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Dokumente
Zur Mission in Ostafrika
226 / 626 · Teil · 1. April 1911
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Ausschnitt aus Schleswig-Holstein-Lauenburgisches Kirchen- und Schulblatt] Giese (Bordesholm, Vater vom Bethel-Missionar W. Giese) mit einem Versuch, die Mißverständnisse in Bezug auf ein neues Breklumer Arbeitsfeld auszuräumen. Er plädiert für die Aufnahme der Afrika-Mission.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
3 / 212 · Teil · 5. August 1911
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Briefe anderer Missionshäuser und Missionsfreunde] Darum hat sich Pastor Brackers früherer Konfirmand der Bautechniker Andersen, der im Dienste der Brüdergemeindemission in Deutsch-Ostafrika arbeitet, nunmehr zur Verfügung gestellt. Siehe Anlage 3

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
3 / 211 · Teil · 22. April 1911
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Briefe anderer Missionshäuser und Missionsfreunde] Mitteilung, dass die Planung zur Aufnahme eines zweiten Arbeitsfeldes in Afrika inzwischen fortgeschritten ist. Bracker wird von Mai bis Oktober 1911 nach Uha und Udjidji reisen, um das Gebiet in Augenschein zu nehmen.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 617 · Teil · 16. April 1914
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Finanzen] Posten für den Bau einer Schule, den Erwerb von Obstbäumen zum Anlegen einer Fruchtkulturshamba, Kosten für Instandhaltung, Medikamente, Reisen, Holzarbeiten, Bau eines Lehrerhauses, Postbeförderung, Löhne u.a. im Wert von ca. 1500 Rupien insgesamt.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 615 · Teil · 13. April 1914
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Andersen (Kikangala) mit Unterschriften und Korrekturen von Jessen und Bock. Bericht ist unterteilt in Äußere Arbeiten und Geistliche Arbeiten. Andersen wollte Mitte Januar in den Wald zur Holzbeschaffung gehen, konnte seine Frau aber nicht alleine lassen und wartete auf die Ankunft der Geschwister Bock. Wegen Bocks Unfall in Morogoro verzögerte sich deren Ankunft in Kikangala aber um einen Monat, so dass Andersen erst Mitte Februar in den Wald aufbrechen konnte. Stattdessen im Januar und Februar mit Jessen Erkundungstour, u.a. um die Station Makamba zu prüfen. Reisebeschreibung. Malariaanfall. Beschreibung der anstrengenden Holzbeschaffung für den Neubau einer weiteren Station. Geistliche Arbeit betreibt Andersen vor allem, indem er zu den Eingeborenen geht und ihnen biblische Geschichten erzählt.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 614 · Teil · 12. Mai 1914
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Jessen (Kigoma) mit Unterschriften von Bock und Andersen. Bericht über Hochzeit, Weihnachten 1913 in Schlesien, Rückkehr nach Kigoma, baldige Krankheit von Frau Jessen. Erholung in Uha. Andersen und Jessen machen eine Erkundungsreise und bestimmen Bunganda, Inkoma zum Platz für das dritte Missionshaus. Ab Mitte März Wiederaufnahme der Arbeit in Kigoma. Ein Vertrauter Jessen hatte in dessen Abwesenheit die Station in Kigoma weitergeführt und gute Fortschritte erzielt. Hoffnung auf baldige Aufnahme des Schulbetriebs. Gottesdienstbesuch liegt bei ca. 25 Erwachsenen und vielen Kindern.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 160 · Teil · 12. Juli 1915
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den Termitenfraß am Missionshaus, Probleme beim Kalkbrennen, leidliche Weizenernte, geringen Schulbesuch (alle sechs Schüler haben die Schule aus unterschiedlichen Gründen verlassen), Animistische Furcht und Besessenheit, Andersens vierten Malariaanfall seit Ankunft in Shunga

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 165 · Teil · Januar 1915
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den Einberufungsbefehl zur Musterung zum Kriegsdienst und seine Einstufung als felddienstunfähig, den Geburtstag seiner Frau, einen Malariaanfall und die dadurch entstehende Arbeitsverzögerung, Arzttätigkeit von Frau Andersen, Möglichkeiten von Holzeinschlag und -Verarbeitung in unterschiedlichen benachbarten Gebieten, Maurerarbeiten und Material.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 162 · Teil · 10. Oktober 1915
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den Fortgang der Bauaktivitäten an der Missionsstation, die Ernährungslage (wegen des Krieges wird nichts aus Europa eingeführt, trotzdem sind auf der Station Milch, Bananen, Reis, Kartoffeln, Fleisch und Weizen vorhanden, seit einem Jahr aber totaler Mangel an Gemüse), Jessens Besuch in Shunga (eine besondere Freude für Frau Andersen, die seit einem Jahr keine weiße Frau mehr gesehen hatte), Visite im Kalklager, geringen Schulbesuch (nur bei der Mission in Arbeit stehende Jungen gehen hin), trägen Besuch der Sonntagsgottesdienste (sie werden in der Stube der Andersens gehalten), ab und zu aufkommende Zweifel Andersens: Was willst du auch mit den Wortverkündigungen zu tun haben, Schuster bleib bei deinem Leisten, es nützt dir doch nicht gegen ein so grosses und tiefes Heidentum zu kämpfen usw.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 153 · Teil · 1. April 1915
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Bericht über Einzug der Familie Andersen in das neue Missionshaus, Verwendung der einzelnen Räume, Kriegsgeschehen, Landwirtschaftliche Fortschritte, Beschreibung des Tagesablaufes auf der Station, Start der Morgenandachten um 7:15 Uhr (Besucherzahl ca. 10-12 Personen), Start des Sonntagsgottesdienst, wenn mind. 40 Personen anwesend sind, Anwerbung von Bauarbeitern, Butterfabrikation, ärztliche Aktivitäten von Fau Andersen, Trink- und Spielsucht der Eingeborenen, Malariaanfall.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 161 · Teil · 4. Januar 1916
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über das gräuliche Kriegsjahr. Bericht, dass sich die Aktivitäten im Wesentlichen auf das Bestellen der Felder beschränkt haben; Regierung hatte Anbau von Kartoffeln im großen Stil angeordnet, der scheiterte aber am Fehlen der Saatkartoffeln. Reisanbau auf der Station, Schulbesuch (16 Schüler) in unregelmäßiger Anwesenheit, Sonntagsversammlungen (mässig besucht), Weihnachtsfest 1915, Trauer um die Kriegstoten.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
227 / 163 · Teil · April 1916
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Stationsberichte] Andersen (Shunga) über den andauernden Krieg und die Beschränkung der Aktivitäten auf den Ackerbau, problematische Aussaat und Ernte von Weizen, die Schule als das Schmerzenskind, regeren Schulbesuch durch mehr bei der Mission angestellte Jungs, mässigen Besuch der Sontagsversammlungen, Besuch einiger Militärs und eines Löwens, unregelmäßige Niederschläge.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
141 / 339 · Teil · 16.03.05
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Vermischtes] Verlobungsvorschriften, die festlegen, dass ein Missionar sich nicht vor seiner Aussendung verloben darf. Die in Afrika tätigen Missionare dürfen nach drei Jahren nach Hause reisen, um sich dort eine Ehefrau zu suchen. Möglich ist auch die Verlobung während des Aufenthaltes in Afrika, allerdings nur mit einer Unbekannten, die von der aussendenden Mission ausgewählt wird.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
Übereinkunft
269 / 367 · Teil · ohne Datum
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Personalakte Nicolai Andersen] Abschrift der Übereinkunft zwischen der Brüdergemeinde und Nicolai Andersen über seinen Dienst als Baumissionar in Nyamwezi, Deutsch-Ostafrika.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
226 / 624 · Teil · 18. Februar 1911
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Ausschnitt aus Schleswig-Holstein-Lauenburgisches Kirchen- und Schulblatt] Artikel von Hasselmann (Sieseby) mit Kritik an der Vorgehensweise Breklums. Erst werden Fragekarten herausgeschickt, ob man ein neues Arbeitsfeld in DOA aufnehmen soll, dann veröffentlicht Bracker nur acht Tage später im Schleswig-Holsteinischen Missionsblatt den kritischen Artikel Ein neues Arbeitsfeld?, in dem er den Sinn der Afrikamission für Breklum anzweifelt. Hasselmann ist der Auffassung, Breklum solle auch in den Heiligen Krieg eintreten und dringend in DOA aktiv werden.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
Tanganyika Trust
227 / 174 · Teil · 5. Februar 1924
Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

[Briefe anderer Missionshäuser und Missionsfreunde] Hunter (Tanganyika Trust) an Bracker bezüglich dessen Anfrage vom 02. Januar 1924 mit der Bitte um Rückgabe der ehemaligen Gebiete der Breklumer Mission in Udjidji und Uha. Hunter bittet um Detailangaben bezüglich Größe und Wert der ehemaligen Missionsgebäude, um den Vorgang weiter bearbeiten zu können. Berichtet vom starken Verfall der Gebäude im ehemaligen Gebiet der Breklumer Mission.

Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum