- Enthält: Zusammensetzung der Prüfungskommissionen für die ärztliche Vorprüfung und Prüfung und die zahnärztliche Prüfung und Vorprüfung. Praktikantentätigkeit in den Gouvernementskrankenhäusern Daressalam und Tanga (Ostafrika). Praktisches Jahr der Mediziner. Eingaben betr. Berücksichtigung der Dermatologie und der Oto-Rhino-Laryngologie in der ärztlichen Prüfung, Stellungsnahmen dazu.
- Universitätsarchiv Tübingen, UAT 125/ Medizinische Fakultät (IV), Dekanatsakten
- Jahrhundert, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- 1919-1941, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält u.a.: Zeitungsartikel zum 95. Geburtstag, 1939; Nachruf von Edwin Hennig (Forschungen und Fortschritte, 17 (1941), S. 179).
Tektonikbeschreibung: Das Organische Statut von 1829 sah einen rechtskundigen Aktuar (Universitätssekretär) zur Unterstützung des Kanzlers vor; an seine Stelle trat 1831 ein Universitäts-Amtmann mit Sitz und Stimme im Senat, in der Disziplinarkommission und im Verwaltungsausschuss. Seit 1925 führte er die Amtsbezeichnung ”Universitätsrat“. Dem Universitätsamtmann wurde ein Aktuar beigegeben, der 1912 die Amtsbezeichnung ”Universitäts-Sekretär“ erhielt. Die Aufgaben des Universitätsrates gingen 1968 teils auf den Rektor bzw. den Präsidenten, teils auf den Kanzler bzw. den Geschäftsleitenden Beamten über, der seit 1972 nicht mehr zu den Universitätsorganen zählt. Das Sekretariat der Universität firmierte in seiner Eigenschaft als Büro des Rektors als Königliches bzw. als Akademisches Rektoramt, (das Vorlesungsverzeichnis kennt bis 1911 nur "Amtslokale", dann "Amtszimmer"). Erst seit 1922 (siehe Vorlesungsverzeichnis) wurden "Universitätssekretariat" und "Universitätskassenamt" als "Allgemeine Verwaltung" der Universität den "Akademischen Behörden" bzw. "Universitätsbehörden" zugerechnet. Erst 1956 trat die Bezeichnung "Akademisches Rektoramt" an die Stelle der Bezeichnung "Universitätssekretariat". 1959 wurden die bis dahin nebeneinander bestehenden "Akademischen Behörden" (- so im Vorlesungsverzeichnis seit 1922/23 -), Rektoramt und Universitätsrentamt, unter der Bezeichnung "Akademisches Rektoramt" zusammengefasst. Es umfasste (seit 1960) die "Allgemeine Verwaltung", die "Verwaltung der Universitätskliniken" und die "Universitätskasse". Letztere wurde 1965 der "Allgemeinen Verwaltung" eingegliedert. Die Bezeichnung "Akademisches Rektoramt" wurde 1972 nach Einführung der Präsidialverfassung durch "Zentrale Verwaltung" ersetzt.<br />Aktenführung, Überlieferung: In der zentralen Registratur des Universitätssekretariats bzw. des Akademischen Rektoramts und später der Zentralen Verwaltung ist das seit 1829 erwachsene Schriftgut der Universitätsverwaltung mit Ausnahme der Akten der Wirtschaftsverwaltung in seiner ganzen Breite überliefert. Einzelne, besonders umfangreiche Teile der Registratur, wie etwa die Personal- und Studentenakten wurden jedoch stets gesondert verwahrt und gelangten teilweise schon vor 1914 in das Universitätsarchiv. Solche Unterlagen sind bei den einzelnen Geschäftsbereichen gesondert nachgewiesen. Die Aufgliederung des Akademischen Rektoramtes in eine wechselnde Zahl von Dezernaten und Abteilungen seit den 1960er Jahren und verstärkt seit 1972/73 mit der Einführung der Präsidialverfassung hatte eine weitere Dezentralisierung der Aktenführung zur Folge. Früher selbstständige Einrichtungen wie das Akademische Auslandsamt, die seit 1970 in die Zentrale Verwaltung eingegliedert wurden, behielten ebenfalls ihre eigenen Registraturen. Auch diese Unterlagen sind bei in Abschnitt Bc 4 "Teilaufgaben und -registraturen" gesondert nachgewiesen (Siehe zum Beispiel Bc 4.9: UAT 45 Akademisches Rektoramt, Verwaltungsetat 1820-1947, UAT 52 Akademisches Rektoramt, Vorlesungsverzeichnis 1829-1905). Bei der Benutzung ist unbedingt zu beachten, dass die Teilregistraturen in zahlreichen Fällen keine vollständige Überlieferung darstellen und deshalb immer zuerst die Akten der Hauptregistratur herangezogen werden sollten.<br />Die Bestände UAT 117, UAT 117C und UAT 117E umfassen die Akten der Zentralregistratur von 1829 bis 1969, daneben auch einige wenige Vorakten, die bis in das 16. Jahrhundert zurückreichen, in Einzelfällen auch jüngere Unterlagen aus der Zeit bis 1978. Enthalten sind auch Unterlagen anderer Universitätsstellen und universitätsnaher Einrichtungen. Die Aufteilung ist teils Folge des unterschiedlichen Abgabezeitpunkts, teils ergab sie sich aus der Einführung eines neuen Aktenplanes zum 1. Oktober 1959. Dessen Systematik wurde auch bei der Ordnung der Bestände UAT 117 und UAT 117C zugrunde gelegt.<br /><br />Provenienzbestände im Universitätsarchiv:<br />UAT 117 Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (I) (1539) 1596-1968 (1978)<br />UAT 117C Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (II) 1879-1966 (1977)<br />UAT 117E Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (III) 1706-1982<br />UAT 596 Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (IV) 1970-1981<br />UAT 596a Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (V) 1972-1991<br />UAT 690 Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (VI) 1991-2012
Tektonikbeschreibung: Der Kanzler, im Rang unter dem Rektor stehend, war Vertreter des Papstes und seit 1561 des Herzogs am Ort. Er hatte die Aufsicht über die Universität und war für die Kontrolle des Lehrbetriebs und die Einhaltung der Zensurbestimmungen zuständig und hatte den Vorsitz im Kanzler-Appellationsgericht. Er wirkte bei der Verleihung akademischer Grade mit, seit 1912 nur noch bei der Verleihung von Ehrendoktoraten. Das Amt war bis 1817 mit der Propstei der Stiftskirche und damit auch mit dem ersten theologischen Ordinariat verbunden. Es verlor seit dem 17. Jahrhundert an Bedeutung und war am Ende des 18. Jahrhunderts zu einem bloßen Ehrenamt geworden.<br />Von der Einsetzung des Kurators im Jahre 1811 blieb das Amt zwar äußerlich unberührt, die Aufsichtsfunktion ging aber an diesen über (Organisches Gesetz 1811). Nach der Trennung des Amtes vom ersten theologischen Ordinariat 1817 blieb das Amt zunächst unbesetzt. 1819 wurde das Amt eines Vizekanzlers und Königlichen Bevollmächtigten erneuert, dem folgende Spezialaufgaben übertragen wurden: Immediatberichterstattung über die Professoren und ihren Einfluss auf die studentische Disziplin, Ausübung der Befugnisse des Kanzlers bei Promotionen und Prüfungen, Kontrolle der Immatrikulation von Ausländern, Sitz und Stimme in allen Gremien und Ausschüssen mit der Befugnis, die Einberufung des Senats zu verlangen und Senatsbeschlüsse zu sistieren (1819: Reyscher 153, S. 622). Im gleichen Jahr wurde der Vizekanzler auch zum außerordentlichen Bevollmächtigten zur Überwachung des Vollzugs des Bundestagsbeschlusses vom 20.9.1819 sowie des Vollzugs der Disziplinargesetze bestellt (1819: Reyscher 159, S. 634-637.). 1822 wurde der Amtsinhaber, Johann Ferdinand Autenrieth (1772-1835), zum Kanzler bestellt.<br />1829 wurde der Kanzler erneut königlicher Kommissar, zugleich war er bis 1831 anstelle des Rektors auch Vorstand der Universität (1829: Reyscher 230, S. 721; 1831: Reyscher 246, S. 754). Nach der Wiederherstellung des Rektoramtes kamen dem Kanzler wieder die früheren Aufgaben zu, das Amt des Vizekanzlers wurde aufgehoben (Reyscher 246, S. 754). In den folgenden Jahrzehnten verloren die Aufsichtsfunktionen zunehmend an praktischer Bedeutung, während sich die Amtsinhaber als Mittler und Vermittler zwischen Ministerium und Universität hohes Ansehen erwarben. Als 1933 die nationalsozialistische Regierung einen Mann ihres Vertrauens an dieser Stelle sehen wollte und der Kanzler um seine Entlassung ersuchte, wurde ein Nachfolger nicht mehr ernannt. (Dehlinger, § 230. Thümmel, S. 113-121, Angerbauer, Attempto 33/34) Das 1969 neu geschaffene Amt eines Kanzlers als Leiter der Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität hat mit dem bis 1933 bestehenden älteren Kanzleramt nichts gemein. (Einleitung in UAT 119 besser. Nach Import ersetzen.)<br /><br />Provenienzbestände im Universitätsarchiv:<br />UAT 119 Älteres Kanzleramt, Verwaltungsakten 1806-1933<br /><br />Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):<br />UAT 5 Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I): Cancellariat und Propstei (Staat, Kompetenz, Gefälle) (UAT 5/11-12: 2 Nrn, 1534-1704; UAT 5/18: 1 Nr, 1534-1536).<br />UAT 6 Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I): Rechnungen, Wirtschaftsverwaltung (UAT 6/6: 1 Nrn, 1492, (-1558)).<br />UAT 23 Syndikatur, Lagerbücher: Lagerbuch Sindelfingen (UAT 23/22a: 1 Nrn, 1509-1513 (1526)).<br />UAT 44 Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III): Jüngere Kanzellariatsakten (UAT 44/14a: 1 Nr., 1778-1816); Reskripte an Kanzler bzw. Propst (UAT 44/175a-b: 2 Nrn, 1778-1816).<br />UAT 117 Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (I): Kanzleramtsprotokolle in Disziplinarsachen (UAT 117/3a: Quadr. 1-18, 1 Nr., 1829-1831); Hauptberichte (UAT 117/1903-1904: 2 Nrn, 1829-1830).<br />
- Enthält: "Die Eolithen" (1906). [Zeitschriftentitel fehlt]; Berichte in der Naturwissenschaftlichen Wochenschrift, Neue Folge, 4/1904 - 21/1922; "Flächenhafte Abtragung in Ugogo". In: Petersmanns Mitteilungen 1935, S. 20f; "Dr. phil. Werner Janensch, 85 Jahre" (Berichte der geologischen Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik 9/1964, S. 711f.); "Erlebte Vorgeschichte". In: Festschrift für Hans Reinerth, Singen 1970, S. 3-11 (Sonderdruck).
- 1904-1922, 1964, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- 1901-1963, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält: (Familien-)Briefe, Tischreden, Ansprachen; Beilagen zu UAT 407/105, 108, 116, 119-121, 123, 125, 128-129, 131-140.
- 1912-1964, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält: (Familien-)Briefe, Tischreden, Ansprachen; Beilagen zu UAT 407/116, 120-121, 125, 138, 131-132, 135-141.
- 1918-1962, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 117C/ Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (II)
- Enthält u.a.: Schreiben des Dr. phil. et Dr. rer. nat. habil. Karl Hummel über seine wissenschaftliche Arbeitsrichtung, 1946. - Testamentarische Verfügung der Elisabeth Krämer-Bannow (1874-1945), Witwe des Prof. Dr. Augustin Krämer, über ihre Aquarellsammlung zu Gunsten des Botanischen Instituts, 1951. - Künftige Stellung von Prof. Ohlmeyer im Leibniz-Kolleg, 1962. - Öffnung des Botanischen Gartens für die Öffentlichkeit, 1950. - Reisekostenzuschuss und Beurlaubung von Prof. Dr. Edwin Bünning, 1950.
1902-1905, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
1912, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält u. a.: Schreiben von Albert Schweitzer (1950); Konrad Lorenz (1965).
- 1911-1966, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält: Bl. 1-4: Brief an Bruno, 04.03.1909, Wilmersdorf, Sächsischestr. 379; Seite 5-11: Brief von Bruno an Edwin, 07.03.1909, Wilmersdorf ; Seite 12-15: Brief an Mama, 12.03.1909, Marseille; Seite 16-27: Brief an Mama, 13.03.1909, Marseille-Neapel; Seite 28-46: Brief an Mama, 15.03.1909, Bucht von Neapel; Seite 47-58: Brief an Mama, 20.03.1909, Suezkanal; Seite 59-74: Brief an Mama, 26.03.1909, Reichspostdampfer "Feldmarschall"; Seite 75-86: Brief an Mama, 02.04.1909, Reichspostdampfer "Feldmarschall"; Seite 87-98: Brief an Mama, 05.04.1909, Reichspostdampfer "Feldmarschall"; Seite 99-104: Brief an Mama, 17.04.1909, Tendaguru; Seite 105-113: Brief an Mama, 07.05.1909, Tendaguru; Seite 114-125: Brief an Mama, 27.05.1909, Tendaguru; Seite 126-131: Brief an Mama, 17.06.1909, Tendaguru; Seite 132-143: Brief an Mama, 03.07.1909, Tendaguru; Seite 144-154: Brief an Mama, 27.07.1909, Tendaguru; Seite 145: Skizze Bleistift und Tinte: Grabungsplätze u.a; Seite 155-156: Brief an Bruno, 03.08.1909, Tendaguru; Seite 156: Skizze Bleistift, Tinte, Farbe. Legende: "Gneisgebiet, Plateauhöhen, meine Safaris, Saurierfunde u. Gräben, Lagerdörfer, anstehende Saurierschichten"; Seite 157-168: Brief an Mama, 22.08.1909, Tendaguru; Seite 169-176: Brief an Mama, 04.09.1909, Tendaguru; Seite 177-182: Brief an Richard, 07.09.1909, Tendaguru; Seite 183-189: Brief an Mama, 03.10.1909, Tendaguru; Seite 190: Bleistiftskizze: "Mein Zelthaus am Tendaguru. 10.10.1909"; Seite 191-192: Brief an Richard, 05.10.1909, Tendaguru; Seite 193-201: Brief an Mama, 20.10.1909, Tendaguru; Seite 202-209: Brief an Mama, 14.11.1909, Tendaguru; Seite 209: Brief an Erna (?); Seite 210-211: Brief an Mama, 16.11.1909, o.O.; Seite 212-213: Brief an Richard, 01.12.1909, Lindi; Seite 214-218: Brief an Mama, 01.12.1909, Lindi; Seite 219r/v: Brief an Bruno, 10.12.1909, Tendaguru; Seite 220-224: Brief an Mama, 10.12.1909, Tendaguru; Seite 225-229: Brief an Richard, 22.12.1909, Tendaguru; Seite 230-239: Brief an Mama, 24.12.1909, Tendaguru; Seite 240-241: Brief an Großmama, 30.12.1909, Tendaguru; Seite 242-245: Brief an Mama, 10.01.1910, Lindi; Seite 246-249: Brief an Mama, 22.01.1910, Lindi; Seite 250-252: Brief an Richard, 23.01.1910, Lindi; Seite 253-258: Brief an Mama, 30.01.1910, Daressalam (Briefpapier vom Hotel "Kaiserhof"); Seite 259-262: Brief an Mama, 10.02.1910, Mikesse; Seite 263-276: Brief an Mama, 01.03.1910, Mikesse-Lager.
- März 1909 - März 1910, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält: Briefe Hennigs (S. 277-523): Seite 277-290: Brief an Mama, 22.03.1910, Daressalaam; Seite 291-297: Brief an Mama, 01.04.1910, Amani; Seite 298-301: Brief an Mama, 14.04.1910, Auf See (Tanga-Zanzibar); Seite 302-303: Brief an Mama, 19.04.1910, Lindi; Seite 304-307: Brief an Richard, 20.04.1910, Lindi; Seite 308-314: Brief an Mama, 02.05.1910, Tendaguru; Seite 314: Zeichnung: "Entwurf zu meinem Zelthaus", 4. Mai 1910; Seite 315-316: Brief an Erna, 07.05.1910, Tendaguru; Seite 317-318: Brief an Bruno, 07.05.1910, Tendaguru; Seite 319-326: Brief an Mama, Pfingstsonntag 1910, Tendaguru; Seite 327-328: Brief an Richard, 19.05.1910, Tendaguru; Seite 329-330: Brief an Bruno, 27.07.1910, Tendaguru; Seite 331-339: Brief an Mama, 10.06.1910, Tendaguru; Seite 340-346: Brief an Mama, 24.04.1910, Lindi; Seite 347-352: Brief an Mama, 01.07.1910, Tendaguru; Seite 353-362: Brief an Mama, 18.07.1910, Tendaguru; Seite 362: Brief an Erna, 29.07.1910, o.O.; Seite 363-372: Brief an Mama, 10.08.1910, Tendaguru; Seite 373-381: Brief an Mama, 02.09.1910, Tendaguru; Seite 382-383: Brief an Mama, 16.09.1910, Tendaguru; Seite 384-391: Brief an Mama, 27.09.1910, Tendaguru; Seite 392-402: Brief an Mama, 16.10.1910, Lindi; Brief an Mama, 04.11.1910, Tendaguru; Seite 410: Brief an Bruno, 06.11.1910, o.O.; Seite 411-421: Brief an Mama, 23.11.1910, Tendaguru; Seite 421: Brief an Bruno, 23.11.1910, Tendaguru; Seite 422: Brief an Erna, o.D., o.O.; Seite 423-430: Brief an Mama, 14.12.1910, Tendaguru; Seite 431-433: Brief an Mama, 06.01.1911, Tendaguru; Seite 434-440: Brief an Mama, 21.01.1911, Lindi; Seite 441-444: : Brief an Mama, 09.02.1911, Lindi; Seite 445-448: Brief an Mama, 18.02.1911, Lindi; Seiten 449-455: Brief an Mama, 28.02.1911, Lindi; Seite 456-458: Brief an Mama, 11.03.1911, Daressalam (Briefpapier von Hotel "Kaiserhof"); Seite 459-462: Brief an Mama, 29.03.1911, Mikesse; Seite 463-466: Brief an Mama, 12.04.1911, Mikesse; Seite 467-469: Brief an Mama, 23.04.1911, Kilometer 114 der Zentralbahn (Tansania); Seite 470-473: Brief an Mama, 27.04.1911, Daressalam (Briefpapier von Hotel "Kaiserhof"); Seite 474-475: Brief an Mama, 05.05.1911, Lindi; Seite 476-479: Brief an Mama, 15.05.1911, Tendaguru; Seite 480-481: Brief an Mama, 06.06.1911, Tendaguru; Seite 482-484: Brief an Mama, 27.06.1911, Tendaguru; Seite 485-491: Brief an Mama, 23.07.1911, Makangaga-Lager; Seite 492-495: Brief an J. [Janesch], 29.07.1911, Makangaga ; Seite 496-501: Brief an Mama, 06.08.1911, Makangaga; Seite 502-503: Brief an Bruno, 08.08.1911, Makangaga; Seite 504-507: Brief an Mama, 20.08.1911, Makangaga; Seite 508-509: Brief an Mama, 31.08.1911, Makangaga; Seite 509: Brief an Mama, 04.09.1911, o.O.; Seite 510: Brief an Großmama, 05.09.1911, Makangaga; Seite 511r/v: Brief an Mama, 20.10.1911, Neapel (Postkarte); Seite 512-522: Brief an Mama, 24.10.1911, Florenz; Seite 523r/v: Brief an Mama, 28.10.1911, Lugano (Postkarte).<br /><br />Enthält auch: Briefe und Zeichnungen einheimischer Arbeiter (S. 524-547) (1909-1939).
- März 1910 - 1911, 1931, 1935, 1938-1939, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
Tektonikbeschreibung: Allgemeines: Die Universität gliederte sich seit ihrer Gründung in vier Fakultäten, von denen die Theologische, die Juristische und die Medizinische in dieser Rangfolge die "oberen Fakultäten" bildeten, zu denen die Artistenfakultät, seit dem 17. Jahrhundert als Philosophische Fakultät bezeichnet, hinzukam. Diese Rangverhältnisse verloren im 18. Jahrhundert weitgehend ihre Bedeutung. Die bis heute gebräuchliche Reihenfolge, in der die Fakultäten etwa im Vorlesungsverzeichnis oder auch in dieser Beständeübersicht aufgeführt werden, geht hierauf zurück. 1817 traten die Katholisch-theologische und die Staatwirtschaftliche (seit 1882: Staatswissenschaftliche) Fakultät und 1864 die Naturwissenschaftliche Fakultät hinzu.<br />Die Fakultäten bildeten keine autonomen Körperschaften und konnten weder Vermögensträger sein noch sich frei Satzungen geben. Ihre Leitung lag bei den Dekanen, deren Amtszeit ein halbes (Juristische und Medizinische Fakultät) oder ein ganzes Jahr (Theologische und Philosophische Fakultät) betrug. Der Dekan verwahrte Akten, Protokolle und Insignien, verwaltete die eingehenden Gelder, über die er jährlich Rechnung legte, und war für die Zensur der Fakultätsschriften zuständig. 1829 wurde die Leitung der Fakultätsangelegenheiten dem jeweiligen Senior übertragen, die Fakultätskassen wurden mit der Universitätshauptkasse vereinigt. 1831 wurde das Amt des Dekans wiederhergestellt und von den Ordinarien jährlich wechselnd in bestimmter Reihenfolge wahrgenommen. Seit 1912 waren auch die Extraordinarien, seit 1920 die Privatdozenten mit beschränkten Mitwirkungsrechten im "Fakultätskollegium" vertreten. Dieses wurde 1933 unter der Bezeichnung "Fakultätsrat" zu einem reinen Beratungsorgan ohne Beschlussrecht, der Dekan vom Rektor für die Dauer seines Amtes bestimmt.<br />1969 traten an die Stelle der sechs Fakultäten siebzehn Fachbereiche, die seit 1978 wieder die Bezeichnung Fakultäten trugen. Ihre Anzahl hat sich bis 2010 wie folgt verändert: 1978 Vereinigung der Fachbereiche Chemie und für Pharmazie zur Fakultät für Chemie und Pharmazie; 1992 Vereinigung der medizinischen Fakultäten; 1991 Gründung einer Fakultät für Informatik; 2001 Vereinigung der Philosophischen und der Geschichtswissenschaftlichen Fakultät zur Fakultät für Philosophie und Geschichte; 2002 Vereingung der Fakultäten für Physik und für Mathematik; 2002 Bildung der Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften aus der Fakultät für Informatik und dem Psychologischen Institut.<br />2010 wurde die alte Fakultätsgliederung annähernd wiederhergestellt: Vereinigung der Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft und Sozial- und Verhaltenswissenschaften zur Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Fakultät für Philosophie und Geschichte, der Neuphilologischen Fakultät und der Fakultät für Kulturwissenschaften zur Philosophischen Fakultät sowie der Fakultäten für Mathematik und Physik, für Chemie und Pharmazie, für Biologie, der Geowissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften zur Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät. Die neugebildeten Fakultäten gliedern sich in Fachbereiche, die in ihrer Zusammensetzung weitgehend den früheren Fakultäten entsprechen. Organe der Fachbereiche bzw. Fakultäten waren seit 1969 Fachbereichsversammlung und -konferenz als beratendes bzw. beschließendes Organ, der Dekan als deren Vorsitzender und die Studienkommission. Seit 2000 ist der Fakultätsvorstand bzw. das Dekanat Leitungsorgan der Fakultät, der Dekan mit einer Amtsdauer von vier, seit 2010 sechs Jahren dessen Vorsitzender.<br />Bemerkungen: Akten der Fakultäten wurden 1867 und in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg (Akten bis um 1830) archiviert. 1921 lehnte die Universitätsbibliothek die Übernahme weiterer Fakultätsakten wegen Raummangels ab und es kam erst seit 1967 zu weiteren Abgaben aus den Fakultätsregistraturen. Bei der jeweiligen Fakultät werden zunächst die Dekanatsregistraturen aufgeführt. Personalakten sowie die Unterlagen über die Verleihung akademischer Grade und akademische Prüfungen sind teils darin enthalten, teils bilden sie eigene Bestände. Nachdem von den Technischen Hochschulen seit 1899 der Grad eines Diplomingenieurs (Dipl. Ing.) vergeben wurde, wurde der Diplomgrad auch für andere naturwissenschaftliche, später auch wirtschafts-, sozial- und geisteswissenschaftliche Fachrichtungen eingeführt, in denen es bis dahin keine staatlichen Dienstprüfungen und daher nur die Promotion als erste Abschlussprüfung gegeben hatte. Unterlagen der Prüfungskommissionen für die staatlichen Dienstprügungen sind, soweit sie über das Universitätssekretariat bzw. die Fakultäten in das Archiv gelangten, im Abschnitt Bf "Prüfungsorgane" aufgeführt.<br /><br />
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- Jahrhundert , Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält u.a.: Ostafrika-Expedition (2 St.); Finnland (1943); Exkursionen.
um 1909-1911, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- 1909, 1934, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass
- Enthält v.a.: Reederei- und Fremdenverkehrsprospekte; Menükarten.
Tektonikbeschreibung: Geb. 27.4.1882 Berlin, gest. 12.11.1977 Tübingen. 1913 Habilitation in Berlin, 1917-1945 o. Prof. für Geologie und Paläontologie in Tübingen.<br />Provenienzbestände im Universitätsarchiv:<br />UAT 407 Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass 1899-1977
1909-1913, 1934-1939, 1953, 1963, Universitätsarchiv Tübingen, UAT 407/ Edwin Hennig (1882-1977), Nachlass