). 20. März 1915 (Genossenschaft): Wiederwahl der Senatoren Koch und Taubert (Bl. 68, 71). 1. Mai 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Weyler und Hanske; Mitteilung über die Senatorenwahlen in der Sektion für die bildenden Künste: Engel, Meyerheim, Liebermann, Brütt, Hoffmann und Seeling; in der Sektion für Musik: Koch und Taubert; Begutachtung von Kompositionen von Mayerhoff und Arno Schütze (Bl. 42, 74). 19. Juni 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Lehmann, Hauske, Böttcher, Herrmann, Süssmann, Ottinger und Rudolf Fiering des Professorentitels an Nathanael Boettcher; Wahl von Gernsheim zum Vorsitzenden des Senats, Stellvertreter Koch; Anfrage zur Verleihung der Konzession als Konzertagent an Reimer (Bl. 49, 83). 19. Juni 1915 (Genossenschaft): Wahl von Gernsheim zum Vorsitzenden, Stellvertreter Rüfer (Bl. 82). 10. Juli 1915: Kompositionsauftrag für die Kantate zum Geburtstag des Kaisers an Gernsheim (Bl. 85). 10. Juli 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Reidock und Hauske (Bl. 86-88). 11. Sept. 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Hoffmann, Dippel, Süßmann, Latz und Sperling, des Professorentitels an Aron Friedmann und Richard Krucko; Zustimmung zu einer nach dem Kriege geplanten Änderung der Gewerbeordnung zur Konzessionierung von Konzertagenten; Annahme der von Koepping geschenkten Werke (Bl. 89). 16. Okt. 1915 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Wilke und Dietrich; Begutachtung von Liedern von A. C. Rauch und Harriers-Wippern; kriegsbedingte einjährige Verschiebung des Einlieferungstermins der Arbeiten für den Meyerbeer-Preis (Bl. 90). 13. Nov. 1915 (Senat): Begutachtung von Kompositionen, u.a. von Schmeidler (Bl. 94). 8. Jan. 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Sperling, Böttcher, Bahr, Schrader, Gerloff, Mertens, Mehring, Schoppe; Begutachtung von Kompositionen von Kreuz, Seling (Bl. 97). 15. Jan. 1916: Wahl von Robert Kahn zum neuen Mitglied, keine Mehrheit für Max Reger (Bl. 99). 19. Febr. 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Radochla, Lätsch, Schoppe und Wilke; Verleihung eines Titels an Franz Tiebach; Begutachtung von Kompositionen von Medger, Sulzbach, Nürnberg, Lorenz, Zellner und Spors (Bl. 100). 25. März 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Penzhorn, Ohst, Scharbach, Bahr, Gerloff; Begutachtung der Kompositionen von Bachmann, Dietrich und Spors; Zinszahlung der Siegfried-Ochs-Stiftung an Ella Behrends, Anna Brauer und Thies, Zinsen der Gouvy-Stiftung an Paul Horn; Stipendium der Nathalie-Hirsch-geb.-Wolff-Stiftung an Rose Söhlmann (Bl. 103). 13. Mai 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Clausen, Drews, des Professorentitels an Gustav Pohl; Begutachtung von Kompositionen, u.a. von Kurt Geisler (Bl. 106). 24. Juni 1916: Übernahme der Komposition einer Kantate von Kahn zum Geburtstag des Kaisers (Bl. 108). 24. Juni 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Schrader, Radochla, Drews, Mäurer, Rothe und Wohlbier, des Professorentitels an Gustav Pohl; Anfrage des Polizeipräsidenten zur Ausdehnung der Konzertagenturen auf Theaterengagements; Begutachtung von Kompositionen, u.a. von Dittberners Sammlung; Wahl von Gernsheim zum Senatsvorsitzenden, Stellvertreter Koch; Verlängerung der Matrikel der Meisterschülerin Katharina Schurzmann; Änderungen der Satzung der Karl-und-Philippine-Maeder-Stiftung (Bl. 109). 19. Juli 1916 (Senat): Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Gern, Szczepanski und Seiffert; Ordensauszeichnung für Pohl (Bl. 111). 23. Sept. 1916 (Senat): Gedenken an Friedrich Gernsheim; Antrag auf Verleihung des Musikdirektorentitels an Clausen, Quarder, Markscheffel, Wohlbier, Rothe, Donath und Lattermann, des Professorentitel an Fritz Zierau; Gesuch des Pfarrers Bachmann; Begutachtung von Kompositionen u.a. von Hubay (Bl. 112). 14. Okt. 1916 (Senat): Wahl von Koch zum Vorsitzenden des Senats, Stellvertreter Philipp Scharwenka (Bl. 114f.). 4. Nov. 1916 (Senat): Vorschlag zur Verleihung des Musikdirektorentitels an Poggendorf, Szczepanski und Gern; Begutachtung einer neuen Notenschreibweise von Edgar de Smet (Bl. 118). 13. Jan. 1917 (Senat): Gedenken an Rudorff und Scholz; Vorschlag zur Verleihung des Professorentitels an Brune, des Musikdirektorentitels an Baruch; Annahme der Roeder-Stiftung; Änderung der Satzung der Wentzel-Heckmann-Stiftung; Frage der Leitung der Ouvertüre zum Geburtstag des Kaisers (Bl. 122). Gesamtsenat (Teilnehmer der folgenden Sitzungen in wechselnder Zusammensetzung: Amersdorffer, Barth, Bestelmeyer, v. Bode, Breuer, Brütt, Engel, Felderhoff, Franck, Gernsheim, Herrmann, Hildebrand, Hoffmann, Hübner, Humperdinck, Janensch, Justi, Kallmorgen, Kampf, Kayser, Kiesel, Koch, Krebs, Kretzschmar, Liebermann, Manzel, Meyerheim, Paul, Rüfer, Schaper, Ph. Scharwenka, Friedrich Schmidt, Felix Schmidt, Schumann, Schwechten, Seeling, Seidel, Seiffert, Taubert, Tuaillon): 30. Jan. 1914: Einführung von Hübner in den Senat; Geburtstagsfeier des Kaisers; Genehmigung des Statutenentwurfs zur Marie-und-Wilhelmine-Seebach-Stiftung; Überlassung der Ausstellungsräume an das Reichsamt des Innern für den Wettbewerb um ein Kolonialkrieger-Denkmal; Verlängerung der Matrikel von Meisterschüler Görms im Atelier von v. Werner; Verleihung des Professorentitels an den Maler Karl Hagemeister (Bl. 3). 17. Apr. 1914: Gedenken an Hubert Herkomer; Wiederwahl von Philipp Scharwenka in den Senat; Genehmigung des Statuts der Marie-und-Wilhelmine-Seebach-Stiftung und der Schäfer-Stiftung; Mitteilung über die Stiftung der verstorbenen Frau Wentzel-Heckmann; Verlängerung der Matrikel von Koeppings Meisterschüler Heermann; Genehmigung der Verleihung der Büste Skarbinas von Schauß an die Leipziger Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik (Bl. 11). 19. Mai 1914: Gedenken an Josef Scheurenberg; Bekanntgabe der Genehmigung des Statuts der Marie-und Wilhelmine-Seebach-Stiftung und der Annahme der Maeder-Stiftung durch den Minister; Vorschläge für die Verleihung des Ordens Pour le mérite: v. Angeli, Zorn, Skovgaard; Wiederwahl von Koepping in den Fachausschuß für die akademischen Ausstellungen (Bl. 14). 13. Juli 1914: Bestätigung der Wiederwahl des Präsidenten Manzel und seines Stellvertreters Gernsheim; Verzicht auf die in Aussicht gestellte Stoewer-Stiftung; Planung der Geburtstagsfeier des Kaisers; Genehmigung der Zuwendungen von Johanna Stuttmeister; Beratung der Statuten der Hedwig-Stuttmeister-Stiftung und der Friedrich-Schaefer-Stiftung (Bl. 20). 27. Okt. 1914: Gedenken an Karl Koepping und Julius Raschdorff; Einführung von Conrad Kiesel in den Senat; Annahme der Gerhart-Fischer-Stiftung für die Hochschule für Musik; Joseph-Joachim-Stiftung; Verwendung des Vermögens der de-Ahna-Stiftung; Johanna-Stuttmeister-Stiftung; Ehrendoktortitel der Universität Cambridge für Max Bruch (Bl. 26). 17. Febr. 1915: Gedenken an Anton v. Werner und Ferdinand Graf Harrach; Mitteilung über die Wahl von Ernst Pfannschmidt und Oskar Hossfeld zu neuen Mitgliedern; Ablehnung des Antrags der Sektion für Musik auf Ausschluß der englischen und französischen Mitglieder; Annahme der Joseph-Joachim-Stiftung und der Stuttmeister-Stiftung (Bl. 34, 60). 15. März 1915: Bekanntgabe der Bestätigung der Wahl von Pfannschmidt und Hossfeld; Anfrage des Ministeriums zu Möglichkeiten der Veranstaltung der Großen Berliner Kunstausstellung in der Akademie (Bl. 38, 63). 15. Mai 1915: Wahl von Franz Schwechten zum Präsidenten, von Friedrich Gernsheim zum Stellvertreter (Bl. 43, 75). 4. Juni 1915: Einführung von Philipp Franck in den Senat; Gratulation zur Ernennung Schapers zum Kanzler des Ordens Pour le mérite; Neuwahlen für die Senatsausschüsse; Forderung von Bruch und Koch nach Ausschluß von Saint-Saëns aus der Akademie (Bl. 44, 77). 28. Okt. 1915: Planung der Feier des Geburtstags des Kaisers; Annahme eines Bildnisses Paul Meyerheims von Eduard Magnus; Statut der Karl-und-Philippine-Maeder-Stiftung; Wahlen in die Fachausschüsse für den verstorbenen Meyerheim: für Unterstützungen (Engel), für Verleihung von Auszeichnungen (Kallmorgen); Verlängerung der Matrikel der Meisterschüler Kurd Albrecht (Hübner) und Alexander v. Volborth (v. Werner) (Bl. 92). 1. Dez. 1915: Mitteilung über die Wahl von Hans Herrmann in den Senat als Nachfolger von Meyerheim; Annahme der Marie-Fabian-Gernsheim-Stiftung; Planung einer Menzel-Feier mit dem Verein Berliner Künstler (Bl. 95). 23. Febr. 1916: Unterstützungen des Bildhauers Thorak und des Musikers Ernst Schaeling aus der Raussendorff-Stiftung; Überlassung der Ausstellungsräume an den Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien (Bl. 101). 12. Mai 1916: Gedenken an Schmitz; Annahme der Satzung der Wentzel-Heckmann-Stiftung; Neuwahl der Senatsausschüsse; Beschluß zur Sammlung von Medaillen der Kunst und Übergabe an die Reichsbank (Bl. 104). 17. Mai 1916: Wahl von Franz Schwechten zum Präsidenten, von Gernsheim zum Stellvertreter (Bl. 107). 28. Okt. 1916: Bericht über den Vergleichsvorschlag der Testamentsvollstrecker in Sachen Wentzel-Heckmann-Stiftung; Wahl von Schumann und Koch in die Senatsausschüsse für den verstorbenen Gernsheim; Verlängerung der Matrikel der Meisterschülerin Hildegard Quiel (Humperdinck); Bekanntgabe der Wahlen der Sektionsvorsitzenden (Bl. 117). 4. Nov. 1916: Wahl von Georg Schumann zum Stellvertreter des Präsidenten (Bl. 119). Gesamtakademie: 28. Okt. 1915: 500jähriges Hohenzollernjubiläum; Gedenken an Paul Meyerheim, Kaspar v. Zumbusch, Max Baumbach, Oskar Hossfeld, Heinrich Gerhardt und an Meisterschüler Rehrmann; Einführung von Senator Bestelmeyer; Große Berliner Kunstausstellung 1916; Auflage an Gemeinden zur Einholung von Gutachten einer künstlerischen Instanz vor der Errichtung von Denkmälern; Bekanntgabe der Verleihung des Ordens Pour le mérite an Heinrich v. Angeli; Wahl von Gernsheim zum Vorsitzenden, von Rüfer zum Stellvertreter der Sektion für Musik (Bl. 91). Preisrichter der Giacomo-Meyerbeer-Stiftung für Tonkünstler vom 20. März 1915 (Teilnehmer: Gernsheim, P. Scharwenka, X. Scharwenka, Schumann, Koch, Taubert): Zulassung von Bewerbern um den Giacomo-Meyerbeer-Preis; Bestimmung des Fugenthemas (Bl. 69).
Grenzen des Schutzgebietes. - Regionale Grenzangelegenheiten. - Südgrenze [fol. 1 - 2] Missum-Missum, Mai-Juni 1905 [fol. 1 -3, 5, 12] Grenzen des Schutzgebietes. - Regionale Grenzangelegenheiten. - Dja (Scha), Juni 1905 [fol. 9] Besetzung der Grenze des Schutzgebietes Kamerun durch Polizeitruppen zum Schutz gegen französische Übergriffe.- Erlass des Auswärtigen Amtes, 1905 [fol. 17 - 18] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Süd-Expedition vom Mai-Juli 1905 (Oberleutnant von Sobbe) Verlauf der Expedition. - Bericht des Kommandos der Schutztruppe für Kamerun, 1905 [fol. 22 - 24] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Süd-Unternehmung vom 25.5.1905 -4.3.1907 (Hauptmann Scheunemann, Oberleutnant Bertram, Hauptmann Schlosser).- Durchführung von Juni bis Juli 1905. - Bericht von Hauptmann Scheunemann, 1905 [fol. 27] Bekämpfung von Unruhen und Aufständen. - Expedition in das Gebiet der aufständische Njem. - Bericht von Oberleutnant Sobbe, Juli 1905 [fol. 29 - 30] Regionale Grenzangelegenheiten. - Dongo-Mabulli, Oktober 1903 - Juni 1905 [fol. 32 - 35] Regionale Grenzangelegenheiten. - Ostgrenze, 1902 - 1905 [fol. 39 - 137] Regionale Grenzangelegenheiten. - Zugefügte Schäden durch an der Südgrenze des Schutzgebietes ansässige französische Firmen. - Denkschriften an den Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Richthofen, 1905 [fol. 50 - 52] Regionale Grenzangelegenheiten. -. Dume Kadei Lomie, 1905 - 1908 [fol. 56 - 188] Regionale Grenzangelegenheiten. - Ndelele-Missum, 1907 - 1908 [fol. 95, 107, 147 - 177] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Lomie. 1907/08, 1908 [fol. 79] Handel und Gewerbe. - Gummihandel. - Ausfuhr von Rohgummi durch französische Faktoreien. - Bericht des Stationsleiters von Dume, 1907 [fol. 107] Öffentliche Sicherheit. - Französischer Handel mit Kriegsmaterial in den deutschen Gebieten am Kadey Dume unter Berufung auf den angeblichen Beitritt Deutschlands zum Lissaboner Protokoll vom 8.4.1892. - Gegenmaßnahmen, 1907 [fol. 119 - 143] Berichte der Dienststellen der allgemeinen Verwaltung. - Dume. - Dume April 1908, 1908 [fol. 178 - 179] Allgemeine politische, militärische und wirtschaftliche Verhältnisse. - Jama (Südbezirk) Bericht von Leutnant Reiter, 1908 [fol. 180] Öffentliche Sicherheit. - Ausweisung des französischen Kaufmannes Ch. Quintou aus dem Bezirk Bertua wegen falscher Anschuldigungen über eine angebliche Bedrohung durch die Batare-Bevölkerung und anderer Delikte, 1908 [fol. 189] Regionale Grenzangelegenheiten. - Ssanga-Ngoko, 1905 - 1908 Skizze der französischen Faktoreien am Kadey-Fluss, 1:500 000, Federzeichnung mit farbiger Eintragung des Flusslaufs, Scheunemann, Hauptmann, 1907
Gouvernement von Kamerun